Beim Bremer Hafenkonzern Eurogate läuft das Geschäft gut. Containerumschlag, Umsatz und Gewinn legten im vergangenen Jahr zu

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Containerumschlag europaweit um 7 Prozent gesteigert

Containerumschlag europaweit um 7 Prozent gesteigert

Die EUROGATE-Gruppe hat im vergangenen Jahr erstmals seit 2008 wieder die 14-Millionen-TEU-Marke überschritten und europaweit 14,2 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen. Das entspricht einem Wachstum von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wachstumsmotoren der EUROGATE-Gruppe waren 2013 die italienischen Mittelmeer-Terminals mit über 11 Prozent, insbesondere die Transhipment- Terminals Gioia Tauro (+ 13%) und Cagliari (+ 12%). Ebenso verzeichneten die beiden Atlantik-Terminals in Tanger (+ 84%) – erstmals wurden dort über eine Million TEUs umgeschlagen – und in Lissabon (+ 16%) ein außerorden­tliches Umschlagswachstum. Das schwierige Markt- und Branchenumfeld spiegelt sich in der Mengen­entwicklung der deutschen Containerterminals wider. Während der EUROGATE Container Terminal Hamburg sehr erfreulich an Dynamik gewann und seine Umschlagsmenge um 8 Prozent auf knapp 2 Millionen TEU steigerte, blieb der Standort Bremerhaven mit 5 Prozent weniger als im Vorjahr hinter den Erwartungen zurück. Der Ende 2012 eröffnete Tief­wasser-Containerterminal in Wilhelmshaven benötigt mehr Zeit als ur­sprünglich erwartet, um sich am Markt zu positionieren. Aufgrund der Anlaufschwierigkeiten betrug die hier umgeschlagene Containermenge 76.000 TEU. Thomas Eckelmann, Vorsitzender der EUROGATE-Gruppengeschäftsführung: „Das für die EUROGATE-Gruppe insgesamt so positive Ergebnis darf nicht dar­über hinwegtäuschen, dass sich der Markt der Containerverkehre in einem Umbruch befindet. Dieser Markt hat sich in den vergangenen fünf Jahren sehr verändert. Die Reedereien setzen auf einige wenige Konsortien, was für Seehäfen sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Die einzelnen Terminals sehen sich zunehmend starkem Wettbewerb ausgesetzt. Unser insgesamt hervorra­gendes Umschlagsergebnis zeigt jedoch deutlich, dass die EUROGATE-Gruppe hervorragend positioniert ist, um sich auf eine veränderte Marktsituation einzu­stellen. Wir sehen mehr Chancen als Risiken, zumal die drei weltgrößten Reede­rei-Gruppen, Maersk Line, MSC und CMA CGM (P3), in unterschiedlichen Konstellationen an einigen unserer strategisch wichtigsten Terminals beteiligt sind.“ Pressemeldung, Februar 9, 2014; Foto: Eurogate

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Niedersachsens Seehäfen erwarten ausgeglichenes Jahresergebnis

Seegüterumschlagsvolumen im 1. Halbjahr leicht rückläufig Copyright maritim heute

http://w3.windmesse.de/windenergie/news/13683-niedersachsens-seehafen-erwarten-ausgeglichenes-jahresergebnis Copyright w3.Windmesse.de Detail_seaports_20130708 Mit 23,354 Millionen Tonnen haben die niedersächsischen Seehäfen im 1. Halbjahr 2013 rund 5 % weniger Güter umgeschlagen als im Vorjahresvergleichszeitraum. Die Schwäche in der Weltwirtschaft wirkt sich auf viele der in Niedersachsen umgeschlagenen Güter aus. Trotzdem gibt es in einzelnen Standorten bzw. Ladungssegmenten auch Zuwächse. Bis Jahresende erwartet man ein ausgeglichenes Gesamtergebnis. Im Seehafen Brake wurden im 1. Halbjahr 2013 rund 2,853 Millionen Tonnen Güter im Seeverkehr umgeschlagen. Damit verliert der Standort gegenüber dem Vorjahr um 6 % an Ladungsvolumen (3,036 Millionen Tonnen von Januar bis Juni 2012). Insbesondere der rückläufige Umschlag von Futtermitteln (833.484 Tonnen im 1. Halbjahr 2013; 1,226 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012) aufgrund struktureller Engpässe von Lieferanten in Drittländern ist ursächlich hierfür. Zugelegt hat dagegen der Umschlag von Getreide auf 491.349 Tonnen (+ 53 % / 320.840 Tonnen im 1. Halbjahr 2012) sowie von Eisen und Stahl auf 430.543 Tonnen im 1. Halbjahr 2013 (+ 3,2 % / 417.372 Tonnen im 1. Halbjahr 2012). In Cuxhaven wächst der Seegüterumschlag im 1. Halbjahr 2013 um 8 % auf 1,356 Millionen Tonnen (1,254 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Gestiegene Volumen beim Umschlag von Neufahrzeugen (+ 6 % / 175.962 Fahrzeuge im 1. Halbjahr 2013; 166.229 Fahrzeuge im 1. Halbjahr 2012), Stückgütern wie z.B. Windenergiekomponenten (+ 11 % / 440.524 Tonnen im 1. Halbjahr 2013; 397.191 Tonnen im 1. Halbjahr 2012), aber auch von Massengütern (319.844 Tonnen im 1. Halbjahr 2013 / 294.597 Tonnen im 1. Halbjahr 2012) haben zu diesem Anstieg des Umschlagvolumens an der Elbe beigetragen. Das Umschlagsergebnis des Emder Hafens im Seeverkehr beläuft sich im 1. Halbjahr 2013 auf 2,234 Millionen Tonnen. Damit konsolidiert der Umschlag gegenüber dem Vorjahr auf hohem Niveau (2,225 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Der Automobilumschlag legt um 2 % zu auf 638.993 Fahrzeuge, die über Emden von Januar bis Juni seeseitig verladen wurden (628.711 Fahrzeuge im 1. Halbjahr 2012). Beim Umschlag von Stückgütern im Seeverkehr konnte ein Zuwachs von 7 % auf insgesamt 1,322 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr realisiert werden (1,239 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012), hiervon entfallen rund 127.791 Tonnen auf den Bereich Windenergie, der damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5 % hinzugewonnen hat (88.994 Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Im Seehafen Nordenham wurden von Januar bis Juni 2013 im Seeverkehr rund 1,355 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen (- 13 % / 1,553 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Die verminderte Einfuhr von Kohle im 1. Halbjahr 2013 aufgrund von Verlagerungen der Güterströme zwischen den Standorten der Rhenus-Gruppe war ausschlaggebend für den Rückgang. Der Oldenburger Hafen hat im 1. Halbjahr im Seeverkehr rund 46.817 Tonnen Güter umgeschlagen (78.047 Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Durch Verlagerungen vom Seeschiff auf andere Verkehrsträger sind dem Hafen die Volumen erhalten geblieben, jedoch wirken sich diese Änderungen negativ auf das Ergebnis im Seeverkehr aus. Im Binnenverkehr beläuft sich der Umschlag auf 487.131 Tonnen. Im Hafen Leer wurden im Seeverkehr von Januar bis Juni rund 30.056 Tonnen Güter umgeschlagen (+ 33 % / 22.556 Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Per Binnenschiff sind im 1. Halbjahr rund 206.497 Tonnen in Leer verladen worden (263.171 Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Der Hafen Papenburg erzielt im Seegüterumschlag im 1. Halbjahr 2013 ein Ergebnis von 347.855 Tonnen (399.929 Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Im Binnenverkehr wurden rund 79.597 Tonnen Güter umgeschlagen. In Stade sind im 1. Halbjahr 2013 im Seeverkehr mit 2,628 Millionen Tonnen 7 % weniger Güter umgeschlagen als noch im 1. Halbjahr 2012 (2,827 Millionen Tonnen). Aufgrund gesetzlich vorgeschriebener Wartungsarbeiten und einem damit einhergehenden Produktionsstillstand eines Chemieunternehmens in Stade gab es auch im Hafenumschlag von chemischen Grundstoffen einen Rückgang von 7 % auf 1,130 Millionen Tonnen (1,221 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Auch beim Umschlag von festen Massengütern ergibt sich für das 1. Halbjahr 2013 ein Minus von 7 % (1,497 Millionen Tonnen / 1,605 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Im Seehafen Wilhelmshaven ergibt sich von Januar bis Juli ein Umschlagsvolumen von 12,499 Millionen Tonnen (- 5 % / 13,196 Millionen Tonnen von Januar bis Juni 2012). Obwohl sich der Kohleumschlag mit 1,536 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2013 fast verdoppelt hat (808.445 Tonnen im 1. Halbjahr 2012), können die rückläufigen Mengen beim Umschlag flüssiger Massengüter am Standort damit nicht aufgefangen werden. Da die Chlor-Produktion in Wilhelmshaven aufgegeben wird, verringerte sich der Umschlag chemischer Grundstoffe bislang um 13 % auf 181.836 Tonnen (208.631 Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Rückgänge gibt es auch beim Rohölumschlag, der wiederum vom Produktionsvolumen der von Wilhelmshaven belieferten Raffinerien abhängt (- 9 % / 9,745 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2013; 10,715 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Der Umschlag von Containern am Containerterminal Wilhelmshaven beläuft sich auf 15.080 TEU in den ersten sechs Monaten des Jahres. In allen niedersächsischen Seehäfen sind im 1. Halbjahr 2013 insgesamt 23,354 Millionen Tonnen Güter im Seeverkehr umgeschlagen worden. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich hieraus ein Umschlagsminus von 5 % (24,593 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Für die zweite Jahreshälfte wird eine Erholung des Umschlagvolumens erwartet.
Quelle:
Seaports of Niedersachsen
Email:
info@seaports.de
Link:
www.seaports-offshore.de

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Seaports of Niedersachsen präsentieren maritime Logistikketten auf der transport logistic

Seaports of Niedersachsen präsentieren maritime Logistikketten auf der transport logistic

Mit der transport logistic, die vom 4. – 7. Juni 2013 in München stattfindet, steht eine der wichtigsten Veranstaltungen der Logistikwirtschaft vor der Tür. Copyright Maritim news bitte den Rest des Artikels in o.g. link lesen. Die Hafenmarketingorganisation Seaports of Niedersachsen stellt hier erneut auf einem 150 m² großen Messestand die Hafenstandorte Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade und Wilhelmshaven als strategische Knotenpunkte maritimer Logistikketten vor. Der niedersächsischen Hafenwirtschaft bieten sich mit dem Seaports-Stand während der vier Messetage ideale Möglichkeiten zur Kundenansprache und Vernetzung. Unterstützung aus der Politik erhalten die Seehäfen von Daniela Behrens, Staatssekretärin des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums sowie einer Delegation des Unterausschusses Häfen & Schifffahrt im Niedersächsischen Landtag. Die niedersächsische Hafenwirtschaft kann in diesem Jahr diverse Neuheiten auf der transport logistic vorstellen. So gibt es neue, innovative Logistikprodukte sowie Erweiterungen der Infra- wie auch Suprastrukturen, die verbesserte Services in den Häfen für die Kunden ermöglichen. Neben der Hafenwirtschaft nutzen auch wieder mehrere Reederkunden den Messestand der Seaports of Niedersachsen GmbH in Halle B4 mit der Standnummer 313/414. Die Hafeninfrastrukturgesellschaft des Landes, Niedersachsen Ports, wird sich ebenfalls erneut als Unteraussteller auf einer im Seaports-Stand integrierten Fläche präsentieren und den Fachbesuchern die Flächen- und Ausbaupotentiale in den niedersächsischen Hafenstandorten vorstellen. Insgesamt versprechen sich die niedersächsischen Seehäfen von der transport logistic als internationale Logistik-Leitmesse wieder erstklassige Kontakte und zielführende Kundengespräche. Die Messe gilt als der zentrale Marktplatz in Europa, um sich mit hoch qualifizierten Entscheidern aus Wirtschaft und Politik auszutauschen. „Wir freuen uns daher besonders darüber, dass Staatssekretärin Daniela Behrens und einige Abgeordneten aus dem Unterausschuss Häfen und Schifffahrt des niedersächsischen Landtags uns auf der transport logistic unterstützen werden“, so Andreas Bullwinkel, Geschäftsführer der Seaports of Niedersachsen GmbH. Eine politische Flankierung der akquisitorischen Bemühungen der Hafenwirtschaft sei sehr willkommen. Am Mittwoch, den 5. Juni eröffnet Staatssekretärin Daniela Behrens darüber hinaus den Niedersachsenabend, der gemeinsam vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Seaports of Niedersachsen, Innovationszentrum Niedersachsen Strategie und Ansiedlung GmbH, JadeWeserPort Logistics Zone und Niedersachsen Ports an den Ständen der Seaports of Niedersachsen und der JadeWeserPort Logistics Zone veranstaltet wird.

News

Erstes Quartal 2013

Bremen: Seegüterumschlag rückläufig

Freitag, 24. Mai 2013

Eurogate ContainerterminalCopyright THB Eurogate

Die "MSC Daniela" in Bremerhaven. Der Umschlag ist dort k um 13,8 Prozent gesunken.

Die Häfen des Landes Bremen sind schlecht in das Jahr gestartet. Der weitgehend in Bremerhaven konzentrierte Containerumschlag sank in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,2 Prozent auf knapp 1,41 Millionen TEU. Der Gesamtumschlag der Häfen ging um 13 Prozent auf 18,9 Millionen Tonnen zurück, teilte Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) mit. FBi/lni Mehr: THB Täglicher Hafenbericht

News

Jahresergebnis

JadeWeserPort belastet Eurogate

Donnerstag, 11. April 2013Der neue Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven kommt nach wie vor nicht in Gang und belastet das Jahresergebnis des Hafenbetreibers Eurogate. Im ersten Quartal dieses Jahres wurden nur 7000 Container umgeschlagen. So hat der Hafenbetreiber 2012 mit 54,6 Millionen Euro fast ein Drittel weniger verdient als 2011. sm/Ini

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http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/eurogate-weniger-gewinn100.html

Jahresbilanz Eurogate

Bremer Hafenbetreiber trotzt Wirtschaftsflaute

Die Wirtschaftskrise in vielen Ländern Europas geht auch an der Containerschifffahrt nicht spurlos vorbei. Dass der Bremer Hafenbetreiber "Eurogate" nun konstante Umsätze meldet, klingt in dem Umfeld fast schon nach einer Erfolgsmeldung. Aber der Jade-Weser-Port macht Eurogate weiterhin Sorgen. bremerhaveneis34
Quelle: Eurogate Copyright
Flaute beim Containerumschlag: Bislang ist Eurogate glimpflich davongekommen.
Der Konzernumsatz von Eurogate lag 2012 bei 654 Millionen Euro, und damit etwa auf dem Niveau des vorangegangenen Jahres 2011. Trotz des schwierigen Marktumfeldes schlug das Unternehmen 2012 genauso viele Container um wie im Jahr davor. Der Gewinn brach allerdings deutlich ein: 55 Millionen Euro blieben unterm Strich, ein Minus von 30 Prozent. Dafür machte Eurogate vor allem die Anlaufkosten für den Jade-Weser-Port verantwortlich. Unter den deutschen Containerterminals, die der Konzern betreibt, war Bremerhaven mit einem Umschlagsplus von drei Prozent am erfolgreichsten. In Hamburg dagegen ging das Ladungsaufkommen um zwölf Prozent zurück. Jade-Weser-Port trübt Eurogate-Bilanz, [0:00]

Wenige Schiffe im neuen Tiefwasserhafen

Die Eurogate-Führung hofft nun vor allem auf den neuen Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven. Seit Ende September 2012 läuft dort der Betrieb, noch wird der Hafen aber nur von zwei Containerlinien angelaufen. Die Terminalanlage sei voll betriebsfähig und bereit, den Wettbewerb mit anderen Häfen aufzunehmen, teilte das Unternehmen mit. Auch bei der Hinterlandanbindung seien große Fortschritte erzielt worden. Insgesamt beurteilt die Eurogate-Spitze die Geschäftsaussichten für 2013 verhalten. Wegen der Wirtschaftskrise in vielen Ländern gibt es kaum noch Zuwachs im Containerverkehr. Neben den drei deutschen Terminals betreibt Eurogate auch den Containerumschlag in acht ausländischen Häfen. Die Eurogate-Bilanz , [4:14] Gespräch mit Radio Bremen-Wirtschaftsredakteur Reinhard Sablotny Copyright Radio Bremen  

http://www.nordic-market.de/news/7376/im_messejahr_2013_will_bremen_noch_enger_mit_den_norddeutschen_nachbarn_zusammenarbeiten.htm

 

Niedersächsische Häfen:

Ems, Weser und Jade ausbauen

Samstag, 23. März 2013
Die niedersächsischen Seehäfen - hier Cuxhaven - steigerten 2012 den Umschlag um neun Prozent. Foto: Cuxport
Die niedersächsischen Seehäfen - hier Cuxhaven - steigerten 2012 den Umschlag um neun Prozent. Foto: Cuxport  Copyright
Zur Zukunftssicherung der neun Nordseehäfen in Niedersachsen fordert die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen den Ausbau der Fahrrinnen von Weser, Ems und Jade. Angesichts größerer Schiffe und wegen des wachsenden Umschlagvolumens müssten die Flüsse "dynamisch den Ansprüchen der Kunden" angepasst werden, heißt es in einem Zehn-Punkte-Programm, das die neu gegründete Gemeinschaft am Freitag in Hannover vorgestellt hat. lni/FBi Mehr: THB Täglicher Hafenbericht Copyright  

Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen

Forderungskatalog für Hafenprojekte

Montag, 18. März 2013 Die niedersächsische maritime Wirtschaft will die neue Landesregierung in die Pflicht nehmen. Am Freitag, 22. März, soll ein Katalog mit Forderungen für Hafenprojekte vorgestellt werden. Formuliert wird der Katalog von der "Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen". mm Mehr: THB Täglicher Hafenbericht

Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe

Nationales Hafenkonzept wird angepasst

Mittwoch, 13. März 2013 Das erstmals 2009 beschlossene Nationale Hafenkonzept soll trotz einiger Kritik der Wirtschaft an den Aktivitäten des Bundes fortgeschrieben werden – allerdings mit Anpassungen. „Das Hafenkonzept sollte mit dem Bundesverkehrswegeplan 2015 besser verzahnt und mit Finanzierungsplänen hinterlegt werden“, so Klaus Heitmann vom Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS). mm Mehr: THB Täglicher Hafenbericht

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Im Messejahr 2013 will Bremen noch enger mit den norddeutschen Nachbarn zusammenarbeiten
Freitag, der 22.Februar 2013
Im Messejahr 2013 will Bremen noch enger mit den norddeutschen Nachbarn zusammenarbeiten Bremen: Die bremischen Häfen haben 2012 das beste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt und sich in der Krise gegen die Konkurrenz behauptet. „Das darf aber kein Grund sein, die Schlagzahl beim Hafen-Marketing zu verringern“, sagt bremenports-Geschäftsführer Holger Banik. Am Donnerstag (21.2.2013) veröffentlichten bremenports und Via Bremen e.V. die wichtigsten Termine des Messe- und Veranstaltungsprogramms 2013. In diesem Jahr werden die Zwillingshäfen auf diversen Fachmessen in mehreren Kontinenten vertreten sein. „Einige der Gemeinschaftsstände, auf denen sich die Logistikfirmen präsentieren, werden unter der Marke ´German Ports` firmieren“, berichtet Banik. Dabei handelt es sich um gemeinsame Messeauftritte der Hafennachbarn Bremen und Niedersachsen, an denen sich teilweise auch andere norddeutsche Küstenländer beteiligen werden. Hamburg zum Beispiel ist im brasilianischen Sao Paulo („Intermodal South America“, 2. bis 4. April) mit von der Partie. Weitere Messeauftritte unter dem Label „German Ports“ werden in Moskau („transrussia“, 23. bis 26. April), New Orleans („BreakBulk USA“, 24. bis 26. September) und Istanbul („LogiTrans“, 20. bis 23. November) organisiert. Bei gemeinsam geplanten Messeaktivitäten bewähre sich die Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation „Seaports of Niedersachsen“ immer wieder, sagt Michael Skiba, Marketing-Leiter bei bremenports. Man hoffe, dass sich der Hamburger Hafen in Zukunft öfter als bisher an den länderübergreifenden Gemeinschaftsständen beteiligen werde. „Wenn die norddeutschen Bundesländer auf einer ausländischen Logistikmesse zusammenrücken, hat das mehrere Vorteile“, sagt Banik. „Die beteiligten Länder und Firmen können sich auf einem deutlich größeren Stand präsentieren. Das hinterlässt bei den Kunden einen noch besseren Eindruck. Außerdem lassen sich erhebliche Synergien erzielen. Der organisatorische Aufwand sinkt. Gleichzeitig können die Kosten verringert werden.“ „Bei weiteren Messeauftritten der bremischen Hafenwirtschaft sind Gemeinschaftsstände unter der Marke Via Bremen vorgesehen“, sagt Via Bremen-Geschäftsführer Klaus Platz. „Ein Muss ist dabei die ´transport logistic`, die vom 4. bis 7. Juni in München stattfindet. Sie ist inzwischen zur wichtigsten Logistikfachmesse in Europa avanciert.“ An der Isar wird ein 425 Quadratmeter großer Messestand Platz für 24 Firmen und Organisationen aus Bremen und Bremerhaven bieten.

http://www.maritimheute.de/eurogate-containermenge-auf-vorjahresniveau/

 

EUROGATE: Containermenge auf Vorjahresniveau

Copyright Maritim heute Rest des Artikels bitte in o.g.Link lesen Copyright Eurogate bremerhaveneis34 Den Containerterminals der EUROGATE-Gruppe ist es trotz des schwierigen Branchenumfelds gelungen, ihre Marktposition zu behaupten. In 2012 schlug die europaweit tätige Betreibergruppe 13,3 Millionen Standardcontainer (TEU) um, und blieb damit insgesamt auf einem zum Vorjahr vergleichbaren Niveau. Mit knapp 8 Millionen umgeschlagenen Standardcontainern ist EUROGATE nach wie vor Marktführer und größter Containerterminal-Betreiber in den deutschen Nordseehäfen. Die Standorte Wilhelmshaven (seit Ende September 2012 in Betrieb) und Ust-Luga (seit Ende 2011 in Betrieb) sind im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals in die Statistik aufgenommen worden. In Bremerhaven wurden in 2012 insgesamt 6,1 Millionen TEU umgeschlagen, 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Während die Auswirkungen der Reederei-Krise in Bremerhaven weniger zu spüren waren, beeinflussten die Umstrukturierungen und Rationalisierungen der Container-Liniendienste die Mengenentwicklung am EUROGATE Container Terminal Hamburg deutlich.  

Verhandlung im Mai

Weser-Ausbau vor Gericht

Mittwoch, 30. Januar 2013

Über die Klage des Naturschutzverbandes BUND gegen die geplante Vertiefung der Unter- und Außenweser will das Bundesverwaltungsgericht im Mai verhandeln. Der mündliche Termin ist am 15. und 16. Mai sowie bei Bedarf am 17. Mai, teilte das Gericht in Leipzig am Dienstag mit. Der BUND hält in dem Verfahren die Umweltverträglichkeitsprüfung der Auricher Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest für fehlerhaft und sieht in dem Planfeststellungsbeschluss einen Verstoß gegen das Naturschutzrecht und das Wasserhaushaltsgesetz. Zu drei weiteren Klagen von Landwirten laufen nach Gerichtsangaben noch Verhandlungen über einen Ausgleich. lni/FBi

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Bode: Wirtschaftsachse Küste in 2012 gestärkt

Rest bitte in dem o.g. Link lesen Copyright Maritim heute
Jade WeserPort45  „Die Ergebnisse des vergangenen Jahres zeigen, dass unsere Strategie zur Stärkung der Wirtschaftsachse Küste erfolgreich ist. Gegenüber dem Vorjahr ist der Güterumschlag um etwa 9 % auf 50,1 Mio. Tonnen angestiegen“, erklärte Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode anlässlich der Jahresbilanz der Niedersächsischen Seehäfen. Vor allem die Umschlagsmengen von Massengütern, Stahlprodukten, Projektladungen und Automobilen habe sich deutlich positiv entwickelt. „Nachdem wir in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Projekten initiiert hatten, konnten wir diese 2012 erfolgreich in Betrieb nehmen. Damit haben wir die infrastrukturellen Voraussetzungen gelegt, Niedersachsen weiter als Logistikland zu entwickeln“, betonte Bode. Bilanz Der Minister unterstrich das große Potenzial der maritimen Wirtschaft für Niedersachsen: „Wir haben in unsere Häfen in einem gewaltigen Umfang investiert, denn der Ausbau der Häfen ist sinnvoll und geboten. Hinzu kommt: Niedersachsen verfügt, anders als die meisten anderen Länder der Nordrange, über sehr viel geeignete Flächen für den Umschlag, die Distribution und die hafennahe Produktion von Gütern.“ Die multifunktionale Ausrichtung der niedersächsischen Seehäfen sichere die Unabhängigkeit bei konjunkturellen Problemen einzelner Branchen. Die Landesregierung Niedersachsens unterstützt die Entwicklung Niedersachsens zum internationalen Logistikstandort durch zahlreiche Projekte. Allen voran steht die Realisierung des einzigen deutschen Tiefwasserhafens in Wilhelmshaven, dem JadeWeserPort. Mit diesem im September 2012 eröffneten logistischen Meilenstein wird Niedersachsens Stellenwert und Bedeutung innerhalb globaler Logistik- und Wertschöpfungsketten weiter zunehmen. Verbunden hiermit ist auch die stärkere Integration umliegender Standorte in die globalen Logistiknetze. Ein Beispiel hierfür ist der JadeWeserPark, der ca. 12 km entfernt zum JadeWeserPort gelegen ist. Die Bilanz der Logistikentwicklung in Niedersachsen weist auf ein solides Wachstum. Mit 111 Logistikinvestitionen war 2011 eines der erfolgreichsten Jahre für die Logistikwirtschaft in Niedersachsen. Das Investitionsvolumen erreichte knapp über 900 Mio. Euro und übertrifft damit den Vorjahreswert um fast 70 %. Dadurch konnten 5.000 neue Arbeitsplätze geschaffen und fast 8.000 Arbeitsplätze gesichert werden.

Umschlag-Zuwächse fallen geringer aus

http://www.maritimheute.de/senator-gunthner-leistungsfahige-hafen-schaffen-selbstbewusstsein-fur-2013/ Rest bitte in o.g. link lesen Copyright Maritim heute

Günthner: Leistungsfähige Häfen schaffen Selbstbewusstsein für 2013

„Die bremischen Häfen und ihre Unternehmen gehen mit großem Selbstbewusstsein ins Jahr 2013. Trotz der schwierigen Situation zahlreicher Volkswirtschaften in Europa und in anderen Teilen der Welt wird die Hafengruppe Bremen/Bremerhaven ihren Wachstumskurs mittelfristig fortsetzen“, sagte Bremens Wirtschafts- und Häfensenator Martin Günthner (17.1.2013) bei einem Neujahrsempfang in Berlin. Mehr als 130 Gäste aus Transport, Logistik und öffentlichem Leben waren der gemeinsamen Einladung der Organisatoren von bremenports und TFG Transfracht zu einem weiteren „logistics talk“ in die Landesvertretung Bremens gefolgt, zu dem bremenports-Geschäftsführer Holger Banik die Gäste herzlich begrüßte und die gute Zusammenarbeit mit der TFG Transfracht und die Wichtigkeit des Unternehmens für die bremischen Häfen hervorhob. Der Senator skizzierte die erfreuliche Entwicklung an den Kajen des Landes Bremen mit dem Hinweis auf den Seegüterumschlag, der an der Weser stark zugenommen hat. Mit einem Gesamtumschlag von rund 85,0 Millionen Tonnen (plus 5,3 Prozent) hatten die bremischen Häfen im Jahr 2012 das Rekordergebnis des Vorjahres eindrucksvoll überboten. Hauptträger des Wachstums war das Containergeschäft (plus 6,3 Prozent auf etwa 6,3 Millionen TEU). Gleichzeitig stieg der Umschlag von Neufahrzeugen auf 2,2 Millionen Fahrzeuge, ein Plus von etwa 5 Prozent. Günthner: „2012 hat der Umschlag bei uns in zentralen Marktsegmenten deutlich stärker zugelegt als bei den wichtigsten Konkurrenten. Dass die bremischen Häfen zusätzliche Marktanteile verbuchen konnten, ist ein klarer Beweis für die hohe Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der bremischen Häfen und ihrer Betriebe – nicht nur logistisch, sondern auch auf der Kostenseite.“ Der von Bremen betriebene konsequente Ausbau von Kajen und Schleusenkapazitäten am Standort Bremerhaven habe erheblichen Anteil an der jüngsten positiven Entwicklung des Hafengeschäfts, sagte der Senator. Mit Millionen-Investitionen in neue Anlagen der Hafeneisenbahn und in weitere Bereiche werde die Freie Hansestadt Bremen ihrer Verpflichtung gerecht, die Infrastruktur des viertgrößten europäischen Containerhafens (gleichzeitig größte kontinentale Drehscheibe der Automobil-Logistik) auch in Zukunft bedarfsgerecht auszubauen.

Bremen noch auf Wachstumskurs

Mittwoch, 15. August 2012
Sichere Bank für Bremens Häfen: der Containerverkehr.
Die Umschlagentwicklung in den Bremischen Häfen stand auch im 1. Halbjahr 2012 unter einem positiven Vorzeichen. Das bestätigte ein Sprecher des Senators für Häfen und Schifffahrt auf THB-Anfrage. Der Gesamtumschlag erreichte 43,8 Millionen Tonnen nach 40,05 Millionen Tonnen vor einem Jahr. Allerdings fallen die Zuwächse in den wichtigen Gütergruppen nicht mehr so hoch aus wie noch vor einem Jahr – Folge der globalen Konjunkturabkühlung. Als wachstumsstark erwies sich einmal mehr der Containerumschlag, der sich auf Bremerhaven konzentriert. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht". Geplanter Offshore-Hafen

Zwei Bewerber für Hafen in Bremerhaven

Für den Bau des geplanten 200 Millionen Euro teuren Offshore-Hafens in Bremerhaven bewerben sich zwei Konsortien. Darunter ist laut Bremer "Weser Kurier" auch das Logistik- und Hafenunternehmen BLG. BLG will demnach mit dem Baukonzern Hochtief zusammenarbeiten. Zweiter Bewerber ist das Logistikunternehmen Rhenus im Verbund mit dem Bauunternehmen Strabag. Der Zuschlag für das Projekt ist für den Sommer 2013 geplant. Ab 2015 sollen dann jährlich 160 Anlagen für die Windparks in der Nordsee umgeschlagen werden.

EUROGATE zeigt Flagge auf der TransRussia 2012

Europa wichtigster Markt

Bremer Häfen steigern Exporte

Donnerstag, 07. Juni 2012
Im ersten Quartal stiegen die Ausfuhren um 18,3 Prozent. Foto: EurogateIm ersten Quartal stiegen die Ausfuhren um 18,3 Prozent. Foto: Eurogate
Die Exporte über die Bremer Häfen haben zu Jahresbeginn zugelegt. Im ersten Quartal stiegen die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18,3 Prozent auf mehr als 4,3 Milliarden Euro. Die Importe seien dagegen mit rund 3,4 Milliarden Euro nahezu auf dem gleichen Niveau geblieben (+ 1,2 Prozent), teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit. Wichtigster Exportmarkt sind nach wie vor die europäischen Länder mit 2,7 Milliarden Euro, das bedeutet ein Plus zum Vorjahreszeitraum um 13,4 Prozent.
EUROGATE zeigt Flagge auf der TransRussia 2012 EUROGATE und sein russischer Partner National Container Company, NCC, zeigen Flagge auf Osteuropas und Russlands größter Transport- und Logistikfachmesse, der TransRussia 2012 in Moskau. Neben seinen beiden deutschen Seehafen-Standorten Bremerhaven und Hamburg stellt EUROGATE den einzigen deutschen Tiefwasser-Containerterminal in Wilhelmshaven vor. Die Fachmesse öffnet vom 24. bis zum 27. April 2012 in Moskau ihre Pforten. Insgesamt haben sich 506 Aussteller aus 32 Ländern angemeldet. Die Veranstalter erwarten rund 18.000 Besucher aus mehr als 50 Ländern. Der einzige deutsche Tiefwasser-Containerterminal Wilhelmshaven wird nach seiner Inbetriebnahme neben Hamburg und Bremerhaven EUROGATEs dritter Containerhafen für globale Seeverkehre an der deutschen Nordseeküste sein. Er zeichnet sich durch eine Wassertiefe von 18 Metern aus. Damit ist er für Großcontainerschiffe mit Tiefgängen bis zu 16,5 Metern jederzeit uneingeschränkt und tideunabhängig erreichbar. In der Vollausbaustufe wird er 2,7 Millionen TEU im Jahr umschlagen können. Die geographische und nautische Lage Wilhelmshavens machen den Terminal zu einem wichtigen Hub für Verkehre insbesondere in Richtung Osteuropa und Russland. Der EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven ist daher die sinnvolle Ergänzung zum Ust-Luga Container Terminal, welcher Ende Dezember 2011 von NCC in Betrieb genommen wurde, und an dem EUROGATE eine Beteiligung von 20 Prozent hält.

HafenkonzernEurogate legt dank gutem Welthandel zu

18.04.2012, 14:59 Uhr
Beim Bremer Hafenkonzern Eurogate läuft das Geschäft gut. Containerumschlag, Umsatz und Gewinn legten im vergangenen Jahr zu. Vom Sommer an soll der Tiefwasserhafen JadeWeserPort weiteren Schub bringen.
Die Containerbrücken von Eurogate in Bremerhaven. Quelle: dpa
BremenDer Hafen- und Umschlagkonzern Eurogate hat im vergangenen Jahr vom anziehenden Welthandel profitiert und seinen Gewinn deutlich verbessert. Die Bremer Logistikgruppe konnte 2011 ihren Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um 26,6 Prozent auf rund 78 Millionen Euro steigern. Der Umsatz erhöhte sich um 9,6 Prozent auf rund 657 Millionen Euro. Dazu beigetragen habe vor allem der gestiegene Containerumschlag, sagte Eurogate-Geschäftsführer Marcel Egger am Mittwoch.
Insgesamt schlug der Konzern im vergangenen Jahr 13,3 Millionen Boxen (TEU) um, was einen Zuwachs von 5,2 Prozent entspricht. Zugpferde waren vor allem die Standorte in Bremerhaven (plus 21,1 Prozent) und Marokko (plus 24 Prozent). Auch 2012 rechnet Eurogate mit Wachstum beim Containerumschlag. In Hamburg musste das Unternehmen dagegen einen Rückgang um 3,1 Prozent auf gut 2,05 Millionen TEU hinnehmen.
Der Vorsitzende der Eurogate-Gruppengeschäftsführung, Thomas Eckelmann, betonte jedoch auch die Gefahren für seine Branche: „Die Ölpreisentwicklung und der Verfall der Seefrachtraten haben dazu geführt, dass trotz ansteigender Containermengen die Reedereien mit Einbußen zu kämpfen hatten“. Daraus zeichneten sich Veränderungen bei den Container-Liniendienste ab, die Auswirkungen auf die Terminals haben könnten. „Da auch die Auswirkungen der Staatsschuldenkrise einzelner Länder auf die Weltwirtschaft nicht absehbar sind, blicken wir weiterhin in eine unsichere Zukunft“, sagte Eckelmann. Eurogate wird den neuen Tiefwasserhafen JadeWeserPort in Wilhelmshaven betreiben. Vor allem für den Aufbau der dortigen Anlagen hat das Unternehmen seine Investitionsausgaben im vergangenen Jahr kräftig auf 79 Millionen Euro gegenüber 24 Millionen Euro 2010 erhöht. Allein 55 Millionen Euro gingen in den JadeWeserPort. Schäden an der stählernen Spundwand der Anlage stellen möglicherweise jedoch den Zeitplan für den Betriebsbeginn am 5. August infrage. Eurogate ist nach eigenen Angaben mit 54 Prozent Marktanteil der größte Containerterminal-Betreiber in den deutschen Seehäfen.

 - 18.04.2012

Eurogate profitiert vom guten Welthandel

Bremen. Beim Bremer Hafenkonzern Eurogate läuft das Geschäft gut. Containerumschlag, Umsatz und Gewinn haben im vergangenen Jahr zugelegt. Vom Sommer an soll der JadeWeserPort weiteren Schub bringen.

 

© Eurogate

Ein Teil des Containerterminals Bremerhaven.

Der Hafen- und Umschlagkonzern Eurogate hat im vergangenen Jahr vom anziehenden Welthandel profitiert und seinen Gewinn deutlich verbessert. Die Bremer Logistikgruppe konnte 2011 ihren Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um 26,6 Prozent auf rund 78 Millionen Euro steigern. Der Umsatz erhöhte sich um 9,6 Prozent auf rund 657 Millionen Euro. Dazu beigetragen habe vor allem der gestiegene Containerumschlag, sagte Eurogate-Geschäftsführer Marcel Egger am Mittwoch.

Insgesamt schlug der Konzern im vergangenen Jahr 13,3 Millionen Boxen (TEU) um, was einen Zuwachs von 5,2 Prozent entspricht. Zugpferde waren vor allem die Standorte in Bremerhaven (plus 21,1 Prozent) und Marokko (plus 24 Prozent). Auch 2012 rechnet Eurogate mit Wachstum beim Containerumschlag. In Hamburg musste das Unternehmen dagegen einen Rückgang um 3,1 Prozent auf gut 2,05 Millionen TEU hinnehmen.



Der Vorsitzende der Eurogate-Gruppengeschäftsführung, Thomas Eckelmann, betonte jedoch auch die Gefahren für seine Branche: "Die Ölpreisentwicklung und der Verfall der Seefrachtraten haben dazu geführt, dass trotz ansteigender Containermengen die Reedereien mit Einbußen zu kämpfen hatten". Daraus zeichneten sich Veränderungen bei den Container-Liniendienste ab, die Auswirkungen auf die Terminals haben könnten. "Da auch die Auswirkungen der Staatsschuldenkrise einzelner Länder auf die Weltwirtschaft nicht absehbar sind, blicken wir weiterhin in eine unsichere Zukunft", sagte Eckelmann.

Eurogate wird den neuen Containerterminal des JadeWeserPort betreiben. Vor allem für den Aufbau der dortigen Anlagen hat das Unternehmen seine Investitionsausgaben im vergangenen Jahr kräftig auf 79 Millionen Euro gegenüber 24 Millionen Euro 2010 erhöht. Allein 55 Millionen Euro gingen in den JadeWeserPort. Schäden an der stählernen Spundwand der Anlage stellen möglicherweise jedoch den Zeitplan für den Betriebsbeginn am 5. August infrage. Eurogate ist nach eigenen Angaben mit 54 Prozent Marktanteil der größte Containerterminal-Betreiber in den deutschen Seehäfen.

Eckelmann kritisierte die lange Dauer der Verfahren für die Vertiefung von Weser und Elbe. Auch die Hinterlandanbindungen der Häfen müssten dringend ausgebaut werden. Das betreffe Projekte wie der die Autobahn 20 mit der Elbquerung bei Glückstadt, die Y-Trasse der Bahn in Niedersachsen oder die Hafenquerspange in Hamburg. (dpa)


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Der Standort Bremerhaven verzeichnet einen Zuwachs von 21,1 Prozent. Foto: Eurogate
Der Standort Bremerhaven verzeichnet einen Zuwachs von 21,1 Prozent. Foto: Eurogate
Der Hafen- und Umschlagkonzern Eurogate hat im vergangenen Jahr vom anziehenden Welthandel profitiert und seinen Gewinn deutlich verbessert. Die Bremer Logistikgruppe konnte 2011 ihren Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um 26,6 Prozent auf rund 78 Millionen Euro steigern. Der Umsatz erhöhte sich um 9,6 Prozent auf rund 657 Millionen Euro. Dazu beigetragen habe vor allem der gestiegene Containerumschlag, sagte Eurogate-Geschäftsführer Marcel Egger am Mittwoch. Insgesamt schlug der Konzern im vergangenen Jahr 13,3 Millionen TEU um, was einem Zuwachs von 5,2 Prozent entspricht. Zugpferde waren vor allem die Standorte in Bremerhaven (plus 21,1 Prozent) und Marokko (plus 24 Prozent). Auch 2012 rechnet Eurogate mit Wachstum beim Containerumschlag. In Hamburg musste das Unternehmen dagegen einen Rückgang um 3,1 Prozent auf gut 2,05 Millionen TEU hinnehmen. Der Vorsitzende der Eurogate-Gruppengeschäftsführung, Thomas Eckelmann, betonte jedoch auch die Gefahren für seine Branche: "Die Ölpreisentwicklung und der Verfall der Seefrachtraten haben dazu geführt, dass trotz ansteigender Containermengen die Reedereien mit Einbußen zu kämpfen hatten". Daraus zeichneten sich Veränderungen bei den Container-Liniendienste ab, die Auswirkungen auf die Terminals haben könnten. "Da auch die Auswirkungen der Staatsschuldenkrise einzelner Länder auf die Weltwirtschaft nicht absehbar sind, blicken wir weiterhin in eine unsichere Zukunft", sagte Eckelmann. Eurogate wird den neuen Tiefwasserhafen JadeWeserPort in Wilhelmshaven betreiben. Vor allem für den Aufbau der dortigen Anlagen hat das Unternehmen seine Investitionsausgaben im vergangenen Jahr kräftig auf 79 Millionen Euro gegenüber 24 Millionen Euro 2010 erhöht. Allein 55 Millionen Euro gingen in den JadeWeserPort. Schäden an der stählernen Spundwand der Anlage stellen möglicherweise jedoch den Zeitplan für den Betriebsbeginn am 5. August infrage. Eckelmann kritisierte die lange Dauer der Verfahren für die Vertiefung von Weser und Elbe. Auch die Hinterlandanbindungen der Häfen müssten dringend ausgebaut werden. Das betreffe Projekte wie die Autobahn 20 mit der Elbquerung bei Glückstadt, die Y-Trasse der Bahn in Niedersachsen oder die Hafenquerspange in Hamburg.
   
dpa
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne