Ausbau der Offshore-Windenergie soll beschleunigt werden Bürger sollen für Offshore-Pannen zahlen

Bessere Windenergieanlagen durch Forschung

Offshore

Prototyp für schwimmende Anlagen entsteht

Dienstag, 28. Oktober 2014
Vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns soll eine schwimmende Windkraftanlage im Dauerbetrieb erprobt werden. Das Stralsunder Unternehmen ESG hat einen Prototypen für neuartige schwimmende Offshore-Fundamente (SOF) für Windkraftanlagen entwickelt. mv/FBi Mehr im THB
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http://www.shz.de/schleswig-holstein/panorama/die-laengsten-rotorblaetter-der-welt-auf-dem-nord-ostsee-kanal-id7835771.html
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Windenergie : Die längsten Rotorblätter der Welt auf dem Nord-Ostsee Kanal

vom 2. Oktober 2014

83,5 Meter ist eines der Rekord-Rotorblätter lang, die am Mittwoch auf dem Nord-Ostsee Kanal in Richtung Schottland unterwegs waren – zu lang für den Spezialfrachter.

Kiel/Brunsbüttel | Mit einer Länge von 83,5 Metern sind es die längsten Rotorenblätter der Welt, die da am Mittwoch durch den Nord-Ostsee Kanal schipperten. Der auf große Rotorenblätter spezialisierte holländische Frachter „Abis Breskens“ war mit seinen 90 Metern Länge und 14 Metern Breite sichtbar zu klein für die Riesenlast. 15 Meter ragten die Blattspitzen übers Heck hinaus, zudem passten nur zwei der XXL-Rotorblätter aufs Deck. Das dritte Rotorblatt wird mit einem anderen Schiff nachgeliefert.
 
33 Tonnen wiegt ein Blatt, inklusive Stützgerüst fürs Schiff sogar 42 Tonnen. Geladen hat die „Abis Breskens“ die an der Nabe fünf Meter im Durchmesser großen Rotorenblätter in Sassnitz auf Rügen. Ihr Bestimmungsort ist Glasgow in Schottland. Dort kommen die Riesenblätter an einer 7,5 Megawatt Anlage im Offshore Bereich zum Einsatz. 171 Meter beträgt der Rotordurchmesser der Windkraftanlage. Entwickelt und gefertigt wurden die Prototypen dieser Rotorenblätter 2012 in Dänemark von der Firma SSP-Technology. Zum Vergleich: die Rotorenblätter, die vergangene Woche für zwei Tage zu einer Vollsperrung der A23 Abfahrt in Schafstedt führten waren „nur“ 61 Meter lang.

Windenergy

Premiere mit über 33.000 Fachbesuchern

Samstag, 27. September 2014

Die erste WindEnergy Hamburg hat die Erwartungen der Veranstalter übertroffen.

"Viele Aussteller haben uns zu der gelungenen Premiere beglückwünscht. Für uns ist das ein außergewöhnlicher Erfolg", zog Messechef Bernd Aufderheide zum Abschluss der Weltleitveranstaltung am Freitag Bilanz. "Die Unternehmen trafen ganz offensichtlich auf die richtigen Kunden und haben gute Geschäfte gemacht", ergänzte der Manager. Mehr als 33.000 Fachbesucher aus aller Welt informierten sich über die Neuheiten von 1250 Ausstellern aus 33 Nationen. FB

Energie

Umspannplattform schwimmt

Mittwoch, 17. September 2014

Die bei der Werft Abu Dhabi MAR Kiel gebaute Umspannplattform „Baltic 2“ schwimmt.

Fünf Schlepper holten den 40 Meter langen und 40 Meter breiten Koloss aus dem Baudock 8a in Kiel-Gaarden. Die 2650 Tonnen schwere und 15 Meter hohe Plattform beherbergt die Technik für den Anschluss des Offshore-Windparks „Baltic 2“ ans deutsche Stromnetz. FB/FBi Mehr im THB Copyright Bernd Ulrich
„E-Werk“ mit Kurs auf Rügen Copyright Norddeutsche Rundschau
Umspannplattform hat gestern Kieler Werft in Richtung Windpark Baltic 2 verlassen
Kiel
In rund 50 Stunden sollen die Schlepper die Umspannplattform zum Windpark Baltic 2 bringen.
Foto: Rolf Dunkel
Seit zehn Tagen lagen die Schlepper in der Kieler Förde auf Warteposition. Gestern war endlich die Wetterprognose so gut, dass die Reise der riesigen Offshore-Umspannplattform des Energiekonzerns ENBw los gehen konnte. Ihr Ziel: Der Windpark „Baltic 2“ in der Ostsee, 32 Kilometer nördlich der Insel Rügen. Der Strom den dort ab 2015 insgesamt 80 Windmühlen produzieren, soll auf der Plattform von einer Spannung von 33 Kilovolt (kV) auf 150 kV transformiert werden. „Das reduziert Übertragungsverluste und ermöglicht einen effizienten Stromtransport ans Festland“, erklärte gestern der Stuttgarter Energieversorger. Über ein Seekabel wird der Strom nach Bentwisch bei Rostock geleitet. Das Ziel ist der Windpark Baltic 2 bei Sassnitz: Dort wurde Ende August die erste Windkraftanlage aufgestellt.  
Foto: Sauer
Gebaut wurde die Umspannstation von der Kieler Werft Abu DahbiMar, die damit ihre Position beim Bau von Spezialwasser festigen konnte. Bislang gingen die Bauaufträge für ähnliche Plattformen der Offshore-Branche meist an ostdeutsche Werften. Die in Kiel gebaute Plattform ist 40 mal 40 Meter breit, 15 Meter hoch und wiegt rund 4400 Tonnen. Damit ist sie so groß wie ein 5-stöckiges Haus und so schwer wie 110 Lastwagen. Trotz dieses Gewichts kann der Gigant selbstständig schwimmen und muss nicht mit einem Schwimmkran auf ein Fundament gesetzt werden. Dieses ist bereits auf dem Meeresboden verankert. EnBW hat für Bau und Installation der Umspannstation ein Konsortium aus den Firmen ALSTOM Grid GmbH und WeserWind GmbH beauftragt. Der Windpark zwischen Rügen und dem schwedischen Festland wird eine Gesamtleistung von 288 Megawatt produzieren. Derzeit stehen sieben der 80 Windräder die nach Fertigstellung rund 1200 GWh Strom für rechnerisch rund 340 000 Haushalte erzeugen und 900 000 Tonnen CO2 einsparen sollen. 2010 hat die EnBW den ersten kommerziellen Offshore-Windpark EnBW Baltic 1 in der deutschen Ostsee errichtet. Da nach aktueller Vorhersage in den nächsten Tagen eine ausreichend gute Wetterphase für den Transport und für die Installation erwartet wird, ist geplant, die Umspannstation in rund 50 Stunden von fünf Schleppern direkt in das Baufeld zu ziehen. Sollte sich das Wetter wider Erwarten verschlechtern, stehen Rostock und Sassnitz als Ausweichhäfen zur Verfügung. Von dort würde die Plattform bei der nächsten geeigneten Wetterlage den Weg in Richtung Baufeld wieder aufnehmen. Während die Kieler Werft mit der Fertigstellung der Plattform Baltic II zügig vorankam und sie jetzt termingerecht ablieferte, ruhen die Arbeiten an der Siemens Umspannplattform seit Monaten. Wie berichtet hatte der Konzern den Auftrag für den Stahlkoloss im Frühjahr 2013 wegen angeblicher Qualitätsmängel storniert. Seitdem liegen Abu DabhiMar und Siemens im Rechtsstreit. Nähere Angaben zum Fortgang des Verfahrens wollte ADM gestern nicht machen.
kim
http://www.maritimheute.de/nordsee-windpark-global-tech-i-ist-fertig-errichtet/
Copyright Maritim heute

Nordsee-Windpark Global Tech I ist fertig errichtet

Nordsee-Windpark Global Tech I ist fertig errichtet Der Nordsee-Windpark Global Tech I ist fertig errichtet: 100 Kilometer vor der deutschen Küste, auf einer Fläche halb so groß wie Bremerhaven steht das Offshore-Windkraftwerk mit 80 Turbinen der 5-Megawatt-Klasse (Typ AREVA Wind M5000-116) und der parkinternen Umspannstation. Zurzeit werden noch die Kabelarbeiten abgeschlossen: Mit einem Fahrzeug-Roboter wird die Lage der 120 Kilometer Kabel auf der definierten Kabelroute sowie ihre Einspültiefe überprüft. Lesen Sie mehr auf Global Tech I   Pressemeldung, September 01, 2014; Foto: Global Tech I

Offshore

TenneT erwartet mehr Leitungen als Windkraftwerke

Donnerstag, 04. September 2014
Bei der Offshore-Windenergie sieht der Netzbetreiber TenneT weiterhin eine Lücke zwischen dem Ausbau von Windkraftwerken und der Anbindung ans Stromnetz. Das Unternehmen rechnet damit, dass in den nächsten Jahren mehr Stromleitungen als Kraftwerke für die Energieversorgung aus der Nordsee gebaut werden. Aktuell sind nur Windparks mit einer Kapazität von 3800 Megawatt vor den Küsten finanziert, teilte TenneT jetzt in Bayreuth mit. Für einige weitere Windparks mit insgesamt 2900 Megawatt könne bis Ende 2015 eine Finanzierungsentscheidung fallen. FBi Mehr im THB
Windpark in der nordfriesischen Gemeinde Reußenköge.

Windkraft: Der Norden ist spitze

Starke Leistung für die Energiewende: TenneT transportiert 260 Tonnen Trafo nach Brunsbüttel

Seit 2013 baut TenneT am bestehenden Kraftwerksstandort in Brunsbüttel das dortige 380 Kilovolt (kV) Umspannwerk aus, um an dieser Stelle den eingesammelten Strom aus der geplanten Westküstenleitung in das bestehende Stromnetz weiterzuleiten.

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Ein erster Höhepunkt dieser Umbaumaßnahmen ist die Anlieferung des ersten neuen Transformators am 19. und 20. August zum Umspannwerksstandort. http://w3.windmesse.de/windenergie/news/16203-starke-leistung-fur-die-energiewende-tennet-transportiert-260-tonnen-trafo-nach-brunsbuttel Copyright windmesse Am 8. August wurde der Transformator zusammen mit zwei Radiatoren vom Hersteller Siemens in Nürnberg auf ein Binnenschiff verladen und wird am 18. August im Brunsbüttel Port ankommen. Der letzte Transportabschnitt beginnt dort am 19. August. Zunächst hebt ein Schwimmkran den 260 Tonnen schweren Trafo auf einen 18-achsigen Transportanhänger. Mit einem Gesamtgewicht von über 385 Tonnen startet der 52,5 m lange Straßentransport gegen 22:00 Uhr. Vom Kai im Hafen Brunsbüttel über die Fährstraße und die Otto-Hahn-Straße führt der Transportweg zu dem Umspannwerksgelände der TenneT nördlich des Kraftwerks. Gegen 24:00 Uhr soll der Transport sein Ziel erreichen. Die Entladung des Trafos und der anschließende Verzug auf das Fundament ist für den 20. August ab 08:00 Uhr geplant. Der 300 Megavoltampere (MVA) starke Transformator übersetzt Strom zwischen der 380-kV und 110-kV-Ebene. Das Betriebsgewicht des Trafos inklusive der Kühlanlage beträgt ca. 425 Tonnen. Mit den Baumaßnahmen am Umspannwerk Brunsbüttel setzt TenneT einen weiteren wichtigen Baustein zum effektiven Abtransport des regional erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen an Land entlang der Westküste Schleswig-Holsteins in Richtung Süden und trägt ein weiteres Mal zum Gelingen der Energiewende bei.
Bundesweit wurden im ersten Halbjahr 650 Windräder gebaut / Ein Viertel davon wurde in Schleswig-Holstein errichtet
Kiel Copyright Norddeutsche Rundschau
Schleswig-Holstein hat es wieder an die Spitze geschafft. Nachdem im „windigen“ Norden drei Jahre lang die Kapazität der Windkraftanlagen deutlich weniger wuchs als bei der Konkurrenz in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, spürt die Energiewirtschaft zwischen Ost- und Nordsee jetzt wieder kräftigen Rückenwind. „Mit 159 Windrädern und einer neuinstallierten Leistung von 443 Megawatt trägt das nördlichste Bundesland im ersten Halbjahr gut ein Viertel zum Zubau in ganz Deutschland bei“, teilte der Bundesverband Windenergie gestern in Kiel mit. Es folgten Niedersachsen (190 Megawatt) und Brandenburg (189) mit Anteilen von je elf Prozent sowie Mecklenburg-Vorpommern (174) mit gut zehn Prozent. In ganz Deutschland übertraf die im ersten Halbjahr installierte Leistung bei 650 neuen Anlagen an Land mit 1723 Megawatt das Vorjahresergebnis um 66 Prozent. Die Verdreifachung des Zubaus in Schleswig-Holstein im Vorjahresvergleich führt Verbandspräsident Hermann Albers wesentlich darauf zurück, dass die Landesregierung 2012 zusätzliche Windeignungsflächen ausgewiesen hatte. Im Grünen Energie-Musterland Baden-Württemberg wurde übrigens nur ein neues Windrad aufgestellt. „Weil die Naturschützer so viel klagen“, klärt Albers auf. Ganz zufrieden ist er allerdings auch mit dem Wachstum im Norden nicht Die Windausbeute könnte um 30 Prozent größer sein, wenn die Mühlen höher in den Himmel wachsen dürften. Im Bundesschnitt liegt die Nabenhöhe im Schnitt bei 113 Metern, im Norden nur bei 84, weil Kommunen sich sperren – vor allem wegen der Blinklichter, die ab einer Höhe von 100 Metern von Seiten der Flugsicherung vorgeschrieben sind. Wind von vorne gibt es laut Albers auch wegen der Reform des EEG-Gesetzes. Der kräftige Zuwachs beim Windenergie-Ausbau beruhe nämlich nur auf einem Vorzieh-Effekte: Weil zum 1. August die garantierte Vergütung um bis zu 25 Prozent abgesenkt wurde, haben alle Windmüller beim Bau Druck gemacht, um noch die alte Subventionshöhe zu ergattern. Jetzt steht die Branche laut Albers vor „großen Herausforderungen“. Der Zubau an Land werde sich deshalb in Deutschland von voraussichtlich 3300 bis 3700 Megawatt in diesem Jahr auf 2500 bis 3000 Megawatt im Jahr 2015 verringern. Dies wäre aber immer noch ein guter Wert. Ausgesprochen kritisch äußerte sich der Verbandspräsident über die angekündigte Ausschreibungspflicht für den Bau neuer Anlagen, die bis 2017 greifen soll. Der günstigste Anbieter soll dann jeweils den Zuschlag bekommen. Dies beunruhige Hersteller wie Betreiber und ganz besonders die Beteiligten an den in Deutschland populären Bürgerwindparks, sagte Albers. Erfahrungen in anderen Ländern zeigten, dass das Ziel sinkender Preise mit Ausschreibungsmodellen nur sehr schwer zu erreichen sei. Immer wieder komme es vor – aktuelles Beispiel Irland –, dass Konzerne Ausschreibungen für sich entscheiden, dann jedoch gar nicht bauen. Bemerkenswert ist aus Sicht des Bundesverbandes, dass die Mitte und der Süden Deutschlands ihren Anteil an der gesamten Windenergie-Erzeugung erhöhen. Nur noch 40 Prozent der installierten Leistung befindet sich demnach in den windstarken nördlichen Bundesländern. Die Mitte komme mittlerweile auf 45 Prozent. Rheinland-Pfalz erreichte im ersten Halbjahr beim Zubau mit 161 Megawatt den fünften Platz in Deutschland, vor dem Freistaat Bayern mit 141 Megawatt. Der Grund: Die Technik hat sich derart entwickelt, dass auch an weniger windstarken Standorten effizient Strom produziert werden kann.
kim
http://www.maritimheute.de/siemens-erhalt-auftrag-fur-windturbinen-und-service-bei-offshore-windkraftwerk-sandbank/
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Windkraft-Branche setzt auf Offshoreparks
Windrad-Pläne im großen Maßstab / Gewerkschaft hofft auf neue Jobs
Westerland/Sylt
In der Nordsee vor Sylt soll ein weiterer Windpark entstehen. Vattenfall und die Stadtwerke München haben jetzt die Investitionsentscheidung für den Bau des Offshore-Windparks „Sandbank“ (90 Kilometer westlich von Sylt) getroffen, wie die beiden Unternehmen gestern mitteilten. Das Investitionsvolumen beträgt rund 1,2 Milliarden Euro. Baubeginn soll im Sommer 2015 sein. „Sandbank“ ist nach „DanTysk“ der zweite große Windpark, den das Joint-Venture vor Sylt baut. „DanTysk“ mit 80 Anlagen soll im kommenden Jahr in Betrieb gehen. Im Park „Sandbank“ sollen auf einer Fläche von 60 Quadratkilometern 72 Anlagen errichtet werden, die künftig Strom für bis zu 400 000 Haushalte erzeugen können. Die neue Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist am 1. August in Kraft getreten. Danach soll die Offshore-Windenergie in Deutschland bis zum Jahr 2020 auf eine Leistung von 6,5 Gigawatt ausgebaut werden. Gegenwärtig sind 0,6 Gigawatt in Betrieb. Mit dem Gesetz wurden auch die Vergütung des Stroms und die Anbindung an das Stromnetz geregelt. Da diese Fragen zuvor offen waren, war es für Energiekonzerne und Investoren schwierig, Entscheidungen für neue Windparks treffen. Gegenwärtig sind acht Windparks in Bau, die noch unter den Regelungen des vorherigen EEG entstehen. Nach dem Inkrafttreten der neuen EEG-fassung hatte auch der Energiekonzern EnBW den Bau von zwei neuen Windparks in der Nordsee angekündigt. Die Investitionsentscheidung über das Projekt EnBW „Hohe See“ soll 2016 fallen, hieß es. Auch das Nachfolgeprojekt „He Dreiht“ werde bereits vorbereitet. „Hohe See“ mit 80 Windkraftwerken war bereits 2012 entscheidungsreif, doch musste EnBW wegen der unklaren Rahmenbedingungen die Investition aufschieben. Somit kommt das Projekt mit vier Jahren Verspätung. Die Nordsee-Windparks von EnBW werden dennoch 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro pro Stück kosten. Gegenwärtig stellt EnBW in der Ostsee den Windpark „EnBW Baltic 2“ nördlich von Sassnitz fertig, das sind 80 mittelgroße Anlagen mit insgesamt 288 Megawatt. Auch RWE Innogy hatte Projekte aufgeschoben. Die finale Investitionsentscheidung für das größte Windpark-Projekt in Deutschland steht jedoch noch aus. RWE Innogy will auf einer Fläche von rund 100 Quadratkilometern vor Juist 162 Windturbinen mit einer Leistung von einem Gigawatt errichten. Die IG-Metall begrüßte die Entwicklung: „Es gibt ermutigende Signale“, sagt Heiko Messerschmidt, Sprecher der IG Metall Küste in Hamburg. Die Gewerkschaft hoffe, dass in der Folge auch die Beschäftigung wieder zunehme. Ob die Offshore-Branche damit wieder Oberwasser gewinne, sei noch unklar. Teilweise seien die Vorlaufzeiten für die Projekte sehr lang.
sh:z
http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/hilfe-fuer-haefen100.html

http://www.maritimheute.de/windenergieanlagen-wirtschaftlicher-herstellen-und-betreiben/

 

Windenergieanlagen wirtschaftlicher herstellen und betreiben

Windenergieanlagen wirtschaftlicher herstellen und betreiben Auf der WindEnergy Hamburg 2014 zeigt Siemens Windturbinenbauern sein umfassendes Portfolio aus Soft- und Hardwareprodukten für die wirtschaftliche Herstellung und den effizienteren Betrieb von Windenergieanlagen. Siemens setzt dabei auf die Durchgängigkeit und Integration der Komponenten und Systeme und kann somit beispielsweise ein durchgängiges Schutzkonzept aus vielen Einzelkomponenten anbieten. Lesen Sie mehr auf Siemens   Pressemeldung, August 06, 2014; Foto: Siemens
Freitag, 8. August 2014
http://www.pressebox.de/pressemitteilung/bundesministerium-fuer-wirtschaft-und-technologie-bmwi/Staatssekretaer-Beckmeyer-BSH-leistet-wichtigen-Beitrag-beim-Offshore-Ausbau/boxid/694656

Staatssekretär Beckmeyer: BSH leistet wichtigen Beitrag beim Offshore-Ausbau

(PresseBox) (Berlin, ) Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Maritime Koordinator der Bundesregierung, Uwe Beckmeyer, hat heute das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg besucht. Ein Schwerpunkt der Gespräche war der Ausbau der Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee."Die Offshore-Windenergie ist eine wichtige Säule unserer Energieversorgung in Deutschland. Das BSH unterstützt den Ausbau der Windkraft auf See in vielfältiger Weise. Es gewährleistet die Sicherheit für Verkehr und Anlagen und stellt sicher, dass die maritime Umwelt geschützt wird. Das sind Grundvoraussetzungen, um die nachhaltige Nutzung unserer Meere zu ermöglichen."Mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes hat die Bundesregierung die Voraussetzung dafür geschaffen, bis zum Jahr 2020 eine installierte Offshore-Leistung von 6,5 Gigawatt zu realisieren, betonte Staatssekretär Beckmeyer. "Damit wir dieses Ziel erreichen, brauchen wir eine kohärente Planung. Das BSH leistet dazu als Planfeststellungs- und Vollzugsbehörde für Offshore-Anlagen einen wichtigen Beitrag."Das BSH mit Dienstsitzen in Hamburg und Rostock ist ein wichtiger maritimer Dienstleister des Bundes. Mit seinen rund 850 Beschäftigten ist die Behörde unter anderem für Umweltschutz im Seeverkehr, meereskundliche Vorhersagen für die deutsche Nord- und Ostseeküste, die Überwachung der Meeresumwelt, die Raumordnung in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) sowie die Genehmigungsverfahren für Offshore-Windparks und Pipelines zuständig.
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http://www.abendblatt.de/hamburg/article130960779/Sparkurs-bedroht-Sicherheit-der-Schiffe-auf-Nord-und-Ostsee.html Copyright Abendblatt 06.08.14

Hamburg

Sparkurs bedroht Sicherheit der Schiffe auf Nord- und Ostsee

Hamburger Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie muss dramatisch sparen. Es fehlt sogar Geld für Sprit. Ein Kapitän soll sich geweigert haben auszulaufen.

Von Christoph Rybarczyk
Foto: dpa
BSH-Präsidentin Monika Breuch-Moritz
Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH; Archivbild)

Hamburg. Die Sparmaßnahmen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) haben zu dramatischen Auswüchsen beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg geführt. Die Bundesbehörde, die unter anderem für die Sicherheit auf See, das Genehmigen von Windkraftanlagen und Vermessungen zuständig ist, ist in Teilen lahmgelegt.

Bmrk. Btr. HP / Blog. :

Multimedia   Offshore und die ganze Schifffahrt betroffen von einem 71 jährigen Finanzminister, der anscheinend noch nie ein Schiff gesehen hat und dem die Sicherheit unserer Meere egal sind, aber 6,5 Mrd. € in einen überflüssigen Bahnhof pumpen lässt . Wir Deutschen werden immer verrückter, dies ist aber eindeutig eine CDU ( CSU) ( und Ex FDP)  Krankheit im Kopf und definitiv nicht von der SPD-

Ein Kapitän weigerte sich nach Abendblatt-Informationen intern, mit seinem Schiff auszulaufen, weil nicht genügend Kraftstoff vorhanden gewesen sein soll und weil für mögliche Notfalleinsätze auf See nicht ausreichend Rettungsinseln bereitgelegen hätten.

Die BSH-Schiffe gehören zum Havarie-Kommando für Unglücke auf Nord- und Ostsee. Gleichzeitig tragen sie auf ihren Fahrten die zum Teil wechselnden Standorte von Wracks in Karten ein, um die Kapitäne von großen wie kleinen Schiffen vor Kollisionen zu warnen.

In einem unmissverständlichen Papier für die rund 750 BSH-Mitarbeiter in Hamburg und Rostock schreibt die Behörden-Präsidentin Monika Breuch-Moritz, dass fortan massiv gespart werden müsse. Dienstreisen und Fortbildungen würden nicht mehr genehmigt, Computer und Geräte dürften nicht mehr gekauft werden. Autos und Schiffe würden nur noch repariert, wenn durch Wartungsverträge keine Kosten entstehen. "Ansonsten müssen Geräte oder Fahrzeuge/Schiffe ggf. zeitweise stillgelegt werden", heißt es in dem internen Schreiben, das dem Abendblatt vorliegt.

Ausnahmen solle es nur bei "Gefahr für Leib und Leben von Personen" geben oder wenn "massive Auswirkungen auf die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs" zu erwarten seien. Heißt: Dass die Sicherheit beeinträchtigt ist, wird hingenommen. Nur allzu "massiv" dürfe es nicht werden.

Ausnahmen von diesen Regeln müssten die Abteilungsleiter genehmigen – und zwar so, dass es "revisionssicher" dokumentiert sei. Das bedeutet, dass diese Abweichung vom rigiden Sparkurs zur Not bei jeder Prüfung des Bundesverkehrsministeriums oder des Rechnungshofes gerechtfertigt werden kann. Und: "Der Beauftragte für den Haushalt ist zu beteiligen, bei Maßnahmen von mehr als 50.000 Euro zusätzlich auch die Präsidentin."

Präsidentin Breuch-Moritz muss Ausgaben abzeichnen

 

Mit 50.000 Euro kann man eines der Schiffe wie die in Hamburg beheimatete "Wega" gerade einmal für einen mehrtägigen Einsatz mit Brennstoff versorgen.

Der Hintergrund all dieser Maßnahmen ist das Haushaltsgesetz 2014, das der Bundestag bereits beschlossen hat. Dadurch werden die Behördenausgaben der Bundesämter (ohne Personal) um fünf Prozent gekürzt. Schlimmer jedoch für das BSH: Das Geld, das im vergangenen Jahr nicht ausgegeben (und gespart) wurde, kassiert Schäuble neuerdings ein. Das macht für die Hamburger Behörde sechs Millionen Euro von insgesamt knapp 19 Millionen Euro im Haushalt.

Behörde beschwichtigt: Kein Schiff wird stillgelegt

 

Man habe die Bitte um mehr Geld bereits an das Verkehrsministerium weitergegeben, das für das BSH zuständig ist, heißt es im BSH. Dort werde der Fall "auf eine höhere Ebene eskaliert". Doch ob sich Maut-Minister Alexander Dobrindt (CSU) und sein Kabinettskollege Schäuble darauf einigen können, dass der Sparminister für die Hamburger Behörde eine Ausnahme macht, ist fraglich.

In einer offiziellen Stellungnahme schrieb Behördensprecher Niels Peters dem Abendblatt: "Mit der Verabschiedung des Haushaltes 2014 durch den Deutschen Bundestag und seiner Verkündung am 18.07.2014 sind Einschränkungen bei der Verwendung von Haushaltsmitteln in Kraft getreten." Gleichzeitig sagte er, die Lage habe sich inzwischen entspannt. Derzeit werde nicht davon ausgegangen, dass es "im Jahr 2014 zu einer Einstellung von Dienstleistungen/Fachaufgaben oder Stilllegung einzelner BSH-Schiffe kommen wird."

Dienstreisen werden zu "Sammeltransporten"

 

Im BSH werden auch Genehmigungen für Windkraftanlagen erteilt. Die Energiewende in Deutschland hängt in hohem Maße vom Ausbau der Windparks auf See ab. Hakt es beim Hamburger Bundesamt, hakt auch das größte politische und wirtschaftliche Projekt Deutschlands der vergangenen Jahre.

Die Mitarbeiter des BSH müssen in diesen Tagen etwas kleinkarierter denken. Selbst die Dienstreisen zwischen den Standorten Hamburg und Rostock wurden neu geregelt. Grundsätzlich soll gemailt oder telefoniert werden, im Zweifel kann es Videokonferenzen geben. Denn Sprit für die BSH-Fahrzeuge sei teuer, heißt es in einer internen Anweisung.

Termine müssen so gelegt werden, dass die Mitarbeiter mit "Sammeltransporten" von der Elbe an die Ostsee kommen. "Die Dienst-Kfz bzw. der Dienst-LKW dürfen für die in diesem Zusammenhang stehenden Fahrten betankt werden." Dass es ohne Sprit nicht geht, scheint auch den Sparkommissaren einzuleuchten.

  http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-01/25664662-korrektur-rwe-manager-fordert-schnelle-aenderungen-an-energiegesetz-015.htm Rest des Artikles in o.g. Link lesen Copyright : finanznachrichten  

KORREKTUR: RWE-Manager fordert schnelle Änderungen an Energiegesetz

(In der am Donnerstag um 17.57 Uhr gesendeten Meldung muss es im dritten Absatz richtig heißen: "RWE-Innogy-Chef Bünting würde sich zudem weitere Anreize für Investitionen etwa in Offshore-Windfarmen wünschen. Zum Beispiel fordert er noch mehr Planungssicherheit. Die im vergangenen Dezember verabschiedeten Haftungsregelungen sähen derzeit nur die Erstattung von maximal 90% der durch Netzanbindungsproblemen entstandenen Umsatzeinbußen vor, begründete Bünting seine Forderung." Damit wird klar gestellt, dass durch die Haftungsregeln Umsatzeinbußen, aber keine Kosten erstattet werden. Es folgt die korrigierte Fassung:) RWE-Manager fordert schnelle Änderungen an Energiegesetz Von Jan Hromadko Der Chef der RWE-Sparte für Erneuerbare Energien, Hans Bünting, hat Sofortmaßnahmen gegen steigende Stromkosten gefordert. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sei dringend reformbedürftig, sagte er. Es sei "in seiner aktuellen Form weder volkswirtschaftlich noch politisch haltbar". Bünting warnte vor einem Akzeptanzverlust für Erneuerbare Energien angesichts stetig steigender Kosten. Wegen der bevorstehenden Bundestagswahl sei gleichwohl zu befürchten, dass es in den nächsten Monaten zu keinen politischen Entscheidungen komme. Das EEG regelt die Einspeisung von Strom etwa aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Es legt auch eine feste Vergütung für die Betreiber derartiger Anlagen fest. Die Zahlungen führen zu Aufschlägen auf die Stromkosten der Endkunden. RWE-Innogy-Chef Bünting würde sich zudem weitere Anreize für Investitionen etwa in Offshore-Windfarmen wünschen. Zum Beispiel fordert er noch mehr Planungssicherheit. Bürger sollen für Offshore-Pannen zahlen   Kiel/Berlin Die Verbraucher sollen Schadenersatzkosten für Verzögerungen bei der Netzanbindung von Windparks über den Strompreis mittragen. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Peter Altmaier (CDU) legten gestern entsprechende Reformvorschläge für die Haftungsregelungen vor, um die schleppende Anbindung der See-Windparks zu beschleunigen. Diese sehen vor, dass Netzbetreiber – je nach Verschuldungsgrad – Schadenersatzzahlungen in Millionenhöhe über eine Umlage auf den Strompreis aufschlagen können. Da es um Millionensummen geht, könnte dies den ohnehin steigenden Strompreis weiter belasten. Allerdings dürfen Schadensersatzzahlungen nicht auf Stromkunden umgelegt werden, wenn eine grobe Fahrlässigkeit des Netzbetreibers verantwortlich ist für Verzögerungen. Dann soll der Netzbetreiber 20 Prozent der Kosten tagen, maximal 20 Millionen Euro pro Fall und maximal 60 Millionen Euro pro Jahr. dpa Norddeutsche Rundschau  

Ausbau der Offshore-Windenergie soll beschleunigt werden

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, und der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Peter Altmaier, haben sich auf Eckpunkte einer gesetzlichen Regelung verständigt, mit denen der Ausbau der Offshore-Windenergie beschleunigt werden soll. Im Zentrum der Einigung stehen dabei eine Haftungsregelung und der Systemwechsel hin zu einem gesonderten Offshore-Netzentwicklungsplan für die Netzanbindungen von Offshore-Windparks.    

BSH genehmigt Konverterplattform und Seekabelsystem

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat heute die Konverterplattform „HelWin alpha“ und das Seekabelsystem „HelWin1“ zur Anbindung der Offshore-Windparks „Nordsee Ost“ und „Meerwind Süd/Ost“ genehmigt. Die Konverterplattform wird 250 m östlich des Windparks „Nordsee Ost“ errichtet werden. Das heute genehmigte Seekabelsystem dient der Anbindung der Offshore-Windparks „Nordsee Ost“ und „Meerwind Süd/Ost“. Das System umfasst sowohl die Stromkabel für den Transport von den Umspannwerken der beiden Windparks an die Konverterplattform als auch das Seekabel für den Transport der Elektrizität von der Konverterplattform zur seewärtigen Grenze des Küstenmeers. Das System ist mit einer Leistung von 576 MW genau auf die anzuschließenden Windparks ausgelegt. Die Konverterplattform liegt rund 32 km nördlich der Insel Helgoland im Vorranggebiet Windenergie „Südlich Amrumbank“. Der späteste Baubeginn ist für den 31.12.2014 festgelegt. Die Genehmigung erlaubt eine Laufzeit von 25 Jahren. Sie beginnt mit dem vollständigen Anschluss der Offshore-Windparks an die Konverterplattform. Erstmalig hat das BSH dem Übertragungsnetzbetreiber als Kompensation nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) im Benehmen mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) den Rückbau von alten Seekabeln auf einer Länge von 37,8 km auferlegt.       Windenergieanlagen, die effizienter, kostengünstiger und leiser sind, erforschen das Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen (ForWind) und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Zukunft auch gemeinsam. So wollen sie die Kapazität im Bereich der Windenergieforschung steigern und die deutsche Windenergieindustrie im internationalen Wettbewerb unterstützen. Vom 26. bis 29. Juni 2012 stellen die drei Forschungseinrichtungen auf der Windforce in Bremen in Halle 5 gemeinsam aus. Bündeln von Kompetenzen und Netzwerken Die drei Forschungseinrichtungen bündeln die Kompetenzen von über 600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der gesamten Bandbreite der Windenergie und decken so das gesamte System ab. Der Forschungsverbund erstreckt sich von Bremerhaven im Norden bis Oberpfaffenhofen im Süden über sieben Bundesländer. Gemeinsam können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler langfristige und strategisch wichtige Großprojekte von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung umsetzen. Die aus den drei Institutionen gewachsenen Verbindungen zu Akteuren der Windenergie im In- und Ausland, zu Herstellern, Zertifizierern, Energieversorgern, zur Hafenwirtschaft, Logistik und zu Zulieferern gewährleisten eine anwendungsnahe Forschung und die Arbeit an Problemlösungen. Nur durch ein konzertiertes Vorgehen können Synergien optimal ausgebaut und ein langfristig nachhaltiges Wachstum geschaffen werden. Umfangreiche Forschungsinfrastruktur Durch die Kooperation kann vorhandene Forschungsinfrastruktur gemeinsam genutzt werden. Zur Verfügung stehen bereits Rotorblatt-Prüfstände für Blätter bis zu 90 Metern Länge, ein Faserverbundtechnikum, eine Klimakammer, Testmöglichkeiten für Offshore-Materialproben sowie eine Anlage für die automatisierte Herstellung von CFK-Rotorblättern. Zudem können zahlreiche Windkanäle und LiDAR-Systeme genutzt werden. Viele Anlagen, wie zum Beispiel ein Windtestfeld, ein Testzentrum für Tragstrukturen und ein Prüfzentrum für komplette Gondeln von Windenergieanlagen befindet sich derzeit im Aufbau.

Netzanschluss für Trianel Windpark Borkum verschoben

Netzanschluss für Trianel Windpark Borkum verschoben  

BSH genehmigt Konverterplattform und Seekabelsystem

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat heute die Konverterplattform „HelWin alpha“ und das Seekabelsystem „HelWin1“ zur Anbindung der Offshore-Windparks „Nordsee Ost“ und „Meerwind Süd/Ost“ genehmigt. Die Konverterplattform wird 250 m östlich des Windparks „Nordsee Ost“ errichtet werden. Das heute genehmigte Seekabelsystem dient der Anbindung der Offshore-Windparks „Nordsee Ost“ und „Meerwind Süd/Ost“. Das System umfasst sowohl die Stromkabel für den Transport von den Umspannwerken der beiden Windparks an die Konverterplattform als auch das Seekabel für den Transport der Elektrizität von der Konverterplattform zur seewärtigen Grenze des Küstenmeers. Das System ist mit einer Leistung von 576 MW genau auf die anzuschließenden Windparks ausgelegt. Die Konverterplattform liegt rund 32 km nördlich der Insel Helgoland im Vorranggebiet Windenergie „Südlich Amrumbank“. Der späteste Baubeginn ist für den 31.12.2014 festgelegt. Die Genehmigung erlaubt eine Laufzeit von 25 Jahren. Sie beginnt mit dem vollständigen Anschluss der Offshore-Windparks an die Konverterplattform. Erstmalig hat das BSH dem Übertragungsnetzbetreiber als Kompensation nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) im Benehmen mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) den Rückbau von alten Seekabeln auf einer Länge von 37,8 km auferlegt.   Aufgrund von Verzögerungen beim Netzanschluss durch den Übertragungsnetzbetreiber Tennet wird sich die Inbetriebnahme des Trianel Windparks Borkum bis zum 2. Quartal 2013 verschieben. Obwohl die Windenergieanlagen des Herstellers AREVA Wind planmäßig geliefert werden konnten, führten Produktionsengpässe bei einigen Zulieferern dazu, dass die Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co KG (TWB) den gesamten Errichtungszeitplan für den Windpark in der Nordsee neu ausrichten muss. Tennet hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass sich der Netzanschluss um vier bis fünf Monate verspätet. Zudem lassen dringend benötigte Offshore-Komponenten länger als geplant auf sich warten. So hängt die Fertigung der 700 Tonnen schweren dreibeinigen Fundamente (Tripods) durch die Georgsmarienhütte AG-Tochter Weserwind AG ebenfalls deutlich hinter dem Zeitplan. Auch die Fertigstellung der Umspannplattform, mit deren Hilfe der auf dem Meer erzeugte Windstrom an Land gebracht wird und die eigene Stromversorgung sichert, ist erheblich verzögert. Die Umspannplattform wird von Alstom Grid verantwortet. Sowohl die Tripods als auch das Umspannwerk sollen dennoch in 2012 installiert werden, die entsprechenden Errichtungszeitfenster mit den Installationsunternehmen sind vertraglich gesichert. „Aufgrund der Gesamtsituation werden wir die Errichtungskampagne für die Windenergieanlagen um mehrere Monate verschieben“, erläutert Klaus Horstick, Geschäftsführer der Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH, den neuen Zeitplan. Ursprünglich war die Fertigstellung der ersten Ausbaustufe mit 40 Windkraftanlagen und einer Leistung von 200 MW für Ende des Jahres geplant. Seit Baubeginn am 1. September 2011 war die Errichtung des Trianel Windparks Borkum bisher planmäßig vorangeschritten. Ein halbes Jahr nach Baustart hat die Jack-Up-Barge „Goliath“ alle der insgesamt 120 Pfähle zur Befestigung der Tripods in den Meeresboden gerammt. Auch der Hersteller der Windenergieanlagen (WEA) AREVA Wind liefert planmäßig. Bereits im März dieses Jahres wurden von AREVA Wind die ersten 20 von insgesamt 40 Gondeln für den Trianel Windpark Borkum übergeben. Die einzelnen Komponenten der Windkraftanlagen – Turmsegmente, Rotorblätter und die Gondeln – warten nun auf ihre Endmontage. Derzeit werden die ersten Fundamente (Tripods) für den Trianel Windpark Borkum zum Baufeld, 45 Kilometer nordwestlich vor der Nordseeinsel Borkum, gebracht und in den Meersboden eingelassen. Für die am Windpark beteiligten 33 Stadtwerke und Trianel werden durch eine Verschiebung erhebliche Mehrkosten entstehen. „Derzeit gehen wir von einer benötigten Nachfinanzierung in Millionenhöhe aus“, beziffert Geschäftsführer Klaus Horstick die voraussichtlich entstehenden Kosten. „Unsere Gesellschafter haben sich mehrheitlich dafür entschieden, gemeinsam diese Hürde zu nehmen und den Ausbau der Offshore-Windenergie voranzutreiben.“   http://www.ftd.de/wissen/technik/:infografik-wie-aus-wind-energie-wird/50200826.html

Infografik Wie aus Wind Energie wird

InfografikMehr als 21.000 Windanlagen produzieren in Deutschland Strom für Haushalte und Betriebe. Bislang decken sie 6,4 Prozent des Verbrauchs. Wir gewähren Einblick ins Innere der Turbinen und zeigen, wie Luft eine Birne zum Glühen oder ein Radio zum Spielen bringt. von Michelle Röttger und Jens-Uwe Braun
     
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne