Germany: J.J. Sietas Uses Nupas-Cadmatic for Installation Vessel

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10.01.14

Neuenfelde

Russen wollen die Hamburger Sietas-Werft retten

Das russische Unternehmen Pella Shipyard bietet fünf Millionen Euro und will 400 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Eine Entscheidung soll wohl bis Mitte Februar getroffen werden.

Von Olaf Preuß und Oliver Schade
Foto: Michael Rauhe

Arbeiter auf der Neuenfelder Sietas-Werft vor dem Windpark-Errichterschiff „Aeolus“, dem bislang letzten Neubau des Unternehmens
Arbeiter auf der Neuenfelder Sietas-Werft vor dem Windpark-Errichterschiff "Aeolus", dem bislang letzten Neubau des Unternehmens

Hamburg Neue Hoffnung für Sietas in Neuenfelde. Nach Informationen des Abendblatts gibt es für Hamburgs ältesten Schiffbaubetrieb ein konkretes Kaufangebot der russischen Werft Pella Shipyard in St. Petersburg. Die Russen haben sich über das Hamburger Unternehmen Rosflot an den Insolvenzverwalter von Sietas gewandt. Sie bieten insgesamt fünf Millionen Euro für die Hamburger Werft und wollen die Kapazität in Neuenfelde nach eigenen Angaben in den kommenden sechs Monaten auf 50 Prozent und bis Mitte 2015 sogar wieder auf 100 Prozent hochfahren. Rund 400 Mitarbeiter und Fachkräfte sollen dafür in den kommenden Monaten zusätzlich eingestellt werden. Derzeit sind auf der insolventen Werft noch gut 100 Beschäftigte tätig.

Pella Shipyard hat unter anderem schon für den Mineralölkonzern Rosneft und die russische Marine gearbeitet. Die Werft baut zum Beispiel Schlepper und Lotsenboote. International genießt das Unternehmen einen guten Ruf. Die Liste der Referenzen auf der Internetseite ist lang. Die Werft hat bereits Aufträge aus Norwegen, Litauen und Italien erhalten und erfolgreich abgearbeitet. Weder Sietas-Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann noch die Hamburger Wirtschaftsbehörde wollten sich zu dem Kaufangebot auf Nachfrage äußern. Fakt ist: Die Zeit für eine mögliche Übernahme drängt. Bis Mitte Februar wollen die Russen möglichst eine Entscheidung des Insolvenzverwalters haben.

Die noch verbliebenen Mitarbeiter bei Sietas sind mit der Endausfertigung des bislang letzten Neubaus der Werft beschäftigt. Das Offshore-Windkraft-Errichterschiff "Aeolus" für das niederländische Wasserbauunternehmen Van Oord soll bis spätestens März abgeliefert werden. Weitere Neubauaufträge hat Sietas bislang nicht.

Zumindest offiziell ist nach wie vor auch der chinesische Stahlbaukonzern ZPMC an einer Übernahme von Sietas interessiert. Die Chinesen verhandeln seit dem vergangenen Frühjahr mit dem Insolvenzverwalter, im Oktober hatte eine Delegation von ZPMC die Werft besucht. Die Mitteilung von Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Hans-Jörg Schmidt-Trenz von Anfang Dezember, ihm sei in China eine positive Entscheidung noch bis zum Jahresende signalisiert worden, war bei den Beteiligten in der Wirtschaftsbehörde und beim Insolvenzverwalter mit einer gewissen Irritation aufgenommen worden. Tatsächlich zeichnet sich mit ZPMC – der Konzern ist unter anderem Weltmarktführer beim Bau von Containerbrücken – mit Blick auf Sietas bislang keine Einigung ab. Auch ein Interessent aus Indonesien hatte die Gespräche über Sietas im vergangenen Jahr nicht vertieft.

Generell waren Investoren und Interessenten aus Russland im deutschen Schiffbau in den vergangenen Jahren mit Skepsis betrachtet worden. Der russische Unternehmer Andrej Burlakow hatte die Wadan-Werften in Wismar und Rostock-Warnemünde 2009 in die Insolvenz geführt. Unter dem Namen Nordic Yards allerdings entwickelte sich die Doppelwerft anschließend im Eigentum des ebenfalls russischen Geschäftsmannes Witali Jussufow zu einem der erfolgreichsten Schiffbauunternehmen in Deutschland. Nordic Yards baut im Auftrag von Siemens mehrere Umspannwerke für Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee, zudem Spezialschiffe für russische Auftraggeber zum Einsatz in arktischen Fahrtgebieten. Das verschaffte dem deutschen Schiffbau in Russland neue Aufmerksamkeit und Reputation.

Auch für die derzeit ebenfalls insolvente Volkswerft in Stralsund hatten sich im vergangenen Jahr russische Investoren interessiert, bislang allerdings ohne Ergebnis. Bereits in der Zeit der deutschen Teilung waren DDR-Werften wichtige Hersteller für die russische, damals noch sowjetische, Flotte. Besonders Fischereifahrzeuge, aber auch Passagierschiffe und andere Typen wurden seinerzeit an den ostdeutschen Werftstandorten für die Sowjetunion gebaut.

Sietas wiederum ringt seit dem Jahr 2009 um eine wirtschaftliche Trendwende. Der Familieneigner Hinrich Sietas war seinerzeit, vor allem auf Druck seiner Hausbank HSH Nordbank, aus den Unternehmen gedrängt worden, um den drohenden Untergang zu verhindern. Ende 2011 musste Sietas dennoch Insolvenz anmelden. Bis dahin hatte die lange Zeit auf Containerschiffe konzentrierte Werft ein neues Programm von Spezialschiffen aufgelegt. Darunter ist auch die mehr als 120 Millionen Euro teure "Aeolus" für Van Oord, die als das technologisch bislang anspruchsvollste Errichterschiff für Offshore-Windparks weltweit gilt. Eine Option für den Bau eines Schwesterschiffes zur "Aeolus" hatte Van Oord Ende 2012 verstreichen lassen, weil der weitere Ausbau der Offshore-Windkraft insbesondere in der deutschen Nordsee zu jenem Zeitpunkt unklar war.

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Germany: J.J. Sietas Uses Nupas-Cadmatic for Installation Vessel

Posted on Mar 21st, 2013 with tags , , , , , , , .
J.J. Sietas Uses Nupas-Cadmatic for Installation Vessel The German-based Shipyard J.J. Sietas, used Nupas-Cadmatic for its intricate offshore wind farm transport and installation vessel. The jack-up was developed especially for use near the coast in offshore wind parks. The vessel required a complex design in order to operate reliably, quickly and hold a stable position, even in heavy seas. JJ Sietas required software that could efficiently cope with these characteristics. With the use of Nupas-Cadmatic J.J. Sietas managed to reduce the design and engineering time to a minimum. The first vessel, to be named the Aeolus, will be launched in the first quarter of 2013. “J.J. Sietas will continue to design, build and construct future-development offshore ships and vessels based on innovative ideas and integral concepts with outstanding profitability for the offshore wind energy sector. Nupas-Cadmatic enables us to deliver these vessels in minimal time from concept up to the delivery,” said Katharina Voigt, Diplom- Ingenieur / Naval architect, Project Management. The ships have an overall length of 139.40 meters and a moulded breath of 38.00 meter. The gross tonnage is 14800 tdw and the depth 9.12 meters. The four jack-up legs have a length of 81 meters and a diameter of 4.5 meters. The maximum lifting speed while fully loaded is 0,40 meters/minute. Both types will provide accommodation for 74 crew and will have a cargo deck space measuring 3300m2 (101.00m x 38.00m).   The ships are being designed and built for the Dutch contractor van Oord, that will own and operate the vessels for installation of wind farms. Van Oord has been involved in a large number of offshore wind energy projects in the past decade. Their involvement originally focused on construction activities such as export and inter-array cable installation, scour protection and seabed preparation. The company has expanded its activities with foundation and turbine installation to provide clients with an integrated installation package. Sietas: Order for Second Jack-Up Cannot Currently Be Filled (Germany) see down below

400 Mitarbeiter müssen wieder zittern

Sietas-Verkauf geplatzt

Donnerstag, 13. Dezember 2012
Die insolvente Sietas-Werft baut derzeit am ersten Offshore-Errichterschiff für Van Oord. Grafik: SietasDie insolvente Sietas-Werft baut derzeit am ersten Offshore-Errichterschiff für Van Oord. Grafik: SietasDie Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde. Foto: Hasenpusch
Die Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde steht wieder auf der Kippe. Der Kaufvertrag mit der niederländischen VeKa Group kann nicht unterzeichnet werden, weil ein fest geplanter Auftrag erst einmal nicht kommt, teilte Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann am Mittwoch bei einer Betriebsversammlung mit. Der bereits vereinbarte Verkauf ist damit geplatzt. "Die Sietas-Werft, ihre 400 Mitarbeiter und 26 Auszubildenden befinden sich jetzt in einer sehr schwierigen Lage", sagte Brinkmann. Um den Auftrag doch noch realisieren zu können, müsste die Bundesregierung die Probleme bei der Umsetzung der Energiewende schneller aufgreifen und lösen. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"
http://worldmaritimenews.com/archives/71101

Sietas: Order for Second Jack-Up Cannot Currently Be Filled (Germany)

Posted on Dec 12th, 2012 with tags , , , , , , , .
Sietas - Order for Second Jack-up Cannot Currently be Filled (Germany)
In June 2012 the creditors’ committee voted in favour of an offer by the VeKa Group of the Netherlands to take over the Sietas shipyard. Despite six months of intensive negotiations, it was not possible to complete the deal. The reason is that the Sietas shipyard currently has only one order for a new construction, an jack-up vessel for offshore wind farms for the Dutch marine engineering company Van Oord. The prospect of a second new construction order of an identical type and the resulting continuing employment of the shipyard was stipulated by VeKa as a condition for the takeover. However, two weeks ago Van Oord was forced to halt the decision-making process for the construction of a second jack-up vessel at the Sietas shipyard. This was occasioned by the delayed investment decision for the EnBW Hohe See offshore wind farm. As a result of the still on-going political discussion concerning the amendment to Germany’s Energy Industry Act (EnWG) and the associated uncertainties regarding binding dates for the grid connection of offshore wind farms, EnBW has postponed its investment decision for the planned North Sea wind farm. Van Oord’s firm intention had been to order a second jack-up vessel from Sietas and to use it in the construction of the wind farm. Instead Van Oord has now disbanded its entire Hohe See project team. Insolvency administrator Berthold Brinkmann commented, “Sietas shipyard, its 400 employees and 26 trainees are now in a very difficult situation. On the one hand, we know from Van Oord that the shipyard’s work is very highly regarded and that the construction of the first jack-up vessel for offshore wind farms built in a German shipyard is proceeding successfully. On the other, the shipyard needs more shipbuilding orders to be attractive to potential buyers. These are not just a condition for the takeover by VeKa, but also for other significant interested parties.” Besides acquiring orders – which is being worked on intensively – Sietas shipyard must do everything it can to still realise the follow-on order by Van Oord despite the current setback. This would require the German government to tackle and solve practical problems faster as they arise in the implementation of the energy policy transition. Sietas, however, does not have much time: at the end of February 2013 the administrator must decide on the shipyard’s future. An additional shipbuilding order would have to be placed by this date. Berthold Brinkmann: “The Sietas shipyard is a practical example of just how complicated planning for the energy transition is. We are in the process of building the first offshore wind power jack-up vessel in Germany and simultaneously we have had the carpet pulled out from under our feet by simple time limit regulations in connection with the timetable for the energy transition. Nevertheless, we will attempt to preserve the Sietas shipyard as a gem in Hamburg’s maritime industry. We appeal to the political decision-makers to adapt the statutory regulations to ensure that the energy transition rapidly succeeds. If this were to happen, the Sietas shipyard could contribute its expertise as a specialised German shipyard in the long term and several hundred shipbuilding jobs would remain in Hamburg.” After attending today’s works meeting at the Sietas shipyard, Hamburg’s Senator for Economy Frank Horch said: “After being able to save a lot of the jobs in former subsidiaries Neuenfelder Maschinenfabrik (NMF) and the Norderwerft shipyard, I’m still hopeful that Hamburg will be able to keep the long-established Sietas shipyard Übernahme

Lürssen kauft Norderwerft

Die Bremer Lürssen-Gruppe hat die insolvente Norderwerft in Hamburg gekauft. Alle 94 Mitarbeiter werden übernommen. Lürssen bekommt auch drei Schwimmdocks im Hamburger Hafen. Die Norderwerft gehört zur Sietas-Gruppe und ist auf Schiffsreparaturen spezialisiert.
  schifffahrtsbranche_leerlauf_u_viele_grosse_containerschiffe_bestellt_insolv.sietas

TTS: Purchase of Neuenfelder Maschinenfabrik GmbH (Germany)

Posted on Jul 9th, 2012 with tags ASA, Germany, GmbH, Group, Maschinenfabrik, Neuenfelder, News by topic, NMF, Purchases, TTS.

TTS Group ASA has entered into an agreement to purchase Neuenfelder Maschinenfabrik GmbH (NMF), located in Hamburg, Germany. Closing is expected to be finalized in the first half of August 2012.

Expected turnover of NMF in 2012 is 660 MNOK (88 MEUR). The last 5 years NMF has delivered marine cranes for a value of approximately NOK 5.3 billion (700 MEUR). At end May 2012 the value of cranes to be delivered (order reserve) was 713 MNOK (95 MEUR).

NMF (established in 1970) supplies marine cranes and lifting equipment in the range from small bulker cranes to super heavy lift cranes (1 000 tons). The company is the market leader for heavy-lift cranes (more than 150 tons) with more than 60% market share. NMF is also supplier of offshore heavy-lift cranes for the windmill industry. NMF designs, develops and manufactures the cranes with a workforce of 130 employees in rented premises in Hamburg.

NMF will become part of TTS existing activities in Germany, where the existing turnover is in the range of 750 MNOK (100 MEUR). NMF’s product range is complementary to  TTS’ existing range. The synergies between  TTS and NMF are considerable, especially within sales and marketing, service and manufacturing.

The purchase of NMF further strengthens TTS Group’s market position for marine and offshore cranes.

Hamburg (dapd). 
Die Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde. Foto: Hasenpusch
Nach der Sietas Werft und der Norderwerft ist auch für den dritten Teil der Unternehmensgruppe, die Neuenfelder Maschinenfabrik (NMF), ein Käufer gefunden. Den Zuschlag in dem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei Bietern aus Europa und Asien habe am Donnerstag die norwegische TTS Group ASA erhalten, teilte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Berthold Brinkmann am Freitag in der Hansestadt mit. Nun sind den Angaben zufolge nur noch die Genehmigungen der Gläubiger und des Kartellamts einzuholen. Sietas wurde 1635 von Carsten Sietas im Hamburger Stadtteil Neuenfelde inmitten eines Obstbaugebiets im Alten Land gegründet. Mitte November 2011 musste die Traditionswerft Insolvenz anmelden. Vor einer Woche verkündete Brinkmann, dass die drei Unternehmensteile einzeln verkauft werden. Die Norderwerft, das kleinste Unternehmen der Gruppe, wird von der Bremer Lürssen Gruppe übernommen. Für das wichtigste Objekt der Sietas-Gruppe, die Sietas Werft, liegt ein konkretes Angebot der niederländischen VeKa Group vor. Bis Ende Juli sollen mit dem Bieter die Schlussverhandlung abgeschlossen werden. Bei der Neuenfelder Maschinenfabrik (NMF) erwartet der Insolvenzverwalter den Abschluss der Transaktion in der ersten Augusthälfte. Die TTS Group ASA will damit ihre Marktposition im Bereich Marine- und Offshore-Krane weiter stärken. Die 1970 gegründete NMF liefert Marinekrane und Hebevorrichtungen von kleinen Schüttgutkränen bis zu Superschwerlastkranen. Das Unternehmen ist eigenen Angaben zufolge Marktführer im Bereich Schwerlastkrane und besitzt einen Marktanteil von mehr als 60 Prozent. NMF ist zudem Lieferant von Offshore-Schwerlastkranen für Windkraftanlagen und erwartet für 2012 einen Umsatz von 88 Millionen Euro. In den vergangenen fünf Jahren hat das Unternehmen Marinekrane im Wert von etwa 700 Millionen Euro ausgeliefert. Nun wird die NMF in das bestehende Geschäft von TTS in Deutschland integriert, das einen Umsatz von rund 100 Millionen Euro erwirtschaftet. "Mit dem Verkauf der NMF an den großen Schiffbauzulieferer TTS haben wir nun für jedes der drei Unternehmen der Sietas-Gruppe namhafte Käufer gefunden", sagte Brinkmann. Dies sei gut für die weitere Entwicklung der Unternehmen selbst und auch gut für den maritimen Sektor in Hamburg. Die Lösung wurde am Freitag auf der Mitarbeiterversammlung der NMF von Betriebsrat und Mitarbeitern einhellig begrüßt, wie es weiter hieß. Bei der Norderwerft und der Neuenfelder Maschinenfabrik werden alle 94 beziehungsweise 134 Mitarbeiter weiter beschäftigt. Für die Sietas Werft versucht der Insolvenzverwalter, möglichst viele der insgesamt 400 Arbeitsplätze zu erhalten. Aufgrund der aktuellen Auftragslage sind mindestens 300 Plätze sicher. dapd

Schlussverhandlungen mit Sietas-Käufern

03.07.2012
AAuf der Sietas Werft sollen so viele Arbeitsplätze gesichert werden wie möglich
Die Abschlussverhandlungen mit potenziellen Käufern der drei zur Sietas Gruppe gehörenden Unternehmen (Sietas Werft, Norderwerft, Neuenfelder Maschinenfabrik) haben begonnen. Der Gläubigerausschuss hat sich für Lösungen mit industriellen Partnern entschieden weil die Einzelangebote für die drei Unternehmen in der Summe höher sind als ein abgegebenes Gesamtangebot.
Da es sich um strategische Investoren, also Unternehmen aus der Schiffbaubranche handelt, soll darüber hinaus eine höhere Zukunftssicherheit gewährleistet werden. Innerhalb der Einzelangebote hat der Gläubigerausschuss bei der Norderwerft für die Lürssen Gruppe aus Bremen als höchstem Bieter votiert. Bei der Neuenfelder Maschinenfabrik (NMF) wurde der Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann beauftragt, die Verhandlungen mit zwei Bietern parallel zu führen. Für die Sietas Werft liegt ein Angebot der niederländischen VeKa Group vor. Nach Angaben des Insolvenzverwalters sollen aus Aktiva der Norderwerft und den mitverkauften Docks der Sietas Werft, die bei der Norderwerft liegen, ein zweistelliger Millionenbetrag erlöst werden. Für die Geschäftsanteile der NMF soll der Erlös ebenfalls im zweistelligen Millionenbereich liegen. Ziel der Verhandlungen ist es darüber hinaus, dass bei beiden Unternehmen alle Mitarbeiter übernommen werden. Die Lürssen Gruppe hat sich außerdem bereit erklärt, zusätzlich zu den 94 Mitarbeitern der Norderwerft bis zu 40 Arbeitnehmer einzustellen, die bei der Sietas Werft gegebenenfalls nicht weiterbeschäftigt werden können. Von den bei der Sietas Werft bestehenden 400 Arbeitsplätzen können aufgrund der aktuellen Auftragslage mindestens 300 erhalten werden. Bei der Hereinnahme weiterer Aufträge können es aber auch mehr sein. Das Unternehmen beschäftigt außerdem 30 Auszubildende. Alle Schlussverhandlungen sollen möglichst innerhalb von vier Wochen abgeschlossen werden.

Verkaufsverfahren vor Abschluss

Sietas-Gruppe wird zerschlagen

Freitag, 29. Juni 2012

Die Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde.
Die Hamburger Sietas-Gruppe wird zerschlagen. Die drei Einzelbetriebe werden von Investoren aus der Schiffbaubranche übernommen. Die Einzelangebote für die drei Unternehmen der Sietas-Gruppe seien in der Summe höher als das eine abgegebene Gesamtangebot, berichtete Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann gestern in Hamburg. Die Sietas-Werft soll an die niederländische Veka-Gruppe gehen. Die Bremer Lürssen-Gruppe wird den Reparaturbetrieb Norderwerft mit 94 Mitarbeitern übernehmen. Zwei Bieter seien noch in einem Kopf-an-Kopf-Rennen um die Neuenfelder Maschinenfabrik (NMF) mit 134 Mitarbeitern.

httpv://www.hamburg1.de/aktuell/Angebote_f%C3%BCr_Sietas_Gruppe_liegen_vor-12058.htm

Hamburger Werft Sietas wird zerschlagen Hamburg
Die Entscheidung ist gefallen: Deutschlands älteste Werft, die Hamburger Sietas-Gruppe, wird zerschlagen. Die drei Einzelbetriebe werden von Investoren aus der Schiffbaubranche übernommen. Die Einzelangebote für die drei Unternehmen der Sietas-Gruppe seien in der Summe höher als das eine abgegebene Gesamtangebot, berichtete Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann. „Der Insolvenzverwalter muss immer nach dem höchsten Preis entscheiden“, sagte er. Die Sietas-Werft soll an die niederländische Veka-Gruppe gehen. Die Bremer Lürssen-Gruppe wird die Reparaturwerft Norderwerft mit 94 Mitarbeitern übernehmen. Zwei Bieter seien noch in einem Kopf-an-Kopf-Rennen um die Neuenfelder Maschinenfabrik (NMF) mit 134 Mitarbeitern. Das Insolvenzverfahren über die Sietas-Werft war Anfang Februar 2012 eröffnet worden. Im November 2011 hatte das Traditionsunternehmen Insolvenz angemeldet. Von den 400 Arbeitsplätzen sollen mindestens 300 erhalten werden.
dpa Norddeutsche Rundschau
   

Fünf Interessenten für Sietas-Werft

Für Hamburgs älteste Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde liegen fünf ernsthafte Kaufangebote vor, teilte Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann am Dienstag mit.

Vorliegende Angebote für die Werft betreffen sowohl eine Gesamtlösung als auch den Kauf einzelner Unternehmen.

Bei den Bietern handele es sich überwiegend um Unternehmen aus der Schiffbaubranche.

Die Entscheidung, ob die Unternehmen der Sietas-Gruppe an einen oder mehrere Bieter verkauft werden, soll in den kommenden Wochen getroffen werden.

 

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Angebote für Sietas Gruppe liegen vor

 

Für die Unternehmen der Hamburger Sietas Gruppe liegen fünf konkrete Kaufangebote vor. Bei den fünf Bietern aus Deutschland, Europa und Asien handelt es sich überwiegend um Unternehmen aus der Schiffbaubranche. Im Rahmen der finalen Angebotsbewertung kündigte der Insolvenzverwalter an, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.

Angeschlagene Sietas-Werft darf hoffen

vom 22.05.2012 um: 15:17 Uhr | Quelle: dapd

Hamburg (dapd-nrd). Hoffnung für Hamburgs älteste noch bestehende Schiffswerft Sietas: Ein halbes Jahr nach Beantragung der Insolvenz liegen für die Unternehmen der Gruppe fünf konkrete Kaufangebote vor. Das ist das Ergebnis der zweiten Phase der Investorensuche, wie der Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann am Dienstag mitteilte. Die fünf verbindlichen Angebote für die traditionsreiche Werft betreffen sowohl eine Gesamtlösung als auch den Kauf einzelner Unternehmen. “Ich bin guten Mutes, dass wir für alle drei Unternehmen – die Sietas Werft, die Neuenfelder Maschinenfabrik NMF und die Norderwerft – eine Lösung finden werden”, sagte Brinkmann.

Der Insolvenzverwalter hat den Gläubigerausschuss eigenen Angaben zufolge am Dienstag über die konkreten Kaufangebote informiert. Bei den fünf Bietern aus Deutschland, Europa und Asien handelt es sich überwiegend um strategische Investoren, also Unternehmen aus der Schiffbaubranche. Bei der finalen Angebotsbewertung will sich Brinkmann nicht nur am Kaufpreis orientieren, sondern auch am Erhalt von möglichst vielen Arbeitsplätzen. Die traditionsreiche Werft hatte Mitte November 2011 Insolvenz beantragt.

Kaufangebote werden auf “Herz und Nieren” geprüft

Die nun vorliegenden Kaufangebote werden auf “Herz und Nieren” geprüft, wie der Insolvenzverwalter weiter sagte. Die Entscheidung, ob die Unternehmen der Sietas-Gruppe an einen oder mehrere Bieter verkauft werden, soll in den kommenden Wochen gemeinsam mit dem Gläubigerausschuss getroffen werden.

Aktuell befinden sich drei fest bestellte Schiffe auf der Sietas Werft im Bau: eine RoPax-Fähre zur Ablieferung im Mai 2012 sowie ein Saugbagger zur Ablieferung im August 2012. Auch bauen die Beschäftigten derzeit das erste in Deutschland entwickelte Offshore-Windkraft-Transport- und Installationsschiff. Die Kiellegung ist für Juli dieses Jahres geplant, die Ablieferung für 2013.

Veröffentlicht in: Wirtschaft

 

Schifffahrtsbranche schaltet in den Leerlauf Hamburger Traditionswerft Sietas meldet Insolvenz an / Erste Reedereien legen Schiffe still Hamburg/Kiel Die Hamburger Sietas-Werft ist zahlungsunfähig. Die Geschäftsführung stellte einen Insolvenzantrag wegen Überschuldung, teilte Sietas-Chef Rüdiger Fuchs gestern in der Hansestadt mit. Am Wochenende soll es erste Gesprächen des Insolvenzverwalters mit möglichen Kreditgebern geben. Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) zeigte sich trotzdem optimistisch. Er sehe eine „große Chance“, die 1635 gegründete Traditionswerft zu retten. Das Konzept, auch Spezialschiffe für die Offshore-Windenergiebranche zu bauen, sei zukunftsfähig. Hamburg hatte Sietas schon 2009 mit einer Bürgschaft von 34 Millionen Euro unter die Arme gegriffen. Horch sagte, er gehe nicht davon aus, dass diese Bürgschaft in voller Höhe verloren sei. Auch die Werft-Führung ist zuversichtlich, dass das Unternehmen gerettet werden kann. Wie viele der derzeit 700 Mitarbeiter ihren Job verlieren ist noch unklar:„Es wird sicherlich einen nicht unerheblichen Arbeitsplatzabbau geben“, so Fuchs. Nicht nur die Werften, auch die Reedereien geraten derzeit zunehmend unter Druck. Besonders den Mittelständlern setzt der Preisverfall bei den Frachtraten stark zu. Diese rauschen in den Keller, weil die Branche zahlreiche große Schiffe mit Platz für bis zu 18 000 Containern bestellt hat, die jetzt ausgeliefert werden. Der enorme Kapazitätszuwachs sorgt trotz steigenden Transportaufkommens (2011: plus 7,5 Prozent) zu einem Verdrängungswettbewerb, wie Rolf Nagel vom Verband Deutscher Reeder (VDR) erläutert. „Von den Großen kommt der Druck auf die Frachtraten, weil sie pro Container günstiger kalkulieren können“, sagte Nagel. So lässt allein die weltgrößte dänische Reederei Maersk 20 Container-Riesen in Korea bauen. 2010 bestellten deutsche Reeder 58 Schiffe, 318 fertige wurden ausgeliefert. „Der Markt bekommt einen Sogeffekt nach oben“, so Nagel. „Das ist ein Elefantenrennen, das die kleineren und mittleren Unternehmen zu zertrampeln droht.“ Die ersten Schiffe wurden bereits stillgelegt. So hat eine Bremer Reederei die beiden Schiffe „Conti Sharjah“ und „Conti Singa“ (beide 3469 TEU) am Ausrüstungskai der Kieler HDW aufgelegt. Auch in Hamburg und in Emden liegen Schiffe ohne Fracht. Fehlende Transporte treffen laut Nagel die mittelständischen Reedereien (393 mit insgesamt 3716 Schiffen) ins Mark, weil die Finanzierung und damit ihre Existenz infrage steht. „In diesem und im nächsten Jahr wird es bitter werden – für etliche.“ Das Problem: „Wir haben Geldinstitute als Partner, die nach der Finanzkrise selber in der Umstrukturierung sind und sich bei der Kreditvergabe an strengere Regeln halten und risikobewusster handeln müssen“, sagte Nagel. Allerdings verdienen auch die Großen der Branche derzeit kein Geld: Hapag- Lloyd mit 144 Containerschiffen wies im ersten Halbjahr einen Konzernverlust von 33 Millionen Euro aus. Und Maersk geht es auch nicht viel besser. kim Norddeutsche Rundschau 19.11.2011         
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne