Bundesregierung: Ausbau von Windparks auf See beschleunigen Windmesse: Hamburg und Husum einigen sich

WindparkRiffgatAnschluss mit Verspätung
Ein halbes Jahr nach Fertigstellung geht der Hochseewindpark Borkum Riffgat endlich ans Netz – noch fünf weitere sollen in diesem Jahr folgen
BORKUM/SYLT
  Hans-Jürgen Leersch

Die gebremste Energiewende

Wirtschaft

Windkraft Offshore34

Der Stromleitungsbau kommt in Bayern nicht voran. Blockadevorwürfe

Ausgerechnet dort, wo sie am nötigsten wäre, verliert die Energiewende an Schwung. In Bayern kommen immer noch 30 Prozent des Stroms aus Kernkraftwerken, die in den nächsten Jahren abgeschaltet und durch erneuerbare Energien ersetzt werden sollen. Doch es hakt überall: Es werden zu wenig Windräder gebaut, und gegen den Bau von Höchstspannungsleitungen, die den Strom aus ertragreichen Windenergiegebieten nach Süden transportieren sollen, gibt es massiven Widerstand. Die Bayerische Staatsregierung will ein Moratorium. Der Leitungsbau solle erst dann weiterbetrieben werden, wenn klar ist, welche Vorgaben sich durch die Novellierung des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) ändern würden.

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"Doppelte Sabotage

" Die bayerische Haltung sorgte am Donnerstag im Bundestag für Aufregung. Die Opposition kritisierte in einer Aktuellen Stunde das Moratorium zum Stromleitungsbau scharf und forderte, den "bayerischen Löwen" Horst Seehofer (CSU) wieder einzufangen, der frühere Beschlüsse zur Energiewende mitgetragen habe. Die Abgeordnete Julia Verlinden (Grüne) warf dem Ministerpräsidenten Seehofer vor, nicht nur den Stromleitungsbau, sondern durch neue Abstandsregelungen auch den Bau von Windenergieanlagen zu verhindern. "Das ist eine doppelte Sabotage der Energiewende, die wir uns nicht leisten können." Seehofers Eskapaden würden der Energiewende in Deutschland und auch der sicheren Energieversorgung in Bayern schaden, sagte Verlinden. Der Netzausbau müsse beschleunigt werden. Er müsse naturverträglich sein und eine transparente Planung haben, die die Menschen einbeziehe. Zur Erhöhung der gesellschaftlichen Akzeptanz gebe es die Möglichkeit der Erdverkabelung. Offshore-Stromausbeute--1024x686

Die Forderung nach mehr Erdverkabelung stieß auf scharfe Kritik von Michael Fuchs (CDU): Wenn die Grünen Erdverkabelung wollen, "dann sagen Sie bitte gleichzeitig dazu, dass das acht mal so teuer wird und wer das bezahlen soll". Fuchs sagte, die Ost-Süd-Trasse nach Bayern werde dringend gebraucht, aber es seien ausgerechnet die Grünen, die sich ausdrücklich gegen den Bau dieser Leitung ausgesprochen hätten: "Das ist scheinheilig." Die Grünen seien die größten Verhinderer des Netzausbaus. Wer gegen diese Thüringer Strombrücke sei, müsse wissen, dass das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld dann länger laufen müsse. Die Grünen seien auch gegen Pumpspeicherkraftwerke, die zur Stabilisierung des Systems dringend notwendig seien. Joachim Pfeiffer (CDU) sagte, die Erdverkabelung sei weder technisch ausgereift noch erhöhe sie die Akzeptanz. Es sei bis heute kein Erdkabel verlegt worden.

Den gegen die Grünen erhobenen Blockade-Vorwurf wies Dieter Janecek (Grüne) zurück. Es sei die CSU, die vor Ort blockiere und eine "Energiewende auf Basis von heißer Luft betreibe". In Wirklichkeit wolle die CSU zurück zur Atomenergie und sei der "Totengräber der Energiewende".

"In Bayern regiert das energiepolitische Chaos", sagte Eva Bulling-Schröter (Die Linke). Die CSU, die die Atomkraft immer unterstützt habe, habe keinen Plan für eine zukunftsfähige Energieversorgung in Bayern und wolle die Energiewende an die Wand fahren lassen. Nach Ansicht von Ralph Lenkert (Die Linke) ist der geplante Netzausbau tatsächlich überzogen. Statt dessen müsse es eine mehr dezentrale Energieversorgung geben.

Für die Bundesregierung erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Uwe Beckmeyer (SPD), "das Moratorium hat rechtlich keine Wirkung". Die geplanten Maßnahmen würden auf realistischen Bedarfsberechnungen beruhen. Es gebe keinen Grund, diese in Frage zu stellen. Die Zeit dränge. "Wir sind mit dem Netzausbau hinterher", sagte Beckmeyer, der außerdem feststellte: "Das Gesetz gilt."

Hubertus Heil (SPD) erklärte, es gehe wohl auch um die Frage, wie es um die Akzeptanz von Infrastruktur in diesem Land bestellt sei. Es sei geradezu fahrlässig, diese Akzeptanz für notwendige Infrastrukturen, zumal für solche, die zum Gelingen der Energiewende beitragen, in Frage zu stellen. Karl Holmeier (CSU) appellierte dagegen, die Vorlage der EEG-Novelle abzuwarten. Eine verantwortungsvolle Politik heiße, auf Veränderungen neu zu reagieren.

Allerdings sind die von Seehofer und der Staatsregierung geäußerten Bedenken nicht ganz neu. Bereits in der Anhörung des Bundestages zum Zweiten Gesetz über Maßnahmen zur Beschleunigung des Netzausbaus Elektrizitätsnetze (17/12638) am 15. April 2013 hatte sich Professor Lorenz Jarass (Hochschule Rhein-Main Wiesbaden) mit deutlicher Kritik zu Wort gemeldet. Er bezeichnete die Netzausbauplanungen als "einseitig von den Interessen der Stromerzeuger geprägt". Der geplante weit überdimensionierte Netzausbau bedrohe die gesellschaftliche Akzeptanz des weiteren Ausbaus erneuerbarer Energien und damit die Energiewende insgesamt. Als Grund für den überdimensionierten Ausbau der Netze nannte er die Interessen der Kohlekraftwerksbetreiber, Strom auch bei Starkwind ins Ausland exportieren zu können. Die Verbraucherzentrale Bundesverband zweifelte ebenfalls den Umfang der geplanten Netzausbaumaßnahmen an und gab in ihrer Stellungnahme den Hinweis auf Alternativen bei der Erreichung der Ausbauziele für die erneuerbaren Energien, die möglicherweise "einen geringeren, zumindest aber einen zeitlich gestreckten Netzausbau möglich machen".

Auch die Erdverkabelung ist aus Sicht der Experten höchst problematisch. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hatte gefordert, bevor über eine Ausweitung der Erdverkabelung im Bereich der Leitungen im Bereich von 380-Kilovolt (kV) entschieden werde, sollten zunächst die Erfahrungen mit den vier Pilotstrecken abgewartet werden. "Neben deutlich höheren Kosten birgt die Teil-Erdverkabelung Risiken, die die Versorgungssicherheit beeinträchtigen könnten", warnte der BDEW. Die Bundesnetzagentur stellte fest: "Die Erdverkabelung muss zunächst durch Pilotvorhaben erprobt werden." Belastbare Erkenntnisse und Erfahrungen mit einer Erdverkabelung auf der Höchstspannungsebene lägen noch nicht vor. Auch Professor Albert Moser (RWTH Aachen University) riet dazu, Erdkabel angesichts der hohen Bedeutung eines zuverlässigen und sicheren Übertragungsnetzes erst zu erproben. Aus technischer und wirtschaftlicher Sicht seien Freileitungen beim Übertragungsnetzausbau grundsätzlich zu bevorzugen.


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wab: Interview mit Staatssekretär Uwe Beckmeyer zu den Eckpunkte der EEG-Reform
Sonntag, der 16.Februar 2014
wab: Interview mit Staatssekretär Uwe Beckmeyer zu den Eckpunkte der EEG-ReformBremerhaven: Die Offshore-Windenergie bleibt für die neue Bundesregierung ein wichtiger Eckpfeiler der Energiewende. Verlässliche Rahmenbedingungen sollen endlich Planungssicherheit schaffen und die politische Unsicherheit beenden. Für Uwe Beckmeyer (SPD) geht es jetzt darum, zurückgehaltene Investitionen auszulösen und verlorene Zeit aufzuholen. er ist parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und der neue Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft.WAB: Es gibt gerade viele Diskussionen um die Eckpunkte der EEG-Reform. Da ist von verunsicherten Kapitalgebern, gefährdeten Arbeitsplätzen und in den Sand gesetzten Investitionen die Rede. Wird die Reform so heiß gegessen, wie sie gerade gekocht wird? Beckmeyer: Bundesminister Sigmar Gabriel hat deutlich gemacht, dass er zu Gesprächen über die EEG-Reform bereit ist. Klar ist aber auch: Wir müssen verhindern, dass die Energiekosten für die Wirtschaft und für die Verbraucherinnen und Verbraucher aus dem Ruder laufen. Deshalb gilt es jetzt rasch zu handeln.WAB: Die Ausbauziele für die Offshore-Windenergie wurden gesenkt. Welche Rolle soll die Technologie im Energiekonzept der Bundesregierung spielen?Foto: Uwe Beckmeyer ist parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Am 29. Januar wurde er zum Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft berufen. Foto: Bundesregierung/Bergmann Beckmeyer: Die Offshore-Windenergie ist weiterhin ein wichtiger Pfeiler der Energiewende. Ihr Ausbau bietet die Chance, grundlastfähigen Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Das EEG 2.0 soll dafür die Rahmenbedingungen schaffen. Notwendig sind eine optimierte Integration der Stromerzeugung aus konventionellen und erneuerbaren Energien sowie eine bessere Abstimmung mit dem Netzausbau. WAB: Für die Offshore-Windenergie steht der Rahmen weitgehend fest. Kann die Windbranche aus Ihrer Sicht jetzt durchatmen? Beckmeyer: Der Zeitplan für die EEG-Reform steht. Bis zum Sommer soll das EEG 2.0 fertig sein, damit die Änderungen noch im Jahr 2014 greifen. Das ist ein ambitioniertes Ziel. Deshalb ist es wichtig, dass jetzt alle an einem Strang ziehen. WAB: Vorgesehen ist bis 2020 eine Mengensteuerung, die Offshore-Windkraftwerke mit einer Nennleistung von 6,5 Gigawatt ermöglichen soll. Der Gradmesser für neue Bauprojekte ist eine unbedingte Netzanschlusszusage der Bundesnetzagentur. Können bis 2020 alle Vorhaben mit einer solchen Zusage realisiert werden oder sind die 6,5 Gigawatt ein Deckel? Beckmeyer: Um die Kosten für den EEG-Ausbau zu begrenzen, ist eine Anpassung des Offshore-Ziels auf 6,5 Gigawatt erforderlich. Aber auch die Offshore-Branche selbst hat wiederholt betont, dass das bisher formulierte Ausbauziel von zehn Gigawatt nicht realistisch ist. Dabei wird die Bundesregierung allen Betreibern, die nach altem Recht eine unbedingte Netzanschlusszusage oder nach neuem Recht eine Kapazitätszuweisung erhalten haben, Vertrauensschutz gewähren. Im Übrigen gilt für weitere Vergaben ein diskriminierungsfreies und transparentes Verfahren. WAB: Das Stauchungsmodell mit seiner erhöhten Anfangsvergütung von 19 ct/kWh über acht Jahre ist ein wichtiges Instrument für die Refinanzierung und wird bis 2019 verlängert. Die Degression soll in der Erwartung von Technologiesprüngen aber höher ausfallen. Beckmeyer: Indem wir das Stauchungsmodell um zwei Jahre verlängern, verschaffen wir der Branche Zeit. Industrie und Investoren können nun bis Ende 2019 mit einer festen Vergütung kalkulieren. Das schafft Planungssicherheit. Entscheidend ist, dass bisher zurückgehaltene Investitionen jetzt getätigt werden. Die Offshore-Vergütung basiert auf dem Prinzip, dass die Finanzierungskosten mit wachsenden Erfahrungen bei Planung, Bau und Betrieb der Anlagen deutlich sinken. Diese Rechnung geht aber nur auf, wenn auch tatsächlich investiert wird. WAB: Sie sind auch der neue Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft. Wie beurteilen Sie nach den vielen Verzögerungen die aktuelle Lage in den Häfen? Beckmeyer: Die Verzögerungen beim Netzausbau und die politische Unsicherheit, wie es mit der Energiewende weitergeht, waren in der vergangenen Wahlperiode sicherlich nicht hilfreich. Die SPD hat daher die Energiepolitik im Wahlkampf zu einem Schwerpunkt gemacht. Nun muss es darum gehen, die verlorene Zeit wettzumachen – durch die Verlängerung des Stauchungsmodells, einen verbindlichen Ausbaukorridor für die erneuerbaren Energien und klare Planungen für den Netzausbau. WAB: Gewerkschaften und Politiker in den Hafenstädten sowie den Küstenländern sehen die Lage kritisch, weil Entlassungen drohen oder aufgebaute Infrastrukturen kaum genutzt werden. Wie kann die Trendwende gelingen? Beckmeyer: Die erneuerbaren Energien und vor allem die Offshore-Windkraft sind der Motor für den Strukturwandel an der Küste. Deshalb setzt die Bundesregierung alles daran, gute Rahmenbedingungen für die Branche zu schaffen. Die Investitionsentscheidungen treffen die Unternehmen. Wir werden das Gespräch mit ihnen suchen. Entlassungen sind kurzsichtig, denn schon jetzt fehlen Fachkräfte. WAB: Das Kreditprogramm „Offshore Windenergie“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau war 2011 als Anschubfinanzierung für die ersten zehn Offshore-Windkraftwerke aufgelegt worden. Wird es jetzt auch für die maritime Wirtschaft zur Verfügung stehen? Beckmeyer: Die SPD hat sich in den Koalitionsverhandlungen erfolgreich dafür stark gemacht, das KfW-Sonderprogramm „Offshore Windenergie“ für Spezialschiffe und Offshore-Strukturen zu öffnen. Die Gespräche dazu laufen. WAB: Zu Ihren Aufgaben als maritimer Koordinator gehört die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft. Welche Rolle wird die Offshore-Windenergie dabei künftig spielen? Beckmeyer: Wir brauchen die Offshore-Windenergie, damit die Energiewende ein Erfolg wird. Sie ist aber auch eine große Chance für den Technologiestandort Deutschland, die wir nicht ungenutzt verstreichen lassen dürfen. Deshalb will ich mit meiner Arbeit dazu beitragen, die Vernetzung der Offshore-Windenergie mit der maritimen Wirtschaft weiter voranzubringen. Unter anderem mit der Ausweitung des KfW-Sonderprogramms und der verstärkten Förderung von Forschung, Innovation und Entwicklung im Offshore-Bereich. Das Interview führte Torsten Thomas. (Pressemeldung vom 15.02.2014)
http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/bis-2030-kfw-sonderprogramm-windenergie-fuer-haefen-und-werften-oeffnen/9449320.html

KfW-Sonderprogramm Windenergie für Häfen und Werften öffnen

von Hermann J. Olbermann Copyright WIWO

Das Sonderprogramm Offshore-Windenergie der staatseigenen KfW-Bankengruppe soll für Hafen- und Schiffskapazitäten geöffnet werden.

Windpark in der Nordsee Quelle: APN
Windpark in der Nordsee Quelle: APN
Das kündigte der neue maritime Koordinator der Bundesregierung, Uwe Beckmeyer, im Interview mit der WirtschaftsWoche an. „Bis 2030 wollen wir rund 15.000 Megawatt Offshore-Leistungen installieren“, sagte der SPD-Politiker. Für den Spezialschiffbau bestünden hier erhebliche Marktchancen. Beckmeyer: „Die Branche wird also in den nächsten Jahren ordentlich zu tun haben.“
Außerdem will er die deutschen Reeder dazu drängen, mehr Schiffe unter deutscher Flagge fahren zu lassen. „Wir müssen die Fahrt unter deutscher Flagge stärken“, sagte Beckmeyer, „nur so können wir unseren maritimen Nachwuchs sichern und Beschäftigung am Standort Deutschland erhalten.“ Dafür will Beckmeyer die Verwaltung der Flaggen modernisieren. „Wir brauchen mehr Service für Reeder und Seeleute, so der Koordinator. 2013 umfasste die gesamte Flotte der deutschen Reeder 3.671 Schiffe, aber nur 448 davon fuhren unter deutscher Flagge. 2009 waren es nach Angaben des Verbandes Deutscher Reeder (VDR) noch 645 von damals 3.371 deutschen Schiffen. Zur Forderungen aus Hamburg, die Elbe noch stärker zu vertiefen als bisher schon beantragt, sagte Beckmeyer: „Die Frage ist, ob die Natur das aushält. Wir kommen bei Elbe und Weser möglicherweise an Grenzen.“ Die bisher eingereichten Anträge zur Vertiefung der Elbe und der Weser sind vor dem Bundesverwaltungsgericht anhängig. Der SPD-Politiker Beckmeyer ist seit 29. Januar Koordinator und zudem Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium.

Das schreiben die anderen zu diesem Thema

Seit einem halben Jahr ist er fertig – und seit gestern auch endlich ans Stromnetz angeschlossen: windpark1         Der Hochseewindpark Riffgat 15 Kilometer nordwestlich der ostfriesischen Insel Borkum kann jetzt endlich damit beginnen, Energie zu liefern. In den kommenden Wochen sollen die 30 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 108 Megawatt nach und nach die Produktion aufnehmen. „Für die vollständige Inbetriebnahme benötigen wir zwischen 45 und 90 Tagen“, kündigte Torsten Köhne an, Chef der Oldenburger Betreiberfirma EWE. In der deutschen Nord- und Ostsee wären dann vier Parks in Betrieb. windkraft674 Bisher lieferte Riffgat keinen Strom, sondern verbrauchte vielmehr Energie, weil Rotoren und Umspannstation mit Dieselgeneratoren gekühlt werden müssen. An der monatelangen Verspätung geben sich EWE und Netzbetreiber Tennet gegenseitig die Schuld: Während EWE kritisiert, dass die Netzgesellschaft zu spät mit der Suche nach gefährlicher Weltkriegsmunition auf der Seekabeltrasse zum Windpark angefangen habe, wirft Tennet dem Windparkbetreiber vor, die Trasse zu nah an einem Munitionsverklappungsgebiet geplant zu haben. Die Verzögerung führt laut Tennet zu Mehrkosten von fast 100 Millionen Euro, die letztlich die Verbraucher tragen müssen. Neben Riffgat sollen dieses Jahr noch fünf weitere Parks in Nord- und Ostsee ans Netz gehen. Darunter sind auch die Farmen Meerwind Süd-Ost 23 Kilometer vor Helgoland und Dan Tysk 70 Kilometer vor Sylt. Vier weitere Offshore-Parks sollen im nächsten Jahr angeschlossen werden. Ende 2015 könnte dann in Deutschlands Meeren mit gut 3200 Megawatt Windleistung die Hälfte der insgesamt 6500 Megawatt installiert sein, die der Bund in den kommenden sechs Jahren erreichen will.
bg danke Copyright Nortddeutsche Rundschau
Mittwoch, 22. Januar 2014 01:00 Alter: 7 hrs

"Gabriel bremst Offshore-Windbranche"


Das 2013 in Dienst gestellte Kranhubschiff "Vidar" am Containerterminal Wilhelmshaven. Davor ein Rotorstern für den Offshore-Windpark "Global Tech I" in der Nordsee (Foto: Bökhaus)

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will die Vergütung für Windstrom auf dem Meer absenken und erntet dafür Kritik aus der Branche. Den Plänen zufolge soll unter anderem schrittweise die Vergütung für Offshore-Windparks von 2017 an von 19 auf 17 Cent pro Kilowattstunde gesenkt werden. "Damit verändert die Regierung Zusagen aus dem vergangenen November und verunsichert die Investoren", sagte Ronny Meyer, Geschäftsführer der Windenergie-Agentur WAB in Bremerhaven. FBi Mehr: THB Täglicher Hafenbericht

Freitag, 03. Januar 2014 00:30 Alter: 8 hrs

Offshore-Stromnetz in der Ostsee

Bau von Offshore-Windpark Global Tech I voll im Plan
Im "Dreiländereck der Ostsee" soll erstmals eine grenzüberschreitende Leitungsverbindung unter Einbindung von Offshore-Windparks geschaffen werden. Der "Offshore-Interkonnektor" gilt als Pilotprojekt in Europa. Der deutsche Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission und der dänische Netzbetreiber Energinet.dk planen im Areal "Kriegers Flak", dem so genannten "Dreiländereck der Ostsee" von Deutschland, Dänemark und Schweden, den Bau einer Stromleitung, die erstmals zwei nationale Offshore-Windparks miteinander verbindet. mv Mehr: THB Täglicher Hafenbericht Copyright

Windmesse: Hamburg und Husum einigen sich Copyright NDR

http://www.ndr.de/regional/windmesse113.html   Plakatstreit um norddeutsche Windmesse. © picture alliance / dpa Fotograf: Markus Scholz Detailansicht des Bildes "See you in Hamburg": Die WindEnergy soll Besucher ab 2014 alle zwei Jahre in die Hansestadt locken. Der jahrelange Streit zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein um den Standort der Windenergiemesse ist beendet. Die große internationale Messe WindEnergy wird künftig alle zwei Jahre in Hamburg stattfinden. Als Ausgleich richtet Husum im jährlichen Wechsel dazu eine nationale Messe aus. Die Messegesellschaften verständigten sich auf eine Vertragsgestaltung, die finanzielle Nachteile für Husum vermeiden soll. "In den geraden Jahren ab 2014 wird es eine internationale Messe in Hamburg geben und ab 2015 eine nationale Windkraftmesse in Husum. Die acht größten Aussteller aus der Industrie haben erklärt, dass sie in Husum längerfristig ausstellen werden", sagte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) bei NDR 1 Welle Nord. Anders als zunächst berichtet, werde es für die Aussteller in Husum keine Beschränkung auf den Offshore-Bereich geben.

Meyer: Kompromiss im Interesse Norddeutschlands

Die Einigung sei ein guter Kompromiss für Schleswig-Holstein und im Interesse Norddeutschlands, sagte Meyer. Die Vereinbarung über die Einigung soll am Montagnachmittag von den Chefs der beiden Messegesellschaften, Peter Becker (Husum) und Bernd Aufderheide (Hamburg) sowie von Meyer und seinem Hamburger Amtskollegen Frank Horch (parteilos) unterschrieben werden. Bis zum Sommer sollen die Verträge wasserdicht sein. "Die Messegesellschaft in Husum wird einen solchen Kompromiss nur unterschreiben, wenn sie davon überzeugt ist, dass es vor allem wirtschaftlich wichtig ist für sie für die Zukunft", betonte Meyer.
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Das Gelände der Windenergiemesse in Husum © NDR Fotograf: Jörg Jacobsen
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WindEnergy in Husum wird kleiner

Der Kompromiss im Windmessenstreit zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg stößt auf gemischte Reaktionen. Die Messe soll nur noch alle zwei Jahre in abgespeckter Form in Husum stattfinden. mehr

Für 2014 geplante HusumWind wird abgesagt

Außerdem zahlt die Hamburger Messe- und Congressgesellschaft eine Entschädigung, nach Informationen der "Kieler Nachrichten" in Höhe von vier Millionen Euro. Denn die für September 2014 bereits geplante und gut gebuchte Messe HusumWind wird abgesagt. Dann soll erstmals die Messe WindEnergy in Hamburg stattfinden, die sich als neue internationale Leitmesse etablieren will. Damit verliert Husum nach 25 Jahren seine führende Stellung als Messestandort für Windenergie. Dennoch stimmte auch die schleswig-holsteinische Stadt am Ende diesem Kompromiss zu. Auch die Landesregierungen dürften zufrieden sein. Denn der jahrelange Streit um den Messestandort hatte auch das politische Klima zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein zunehmend vergiftet. Zudem gibt es für die Hansestadt offenbar einen weiteren positiven Nebeneffekt: Aller Voraussicht nach darf Hamburg in Zukunft seinen Hafenschlick wieder vor Schleswig-Holsteins Küsten verklappen.

"Verrat" und "Scherbenhaufen"

An dem Kompromiss wurde vor allem aus Schleswig-Holstein Kritik laut. "Hamburg bekommt die internationale Leitmesse und Schleswig-Holstein den Hamburger Hafenschlick", kommentierte der schleswig-holsteinische CDU-Landeschef Reimer Böge. Der FDP-Kreisverband Nordfriesland sprach von einem "Verrat an den Interessen Husums". Der Kreisverbandsvorsitzende Jens Kieback forderte den Rücktritt der Landesregierung. "Wir stehen fassungslos vor dem Scherbenhaufen der weltweiten Leitmesse einer Windenergiebranche", erklärten Kieback und sein Stellvertreter Rüdiger Kohls.
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Windkrafträder © dpa

Dossier: Windenergie in Norddeutschland

In gut zehn Jahren sollen Windräder etwa 70 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien produzieren. Von dem Wind-Boom könnten auch viele norddeutsche Firmen profitieren. mehr
Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | 90,3 Aktuell | 29.04.2013 | 08:00 Uhr

Aktuelle Kommentare
 
Grüner schrieb am 29. April 2013 um 09:25 Uhr:

Naturschutz

Es muss eine effektive Windenergiemesse sein das bedeutet Infrastruktur. Die Meckerer hier wollen doch nur die schöne Nordküste mit Autobahnen zubetonieren. Rot/Grün hat sich hier mal wieder für den... [mehr]

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=11207914/yvfvaq/

Sechs Offshore-Windparks im Bau

http://www.shz.de/nachrichten/home/map-offshore-windparks.html

Offshore-Windparks in Deutschland

Der Seewind soll die Energiewende vorantreiben. shz.de zeigt in einer Google Map, wo Offshore-Windparks in Betrieb (rot), im Bau (gelb) oder geplant (blau) sind. in o.g.link ansehen  Copyright  Norddeutsche Rundschau danke

StuttgartWindkraft-Lobby fordert Runden Tisch

Der Industrieverband "Windcluster" hat am Donnerstag einen Runden Tisch zum Ausbau der Windkraft unter der Leitung der grün-roten Landesregierung gefordert. Beim Ausbau von Windrädern gebe es noch zu viele bürokratische Hemmnisse. Die Verunsicherung sei groß.

280 Megawatt auf See

Donnerstag, 31. Januar 2013

In Deutschland sind im vergangenen Jahr 1008 Windkraftanlagen mit gut 2400 Megawatt Leistung in Betrieb gegangen. Damit wurden etwa 20 Prozent mehr Leistung installiert als im Jahr zuvor, wie der Bundesverband Windenergie (BWE) und der Verband VDMA Power Systems am Mittwoch in Berlin mitteilten. Ende 2012 stand eine Kapazität vom 31.300 Megawatt Windenergie zur Verfügung, davon lediglich 280 Megawatt auf See. Derzeit seien sechs Windparks in Nord- und Ostsee mit mehr als 350 Anlagen und 1700 Megawatt Leistung im Bau, sagte der Geschäftsführer von VDMA Power Systems, Thorsten Herdan. Mit Windkraft wurden 2012 etwa acht Prozent des deutschen Strombedarfs gedeckt. dpa/FBi Mehr: THB Täglicher Hafenbericht

http://www.maritimheute.de/video-windreich-baut/

Die Windreich AG wird die drei Windparks Global Tech I, MEG 1 und Deutsche Bucht planmäßig umsetzen. Die Netzanschlüsse für alle drei Parks sind gesichert. Tolles Bild tolles Video in o.g. link

http://www.stern.de/wirtschaft/news/unternehmen/vattenfall-setzt-auf-offshore-wind-unwaegbarkeiten-gefaehrden-ausbau-1962918.html

Copyright Stern.de Rest des Artikels bitte in o.g. link lesen offshorewindkraft HAMBURG (AFX) - Der Energiekonzern Vattenfall erwartet in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts einen neuen Schub für die Offshore-Windenergie in Deutschland. Dazu müssten allerdings zwei wichtige Hürden beiseite geräumt werden, sagte Georg Friedrichs, der bei Vattenfall europaweit für Offshore-Windprojekte verantwortlich ist, der Nachrichtenagentur dpa in Hamburg. "Zum einen muss das Funktionieren des gerade gesetzlich geregelten neuen Netzregimes nun auch unter Beweis gestellt werden", sagte Friedrichs. Hier sei Tennet weiter in der Pflicht und müsse zeigen, dass Netzanbindungen für laufende und künftige Projekte tatsächlich sicher und pünktlich geliefert werden. Zum anderen sei nach 2017 die Vergütung des Windstroms unklar. Das sei vom Gesetzgeber in der nächsten Legislaturperiode des Bundestags zu lösen. "Niemand kann Investitionen in Milliardenhöhe auslösen, ohne dass er über diese beiden Fragen Klarheit besitzt." Ziel müsse nach wie vor langfristige Investitionssicherheit sein, sagte Friedrichs. Der Bau eines Windparks sei ein komplexes mehrjähriges Projekt, das nicht ohne weiteres vertagt oder unterbrochen werden könne, wenn die Investitionsentscheidung zum Bau erst einmal getroffen sei. Der Bauherr müsse Personal und Finanzmittel bereitstellen, Aufträge mit langfristigem Vorlauf an Zulieferfirmen vergeben, Baukapazitäten buchen und alle Beteiligten zeitlich aufeinander abstimmen. Unsichere Rahmenbedingungen seien Gift für die Branche. Trotz der bisher eher mageren Bilanz für die Offshore-Windenergie in Deutschland gab sich der oberste Vattenfall-Manager für diesen Bereich zuversichtlich. Etliche Projekte in der Nordsee seien aktuell in Arbeit, weitere stünden unmittelbar bevor. "Bis etwa 2016 können rund 600 Offshore-Windkraftanlagen mit mehr als drei Gigawatt Leistung im Bau oder in Betrieb sein", sagte Friedrichs. "Sie können Strom für mehr als drei Millionen Haushalte liefern." Für Vattenfall sei das ein wichtiges Signal, dass die Energiewende vorangehe. Mit zunehmender Lernkurve sowie besserer Technologie und Infrastruktur würden die Investitionskosten je Megawatt Leistung zu sinken beginnen. "Bis 2020 könnten die Kosten um mindestens 30 bis 40 Prozent gesenkt werden - vorausgesetzt der Ausbau Offshore geht weiter voran", sagte Friedrichs. Bis 2020 könnten weitere drei bis vier Gigawatt Leistung dazukommen, wenn die Unwägbarkeiten wegfallen. Mit etwa sieben Gigawatt Leistung bleibe der Beitrag der Offshore-Windenergie damit zwar unter dem offiziell angestrebten Ziel von zehn Gigawatt. "Das ist jedoch nicht zu unterschätzen", sagte der Vattenfall-Manager. "Aufgrund der relativ stetigen und guten Winde laufen Offshore-Windanlagen mit hoher Kapazität und liefern nahezu grundlastnahen Strom. Sieben Gigawatt entspricht grob der Leistung von drei bis vier Kernkraftwerken

Deutschland hinkt hinterher

EU-Offshore-Windkraft ausgebaut

Dienstag, 29. Januar 2013

Europas Meeres-Windparks sind auch im vergangenen Jahr deutlich ausgebaut worden - Deutschland hinkt aber weiter hinterher. Die installierte Leistung in der EU ist bis Ende 2012 um ein Drittel auf fünf Gigawatt gestiegen, teilte der Europäische Windenergie-Verband (EWEA) in Brüssel mit. Die Zahl der installierten Offshore-Turbinen stieg den Angaben zufolge um knapp 300 auf 1662. Spitzenreiter ist mit großem Abstand Großbritannien, worauf allein 60 Prozent der europäischen Gesamtleistung entfallen. Es folgen Dänemark (18 Prozent) und Belgien (8 Prozent). Deutschland kommt mit einem Anteil von 6 Prozent nur auf den vierten Rang - in der Bundesrepublik gibt es große Probleme beim Anschluss der Offshore-Windparks an das Stromnetz. Ursprünglich sollten in Deutschland laut EWEA bis Ende 2012 knapp 800 Megawatt installierter Offshore-Leistung entstehen - tatsächlich wurde es mit 280 Megawatt nur ein Drittel von dieser Zielvorgabe. Die neu installierten Offshore-Windmühlen von 2012 hatten den Angaben zufolge ein Investitionsvolumen von gut vier Milliarden Euro. dpa/FBi Mehr: THB Täglicher Hafenbericht  

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Energiewende Deutschland hinkt bei Offshore-Windparks hinterher

28.01.2013 ·  Der Anschluss von Windparks in der Nordsee ans Stromnetz ist ein Dauerproblem. Kein Wunder, dass Deutschland im europäischen Vergleich keinen Spitzenplatz belegt.

© dapd Umweltminister Altmaier und sein Sorgenkind
Europas Meeres-Windparks sind auch im vergangenen Jahr deutlich ausgebaut worden - Deutschland hinkt aber weiter hinterher. Die installierte Leistung in der EU sei bis Ende 2012 um ein Drittel auf fünf Gigawatt gestiegen, teilte der Europäische Windenergie-Verband (EWEA) in Brüssel mit. Die Zahl der installierten Offshore-Turbinen stieg den Angaben zufolge um knapp 300 auf 1662. Spitzenreiter ist mit großem Abstand Großbritannien, worauf allein 60 Prozent der europäischen Gesamtleistung entfallen. Es folgen Dänemark (18 Prozent) und Belgien (8 Prozent).

Klagen wegen schleppender Netzanbindung

Deutschland kommt mit einem Anteil von 6 Prozent nur auf den vierten Rang - in der Bundesrepublik gibt es große Probleme beim Anschluss der Offshore-Windparks an das Stromnetz.

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Deutschland Tennet wegen Anschlussproblem von Offshore-Windparks verklagt

Hamburg (AFP) Der Stromnetzbetreiber Tennet gerät wegen des schleppenden Anschlusses neuer Offshore-Windparks jetzt auch juristisch unter Druck. Der dänische Energiekonzern Dong hat einen Antrag auf ein Missbrauchsverfahren gegen Tennet bei der Bundesnetzagentur gestellt, wie der "Spiegel" berichtete. Dong wirft dem niederländischen Netzbetreiber demnach vor, seine Verpflichtung nicht zu erfüllen, den Windpark Borkum Riffgrund 2 an das deutsche Stromnetz anzuschließen. Tennet fehlen dem Bericht zufolge Geldgeber, um die milliardenteuren Investitionen tätigen zu können.

http://www.maritimheute.de/staatssekretar-kapferer-entwicklung-des-nordsee-offshore-netzes-mit-europaischen-nachbarn-vorantreiben/

http://www.nordsee-zeitung.de/region/bremerhaven_artikel,-Hilfe-fuer-die-Offshore-Branche-_arid,866371.html Copyright nordsee Zeitung Rest bitte in o.g. link lesen offshorewindkraft Bremerhaven. Die Offshore-Branche gerät in schwere See. Weil wichtige politische Entscheidungen vertagt werden, gehen die ersten Betriebe in die Knie. In Bremerhaven schickt Powerblades Leiharbeiter nach Hause. In dieser Situation fordert die SPD Hilfe: Kurzarbeit soll auch für Leiharbeiter möglich sein. Und die Offshore-Betriebe sollen bei Kurzarbeit umfassend entlastet werden – so, wie es in der Krise vor vier Jahren möglich war. Von Klaus Mündelein
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Rotorblatt-Hersteller Powerblades will alle Leiharbeiter nach Hause schicken. Der Branche stehen schwere Zeiten ins Haus. Deshalb fordert die SPD Hilfe durch Ausweitung des Kurzarbeitergeldes. Foto eer
Die SPD-Bürgerschaftsfraktion will die in Schwierigkeiten steckende Branche unterstützen. Erhebliche Verzögerungen bei der Netzanbindung der Windparks auf hoher See haben dazu geführt, dass etliche Investitionsvorhaben auf Eis gelegt wurden. Die Hersteller von Anlagen bekommen das zu spüren. Die Branche selbst rechnet mit Personalabbau. In Bremerhaven sind viele Leiharbeiter betroffen

Kapferer: Entwicklung des Nordsee-Offshore-Netzes mit europäischen Nachbarn vorantreiben

    Rest bitte in o.g. link lesen Copyright Maritim heute Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Stefan Kapferer, hat heute die Konferenz zur Entwicklung eines Nordsee-Offshore-Netzes im BMWi eröffnet. Im Mittelpunkt der von der dena im Auftrag des BMWi ausgerichteten Veranstaltung standen aktuelle Fragen zur Genehmigung und Regulierung eines solchen Netzes. Zudem wurde über die ersten Ergebnisse der Arbeit der North Seas Countries Offshore Grid Initiative (NSCOGI) informiert und der Dialog mit der Öffentlichkeit hierüber gestartet.

http://www.pressebox.de/pressemitteilung/blg-logistics-group-ag-co-kg/Fundament-fuer-Offshore-Windpark-Nordsee-Ost-an-Land-gesetzt/boxid/568881

Rest bitte in o.g Link lesen Copyright united news Network

Fundament für Offshore-Windpark Nordsee-Ost an Land gesetzt

Fundament für Offshore-Windpark Nordsee-Ost an Land gesetzt
(PresseBox) (Bremen, ) Nach Abschluss der vorbereitenden Maßnahmen durch die BLG WindEnergy Logistics wurde am 22. Januar in Wilhelmshaven das Fundament für die Umspannstation des RWE-Windparks Nordsee Ost vom Ponton umgeschlagen. Der Schwimmkran MATADOR 3 hob die über 800 Tonnen schwere Gründungsstruktur an und setzte sie auf dem Hannoverkai ab.   http://www.maritimheute.de/fundament-fur-offshore-windpark-nordsee-ost-an-land-gesetzt/
Nach Abschluss der vorbereitenden Maßnahmen durch die BLG WindEnergy Logistics wurde am 22. Januar in Wilhelmshaven das Fundament für die Umspannstation des RWE-Windparks Nordsee Ost vom Ponton umgeschlagen. Der Schwimmkran MATADOR 3 hob die über 800 Tonnen schwere Gründungsstruktur an und setzte sie auf dem Hannoverkai ab.

http://www.stern.de/wirtschaft/news/unte

rnehmen/mitsubishi-steigt-in-deutschen-offshore-netz-ausbau-ein-1955386.html

Mitsubishi steigt in deutschen Offshore-Netz-Ausbau ein

Der japanische Finanzinvestor Mitsubishi beteiligt sich mit mehr als einer halben Milliarde Euro am Ausbau des Stromnetzes in der Deutschen Bucht.

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FRANKFURT (AFX) - Der japanische Finanzinvestor Mitsubishi beteiligt sich mit mehr als einer halben Milliarde Euro am Ausbau des Stromnetzes in der Deutschen Bucht. Der Vertrag sei am Dienstag in Japan unterzeichnet worden, sagte Tennet-Geschäftsführer Lex Hartmann der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe). "Unser Partner, der Finanzinvestor Mitsubishi Corporation, wird sich mit 49 Prozent an Gesellschaften zum Bau von vier Anbindungen in der Nordsee beteiligen", sagte Hartmann. Tennet werde 51 Prozent halten und Betriebsführer bleiben.  

Bundesamt für Seesschifffahrt und Hydrographie (BSH)

29 Offshore-Windparks genehmigt

Mittwoch, 16. Januar 2013

BSH überarbeitet Standard für Baugrunderkundung In Nord- und Ostsee stehen noch fast 100 Windparks vor ihrer Genehmigung. Beim zuständigen Bundesamt für Seesschifffahrt und Hydrographie (BSH) laufen bislang 126 Genehmigungsverfahren für Offshore-Windparks, teilte die Präsidentin Monika Breuch-Moritz am Dienstag in Hamburg mit. Davon sind 29 genehmigt; gebaut werde mittlerweile in acht Windparks. Das BSH erforscht am Rande des Offshore-Windparks "alpha ventus" die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf die Umwelt und die Kräfte, die auf solche Anlagen wirken. Die Ergebnisse würden in den Genehmigungsverfahren berücksichtigt. dpa/FBi Mehr: Im THB Täglicher Hafenbericht  

http://www.maritimheute.de/windreich-ag-bau-von-offshore-windpark-global-tech-i-voll-im-plan/

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Windreich AG: Bau von Offshore-Windpark Global Tech I voll im Plan

Bau von Offshore-Windpark Global Tech I voll im Plan Immer deutlicher erweisen sich die Projekte der Windreich AG als tragende Säule zum Gelingen der Energiewende. Willi Balz, CEO der Windreich AG: „Während BARD, EnBW, Dong und ganz aktuell RWE immer wieder Verzögerungen oder Projektstopps bekanntgeben, laufen unsere Projekte, allen voran Global Tech I und MEG 1, wie geplant. Alle Versuche unserer Mitbewerber Offshore-Windparks billig statt qualitativ hochwertig zu bauen sind kläglich gescheitert. Für Investoren ist gerade diese Zuverlässigkeit in der Umsetzung neben den scharfen Netzanschlüssen das wichtigste Entscheidungskriterium. Künftige Investoren werden sich für diejenige Baupartner entscheiden, welche über einen positiven Track-Record verfügen. Besonders bei teilweise schwierigen winterlichen Wetterverhältnissen bewährt sich unser kompromissloser Qualitätsanspruch bei Planung, Partnern, Technik und Errichtungslogistik.

http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Landespolitik/Merkel-sagt-Offshore-Branche-Hilfe-zu

Kieler Nachrichten Absprache Frank Behling Danke  Copyright
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extra4785.html
Die Energiewende verzögert sich - gut, dass Merkels Praktikanten wissen, wie man Stromterassen, äh, Trassen durch halb Europa legt.
Engergiewende

Merkel sagt Offshore-Branche Hilfe zu

12.01.2013 07:32 Uhr
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht die Energiewende auf einem guten Weg. Falls es weiterhin Probleme bei der Netzanbindung oder der Finanzierung von Offshore-Windparks geben sollte, sagte sie den Anbietern ihre Hilfe zu. Das könnte sich aber negativ auf den Strompreis auswirken.
Foto: Der Offshore-Branche sagte Angela Merkel ihre Hilfe zu.
Der Offshore-Branche sagte Angela Merkel ihre Hilfe zu.
© dpa
Berlin. Die Schwierigkeiten bei der Netzanbindung von Windparks auf See sollten mit den jüngsten Beschlüssen behoben sein, sagte Merkel der in Bremerhaven erscheinenden «Nordsee-Zeitung» (Sonnabend). Das gelte auch für Probleme der mangelnden Finanzausstattung des Netzbetreibers Tennet. Falls neue Schwierigkeiten auftauchen oder Investitionen sich verzögern sollten, weil noch nicht genügend Kapital vorhanden sei, sei ihre Regierung bereit, diese auch kurzfristig zu lösen. Eine staatliche Energieanleihe, mit der private Kapitalanleger für Investitionen gewonnen werden könnten, lehnte Merkel ab. Dies sei Aufgabe des Netzbetreibers Tennet, sagte sie. Für Tennet seien durch die Haftungsbegrenzung nun ausreichende Rahmenbedingungen geschaffen worden seien. Die Regelung sieht vor, dass sich die Verbraucher an den Zusatzkosten bei Anschlussproblemen von Windparks auf See beteiligen sollen, indem sie Schadenersatzzahlungen für Probleme bei der Netzanbindung über den Strompreis mittragen. Zugleich soll die Industrie bei fahrlässigem Verhalten für bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr haften.
 

http://www.maritimheute.de/eib-500-millionen-euro-fur-enbw-baltic-2/

EIB: 500 Millionen Euro für EnBW Baltic 2

Rest bitte in dem o.g. link lesen Copyright Maritim heute
500 Millionen Euro für EnBW Baltic 2 Für den bisher größten Offshore-Windpark in der deutschen Ostsee, EnBW Baltic 2, gewährt die Europäische Investitionsbank (EIB) ein Darlehen in Höhe von 500 Millionen Euro. Das Projekt wird von der EnBW Erneuerbare Energien GmbH realisiert. Der Finanzierungsvertrag wurde heute in Karlsruhe unterzeichnet. Vor allem Lage und Umfang gestalten EnBW Baltic 2 anspruchsvoll. Die 80 Windkraftanlagen werden auf einer Fläche von 27 Quadratkilometern 32 km nördlich der Insel Rügen entstehen. Hier kann das Meer bis zu 44 Meter tief werden, was besondere Gründungsstrukturen, sogenannte Jackets, erforderlich macht. Mit einer Kapazität von 288 Megawatt wird EnBW Baltic 2 einen jährlichen Ertrag von 1,2 Mrd. Kilowattstunden erzielen. Damit lassen sich rund 340.000 Haushalte jährlich versorgen; etwa 900.000 Tonnen Kohlendioxid können auf diese Weise eingespart werden. Betreiber des Projektes ist die für diesen Zweck gegründete Gesellschaft EnBW Baltic 2 GmbH. Für die EnBW ist EnBW Baltic 2 bereits der zweite Offshore-Windpark in der deutschen Ostsee. Das Energieunternehmen betreibt auch den südlicher gelegenen Offshore-Windpark EnBW Baltic 1. Allerdings übertrifft EnBW Baltic 2 den Vorgänger bei weitem in Umfang und Ertrag: Es wird viermal so viele Turbinen umfassen und die sechsfache Strommenge erzeugen. 2014 sollen die Turbinen in Betrieb genommen werden. „Damit Deutschland seine ehrgeizigen Energieziele umsetzen kann, sind anspruchsvolle Projekte erforderlich. EnBW Baltic 2 setzt hier Maßstäbe. Für künftige Projekte dieser Größenordnung wird es Vorbildcharakter haben

Stiftung Offshore Windenergie: Bundesrat verabschiedet EnWG-Novelle

http://www.maritimheute.de/stiftung-offshore-windenergie-bundesrat-verabschiedet-enwg-novelle/
Bundesrat verabschiedet EnWG-Novelle Mit dem vom Bundesrat verabschiedeten Dritten Gesetz zur Neuregelung energiewirtschaftsrechtlicher Vorschriften (EnWG-E) greift ab Anfang 2013 ein neues Netzanbindungsregime für Offshore-Windparks. Zugleich ist der Rahmen für den Bau und den Betrieb der Offshore-Netze und damit auch für die Finanzierung der Netzanschlüsse neu geregelt. Damit ist ein entscheidender Meilenstein in der Fortentwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Bau der Stromnetze in Nord- und Ostsee erreicht. „Wir begrüßen das schnelle Inkrafttreten des Gesetzes, da es die Möglichkeit bietet, den bisherigen Defiziten bei der Netzanbindung von Offshore-Windparks und den daraus resultierenden Schwierigkeiten mit einem Gesamtansatz zu begegnen“, so Jörg Kuhbier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE.Aufgrund der nun bekannten Rahmenbedingungen bedarf es der umgehenden Beauftragung der drei Netzanschlüsse DolWin3 und BorWin3 und 4, die sich bereits im Vergabeverfahren befinden und seit 2011 ausstehen. Nur so werden wir den drohenden Fadenriss bei der weiteren Entwicklung der Offshore-Windenergie begrenzen können“, so Kuhbier weiter. Es bleibt allerdings weiter unklar, ob TenneT die Finanzierung der anstehenden Netzausbaumaßnahmen gewährleisten kann. „Ohne eine schnelle Lösung des Finanzierungsproblems von TenneT droht jede gesetzliche Regelung ins Leere zu laufen“, mahnt Jörg Kuhbier. „Aus Sicht der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE ist ein temporäres Engagement der KfW bei der Finanzierung der nächsten drei bis vier Offshore-Netzanbindungssysteme zwingend erforderlich“, erklärt Kuhbier. Wenn der Übertragungsnetzbetreiber mit der Unterschrift des Bundespräsidenten unter das Gesetz nicht umgehend die längst fälligen anstehenden Netzanschlüsse beauftragt, müsse die Bundesregierung handeln. Mittel- und langfristig bedarf es einer leistungsfähigen Organisationsstruktur, die die anstehenden Investitionen an Land und auf See technisch und finanziell sicherstellen kann. Die Diskussion im Bundesrat hat aber auch gezeigt, dass verschiedene Punkte noch nicht abschließend geklärt sind und dass der Rechtsrahmen jetzt ausgefüllt werden muss. Entscheidend ist nun, wie diese Instrumente durch die unterschiedlichen Akteure, eingesetzt werden. „Alle Beteiligten, insbesondere die Bundesnetzagentur, Übertragungsnetz- und Windparkbetreiber müssen dasselbe Ziel verfolgen und die Energiegewinnung aus Offshore-Wind als ein gemeinsames Projekt verstehen“, sagt Jörg Kuhbier. „Dies gilt insbesondere für die Überführung vom alten in das neue Netzanbindungssystem. Alle Akteure müssen jetzt geschlossen handeln, damit die gesetzlichen Richtlinien greifen können“. Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE hat sich seit Beginn 2012 intensiv für konstruktive Lösungen der Anbindungsproblematik eingesetzt

BSH: Aufbruchsstimmung in der Offshore-Windenergie zurück gewünscht

http://www.maritimheute.de/bsh-prasidentin-wunscht-sich-aufbruchsstimmung-in-der-offshore-windenergie-zuruck/ Überblick über den ersten deutschen Offshore-Windpark "Alpha Ventus" 45 Kilometer vor der ostfriesischen Insel Borkum. Vor rund 350 Gästen aus der maritimen Verbundwirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung des traditionellen Nautischen Essens des Nautischen Vereins Bremen sprach die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Monika Breuch-Moritz, gestern über die neuesten Entwicklungen und Aufgaben des BSH im Rahmen des Ausbaus der Offshore-Windenergie. Zu ihren Themen gehörte der Stand der geplanten und genehmigten Windparks, der Netzplan, die Änderungen des Genehmigungsverfahrens, aber auch neue Entwicklungen im Rahmen des Baus der Windparks. Die Voraussetzungen für die Offshore-Windenergie sind aus Sicht der Präsidentin auch deswegen sehr gut, weil die Windenergie eine Energieform ist, „die ohne teuren Rohstoff auskommt, für die kein Öl oder Gas einzukaufen ist und kein Castortransport notwendig wird“. In ihrer Rede mahnte Monika Breuch-Moritz eine neue Aufbruchsstimmung für die Offshore-Windenergie an. Deutschland habe mit dieser Energieform eine riesige Chance, sich für die Zukunft gut aufzustellen
Politik
  Überblick über den ersten deutschen Offshore-Windpark "Alpha Ventus" 45 Kilometer vor der ostfriesischen Insel Borkum.(Foto: picture alliance / dpa)
http://www.n-tv.de/politik/Union-und-FDP-beugen-sich-Tenet-article7788661.html Sonntag, 18. November 2012

Weitere Belastungen für StromkundenUnion und FDP beugen sich Tenet

Falls eine Offshore-Anlage nicht rechtzeitig ans Netz geht, sollte der Betreiber dafür haften - mit bis zu 100 Millionen Euro. So sieht es ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor. Jetzt gibt Schwarz-Gelb dem Drängen der Netzbetreiber nach und spricht von nur noch 20 Millionen Euro. Den Rest sollen die Stromkunden zahlen.

Bei Tennet in Lehrte. (Foto: picture alliance / dpa)
Stromkunden müssen einem Bericht zufolge mit weiteren Belastungen rechnen. Dabei geht es um Zusatzkosten für Probleme beim Anschluss von Windparks auf hoher See ans Stromnetz. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" schreibt, konnten nun die Netzbetreiber ihre Interessen bei der Bundesregierung durchsetzen - mit der Folge, dass die Stromkunden mehr zahlen müssen. Nach einem bisherigen Gesetzentwurf sollten laut Bericht die Netzbetreiber in jedem Fall mit bis zu 100 Millionen Euro haften, wenn eine Offshore-Anlage nicht rechtzeitig ans Netz geht. Die Bundesregierung wolle diesen Betrag aber nun für viele Projekte auf 20 Millionen Euro reduzieren. Alles, was darüber hinausgehe, müssten dann die privaten Stromkunden zahlen. Union und FDP hätten sich damit dem Druck des Netzbetreibers Tennet gebeugt. Dieser hatte gedroht, die bisher geplante Haftungsregelung bedeute den Tod der Offshore-Windenergie. Auf die Verbraucher kommen im nächsten Jahr ohnehin höhere Strompreise zu, im Durchschnitt von mehr als zehn Prozent. Die Anbieter geben gestiegene Kosten durch die höhere EEG-Umlage und Netzentgelte sowie andere Abgaben an die Endkunden weiter.

http://www.maritimheute.de/bsh-uberarbeitet-standard-fur-baugrunderkundung/

 

BSH überarbeitet Standard für Baugrunderkundung

Anmerk.Btr. HP. Der wichtigste Faktor um grössere Schäden in langer Sicht zu vermeiden.Deshalb ist damals und auch nicht heute erkannt worden, das das Milliardenprojekt , nur als Beispiel, Stuttgart 21 nicht realisierbar ist , dort an Land , der Untergrund gibt so einen Tunnel dort gar nicht her und auf See muss sehr genau vorher ermittelt werden, an einigen Windmühlen gab es da schon heftigen Ärger, bei manchen läuft es ( dreht es ) perfekt bei manchen nicht.
BSH überarbeitet Standard für Baugrunderkundung Die Zukunft der Windenergie liegt auf See, so zumindest der Wunsch der Bundesregierung. Die Entwicklung von Offshore-Windparks in der deutschen Nord- und Ostsee ist bereits weit fortgeschritten. Bei der Umsetzung zeigen sich aber zahlreiche Hemmnisse und Schwierigkeiten. Nachdem der finanzielle Rahmen nach der EEG-Novelle geregelt ist, geht es jetzt darum, die Aufmerksamkeit wieder auf die besten technischen Lösungen zu lenken. Momentan wird unter anderem der Standard Baugrunderkundung für Offshore-Windenergieparks des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) überarbeitet. Dabei spielen die Themen wie Zyklik und geotechnische Felderkundungen eine wichtige Rolle. Offshore-Windenergieanlagen stellen aufgrund der besonderen Randbedingungen auf See hohe Anforderungen an die Gründungsplanung und die bauliche Umsetzung. Detaillierte und aussagekräftige Baugrunderkundungen sind eine Grundvoraussetzung für einen sicheren Bau und Betrieb der Anlagen, innovative Installationsverfahren sind derzeit in der Entwicklung, auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmte Monitoring- und Wartungskonzepte bieten langfristig die Möglichkeit, die Gründungsstrukturen von der sicheren Seite her zu optimieren. Die Bewertung von Standorten für Windenergieanlagen hinsichtlich ihrer geotechnischen Eignung und die Abschätzung des erforderlichen Gründungsaufwandes erfordert dabei viel Praxiserfahrung.  

http://www.maritimheute.de/pne-wind-ag-deutlich-gesteigertes-ergebnis-nach-neun-monaten/

NE WIND AG: Deutlich gesteigertes Ergebnis nach neun Monaten

Deutlich gesteigertes Ergebnis nach neun Monaten Der Windpark-Projektierer PNE WIND AG  hat die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2012 mit einem hervorragenden Ergebnis abgeschlossen. Das Unternehmen erzielte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 80,9 Mio. Euro. Das EBIT erhöhte sich sehr deutlich auf 24,9 Mio. Euro (Vorjahr: -0,7 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis pro Aktie von 0,48 Euro. Durch den Bilanzgewinn stieg auch die Eigenkapitalquote zum 30. September 2012 auf rund 49 Prozent nach rund 39 Prozent am 31. Dezember 2011. Das geht aus dem Quartalsbericht hervor, den die PNE WIND AG heute veröffentlichte. Gleichzeitig bekräftigt der Vorstand seine Prognose des Betriebsergebnisses (EBIT) in Höhe von kumuliert 60 bis 72 Mio. Euro für die Geschäftsjahre 2011 bis 2013. Der Verkauf der Offshore-Projekte „Gode Wind“ I bis III an DONG Energy im dritten Quartal 2012 sowie weitere operative Fortschritte waren die Grundlagen der sehr positiven Geschäftsentwicklung. So erhielt die PNE WIND AG von DONG Energy im Rahmen des Offshore-Projektverkaufs eine erste Rate in Höhe von rund 57 Mio. Euro für die Anteile an den Projektgesellschaften „Gode Wind“ I und II sowie für aufgewendete Projektierungskosten. Über Meilenstein-Zahlungen aus dem Offshore-Projektverkauf erwartet die PNE WIND AG in den kommenden zwei bis drei Jahren zusätzliche rund 100 Mio. Euro aus Zahlungen, die beim Erreichen festgelegter Projektfortschritte fällig werden. Darüber hinaus wird die PNE WIND AG in den kommenden fünf Jahren DONG Energy als Dienstleister bei der Realisierung der Projekte unterstützen. Dieser Dienstleistungsvertrag beläuft sich auf zusätzliche mindestens 5 Mio. Euro bei einem budgetierten Rahmen von 8,5 Mio. Euro. Der Berichtszeitraum war durch intensive Projektarbeit an On- und Offshore-Projekten geprägt. Zusätzlich zu den Erfolgen im Offshore-Bereich konnte die PNE WIND AG auch im Onshore-Segment weitere Fortschritte erzielen. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Repowering-Projekt „Kemberg II“ befindet sich in Deutschland ein weiterer Windpark im Bau. Zusätzliche Projekte im In- und Ausland werden folgen: So stellt die PNE WIND AG in Deutschland und Großbritannien ein Portfolio von Windparks mit rund 180 MW zu installierender Nennleistung zusammen, die in den kommenden Jahren fertiggestellt werden sollen. Dieses Projektpaket wird im ersten Halbjahr 2013 Investoren zum Kaufangeboten und für zusätzliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge sorgen.
   

Allianz erwägt Kauf eines Stromnetzes Netzbetreiber Tennet ist mit Offshore überfordert

von Axel Höpner/Klaus Stratmann (HB) Berlin - Der Netzbetreiber Tennet muss 15 Milliarden Euro auftreiben, um seine Aufgaben in Deutschland zu erfüllen — und das schafft er nicht. Dagegen sind 15 Milliarden für die Allianz, Europas größten Versicherungskonzern, und den weltgrößten Rückversicherer Munich Re keine große Sache. Beide Unternehmen haben nach Informationen des „Handelsblatts“ aus Verhandlungskreisen Interesse am Tennet-Netz bekundet. Sehr zur Freude der Bundesregierung. Denn in Berlin ist die Unzufriedenheit mit Tennet groß. Das Unternehmen mit niederländischer Mutter räumt offen ein, mit der Finanzierung der Netzanbindung für die großen Offshore-Windparks in der Nordsee überfordert zu sein. Das verzögert den Zeitplan für den Bau der Parks. Doch ohne die Windparks auf hoher See gelingt die Energiewende nicht. Tennets Probleme sind für die Bundesregierung gefährlich. Das Bundeswirtschaftsministerium arbeitet daher an einem Plan B, in dem Tennet nicht vorkommt. Munich Re und Allianz dagegen schon. Beide Unternehmen hätten bereits im Wirtschaftsministerium vorgefühlt, heißt es in Verhandlungskreisen. Offiziell bestätigen Munich Re und Allianz das nicht. Bei Munich Re hieß es, man kommentiere Spekulationen um Tennet nicht, der Konzern könne sich aber „ganz generell“ weitere Investitionen in Infrastruktur wie zum Beispiel Netze gut vorstellen. Munich Re hat sich bereits an Amprion, einem der drei weiteren deutschen Übertragungsnetzbetreiber, und am Gasnetz von Eon beteiligt. Bei der Allianz hieß es kürzlich, das Stromnetz-Geschäft sei „grundsätzlich ein ideales Investment“. Strom- und Gasnetze sind für institutionelle Anleger äußerst interessant. Die Netze gelten als natürliche Monopole, die Renditen sind daher staatlich reguliert, aber durchaus auskömmlich: Für Neuinvestitionen in Netze hat die Bundesnetzagentur eine Eigenkapitalverzinsung von 9,05 Prozent festgelegt. In Zeiten, in denen zehnjährige Bundesanleihen nur noch wenig mehr als ein Prozent abwerfen, ist das sehr lukrativ. Probleme bereiten potenziellen Investoren indes derzeit noch ungeklärte Haftungsfragen: Wer trägt das Risiko, wenn die Netzanbindung eines Offshore-Windparks nicht rechtzeitig steht, der Park aber schon Strom produziert? Wer kommt für den Schaden auf, wenn eine Leitung ausfällt? Im Bundeswirtschaftsministerium arbeitet man unter Hochdruck an Haftungsregeln. Ein Teil der Risiken soll sozialisiert werden, bezahlen müssten also die Stromkunden. Dann wird der Einstieg in das Netzgeschäft noch attraktiver. Axel Höpner/Klaus Stratmann (HB)   Ausbau von Windparks auf See beschleunigen

TenneT: Systemwechsel bei Netzanbindung von Offshore-Windparks erforderlich

Systemwechsel bei Netzanbindung von Offshore-Windparks erforderlich Um den für eine erfolgreiche Energiewende notwendigen Ausbau von Windkraftanlagen auf See sicherzustellen, ist ein grundlegender Systemwechsel bei der Errichtung von Offshore-Windparks und den zugehörigen Netzanbindungen notwendig. Das ist die Kernforderung eines heute veröffentlichten Eckpunktepapiers, das die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE, das Offshore Forum Windenergie, der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) und die Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO GmbH und 50Hertz Transmission GmbH in den vergangenen Wochen gemeinsam erarbeitet haben. Im Mittelpunkt des Papiers steht ein Konzept, das in Zukunft die volkswirtschaftlich effiziente und zeitlich aufeinander abgestimmte Fertigstellung eines Offshore-Windparks auf der einen und die notwendige Netzanbindung auf der anderen Seite gewährleisten soll. Um dieses Ziel zu erreichen, soll im Rahmen einer langfristig an-gelegten Planung verbindlich festgelegt werden, zu welchem Datum welche Offshore-Netzanbindung fertig gestellt sein muss. Diese zeitlichen Festlegungen sollen im Offshore-Netzplan erfolgen, welcher vom Gesetzgeber in den Bundesbedarfsplan integriert wird. Auf der Grundlage dieser Ablaufplanung sollen die Übertragungsnetzbetreiber und die Betreiber von Offshore-Windparks verbindliche Realisierungsfahrpläne vereinbaren. Der Rechtzeitigkeitsanspruch aus dem Energiewirtschaftsgesetzt (§ 17 Abs. 2a EnWG: „…die Netzanbindungen müssen zu dem Zeitpunkt der Herstellung der tech-nischen Betriebsbereitschaft der Offshore-Anlagen errichtet sein.“) soll entfallen und durch eine räumlich und zeitlich verbindliche Langfristplanung ersetzt werden. Darin soll die gesetzliche Pflicht des Übertragungsnetzbetreibers definiert werden, eine bestimmte Netzanbindung zu einem bestimmten Zeitpunkt herzustellen. Ergebnis wäre eine höhere Investitionssicherheit: Die Übertragungsnetzbetreiber, die Entwickler von Offshore-Windparks sowie die Hersteller und Zulieferer von Offshore-Windenergieanlagen, Fundamenten, Konverterplattformen und Kabeln könnten ihre Investitionsentscheidungen mit Blick auf das gemeinsame Zieldatum treffen. Dies würde auch die Planungs- und Rechtssicherheit erhöhen. Einmal jährlich zu einem bestimmten Datum sollen die Entwickler von Offshore-Windparks die Möglichkeit haben, einen Antrag auf Netzanbindung zu stellen. Die Bundesnetzagentur und das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) könnten anschließend auf Basis verschiedener Kriterien wie zum Beispiel dem Stand des jeweiligen Planfeststellungsverfahrens bzw. dem Datum der Genehmigung zur Errichtung des Offshore-Windparks über die Anträge entscheiden. Eine entscheidende Rolle für die Umsetzung des Systemwechsels spielen der Offshore-Netzplan und seine Integration in den Bundesbedarfsplan. Die räumliche und zeitliche Steuerung der Netzanschlüsse sollte insofern erstmalig bei der Erstellung des Bundesbedarfsplans 2012 berücksichtigt werden. Der bisherige Ansatz singulärer Netzanbindungen hat auch bei Berücksichtigung der nunmehr vorgesehenen Clusteranbindungen dazu geführt, dass erhebliche energie- und volkswirtschaftliche Risiken entstanden sind. Um diese Risiken zu minimieren, wird der Aufbau eines „flexiblen“ Netzes angestrebt, das durch technisch und volkswirtschaftlich effiziente Vermaschung Netzausfälle und Verzögerungen auffangen und die Systemsicherheit dauerhaft erhalten kann. Neben den dargestellten Eckpunkten ist aus Sicht der Verfasser eine nachhaltige Lösung für die Offshore-Anbindungen und deren Finanzierung notwendig, damit der notwendige Netzausbau an Land und auf See gewährleistet werden kann. Die Bundesregierung hat ehrgeizige Ziele für den Ausbau der Offshore-Windenergie: Bis 2020 sollen zehn Gigawatt, bis 2030 rund 25 Gigawatt Windkraftleistung auf dem offenen Meer realisiert werden. Die detaillierten Vorschläge des heute veröffentlichten Eckpunktepapiers bilden eine geeignete Basis, um mit dem notwendigen Systemwechsel die Offshore-Ziele der Politik in dieser Größenordnung erreichen zu können. Die Bundesregierung will den Ausbau von Windparks auf See beschleunigen. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler sprach in Berlin mit Vertretern der norddeutschen Küstenländer und der Netzbetreiber. Dabei ging es um Details des Netzanschlusses der sogenannten Offshore-Anlagen und um Haftungsregeln. Bundesminister Rösler betonte nach dem Gespräch: “Beim Umbau der Energieversorgung ist die Offshore-Windenergie ein wichtiger Baustein. Daher müssen wir die Rahmenbedingungen für Investitionen in Offshore-Windenergie weiter verbessern.“ Wichtig sei besonders die Haftungsfrage, zu deren Lösung die Bundesregierung noch im Sommer einen Vorschlag vorlegen will. Im Mittelpunkt stehen eine Haftungsregelung, beispielsweise bei Netzausfällen, und die gesetzliche Regelung zur Netzanbindung mit einem gesonderten mehrjährigen Offshore-Netzentwicklungsplan. Es ist wichtig, Rechtssicherheit für Investoren zu schaffen. Deshalb ist die Frage zu klären, wer haftet, wenn die Windenergieanlagen ihren Strom nicht zum Verbraucher transportieren können, weil die Stromleitung nicht fertig oder länger gestört ist. Bereits Anfang Juli hatten sich Bundeswirtschaftsminister und Bundesumweltminister Peter Altmaier auf Eckpunkte einer gesetzlichen Regelung verständigt. Gemeinsam wollen sie den Ausbau der Offshore-Windenergie weiter beschleunigen. Bund und Länder haben vereinbart, weiterhin konstruktiv an der Lösung der beim Ausbau der Offshore-Windenergie bestehenden Herausforderungen zusammenzuarbeiten. Fakten zur Offshore-Windenergie -Offshore-Energie ist ein wichtiger Beitrag zur Energiewende. Die Bundesregierung hat sich das Ziel gestellt, die Offshore-Windleistung bis 2030 auf 25.000 Megawatt auszubauen: -Bis 2020 sollen 10.000 Megawatt Windleistung aus Offshore-Quellen kommen. Gegenwärtig sind 180 Megawatt installiert. -26 Windparks auf See – 23 davon in der Nordsee und drei in der Ostsee – sind derzeit in Deutschland genehmigt. 40 sollen es einmal sein. Der erste deutsche Windpark, „alpha ventus“ nahm 2010 als Testfeld in der Nordsee im seinen Betrieb auf. 2011 erzeugte er eine Strommenge von 267 Gigawattstunden und konnte damit rein rechnerisch 70.000 Haushalte mit Strom versorgen. Der erste kommerzielle Windpark der Ostsee, Baltic 1, ist 2011 in Betrieb gegangen. Die 21 einzelnen Windanlagen werden etwa 185 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Das bedeutet, dass 50.000 Haushalte versorgt werden können.

Rösler lädt zum Offshore-Gespräch ein

Rösler lädt zum Offshore-Gespräch ein Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, ist heute mit Vertretern der norddeutschen Küstenländer und den beteiligten Übertragungsnetzbetreibern im Bundeswirtschaftsministerium zusammengekommen, um Lösungen für die anstehenden Herausforderungen beim Ausbau der Offshore-Windenergie zu besprechen. Dabei ging es einerseits um die Haftungsfrage bei Verzögerungen und Störungen der Einspeisung aus Offshore-Windparks, andererseits um den erheblichen Finanzierungsbedarf für den notwendigen Leitungsbau, insbesondere in der Nordsee. Bundesminister Rösler: “Beim Umbau der Energieversorgung ist die Offshore-Windenergie ein wichtiger Baustein. Daher müssen wir die Rahmenbedingungen für Investitionen in Offshore-Windenergie weiter verbessern. Wichtig ist hier insbesondere die Haftungsfrage, zu deren Lösung die Bundesregierung noch im Sommer einen Vorschlag vorlegen wird. Wir werden nicht nur die Risikoverteilung klären, sondern auch den notwendigen Systemwechsel hin zu einem Offshore-Netzentwicklungsplan auf den Weg bringen. Ohne Investitionen in die Netze ist der Ausbau der Offshore-Windenergie nicht möglich. Für die Bereitstellung der dafür notwendigen Mittel sind vorrangig die Übertragungsnetzbetreiber und deren Eigentümer in der Verantwortung. Staatliches Engagement kann allenfalls ultima ratio sein.Dr. Olaf Joachim, Chef der Bremer Senatskanzlei, betonte für die fünf norddeutschen Länder die Dringlichkeit der Haftungsfrage: “Es geht um Wochen und nicht um Monate, Investitionen stocken. Deshalb ist es ein Schritt in die richtige Richtung, dass der Bund die Regelungen zügig vorlegen will. Davon werden vor allem die mittelständischen Unternehmen profitieren, die sich in der Offshore-Windenergie engagieren. Genauso wichtig ist allerdings auch, dass der Netzbetreiber TenneT seinen Pflichten nachkommt. Das Unternehmen bewegt aktuell Investitionen in Höhe von fünf Mrd. Euro. Aber wir brauchen für die Offshore-Windenergie-Zukunft noch einmal Investitionen bis zu 15 Mrd. Euro. Wichtige Offshore-Projekte befinden sich aktuell in der Warteschleife, weil der zeitnahe Netzanschluss nicht gewährleistet werden kann. Hier brauchen wir zügig eine Lösung. Deshalb müssen wir auch offen über ein staatliches Engagement bei den Netzen reden.” Bund und Länder haben vereinbart, weiterhin konstruktiv an der Lösung der beim Ausbau der Offshore-Windenergie bestehenden Herausforderungen zusammenzuarbeiten.

Wegen UnzuverlässigkeitRegierung will Stromnetzbetreiber vom Markt drängen

Freitag, 10.08.2012, 17:54
dpa / Peter Steffen/ Symbol Die Bundesregierung will den niederländischen Stromnetzanbieter Tennet offenbar loswerden
Weil der niederländische Netzbetreiber Tennet sich die Kosten für den Anschluss von Offshore-Windparks nicht leisten kann oder will, erwägt die Bundesregierung offenbar, den Konzern zum Rückzug aus Deutschland zu zwingen.
Einem Pressebericht zufolge setzt die Bundesregierung den Stromnetzbetreiber Tennet unter Druck. Wegen wachsender Zweifel an der Zuverlässigkeit wolle man das Unternehmen zu einem Rückzug vom deutschen Markt drängen, schreibt das „Handelsblatt“ am Freitag unter Berufung auf Regierungskreise. Einen Hebel dazu sehe man im laufenden Zertifizierungsverfahren. Tennet muss sich derzeit wie die drei anderen Übertragungsnetzbetreiber von der Bundesnetzagentur zertifizieren lassen.Man wolle alle Möglichkeiten prüfen, um „die Daumenschrauben im Fall Tennet anzuziehen“, und werde das „Zertifizierungsverfahren sehr konsequent verfolgen“, heißt es in dem Blatt unter Berufung auf gut informierte Kreise. Die Sanktionsmöglichkeiten, die das Energiewirtschaftsgesetz für das Zertifizierungsverfahren vorsieht, müssten zudem verschärft werden. Das Bundeswirtschaftsministerium gebe Tennet zum großen Teil die Verantwortung dafür, dass der Ausbau der Offshore-Windkraft nicht voranschreite.

Tennet und die Offshore-Windkraft

In den Tennet-Netzbereich fallen die Windparks in der Nordsee. Das Unternehmen hat bereits 5,5 Milliarden Euro mobilisiert, um die Netzanbindung der Windparks mit dem Festland herzustellen. Doch das Geld reicht nicht aus. Weitere 15 Milliarden sind nach Angaben von Tennet nötig. Das Unternehmen, das der staatlichen niederländischen Netzgesellschaft gehört, sieht sich außerstande, diesen Betrag aufzubringen. Die Suche nach Partnern gestaltet sich schwierig.
sam/dpa
... Wegen Unzuverlässigkeit: Regierung will Stromnetzbetreiber vom Markt drängen - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/wegen-unzuverlaessigkeit-regierung-will-stromnetzbetreiber-vom-markt-draengen_aid_797743.html  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne