Bis 2015 LNG-Terminal in Hamburg Remontowa Hands Over Last of Four LNG Ferries to Norwegian Owner

http://worldmaritimenews.com/archives/145724/shell-orders-lng-bunker-ship/

Copyright Worldmaritime news

Shell Orders LNG Bunker Ship

Shell Orders LNG Bunker Ship

Shell has contracted STX Offshore & Shipbuilding to build a special bunker vessel to serve ships powered by liquefied natural gas (LNG).

The bunker vessel will be based in the port of Rotterdam where it will make use of the LNG breakbulk terminal and jetty to be built by the Gas Access to Europe (Gate). The vessel will be LNG-powered, and will have the capacity to carry 6,500 m3 of LNG. The vessel will feature an innovative transfer system, enabling it to use both large and small LNG terminals.

LNG-bunkering-in-Europe

“This specialized bunker vessel for LNG is good news,” said Martin Wetselaar, Executive Vice President, Shell Integrated Gas.“Potential customers want assurance that their LNG supply is reliable and can be safely delivered. Shell’s investment in this ship, but also the commitment to buy capacity at the Gate terminal, emphasizes our confidence in the increasing share of LNG in the fuel mix. “
LNG is an emerging, competitive and moreover cleaner fuel for shipping. It can contribute to the reduction of sulfur emissions, particulates and nitrogen oxides compared to conventional marine fuels. The development of LNG as a fuel option depends partly on the availability of infrastructure and distribution network. Press Release http://worldmaritimenews.com/archives/145766/skangass-neot-introduce-ship-to-ship-lng-bunkering/ Skangass, NEOT Introduce Ship-to-Ship LNG Bunkering

http://worldmaritimenews.com/archives/144714/uasc-names-first-lng-ready-containership-giant/

Copyright worldmaritime news

UASC Names First LNG-Ready Containership Giant

UASC Names First LNG-Ready Containership Giant

United Arab Shipping Company (UASC) has named the industry’s first ever LNG-ready ultra large container vessel in Ulsan, South Korea. MV Sajir is the first of eighteen vessels in UASC’s current newbuilding program.

With a capacity of 15,000 TEU (A15), the DNV GL classed vessel is the largest and most eco-efficient vessel in this capacity range, according to UASC. Preliminary calculations indicate an Energy Efficiency Design Index (EEDI) value that is close to 50% below the 2025 limit established by the IMO. MV Sajir will start operating on the Asia–North Europe route after delivery. Ten further A15 vessels and six 18,800 TEU (A18) box ships will be delivered from Hyundai Heavy Industries and Hyundai Samho Heavy Industries to UASC by mid-2016. The CO2 output per TEU for this new vessel class will be 22% less than for a 13,500 TEU vessel delivered only two years ago. The environmental credentials of the A15 class are further highlighted by the fact that these vessels are designed and prepared for a quick and cost-efficient LNG retrofit at a later stage. This “LNG-ready” concept has been confirmed with an Approval in Principle from DNV GL as an industry first. The vessels will further receive DNV GL’s CLEAN class notation, which documents that the new generation ships comply with environmental regulations beyond today’s normal IMO, flag and class standards. They will also be provided with an Inventory of Hazardous Materials, which is not yet a mandatory requirement, and they are one of the first to receive an Energy Efficiency Certificate with documented EEDI. Moreover, all A15 vessels are equipped with an approved ballast water treatment system and a shore-to-ship power supply solution to enable zero emissions at berth, which is documented by the “Shore Power” class notation. The A15 class vessels also deliver world-class standards of structural safety. The fatigue strength of the hull structure is based on the assumption of 25 years of operation in the North Atlantic, which is far beyond the normal standard. The A15 vessels will also be equipped with a DNV GL approved hull stress monitoring system that provides guidance to the crew on current stress level in the ship structure during operation. Press Release

http://www.maritimheute.de/die-hamburg-port-authority-unterstutzt-als-mitglied-die-nationale-lng-initiative-maritime-lng-plattform-aktiver-umweltschutz-und-sauberere-transportwege-durch-lng/

Copyright Maritim heute

„Die Hamburg Port Authority“ unterstützt als Mitglied die Nationale LNG Initiative „Maritime LNG Plattform“ - Aktiver Umweltschutz und sauberere Transportwege durch LNG

Der Hamburger Hafen soll zum smartPORT entwickelt werden Der Hamburger Hafen soll zum smartPORT entwickelt werden
Gestern wurde in Hamburg anlässlich eines Pressegesprächs im Hamburger Hafen die nationalen LNG Initiative „Maritime LNG Plattform“ vorgestellt. Um LNG (Liquefied Natural Gas) als umweltfreundlichen und sicheren Kraftstoff auch in Deutschland zu etablieren, wurde nach niederländischem Vorbild diese LNG Plattform von Industrieunternehmen, Reedereien, Häfen und Initiativen gegründet, um als Dialog- aber auch Sparringspartner der Politik die erforderlichen Schritte zur Markteinführung von LNG aktiv mitzugestalten und voranzubringen.„Die Hamburg Port Authority (HPA) unterstützt die Plattform, denn sie hat sich zum Ziel gesetzt, den Hamburger Hafen in den nächsten Jahren zum smartPORT zu entwickeln. Smart steht für intelligenten Informationsaustausch, aber auch für eine energetische Neuausrichtung. Die Verfügbarkeit von LNG als Kraftstoff im Hafen ist hier ein wichtiges Teilprojekt“, sagt Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der HPA.Die konkreten Ziele der Akteure wurden in einer Roadmap niedergelegt:Roadmap:* 50 zusätzliche Schiffe in fünf Jahren in deutschen Häfen mit LNG umgerüstet / neu eingesetzt* Mind. fünf Häfen in Deutschland, die in fünf Jahren die Versorgung mit LNG sicherstellen* 250 mit LNG versorgte Hafenaufenthalte p.a., die wasserseitig mit LNG Landstrom versorgt werden innerhalb drei Jahren * Dadurch konkrete Reduzierung der Emissionen von SOx, NOx, CO2 und Feinstaub Prof. Freerk Meyer, Professor für Maschinenbau, Schiffsantriebe, Schiffsbetriebssysteme Fachbereich Seefahrt der HS Emden Leer erläuterte die Vorteile von LNG und hob die Sicherheit dieses saubereren Kraftstoffes hervor. „Wir haben uns in unseren Städten daran gewöhnt, dass die Mehrzahl der Haushalte durch Gasleitungen versorgt wird und dadurch einen erheblichen Beitrag zu saubereren Städten leistet, LNG als heruntergekühlter Kraftstoff ist in der Anwendung noch sicherer und hat das Potential, zu einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität beizutragen.“ Mahinde Abeynaike, Geschäftsführer der Bomin Linde LNG GmbH & Co KG, und Vorsitzender der Maritimen LNG Plattform hob den branchenübergreifenden Ansatz der Plattform hervor: „Das Ziel, eine innovative und umweltfreundliche Technologie zu etablieren, lässt sich nur gemeinsam erreichen. Der Umstand, dass sich in dieser Plattform einerseits Wettbewerber und andererseits Unternehmen auch außerhalb der maritimen Wirtschaft zusammengeschlossen haben, verdeutlicht diesen Ansatz“. Dr. Tilmann Greiner, Senior Vice President MAN Diesel & Turbo SE PrimeServ, Hamburg, stellvertretender Vorsitzender der Maritimen LNG Plattform hob die positiven Auswirkungen für die Umwelt hervor: „Im Vergleich zur herkömmlichen Dieselmotoren werden durch LNG die CO2 Emissionen um bis zu 30 Prozent, SOx (Schwefeldioxid) Emissionen und Feinstaub um fast 92 % und NOx (Stickstoffoxid) Emissionen um 90 % reduziert. Gerade die erhebliche Feinstaubbelastung durch Schiffe schädigt die Gesundheit der Anwohner Küsten und Hafenstädten. Dr. Peter Blauwhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung der Shell Oil Deutschland GmbH begründete das Engagement seines Unternehmens wie folgt: „Die Entscheidung seitens Shell der „Maritimen LNG Plattform“ beizutreten ist ein Bekenntnis zu Erdgas als Option für einen sauberen und nachhaltigeren Kraftstoff im Transportsektor. Shell ist bereit und interessiert, sich stärker am Dialog rund um LNG als neuen Kraftstoff für Straßen- und Schiffsverkehr in Deutschland zu beteiligen“. Knut Gerdes, Abteilungsleiter nautisch-technische Inspektion stellte zwei LNG Projekte der Reederei AG Ems vor: zum einen die aktuelle Umrüstung einer der Borkum Fähren sowie den Neubau einer der Helgolandfähren. Dabei hob er aber auch die Notwendigkeit flächendeckender Betankungsmöglichkeit mit LNG in allen deutschen Häfen hervor. Zu diesem Zweck, so Ole von Beust, von der mit der Geschäftsführung der Plattform betreuten Ole von Beust Consulting GmbH & Co KG, organsiere die Plattform nach der Sommerpause einen Austausch aller deutschen Hafenstädte unter Beteiligung von Vertretern der Häfen in Oslo und Stockholm, da diese schon seit Jahren über umfangreiche Erfahrungen mit LNG verfügen. Auch nahm er die Politik in die Verantwortung, neben der Schaffung von Rahmenbedingungen mit eigenem Vorbild voranzugehen. „Die Festschreibung von LNG im Koalitionsvertrag und die Berücksichtigung in der Mobilitäts -und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung ist ein klares Signal. Dort wo die öffentliche Hand selbst für Schifffahrt verantwortlich ist, sollte sie auch selbst aktiv werden. Boote des Küstenschutzes, der Wasserschutzpolizei aber auch das Forschungsschiff des Bundes sollten mit LNG Antrieb ausgestattet werden, Neubauten gar nicht mehr ohne LNG Antriebstechnik in Auftrag gegeben werden“. Gerrit van Tongeren, Generalsekretär der Nationalen LNG Plattform Niederlande stellte die erfolgreiche Arbeit der breit aufgestellten niederländischen LNG Plattform vor und hob hervor, dass eine erfolgreiche Markteinführung von LNG und damit das Ziel saubererer Transportwege nur erreicht werden kann, wenn alle Beteiligten in der Wirtschaft an einem Strang ziehen und der Politik aus der Praxis heraus die Impulse geben, die zu Schaffung positiver Rahmenbedingungen erforderlich sind. Georg Ehrmann, in der Ole von Beust Consulting GmbH & Co KG für das Projekt verantwortlich und als Geschäftsführer der Maritimen LNG Plattform gem. § 30 BGB tätig, betonte abschließend die Notwendigkeit, weitere Mitglieder gerade auch aus der nicht maritimen Wirtschaft zum Mitmachen zu motivieren. „Die Verbraucher erwarten bei den Produkten immer mehr Nachhaltigkeit, setzen sich mit Umwelt- und Sozialstandards auseinander. Die Frage, wie die Waren nach Deutschland transportiert werden – ob weiterhin mit erheblicher Luftverschmutzung und den jüngst wieder nach nachgewiesenen erheblichen Gesundheitsschädigungen durch Feinstaub, oder mittels einer umweltfreundlichen Technik, die verfügbar ist, sollte auch die Anbieter von Konsumgütern in Deutschland aufgreifen und sich nach niederländischem Vorbild aktiv an der Markteinführung von LNG beteiligen – sie sind herzlich eingeladen, Mitglied der nationalen LNG Initiative zu werden“. Unter www.lng-info.de und in der Anlage „Informationen zur Maritimen LNG Plattform“ erhalten Sie weitergehende Informationen. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Georg Ehrmann gerne unter 0170/1600732 und ehrmann@lng-info.de zur Verfügung.   Hamburg Port Authority Die Hamburg Port Authority betreibt seit 2005 ein zukunftsorientiertes Hafenmanagement aus einer Hand. Als Anstalt öffentlichen Rechts ist die HPA verantwortlich für die effiziente, Ressourcen schonende und nachhaltige Vorbereitung und Durchführung von Infrastrukturmaßnahmen im Hafen. Die HPA ist Ansprechpartner für alle Fragen der wasser- und landseitigen Infrastruktur, der Sicherheit des Schiffsverkehrs, der Hafenbahnanlagen, des Immobilienmanagements und der wirtschaftlichen Bedingungen im Hafen. Dazu stellt die HPA die erforderlichen Flächen bereit und übernimmt alle hoheitlichen Aufgaben und hafenwirtschaftlichen Dienstleistungen. Sie vermarktet spezielles, hafen-spezifisches Fachwissen und nimmt die hamburgischen Hafeninteressen auf nationaler und internationaler Ebene wahr. www.hamburg-port-authority.de   Pressekontakt:
HPA Hamburg Port Authority
Tel.: +49 40 42847-2300
pressestelle@hpa.hamburg.de

die Antriebe der Dampfer sollen langfristig auf Liquefied Natural Gas umgestellt werden. Eine erste Bunker-Station wird im Jahr 2015 gebaut. Das Ganze ist Teil eines Plans, den Hamburger Hafen ökologisch weiterzuentwickeln. Von Martin Kopp Copyright HA

lutzmesserschmidt hamburg hafen54

Copyright Lutz Messerschmidt hamburg-pics.com
Hafenfähren legen an den Landungsbrücken vor dem Panorama der Elbphilharmonie an. Die Schadstoffe ihrer Motoren sollen drastisch gesenkt werden Foto: dpa
ADAC-AutoVersicherung Jetzt bis zu 12 % Rabatt sichern. Bis 2.12. wechseln und sparen! www.ADAC.de/kfz-versicherung

Hamburg. Senat und Hafenverwaltung in der Hansestadt wollen im Hafen einen umweltfreundlicheren Schiffsantrieb einführen. Anstatt mit Schweröl oder Marinediesel sollen künftig viele Schiffe mit Flüssigerdgas angetrieben werden. Dazu ist der Bau einer Tankstelle im Blumensandhafen vorgesehen. Die Hamburg Port Authority (HPA) will nach und nach ihre Arbeitsschiffe auf flüssiges Erdgas umrüsten. Langfristig ist auch die Umstellung aller Hafenfähren der Hadag auf den neuen Antrieb geplant.

Wie Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) am Freitag erklärte, haben erste Unterredungen mit der Hadag dazu bereits stattgefunden: "Wir befinden uns im Gespräch. Man wird die derzeit bestehende Flotte vermutlich nicht umrüsten können. Aber über einen längeren Zeitraum haben wir die Chance, hier etwas völlig Neues zu etablieren", sagte Horch.

Die Flotte der Hadag auf der Elbe umfasst derzeit 22 Dampfer. Diese bedienen auf sieben Linien insgesamt 22 Anleger und befördern rund acht Millionen Passagiere im Jahr. Angetrieben werden die Schiffe mit Dieselöl. Aus dem Schornstein werden dabei neben Ruß zahlreiche andere Schadstoffe in die Luft gepustet. Bei einem Antrieb mit dem sogenannten Liquefied Natural Gas (LNG) könnte der Ausstoß von Schwefeloxiden (SOx) und Rußpartikeln gänzlich vermieden werden. Die Emission von Stickoxiden (NOx) würde sich um bis zu 80 Prozent, der Ausstoß von Kohlendioxid um weitere 20 Prozent verringern.

<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />
Die Hadag-Fähren im Hamburger Hafen erfreuen sich großer Beliebtheit<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />
Foto: Michael Rauhe Die Hadag-Fähren im Hamburger Hafen erfreuen sich großer Beliebtheit

Das Ganze ist Teil eines Plans, den Hamburger Hafen insgesamt ökologisch weiterzuentwickeln. Mit einer Reihe von Maßnahmen sollen jährlich 12.000 Tonnen des Klimagases Kohlendioxid eingespart werden. "Unser Hafen liegt im Gegensatz zu vielen anderen mitten in der Stadt. Das stellt uns vor besondere Herausforderungen in Bezug auf die Umwelt. Wir können hier aber eine Vorreiterrolle in Europa und in der Welt einnehmen", so Horch. Dazu zählt, dass mit der Bomin Linde LNG ein erstes Unternehmen entschieden hat, im Hafen eine Schiffstankstelle für Flüssiggas, eine sogenannte Bunkerstation, zu bauen. Das Gemeinschaftsunternehmen der Linde AG sowie der Bomin Deutschland GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, die bedeutsamen Häfen in Europa künftig mit dem umweltfreundlichen Antriebsstoff zu beliefern. In Hamburg und in Bremerhaven sollen 2015 die deutschlandweit ersten Flüssigerdgasbetankungsstellen stehen. In Hamburg wird die Anlage im Blumensandhafen errichtet.

"Die Entscheidung ist getroffen. Wir werden Anfang 2014 die notwendigen Genehmigungsanträge stellen. Die Genehmigungen sollen bis Mitte 2014 gemäß Plan vorliegen", sagte ein Sprecher des Unternehmens. Bomin Linde LNG schließe derzeit die letzten planerischen Vorbereitungen ab, um im Anschluss die notwendigen Anlagenteile fertigen zu lassen und das Terminal zu errichten. Gebaut werde eine flexible Anlage, die bei einer steigenden Nachfrage schnell erweitert werden kann.

Diese flexible Arbeitsweise ist notwendig. Denn bisher hat sich LNG bei den Reedern kaum durchgesetzt, obgleich es viel günstiger als Dieselöl zu kaufen ist. Grund ist, dass nur wenige Schiffsmotoren in der Lage sind sowohl Gas als auch Dieselöl zu verbrennen. Eine Umrüstung erscheint den Reedern finanziell als ein zu großes Wagnis, solange LNG nicht in allen Häfen, die sie anfahren, angeboten wird. So hat sich der neue Treibstoff in Skandinavien bei Fährdiensten und Fischereiflotten etabliert, die nur Häfen mit LNG-Terminals anlaufen. Die Handelsschifffahrt mit unterschiedlichen Fahrtgebieten traute sich dies bisher nicht.

Auf der anderen Seite scheuten sich auch die Anbieter von LNG, neue Anlagen zu eröffnen, weil sie die Zurückhaltung der Reeder spürten. "Ich bin froh, dass Bomin Linde dieses Henne-und-Ei-Prinzip durchbrochen haben und ein klares Signal setzen. In Hamburg wird bald LNG angeboten", sagte der Geschäftsführer der HPA, Jens Meier. "Wir hoffen dass diese Investitionsentscheidung ein Signal für die Betreiber von Feederschiffen ist, ihrerseits die Umrüstung der Schiffe einzuleiten", fügte er hinzu.

Einer aktuellen Umfrage der HSH Nordbank zufolge, plant derzeit jeder fünfte Reeder, bestehende Schiffe auf LNG umzustellen oder Neubauten mit diesem Antrieb zu bestellen – vorausgesetzt die notwendige Infrastruktur zur Betankung ist vorhanden. Bomin Linde sieht Hamburg deshalb als eine Art Brückenkopf: Von den strategisch wichtigen Knotenpunkten Hamburg und Bremerhaven aus will das Unternehmen auch benachbarte Häfen wie Kiel, Lübeck, Rostock oder Wilhelmshaven zuverlässig bedienen. "Wir liegen mit unserem Projekt voll im Plan und werden daher ab 2015 Schiffe alle deutschen Häfen entlang der Nord- und Ostseeküste mit dem sauberen Treibstoff LNG versorgen können", sagte Bomin-Linde-LNG-Geschäftsführer Ruben Benders. Das Unternehmen baut auch eine Betankungsanlage in Rotterdam und betreibt eine weitere in Stockholm.

Die Strategie von Bomin Linde LNG zielt darauf ab, die Wertschöpfungskette von Einkauf und Transport über die Lagerung bis hin zu Vertrieb und Betankung von LNG-Schiffen abzudecken. Deshalb wird das Unternehmen voraussichtlich eigene Tanker einsetzen, die am Terminal im Blumensandhafen LNG aufnehmen und die Schiffe beim Lade- und Löschvorgang an den Containerterminals betanken. Wann das erste Hadag-Fahrgastschiff mit LNG durch den Hafen schippert, ist noch unklar. Grundsätzlich sieht Horch dabei keine Probleme. Das Schiff mit dem Wasserstoffantrieb auf der Alster sei auch sehr erfolgreich.

http://gcaptain.com/fredriksen-places-2-6-billion/

- Isaac Arnsdorf and Rob Sheridan, Copyright 2013 Bloomberg. GCaptain

pls read the rest of the article in above link

Fredriksen Places $2.6 Billion Bet on the Future of Shipping

By On
john fredriksen Norwegian investor John Fredriksen looks on in Oslo in this July 26, 2005 file photo. REUTERS/Hakon Mosvold Larsen/Scanpix/Files Copyright (Bloomberg) — John Fredriksen, the richest shipping investor, is spending $2.6 billion on the biggest fleet of fuel-efficient ships in history, betting that record energy costs and a global capacity glut won’t ease any time soon. Frontline 2012 Ltd., in which he’s the biggest shareholder, said last week that its orders for new ships almost doubled to 53 after construction costs plunged for the vessels burning about 30 percent less fuel. Shares of the Hamilton, Bermuda- based company will gain 17 percent in 12 months, according to the average of six analyst estimates compiled by Bloomberg. The billionaire’s fleet will be more competitive because fuel now represents about 75 percent of an average ship’s running costs, double the proportion a decade ago. The capacity of the merchant fleet is about 20 percent greater than demand, the largest glut since the early 1980s, according to Clarkson Plc, the world’s biggest shipbroker. Fredriksen’s company says its new vessels will be profitable at charter rates that wouldn’t cover operating expenses for existing carriers. “Betting on Frontline 2012 is like betting on the future of shipping,” said Erik Nikolai Stavseth, an analyst at Arctic Securities ASA in Oslo, whose recommendations on shipping companies returned 19 percent in the past year. “Even if there is only a moderate recovery over the next five years or so, Frontline 2012’s earnings potential is substantial.” Oil Tankers Frontline 2012’s net loss of $3.94 million this year will rebound to profit of $32.3 million in 2014 and $151.4 million in 2015, according to the averages of 24 analyst estimates. Its shares climbed 56 percent to 42 kroner in Oslo trading this year and will reach 48.98 kroner in 12 months, the estimates show. The owner of 10 crude-oil tankers spun off from Frontline Ltd., once the largest supertanker operator, in December 2011. The ClarkSea Index, a measure of industrywide earnings, averaged the lowest since at least 1993 last month, according to Clarkson. The Baltic Dry Index, a gauge of costs to ship iron ore, coal and grains, averaged the lowest so far this year since at least 1985, according to the Baltic Exchange, the London- based publisher of freight rates.   Fuel Consumption Asked whether the company will become the world’s biggest commodity shipping company, Tor Olav Troeim, an aide to Fredriksen, said: “Maybe one of the most profitable ones. Low capital cost, low operating cost gives us a good start.” A new-design tanker hauling 37,000 metric tons of gasoline will cut fuel use by about 29 percent, the company estimates. That’s equal to a saving of $7,000 a day based on consuming 25 metric tons of bunkers, or ship fuel, at $700 a ton. e also making adjustments to reduce fuel costs. Tankers owned by Euronav NV, Europe’s largest publicly traded owner of the ships, burnt as much as 20 percent less fuel by sailing slower and adding equipment such as meters and propeller ducts, the Antwerp-based company said Jan. 22. D/S Norden A/S, Europe’s biggest publicly traded commodity shipping company, said March 21 it let a tanker drift for hundreds of miles, saving $17,000 in fuel.Vessel Classes Frontline 2012’s anticipated savings are higher than those forecast by the Baltic and International Maritime Council, a trade group representing 65 percent of ship owners. Newer tankers hauling 37,000-ton cargoes will use 15 percent less fuel, the Bagsvaerd, Denmark-based group said in September. The new ships are entering an industry contending with a glut across most vessel classes. The merchant fleet expanded 35 percent since 2008 while seaborne trade gained 14 percent, according to Clarkson. The capacity of crude-oil tankers and dry-bulk carriers will both grow faster than demand for at least two more years, Morgan Stanley estimates. Demand for merchant ships, which handle about 90 percent of global trade, could fall further behind the fleet’s expansion should the global economy slow. The International Monetary Fund cut its 2013 forecast for global growth in trade to 3.8 percent in January, from 4.5 percent.   Baltic Exchange Seaborne trade in dry-bulk commodities will expand 5 percent to 4.2 billion tons this year while the fleet grows 7 percent, Clarkson estimates. Daily earnings for iron-ore- carrying Capesizes dropped 32 percent since the start of February, according to the Baltic Exchange. Demand to ship crude oil will advance 2.8 percent this year while the fleet expands 3.4 percent, Clarkson estimates. The largest tankers are earning $14,709 a day, 84 percent less than a year ago. Salmon Farmer Frontline Ltd., which has no orders for the newer fuel- efficient ships, says its supertankers need $24,200 a day to break even. Its shares plunged 29 percent to 13.10 kroner this year and will drop to 10.31 kroner in 12 months, according to the average of 16 analyst estimates. The Bermuda-based operator of 49 tankers said Feb. 22 it may not be able to repay $225 million of convertible bonds due April 2015 unless rates recover. Norwegian-born Fredriksen, 68, is the world’s 64th richest person, with a net worth of $14 billion, Bloomberg Billionaires estimates. He also has holdings in Seadrill Ltd., the second- largest oil-rig operator by market value; Golar LNG Ltd., an owner of liquefied natural gas carriers; and Marine Harvest ASA, the largest producer of farmed salmon. Frontline 2012 said it’s taking advantage of “historically low” ship prices. A new Capesize in China, the world’s largest shipbuilding nation, costs $42 million, the lowest since 2003, according to data from Simpson, Spence & Young Ltd., the world’s second-largest shipbroker. A supertanker in South Korea costs $90 million, the least in nine years. Accelerated Scrapping The ships will be built by STX Jinhae in South Korea and at the Longxue and Jinhaiwan yards in China, according to Frontline 2012. A very large crude carrier hauling 2 million barrels of oil takes about two years to build, Clarkson data show. Fuel-efficient ships may speed the scrapping of older vessels, easing the glut. Tankers built to last for 25 years are now being dismantled after 15, Clarkson data show. Ships totaling 47.7 million deadweight tons will be demolished this year, close to last year’s record 58.3 million tons, the London- based broker estimates. “Fleet capacity of nearly only fuel-efficient ships will give Frontline 2012 a very strong competitive advantage,” said Erik Folkeson, an analyst at Swedbank First Securities in Oslo, who expects the shares to trade at 51.57 kroner in 12 months. “Fuel-efficient ships will be more competitive and could trigger increased scrapping of older and uneconomical vessels.” - Isaac Arnsdorf and Rob Sheridan, Copyright 2013 Bloomberg.
http://gcaptain.com/northern-european-ports-spearhead-move-to-gas-as-ship-fuel/

European Ports Spearhead Movement for Greater LNG Bunkering Infrastructure

Copyright Gcaptain pls read the rest of this article in above link

By On
Bunkering at Port of Gothemburg. Via Port of Gothenburg Bunkering at Port of Gothemburg. Via Port of Gothenburg By Henning Gloystein and Jonathan Saul LONDON, March 5 (Reuters) – North European ports are leading a switch to natural gas as a cleaner way to power ships than burning oil-based bunker fuel, while regulation and cost benefits are likely to convince other sectors to follow in coming years.Gas has been used so far mostly for power generation and heating, while oil products have dominated the transport sector.The outlook for cheaper gas in the wake of the shale gas boom in North America as well as toughening environmental regulation in Europe have driven up investment in gas as a transport fuel.Ports in northern Europe, pushed by regulation to clean up a major source of pollution, are now at the forefront with the planned installation of liquefied natural gas (LNG) fuel stations for ships, known as bunkering, before the end of the decade.“At present there are around 20 vessels in operation using LNG as a marine fuel; almost all are in Scandinavia. Many more are on order, and even more will be likely to be ordered,” said Andrew Clifton, general manager of the Society of International Gas Tanker and Terminal Operators.The shift in ship engines will follow.“It will be at least two years before major deep-sea shipping companies order LNG-powered engines once financing becomes more available,” said Arthur Barret, director of LNG bunkering at French group Gaztransport & Technigaz.“By then, hopefully, there will also be more infrastructure to load LNG as a ship fuel,” he added.An European Union draft law has set a goal to cut greenhouse gas emissions from the shipping sector by at least 40 percent by 2050 from 2005 levels. The European Commission is pushing for regulation that will oblige all major ports in the EU to provide LNG refuelling facilities by 2020.“There seems to be a very strong economic argument in favour of supporting LNG in shipping,” a European Commission working document published in January said.Swedish infrastructure company Swedegas and Dutch oil and gas storage company Vopak are jointly investing around 1 billion Swedish crowns ($155.3 million) in an LNG terminal at the port of Gothenburg, Sweden’s biggest. Swedegas said it was also looking to fit other Swedish ports with LNG stations.“We can start bunkering in Gothenburg in 2015, and activity will be expanded by 2017,” a spokeswoman for Swedegas said.The Belgian port of Antwerp, one of Europe’s biggest, is chairing an international working group with other leading ports, including Amsterdam, Bremerhaven, Brunsbuttel, Gothenburg, Hamburg, Le Havre, Los Angeles, Long Beach, Rotterdam, Stockholm and Zeebrugge, to develop guidelines on safe procedures for LNG bunkering operations.Rotterdam and Singapore, both major transport hubs, have already announced plans to invest in facilities that would allow ships to take LNG as a marine fuel, and Norway has already developed a state-driven national LNG marine transport fuel storage network.BIG CHANGE AHEAD Ports in North America, also affected by new industry standards to reduce pollution from ships within so-called Emission Control Areas, are beginning to follow suit.Anglo-Dutch energy major Royal Dutch Shell said on Tuesday it would build two small-scale gas liquefaction units in Louisiana and Ontario, with plans to become operational by 2016, in order to unlock value in the use of LNG as a transport fuel.“Populated coastal areas have emissions standards that prohibit the use of heavy fuel oil, so ‘cleaner’ options should become increasingly popular in coming years,” Urs Dur, managing director of Clarksons Capital Markets, said in a report.Even so, the shift will take time and start in big commercial markets because of the need for massive investment in global infrastructure to transport and distribute gas, starting with LNG import and export terminals at ports. Shell has said gas will ultimately overtake oil as the world’s most used energy source, driven largely by growth in the transport sector.“In the 2030s, natural gas becomes the largest global primary energy source, ending a 70-year reign for oil,” the company said in a report published in February.Shell did not see an end to the primacy of oil in the road transport market before 2040, however. In the auto market, gas-powered vehicles also will face stiff competition from electric cars, it added.China and the United States are both making attempts to replace more oil-powered vehicles with cleaner gas.
http://worldmaritimenews.com/archives/75993

Shipping and Industry Ready to Invest in LNG (Sweden)

Posted on Feb 5th, 2013 with tags , , , , , , , .
  MOLLNG34 There is considerable interest in liquefied natural gas, LNG, in shipping and Swedish industry. This is revealed in a market screening conducted by Swedegas. New, stricter environmental stipulations for maritime fuel in Swedish waters from 2015, coupled with the need in industry to switch from oil, are the main reasons for changing to liquefied natural gas, LNG. The Swedish infrastructure company Swedegas recently conducted a survey to find out how much interest there is in LNG. The results of the survey provide important documentation in the lead-up to the establishment of an LNG terminal at the Port of Gothenburg. About 20 major shipping, industrial and gas trading companies responded. “The response was highly encouraging. The replies clearly show that LNG is a fuel of the future and that companies are prepared to invest in line with the introduction of LNG onto the Swedish market,” says Lars Gustafsson, President of Swedegas.Copyriht world maritme news
lng ferry viking line
http://worldmaritimenews.com/archives/73339
Pls read the rest of the article in above link Copyright World Maritime News

Remontowa Hands Over Last of Four LNG Ferries to Norwegian Owner

Posted on Jan 15th, 2013 with tags , , , , , , , , .
Remontowa Hands Over Last of Four LNG Ferries to Norwegian Owner The ceremonial raising of the flag on the last of four LNG-fueled ferries built for one of the biggest Norwegian owners –Torghatten Nord AS took place in Remontowa Shipbuilding S.A on 8th of January 2013. During three years of cooperation with the owner Remontowa shipyard constructed eight modern ferries of different propulsion features, engine power as well as range of served routes.
http://worldmaritimenews.com/archives/70699

Ob River’ Completes World’s First LNG Supply via Northern Sea Route

Posted on Dec 6th, 2012 with tags , , , , , , , , , .
'Ob River' Completes World’s First LNG Supply via Northern Sea Route The Ob River liquefied natural gas (LNG) carrier chartered by Gazprom Group successfully completed yesterday the world’s first LNG supply via the Northern Sea Route (NSR). The carrier left the Port of Hammerfest (Norway) on November, 7 and arrived at the regasification terminal in the Port of Tobata (Japan) delivering a Gazprom Group-owned LNG cargo to Japanese consumers. When sailing across the NSR between November, 9 and November, 18 the Ob River LNG carrier was escorted by Atomflot-owned atomic icebreakers led by two ice masters. During the first half of the voyage, between the Barents Sea and the Kara Sea, there was not much ice in the waters, but during the second half of the passage, from the Vilkitski Strait to the Bering Strait, the LNG carrier was headed through young ice with the thickness reaching 30 centimeters. The voyage was accomplished safely and fully in accordance with schedule. The ultimate success was assured by professionalism of the Ob River’s crew and high-level support of ice masters, captains and crews of the ice breakers “50 Years of Victory”, “Russia” and “Vaygach” as well as offshore personnel of Atomflot and the NSR Administration under the Federal Agency for Sea and Inland Water Transport (the Ministry of Transport of the Russian Federation). On board the carrier there was a working group of the Krylov State Research Center and Sovcomflot. The experts were onboard for conducting R&D that featured ice navigation during intense ice formation in the Arctic Seas.
http://worldmaritimenews.com/archives/70608
  read more facts in this article

Posted on Dec 5th, 2012 with tags , , , , , , , , .

LNG-Neubau für die Ostsee

13.08.2012
Zeichnung der „Viking Grace“
Auf der STX Werft im finnischen Turku ist vergangenen Freitag die „Viking Grace“ vom Stapel gelaufen. Bei dem Neubau handelt es sich um eine mit Flüssiggas betriebene Luxus-Fähre der Reederei Viking Line.
Auf der 214 m langen und 57 000 t tragende „Viking Grace“ sollen in Zukunft bis zu 2800 Passagiere in 880 Kabinen sowie 200 Crewmitglieder Platz finden. Der mit der Eisklasse 1A Super klassifizierte Neubau verfügt über 1275 Lademeter, 500 Lademeter stehen auf einem separaten Autodeck nur für Passagier-Pkw zur Verfügung. Noch einmal 500 weitere Lademeter befinden sich auf einem zusätzlichen Hebedeck. Angetrieben mit Flüssiggas produziert der Neubau nach Angaben der Reederei 85 Prozent weniger Stickstoff als herkömmliche moderne Passagierschiffe und die Schwefel-Emissionen sollen kaum noch messbar sein. Durch den umweltfreundlichen Antrieb unterbietet die „Viking Grace“ bereits die ab 2015 zu erfüllenden Abgasstandards der internationalen Schifffahrtsorganisation IMO (International Maritime Organization) für die Ostsee. Ab Januar 2013 soll die Fähre dann die Route zwischen Turku, den Åland Inseln und Stockholm bedienen.
 

Alternativer Treibstoff

Norddeutsche Häfen wollen Bunker-Infrastruktur für Flüssiggas aufbauen. Dieses verspricht super Abgaswerte, ist aber für das Weltklima nicht ohne Tücken.von Gernot Knödler Spanien machts vor: Ein Flüssiggastanker läuft im Terminal des Gasunternehmens BBG in Zierbena ein.  Bild:  dpa HAMBURG taz | Die Elbehäfen Hamburg und Brunsbüttel bereiten sich auf eine Revolution im Schiffsbetrieb vor. Sie wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Schiffe, die mit verflüssigtem Erdgas (Liquefied Natural Gas / LNG) statt mit Schweröl angetrieben werden, bei ihnen bunkern können. Dafür müssen Erdgasspeicher und Bunkerstationen – „Schiffstankstellen“ – errichtet werden. „Unser Ziel ist es, einen Rahmen dafür zu schaffen, dass ein Betreiber die nötige Infrastruktur aufbauen kann“, sagt Lutz Birke von der Hamburger Hafenbehörde (Hamburg Port Authority / HPA). Der neue Treibstoff ist viel sauberer als Schweröl, lässt aber in puncto Klimaschutz noch zu wünschen übrig. Flüssiggas ist eine Möglichkeit, auf die verschärften Umweltauflagen zu reagieren, die ab 2015 für die Schifffahrt in der Nord- und Ostsee gelten. Ab dann darf der Schiffstreibstoff nur noch ein Zehntel der heutigen Schwefelmenge enthalten. Mit LNG ließe sich das sofort erreichen – und noch mehr: Ein mit Flüssiggas betriebenes Schiff stößt weniger Kohlendioxid (CO2) aus als ein mit Schweröl betriebenes, sehr viel weniger Stickoxide sowie nahezu keinen Schwefel und Ruß (Feinstaub). Angesichts des starken Verkehrs auf den beiden Meeren wäre die Umstellung auf LNG für die Bevölkerung der dicht besiedelten Küsten ein Segen. Ein Gutteil des Feinstaubs in der Hamburger Luft entstammt Schiffsabgasen. Und aus den Schiffsschornsteinen kommen mehr Stickoxide, unter denen die Hamburger leiden, als aus den Auspufftöpfen der Autos. Diese Belastung kann auf verschiedenen Wegen verringert werden: Die Schiffe könnten mit leichtem aber teurem Marinedieselöl fahren; sie könnten langsam fahren, Filter nutzen und im Hafen Strom von Land beziehen, statt ihn qualmend mit eigenen Aggregaten zu erzeugen. In einem Vergleich mit diesen Varianten schneidet LNG gut ab: „Als Schiffskraftstoff bietet Flüssigerdgas sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile“, stellt die die Zertifizierungsgesellschaft Germanischer Lloyd – eine Art Schiffs-TÜV – fest. Wahrscheinlich werde LNG auf absehbare Zeit günstiger sein als Marinedieselöl.

Der Wundertreibstoff

Ab 2015 darf der Treibstoff, den Schiffe in der Nord- und Ostsee verbrennen, nur noch 0,1 Prozent statt ein Prozent Schwefel enthalten. Flüssigerdgas (Liquefied Natural Gas / LNG) schafft das spielend und noch mehr: Sein Abgas enthält 20 bis 30 Prozent weniger CO2 im Vergleich zu Marinediesel, 80 Prozent weniger Stickoxide und fast keinen Feinstaub. Hamburg täte das gut: 17 Prozent des Feinstaubes entstammen dort aus Schiffsabgasen und 38 Prozent der Stickoxide. Autos verursachen 30 und 34 Prozent.
In Brunsbüttel, am Eingang zum Nord-Ostsee-Kanal, können Schiffe heute schon Flüssiggas bunkern – allerdings von Lastwagen aus. Ende Mai gab die Hafengesellschaft bekannt, dass sie die Zertifizierungsgesellschaft DNV mit der Risikostudie für eine fest installierte Bunkerstation beauftragt hat. Die Hamburger Hafenbehörde kooperiert mit dem Germanischen Lloyd und einschlägigen Unternehmen wie Linde, um bis 2015 eine Bunkerstation auf die Beine zu stellen. Auf Kritik stößt das Vorhaben von unerwarteter Seite: Beim Verbrennen von Flüssigerdgas werde der Klimakiller Methan freigesetzt, warnt der Naturschutzbund (Nabu). Zwar seien die Abgase aus LNG sauberer als diejenigen von Schiffsdiesel, kritisiert der Hamburger Nabu-Vorsitzende Alexander Porschke. „Das reicht aber nicht, um tatsächlich von Umweltverträglichkeit reden zu können.“

Artikel zum Thema

  • Kommentar Flüssigerdgas

    Aufgabe für Ingenieure

Der Nabu bezieht sich auf eine Untersuchung des Norwegischen Marinetechnik-Forschungsinstituts (Marintek) an existierenden LNG-Schiffen. Durch deren Schornsteine rauschten drei bis 15 Prozent des Methans unverbrannt in die Atmosphäre. Weil Methan das Klima aber bis zu 25-mal stärker belastet als Kohlendioxid, wären LNG-betriebene Schiffsmaschinen möglicherweise sogar schädlich für das Klima. Auch die Gesellschaft für Angewandten Umweltschutz und Sicherheit im Seeverkehr (Gauss) an der Hochschule Bremen hält die Klimabilanz der LNG-Motoren für verbesserungswürdig. Durch den „Methanschlupf“ sei deren Wirkung aufs Klima allenfalls neutral. Bevor Erdgas als Motortreibstoff im Hafen zu einer grünen Technik erklärt werde, müssten die Motorenhersteller erst einmal nachweisen, dass sie nicht den Teufel mit dem Beelzebub austrieben, findet Nabu-Chef Porschke. „Der Ersatz eines Klimagiftes durch ein anderes wäre das Letzte, was wir für einen grüneren Hafenbetrieb brauchen.“

Schiffstreibstoff der Zukunft

Bis 2015 LNG-Terminal in Hamburg

Mittwoch, 18. Juli 2012  

Wartsila Supplies China’s First LNG Powered Tugs

Posted on Jul 11th, 2012 with tags china, Dual Fuel, engines, first, LNG, News by topic, Powered, supplies, Tugs, Wartsila, with.

Bau von Bunkeranlagen wird geprüft

Belgien setzt auf LNG-Terminals

 
 Ein Flüssiggasterminal in einem chinesischen Hafen.
Seit 2011 besteht in Rotterdam ein LNG-Gate-Terminal. Foto: Vopak Der Hamburger Hafen erwartet, dass flüssiges Erdgas (LNG) künftig eine größere Rolle in der Schifffahrt spielen wird. Bis 2015 soll eine Tankmöglichkeit für LNG im Hamburger Hafen geschaffen werden, sagte Lutz Birke, Leiter der Strategie-abteilung der Hamburger Hafenbehörde HPA, am Montag in der Hansestadt. Infrage komme dabei ein Verteilungsterminal, der von den großen europäischen Importterminals in Rotterdam und Zeebrugge mit LNG versorgt werde. Eine andere Möglichkeit sei es, die Schiffe im Hamburger Hafen mit kleinen Tankschiffen direkt aus den Großterminals zu beliefern. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht LNG Einsatz Hamburg
Hamburger Hafen bereitet sich auf Einsatz von Flüssiggas vor
Tankmöglichkeit für LNG im Hamburger Hafen geplant. Foto: Markus Scholz/Archiv
Der Hamburger Hafen erwartet, dass flüssiges Erdgas (LNG) künftig eine größere Rolle in der Schifffahrt spielen wird. Bis 2015 soll eine Tankmöglichkeit für LNG im Hamburger Hafen geschaffen werden, sagte Lutz Birke, Leiter der Strategieabteilung der Hamburger Hafenbehörde HPA, am Montag in der Hansestadt. Infrage komme dabei ein Verteilungsterminal, das von den großen europäischen Importterminals in Rotterdam und Zeebrügge mit LNG versorgt werde. Eine andere Möglichkeit sei es, die Schiffe im Hamburger Hafen mit kleinen Tankschiffen direkt aus den Großterminals zu beliefern. Die HPA will das Terminal nicht selbst bauen, sondern sucht einen Betreiber. Bislang gibt es nur wenige Schiffe, die mit LNG angetrieben werden. Doch ab 2015 gelten auf Nord- und Ostsee strengere Umweltauflagen, die zu einer steigenden Nachfrage nach dem umweltfreundlichen Treibstoff führen sollten.

Flüssiggas-Pläne im Hafen werden konkreter

Ein Flüssiggasterminal in einem chinesischen Hafen.  Detailansicht des Bildes Ein Flüssiggas-Terminal in einem chinesischen Hafen. Auch in Hamburg soll es bald eine ähnliche Anlage geben. Im Hamburger Hafen sollen die Treibstoff-Abgase stärker reduziert werden als bislang geplant. Die Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) will Flüssiggas nicht nur für Schiffe, sondern auch für Lastwagen und die Bahn einsetzen, wie NDR 90,3 am Montag berichtete. Laut HPA fällt Anfang 2015 der Startschuss für das Projekt.

Erhebliche Luftverschmutzung durch Schiffsabgase

Der Schiffsverkehr belastet Hamburgs Luft erheblich: Die Schiffsabgase verursachen bis zu 40 Prozent der Emissionen. Mit der Einführung von Flüssiggas (LNG - Liquefied Natural Gas) als Treibstoff soll sich das ändern. Lutz Birke, Leiter der HPA-Strategieabteilung, erklärte, die Emissionen könnten dadurch erheblich reduziert und die Luftqualität verbessert werden.

Ab 2015 strengere Emissionsgrenzen

LNG wird aber vor allem eingeführt, weil ab 2015 unter anderem in Nord- und Ostsee strengere Emissionsgrenzen gelten, die zu einer steigenden Nachfrage nach dem umweltfreundlichen Treibstoff führen. Hamburg will sich zunächst auf die kleineren Feeder-Schiffe konzentrieren, die die Waren von Hamburg aus Richtung Osten weiter transportieren. Birke: "Ich glaube, dass die größeren Schiffe LNG auch in den anderen nordeuropäischen Häfen bunkern können. Wir wollen den Fokus zunächst auf die Feeder legen, weil diese wegen der Kontrollgebiete in Nord- und Ostsee Flüssiggas nutzen wollen."

LNG auch für Lkw und Hafenbahn

Blick auf das Gelände der Shell-Raffinerie in Hamburg-Harburg. © dpa Fotograf: Bodo Marks Detailansicht des Bildes Blick auf das Gelände der Shell-Raffinerie in Harburg. Hier könnte ein Flüssiggas-Terminal entstehen. Die ersten Gas-Tanks in Hamburg sollen in den Bereichen Blumensandhafen, Hohe Schaar und Reeteklappbrücke entstehen. Dort sollen auch Lastwagen und die Hafenbahn mit Flüssiggas betankt werden. Die HPA will das Flüssiggasterminal nicht selbst bauen, sondern sucht einen Betreiber.  

Wartsila, Tidewater to Promote Use of LNG as Marine Fuel (Australian)

Posted on Jul 16th, 2012 with tags , , , , , , , , , .
Wartsila, Tidewater to Promote Use of LNG as Marine Fuel in Australian Waters Wärtsilä, the marine industry’s leading solutions and services provider, and Tidewater, a leading provider of marine support services for the offshore energy industry markets, both view gas fuelled marine engines as being a logical means for ship owners and operators to comply with increasingly stringent environmental legislation. The use of gas also has the potential for lowering fuel-related operating costs. The two companies have agreed to exchange and share technical and economic information related to the cost and environmental implications associated with the use of LNG as a marine fuel. In particular, the co-operation will cover the possible use of gas engines in a range of vessels used in offshore oil and gas applications, including Offshore Service Vessels (OSVs), Platform Supply Vessels (PSVs), Fast Supply Vessels (FSVs), offshore tugs, terminal escort tugs, and Anchor Handling Towing Supply (AHTS) vessels. Wärtsilä is an acknowledged leader in LNG-fuelled ship engine technology, and plays an influential role in the development of gas as a marine fuel. It has also been at the forefront of developing dualfuel technology, allowing the same engine to be operated on both gas and diesel fuel. This dual-fuel capability means that when running in gas mode, the environmental impact is minimized since nitrogen oxides (NOx) are reduced by some 85 percent compared to diesel operation, sulphur oxide(SOx) emissions are completely eliminated as LNG contains no sulphur, and emissions of CO2 are also considerably lowered. Natural gas has no residuals, and thus the production of particulates is also practically non-existent. In addition to the environmental benefits that LNG fuel offers, the shipping industry is increasingly looking to gas as a means of reducing operating costs. With fossil fuel prices, and especially the cost of low carbon marine fuel, likely to continue to escalate, gas is an obvious economic alternative. In promoting gas propulsion, the two companies aim at exploring all the benefits and challenges associated with LNG fuel, at sharing their findings and thoughts with the market and thereby accelerating its acceptance. “Wärtsilä has a strong competitive edge in this field, and we are pleased to share our considerable experience and know-how with progressive fleet operators, such as Tidewater, so that both parties can reap the benefits of using LNG fuelled propulsion machinery,” says Arnauld Filancia, Director, Communications & Branding, Middle East and Asia, Wärtsilä Corporation. “Being a major operator in the offshore oil and gas sector, we are exploring all possible ways of reducing the environmental impact of this work. At the same time, we see LNG as a means to address rising fuel and maintenance costs and we are, therefore, delighted to team up with Wärtsilä in order to accelerate the acceptance of LNG as a marine fuel,” says Nelson Greer, Vice President, Tidewater Corporate Services, L.L.C.

Wartsila Supplies China’s First LNG Powered Tugs

Posted on Jul 11th, 2012 with tags china, Dual Fuel, engines, first, LNG, News by topic, Powered, supplies, Tugs, Wartsila, with.

Wärtsilä, the marine industry’s leading solutions and services provider, is to supply the main engines for two environmentally sustainable tugs being built for CNOOC Energy Technology & Services Limited (CETS), a subsidiary of the state-owned China National Offshore Oil Corp. (CNOOC). The vessels are the first in a planned series to be fuelled by liquefied natural gas (LNG), and will be the first tugs in China ever to be operated on gas. These will also be the first tugs globally to take advantage of the dual-fuel benefits offered by the Wärtsilä DF engine technology. The contract was signed in the beginning of July 2012 and the order is included in the third quarter 2012 order book. The strategy of CNOOC is aimed at achieving more clean energy in its operations, and the Wärtsilä dual-fuel engine solution fits this profile perfectly. The low emission levels made possible by this technology is particularly beneficial for vessels operating close to population centres, as tugs frequently are, while the high fuel efficiency enables lower operating costs. These 6500 bhp tugs will operate along China’s coastline, and will be fuelled from the company’s own bunkering terminals. “We are delighted to be co-operating with CNOOC in supplying the main engines for these gas fuelled tugs. It is a landmark project that is very much in line with the marine sector’s key targets of achieving greater sustainability with better fuel efficiency. We endorse CNOOC’s strategic move towards cleaner energy and the use of LNG as a marine fuel, which is precisely in line with Wärtsilä’s own strategy,” says Aaron Bresnahan, Vice President Wärtsilä Ship Power Specials. The vessels will each be powered by two 6-cylinder Wärtsilä 34DF in line dual-fuel engines. Delivery is scheduled at the beginning of 2013, and the first of the tugs is expected to be delivered in June 2013. Wärtsilä dual-fuel (DF) engines Wärtsilä’s advanced dual-fuel technology was first launched in the early 1990s for use in land-based power plant applications. The first marine installation came a decade later. The technology enables the engine to be operated on either natural gas, light fuel oil (LFO), or heavy fuel oil (HFO), and switching between fuels can take place seamlessly during operation, without loss of power or speed. This ensures safety and continuous installation operability. Wärtsilä DF engines are designed to have the same output regardless of the fuel used. The fitting of Wärtsilä DF engines onboard the first LNG Carriers in 2006 set a trend in the industry. Since that introduction, 65 percent of all new LNG Carriers have been fitted with Wärtsilä dual-fuel engines. One of the reasons for the strong success of this particular engine over the alternatives is its superior propulsion efficiency. The clear environmental advantages that operating on gas allows, is another factor in the success of this technology. When operating in gas mode, the nitrogen oxide (NOx) emissions are at least 85 percent below those specified in the current IMO regulations, and CO2 emissions are some 25 percent less than those of a conventional marine engine running on diesel fuel. Additionally, the sulphur oxide (SOx) and particle emissions are negligible at almost zero percent. Wärtsilä has recently achieved the notable milestone of supplying dual-fuel propulsion engines to 100 Liquefied Natural Gas (LNG) Carrier vessels. As of end May, Wärtsilä has sold some 720 DF engines, and has accumulated more than 5 million running hours of experience with this technology.

Bau von Bunkeranlagen wird geprüft

Belgien setzt auf LNG-Terminals

Freitag, 17. Februar 2012
Im Hafen Gent könnten schon bald LNG-Bunkeranlagen zur Verfügung stehen. Foto: Port of GentIm Hafen Gent könnten schon bald LNG-Bunkeranlagen zur Verfügung stehen. Foto: Port of Gent
In Nordwesteuropa wird angesichts verschärfter Emissionsvorgaben für immer mehr Häfen der Aufbau einer LNG-Terminal-Infrastruktur in Betracht gezogen. Zuletzt hatten die Hamburger Hafenverantwortlichen eine entsprechende Untersuchung zur Nutzung der Technologie angekündigt. Auch in Belgien laufen Planungen an. Die flämische Regionalregierung hat die Klassifikationsgesellschaft Det Norske Veritas damit beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für die Möglichkeiten der Bebunkerung von Flüssigerdgas in den Häfen von Antwerpen, Zeebrugge und Gent durchzuführen. lKooperation mit Linde Group Hamburger Hafen startet Offensive für LNG-Einsatz In Zukunft werden mehr LNG-Terminals wie hier im schwedischen Nynäshamn nötig sein. Foto: Linde In Hamburg werden die Bemühungen um den Einsatz von verflüssigtem Erdgas (LNG) im Hafenbetrieb weiter forciert. Der Technologiekonzern Linde und die Hamburg Port Authority (HPA) wollen prüfen, wie eine wirtschaftliche Nutzung von LNG als Kraftstoff im Hafen realisiert werden kann. Ein entsprechendes Abkommen wurde am Freitag in der Elbmetropole unterzeichnet. Die Projektpartner wollen eine umfangreiche Machbarkeitsstudie erstellen. Erste Ergebnisse sollen Mitte dieses Jahres vorliegen. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht" « zurück zur Übersicht 
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Täglicher Hafenbericht Hamburg, Schifffahrt News, Entwicklung Containerschifffahrt von 2006 - 2016, Schifffahrt, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne