Die deutschen Seehäfen spielen auch beim Ausbau der Offshore-Windenergie eine wichtige Rolle

Great animated video from Van Oord of their brandnew jack-up vessel AEOLUS at work in a windfarm Ein Traumvideo Bau Offshorenanlagen , habe ich so noch nicht gesehen

Offshore

Verbände: EEG-Reform schafft Klarheit

Samstag, 12. Juli 2014
Beim Ausbau der Offshore-Windkraft vor der Nord- und Ostseeküste sind die Risiken für Investoren aus Sicht von Branchenverbänden dank der Reform der Ökostrom-Förderung deutlich gesunken. "Das neue EEG schafft Planungssicherheit auch für die zweite Ausbaustufe bis 2020", heißt es in einer Mitteilung des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und des Bundesverbandes Windenergie (BWE). Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sprach von einem "guten Kompromiss". FBi Mehr im THB

Joint Venture

Neuer Offshore-Riese

Dienstag, 08. Juli 2014

Im Nordsee-Windpark "Global Tech I" werden insgesamt 80 Anlagen von Areva errichtet (Foto: Global Tech)

Opens external link in new windowAREVA und Gamesa schließen sich zu einem neuen Offshore-Riesen zusammen. Wie die Unternehmen ges­tern weiter mitteilten, ist die rechtsverbindliche Vereinbarung zur Bildung eines Joint-Ventures im Wachstumsmarkt Offshore-Windenergie unterschrieben worden. Damit sind die seit Januar laufenden Verhandlungen abgeschlossen. FBi Mehr im THB
http://www.rwe.com/web/cms/de/11806/rwe/verantwortung/nachhaltige-unternehmensfuehrung/ Siemens erhält Großauftrag über Nordsee-Netzanbindung http://www.maritimheute.de/rwe-offshore-windparks-in-bau-erreichen-neue-meilensteine/ Copyright maritim heute RWE borwin2 siemens

Presse & News

Überblick
Essen, 01. Juli 2014, RWE Innogy GmbH
English

RWE Offshore-Windparks in Bau erreichen neue Meilensteine

  • Alle 160 Windkraftanlagen des Offshore-Windparks Gwynt y Môr errichtet
  • Erste Windkraftanlage des Offshore-Windparks Nordsee Ost installiert
  • Einzelblattmontage der Senvion-6-Megawatt-Anlage erstmalig auf See durchgeführt
Alle Anlagen im Offshore-Windpark Gwynt y Môr installiert Hinter den Installationsteams der RWE Offshore-Windparks liegen ereignisreiche Tage. Die letzte der insgesamt 160 Windenergieanlagen für den Windpark Gwynt y Môr wurde erfolgreich vor der walisischen Küste installiert. Derzeit laufen die Kabelarbeiten und die Vorbereitung der Inbetriebnahme, um sicherzustellen, dass der Windpark ab diesem Winter seinen vollständigen Betrieb aufnehmen kann. Auch der Bau des deutschen RWE-Schwesterprojekts Nordsee Ost erreichte einen wichtigen Meilenstein: Rund 30 Kilometer nördlich der Insel Helgoland wurde die erste von insgesamt 48 Windturbinen erfolgreich errichtet. „Die erste Turbine für unseren Windpark Nordsee Ost steht im Wasser“, erklärt Marcel Sunier, Projektdirektor für den Windpark Nordsee Ost bei RWE Innogy. „Die Rotorblätter der 6-Megawatt-Anlage der Firma Senvion wurden erstmalig nicht als vormontierter Rotorstern installiert, sondern alle Rotorblätter auf hoher See einzeln an der Nabe angebracht. Notwendig wurde die Einzelblattmontage aufgrund der schifffahrtsrechtlichen Beschränkungen auf der Weser, die aufgrund der Breite das Auslaufen des Installationsschiffs mit einem vorinstallierten Rotorstern an Board nur eingeschränkt gestatten.“ Erste Anlage im Offshore-Windpark Nordsee Ost installiert Die einzelnen Komponenten der 6-Megawatt-Turbine für den Windpark Nordsee Ost beeindrucken mit ihren gewaltigen Dimensionen: Mit rund 160 Metern Höhe vom Meeresspiegel bis zur Blattspitze überragt die Windkraftanlage den Kölner Dom. Die Gondel hat ein Gewicht von ca. 350 Tonnen und etwa die Abmessungen eines Einfamilienhauses. In ihrem Inneren befinden sich die Maschinenkomponenten wie Getriebe und Generator. Der Turm, bestehend aus zwei einzelnen Segmenten, ist insgesamt 70 Meter lang und wiegt über 240 Tonnen. Jedes Rotorblatt ist über 60 Meter lang und wiegt rund 23 Tonnen. Dies entspricht dem Gewicht von etwa sechs ausgewachsenen Elefanten. „Mit dem Bau des Windparks Nordsee Ost geht es gut voran“, betont Sunier. „Seit Mitte März sind alle Fundamente fest im Meeresboden verankert, diesen Monat konnten wir die parkinterne Verkabelung fertigstellen und in den vergangenen Wochen zehn Türme, Gondeln und Naben installieren. In den kommenden Wochen soll das Umspannwerk auf See errichtet werden. Wir liegen also im Plan für die vollständige Inbetriebnahme im kommenden Frühjahr.“ Erste Anlage im Offshore-Windpark Nordsee Ost installiert Die Errichtung der Windturbinen für Gwynt y Môr erfolgte vom nordwalisischen Hafen in Mostyn aus, wobei die einzelnen Komponenten, d. h. die Turmsegmente, Gondeln und Rotorblätter vom Siemens-Werk in Brande, Dänemark, angeliefert wurden. Toby Edmonds, Projektdirektor für den Windpark Gwynt y Môr bei RWE Innogy erklärt: „Die erste der 160 Windkraftanlagen wurde im Mai 2013 errichtet, die hundertste Turbine Ende November desselben Jahres. Die vollständige Installation aller 160 Anlagen in einem Zeitraum von nur etwas über einem Jahr verdanken wir der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen unserem Projektteam, A2SEA und Siemens. Jetzt gilt unsere Aufmerksamkeit der Verkabelung sowie der Inbetriebnahme der Anlagen, um die vollständige Betriebsbereitschaft des Windparks für den Winter sicherzustellen.“
Weiterführende Informationen als Links: Download: Bild 1 - Offshore Windpark Gwynt y Môr Download: Bild 2 - Erste Anlage im Offshore-Windpark Nordsee Ost Download: Bild 3 - Installation der ersten Anlage
Sie uns auf Twitter: @RWE_AG
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Schifffahrt

SFK hilft bei Offshore-Überführungen

Mittwoch, 11. Juni 2014

Der Schlepper "Kitzeberg" half bereits beim Transport von zwei Windanlagen-Fundamenten (Foto: Behling)Copyright danke

Die Opens external link in new windowSchlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) hat sich vom großen Kuchen der Offshore-Aufträge ein Stück erkämpft. Die Schlepper der Reederei sollen bis zum Spätsommer an der Überführung der 80 Fundamente für den Opens external link in new windowWindpark "Butendiek" von der Ostsee zur Nordsee mithelfen. Sie sind knallgelb, bis zu 200 Tonnen schwer und heißen "Transition Pieces". FB Mehr im THB Auf den ersten Blick wirkt es wie eine Ölplattform: Vom Sylter Weststrand aus kann man den Baufortschritt beim Offshore-Windpark Butendiek beobachten.

http://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/butendiek-bau-sorgt-fuer-aerger-id6801191.html

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Offshore-Windpark vor Sylt : Butendiek-Bau sorgt für Ärger

vom 11. Juni 2014
Aus der Redaktion der Sylter RundschauAuf den ersten Blick wirkt es wie eine Ölplattform vor Westerland: Wer an den vergangenen, klaren Abenden am Sylter Weststrand den Sonnenuntergang genossen hat, konnte gleichzeitig den Baufortschritt des Offshore-Windparks Butendiek am Horizont verfolgen. 32 Kilometer vom Ufer entfernt sollen sich ab Oktober dieses Jahres die Flügel von 80 Windturbinen über der Nordsee drehen.
AnzeigeAnzeigeDer gerüstähnliche Turm, der momentan vom Sylter Strand aus zu sehen ist, ist der leistungsfähigste Schwimmkran der Welt, die 82 Meter hohe HLV „Svanen“. Die „Svanen“ rammt gerade die Monopiles – die Pfähle, auf denen letztendlich die eigentliche Windkraftanlage sitzt– mit einem hydraulischen Hammer bis zu 50 Meter tief in den Meeresgrund. Gut 40 solcher Monopiles sind schon installiert worden, heißt es von der Bremer wpd-Gruppe, die den Windpark bauen lässt. Von einigen Inselbewohnern werden diese Arbeiten mit Skepsis beobachtet. So schreibt Hans-Joachim Zielinski, Vorstand der Anti-Butendiek-Gruppe „Gegenwind“: „Rammung mit hydraulischem Hammer hört sich niedlich an. Tatsache ist, dass Lärm von über 160 Dezibel entsteht. Das entspricht dem Lärm direkt neben einer Artillerie-Stellung. Für unsere Schweinswale eine Höllentortur.“
Unter anderem aus Sorge um die Schweinswale hatte auch der Naturschutzbund Nabu im April dieses Jahres eine sogenannte Umweltschadensgesetzklage beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht. Doch Konsequenzen hatte diese Klage bisher nicht: Stattdessen sei nun ein juristischer Streit zwischen dem laut Nabu verantwortlichen Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Bundesamt für Schifffahrt und Hydrographie (BSH) darüber entbrannt, welches Amt in diesem Fall zuständig ist, heißt es vom Nabu. Dieser Streit habe die Naturschützer dazu veranlasst, nun parallel beim Verwaltungsgericht Hamburg Klage gegen das BSH einzureichen. Das BSH habe nun als erste Reaktion eine Stellungnahme vom Amt für Naturschutz angefordert - spiele den Ball also an das andere Amt zurück. „Eine inhaltliche Verfahrensführung rückt so in weite Ferne, und in der Nordsee werden Fakten geschaffen“, heißt es dazu leicht frustriert vom Nabu. Außerdem heißt es vom Naturschutzbund: Dass beim Bau von Butendiek der Lärm-Grenzwert von 160 Dezibel wohl eingehalten würde, reiche für den Schutz der Schweinswale nicht aus: „Vertreibungseffekte und Verhaltensänderungen“ würden bei Schweinswalen auch bei deutlich weniger Lärm auftreten. Dem Nabu seien jüngst Informationen zugetragen worden, dass Anfang Juni Flugbeobachtungen vor der Sylter Küste im Auftrag des BfN stattgefunden haben, „die belegen, dass deutlich weniger Tiere in der betroffenen Region gezählt wurden als gewöhnlich. Damit liegt nach Nabu-Meinung ein Verstoß gegen geltendes Naturschutzrecht“ vor. Neben der Sorge um die Meerestiere befürchtet Gegenwind-Aktivist Zielinski außerdem Schäden für Vögel: „Die Windkraftwerke ragen nicht 150 Meter über den Meeresspiegel, sondern vielmehr rund 200 Meter. Die Flügel sind so lang, wie der Kampener Leuchtturm hoch ist.“ Und einige Insulaner sehen in Butendiek schlicht ein ästhetisches Problem: Rotoren, die den Sonnenuntergang zerschreddern wurden in den über zehn Jahren, die seit den ersten Planungen für den Windpark vergangen sind, immer wieder als Gegenargument bemüht. Trotz allem Protests, der in den vergangenen Jahren immer verhaltener erklang, scheint der Windpark kaum noch zu stoppen zu sein: Die Hälfte der Monopiles sind eingerammt, das Umspannwerk wurde vor einigen Tagen installiert und das erste „Transition Piece“ (Übergangsstück zwischen Monopile und Anlagenturm)wurde erfolgreich installiert. „Die Arbeiten kommen derzeit gut voran“, so Christian Schnibbe von der Windpark-Betreiberfirma wpd, „wir sind zufrieden.“ Wpd hatte immer wieder betont, bei den Bauarbeiten bestmöglich auf Schall- und Naturschutz zu achten.

von Friederike Reußner erstellt am 11.Jun.2014 | 06:00 Uhr

http://www.maritimheute.de/offshore-windpark-enbw-baltic-2-groskomponenten-kommen-im-hafen-sassnitz-an/Offshore

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04. Juni 2014

Offshore-Windpark EnBW Baltic 2: Großkomponenten kommen im Hafen Sassnitz an

Die Anlieferung einer Nabe, dem Verbindungsstück zwischen Gondel und Rotorblatt Die Anlieferung einer Nabe, dem Verbindungsstück zwischen Gondel und Rotorblatt
Sassnitz/Karlsruhe. Die ersten Großkomponenten der Windkraftanlagen für den Offshore-Windpark EnBW Baltic 2 sind am Sonntag im Hafen Sassnitz-Mukran eingetroffen. Ab sofort werden jede Woche Schiffe mit Großkomponenten eintreffen. Bislang sind Turmteile, Verbindungsstücke zwischen Gondel und Rotorblatt, Schaltschränke und Transformatoren geliefert worden. Rotorblätter und Gondeln kommen in den nächsten Wochen. Die EnBW plant, die Windkraftanlagen im Sommer in der Ostsee zu errichten. Die Großkomponenten der Windkraftanlagen werden an verschiedenen Standorten in Dänemark hergestellt und ausschließlich auf dem Seeweg nach Sassnitz gebracht. Auf einer Fläche von 80.000 Quadratmeter werden sie gelagert und vor Installationsbeginn vormontiert. Der Hafen hat zwei Hallen für die Lagerung und Vormontage sowie Büroeinheiten für Siemens gebaut, dem Lieferanten der Windkraftanlagen. Sämtliche Planungsfäden des Windparks laufen im 800 Quadratmeter großen EnBW-Baubüro in Sassnitz zusammen. Hier liegt auch der Bereich zur Schiffsüberwachung im Baufeld. Rund um die Uhr behalten Kapitäne die Situation auf See im Blick. EnBW Baltic 2 wird 32 Kilometer nördlich der Ostseeinsel Rügen gebaut. In den letzten Monaten hat EnBW Fundamentteile im Meeresboden verankert. Die 80 Windkraftanlagen werden eine Gesamtleistung von 288 Megawatt umfassen. Der Offshore-Windpark kann jährlich 1.200 GWh Strom für rechnerisch rund 340.000 Haushalte erzeugen und 900.000 Tonnen CO2 einsparen. 2010 hat die EnBW den ersten kommerziellen Offshore-Windpark EnBW Baltic 1 in der deutschen Ostsee errichtet. Wichtige Daten auf einen Blick: Standort: Ostsee, 32 km nördlich der Insel Rügen Wassertiefe: 23 – 44 m Fläche: ca. 27 km² Windenergieanlagen: 80 Siemens SWT-3,6 -120 Gesamthöhe: 138,25 m Nabenhöhe über Wasser: 78,25 m Turmhöhe: 68,25 m Gewicht des Turms: 256 t Rotordurchmesser: 120 m Gewicht Gondel: 150 t Fundamente: 39 Monopiles (bei ca. 23 – 35 m Wassertiefe) und 41 Jackets (ab ca. 35 m Wassertiefe) Gesamtleistung: 288 MW Mittlere Windgeschwindigkeit: ca. 9,7 m/s Fertigstellung: Ab 2014 sukzessive Inbetriebnahme der Windkraftanlagen Kapazität: EnBW Baltic 2 kann rechnerisch rund 340.000 Haushalte im Jahr mit Strom versorgen und vermeidet ca. 900.000 Tonnen CO2-Ausstoß Über die EnBW Energie Baden-Württemberg AG: Mit starken Wurzeln in Baden-Württemberg gehört die EnBW zu den bedeutendsten Energieversorgungsunternehmen und -dienstleistern in Deutschland und Europa. Der EnBW-Konzern ist als integrierter Versorger entlang der gesamten Wertschöpfungskette tätig und verfügt über ein breites Geschäftsportfolio. Mit rund 20.000 Mitarbeitern versorgen wir rund 5,5 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wasser und energienahen Produkten und Dienstleistungen. Über den Fährhafen Sassnitz: Als Tiefwasserhafen im Nordosten Deutschlands gelegen, bietet der Fährhafen Sassnitz nautisch und seegeographisch ideale Bedingungen, um als Basishafen für die Offshore-Windindustrie zu dienen. Im Umkreis von max. 30 Seemeilen befinden sich zehn Offshore-Windparks, die genehmigt sind oder gegenwärtig das Genehmigungsverfahren durchlaufen. Die Lage an der offenen See erlaubt eine einfache Hafenansteuerung ohne Revierfahrten und Lotsenpflicht. Vor Ort stehen weite Flächen für die Produktion von Anlagenkomponenten, die Montage und Verschiffung von Offshore-Windenergieanlagen sowie Service- und Wartungsarbeiten zur Verfügung. Darüber hinaus ist ein weiterer bedarfsgerechter Ausbau der Infrastruktur, zum Beispiel von Schwerlastplattformen und Lagerflächen, in der Umsetzung und anvisiert.

Pressekontakte:

EnBW Energie Baden-Württemberg AG Stefanie Klumpp Regionale Kommunikation Telefon: 0711 128-48769 Fährhafen Sassnitz GmbH Felix Zimmermann Redaktion am Reichstag Telefon: 030 30 87 29 93
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  • clipper makiri ReutersBy Ole Mikkelsen COPENHAGEN, June 11 (Reuters) – Denmark’s Thorco Shipping expects to expand its fleet by 50 percent in coming years and plans to list on the Copenhagen stock exchange when industry conditions improve, its chairman said. “It is the plan to list Thorco Shipping’s shares in Copenhagen one day but the shipping market needs to be in better condition,” Chairman Thor Stadil told Reuters by telephone on Wednesday. Thorco Shipping, established 11 years ago and controlled by the Stadil family, is the world’s second-biggest transporter of goods bigger than container size such as wind turbines, industrial components for oil rigs and trains. It has a fleet of 105 vessels while Germany’s BBC Chartering the biggest company in the sector, has 150 vessels. The global shipping industry has struggled since the global financial crisis in 2008 with low freight rates as a result of overcapacity in nearly all sectors of the industry. Analysts see demand for multi-purpose shipping picking up in the next few years but industry players say consolidation is needed. Stadil said Thorco’s fleet expansion plan would see it take over vessels that banks want to offload from shipping companies in financial difficulty. “Many banks are suffering from loans to the shipping industry and they want to get rid of vessels they … have taken over from clients that have failed,” he said. China’s COSCO and Wagenborg of the Netherlands are other players in the multi-purpose, heavy-lifting sector of the industry. Before the global financial crisis, Thorco was booking earnings of more than $20,000 per day for each ship, Stadil said. Daily freight rates for multi-purpose vessels are currently $9,000-$10,000, and Stadil said $15,000 per day was a normal level. “Many new ships were ordered in the years ahead of the financial crisis. No one is currently ordering new ships and old ships will leave the market. It will in coming years help to create a better balance between demand and supply,” Stadil said. Thorco took over a fleet of around 40 vessels from Danish shipping company Clipper in September 2013. Small Danish player Combi Lift and BBC Chartering recently announced they would pool some of their vessels to try and boost both companies’ earnings. “A consolidation of the industry is needed,” Combi Lift’s chief executive, Anders Poulsen, told Reuters by telephone. Last year was a tough one for the industry but Drewry Research forecasts demand for multi-purpose shipping will grow at an average annual rate of 5 percent over the coming years. “However, we are only expecting modest growth in 2014 as competition from other shipping sectors will continue to eat away at market share. But we expect the sector’s market share to recover through 2015/16,” Drewry said in a research note. (Editing by Susan Fenton)

Branche hofft auf Schub

Donnerstag, 12. Juni 2014
Die kriselnde Offshore-Windenergiebranche hofft mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auf einen neuen Investitionsschub. Die im Gesetzentwurf enthaltene Vergütungsabsenkung sei her­ausfordernd, aber machbar, sagte Ronny Meyer, Geschäftsführer der Windenergie Agentur WAB, kürzlich in Bremen. Er hoffe, dass das neue EEG wie geplant am 1. August in Kraft treten könne und Bauvorhaben umgesetzt würden: "Viele Inves­toren warten ab, bis das Gesetz durch ist." pk Mehr im THB

http://gcaptain.com/high-tech-yellow-boxes-transmit-germanys-wind-power-shore/

http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/bundestagsabgeordnete-koennen-eeg-entwurf-noch-deutlich-verbessern
03. Juni 2014 

Bundestagsabgeordnete können EEG-Entwurf noch deutlich verbessern - Energiewende stärkt Innovationsstandort Deutschland

„Die Anhörung im Bundestag hat gezeigt, dass der Gesetzentwurf der Bundesregierung für die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) noch an vielen Details nachgebessert werden muss, um den Anforderungen der Energiewende zu genügen. Das EEG war immer ein Parlamentsgesetz. Deshalb sollten die Abgeordneten die besonders strittigen Regelungen wie Stichtag, Eigenverbrauch oder Ausschreibungen noch einmal überprüfen“, machte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie Hermann Albers nach der Anhörung im Deutschen Bundestag deutlich.

„Die Energiewende wird mehr und mehr zum Innovationstreiber in Deutschland. Die Windenergie ist der starke Leitungsträger dieser Entwicklung. Die Windenergie an Land  steht nach Berechnungen der DIW Econ für deutlich über 100.000 Arbeitsplätze, eine Investitionsnachfrage in Höhe von 8,2 Milliarden Euro und zusätzlich 1,2 Milliarden Euro an Nachfrage nach Betriebsleistungen. Mit einem Exportanteil von 67 Prozent sind wir ein starker Pfeiler der deutschen Volkswirtschaft. Voraussetzung für diese Entwicklung ist ein stabiler und berechenbarer Ausbau der Windenergie im Heimatmarkt Deutschland. Darauf gilt es jetzt zu achten.Nach wie vor besteht die Gefahr, dass die positiven Wirkungen der Energiewende abgewürgt werden. Deshalb sollte die Novelle im Bundestag in ihrer Wirkung noch einmal genau analysiert werden. Insbesondere muss dabei auch die parallel auf den Weg gebrachte Änderung des Baugesetzbuches (Länderöffnungsklausel) betrachtet werden. Beide Gesetze passen von den Zielen her nicht zusammen“, unterstrich Hermann Albers.Der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie mahnte an, dass gerade die Fragen der Stichtagsregelung und der vorgesehenen Ausschreibungen, aber auch der so genannten Eigenverbrauchsregelung noch einmal eingehend diskutiert werden müssten. Der Stichtag sei sowohl hinsichtlich des Datums (22.1.) als auch des Anknüpfungspunktes einer erteilten Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz unredlich. Gerade kleine Projekte mit starker Bürger- und Kommunalbeteiligung gerieten dadurch in ernsthafte Schieflage.Rechtlich sauberer wäre, Projekte, die bis 31.12.2014 am Netz seien, nach dem gültigen EEG zu behandeln. Mindestens müsse jedoch der Anknüpfungspunkt einer erteilten Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz gestrichen werden. Auch das Vorhaben von Ausschreibungen gehöre auf den Prüfstand, da alle Erfahrungen zeigen, dass diese zu höheren Preisen führen. Hier sei allenfalls der Weg des Koalitionsvertrages tragbar: Erst Pilotverfahren für Fotovoltaik, dann Evaluation und weitere Prüfung. „Jede andere Regelung zum Komplex Ausschreibungen führt in eine Sackgasse, die die bisherigen deutschen Erfolge der Energiewende gefährdet.“Zudem forderte Hermann Albers eine kritische Sicht auf die geplante Belastung der Eigenstromerzeugung an. „Betroffen sind auch viele Unternehmen, die in den vergangenen Jahren in die Eigenstromerzeugung investiert haben. Sie leisten durch moderne KWK-Anlagen, Fotovoltaik oder Windenergie ihren Beitrag zur Energiewende. Dies muss anerkannt werden. Die Eigenstromversorgung mit Erneuerbaren Energien belastet weder die EEG-Umlage noch das Netz.“Download: Stellungnahme des Bundesverbandes WindEnergie zum Entwurf eines Gesetzes zur grundlegenden Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes Kontakt: Wolfram Axthelm, Pressesprecher Tel.: +49 30 212341 251 w.axthelm@wind-energie.de

Offshore

Albig sagt Planungssicherheit zu

Freitag, 30. Mai 2014
Für die Bundesländer im Norden ist die Energiewende eng mit dem Ausbau der Offshore-Kapazitäten verbunden. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig besichtigte eines der größeren Projekte. In der Nordsee entsteht 70 Kilometer westlich von Sylt der Windpark "DanTysk" mit 80 Anlagen, die künftig Strom für bis zu 400.000 Haushalte erzeugen sollen. Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetztes (EEG) sei „enorm wichtig, damit Unternehmen wie Vattenfall, die große Summen in diese Windkraftindustrie investieren, Planungssicherheit haben“, sagte Albig. pk Mehr im THB
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borwin2 siemens Off the North Sea coast of Germany is an impressive array of wind farms that feed an enormous amount of renewable energy to the European power grid. Due to their physical distance from land however, the medium voltage AC power generated by the individual wind turbines is first routed to a central point in the field where it is then transformed into high voltage AC and subsequently converted into DC power via a giant 25,000 ton platform-based converter station. siemens offshore wind converter room The DC power, which incurs far less transmission losses than AC, is then routed shoreside via a power cable to the grid. Siemens released a video today that describes this system: Video oben im link
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http://www.maritimheute.de/niederlande-und-deutschland-vereinen-krafte-fur-offshore-wind/

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Niederlande und Deutschland vereinen Kräfte für Offshore Wind

Niederlande und Deutschland vereinen Kräfte für Offshore Wind Die Weiterentwicklung der Offshore-Wind-Industrie in Nordwest-Europa war Kernthema auf dem Dutch-American-German Offshore Wind Summit am 19. Mai 2014 bei der DNV GL Group in Hamburg. Auf Einladung der Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur GmbH (EEHH)   http://www.erneuerbare-energien-hamburg.de/                                 und des niederländischen Netzwerks Cleantech Holland trafen sich Vertreter mehr als 100 Unternehmen der Offshore-Wind-Industrie aus Deutschland, Niederlanden und den USA. Lesen Sie mehr auf EEHH Siemens erhält Großauftrag über Nordsee-Netzanbindung Pressemeldung, Mai 22, 2014; Foto: EEHH

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Bmrk. Btr. HP/blog bin begeistert  das ist EU !!!!!!

Offshore-Technik

Seatower testet neue Fundamente

Mittwoch, 14. Mai 2014

Die neue Baumethode eignet sich besonders für Gebiete mit eher rauem Klima: Statt mit Schwimmkranen werden die Betonfundamente mit Schleppern auf See gebracht und an ihren endgültigen Positionen versenkt (Grafik: )

Erstmals wird bei einem Windpark in Europa eine völlig neue Fundamentlösung eingesetzt. Das Baurisiko verringert sich dadurch erheblich. Die drei Unternehmen EDF Energies Nouvelles, Dong Energy und wpd, die vor der Küste der Normandie gemeinsam den Offshore-Windpark "Fécamp" errichten, haben sich für den Einsatz der sogenannten "Cranefree-Gravity"-Funda­mente von Seatower entschieden. Das norwegische Unternehmen wird das Bauprojekt leiten, bei dem eine völlig neue Baumethode zum Einsatz kommt: Die schwimmfähigen Fundamente werden an den Ort des Windparks geschleppt und dort versenkt. pk Mehr im THB

Offshore Copyright THB

12.000 Tonnen für die Energiewende

Mittwoch, 30. April 2014
Ungeachtet der Diskussionen um politische Rahmenbedingungen geht der Ausbau der Offshore-Wind-Industrie voran. Siemens hat jetzt die zweite HGÜ-Konverterplattform für den Betreiber TenneT installiert. "BorWin2" steht nordwestlich von Borkum. Die Plattform wurde von Nordic Yards hergestellt und wiegt mit 12 000 Tonnen mehr als 20 beladene Airbus A380.  mm Mehr im THB

Offshore

Klage gegen Windpark vor Sylt

Dienstag, 29. April 2014
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat vor dem Verwaltungsgericht Köln Klage gegen den Bau und Betrieb des Offshore-Windparks "Butendiek" vor Sylt eingereicht. "Die Klage ist unsere letzte Möglichkeit, eine ökologische Katastrophe vor unserer Küste zu verhindern, nachdem Jahre des naturschutzfachlichen Dialogs ins Leere liefen", sagte gestern NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Die Klage erfolgte am 17. April und richtet sich gegen die Bundesrepu­blik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN). FBi Mehr im THB Bmrk. Btr. HP blog Glaube langsam auch nach der Klage Elbvertiefung, dass NABU  Atom Fan geworden ist. Unsinnige Klagen ohne Substanz. Zu keiner Zusammenarbeit mit den Akteuren bereit. Nabu hat immer recht. http://www.maritimheute.de/siemens-erhalt-grosauftrag-uber-nordsee-netzanbindung/ Copyright Maritim heute

Siemens erhält Großauftrag über Nordsee-Netzanbindung

Siemens erhält Großauftrag über Nordsee-Netzanbindung

Siemens erhält von TenneT einen Auftrag über eine Netzanbindung für Offshore-Windparks in der Nordsee. Im Konsortium mit Petrofac wird Siemens als Konsortialführer die komplette Technik zur effizienten Gleichstromübertragung für die Netzanbindung BorWin3 liefern. Der Konsortialpartner Petrofac mit mehr als 30 Jahren Erfahrung als ein führender Generalunternehmer in der Öl- und Gasbranche verantwortet Bau sowie Offshore-Installation der zugehörigen Plattform. Lieferung und Verlegung der Kabel wurden von TenneT separat ausgeschrieben und gehören daher nicht zum Lieferumfang des Konsortiums. Die Netzanbindung BorWin3 mit 900 Megawatt (MW) Übertragungsleistung ist für Siemens bereits der fünfte Auftrag des deutsch-niederländischen Netzbetreibers TenneT zur Anbindung von Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee. “BorWin3 wird fast eine Million deutsche Haushalte mit sauberer Windkraft versorgen. Hier können wir nun die umfassenden Erfahrungen aus unseren ersten vier Pionierprojekten in der Nordsee voll einbringen“, sagte Karlheinz Springer, CEO der Division Power Transmission im Siemens-Sektor Energy. Die kommerzielle Inbetriebnahme von BorWin3 ist 2019 vorgesehen. Der Lieferumfang umfasst alle Hochspannungsbetriebsmittel des Netzanschlusssystems sowie die gesamte Landstation. Wesentlicher Bestandteil sind die beiden Konverter, die für die Umwandlung von Wechsel- in Gleichstrom und zurück in Wechselstrom sorgen. Daneben liefert Siemens zwei Leistungstransformatoren pro Station mit einer Leistung von rund 670 MVA sowie die gesamte luft- und gasisolierte Hochspannungsschaltanlagentechnik. Zudem ist Siemens für den gesamten Bau der Landstation verantwortlich. Die HGÜ-Konvertermodule werden in der Nürnberger Stromrichterfabrik von Siemens konstruiert, gefertigt und getestet. Es handelt sich um die bewährte Technologie, die Siemens bereits erfolgreich in den vier Offshore-Projekten einsetzt. Die Leistungstransformatoren fertigt Siemens ebenfalls am Standort Nürnberg. Bei der von Siemens eingesetzten Konvertertechnologie namens HVDC Plus handelt es sich um Voltage-Sourced-Converter in Modular-Multilevel-Converter-Bauweise (VSC MMC). Siemens ist als Pionier der VSC MMC-Technik auf diesem Gebiet technologisch führend. Im Gegensatz zur klassischen Variante der Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ), die nur in Netzen mit ausreichender Kurzschlussleistung zum Einsatz kommen kann, ermöglichen Anlagen mit HVDC Plus den Schwarzstart von Inselnetzen. Dies ist für den Betrieb des Offshore-Netzes eine wichtige Grundvoraussetzung. Die modulare VSC-Technik reduziert die Komplexität und damit den Platzbedarf der Anlagen – gerade für den Einsatz auf Offshore-Plattformen eine zwingende Voraussetzung. Zudem sorgt HVDC Plus für eine nahezu ideal sinusförmige Wechselspannung und eine glatte Spannung im Gleichspannungskreis. Der Einsatz von Oberschwingungsfiltern ist somit überflüssig. Mit der rund 160 Kilometer (km) langen Netzanbindung können mehrere Meereswindparks ans Festland angebunden werden. Der von den Windkraftwerken angelieferte Wechselstrom mit 155 Kilovolt (kV) Spannung wird auf der BorWin3-Offshore-Plattform in Gleichstrom mit 320 kV umgewandelt. Grundsätzlich gilt: Je höher die Spannung, desto mehr Energie kann über ein Kabel übertragen werden und desto geringer fallen die Verluste aus. Kabelverbindungen von mehr als 80 km werden in der Regel mit Gleichstrom realisiert, weil das meist wirtschaftlicher ist. Zudem würde über eine Wechselstromleitung dieser Länge und Leistung ein Großteil der nutzbaren Energie ohne zusätzliche Kompensationsmaßnahmen verloren gehen. Die elektrische Energie wird bei der BorWin3-Verbindung über Kabel 130 km im Meer und weitere 30 km an Land zum Netzeinspeisepunkt Emden transportiert. Zur weiteren Übertragung und Verteilung wird der Gleichstrom in einer Station auf dem Festland wieder in Wechselstrom umgewandelt. Dank der effizienten HGÜ-Technologie von Siemens liegen die Übertragungsverluste der Verbindung exklusive Kabelverlusten bei weniger als drei Prozent. Die Plattform wird als Mutterplattform mit Hubschrauberlandeplatz und Mannschaftsquartieren ausgeführt. Siemens liefert im Wesentlichen die HGÜ-Technologie der Plattform und verantwortet den Bau der kompletten HGÜ-Konverterstation an Land. Insgesamt realisiert Siemens nun fünf Nordsee-Netzanbindungen für TenneT. Die bisherigen Projekte sind: HelWin1 (576 MW) und HelWin2 (690 MW) vor Helgoland, BorWin2 (800 MW) vor Borkum sowie SylWin1 (864 MW) vor Sylt. Diese Netzanbindungen sind im Fertigstellungsgrad bereits fortgeschritten und sollen sukzessive zwischen 2014 und 2015 in Betrieb gehen. HGÜ-Lösungen und der dazugehörige Service sind Teil des Siemens-Umweltportfolios. Rund 43 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf grüne Produkte und Lösungen. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Pressemeldung, April 15, 2014; Foto: Siemens  

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http://www.shz.de/nachrichten/newsticker-nord/schleswig-holsteins-erster-offshore-windpark-ist-fertig-id6197921.html

http://www.renewableenergyfocus.com/view/37828/abb-wins-lucrative-order-to-provide-cable-link-for-danish-offshore-wind-farm/

 

Energie - Schleswig-Holsteins erster Offshore-Windpark ist fertig

vom 4. April 2014 Copyright Norddeutsche Rundschau  Copyright Bild EON

Schleswig-Holsteins erster Offshore-Windpark ist komplett. Am Donnerstag installierten Techniker die letzte von insgesamt 80 Turbinen der Anlage «Meerwind Süd/Ost» in der Nordsee vor Helgoland, wie NDR 1 Welle Nord am Freitag berichtete. Der Offshore-Windpark von Betreiber WindMW soll eine Leistung von 288 Megawatt bringen und damit bis zu 360 000 Haushalte mit Strom versorgen.

Die Installation der 3500 Tonnen schweren Offshore-Umspannstation ist nach Angaben des Betreibers bereits abgeschlossen. Bislang fehlt allerdings noch die erforderliche Netz-Anbindung der Windräder zum Festland. Sie soll noch in diesem Jahr geschaffen erfolgen. Die Errichtung des Windparks hatte im September 2012 begonnen. Insgesamt wurden 1,2 Milliarden Euro in das 23 Kilometer von Helgoland gelegene Projekt investiert. Vor der schleswig-holsteinischen Nordseeküste sind derzeit drei weitere Offshore Windparks noch im Bau. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) betonte, «das ist ein weiterer Meilenstein für die Energiewende in Schleswig-Holstein».
http://www.maritimheute.de/wab-infrastruktur-fur-ein-zukunftsfahiges-deutschland-braucht-sicherheit/ Copyright maritim heute

WAB: Infrastruktur für ein zukunftsfähiges Deutschland braucht Sicherheit

Infrastruktur für ein zukunftsfähiges Deutschland braucht Sicherheit

Das Wind-Branchennetzwerk WAB erneuert die Kritik an dem von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel vorgelegten Entwurf zur Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG). http://www.tagesschau.de/inland/eeg154.html Copyright Tagesschau

Ergebnisse des Energiegipfels im Kanzleramt

Länder entschärfen Gabriels Pläne

Bundesregierung und Länder haben sich im Grundsatz über die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verständigt. Damit soll der Anstieg der Strompreise gebremst werden. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass weiter in die Energiewende investiert wird.

Nach vierstündigen Verhandlungen im Kanzleramt teilte Kanzlerin Angela Merkel am späten Abend mit, im Großen und Ganzen sei ein hohes Maß an Einigkeit erreicht worden. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sprach von "einem ersten großen Schritt zur Absicherung der Energiewende". Die EEG-Umlage auf der Stromrechnung könne bis 2017 etwa stabil bleiben. "Die Energiewende braucht eine über die Parteigrenzen hinweggehende Zustimmung aller", fügte er an.

Gabriel und Merkel suchen die Länder-Unterstützung, um die Hürde Bundesrat schnell zu nehmen und das Gesetz noch im August in Kraft treten lassen zu können. In der nächsten Woche soll es zunächst vom Bundeskabinett beschlossen werden. Der Bund kam den Ländern vor allem bei der Windförderung an Land und See sowie der Biomasse entgegen. Die Einschnitte fallen weniger stark als ursprünglich geplant aus.

  Anlass ist die aktuelle Ankündigung von Siemens in Hull, Großbritannien, ein Rotorblattwerk und Offshore-Service-Standort mit rund 1.000 Arbeitsplätzen und einem Investitionsvolumen von rund 370 Millionen Euro zu errichten. “Die Entscheidung von Siemens, ihr Rotorblattwerk in Großbritannien zu errichten, ist die direkte und spürbare Folge einer kurzatmigen Energiepolitik seitens der Bundesregierung. Investoren müssen sich auf gemachte Zusagen der Politik verlassen können, andernfalls sind sie verunsichert und wenden sich anderen Märkten zu“, so Ronny Meyer, Geschäftsführer des Branchennetzwerkes WAB,ein neues Werk in dieser Größe hätten viele Regionen in Deutschland gerne”, so Meyer weiter. Die Bundesregierung hatte im November zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen den Investoren eine Verlängerung der erhöhten Anfangsvergütung ohne eine Absenkung der Vergütungshöhe versprochen, dies aber im EEG-Gesetzentwurf wieder rückgängig gemacht. Gleichzeitig deckelt die Bundesregierung den Ausbau der Windkraft auf See bei 6.500 Megawatt (MW), statt wie bisher 10.000 MW. “Damit hält sich unsere Bundesregierung nicht an ihre eigenen Zusagen und gefährdet so – wie das Beispiel Siemens zeigt – den Investitionsstandort Deutschland“, stellt Meyer fest. offshorewindkraft Der Offshore-Branche fehlen die weiteren Aufträge, da die zukünftigen Betreiber der Windkraftwerke sich aufgrund unklarer politischer Rahmenbedingungen mit Investitionen zurückhalten. Dies hat bereits dazu geführt, dass an vielen Standorten Beschäftigte gekündigt oder in Kurzarbeit geschickt wurden. Nach Angaben der WAB wurden in der Branche bereits 2013 über 2.000 Arbeitsplätze abgebaut. Bundesweit arbeiten rund 18.000 Menschen in der Offshore-Industrie. “Herr Gabriel ist doch auch Wirtschaftsminister und in dieser Rolle ist er verpflichtet, sich für sichere Bedingungen für Investoren und Arbeitsplätze einzusetzen. Dazu gehört, dass er sich an gemachte Zusagen hält!“, fordert Meyer abschließend. Die Windenergie-Agentur WAB ist das führende Unternehmensnetzwerk für Windenergie in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windenergiebranche in Deutschland. Dem Verein gehören mehr als 350 Unternehmen und Institute aus allen Bereichen der Windenergie-Industrie, der maritimen Industrie sowie der Forschung an. Pressemeldung, März 26, 2014; Foto: i Stock

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Siemens baut Offshore-Windkraft-Fabrik in Großbritannien geteilter Artikel Copyright Maritim heute

Siemens baut Offshore-Windkraft-Fabrik in Großbritannien

Siemens investiert mehr als 190 Mio. EUR (160 Mio. GBP) in neue Offshore-Produktionsstätten in Großbritannien. Geplant ist eine Fertigung von Rotorblättern für Offshore-Windturbinen der Sechs-Megawatt-Klasse sowie ein neues Logistik- und Service-Zentrum in Hull. Der britische Premierminister David Cameron und Michael Süß, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO des Sektors Energy, bekräftigen das gemeinsame Engagement heute Nachmittag in Hull. “Unsere Entscheidung in England eine Fertigung für Offshore-Windenergieanlagen zu bauen, ist Teil unserer weltweiten Strategie: wir investieren in Märkte mit zuverlässigen Rahmenbedingungen, die für ausgelastete Fabriken sorgen. Die britische Energiepolitik schafft klare Rahmenbedingungen zum Ausbau der Offshore-Windenergie und würdigt insbesondere das Potential der Windkraft auf See für das Gesamtportfolio der Energieerzeugung, sagte Michael Süß, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO des Sektors Energy. Der Windmarkt in Großbritannien weist hohe Wachstumsraten auf und hat noch deutliches Potenzial. Die Windkraftkapazität hat sich hier innerhalb von zwei Jahren auf rund zehn Gigawatt verdoppelt. Am schnellsten wächst der Offshore-Markt. Bis 2020 sollen alleine auf See 14 Gigawatt Leistung installiert werden, um Klimaziele und Versorgungssicherheit zu vereinen. Projekte über knapp 40 Gigawatt befinden sich in der längerfristigen Planung. Der britische Premierminister David Cameron sagte: “Mit klaren politischen Rahmenbedingungen sorgen wir für neue Jobs in der Windkraftbranche und einen zuverlässigen und nachhaltigeren Energiemix.” Siemens und der britische Partner Associated British Ports (ABP) investieren insgesamt 371 Mio. EUR (310 Mio. GBP) vor Ort. Die Investition stärkt den Offshore-Markt in Großbritannien und kurbelt den Arbeitsmarkt an: 1.000 Arbeitsplätze entstehen direkt, davon 550 in der Rotorblattfertigung sowie 450 in Green Port Hull. Weitere Jobs entstehen in der Konstruktion und indirekt in der Zulieferindustrie. Siemens ist führender Lieferant für Windturbinen, Netzanbindung und Service für On- und Offshore-Standorte in Großbritannien. Das Unternehmen hat im wichtigsten Windkraftmarkt der Welt über 2.200 Turbinen On- und Offshore mit mehr als 5.000 Megawatt installiert. Damit ist rund die Hälfte der in Großbritannien installierten Windleistung mit Spitzentechnologie von Siemens ausgerüstet. Rund 14.000 Mitarbeiter beschäftigt Siemens in Großbritannien, davon rund 1.500 im britischen Windenergiegeschäft. Green Port Hull soll Anfang 2016 in Betrieb gehen, der Produktionsstart der Rotorblattfertigung ist für Sommer 2016 geplant. Die Fabrik soll ab Mitte 2017 voll ausgelastet sein. Die Investitionen unterstützen Großbritannien seine Klimaziele zu verfolgen und bis 2020 ein Viertel des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien zu decken. Windenergieanlagen und der dazugehörige Service sind Teil des Siemens-Umweltportfolios. Rund 43 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf grüne Produkte und Lösungen. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Pressemeldung, März 25, 2014; Foto: Siemens

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BLG Logistics – Technologieführung durch Innovation

Technologieführung durch Innovation

Die Errichtung der ersten Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee sind Pionierleistungen. Neben einer geeigneten Hafeninfrastruktur, Umschlagsgeräten, Spezialschiffen und Fachpersonal sind neue Logistikkonzepte gefragt. Insbesondere die Dimensionen und Gewichte der Komponenten stellen bei den großen Entfernungen der Windparks zur Küste und Wassertiefen von über 40 Metern alle Beteiligten vor neue Herausforderungen. Nach einer aktuellen Studie ist die deutsche Offshore-Windindustrie Spitzenreiter im Bereich der Innovation und hält 65 Prozent aller Patente. Die BLG hat für die Branche frühzeitig innovative Logistiklösungen entwickelt, die auch zum Patent angemeldet wurden. So wurde beispielsweise für den Transport von Schwerlastkomponenten der Spezialponton OFFSHORE BHV 1 entwickelt, zum Patent angemeldet und gebaut. Der Ponton verfügt unter anderem über ein Ladungssicherungssystem, dass Schweißarbeiten überflüssig macht, damit zur Kostenersparnis beiträgt und gleichzeitig die Umwelt schont. Auch für das von der BLG entwickelte Lagerträgersystem “Sleeper” wurde ein Patent angemeldet. Der Sleeper verteilt die schweren Lasten der Offshore-Komponenten effektiv auf den Grund. Das erspart aufwendige Flächenertüchtigungsmaßnahmen und lässt ein flexibles Handling der Komponenten zu. Speziell konstruierte Adapterplatten nach dem Baukastenprinzip machen den “Sleeper” universell einsetzbar. Von Gründungsstrukturen über Piles kann damit alles sicher transportiert und gelagert werden. Beispielrechnungen der BLG haben ergeben, dass die mit den Innovationen entwickelte Prozesskette Kosteneinsparungen von bis zu 50 Prozent im Vergleich zu konventionellen Lösungen erzielt werden können. Pressemeldung, März 10, 2014; Foto: BLG

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Risiko Arbeitsplatz Offshore

Risiko Arbeitsplatz Offshore

Die Windenergie-Nutzung in Deutschland ist im vergangenen Jahr kräftig ausgeweitet worden. So wurden 2013 nach den Zahlen der DEWI GmbH knapp 1.300 neue Windenergieanlagen mit einer elektrischen Leistung von etwa 3.590 Megawatt (MW) neu errichtet. Insgesamt laufen in Deutschland danach an Land und auf See Windturbinen mit einer Leistung von fast 34.700 MW. Unter den Mitarbeitern der Windenergiebranche befindet sich dabei nach wie vor ein hoher Anteil an Quereinsteigern. Die Windenergie mit ihren flexiblen Tätigkeitsfeldern erfordert fachübergreifendes Grundlagenwissen und ein Verständnis über das Zusammenspiel von Wirtschaftlichkeit, Wind und Technik. Was für erfahrene Techniker selbstverständlich sein mag, ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne technischen Hintergrund oft schwer nachzuvollziehen. Das Haus der Technik und die ForWind-Academy veranstalten am 25. und 26. März 2014 das Fachseminar “Windenergie für Nicht-Techniker – Wirtschaftlichkeit, Wind, Technik” in Bremen. Von den Komponenten einer Windenergieanlage über die Funktionsweise eines Windparks und dessen Wirtschaftlichkeit bis hin zum Netzanschluss stellen die Referenten die zentralen Aspekte der Windenergienutzung vor. Zunächst wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein allgemeiner Überblick über den Themenkomplex geboten, bei dem physikalische Grundlagen der Windenergie, technische Aspekte wie Belastung und Lebensdauer sowie wirtschaftliche Aspekte aufgezeigt und erläutert werden. Je nach Bedarf werden die einzelnen Themen anschließend in Frage- und Diskussionsrunden vertieft. Alle Themenbereiche werden mit Fallbeispielen aus der Praxis veranschaulicht. Ziel des Seminars ist es, einen umfassenden Einblick in die einzelnen Bereiche zu geben, die am Zusammenspiel der Stromerzeugung aus Windenergie beteiligt sind. Das Fachseminar richtet sich an Projektierer, Mitarbeiter aus dem Bereich Finanzwesen, Juristen, Berater, Investoren, Mitarbeiter von Herstellern und Kommunen, Energieversorgern und Stadtwerken, Branchenneulinge und Quereinsteiger. http://www.maritimheute.de/offshore-windenergie-deutliches-wachstum-trotz-schwieriger-marktlage/ Copyright maritim heute  

Offshore-Windenergie: Deutliches Wachstum trotz schwieriger Marktlage

Deutliches Wachstum trotz schwieriger Marktlage

Im Auftrag von VDMA Power Systems und dem Bundesverband WindEnergie (BWE) ermittelte die Deutsche WindGuard den Status des Offshore-Windenergieausbaus für das Jahr 2013 in Deutschland. Demnach gingen im letzten Jahr 48 Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) mit einer Leistung von 240 Megawatt neu ans Netz. Somit speisten in Deutschland zum 31. Dezember 2013 insgesamt 116 OWEA in Nord- und Ostsee mit einer Gesamtleistung von 520,3 Megawatt Strom ein. Neben den bereits angeschlossenen OWEA sind weitere 103 OWEA (394,6 MW) in drei Offshore-Windparks im Jahr 2013 vollständig errichtet worden, waren aber noch ohne Netzanschluss. Die Gesamtleistung der neun zum Ende 2013 im Bau befindlichen Offshore-Windparks beträgt 2.432,4 Megawatt. Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems und Vizepräsident der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE (SOW): „Der Durchbruch bei der ersten Ausbaustufe ist damit erreicht. Ende 2013 waren drei Offshore-Windparks (OWP) am Netz, ein zusätzlicher errichtet und acht im Bau. Die hohe Zahl von 266 verankerten Fundamenten und Teilanlagen beweist, dass die Projekte nun in die finale Fertigstellungsphase gehen. Wir rechnen damit, dass in diesem Jahr etwa 1.500 Megawatt und ungefähr weitere 1.000 Megawatt im Jahr 2015 ans Netz gehen können. Die Klausurtagung in Meseberg und ein konkreter Kabinettsbeschluss müssen das richtige Signal setzen, um Investitionen für weitere gut 3.000 Megawatt in einem Volumen von über zehn Milliarden Euro zu sichern. Die neuen Ziele der Bundesregierung von 6.500 Megawatt bis zum Jahr 2020 sind so erreichbar.“ Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie: „Ich bin zuversichtlich, dass die Industrie die Herausforderungen im Bereich offshore meistern wird. Es ist davon auszugehen, dass es in diesem Jahr einen deutlichen Sprung nach vorn gibt. Die industriepolitische Bedeutung von Wind offshore wird sich dann erweisen. Voraussetzung für eine weiter positive Entwicklung sind vernünftige Rahmenbedingungen seitens der Politik und die Realisierung aufgezeigter Kostensenkungspotentiale. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Fortführung der geltenden Rahmenbedingungen bis Ende 2019 hat die Planungssicherheit für Investoren und Industrie gestärkt. Mit der in den Eckpunkten des Energieministeriums angekündigten Absenkung der Vergütungen in den Jahren 2018 und 2019 wird dies nun wieder in Frage gestellt.“ Norbert Giese, stellvertretender Vorsitzender der Windenergie Agentur WAB: „Die Offshore-Windindustrie wartet auf weitere finale Investitionsentscheidungen für die zweite Stufe des Offshore-Windenergie-Ausbaus in Deutschland. Die Vereinbarungen des Koalitionsvertrags zur Offshore-Windenergie müssen nun zügig umgesetzt werden. Nur so können Wertschöpfung und Beschäftigung bei Herstellern und Zulieferern in Deutschland mit 1,6 Milliarden Euro Umsatz und knapp 18.000 Beschäftigten bereits im Jahr 2012 an der Küste wie im Hinterland gesichert und weiter ausgebaut sowie weitere Exportpotentiale geschöpft werden. Nur mit kontinuierlichem Ausbau können die energiewirtschaftliche Bedeutung der Offshore-Windenergie entfaltet und die Kostensenkungspotentiale in Deutschland gehoben werden. Abhängig vom weiteren Ausbaupfad in Deutschland und weltweit liegen diese in den nächsten zehn Jahren bei etwa einem Drittel Kostensenkung.“ Pressemeldung, Januar 23, 2014; Foto: i Stock

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Hamburgs Tor zur Offshore- Windkraft

Wirtschaftssenator Frank Horch will die Kooperation mit Cuxhaven deutlich ausbauen. Die Küstenstadt setzt auf die Errichtung neuer Meereskraftwerke Von Olaf Preuß

DIE WELT
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Als der Schlepper der Reederei Otto Wulf aus dem Hafen in die Nordsee eingebogen ist, ruht der Blick von Frank Horch einen Moment lang auf einem roten Schwimmdock. "Bei der Mützelfeldtwerft habe ich Ende der 1960er-Jahre eine Lehre als Schiffskonstrukteur absolviert. Das war das Fundament für mein Berufsleben", sagt Hamburgs Wirtschaftssenator (parteilos). Horch, geboren in Geversdorf im Landkreis Cuxhaven, blieb der maritimen Wirtschaft auch in Hamburg eng verbunden. Die Geschicke des Hamburger Hafens, die freie Schiffbarkeit der Elbe, die Entwicklung von Werften und Schifffahrt in der Hansestadt sind prägend für jeden, der für Hamburgs Wirtschaft politische Verantwortung trägt.

Auch Cuxhavens Wohlstand hängt entscheidend vom Meer ab. Der Niedergang der Hochseefischerei hat die Stadt in den vergangenen Jahrzehnten ebenso hart getroffen wie die Krise des Schiffbaus oder die Schließung von Marinestandorten. Cuxhaven hat gekämpft und den Wandel gestaltet. Das Hafengeschäft mit Mittelstreckenverkehren nach Großbritannien, Island und in die Ostsee hinein boomt. Neue Perspektiven verspricht obendrein der Aufbau von Windparks auf See. Früher als alle anderen Städte an der deutschen Nordsee begann Cuxhaven schon zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts, sich für die Produktion und den Transport schwerster Bauteile hinaus auf das Meer logistisch und technologisch zu rüsten. Die Bedingungen sind ideal: Ohne Restriktionen durch Ebbe und Flut können die Montage- und Versorgungsschiffe der Offshore-Wirtschaft die Kaikanten des Cuxhavener Hafens ungehindert erreichen. Davon will die Stadt profitieren. Und Hamburg auch.

Wirtschaftssenator Horch ist zu seinem ersten repräsentativen Besuch nach Cuxhaven gekommen. Oberbürgermeister Ulrich Getsch und der Stadtrat empfangen ihn symbolträchtig im Schloss Ritzebüttel, das Jahrhunderte lang der Sitz der Hamburger Amtmänner war. Bis zur Gebietsreform des Jahres 1937 gehörte Cuxhaven großteils zu Hamburg. Längst ist die Küstenstadt Teil von Niedersachsen, und die politischen Interessen der beiden Nachbarländer laufen durchaus nicht immer parallel. Vor allem der Landkreis Cuxhaven leistete lange politischen Widerstand gegen die weitere Vertiefung der Elbe, bevor die Landesregierung von Niedersachsen schließlich die nötige Zustimmung zu dem Großprojekt gab. An der Elbmündung haben die Anwohner Sorge um die Deichsicherheit angesichts eines womöglich noch größeren Tidenhubs. Das konfliktträchtige Thema allerdings bleibt an diesem Tag außen vor.

Horch und Oberbürgermeister Getsch (parteilos) loten die Chancen einer engeren Kooperation aus. Seit Jahren wirbt Hamburgs Wirtschaftssenator für mehr Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg. Zwar gibt es eine offizielle "Hafenkooperation Unterelbe". Die aber muss, auch angesichts von Konflikten, immer wieder mit Leben und Perspektiven erfüllt werden. Städte wie Brunsbüttel, Cuxhaven oder Stade haben Vorzüge wie etwa freie Flächen oder kurze Wege in die offene See, die Hamburg nicht bieten kann. Von der wachsenden Zahl an Kreuzfahrtschiffen wiederum, die Hamburg anlaufen, könnte künftig auch Cuxhaven profitieren. Auch in die Steuerung des regionalen Schiffstransportes will Horch Cuxhaven deutlich enger einbinden, sagt er bei seinem Besuch. Vor allem aber bei der Offshore-Windkraft könnten beide Städte von einer engeren Vernetzung erheblich profitieren: In Hamburg sitzen mittlerweile Dutzende Unternehmen, die Windkraftwerke auf See planen, finanzieren, errichten wollen. Von Basishäfen wie Cuxhaven aus werden die Projekte dann realisiert. "Was Cuxhaven als Offshore-Basishafen bislang auf den Weg gebracht hat, ist ein Glücksfall für Deutschland", sagt Horch. "Cuxhaven ist für die Kooperation mit Hamburg in der Offshore-Wirtschaft der entscheidende Basishafen."

Der Schlepper fährt an der Hafenkante entlang. Terminals für Schwerlastgüter liegen neben Verladeflächen für Automobile. Das alte Terminal des Steubenhöfts am Amerika-Hafen, an dem einst Hapag-Passagierdampfer auf dem Weg in die Vereinigten Staaten festmachten, wird heute nur noch selten genutzt, von Bäder- oder von Kreuzfahrtschiffen. Dahinter ragen auf einer Hafenfläche bald gelbe Stahltürme auf, Verbindungsstücke für die Installation von Offshore-Windturbinen auf ihren Fundamenten im Meer. Am Kai steht ein Hubschiff aufgeständert auf seinen mächtigen Stelzen. Das Unternehmen Ambau, nach eigenen Angaben Weltmarktführer beim Bau von Stahltürmen für Offshore-Windturbinen, produziert die mächtigen Röhrenkonstruktionen in einer modernen Fabrikhalle direkt am Hafen, ist aber derzeit bei Weitem nicht ausgelastet.

Auf kurze Distanz wird in Cuxhaven die Logik und die Logistik der Offshore-Windkraftbranche sichtbar. Horch allerdings bekommt auf der Brücke des Schleppers von dessen Kapitän Andreas Wulf erst einmal einige deutliche Worte mit auf den Weg: "In den vergangenen Jahren gab es in Deutschland keinen neuen Industriezweig, in den so schnell so viel Geld investiert wurde – und dessen Investitionen so schnell wieder vor die Wand gefahren worden sind." Wulf, Inhaber der Reederei Otto Wulf, ist mit seinen Besatzungen, seinen Schleppern und Transportschiffen seit Jahren beim Aufbau der deutschen Offshore-Windparks engagiert. Das Auf und Ab der Branche in Cuxhaven hat er unmittelbar erlebt. Vor allem Bard hatte den Offshore-Basishafen groß gemacht. Das Emdener Unternehmen baute den ersten deutschen Hochsee-Windpark Bard Offshore 1, ging mit dem Großprojekt aber insolvent und wurde mittlerweile zerschlagen. In Cuxhaven blieb aus den Pioniertagen der Offshore-Branche eine Produktionshalle von Bard für Fundamentstrukturen zurück, ein Schwerlastkran mit 500 Tonnen Hebekraft und die öffentlich finanzierten Hafenflächen. Darauf will die Stadt nun aufbauen.

Die Kritik des Reeders teilen viele in der Stadt. 30 Offshore-Windpark-Projekte für die deutsche Nordsee hat das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg mittlerweile genehmigt. Drei Kraftwerke in der deutschen Nordsee sind bislang fertig gestellt. Sechs Windparks werden in der Region derzeit gebaut, davon drei vor Helgoland, deren Bauteile die beteiligten Unternehmen E.on, RWE und WindMW auch von Cuxhaven aus verschiffen. Im Jahr des Bundestagswahlkampfes 2013 aber wirkte die Branche wie eingefroren. Lange blieb offen, ob und wie die Offshore-Windkraft nach der Wahl politisch weiter gefördert werden würde. Erst im November gab wieder ein Unternehmen die Entscheidung für neue Projekte bekannt, der dänische Konzern Dong Energy mit seinen deutschen Nordsee-Windparks Gode Wind 1 und 2. Inzwischen ist klar, dass die neue Bundesregierung aus Union und SPD den Ausbau der Windkraft auf dem Meer bis zum Jahr 2020 auf 6500 Megawatt installierte Leistung anstrebt. Bislang sind in der deutschen Nordsee und Ostsee Windturbinen mit insgesamt nur rund 600 Megawatt Leistung installiert.

Cuxhaven war von den Turbulenzen in der Branche zurückgeworfen worden. 2013 kippte der österreichische Konzern Strabag seine Pläne für den Bau einer neuen Offshore-Stahlteile-Fabrik in der Stadt. Cuxhaven hat modernste Flächen für Schwerlasten, braucht nun aber mehr produzierende Unternehmen. Bremerhaven wiederum konnte zahlreiche Offshore-Industrieunternehmen ansiedeln, kommt aber mit dem Bau eines Schwerlastterminals in der Weser nicht wie erhofft voran. "Cuxhaven hat optimale Bedingungen für die Ansiedlung neuer Unternehmen direkt hier an der Kaikante", sagt Oberbürgermeister Getsch. "Die erneuerbaren Energien, vor allem die Windkraft, können ein Jobmotor für die gesamte Nordseeküste werden, mit Tausenden neuen Arbeitsplätzen in den kommenden Jahren. Dafür brauchen wir aber unbedingt stabile politische und ökonomische Rahmenbedingungen.     http://www.n-tv.de/wirtschaft/Suedweststrom-gibt-Windpark-auf-article7811621.html Copyright maritim heute  
  • Blue Water Transports The World’s Largest Wind Turbine

    ‘MPI Discovery ‘Commences Construction of Amrumbank West Wind Farm

    MPI Discovery ‘Commences Construction of Amrumbank West Wind Farm

    Posted on Jan 15th, 2014 with tags , , , , , , , , .

    E.ON is further expanding its renewables business and has started construction of Amrumbank West wind farm in the North Sea. The first foundation was installed today 37 kilometer northwest of the island of Helgoland.

    'MPI Discovery 'Commences Construction of Amrumbank West Wind Farm To help build Amrumbank West and other offshore projects, E.ON has chartered the MPI Discovery, a self-elevating turbine installation vessel or jackup rig, for several years. The ship is loaded with material in Cuxhaven and proceeds to the deepwater site. It lowers six legs on to the seabed and then raises itself hydraulically above the surface of the sea, creating a stable platform for operating the ram and cranes it uses to install foundations, towers, and turbines. The ram is used to drive the 60-meter-long steel tubular monopile foundations roughly 30 meters into the seabed at water depths of up to 24 meters. The entire foundation structure, which consists of the monopile and the transition piece, weighs about 900 metric tons. E.ON is using a state-of-the-art system to reduce water-borne noise during pile-driving. Capital expenditures on the project will total about €1 billion. Amrumbank West is another example of how E.ON is significantly reducing the costs of building and operating offshore wind farms. “We’re drawing on all the expertise we’ve gathered from our offshore facilities in the United Kingdom and Scandinavia and from the construction and operation of alpha ventus in Germany, which was the world’s first deepwater wind farm,” Eckhardt Rümmler, CEO of E.ON Climate & Renewables, said. He added that E.ON wants to position itself as the cost leader in building and operating large-scale offshore projects. “Offshore wind is on the road to becoming a reliable and cost-effective source of electricityRümmler said. “Amrumbank West will help take us significantly closer to this goal.” Amrumbank West will extend over 32 square kilometers, an area larger than 4,700 soccer fields. Its 80 technologically advanced 3.6 megawatt turbines will give it a total capacity of 288 megawatts, enough to power 300,000 households. Amrumbank West, which will displace more than 740,000 metric tons of carbon emissions annually, is scheduled to be completed and to enter service in the late summer of 2015. Since 2006, E.ON has invested just under €9 billion in renewables and is currently the world’s third-largest operator of offshore wind farm
    Wirtschaft
    Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH setzt weiter auf Energiewende
    Sonntag, der 5.Januar 2014
    Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH setzt weiter auf EnergiewendeBrunsbüttel: Der Lenkungskreis der Hafenkooperation-Offshore-Häfen Nordsee SH sieht sich bestätigt in der Positionierung der Hafenstandorte an Schleswig-Holsteins Westküste als Häfen für Errichtung, Service und Wartung für Offshore-Windparks. Die aktuellen Ausbauziele der Offshore-Windenergie benötigen sowohl ausreichende Hafenkapazitäten, als auch logistisches Know-How. Der Lenkungskreis der Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH, in dem Vertreter aus allen Hafenstandorten der Kooperation beisitzen, traf am Donnerstag, den 12.12.2013 in Brunsbüttel zusammen, um die aktuelle Situation der Offshore-Windenergie im deutschen Nordseeraum zu erörtern. Foto: Vertreter des Lenkungskreises der Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH Die Offshore-Windenergie ist das Fundament der Energiewende in Deutschland und ohne den Ausbau der Offshore-Windenergie wird die Energiewende nicht gelingen. Um die neuen Offshore-Windenergie Ausbauziele von 6,5 GW bis 2020 und 15 GW bis 2030 zu erreichen, sind weiterhin Hafenkapazitäten für die Errichtung und dauerhafte Versorgung/Wartung der Windenergieanlagen notwendig, die den besonderen Anforderungen der Offshore-Branche gerecht werden. Die Hafenkooperation hat sich bereits bei der Gründung im Jahr 2010 das Ziel gesetzt, durch die Vernetzung der schleswig-holsteinischen Häfen an der Westküste und Havneby auf Rømø in Dänemark, maßgeschneiderte sowie kosteneffiziente Logistiklösungen für die Offshore-Windparkbetreiber und Anlagenherstellern zu entwickeln und anzubieten. „In der aktuellen Herausforderung der Offshore-Windenergie sehen wir uns darin bestärkt, dass nur durch die Kooperation von Häfen das Ziel erreicht werden kann, die Logistikkosten zu senken. Jeder Hafen bringt seine Stärken ein. Hiervon profitieren alle Beteiligten“ erläutert Frank Schnabel, Sprecher der Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH. Die Häfen in Schleswig-Holstein sind bereits wichtige Knotenpunkte der Windenergiebranche, das sich an mehreren Beispielen zeigt: Helgoland ist als Servicehafen für die Windparks im Helgoland-Cluster gesetzt. Der Ausbau des Hafens auf Deutschlands einziger Hochseeinsel ist weit fortgeschritten und wird bereits während der Installationsphase der Offshore-Windparks von den Windparkbetreibern genutzt. In Brunsbüttel finden seit mehreren Jahren Verladungen für die On- und Offshore-Windenergiebranche statt und der Standort bietet alle Voraussetzungen um sich langfristig als Installations- und Basishafen zu etablieren. Weitere Hafenkapazitäten sind in Brunsbüttel dennoch notwendig, daher befürwortet der Lenkungskreis der Hafenkooperation die geplante Errichtung einer Multi-Purpose Pier am Standort Brunsbüttel.. Der neue Schwerlasthafen RENDSBURG Port in Osterrönfeld hat sich bereits kurz nach der Eröffnung im Jahr 2012 als wichtiger Umschlagspunkt der Windenergiebranche etabliert und wird mit der Ansiedlung der Firmengruppe Max Bögl ein Produktionsstandort für Türme von Windenergieanlagen. Die Häfen Büsum und Husum bieten ideale Voraussetzungen als Servicehäfen. In Husum bestehen zudem weitreichende Erfahrungen im Umschlag von Gondeln des dort ansässigen Produzenten REpower. „Die Häfen in Schleswig-Holstein haben mehrfach ihr vielseitiges Know-How im Bereich der Windenergie unter Beweis gestellt und sind insbesondere für die Offshore-Windparks nahe der schleswig-holsteinischen Westküste hervorragend positioniert. Die Offshore-Windenergie ist auf leistungsfähige Häfen angewiesen. Ohne die Häfen wird die geplante Realisierung der Offshore-Windparks nicht stattfinden können. Wir, die Offshore-Häfen in Schleswig-Holstein, werden und wollen unseren Beitrag zu einer erfolgreichen Energiewende leisten.“, blickt Frank Schnabel zuversichtlich in die Zukunft. Die Hafenstandorte Büsum, Brunsbüttel, Dagebüll, Havneby (Rømø), Helgoland, Husum, Rendsburg-Osterrönfeld, Wyk/Föhr, sowie Hörnum und List haben eine enge Zusammenarbeit mit dem Schwerpunkt „Offshore Windpark Logistik“ vereinbart. Mit dieser Kooperation werden die Potentiale des Bundeslandes Schleswig-Holstein mit seinen Hafenstandorten für die Windparks in der Nordsee gebündelt. Unternehmen aus dem Bereich Hafenwirtschaft sind die Treiber und Entwickler dieser praxisnahen und kundenorientierten Initiative. Unterstützt wird die Initiative von den Stadt- und Kreisverwaltungen, Wirtschaftsunternehmen, Wirtschaftsförderungen, IHK zu Flensburg und zu Kiel, Windenergieanlagenherstellern, windcomm schleswig-holstein und dem Maritimen Cluster Schleswig-Holstein. Die Kooperation dient der Vernetzung der Hafenstandorte mit dem Schwerpunkt „Produktion-, Logistik- und Service-Häfen“ für Offshore Windparks. (Pressemeldung vom 01.01.2014) R.Pöschus vielen Dank
    Blue Water has handled the logistics and transport of the world’s largest wind turbine – the V164 8MW produced by Vestas. The assignment was to handle four sea freight transports from Aalborg, Lindoe and Southampton in connection with the installation of the test turbine.
  • Offshore ohne Bayern und Schwaben : Südweststrom gibt Windpark auf
blue water transporters DONG Energy baut Offshore-Windparks Gode Wind 1 und 2 DONG Energy hat entschieden, die Offshore-Windparks Gode Wind 1 und 2 in der deutschen Nordsee zu bauen. Die Investitionssumme für den Bau beträgt rund 2,2 Mrd. Euro. http://www.maritimheute.de/fraunhofer-studie-belegt-energiewirtschaftliche-vorteile-der-offshore-windenergie/

Fraunhofer-Studie belegt energiewirtschaftliche Vorteile der Offshore-Windenergie Copyright Maritim heute

Fraunhofer-Studie belegt energiewirtschaftliche Vorteile der Offshore-Windenergie

Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) belegt die energiewirtschaftlichen Vorteile der Offshore-Windenergie. Die Studie zeigt, dass Offshore-Windenergie im künftigen Energiesystem ein Garant für Versorgungssicherheit, Systemqualität und günstige Gesamtkosten ist. Hauptgrund sind die sehr guten Kraftwerks-eigenschaften dieser Technologie: Windenergieanlagen auf dem Meer können zu beinahe jeder Stunde eines Jahres Strom liefern und vergleichbar hohe Betriebsstunden wie konventionelle Kraftwerke erreichen. Offshore-Anlagen produzieren zudem an rund 340 Tagen im Jahr, und ihre Stromerträge lassen sich gut vorhersagen. Die Anlagen können Regelleistung deutlich besser bereitstellen als andere fluktuierende Erneuerbare Energien und so einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Stromsystems leisten. Andreas Wagner, Geschäftsführer der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE sagte: „Offshore-Windenergie ist aufgrund seiner energiewirtschaftlichen Vorteile unverzichtbar für die Energiewende. Damit sich dieses Potenzial realisieren lässt, braucht es in den nächsten Jahren einen kontinuierlichen und ambitionierten Zubau an Erzeugungsleistung sowie klare Rahmenbedingungen von der zukünftigen Bundesregierung.“ Die vorliegende Studie hat anhand von drei Szenarien die Machbarkeit, die Funktionalität und die Systemkosten der Energieversorgung im Zieljahr 2050 analysiert. Erneuerbare Energien liefern in allen drei Szenarien 80 Prozent des Endenergiebedarfs, aber in unterschiedlicher Zusammensetzung. Die Einspeisung aus fluktuierenden Erneuerbaren Energien bedingt einen höheren Flexibilisierungs-bedarf in Form von Back-up- und Speicherkapazitäten sowie der Abregelung von Anlagen. In dem Szenario mit einem hohen Anteil von Offshore-Windenergie sinkt dieser Bedarf deutlich und in Folge die damit verbundenen Flexibilitätskosten. Sie liegen jährlich zwischen 2,9 und 5,6 Milliarden Euro niedriger als in den Vergleichsszenarien mit sehr hohen Anteilen von Onshore-Windenergie und Photovoltaik. Auch bei den Gesamtkosten gibt es klar positive Effekte. Ein Erneuerbare-Energien-Mix mit einem großen Beitrag aus Offshore-Windenergie ist somit langfristig kostengünstiger. Pressemeldung, November 22, 2013; Foto: i Stock Offshore-Pionier Bard stellt Betrieb ein Ab Anfang 2014 sollen Betrieb und Service des Hochseekraftwerkes BARD Offshore 1, rund 90 Kilometer vor Borkum, durch die Offshore Wind Solutions GmbH (OWS) durchgeführt werden.
http://www.maritimheute.de/hafenwirtschaft-fordert-seehafenanbindungen-prioritar-auszubauen/
http://www.maritimheute.de/siemens-erhalt-grosauftrag-uber-zwei-windkraftwerke-in-der-deutschen-nordsee/

Hafenwirtschaft fordert, Seehafenanbindungen prioritär auszubauen

Der Güterumschlag in den deutschen Seehäfen liegt in diesem Jahr insgesamt etwas unter dem Ergebnis des Vorjahres, wird im nächsten Jahr jedoch wieder deutlich wachsen.   Darauf hat der Präsident des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe e.V. (ZDS), Klaus-Dieter Peters, in einem heutigen Pressegespräch in Hamburg aus Anlass der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbandes hingewiesen. Nachdem der deutsche Seegüterumschlag 2012 noch um gut 1% auf rund 300 Mio. t stieg, erwartet der ZDS für 2013 einen leichten Rückgang des Gesamtumschlags um 1% auf 296 Mio. t. Für 2014 wird wieder mit einem Wachstum um etwa 2% auf 302 Mio. t gerechnet. Durch die Ausweitung der Terminalkapazitäten insbesondere beim Container-umschlag in der Nord-Range hat sich der Seehafenwettbewerb weiter ver-schärft. Zudem haben sich vor allem die Energiekosten bei der Erbringung von Hafendienstleistungen kräftig erhöht. Mit dieser Entwicklung gehen auch strukturelle Veränderungen einher. Durch Verlagerung von Autoproduktionsstätten aus Fernost nach Osteuropa, Restrukturierung der Papierindustrie, Überkapazitäten bei der Stahlproduktion und verändertes Konsumverhalten bei Bananen hat sich das Transportaufkommen verändert. Zudem fällt das bisher florierendes Herbstgeschäft bereits seit drei Jahren aus. Diese Veränderungen erfordern auch auf der Arbeitnehmerseite Einsicht in Notwendigkeiten. Dabei geht es dem ZDS um den Erhalt qualifizierter Arbeits-plätze bei steigendem Rationalisierungsdruck. Die Hafenwirtschaft wird daher ihre Qualifizierungsoffensive fortsetzen. Die Aussichten für die weitere Entwicklung der deutschen Seehäfen sind jedoch gut. Die bisherigen Eckwerte der Hafenumschlagprognose 2030, die für den Bundesverkehrswegeplan 2015 erstellt wird, gehen davon aus, dass sich der Güterumschlag in den deutschen Seehäfen bis 2030 nahezu verdoppeln wird. Schon heute stößt der Hinterlandverkehr der deutschen Seehäfen an seine Kapazitätsgrenzen. Der Ausbau der Seehafenanbindungen ist daher dringender denn je erforderlich, um die Wachstumschancen unserer Seehäfen zu nutzen. Der ZDS begrüßt, dass die Mittel für den Erhalt, Ausbau und Neubau der Verkehrsinfrastruktur dauerhaft erhöht werden sollen. Von der neuen Bundesregierung erwartet der ZDS, dass sie beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur einen Schwerpunkt auf den Ausbau der Seehafenanbindungen setzt. Diese Projekte müssen im neuen Bundesverkehrswegeplan 2015 gesondert ausgewiesen und als „Vordringlicher Bedarf Plus“ aufgenommen werden. Außerdem erwartet der ZDS, dass das Nationale Hafenkonzept fortgeschrieben wird. Die Fortschreibung muss mit dem Bundeverkehrswegeplan 2015 besser verzahnt und mit Finanzierungsplänen hinterlegt werden sowie weiterhin von dem Leitbild und der Zielvorstellung ausgehen, den Hafenstandort Deutschland zu stärken. Nach 10 Jahren Planungszeit ist es noch immer nicht gelungen, Klarheit über den Beginn der Baumaßnahmen zur Fahrrinnenanpassung der Außen- und Unterelbe sowie der Außen- und Unterweser zu schaffen. Für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Seehäfen ist ihre seewärtige Erreichbarkeit jedoch von entscheidender Bedeutung. Bei den anstehenden Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts zu den Fahrrinnenanpassungen der Elbe und Weser steht damit viel auf dem Spiel. Letztlich geht es um die Entwicklungschancen des Seehafenstandortes Deutschland. Auch die Sicherstellung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Nord-Ostsee-Kanals ist für den Seehafenstandort Deutschland von außerordentlicher Bedeutung. Der ZDS erwartet, dass die neue Bundesregierung hierfür einen Zeit- und Maßnahmenplan mit voraussichtlichem Investitionsmittelbedarf vorlegt. Die deutschen Seehäfen spielen auch beim Ausbau der Offshore-Windenergie eine wichtige Rolle und leisten ihren Beitrag zur erfolgreichen Energiewende. Dabei ist ihnen bewusst, dass der bedarfsgerechte Neubau, Ausbau und die Ertüchtigung der Hafeninfrastruktur für die Offshore-Windenergie von den energiepolitischen Zielen der Bundesregierung abhängig sind. Der ZDS erwartet, dass sich der Bund an der Finanzierung der Hafeninfrastruktur zum Ausbau der Offshore-Windenergie bedarfsgerecht beteiligt, soweit es sich um offshore-spezifische Mehrkosten der Hafeninfrastruktur handelt. In der europäischen Seehafenpolitik zeichnen sich wichtige Weichenstellungen ab. Dabei wird der von der EU-Kommission vorgelegte Hafenverordnungsvorschlag sowie der Konzessionsrichtlinienvorschlag vom ZDS grundsätzlich begrüß
Rund 90 Kilometer nordwestlich von Borkum: Das Projekt Bard Offshore 1 wächst. Rund 90 Kilometer nordwestlich von Borkum: Das Projekt Bard Offshore 1 wächst.(Foto: dpa)
Dienstag, 20. November 2012

Offshore ohne Bayern und SchwabenSüdweststrom gibt Windpark auf

Die Aufbruchsstimmung in der deutschen Energiepolitik erhält einen empfindlichen Dämpfer: Nach Verzögerungen beim Bau springt einem Offshore-Entwickler in der Nordsee ein richtungsweisender Großkunde ab.
"Wir bedauern sehr, dass wir den Windpark nicht kaufen können": Bettina Morlok. "Wir bedauern sehr, dass wir den Windpark nicht kaufen können": Bettina Morlok. (Foto: SüdWestStrom)
Der Stadtwerkeverbund Südweststrom steigt aus einem milliardenschweren Windkraft-Projekt in der Nordsee aus. Die Gesellschafterversammlung habe entschieden, den Kauf des von Pannen begleiteten Windparks "Bard Offshore 1" vorerst nicht weiterzuverfolgen, teilte die Gesellschaft in Tübingen mit. "Die Verzögerungen beim Bau und die nicht absehbaren Risiken bis zur Fertigstellung waren ausschlaggebend", erklärte Südweststrom-Geschäftsführerin Bettina Morlok. "Wir bedauern sehr, dass wir den Windpark nicht kaufen können." Eine extra eingerichtete Beteiligungsgesellschaft sowie eine Projektgesellschaft werden zum Ende des Jahres aufgelöst. Der Windpark, der rund 90 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum errichtet wird, soll nach seiner Fertigstellung mit einer installierten Leistung von 400 Megawatt Strom für bis zu 400.000 Haushalte liefern. Während der Planungsphase galt es bislang als so gut wie sicher, dass Südweststrom 70 Prozent der fertigen Anlagen kauft und dann betreibt. Ursprünglich war die Fertigstellung des Windparks für 2011 geplant. Voraussichtlich wird der komplette Windpark aber erst Ende 2013 fertig sein und mit allen 80 Windkraftanlagen ans Netz gehen können. Beim Bau betreten die beteiligten Ingenieure in vielerlei Hinsicht Neuland: Als Vorreiter auf ihrem Gebiet müssen sie sowohl Verfahren zum Bau entwickeln als auch Schwierigkeiten bei Verschleiß und Witterungsverhältnissen meistern. Auf sichere Erfahrungswerte können sie - anders als ihre Kollegen an Land - dabei nicht zurückgreifen. Erste Windräder drehen sich bereits und liefern seit knapp zwei Jahren Strom ins Festlandnetz.

Der Strom fließt bereits

Erst Mitte November hatte der Betreiber mitgeteilt, dass der Windpark mittlerweile die "100-Megawatt-Marke" erreicht habe. "Damit ist Bard Offshore 1 (...) der mit Abstand leistungsstärkste deutsche Windpark auf hoher See", hieß es in einer Mitteilung der Bard-Gruppe. Insgesamt werden demnach vor der deutschen Nord- und Ostseeküste aktuell etwa 200 Megawatt aus Windkraft produziert. Welche Auswirkungen der Ausstiegsbeschluss auf die weitere Finanzierung des Windparks haben wird, blieb zunächst unklar. Von Seiten der Bard-Gruppe, die das Projekt neben anderen Windkraft-Vorhaben entwickelt und errichtet, lag zunächst keine Stellungnahme vor. D

Quelle: n-tv.de, mmo/dpa

Windkraft: Projektfriedhof Nordsee
 / In Schleswig-Holstein haben sich viele Fertigstellungstermine verschoben
Tübingen
Der Stadtwerkeverbund Südweststrom steigt aus einem milliardenschweren Windkraft-Projekt in der Nordsee aus. Die Gesellschafterversammlung habe gestern entschieden, den Kauf des von Pannen begleiteten Windparks „Bard Offshore 1“ vorerst nicht weiterzuverfolgen, teilte Südweststrom in Tübingen mit. „Die Verzögerungen beim Bau und die nicht absehbaren Risiken bis zur Fertigstellung waren ausschlaggebend“, sagte Geschäftsführerin Bettina Morlok. Der Windpark, der rund 90 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum errichtet wird, soll Strom für 400 000 Haushalte liefern. Gebaut wird der erste kommerzielle Nordsee-Windpark vom Projektbetreiber Bard aus Emden. Schon 2010 hatte Südweststrom einen Vertrag über den Kauf ausgehandelt. Doch die Unterzeichnung zögerte sich immer weiter hinaus, und auch bei den Bauarbeiten gab es immer neue Verzögerungen. Bis zur Fertigstellung Ende 2013 wollen die Stadtwerke nicht mehr warten. Ursprünglich sollte der Windpark 2011 fertig sein. Auch die Kosten seien zum Problem geworden. Intern wurde mit Baukosten von 2,9 Milliarden Euro gerechnet. Morlok nannte für Südweststrom allerdings schon einen Kaufpreis von zwei Milliarden Euro unrealistisch. „Das wäre indiskutabel“, betonte sie kürzlich. Erst vor einer Woche hatte auch der Karlsruher Energiekonzern EnBW angekündigt, seine Pläne für den Nordsee-Windpark „Hohe See“ vorerst ruhen zu lassen. Derzeit fehlten verlässliche Rahmenbedingungen für die milliardenschwere Investition, begründete das Unternehmen. Der Stadtwerkeverbund mit Sitz in Tübingen hatte erst vor drei Monaten als Reaktion auf die Energiewende seine Pläne für ein Kohlekraftwerk in Brunsbüttel an der Elbe aufgegeben. Beide Projekte hatte Südweststrom damit begründet, dass die kleinen Stadtwerke unabhängiger von den Stromlieferungen der Atomkonzerne werden wollten. Jetzt will die Gesellschaft wieder stärker in kleinere Projekte investieren. Von den sieben Windparks, die vor Schleswig-Holsteins Küste genehmigt sind, ist bisher noch keiner offiziell auf Eis gelegt worden. Allerdings haben sich die Fertigstellungstermine in einigen Fällen verschoben. So wird die Anlage „Dan Tysk“ vor Sylt wohl frühestens Ende 2014 statt wie ursprünglich geplant Anfang 2014 ans Netz gehen. Und „Amrumbank West“ wird erst 2015 statt 2014 fertig. Als erster Park vor der Westküste könnte Ende 2013 „Meerwind Süd/Ost“ 23 Kilometer nördlich von Helgoland in Betrieb gehen.
bg/sh:z Henning Baethge Norddeutsche Rundschau
http://epaper.shz.de/shz/2012/11/21/nr/6/art-0066.html

BARD konzentriert sich auf die Fertigstellung von BARD Offshore 1

Strategie- und Führungswechsel bei Bard

04.07.2012
Die Bard-Gruppe, die den Offshore-Windpark Bard Offshore 1 baut, prüft nun auch die Option von Teilverkäufen einzelner Unternehmensbereiche
Der Gesamtverkaufsprozess für das zum Verkauf stehende Offshore-Windenergieunternehmen Bard konnte noch nicht wie geplant abgeschlossen werden. Gründe hierfür sind unter anderem ein anhaltend schwieriges Marktumfeld, technologische Herausforderungen und die hohe Komplexität des Pionierprojekts Bard Offshore 1.
Der Gesamtverkauf der Bard-Gruppe als Turn-Key-Provider für Offshore-Windparks bleibt weiterhin eine Option. Nicht mehr ausgeschlossen sind auch Teilverkäufe einzelner Unternehmensbereiche. Das Unternehmen will sich nun auf die Fertigstellung von Bard Offshore 1, dem ersten kommerziellen Offshore-Windpark in der deutschen Nordsee, konzentrieren. Die vollständige Inbetriebnahme des Parks rund 100 km vor Borkum mit 80 Anlagen und einer Nennleistung von 400 Megawatt ist für die Jahreswende 2013/2014 geplant. Die Finanzierung des Projekts ist Unternehmensangaben zufolge gesichert. Mit der neuen Schwerpunktsetzung erfolgt auch ein Wechsel der Unternehmensleitung. Seit 1. Juli ist Michael Baur (43) neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Bard Holding GmbH. Der Geschäftsführer des Beratungsunternehmens AlixPartners, München, begleitet seit 18 Monaten intensiv die Bard-Gruppe und ist ein fundierter Kenner des Unternehmens. Der bisherige CEO Bernd Ranneberg (50) verlässt das Unternehmen in bestem Einvernehmen auf eigenen Wunsch.

1,6 Milliarden Euro für Windpark vor Rügen

Spanier investieren in Offshore

Freitag, 15. Juni 2012

In der Nordsee bestehen bereits Offshore-Windparks. Foto: BARDIn der Nordsee bestehen bereits Offshore-Windparks. Foto: BARD
Der spanische Energiekonzern Iberdrola will 1,6 Milliarden Euro in den Bau eines neuen Windparks in der Ostsee investieren. Die Offshore-Anlage mit dem Namen "Wikinger" solle 80 Windkraftanlagen umfassen und 30 Kilometer vor der Insel Rügen gebaut werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Sie werde eine der größten Offshore-Installationen der Welt in einer Wassertiefe von über 40 Metern sein. Mit dem Bau solle im Jahr 2015 begonnen werden. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

BARD konzentriert sich auf die Fertigstellung von BARD Offshore 1

Der Gesamtverkaufsprozess für Deutschlands Offshore-Pionier BARD konnte noch nicht wie geplant abgeschlossen werden. Gründe hierfür sind unter anderem ein anhaltend schwieriges Marktumfeld, technologische Herausforderungen und die hohe Komplexität des Pionierprojekts BARD Offshore 1. Der Gesamtverkauf der BARD-Gruppe als Turn-Key-Provider für Offshore-Windparks bleibt weiterhin eine Option. Nicht mehr ausgeschlossen sind auch Teilverkäufe einzelner Unternehmensbereiche. Die BARD-Gruppe wird sich nun auf die Fertigstellung von BARD Offshore 1, dem ersten kommerziellen Offshore-Windpark in der deutschen Nordsee, konzentrieren. Die vollständige Inbetriebnahme von BARD Offshore 1 rund 100 Kilometer vor Borkum mit 80 Anlagen und einer Nennleistung von 400 Megawatt ist für die Jahreswende 2013/2014 geplant. Die Finanzierung des Projekts ist gesichert. Mit der neuen Schwerpunktsetzung erfolgt auch ein Wechsel der Unternehmensleitung. Zum 1. Juli 2012 wird Michael Baur (43) neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der BARD Holding GmbH. Der Geschäftsführer des Beratungsunternehmens AlixPartners, München, begleitet seit 18 Monaten intensiv die BARD-Gruppe und ist ein fundierter Kenner des Unternehmens. Der bisherige CEO Bernd Ranneberg (50) verlässt das Unternehmen in bestem Einvernehmen auf eigenen Wunsch. Unter seiner Führung hat BARD seit Anfang 2011 einen tiefgreifenden Veränderungsprozess vollzogen. Er hat die Existenz und die weitere Entwicklung von BARD sichergestellt, das Unternehmen stabilisiert und professionalisiert. Damit wurde die Basis für den Investorenprozess geschaffen. Michael Baur: „Unsere höchste Priorität ist nun, BARD Offshore 1 fertigzustellen. Dies ist unser Referenzprojekt in einer für die deutsche Wirtschaft wichtigen Zukunftsindustrie. Hier leisten wir auf hoher See Pionierarbeit für die Energiewende.“   Windpark "BARD Offshore 1": Das Unternehmen sucht händeringend nach Investoren

BARD schließt Teilverkäufe nicht mehr aus

Verkauf des Offshore-Windparks auf der Kippe

  Themen Die Investorensuche für den deutschen Offshore-Windkraftpionier Bard (Emden/Bremen) ist bisher erfolglos verlaufen. Die für den Sommer geplante Entscheidung über einen Gesamtverkauf sei nicht abgeschlossen worden, sagte Geschäftsführer Bernd Ranneberg. Bard schließe nunmehr Teilverkäufe nicht mehr aus und werde sich auf die Fertigstellung des ersten kommerziellen Nordsee-Windparks "Bard Offshore 1" mit 80 Anlagen konzentrieren. Er soll zum Jahreswechsel 2013/14 fertig sein. Für Ranneberg, der auf eigenen Wunsch ausscheidet, wechselt Michael Baur vom Beratungsunternehmen AlixPartners (München) an die Bard-Spitze. Vom Einstieg eines Investors und von Anschlussaufträgen hingen auch die rund 1000 Arbeitsplätze ab, sagte Baur. Zudem laste ein großer Druck auf dem Referenz-Windpark "Bard Offshore 1". Die für 2011 geplante Fertigstellung wurde immer wieder verschoben. Von den 80 Anlagen stehen bisher 42 rund 90 Kilometer nördlich von Borkum. Davon sind 15 Anlagen am Netz. Das Pionierprojekt sei jedoch bei erfolgreichem Abschluss ein attraktives Investment und habe dem Unternehmen einen großen Erfahrungsvorsprung verschafft. "Es führt kein Weg an der Offshore-Windkraft vorbei, und die Situation ist nirgends besser als in der Nordsee. Das tägliche Krisenmanagement gehört zur Branche." Ranneberg führte die Probleme bei der zähen Investorensuche auf die unsicheren Rahmenbedingungen der Branche zurück. Bisher habe es kaum Erfahrungen mit Nordsee-Windparks gegeben. Bard habe mit Zeitverzögerungen bei der Fertigstellung seines Bauschiffes gekämpft, hinzu kämen komplizierte Verfahren und die Diskussion um den Netzausbau. Das Auslaufen von Produktionsaufträgen hat bereits Folgen für Emden. Dort soll zum Herbst die Fertigung von Rotorblättern mit 100 Arbeitsplätzen eingestellt werden. Ohne Anschlussaufträge oder einen Einzelinvestor ist auch die Produktion von Windkraft-Fundamenten in Cuxhaven in Gefahr. SPD-Landtagsabgeordnete zeigten sich am Dienstag besorgt über die Zukunftsperspektiven für die Standorte Emden und Cuxhaven. Während der erfolglosen Verhandlungen sei wertvolle Zeit verstrichen, kritisierte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Olaf Lies. Zudem mache die Landesregierung zu wenig Druck bei der Energiewende. Leidtragende seien die Küstenregionen und die Menschen, die in der Offshore-Branche eine riesige Chance auf dem Arbeitsmarkt gesehen hätten. Die Probleme von Bard sind nicht auf die übrige Offshore-Windkraftbranche übertragbar. Das vom russischen Investor Arngolt Bekker gegründete Unternehmen hatte als Offshore-Pionier besonders hohe Entwicklungskosten – und besonders hohes Lehrgeld zu zahlen. Das Unternehmen versuchte, alle Teile der Wertschöpfungskette in Eigenregie zu stemmen: Von der Rotorblatt- und Turbinenfertigung bis hin zu den Errichterschiffen. Weil die Kosten aus dem Ruder liefen – Gerüchte sprechen von rund 1,7 Mrd. Euro – zog der größte Investor, die Großbank Unicredit, bereit 2010 die Notbremse und leitete die Investorensuche ein Alle Urheber rechte : Springer Verlags AG Welt Online  

BARD schließt Teilverkäufe nicht mehr aus

BARD sucht bislang erfolglos nach Investoren - nun sollen auch Teilverkäufe möglich sein. Die Investorensuche für das deutsche Offshore-Unternehmen BARD in Emden ist bislang erfolglos verlaufen. Als Grund nannte der neue Geschäftsführer Michael Baur die Verunsicherung der Branche wegen der Energiewende und die hohen technischen Anforderungen beim Bau der ersten kommerziellen Offshore-Anlage "BARD Offshore I" in der Nordsee. Deshalb seien nun auch Teilverkäufe einzelner Unternehmenssparten nicht mehr ausgeschlossen. Kein Investor für "Bard"

Verkauf des Offshore-Windparks auf der Kippe

Der geplante Verkauf des Windkraft-Unternehmens "Bard" droht zu scheitern. Bisher ist nicht gelungen, einen Investor zu finden, der die gesamte Unternehmensgruppe mit Standorten in Emden, Cuxhaven und Bremen übernimmt. Das Unternehmen selbst schließt eine Zerschlagung nicht mehr aus. Grund für die Verkaufspläne sind die explodierenden Kosten für den Hochsee-Windpark "Bard Offshore 1".
Windräder und im Vordergrund Fundamente für Offshore-Windkraftanlagen [Quelle: DAPD]
Quelle: DAPD
Eigentlich wollte das Unternehmen in diesem Frühjahr einen Investor präsentieren. Es hieß, mehrere große Industriekonzerne hätten ihr Interesse angemeldet, darunter Daewoo und General Electric. Doch jetzt sind Teilverkäufe nicht mehr ausgeschlossen. Es gebe ein anhaltend schlechtes Marktumfeld, so ein Bard-Sprecher am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Für die erste kommerzielle Offshore-Windkraft-Anlage in der deutschen Nordsee haben sich die Investitionen mit insgesamt 2,9 Milliarden Euro jetzt bereits mehr als verdoppelt. Außerdem hinkt das Projekt dem Zeitplan mehr als zwei Jahre hinterher. Der Windpark soll zum kommenden Jahreswechsel vollständig in Betrieb gehen. Die Finanzierung der 80 Anlagen sei gesichert, teilte das Unternehmen mit.

Erste Veränderungen stehen bereits fest

Die Bard-Gruppe hat insgesamt rund 1.000 Beschäftigte. Nur über einen Verkauf könnten die Arbeitsplätze gesichert werden, so der Konzern. Klar ist bereits, dass die Rotorblatt-Fertigung in Emden mit rund 80 Beschäftigten im Herbst schließt. Außerdem kündigte Bard einen Wechsel an der Spitze an: Der erst vor kurzem eingestellte Geschäftsführer des Unternehmens, Bernd Ranneberg, wird zum 1. Juli 2012 durch einen Berater des Unternehmens ersetzt: Michael Baur. Er war bisher Geschäftsführer des Münchener Beratungsunternehmens "AlixPartners".  

"BARD Offshore I" geht offiziell ans Netz

McAllister und Oettinger haben am Donnerstag Deutschlands ersten kommerziellen Windpark in der Nordsee rund 100 Kilometer vor Borkum offiziell in Betrieb genommen. Bildergalerie starten

Neue Strategie trifft möglicherweise Cuxhaven

Damit ändert die Unternehmensgruppe ihre Geschäftsstrategie. Davon könnte möglicherweise der Standort Cuxhaven betroffen sein. Rund 250 Mitarbeiter fertigen dort die Stützkreuze für die Windkraftanlagen. Schon seit einigen Wochen ist bekannt, dass das Unternehmen die Rotorblattfertigung in Emden zum September still legen will. Dort arbeiten 100 Beschäftigte. BARD wolle sich nun auf die Fertigstellung des ersten kommerziellen Nordsee-Windparks "BARD Offshore I" konzentrieren, so Geschäftsführer Baur.

"BARD Offshore I"

Lage: ca. 100 Kilometer nordwestlich der ostfriesischen Insel Borkum Wassertiefe: 40 Meter Nabenhöhe: 90 Meter Rotorendurchmesser: 120 Meter Gewicht der Gondeln der Generatoren: 280 Tonnen Gesamtleistung: ca. 400 Megawatt Versorgungskapazität: 400.000 Mehrpersonenhaushalte Kosten: ca. 1,5 Milliarden Euro

Neuer Geschäftsführer tritt im Juli an

Mit der neuen Strategie übernimmt Michael Baur den Posten des Geschäftsführers und löst damit am 1. Juli Bernd Ranneberg ab. Der 50-Jährige verlässt nach Aussagen von BARD das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Michael Baur betonte in Emden: "Unsere höchste Priorität ist nun, 'BARD Offshore I' fertigzustellen." Die Finanzierung des Windparks mit den 80 Anlagen in der Nordsee ist laut Unternehmen gesichert. Bis Anfang 2014 soll der Park, der rund 90 Kilometer vor der Insel Borkum gebaut wird, fertig sein. Der Bau des Offshore-Parks hinkt allerdings dem Zeitplan mittlerweile mehr als zwei Jahre hinterher. Von den geplanten 80 Windkraftanlagen sind 15 ans Netz angeschlossen.   Wieviel kostet die Energiewende  
Greenpeace: Industrie bei Strompreisen "überfördert"/ Neue Studie: Pauschale Vergünstigungen sind nicht gerechtfertigt
am Donnerstag, 14. Juni 2012, um 10 Uhr, im Haus der Bundespressekonferenz, Zimmer 0107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin.
Überkapazitäten – Windkraftbranche unter Druck
Rostock/Hamburg
Die Windkraftbranche gerät zunehmend unter Druck. Dem Chef des Hamburger Windkraftanlagenbauers Nordex zufolge gibt es derzeit weltweit Überkapazitäten bei der Produktion von rund 30 Prozent. Nordex sei daher gezwungen, die Kosten zu senken, so Vorstandschef Jürgen Zeschky anlässlich der gestrigen Hauptversammlung. Zwar kann sich der Windkraftanlagenbauer – nachdem er 2011 rote Zahlen schrieb – für 2012 über gefüllte Auftragsbücher freuen. Zeschky erwartet, dass das Umsatzziel von 1 bis 1,1 Milliarden Euro erreicht wird. Die Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz sprach aber von einer Bilanz mit sehr viel Schatten und nur mit einem kleinen Licht am Ende des Tunnels.
sh:z Norddeutsche Rundschau
11.06.2012 | 14:30 (25 Leser)
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Einladung zur Pressekonferenz/ Greenpeace: Industrie bei Strompreisen "überfördert" - Neue Studie: Pauschale Vergünstigungen sind nicht gerechtfertigt

Hamburg (ots) - Einladung zur Pressekonferenzam Donnerstag, 14. Juni 2012, um 10 Uhr, im Haus der Bundespressekonferenz, Zimmer 0107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin.Greenpeace: Industrie bei Strompreisen "überfördert"/ Neue Studie: Pauschale Vergünstigungen sind nicht gerechtfertigtSehr geehrte Damen und Herren,Privathaushalte sowie Mittelstand und Kleingewerbe tragen derzeit die Kosten der Energiewende. Die größten Stromverbraucher aus der Industrie sind dagegen weitgehend von Steuern und Umlagen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Stromnetze befreit. Die energieintensiven Branchen haben sich eine Fülle pauschaler Vergünstigungen und Ausnahmen gesichert. So soll ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Markt gestärkt werden.Doch das historisch gewachsene System aus Subventionen und Ausnahmeregelungen ist uneinheitlich, ungerecht und benötigt zuviel Verwaltung. Taugt das System noch, deutsche Betriebe für den Wettbewerb zu stärken, oder schadet es längst Wirtschaft und Gesellschaft?Greenpeace und das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) legen eine aktuelle Studie vor, die die geltenden Ausnahmen und Subventionen analysiert. Sie werden auf ihre Notwendigkeit für die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Branchen sowie mögliche Mitnahmeeffekte überprüft. Die Ergebnisse der Studie möchten wir Ihnen gern auf einer Pressekonferenz vorstellen.Für Ihre Fragen stehen zur Verfügung:- Niklas Schinerl, Energieexperte von Greenpeace
6. Juni 2012 | Gemeinsam mit den Betriebsräten und Vertrauensleuten aus der Wind- und Offshore-Industrie stellt die IG Metall Küste fest, dass die Energiewende seit einem Jahr und nach vielen Krisenrunden nicht vorankommt. Eine plausible Umsetzungsstrategie im Bereich der Energiepolitik sei nicht erkennbar ist, so die IG Metall: “Das Energiechaos der Bundesregierung gefährdet Standorte und Arbeitsplätze.” Bund und Länder pokern zurzeit um die Weichenstellung der Energiepolitik ohne erkennbare Ergebnisse,die Unternehmen haben keine Investitionssicherheit für industrielle Vorhaben im Offshore-Bereich,Offshore-Windparks haben zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Sicherheit auf Anbindung an die Netzinfrastruktur,Der Ausbau der Netzinfrastruktur in Deutschland inklusive der Haftungsfragen beim Netzausbau und Betrieb ist völlig ungeklärt.„Das Ziel der Bundesregierung bis 2020 10.000 Megawatt und bis 2030 25.000 Megawatt in der Nord- und Ostsee zu installieren, muss zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf Grund der ungelösten Probleme und der fehlenden Umsetzungsstrategie der Bundesregierung als fraglich angesehen werden“, so Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Die jetzige Situation bedroht Standorte und Arbeitsplätze in den Wind- und Offshore-Betrieben .„Auch die Werften und maritimen Zulieferer sind negativ betroffen von dieser Entwicklung“, so Meinhard Geiken. Ein Teil der Errichterschiffe ist nach Asien vergeben worden und dringend benötigte Aufträge wie zum Beispiel Ankerziehschlepper, Sicherungsschiffe, Kabelleger, Schiffe für Personal- und Materialtransport, Bewachungsschiffe, Baggerschiffe, etc. bleiben aus.„Wenn die Bundeskanzlerin die Energiewende mit dem Projekt der Deutschen Einheit vergleicht, dann muss auch entsprechend dieser nationalen Herausforderung gehandelt werden“, so Geiken. Die IG Metall Küste fordert: Die Energiewende muss zur Chefsache gemacht werden und die Bundeskanzlerin muss einen energiepolitischen Koordinator im Bundeskanzleramt zur Umsetzung der Energiewende einsetzen.Ein Umsetzungs- und Masterplan unter Einbeziehung der Energieversorger muss Netzanbindung, Netzausbau, Hafen- und Infrastrukturkonzepte und finanzielle Rahmenbedingungen absichern.Eine besondere Verantwortung haben nach Auffassung der IG Metall Küste auch die fünf norddeutschen Küstenländer. „Gemeinsames norddeutsches Handeln ist angesagt“, so Geiken. Die Stärkung der industriellen Infrastruktur, ein norddeutsches Hafenkonzept, Hinterlandanbindungen, Qualifizierungsfragen und Stärkung der universitären Infrastruktur, Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz und der unbedingt notwendige Netzausbau von Nord nach Süd verlangen ein koordiniertes gemeinsames Vorgehen aller norddeutschen Küstenländer, um die Chancen der Energiewende zu nutzen.Ganz wichtig, so Geiken „ist die Beteiligung und Mitsprache der vom Netzausbau Betroffenen. Die Bundesregierung ist aufgefordert, diese sicherzustellen.“Saubere Energie heißt für die IG Metall Küste auch gute Arbeit. Gerade in der Offshore-Windindustrie sind die Beschäftigten enormen Arbeitsbelastungen, erhöhten Unfallgefahren und hohen Anforderungen an ihre Mobilität ausgesetzt. Gute Arbeit, tarifliche Regulierung der Entgelt- und Leistungsbedingungen sowie betriebliche Mitbestimmung der Beschäftigten müssen als selbstverständliche Voraussetzung in der Windindustrie werden“, so Geiken.

Weserwind droht Auftragsloch

Fischereihafen. Die Verzögerungen beim Aufbau der Offshore-Windparks bringen jetzt auch Bremerhavener Hersteller in Probleme. So droht beim Stahlbauer Weserwind ab Mitte nächsten Jahres ein Auftragsloch. Die Unternehmensführung verhandelt zurzeit mit Betriebsrat und Gewerkschaft, wie möglichst viele der 1000 Beschäftigten in Lohn und Brot gehalten werden können. Von Christoph Barth     In die Röhre gucken könnten die knapp 1000 Beschäftigten bei Weserwind, wenn sich der Ausbau der Windparks weiter verzögert. Foto eer   In die Röhre gucken könnten die knapp 1000 Beschäftigten bei Weserwind, wenn sich der Ausbau der Windparks weiter verzögert. Foto eer Noch glühen die Schweißgeräte in den Stahlbauhallen am Labradorhafen und auf dem SSW-Gelände rund um die Uhr. Gründungsstrukturen und Trafo-Stationen für vier Windparks in Nord- und Ostsee sorgen für Vollbeschäftigung. Zusätzlich zu den 480 Stammkräften beschäftigt Weserwind zurzeit 500 Zeitarbeiter. „Bis April/Mai kommenden Jahres sind wir ausgelastet“, sagt Weserwind-Chef Dirk Kassen (Foto). Doch dann droht ein Loch in den Orderbüchern. Weil sich der Netzanschluss für mehrere Windparkprojekte um ein bis zwei Jahre verschiebt, fehlen Folgeaufträge. „Wir sind in mehreren Vergabeverfahren dabei“, sagt Kassen. „Aber im Moment geht es da nicht voran.“ Die Durststrecke könnte ein halbes Jahr dauern, befürchtet er. Deshalb verhandeln Geschäftsführung und Betriebsrat zurzeit darüber, wie die absehbare Beschäftigungsflaute umschifft werden kann. Kassen nennt die Gespräche „vielversprechend“, will sich jedoch zu Einzelheiten nicht äußern. „Natürlich sind die Zeitarbeitskräfte ein möglicher Puffer, aber wir möchten auch diese Fachkräfte bei uns behalten, weil wir davon ausgehen, dass sie gebraucht werden“, sagt der Weserwind-Chef. Nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall geht es in den Verhandlungen darum, die Arbeitszeitkonten jetzt möglichst hoch aufzufüllen, um die Überstunden nächstes Jahr abbummeln zu können. Auch der Jahresurlaub könnte zum Überbrücken des Auftragslochs eingesetzt werden. „Die Arbeitszeitkonten müssen aber gegen eine Insolvenz abgesichert werden“, fordert der Bremerhavener IG-Metall-Chef Karsten Behrenwald. Das heißt: Falls Weserwind pleite geht, dürfen die angehäuften Überstunden nicht einfach verfallen, sondern müssten aus der Insolvenzmasse nachträglich vergütet werden. Weserwind ist in der Branche kein Einzelfall: Auch im Bremerhavener Werk des Turbinenbauers Repower werde die Auslastung im Herbst zurückgehen, so die IG Metall. Dramatisch ist die Situation beim Windradhersteller Bard: Die Stahlbautochter CSC in Cuxhaven hat nach Angaben der Gewerkschaft nur noch Arbeit für neun Wochen, die Rotorblattfertigung in Emden schließt im September. „Was wir an Hoffnungen in Sachen Offshore-Windenergie hatten, ist der Ernüchterung, ja Frustration gewichen“, stellt Heino Bade von der IG Metall Küste fest. Schuld sei das „hausgemachte Chaos“, das die Bundesregierung bei der Umsetzung der Energiewende angerichtet habe.  

Ausbau der Offshore-Windkraft geht bald los

           
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne

Ein Gedanke zu “Die deutschen Seehäfen spielen auch beim Ausbau der Offshore-Windenergie eine wichtige Rolle

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