Nord-Ostsee-Kanal : NOK News: Große Südschleuse in Brunsbüttel wieder in Betrieb

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Durch Taucherarbeiten in der Großen Südschleuse an Tor Nr.4 konnte die Ursache für die Störung behoben

werden.Copyright Norddeutsche RundschauNOK News: Große Südschleuse in Brunsbüttel wieder in Betrieb

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Nord-Ostsee-Kanal

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19.02.2015 · 15:40 Uhr
 
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Brunsbüttel: Ansturm auf den NOK ausgeblieben

Der Nord-Ostsee-Kanal ist die meist befahrene Wasserstraße der Welt. Der am Anfang des Jahres erwartete

Ansturm wegen der neuen Schwefelgrenze für Schiffstreibstoffe ist allerdings ausgeblieben.

Brunsbüttel (mir) Anfang des Jahres ist der zulässige Grenzwert für Schwefel in Treibstoffen von Schiffen,

die in der Ost- und Nordsee sowie im Ärmelkanal fahren, um 90 Prozent gesenkt worden. Das hat auch

auf die Schifffahrt im Nord-Ostsee-Kanal (NOK) Auswirkungen. Obwohl der schwefelarme Treibstoff

wesentlich teurer ist als herkömmliches Schweröl, ist der erwartete Ansturm auf den NOK als

verbrauchsgünstigere Route ausgeblieben.

 

 

 

Dramatische Verspätungszeiten

Montag, 16. Februar 2015

Eine kritische Bewertung der Zustände der meistbefahrenen künstlichen Schifffahrtsstraße der Welt, des

Nord-Ostsee-Kanals (NOK), zieht die Initiative Kiel-Canal in einer am Freitag vorgelegten ­Verkehrsbilanz 2014.

Engpassfaktor: Die Schleusenkomplexe – hier Kiel – sind und bleiben die Achillesferse des NOK Foto: Behling

Sie stellt sich mit ihren durch umfangreiche Fakten abgesicherten Erkenntnissen und Bewertungen klar gegen

die kürzlich seitens der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung verkündeten Erfolgsmeldung (THB v. 23. Januar

2015) über die Verkehrsentwicklung auf dem rund 100 Kilometer langen Kanal zwischen Brunsbüttel und Kiel.

Demzufolge erweist sich der NOK gerade für die auf diesen Weg stark angewiesene Feeder-Containerschifffahrt

weiter als Stau- und Verspätungsfalle, hebt Jens Broder Knudsen, Vorsitzender der Initiative Kiel-Canal e. V.,

hervor. Auch wenn es eine offizielle Verspätungsaufzeichnung seitens der Kanalverwaltung nicht gibt,

seien verschiedene Mitglieder der 2012 gegründeten Initiative inzwischen selbst dazu übergegangen,

Verspätungszeiten der Schiffe, etwa durch den Ausfall

Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau Copyright
  • 0

Pünktlichkeitsstatistiken sind bisher vor allem von der Bahn bekannt – doch jetzt gibt es auch eine für den

Nord-Ostsee-Kanal: Die Initiative „Kiel Canal“ hat 2014 erstmals erfasst, wie pünktlich die Feederschiffe

der großen Reedereien durch den Kanal gekommen sind. Gestern veröffentlichte sie das Ergebnis: Gut

45 Prozent der Schiffe waren unpünktlich.


„Das ist ein erschreckendes Ergebnis und zeigt, wie dringend der Handlungsbedarf am Kanal ist“,

kritisierte Jens Broder Knudsen, Vorsitzender der von Wirtschaft und Verbänden getragenen Initiative.

Zum Vergleich: Bei der Bahn kam nur knapp ein Viertel der Fernzüge zu spät. Dabei gilt bei Schiffen auf

dem Nord-Ostsee-Kanal natürlich anders als bei der Bahn nicht schon eine Verspätung von sechs Minuten

als unpünktlich. „Ab 45 Minuten wird es in den eng getakteten Fahrplänen der Feederschiffe problematisch“,

erklärte Knudsen. Die durchschnittliche Verspätung lag sogar bei fast drei Stunden. „Das geht gar nicht“,

schimpfte Knudsen. Einzelne Kunden hätten daher insgesamt mehr als 100  000 Verspätungsminuten in

Kauf nehmen müssen. Feederschiffe liefern Fracht für große Containerriesen zu oder verteilen sie weiter.

Mit rund 10  000 Passagen im Jahr sind sie die wichtigste Schiffsgruppe auf dem Kanal.

Grund für die hohe Verspätungsquote ist laut „Kiel Canal“ der schlechte Zustand der Schleusen –

besonders in Brunsbüttel. Allein die großen Kammern dort hätten übers Jahr nur drei Viertel der Zeit

zur Verfügung gestanden. „Ein Viertel der vorgesehenen Betriebszeit ist Reparaturarbeiten zum Opfer

gefallen.“ Die Große Nordschleuse sei nur zu 56 Prozent nutzbar gewesen.

Claudia Thoma von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes räumte ein, dass es auch

dieses Jahr wegen weiterer Reparaturen zu Wartezeiten am Kanal kommen werde. „Nächstes Jahr

ist die Durststrecke dann hoffentlich überwunden“, sagte sie.

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von Volker Mehmel
erstellt am 12.Feb.2015 | 16:23 Uhr

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NOK News: Große Südkammer in Brunsbüttel außer Betrieb

 

Am 08.02.2015 um 00:10 Uhr ist die Große Südkammer in Brunsbüttel wegen

technischer Probleme bis auf Weiteres außer Betrieb.

 

 

NOK News: Große Südschleuse in Brunsbüttel wieder in Betrieb

 

 

Die Reparaturarbeiten sind abgeschlossen.

Die Schleuse steht der Schifffahrt wieder zur Verfügung.

NOK News: Schleusensperrung wird aufgehobenDie Sperrung der Großen Südschleuse in Brunsbüttel wird vorahttp://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Nord-Ostsee-Kanal/Die-Schleusen-in-Brunsbuettel-sind-wieder-in-BetriebCCopyright Kieler Woche danke Frank Behling
Schleusen in Brunsbüttel
Wieder freie Fahrt in den Kanal
Von Frank Behling |
06.02.2015 19:00 UhrAuf die Nachricht hatten Lotsen, Schiffsmakler und Kapitäne seit Tagen gewartet.Freitagmittag konnte die große Südschleuse in Brunsbüttel wieder in Betrieb gehen. Drei Wochen hattenMitarbeiter der Schleuse und einer privaten Firma gebraucht, um das gerammte Schleusentor notdürftig

abzudichten.
Foto: Geschafft: Der Containerfrachter „Jork“ machte gestern Mittag als erstes großes Schiff nach der

Reparatur des Schleusentores wieder in der großen Südschleuse Brunsbüttel fest. Diese Kammer war fast

drei Wochen außer Betrieb.Geschafft: Der Containerfrachter „Jork“ machte gestern Mittag als erstes großes

Schiff nach der Reparatur des Schleusentores wieder in der großen Südschleuse Brunsbüttel fest. Diese

Kammer war fast drei Wochen außer Betrieb.
.Brunsbüttel. Am 17. Januar war der Bohrinselversorger „Red7 Alliance“ gegen das Tor in der großen

Südschleuse gefahren. Der Bug des Schiffes bohrte sich tief in die Stahlkonstruktion. Dabei wurden

auch die für die Schwimmfähigkeit wichtigen Tanks unter Wasser beschädigt. Das machte den Ausbau

in den ersten Tagen schwierig. Mit Hilfe von Tauchern konnte das Leck untersucht und das Tor zum

Aufschwimmen gebracht werden. Da die beiden Ersatztore nicht einsatzbereit sind, wurde das 1500

Tonnen schwere Schleusentor in der betroffenen Schleusenkammer geparkt. „Es ist dort gelungen,

das Leck im schwimmenden Zustand abzudichten und das Tor wieder einzubauen“, berichtet Thomas Fischer,

Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel. Bei der Reparatur half auch die Firma Cornels mit

Leuten und Gerät.„Es handelt sich aber nur um eine provisorische Reparatur. Der Schaden muss später noch

einmal von Grund auf repariert werden“, dämpft Fischer allzu große Erwartungen. Zunächst sei es aber um

eine schnelle Lösung gegangen. Darauf hatte die Schifffahrt gewartet, da die großen Schleusenkammern

enorm wichtig seien. Die meisten Schiffe passen nur durch diese Kammern in den Kanal. Die Wirkung war

bereits Freitagabend sichtbar. Die Wartezeiten hatten sich fast komplett abgebaut.In den beiden

Schleusenkammern sind jetzt alle verfügbaren Tore im Einsatz. Die beiden Reservetore für die großen

Schleusen in Brunsbüttel sind nicht verfügbar. Eines der Reservetore hat sich in seinem Liegeplatz im

Schlamm festgesetzt und lässt sich nicht mehr bewegen. Das zweite Reservetor liegt in Kiel bei der Werft

ADMK im Trockendock und wird repariert. „Dieses Tor erwarten wir jetzt bis Ende April wieder zurück in

Brunsbüttel“, so Fischer.Der Verursacher der schweren Havarie wurde inzwischen bei der Kieler Lindenau-Werft

repariert. Am vergangenen Wochenende passierte das Schiff den Kanal und ist jetzt in England.

Der Gesamtschaden des Unglücks steht noch nicht fest. „Das lässt sich erst nach Abschluss der kompletten

Reparatur sagen“, sagt Fischer. Hinter vorgehaltener Hand wird aber von einem Schadensausmaß im

siebenstelligen Bereich gemunkelt.http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Schleuse-nach-

Schiffskuss-wieder-repariert,schleuse572.htmlussichtlich am 06.02.2015 im Laufe des Tages augehoben.

Copyrght NDR danke

Stand: 06.02.2015 08:16 Uhr – Lesezeit: ca.1 Min.

Schleuse nach „Schiffskuss“ wieder repariert

Gute Nachricht für alle Kapitäne, die ihr Schiff durch den Nord-Ostsee-Kanal steuern müssen:

Drei Wochen nach der Havarie an der Schleuse in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) ist der Weg für die

großen Pötte bald wieder frei. Ein Offshore-Versorger hatte beim Einlaufen das Schleusentor der Südkammer

gerammt und eingedrückt. Betrachtern bot sich ein Bild der Verwüstung. Inzwischen wurde das Tor repariert

und wieder in seine Führung eingebaut. Heute soll die betroffene Schleuse im Laufe des Tages wieder für

den Schiffsverkehr freigegeben werden. Täglich passieren an dieser Stelle mehr als 100 Schiffe den Kanal.

Schiff beschädigt Schleusentor in Brunsbüttel

  • Ein Ponton der Taucher steht vor dem defekten Schleusentor bei Brunsbüttel © Jan Müller-Tischer Fotograf: Jan Müller-Tischer

    Vor drei Wochen in Brunsbüttel: Die Verantwortlichen kämpfen mit dem zweiten Schleusenschaden binnen einer Woche.

  • Ein Ponton der Taucher steht vor dem defekten Schleusentor bei Brunsbüttel © Jann Petersen/UCA United Canal Agency GmbH Fotograf: Jann Petersen

    Der Offshore-Versorger „Red 7 Alliance“ hat das Schleusentor der großen Südkammer gerammt.

  • Ein Ponton der Taucher steht vor dem defekten Schleusentor bei Brunsbüttel © Jan Müller-Tischer Fotograf: Jan Müller-Tischer

    Das Schleusentor ist auf mehreren Metern Länge schwer beschädigt.

  • Trümmerteile liegen auf dem defekten Schleusentor bei Brunsbüttel © Jan Müller-Tischer Fotograf: Jan Müller-Tischer

    Das schwere Stahlteil läßt sich seitdem nicht mehr bewegen.

  • Ein Ponton der Taucher steht vor dem defekten Schleusentor bei Brunsbüttel © Jan Müller-Tischer Fotograf: Jan Müller-Tischer

    Die Schleuse fällt deshalb für mehrere Wochen aus.

  • Ein Taucher schwimmt vor dem defekten Schleusentor bei Brunsbüttel © NDR

    Taucher untersuchen das Ausmaß der Schäden.

  • Blick auf die Mündung des Nord-Ostsee-Kanals in die Elbe und die Schleusen in Brunsbüttel. © picture-alliance / akg-images

    Erst vor einer Woche hatte ein Schiff die Nordschleuse beschädigt.

  • Brunsbüttel. Eine Schleuse am NOK wird geöffnet, ein Frachtschiff ist im Hintergrund zu sehen. © picture alliance / YPS collection Fotograf: Peter Neumann

    Besonders bitter: Die Südkammer ist nach Routinearbeiten erst zwei Tage lang wieder in Betrieb gewesen.

  • Ein Ponton der Taucher steht vor dem defekten Schleusentor bei Brunsbüttel © Jan Müller-Tischer Fotograf: Jan Müller-Tischer
  • Ein Ponton der Taucher steht vor dem defekten Schleusentor bei Brunsbüttel © Jann Petersen/UCA United Canal Agency GmbH Fotograf: Jann Petersen
  • Ein Ponton der Taucher steht vor dem defekten Schleusentor bei Brunsbüttel © Jan Müller-Tischer Fotograf: Jan Müller-Tischer
  • Trümmerteile liegen auf dem defekten Schleusentor bei Brunsbüttel © Jan Müller-Tischer Fotograf: Jan Müller-Tischer
  • Ein Ponton der Taucher steht vor dem defekten Schleusentor bei Brunsbüttel © Jan Müller-Tischer Fotograf: Jan Müller-Tischer
  • Ein Taucher schwimmt vor dem defekten Schleusentor bei Brunsbüttel © NDR
  • Blick auf die Mündung des Nord-Ostsee-Kanals in die Elbe und die Schleusen in Brunsbüttel. © picture-alliance / akg-images
  • Brunsbüttel. Eine Schleuse am NOK wird geöffnet, ein Frachtschiff ist im Hintergrund zu sehen. © picture alliance / YPS collection Fotograf: Peter Neumann

Ursache vermutlich ein Maschinenausfall

Das Schleusentor hatte sich nach dem „Kuss“ des Versorgerschiffes – vermutlich verursacht durch einen Maschinenausfall – nicht mehr öffnen lassen. Außerdem lief die Maschinenkammer voll Wasser. Sie wurde allerdings nicht beschädigt. Das Wasser- und Schifffahrtsamt sprach von „Glück im Unglück“. Schlepper mussten das Schiff aus dem Schleusentor ziehen.

Weitere Informationen
Zwei Frachtschiffe verkehren an einer Schleuse in Kiel-Holtenau. © dpa-Bildfunk Fotograf: Carsten Rehder

Warum ist der Nord-Ostsee-Kanal so wichtig?

Der Nord-Ostsee-Kanal ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Er wird jedes Jahr von

Zehntausenden Schiffen genutzt. Doch das könnte bald ein Ende haben. mehr

Wasser- und Schifffahrtsämter
Brunsbüttel und Kiel
Alte Zentrale 4
25541 BrunsbüttelSchleuseninsel 2
24159 Kiel-Holtenauwww.wsa-brunsbuettel.wsv.de/
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27.01.2015Transport + Logistik | Inland

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Nord-Ostsee-Kanal: Schleusenreparatur bis Mitte Februar

Die Wartezeiten an der defekten Südschleuse haben sich normalisiert. Trotzdem wird es noch eine Weile dauern, bis der Kanal wieder normal befahrbar ist.

Schleuse Brunsbüttel, NOK

An der Nord-Ostsee-Kanal-Schleuse in Brunsbüttel kommt es zu Verzögerungen

Foto: Picture Alliance/Chromorange/Bernd Ellerbrock

Brunsbüttel. Seit zehn Tagen ist der knapp 100 Kilometer lange Nord-Ostsee-Kanal nur eingeschränkt

befahrbar. Wie die VerkehrsRundschau berichtete, hatte das von der Nordsee her kommende

Offshore-Versorgerschiff „Red7 Alliance“ am 17. Januar beim Einlaufen in die Südschleuse Brunsbüttel

einen Motorschaden und prallte mit voller Wucht auf das Schleusentor. Das gerammte Tor wurde schwer

beschädigt, ließ sich nicht mehr bewegen und musste zur Reparatur aufwendig ausgebaut werden.

Der Verkehr läuft seither über die beiden verbleibenden Schleusen. Die Wartezeiten beim Kanaleinlauf

haben sich von zunächst zwölf Stunden auf derzeit zwei annähernd „normalisiert“.

Ein Ersatztor steht erst in Monaten zur Verfügung, das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA)

 

Brunsbüttel stellte jedoch bei der Schadenserhebung fest, dass das Tor vor Ort provisorisch repariert werden

kann. Dazu wurde es nach dem Ausbau soweit aus dem Wasser gezogen, dass die Havarieschäden trocken

liegen. Eine Stahlbaufirma trennt jetzt die geknickten Teile ab und ersetzt sie „notdürftig durch Stahlflicken“.

Dies könne im Laufe der kommenden Woche abgeschlossen sein, anschließend stehe dem Wiedereinbau

des Schleusentors nichts mehr im Weg, hofft man beim WSA. Mitte Februar soll dann der volle Betrieb wieder

aufgenommen werden. Der Schaden wird auf mindestens 1,5 Millionen Euro geschätzt, womit er einer der

größten an einer NOK-Schleuse der letzten Jahre wäre.

Ein Unglück kommt selten allein: In der Nacht vom vergangenen Donnerstag auf Freitag verwechselte bei

dichtem Nebel der unter zypriotischer Flagge fahrende Frachter „Wilson Hamburg“ die offene Südschleuse

mit der geschlossenen Nordschleuse und rammte ebenfalls deren Tor. Der Schaden blieb allerdings weit

unter dem der „Red7-Alliance“ und ist zwischenzeitlich behoben. (cfd)

Mehr zum Thema: Brunsbüttel, Nord-Ostsee-Kanal

NOK News: Weitere Infos zum havarierten Schleusentor in BrunsbüttelDie in den letzten Tagen durchgeführten

Schadensuntersuchungen haben ergeben, dass das Schleusentor voraussichtlich vor Ort repariert werden kann.

Die Ballasttanks müssen durch externe Pumpen leergepumt werden, damit das Tor aufschwimmt.

Am Wochenende soll das Tor in die Schleusenkammer verholt werden, um anschließend mit der Notreparatur

zu beginnen.

Die Notreparatur beinhaltet u. a. , dass provisorische Verschließen der Lecks und herstellen eines

Torübergangs.

Der Zeitplan sieht derzeit eine Reparaturzeit von ca. 2 bis 3 Wochen vor.

Brunsbüttel

Tor wird vor Ort repariert

Donnerstag, 22. Januar 2015

Vorsichtiges Aufatmen bei den Wasser- und Schifffahrtsämtern Brunsbüttel und Kiel. Nachdem Techniker

und Taucher das durch den Aufprall des britischen Offshore-Spezialschiffes „Red7 Alliance“ am vergangenen

Sonnabend schwer beschädigte Tor der Großen Südschleuse begutachtet haben, steht nun fest:

Das tonnenschwere Tor muss nicht aufwendig ausgebaut und zur Reparatur in eine Werft transportiert werden,

sondern kann sogar vor Ort wiederhergestellt werden, teilte die Wasserstraßenverwaltung gestern mit. EHA

Mehr im THB

Wasser- und Schifffahrtsämter
Brunsbüttel und Kiel
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Copyright Kieler Nachrichen Danke Frank Behling

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Copyright Norddeutsche Rundschau


NOK News: Sperrung der Großen Südschleuse in Brunsbüttel
Durch eine Havarie wurde das kanalseitige Schleusentor erheblich beschädigt.Vorläufiges Schadensbild:-Stauwandbleche und Tragwerkskonstruktionen beschädigt-Maschinenkammer überflutet und Abstiegsschacht beschädigt-Torelektronik ausgefallen-Führungs- und Reibehölzer zerstörtIn den nächsten Tagen finden über und unter Wasser Untersuchungen statt um eine genaue Schadensanalyse zu erhalten. Hiernach werden die Handlungsmöglichkeiten erörtert um eine zeitliche Eingrenzung der Schleusensperrung zu erhalten.Aus jetziger Sicht ist eine Reparatur des Schleusentors vor Ort geplant, um die Schleuse der Schifffahrt schnellstmöglich wieder zur Verfügung zu stellen.
Wasser- und Schifffahrtsämter
Brunsbüttel und Kiel
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25541 BrunsbüttelSchleuseninsel 2
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Nord-Ostsee-Kanal : Nach Havarie: Schleusenkammer in Brunsbüttel gesperrt

vom 19. Januar 2015
Aus der Onlineredaktion

Stau im Kanal: Seit am Sonnabend ein Schiff gegen das Schleusentor gefahren ist, stehen die Schiffe Schlange.

  •  Der Offshore-Versorger rammte am Sonnabend die Schleusenkammer. Das unter Bahama-Flagge fahrende Schiff wurde erheblich beschädigt (weißer Kreis).

Copyright Willy Thiel

Brunsbüttel | Nach einer Havarie fällt die Südkammer der Großen Schleuse in Brunsbüttel bis auf Weiteres aus. Das kanalseitige Schleusentor wurde erheblich beschädigt, erklärt die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung am Montag. Stauwandbleche und Tragwerkskonstruktionen seien kaputt. Eine Maschinenkammer wurde überflutet und die Torelektronik sei ausgefallen. Führungs- und Reibehölzer wurden zerstört.

Die Ursache: Am Sonnabend war laut Polizei ein von See in den Nord-Ostsee-Kanal einlaufender Offshore-Versorger mit dem Schleusentor kollidiert. Seitdem lässt es sich nicht mehr öffnen, weil das Schiff es eingedrückt habe. Auch das unter der Flagge der Bahamas fahrende Schiff wurde erheblich beschädigt. Es kam zum Wassereintritt, der jedoch mit bordeigenen Pumpen kontrolliert werden konnte.

Die Polizei geht von einem technischen Versagen des Schiffsantriebs aus. Das Schleusentor war nach einer längeren Reparatur erst seit dem Vortag wieder in Betrieb. Die Wartezeit, um durch die Nordkammer der Großen Schleuse oder die Kleine Schleuse in den Kanal zu kommen, betrug am Sonntag laut Lotsenbrüderschaft fünf bis sechs Stunden.

In den nächsten Tagen finden über und unter Wasser Untersuchungen statt, um eine genaue Schadensanalyse zu erhalten. Danach werden die Handlungsmöglichkeiten erörtert, um eine zeitliche Eingrenzung der Schleusensperrung zu erhalten.

Copyright Willy Thiel danke

Am Montagvormittag hatten sich Taucher vor allem eine vollgelaufene Maschinenkammer inspiziert. Dabei ist herausgekommen, dass die Kammer selbst nicht beschädigt wurde, wie ein WSA-Sprecher sagte. Das Wasser sei durch ein abgerissenes Lüftungsrohr eingelaufen. „Das war Glück im Unglück.“ Jetzt soll versucht werden, dass Tor aufzuschwemmen und es vor Ort zu reparieren. Dies könne mehrere Wochen dauern.

Copyright Willy Thiel

Ein Ersatztor steht derzeit nicht zur Verfügung. Es werde zurzeit in einer Kieler Werft repariert. „Das Auswechsel eines Tores dauert erfahrungsgemäß ein bis zwei Wochen.“ Deshalb soll das beschädigte Schleusentor vor Ort repariert werden, um die Schleuse schnellstmöglich wieder in Betrieb zu nehmen.

Blaulichtmonitor

http://nok-schiffsbilder.de/

Themen zu diesem Artikel:

 

Nord-Ostsee-Kanal

Schleuse nach Kollision ausgefallen

Von Frank Behling |
Die große Südschleuse in Brunsbüttel ist bis auf weiteres außer Betrieb. Kurz vor 10 Uhr ist das Offshore-Spezialschiff „Red 7 Alliance“ aus noch ungeklärter Ursache gegen das kanalseitige Schleusentor der Südkammer gefahren. Das etwa 1200 Tonnen schwere Schiebetor wurde dabei schwer beschädigt und lässt sich nicht mehr öffnen.
Foto: Havarie in Brunsbüttel: Das gerammte Schleusentor muss möglicherweise ausgetauscht werden.

Havarie in Brunsbüttel: Das gerammte Schleusentor muss möglicherweise ausgetauscht werden. Copyright Webcam UCA

 

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Brunsbüttel. Die „Red7 Alliance“, das auf der Reise von England nach Sassnitz ist, hat das Schleusentor mit erheblicher Wucht getroffen und dabei einen Schaden verursacht, der sich bis in den Unterwasserbereich des Tores erstreckt. Möglicherweise hat ein Maschinenschaden zu der Havarie geführt. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Das unter der Flagge der Bahamas fahrende Schiff hat bei dem Zusammenstoß selbst nur leichte Schäden am Bug davongetragen. Dennoch mussten die Schlepper „Wal“  und „Bugsier 21“ das Spezialschiff eine Stunde nach der Havarie aus der Schleuse ziehen. Zur Untersuchung machte die „Red7 Alliance“ danach am Leitwerk der Schleuseneinfahrt in der Elbe fest. Beamte der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel gingen an Bord und befragten die Crew sowie den Lotsen.

Foto: Die "Red7 Alliance" ist am Bug beschädigt.

Die „Red7 Alliance“ ist am Bug beschädigt.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel teilte mit, das die Untersuchung des Schadens begonnen habe. Möglicherweise muss das Schleusentor in der kommenden Woche ausgewechselt werden. Die Schleuse Brunsbüttel hat derzeit nur ein Reservetor, da das zweite Reservetor zur Reparatur im Dock 8a der Kieler Werft ADMK liegt.

Damit steht der Schifffahrt auf absehbare Zeit wieder nur eine große Schleusenkammer in Brunsbüttel zur Verfügung. Damit verzögern sich die Schleusungszeiten auch für Schiffe mit mehr als 125 Meter. Derzeit warten in Kiel und Brunsbüttel etliche Schiffe auf eine Kanalpassage.

 http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Nach-Havarie-Das-war-Glueck-im-Unglueck,nok234.html
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Stand: 19.01.2015 20:25 Uhr – Lesezeit: ca.2 Min.

Nach Havarie: „Das war Glück im Unglück“

An der Schleuse zum Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel bot sich am Montag ein Bild der Verwüstung. Nach der zweiten Havarie innerhalb weniger Tage fällt eine der beiden großen Schleusenkammern bis auf Weiteres aus. Der Offshore-Versorger „Red 7 Alliance“ hatte am Sonnabend beim Einlaufen das Schleusentor der Südkammer gerammt. Dabei drückte das Schiff das Tor aus schwerem Stahl auf einer Länge von drei bis vier Metern ein. Es lässt sich seitdem nicht mehr öffnen. Außerdem lief die Maschinenkammer voll Wasser. Taucher haben am Montag aber festgestellt, dass die Maschinenkammer nicht beschädigt wurde. „Das war Glück im Unglück“, so ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA). Das Wasser sei durch ein abgerissenes Lüftungsrohr eingelaufen.

 

Sie lernen beim WSA Brunsbüttel und Kiel Holtenau lernen nichts aus den ganzen Schäden

Der Kanal muss doch kaputt zu kriegen sein. Immer wieder rauschen da die Schiffe in die Schleusentore weil die Maschinen versagen oder auch durch menschliche Fehler.Im Panamakanal hat jedes Schiff mindestens 500 Meter vor der Schleuse 2 Schlepper fest die das Schiff bei Versagen der Maschine aufstoppen können. Ob die Kapitäne damit einverstanden sind oder nicht das interessiert nicht, wer die Anweisungen nicht befolgen will darf den Kanal nicht befahren. Bevor dann der lange Weg um Kap Horn genommen werden muss setzt meist doch ein Umdenken ein.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne