Autoterminal Bremerhaven im Aufwind Kaiserschleuse in Bremerhaven Millionen-Mehrkosten durch Baufehler

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Bremerhaven

Ein Schiff für 7930 Autos auf Jungfernfahrt in Bremerhaven

Christian Eckardt 20.03.2015 0 Kommentare
 
Der derzeit weltweit größte Autotransporter „Thermopylae“ besuchte auf seiner Jungfernfahrt den Zielhafen Bremerhaven. (Picasa)

Häfen

Kaiserschleuse soll ab Juni wieder betriebsbereit sein

Freitag, 20. Februar 2015

Die Kaiserschleuse in Bremerhaven soll in den kommenden Wochen repariert werden und der Schifffahrt im Juni wieder zur Verfügung stehen.

Das teilte die Hafenmanagementgesellschaft bremenports gestern mit. Die Hafen­anlage war im vergangenen Herbst gesperrt worden, nachdem Taucher bei einer Routinekontrolle eine Verformung der Unterwagenschienen am Außenhaupt festgestellt hatten (THB 12. November 2014). Derzeit steuern Seeschiffe ihre Liegeplätze im abgeschleusten Teil des Überseehafens Bremer­haven ausschließlich über die Nordschleuse an. pk

News

Häfen

Kaiserschleuse im Notbetrieb

Donnerstag, 27. November 2014
Schiffe werden die zurzeit gesperrte Kaiserschleuse in Bremerhaven ab Dezember wieder eingeschränkt passieren können. Gestern baute ein Schwimmkran beide Unterwagen aus, auf denen das Schleusentor hin und her rollt. Bis Frühjahr soll der Betrieb nun über eine alternative Technik laufen, sagte der Sprecher der Hafengesellschaft bremenports, Rüdiger Staats. Dadurch soll die Nordschleuse in Spitzenzeiten entlastet werden. pk

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Filmbeitrag N24  

Kaiserschleuse in Bremerhaven

Millionen-Mehrkosten durch Baufehler

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Autoterminal-BLG-Bremerhaven

Mittwoch, 06. Februar 2013

Durch Fehler beim Bau der Kaiserschleuse in Bremerhaven sind Mehrkosten in Höhe von 17,8 Millionen Euro entstanden. Zeitdruck, Planungen erst in der Bauphase, unzureichende Ermittlung von Grundlagen sowie Mängel bei Kommunikation und Koordination seien die Hauptgründe, schrieb der Landesrechnungshof Bremen in einem am Dienstag vorgelegten Sonderbericht. Die Gesamtkosten des Ende April 2011 in Betrieb genommenen Neubaus der Hafenschleuse seien auf 250,5 Millionen Euro gestiegen. lni/FBi Copyright

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Mehr: THB Täglicher Hafenberich

Erster Rammschlag in Bremerhaven

Samstag, 03. November 2012

Martin Günthner (SPD) verwies auf die positive Entwicklung des Autoumschlags in Bremerhaven. Foto: bremenports
Martin Günthner (SPD) verwies auf die positive Entwicklung des Autoumschlags in Bremerhaven. Foto: bremenports
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Hinter der Kaiserschleuse in Bremerhaven sollen große Schiffe bald mehr Platz zum Manövrieren haben. Für insgesamt etwa acht Millionen Euro wird die Landspitze zwischen den Kaiserhäfen II und III auf einer Länge von 60 Metern abgetragen, teilte der Hafenbetreiber bremenports gestern zum Beginn der Bauarbeiten mit. Künftig sollen auch Autotransporter mit mehr als 200 Metern Länge den Weg durch die neue Kaiserschleuse nehmen können. Diese Schiffe fuhren bisher durch die Nordschleuse.

Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Konzernumsatz von über einer Milliarde Euro

BLG Logistics wächst zweistellig

Mittwoch, 09. Mai 2012
BLG blickt optimistisch ins laufende Geschäftsjahr. Foto: BLG LogisticsBLG blickt optimistisch ins laufende Geschäftsjahr. Foto: BLG Logistics
Die Bremer BLG Logistics Group ist auf Wachstumskurs. Erstmals sei der Konzernumsatz des weltweit operierenden Hafenlogistikunternehmens auf über eine Milliarde Euro gestiegen, sagte der Vorstandsvorsitzende Detthold Aden am Dienstag bei der Bilanzpressekonferenz. Das Vorsteuerergebnis (EBT) stieg 2011 um 42,2 Prozent auf 48,5 Millionen Euro. Deswegen soll eine Dividende von 40 Cent je Stückaktie vorgeschlagen werden, 25 Prozent mehr als im Vorjahr, sagte Aden. Stärkster Ertragsbringer des Konzerns ist der Geschäftsbereich Containerlogistik. "Wir blicken optimistisch ins laufende Geschäftsjahr", sagte Aden. Wachstumsimpulse werden aus Asien, vor allem aus China erwartet. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"  

Autoterminal Bremerhaven im Aufwind

520.000 Fahrzeuge hat die BLG im ersten Quartal dieses Jahres auf ihrem Autoterminal in Bremerhaven umgeschlagen. Im Vergleich zum bereits starken Vorjahreszeitraum war das eine nochmalige Steigerung um 7,2 Prozent. 2011 belief sich der Gesamtumschlag des Terminals auf 2,05 Millionen Fahrzeuge. Damit erreichte der Bremerhaven nach den tiefen Einbrüchen im Krisenjahr 2009 und der Erholung ab dem Frühjahr 2010 wieder das Rekordniveau der Jahre 2007 und 2008. Die Erfolge sind im Wesentlichen auf die unverändert boomenden Exporte nach China und in die USA zurückzuführen. Hinzu kommt inzwischen auch der russische Markt mit seinen deutlichen Zuwachsraten bei den Neuzulassungen. Auch Japan ist nach den beiden großen Katastrophen nun auf Erholungskurs und importiert wieder mehr Fahrzeuge.     m__ngel_an_der_kaiserschleusem__ngel_an_der_kaiserschleuse Mängel an der Kaiserschleuse Überseehafen. Die Pflastersteine sind auf einer Länge von fast 300 Meter abgesackt, die Risse in den Betonplatten rund 40 Meter lang. Es sieht dramatischer aus als es ist: „Das ist eher ein kosmetisches Problem“, beruhigt Ingenieur Christoph Tarras. Der Projektleiter der Hafengesellschaft Bremenports begründet die Schäden an der Kaiserschleuse mit „hafentypischen Setzungen“. Von Lili Maffiotte „Mängel in der Bauausführung“: Auf einer Länge von fast 300 Meter sind Pflastersteine abgesackt, Risse in den Betonplatten sind 40 Meter lang.Dreieinhalb Jahre Bauzeit und 233 Millionen Euro Kosten: Die Einweihung der Kaiserschleuse liegt gut zwei Monate zurück. Bereits bei der Bauabnahme stellte Bremenports „die Mängel in der Bauausführung“ fest und hatte diese auch angemahnt.Die Schäden finden sich auf der zur Weser gewandten Kaje. Ungewöhnlich sind die Setzungen nicht, wenn so große Flächen mit Sand aufgefüllt werden, erklärt Tarras. „Die Westseite der Kaje ist für die Erweiterung der neuen Kaiserschleuse neu aufgeschüttet worden“, sagt der Ingenieur.Da sei immer mit den sogenannten Primärsetzungen innerhalb eines Jahres zu rechnen, trotz der Vertikaldrainagen, die eingebaut worden sind. „Das ist jetzt nichts, was uns überrascht.“Dass sich der Boden allerdings in diesem Ausmaß setzt, das sei ein Fehler in den Berechnungen der ausführenden Firma gewesen – der Arge Kaiserschleuse, die nun auch den Schaden nachbessern muss. „Dafür sind sie bei der Abnahme auch gerügt worden“, sagt Tarras.Die Pflastersteine seien um mehrere Dezimeter versackt. Der Riss direkt an der Wasserkante der Schleusenkammer zieht sich durch mehrere Betonplatten. Und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Einen genauen Zeitpunkt für die Sanierung kann Tarras noch nicht benennen. „Wir müssen jetzt erst mal abwarten und dann eben überplanen, wenn wir einen sinnvollen Zeitplan erstellt haben“, sagt Tarras.Wenn der Boden sich allerdings gesetzt hat, werden die Pflastersteine auf der Seite wieder aufgenommen. „Dann gleichen wir die Differenz mit Schotter und Sand aus und pflastern neu“, beschreibt der Ingenieur die Vorgehensweise.Die alte Kaiserschleuse entsprach nicht mehr den Ansprüchen. Sie war zu klein, um die dicken Pötte passieren zu lassen. Nach 110 Dienstjahren hatte sie ausgedient. Die größere Schleusenkammer mit den Maßen 305 Meter Länge und 55 Meter Durchfahrtsbreite ist für die nächste und übernächste Generation von Autotransportern gebaut. „Und die wird trotz der jetzigen Risse auch halten“, sagt Tarras und lacht: „Das sieht zwar gerade alles nicht so schön aus, aber die Kaiserschleuse kann trotzdem genutzt werden.“ So lange die Spundwände halten, kann „der Schleuse nichts passieren“.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne