Brunsbüttel will Flüssiggas-Terminal Diskussionsrunde am Elbehafen offenbart: Ohne Unterstützung der Bundesregierung geht es nicht –

Gewerkschaften und Unternehmen aus dem ChemCoast Park vereinbaren Bündnis mit dem Ziel der Wettbewerbsfähigkeit der RegionCopyright Norddeutsche Rundschau Danke Ralf Pöschus 0
Läuten das Bündnis zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern im landesweit größten Industriegebiet ein: Uwe Polkaehn (DGB Nord, li.) und Frank Schnabel, Sprecher der Werkleiterrunde. Foto: Pöschus 1 von 1Geht es den Werken im ChemCoast Park gut, dann geht es prinzipiell auch deren Beschäftigten gut. Auf diese einfache Faustformel lässt sich das industriepolitische Bündnis bringen, das gestern Abend Werkleiter aus dem Areal zwischen Hemmingstedt und Glückstadt auf der einen und der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord auf der anderen Seite vereinbart haben. Den Rahmen lieferte das traditionelle Brunsbütteler Industriegespräch (BIG), an dem an Bord der „MS Freya“ rund 130 Gäste aus Wirtschaft und Politik teilnahmen. Anzeige Anzeige „Wir unterschreiben hier nicht nur ein Papier, das wir uns dann hinhängen“, erklärte Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord bei der Unterzeichnung. Vielmehr werde es jetzt darum gehen, das vereinbarte Bündnis mit Leben zu füllen. Wie das aussehen könnte, erläuterte Frank Schnabel, Sprecher der Werkleiterrunde im ChemCoast Park, der seine Unterschrift im Namen der Industrie unter die Vereinbarung setzte. Denn zwei Dauerthemen treiben ihn um: die sichere und bezahlbare Energieversorgung gerade im Industriegebiet der Schleusenstadt und die noch immer nicht als zufriedenstellend empfundene Infrastruktur. Jetzt sieht Schnabel den DGB mit im Boot, wenn es gilt, die Stimme zu erheben. Das Beispiel B5 solle auf diese Weise verfolgt werden. WERBUNG „Bei den Schleusen hat das auch geklappt“, so Schnabel gegenüber unserer Zeitung: Aus Brunsbüttel sei die Forderung nach der fünften Kammer unüberhörbar ins Bundesverkehrsministerium gedrungen.
Bmrk.Btr. HP : Nicht ganz, das BMVI wollte nichts machen, gar nichts , sondern Ramsauer wollte noch die 23 Mio € Kanaleinnahmen nach Bayern holen, die Auslöser SH Wahlkampf SPD Johannes Kahrs Bettina Hagedorn Haushaltsausschuss Bundestag. Ab 2011
Johann KahrsJohannes Kahrs
hagedorn-potrait-2009-07-111-244x300Bettina Hagedorn
Kontrollieren Ausbau genau und werden auch bei Bedarf ( zu 100 % ) Geld nachreichen, es ist da , aber Umsetztung muss eben auch nach Plan erfolgen.
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So stellt sich der Werkleitersprecher auch die Realisierung des Ausbaus der B5 bis Brunsbüttel vor. Denn dafür gibt es in Berlin keine Pläne. Nur bis Wilster soll die Bundesstraße dreistreifig ausgebaut werden. Bis zur Kanalhochbrücke sind einer Zählung zufolge 2000 Fahrzeuge am Tag zu wenig unterwegs, um die Ausbaukosten zu rechtfertigen. Der Anschluss des landesweit größten Industriegebiets mit rund 4000 direkten und 12 000 indirekten Arbeitsplätzen erfolgt aus Sicht der Unternehmen also weiterhin durch ein Nadelöhr.„Es gibt viele gemeinsame Interessen“, stellte Uwe Polkaehn fest, „die Beschäftigten sind Experten in ihren Unternehmen.“ Energie sei hier ebenfalls ein wichtiger Aspekt, den es zu verfolgen gelte. Der Gewerkschafter verwies auf das so genannte „Schaufenster Wind“, ein Gemeinschaftsprojekt von Hamburg und Schleswig-Holstein, für das sich Brunsbüttel in Position bringen solle. „Wir müssen jetzt ganz konkrete Vorschläge entwickeln.“ Regenerative Energien zu nutzen sei eine Möglichkeit die Werke wettbewerbsfähig zu halten. Zu Beginn des BIG hatten Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, und Franke Nägele, Staatssekretär im schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium, über die drängenden Probleme im Industriegebiet gesprochen. An erster Stelle ist dies die Infrastruktur. Deren Verbrauch müsse entgegengewirkt werden, forderte Beckmeyer, vergaß aber nicht den entscheidenden Hinweis: „Das ist zum Nulltarif nicht zu haben.“ Immerhin sei der neue Bundesverkehrswegeplan nach Prioritäten gestaffelt und nicht mehr nur nach Wünschen. Wenn es nun etwa um den aus Brunsbüttel geforderten Ausbau der B5 gehe, müsse überlegt werden, wie die Kasse von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt entlastet werden könnte. Beckmeyers Idee: Investoren einspannen, ohne dabei die Straße zu privatisieren. Und ein Importterminal für Flüssiggas (LNG) an der Elbe zu errichten, sei Aufgabe der Anbieter von LNG. Gleichwohl dürfe sich der Bund dem Thema nicht verschließen. Frank Nägele – „Die Zeiten der Ansiedlungen von Motoren- oder Autowerken sind vorbei“ – empfahl, bei der Suche nach ansiedlungswilligen Unternehmen nach denen Ausschau zu halten, die eine Kaikante brauchen. Der geplante Vielzweckhafen sei der richtige Weg. Der dürfe aber nicht nur auf dem Papier bestehen. Sonst machten Investoren einen Bogen um Brunsbüttel, wie jüngst das Beispiel Siemens zeigte: In Cuxhaven gab es eine fertige Pier. Nägele betonte: „Industrie ist das Herz in Schleswig-Holstein, nicht die Energieberater.“ Deshalb sei im Herbst auf Landesebene ein industriepolitischer Schulterschluss geplant.
Industriepolitisches Bündnis für Brunsbüttel
Brunsbüttel
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Unternehmen und Deutscher Gewerkschaftsbund, Bezirk Nord , rücken im Brunsbütteler Industriegebiet enger zusammen. Sie wollen heute beim traditionellen Brunsbütteler Industriegespräch mit geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik ein industriepolitisches Bündnis vereinbaren. Dieser Schritt war bereits vor einem Jahr von Gewerkschaft und Arbeitgebern ins Auge gefasst worden, im Mai gab es ein Forum dazu, jetzt ist die Kooperation unterschriftsreif.

Den Hintergrund sieht Frank Schnabel, Sprecher der Werkleiterrunde, im Bemühen um eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Sicherung des Industrie- und Hafenstandortes Brunsbüttel. Das sei sowohl für die Arbeitnehmer als auch die Arbeitgeber am Standort von höchster Bedeutung. Schnabel verdeutlicht dies an einem Beispiel. Wenn die Forderung nach besserer Infrastuktur erhoben werde, komme diese letztlich auch den rund 4000 unmittelbar Beschäftigten im ChemCoast Park zu Gute.

rpI

http://www.nordic-market.de/news/21884/fraunhofer_untersucht_lng-potentiale_am_standort_brunsbuettel.htm

Copyright Nordic Market http://worldmaritimenews.com/archives/170881/first-german-lng-ferry-delayed/ Copyright world maritime news   Cuxhaven-based cruise line Reederei Cassen Eils will have to wait at least until the second half of October to take delivery of MS Helgoland, the first German flagged marine vessel to operate on liqefied natural gas (LNG) as its primary fuel. Upon its delayed delivery, MS Helgoland will start operating between Cuxhaven and the island of Helgoland in Germany. This route will take it close to the Lower Saxon Wadden Sea national park, an ecologically sensitive UNESCO World Heritage listed area in the south-eastern part of the North Sea. Because of the need to minimize exhaust gas emissions in this area, the ferry will operate primarily on LNG, powered by the two 9-cylinder Wärtsilä 20DF medium-speed dual-fuel engines. World Maritime News Staff http://www.maritimheute.de/neue-helgolandfahre-nimmt-im-oktober-ihren-dienst-auf/  
Brunsbüttel will Flüssiggas-Terminal
Diskussionsrunde am Elbehafen offenbart: Ohne Unterstützung der Bundesregierung geht es nicht – in Berlin ist das Thema aber noch Neuland
Brunsbüttel siehe unten
Erfolgreiche Premiere für den ersten Schleswig-Holsteinischen Hafentag
http://www.maritimheute.de/brunsbuttel-ports-und-vtg-prasentieren-chancen-von-lng-als-energietrager-der-zukunft/
http://vtg.com/v/s/content/108278/239230
Copyright Maritim heute Rest bitte in dem o.g. link lesen
Die Kooperationspartner Brunsbüttel Ports und VTG Aktiengesellschaft (WKN: VTG999) präsentieren im Brunsbütteler Elbehafen anschaulich, anfassbar und mit politischer Unterstützung die Potentiale und Nutzungsmöglichkeiten einer europaweiten LNG-Versorgung. Vertretern von Politik, Industrie, Wirtschaft und den Medien wird in diesem Rahmen der Prototyp des europaweit ersten LNG-Kesselwaggons vorgestellt. Im trimodal angebundenen Elbehafen bündeln sich die Synergien des neuen Energieträgers: Hier kann sowohl die Versorgung von See- und Binnenschiffen als auch der am Standort ansässigen Industrie gewährleistet werden. Mit der Errichtung eines LNG-Importterminals können Potentiale für eine bundesweite Diversifizierung der Gasversorgung entstehen. Der Staatssekretär aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr & Technologie Schleswig-Holsteins, Dr. Frank Nägele, unterstreicht den Einsatz für das umweltfreundliche Flüssiggas, der maßgeblich von Brunsbüttel Ports und der VTG angekurbelt wird:„Heute wie morgen sind es die Themen Mobilität und Versorgungssicherheit, die uns bewegen. Für beide Bereiche gilt es, nachhaltig sichere Lösungen zu entwickeln, die auch die Umwelt nicht belasten. Deshalb spielt LNG auf der Landesebene eine vorrangige Rolle auf unserer politischen Agenda. Es freut mich, heute in Brunsbüttel zu sehen, wie zwei Unternehmen aktiv mit gutem Beispiel vorangehen.“.......................................................................................................
Wirtschaft
Fraunhofer untersucht LNG-Potentiale am Standort Brunsbüttel
Donnerstag, der 23.Juli 2015
Brunsbüttel will Flüssiggas-Terminal
Diskussionsrunde am Elbehafen offenbart: Ohne Unterstützung der Bundesregierung geht es nicht – in Berlin ist das Thema aber noch Neuland
Brunsbüttel
Erfolgreiche Premiere für den ersten Schleswig-Holsteinischen Hafentag
Seit 2011 engagiert sich Frank Schnabel, Geschäftsführer des Hafenbetreibers Brunsbüttel Ports, für die Errichtung eines Import-Terminals für Flüssiggas (LNG). (NOK21.de seit 2011 siehe Artikel seit 2011) Am Elbehafen gibt es nicht nur die nötigen Flächen, sondern mit den Unternehmen im landesweit größten Industriegebiet auch potenzielle Abnehmer. Mit der Hamburger VTG steht zudem ein Logistikunternehmen in den Startlöchern, das verflüssigtes Erdgas zu Verbrauchern weit im Hinterland transportieren könnte – auf der Schiene. Die niederländische Gasuni bietet sich als Investor an. Allerdings kann das Unternehmen nicht das auf ein Investitionsvolumen von einer Milliarde geschätzte Vorhaben alleine schultern. Das Land steht längst hinter der Idee. Das bekräftigte Wirtschaftsstaatssekretär Frank Nägele gestern bei einer Diskussionsrunde zum Thema. Nur bei der Bundesregierung ist die Projekt noch nicht angekommen. Dabei soll das Terminal auch eine Möglichkeit schaffen, die deutsche Erdgasversorgung um ein Standbein zu erweitern. Das sei ein schwieriges Thema, erklärte Frank Bonaldo, Referatsleiter im Bundeswirtschaftsministerium, und schob nach: „Das ist eine politische Entscheidung, ob es überhaupt nötig ist.“ Bonaldo ließ erkennen, dass in Berlin der mögliche Bedarf auf Seiten der Industrie bisher kaum ausgelotet wurde. Allein in Brunsbüttel wird in der Winterzeit immer wieder darüber geklagt, dass die Erdgasversorgung der Werke zuweilen mangelhaft ist. Dabei zählt etwa der Düngerhersteller Yara landesweit zu den ganz großen Erdgasverbrauchern. Auch Covestro und andere Chemiewerke bauen auf eine stabile Gasversorgung. Dafür sei LNG bestens geeignet, betonte Marcel Tijhuis von Nederlandse Gasunie, die einen entsprechenden Terminal in Rotterdam betreibt. Denn Flüssiggas werde in den kommenden Jahren den Weltmarkt überschwemmen, schon jetzt gerate der Preis unter Druck – was den Verbraucher freuen dürfte. Er attestierte Brunsbüttel Chancen für ein Terminal. Wenn denn die Entscheidung beim Bund nicht zu lange auf sich warten lasse. „Die Anbieter von Flüssiggas in Katar, den USA und Kanada sind jetzt dabei, sich Standorte auszusuchen.“ Gas geben will auch Frank Nägele. „Brunsbüttel ist der ideale Standort für ein LNG-Terminal“, sagte er. Aber: „Berlin ist zu zögerlich.“ Und ohne den Bund mit im Boot gehe es nicht. Dabei sei es nicht Sache der Regierung, ein privates Unternehmen zu finanzieren. Gelder gebe es bei der Europäischen Union. Allerdings sei es eine öffentliche Aufgabe, Infrastrukturen zu entwickeln, auch, um in den Häfen LNG-Tankstellen zu installieren. Denn langfristig gilt auch die Schifffahrt als wichtiger Abnehmer des umweltfreundlichen Treibstoffs. Nur der niedrige Ölpreis hindere Reedereien derzeit daran, sich ernsthaft mit der Umstellung ihrer Schiffe auf Flüssiggas zu befassen. Klar sei jedoch: Wenn Deutschland den Anschluss verpasse, hätten die Niederlande die Nase vorn. Schleswig-Holstein, so Nägele, sei Energiewendeland. „Was wir im Bereich der Windenergie können, können wir mit LNG ergänzen.“ Wenn sich der Bund dem Thema verweigere, müsse ein Plan B entwickelt werden. Den gebe es aber noch nicht. Denn: „Ich bin zuversichtlich, dass sich die Bundesregierung bewegen wird.“ Daran glaubt auch Hans-Jürgen Hiller, Leiter International Operations bei VTG Deutschland. „Der Startschuss ist gefallen“, sagt er und verweist auf einen Tankwagen für den Schienentransport. Etwas Vergleichbares gebe es noch nicht in Europa. Der Waggon ist in der Lage LNG, auf -164 Grad gekühltes Erdgas, tagelang auf Temperatur zu halten. Unverzichtbar für den Bahntransport. Doch auch ohne den Terminal in Brunsbüttel seien die Entwicklungskosten nicht verschwendet. Es gebe auch andere Einsatzmöglichkeiten. Die braucht es für Frank Schnabel nicht: „Ich bin optimistisch, dass wir es hinbekommen.“
Ralf Pöschus
Brunsbüttel: Der Industrie- und Hafenstandort Brunsbüttel hat sich in den vergangenen Monaten als potentieller Standort für ein LNG-Terminal positioniert. Der seeschifftiefe Elbehafen der Brunsbüttel Ports GmbH, die bereits vorhandenen weitreichenden Erfahrungen im Handling von vergleichbaren Gütern wie z.B. LPG sowie verfügbare hafennahe Freiflächen bieten neben den potentiellen Nutzungsmöglichkeiten von LNG am Standort Brunsbüttel gute Rahmenbedingungen für die Errichtung einer LNG-Infrastruktur. Am Standort Brunsbüttel werden die verschiedenen Nutzungspotentiale von LNG ideal vereint. Brunsbüttel, am Schnittpunkt Elbe / Nord-Ostsee Kanal gelegen, ist ein strategisch idealer Standort für die Bebunkerung von Schiffen mit LNG als alternativer Treibstoff. Die Verkehrswege von/nach Hamburg sowie in/aus dem Nord-Ostsee Kanal passieren Brunsbüttel. Eine LNG-Versorgung der Häfen Hamburg, Cuxhaven und Bremerhaven ist aufgrund der geographischen Lage ebenfalls denkbar. Bereits heute ist die mobile LNG-Bebunkerung via LKW möglich. Neben der Versorgung der Seeschifffahrt mit LNG wären die ansässigen Industrieunternehmen aus der Chemiebranche potentielle LNG-Nutzer, als Alternative zum Pipelinegas. Die europaweite LNG-Belieferung an Industrieunternehmen und weitere LNG-Nutzer im Binnenland könnte ab Brunsbüttel mit Bahn und LKW erfolgen. Eine Kooperation mit dem Hamburger Unternehmen VTG, das kürzlich den ersten LNG-Kesselwaggon für den Transport von LNG über die Schiene vorgestellt hat, besteht bereits. Zudem könnte eine LNG-Infrastruktur in Brunsbüttel die Möglichkeit zur Vorhaltung einer strategischen Gasreserve für Deutschland bieten und die Diversifizierung der Gasbezugsquellen vorantreiben. Die Grundvoraussetzungen zur Errichtung einer LNG-Infrastruktur wären somit gegeben. Eine Investitionsentscheidung wird aber auch insbesondere von der Frage beeinflusst: Unter welchen Voraussetzungen kann eine geeignete LNG-Infrastruktur etabliert und entwickelt werden? In dieser Fragestellung sollten nicht nur die naheliegenden LNG-Absatzmärkte begutachtet werden, sondern insbesondere Märkte mit LNG-Nutzungspotenzialen, die noch entwickelt werden müssen. Aus diesem Grund haben das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein, die egeb:Wirtschaftsförderung und die Brunsbüttel Ports GmbH gemeinsam das Fraunhofer CML beauftragt, in einer unabhängigen Studie die Potenziale für eine LNG-Infrastruktur zu untersuchen. Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer erklärte: „Mit der Vergabe dieses Gutachtens an das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen gewinnen wir eine gute Grundlage für die weiteren Planungen für ein LNG-Terminal in Brunsbüttel. Das Ergebnis wird maßgeblich für die weiteren Schritte sein.“ „Aus unserer Sicht ist Brunsbüttel der ideale Standort für eine LNG-Infrastruktur, da eine vielseitige Nutzung des Flüssiggases möglich wäre. Seeschifffahrt, Industrie sowie eine strategisch exzellente Lage werden am Standort vereint. Ich freue mich, dass wir mit Fraunhofer CML / ILF Business Consult nun weitere renommierte Partner mit hoher Expertise an der Seite haben“ erläutert Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH / SCHRAMM group die Entscheidung für eine unabhängige Studie. Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel mbH (egeb), sieht durch LNG große Potenziale für den Standort: „Durch eine LNG-Infrastruktur in Brunsbüttel könnte der Standort weiter gestärkt werden. Wir freuen uns auf die Ergebnisse der Studie – es könnte ein Meilenstein für die Entwicklung an der Westküste mit bundesweiter Bedeutung entstehen.“ Der Abschluss der Untersuchung sowie die Vorstellung der Ergebnisse werden für Herbst dieses Jahres erwartet. (Pressemeldung vom 23.07.2015)
 

http://www.nordic-market.de/news/20212/schramm_group_-_ants_offshore_startet_offshore-shuttle-service_ab_april_mit_dp_ii_schiff_abis_dundee.htm

SCHRAMM group - ANTS Offshore startet Offshore-Shuttle-Service ab April mit DP II Schiff ABIS DUNDEE
Mittwoch, der 18.März 2015 Copyright Nordic Market
SCHRAMM group - ANTS Offshore startet Offshore-Shuttle-Service ab April mit DP II Schiff ABIS DUNDEEBrunsbüttel: Im April startet ANTS Offshore seinen neuen Service für die Versorgung der Nordsee-Windcluster mit dem gecharterten DP II Schiff ABIS DUNDEE. Der Offshore-Service soll die regelmäßige, aber auch ungeplante Ver- und Entsorgung von Offshore-Stationen, Windparks der verschiedenen Nordsee-Windcluster und die Offshore-Errichtungsbaustellen komplett abdecken mit dem Konzept der Abrechnung auf Basis „Preis pro Einheit“. So wird den Kunden von ANTS Offshore eine einfache Kalkulation ermöglicht. Je höher die ladungsmäßige Auslastung an Bord, desto günstiger wird es für alle Ladungsbeteiligten des jeweils nächsten Cargo Runs. Wetterrisiken, Hafenkosten usw. sind im Preis bereits enthalten. Die Kunden müssen nicht mehr zeitaufwendig nach geeigneten DP Schiffen auf dem Offshore-Spotmarkt suchen, sowie deren hohen Mobilisations- und Demobilisationskosten tragen.Foto: ANTS Offshore startet Offshore-Shuttle-Service ab April mit DP II Schiff ABIS DUNDEE, auch die ABIS DUISBURG steht für kurzfristige Transporte zur Verfügung.Das von AMASUS verchartererte 2 Jahre junge DP II Schiff ABIS DUNDEE verfügt über etwa 3.000 m² Ladefläche, 570 cbm Brennstoff- und 400 cbm Frischwasser mit entsprechenden Transferpumpen. Auch ein Abwassertank steht an Bord zur Verfügung. Auf Grund der sehr großen Ladeflächen über und unter Deck kann das Schiff auch als schwimmendes Ersatzteillager oder Werkstattlager genutzt werden. Das DP II Schiff wird dauerhaft (24/7) für den Offshore-Markt an der deutschen, holländischen und dänischen Küste für die unterschiedlichsten Ladungen zur Verfügung stehen. Das heisst auch für Transporte im Küstenverkehr, wie z.B. WEA Komponenten und Projektmaterial. So wurden bereits diverse Offshore-Rotorblätter zwischen deutschen, dänischen und belgischen Häfen transportiert.ANTS Offshore ist die neue Marke der deutschen SCHRAMM group, dem Spezialisten für Hafendienstleistungen, Transport und Logistik im Offshore Bereich mit Standorten in Brunsbüttel, Glückstadt, Rendsburg, Hamburg, Helgoland, Harlingen und Eemshaven. Für zukünftige Buchungen der Ladung wurde exklusiv das Offshore Brokerbüro F3O GmbH in Hamburg nominiert, die als Single Point of Contact eine 24/7 h Verfügbarkeit garantieren. (Pressemeldung vom 18.03.2015)

Schiffbau

EU fördert Europas erste LNG-Fähre

Donnerstag, 13. November 2014

Die erste Fähre in Deutschland mit umweltfreundlichem Flüssigerdgas-Antrieb (LNG) soll von Januar 2015 an zwischen der Hafenstadt Emden und der ostfriesischen Insel Borkum durch das Wattenmeer pendeln.

Der Umbau verlängert die "Ostfriesland" um rund 15 Meter auf 94 Meter. Damit können künftig auch 77 statt 55 Pkw transportiert werden ( Grafik AG Ems)

Die Europäische Kommission fördert dabei die Einführung des innovativen Antriebs mit genau 3,07 Millionen Euro. Erstmals wird damit in der EU ein Seeschiff auf die neue Technik umgerüstet, teilten die deutsch-niederländischen Initiatoren des Pilotprojekts in Emden mit. Die umgebaute Fähre "Ostfriesland" soll von Januar an auf der Fahrt nach Borkum deutlich weniger Schadstoffe wie Schwefel ausstoßen und keinen Feinstaub hinterlassen. eha
Copyright World Maritime news

KR to Help Move APEC towards Low Carbon Transport Future

KR to Help Move APEC towards Low Carbon Transport Future

Korean Register (KR), an IACS member classification society, has teamed up with the Asia-Pacific Economic Cooperation Secretariat (APEC) to promote the use of LNG fuelled ships in the APEC region.

APEC has awarded a contract to KR to further the understanding of the current state and future potential for LNG fuelled vessels to serve the region’s maritime trade requirements. According to KR, work will also include a programme to share knowledge and best practice across the APEC region with the aim of promoting this new technology.
“At the 7th APEC Transportation Ministerial meeting held in 2011, the group confirmed their commitment to “an action agenda to move APEC towards an energy efficient, sustainable, low carbon transport future”. LNG fuelled shipping is believed to be one of the optimum potential solutions to help achieve this aim,” KR said.
KR is to lead the APEC funded project supported by Japanese and Canadian representatives within APEC’s Maritime Expert Group and Transport Working Group. The class society will undertake an extensive programme of research focusing on the current application of LNG technologies, associated safety aspects, seaborne trade statistics and best practice. Results will be shared with APEC member economies to help narrow the technology gap between countries.
Dr. Kim Chang-wook, Executive Vice President and acting Chairman and CEO of KR said: “We are proud to be internationally recognized as a technical consultancy qualified to deliver high quality research and expertise on LNG fuelled ships to the APEC community. I am confident that this project will raise our collective knowledge on the potential for LNG fuelled vessels and help create a practical environment for the application of this innovative technology for eco-friendly transport solutions.”
The project gets underway shortly and is expected to be completed by the end of 2015. Press Release
http://gcaptain.com/steel-cut-crowleys-lng-powered-conros/
Copyright Gcaptain
Der Unterelbehafen Brunsbüttel will bis Ende 2014/Anfang 2015 fit sein für das LNG-Zeitalter in der Schifffahrt.
An artist's rendering of Crowley’s new Commitment Class, LNG-Powered, ConRo Vessel. Image (c) Crowley Maritime Corp. Crowley Maritime Corp. has announced that VT Halter Marine, Inc. in Pascagoula, Mississippi has cut steel on the first of two new LNG-powered ConRo ships for Crowley’s liner services group. “We have waited with great anticipation for the Commitment Class build program to start,” said John Hourihan, senior vice president and general manager, Puerto Rico/Caribbean liner services. “These new ships will embody superior technology and construction and we are anxious to get them into service for our partners in Puerto Rico.” The Commitment Class ships, a combination container – Roll-On/Roll-Off, have been designed to maximize the carrying capacity of of 53-foot, 102-inch-wide containers, offering the most cubic cargo capacity in the trade, according to Crowley. The ships will be 219.5 meters long, 32.3 meters wide, have a deep draft of 10 meters, and an approximate deadweight capacity of 26,500 metric tonnes. Cargo capacity will be approximately 2,400 TEUs, with additional space for nearly 400 vehicles in an enclosed Ro/Ro garage. The  main propulsion and auxiliary engines will be fueled by LNG and supplied by Wartsila. The design of the ship was provided by Wartsila Ship Design in conjunction with Crowley subsidiary Jensen Maritime, a leading Seattle-based naval architecture and marine engineering firm. The Commitment Class ships will replace Crowley’s towed triple-deck barge fleet, which has served the Puerto Rico trade with Jones Act service continuously since the early 1970s, Crowley says. The new ships, named El Coquí (ko-kee) and Taíno (tahy-noh), are scheduled for delivery in the second and fourth quarter of 2017, respectively. eCZGHOrTDHJb04Z0_i3rjvJUxiAk7N9ioLgVvCm_Rhg “VT Halter Marine is pleased and excited to announce the first steel plate cut which launches the official start of construction for these new LNG ConRo ships. These vessels signify how important the Jones Act is to Americans employed in the marine industry. We are most grateful for Crowley’s continued confidence in VT Halter Marine,” said Bill Skinner, CEO, VT Halter Marine. Powered by LNG, the Crowley ships will be among the most environmentally friendly in the United States. Crowley says that designing, building and operating LNG-powered vessels is very much in line with its overall EcoStewardship© positioning and growth strategy. The company formed an LNG services group earlier this year to bring together the company’s extensive resources to provide LNG vessel design and construction management; transportation; product sales and distribution, and full-scale, project management solutions.
http://www.verkehrsrundschau.de/brunsbuettel-hofft-auf-lng-terminal-1555664.html Copyright verkehrsrundschlau Erster  Artikel Plan LNG Bunkerstation neuer Artikel darunter Donnerstag, 04. Oktober 2012
Hafenvisite (v.l.): F. Schnabel, H. H. Schramm, R. Meyer, R. Habeck. Foto: Brunsbüttel Ports
Hafenvisite (v.l.): F. Schnabel, H. H. Schramm, R. Meyer, R. Habeck. Foto: Brunsbüttel Ports
Der Unterelbehafen Brunsbüttel will bis Ende 2014/Anfang 2015 fit sein für das LNG-Zeitalter in der Schifffahrt. Dieses Thema war Bestandteil des am Montag erfolgten Besuchs der Fachminister für Verkehr (Reinhard Meyer) sowie Energiewende (Robert Habeck). „Wir haben in dem Gespräch deutlich gemacht, dass wir derzeit mit Hochdruck an den entsprechenden Unterlagen zum Bau einer LNG-Versorgungsstation für Seeschiffe arbeiten“, erklärte Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. Bis Jahresende dürften diese sehr umfangreichen Vorarbeiten abgeschlossen sein, dann könne der entsprechende Antrag gestellt werden.

Neuester Artikel

Brunsbüttel hofft auf LNG-Terminal

Der an der Elbmündung gelegene Hafen sieht sich wegen der vielen Industrieansiedlungen als idealer Standort für ein Flüssiggas-Terminal.
Hafen Brunsbüttel
Der Hafen Brunsbüttel hat sich als Standort für ein LNG-Terminal ins Spiel gebracht
Foto: Picture Alliance/dpa/Carsten Rehder
Hamburg/Brunsbüttel. Der Hafen Brunsbüttel ist interessiert daran, Standort für ein Flüssiggas-Terminal zu werden. Das erklärte Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH, am Dienstag vor der Presse in Hamburg. Brunsbüttel sei für ein solches Terminal ein strategisch exzellenter Standort. Der an der Elbmündung gelegene Hafen verfüge über freie hafennahe Flüchen und Erfahrungen im Umschlag von flüssigen Gefahrgütern. Außerdem gebe es durch das in Brunsbüttel gelegene größte Industriegebiet Schleswig-Holsteins einen hohen lokalen Gasbedarf und die Möglichkeit, das Flüssiggas (LNG) ins Gas-Pipeline-Netz einzuspeisen. Deutschland verfügt derzeit über kein Terminal für verflüssigtes Erdgas (LNG). LNG wird unter anderem als Schiffstreibstoff und Energiequelle für die Industrie genutzt. Außerdem kann es die Abhängigkeit von russischem Erdgas mindern, so Schnabel. Neben Brunsbüttel hat auch das niedersächsische Wilhelmshaven Interesse an einer entsprechenden Ansiedlung. Klage über fehlende Anbindung Unzufrieden äußerte sich Schnabel mit den Hinterlandanbindungen des sechstgrößten deutschen Seehafens. Die in Brunsbüttel angesiedelten Industrieunternehmen fordern unter anderem einen dreispurigen Ausbau der B5 in Richtung Itzehoe, eine zweispurige, elektrifizierte Schienenanbindung und die Sanierung der beiden alten Schleusenkammern des Nord-Ostseekanals. Schnabel und die Werkleiter der in Brunsbüttel ansässigen Industrieunternehmen wollen diese Themen bei einem Gespräch in der kommenden Woche mit Staatssekretär Enak Ferlemann und dem schleswig-holsteinischen Wirtschaftsminister Reinhard Meyer erörtern. Der Frust über den momentanen Zustand sitzt tief. „Man hat das Industriegebiet vor 40 Jahren entwickelt und die Infrastruktur einfach nicht zu Ende gebaut“, sagt Schnabel. (hel)
http://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article133006516/Reedern-fehlt-Infrastruktur-fuer-gasgetriebene-Schiffe.html Copyright welt

Reedern fehlt Infrastruktur für gasgetriebene Schiffe

Leer (dpa/lni) - Auf dem Weg zu umweltfreundlicheren Brennstoffen für die Schifffahrt sieht die maritime Branche neben ersten Erfolgen noch etliche Stolpersteine. Viele Reeder halten Flüssiggas (LNG) als besonders gut geeignet für Schiffsantriebe. Die Technik sei vorhanden, aber es gebe immer noch zu wenig Infrastruktur, sagten Reedereivertreter am Dienstag bei einer Fachtagung im ostfriesischen Leer. So müssten Bunkerstationen gebaut werden, damit Schiffe auf ihren Routen auch LNG tanken und nutzen könnten.

Hintergrund der Entwicklung sind strengere Schadstoff-Obergrenzen im Seeverkehr: Reeder müssen von 2015 an Brennstoffe mit weniger Schwefelanteilen einsetzen oder Abgase nachträglich behandeln. Beim LNG-Betrieb werden wesentlich weniger Schadstoffe - insbesondere Schwefeldioxide, Stickoxide und Feinstaub - in die Luft abgegeben als bei herkömmlichen Brennstoffen. Das Gas muss aber auf minus 135 Grad Celsius heruntergekühlt werden und setzt spezielle Betankungs- und Transportanlagen voraus.

«Die Schifffahrt ist heute schon der umweltfreundlichste Verkehrsträger. Wir wollen aber noch besser werden und umweltbelastende Emissionen reduzieren», sagte der designierte Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR) Alfred Hartmann. Beim Thema LNG müssten neben der maritimen Wirtschaft weitere potenzielle Nutzer eingebunden werden. Das könnten etwa Lastwagen für Frachtverkehre an Land sein oder Betreiber von Blockheizkraftwerken.

Die hohen Investitionskosten für LNG-Antriebe seien für die meisten Reedereien eine unüberwindbare Hürde angesichts des Kostendrucks in der maritimen Wirtschaft, beklagte Ralf Nagel vom VDR-Präsidium. Wenn Deutschland auch in der Schifffahrt Vorreiter beim Umweltschutz sein wolle, brauche die Branche Hilfe von der Bundesregierung.

Im kommenden Jahr will das maritime Netzwerk «LNG-Initiative Nordwest» erste Erfahrungen aus der Praxis auswerten. In Norwegen sind bereits 14 Schiffe mit LNG-Antrieb unterwegs. In Deutschland wird derzeit eine Borkum-Fähre umgerüstet und eine Helgoland-Fähre für Gasantrieb gebaut. In den Niederlanden sind zudem vier Binnenschiffe im Bau.

LNG-Initiative Nordwest

http://gcaptain.com/dnv-unveils-concept-design-for-shipboard-carbon-capture-system/

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DNV Unveils Shipboard Carbon Capture System

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Illustration: Business Wire via DNV (click photo for high res) CCS is the process of trapping carbon dioxide produced by burning fossil fuels or other chemical or biological process and storing it in such a way that it is unable to affect the atmosphere. Illustration: Business Wire via DNV (click photo for high res) Maritime carbon capture and storage (CCS) “feasible and can reduce emissions by 65%” OSLO and LONDON – Classification society Det Norske Veritas (DNV) and Process Systems Enterprise Ltd. (PSE), a global provider of advanced process modeling technology, said Tuesday that they have successfully developed a concept design for on-board chemical CO2 capture during their latest Maritime CCS (carbon capture and storage) research and development project. The system consists of a chemical absorption plant that separates CO2 from flue gases, a liquefaction unit where the captured CO2 is compressed and condensed using a refrigerant and two storage tanks where the liquid CO2 product is temporarily stored until discharge into transmission and storage infrastructures at the next suitable port. The results show that the concept is technically feasible and capable of reducing ship CO2 emissions by up to 65%. For a VLCC tanker, this could correspond to capturing more than 70,000 tonnes of CO2 per year, transforming them from emissions to a tradable product. “In response to more stringent environmental regulations and complex market conditions, we see an increased demand for innovative solutions towards higher efficiency and greener operations,” says Dr. Nikolaos Kakalis, Head of DNV Research & Innovation Greece. “Our R&D activities, such as the carbon capture initiative which is completely new in the field of maritime transportation, pave the future towards next-generation solutions for achieving more energy-efficient, environmentally friendly and sustainable maritime transportation”. Prof. Costas Pantelides, Managing Director of PSE, says “This has been a challenging design problem with tight constraints. Applying a model-based engineering approach has been key to exploring the process decision space rapidly and effectively, and developing technically feasible and economically viable solutions.” Maritime CO2 emissions are estimated at over 1000 million tonnes per year, or 3% of total emissions, and are expected to reach 2000 to 3000m tonnes by 2050. http://gcaptain.com/meyer-werft-delivers-dual-fuel-powered/

Meyer Werft Delivers the Dual Fuel-Powered LNG Carrier Coral Energy

By On
coral energy meyer werft dual fuel Anthony Veder’s Coral Energy, just launched from Meyer Werft wartsila 50df The Wärtsilä 50DF medium-speed engine can be run either on natural gas or on light fuel oil (LFO) or on heavy fuel oil (HFO). The engine can smoothly switch between fuels during engine operation and is designed to give the same output regardless of the fuel. Courtesy Wartsila German shipyard Meyer Werft announced today the delivery of the Liquefied Natural Gas (LNG) tanker CORAL ENERGY to Rotterdam-based shipowner Anthony Veder.  It is the first ship of a new gas tanker type which is equipped with an eco-friendly Wärtsilä 50DF dual-fuel main engine, and a pair of Wärtsilä 20DF dual-fuel auxiliary engines.   The DF engines will be run mostly on environmentally sound, liquefied natural gas (LNG), but have the capability of being switched to diesel fuel if and when required. This will be the first newbuild vessel with a dual-fuel engine mechanically driving the propeller. The vessel will mainly operate in protected Emissions Control Area (ECA) zones like the North Sea and Baltic Sea. Anthony Veder is a specialist in the seagoing transportation of liquefied gas products with a fleet of over 25 ships. Vessel Particulars
Length overall 155.00 m
Length between perpendiculars 146.67 m
Breadth moulded 22.70 m
Depth to main deck 14.95 m
Draught max. (fully loaded) 8.20 m
Cargo tank volume ~ 15,600 cbm
Speed 15.8 kts
Crew cabins 25
Engine output Wärtsilä – 7,800 kW
Classification Bureau Veritas
Class ✠Hull, ✠Mach, Liquefied Gas Carrier, Type 2G, Unrestricted navigation, ✠ICE Class I A, ✠AUT-UMS, AVM-APS, CLEANSHIP 7+, MON-SHAFT, INWATERSURVEY, GREENPASSPORT, SYS-NEQ 1

Papenburger Werft übergibt "Coral Energy"

Erster LNG-Tanker von Meyer

Freitag, 04. Januar 2013
Die 155 Meter lange „Coral Energy“ war im Unterauftrag größtenteils bei der Rostocker Neptun-Werft gebaut worden. Foto: Meyer WerftDie 155 Meter lange „Coral Energy“ war im Unterauftrag größtenteils bei der Rostocker Neptun-Werft gebaut worden. Foto: Meyer Werft
Die in Papenburg ansässige Meyer Werft hat zum ersten Mal einen LNG-Tanker abgeliefert. Gestern übernahm die niederländische Reederei Anthony Veder – ein langjähriger Partner der Werft – in Rotterdam die 155 Meter lange, 22,7 Meter breite und maximal 8,20 Meter tiefgehende „Coral Energy“. Gebaut wurde sie zum allergrößten Teil bei der Neptun-Werft in Rostock – das Schwesterunternehmen der Meyer Werft fungierte als  Unterauftragnehmer. Es ist der erste Gastanker einer neuen Generation, der mit einem besonders umweltfreundlichen Dual-Fuel-Motor ausgestattet ist. Mehr: Im THB Täglicher Hafenbericht http://www.thb.info/news/single-view/id/auch-gastanker-auf-nordostpassage.html

Kritiker warnen vor Umweltrisiken

Auch Gastanker auf Nordostpassage

Montag, 10. Dezember 2012
Die Nordostpassage konnte zuvor nur von Spezialschiffen befahren werden. Archivbild: DNVDie Nordostpassage konnte zuvor nur von Spezialschiffen befahren werden. Archivbild: DNV
Während bei der Klimakonferenz in Doha um Wege zur Begrenzung der drohenden Katastrophe gerungen wird, freuen sich anderswo Gasverkäufer und Schiffsreeder über steigende Temperaturen. "Unser Tanker ist unproblematisch und genau nach Plan durch die Nordostpassage nach Japan gekommen", berichtet Tony Lauritzen von der Reederei Dynagas über den ersten Flüssiggas-Transport längs der früher wegen Eis kaum passierbaren Route im Polarmeer vor der russischen Küste. Umweltkritiker reagieren weniger erfreut. "Ich fürchte, jetzt wird der Schiffsverkehr durch die Nordostpassage sehr schnell und drastisch zunehmen, ohne dass für ausreichend Sicherheit gesorgt ist", sagt Thomas Nilsen vom Online-Magazin "Barents Observer".
USA - GD NASSCO to Build Two LNG-Powered Containerships for TOTE General Dynamics NASSCO, a wholly owned subsidiary of General Dynamics, announced yesterday that it has finalized a contract with TOTE, Inc., for the design and construction of two 3,100 TEU LNG-powered containerships, setting a new benchmark in green ship technology. When completed the 764-foot-long containerships are expected to be the largest ships of any type in the world primarily powered by liquefied natural gas (LNG). Construction of the first containership is scheduled to begin in the first quarter of 2014, with delivery to occur by the fourth quarter of 2015; the second ship will be delivered in the first quarter of 2016. The contract between NASSCO and TOTE Shipholdings, Inc., a subsidiary of TOTE, Inc., includes options for three additional ships. The ships will be designed by DSEC, a subsidiary of Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), located in Busan, South Korea. The design will be based on proven containership-design standards and will include DSME’s patented LNG fuel-gas system and a MAN ME-GI dual fuel slow speed engine. NASSCO has successfully partnered with DSEC previously for the design and construction of five State-class product tankers which currently operate in the U.S. Jones Act market. All of the containerships will be constructed at the NASSCO shipyard in San Diego. “This project breaks new ground in green ship technology,” said Fred Harris, president of General Dynamics NASSCO.
http://www.maritimheute.de/bremerhaven-flussiggas-als-schiffstreibstoff-der-zukunft/

Bremerhaven: Flüssiggas als Schiffstreibstoff der Zukunft

Flüssiggas als Schiffstreibstoff der Zukunft Noch wartet das Flüssiggas auf seinen Durchbruch in der Seeschifffahrt. Doch immer deutlicher zeichnet sich ab, dass „Liquefied Natural Gas“ (LNG) zum umweltfreundlichen Schiffstreibstoff der Zukunft werden wird. „Der Welthafen Bremerhaven bereitet sich darauf rechtzeitig vor“, sagte Bremens Hafensenator Martin Günthner am Mitwoch (7. November 2012). „Im stadtbremischen Überseehafengebiet wird ein LNG-Tanklager entstehen“, kündigte der Senator an. Er sieht darin ein zentrales Projekt auf dem Weg zum nachhaltigen Hafen. Partner der Hafengesellschaft bremenports bei der Umsetzung des Projekts ist die Bomin Linde LNG GmbH & Co. KG. Gesellschafter dieses unlängst gegründeten Unternehmenes sind die Linde Group und Bomin, ein Tochterunternehmen der Marquard & Bahls AG. Die neue LNG-Tankstelle an der Steubenstraße wird voraussichtlich 2014 den Betrieb aufnehmen. Wie Bomin Linde LNG-Geschäftsführer Mahinde Abeynaike mitteilte, soll das Terminal neben dem bestehenden Bomin-Gelände auf einer etwa 10.000 Quadratmeter großen Fläche umgesetzt werden. Robert Howe, technischer Geschäftsführer von bremenports, ist davon überzeugt, dass es sich bei LNG um einen Treibstoff der Zukunft handelt. „LNG bietet eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Schweröl und Schiffsdiesel“, sagte Howe. Damit lasse sich der Ausstoß von Schwefeloxiden und Feinstaub vollständig vermeiden. „Stickoxid wird um etwa 85 Prozent reduziert, Kohlendioxid immerhin noch um 10 bis 25 Prozent.“ Um die LNG-Technologie zu fördern und einen Beitrag zu mehr Umweltschutz im Hafen zu leisten, will bremenports selbst zu einem Nutzer von Flüssiggas werden.
Symbol für Expansionskurs
Richtfest für 5,5-Millionen-Euro-Neubau am Elbehafen
Brunsbüttel
Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem ersten Spatenstich ist gestern das Richtfest für ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude am Elbehafen gefeiert worden. Gemeinsame Eigentümer sind die Brunsbüttel Ports, Sartori & Berger sowie egeb-Wirtschaftsförderung, die im Mai nächsten Jahres in den 5,5-Millionen-Euro-Neubau einziehen werden. „Unmittelbar danach werden wir das jetzige Bürogebäude abreißen, um die Hafenflächen zu erweitern“, kündigte Port-Geschäftsführer Frank Schnabel vor über hundert Gästen an. Der Hafen benötigt dringend weitere Lagerflächen. „Wir wollen weiter wachsen“, sagte Schnabel nach dem Richtakt, bei dem Zimmermann Axel Dittmann den Richtspruch aus luftiger Höhe sprach. Die Richtkrone war von einem Baukran über den Rohbau gehoben worden. Gastgeber waren die Brunsbüttel Port GmbH mit Frank Schnabel, Sartori & Berger mit Prokurist Jens Bartels sowie die egeb mit Geschäftsführer Dr. Hans-Jürgen Hett. Der Neubau, so Schnabel, sei ein sichtbares Symbol für den Expansionskurs. Im Altbau sei man inzwischen sehr beengt. Der Neubau biete Platz für Neueinstellungen, von denen die ersten bereits vollzogen worden seien. Deshalb sei das jetzt gerichtete Gebäude auch eine wichtige Zukunftsinvestition für die Mitarbeiter der Unternehmen. Der Standort Brunsbüttel habe noch große Potenziale, betonte Schnabel und versprach: „Wir wollen hier weiter fest verwurzelt bleiben!“ Schon jetzt lud er die Gäste zur Einweihungsfeier im nächsten Frühjahr ein. Architekt Klaus Petersen vom Lübecker Architektenbüro Petersen, Pörksen & Partner, das den Architektenwettbewerb für dieses Objekt mit einem ebenso einfachen wie klaren Konzept „ohne viel Tütelüt“ gewonnen hatte, lobte das gute Miteinander von Bauherren, Architekt und Handwerkern sowie die gute Arbeit des Büsumer Generalunternehmens Kähler-Bau. Den Dank unterstrich auch Firmenchef Sönke Kähler. Hier am Elbehafen entstehe ein einzigartiges Gebäude – einzigartig in seiner Architektur, in seiner Funktionalität und in seiner Lage. Das mehr als 14 Meter hohe Gebäude hat eine Gesamtnutzfläche von 3036 Quadratmetern und verfügt als besonderes Highlight über ein 143 Quadratmeter großes Atrium mit Glasfassade. Im Erdgeschoss, in dem an diesem Tage die Gäste bewirtet wurden, wird ein Sitzungsraum für 100 Personen, in zwei Räume teilbar, auch für öffentliche Veranstaltungen vorgehalten. Das Verblendmauerwerk wurde mit der groben Seite nach außen gemauert, um den rauen Charme der hiesigen Küstenlandschaft widerzuspiegeln. Dithmarschens Landrat Dr. Jörn Klimant, der ebenso wie Brunsbüttels Bürgervorsteherin Rita Audiger und Bürgermeister Stefan Mohrdieck zum Richtfest gekommen war, würdigte den Neubau als „ein Symbol für Kooperation und Zusammenarbeit“. Klar, nüchtern und funktional, wie auch die Dithmarscher selbst für „klare Kante“ seien. Der Landrat verband sein Grußwort mit einem eindringlichen Appell an die Landesregierung, für die Wirtschaft der Westküste die feste Elbquerung weiter voranzubringen. „Der bisherige Bau ist super gelungen“, freute sich auch der Chef der Schramm-Group, Hans Helmut Schramm, begeistert von dem richtfertigen Bau. Damit werde endlich auch ein energetisch wichtiger Schritt getan, denn die energetische Leistung im Altbau habe man nur noch mit einem js

 Investitionen am Elbehafen in Millionenhöhe geplant

 

http://www.maritimheute.de/deutsche-maritime-branche-rustet-sich-fur-lng/

Deutsche maritime Branche rüstet sich für LNG

Deutsche maritime Branche rüstet sich für LNG Norweger weisen den Weg bei der LNG Study Tour in Bergen. Maritime Experten lernen von den norwegischen Gas-Pionieren. Brunsbüttel Ports schreitet weiter voran bei Planung einer LNGBunkerstation. Gasnor erschließt deutschen Markt durch Brunsbüttel Ports. In Norwegen gehört LNG bereits seit über 10 Jahren zum Tagesgeschäft für Reeder, Terminalbetreiber und Logistiker. In Deutschland hingegen gibt es noch viele Fragen rund um Herstellung, Lagerung und Handling. Reeder müssen sich mit Umrüstungsmöglichkeiten auseinandersetzen, Häfen prüfen die Errichtung einer Bunkerstation. Dabei läuft der Countdown: Vor dem Hintergrund der neuen Schwefelobergrenze in der Nord- und Ostsee zum 1. Januar 2015, wird die LNG-Verbreitung in den kommenden Jahren steigen. Die Deutsch-Norwegische Handelskammer und Innovation Norway luden aus diesem Anlass zu einer LNG Study Tour zu den Gas-Pionieren nach Bergen ein. Über 30 Vertreter der maritimen Branche folgten der Einladung. Darunter auch Frank Schnabel, Geschäftsführer Brunsbüttel Ports, der die Reise dazu nutzte, die Beziehung zu Gasnor zu festigen sowie die Planungen für die LNG-Bunkerstation am Elbehafen voranzutreiben und von den Best-Practice-Beispielen zu profitieren.  

Albig sichert Häfen Unterstützung zu

1. Schleswig-Holsteinischer Hafentag in Lübeck

Dienstag, 23. Oktober 2012
Schleswig-Holstein will den Ausbau der Hafeninfrastruktur auch in Brunsbüttel fördern. Foto: Brunsbüttel Ports
Schleswig-Holstein will den Ausbau der Hafeninfrastruktur auch in Brunsbüttel fördern. Foto: Brunsbüttel Ports
Maersk Nobel 333 x58  307384 to Tony M.Zech Bild am Elbehafen Schleswig-Holsteins Landesregierung will den Stellenwert der Häfen im nördlichsten Bundesland stärken. Beim ersten Schleswig-Holsteinischen Hafentag am Montag in Lübeck kündigte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) an, dass die Landesregierung den Ausbau der Hafeninfrastruktur in Lübeck-Travemünde und in Brunsbüttel fördern werde. An der vom Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen veranstalteten Konferenz nahmen mehr als 200 Vertreter aus Politik und maritimer Wirtschaft teil. Mit einem Umschlag von knapp 50 Millionen Tonnen pro Jahr ist Schleswig-Holstein der drittgrößte Hafenstandort Deutschlands. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"
Land investiert Millionen in den Ausbau der Häfen Lübeck
Die Landesregierung will den Stellenwert der Häfen stärken. „Die Zukunft des Landes wird sich auch daran entscheiden, was wir aus unserem maritimen Potenzial machen“, sagte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) beim ersten Schleswig-Holsteinischen Hafentag in Lübeck. Und: Albig beließ es nicht bei der Ankündigung der Unterstützung, sondern sagte den Häfen in Lübeck und Brunsbüttel Geld aus der Landeskasse zu. Die Hansestadt Lübeck erhält 5,5 Millionen Euro für den Ausbau des Skandinavienkais in Travemünde. Für den Bau eines 600 Meter langen Mehrzweckkais im Hafen Brunsbüttel will das Land in mehreren Tranchen bis zu 25 Millionen Euro bewilligen. „Das Geld wird natürlich an anderer Stelle fehlen, aber es ist eine Investition, von der alle Häfen im Land profitieren werden“, sagte Albig. Zugleich wird an einem neuen Hafenentwicklungskonzept gearbeitet. Grund: Nach aktuellen Prognosen wird sich der Güterumschlag von derzeit 50 auf rund 100 Millionen Tonnen im Jahr 2025 verdoppeln.
sh:z Norddeutsche Rundschau
Verschlafene Investitionen Land will Häfen stärker fördern Wolfgang Buhmann Norddeutsche Rundschau
Der Hamburger Hafen plant bis 2025 eine Ausweitung seines Containerumschlags von neun auf 25 Millionen Einheiten. Trotz des vorläufigen Stopps der Elbvertiefung, von dem niemand weiß, wie lange er dauert, steht diese erst vor kurzem aufgestellte Prognose weiterhin im Raum. Die Häfen zwischen Nord- und Ostsee hoffen im selben Zeitraum auf eine Verdoppelung ihres gesamten Güterumschlags auf 100 Millionen Tonnen. Dieses Potenzial hat jedenfalls die Hamburger Unternehmensberatung Uniconsult, die Nummer eins bei logistischen Themen, ermittelt. Im nächsten Monat soll die Größenordnung bei der Vorstellung des schleswig-holsteinischen Hafenentwicklungskonzepts offiziell genannt werden. Eine Prognose, die auf realistischen Annahmen beruht, eine von gesundem Optimismus beflügelte Vision oder schlicht Seemannsgarn? Uniconsult zählte zwar gestern auf dem „Hafentag“ in Lübeck eine Reihe von Geschäftsfeldern auf, die – wie Offshore-Versorgung, Tourismus und Containertransport – ein beständiges Wachstum auch für die kommenden Jahre erwarten lassen. Aber zehn Prozent Zuwachs Jahr für Jahr und das zehn Jahre lang – das sind wohl doch Annahmen, die eher in das Reich der Fantasie gehören. Aber auch wenn das Wachstum deutlich geringer ausfällt: Die Häfen werden es leichter bewältigen können als die Hinterlandverbindungen – Straßen, Eisenbahnen, Wasserwege. Viel zu lange hat der Bund die erforderlichen Investitionen verschlafen oder verdrängt. Das hat längst auch der bayerische Bundesverkehrsminister erkannt. Machen kann er wenig. Was Not tut, ist eine von Grund auf neue Finanzierung der Verkehrspolitik. Die wird teuer. Aber die Sicherung der Mobilität sollte dem Land ähnlich viel wert sein wie die Wende in der Energieversorgung.szmtag
Wird derzeit saniert und erweitert – der Elbehafen in Brunsbüttel.
Land will Häfen stärker fördern
Mehr als 200 Vertreter von Wirtschaft und Politik diskutierten über Zukunft der nördlichen Standorte / Neues Entwicklungskonzept in Arbeit
Lübeck
Bis zum Jahr 2025 kann sich der Güterumschlag in den Häfen zwischen Nord- und Ostsee von 50 auf 100 Millionen Tonnen verdoppeln. Darauf deutet das Hafenentwicklungskonzept hin, das die Landesregierung und der Gesamtverband der Häfen bei der Hamburger Unternehmensberatung Uniconsult in Auftrag gegeben haben. Erste Tendenzen der Studie, die im November veröffentlicht werden soll, stellte Projektleiter Björn Pistol gestern auf dem 1. Schleswig-Holsteinischen Hafentag in Lübeck vor. Mit den genannten Umschlagszahlen ist Schleswig-Holstein aktuell der drittgrößte Hafenstandort Deutschlands. Vor allem die Häfen an der Westküste werden massiv von dem erwarteten Boom der Offshore-Windkraft profitieren. Der Wettbewerb um Produktions- wie Versorgungsstandorte sei bei Weitem noch nicht entschieden, sagte Pistol mit Blick auf Bremerhaven und Cuxhaven, wo die jeweiligen Landesregierungen dreistellige Millionenbeträge investiert haben. „Im Gegenteil, er beginnt gerade erst.“ Darüber hinaus zeichnet sich ab, dass die schleswig-holsteinischen Häfen als Ergänzungshäfen zu Hamburg an Bedeutung gewinnen werden. Der Grund: Sie verfügen erstens über die in der Hansestadt für eine Expansion fehlenden aber notwendigen Flächen und zweitens über ein attraktives Fachkräftepotenzial. Vor den 250 Teilnehmern der Tagung, die von Flensburg bis Lauenburg die gesamte maritime Wirtschaft des Landes repräsentierten, kündigte Ministerpräsident Torsten Albig weitere Investitionen in die Hafenwirtschaft an, ohne, wie er sagte, beispielsweise das Potenzial von Niedersachsen erreichen zu können. In den vergangenen fünf Jahren waren im nördlichsten Bundesland 40 Millionen Euro in die Häfen geflossen. Von dem Hafenentwicklungskonzept verspreche er sich auch Ideen, wie Schleswig-Holstein als kompetente Seehafenregion besser vermarktet werden könne. „Die Zukunft unseres Landes wird sich auch daran entscheiden, was wir aus unserem maritimen Potenzial machen“, sagte er. Größter Nutznießer der bevorstehenden Investitionsoffensive wird wohl der Elbehafen Brunsbüttel sein. Dort plant die Schramm Group unter anderem einen Schwerlastkai für die Verschiffung von Offshore-Windkraft-Komponenten. Der Aufwand dafür dürfte bei rund 15 Millionen Euro liegen. Albig sagte die finanzielle Begleitung des Vorhabens durch das Land im Rahmen mehrerer Abschnitte zu. Zunächst bezuschusst die Landesregierung die Erweiterung des Skandinavienkais in Lübeck-Travemünde. Für die 600 Meter langen neuen Liegeplätze einer Multi-Purpose-Pier, die einer Kapazität von dreieinhalb Schiffen entspricht, befinde sich der Förderbescheid in Vorbereitung, so Albig. Damit könne das Genehmigungsverfahren noch in diesem Herbst anlaufen. In diesem Zusammenhang setzte sich Albig neben der Elbvertiefung, dem Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals sowie der A 20 vor allem für die feste Fehmarnbelt-Querung als „Lebensadern des Nordens“ ein. Letztere werde zwar die Häfen Ladung kosten, andererseits verspreche sie aber alle Chancen, die mit einem echten Verkehrsdrehkreuz im Norden verbunden sind. Dabei wird Lübeck nach Darstellung von Hanns-Heinrich Conzen eine führende Rolle einnehmen. Der Geschäftsführer der TT-Line sieht gerade durch die „intermodale“ Verknüpfung, also die Einbindung sämtlicher Verkehrsträger, gute Chancen zum Ausbau des Verkehrs über die Häfen. Das Uniconsult-Gutachten gilt als wichtiger Baustein für die Definition des „Hafensystems“. So können mit der Bündelung von Kernkompetenzen Häfen zu vier „Clustern“ zusammengefasst und bislang ungenutzte Potenziale gehoben werden. Ihre Kernhäfen sind Husum, Kiel, Brunsbüttel und Lübeck. Je nach Region liegen die Entwicklungschancen in den Bereichen Schwergut und Projektladung, Container und Massengut, Offshore-Häfen, RoRo- und Fährverkehr sowie Tourismus. Mit dem Hafentag, der zu einer regelmäßigen Einrichtung werden soll, sieht Frank Schnabel, Vorstandsvorsitzender des Hafenverbands, einen „Meilenstein“ für das künftige gemeinsame Vorgehen im nationalen wie im internationalen Wettbewerb erreicht: „Wir haben klare Wachstumschancen vor Augen.“
Wolfgang Buhmann Norddeutsche Rundschau ( gen. R.Pöschus Henning Baethge ohne Bild)
http://www.maritimheute.de/erfolgreiche-premiere-fur-den-ersten-schleswig-holsteinischen-hafentag/
 

Erfolgreiche Premiere für den ersten Schleswig-Holsteinischen Hafentag

Erfolgreiche Premiere für den ersten Schleswig-Holsteinischen Hafentag Potentiale und Perspektiven der Häfen Schleswig-Holsteins im Fokus. Landesregierung unterstreicht Stellenwert der Häfen. Uniconsult präsentiert Status, Chancen und Visionen des Schleswig-Holsteinischen Hafensystems. Rund 250 Teilnehmer folgten der Einladung des Gesamtverbands Schleswig-Holsteinischer Häfen zum ersten Hafentag. Vertreter aus Politik, maritimer Logistik und Hafenwirtschaft aller Küstenbundesländer trafen sich in den Media-Docks in Lübeck. Erstmalig in dieser Dimension machen die Häfen des nördlichsten Bundeslandes gemeinsam von sich Reden. Dabei werden Bedeutung, Potentiale und Stärken von Deutschlands drittgrößtem Hafenstandort herausgearbeitet. Die Umschlagszahlen beweisen die Relevanz der Schleswig-Holsteinischen Häfen: Mit rund 50 Millionen Tonnen Ladung, über 15 Millionen Passagieren und rund 50.000 Arbeitsplätzen leisten sie einen hohen Beitrag zu Wertschöpfung und Beschäftigung des Landes. „Diesen Status wollen wir nicht nur sichern, sondern ausbauen. Wir haben klare Wachstumsvisionen vor Augen. Gemeinsam mit Wirtschaft und Politik wollen wir die Zukunft der Häfen zielgerichtet gestalten.“, erklärt Frank Schnabel, Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen, in seiner Begrüßung. Der Hafenexperte betont darüber hinaus, dass für die Schleswig-Holsteinischen Häfen mit diesem Tag ein wichtiger Meilenstein erreicht ist, ihre Rolle im nationalen wie globalen Wettbewerb zu festigen. „Wir freuen uns auf eine kontinuierliche Fortsetzung in den kommenden Jahren.“Auf die Bedeutung und Zukunft der Hafenwirtschaft blickt auch Ehrengast Torsten Albig, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holsteins. „Die Häfen sind für das gesamte Bundesland von so enormer wirtschaftlicher Bedeutung, dass seit Jahren die Landesregierung durch gezielte Investitionen in Infrastruktur die Häfen im Wettbewerb stützt und auch zukünftig stützen wird.

Fachminister zu Besuch

Donnerstag, 04. Oktober 2012
Hafenvisite (v.l.): F. Schnabel, H. H. Schramm, R. Meyer, R. Habeck. Foto: Brunsbüttel Ports
Hafenvisite (v.l.): F. Schnabel, H. H. Schramm, R. Meyer, R. Habeck. Foto: Brunsbüttel Ports
Der Unterelbehafen Brunsbüttel will bis Ende 2014/Anfang 2015 fit sein für das LNG-Zeitalter in der Schifffahrt. Dieses Thema war Bestandteil des am Montag erfolgten Besuchs der Fachminister für Verkehr (Reinhard Meyer) sowie Energiewende (Robert Habeck). „Wir haben in dem Gespräch deutlich gemacht, dass wir derzeit mit Hochdruck an den entsprechenden Unterlagen zum Bau einer LNG-Versorgungsstation für Seeschiffe arbeiten“, erklärte Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. Bis Jahresende dürften diese sehr umfangreichen Vorarbeiten abgeschlossen sein, dann könne der entsprechende Antrag gestellt werden. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"
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http://web58.loft1080.serverloft.de/wp-content/uploads/2012/01/guter_mann_f__r_brunsb__ttel.pdf   Investitionen am Elbehafen in Millionenhöhe geplant Brunsbüttel Schon in der Wirtschaftsflaute 2009 glänzten die Brunsbütteler Häfen durch unverändertes Wachstum. Jetzt hat Brunsbüttel Ports, Betreiber von Elbehafen, Ölhafen und Hafen Ostermoor, einen neuen Rekord eingefahren: 9,4 Prozent Zuwachs beim Umschlag gegenüber 2010 – und damit erstmals 10,3 Millionen Tonnen Güterumschlag. „Wir haben damit eine magische Grenze übersprungen“, freut sich Geschäftsführer Frank Schnabel. Einmal mehr sieht er das Unternehmenskonzept bestätigt, gerade den Elbehafen als Universalhafen zu betreiben. Man sei nicht nur von einigen wenigen Kunden abhängig. Das sichere die Stabilität – Brunsbüttel Ports, die auch den Elbehafen in Glückstadt betreibt, ist breit aufgestellt. Die Zuwächse resultieren besonders aus den Bereichen flüssige und trockene Massengüter. „Ich wäre auch mit drei Prozent Wachstum zufrieden gewesen“, sagt Schnabel. Kontinuierlich als in wilden Sprüngen zulegen, sei ihm lieber. Andererseits gebe es stabile Großkunden wie Aurubis, die Kupfererz in Brunsbüttel für die Verarbeitung in Hamburg umschlägt. Oder, für den Ölhafen, die Raffinerie in Hemmingstedt. Hinzu kommen zahlreiche neue Kunden, zum Teil erfolgreich aus anderen Häfen abgezogen, zum Teil völlig neu in die Region geholt. Und: Brunsbüttel Ports setzt verstärkt auf den Umschlag von Windkraftanlagen oder deren Komponenten. Hier hat sich das zur Schrammgroup gehörende Unternehmen inzwischen auch bundesweit Gehör verschafft. Denn, so Schnabel, meist rücke bei Offshore-Windkraft Bremen oder Cuxhaven ins Blickfeld. Doch inzwischen schneidet sich Brunsbüttel ein Stück vom Kuchen ab. Der Elbehafen ist auf dem Weg zum Basishafen für den Offshore-Markt. Dies auch dank der schleswig-holsteinischen Hafenkooperation. Aber auch mit Hamburg sucht Schnabel den Schulterschluss. Denn der Hafen in der Hansestadt leidet unter Platzmangel. Im Gegenzug könnte Brunsbüttel von einer Zusammenarbeit profitieren, bis hin zu neuen Arbeitsplätzen. Ein ehrgeiziges Projekt ist die Zusammenarbeit für das Vattenfall-Kohlekraftwerk in Moorburg. Brunsbüttel Ports wird sich um die Versorgung mit vier Millionen Tonnen über See angelieferter Steinkohle jährlich und um die Entsorgung von 650 000 Tonnen Reststoffen über See kümmern. Das schafft 40 Arbeitsplätze. Und bei der Zusammenarbeit mit der norwegischen Gasnor AS soll am Elbehafen die bundesweit erste Bunkerstation für Flüssiggas (LNG) als Schiffstreibstoff entstehen. Seit November geschieht dies zunächst mithilfe von Tankfahrzeugen. Ein Tanklager ist geplant. Auch in diesem Jahr wird kräftig investiert. Zwischen zehn und 20 Millionen Euro dürfte der Umbau der mittleren Pier des Elbehafens kosten: neue Spundwände auf 300 Metern Länge, eine Vertiefung des Fahrwassers um einen Meter und eine neue schwerlastfähige Pierplatte (30 000 Quadratmeter). Dies alles im laufenden Hafenbetrieb. Das, so Schnabel, dürfte aber kein Problem sein. „Das ist die zweitgrößte Investition nach dem Umschlagsplatz für Aurubis.“ Damals hatte die Hafengesellschaft rund 38 Millionen in die Hand genommen. Zum Blick in die Zukunft gehört für Brunsbüttel Ports auch die Teilnahme an der Ausschreibung für eine vom Land geplante Tiefwasserpier in unmittelbarer Nachbarschaft zwischen Elbehafen und Kernkraftwerk. Daneben richtet Schnabel den Blick ständig auf andere Häfen, die ins Firmenportfolio passen könnten. Größte Herausforderung für das derzeit 120 Beschäftigte zählende Unternehmen ist es, qualifizierte Mitarbeiter gerade für den Hafenbetrieb zu finden. Denn auch hier stehen die Zeichen auf Wachstum. Ralf Pöschus_mann_f__r_brunsb__ttel LNG-angetriebenes Containerschiff erhält DNV-Genehmigung LNG-angetriebenes Containerschiff erhält DNV-Genehmigung Kawasaki Heavy Industries (KHI) hat die Entwicklung eines LNG-betriebenen 9000TEU-Schiffes abgeschlossen und dafür die grundsätzliche Genehmigung von DNV erhalten. Das Schiff ist mit einer neuen Art LNG-Tank konzipiert, der mehr Platz für Containerfracht lässt. Das LNG wird in prismatischen, isolierten Niederdrucktanks (Typ B) gespeichert, die zum ersten Mal in einem großen Containerschiff eingesetzt werden. Sie unterscheiden sich von zylindrischen Druckbehältern (Typ C) durch die bessere Raumnutzung aufgrund ihrer prismatischen, rechteckigen Form. Darüber hinaus kam bei KHI mit dem der Wärmedämmung dienenden Kawasaki Panel System auch eine einzigartige Technologie zur Anwendung, um die Verdampfungsrate des LNG zu reduzieren. „Tanks vom B-Typ produzieren kontinuierlich verdampfendes LNG, das für den Antrieb oder für Hilfsstoffe verwendet wird. Kühlcontainer konsumieren den Abdampf im Hafen, so dass jegliche Emission von LNG an die umgebende Luft vermieden sowie die Versorgung mit Landstrom unnötig wird“, erklärt Jan Tellkamp, Projektleiter LNG bei DNV Hamburg. Die grundsätzliche Genehmigung von DNV gilt sowohl für die Gasversorgung des Schiffes als auch für die LNG-Tanks. Nächster geplanter Schritt ist die Durchführung einer Sicherheitsbewertung des Schiffes durch DNV.      
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Schifffahrt News, Der Kanal, Entwicklung Containerschifffahrt von 2006 - 2017 von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne

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