Brunsbüttel Schleuse Holtenau NOK

Eine der schwersten Sturmfluten der vergangenen Jahrzehnte hat Hamburg am frühen Freitagmorgen getroffen. Der Scheitel erreichte die Hansestadt gegen 6.15 Uhr mit einem Wasserstand von 6,09 Metern über Normalnull (NN) und damit fast vier Meter über dem Mittleren Hochwasser.
Von 17.20 Uhr an ist dann auch der Nord-Ostsee-Kanal geschlossen. Wegen des extremen Hochwassers wurden die Schleusen in Brunsbüttel und in Kiel Holtenau bis auf Weiteres gesperrt. Die Schleusen des Kanals haben bei Sturmflut die Funktion von Deichen und werden ab einem Wasserstand von acht Metern geschlossen.
Auf dem Nord-Ostsee-Kanal entscheidet jeder Fährkapitän allein, wann er den Betrieb wegen zu hoher Wellen einstellt, so die Sprecherin der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Claudia Thoma. Steigt das Wasser über 2,50 Meter über Normalnull an, werden die kleinen Schleusen in Brunsbüttel geschlossen, ab drei Meter auch die großen, dann geht auf dem Kanal nichts mehr.
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