VDR: Neuer Maritimer Koordinator mit Seewasser im Blut u. SPD Herrn Johannes Kahrs Frau HagedornMdB HA

Der Verband Deutscher Reeder (VDR) begrüßt die Entscheidung der Koalitionsfraktionen, den SPD-Bundestagsabgeordneten Uwe Beckmeyer zum Maritimen Koordinator der neuen Bundesregierung zu machen.
Als Bundeskanzler Steinbrück werde ich mich um ein Sofortprogramm für den Nord-Ostsee-Kanal bemühen, um den Sanierungsstau aufzulösen.“
3. Der Nord-Ostsee-Kanal muss dringend die Priorität erhalten, die seiner wirtschaftlichen
Bedeutung entspricht. Zu den notwendigen Maßnahmen gehören:
 Die Wasser-und Schifffahrtsverwaltung ist mit dem notwendigen Personal auszustatten,
um insbesondere an den Schleusenanlagen die Arbeiten zügig vorzunehmen
und die weitere Verfügbarkeit der alten Anlagen weitgehend sicherzustellen.
 1 Prozent der Verkehrsinvestitionen des Bundes sollen dauerhaft für die Erhaltung
des Nord-Ostsee-Kanals zur Verfügung gestellt werden; dies entspricht jährlich
rund 100 Mio. Euro und kann dazu beitragen, bis 2025 den Investitionsstau
langsam zurückzuführen.
Eine effiziente Hafenanbindung und ein reibungsloser Warenstrom sind Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Wirtschaft. Wir werden Konzepte „From Road to Sea“ und kombinierte Verkehre (Schiff-Straße-Schiene) insbesondere bei Transitwarenströmen ausbauen. Hierfür muss auch der Elbe-Lübeck-Kanal ausgebaut werden. Der Nord-Ostsee-Kanal (Kiel-Canal) ist als meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt unverzichtbar als Handelsader für die Warenströme der ganzen deutschen Wirtschaft. Dies gilt sowohl für den Hamburger Hafen wie auch die großen Häfen Skandinaviens, Russlands und des Baltikums. Deshalb ist der Bau neuer und die Reparatur alter Schleusen, eine Begradigung der Oststrecke und eine Vertiefung des Nord-Ostsee-Kanals unbedingt erforderlich. mehr

Beteiligung der Beschäftigten an der WSV-Reform

urch diese Befragung erhalten wir Informationen über die aktuelle Arbeitssituation der Beschäftigten in Zeiten der Unsicherheit, der Veränderungen, der politischen Entscheidungen zur Reform der WSV. „Befragungen hatten wir schon mehrfach, herausgekommen ist dabei nie etwas“ – das und ähnliches hören wir zurzeit immer wieder.
Diese Befragung ist anders!
Mit dieser Befragung stehen die Beschäftigten im Mittelpunkt. Sie entscheiden, was an ihrer derzeitigen Arbeitssituation gut und schlecht ist. Sie beurteilen Arbeitsklima und Führungskräfte. mehr

Der teure Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven sollte Deutschlands Vorzeigehafen werden – ein Jahr nach der Eröffnung herrscht dort Flaute.

EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven außerordentlichen Besuch königlichen Ausmaßes erhalten:

Die Majestic Maersk, eines der größten Containerschiffe der Welt (18.000 TEU), hat an der Wilhelmshavener Kaje festgemacht.

Nach dem Großcontainerschiff McKinney Moeller-Maersk ist die Majestic Maersk das zweite Großcontainerschiff der Triple-E-Klasse, welches in den Dienst gestellt wurde.
Der teure Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven sollte Deutschlands Vorzeigehafen werden – ein Jahr nach der Eröffnung herrscht dort Flaute.

Die maritime Wirtschaft liegt mir besonders am Herzen. Dies wird sich in Kürze auch in der Neuorganisation meines Hauses widerspiegeln.” Das sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) dem THB. Der Politiker hat das Amt gestern vor genau sechs Monaten übernommen. FBi
Im neuen Hafen Ust-Luga sind sieben weitere Terminals geplant. Das Management des Großhafens St. Petersburg setzt auf den Ausbau des im Westen der Stadt und südlich von Kronstadt gelegenen Hafens Bronka. Dort sollen ein großes, neues RoRo- und außerdem ein Containerterminal entstehen. Über eine Milliarde Euro will der Projektinitiator und Investor in den Hafenausbau stecken.
Eine enge Zusammenarbeit der norddeutschen Seehäfen Hamburg und Bremerhaven mit dem neuen Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven würde die geplante Vertiefung der Elbe und der Weser überflüssig machen. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Naturschutzverbandes WWF, die gestern in Berlin vorgestellt wurde. mehr