Ingo Egloff Erreichbarkeit und Ausbau des Hamburger Hafens müssen in einer neuen Hamburger Regierung Berücksichtigung finden

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Deutschland/Polen

Sehr gutes Verhältnis weiter ausbauen

Deutschland und Polen wollen ihre Zusammenarbeit noch stärker ausbauen. Das ist das Ergebnis der deutsch-polnischen Regierungskonsultationen in Warschau. Auf der Tagesordnung standen auch die Lage in der Ukraine und der bevorstehende Gipfel der Östlichen Partnerschaft.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Beginn der deutsch-polnischen Kabinettssitzung Bundeskanzlerin Merkel zu Beginn der deutsch-polnischen Kabinettssitzung. Foto: Bundesregierung/Bergmann

Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit Polen. Diese Kooperation mache es möglich, auch auf europäischer Ebene schwierigste Themen zu lösen, sagte sie auf der Pressekonferenz zum Abschluss der Konsultationen. Das Treffen diente auch der Vorbereitung des Gipfel der Östlichen Partnerschaft, der im Mai in Riga stattfinden wird. Während die Kanzlerin mit der polnischen Ministerpräsidentin sprach, tauschten sich die Ministerinnen und Minister der beiden Länder aus.

Breite Palette der Themen

" Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und der polnische Umweltminister Maciej H. Grabowski haben ein "Abkommen über die gemeinsame Verbesserung der Situation an den Wasserstraßen im deutsch-polnischen Grenzgebiet" unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, künftig die Hochwasserabflussverhältnisse an der Oder zu optimieren und stabile Fahrwasserverhältnisse sicherstellen - insbesondere für den Einsatz der deutsch-polnischen Eisbrecherflotte. In ihrer Pressekonferenz lobte Merkel dazu: "Wir haben ein hohes Maß an Kooperation entlang der deutsch-polnischen Grenze."
ngo Egloff
Der Hamburger Hafen ist für die Elbmetropole der bedeutendste Wirtschaftsfaktor. Der Hafen ist das Tor zur Welt für weltweite Transportketten und der größte Arbeitgeber und Steuerzahler für den Stadtstaat.

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Stand: 24.04.2015 15:14 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.

Hamburgs Konkurrent Rotterdam baut Hafen aus

von Dietrich Lehmann
Rotterdam, Hauptkonkurrent des Hamburger Hafens, hat mächtig aufgerüstet: In der niederländischen Stadt wurde am Freitag nach zehn Jahren Bauzeit ein riesiger neuer Hafenabschnitt vom niederländischen König Willem-Alexander eröffnet.

Maasvlakte 2: Ausbau des Hafens in Rotterdam

Hälfte des Hamburger Umschlags auf neuem Areal

Rund fünf Millionen Container können an beiden Terminals auf dem neu aufgeschütteten Areal Maasvlakte 2 in der Nordsee umgeschlagen werden. Das ist etwa die Hälfte dessen, was im gesamten Hamburger Hafen pro Jahr umgeschlagen wird. Für Minco van Heezen, den Marketingchef des Rotterdamer Hafens ist die Eröffnung ein historischer Moment: "Das ist noch nie vorgekommen, dass in Westeuropa so viel Kapazität auf einmal in Betrieb genommen worden ist." Schon vor dem Ausbau wurden in Rotterdam mehr als zwölf Millionen Container pro Jahr umgeschlagen.

Kampf um Marktanteile

Da der Umschlag in Nordeuropa aber nur im einstelligen Prozentbereich wächst, müssen andere Häfen wie Hamburg und Antwerpen in Belgien vermutlich Marktanteile abgeben, hoffen die Verantwortlichen in den Niederlanden.

Auch Antwerpen schläft nicht

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Hamburgs Konkurrent Rotterdam rüstet auf

24.04.2015 10:00 Uhr
NDR 90,3
Hamburgs Konkurrenzhafen Rotterdam eröffnet ein riesiges neues Hafengebiet. Dietrich Lehmann berichtet über die neuen Terminals auf Maasvlakte 2. Audio (01:10 min)
Allerdings ist die Inbetriebnahme auf der Maasvlakte nur der Beginn eines gigantischen Hafenausbau-Programms bei Hamburgs Konkurrenzhäfen: Rotterdam will in den kommenden fünf Jahren seine Kapazität um weitere fünf Millionen Container steigern - und auf der Maasflakte ist immer noch genügend Platz, um weitere Terminals anzusiedeln. Auch der Nachbar Antwerpen plant den Ausbau, so Annik Dirkx von der dortigen Hafenbehörde: "Das wird ein ganz neuer Hafenbereich. Und wir hoffen, dass der erste Teil davon 2021 fertig wird." Dort sollen zunächst vier bis fünf Millionen Container umgeschlagen werden.

Hamburg bleibt gelassen

Offiziell gelassen gibt sich Bengt van Beuningen von der Hafen Hamburg Marketing. Hamburg setze darauf, dass ein Großteil der hier umgeschlagenen Waren auch in der Region weiter verarbeitet wird - und deshalb nicht einfach abwandert.
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Container werden im Hamburger Hafen auf Schiffe geladen. © dpa
mit Video

Hamburger Hafen feiert Rekord bei Umschlag

Im Hamburger Hafen sind 2014 so viele Waren umgeschlagen worden wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr gab es ein Wachstum von fünf Prozent. Vor allem der China-Handel legte deutlich zu. (09.02.2015) mehr
Die Köhlbrandbrücke © fotolia Fotograf: Marco2811

Der Hamburger Hafen

Der Hafen ist mehr als Container und Warenumschlag. Hier wird gelebt, entspannt und Kunst geschaffen. Ein Blick hinter die Kulissen. mehr

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Hamburger Hafen: Exporte nach Frankreich stagnieren

Der größte Anteil der Hamburger Ausfuhren geht nach Frankreich. Doch die schwache französische Wirtschaft und die steigende Zahl der Insolvenzen bremsen das Wachstum. Französische Unternehmen zahlen ihre Rechnungen immer später. Das macht das Hafengebiet der Hansestadt abhängiger von China und den USA.

Frankreichs Unternehmen zahlen immer später für Waren aus Hamburg. (Foto: Maurizio Gambarini dpa) Die Hamburger Wirtschaft ist traditionell stark von der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa abhängig. 65 Prozent aller Ausfuhren gehen in europäische Nachbarländer. Frankreich hat daran mit rund 30 Prozent der Hamburger Exporte den größten Anteil – und kämpft weiterhin mit einem unterdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum. In diesem Jahr gibt es nur ein Wachstum von 0,9 Prozent nach drei Jahren der Stagnation, teilt der Kreditversicherer Euler Hermes mit. Die Zahlungsmoral der Unternehmen aus Frankreich verschlechtert sich. Schuldner französischer Unternehmen müssen 2015 zwei Tage länger auf ihr Geld warten – insgesamt 81 Tage bleiben Rechnungen unbezahlt. Das sind durchschnittlich 10 Tage mehr als in der Bundesrepublik. Auch Insolvenzen bleiben in Frankreich auf einem Rekordhoch von mehr als 60.000 Fällen. Die Abhängigkeit von China steigt für die Hamburger Exportwirtschaft ebenfalls an, insbesondere durch den Hamburger Hafen. Die Wirtschaft im Reich der Mitte verzeichnet im Jahr 2015 ein Wachstum von gut 7 Prozent, das entspricht dem geringsten Zuwachs seit 25 Jahren. „Die Zahlungsziele in China sind überdurchschnittlich lang und die Nichtzahlungen haben sich in 2014 verdoppelt“, sagt Thomas Krings, Risikovorstand bei Euler Hermes, „insbesondere getrieben durch eine drastisch gestiegene  Anzahl an Ausfällen in der Lebensmittelindustrie, der Chemie- und Elektroniksparte. Die Insolvenzen in China werden 2015 um fünf Prozent ansteigen. Doch China bleibt ein wichtiger Absatzmarkt für Exporteure aus Deutschland. Für die Wirtschaft der Freien und Hansestadt liegt China auf Rang drei, für den Hamburger Hafen ist China jedoch noch vor Russland der wichtigste Handelspartner. Knapp ein Drittel aller Container entfallen auf den Handel mit China. 2014 ist der Containerumschlag mit China zudem um fast 10 Prozent gestiegen. Die weitere Entwicklung in China hat somit immer stärkere Auswirkungen auf den Hamburger Umschlagplatz. Die größten Wachstumssprünge verzeichnet der Hamburger Hafen allerdings im Handel mit den USA. Seit 2009 stiegen die Ausfuhren dorthin um 66 Prozent an. Die Chemiebranche ist nach der Flugzeugsparte der zweitgrößte Exportsektor für die Wirtschaft der Freien und Hansestadt. 7 Prozent aller Hamburger Exporte entfallen auf chemische Produkte. In diesem Sektor haben sich Zahlungsausfälle 2014 in China – also bei den potenziellen chinesischen Abnehmern – etwas mehr als verdreifacht. Noch wesentlich stärker als von China ist die Chemiebranche jedoch von den europäischen Nachbarländern abhängig: 66 Prozent aller Hamburger Chemieausfuhren sind für Europa bestimmt. Das Potenzial für zusätzliche Chemieausfuhren deutscher Unternehmen steigt in den kommenden zwei Jahren auf rund 19 Milliarden Euro, nach dem Maschinenbau mit knapp 23 Milliarden Euro der zweithöchste Anstieg in Deutschland. Hinter den USA und China hält Deutschland mit Ausfuhren in Höhe von 1.134 Milliarden Euro im vergangenen Jahr weiterhin den dritten Platz unter den weltweit größten Exportnationen. Im laufenden Jahr kommen 36 Milliarden Euro hinzu – das bedeutet ein Wachstum von 2,7 Prozent. Damit wächst der deutsche Export langsamer als noch im vergangenen Jahr. 2014 standen noch zusätzliche Ausfuhren von 45 Milliarden Euro und damit ein Wachstum von 3,6 Prozent im Vergleich zu 2013 zu Buche. Grund für den Rückgang sind vor allem sinkende Verkaufspreise und ein stärkerer Wettbewerb auf dem Weltmarkt. Zudem bergen die geopolitischen Krisenherde und die eher schleppende Nachfrage in Europa Risiken.

Erreichbarkeit und Ausbau des Hamburger Hafens müssen in einer neuen Hamburger Regierung Berücksichtigung finden

 
Ingo Egloff
Der Hamburger Hafen ist für die Elbmetropole der bedeutendste Wirtschaftsfaktor. Der Hafen ist das Tor zur Welt für weltweite Transportketten und der größte Arbeitgeber und Steuerzahler für den Stadtstaat. Nach der Wahl erwartet die Hafenwirtschaft eine verlässliche Hafen- und Verkehrspolitik zur erfolgreichen Bewältigung der vielfältigen Anforderungen. „Die Hafenwirtschaft erwartet von der neuen Regierung in Hamburg, dass an der für den Hafen enorm wichtigen Fahrrinnenanpassung von Außen- und Unterlebe weiter festgehalten wird. Darüber hinaus ist der weitere Ausbau der Hafeninfrastruktur ohne Einschränkungen umzusetzen“, fordert Ingo Egloff, Vorstand von Hafen Hamburg Marketing e.V. Die gute wasser- und landseitige Erreichbarkeit des Hafens ist aus Sicht von Ingo Egloff für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Hafen- und Logistikstandorts Hamburg von größter Bedeutung. „Die neue Hamburger Regierung muss sich in Abstimmung mit den anderen Küstenländern für die Berücksichtigung beim Erhalt und Ausbau der Verkehrswege von und zu den deutschen Seehäfen in Berlin stark machen. Wenn in diesem Jahr der neue Bundesverkehrswegeplan verabschiedet wird, sollte sichergestellt sein, dass vor dem Hintergrund des prognostizierten Wachstums im Güterverkehr unsere Seehafen-Hinterlandverbindungen höchste Priorität erhalten“, verdeutlicht Ingo Egloff.Mit dem Hamburger Hafen sind rund 260.000 Arbeitsplätze, davon 110.000 außerhalb der Metropolregion Hamburg, bundesweit direkt oder indirekt verbunden. Zudem verdeutlichen die bundesweit knapp 20 Milliarden Euro an Wertschöpfung, dass die Bedeutung des Hamburger Hafens weit über Hamburg hinaus auch in das Binnenland hineinreicht.

Weitere Statements zum Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2015 in Hamburg

Gunther Bonz, Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg e.V.: „Zweidrittel der Wähler haben Parteien gewählt, die ohne jede Einschränkung für die Elbvertiefung und für den Ausbau des Hafens sind. Die neue Regierung und alle Senatsmitglieder müssen dafür eintreten - ohne jedes wenn und aber, anderenfalls darf sie der Bürgermeister nicht in die Regierung übernehmen.“ Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg: „Bürgermeister Scholz hat vier Jahre ordentlich regiert, aber mit dem Einzug eines Partners in den Senat darf es im Rathaus zukünftig keine Unordnung geben! Die SPD hat sich mit ihren Vorankündigungen zu einer möglichen Koalition auf einen Weg begeben, bei dem sie die Möglichkeiten zur Abzweigung nicht übersehen darf. Oberste Priorität muss jetzt haben, was Arbeit schafft und Arbeitsplätze sichert. Für die Wahl des richtigen Partners sollten drei weitere Themen maßgeblich sein: Das Vorantreiben der Olympia-Bewerbung, die Umsetzung der Fahrrinnenanpassung der Elbe und der Ausbau des U- und S-Bahnsystems. Der Verbleib der FDP in der Hamburgischen Bürgerschaft wird die politische Kultur und Vielfalt in unserer Stadt mit Sicherheit bereichern und erweitert den Handlungsspielraum der SPD bei der Suche nach einem Koalitionspartner.“
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne