Der Hamburger Hafen ist auf dem besten Weg in diesem Jahr einen neuen, historischen Umschlagrekord aufzustellen.

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13.11.14, 08:30

Hamburger Hafen

Schnelle Arbeit an Terminals bringt überraschende Profite

Die HHLA trotzt der Ukraine-Krise mit Effektivität. Mehr Mega-Containerschiffe sorgen

für einen kräftigen Quartalsgewinn. Doch es gibt auch Sorgenkinder im Hafen.
Foto: Hapag Lloyd Copyright  Hamburger Abendblatt
Hapag Lloyd
Die "Chicago Express" unter der Köhlbrandbrücke

Hamburg. Der Hamburger Hafen- und Logistikkonzern HHLA hat den Betriebsgewinn trotz

derUkraine-Krisegesteigert und konkretisiert seine Prognose. Weil die Produktivität der Containerterminals in Hamburg

gesteigert wurde und die HHLA dadurch mehr große Schiffe abfertigen konnte, an denen

siemehr verdient, kletterte das operative Ergebnis im börsennotierten Kerngeschäft im Zeitraum Juli

bis Septemberüberraschend kräftig auf 46 Millionen Euro. Analysten hatten mit deutlich

wenige gerechnet.

Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Elbvertiefung

Die Zahl der an den Kaimauern in Hamburg und dem Schwarzmeerhafen Odessa bewegten Standardcontainer

sank marginal auf 1,918 Millionen Einheiten. Dagegen wuchs das Transportvolumen der Sparte Intermodal,

in der der Hinterlandverkehr mit Zügen und Lastwagen zusammengefasst ist, kräftig. Die Ukraine-Krise, die

schon zur Jahresmitte die Bilanz belastet hatte, schlug dadurch nicht so stark zu Buche.

Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand nun einen operativen Gewinn im Konzern am oberen Ende der

Spanne 138 bis 158 Millionen Euro. Der Umsatz soll steigen.

Unterdessen hat auch die Reederei Hapag-Lloyd im dritten Quartal 2014 ihre Verluste etwas eingedämmt.

Von Juli bis September erreichte sie einen operativen Gewinn von 33 Millionen Euro, teilte das

Unternehmen mit.

Für die ersten neun Monate bleibt damit immer noch ein operativer Verlust von 41 Millionen

Euro(Vorjahreszeitraum: plus 80 Millionen Euro), bei einem leicht niedrigeren Umsatz von 4,9 Milliarden Euro.

Der Konzernverlust insgesamt liegt bei 224 (56) Millionen Euro.

Hapag-Lloyd transportierte 4,3 Millionen Containereinheiten (TEU), das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Preis für den Treibstoff ging zurück, aber auch die durchschnittlichen Frachtraten waren für Hapag-Lloyd nochmals rückläufig.

http://www.hafen-hamburg.de/list/Hamburg Maritim
     

Effiziente Koordination von Großschiffsanläufen stärkt den Hamburger Hafen

Großschiffe auf der Elbe Großschiffe auf der Elbe
Seit Jahren steigt die Zahl der sehr großen Schiffe, die den Hamburger Hafen anlaufen. Das stellt Hafenbetriebe, Reedereien und Behörden vor große Herausforderungen. Mit der Nautischen Terminal Koordination (NTK) gibt es nun erstmals eine Einrichtung, die sich um die zentrale betriebliche Abstimmung der Großschiffsanläufe kümmert – lange bevor das Schiff die Revierfahrt auf der Elbe antritt. Sie nutzt die Erfahrungen und Strukturen der Feeder Logistik Zentrale (FLZ). Seit 2008 ist die Zahl der sehr großen Schiffe (AGF = Außergewöhnlich Große Fahrzeuge), die den Hamburger Hafen angelaufen haben, von 621 auf 989 angestiegen. Darunter fallen nicht nur Containerschiffe, sondern auch Kreuzfahrtschiffe  Massengutschiffe und andere. Diese unterliegen bei der Revierfahrt von und nach Hamburg unterschiedlichen Restriktionen etwa durch den Wasserstand der Elbe oder die Breite der Fahrrinne. Auf diese Einschränkungen muss bei der Abwicklung der Schiffsanläufe Rücksicht genommen werden. Das führt zu Wechselwirkungen mit der Ankunft oder Abfahrt anderer Schiffe. Mit der Nautischen Terminal Koordination gibt es nun eine Koordinationsstelle, die diese Wechselwirkungen während des gesamten Schiffszulaufs in Nordeuropa beobachtet, Konfliktsituationen erkennt und die Auswirkungen auf das Gesamtsystem Hafen reduzieren kann.Dr. Stefan Behn, im HHLA-Vorstand zuständig für das Segment Container betont die Bedeutung der Nautischen Terminal Koordination: „Mit der Nautischen Terminal Koordination führen wir die erfolgreiche Arbeit der Feeder Logistik  Zentrale fort. Beide sind Musterbeispiele für den kooperativen Ansatz, mit dem wir gemeinsam die Herausforderungen im Hamburger Hafen meistern – und zwar nicht nur für die Containerschiffe, sondern weit darüber hinaus. Von der Arbeit der Nautischen Terminal Koordination profitieren alle Beteiligten. Sie verzichten punktuell auf die Durchsetzung von Einzelinteressen, weil dadurch das Gesamtsystem reibungsloser funktioniert.“Peter Zielinski, Geschäftsführer der EUROGATE ContainernTerminal Hamburg GmbH, unterstreicht die Besonderheit der Nautischen Terminal Koordination: „Die Einrichtung der Nautischen Terminal Koordination ist unabhängig vom noch ausstehenden Urteil zur Fahrrinnenanpassung notwendig und sinnvoll. Denn die Zahl der Großschiffsanläufe ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Wir freuen uns daher sehr, dass sich neben den vier Hamburger Containerterminals auch Hansaport, der größte Massengutterminal in Hamburg, an der Nautischen Terminal Koordination beteiligt. Eine Teilnahme anderer Verladestellen ist sinnvoll und begrüßenswert.“ Heinrich Goller, Geschäftsführer der FLZ/NTK, erläutert den Charakter der Einrichtung: „Aufgabe der Nautischen Terminal Koordination ist es, Kommunikationswege zu bündeln und Wechselwirkungen von Entscheidungen rund um die Großschiffsabfertigung frühzeitig zu erkennen und so weit wie möglich zu lösen. Anders als hoheitliche Stellen dies können, begleiten wir die Schiffe im Zulauf, beispielsweise bereits ab Gibraltar und verstärkt ab den Vorhäfen. Wir sind damit in der Lage, mögliche Störungen sehr früh zu erkennen und daraus operative Vorschläge zu entwickeln. Wir koordinieren die Abläufe aktiv und entwickeln betriebliche Anforderungssituationen aus Sicht der Hamburger Terminals, die wir mit den zuständigen hoheitlichen Stellen abstimmen. Indem wir als zentraler Ansprechpartner fungieren, entlasten wir die übrigen Beteiligten einerseits von bilateraler Kommunikation und vermeiden andererseits Reibungsverluste.“ Hafenkapitän Jörg Pollmann zur Nautischen Terminal Koordination: „Wir freuen uns, dass die Nautische Terminal Koordination ihre Arbeit aufgenommen hat. Sie entlastet die Nautische Zentrale, weil wir uns auf unsere eigentlichen hoheitlichen Aufgaben konzentrieren können. Daher sind auch wir daran interessiert, dass sich weitere Verladestellen an der Nautischen Terminal Koordination beteiligen.“ Die Nautische Terminal Koordination operiert seit Anfang Oktober im Zwei-Schicht-Betrieb. Möglichst bald soll der Drei-Schicht-Betrieb aufgenommen werden. Die dafür notwendige Personalaufstockung wird momentan vorbereitet. Aktuell arbeiten drei Mitarbeiter für die NTK. Zu den Aufgaben der NTK für die Hamburger Containerterminals und Hansaport zählen die terminalübergreifende Koordinierung der Vorplanung, Zulaufsteuerung und Abgangsplanung von Großschiffen im Hamburger Hafen. Darüber hinaus übernimmt die NTK perspektivisch eine zentrale und aktive Kommunikationsrolle gegenüber der Nautischen Zentrale. Wie arbeitet die NTK? Eine beispielhafte Verkehrssituation aus dem Sommer (wie sie regelmäßig im Hamburger Hafen auftritt) zeigt die Komplexität der Koordinierungsaufgabe der NTK: Aufkommend sind mit einer Tide zwei Großcontainerschiffe und ein Bulker, abgehend zwei Containerschiffe. Die Schiffe sind zwischen 300 und 400 Meter lang und bis zu 56 Meter breit. Die Mitarbeiter der NTK haben diese Schiffe von verschiedenen Ladestellen im Blick und berechnen basierend auf den individuellen Tiefgängen der Schiffe nach Abstimmung mit der Nautischen Zentrale die möglichen Passagemöglichkeiten sowie Ankunfts- und Abgangszeiten an den Terminals. Dabei müssen zusätzliche Anforderungen mit der Nautischen Zentrale abgeklärt werden: Wann kann die Köhlbrandbrücke unterquert werden? Wo dürfen sich welche Schiffe passieren? Was ist, wenn die Wasserstände sich verändern? Daneben muss in Betracht gezogen werden: Wann wird das zuvor am Liegeplatz liegende Schiff fertig? Zu welcher Schicht plant ein Terminal den Arbeitsbeginn eines Schiffes und bestellt seine Gänge? Wie kann eine optimale betriebliche Regelung aussehen? Die NTK-Mitarbeiter müssen stets die Auswirkungen einer Entscheidung zu einem Schiff auf die betriebliche Situation anderer Schiffe im Blick haben und die jeweiligen Berechnungen entsprechend aktualisieren. Die NTK begleitet die Schiffe schon lange vor ihrer Ankunft in ganz Nordeuropa und kann so frühzeitig betrieblich abgestimmte Lösungsansätze erarbeiten. Sie kommuniziert die Lösungsansätze gegenüber den hoheitlichen Stellen, die die Verkehrssteuerung auf der Elbe durchführen. Diese haben die letzte hoheitliche Entscheidung über den Verkehrsweg.   Rückfragen Karl Olaf Petters, HHLA, Pressesprecher; Tel. +49-(0)40-3088-3521

Häfen

Großschiffe werden jetzt noch effektiver koordiniert

Dienstag, 11. November 2014

Aus dem ungebrochenen Trend zum weltweiten Einsatz von immer mehr und immer größeren Schiffen für die unterschiedlichsten Marktsegmente zieht der Hamburger Hafen seine Konsequenzen, da der damit verbundene Planungsaufwand immer größer wird.

Unter dem Dach der bereits seit 2008 operativen Feeder Logistik Zentrale (FLZ) entstand jetzt die neue "Nautische Terminal Koordination" (NTK). Ihre Aufgaben wurden gestern auf dem Container Terminal Tollerort (CTT) der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) vorgestellt. Die NTK ist damit zugleich ein weiteres Beispiel für die enge Zusammenarbeit der beiden, weiterhin als Mitbewerber auftretenden Terminaldienstleister HHLA und Eurogate. eha
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Wirtschaft
Die bisherige Höchstmarke stammt aus dem Sommer.(Foto: picture alliance / dpa)
Freitag, 07. November 2014

So viel Umsatz wie nie zuvorDeutsche Exporte brechen Rekord

Export-Weltmeister Deutschland - diese Zeiten sind vorbei. Dennoch schlägt sich die deutsche Wirtschaft bestens. Im Monat September erreichen die Ausfuhren sogar einen neuen Höchstwert. Der deutsche Export hat nach dem kräftigen Rückgang im August ein starkes Comeback hingelegt. Im September addierten sich die Ausfuhren sogar auf einen neuen Rekordwert. Es wurden Waren im Wert von 102,5 Milliarden Euro ausgeführt, wie das Statistische Bundesamt meldete. Der bisherige Höchstwert von 101,1 Milliarden Euro vom Juli 2014 wurde damit übertroffen. "Nach vorläufigen Hinweisen haben die meisten Branchen zum Exportanstieg beitragen", sagte ein Statistiker.
Deutsche Waren sind beliebt wie nie zuvor.(Foto: picture alliance / dpa)
Im August hatten die Exporte den stärksten Einbruch seit Anfang 2009 erlebt. Der damalige Rückgang dürfte aber auch auf der späten Lage der Sommerferien beruht haben. In dieser Zeit arbeiten viele Fabriken und Firmen mit verminderter Kraft. Im September kletterten die Ausfuhren um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat, auf Jahressicht lagen die Exporte um 8,5 Prozent höher. Auch das Importgeschäft zog im September an. Auf Monatssicht stiegen die Einfuhren um 5,4 Prozent, im Jahresabstand lagen sie um 8,4 Prozent höher.

Aussichten eher schlecht

Saisonbereinigt summierten sich die Verkäufe ins Ausland im September auf 97,7 Milliarden Euro, die Importe auf 79,2 Milliarden Euro. Im Resultat ergab sich kalender- und saisonbereinigt ein Außenhandelsüberschuss von 18,5 Milliarden Euro. Marktbeobachter hatten mit einem Aktivsaldo von 18,3 Milliarden Euro gerechnet. Nach vorläufigen Berechnungen der Bundesbank betrug der Überschuss in der Leistungsbilanz im September 22,3 Milliarden Euro. Ökonomen hatten 18,1 Milliarden Euro erwartet. Im gleichen Monat des Vorjahres hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Überschuss von 19,0 Milliarden Euro ausgewiesen. Trotz der wiederbelebten Exporte sind die Aussichten der deutschen Gesamtwirtschaft eher getrübt: In ihrem Herbstgutachten hatte die EU-Kommission in dieser Woche ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum drastisch gesenkt. Für dieses Jahr kappte sie die Wachstumsprognose auf 0,8 von 1,8 Prozent. Für 2015 wurde die Prognose fast halbiert - auf 1,1 von 2,0 Prozent. Erst für 2016 setzt die Kommission wieder ein spürbar höheres Wachstum von 1,8 Prozent an
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03.11.2014Transport + Logistik | Inland

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Containerschifffahrt: Asien-Europa-Frachtraten steigen extrem

In der KW 44 zogen die Frachtraten für Containertransporte von Asien nach Europa laut SCFI um 88 Prozent an.
Container im Hamburger Hafen
Die Frachtraten für Containertransporte von Asien nach Europa sind explodiert
Foto: Picture Alliance/dpa/Daniel Bockwoldt
Schanghai. Die Frachtraten für Containertransporte von Asien nach Europa sind laut des Shanghai Containerised Freight Index (SCFI) in der 44. Kalenderwoche kräftig um 88,2 Prozent auf 1312 US-Dollar (1048 Euro) pro TEU (20-Fuß-Standardcontainer) durch die generellen Ratenerhöhungen seitens der Reedereien gestiegen. Auf den Asien-Mittelmeer-Linien nahmen die Raten um 51,3 Prozent auf 1131 Euro pro TEU zu. Zur US-Westküste fielen die Frachtraten um 5,7 Prozent auf 1588 Euro pro FEU (40-Fuß-Standardcontainer). Auf den Verbindungen zur US-amerikanischen Ostküste nahmen die Raten leicht um 1,7 Prozent auf 3233 Euro pro FEU ab. Der gesamte SCF-Index für alle Handelslinien expandierte um rund 15 Prozent auf 1112,00 Punkte. Der Index reflektiert die Veränderungen der Tagesfrachtraten im Transportmarkt für Exportcontainer in Schanghai. Für den SCFI werden Frachtraten und Zuschläge aus 15 unterschiedlichen Routen gewichtet und daraus der Durchschnitt gebildet. (rup)

Konjunktur

Seegüterumschlag gestiegen

Donnerstag, 30. Oktober 2014
Der Güterumschlag der Seeschifffahrt hat in den ersten sechs Monaten 2014 gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 um 2,7 Prozent zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden gestern weiter mitteilte, wurden in diesem Zeitraum 152 Millionen Tonnen Güter in deutschen Seehäfen umgeschlagen. Im vergangenen Jahr waren es von Januar bis Juni gut 148 Mil­lionen Tonnen. Relativ am stärksten gewachsen ist der innerdeutsche Seeverkehr (+ 20,3 Prozent), der jedoch mengenmäßig weniger bedeutsam ist. FBi Mehr im THB
http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hafen-Unternehmen-erwarten-Rekord,hafen990.html
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Stand: 28.10.2014 13:25 Uhr - Lesezeit: ca.3 Min.

Hafen-Unternehmen erwarten Rekord

Die Unternehmen im Hamburger Hafen erwarten für das laufende Jahr ein Rekordergebnis im Güterumschlag. "Hamburg wächst stärker und dynamischer als erwartet und als die Konkurrenzhäfen", sagte Gunther Bonz, Präsident des Unternehmensverbands Hafen Hamburg (UVHH), am Dienstag. Insgesamt schlage der Hafen mehr als 142 Millionen Tonnen Güter um, das bedeute ein Plus von knapp sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Beim Containerumschlag erreicht Hamburg den Angaben zufolge in etwa wieder den Rekordwert von 2007 - vor der weltweiten Wirtschaft- und Finanzkrise. Er steige auf rund 9,5 Millionen Standardcontainer.

Hafen: Rekord beim Güterumschlag

Hamburg Journal - 28.10.2014 19:30 Uhr
Erstmals erreicht der Hamburger Hafen den Umschlag der Vorkrisenzeit. Spediteur Markus Zoder ist zufrieden, doch es bleiben Sorgen.

Ukraine-Krise macht sich kaum bemerkbar

Die Ukraine-Krise und die russischen Sanktionen gegen die EU haben dem Hamburger Hafen weitaus weniger geschadet als von vielen befürchtet. Direkt davon betroffen seien lediglich 0,5 Prozent der in Hamburg umgeschlagenen Container, so Bonz. "Russland ist natürlich ein Risiko, aber meines Erachtens wird es überdramatisiert."

Mehr Investitionen in die Infrastruktur gefordert

Container werden auf dem Container Terminal Altenwerder der HHLA im Hamburger Hafen umgeschlagen. © dpa
Der Containerumschlag im Hamburger Hafen erreicht wieder das Niveau der Rekordjahre vor der Finanzkrise.
Für das kommende Jahr rechnet der Unternehmensverband mit einem etwas schwächeren Wachstum. Bei der Jahresversammlung des UVHH mahnte Bonz verstärkte Investitionen in die Infrastruktur im Binnenland und an der Küste an. Um von den 300 Milliarden Euro der neuen EU-Kommission für solche Vorhaben etwas abzubekommen, müssten die Planungen für neue Straßen und Brücken aber beschleunigt werden. Bonz sagte NDR 90,3: "Wir befürchten, dass wir aufgrund der langen Genehmigungsverfahren in Deutschland mit unseren wichtigen Vorhaben hintenan gestellt werden, und nur die Pelle von der Wurst bekommen und nicht das dicke Ende."

Optimismus bei Elbvertiefung

Grundsätzlich zuversichtlich ist der UVHH dagegen beim Thema Elbvertiefung. Trotz der Verzögerungen könne das ganze Verfahren erfolgreich abgeschlossen werden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig habe in fünf Punkten Nachholbedarf angemahnt, aber auch deutlich gemacht, dass es keine grundlegenden Fehler sehe. Das Gericht hatte Anfang Oktober sein endgültiges Urteil zur Elbvertiefung vertagt. Zunächst solle der Europäische Gerichtshof in Luxemburg Fragen des Wasserrechts klären.

Hafenwirtschaft stellt Bedingungen für Olympia-Bewerbung

Die Hafenwirtschaft stellte außerdem Bedingungen für eine eventuelle Olympia-Bewerbung Hamburgs, denn das Konzept der Hansestadt sieht viele Wettkampfstätten im Hafengebiet vor. Bis über die tatsächliche Ausrichtung entschieden sei, müssten Unternehmen Investitionssicherheit haben. Terminalbetreiber könnten nicht mehrere Jahre warten, bis das Internationale Olympische Kommitee tatsächlich über die Bewerbung entscheidet. Die mögliche Großbaustelle für Olympischen Spiele soll nach dem Willen der Hafenwirtschaft nur über den Wasserweg versorgt werden, die Straßen seien bereits jetzt überlastet, so Bonz. Der Betrieb des Hafens insgesamt müsse zudem vor, während und nach den Olympischen Spielen sichergestellt sein, Einschränkungen würde man nicht hinnehmen.  
Weitere Informationen
Die Köhlbrandbrücke © fotolia Fotograf: Marco2811

Der Hamburger Hafen

Der Hafen ist mehr als Container und Warenumschlag. Hier wird gelebt, entspannt und Kunst geschaffen. Ein Blick hinter die Kulissen. mehr

Hamburger Hafen

Gute Chancen für Wachstum

Hamburger Hafen

Gute Chancen für Wachstum

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Der Hamburger Hafen erwartet für 2014 einen Containerumschlag von mehr als 9,5 Millionen TEU. Foto: UVHH

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen sind die Perspektiven für den Hamburger Hafen weiter sehr positiv." Das erklärte gestern Gunther Bonz, Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg (UVHH) bei der Vorlage des Jahresberichts 2014 in der Hansestadt. FBi Mehr im THB
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HPA-Chef in FernostChina-Mission zur Hafen-Rettung

Vergrößern Das weltgrößte Containerschiff, die „CSCL Globe“ (19 000 Boxen) kommt am 11. Januar nach Hamburg
                     
  • Von JÖRG KÖHNEMANN

Hamburg – Trotz Elbvertiefungs-Desaster – die Chinesen, wichtigste Hafen-Kunden, halten Hamburg weiter die Treue!

Hafen-Chef Jens Meier (HPA) und Chef Axel Mattern von Hafen Hamburg Marketing waren fünf Tage lang auf geheimer Mission im Land der Mitte, besuchten Messen und die größten Reedereien.

Ihr Ziel: Den Chinesen das wiederholte Aufschieben der Elbvertiefungs-Entscheidung (Gerichtsentscheidung frühestens 2015) so zu erklären, dass sie ihre Schiffe nicht aus Hamburg abziehen. Konkurrenz-Häfen wie Antwerpen oder Rotterdam lauern schon...

BILD erreichte Meier am Freitag in Hongkong.

Der HPA-Chef: „Die Chinesen sagen, es gibt für sie keinen Plan B, falls die Elbvertiefung scheitern sollte. Hamburg ist ohne Alternative – die Kunden der China-Reedereien wollen auf die Elbe.“

Bedeutet: Reedereien wie Cosco, China-Shipping (CSCL) und Orient Overseas Container Line (OOCL) schicken weiter ihre dicken Pötte nach Hamburg. Solange die Elbe nicht ausgebaggert wird, bleiben die Container-Riesen halbvoll.

Als weiteres Zeichen dafür, dass die Chinesen hinter Hamburg stehen, lässt China Shipping am 11. Januar 2015 das weltgrößte Containerschiff „CSCL Globe“ (400 Meter, 19 000 Boxen) zuerst nach Hamburg schippern.
Vergrößern Axel Mattern und Jens  Meier kämpfen in China  für den Hamburger Hafen
Axel Mattern und Jens Meier kämpfen in China für den Hamburger Hafen
Nachrichten
Chinas Reederei setzt auf Hamburger Hafen
Hamburg
Chinas größte Reederei Cosco will seine Aktivitäten in Europa ausbauen und setzt dabei auch auf den Hamburger Hafen. „Wir werden unsere Zusammenarbeit mit Europa unter anderem in den Häfen von Hamburg und Rotterdam vertiefen und einen intensiven Informationsaustausch betreiben“, kündigte der Chef der China Ocean Shipping Company, Li Yunpeng an. Basis sei jedoch eine gute Infrastruktur. Diese sei in Europa grundsätzlich auch gut entwickelt, „allerdings ist sie ungleich über die Regionen verteilt“, sagte Li. Der Hamburger Hafen musste zuletzt eine Niederlage einstecken, weil das Bundesverwaltungsgericht die Entscheidung zur Elbvertiefung vertagte.
lno
Elbvertiefung: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheidet am 2. Oktober über die Klagen zur
Elbvertiefung. Für die Wirtschaftsbehörde eine existenzielle Entscheidung. Denn ein Stopp der Planungen
würde Hamburg aus Sicht der Behörde in Sachen Containerschifffahrt aus dem Rennen werfen.
Die klagenden Umweltverbände warnen davor, dass eine erneute Ausbaggerung das Ökosystem des
Flusses zum Kippen bringt.

Köhlbrandbrücke

Immer mehr Probleme

Freitag, 19. September 2014

Sie ist eines der bekanntesten Wahrzeichen im Hamburger Hafen.

Die marode Köhlbrandbrücke muss am Sonntag wegen Kranarbeiten voll gesperrt werden

Morgen feiert die Köhlbrandbrücke ihr vierzigjähriges Bestehen. Mit einer Gesamtlänge von 3618 Metern gilt sie als eine der längsten Stahlseilbrücken Europas. Heute dient die Brücke in Hamburg als wichtige Verkehrsverbindung im Süden von Wilhelmsburg auf die Autobahn 7. FBi Mehr im THB
http://www.abendblatt.de/hamburg/article132367654/Fuer-den-Hamburger-Hafen-fehlen-326-Millionen-Euro.html
18.09.14, 06:41

Millionenloch

Für den Hamburger Hafen fehlen 326 Millionen Euro Copyright HA

Die Modernisierung der Infrastruktur im Hamburger Hafen kostet deutlich mehr, als die Stadt an Mitteln bereitstellt. Ein Krisentreffen brachte kein Ergebnis. Notfalls muss die HPA jetzt einen Kredit aufnehmen.

http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article132361918/Hafenausbau-326-Millionen-Euro-fehlen.html
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Die Welt 18.09.14

Hafenausbau: 326 Millionen Euro fehlen

Modernisierung der Infrastruktur kostet deutlich mehr, als die Stadt bereitstellt. Krisentreffen im Rathaus. HPA soll Kredit aufnehmen. Kritik von Unternehmensverband und Grünen Von Martin Kopp und Andreas Dey


Die Liste der Bau- und Modernisierungsprojekte im Hamburger Hafen ist lang und ambitioniert. Schaut man in den aktuellen Wirtschaftsplan der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA), so zählt man zwölf Vorhaben, die in Planung sind oder sich bereits im Bau befinden. Allein bis zum Jahr 2018 werden für alle Projekte zusammen nach den jüngsten Berechnungen 864 Millionen Euro benötigt. Doch noch ambitionierter als die Projekte selbst dürfte nach Recherchen dieser Zeitung die Finanzierung werden.

Denn der benötigten Summe stehen bisher Zuschüsse seitens der Stadt und vom Bund in Höhe von lediglich 496 Millionen Euro gegenüber. Selbst wenn man mögliche Überschüsse der HPA aus dem Jahr 2014 in Höhe von 42 Millionen Euro berücksichtigt, bleibt am Ende ein Defizit von 326 Millionen Euro. "Ein unsolideres Fundament als unter Olaf Scholz hat die Hafenfinanzierung noch nicht gehabt", sagt Anjes Tjarks, Hafenexperte der Grünen in der Bürgerschaft. Ein Problem der Stadt: Allein die Baumaßnahmen im Zuge der geplanten Elbvertiefung, über die das Bundesverwaltungsgericht am 2. Oktober entscheiden will, würden 193 Millionen Euro verschlingen. Dennoch sieht der Senat derzeit keine Notwendigkeit, die finanziellen Zuwendungen an die HPA aufzustocken.

Nicht nur die Opposition in der Bürgerschaft bezweifelt die Seriosität der Finanzierung. Auch die Hafenwirtschaft selbst ist alarmiert. Die HPA nehme öffentliche Aufgaben wie den Straßenbau und hoheitliche Aufgaben wie die Verkehrslenkung auf den Gewässern wahr, sagt Gunter Bonz, Präsident des Unternehmensverbands Hafen Hamburg: "Deshalb muss sie dauerhaft aus dem Haushalt ausreichend finanziert werden. Und das geschieht derzeit nicht." Laut ihrer mittelfristigen Finanzplanung gibt die Stadt bis 2018 jährlich 100 Millionen Euro als Zuschuss für Hafeninvestitionen. Hinzu kommen 24 Millionen Euro vom Bund. Und auch den Bau der zweiten Kattwykbrücke unterstützt die Stadt. Extra für dieses Projekt stockt der Senat die Betriebskostenzuschüsse an die HPA um rund 120 Millionen Euro auf. Das Problem: Die Summe wird definitiv nicht reichen, denn die Kattwykbrücke soll nach aktuellen Planungen rund 200 Millionen Euro kosten.

"Die Kattwykbrücke wird auf Pump gebaut und der Senat hat keinen Plan, wie er dieses Geld in Zukunft aufbringen will", kritisiert der Grünen-Hafenexperte Tjarks. Er wirft der SPD-Regierung vor, das Problem zu verschleppen. "Der Bau der Kattwykbrücke ist nur möglich, weil die HPA die Baukosten vorstreckt, aber es gibt keine nachvollziehbare Rückzahlungsvereinbarung", so Tjarks. Schlimmer noch: Die zukünftigen Zuschüsse für die HPA würden weiter sinken, sodass die Kluft zwischen dem Investitionsbedarf und den tatsächlich verfügbaren Mitteln unter Olaf Scholz weiter auseinanderklaffe als je zuvor. "Diese Hafenfinanzierung verdient das Prädikat 'Windig'", lautet Tjarks' Fazit. Die Finanzierungsprobleme sind selbstverständlich auch der Wirtschaftsbehörde nicht fremd. Schließlich rumort es ordentlich im Hafen. So hat Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) vergangene Woche Vertreter aus Wirtschafts-, Finanzbehörde und der HPA zu einem geheimen Treffen ins Rathaus geladen. Das eher magere Ergebnis: Die Stadt werde der HPA helfen müssen, darin waren sich alle einig. Doch am gerade aufgestellten Doppelhaushalt für die Jahre 2015 und 2016 werde man dennoch nichts ändern. Kritiker sprechen nun von einem Aufschieben des Problems.

Wirtschaftsstaatsrat Bernd Egert räumt im Gespräch mit dem Abendblatt denn auch ein, dass es "ein gewisses Finanzierungsdelta für die Hafenausbauprojekte" gebe. Dies sei aber kein Problem, denn alle Projekte würden bezahlt. "Die Fahrrinnenanpassung ist gesetzt, da gibt es kein Vertun", sagt Egert. Im Übrigen gebe es verschiedene Lösungswege, um das Finanzierungsdefizit auszugleichen. So bestünde unter anderem die Möglichkeit, benötigtes Geld aus einem anderen Topf zu nehmen. Und gelinge auch dies nicht, könnte die HPA einen Teil der Kosten ja auch vorfinanzieren, so Egert. Notwendige Mittel für Zinsen und Tilgung müsste die Stadt dann später bewilligen.

Für Tjarks grenzen diese Aussagen an "Betrug an der Bürgerschaft und den Steuerzahlern". Wenn die HPA zum Stopfen der Löcher Kredite aufnehmen solle, schiebe der Senat das Problem lediglich auf die lange Bank. "Die Regierung entwickelt einen Schattenhaushalt bei der HPA, um ihren eigenen Haushalt sauber zu halten", sagt Tjarks. CDU-Haushaltsexperte Roland Heintze sieht dieses Vorgehen ebenfalls kritisch: "Mit Klarheit und verlässlicher Planung hat das nichts zu tun."

Die Finanzbehörde hält Kreditaufnahmen der HPA haushaltsrechtlich für unproblematisch: "Es gehört zum normalen Geschäftsbetrieb von Unternehmen, Investitionen durch Kredite zu finanzieren." Problematisch wäre das nur, wenn Kredite für Vorhaben aufgenommen werden, "die sich absehbar nicht refinanzieren können", so die Behörde. So gesehen ist Tjarks Vorwurf, die Kreditaufnahme bei der Hafenbehörde solle den Etat der Stadt entlasten, nicht ganz von der Hand zu weisen. Richtig ist allerdings auch, dass die Verbindlichkeiten der HPA in Berichten des Senats veröffentlicht werden. Und wie ist die Reaktion des Hauptbetroffenen, der Hafenverwaltung HPA? Finanzchef Tino Klemm will nicht in Panik verfallen, Gelassenheit klingt allerdings auch anders: "Wir haben kein akutes Problem", sagt er, "aber eine latente Herausforderung."

http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article131245756/Ukraine-Krise-bremst-Wachstum-der-HHLA.html
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Die Welt 15.08.14

Ukraine-Krise bremst Wachstum der HHLA

Überschuss des Hafenkonzerns sinkt

DIE WELT
Dieser Artikel erschien in der Zeitung DIE WELT. DIE WELTTesten Sie DIE WELT

The ICONIST

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Der Hamburger Hafenkonzern HHLA hat im ersten Halbjahr vom wachsenden Handel mit China profitiert, gleichzeitig aber Einbußen wegen der Ukraine-Krise hinnehmen müssen. Der Containerumschlag mit Fernost legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um acht Prozent zu, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dagegen gingen die Zubringerverkehre mit Russland erstmals seit 2009 zurück. Für die drei Containerterminals in Hamburg blieb ein Wachstum von 2,1 Prozent übrig. Das Terminal in der ukrainischen Hafenstadt Odessa verzeichnete ein Minus von 25 Prozent, sodass unter dem Strich im Kerngeschäft Container ein schmales Wachstum von 0,7 Prozent übrig blieb.

"Für den weiteren Jahresverlauf bleiben unverändert fundamentale Unsicherheiten bestehen", sagte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters. Das gelte besonders für den Konflikt in der Ukraine, aber auch für den weiteren Konsolidierungsprozess in der Containerschifffahrt. Eine Neugestaltung der Liniendienste berge Chancen aber auch Risiken, sagte Peters Eine geplante Zusammenarbeit der drei weltgrößten Containerreedereien ist aber am Einspruch chinesischer Kartellbehörden gescheitert. Die HHLA erwartet für das GesamtjahR eine moderate Umsatzsteigerung und ein operatives Ergebnis von 138 bis 158 Millionen Euro.

Umsatz und Gewinn konnte der Konzern in den ersten sechs Monaten steigern. Der Umsatz erreichte 596 Millionen Euro – 5,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen kletterte um 3,4 Prozent auf 81 Millionen Euro. Nach Steuern reduzierte sich das Ergebnis allerdings um 5,5 Prozent auf 44 Millionen Euro. Vor dem Hintergrund steigenden Wettbewerbsdrucks sei das eine sehr beachtliche Entwicklung, sagte Unternehmenschef Peters.

http://www.marineinsight.com/shipping-news/single-north-european-mega-hub/
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Hafenwirtschaft atmet durch – Gute Stimmung auf dem Mitglieder-Treff von Hafen Hamburg Marketing

Jens Meier mit den HHM-Vorständen Ingo Egloff und Axel Mattern Jens Meier mit den HHM-Vorständen Ingo Egloff und Axel Mattern
Für Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM) und seine rund 290 Mitgliedsunternehmen gab es reichlich Grund zu feiern: Ein neuer Liegeplatz für Großcontainerschiffe, eine überdurchschnittlich gute Umschlagentwicklung und Fortschritte bei wichtigen Infrastrukturprojekten sorgten in den letzten Tagen für gute Stimmung in der Hafenwirtschaft. Diese und weitere Themen durchzogen auch den am 26. August stattfindenden Hafen Hamburg Marketing Mitglieder-Treff im Altonaer Kaispeicher. Die jährlich stattfindende Veranstaltung ist Treffpunkt für Akteure aus der Hafen- und Logistikbranche sowie der Industrie. Bmrk.Btr. HP/Blog Ingo Egloff bester Mann für HamburgRund 220 Gäste kamen zu dem maritimen Branchentreffen, um sich unter anderem mit den HHM-Repräsentanten aus Russland, Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik, Österreich und Deutschlandauszutauschen. Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Port Authority und Mitglieddes HHM-Aufsichtsrats, bedankte sich in seinen Grußworten bei dem HHM-Team für die erfolgreicheinternationale Marktbearbeitung, die in Zusammenarbeit mit den Mitgliedsunternehmen dazu beiträgt, dassder Hamburger Hafen trotz der immer noch ausstehenden Fahrrinnenanpassung weltweit ein positives undleistungsstarkes Image genießt. Für schöne Bilder auf der Veranstaltung sorgte der Fotograf und KünstlerNico Vincent, mit Unterstützung des „bilderwerk Hamburg“, der den Kaispeicher mit einer Ausstellung anHafenbildern in noch maritimeres Flair tauchte.
Logistik-Netzwerk gegen den Stau Copyright Norddeutsche  Rundschau danke
Rod Franklin von der Hamburger Kühne Logistics University fordert optimalere Lieferketten – Das Internet
könnte den Warenverkehr umkrempeln
Hamburg
Es ist nahezu ein tägliches Elend: Lastwagenkolonnen säumen in Hamburg die Straßen, kommen nicht voran. Das geht nicht nur den Fahrern auf die Nerven, sondern auch den Spediteuren und Empfängern der transportierten Waren. Dabei könnten nach wissenschaftlicher Auffassung Lkw-Staus vor Hafen-Terminals oder auf Straßen durch eine effektivere Logistik über das Internet vermieden werden. „So effizient die heutigen Lieferketten auch organisiert sind, folgen sie einem Denkmodell, das die Nichtauslastung von Transportkapazität und damit verbundene höhere Energieaufwendungen in Kauf nimmt sowie Verspätungen als systemimmanent akzeptiert“, sagt Prof. Rod Franklin von der privaten Kühne Logistics University (KLU) in Hamburg. Die Verschwendung solcher Ressourcen müsse vermieden werden. „Dazu muss die unschlagbar effiziente Logik des Internets auf die physische Welt übertragen werden“, ergänzt Franklin. „Nicht die Transportmittel und Routen müssen optimiert werden, sondern die Art und Weise des Transports“, sagt der US-Wissenschaftler. Dazu nennt er drei Voraussetzungen: Es müsse eine sogenannte Open System Software eingerichtet werden, auf die alle am Lieferprozess Beteiligten Zugriff haben. Es müssten Transportmittel gemeinsam genutzt werden und standardisierte kleinere Containerformate hergestellt werden, damit die Lieferkette vom Erzeuger bis zum Verbraucher – unabhängig von Schiff, Bahn, Lkw – ungestört funktioniert. „Es wird unwichtig, wem die Transportmittel gehören. Wir werden neue Formen der Kooperation entwickeln müssen.“ Und wie kommt die Ware von A nach B? „Lkw werden höchst effektiv mit ihrer maximalen Kapazität voll beladen. Die Open System Software stellt dabei sicher, dass nur Waren unterwegs sind, die auf ihrer Route an Logistikstützpunkten weiterverteilt werden“, erläutert Franklin. Ein Lkw-Fahrer fährt nach seiner Darstellung dann nur noch eine feste Strecke, beispielsweise von Hamburg nach Hannover – und wieder retour mit Ware von dort. Die Ursprungsgüter aus Hamburg werden von anderen nach diesem System weiterbefördert. „Das sorgt in der Summe für weniger Verkehr auf den Straßen, weniger Emissionen, geringere Kosten und letztlich mehr Schnelligkeit, Qualität und Service“, ist der Wissenschaftler überzeugt. „Nicht jeder baut sich sein globales Netzwerk selbst, alle Anbieter zusammen sind das globale Logistik netzwerk“. Und wie wird abgerechnet? „Parallel dazu muss ein faires Preismodell entwickelt werden, in dem jeder seine erbrachte spezielle Logistikleistung auch entsprechend bezahlt bekommt.“ Wie schnell ließe sich ein solches Denkmodell in die Praxis umsetzen? „Bis spätestens 2050 könnte sich die Logistik verändert haben. Das ‚Physical Internet‘ wird die Welt ebenso verändern, wie zuvor das Internet“, sagt Franklin. „Die auf Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung fußende Industrie 4.0 erfordert auch eine Global Logistics 4.0“, mahnt er. lno
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leistet.html
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Welthandel

Was der Hamburger Hafen für ganz Deutschland leistet

Angesichts steigender Containerzahlen soll die Hinterlandanbindung über die Schiene gestärkt werden.

Das würde den An- und Abtransport von Waren erleichtern. Nun hofft die Hansestadt auf Geld vom Bund. Von Oliver Schirg
Foto: pa/dpa
Jahres Pk der Hafenbahn
Schienenverbindungen sind für den Hamburger Hafen enorm wichtig. Über ihn wird bereits ein Viertel des seeseitigen deutschen Außenhandels abgewickelt

Hamburg. Die norddeutschen Bundesländer haben die Zeichen der Zeit erkannt. Ende Mai trafen sich

in Hamburg die Regierungschefs von Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und

Mecklenburg-Vorpommern. Dabei bezeichneten sie die Anbindung der Seehäfen über Straßen und

Schienen als besondere Herausforderung der kommenden 15 Jahre.

"Wir vertreten nationale Interessen, wenn wir darauf hinweisen, dass die Exportnation Deutschland darauf

angewiesen ist, dass man über See erfolgreich Güter abwickeln kann", sagte Niedersachsens

Ministerpräsident Stephan Weil seinerzeit. "Dafür sind die norddeutschen Häfen und die Hinterlandanbindung

von ausschlaggebender Bedeutung."

Bereits im September 2008 hatten sich die fünf norddeutschen Bundesländer in Ahrensburg auf eine

Liste von 24 vordringlich zu realisierenden, hafenrelevanten Verkehrsprojekten mit überregionaler

Bedeutung geeinigt. Ziel war es, den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen. So strebte man an,

bis 2010 für alle Projekte der Ahrensburger Liste mindestens die Baureife zu erreichen. Davon ist man

bei einigen Projekten weit entfernt. Bei anderen, für Hamburg besonders wichtigen Projekten wie den

Ausbau der A1 und der A7 hat die Umsetzung aber begonnen.

Unterstützung von Bayern, Hessen und Baden-Württemberg

 

In Berlin dämmert es inzwischen auch Politikern aus anderen Bundesländern, wie wichtig die

norddeutschen Häfen für die deutsche Wirtschaft sind. Was die Hinterlandanbindung des

Hamburger Hafens angeht, so wird die Hansestadt inzwischen auch massiv von Bayern, Hessen

und Baden-Württemberg unterstützt.

Die süddeutschen Bundesländer hätten lange nicht begriffen, wie wichtig die norddeutschen Seehäfen

für ihre Wirtschaft seien, sagt Hafenexperte Günter Bonz. Legendär ist der Satz des früheren

bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, der einmal sagte, ihm sei der Hafen Genua

näher als der Hafen Hamburg. Dabei würden zwei Drittel des Exportvolumens des (süddeutschen)

Automobil- und des Maschinenbaus über deutsche Seehäfen abgewickelt.

Wer sich die Landkarte genau anschaut, stellt rasch fest, dass es von München nach Rotterdam

weiter ist als nach Hamburg. Was Baden-Württemberg angehe, sei die Schienenanbindung an den

Hamburger Hafen deutlich besser, heißt es. Da überrascht es nicht, dass ein großer Teil der

Exportgüter aus osteuropäischen Ländern wie Polen oder Tschechien ebenfalls über den Hamburger

Hafen verschifft wird.

Nordrhein-Westfalen habe hingegen andere Interessen, beklagen norddeutsche Verkehrspolitiker.

Ihnen ist in erster Linie an einer besseren Hinterlandanbindung der niederländischen Häfen gelegen.

NRW-Grüne haben sogar einen entsprechenden Antrag im Bundestag eingebracht.

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz setzt derweil auf die Macht des unmittelbaren Eindrucks.

Der Sozialdemokrat lässt keine Möglichkeit aus, Spitzenpolitiker anderer Bundesländer nach

Hamburg einzuladen und ihnen den Hafen zu zeigen. Nur wer das mit eigenen Augen gesehen habe,

begreife die Dimension des Hafens und seine Bedeutung für Deutschlands Wirtschaft, sagt der Senatschef.

Beim Autobahnbau ist Hamburg für die kommenden zehn Jahre gut versorgt

   

Hamburg legt allerdings inzwischen mehr Wert auf die Ertüchtigung von Eisenbahnverbindungen,

um die Hinterlandanbindung seines Hafens angesichts steigender Containerzahlen sicherzustellen. Olaf Scholz

geht es vor allem um einen "kreuzungsfreien Güterverkehr", also um östliche wie westliche

Umfahrungsmöglichkeiten des Güterverkehrsbahnhofs Maschen und dessen Modernisierung.

Die für Hamburg "existenzielle" Bedeutung leistungsfähiger Schienenverbindungen wird daraus ersichtlich,

dass bereits jetzt rund ein Viertel des seeseitigen deutschen Außenhandels über den Hamburger Hafen

abgewickelt wird. Prognosen zufolge sollen die deutschen Seehäfen bis 2030 jährlich um 2,8 Prozent

wachsen. Copyright Martin Elsen

Hamburgs Hoffnung ruhen darauf, dass die von ihm für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldeten Eisenbahnprojekte alles in allem nicht mehr als rund 400 Millionen Euro kosten sollen. Sie würden aber den

An- und Abtransport von Schiffscontainern auf Jahre hinaus erleichterten.

Als Ende der 90er-Jahre die Verkehrsprognosen für den bisherigen Bundesverkehrswegeplan erstellt wurden,

sei das exorbitante Wachstum der transportierten Gütermengen infolge der globalisierten Wirtschaft nicht

absehbar gewesen, sagt CDU-Verkehrsexperte Dirk Fischer. Inzwischen hat die Containerisierung sich

weitgehend durchgesetzt mit der Folge, dass die Bahn gefragter und der Bedarf an leistungsfähigen

Schienenverbindungen größer denn je ist.

Von einer Entfernung ab 150 Kilometern lohne sich der Transport auf der Schiene, sagt Fischer und

fügt hinzu: Hamburgs Hafen habe dank seiner Qualität als guter Eisenbahnhafen beste Voraussetzungen.

Experten schätzen, dass mehr als 60 Prozent der Güter, die in Hamburgs Hafen umgeschlagen werden,

per Bahn an- bzw. abtransportiert werden.

Hamburgs Erster Bürgermeister verweist gern darauf, dass viele Verkehrsplanungen noch aus der Zeit

vor der Wende in der DDR stammten und damit bestehende Schienenverbindungen in Ostdeutschland

zu wenig berücksichtigten. Beispielhaft stehe dafür die sogenannte Ostroute, die von Lübeck über

Magdeburg und Leipzig in den Süden Deutschlands und Osten Europas führt. Es überrascht nicht,

dass deren Ertüchtigung in den neuen Bundesverkehrswegeplan Eingang finden soll.

Experten wollen bei der Mineralölsteuer ansetzen, um mehr Geld einzunehmen

 

Die Sanierung der Verkehrsinfrastruktur ist unterfinanziert. Zwar stellt der Bund jährlich rund fünf Milliarden

Euro dafür zur Verfügung. Experten schätzen den Bedarf allerdings erheblich höher ein – auf bis zu

zwölf Milliarden Euro pro Jahr. "Wir wissen, dass wir allein zum Erhalt der Infrastruktur sieben Milliarden

Euro pro Jahr brauchen", sagt der Präsident der Handelskammer Hamburg, Fritz Horst Melsheimer.

Schleswig-Holstein

Schattenhaushalt knebelt künftige Parlamente

 

Notwendig wäre, darin sind sich die Verkehrspolitiker einig, das Geld für einen Sonderhaushalt zu

verwenden, der ausschließlich Verkehrsprojekte finanziert. Eine derartige "Zweckbindung" von

Steuereinnahmen ist allerdings nicht unproblematisch, da das Königsrecht des Bundestags – über den

Haushalt entscheiden zu können – umgangen würde.

Dazu passt die Forderung des Hamburger SPD-Bundestagsabgeordneten und Haushaltsexperten

Johannes Kahrs, der für den Verkehrsbereich nur zu gern das Prinzip des Verteidigungsministeriums

übernehmen möchte. Dann würden alle Verkehrsprojekte, die mehr als 25 Millionen Euro kosten,

als einzelne Maßnahme im Haushalt des Ministeriums ausgewiesen und müssten dem Verkehrs-

sowie dem Haushaltsausschuss vorgelegt werden.

Haushaltsexperten verweisen darauf, dass die über Jahre praktizierte Vernachlässigung der

Verkehrsinfrastruktur im Westen Deutschlands bereits zu einer Art "Schattenhaushalt" geführt hat,

der die Parlamente knebelt. Nicht nur Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig fürchtet,

dass bald die Volksvertretungen überrollt werden, wenn nicht rasch gegengesteuert wird.

Letztlich belastet jede unterlassene Sanierung künftige Generationen.

Dabei stehen die Länder inzwischen vor dem Problem, dass manche von ihnen gar nicht mehr Geld für

den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur ausgeben können, ohne gegen die selbst verordnete Schuldenbremse zu verstoßen. In Schleswig-Holstein beispielsweise wären jährliche Instandhaltungsausgaben in Höhe von

rund 90 Millionen Euro notwendig, heißt es. Ab 30 Millionen Euro verstößt das Land gegen die

Schuldenbremse.

.

Hinter vorgehaltener Hand räumen Politiker ein, dass dem Verursacherprinzip in der Diskussion über den

Erhalt der Verkehrsinfrastruktur zu wenig Beachtung geschenkt wird. Studien zufolge hat sich die Zahl

der Pkw auf deutschen Straßen in den vergangenen 15 Jahren kaum erhöht. Die Zahl der Lkw ist allerdings

um bis zu 80 Prozent gestiegen.

Das eigentliche Problem sei daher die hohe Belastung einer Straße oder einer Brücke, wenn ein

tonnenschwerer Lastkraftwagen darüberrollt. Zwar wurde die Lkw-Maut eingeführt –

doch die Einnahmen, so jedenfalls die Politiker, reichen bei Weitem nicht aus, die Schäden zu beseitigen.

"Eigentlich müsste der Schwerlastverkehr überproportional an den Kosten zur Instandhaltung von Straßen

und Brücken beteiligt werden", sagt ein führender norddeutscher Verkehrspolitiker.

Um Haushalte künftiger Generationen nicht schon heute mit Ausgaben für die Verkehrsinfrastruktur zu

belasten, wächst unter Politikerin die Einsicht, dass Behörden bei der Planung einer Infrastrukturmaßnahme

diese komplett durchfinanzieren müssen. Vor dem Start müsse klar festgelegt sein, woher das Geld komme,

sagt Kahrs. Und vom Moment der Fertigstellung an müssen Rückstellungen für eine Erneuerung gebildet werden.

Spätestens die massiven Proteste gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 – der bisherige Kopfbahnhof

Stuttgart-Hauptbahnhof soll in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umgebaut werden –

haben deutlich gemacht, dass Infrastrukturprojekte hierzulande nicht mehr von oben herab verordnet

werden können.

Davon, dass Umweltorganisationen vermehrt das Verbandsklagerecht nutzen, um Projekte wie eine weitere Elbvertiefung zu verhindern, kann jedoch nicht die Rede sein. "Im Durchschnitt gibt es im Jahr etwa

30 Klagen von Umweltverbänden gegen Infrastruktur- oder Industrieprojekte", sagt Alexander Schmidt,

Professor für Umwelt und Planungsrecht an der Hochschule Anhalt in Bernburg. Die Zahl habe sich seit

elf Jahren nicht verändert.

Schmidt hat die 171 Verbandsklagen ausgewertet, die zwischen den Jahren 2007 und 2012 hierzulande

erhoben wurden. Der Anteil der Verbandsklagen an den insgesamt von Verwaltungsgerichten

abgeschlossenen Verfahren sei weiterhin sehr gering, heißt es in der im Februar veröffentlichten

Studie. Was die Verfahrensdauer angehe, seien 62 Fälle innerhalb eines Jahres und weitere 33 Fälle

innerhalb von etwa zwei Jahren abgeschlossen worden.

Die durchschnittliche Erfolgsquote der Klagen liege bei 46 Prozent. Das sei ein sehr guter Wert.

Gingen private Personen gegen die Entscheidung einer Verwaltung gerichtlich vor, lägen die Aussichten

auf Erfolg im Durchschnitt bei zwölf Prozent. Schmidt führt das auf die hohe Professionalität der

Verbände zurück.

Grundsätzlich aber ist es Schmidt zufolge in Deutschland kaum möglich, große Infrastrukturprojekte mit

der Hilfe einer Verbandsklage endgültig zu verhindern. "Die Möglichkeiten, ein Projekt endgültig zu

stoppen, sind nicht besonders ausgeprägt." Umweltverbände könnten meist nur erreichen, dass die

Verwaltungen bei Planungsfehlern nacharbeiten und zusätzliche Kompensationsmaßnahmen oder

Umweltschutzauflagen festlegen.

Wolf Friedrich Spieth arbeitet bei der international tätigen Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus

Deringer in Berlin und vertrat vor Gericht als Anwalt bereits viele Projektträger. Er rät allen Vorhabenträgern

– staatlichen wie privaten –, die Umweltverbände ernst zu nehmen und so früh wie möglich mit ihnen

ins Gespräch zu kommen. "Vor Gericht werden sie durch spezialisierte Anwälte vertreten und haben

entsprechende Experten an der Hand", sagt Spieth.

Auch Verkehrspolitiker glauben nicht, dass das gesetzlich verankerte Recht auf eine umfangreiche

Bürgerbeteiligung zurückgedreht werden kann, selbst wenn Verzögerungen sie manchmal nerven.

Stattdessen wachsen die Anforderungen an die Tiefbauämter, staatliche Großprojekte mit großer Qualität

zu planen. "Wir brauchen im öffentlichen Dienst die besten Tiefbauer des Landes", sagt ein führender

Verkehrspolitiker.

Zudem geht es bei Bürgerbeteiligung darum, nicht nur vor Ort darüber abstimmen zu lassen.

Eine feste Fehmarnbeltquerung beispielsweise betrifft nicht nur die Bewohner des Landkreises,

wo der Tunnel auf das Festland trifft. Ihre Bedeutung reicht weit über den Norden Schleswig-Holsteins

hinaus. Wenn aber weit mehr Bürger über überregional wichtige Verkehrsprojekte abstimmten,

steigen die Chancen für eine sinnvolle Entscheidung.

Fließen bald mehr Milliarden in den Norden oder bleibt alles beim Alten?

 

Noch wird hinter den Kulissen in Berlin um den neuen Bundesverkehrswegeplan gerungen.

Die große Frage lautet: Fließen durch die neuen Regeln mehr Milliarden in den Norden oder

bleibt alles beim Alten, und Löcher an der einen Stelle werden nur dadurch gestopft, dass andere Projekte auf die lange Bank geschoben werden.

Günter Bonz und Johannes Kahrs jedenfalls haben festgestellt, dass für eine weitere

Elbvertiefung, die gegenwärtig vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt wird,

im Haushalt des Bundesverkehrsministeriums bislang kein Geld eingestellt worden ist.

Sollten die Leipziger Richter am 2. Oktober grünes Licht geben, werde man die geschätzten

300 Millionen Euro rasch aufbringen, heißt es beschwichtigend aus Berlin. Die Hamburger

sorgen sich nun darum, dass andere norddeutsche Projekte darunter leiden könnten.

Das Dossier entstand in einem gemeinsamen Rechercheprojekt mit NDR 90,3

Hamburg

Elbvertiefung wäre jetzt das I-Tüpfelchen

Mittwoch, 27. August 2014

Leistungsstarke Container-Umschlagbrücken und -Großschiffliegeplätze sind vorhanden. Jetzt fehlt "nur" noch die Elbvertiefung "zum Glücklichsein".

Das war der Tenor der verschiedenen Reden anlässlich der am Montagabend in Hamburg erfolgten offiziellen Inbetriebnahme des neuen Liegeplatzes 5/6 am Container Terminal Burchardkai (CTB). Zu dem kleinen Festakt auf einem Hafenrundfahrtschiff hatte die Hamburger Hafen- und Logistik AG (HHLA) rund 120 Vertreter aus der Hafen-, Logistik- und Reedereiwirtschaft eingeladen, um gemeinsam die  rund 85,5 Millionen-Euro-Investition in Augenschein zu nehmen. eha Mehr im THB

Infrastruktur

Deutsche Seehäfen vor weiterem Wachstum

Dienstag, 26. August 2014

Der Seegüterumschlag in Deutschland steht 2014 und auch 2015 unter einem positiven Vorzeichen.

Das geht aus der aktuellen Kurzfristprognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hervor, der ges­tern vorgelegt wurde und auf die auch der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) hinwies. Danach ist mit einer Zunahme des Seeverkehrs im laufenden Jahr um voraussichtlich 2,6 Prozent zu rechnen. Für 2015 stellen die Experten sogar durchschnittlich bis zu 2,9 Prozent in Aussicht. eha Mehr im THB

http://www.welt.de/print/wams/hamburg/article131531254/Klotz-am-Bein.html

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HAMBURG

Artikel vom / Ausgabe 34 / Seite 1

Klotz am Bein

Hamburgs Beteiligung an der Reederei Hapag-Lloyd ist ein schlechtes Geschäft. Das bietet der Opposition in der Bürgerschaft eine Steilvorlage zur Kritik am Senat

Hamburgs Hafenunternehmer laufen wieder mit stolzer Brust herum. In dieser Woche wurden die Umschlagszahlen für die ersten sechs Monate veröffentlicht, und die sind richtig gut. Der Hamburger Hafen nimmt seinen Konkurrenten Marktanteile ab und steuert einem neuen Wachstumsrekord entgegen. Doch beim Hauptverantwortlichen für das steigende Ladungsvolumen will nicht so richtig Freude aufkommen.

43,6 Prozent dessen, was über die Kaikante geht, bringt die Reederei Hapag-Lloyd zusammen mit ihren Partnern aus der Allianz G 6 nach Hamburg – von dem Ladungsboom profitiert sie aber kaum. Obgleich die Reederei mit dem Hauptsitz am Ballindamm allseits als ein gut geführtes Haus gilt, findet Hapag-Lloyd aus der Schifffahrtskrise einfach nicht heraus. Und das wird immer mehr zu einem politischen Problem für Bürgermeister Olaf Scholz – eines von der Sorte, die im anstehenden Bürgerschaftswahlkampf gefährlich werden könnten.

Seit Jahren gilt das Unternehmen in der öffentlichen Wahrnehmung vor allem als Grund für ständigen kommunalpolitischen Streit. Hat die Stadt Hamburg zu Recht Anteile an der Reederei gekauft, hat sich das Investment für die öffentliche Hand gelohnt? "Das Engagement bei Hapag-Lloyd bedeutet für die Hamburgerinnen und Hamburger, dass sie weiterhin draufzahlen müssen. Hapag-Lloyd entwickelt sich für die Stadt zu einem Fass ohne Boden", sagt dazu Roland Heintze, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU in der Hamburgischen Bürgerschaft.

Quartal für Quartal liefert Hapag-Lloyd der Opposition in der Bürgerschaft mit seinen Finanzberichten Steilvorlagen zur Kritik an der maritimen Politik des Senats, der von der SPD mit absoluter Mehrheit geführt wird. Alle Parteien des Hamburger Parlaments waren sich Ende 2008 darin einig, dass die Stadt bei Hapag-Lloyd einsteigen müsse, um eine feindliche Übernahme der Reederei durch deren Konkurrenten NOL in Singapur zu verhindern – die seinerzeit gemeinsam mit den Grünen regierende CDU ebenso wie SPD und Linke. Anstatt einer Übernahmeschlacht aber folgte die Welt-Finanzmarktkrise, die auch das Geschäft der Schifffahrt in Mitleidenschaft zog. Während viele andere Branchen längst wieder gute Geschäfte machen, auch die Finanzwelt selbst, laborieren die Reedereien an Überkapazitäten, starken Preisschwankungen und hohen Kosten für Brennstoff.

In der äußeren Wahrnehmung von Hapag-Lloyd schleift sich ein Lamento ein, das die Reederei nicht verdient hat. Die heutige Opposition in der Bürgerschaft wettert gegen die städtische Beteiligung von derzeit rund 37 Prozent an dem Schifffahrtsunternehmen. Sie erinnert Bürgermeister Olaf Scholz immer wieder gern an seinen Satz von Anfang 2012: "I want my money back", sagte der Sozialdemokrat damals in Anlehnung an die frühere britische Premierministerin Margaret Thatcher. Der Senat hatte seinerzeit Hamburgs Beteiligung an Hapag-Lloyd weiter aufgestockt, und Scholz wollte deutlich machen, dass sich dieses Investment für die Stadt auch direkt auszahlen würde. Das jedoch ist bislang nicht geschehen. Mehr als eine Milliarde Euro öffentliches Geld stecken derzeit in Hapag-Lloyd, Kapital, für das die städtische Beteiligungsgesellschaft HGV Zinsen zahlen muss. Doch seit 2009 summiert sich der Nettoverlust bei der Reederei – trotz eines gewinnträchtigen Jahres 2010 – auf 401,3 Millionen Euro. Dividende hat die Stadt aus ihrem Engagement bislang nicht gesehen. Auch für den Wiederverkauf der Anteile an andere Investoren oder durch einen Börsengang gibt es bislang keine konkrete Perspektive.

Die Kritik der Opposition an der städtischen Beteiligung ist im Kern dennoch wohlfeil. Alle Beteiligten wissen, dass es bei der Investition in die Reederei auch darum ging, ein zentrales Element der Hamburger Schifffahrt und Hafenwirtschaft am Standort Hamburg zu sichern. Und alle Parteien trugen dies mit. Doch wer erinnert sich daran? "Dem Senat fehlt der maritime Sachverstand", sagt Katja Suding, die FDP-Fraktionsvorsitzende in der Bürgerschaft. "Die Dividendenzahlung rückt immer weiter in die Ferne. Die Aufstockung der Beteiligung an Hapag-Lloyd bleibt ein teures und risikoreiches Unterfangen für den Hamburger Steuerzahler." Der Hintergrund allerdings ist weit komplexer. Hapag-Lloyd ist als Teil der Schifffahrtsallianz G6 der wichtigste Kunde der Hamburger Hafenwirtschaft und am Terminal Altenwerder der HHLA obendrein selbst beteiligt. Rund 20.000 Hafen-Arbeitsplätze hängen nach Darstellung der Reederei davon ab, dass Hapag-Lloyd und dessen Partner Ladung nach Hamburg bewegen und sie von hier aus verschiffen.

So bleibt die stolze Großreederei, deren "Feld die Welt" ist, wie einst der legendäre Hapag-Chef Albert Ballin formulierte, ein Zankapfel der Politik. Dazu trägt das Unternehmen selbst nach Kräften bei. Die öffentliche Kommunikation wurde in den vergangenen Jahren auf ein Minimum reduziert, obwohl Hapag-Lloyd derzeit zu mehr als einem Drittel der Anteile in städtischer Hand liegt. Die Reederei folgte der in der maritimen Wirtschaft verbreiteten Unsitte, Konflikte und Probleme nicht öffentlich zu kommunizieren, sondern damit hinter dem Berg zu halten. Im Falle von Hapag-Lloyd aber ist das öffentliche Interesse zu Recht groß: Als zentraler Faktor des maritimen Netzwerks, als Stabilitätsanker des Hafens, als Quelle für Dividende ist und bleibt die Reederei eine wirtschaftliche Größe in der Stadt. Erst recht deshalb, weil sich das stürmische Wachstum nicht wiederholen wird, das die Hamburger Schiffsfinanzierer und die Charterreeder – die ihre Schiffe an Linienreedereien vermieten – in den 90er- und 2000er-Jahren erlebt haben. Die beiden führenden deutschen Linienreedereien Hapag-Lloyd und Hamburg Süd gewinnen damit als Aushängeschilder für die Schifffahrt in der Hansestadt an Bedeutung.

Für die schlechten Geschäftsergebnisse machte der langjährige Hapag-Lloyd-Chef Michael Behrendt zuletzt vor allem "den Markt", also die anderen, verantwortlich. "Hapag-Lloyd hat keine Baustelle. Die ganze Branche ist eine Baustelle", sagte er vor dem Ende seiner Amtszeit im Juni. Zum 1. Juli hat der niederländische Logistikmanager Rolf Habben Jansen den Vorstandsvorsitz übernommen. Behrendt wiederum soll im Herbst Vorsitzender des Aufsichtsrats werden. Viele Hundert Millionen Euro interne Kosten hat die Reederei während der Krisenjahre unter seiner Führung eingespart. Zugleich wurde die Flotte modernisiert und verjüngt. Doch unter dem Strich bleibt Verlust. Die "Irrationalität" der Branche kritisierte Behrendt zum Ende seiner Amtszeit hin immer deutlicher, die immer wieder verfallenden Transportpreise für Container, die sogenannten Frachtraten, obwohl doch das Transportvolumen auf See ständig steigt. "Wir gehören zu den Top-Performern", sagt der Schifffahrtsmanager.

Doch stimmt das? Die weltgrößte Linienreederei Mærsk schreibt unter dem Strich ebenso Gewinn wie der Branchendritte CMA CGM aus Frankreich. Auch Hamburg Süd meldete für das vergangene Jahr Gewinn. Warum bleibt ausgerechnet Hapag-Lloyd im Minus, derzeit die sechstgrößte Linienreederei?

Der Zusammenschluss mit der Containersparte der chilenischen Reederei CSAV soll Hapag-Lloyd aus der Misere heraushelfen: Mehr Größe schafft mehr Marktmacht, in der Containerschifffahrt ist dieser Zusammenhang unbestritten. Zudem kann Hapag-Lloyd gemeinsam mit CSAV in Zukunft alle wichtigen Fahrtgebiete intensiv bedienen, auf den Ost-West-Routen ebenso wie in den Linienverkehren zwischen der Nord- und Südhalbkugel. Behrendt hat diesen Zusammenschluss strategisch klug organisiert, nachdem eine erhoffte Fusion mit Hamburg Süd 2013 zum wiederholten Mal gescheitert war. Er verbreiterte die Basis von Hapag-Lloyd stattdessen mit CSAV. Im Jahr 2005 hatte er mit der Übernahme der führenden kanadischen Reederei CP Ships bereits das wichtige Fahrtgebiet Nordamerika stärker für Hapag-Lloyd erschlossen. Behrendt ist sicher, dass Hapag-Lloyd seine Position mit CSAV entscheidend verbessert, sobald die Kartellbehörden den Zusammenschluss freigeben: "Das Geschäft wird sich drehen. Wer dann vernünftig aufgestellt ist, wird ganz schnell vom Ergebnis her wieder nach oben katapultiert", sagt er mit Blick auf den Schifffahrtsmarkt.

Im Vordergrund aber bleiben bis auf Weiteres die roten Zahlen am Ballindamm, bleibt der stete Nachschub an Argumenten für die Kritik der Opposition an der Schifffahrtspolitik der Stadt: "Der Senat muss jetzt endlich eine Strategie vorlegen, wie es mit Hapag-Lloyd weitergehen soll und wie Hamburg sein Geld aus der Beteiligung an der Reederei zurückbekommen kann", sagt Anjes Tjarks von der Fraktion der Grünen. "Bisher hat diese Beteiligung nur Geld gekostet, aber keinerlei Nutzen gebracht."

Das zweite Quartal hat der deutschen Wirtschaft den ersten Dämpfer seit eineinhalb Jahren gebracht. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent.

http://www.verkehrsrundschau.de/russland-boykott-trifft-auch-hafen-hamburg-1529319.html
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Bmrk.Btr. HP/blog : Es gibt immer 2 Seiten einer Sichtweise: siehe folgende 2 Artikel

Russland-Boykott trifft auch Hafen Hamburg

Bereits im ersten Halbjahr 2014 sank allein in der Containerschifffahrt der Warenaustausch um
3,8 Prozent auf 330.000 TEU.
Container im Hamburger Hafen
Der Hamburger Hafen spürt erste Auswirkungen der Handelskrise zwischen Russland und der EU
Foto: Picture Alliance/dpa/Daniel Bockwoldt Copyright
Hamburg. Die Handelskrise zwischen Russland und der EU trifft auf den Hamburger Hafen. Bereits im ersten Halbjahr 2014 sank allein in der Containerschifffahrt der Warenaustausch um 3,8 Prozent auf 330.000 TEU. Hamburg ist in der Containerschifffahrt der zweitwichtigste Handelspartner für Hamburg hinter China. 32 wöchentliche Feederverbindungen verbinden Hamburg mit Russland. Dazu kommen Short Sea-Verkehre und Massengüter. „Wir sehen die Entwicklung mit Sorge“, sagt HHM-Vorstand Axel Mattern. In das bisherige Minus ist die neuste Entwicklung mit den EU-Sanktionen und den russischen Vergeltungs- maßnahmen noch nicht eingeflossen. Mattern schätzt, dass rund 40000 TEU Umschlagvolumen von den Sanktionen betroffen sein könnte. Über intensive Kontaktpflege und das Verbindungsbüro in St. Petersburg will das Hafen Hamburg Marketing erreichen, dass die guten Handelsbeziehungen keinen nachhaltigen Schaden nehmen. Dabei kann sich die Hafenwirtschaft auf Schützenhilfe des Senats verlassen, wie Wirtschaftssenator Frank Horch betonte. Am Montag brach eine 21-köpfige Delegation unter Leitung eines Staatsrates nach St. Petersburg auf, um dort im Rahmen eines Hafenabends an den Beziehungen zu arbeiten. (hel)
http://www.stern.de/wirtschaft/news/mehr-riesenfrachter-aus-fernost-laufen-hamburger-hafen-an-2131777.html
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/hamburg/article131357203/Hafen-ist-der-Konkurrenz-weit-voraus.html
http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburger-Hafen-waechst-kraeftig,hafen898.html
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Stand: 18.08.2014 13:02 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.

Hamburger Hafen wächst kräftig

Containerschiffe liegen in Hamburg am Containerterminal Burchardkai. © dpa Fotograf: Daniel Reinhardt
Immer mehr große Containerschiffe werden in Hamburg ent- und beladen - wie hier am Burchardkai.
Der Hamburger Hafen ist im ersten Halbjahr kräftig gewachsen. Der Güterumschlag legte von Januar bis Juni um 6,6 Prozent auf 72,6 Millionen Tonnen zu, wie teilte die Marketing-Gesellschaft des Hafens am Montag mitteilte. Der Containerumschlag im größten deutschen Hafen erhöhte sich um 6,8 Prozent auf 4,8 Millionen Standardcontainer.

Rekordmarken im Visier

Damit konnte der Hamburger Hafen den Angaben zufolge seinen Marktanteil unter den großen Containerhäfen Nordwesteuropas von 25,7 auf 26,7 Prozent ausbauen, denn bei den größten Konkurrenten Rotterdam und Antwerpen gab es geringere Wachstumsraten. Am Jahresende könnte der Hamburger Hafen den bisherigen Rekordumschlag der Jahre 2007 und 2008 mit jeweils knapp zehn Millionen Standardcontainern erstmals wieder erreichen.
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Hamburger Hafen zieht positive Bilanz

Hamburg Journal - 18.08.2014 19:30 Uhr
Der Hamburger Hafen hat im ersten Halbjahr ordentlich zugelegt. Vor allem das Geschäft mit Polen läuft richtig gut, im Gegensatz zum Handel mit Russland.
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Immer mehr große Containerschiffe

Der Hamburger Hafen hat jedoch auch noch viele offene Baustellen. "Der Sanierungsbedarf in Hamburg ist da", sagte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos). Bei der Ankunft großer Containerschiffe mit mehreren Tausend umzuschlagenden Containern ist es vor wenigen Wochen zu Engpässen und Staus gekommen. Inzwischen habe sich die Lage entspannt, es bestehe aber weiter Optimierungsbedarf, so Horch. Die Zahl der Großcontainerschiffe mit Kapazitäten von mehr als 10.000 Standardcontainern ist im ersten Halbjahr um 27 Prozent auf fast 250 gestiegen. Die Riesenfrachter bringen vor allem Waren aus China und Fernost und transportieren Maschinen und andere Exportgüter nach Asien. Mehr als ein Drittel des Handels im Containerverkehr wird mit China abgewickelt.

Elbvertiefung erhofft

Angesichts der großen Containerschiffe werde die Vertiefung der Fahrrinne in der Elbe immer dringlicher, so die Hafen-Manager. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheidet am 2. Oktober über die Klagen der Umweltverbände gegen das Projekt.

Entwicklung in Russland bereitet Sorgen

Sorgen bereitet den Hafen-Managern auch die Entwicklung in Russland. Der Containerumschlag mit dem zweitwichtigsten Handelspartner des Hafens ging im ersten Halbjahr um 3,8 Prozent auf 330.000 Container zurück. "Und das hat mit Sanktionen wegen der Ukraine-Krise noch gar nichts zu tun", sagte Vorstand Ingo Egloff. Von Sanktionen betroffen könnten rund 40.000 Container jährlich mit Lebensmitteln für Russland sein, die allerdings nicht alle aus der EU kommen, sondern teilweise nur durchgeleitet werden. Der Containerverkehr mit Ostsee-Anrainerstaaten legte insgesamt um 4,5 Prozent zu, vor allem dank eines Wachstums im Handel mit Polen.
Weitere Informationen

Der Hamburger Hafen

Der Hafen ist mehr als Container und Warenumschlag. Hier wird gelebt, entspannt und Kunst geschaffen. Ein Blick hinter die Kulissen. mehr

Konjunktur

Hamburg steht vor neuem Rekordergebnis

Dienstag, 19. August 2014

Der Hamburger Hafen ist auf dem besten Weg in diesem Jahr einen neuen,

historischen Umschlagrekord aufzustellen.

Volle Schiffe, gut ausgelastete Terminals: Der Containerumschlag erreichte mit 6,8 Millionen TEU eine historische Bestmarke (

Zu dieser Einschätzung kam der Vorstand der Hafen Hamburg Marketing, Axel Mattern und Ingo Egloff, bei der gestern in der Hansestadt erfolgten Präsentation der Umschlagzahlen für die ersten sechs Monate . "Wir können 2014 beim Güterumschlag ein Plus von vier Prozent und beim Container­umschlag von fünf Prozent erreichen, wenn alles gut läuft", so Mattern weiter. Getragen wird die Zuversicht von der aus HHM-Sicht sehr erfreulichen Entwicklung im ersten Halbjahr. eha Mehr auf THB Lesen Sie dazu auch: Opens external link in new window"Ukraine-Krise lässt die HHLA nicht kalt" (thb.info 15. August 2014)

Der Hamburger Hafen ist auf dem Weg, im Containerumschlag an die Rekordjahre 2007 und 2008

anzuknüpfen. Doch das Wachstum könnte gebremst werden. Am Montag werden die

Wachstumszahlen für das erste Halbjahr vorgestellt.

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Hamburg | Der Hamburger Hafen stellt am Montag seine Umschlagzahlen für das erste Halbjahr vor. Dabei werden Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) und die Vorstände der Marketing-Gesellschaft wahrscheinlich über eine gute Entwicklung des Hafens berichten können. Bereits in den ersten drei Monaten hatte der Güterumschlag des Hamburger Hafens gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um mehr als acht Prozent zugelegt.
Besser als bei den Wettbewerbshäfen entwickelte sich im Verlauf dieses Jahres der wichtige Container- umschlag in Hamburg. Vor allem der Warenaustausch mit China, dem bei weitem wichtigsten Handelspartner des Hafens, zog wieder kräftig an. Die Ukraine-Krise könnte sich allerdings in den kommenden Monaten als Wachstumsbremse erweisen. Die Zubringerverkehre nach Russland werden durch den schrumpfenden Handel in Mitleidenschaft gezogen. Entscheidend für die Zukunft des Hafens wird die Vertiefung und Verbreiterung der Fahrrinne, weil immer mehr Riesenschiffe mit 12.000 Containern und mehr nach Hamburg kommen. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat mehrere Tage über die Elbvertiefung verhandelt und will am 2. Oktober über die Klagen der Umweltverbände gegen das Projekt entscheiden. Der Hafen war zuletzt in die Kritik geraten, weil es an einzelnen Tagen zu Staus und Störungen beim Ab- transport der Container gekommen war. In einem Gespräch zwischen Horch, Bahnchef Rüdiger Grube und dem Vorstandschef des größten Hamburger Terminalbetreibers HHLA, Klaus-Dieter Peters, einigten sich die Teilnehmer auf einen Aktionsplan, um kurzfristige Spitzenbelastungen besser bewältigen zu können.
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von dpa erstellt am 18.Aug.2014 | 07:59 Uhr

HHLA’s Good Results Marred by Ukraine Crisis

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HHLA’s Good Results Marred by Ukraine Crisis

Posted on Aug 14th, 2014 with tags , , , , , , , , , , , .

HHLA's Good Results Marred by Ukraine Crisis

In the first half of 2014, Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) increased its revenue by 5.2 percent to USD 795.9 million and improved its operating result (EBIT) by 3.4 percent to USD 108.7 million. HHLA has confirmed its forecast for the full year 2014.


“Hamburger Hafen und Logistik AG achieved a favourable performance in the first half of 2014.

We maintained our significantly expanded market position in container handling as well as the growth trend for our container transport services, with a further rise in market shares.

This enabled us to generate higher revenue and improve our earnings. Despite rising competitive pressure and continuing infrastructure restrictions, this is a highly significant development,” said Klaus-Dieter Peters, Chairman of HHLA’s Executive Board.

Growth of 2.1 percent in throughput at its Hamburg container terminals, was hindered by the drop in container throughput at the HHLA terminal in Odessa (Ukraine) as a result of the crisis.

Therefore, the container segment recorded an overall increase in throughput of just 0.7 percent to 3.8 million standard containers (TEU) in the first half of 2014.

Feeder traffic via the Baltic to Russia also declined for the first time since 2009. By contrast, the growth in throughput in Hamburg was due to the sharp rise of 8.0 percent in Far East traffic on existing liner services compared with the first half of 2013.

On the basis of the development in the first half of the year, HHLA confirms its expectation of a slight increase in container throughput in 2014 as a whole – provided that the current structure of freight flows remains unchanged.

With regard to container transport, HHLA is aiming for growth that is well above the general market trend. Against this background, HHLA forecasts a moderate increase in revenue compared with the previous year’s adjusted figure (USD 1.52 billion) and an operating result (EBIT) at group level of between USD 184.4 million and USD 211.1 million.

“A number of fundamental uncertainties continue to apply for the rest of the year. In particular, of the conflict in Ukraine and the development of economic relationships with Russia, but also in terms of progress in consolidating the container shipping segment. The restructuring of liner services entails both risks and opportunities,” HHLA said.

http://www.finanztreff.de/news/roundup-hafenbetreiber-hhla-will-russland-sanktionen-trotzen/9957363 Copyright finanztreff

ROUNDUP: Hafenbetreiber HHLA will Russland-Sanktionen trotzen

| Quelle: dpa-AFX
HAMBURG (dpa-AFX) - Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA hält trotz Ukraine-Krise und Russland-Sanktionen an seinen Geschäftszielen für 2014 fest. Nach Zuwächsen in den ersten sechs Monaten soll der Containerumschlag auch im Gesamtjahr leicht zulegen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg ankündigte. Auch an seinen Prognosen für Gewinn und Umsatz wollte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters bei der Vorlage der Halbjahreszahlen am Donnerstag nicht rütteln. Im ersten Halbjahr trieb der Handel mit China das Geschäft an.Die HHLA-Aktie reagierte mit Kursgewinnen auf die Nachrichten. In einem allgemein schwächelnden Markt legte das Papier bis zur Mittagszeit um 1,42 Prozent auf 18,60 Euro zu. Bei Analysten lösten die Geschäftszahlen ein geteiltes Echo aus. Der Umsatz des Hafenbetreibers sei im zweiten Quartal etwas stärker gestiegen als erwartet, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher von Equinet. Rentabilität und Mengen hätten die Prognosen hingegen leicht verfehlt.Im ersten Halbjahr legte der Containerumschlag mit Fernost im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent zu. Für die drei Containerterminals in Hamburg blieb zusammen ein Wachstum von 2,1 Prozent übrig. Das HHLA-Terminal in der ukrainischen Hafenstadt Odessa verzeichnete hingegen ein Minus von 25 Prozent, so dass die Umschlagsmenge konzernweit lediglich um 0,7 Prozent auf 3,8 Millionen Standardcontainer wuchs.Dabei erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 596 Millionen Euro, gut fünf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der operative Gewinn (Ebit) kletterte um gut drei Prozent auf 81 Millionen Euro, im börsennotierten Teil Hafenlogistik legte er um knapp vier Prozent auf 73,9 Millionen Euro zu. Unter dem Strich ging der Gewinn jedoch um ein Zehntel auf 26 Millionen Euro zurück, in der Hafenlogistik sank er sogar um 14,6 Prozent auf 21,9 Millionen Euro.Trotz der Unsicherheiten in der Ukraine und Russland will die HHLA ihren Jahresumsatz von zuletzt 1,14 Milliarden Euro auf vergleichbarer Basis 2014 moderat steigern. Beim operativen Gewinn vor Zinsen und Steuern peilt die Konzernspitze weiterhin 138 bis 158 Millionen Euro an. Dazu soll der börsennotierte Konzernteil Hafenlogistik 125 bis 145 Millionen Euro beisteuern.Für Unsicherheit sorgt laut Peters auch der weitere Konsolidierungsprozess in der Containerschifffahrt. Eine geplante Zusammenarbeit der drei weltgrößten Containerreedereien ist am Einspruch der chinesischen Kartellbehörden gescheitert. Nach sieben Jahren Krise in der Schifffahrt könnten sich auch kleine und mittlere Reedereien verstärkt zusammenschließen oder kooperieren. "Dabei birgt die Neugestaltung von Liniendiensten Risiken wie auch Chancen", sagte Peters. Noch in diesem Monat soll ein neuer Liegeplatz mit fünf hochmodernen Containerbrücken für Schiffe bis zu 18 000 Containern am Burchardkai in Betrieb gehen./stw/egi/fbrQuelle: dpa-AFX
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Hamburger Hafen und Logistik AG: HHLA steigert Umsatz und ErgebnisDGAP-News: Hamburger Hafen und Logistik AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis Hamburger Hafen und Logistik AG: HHLA steigert Umsatz und Ergebnis14.08.2014 / 07:30---------------------------------------------------------------------HHLA-Zwischenbericht Januar bis Juni 2014 HHLA steigert Umsatz und Ergebnis- Containerumschlag in Hamburg steigt um 2,1 %- Containertransport wächst um 9,0 %- Umsatz und Betriebsergebnis verbessert- HHLA bestätigt PrognoseDie Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat im ersten Halbjahr 2014 ihren Umsatz um 5,2 Prozent auf 595,7 Mio. EUR gesteigert und ihr Betriebsergebnis (EBIT) um 3,4 Prozent auf 81,4 Mio. EUR verbessert. Die HHLA bestätigt ihre Prognose für das Gesamtjahr 2014."Das erste Halbjahr 2014 ist für die Hamburger Hafen und Logistik AG erfolgreich verlaufen. Wir haben unsere zuletzt deutlich ausgebaute Marktposition im Containerumschlag gefestigt und den Wachstumskurs bei unseren Containertransporten mit weiter steigenden Marktanteilen fortgesetzt. Auf dieser Basis haben wir höhere Umsätze erzielt und unser Ergebnis verbessert. Vor dem Hintergrund eines steigenden Wettbewerbsdrucks sowie anhaltender Infrastrukturrestriktionen ist dies eine sehr beachtliche Entwicklung", sagte der HHLA-Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters.Fernostverkehre treiben UmschlagwachstumMit einem Wachstum des Umschlags um 2,1 Prozent auf ihren Hamburger Containerterminals hat die HHLA ihre Marktposition unter den großen nordeuropäischen Häfen gefestigt. Durch den krisenbedingten Rückgang des Containerumschlags auf dem HHLA-Terminal in Odessa (Ukraine) verzeichnete das Segment Container im ersten Halbjahr 2014 insgesamt aber nur einen Umschlaganstieg von 0,7 Prozent auf 3,8 Mio. Standardcontainer (TEU). Erstmals seit 2009 gingen auch die Zubringerverkehre über die Ostsee nach Russland zurück. Basis des Umschlagwachstums in Hamburg war dagegen die starke Zunahme der Fernostverkehre auf bestehenden Liniendiensten um 8,0 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2013.HHLA-Hinterlandstrategie weiter erfolgreichDie Hinterlandsysteme der HHLA für den Containertransport auf Straße und Schiene haben ihr Mengenaufkommen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2014 um 9,0 Prozent auf 633 Tsd. TEU gesteigert. Das kräftige Wachstum geht im Wesentlichen auf den Erfolg der ab Ende 2012 neu aufgebauten Schienentransporte im deutschsprachigen Raum zurück. Zulegen konnten aber auch die etablierten Verbindungen mit Tschechien und der Slowakei sowie die Verkehre mit den polnischen Seehäfen.Prognose für das Gesamtjahr 2014 bestätigtAuf Basis der Entwicklung im ersten Halbjahr erwartet die HHLA für den Containerumschlag im Gesamtjahr 2014 unverändert eine leichte Volumensteigerung - vorausgesetzt, es bleibt bei der gegenwärtigen Struktur der Ladungsströme. Beim Containertransport strebt die HHLA ein deutliches Wachstum oberhalb der allgemeinen Marktentwicklung an. Auf dieser Grundlage erwartet die HHLA eine moderate Umsatzsteigerung gegenüber dem angepassten Vorjahreswert (1,14 Mrd. Euro) und rechnet unverändert mit einem operativen Ergebnis auf Konzernebene in einer Bandbreite von 138 bis 158 Mio. Euro.Für den weiteren Jahresverlauf bleiben fundamentale Unsicherheiten bestehen. Dies gilt ins­besondere für den Konflikt in der Ukraine sowie für die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen mit Russland, aber auch für den weiteren Verlauf des Konsolidierungsprozesses in der Containerschifffahrt. Dabei birgt die Neugestaltung von Liniendiensten Risiken wie auch Chancen.Entwicklung wichtiger Konzernzahlen im Überblick (Januar bis Juni 2014)- Die Umsatzerlöse stiegen um 5,2 % auf 595,7 Mio. EUR.- Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) lag mit 140,8 Mio. EUR um 1,6 % über dem Vorjahreswert.- Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 3,4 % auf 81,4 Mio. EUR.- Das Ergebnis nach Steuern und nach Anteilen anderer Gesellschafter ging um 10,2 % auf 26,0 Mio. EUR zurück.Der Umsatz im börsennotierten Teilkonzern Hafenlogistik, dem Kerngeschäft der HHLA, lag im Zeitraum Januar bis Juni 2014 mit 581,7 Mio. EUR um 5,3 % über dem Vorjahreswert. Das Betriebsergebnis (EBIT) des Teilkonzerns stieg um 3,6 % auf 73,9 Mio. EUR. Das Ergebnis je Aktie sank um 14,6 % auf 0,31 EUR.^

nfrastruktur

Brückenschlag für weiteres Wachstum

Donnerstag, 14. August 2014

Hamburgs Brückenkatas­ter wird um ein weiteres Großbauwerk bereichert: Mit einem symbolischen Rammschlag starteten gestern Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) und Hafenverwaltungs-Chef Jens Meier den Bau der "Neuen Bahnbrücke Kattwyk".

Für rund 208 Millionen Euro entsteht bis 2020 parallel zur kombinierten Straßen- und Bahnquerung Kattwyk-Hubbrücke das neue Bauwerk. Es wird rund 287 Meter lang und nimmt nach seiner Fertigstellung ausschließlich den weiter wachsenden Schienengüterverkehr von und nach dem Hamburger Hafen auf. Für Bürgermeister Olaf Scholz steht der Brückenneubau im Zentrum der Anstrengungen "zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in und um Hamburg". eha Mehr im THB Lesen Sie dazu auch: °
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UnternehmenUkraine-Krise hält Hafenbetreiber HHLA in Atem - Prognose bestätigt

Mittwoch, 14.05.2014, 09:02
Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA sieht sich angesichts der Ukraine-Krise und neuer Allianzen in der Containerschifffahrt trotz eines guten Jahresstarts unter Druck.
Bei der Vorlage der Quartalszahlen bekräftigte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters am Mittwoch zwar das Ziel, Containerumschlag und Umsatz im laufenden Jahr leicht zu steigern. Wegen der harten Konkurrenz anderer Häfen bleibe es jedoch ein „ehrgeiziges Ziel“, einen Gewinn auf dem Niveau des Vorjahres zu erzielen. Es gebe noch „fundamentale Unsicherheiten“. Das HHLA-Containerterminal in der ukrainischen Hafenstadt Odessa musste im ersten Quartal bereits einen Rückgang hinnehmen. Nach dem Gewinneinbruch von 2013 konnte die HHLA im ersten Jahresviertel zumindest im operativen Geschäft merkliche Zuwächse verbuchen. Der Umsatz im börsennotierten Konzernteil Hafenlogistik wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf 286 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Hamburg mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um fünf Prozent auf 35,5 Millionen Euro zu. Unter dem Strich schlug neben einer höheren Steuerlast vor allem die Ukraine-Krise negativ zu Buche. Infolge der Abwertung der ukrainischen Währung sei der Wert der HHLA-Anlagen in Odessa gesunken. Dadurch sackte der Überschuss des Teilkonzerns Hafenlogistik um 34 Prozent auf gut acht Millionen Euro ab, wie ein Unternehmenssprecher erläuterte. Es handle sich dabei jedoch um einen reinen Währungseffekt.
dpa-AFX
http://www.hamburg1.de/aktuell/Die_Zukunft_des_Hamburger_Hafens-20880.html
video o.g. link
Die Zukunft des Hamburger Hafens
Die politische Hafenrunde mit Herbert Schalthoff
Zu Gast in der Sendung sind:
Jan Balcke, SPD
Anjes Tjarks, B'90 / Die Grünen
Normann Zurke, Hauptgeschäftsführer Unternehmensverband Hafen Hamburg
Johann Peter Schryver, Vorsitzender Verein Hamburger Spediteure e.V.
Moderation: Herbert Schalthoff
Häfen begrüßen Dobrindt-Initiative
Hamburg
Die deutschen Seehäfen haben grundsätzlich den Vorstoß von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) begrüßt, die Anbindung der Häfen mit zusätzlichen Finanzmitteln zu unterstützen. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte Daniel Hosseus, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS). „Angesichts des großen Investitionsbedarfs in die Infrastruktur fragen wir uns allerdings, wie weit das angestrebte Volumen von 300 Millionen Euro reicht.“ Dobrindt hatte zuvor erklärt, er habe mit den norddeutschen Ländern ein Programm zur Schienen-Anbindung der Häfen vereinbart. Von 2015 bis 2020 sollen 300 Millionen Euro zusätzlich fließen, um den wachsenden Güter- und Personenverkehr zu bewältigen.
dpa COpyright SHZ  Norddeutsche Rundschau

Hafenpolitik

Sorgen um EU-Beihilfen

Dienstag, 06. Mai 2014
"Der Senat muss jetzt offensiv ein neues Finanzierungskonzept für den Hafen und ein tragfähiges Geschäftsmodell für die HPA entwickeln." Das haben gestern die Grünen in der Hansestadt gefordert. Hintergrund: Die EU-Kommission hat der Bundesregierung 2013 detaillierte Fragen zur Finanzierung der Häfen in Hamburg und Bremen gestellt. FBi Mehr im THB Bmrk. Btr. HP Blog:  Wir hätten 30 Mio. € für den Ausbau NOK alleine für die 5. Schleuse bekommen können ( 2010/2011), ( Info Herr Fleckenstein über Herrn Schulz )aber die Deutschen geben  nur und nehmen nichts , ist Ihnen zu aufwendig, geben das Geld lieber in andere Länder und die halten, in dieser Beziehung, uns Deutschen einfach für dumm ,traurig. « zurück zur

Überlastete Strassen - Spediteure: Hamburg kurz vor dem Verkehrsinfarkt

vom 24. April 2014

Die Klagen des Transportgewerbes wegen der überlasteten Straßen rund um Hamburg werden immer lauter. Die Spediteure befürchten den kompletten Stillstand. Für das laufende Jahr erwarten sie dennoch steigende Gewinne.

Hamburg | Die Verkehrssituation in der Metropolregion Hamburg hat nach Ansicht des Speditionsgewerbes chaotische und teils unhaltbare Zustände erreicht. „Der Infarkt droht“, sagte Johan P. Schryver, Vorsitzer des Vereins Hamburger Spediteure (VHSp), am Donnerstag bei der Jahresversammlung in Hamburg. Die für den Verkehr eingesetzten Finanzmittel hätten in den vergangenen Jahren nicht einmal im Ansatz ausgereicht, den Investitionsstau zu reduzieren, geschweige denn aufzulösen. „Jetzt rächt sich, dass Straße, Schiene und Wasserstraße auf Verschleiß gefahren wurden“, sagte Schryver.
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Die angespannte Verkehrslage in Hamburg sei längst international zum Thema geworden und bedrohe den Ruf der Hansestadt als zuverlässige Verkehrsdrehscheibe. Positiv wertete Schryver den geplanten Neubau der A26 Ost, die früher als Hafen-Querspange bekannt war. Das bedeute den direkten Anschluss des Hafens an die Autobahnen A1 und A7. „Erst jetzt besinnt man sich langsam, durch verstärkte Investitionen den Supergau zu verhindern“, sagte der Vereinsvorsitzer. Doch wenn endlich investiert werde, würden die Verkehrsverhältnisse zunächst einmal noch schlechter, weil keine Ausweichstrecken an Baustellen zur Verfügung stünden. Alle bereits begonnenen und geplanten Baustellen müssten deshalb gut koordiniert werden. Mehr Geld für die Verkehrsinfrastruktur sei mittel- und langfristig der einzige Weg zu einer Verbesserung der Situation. Die Verkehrswirtschaft sei bereit, ihren Beitrag dazu zu leisten. Auf konkrete Vorschläge, etwa von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD), ging Schryver nicht ein.
http://www.ndr.de/regional/hamburg/kattwykbruecke127.html Copyright NDR

Geld für neue Kattwykbrücke bewilligt

Die Computergrafik zeigt, wie die neue Kattwykbrücke direkt neben der bestehenden gebaut werden soll. Die neue Kattwykbrücke im Hamburger Hafen soll 2018 in Betrieb genommen werden. Wie NDR 90,3 berichtete, hat der Aufsichtsrat der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) das Geld für den Bau bewilligt. Die Elbquerung bei Moorburg soll 208 Millionen Euro kosten und direkt neben der bestehenden Brücke errichtet werden, um diese zu entlasten.

Spekulationen um spätere Fertigstellung

Bislang fehlte im HPA-Haushalt dafür das Geld. Zuletzt war deshalb spekuliert worden, dass die Brücke über die Elbe frühestens im Jahr 2021 fertig werden könnte. Der Aufsichtsrat hat nun aber die gesamte Bausumme genehmigt. HPA-Chef Jens Meier sagte NDR 90,3, die Brücke könne deshalb in einem Stück gebaut werden.

Baubeginn in diesem Jahr

Startschuss ist bereits in einigen Wochen. Meier rechnet mit einer Bauzeit von vier Jahren. 2018 wird die neue Kattwykbrücke dann voraussichtlich für den Eisenbahnverkehr freigegeben. Die alte Brücke, die sowohl von der Bahn als auch von Autos und Lastwagen benutzt wird, soll dadurch entlastet werden. Neben der sanierungsbedürftigen Köhlbrandbrücke ist die Kattwykbrücke die einzige Brücke über die Süderelbe im Hafen. http://www.verkehrsrundschau.de/hpa-gibt-gruenes-licht-fuer-zweite-kattwykbruecke-1357077.html Copyright http://www.verkehrsrundschau.de/hpa-gibt-gruenes-licht-fuer-zweite-kattwykbruecke-1357077.html Verke

HPA gibt grünes Licht für zweite Kattwykbrücke

Die neue Brücke soll 2018 in Betrieb gehen und auch für den Eisenbahnverkehr freigegeben werden. Die bisherige Brücke wird dadurch entlastet.
Die bisherige Kattwykbrücke im Hamburger Hafen soll durch eine weitere Brücke entlastet werden
Foto: Arndt
Hamburg. Der Aufsichtsrat der Hamburger Hafenverwaltung HPA hat nach Informationen des Radiosenders NDR 90,3 grünes Licht für den Bau der neue Kattwykbrücke im Hafen gegeben. 208 Millionen Euro soll die zweite Kattwykbrücke kosten und 2018 in Betrieb gehen, berichtet der Sender. Der Aufsichtsrat habe nun die gesamte Bausumme genehmigt. HPA-Chef Jens Meier sagte NDR 90,3, die Brücke könne deshalb in einem Stück gebaut werden. Startschuss ist demnach bereits in einigen Wochen. Meier rechnet mit einer Bauzeit von vier Jahren. 2018 wird die neue Kattwykbrücke dann nach NDR-Informationen voraussichtlich für den Eisenbahnverkehr freigegeben. Die alte Brücke, die sowohl von der Bahn als auch von Autos und Lastwagen benutzt wird, soll dadurch entlastet werden. Neben der sanierungsbedürftigen Köhlbrandbrücke ist die Kattwykbrücke die einzige Brücke über die Süderelbe im Hafen. Die neue Brücke wird direkt neben der ersten unweit des Kraftwerks Moorburg errichtet. (dpa)
hrsrundschau

HHLA

Krim-Krise könnte Geschäft trüben

Freitag, 28. März 2014
Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) erwartet im laufenden Geschäftsjahr eine andauernde Unsicherheit wegen der politischen Situation in der Ukraine und Russland. "Mit unserem Containerterminal in Odessa (CTO) sind wir besonders betroffen", sagte HHLA-Chef Klaus-Dieter Peters gestern bei der Bilanzvorlage in Hamburg. In den ersten zwei Monaten gab es bereits einen Opens external link in new windowzweistelligen Mengenabschwung. FBi Mehr: THB Täglicher Hafenbericht

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article126242293/Hamburgs-Hafen-hofft-auf-Entspannung-in-Osteuropa.html

Copyright Hamburger Abendblatt   Hamburger-Hafen56 27.03.14, 06:59

Hamburgs Hafen hofft auf Entspannung in Osteuropa

HPA-Geschäftsführer betont enge Verbindungen zu Russland

Hamburg. Die Hansestadt und der Hafen von Hamburg sind seit Jahrhunderten eng mit Russland verbunden. Die aktuelle Krise zwischen Russland und der Europäischen Union um die Ukraine verfolgt die Hamburger Wirtschaft besonders im Hafen deshalb mit großer Sorge. Das betonte Wolfgang Hurtienne, Geschäftsführer der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA), am Dienstagabend bei der ersten Veranstaltung des Wirtschaftsclubs Russland in Hamburg: "Russland ist für Hamburg der zweitwichtigste Handelspartner nach China", sagte Hurtienne. "Aber darüber hinaus reichen die engen und freundschaftlichen Verbindungen zwischen Hamburg und Russland zurück bis mindestens ins 18. Jahrhundert. Mitten im Kalten Krieg, noch zur Zeit der Sowjetunion, wurde Hamburg 1957 Partnerstadt von Leningrad, dem heutigen St. Petersburg. Es war Hamburgs erste Partnerstadt überhaupt. Das zeigt, was auch in schwierigen Zeiten möglich ist, wenn man aufeinander zugeht und miteinander spricht."

MartinElsenHamburgTollerort23

Rund 800 in Hamburg ansässige Unternehmen betrieben Handel mit Russland, sagte Hurtienne. Die Containerverkehre zwischen Hamburg und den russischen Häfen Kaliningrad – dem früheren Königsberg – sowie St.Petersburg seien zuletzt wieder deutlich gewachsen. 30 Zubringerschiffe, sogenannte Feeder, verkehrten in der Woche zwischen Hamburg und St. Petersburg. "Wir hoffen sehr, dass durch die Krise in Osteuropa keine allzu großen Beschädigungen zwischen Russland und der EU, aber auch zwischen Russland und Hamburg entstehen." Der Wirtschaftsclub Russland, gegründet im Jahr 2010 in Berlin, ist eine Vereinigung von Unternehmen und Privatpersonen aus der Wirtschaft beider Länder, die ihr Netzwerk in verschiedenen deutschen Städten, aber auch in Russland und in Osteuropa ausbaut. "Wir wollen Menschen und Kulturen verbinden und arbeiten unabhängig von jedem politischen Einfluss", sagte die Vorstandsvorsitzende Karin von Bismarck bei der Veranstaltung in Hamburg, an der rund 150 Personen teilnahmen. Der Club finanziere sich durch Mitgliedsbeiträge und durch Zuwendungen von Sponsoren.

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEEA2Q02W20140327

Hamburgs Hafen stochert wegen Krim-Krise im Nebel

Donnerstag, 27. März 2014, 18:14 Uhr Copyright  Reuters Copyright
 
  Hamburg (Reuters) - HHLA-Chef Klaus-Dieter Peters kann nur auf Sicht fahren - angesichts eines Bündels an Risiken kommen Vorhersagen über den Geschäftsverlauf für Hamburgs größten Hafen- und Logistikkonzern einem Stochern im Nebel gleich. "Die Rahmenbedingungen sind schwierig", sagte Peters am Donnerstag bei der Vorlage der Bilanz für das vergangene Jahr. Die brenzlige Lage in Osteuropa, die Hängepartie bei der Elbvertiefung und die Krise der Containerschifffahrt stimmen die HHLA vorsichtig. Das Management will den Gewinn 2014 stabil halten - ein ehrgeiziges Ziel, findet Peters. Im abgelaufenen Jahr hatten Kosten für die Modernisierung der Containerterminals den Nettogewinn um ein Viertel auf 54 Millionen Euro gedrückt. An die Eigner werden deshalb nur 45 Cent je Anteilschein ausgeschüttet, 20 Cent weniger als im Vorjahr. Die trüben Aussichten verschreckten die Anleger: Die HHLA-Aktie brach um mehr als zehn Prozent ein und war größter Verlierer im Kleinwerteindex SDax.
Beim Containerumschlag und dem Umsatz stellte die HHLA einen leichten Anstieg in Aussicht. Das Management macht dies jedoch davon abhängig, dass die großen Linienreedereien ihre Terminals weiter wie bisher ansteuern. Bislang ist unklar, wie die neue Allianz der drei führenden Containerreedereien Maersk, MSC und CMA CGM ihre Routen auf die verschiedenen Häfen verteilt. "Man kann große Mengen gewinnen, man kann sie aber auch verlieren", sagte Containervorstand Stefan Behn. Durch die größere Einkaufsmacht müssen die Terminalbetreiber nach Meinung von Experten zudem befürchten, dass die Preise unter Druck geraten. Feste Großkunden hat die HHLA mit CMA CGM und Hapag-Lloyd. Deutschlands größter Containerlinie gehört der sogenannten G6-Allianz mit Reedereien aus Japan, China, Südkorea und Singapur an. Maersk hat enge Kontakte zum HHLA-Rivalen Eurogate. Erwartet wird, dass der dänische Weltmarktführer verstärkt den Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven ansteuert, der bislang kaum genutzt wird. Die Containerriesen können den neuen Hafen rund um die Uhr anlaufen, auf der Elbe können sie wegen des großen Tiefgangs dagegen nur während der Flut fahren. Die geplante weitere Vertiefung der Elbe stockt, weil Umweltverbände vor eineinhalb Jahren dagegen vor dem Bundesverwaltungsgericht geklagt haben. Die Leipziger Richter haben für den 15. Juli den Beginn der mündlichen Verhandlung angesetzt. Das in Hamburg mit Spannung erwartete Urteil könnte somit noch in diesem Jahr fallen. DREHSCHEIBE IM GESCHÄFT MIT RUSSLAND Als weitere Unsicherheit nannte Peters die Ereignisse in der Ukraine und mögliche Belastungen des Handels mit Russland. Der Hamburger Hafen ist eine wichtige Drehscheibe im internationalen Handel mit Osteuropa. Sollte es zu Wirtschaftssanktionen gegen Russland kommen, würden diese auch den Warenumschlag in Deutschlands größtem Hafen treffen. Falls sich der Konflikt verschärft, könnte auch der Schwarzmeerhafen in Odessa darunter leiden, in dem die HHLA einen Containerterminal betreibt. Allerdings sollen Hilfsprogramme des Internationalen Währungsfonds dazu führen, dass sich die Wirtschaft in der Ukraine stabilisiert. Deshalb sieht die HHLA auch Chancen. Für 2014 nimmt sich der Konzern, zu dem neben dem börsennotierten Kerngeschäft auch die Immobiliensparte gehört, einen Betriebsgewinn in einer Spanne zwischen 138 und 158 Millionen Euro vor. Damit dürfte das Ergebnis vor Zinsen uns Steuern (Ebit) bestenfalls stagnieren. Im abgelaufenen Jahr erzielte die HHLA 158 Millionen Euro Ebit, 15 Prozent weniger als im Vorjahr. In der Hafenlogistik sank das operative Ergebnis um rund 17 Prozent auf 144 Millionen Euro. Als Grund nannte der Vorstand Kosten für die Modernisierung der Containerterminals und einen höheren Anteil der Zubringerdienste (Feeder), die weniger Ertrag abwerfen. Der Umsatz stagnierte bei 1,1 Milliarden Euro. Die Zahl der an den Kaimauern in Hamburg und dem ukrainischen Schwarzmeerhafen Odessa bewegten Standardcontainer kletterte um 4,4 Prozent auf 7,5 Millionen Einheiten.  

ISL-Marktbericht

Containerumschlag weniger gewachsen

Donnerstag, 27. März 2014
Für eine Vielzahl der weltweit wichtigsten Containerhäfen liegen jetzt die Umschlagwerte für die ersten elf Monate des vergangenen Jahres vor. Dabei zeichnet sich ab, dass für die Standorte 2013 das Wachstum des Jahres 2012 (plus fünf Prozent) wohl nicht erreicht wird. Auch über die Gesamtheit der Containerhäfen ist der Zuwachs geringer, heißt es weiter im aktuellen Marktbericht des Bremer Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) für das Hamburger  Emissionshaus König & Cie. FBi Mehr: THB Täglicher Hafenbericht
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-03/29733895-lange-rehberg-wettbewerbsfaehigkeit-der-maritimen-wirtschaft-staerken-007.htm

Lange/Rehberg: Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft stärken

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Berlin (ots) - Der Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur diskutierte am heutigen Mittwoch die aktuelle Lage der deutschen Containerschifffahrt. Dazu erklären der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Ulrich Lange, sowie der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die maritime Wirtschaft, Eckhardt Rehberg:"Die deutsche Containerflotte bleibt beim Anteil an der Weltcontainerschiffflotte im internationalen Vergleich auch weiterhin an erster Stelle. Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich zwar insgesamt auch auf die Seeschifffahrtsbranche ausgewirkt, Deutschland ist dabei aber vergleichsweise gut weggekommen.Allerdings sind bei der Finanzierung auch für die Zukunft erhebliche Herausforderungen zu bewältigen. Die Möglichkeiten der Finanzierung sind deutlich geringer geworden, auch weil sich viele Banken aus der Schiffsfinanzierung zurückgezogen haben. Das wirkt sich auch auf die deutsche Handelsflotte aus. Staatliche Finanzierungsprogramme stellen aber keine Lösung für die strukturellen Probleme der Branche dar.In der Krise haben Schiffspools als Instrument zur Vermarktung von Schiffen an Bedeutung gewonnen. Daher haben wir im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass wir an der Steuerbefreiung für Schiffserlöspools bis Ende 2015 festhalten und pragmatische Lösungen für die Zukunft prüfen werden.Die Schifffahrtsunternehmen sind in Deutschland geblieben, so dass wir hier immer noch über qualifizierte Fachleute und entsprechendes Know-how verfügen. Gerade die Förderung von maritimer Ausbildung und Beschäftigung ist ein wichtiges Anliegen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Deshalb wurden Ende 2012 bereits durch die Novelle des Flaggenrechtsgesetzes die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen. Dafür sollen rund 90 Millionen Euro jährlich zur Verfügung stehen, die sich aus dem Finanzbeitrag an die Seeschifffahrt und dem Eigenbetrag der deutschen Reeder zusammensetzen."OTS: CDU/CSU - Bundestagsfraktion newsroom: http://www.presseportal.de/pm/7846 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_7846.rss2Pressekontakt: CDU/CSU - Bundestagsfraktion Pressestelle Telefon: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.de Email: pressestelle@cducsu.de
Mittwoch, 12. März 2014 01:30 Alter: 13 hrs

Deutscher Seegüterumschlag steigt

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    Der deutsche Seegüterumschlag steigt weiter. In diesem Jahr wird der erste nennenswerte Zuwachs seit 2011 erwartet. Das geht aus der neuen "Gleitenden Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr" (Mittelfristprognose Winter 2013/2014) hervor. FBi
17. März 2014 | von Lutz Lauenroth
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Marktanalyse

Für den vergangenen Monat berichtet fast die Hälfte der Transport- und Logistikunternehmen von einer verbesserten Geschäftslage. Das geht aus dem aktuellen Logistikbarometer von SCI Verkehr hervor. Auch die Geschäftserwartung für die kommenden Monate bleibt demnach sehr positiv. Die Kosten stagnieren allerdings auf hohem Niveau. Preisanpassungen nach oben hingegen bleiben der aktuellen Umfrage zufolge schwierig. Positiv ist wiederum die Entwicklung des Transportumsatzes, der sich bei fast der Hälfte der Befragten erhöht hat. (rok)
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Auch wenn der Güterverkehr im vergangenen Jahr wieder zugelegt hat, ist das Niveau des bisherigen Rekordjahres 2008 noch nicht erreicht. Die Werte wurden um 3 Prozent bei der beförderten Menge und 1,5 Prozent bei der Transportleistung verfehlt. Im kommenden Jahr dürfte die Transportleistung wieder das Vorkrisenniveau erreichen, ein Jahr später auch die Beförderungsmenge, lässt sich aus den Werten der aktuellen "Gleitenden Mittelfristprognose" schließen. Angesichts der aktuellen Wirtschaftsdaten erwarten die Autoren in den kommenden Jahren anhaltendes Verkehrswachstum. So dürfte sich das gesamte Transportaufkommen in Deutschland bis 2017 um fast 7 Prozent steigen, durchschnittlich etwa 1,6 Prozent pro Jahr. Bei der Transportleistung wird sogar ein Plus von fast 11 Prozent oder 2,5 Prozent pro Jahr prognostiziert. Wachstumstreiber dürfte vor allem der Außenhandel sein, wobei die innereuropäischen Handelsströme ausdrücklich einbezogen werden. Für das laufende Jahr sagen die Autoren der Studie, die gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft Intraplan Consult/Ralf Ratzenberger und dem Bundesamt für Güterverkehr für das Bundesverkehrsministerium erstellt wird, ein überdurchschnittliches Wachstum voraus - um 1,9 (Menge) und 2,7 (Leistung) Prozent.

Trendwende 2013

Nachdem der Güterverkehr 2012 noch deutlich schrumpfte, konnte der Trend gedreht werden. Für 2013 wurde - ohne Seeverkehr - nach vorläufigen Zahlen eine Beförderungsmenge von 4,024 Mrd. t (plus 0,9 Prozent) und eine Transportleistung von 644,2 Mrd. tkm (Tonnenkilometer/plus 1,9 Prozent) errechnet. Bei nahezu allen transportintensiven Branchen, die im Jahr zuvor Aufkommen verloren, stiegen die Mengen wieder. Vor allem bei den "Sonstigen Produkten" wurde ein Plus von 37 Mio. t verbucht. Dahinter verbergen sich vor allem Sammelgüter und Container, die überwiegend per LKW transportiert werden. "Ein Teil der kräftigen Zunahme ist auf den stark steigenden Internethandel zurückzuführen", schreiben die Gutachter.

Impulse aus dem Außenhandel

Von den Impulsen im Außenhandel dürften vor allem die Luftfracht und die Seefracht profitieren. Nach einem Jahr der Stagnation darf sich die Luftfracht in den kommenden Jahren auf ein durchschnittliches Plus von 3,1 Prozent freuen, die Seefracht dürfte um jeweils rund 2,5 Prozent zulegen. Die Akteure des Straßengüterverkehrs dürfen im laufenden Jahr von einem Wachstum um 1,9 Prozent (Aufkommen) und 2,9 Prozent (Leistung) ausgehen, eine Größenordnung, die die Gutachter auch für die darauffolgenden Jahre für möglich halten. Spürbar stärker als 2013 werde der Eisenbahngüterverkehr in den folgenden Jahren wachsen. Dazu sollen die steigende Stahlproduktion, die expandierende Steinkohleeinfuhr und vor allem der Kombinierte Verkehr beitragen. So werden durchschnittliche Zuwächse bis 2017 von 2,8/3,1 Prozent vorhergesagt. Die Binnenschiffer dürften ebenfalls von den vermehrten Steinkohleeinfuhren profitieren. Wachstum auch für diesen Verkehrsträger, aber es dürfte mit 0,6/0,8 Prozent pro Jahr geringer ausfallen als bei den übrigen Verkehrsträgern. Leicht verändern wird sich in den kommenden Jahren der Modal Shift unter den Landverkehrsträgern. Der Straßengüterverkehr wird seinen Anteil leicht erhöhen können: um 0,1 auf 83,1 Prozent bei der Menge, um 0,7 auf 71,2 Prozent bei der Leistung. Die Schiene dürfte ihren Anteil ebenfalls auf dann 9,4/17,5 Prozent leicht erhöhen, während die Binnenschifffahrt mit Einbußen auf 5,5/8,7 Prozent rechnen muss.
  Mehr: THB Täglicher Hafenbericht
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Hafenprojekte verzögern sich um mehrere Jahre

Das Areal der Westerweiterung des Eurogate Container Terminal in Hamburg-Waltershof.  Detailansicht des Bildes Die Westerweiterung des Eurogate Container Terminals in Waltershof ist ab 2018 geplant. Zwei der wichtigsten Hamburger Hafenprojekte verzögern sich voraussichtlich um mehrere Jahre. Sowohl bei der Westerweiterung für Containerschiffplätze in Waltershof, als auch beim Bau der neuen Kattwykbrücke verschiebt sich nach Informationen von NDR 90,3 der Baustart.

Westerweiterung soll erst 2018 beginnen

Rund 270 Millionen Euro will die Hamburg Port Authority (HPA) ausgeben, um auf dem Gelände gegenüber des Elbstrands von Övelgönne und Othmarschen neue Liegeplätze für Großcontainerschiffe zu bauen. Eigentlich sollte mit der Westerweiterung bereits 2012 begonnen werden. Zuletzt war von einem Beginn 2016 die Rede. Nach dem aktuellen Wirtschaftsplan der HPA ist für die Westerweiterung nun erst ab 2018 Geld eingeplant. Aber auch das ist derzeit lediglich eine vage Prognose. Aufgrund einer neuen EU-Richtlinie zur Wasserqualität müssten die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren überarbeitet und angepasst werden, sagte eine Sprecherin der Hafenverwaltung.

Kritik von den Grünen

Die Grünen hatten die Zahlen vom Senat durch eine Große Anfrage erfahren. Die Partei kritisiert die Verzögerungen. Zwar gebe es aktuell keinen Bedarf für ein neues Terminal, so der Hafenexperte Anjes Tjarks. Allerdings werde durch die Verspätung auch ein Drehkreis für Schiffe vorerst nicht gebaut, obwohl der dringend im Hafen gebraucht werde.

Kattwyk-Brücke bis 2021 fertig?

Auch die neue Kattwyk-Bahnbrücke wird voraussichtlich erst Jahre später fertig werden. Bis 2021 sind für die neue Brücke über die Süderelbe bei Moorburg jetzt Gelder bei der HPA vorgesehen. Ursprünglich war die Einweihung 2016 geplant.
Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | 03.03.2014 | 09:00 Uhr

Hamburgs Hafen legt zu
Gesamtumschlag 2013 betrug 139 Millionen Tonnen und die Zahl der umgesetzten Container stieg steiler an als in Nordeuropas Konkurrenzhäfen
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Der Hamburger Hafen hat seinen Umschlag im Jahr 2013 deutlich gesteigert. Insgesamt wurden rund 139 Millionen Tonnen Güter abgefertigt, 6,2 Prozent mehr als 2012. Der Containerumschlag als wichtigstes Teilsegment legte um 4,4 Prozent auf 9,3 Millionen TEU zu. Das hat die Hafen Hamburg Marketing (HHM) gestern mitgeteilt. Die Konkurrenz in den anderen nordeuropäischen Containerhäfen schlug 2013 ausnahmslos weniger Stahlboxen um als im Vorjahr. So büßte Europas Branchenprimus Rotterdam 2,1 Prozent ein, Hamburgs deutscher Rivale Bremen/Bremerhaven sogar 4,7 Prozent. HHM-Vorstand Axel Mattern zufrieden: „Hamburg konnte seinen Marktanteil in der Nordrange um 1,3 Prozentpunkte auf 26,2 Prozent steigern.“ Für Hafen-Manager und Wirtschaftspolitiker in der Hansestadt ist das Balsam auf geschundene Seelen, hatte Hamburg doch während der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 erhebliches Geschäft an die Konkurrenz verloren. Im vorigen Jahr ist es laut Mattern gelungen, mehrere Zulieferverkehre mit Feederschiffen aus Rotterdam an die Elbe zurückzuholen. Zudem seien zwei Fernost-Containerdienste von Bremerhaven nach Hamburg gewechselt. Die Stadt bleibt damit Europas zweitgrößter Containerhafen, weltweit reicht es zu Platz 15. Im Wettbewerb punkte Hamburg vor allem mit seiner modernen Infrastruktur und der geografischen Lage an der Schnittstelle wichtiger Märkte und Verkehrswege, sagte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos). Auch profitiere der Hafen von den Vorzügen der starken norddeutschen Metropolregion. Trotz anhaltender Schifffahrtskrise geht der Senator von weiterem Wachstum aus: „Bis 2030 wird sich der Hafenumschlag in Hamburg mindestens verdoppeln.“ Die Bilanz 2013 zeigt zugleich, dass Deutschlands größter Hafen längst nicht nur Stahlboxen abfertigt, sondern weiterhin auch als Universalhafen bestens funktioniert. Fast ein Drittel des Gesamtumschlags entfällt auf Massengut, also Waren und Rohstoffe, die nicht in Containern befördert werden. Dazu zählen vor allem Treibstoffe, Erze, Kohle und Getreide. Der Kieler Seehafen meldete für 2013 einen Gesamtumschlag von 6,32 Millionen Tonnen, Lübeck einen von 23,1 Millionen Tonnen, Brunsbüttel Ports etwa 10 Millionen Tonnen. Copyright Norddeutsche Rundschau http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article125259774/Hamburger-Hafen-legt-zu.html Cop

Hamburger Hafen legt zu

Hamburger Hafen
Foto: dpa

Hamburg - Deutschlands größter Hafen in Hamburg legt beim Warenumschlag wieder zu und verzeichnet im Export sogar Rekorde. Mit 61,2 Millionen Tonnen (plus 7,2 Prozent) wurden im vergangenen Jahr mengenmäßig so viele Güter wie nie zuvor ausgeführt.

Zusammen mit den Importen betrug der Gesamtumschlag knapp 140 Millionen Tonnen, ein Plus von 6,2 Prozent. Diese Zahlen stellte der Vorstand der Marketinggesellschaft des Hafens am Donnerstag vor. 2014 wird ein Gesamtwachstum von bis zu 4,0 Prozent angepeilt.

Angesichts eines Wachstums von 4,4 Prozent auf 9,3 Millionen Standardcontainer (TEU) im Containerverkehr gewann der städtische Hafen im Vergleich mit anderen nordeuropäischen Häfen - Rotterdam, Antwerpen und Bremerhaven - in diesem Segment Marktanteile hinzu, auf 26,2 Prozent (plus 1,3 Punkte). Der Export beladener Container legte um 5,6 Prozent auf 4,0 Millionen TEU 2013 zu - ein Rekord und weiterer Beleg für die florierende Konjunktur, wie Marketingvorstand Axel Mattern berichtete.

Aktuell gibt es an den Hamburger Terminals allerdings einen Stau beim Abtransport von Containern, wie Mattern sagte. Durch die schweren Wetterverhältnisse mit Stürmen auf den Weltmeeren und an Küsten in den vergangenen Monaten hätten sich im weltweiten Schiffsverkehr kontinuierlich Verspätungen aufgebaut. Hinzu komme das treibstoff- und kostensparende Fahren (Slow Steaming) der Handelsschiffe.

Die Terminalbetreiber und die Hafenbehörde seien im Gespräch, um Abhilfe zu schaffen. Auch ein Sprecher des Terminal-HHLA bestätigte, dass vor allem für den Export bestimmte Container länger an den Verladestationen stünden. Auch andere europäische und asiatische Häfen seien von dieser Situation betroffen.

Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) treiben weiterhin die beiden für den Hafen bedeutsamen Themen Elbvertiefung und Nord-Ostsee-Kanal um. Bei der im Juli beginnenden Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über die umstrittene Elbvertiefung werde eine «eigene Mannschaft» vor Ort sein.

Die tiefere Fahrrinne werde benötigt, um in der Konkurrenz zu den nordeuropäischen Häfen wettbewerbsfähig zu bleiben, bekräftigte Horch. Sie soll das Anlaufen vollbeladener Großcontainerschiffe ermöglichen.

Aber auch ein gut funktionierender Nord-Ostsee-Kanal ist für den Hafen ein Wettbewerbsfaktor. Um 10 Prozent auf 2,3 Millionen TEU legten die Containertransporte im Zubringerverkehr zu den nordeuropäischen Ostseehäfen zu. Über die Modernisierung und den Ausbau der deutschen Wasserstraße will Senator Horch am Freitag mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) reden.

«Unser Eintreten für eine Verbesserung der Infrastruktur ist keine norddeutsche Folklore, sondern im Zusammenhang mit ihrer bundesweiten Relevanz zu sehen», ergänzte Marketing-Vorstand Ingo Egloff. Rund 260 000 Arbeitsplätze seien bundesweit direkt oder indirekt mit dem Hamburger Hafen verbunden. «Der deutschen Wirtschaft droht ein Milliardenschaden, wenn jetzt nicht schnell die Milliarde investiert wird, die zur Beseitigung des Sanierungsstaus am Nord-Ostsee-Kanal benötigt wird», mahnte der Chef des DGB-Nord, Uwe Polkaehn.

yright Welt     < Bremen erwartet Stabilität
Freitag, 28. Februar 2014 02:00 Alter: 6 hrs

Zuversicht nach Rekord-Export


Nach einem "erfolgreichen" Jahr 2013 blickt der Hamburger Hafen optimistisch auf die kommenden Monate. Für 2014 rechnet die Marketingorganisation des Hamburger Hafens HHM mit einem weiteren Anstieg beim Seegüterumschlag, der zum Ende des Jahres ein moderates Plus erreichen dürfte. "Drei bis vier Prozent sind möglich", sagte HHM-Vorstand Axel Mattern gestern bei der Vorlage der Jahresbilanz für 2013. mm Mehr: THB Täglicher Hafenb
Heute morgen Jahrespressekonferenz zum Ergebnis des Hafens 2013 - der Hamburger Hafenumschlag ist gegen den Markttrend gewachsen. Jetzt auf der Abschlusskonferenz des Amber Coast Logistic- Projekts der EU , dass Hafen-Hamburg-Marketing als Leadpartner organisiert hat. Der maritime Koordinator der Bundesregierung Uwe Beckmeyer war ebenfalls anwesend. Interessante Beiträge und Hamburg präsentiert sich von der besten Seite - super Aussicht in der Hafencity und schönes Wetter.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Hamburger-Hafen-sieht-2014-gute-Geschaeftsentwicklung-3329757

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Hamburger Hafen sieht 2014 gute Geschäftsentwicklung

Hamburger Hafen und Logistik zu myNews hinzufügen Was ist das? MartinElsenHamburgTollerort23Copyright Martin Elsen HAMBURG (dpa-AFX) - Der Hamburger Hafen ist für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich: Der wieder anziehende deutsche Außenhandel und die positive Entwicklung des Welthandels eröffneten für 2014 gute Entwicklungsaussichten für Deutschlands größten Hafen, heißt es in der Einladung zur Jahresbilanz der Marketinggesellschaft. Auch 2013 sei erfolgreich gewesen, Zahlen dazu werden am Donnerstag vorgelegt.    In den ersten neun Monaten betrug das Wachstum beim Güterumschlag insgesamt 6,0 Prozent, beim Containerumschlag waren es 3,6 Prozent auf 7,0 Millionen TEU. Der Hafen wachse fast als einziger in der Nordrange der großen Containerhäfen Nordwesteuropas, hieß es nach den ersten drei Quartalen. Der Marktanteil stieg um 1,1 Punkte auf 24,7 Prozent. Der Rekord von 2008, als fast 10 Millionen TEU umgeschlagen worden waren, ist weiter fest im Blick. Anschließend hatte die globale Wirtschafts- und Finanzkrise die Umschlagleistungen einbrechen lassen. Ob 2013 die erwarteten 9,3 Millionen TEU über die Kaikanten gehievt wurden, wird am Donnerstag feststehen. Für das Wachstum im Containerverkehr sind die Wareneinfuhr aus Asien und die Zubringertransporte in die Ostsee-Anrainerländer maßgeblich./akp/DP/fbr

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Bei 18.000 Containern ist noch lange nicht Schluss

Die Dänen sind fürsorgliche Menschen. "Besucher sollten eine normale bis gute Kondition haben", hieß es bei der Ankündigung einer Schiffstaufe in Kopenhagen. Gemeint war die Taufe der "Majestic Maersk" am 26. September in der Hauptstadt des Landes.

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Die „Majestic Maersk“ ist das größte Containerschiff der Welt – mit Platz für 18.000 Stahlcontainer<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />
Foto: picture alliance / AP Photo Die "Majestic Maersk" ist das größte Containerschiff der Welt – mit Platz für 18.000 Stahlcontainer
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Zur anschließenden Schiffsbesichtigung waren alle Dänen eingeladen: Allerdings mussten sie 16 Treppen hinauf klettern, um auf das größte Containerschiff der Welt mit Platz für 18.000 Stahlkisten zu gelangen. Trotzdem kamen mehr als 50.000 Menschen. Maersk, die Nummer eins unter den Reedereien, präsentierte die Zukunft der Schifffahrt.

Genau 18.270 Container passen auf das Schiff, das sind noch einmal rund 2000 Stahlboxen mehr als auf die bislang größten Schiffe. Die Konstrukteure haben den Platz durch eine wesentlich bauchigere Form des Schiffsrumpfes hinzugewonnen. Maersk setzt dadurch andere große Reedereien unter Druck: Auch die Nummer zwei, MSC aus der Schweiz und Nummer drei, CMA CGM aus Frankreich, haben mittlerweile solche Riesenschiffe bestellt, chinesische Staatsreedereien ebenfalls.

"Die Grenzen der Schiffsgrößen bestimmen die Häfen"

Containerschiffe werden immer größer, weil dadurch die Kosten je transportiertem Container sinken. Das betrifft vor allem den Treibstoff, der inzwischen pro Tonne mehr als 600 Dollar kostet – dreimal so viel wie vor vier Jahren. Die Kosten für das Personal fallen kaum ins Gewicht, 22 Mann Besatzung reichen aus.

Und wie geht es weiter? "Es existieren bereits Machbarkeitsstudien über Schiffe mit Platz für 22.000 Container. Technisch möglich sind sie schon heute", sagt Marcus Ihms, Experte für Containerschiffe beim Germanischen Lloyd.

Aber: "Die Grenzen der Schiffsgrößen bestimmen die Häfen", sagt Ihms. Bei voller Ladung würden diese Schiffe mit einem Tiefgang von 16,5 Meter zum Beispiel nicht mehr in den Hamburger Hafen hineinkommen, sie würden am Boden der Elbe entlangschrammen.