Hapag-Lloyd Chairman Says Hamburg Süd Should Join Merger Talks

LONDON–Der Zusammenschluss von Hapag-Lloyd und der chilenischen Container-Reederei CSAV ist auf der Zielgeraden. Die Aktionäre der Compania Sud Americana de Vapores sollten dem Deal noch im März zustimmen, sagten informierte Personen. Bis Anfang April soll dann eine bindende Vereinbarung für die Fusion zur viertgrössten Containerschiff-Reederei der Welt unterzeichnet werden.
“We want to reach an agreement by the end of January,” a Hapag-Lloyd manager told Die Welt, according to a pre-release of its Monday edition.

Vapores, which has a market capitalisation of $845 million, confirmed in December that it had entered merger talks with Hapag-Lloyd, as it is grappling with steep losses caused by low freight rates, high fuel prices and expensive leases.
“The three of us together would be stronger,” Hamburger Abendblatt quoted Juergen Weber as saying in an excerpt from an article to be published on Friday.

Hapag-Lloyd, the world’s No.5 container shipping company by capacity, earlier this month said it was in talks to merge with smaller Chilean shipper Compania Sud Americana de Vapores, adding that no agreement had yet been reached.

Shipping groups have been struggling through the worst slump on record, with the weak global economy, oversupply of vessels and low freight rates highlighting the benefits of consolidation in the sector.

Hapag-Lloyd, burdened by 2.35 billion euros ($3.2 billion) of net debt and a nine-month net loss of 56 million euros, already held talks with Hamburg-Sued last year, but the parties were unable to agree terms. mehr

Es wird eng in Kiel-Holtenau u. Brunsbüttel Wasserstraßen leiden unter Dauer-Sanierungsstau

Die Schleusenanlagen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel. Von 5 Milliarden Euro, die der Bund bis 2017 zusätzlich in die Infrastruktur steckt, sind nur 350 Millionen für Wasserstraßen bestimmt. Der Löwenanteil entfällt auf den Nord-Ostsee-Kanal zwischen Kiel und Brunsbüttel, den jährlich mehr als 30.000 Schiffe passieren
Sommer, Sonne und fast Windstille. Eigentlich kein Wetter für Schiffshavarien. Dennoch ging am Montagmittag auf dem Kanal nichts mehr. Der zypriotische Containerfrachter „Anne Sibum“ hatte die meistbefahrene künstliche Seewasserstraße der Welt über Stunden lahmgelegt. Ein Defekt am Propeller war Schuld.
Sperrung der Südkammer der Großen Schleuse in Kiel–Holtenau
NOK News: Sperrung der Südkammer der Großen Schleuse in Kiel–Holtenau
Die Sperrung des Nord-Ostsee-Kanals, die wegen der maroden Schleuse in Brunsbüttel notwendig wurde, war nur der sichtbarste Ausdruck der Probleme, mit denen die Binnenschiffer und ihre Auftraggeber zu kämpfen haben. Auch an Mosel und Neckar sind die Schleusen dringend erneuerungsbedürftig. Es drohen Ausfälle und lange Sperrzeiten für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
“Seit mindestens zehn Jahren ist es ganz offensichtlich, dass die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland unterfinanziert ist. Es gibt einen deutlichen Investitionsstau, selbst wichtigste Reparaturen werden unterlassen”, sagt Klaus-Peter Müller, Präsident des Deutschen Verkehrsforums und Aufsichtsratschef der Commerzbank. “Deutschland ist ein Durchgangsland und hat als solches im europäischen Vergleich immer noch ein dichtes und gutes Netz von Straßen, Schienen- und Wasserwegen. mehr

Sparkurs-bedroht-Sicherheit-der-Schiffe-auf-Nord-und-Ostsee

Hamburg. Die Sparmaßnahmen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) haben zu dramatischen Auswüchsen beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg geführt. Die Bundesbehörde, die unter anderem für die Sicherheit auf See, das Genehmigen von Windkraftanlagen und Vermessungen zuständig ist, ist in Teilen lahmgelegt. mehr

Wirtschaft fordert schnellen Ausbau des Kanals u.nachhaltigen Ausbau und Betriebssicherheit für den NOK

Auch Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) zeigte sich besorgt wegen seines neuen Berliner Amtskollegen. Zwar hoffe er, „dass mit Alexander Dobrindt inhaltsschwerere Diskussionen möglich sind als mit seinem Vorgänger“. Dass jedoch nach Peter Ramsauer heute erneut ein CSU-Politiker als Verkehrsminister vereidigt wird, gibt dem Kieler zu denken: „Angesichts der bisherigen Klientelpolitik für Süddeutschland befürchte ich, dass der Norden weiterhin zu kurz kommen wird“, sagte Meyer. Er werde daher „sehr genau darauf achten“, dass alle Vereinbarungen im Koalitionsvertrag zugunsten des Nordens auch eingehalten werden – „vom funktionsfähigen Nord-Ostsee-Kanal über die bessere Hinterlandanbindung der Seehäfen bis zur Fehmarnbeltquerung“.
Er werde daher „sehr genau darauf achten“, dass alle Vereinbarungen im Koalitionsvertrag zugunsten des Nordens auch eingehalten werden – „vom funktionsfähigen Nord-Ostsee-Kanal über die bessere Hinterlandanbindung der Seehäfen bis zur Fehmarnbeltquerung“.
Hamburg, 03.12.2013 – Norddeutsche Hafenwirtschaft, Industrie und Schifffahrt fordern nachhaltigen Ausbau und Betriebssicherheit für den Nord-Ostsee Kanal
Die Zeit der Staus auf dem Nord-Ostsee-Kanal geht dem Ende entgegen. Anfang Dezember sollen in Kiel-Holtenau wieder drei der vier Schleusen zur Verfügung stehen. In Brunsbüttel machen die Arbeiten ebenfalls Fortschritte. Die Verkehrszahlen steigen auch wieder.
Millionen für das UKSH in Sicht
Der Berliner Koalitionsmarathon in der Nacht drehte sich auch um Chancen für den Norden. Schleswig-Holstein könnte Nutznießer einiger Abmachungen sein.
Sturmtief Christian hat für Verzögerungen gesorgt: Seit Ende vergangener wird wieder mit Hochdruck am elbseitigen Tor gearbeitet.
Der 118 Jahre alte Kanal durch Schleswig-Holstein ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Schleusen und Technik indes stammen oftmals noch aus Kaisers Zeiten und müssten dringend erneuert werden. Das hatte im April auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) auf der Nationalen Maritimen Konferenz in Kiel zugestanden – dann aber auf die knappen Kassen verwiesen. Den Sanierungsstau beziffert Jens Broder Knudsen, Vorsitzender des Vereins Kiel-Canal, „auf bis zu eine Milliarde Euro“. Er hofft auf ein milliardenschweres Sondervermögen Infrastruktur, über das in den Berliner Koalitionsverhandlungen zurzeit beraten wird.
“Wir gehen davon aus, dass die Bundesregierung die erforderlichen Gelder für den Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals bereitstellt und der Ausbau zügig durchgeführt wird. Dabei sollten die Sanierung der maroden Schleusen und der Ausbau der Oststrecke unbedingt parallel angepackt werden.””
Kiel-Holtenau [ENA] Der Nord-Ostsee-Kanal durchquert mit knapp 100 Kilometer das Bundesland Schleswig-Holstein von Brunsbüttel bis Kiel-Holtenau und ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Im letzten Jahr passierten 34.690 Schiffe den Kanal zwischen Nord- und Ostsee.
Whistleblowing kills
Whistleblower in Sachen Kanal
Günther Göttling möchte mit der Internetseite NOK21.de aufrütteln, damit die Politik notwendige Investitionen nicht auf die lange Bank schiebt
Brunsbüttel
Er ist Schleusenmeister in Brunsbüttel, teilt in Zusammenarbeit mit der
Kanalsteuerung die Passagen von Schiffen durch die Brunsbütteler Schleusen ein: Günther Göttling. Seit einiger Zeit befasst sich der 57-jährige Itzehoer auch in seiner Freizeit sehr intensiv mit dem Nord-Ostsee-Kanal. Göttling betreibt die Internetseite NOK21.de. Dort stellt er alles ins Netz, was sich mit dem Schiffsaufkommen in der weltweit am stärksten befahrenen Wasserstraße befasst, mit Kritik am schleppenden Ausbau oder mit Aussagen der Politik zur Entwicklung im Kanal. mehr

NOK: Mehr Schiffe als auf dem Panamakanal

Die Zahl der Schiffspassagen und der transportierten Güter auf dem Nord-Ostseekanal (NOK) ist immer ein guter Indikator für die den aktuellen Konjunkturverlauf. Die neuesten Zahlen des Wasser- und Schifffahrtsamtes zeigen, dass es im ersten Halbjahr 2014 in der Wirtschaft und vor allem beim Handel mit dem Baltikum gut lief. Zwischen Anfang Januar und Ende Juni wurden auf dem Nord-Ostsee-Kanal fast 50 Millionen Tonnen Güter transportiert. Dies sind verglichen mit der Ladungsmenge, die durch den Panamakanal gehen, der in diesen Tagen seinen 100. Geburtstag feiert, echte „Peanuts“. mehr