VDR: Neuer Maritimer Koordinator mit Seewasser im Blut u. SPD Herrn Johannes Kahrs Frau HagedornMdB HA

BettinaMathias Plakat56
 

Johannes Bettina Günther LTSH

   

Bmrk.Btr. HP unsere Vorkämpfer NOK Mathias Stein Kai Vogel Serpil Midylati Johannes Kahrs Lars

Winter

Bettina Hagedorn meine Wenigkeit. in Kiel. Bmrk. Btr. HP/blog

http://www.maritimheute.de/parlamentarischer-abend-zum-nord-ostsee-kanal-wirtschaft-fordert-umfassende-modernisierung/ Copyright Maritim heute danke Ingo ( Herr Egloff ) Ihr seid toll 28.09.2014 siehe unten

Parlamentarischer Abend zum Nord-Ostsee-Kanal: Wirtschaft fordert umfassende Modernisierung

Zusammenfassung aller beteiligten SPD 'ler die für den NOK und WSV einstehen und die maritime Wirtschaft in Deutschland voranbringen.

Parlamentarischer Abend zum Nord-Ostsee-Kanal: Wirtschaft fordert umfassende Modernisierung

Parlamentarischer Kanalabend Parlamentarischer Kanalabend
Mehr als 100 Gäste, unter ihnen gut 20 Mitglieder des Deutschen Bundestages, haben sich am Dienstagabend (23.09.2014) in der Landesvertretung Schleswig-Holstein in Berlin umfassend über den aktuellen Zustand sowie den Investitionsbedarf am Nord-Ostsee-Kanal informiert.Eingeladen hatte zu dem Parlamentarischen Abend unter dem Motto “Lebensader Nord-Ostsee-Kanal – Maritime Logistik für Deutschland und Europa” die Initiative Kiel-Canal e.V. in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V., Hafen Hamburg Marketing, der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen, Seaports of Niedersachsen, dem Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen e.V., der IHK Nord, dem JadeWeserPort und Via Bremen. Jens Broder Knudsen, Vorsitzender der Initiative Kiel-Canal e.V., erinnerte in seinem Grußwort an die vielfältigen Funktionen der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt: “Der Nord-Ostsee-Kanal ist weit mehr als nur ein wichtiges Element des europäischen Verkehrswegenetzes, er ist vielmehr ein unverzichtbares Tor für die exportorientierte deutsche Wirtschaft”, betonte Knudsen. Gemeinsam mit den deutschen Seehäfen sei er ein unverzichtbarer Standortfaktor für die Exportwirtschaft der Bundesrepublik und sichere Beschäftigung sowie Wertschöpfung auch in südlichen Binnenländern wie Baden-Württemberg und Bayern. Direkt hingen Tausende Arbeitsplätze vom Kanal ab, fügte Knudsen hinzu. Nicht zu vernachlässigen sei außerdem seine Bedeutung für den Klimaschutz: “Der Weg in die Ostsee ist durch den Nord-Ostsee-Kanal bis zu 800 km kürzer als um die Nordspitze Dänemarks”, erläuterte Jens Broder Knudsen, “800 km weniger Wegstrecke bedeuten je nach Schiffstyp bis zu 50 t weniger Treibstoffverbrauch – und weniger Treibstoffverbrauch bedeutet weniger Emissionen und damit eine Entlastung unseres Klimas”. Große Bedeutung für Seehäfen und die Wirtschaft am Kanal Mit den anderen Referenten des Parlamentarischen Abends war sich Knudsen darin einig, dass der Kanal immer weniger in der Lage ist, dem Verkehrsbedarf gerecht zu werden. Mit deutlichen Worten kritisierte Dr. Andreas Schmidt, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen und Geschäftsführer der Rhenus Midgard GmbH & Co. KG, den gegenwärtigen Zustand der Wasserstraße: “Der Nord-Ostsee-Kanal ist durch Schleusenausfälle und einen nicht mehr zeitgemäßen Ausbauzustand zum Nadelöhr geworden. Eine Modernisierung dieser Wasserstraße ist dringend erforderlich und im Interesse der niedersächsischen Seehäfen und der gesamten deutschen Exportwirtschaft”. Unterstützung erfuhr er von den anderen großen deutschen Nordseehäfen. Für Ingo Egloff, Vorstand Hafen Hamburg Marketing e.V., steht fest, dass der Hamburger Hafen in seiner Funktion als logistische Drehscheibe des seeseitigen Außenhandels zur Abwicklung der wachsenden Güterströme auf einen funktionsfähigen und störungsfrei befahrbaren Nord-Ostsee-Kanal angewiesen ist. Der Kanal sei als kürzeste, schnellste und umweltfreundlichste Seeverbindung in den Ostseeraum für die zukünftige Entwicklung der Industrie und Hafenwirtschaft in der erweiterten Metropolregion Hamburg von größter Bedeutung. Der Erhalt und Ausbau des Kanals sei im Rahmen der Verkehrsinfrastruktur Deutschlands eine nationale Aufgabe und zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft und Häfen unbedingt erforderlich. “In der Funktion als zukünftiges Drehkreuz für europäische Verteilerverkehre, insbesondere mit Skandinavien, den osteuropäischen EU-Ländern und Russland, ist Wilhelmshaven mit dem Container Terminal im JadeWeserPort auf die uneingeschränkte Befahrbarkeit des Nord-Ostsee-Kanals angewiesen”, bestätigte auch der Geschäftsführers der Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing GmbH & Co. KG, Andreas Bullwinkel, “Ziel ist es, jederzeit funktionierende Lieferketten in den baltischen Raum anbieten zu können”. Doch nicht nur für die deutschen Seehäfen hat die uneingeschränkte Verfügbarkeit des Nord-Ostsee-Kanals einen hohen Stellenwert. Frank Schnabel, Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbands Schleswig-Holsteinischer Häfen und Geschäftsführer der Schramm Group, erinnerte am Rande des Parlamentarischen Abends an die Bedeutung für viele Betriebe im direkten Einzugsbereich: “Als meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt ist der Kanal nicht nur eine Transitwasserstraße für die weltweite Seeschifffahrt und den Hafen Hamburg, sondern ebenso von immenser Bedeutung für die ansässigen Industrie- und Handelsunternehmen, da die Kanalhäfen die Funktion der Ver- und Entsorgung der Unternehmen übernehmen und ebenso wichtige Transitverladungen über die Häfen abgewickelt werden”. Umfassende Modernisierung “ein echtes Marktbedürfnis” Als Vorsitzender der Initiative Kiel-Canal zeichnete Jens Broder Knudsen ein ernüchterndes Bild der gegenwärtigen Verhältnisse am Kanal: Zum Teil jahrzehntelang aufgeschobene Investitionen führten zu immer häufigeren Ausfällen der Schleusenanlagen und machten den Kanal damit zu einem für die Reeder unkalkulierbaren Nadelöhr. Die beiden Kammern der sogenannten “Kleinen Schleuse” in Kiel-Holtenau seien baufällig und bereits seit längerer Zeit komplett außer Betrieb, die “Große Schleuse” in Brunsbüttel arbeite mit Provisorien, die auch in den kommenden Jahren jederzeit Ausfälle befürchten lassen. Aus dieser Unzuverlässigkeit sei ein Imageproblem erwachsen, das den Kanal schon jetzt belaste und inzwischen an den Transitzahlen auch statistisch ablesbar sei. Ein rasches, umfassendes Modernisierungsprogramm für den Kanal sei daher unabdingbar. Diese Einschätzung bestätigte am Rande des Parlamentarischen Abends Dr. Alexander Geisler, Geschäftsführer des Zentralverbands Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS): “Der Nord-Ostsee-Kanal ist eine internationale Wasserstraße, man muss sich darüber in Klaren sein, dass jede noch so kleine Störungen von der Kundschaft im Ausland sehr genau wahrgenommen wird”. Für den ZVDS seien Instandsetzung und Ausbau des Kanals – wie auch der Ausbau der anderen Wasserstraßen – ein echtes Marktbedürfnis. “Kommt es zu weiteren Verzögerungen, so wird dies die Anstrengungen der Schiffsmakler, Verkehre anzuziehen und Vertrauen bei den Reedereien für die deutschen Häfen aufzubauen, zunichtemachen”, gab sich Dr. Alexander Geisler überzeugt. Forderungen: Schleusenerneuerung, Begradigung, Vertiefung Ausdrücklich lobten die Redner des Parlamentarischen Abends, dass die Bundespolitik in den vergangenen Monaten wichtige Weichen für die Zukunft des Nord-Ostsee-Kanals gestellt habe. Neben dem beschlossenen Neubau einer fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel sowie der Begradigung der Oststrecke vor Kiel seien jedoch auch eine Erneuerung der bestehenden Schleusen in Kiel-Holtenau und Brunsbüttel sowie eine Vertiefung des gesamten Kanals von 9,5 auf 10,5 Meter notwendig. “Die Feederschiffe, die Container von den großen Nordseehäfen in den Ostseeraum weiterverteilen, werden immer größer breiter. Damit tauchen sie auch tiefer ins Wasser ein als früher”, erläuterte Jens B. Knudsen diese Forderung. Um die notwendige Modernisierung zügig und effizient durchführen zu können, benötige die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zusätzliche Ingenieure und Planer. Außerdem sei die rasche Aufstellung eines Masterplans notwendig, der als roter Faden durch die anstehenden Arbeiten führen und Verlässlichkeit sowie Vertrauen auch für die Kanalkundschaft schaffen könne. Anwachsen der Ladungsmenge auf bis zu 150 Mio. Tonnen vorstellbar Dass Investitionen in den Nord-Ostsee-Kanal selbst Unternehmen anlocken, die weit von den deutschen Küsten entfernt ihren Firmensitz haben, verdeutlichte die Hauptrede des Unternehmers Johann Bögl, Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl aus dem oberpfälzischen Neumarkt. Am Beispiel der Max Bögl Wind AG, die sich Mitte Juli direkt am Kanal in Osterrönfeld angesiedelt hat, sprach er auf dem Parlamentarischen Abend über die Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals für Deutschland. Auch Jens Broder Knudsen ist davon überzeugt, dass sich eine Modernisierung des Nord-Ostsee-Kanals lohnt: “Ich glaube, dass ein modernisierter Kanal in den kommenden zwei Jahrzehnten durchaus die Marke von 150 Millionen Tonnen Ladung erreichen könnte”, gab er sich angesichts der im Mai neu vorgelegten Seeverkehrsprognose bis 2030 zuversichtlich. Derzeit liegt das Ladungsvolumen bei etwa 100 Millionen Tonnen jährlich. Von einem deutlichen Anstieg des Ladungsvolumens geht im Übrigen auch die IHK Schleswig-Holstein aus. Ihre Präsidentin, Friederike C. Kühn, prognostizierte kürzlich ein weiteres Anwachsen der Verkehrsmengen und damit auch des Gütertransports auf dem Wasser: “Der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals als Wasserstraße mit dem weltweit höchsten Verkehrsaufkommen und wichtige Verbindung zu den Seehäfen Norddeutschlands in den Ostseeraum ist deshalb dringend erforderlich”, so Kühn, “die Ertüchtigung ist eine Voraussetzung für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens und ein wesentlicher Standortfaktor auch für Schleswig-Holstein. Mit der Resonanz auf ihren Parlamentarischen Abend zum Nord-Ostsee-Kanal in Berlin sind die Gastgeber zufrieden. “Die Bundespolitik hat deutlich gemacht, dass sie die Bedeutung des Kanals erkennt und zu wirkungsvollen Weichenstellungen bereit ist”, resümierte Jens Broder Knudsen. Den aktuellen verkehrs- und finanzpolitischen Diskussionsstand zum Kanal hatte am Dienstagabend die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn als Mitglied des Haushaltsausschusses sowie als stellvertretendes Mitglied des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages zusammengefasst.
 

Porträt       Johannes Kahrs und Bettina Hagedorn im BT HA haben wir es zu verdanken,

dass wir im Endeffekt 1, 5 Mrd € in den nächsten Jahren für den NOK bekommen, incl.  Mittel

aus der EU  , ich freue mich ganz einfach.

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article125139667/Ingo-Egloff-ist-neuer-Vermarkter-des-Hafens.html

Copyright Hamburger Abendblatt Bmrk.Btr. HP Blog Gratuliere Herzlich , jemand besseren hätten Sie nicht finden können. Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg , jetzt insbesondere bei der Zentralen Koordinierungstelle deutscher Seewasserstrassen  (WSV Nord ) die in vollem Einklang von Hamburg und Bremen in einem der beiden Häfen Ihren Sitz haben muss.  
Bmrk.Btr. HP: Besonders begeistert bin ich , dass  Johannes (Herr Kahrs )Bettina ( Frau Hagedorn)
Bundestagsabgeordnete Ostholstein im Bundestag Haushaltsausschuss für Verkehrsangelegenheiten
zuständig ist, da wird mein Chef Verk Mi Herr Dobrindt sehr genau geprüft und für unseren Kanal ist das
eine Superentwicklung  und Herr Beckmeyer als maritimer Koordinator der Bundesregierung. Nochmals
vielen Dank.
24.02.14, 09:47

Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) treiben weiterhin die beiden für den Hafen bedeutsamen

Themen Elbvertiefung und Nord-Ostsee-Kanal um. Bei der im Juli beginnenden Verhandlung

vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über die umstrittene Elbvertiefung werde eine

«eigene Mannschaft» vor Ort sein.

Die tiefere Fahrrinne werde benötigt, um in der Konkurrenz zu den nordeuropäischen Häfen

wettbewerbsfähig zu bleiben, bekräftigte Horch. Sie soll das Anlaufen vollbeladener

Großcontainerschiffe ermöglichen.

Aber auch ein gut funktionierender Nord-Ostsee-Kanal ist für den Hafen ein Wettbewerbsfaktor.

Um 10 Prozent auf 2,3 Millionen TEU legten die Containertransporte im Zubringerverkehr zu den

nordeuropäischen Ostseehäfen zu. Über die Modernisierung und den Ausbau der deutschen

Wasserstraße will Senator Horch am Freitag mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) reden.

«Unser Eintreten für eine Verbesserung der Infrastruktur ist keine norddeutsche Folklore,

sondern im Zusammenhang mit ihrer bundesweiten Relevanz zu sehen», ergänzte Marketing-Vorstand

Ingo Egloff. Rund 260 000 Arbeitsplätze seien bundesweit direkt oder indirekt mit dem Hamburger Hafen

verbunden. «Der deutschen Wirtschaft droht ein Milliardenschaden, wenn jetzt nicht schnell die Milliarde

investiert wird, die zur Beseitigung des Sanierungsstaus am Nord-Ostsee-Kanal benötigt wird», mahnte

der Chef des DGB-Nord, Uwe Polkaehn.

Copyright Welt 20.05.14, 07:49

http://www.abendblatt.de/meinung/article128200366/Burchardkai-Giftpfeile-im-Hamburger-Hafen.html

Burchardkai: Giftpfeile im Hamburger Hafen

  Copyright Hamburger Abendblatt Bmrk.Btr. HP Blog Ingo Egloff ist der beste Mann , den Hamburger Marketing für diese Position finden konnte.

Hamburgs wichtigste Branche muss Defizite offen ansprechen

Von Olaf Preuß
Olaf Preuß

Seit Beginn des Jahres verstärkt Ingo Egloff die Geschäftsführung von Hafen Hamburg Marketing.

Er ist damit einer der wichtigsten Repräsentanten des Hamburger Hafens für Gesprächspartner auf

der ganzen Welt. Bei seiner ersten Präsentation von Quartalszahlen übernahm Egloff – früherer

Landeschef der Hamburger SPD und Bundestagsabgeordneter – am Montag sogleich die Abteilung

Attacke. Für den Hafen ist dieses Engagement höchst löblich, allerdings reitet die Kavallerie

zunächst noch in die falsche Richtung: Kritik an logistischen Defiziten im zentralen Hafenbereich

rund um den größten Hamburger Terminal Burchardkai, so argwöhnt Egloff, werde unter der Hand

vor allem von Hamburgs Hafenkonkurrenz an der Nordsee gestreut und gelenkt. Wer Engpässe in

Waltershof kritisiert, zählt nach dieser Lesart zur fünften Kolonne Rotterdams oder, schlimmer noch,

Bremerhavens und Wilhelmshavens. Insofern hat sich der neue Co-Chef des Hafen-Marketings erstaunlich

schnell in alt erprobte rhetorische Muster der Hamburger Hafenwirtschaft eingeübt.

Bedenklicher noch ist allerdings, dass sich die Akteure der komplexen Hafenbranche in der Hansestadt

hinter vorgehaltener Hand nur allzu oft darüber freuen, wenn gerade einmal ein anderer von ihnen

öffentlich in der Kritik steht. Defizite werden jederzeit gern angeprangert, am liebsten beim Betrieb

nebenan und natürlich anonym. Offene Debatten sind nicht die Stärke des tradierten Gewerbes.

Wohlgemerkt: Hamburg ist einer der modernsten und erfolgreichsten Häfen der Welt. Etliche

Einflussgrößen, die den Verlauf des Hafenumschlags prägen, sind von der Stadt aus kaum oder

gar nicht zu beeinflussen, vom Zustand der Bundesstraßen und Autobahnen über die Formierung

neuer Allianzen in der Schifffahrt bis hin zur Entwicklung des Welthandels. Diejenigen Faktoren,

die in der Stadt selbst behandelt werden können, müssten deshalb umso nachdrücklicher sachlich und

transparent abgehandelt werden. Ein Welthafen mit Konflikten ist ein Hafen, der lebt und wächst.

Ein Hafen mit Grabesruhe hingegen hat seine besten Zeiten wohl hinter sich.

Ingo Egloff ist neuer Vermarkter des Hafens

Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Ingo Egloff ist neuer Chef des Hafen Hamburg Marketing.

Er wirbt damit für den Standort und will dem Binnenschiff mehr Geltung verschaffen. Von Martin Kopp   
Foto: HA / A.Laible
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Sie werben künftig als Doppelspitze für den Hamburger Hafen: Ingo Egloff und Axel Mattern (v.l.)<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />
Sie werben künftig als Doppelspitze für den Hamburger Hafen: Ingo Egloff und Axel Mattern (v.l.)

Hamburg. "Roter Filz", "Vetternwirtschaft" und "Partei-Gekungel". Die Schlagworte, die den neuen

Chef von Hafen Hamburg Marketing (HHM) bei seiner Amtseinführung vor einigen Wochen begleiteten,

waren wenig schmeichelhaft. Doch Ingo Egloff, 57, hat ein dickes Fell. Das hat er sich im Laufe

seiner politischen Karriere, die nicht ohne Rückschläge verlief, zugelegt. Also zuckt der ehemalige

SPD-Politiker die Achseln, wenn er solche Vorwürfe hört: "Mir wurde von unabhängiger Seite bestätigt, dass

ich die beste Bewerbung abgegeben hätte", sagt er. "Ich muss niemandem mehr etwas beweisen." Copyright Hapag Lloyd

hapagpier-nacht

Kurz vor Weihnachten hatte der HHM-Aufsichtsrat Egloff überraschend zum Nachfolger von

Claudia Roller und neuem Vorstand des Hafenmarketings erklärt. HHM ist ein Verein, dem

etliche Hafenbetriebe angehören. Hauptfinanzier ist die Hamburg Port Authority (HPA).

Der Verein ist im In- und Ausland der wichtigste Werbe- und Marketingträger des größten

deutschen Seehafens. Und den Hafen kennt Egloff sehr gut. Seit seiner Wahl in die

Hamburgische Bürgerschaft 2001 hat sich der Jurist mit der Wirtschaft in der Hansestadt

und dem Hafen im besonderen befasst. Bis 2007 war er wirtschaftspolitischer Sprecher

der SPD-Fraktion und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. Schnell wurde er zum

Hafenexperten und zu dessen Fürsprecher: Als viele Genossen noch zögerten, bekannte

sich Egloff klar zur Elbvertiefung. 2011 zog er in den Bundestag ein, wurde Mitglied im

Ausschuss für Wirtschaft und Technologie und dort zum Sprecher für die maritime Wirtschaft

ernannt. Hier erarbeitete er Grundsatzanträge zur maritimen Wirtschaft. Im September 2013

war im Bundestag Schluss, ein Nachwuchs-Politiker hatte ihm den Wahlkreis abgejagt.

Egloff musste seinen Platz räumen.

Nicht zuletzt daher rührt das Gerücht, Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) habe bei der

Besetzung des HHM-Vorstandspostens seine Finger im Spiel gehabt. Denn die Hamburger SPD hat

Egloff einiges zu verdanken: In ihrer schwärzesten Stunde in der Nachkriegszeit, nachdem bei einer

Abstimmung unter den Parteimitgliedern Stimmzettel gestohlen worden waren, stellte er sich als

neuer Parteivorsitzender zur Verfügung. In seiner Amtszeit gelang es ihm nicht, die Schuldigen zu finden.

Aber er brachte wieder Ruhe in die schwer erschütterte Partei. Dem linken SPD-Flügel war er immer ein

Dorn im Auge. Die Schlappe bei der Bundestagswahl 2009 wurde auch ihm angelastet. Egloff gab sein Amt

auf.

Heute sagt er: "Ich will politisch nichts mehr werden." Das macht er auch den ganzen Mitgliedsunternehmen

deutlich, die er nun in seinem neuen Job nach und nach besuchen will. Bei knapp 300 HHM-Mitgliedern

hat er eine Menge vor, zumal der verheiratete Familienvater derzeit noch ein anderes Projekt vorantreiben

will: eine deutliche Steigerung der Gütertransporte aus dem Hamburger Hafen per Bahn und Binnenschiff in

den Osten der Republik. "Wir regen uns immer nur über die lächerlichen 100.000 Container

auf, die per Binnenschiff aus Hamburg abtransportiert werden, und vergessen, dass das gesamte

Ladungsaufkommen Richtung Osten viel größer ist. Kohle, Getreide, Düngemittel – insgesamt werden

jährlich zehn Millionen Tonnen aus dem Hamburger Hafen per Binnenschiff weggeschafft", sagt Egloff.

Die meisten Güter werden derzeit über den Elbeseitenkanal in die Mitte der Republik gefahren. Doch

gerade für die Elbe und den Osten sei wesentlich mehr drin. "Sachsen ist im Osten Deutschlands das

Bundesland mit dem höchsten Transportaufkommen aus unserem Hafen", sagt er. Deshalb wolle er

den Bund bei den Plänen für das Gesamtkonzept antreiben und die Regionalverwaltungen ebenso.

"Die Elbanrainer sind komplett zerfleddert", sagt Egloff.

Zudem habe der Hamburger Hafen gewachsene enge Beziehungen zu Osteuropa, der Wachstumsregion

schlechthin. Das stärke die Hinterlandanbindung des Hamburger Hafens, im Gegensatz zu den

Konkurrenten in Rotterdam und Antwerpen sowie deren Binnenhafen duisport in Duisburg. Diese haben

über die Rheinschiene enge Verbindungen zu den Ländern Südwesteuropas, und denen macht die Euro-Krise noch immer zu schaffen. Da ist weniger Ladung gefragt.

Egloff und sein Vorstandskollege, Axel Mattern, bilden künftig eine Doppelspitze bei HHM.

Sie haben sich die Arbeit aufgeteilt: Während Mattern wie bisher bei den großen maritimen Firmen

im fernen Ausland für den Hamburger Hafen wirbt, wird sich Egloff verstärkt um deutsche Partner

sowie das politische Lobbying beim Bund sowie bei der EU in Brüssel kümmern. Zumindest für Ersteres

ist er durch seine Zeit in Berlin bestens präpariert. "Wir sind als Hafen Marketing keine Folkloreveranstaltung,

sondern vertreten den größten deutschen Exporthafen, der nationale Aufgaben erfüllt". Sätze wie diesen

schüttelt Egloff aus dem Ärmel und kann damit auch bei bayerischen Kollegen punkten.

Dabei kann er darauf bauen, dass in Berlin das Verständnis für die maritime Industrie langsam wächst:

"Der Skandal mit den Pannen beim Nord-Ostsee-Kanal hat manchem die Augen geöffnet", sagt Egloff

mit Blick auf den längeren Ausfall des Schleusenbetriebs wegen des Sanierungsstaus. Bei der

Bundesregierung dürfte Egloff mit Hafenproblemen schneller Gehör finden als seine Vorgängerin:

Egloff hat nämlich einen kurzen Draht zum maritimen Koordinator der Bundesregierung, Uwe Beckmeyer.

Zusammen mit diesem hat Egloff in seiner Berliner Zeit die Bundestagsarbeitsgruppe Schifffahrt,

Schiffsfinanzierung, Werften und Offshore geleitet.

uwebeckmeyer
Foto: Uwe Beckmeyer ist parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister
für Wirtschaft und Energie. Am 29. Januar wurde er zum Koordinator der
Bundesregierung für die maritime Wirtschaft berufen. Foto: Bundesregierung/Bergmann
http://www.verkehrsrundschau.de/binnenschifffahrt-mit-eigener-parlamentsgruppe-im-bundestag-1326563.html

Binnenschifffahrt mit eigener Parlamentsgruppe im Bundestag

Die Arbeit der Parlamentarischen Gruppe Binnenschifffahrt im Bundestag wird fortgesetzt.Copyright Verkehrsrundschau
Die Parlamentarische Gruppe Binnenschifffahrt arbeitet seit 1996
Foto: Picture Alliance/dpa/Michael Kappeler
Berlin. Die Berichterstatter der vier Fraktionen CDU/CSU, SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen haben sich am 12. Februar 2014 in einem ersten Treffen darauf verständigt, die Arbeit der Parlamentarischen Gruppe Binnenschifffahrt (PGBi) auch in der 18. Legislaturperiode fortzusetzen. Als Sprecher der PGBi kandidieren erneut Matthias Lietz (CDU), Gustav Herzog (SPD), Herbert Behrens (Linke) und Valerie Wilms (Bündnis 90/Die Grünen). Die Funktion des Koordinators übernimmt Gustav Herzog. Beim Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) begrüßt man diese Entscheidung der Parlamentarier. „In den vergangenen Jahren haben wir sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der PGBi sammeln können und freuen uns auf die Fortsetzung des intensiven und konstruktiven Dialogs“, sagt Georg Hötte, Präsident des BDB. Die Parlamentarische Gruppe ist seit 1996 im Bundestag aktiv und hat viele Impulse für die weitere Entwicklung der Wasserstraßeninfrastruktur und für die Gestaltung der Rahmenbedingungen gegeben. Präsident Georg Hötte nennt Ziele des BDB: „Der Erhalt und Ausbau der Flüsse und Kanäle, die Gestaltung des nächsten Bundesverkehrswegeplans, die Finanzierung der Infrastruktur, sowie die Ausstattung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung mit entsprechend qualifiziertem Personal sind zentrale Punkte, die wir mit der PGBi gemeinsam in Angriff nehmen wollen.“ Auch bei der Umsetzung der Ankündigung der Bundesregierung, das Förderprogramm für abgasarme Motoren attraktiver zu gestalten und die Binnenschiffsflotte zu modernisieren, baue die Branche auf die Unterstützung der Parlamentarier. Im März soll in Berlin die offizielle Gründungsversammlung der Gruppierung stattfinden. Zuletzt gehörten rund 60 Abgeordnete des Deutschen Bundestags der PGBi an. Zu wenig Personal Eines der anstehenden Themen für die PGBi wird sicherlich die personelle Ausstattung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sein. Im Jahr 2013 waren bereitgestellte 190 Millionen Euro nicht abgerufen worden, weil in der Verwaltung  entsprechendes Personal für die Planung gefehlt hat. BDB-Präsident Hötte konkretisiert die Kritk: „Nach uns vorliegenden Informationen fehlen in der Verwaltung mehrere hundert Planungsingenieure und Juristn, um sämtliche Erhaltungs- und Ausbaumaßnahmen an den Flüssen und Kanälen zeitnah zu realisieren. Wir fordern den Bund daher auf, an beiden Stellen zu handeln: Mehr Personal und mehr Geld für die Wasserstraßeninfrastruktur!“ Als mögliche Alternative sieht man beim BDB auch die Ausgliederung der Planungs- und Baumaßnahemn in eine Privatgesellschaft.  (kitz)
Mehr zum Thema: Binnenschifffahrt, Bu
Johannes Kahrs :
Berlin Wer in den Bundestagsfraktionen die Haushaltspolitik verantwortet, kann sicher sein, damit auch gegenüber den Ministerien im Vorteil zu sein. Denn Haushaltspolitiker haben das letzte Wort, wenn es um die Verteilung von Geld geht. Außerdem sind sie aufmerksame Wächter über die Euro-Rettungspolitik - und können sich auf diese Weise öffentlichkeitswirksam in Szene setzen.
Wichtige Bundesbauvorhaben in Schleswig-Holstein – wie z.B. die zügige, verlässliche Finanzierung
der Grundsanierung des Nord-Ostsee-Kanals für 1,3 Mrd. Euro – habe ich seit Jahren mit meinem
Hamburger Kollegen Johannes Kahrs im Haushaltsausschuss voran getrieben. Gerade wegen der
wichtigen Verkehrsbaumaßnahmen des Bundes im Norden, der stets knappen Finanzmittel im
Haushalt und der einseitigen Ausgabepolitik bayrischer CSU-Verkehrsminister habe ich mich
sehr bewusst für diese neue Zuständigkeit und Verantwortung entschieden und bin froh, j
etzt auch als Stellvertreterin dem Verkehrsausschuss anzugehören.“
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn aus Ostholstein wird Ende Januar als
Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses gewählt, dem sie bereits seit 11 Jahren angehört.
Der Ausschuss ist das parlamentarische Pendant des Bundesrechnungshofes und setzt sich stets
kritisch mit Vorgängen von Steuerverschwendung aller Ministerien auseinander – er arbeitet über alle
Fraktionsgrenzen hinweg überwiegend mit einstimmigen Beschlüssen zusammen.
Uwe Beckmeyer ist der neue Maritime Koordinator der Bundesregierung. Der 64-jährige Bremerhavener
ist SPD-Mitglied, Ex-Senator und gilt als erfahrener Fachpolitiker.
Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/johannes-kahrs-der-anti-schaeuble/9348400.html

Johannes KahrsDer Anti-Schäuble

In den Koalitionsgesprächen reklamierte er den Finanzministerposten für die SPD und wurde von seiner Partei zurückgepfiffen. Jetzt ist Johannes Kahrs Chefhaushälter - und kann damit Schäuble manchmal in die Quere kommen.
Der SPD-Abgeordnete Johannes Kahrs: Als Chefhaushälter seiner Fraktion auch Gegenspieler von Finanzminister Schäuble. Quelle: dpa
Der SPD-Abgeordnete Johannes Kahrs: Als Chefhaushälter seiner Fraktion auch Gegenspieler von
Finanzminister Schäuble. Quelle: dpa
Berlin Wer in den Bundestagsfraktionen die Haushaltspolitik verantwortet, kann sicher sein, damit auch gegenüber den Ministerien im Vorteil zu sein. Denn Haushaltspolitiker haben das letzte Wort, wenn es um die Verteilung von Geld geht. Außerdem sind sie aufmerksame Wächter über die Euro-Rettungspolitik - und können sich auf diese Weise öffentlichkeitswirksam in Szene setzen.

In der SPD gab es um den einflussreichen Posten des haushaltspolitischen Sprechers eine

Kampfkandidatur. Der bisherige Amtsinhaber Carsten Schneider ist zum stellvertretenden

Fraktionsvorsitzenden aufgestiegen. Um seine Nachfolge bewarben sich Bettina Hagedorn,

Bundestagsabgeordnete aus Schleswig-Holstein, und Johannes Kahrs, Sprecher des konservativen

Seeheimer Kreises. Beide sitzen als einfache Mitglieder schon länger im Haushaltsausschuss und waren bisher Schneiders Stellvertreter.

Am Ende machte Kahrs das Rennen. Allerdings mit Verzögerung. Im ersten Wahlgang um den

Posten der AG Haushalt kam es zwischen ihm (95 Stimmen) und Hagedorn (93) quasi zum Patt,

im notwendigen zweiten Wahlgang behielt Kahrs dann knapp mit 96 zu 91 Stimmen die Oberhand.

Dass ausgerechnet Kahrs damit die Chance bekommt, auch mal den Gegenspieler von Finanzminister

Wolfgang Schäuble (CDU) zu mimen, dürfte viele überrascht haben.

Denn Kahrs war es, der sich in den Koalitionsverhandlungen offen gegen Schäuble gestellt hat und

dessen Anspruch, auch künftig das Bundesfinanzministerium zu leiten, mehrmals infrage stellte –

zum Ärger der Parteispitze. „Johannes Kahrs spricht nicht für die SPD. Im Zweifel spricht er nur für

sich selbst“, wies die damalige Generalsekretärin Andrea Nahles ihren Parteifreund zurecht.

Kahrs beeindrucken derartige Rüffel nicht. Dazu sitzt er viel zu fest im Sattel. Dem Bundestagsabgeordneten aus dem Hamburger Wahlkreis Mitte wird nachgesagt, wohl der mächtigste Mann der Hamburger SPD zu sein, auch wenn er nur Kreisvorsitzender ist. Kahrs hat sich ein beachtliches Netzwerk aus Unterstützern geschaffen. Das verdankt der umtriebige Genosse auch seinen Aktivitäten in Social-Media-Kanälen wie Twitter und Facebook. Dort begrüßt er sein „Freunde“ täglich mit „Moin“ und erzählt von seinen „traumschönen“ Erlebnissen aus dem politischen Berlin. Und er teilt mit, wenn er wieder auf dem Weg zurück nach Hamburg ist, in die, wie er sagt, „schönste Stadt der Welt“. Bmrk. Btr. Blog . Seit mich und meine Kollegen WSA WSV NOK Johannes ab Nov. 2011 nach meiner Anfrage bei ihm direkt mit dem Ausbau  des NOK unglaublich unterstützt hat, habe ich regelmässig auch über Facebook Kontakt und kann sagen , es gibt in meinen Augen keine besseren Politiker , gradlinig unglaublich aktiv und erfolgreich. Der Seeheimer Kreis , dessen Chef er ist , ist die mächtigste Gemeinschaft innerhalb der SPD. Der jetzige Posten gibt Ihm die Macht uns, zusammen mit Bettina , Herr Beckmeyer, Herrn Herzog  weiterhin im Norden auch in allen maritimen Bereichen uns zu unterstützen. Darüber freue ich mich.  

J

http://www.maritimheute.de/vdr-neuer-maritimer-koordinator-mit-seewasser-im-blut/
Hagedorn übernimmt Vorsitz im Rechnungsprüfungsausschuss. Im Haushaltsausschuss ist sie
jetzt zuständig für das BundesverkehrsministeriumDie SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina
Hagedorn aus Ostholstein wird Ende Januar als Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses
gewählt, dem sie bereits seit 11 Jahren angehört. Der Ausschuss ist das parlamentarische Pendant
des Bundesrechnungshofes und setzt sich stets kritisch mit Vorgängen von Steuerverschwendung
aller Ministerien auseinander – er arbeitet über alle Fraktionsgrenzen hinweg überwiegend mit
einstimmigen Beschlüssen zusammen. Am 16. Januar ist Bettina Hagedorn außerdem erneut einstimmig als stellv. Sprecherin der
SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss gewählt worden und übernimmt dort in den nächsten
vier Jahren wunschgemäß die Zuständigkeit für das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.
Hagedorn: „Ich freue mich auf diese neuen Aufgaben, die auch eine Anerkennung meiner bisherigen
Arbeit bedeuten. In den letzten vier Jahren habe ich bereits im Rechnungsprüfungsausschuss die vielen
kritischen Prüfbemerkungen des Bundesrechnungshofes das Verkehrsministerium betreffend – wie z.B.
die chaotische Ramsauer-Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung oder die mangelnde
Wirtschaftlichkeit der Festen Fehmarnbeltquerung - bearbeitet und fühle mich deshalb hervorragend
auf die neue Verantwortung vorbereitet. Wichtige Bundesbauvorhaben in Schleswig-Holstein –
wie z.B. die zügige, verlässliche Finanzierung der Grundsanierung des Nord-Ostsee-Kanals für
1,3 Mrd. Euro – habe ich seit Jahren mit meinem Hamburger Kollegen Johannes Kahrs im
Haushaltsausschuss voran getrieben. Gerade wegen der wichtigen Verkehrsbaumaßnahmen des
Bundes im Norden, der stets knappen Finanzmittel im Haushalt und der einseitigen Ausgabepolitik
bayrischer CSU-Verkehrsminister habe ich mich sehr bewusst für diese neue Zuständigkeit und
Verantwortung entschieden und bin froh, jetzt auch als Stellvertreterin dem Verkehrsausschuss anzugehören.“
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extra4965.html

Reederei-Allianz als Chance für JadeWeserPort

  Die Luftaufnahme zeigt die völlig leere Kaje des JadeWeserPorts in Wilhelmshaven. © dpa picture alliance Fotograf: Ingo Wagner Detailansicht des Bildes http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/oldenburg/jwp131.html Copyright NDR Wird es am JadeWeserPort schon bald voller? Der maritime Koordinator des Bundes hofft das jedenfalls. (Archivbild) Mit dem Regierungswechsel in Berlin ist auch der Posten des Maritimen Koordinators der Bundesregierung neu besetzt worden. Fortan wird sich im Wirtschaftsministerium Staatssekretär Uwe Beckmeyer (SPD) um die Geschicke der Häfen kümmern. Und der ist sich sicher, dass die Branche im kommenden Jahr wieder in Schwung kommt. "Es geht aufwärts", sagte der Bremerhavener im Gespräch mit NDR 1 Niedersachsen. Das gelte auch für den Wilhelmshavener JadeWeserPort (JWP).
Die "Estelle Maersk" verlässt den Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven. © NDR Fotograf: Jessica Becker

Uwe Beckmeyer - der neue Maritime Koordinator

- 27.12.2013 09:19 Uhr - Autor/in: Pilz, Thorsten
Uwe Beckmeyer ist der neue Maritime Koordinator der Bundesregierung. Der 64-jährige Bremerhavener ist SPD-Mitglied, Ex-Senator und gilt als erfahrener Fachpolitiker.
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Koordinator hofft auf Ladungsströme

Beckmeyer ist trotz Kurzarbeit und schlechter Umschlagszahlen optimistisch. Der Grund ist die geplante Allianz der drei größten Container-Reedereien. Unter dem Namen P3-Netzwerk wollen Maersk, MSC und CMA CGM auf Routen zwischen Asien, Europa und Nordamerika kooperieren. Den JadeWeserPort würde vor allem die Route von Asien nach Europa betreffen. Auch wenn es offiziell noch kein grünes Licht gibt, hofft Beckmeyer, dass dadurch ab Sommer Ladungsströme am JWP platziert werden können. Gleichzeitig werde die Bedeutung Wilhelmshavens als sogenannter Transshipment-Hafen steigen.
Weitere Informationen
Das weltgrößte Containerschiff "Maersk Mc-Kinney Möller" trifft während seiner Jungfernfahrt am Containerterminal von Bremerhaven ein. © dpa-Bildfunk Fotograf: Ingo Wagner

JadeWeserPort hofft auf Seeschiff-Riesen

Durch den Zusammenschluss der drei größten Seeschiff-Reedereien könnte es dem JadeWeserPort bald besser gehen. Sie wollen Wilhelmshaven künftig regelmäßig anlaufen. (19.10.2013) mehr

VDR: Neuer Maritimer Koordinator mit Seewasser im Blut

Neuer Maritimer Koordinator mit Seewasser im Blut

Bmrk.Btr. HP: Besonders begeistert bin ich , dass  Bettina ( Hagedorn) Bundestagsabgeordnete Der Verband Deutscher Reeder (VDR) begrüßt die Entscheidung der Koalitionsfraktionen, den SPD-Bundestagsabgeordneten Uwe Beckmeyer zum Maritimen Koordinator der neuen Bundesregierung zu machen.Mit Uwe Beckmeyer wird ein Politiker zum Maritimen Koordinator, der die Schifffahrt und die maritime Industrie bestens kennt und einen hohen Anteil Seewasser im Blut hat“, sagte Michael Behrendt, Präsident des VDR. Beckmeyer vertritt seine Heimatstadt – die Seestadt Bremerhaven – seit mehr als zehn Jahren im Bundestag und ist Maritimer Koordinator der SPD-Bundestagsfraktion. Zuvor war er Senator für Schifffahrt und Häfen und langjähriges Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. „Beckmeyer bringt damit die besten Voraussetzungen für seine neue Aufgabe mit“, so Behrendt. „Daher sollten politische Entscheidungen mit maritimem Bezug stets im Benehmen mit dem Maritimen Koordinator erfolgen.“ http://www.uwe-beckmeyer.de/ uwebeckmeyerWir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Uwe Beckmeyer“, sagte Ralf Nagel, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDR. „Seine rasche Ernennung zeigt, welch hohen Stellenwert die maritime Wirtschaft in der neuen Bundesregierung hat. Ein Maritimer Koordinator in einem Wirtschaftsministerium mit Gesamtverantwortung für die Energiewende kann im Sinne der Schifffahrt ungleich kraftvoller wirken, als in einem Ressort des bisherigen Zuschnitts.“ Bereits in der vergangenen Legislaturperiode hatte Beckmeyer aus der Opposition heraus über Fraktionsgrenzen hinweg wichtige maritime Themen vorantreiben können. Dabei kam der kritisch-konstruktiven Zusammenarbeit mit Eckhardt Rehberg, dem maritimen Koordinator der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, eine besondere Bedeutung zu. So ist es auch Uwe Beckmeyer zu verdanken, dass das Maritime Bündnis für Ausbildung und Beschäftigung in der Seeschifffahrt auf eine parteiübergreifend anerkannte neue Grundlage gestellt werden konnte. Copyright Maritim heute   echte Sahne genau wie Johannes und Bettina Bmrk. Btr. HP / blog
KahrsMdB-SPD1
BettinaMathias Plakat56
Die Landesbundestagswahlen In zwei Wochen stimmen die Bürger auch über die Zukunft von
Schleswig-Holstein ab
Henning Baethge Norddeutsche Rundschau  07.09.2013
Schleswig-Holstein hat Probleme: Am Nord-Ostsee-Kanal verfallen Schleusen und Autobahnbrücken, mit der A 20 geht es nicht weiter,Zudem bietet sich den Wählern in zwei Wochen die Chance, der bisherigen Bundesregierung ein Zeugnis über ihr Wirken in Schleswig-Holstein auszustellen. Hat die schwarz-gelbe Koalition dem Land genützt, weil sie anders als fünf SPD-Verkehrsminister zuvor endlich mehrere hundert Millionen Euro für den Nord-Ostsee-Kanal locker gemacht hat. Hier deren zehn wichtigsten Baustellen im Norden – erst im wörtlichen, dann im übertragenen Sinn: Nord-Ostsee-Kanal: Die meistbefahrene Wasserstraße der Welt muss moderner, breiter und tiefer werden. Zwar hat die schwarz-gelbe Bundesregierung in ihrer für Schleswig-Holstein spektakulärsten Entscheidung 375 Millionen Euro für eine neue Schleuse in Brunsbüttel bewilligt. Doch den weiteren Ausbau und die dafür nötige Milliarde muss der nächste Verkehrsminister sichern. Und er muss die im Land hoch umstrittene Schifffahrtsverwaltungsreform vollenden – oder revidieren. Wer hat  das ganze angestossen : siehe unten !!!!   14. März 2013 | Bereich: Wirtschaft

Peterchens Kanalfahrt fällt ins Wasser

Zur Situation am Nord-Ostsee-Kanal und der Absage von Bundesverkehrsminister Ramsauer erklärt der

Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Dr. Ralf Stegner:

Ob Debatte im Haushaltsausschuss oder Vor-Ort-Termin am Kanal – Bundesverkehrsminister

Ramsauer vermeidet jedes Zeichen der Erkenntnis über die Bedeutung des Kanals für unsere

Wirtschaft. Wie eine gänzlich andere Welt muss ihm der Nord-Ostsee-Kanal, die größte künstliche

Wasserstraße der Welt,  vorkommen. Anders ist sein Verhalten nicht zu erklären. Und so fällt

Peterchens Kanalfahrt einmal mehr ins Wasser. Die Bundesregierung verschleppt in skandalöser

Weise das Verfahren weiterhin. Wenigstens der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages

und insbesondere die SPD-Abge­ordnete aus Schleswig-Holstein, Bettina Hagedorn, haben den Ernst

der Lage erkannt und treiben nun die Regierung Merkel an. Die schleswig-holsteinische

Landesregierung tut dies ebenfalls. Das ist im Interesse des Landes. Die liebedienerischen und schön färbenden Presseerklärungen der CDU-Landtagsfraktion in dieser Sache sind an Peinlichkeit nicht zu überbieten.

Auch ich selbst werde im Rahmen meiner Kreisbereisungen am morgigen Freitag nach Brunsbüttel

fahren und vor Ort Gespräche führen. Wir brauchen eine Bündelung aller Kräfte, um dem

süddeutschen Bundesverkehrsminister endlich die Bedeutung des Nordens deutlich zu machen

und unseren Kanal mit seiner bundesweiten Bedeutung für Wirtschaft und Arbeitsplätze zu retten.

http://www.ndr.de/info/programm/sendungen/interviews/audio151777.html

Interview Herrn Kahrs NDR

Pressemitteilung: Debakel um Nord-Ostsee-Kanal ist eine Bankrotterklärung der Bundesregierung

Und ewig lockt der Spargel - Andrang bei SPD
Zur Schließung sowie den Bauverzögerungen und Mehrkosten am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) erklären anlässlich der heutigen Beratungen im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages der Maritime Koordinator der SPD-Bundestagsfraktion Uwe Beckmeyer sowie die stellvertretenden Sprecher der Arbeitsgruppe Haushalt Bettina Hagedorn und Johannes Kahrs: Der Nord-Ostsee-Kanal steht vor dem Kollaps und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer schaut zu. Seit mehr als drei Jahren verschleppt er die dringend erforderliche Instandsetzung des Kanals, und immer teurer wird das Projekt auch. Jetzt ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt über Wochen für große Schiffe dicht – eine Bankrotterklärung der Bundesregierung. Offenbar ist der Bundesverkehrsminister mit dem Sanierungsprojekt überfordert. Die SPD verlangt dringend Aufklärung, wie es zu der Bauverzögerung von zwei Jahren und Mehrkosten von 75 Millionen Euro beim Neubau einer fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel kommen konnte. Völlig unverständlich ist in diesem Zusammenhang, weshalb der Minister noch im Januar 2013 darüber informierte, dass für das laufende Haushaltsjahr gerade einmal zehn Millionen Euro ausgegeben werden sollten. Es ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten, dass der Bundesminister die Verantwortung für das NOK-Debakel nun seinem Vorgänger in die Schuhe schieben will. SchleusentorBrb34 Seit der Vorlage eines Gesamtkonzeptes für den NOK im Jahr 2007 ist klar: Der Bau einer dritten Großschleuse in Brunsbüttel ist dringend notwendig, um anschließend die Grundsanierung und den Ausbau der beiden vorhandenen altersschwachen Schleusen realisieren zu können. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat dafür bereits 2011 Mittel in Höhe von 300 Millionen Euro für den Neubau der fünften Schleusenkammer bereitgestellt – und schon 2009 standen Mittel aus dem Konjunkturpaket II in Höhe von 270 Millionen Euro zur Verfügung. Doch gebaut wurde nicht, obwohl das Planungsrecht 2010 vorlag. Brunsbüttel 5.Schleuse Der Infarkt des Nord-Ostsee-Kanals gefährdet die maritime Wirtschaft in Deutschland massiv. Neben dem unmittelbaren volkswirtschaftlichen Schaden durch Wartezeiten und Ausfälle muss sie jetzt über Wochen lange Umwege über das Kap Skagen in Kauf nehmen. Der Standortvorteil, den der NOK bietet, droht damit verloren zu gehen. Da hilft es auch nicht, wenn sich Peter Ramsauer in dieser Woche medienwirksam an die Brunsbütteler Schleuse stellt. Der Minister muss endlich handeln und dafür sorgen, dass der Nord-Ostsee-Kanal als eine der wichtigsten Verkehrsachsen in Deutschland und Europa dauerhaft gesichert wird. ArneLütkenhorst34BulkerRachel

Hagedorn wirft

Verkehrsministerium die Verdrehung der Tatsachen vor:

                            SOS für den Nord-Ostsee-Kanal war vorhersehbar!      Ramsauer am 13. März zum NOK im Haushaltsausschuss zum "Rapport"!   Copyright Dieter Kobrock danke Nachdem die Wasserschifffahrtsverwaltung Nord am Abend des 6. März die großen Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals bei Brunsbüttel 'dicht machen' musste, wird der Haushaltsausschuss sich am kommenden Mittwoch, den 13. März an prominenter Stelle unter TOP 3 mit diesem Vorgang sowie der Kostenerhöhung um 60 Mio. € beim erforderlichen Neubau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel beschäftigen - und hat dafür Verkehrsminister Ramsauer persönlich zum 'Rapport' bestellt. Die stellvertretende haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Bettina Hagedorn aus Ostholstein: „Der jetzige GAU am Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel mit den dramatischen Konsequenzen für die maritime Wirtschaft in ganz Norddeutschland fällt keineswegs 'vom Himmel', sondern ist Ergebnis einer unverantwortlichen Verschleppungstaktik von Minister Ramsauer seit Beginn seiner Amtszeit. Die hilflosen, aktuellen Schuldzuweisungen seines Staatssekretärs Enak Ferlemann Richtung SPD und Amtsvorgänger Tiefensee entbehren jeder Grundlage: Es war Bundesverkehrsminister Tiefensee, der 2007 ein Gesamtkonzept für die Grundsanierung des Nord-Ostsee-Kanals im Umfang von damals insgesamt 1,2 Mrd. Euro (über zehn Jahre verteilt) vorgelegt hat – und er war es, der gemeinsam mit Peer Steinbrück in der Großen Koalition dafür sorgte, dass 2009 270 Mio. € für den Neubau der 5. Schleusenkammer im Rahmen der Konjunkturpakete vom Haushaltsausschuss bereit gestellt wurden. Und es war der kurz darauf ins Amt gekommene Verkehrsminister Ramsauer, der diese bereit stehenden 270 Mio. Euro NICHT für den NOK nutzte und ihre Zweckentfremdung zuließ. Diese vor vier Jahren zur Verfügung gestellten Mittel hat das Verkehrsministerium offenbar anderweitig ‚verbraten‘ und mit Ende des Konjunkturprogramms war das Geld 'futsch'. Stattdessen hat Ramsauer für den 2012er Haushalt in seinem Entwurf sogar die laufenden Unterhaltungsmittel für den Kanal halbiert, so dass er sogar weniger investieren wollte als der Kanal mit Gebühren selbst einnimmt. Fakt ist: ArneLütkenhorstWerder Bremen45 VielVerkehrNKO34 Der enorme         Protest der Maritimen Wirtschaft, der Verbände und Gewerkschaften dagegen im Herbst 2011 und die herannahende Landtagswahl in Schleswig-Holstein sorgten für den notwendigen 'Druck', so dass der Haushaltsausschuss auf Drängen der SPD und vor dem Hintergrund großer medialer Aufmerksamkeit im Bundeshaushalt für 2012 immerhin die 300 Mio. € für den Neubau der 5. Schleusenkammer NEU einstellte. Dass der Kanal aber dennoch seitdem keine Priorität bei Herrn Ramsauer genießt, wurde seitdem immer wieder deutlich - und dementsprechend verhalten er und sein Staatssekretär sich bis heute. Wenn dieser nun lapidar festgestellt, dass die aktuelle Totalsperrung in den nächsten Jahren häufiger auftreten wird, dann ist das ein Schlag ins Gesicht als jener, die auf den NOK mit ihrer Arbeitskraft und Wertschöpfung angewiesen sind. Teil des Problems ist in jedem Fall auch die seit 3 Jahren proklamierte schwarz-gelbe 'Reform' der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung, die intransparent und stümperhaft von Ramsauer vollzogen wird und dafür sorgt, dass sich Unruhe bei Beschäftigten ausbreitet, Fachkräfte fehlen oder tief verunsichert ihre Arbeit machen - eine motivierte 'Mannschaft' gewinnt man so auf jeden Fall NICHT. Die aktuelle Situation an den Schleusen und die damit verbundene Teilschließung des Kanals haben sich über Jahre angekündigt und sind der allerletzte Beweis dafür, wie verantwortungslos das Bundesverkehrsministerium unter der Führung des CSU-Ministers Peter Ramsauer mit der Infrastruktur des deutschen Seeverkehrs und der ‚Lebensader‘ Schleswig-Holsteins und Hamburgs umgeht.“  
Peer Steinbrück NOK   Norddeutsche Rundschau Copyright
Heute Haushaltsausschuss Bundestag  NOK  Johannes Kahrs Bettina Hagedorn Hr. Ostermann  und  Herr Ram  -   sauer Herr  Ferle  mann .
„Wir haben ein Bundestagswahlprogramm, das die Menschen erreicht. Wenn jemand meint, das sei links, ist mir das schnuppe“, sagt Steinbrück, der von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig begleitet wird. „Ich freue mich schon darauf, wenn ich bei einem Kanzler Peer Steinbrück eine Finanzierung für die Sanierung des Nord-Ostsee-Kanals einfordern kann“, sagt der Ex-Sprecher des Ex-Bundesfinanzministers Steinbrück mit einem breiten Grinsen. Der fügt hinzu, dass Schleswig-Holstein einen Nachholbedarf habe, was die Verteilung von Verkehrsinfrastrukturmitteln des Bundes anbetrifft. Da sei in der Vergangenheit zu viel in den Süden geflossen. „Als Bundeskanzler werde ich mich um ein Sofortprogramm für den Nord-Ostsee-Kanal bemühen, um den Sanierungsstau aufzulösen.“Bis es so weit ist will Steinbrück die Kanzlerin stellen – „auch wenn sie versucht, sich dem zu entziehen“. Ein heißer Wahlkampf wird es wohl erst am Ende werden. Hemdsärmelig will Peer Steinbrück ihn führen, genau so wie er sich gestern in Kiel präsentiert hat. Mehr erwartet er aber nicht: „Es wird keinen radikalen Wahlkampf geben, weder von Angela Merkel noch von mir.“
Kay Müller

 

NOK Newsletter 11.03.2013

  Sehr geehrte Damen und Herren, nachfolgend der aktuelle Sachstand über die Schleusensperrungen in Brunsbüttel. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse konnten die Arbeiten am Wochenende soweit abgeschlossen werden, dass das kanalseitige Schleusentor der Großen Südschleuse heute Vormittag in die Große Nordschleuse verschleppt werden konnte. Die geplante Inbetriebnahme der 1/3 Kammer der Großen Südschleuse konnte aufgrund von aufgetretenen Problemen am elbseitigen Schleusentor noch nicht erfolgen. Die Reparaturarbeiten an der Kleinen Südschleuse dauern weiterhin an. Somit steht zur Zeit in Brunsbüttel nur die Kleine Nordschleuse zur Verfügung. Geschleust werden können zurzeit Fahrzeuge mit den max. Abmessungen Länge 125 m, Breite 20,50 m und einem Tiefgang (tideabhängig) bis max. 6,50 m. Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel
Der Titeljäger lässt die Fettnäpfchen aus
Kiel
Der Kandidat ist schwer angeschlagen. Mit geöffnetem Mund und sichtlich erkältet betritt gestern Abend SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück die Lounge des THW Kiel in der Sparkassen-Arena. „Titeljäger“ steht auf einem Banner, das auf einem Bild gezeigt wird, das die Handballer aufgehängt haben. Titeljäger ist Steinbrück auch. „Geht schon“, sagt der 65-Jährige und ist schon fast wieder in Normalform. „Klartext mit Peer“ heißt die Veranstaltung. Markig soll der Titel klingen. Und er soll zeigen, dass Steinbrück ein Mann des offenen Wortes ist, der klaren Kante. Das soll sein Image schärfen, dabei wollen viele Besucher nicht nur den harten Peer, sondern sie wollen hören, ob der SPD-Kanzlerkandidat wieder in ein Fettnäpfchen springt. So hatten zumindest viele Beobachter seine Ausführungen zum Gehalt des Bundeskanzlers, zur Wahl in Italien und zum Preis für einen akzeptablen Weißwein gewertet. An diesem Abend trinkt Steinbrück nur Wasser, und er predigt auch keinen Wein. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück redet Klartext in der Kieler Sparkassen-Arena – 400 Besucher hören zu. P.S. Btr.HP blog NOK21.de war auch da 100 % wahrheitsgetreuer sehr guter Artikel
Foto: marcus dewanger
Er klopft keine markigen Sprüche, sondern spricht kurze, schnelle Sätze. Er will viele Fragen der rund 400 Besucher beantworten. Es geht um den Nord-Ostsee-Kanal, die Europa- und die Asylpolitik. Steinbrück antwortet Standardsätze, versucht auch mal ein Bonmot, aber keine platten Gags und Clownereien. Fettnäpfchen lässt er aus. Steinbrück will sich als Vertreter der kleinen Leute geben, aber er sagt auch Unbequemes: Etwa, dass er es für nötig hält, dass die Menschen länger arbeiten müssen. Er biedert sich nicht an. „Nur für den Applaus eines Abends kann ich uns nicht entlasten von der Notwendigkeit, den Sozialstaat zu erhalten, auch in Zeiten demografischen Wandels.“ Nett formuliert, dass es soziale Härten geben wird. Da klatscht keiner. Noch am Nachmittag hat Steinbrück in Berlin Stellung genommen zum Programm der SPD für die Bundestagswahl. Darin versucht der Parteivorstand, der das Papier einstimmig beschlossen hat, den Spagat: Irgendwie will die SPD die Agenda 2010 gut finden, aber irgendwie will man die sozialen Härten, die die Reform für viele potenzielle oder ehemalige SPD-Wähler beinhaltet, nicht mehr so gern haben. Steinbrück sagt da, das Programm, das ihn als künftigen Bundeskanzler leiten soll, handele von Fliehkräften in der Gesellschaft. Oder anders: „Wie halten wir den Laden zusammen?“ Für Steinbrück ist es leicht, den SPD-Laden an diesem Abend zusammenzuhalten. Denn es sind nicht nur Claqueure in die Sparkassen-Arena gekommen. Gewerkschafter sind da, aber auch viele junge Leute, auch ein Mann mit Bart, der Steinbrück nicht so zugetan ist, wie er sagt. „Ich bin links, und die SPD ist eine linke Partei. Deswegen unterstütze ich ihn.“ So kann man das natürlich auch sehen. Doch reicht das? Steinbrück wünschen sich nach einer Umfrage nur 27 Prozent als Kanzler, 62 Prozent wollen Angela Merkel behalten. Ein desaströser Wert für jemanden, der sich für den besseren Kanzler hält. Er wird etwas ändern müssen, aber was? Klartext will er weiter reden, da wird er auch manchem auf die Füße treten. Und kann er der Anwalt der sozial Schwächeren sein, der Kämpfer für die kleinen Leute, der das Programm umsetzt, das die SPD ihm aufgeschrieben hat? Der Titeljäger versucht es mit allen Mitteln. Steinbrück ist angeschlagen. Aber er kämpft.
Kay Müller Norddeutsche Rundschau
 

Pressemitteilung Schleusenschließung in Brunsbüttel: eine Katastrophe mit Ansage – Ramsauer pennt

Fassungsloses Entsetzen an der Küste / SPD fordert Anwesenheit des Ministers in der kommenden Woche im Haushaltsausschuss des Bundestages Nach dem Ausfall der beiden großen Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel fordert der Hamburger Bundestagsabgeordnete und Sprecher der SPD-Fraktion für den Verkehrsetat Johannes Kahrs: Schleuse-Brunsbuettel-45 Jetzt wo der seit Jahren von allen Beteiligten vorhergesagte Infarkt am NOK eingetreten ist, muss der zuständige Bundesverkehrsminister Ramsauer nach Jahren des Wegsehens und der kalten Ignoranz seiner Aufgabe gerecht werden und endlich seinen Job machen. Und ewig lockt der Spargel - Andrang bei SPD Seit Jahren mahnen alle Experten die Zustände am Kanal an. Leider hat der Bundesverkehrsminister trotz seiner über drei Jahre im Amt immer noch nicht seine bayrische Brille ablegen können und systematisch die Augen vor dem drohenden Infarkt verschlossen. Er hat das noch aus den Zeiten der Großen Koalition bereitgestellte Geld für die dringend notwendige Sanierung des NOK zusammengestrichen. Das Ergebnis dieser unheiligen Mischung aus Streichungen für den Rest der Republik und „alles für Bayern“ ist jetzt in Brunsbüttel zu beobachten. Die Schifffahrt, die Unternehmen, Hamburg und Schleswig-Holstein müssen jetzt die Katastrophe ausbaden. Die Schließung der Schleusenanlagen in Brunsbüttel ist ein Dokument des Versagens dieses Verkehrsministers. Von diesem Infarkt am NOK muss endlich ein Weckruf ausgehen. Die Verzögerungen müssen beendet und die ursprünglichen Zeitpläne für die Sanierung umgesetzt werden. Der Plan des Verkehrsministers, sich mit Nichtstun zeitlich hinter die Wahlen retten ist spätestens heute gescheitert. WUZUHAi67                 Copyright Arne Lütkenhorst   Angesichts der Auswirkungen auf den Schiffsverkehr und den Betrieb des Hamburger Hafens fordere ich Herrn Ramsauer auf: Copyright Dieter Kobrock 1) Sofort und mit allem Nachdruck seines Amtes an der Beseitigung dieses Schadens für die Wirtschaft in ganz Deutschland zu arbeiten, 2) dem Haushaltsausschuss in der kommenden Woche vollumfänglich Auskunft zu geben über den Sachstand am NOK und besonders in Brunsbüttel, 3) alles in seiner Macht stehende dafür zu tun, dass die angekündigten zwei Wochen in denen die Schleusen in Brunsbüttel für den Schiffsverkehr geschlossen sind nicht zu überschreiten – die Schleusen müssen in spätestens zwei Wochen wieder befahrbar sein, 4) die Arbeiten an der 5 Schleusenkammer in Brunsbüttel sofort anlaufen zu lassen, damit spätestens 2016 diese Anlage für den Schiffsverkehr zur Verfügung steht, 5) endlich die bereits vorliegenden Pläne für die Gesamtsanierung des NOK umzusetzen, die Haushaltsmittel zur Verfügung zu stellen und mit den entsprechenden Baumaßnahmen zu beginnen. Frau Hagedorn MdB HA Frau Hagedorn wirft Verkehrsministerium die Verdrehung der Tatsachen vor:                             SOS für den Nord-Ostsee-Kanal war vorhersehbar!      Ramsauer am 13. März zum NOK im Haushaltsausschuss zum "Rapport"!   Nachdem die Wasserschifffahrtsverwaltung Nord am Abend des 6. März die großen Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals bei Brunsbüttel 'dicht machen' musste, wird der Haushaltsausschuss sich am kommenden Mittwoch, den 13. März an prominenter Stelle unter TOP 3 mit diesem Vorgang sowie der Kostenerhöhung um 60 Mio. € beim erforderlichen Neubau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel beschäftigen - und hat dafür Verkehrsminister Ramsauer persönlich zum 'Rapport' bestellt. Die stellvertretende haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Bettina Hagedorn aus Ostholstein: „Der jetzige GAU am Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel mit den dramatischen Konsequenzen für die maritime Wirtschaft in ganz Norddeutschland fällt keineswegs 'vom Himmel', sondern ist Ergebnis einer unverantwortlichen Verschleppungstaktik von Minister Ramsauer seit Beginn seiner Amtszeit. Die hilflosen, aktuellen Schuldzuweisungen seines Staatssekretärs Enak Ferlemann Richtung SPD und Amtsvorgänger Tiefensee entbehren jeder Grundlage: Es war Bundesverkehrsminister Tiefensee, der 2007 ein Gesamtkonzept für die Grundsanierung des Nord-Ostsee-Kanals im Umfang von damals insgesamt 1,2 Mrd. Euro (über zehn Jahre verteilt) vorgelegt hat – und er war es, der gemeinsam mit Peer Steinbrück in der Großen Koalition dafür sorgte, dass 2009 270 Mio. € für den Neubau der 5. Schleusenkammer im Rahmen der Konjunkturpakete vom Haushaltsausschuss bereit gestellt wurden. Und es war der kurz darauf ins Amt gekommene Verkehrsminister Ramsauer, der diese bereit stehenden 270 Mio. Euro NICHT für den NOK nutzte und ihre Zweckentfremdung zuließ. Diese vor vier Jahren zur Verfügung gestellten Mittel hat das Verkehrsministerium offenbar anderweitig ‚verbraten‘ und mit Ende des Konjunkturprogramms war das Geld 'futsch'. Stattdessen hat Ramsauer für den 2012er Haushalt in seinem Entwurf sogar die laufenden Unterhaltungsmittel für den Kanal halbiert, so dass er sogar weniger investieren wollte als der Kanal mit Gebühren selbst einnimmt. Fakt ist: Der enorme Protest der Maritimen Wirtschaft, der Verbände und Gewerkschaften dagegen im Herbst 2011 und die herannahende Landtagswahl in Schleswig-Holstein sorgten für den notwendigen 'Druck', so dass der Haushaltsausschuss auf Drängen der SPD und vor dem Hintergrund großer medialer Aufmerksamkeit im Bundeshaushalt für 2012 immerhin die 300 Mio. € für den Neubau der 5. Schleusenkammer NEU einstellte. Dass der Kanal aber dennoch seitdem keine Priorität bei Herrn Ramsauer genießt, wurde seitdem immer wieder deutlich - und dementsprechend verhalten er und sein Staatssekretär sich bis heute. Wenn dieser nun lapidar festgestellt, dass die aktuelle Totalsperrung in den nächsten Jahren häufiger auftreten wird, dann ist das ein Schlag ins Gesicht als jener, die auf den NOK mit ihrer Arbeitskraft und Wertschöpfung angewiesen sind. Teil des Problems ist in jedem Fall auch die seit 3 Jahren proklamierte schwarz-gelbe 'Reform' der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung, die intransparent und stümperhaft von Ramsauer vollzogen wird und dafür sorgt, dass sich Unruhe bei Beschäftigten ausbreitet, Fachkräfte fehlen oder tief verunsichert ihre Arbeit machen - eine motivierte 'Mannschaft' gewinnt man so auf jeden Fall NICHT. Die aktuelle Situation an den Schleusen und die damit verbundene Teilschließung des Kanals haben sich über Jahre angekündigt und sind der allerletzte Beweis dafür, wie verantwortungslos das Bundesverkehrsministerium unter der Führung des CSU-Ministers Peter Ramsauer mit der Infrastruktur des deutschen Seeverkehrs und der ‚Lebensader‘ Schleswig-Holsteins und Hamburgs umgeht.“ Copyright Dieter Kobrock

Copyright Wolfgang Podding  
07.03.2013

Nord-Ostsee-Kanal: Ramsauer macht seine Arbeit nicht

  Zur Sperrung des Nord-Ostsee-Kanals sagen die schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten Dr. Valerie Wilms, Dr. Konstantin von Notz und Arfst Wagner: Der Verkehrsminister redet viel und tut wenig. Seit Jahren kennen wir die Probleme am Nord-Ostsee-Kanal, aber statt eine der wichtigsten Wasserstraße der Welt in Schuss zu halten, fabuliert der Minister lieber über steigende Bahnpreise durch Stuttgart 21 und forciert Projekte in seiner Heimat Bayern. Jetzt haben die Reedereien das Nachsehen und müssen den kostspieligen Umweg zur Ostsee nehmen. Die Kosten müssen sie tragen, verantwortlich für diese Schwächung der maritimen Branche ist einzig und allein der Verkehrsminister. Ramsauer macht seine Arbeit nicht. Die Mittel für die Schleusen in Brunsbüttel sind da und können nicht genutzt werden, weil das Verkehrsministerium nicht voran kommt. Das macht deutlich, wo Ramsauers Prioritäten liegen: Statt sich um den Erhalt unserer Straßen, Schienen und Wasserstraßen zu kümmern, setzt er lieber symbolische Spaten an und schneidet Bändchen durch. Derweil verkommt die Substanz. Wir brauchen jetzt endlich einen Neuanfang in der Verkehrspolitik. Der Erhalt der Substanz muss vor unsinnigen Neubauprojekten stehen. Diese Bundesregierung mit diesem Bundesverkehrsminister wird das nicht mehr leisten. Frau Vilms Konstantin von Notz Herr von Notz https://fbcdn-profile-a.akamaihd.net/hprofile-ak-ash3/c14.14.173.173/s160x160/538466_529460520404217_1808140622_n.jpgHerr  Wagner  
Verteiler: Alle Mitglieder in den Kreisverbänden Steinburg und Dithmarschen Liebe Genossin, lieber Genosse, der SPD-Ortsverein Brunsbüttel veranstaltet am 15.03.2013 ab 16:30 Uhr auf dem Gustav-Meyer-Platz in Brunsbüttel eine Demonstration zum Thema: "Die Schleuse ist dicht, wir haben den Kanal voll". Wir würden uns freuen , wenn die Bürgerinnen und Bürger aus und um Brunsbüttel dort zahlreich erscheinen würden, da es so in und für Brunsbüttel nicht weiter gehen darf. Sehr viele Arbeitsplätze, sowie Unternehmen hängen von dem Betrieb der Schleuse ab. Der Volkswirtschaftliche Schaden ist momentan überhaupt noch nicht zu beziffern. Redner sind: Dr. Ralf Stegner, SPD - Landesvorsitzender Karsten Wessels, AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen) der SPD - Dithmarschen Frank Schnabel, Brunsbüttel Ports u. a. Kapitän Michael Hartmann, Mitglied der Lotsenbrüderschaft NOK 1 Gruß Bernd Wutkowski stellv. Vorsitzender OV-Brunsbüttel Deutschland als Exportnation und Transitland braucht den NOK! BrunsbüttelNeubau                   Hintergrund: In Brunsbüttel laufen Reparaturarbeiten in beiden Kammern des NOK. Um den Schleusenbetrieb wieder zu ermöglichen, sollen bereits installierte Schleusentore miteinander ausgetauscht werden. Ein Drittel der Schiffe, die sonst durch den Kanal befahren muss jetzt einen Umweg über Skagen nehmen. Damit entfällt für den Kanal 60 Prozent der Ladung. Die Schiffe müssen mehrere hundert Seemeilen weiter fahren. Große Schiffe können den Nord-Ostsee-Kanal wegen maroder Schleusentore weiterhin nicht befahren. Der Nord-Ostsee-Kanal (NOK) ist für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Nord- und Ostseehäfen von herausragender Bedeutung. Mit rund 40.000 Schiffspassagen pro Jahr stellt er die am meisten befahrene künstliche Wasserstraße der Welt dar. Um dem starken Wachstum im Ostseeverkehr und dem damit einhergehenden Trend zu immer größeren Schiffen zu begegnen, muss die Leistungsfähigkeit des Nord-Ostsee-Kanals deutlich erhöht werden. Andernfalls droht ein Verkehrsinfarkt, der massive Auswirkungen auf die Entwicklung des Güterverkehrs haben wird. Besonders für den Hamburger Hafen ist zu befürchten, dass der Schiffsverkehr auf andere Häfen wie Rotterdam ausweicht, wenn der Nord-Ostsee-Kanal kollabiert und die Feederverkehre aus dem Hafen nicht mehr über diesen abfließen können. Copyright Wolfgang Podding
In der Süddeutschen Zeitung ist heute ein großer Artikel über die Situation der Bundeswasserstraße Nord-Ostsee-Kanal.Hierbei geht es in erster Linie um den Sanierungsstau und die falsche Schwerpunktsetzung in der Verkehrspolitik.Ich bin froh, dass dieses mittlerweile Überregional angekommen ist. Leider fehlen drei entscheidende Zahlen: Im Jahre 2012 wurden auf den Nord-Ostsee-Kanal über 100 Millionen Tonnen Güter transportiert. 2011 wurden auf den gesamten Binnenwasserstraßen Deutschlands 200 Millionen Güter transportiert. Jährlich investiert der Bund ca.600 Millionen Euro in die Bundeswasserstraßen - davon nur ein sehr geringer Teil in den NOK. Vorausschauende Verkehrspolitik sieht anders aus ! Mathias Stein Vorstand SPD Verkehrsexperte
 
Beitrag folgt

NORDDEUTSCHE RUNDSCHAU

Danke Sönke für deine Unterstützung mit Bettina ( Frau Hagedorn) NOK Grüsse an Johannes ( Herrn Kahrs)
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Seitenhiebe und Solidarität

14. Februar 2013 | 00:00 Uhr | Von Ralf PöschusSpitzzüngig die Liberalen im Visier: Sönke Rix.  Foto: pöschus (4)

Spitzzüngig die Liberalen im Visier: Sönke Rix. Foto: pöschus (4) Norddeutsche Rundschau

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Politischer Aschermittwoch der SPD in der Marner Tonhalle mit Bundestagsabgeordnetem Sönke Rix
Er selbst sagte, er sei einfach ausgelost worden. In der Tonhalle zeigte Rix, dass er sich hinter seinen bisherigen Parteikollegen, zu denen vor einem Jahr der damalige SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig gehörte, nicht verstecken muss. Rix teilte aus, hatte in der FDP seinen Lieblingsgegner ausgemacht und in Wolfgang Kubicki im Besonderen. Der "spitze" Kandidat Rainer Brüderle als Kopf und Gesicht der FDP - "Was ist dann Philipp Rösler?", fragte Rix launig. Seine Partei sieht er gut davor beim Kampf um Bundestagsmandate: "Wir Sozialdemokraten haben den Peer. Der blickt durch. Er kommt aus dem Norden, spricht eine Sprache, die man versteht, und er hat keinen Doktortitel." Angst mache ihm nur, dass ihm die Bundeskanzlerin das Vertrauen ausgesprochen habe. Denn alle, denen das zuletzt widerfahren sei, wären inzwischen zurückgetreten - vielleicht sogar der Papst aus diesem Grund, wagte Sönke Rix eine Vermutung. . Wolfgang Mädel ging auch auf den ausstehenden Baubeginn der dritten Großschleuse in Brunsbüttel ein: "Schleswig-Holstein braucht keine bayerische Showveranstaltung." Wer den Nord-Ostsee-Kanal verkommen lasse, warnte Mädel, der koppele auch Süddeutschland von der wirtschaftlichen Entwicklung ab.

Erst der Kanal, dann die A20

Von Deutsche Presse-Agentur dpa |
05.02.2013 17:59 Uhr
Die Vorrangliste steht: Erst Nord-Ostsee-Kanal, dann A20 und Fehmarnbelt-Querung. Diese Prioritäten hat Regierungschef Albig aufgestellt. Er ist mit seiner Regierung zufrieden. Auch Kritik an der Haushaltspolitik weist der Ministerpräsident in einem landespolitischen Rundumschlag vor der Presse zurück.
Der Massengutfrachter „Redondo“ und der Doppelhüllentanker „Baltic Advance“ fahren in Königsförde aneinander vorbei. Zusammen kommen beide Schiffe auf eine Tragfähigkeit von 112000 Tonnen oder 63802 BRZ.
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Kiel. Trotz Kritik an der Haushalts- und Bildungspolitik seiner Regierung sieht Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig die Küsten-Koalition aus SPD, Grünen und SSW weiter auf dem richtigen Kurs. „Wir haben eine Menge vorangebracht“, sagte Albig am Dienstag in einem landespolitischen Rundumschlag vor der Presse acht Monate nach seinem Amtsantritt. Den Vorwurf, das Land verlasse den Sparkurs, weil es die Ausgaben um vier Prozent erhöhe, wies er zurück. „Es ist ein Konsolidierungshaushalt“, beharrte Albig. Die Verschuldungsvorgaben und die Vereinbarungen mit dem Bund würden jetzt und in Zukunft eingehalten. Albig brachte auch eine Neuigkeit mit: Das Land dringt auf einen Ersatz oder eine Ergänzung für die alte Brücke über den Sund zwischen Fehmarn und dem ostholsteinischen Festland. Das Kabinett einigte sich darauf, das Vorhaben zusätzlich für den neuen Bundesverkehrswegeplan anzumelden. Damit sollen die mit dem geplanten Fehmarnbelt-Tunnel nach Dänemark erwarteten stärkeren Verkehrsströme auf der Route aufgefangen werden. „Ohne diese Erneuerung funktioniert das ganze Projekt nicht“, sagte Albig. Die Grünen hatten sich zunächst sehr skeptisch über eine neue Fehmarnsund-Verbindung geäußert. Auf einer Prioritätenliste der großen Verkehrsprojekte im Norden stufte Albig die Fehmarnbelt-Querung nach dem Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals und der A20 auf Platz drei ein. Für den Kanal zwischen Kiel und Brunsbüttel verlangt das Land vom Bund ein milliardenschweres Sonderprogramm zur Modernisierung. Über ein Jahrzehnt lang müssten 120 Millionen Euro jährlich investiert werden, um den Sanierungsstau von mehr als einer Milliarde Euro aufzulösen und aus dem Kanal wieder eine funktionierende Infrastruktur zu machen, sagte Albig. Momentan stockt der Verkehr häufig, weil die mehr als 100 Jahre alten Schleusen immer wieder defekt sind. „Wir erleben dort zurzeit horrende volkswirtschaftliche Schäden in zweistelliger Millionenhöhe“, sagte Albig. Die Wartezeiten vor den Schleusen summierten sich auf tausende von Stunden für die Reedereien. Foto: Der Massengutfrachter „Redondo“ und der Doppelhüllentanker „Baltic Advance“ fahren in Königsförde aneinander vorbei. Zusammen kommen beide Schiffe auf eine Tragfähigkeit von 112000 Tonnen oder 63802 BRZ. Die Sanierungsmittel sollen genutzt werden, um die Schleusen zu modernisieren, in Brunsbüttel eine weitere zu bauen, den Kanal zu vertiefen und die Kanalstrecke zwischen Kiel und Rendsburg zu begradigen. Das Vorhaben ist längst beschlossen, kommt aber wegen Finanzierungsproblemen nicht voran. Albig betonte, der Kanal sei keine regionale Angelegenheit. Wenn er nicht modernisiert werde, schade das auch Hamburg: „Der Hamburger Hafen ist dann nicht mehr das Ziel der Wahl, sondern das wird dann irgendwann Rotterdam sein.“ Dies würde Norddeutschland schaden und damit der ganzen Bundesrepublik. Albig kündigte einen energischen Einsatz aller Nord-Länder für den Kanal an
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18/494 Schleswig-Holsteinischer Landtag - 18. Wahlperiode 2

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3. Der Nord-Ostsee-Kanal muss dringend die Priorität erhalten, die seiner wirtschaftlichen Bedeutung entspricht. Zu den notwendigen Maßnahmen gehören: 

Die Wasser-und Schifffahrtsverwaltung ist mit dem notwendigen Personal auszustatten, um insbesondere an den Schleusenanlagen die Arbeiten zügig vorzunehmen und die weitere Verfügbarkeit der alten Anlagen weitgehend sicherzustellen. 

1 Prozent der Verkehrsinvestitionen des Bundes sollen dauerhaft für die Erhaltung des Nord-Ostsee-Kanals zur Verfügung gestellt werden; dies entspricht jährlich rund 100 Mio. Euro und kann dazu beitragen, bis 2025 den Investitionsstau langsam zurückzuführen.

KielerSchleusen vOben 45

Schulterschluss der Nordländer: Wenn der Nord-Ostsee-Kanal über die aktuellen häufigen Schleusen-Schließungen hinaus ausfällt, können Feeder-Verkehre nicht mehr stattfinden. Containerverkehre würden dann direkt von den ARA-Häfen in Antwerpen (Belgien), Rotterdam (Niederlande) und Amsterdam (Niederlande) über das Skagerrak in die Ostsee gehen. Dies würde sowohl den Hamburger Hafen als auch die Häfen in Mecklenburg-Vorpommern erheblich schwächen. Daher müssen die Nord-Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg- Vorpommern, Niedersachen und Hamburg ihre Interessen bündeln.  Mit einer Bundesrats-Initiative, nach Möglichkeit gemeinsam mit den anderen Nordländern, soll erreicht werden, dass die notwendigen Maßnahmen zügig ergriffen werden.

4. Der Schleswig-Holsteinische Landtag erkennt an, dass die Bedeutung des Nord- Ostsee-Kanals weit über Norddeutschland hinausgeht. Ohne das reibungslose Funktionieren des NOK verliert Hamburg seine Bedeutung im Welthandel und damit die deutschen Ostseehäfen ihren wichtigsten Zubringer. Mehrere tausend Arbeitsplätze in ganz Deutschland sind im Zusammenhang mit der Befahrbarkeit des NOK gefährdet.

Kai Vogel Dr. Andreas Tietze Flemming Meyer und Fraktion und Fraktion und die Abgeordneten des SSW

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer Herr Minister Meyer

Ministerpräsident Herr Albig Mitgliedes des Landesvorstandes SPD Kiel Verkehrsexperte der Nord SPD.

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Kurswechsel in der Verkehrspolitik für die Wasserstraßen notwendig

Anlässlich eines Werkstattgespräches der SPD-Bundestagsfraktion zur Zukunft der Bundeswasserstraßen erklären der Maritime Koordinator, Uwe Beckmeyer und der Berichterstatter für die Binnenschifffahrt Gustav Herzog

http://worldmaritimenews.com/archives/76293 Copy World Maritime News   Bemrk. Btr. Hp/ Blog:  Holland Rotterdam bekommt TEN Mittel von  Europa , aber unser BMVBS  bekommt es nicht hin, dasselbe zu bekommen. Damit habe ich ein echtes Problem seit 2 Jahren und vielen nicht auf den Punkt kommenden Aussagen des BMVBS Herrn Dr. Ramsauer zu diesem Thema , ich weisse hier auf Frau Hagedorn SPD Herrn Kahrs MdB Haushaltsauschuss BT hin.  

EU to Co-Finance New Container Terminal at Port of Rotterdam

Posted on Feb 8th, 2013 with tags , , , , , , , , .
EU to Co-Finance New Container Terminal at Port of Rotterdam The European Union will co-finance to the tune of €5 million from the TEN-T Programme a project to build a state-of-the-art multimodal container terminal at the Port of Rotterdam, The Netherlands. The future Rotterdam World Gateway (RWG) terminal will aim to have the highest modal shift ratio for a container terminal in Europe. The project, which was selected for funding under the 2011 TEN-T Annual Call, involves the construction of the new Rotterdam World Gateway (RWG) terminal at the Port of Rotterdam. Once completed, the terminal will use an optimal layout for processing high volumes of freight efficiently between all transport modes, focussing on the facilities needed for the transhipment of goods to/from the port by rail and inland waterways. Concretely, the project will support the:
  •  Construction of a barge stacking terminal with total stacking capacity of 9,616 Twenty-foot Equivalent Units (TEU)
  • building of a dedicated barge terminal equipped with three barge quay cranes to service the water side, enabling a higher water-to-water transhipment capacity
  • completion of a dedicated rail terminal expected to handle up to 246,750 TEU per year by the end of 2014.
The overall modal shift objective of project is to reduce the road share of hinterland transport to and from RWG from 50% to 35% by 2016. The project is set to be completed by the end of 2014.

Der starke Norden :

Pressemitteilung vom 14.01.2013 | 15:53 SPD

 
Kurswechsel in der Verkehrspolitik für die Wasserstraßen notwendig
Anlässlich eines Werkstattgespräches der SPD-Bundestagsfraktion zur Zukunft der Bundeswasserstraßen erklären der Maritime Koordinator, Uwe Beckmeyer und der Berichterstatter für die Binnenschifffahrt Gustav Herzog:Die Bundeswasserstraßen sind das Stiefkind der Verkehrspolitik der Bundesregierung. Ihre Potenziale müssen deutlich besser genutzt werden. Diese Forderung unterstützten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Werkstattgespräches der SPD-Bundestagsfraktion zur Zukunft der Bundeswasserstraßen an diesem Montag in Berlin.Die SPD setzt sich für einen klaren Kurswechsel in der Verkehrspolitik ein. Die Wasserstraße muss künftig als dritter verfügbarer Verkehrsträger wesentlich gestärkt werden. Nur so lässt sich verhindern, dass es zu weiteren Engpässen im Güterverkehr, insbesondere im Hinterlandverkehr der deutschen Seehäfen sowie bei den Binnenhäfen, kommt.Notwendig sind Impulse zur Steigerung des Marktanteils der Schifffahrt. Die SPD hat hierzu Vorschläge auf den Tisch gelegt. Wir setzen uns für ein Zwei-Säulen-Modell ein: eine klare Prioritätensetzung und verlässliche Finanzausstattung für die Bundeswasserstraßen einerseits und eine schrittweise Modernisierung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) andererseits. Zudem müssen Wassersport und Wassertourismus deutlicher als bisher in der Wasserstraßenpolitik berücksichtigt werden. Für dieses Konzept gab es bei den Vertretern von Verbänden und Gewerkschaften sowie den Beschäftigten der WSV beim Werkstattgespräch deutliche Zustimmung. Einig waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darin, dass ein aussagekräftiger Netzzustandsbericht und eine umfassende Personalbedarfsermittlung für die WSV die Basis für die Entwicklung der Wasserwege sein müssen.Scharfe Kritik äußerten zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Plänen der schwarz-gelben Regierungskoalition zur Neuordnung der Wasserstraßen, nach denen bei wichtigen Wasserwegen künftig deutlich weniger Geld für Erhalt und Ausbau zur Verfügung stünde. Die SPD-Bundestagsfraktion lehnt diese Pläne ab und erhielt dafür beim Werkstattgespräch breite Rückendeckung. Der Bund muss seine im Grundgesetz verankerte Infrastrukturverantwortung als Teil der Daseinsvorsorge wahrnehmen und dafür Sorge tragen, dass die Wasserstraßen im Wettbewerb der Verkehrsträger eine echte Chance erhalten.SPD Bundesgeschäftsstelle Wilhelmstraße 141 10963 BerlinTelefon: 030 25991 0 Telefax: 030 28090-507URL: http://www.spd.deBerlin - Veröffentlicht von pressrelations

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Norddeutschland

Geschwerkschaften fordern Verkehrsgipfel

Samstag, 09. Juni 2012 Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) schlägt für Norddeutschland einen Verkehrsgipfel aus Wirtschaft sowie Landes- und Bundespolitik vor. Hintergrund sind die ungeklärte Finanzierung von Großvorhaben sowie die massive Kritik aus der norddeutschen Wirtschaft an distanzierenden Beschlüssen des geplanten Regierungsbündnisses (SPD/Grüne/SSW) in Schleswig-Holstein zu Projekten wie den Weiterbau der A20, die Elbquerung und den Fehmarnbelt-Tunnel. Es gehe darum, zukunfts- und konsensfähige Lösungen zum Ausbau der Verkehrswege zu vereinbaren, sagte ein Sprecher des DGB Nord am Freitag. Dazu müssten Kammern, Gewerkschaften, die Verkehrsminister der norddeutschen Länder und Bundesverkehrsminister Ramsauer an einen Tisch. Anmerk.Verf.HP : NOK ist das wichtigste Verkehsprojekt in SH und wird leider oft vergessen!!!!!!!! Fahrlässig auch von Gerwerkschaften wie verdi, die ich über alles was hier passiert sofort informiere.Wir brauchen so bald wie irgendwie möglich den Komplett Ausabu nach dem SPD Programm vom Nov. 2011 für 1,25 Mrd. € . Das ist lebensnotwendig für SH, Hamburg, Bremen , Bremerhaven, Jade -Weser Port,  Meck.Pomm, Niedersachsen , ganz Deutschland und die gesamte Ostsee-Nordsseeanrainer. Die Unterstützer unseres NOK's und das dazu passende Parteiprogramm der SPD    Danke !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Der starke Norden :

WeilMPNS

Frau Hagedorn MdB                                       Herr Rix MdB Copyright FilmWeltDk1  Dieter Kobrock       Das war der Start Herr Horch Herr Kahrs    OlafscholzOBM Hamburg   Herr Albig MP Mathias Stein SPD  MdL Herr Stegner Eine effiziente Hafenanbindung und ein reibungsloser Warenstrom sind Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Wirtschaft. Wir werden Konzepte „From Road to Sea“ und kombinierte Verkehre (Schiff-Straße-Schiene) insbesondere bei Transitwarenströmen ausbauen. Hierfür muss auch der Elbe-Lübeck-Kanal ausgebaut werden. Der Nord-Ostsee-Kanal (Kiel-Canal) ist als meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt unverzichtbar als Handelsader für die Warenströme der ganzen deutschen Wirtschaft. Dies gilt sowohl für den Hamburger Hafen wie auch die großen Häfen Skandinaviens, Russlands und des Baltikums. Deshalb ist der Bau neuer und die  Reparatur alter Schleusen, eine Begradigung der Oststrecke und eine Vertiefung des Nord-Ostsee-Kanals unbedingt erforderlich.   Norddeutsche Kooperation Wir schaffen eine neue Qualität in der Kooperation mit den norddeutschen Nachbarn, besonders mit Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Wir richten einen gemeinsamen Parlamentsausschuss mit Hamburg ein, der die bisherigen gemeinsamen Projekte begleitet, bewertet und neue entwickelt. Wir wollen die länderübergreifende Kooperation ausbauen:f ür bessere gemeinsame Planung und Abstimmung für mehr Effektivität im Einsatz und Einwerben von Mitteln aus dem Bund und aus  Europa.

Maritimes Frühstück 2013: Nord-Ostsee-Kanal im Fokus

Schleswig-Holsteinische Häfen halten Kurs auf Richtung Zukunft Über 50 Millionen Tonnen Umschlag im Jahr 2012
Erscheinungsdatum:
01.02.2013
Gastredner Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein, betonte die Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals und das Potential der maritimen Wirtschaft. Im Fokus der Veranstaltung lagen insbesondere der Ausbau der Infrastruktur und Hinterlandanbindungen, die Chancen der Offshore-Windenergiebranche Schleswig-Holsteins sowie der ab 2015 geltende Schwefel-Grenzwert für die Seeschifffahrt.
Maritimes Frühstück 2013 in Berlin: v.l.n.r.: Frank Schnabel, Minister Reinhard Meyer, Christoph Andreas Leicht Maritimes Frühstück 2013 in Berlin: v.l.n.r.: Frank Schnabel, Minister Reinhard Meyer, Christoph Andreas Leichtv.l.n.r.: Frank Schnabel, Minister Reinhard Meyer, Christoph Andreas Leicht Bereits zum vierten Mal trafen sich am 1. Februar Mitglieder des Deutschen Bundestages sowie Vertreter aus Politik und maritimer Wirtschaft des Landes Schleswig-Holstein zum Dialog und Informationsaustausch über aktuelle und zukünftige Themen der maritimen Branche. Unter dem Motto "Die Zukunft fest im Blick" lag das Hauptaugenmerk der Gespräche auf der Umsetzung von notwendigen Infrastrukturmaßnahmen, den weiteren Entwicklungen der Offshore-Windenergiebranche und den neuen Rahmenbedingungen in der Schifffahrt. Der Bedeutung der schleswig-holsteinischen Hafenwirtschaft trug Gastredner Reinhard Meyer Rechnung. Als Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie von Schleswig-Holstein blickte er auf die Rolle der Häfen als Wirtschafts- und Jobmotor. Nach Angaben des GvSH haben die Häfen in Schleswig-Holstein im Jahr 2012 über 50 Millionen Tonnen Ladung umgeschlagen. Im Vergleich zum Jahr 2011 konnte somit erneut eine Steigerung der Umschlagsmenge von über zwei Prozent verzeichnet werden. Zusätzlich fertigten die Häfen ca. 15 Millionen Passagiere ab und sicherten dabei rund 50.000 Arbeitsplätze. Nach den Worten des Ministers leisten die Häfen damit einen wichtigen Beitrag zu Wertschöpfung und Beschäftigung.

Nord-Ostsee-Kanal unverzichtbare Verkehrsader

Brunsbuettel Schleuse45Copyright Willy Thiel "Um die Leistungsfähigkeit der schleswig-holsteinischen Häfen zu festigen und weiter auszubauen, ist der Nord-Ostsee-Kanal als Verkehrsader unabdingbar. Er ist unverzichtbares Bindeglied zwischen den deutschen Nordseehäfen und dem wachsenden Ostseeraum", sagte Meyer. "Doch der momentane Stillstand bei der Sanierung und dem Ausbau des NOK`s verursacht in der maritimen Wirtschaft einen volkswirtschaftlichen Schaden allein durch Wartezeiten in Brunsbüttel von mindestens 200 Millionen Euro." Nach den Worten des Ministers sei deshalb der Bund gefordert, für diese wichtige Wasserstraße pro Jahr ein Prozent des Bundes-Verkehrsetats als Sonderprojekt für den Wirtschaftsstandort Deutschland bereit zu stellen. "Wenn die norddeutschen Bundesländer dafür an einem Strang ziehen wird diese nationale Aufgabe gelingen", so Meyer. Gleichzeitig unterstütze das Land die Häfen bei ihren Bestrebungen, sich insbesondere für neue Märkte wie der Offshore-Windenergiebranche zu öffnen. Dafür stelle das Land unter anderem maßgeblich öffentliche Fördermittel für den Bau einer vor allem für Offshore-Zwecke geeigneten Multi-Purpose-Pier in Brunsbüttel zur Verfügung. Auch der vom Wirtschaftsministerium geförderte neue Offshore-Windenergie-Hafen in Osterrönfeld sowie der in der Umsetzung befindliche Hafenausbau auf Helgoland bilden wichtige Standbeine für den Zukunftsmarkt Offshore.

Ausbau der Verkehrsinfrastruktur

Die Gastgeber Frank Schnabel, Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen, sowie Christoph Andreas Leicht, Präsident der IHK Schleswig-Holstein, verliehen der Notwendigkeit zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur Nachdruck und hoben die Bedeutung der Hafenstandorte hervor. Die Häfen sind Deutschlands nördlichste Drehscheibe für die Verkehrsströme in alle Welt. Ist ihre reibungslose Anbindung nicht gewährleistet, zeigen sich die Auswirkungen auch jenseits von Schleswig-Holstein. Ein Schwerpunkt der Forderung liegt hierbei auf dem zügigen Neubau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel als Voraussetzung für die anschließende Sanierung der beiden vorhandenen Schleusenkammern. Die Funktionalität der Schleusen muss dauerhaft gewährleistet sein, um die Wettbewerbsfähigkeit der Seehäfen zu sichern. „Die Problematik der Schleusen im Nord-Ostsee-Kanal ist für Hamburg ebenso relevant wie für uns in Schleswig-Holstein. Kommt der Verkehr auf der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt zum Erliegen, trifft dies auch die Feederverkehre von Hamburg in den baltischen Raum. Umgekehrt ist die Elbvertiefung für uns von gleicher Bedeutung wie für die Hamburger. Im Sinne der maritimen Wirtschaft Norddeutschlands müssen wir über Ländergrenzen hinweg in Wirtschaftsräumen und -zusammenhängen denken“, fordert Frank Schnabel. Christoph Andreas Leicht weist in diesem Zusammenhang auf den neuen Förderverein „Initiative Kiel-Canal“ hin. Sein Ziel ist es, die Stimmen all derer zu bündeln, die sich für die Instandhaltung und den notwendigen Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals engagieren. Er fordert darüber hinaus den erforderlichen Ausbau von Bundesstraßen und Bahnstrecken. "Mit der Ahrensburger Liste wurden 19 hafenrelevante Infrastrukturprojekte Norddeutschlands definiert. Der Ausbau der Küstenautobahn A20 mit vorrangiger Umsetzung der festen Unterelbequerung ist an dieser Stelle eines der wichtigsten Projekte. Die Realisierung der Seehafenhinterlandanbindungen muss auf der politischen Agenda ganz oben stehen", so Leichts Aufruf an die anwesenden Bundespolitiker. Für die Schleswig-Holsteinischen Häfen und die gesamte maritime Wirtschaft bringt die Zukunftsplanung neue Rahmenbedingungen, auf die sich alle Marktbeteiligten einstellen müssen. So wird ab 2015 der neue Schwefel-Grenzwert der IMO von 0,1 Prozent für die Schiffsverkehre in der Nord- und Ostsee, den SECA`s, verpflichtend. Reeder müssen die Schiffe umrüsten und Häfen stehen vor der Entscheidung, ob sie die nötige Infrastruktur in Form von LNGBunkerstationen stellen wollen und können. Der GvSH und die IHK SH fordern in diesem Zusammenhang eine sukzessive Einführung des neuen Schwefel-Grenzwerts durch Schaffung einer Übergangsphase. So ist der Vorschlag, die Absenkung auf den neuen Wert von 0,1% ab 2015 zunächst nur für Neubauten geltend zu machen. Für die Bestandsflotte würde hingegen eine Übergangsregelung greifen, die eine Reduzierung des Schwefel-Grenzwerts auf 0,5 Prozent vorsieht. Darüber hinaus sprechen sich der GvSH und die IHK SH für eine Angleichung der Regelungen auf allen europäischen Seegebieten aus, um die Wettbewerbsfähigkeit der nordeuropäischen Häfen zu gewährleisten. Mit der Lage am Nord-Ostsee-Kanal und dem Zugang zu Nord- und Ostsee werden zukünftig insbesondere die Schleswig-Holsteinischen Häfen gefragt sein, die nötige Infrastruktur anzubieten, um umgerüstete Schiffe mit alternativen Treibstoffen zu versorgen. Hierzu arbeiten bereits einige Hafenstandorte sowie Reeder an Alternativkonzepten. Ein wichtiger Appell wurde an die anwesenden Bundestagsabgeordneten hinsichtlich der geplanten EU-Förderungsregelungen für Hafeninfrastrukturausbau gerichtet. Der Vorschlag der Europäischen Kommission zur EFRE-Verordnung für den Zeitraum 2014 – 2020 sieht ein Verbot der Förderung von Infrastruktureinrichtungen, die grundlegende Dienstleistungen (u.a. im Verkehrsbereich) bereitstellen, vor. Der GvSH und die IHK-Schleswig-Holstein sprechen sich ausdrücklich für den Erhalt der aktuellen Hafeninfrastrukturförderung auch nach 2014 aus, damit die Häfen weiterhin leistungs- und wettbewerbsfähig agieren können. Das Maritime Frühstück 2013 fand am 1. Februar um 7:00 Uhr im Hotel The Ritz-Carlton in Berlin statt. Es diente der Information und dem Austausch zwischen Mitgliedern des Deutschen Bundestages sowie Vertretern aus Politik und maritimer Wirtschaft des Landes Schleswig-Holstein. Gastgeber waren – wie bereits beim letzten Maritimen Frühstück 2012 - der Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen e.V. (GvSH) und die IHK Schleswig-Holstein. Verantwortlich für den Pressetext: Copyright Frank Schnabel, Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen e.V., Tel.: 04852/884-35 Dr. Martin Kruse, IHK Schleswig-Holstein, Tel.: 0431/5194-297 Zusammenarbeit Günther Göttling NOk21.de
 
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Schifffahrt News, Der Kanal, Entwicklung Containerschifffahrt von 2006 - 2017, Elbvertiefung, Bauwesen WSA Brunsbüttel, Privatisierung WSV von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne