SMM – Neuer Rekord im Juli Deutsche Exporteure knacken erstmals 100-Milliarden-Marke

Feederdienste

Exporte

Stärkster Rückgang seit 2009

Freitag, 10. Oktober 2014
Rückschlag für Deutschlands Exporteure nach dem Rekordmonat Juli: Im August brachen die Ausfuhren zum Vormonat um 5,8 Prozent ein, wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte. Das ist der stärkste Rückgang seit gut fünfeinhalb Jahren: Im Januar 2009 war der Außenhandel wegen der weltweiten Wirtschaftskrise eingebrochen mit damals 7,1 Prozent Exportminus. Der Außenhandelsverband BGA stimmt die Unternehmen auf weiterhin schwere Zeiten ein. Die globalen Krisenherde schürten die Verunsicherung. pk Mehr im THB

Feederdienste

Durchschnittlich 40 Feeder-Dienste bedienten 2013 die Nord- und Ostseeregion. Hamburg ist in Nordeuropa mit inzwischen 160 Feeder- und Shortsea-Verbindungen zu den Ländern in der Nord- und Ostseeregion der bedeutendste Hafen für dieses Fahrtgebiet in Nordeuropa. Der Nord-Ostsee-Kanal bringt im Verkehr mit dem Ostseeraum für Hamburg eine Wegersparnis und damit kürzere Reisezeiten. Dies ist ein wichtiger Standortvorteil im Wettbewerb mit den weiter westlich gelegenen Seehäfen.

Feederschiffe

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Feederverkehre

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Liste der Feeder- und Shortsea-Verbindungen

Hier finden Sie eine Liste der Feeder- und Shortsea-Verbindungen des Hamburger Hafens.         Shipping Company...
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News

SMM 2014

Großer Andrang

Mittwoch, 10. September 2014

Auf der Weltleitmesse der maritimen Industrie in Hamburg herrschte gestern bereits Hochbetrieb.

Herbert Aly (v.l.), Axel Schimpf, Uwe Beckmeyer und Bernd Aufderheide gestern beim traditionellen Banddurchschnitt für die 26. maritime Weltleitmesse SMM in Hamburg

Mehrere tausend Menschen drängten sich am ersten SMM-Tag in den ausgebuchten Hallen und dem Außenbereich. Bis Freitag werden über 50 000 Fachbesucher erwartet. Morgens um 9.30 Uhr hatten der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Staatssekretär Uwe Beckmeyer, Messechef Bernd Aufderheide, Dr. Herbert Aly, CEO und Managing Partner Blohm + Voss und Chairman of the SMM Advisory Board, sowie Vizeadmiral Axel Schimpf, In­spekteur der Deutschen Marine, mit dem traditionellen Banddurchschnitt die 26. SMM, the leading international maritime trade fair hamburg, eröffnet. FBi Mehr im THB
 

Maritimer Koordinator Beckmeyer eröffnet weltgrößte Schiffbaumesse

(PresseBox) (Berlin, ) Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWi) und Maritime Koordinator der Bundesregierung, Uwe Beckmeyer, wird heute die weltgrößte Schiffbaumesse "SMM. Shipbuilding, Machinery & Marine Technology" in Hamburg eröffnen.Staatssekretär Beckmeyer: "Der gesamte Welthandel ist ohne die Schifffahrt nicht vorstellbar. Deutschland, als exportorientiertes Land, lebt von einer erfolgreichen Außenwirtschaft. Unsere Wirtschaft und Industrie sind auf die Innovationsstärke der maritimen Branche angewiesen und die SMM ist eine exzellente Leistungsschau der Unternehmen. Für ein nachhaltiges Wirtschaften brauchen wir modernste Technologien. Die maritime Branche kann eine wichtige Rolle spielen, wenn es um zentrale Zukunftsfragen wie die Energiewende, den Klima- und Umweltschutz oder die Rohstoffversorgung geht."Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt deshalb auch in diesem Jahr wieder den "Offshore-Dialogue" im Rahmen der SMM, der sich als Plattform für den Branchendialog etabliert hat. Auf der Konferenz diskutieren rund 500 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über die Potenziale der Offshore-Öl- und Gasproduktion sowie die Trends der Offshore-Windenergie und der maritimen Technologien.Die SMM ist die weltgrößte Schiffbaumesse. Sie findet alle zwei Jahre in Hamburg statt. In diesem Jahr präsentieren mehr als 2.000 Aussteller die neuesten Entwicklungen der internationalen Schiffbauindustrie; rund 50.000 Fachbesucherinnen und -besucher werden erwartet.
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Neuer Rekord im Juli Deutsche Exporteure knacken erstmals 100-Milliarden-Marke

Montag, 08.09.2014, 08:40
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dpa/Axel Heimken Deutschland exportierte im Juli Waren im Wert von mehr als 100 Milliarden Euro
Trotz der vielen Krisen auf der Welt haben die deutschen Exporteure einen neuen Rekord erzielt. Im Juli exportierten sie Waren im Wert von 101 Milliarden Euro - so viel wie noch nie innerhalb eines Monats. Einen besonders großen Anteil hatte die Autobranche.
Die deutschen Exporteure haben trotz der Russland-Sanktionen erstmals in einem Monat die Umsatzmarke von 100 Milliarden Euro geknackt. Ihre Einnahmen stiegen im Juli um 8,5 Prozent zum Vorjahresmonat auf 101 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. "Das ist ein Exportrekord für einen einzelnen Monat", sagte ein Statistiker. "Besonders die Autobranche hat dazu beigetragen." Auch der Überschuss in der Handelsbilanz - die Differenz zwischen Aus- und Einfuhren - erreichte mit 23,4 Milliarden einen neuen Höchstwert. Möglicherweise fällt die Exportstatistik wegen der späten Sommerferien so ausgesprochen gut aus. Die für einen Juli ungewöhnlich wenigen Ferientage hatten zuvor bereits die Industrieaufträge und die Produktion überraschend deutlich steigen lassen. "Es kann sein, dass die späten Sommerferien das Ergebnis besser aussehen lassen", sagte der Chefvolkswirt der Berenberg Bank, Holger Schmieding. "So haben im industrie- und exportstarken Niedersachsen die Ferien einen Monat später als üblich begonnen."

"Gefahren sind nicht weg"

DekaBank-Ökonom Andreas Scheuerle misst dem starken Abschneiden große Bedeutung zu, "denn das aufgrund der geopolitischen Risiken wackelige dritte Quartal wird damit stabilisiert". Das mindere die Rezessionsängste, nachdem das Bruttoinlandsprodukt im Frühjahr unerwartet um 0,2 Prozent geschrumpft war. "Die aus der Geopolitik resultierenden Gefahren sind damit aber nicht weg", warnte Scheuerle. "Sie schweben weiter wie ein Damoklesschwert über der deutschen Konjunktur." Vor allem die gegenseitigen Sanktionen der EU und Russland im Ukraine-Konflikt hatten Sorgen vor Belastungen für die Wirtschaft geschürt. Die Ausfuhren in die nicht zur Euro-Zone gehörenden EU-Länder - wozu etwa Großbritannien und Polen zählen - zogen im Juli mit 15,9 Prozent zum Vorjahresmonat besonders kräftig an. Die Exporte in die Euro-Länder wuchsen um 6,2 Prozent, die außerhalb der EU um 7,2 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat kletterten die Exporte um 4,7 Prozent und damit so stark wie seit Mai 2012 nicht mehr. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet. Die Importe nahmen mit 1,8 Prozent überraschend stark ab.

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