VDR: Grünes Licht für maritime Ausbildungsförderung

Grünes Licht für maritime Ausbildungsförderunghttp://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-12/32190574-weser-kurier-ueber-das-ausflaggen-deutscher-handelsschiffe-schreibt-peter-hanuschke-007.htm

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Politik

Alarm wegen Ausflaggung und Abbau von Arbeitsplätzen

Montag, 08. Dezember 2014

Die Gewerkschaft ver.di schlägt Alarm auf höchster politischer Ebene.

Aus Sorge um die Situation der deutschen Seeleute haben Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), Staatssekretär Uwe Beckmeyer sowie die Minis­terpräsidenten und Bürgermeister der Küstenländer jetzt einen Brandbrief erhalten, der dem THB vorliegt. Darin kritisieren ver.di-Chef Frank Bsirske und Bundesvorstandsmitglied Christine Behle wörtlich: "Die Versuche, durch eine Änderung des Flaggenrechtsgesetzes und die Einrichtung der Stiftung 'Schifffahrtsstandort Deutschland' im Jahr 2012 diesen Trend zu stoppen beziehungsweise umzukehren, sind misslungen. Die Folgen der Ausflaggung bekommen vor allem die deutschen beziehungsweise inländischen Seeleute zu spüren, die ihre Arbeitsplatze verlieren, aber auch die Absolventen der Seefahrtausbildungsstätten der Küstenländer, die nach Abschluss ihres Studiums keine Anstellung als nautische oder technische Wachoffiziere finden, um mit der international vorgeschriebenen Erfahrungsseefahrtzeit ihre Ausbildung abzuschließen. Das aktuellste Beispiel ist die Reederei NSB in Buxtehude, die auf Druck von Emissionshäusern auf einen Schlag zum Jahresende 38 Schiffe ausflaggen wird (THB 4. Dezember 2014), sofern keine Maßnahmen zur Kostensenkung umgesetzt werden."

Schifffahrt

NSB flaggt aus und entlässt

Donnerstag, 04. Dezember 2014

Paukenschlag aus Buxtehude. Was seit mehreren Monaten auf der "Küstenklatschwelle" als Gerücht lief, wird jetzt Wirklichkeit: Die Reederei-Gruppe NSB holt die deutsche Flagge an Bord ihrer Schiffe nieder.

Wie das Traditionsunternehmen am Vorabend der Jah­respressekonferenz des Verbandes Deutscher Reeder (VDR) mitteilte, wird es "bis Juni 2017 den kompletten Ausstieg aus der deutschen Flagge vornehmen", heißt es in der Erklärung. Man sehe sich "aufgrund der wirtschaftlichen Lage in der deutschen Schifffahrtsbranche" zu diesem Schritt "gezwungen". eha

Branche

Krise kommt bei deutschen Seeleuten an

Donnerstag, 04. Dezember 2014

Erst die Schiffe, jetzt das Bordpersonal: "Die Krise kommt jetzt bei den deutschen Seeleuten an", stellte Michael Behrendt, Präsident des Verband Deutscher Reeder (VDR), gestern in Hamburg auf der Jahresbilanz seiner Organisation fest.

Für den langjährigen Vorstandsvorsitzenden der Reederei Hapag-Lloyd (H/L) war es die letzte Pressekonferenz in seiner Funkation als VDR-Präsident, da er nunmehr in den Ruhestand geht. Zum Nachfolger beim VDR wurde bereits unlängst der Leeraner Reeder Alfred Hartmann gewählt, der sein Amt zum 1.Januar 2015 antritt. Der VDR ist über die Entwicklung auf dem maritimen Arbeitsmarkt sehr unglücklich. eha Mehr im THB
Bremen (ots) - Vor zwei Jahren fuhren noch 448 Handelsschiffe unter deutscher Flagge - aktuell sind es nur noch 387. Und diese Zahl wird noch weiter sinken - nicht nur wegen der Buxterhuder Reederei NSB, die ihre 38 Containerschiffe schrittweise bis 2017 ausflaggen will, sondern weil der wirtschaftliche Druck auch auf viele weitere Reedereien zu groß wird, um weiterhin mit deutschem Personal zu fahren, weil es im internationalen Vergleich einfach zu teuer ist. Die Zeiten, dass ein stetig wachsender Grad der Containerisierung beim Gütertransport der Branche zweistellige Wachstumsraten bescherten, sind seit Beginn der Finanzkrise längst vorbei. Aussicht auf eine Erholung des Marktes wird von Experten in den nächsten Jahren eher als gering eingeschätzt. Viele reden im siebten Jahr der Krise in der Containerschifffahrt auch schon von einem Normalzustand in der Branche. Was hilft, ist Größe: Weltmarktführer Maersk fährt sogar Gewinne ein und will durch eine Allianz mit MSC als Nummer zwei noch weitere Kosten sparen. Vor allem bringt etwa Maersk trotz der weltweit bestehenden Tonnage-Überangebots immer noch mehr Mega-Containerschiffe in den Markt, die wegen ihrer Größe und Sparsamkeit enorme Kostenvorteile bieten. Auch die beiden einzigen deutschen Großreedereien Hapag Lloyd und Hamburg Süd versuchen, durch unterschiedliche Kooperationen Kosten zu sparen. Ansonsten zeichnet sich der deutsche Reederei-Markt eher durch mittelgroße Schifffahrtsunternehmen aus, die weit davon entfernt sind, in den Genuss solcher Größenvorteile zu kommen: Also ist Ausflaggen angesagt - und das ist nachvollziehbar. Wenn mittelfristig wichtiges maritimes Know-how in Deutschland gehalten werden soll, dann muss das maritime Bündnis schnell und offenbar grundlegend überarbeitet werden - denn wirkungsvoll war es in der Vergangenheit absolut nicht.

Politik

Zweifel an Zukunft der Seefahrt

Freitag, 21. November 2014

Geht der deutschen Schifffahrt mittelfristig wertvoller nautischer Nachwuchs verloren?

Solche und weitere Fragen beherrschten den 19. Parlamentarischen Abend, den der Deutsche Nautische Verein (DNV) jetzt in Berlin ausgerichtet hatte. Verbandsvorsitzender Frank Wessels konnte dazu als Podiumsteilnehmer Dr. Ottmar Gast (Hamburg Süd, VDR), sowie die Bundestagsabgeordneten Dr. Philipp Murmann (CDU/CSU), Matthias Ilgen (SPD) und Dr. Valerie Wilms (B90/Die Grünen) begrüßen. DNV-Geschäftsführer Nicolai Woelki moderierte die Runde. eha Mehr im THB Bitte den Rest des Artikel in u.g. link lesen

Ausbildungsförderung

Anträge stellen

Donnerstag, 13. November 2014

Es geht um qualifizierten Schifffahrtsnachwuchs, und es geht um Geld

Ab sofort können für die Förderjahre 2014 und 2015 Zuschüsse für Ausbildungsplätze auf Seeschiffen unter deutscher Flagge oder der Flagge eines EU-Mitgliedsstaates beantragt werden. Darauf weist jetzt das für die Bearbeitung zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hin. Das Förderjahr 2014 umfasst alle Ausbildungsverhältnisse, bei denen entsprechende Verträge bereits geschlossen wurden oder bis Ende des Jahres noch geschlossen werden. eha Die Stiftung Schifffahrtsstandort Deutschland beginnt ab sofort mit der Ausbildungsförderung von nautischem und technischem Seepersonal.Die Reeder bekennen sich trotz der schweren Schifffahrtskrise zur Berufsausbildung am Standort Deutschland“, sagt Michael Behrendt, Präsident des Verbands Deutscher Reeder (VDR) und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Schifffahrtsstandort Deutschland.Mit der Ausbildungsförderung hochqualifizierter Nachwuchskräfte sichern die Reeder langfristig das Know-how für die gesamte maritime Wirtschaft, an der viele Tausend Arbeitsplätze in ganz Deutschland hängen.“ Vorstand und Kuratorium der im Dezember 2012 vom VDR gegründeten Stiftung haben die Details für die Förderung einstimmig beschlossen. „Dass die Sozialpartner VDR und ver.di das Förderkonzept gemeinsam tragen, ist ein großer Erfolg für das Maritime Bündnis“, so Behrendt. Gefördert wird die Ausbildung von Schiffsmechanikern, Technischen Offiziersassistenten und Nautischen Offiziersassistenten mit bis zu 14.000 Euro jährlich. Die Qualifizierung von Nachwuchsoffizieren – das sogenannte „Ausfahren der Patente“ – wird mit bis zu 25.200 Euro im Jahr unterstützt. Copyright Maritim heute http://www.maritimheute.de/vdr-grunes-licht-fur-maritime-ausbildungsforderung/   „Die deutschen Reeder haben Wort gehalten“, sagt Ralf Nagel, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDR und Vorstandsvorsitzender der Stiftung. „Über die Stiftung sollen jährlich rund 20 Millionen Euro in die Ausbildungsförderung fließen.“ Hinzu kommen weitere zehn Millionen Euro, die von den Reedern über die erhöhten Ausflaggungsgebühren des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie erbracht werden und die öffentliche Schifffahrtsförderung des Bundes aufstocken. Die Stiftung Schifffahrtsstandort Deutschland fördert die Berufsausbildung auf Schiffen, die in Deutschland registriert sind und unter deutscher oder einer anderen EU-Flagge fahren. Dadurch soll das maritime Know-how am Standort erhalten werden. Seit Jahresbeginn gilt in Deutschland ein neues Flaggenrecht. Danach können deutsche Reeder ihre Schiffe weiterhin zeitweise unter anderen Flaggen fahren lassen, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Um dennoch das maritime Know-how in Deutschland zu sichern, müssen sie auf auszuflaggenden Schiffen entweder ausbilden oder einen Ablösebetrag von bis zu 16.169 Euro an die Stiftung Schifffahrtsstandort Deutschland entrichten. Ingo und Sabrina Hufnagel an den Funkgeräten, an denen sie ausbilden. Bmrk. btr. HP blog schön dicht bei Glückstadt !!!!!! Finde ich toll dass es so was hier gibt.  
Sabrina Hufnagel auf der Fähre „Else“.
Eine Ölwehrübung, die im Auftrag des Amtes für Küstenschutz stattfand.
Pyro-Prüfung: Auch diesen Lehrgang bieten Ingo und Sabrina Hufnagel mittlerweile an.
Foto: Reimers(1)/Hufnagel(3)
Vom Fährpatent bis zum Radarzeugnis
Borsflether Ehepaar Hufnagel bietet verschiedene Kurse rund um die Schifffahrt für Privatpersonen und Firmenmitarbeiter an
Borsfleth
Als die Fischer aus Friedrichskoog am Tisch saßen, wurde es lustig. „Wir hatten viel Spaß“, sagt Ingo Hufnagel. Die Dithmarscher machten bei ihm das englische Funkzeugnis. Ingo Hufnagel bereitete sie auf die Prüfung vor und die Fischer erzählten ihm etwas über Seekarten. Ingo und Sabrina Hufnagel haben ein besonderes Unternehmen. Unter „S. Hufnagel Schifffahrtsseminare“ bietet das Borsflether Ehepaar Kurse für Privatpersonen und Firmenmitarbeiter an. Angefangen vom Sportbootführerschein über Funk- und Radarzeugnisse bis hin zum Fährpatent sind zurzeit zehn Kursformen im Angebot, es sollen noch mehr werden. Und das alles im familieneigenen Haus in der Schulstraße. Um einen professionellen Schulungsraum anzubieten, wurde eigens die Wohnstube umgebaut. Ingo Hufnagel (40) ist eigentlich von Beruf Bau-Ingenieur, Sabrina Hufnagel (30) arbeitet als Ver- und Entsorgerin auf dem Klärwerk in Hetlingen und hat eine Ausbilderprüfung. 2010 machten beide Kurse für Sportbootführerscheine bei Peter Schütt in Wilster. Der 68-Jährige war so begeistert von den Beiden, dass er ihnen erklärte: „Ich gehe in Rente, ihr könnt den Laden weitermachen.“ Schütt, der 32 Jahre lang ausgebildet hat, lobt auch heute noch das pädagogische Geschick der Beiden. Ingo und Sabrina Hufnagel waren zunächst verblüfft, ließen sich aber von Peter Schütt überzeugen. Ihre Bandbreite ist groß. Sie haben heute Kunden wie das Amt für Küstenschutz, das Wasser- und Schifffahrtsamt, Hamburger Firmen und auch Privatleute. Sabrina Hufnagel machte im vergangenen Jahr neben ihrer Arbeit sogar das Fährpatent für die Beidenflether Fähre mit praktischer Arbeit an Bord. Jetzt ist die 30-Jährige befähigt, selbst Fährleute auszubilden. „Ich habe alles gemacht, auch das Schlick spülen“, sagt sie zu ihrer Ausbildungszeit auf der „Else“. Und fügt hinzu: „Es hat richtig Spaß gemacht.“ Spannend ist die Ausbildung für das Radar-Patent. Denn die praktische Prüfung erfolgt unter verschärften Bedingungen auf einem Eisbrecher in Hamburg: die Gardinen sind zugezogen, der Prüfling muss anhand des Radars navigieren. Nur die Mitglieder der Prüfungskommission können hinaussehen. Für Ölwehrübungen beim Amt für Küstenschutz ist Ingo Hufnagel zuständig. „Solche Übungen in Husum dauern einen ganzen Tag. Sie sind hochprofessionell und machen richtig Spaß.“ Geübt wird auch „Mann über Bord“ und den Anker setzen. Das Ehepaar hat mittlerweile Kunden aus ganz Deutschland, „vom Rhein und aus Hiddensee“, aber auch aus den Niederlanden. Bei Seminaren, die mehrere Tage dauern, werden auswärtige Gäste in Glückstadt untergebracht, meist im ehemaligen Offiziersheim. Ingo und Sabrina Hufnagel halten auch Kurse an den Volkshochschulen Itzehoe, Horst, Krempe und Hohenlockstedt. Als nächster Kurs stehen das Funkseminar SRC am Mittwoch, 16. Januar, und ein neuer Sportbootführerscheinlehrgang am 1. Februar an, Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Sabrina Hufnagel: „Alle Seminare werden ganzjährig angeboten. Individuell abgestimmte Prüfungstermine und Beratung sind möglich.“
Christine Reimers
Weitere Infos unter 0176/38006108 oder auf www.schifffahrtsseminare.de,
  Privat Schiffssich.lehrg.Neustadt OS Patent Kapitän Patent Maschinist SSO und Seetauglichkeit GOC Funkerzeugnis AFF+SurvivalBoatmen Hallo willkommen beim Schiffssicherungslehrgang, den ich zu Zwecke der Erneuerung meines Kapitänspatentes in Neustadt an der Ostsee vom 31.01.bis 18.02.2011 mit überaus netten Kollegen , Studenten, Nautischen Beamten und Lotsen und Schiffsmaschinisten ( Chief) besucht habe. Genauer : Rettungsbootsmann und fortschrittliche Brandbekämpfung ( ADFF)für Alphatiere und dazu noch den Schiffsicherheitsoffizier in Englisch ( SSO). Sehr praxisorientier, wenig Theorie und man lernt so richtig was man auch toll  auch gut in der Praxis umsetzten kann , insbesondere natürlich in Notfällen, die sich keiner wünscht, aber real leider passieren ( Erinnerung div. Fährenbrände dieses Jahr in der Ostsee ( z.B. Lisco Gloria). Zuerst die Ausbildung Lecksicherung auf der Brandhulk ( Ex-Fregatte 138 x 18 m). Dort ging es weiter mit dem Überlebensanzug in die 1 Grad kalte Ostsee von der Hulk rein. Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!!!!!!!!!!!!! Dann Bootsmanöver Feifallboot David- Rettungsboot ( geschlossen) und Bereitschaftsboot das kleine zum üben von Rettung Schiffsbrüchiger in Priwall Treavemünde Seefahrtsschule. Zum Schluss Brandübungen in der Brandhalle mit Atemschutz. Feuerlöschübungen ( CO2 / Pulver und Wasser und Schaum)und am vorletzten Tag wieder zur Hulk praktische Prüfung mit Feuerstosstrupp und Rettungstrupp ( Kapitän Ltd >Ing. Stosstruppführer alles incl.) . Anstrengend , aber mit viel Spass verbunden. Sehr bodenständig. Copyright © 2008-2010 by NOK21 | Design by Marcus Dau | CMS Redaxo >> Immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel << Privat Schiffssich.lehrg.Neustadt OS     P
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne