1600 Megawatt neue Kapazität in Europa ans Netz gegangen

Die europäische Offshore-Windkraft-Branche wächst weiter. Während Großbritannien positiv herraussticht, setzt sich der Ausbau in Deutschland nur schleppend fort. 2013 gingen europaweit Offshore-Windräder mit einer Kapazität von insgesamt knapp 1600 Megawatt (MW) ans Netz, wie der Europäische Windenergie-Verband EWEA jetzt in Brüssel mitteilte. mm
Twenty kilometers (12 miles) from England’s Kent and Essex coasts, the world’s largest offshore wind farm has started harvesting the breezes over the sea. Located in the Thames Estuary, where the River Thames meets the North Sea, the London Array has a maximum generating power of 630 megawatts (MW), enough to supply as many as 500,000 homes.
Der Münchener Technologiekonzern will in Hamburg ein Kompetenzzentrum für Windenergie errichten. Die Hansestadt soll Schaufenster der Energienwende werden.
Der weltgrößte Offshore-Windpark London Array wird heute in Großbritannien offiziell eingeweiht. Siemens lieferte dafür alle 175 Windturbinen und die Netzanbindung. Eigner des Projektes sind Dong Energy, E.ON und Masdar.
Die kleine Gemeinde Büttel in der Wilstermarsch wird zur Drehscheibe des Offshore-Windstroms aus der deutschen Nordsee. Der in vier Windparks nördlich von Helgoland und westlich von Sylt erzeugte Strom soll in das Strom-Drehkreuz Büttel zwischen der Kanalhochbrücke Brunsbüttel und dem Holstendamm in die Strom-Autobahn nach Süddeutschland eingespeist werden.

Im Auftrag des Stromnetzbetreibers TenneT TSO GmbH, der rund drei Milliarden Euro in den Anschluss der Nordsee-Windparks an die deutschen Stromautobahnen investiert, werden in Büttel riesige Konverterhallen und Umspann-Schaltwerke aufgebaut. In der Nordsee werden weitere Konverterplattformen zur Übernahme des Offshore-Stroms errichtet, eine 85 Kilometer lange Seekabeltrasse wird verlegt und weitere 45 Kilometer Erdkabel werden von Büsum bis Büttel eineinhalb bis zwei Meter tief in den Boden gefräst. Eine weitere drei Kilometer lange Anschlussleitung soll die Anbindung des Umspannwerks Büttel ins öffentliche Netz herstellen. mehr

Nach umstrittenem Gutachten HPA verteidigt Elbvertiefung

397 Meter lang und 56,40 Meter breit: die “Eugen Maersk”. Am Eurogate-Terminal in Waltershof hat am Montagmorgen das größte Containerschiff festgemacht, das je den Hamburger Hafen angesteuert hat. Die “Eugen Maersk” ist 397 Meter lang und 56,40 Meter breit
Aufatmen in der Hamburger Wirtschaftsbehörde: Das Leipziger Bundesverwaltungsgericht verhandelt über die umstrittene Elbvertiefung nun doch erst einmal ohne den zeitraubenden Umweg über den Europäischen Gerichtshof. Im Juli kommenden Jahres geht es los.
“Ohne die Hilfe der öffentlichen Hand geht es nicht”

Im Jahr davor waren die Einnahmen aus Mieten, Pachten und Hafengebühren noch um 13,4 Millionen Euro gestiegen. Insgesamt weist der Geschäftsbericht der HPA für das vergangene Jahr einen Verlust von 108,3 Millionen Euro aus. 2011 betrug das Minus nur 97,5 Millionen Euro.
Tatsächlich herrscht bei den Behörden, welche die Ausbaggerung des Flusses auf einen tideabhängigen Tiefgang von 14,5 Metern möglichst noch Ende dieses Jahres beginnen wollen, seit einer Woche Katzenjammer. Grund ist der Ausgang einer Gerichtsverhandlung über ein ganz anderes, mit der Elbvertiefung aber wesenverwandtes Verfahren: der Weservertiefung. Außen- und Unterweser sollen wie die Elbe so ausgebaut werden, dass Großcontainerschiffe mit mehr Tiefgang problemlos Bremerhaven anlaufen können. Wie bei der Elbe hat auch hier der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen die Maßnahme geklagt.
Hamburg Nach einem Jahr der Stagnation soll der Handel mit China dem Hamburger Hafen wieder Wachstum bringen. Der Jahresauftakt gebe Anlass zu vorsichtigem Optimismus, sagte Marketing-Chefin Claudia Roller am Montag in der Hansestadt. Auf eine genauere Prognose wolle sie sich jedoch nicht einlassen
Importschwäche der europäischen Wirtschaft, aber auch Beengung auf Elbe und Nord-Ostsee-Kanal beeinträchtigen das Geschäft. Warten auf Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zur Elbvertiefung Von Olaf Preuß
Die gefühlt unendliche Geschichte der Elbvertiefung wird sich erneut um mehrere Monate verlängern. Die Bundesverwaltungsrichter werden die Parteien erst Ende des Jahres anhören. Dazu ist noch nicht klar, ob noch weitere Gerichte einbezogen werden müssen. So ist offen, wann ein Beschluss fällt. 2013 dürfte aber für die Elbvertiefung verloren sein.
Links
“Die Zeit ist auf unserer Seite“, sagte der Sprecher des Aktionsbündnisses, Walter Rademacher, in der Nachrichtensendung “NDR Aktuell” im NDR Fernsehen. Angesprochen auf den späten Termin, sagte Rademacher: “Eigentlich übertrifft das immer unsere Erwartungen. Die Zeitverschiebung ist immer wesentlich größer als wir angenommen haben.” Gleichzeitig warnte er vor dem Verlust von Arbeitsplätzen in Niedersachsen, falls die Elbvertiefung doch kommen sollte:

Der Hafenschlick-Streit mit Schleswig-Holstein hat für Hamburgs Hafen bedrohliche Folgen. Weil der Nachbar das Verklappen des Baggerguts verweigert, können voll beladene Riesenfrachter den Welthafen nur noch eingeschränkt erreichen. „Seit dem 23. August gelten für die Schifffahrt im Köhlbrand erste Tiefgangsbeschränkungen“, hat der Senat auf eine Grünen-Anfrage eingeräumt. Der Zeitkorridor für die Zufahrt zum Terminal Altenwerder sei damit kleiner geworden.
Für die neue Generation der Containerschiffe soll die Fahrrinne der Elbe vom Hamburger Hafen bis Cuxhaven stellenweise vertieft werden. Rückschlag für den Hamburger Hafen: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die geplante Elbvertiefung vorläufig gestoppt. Es habe dem Eilantrag von Umweltschutzvereinigungen, dem Naturschutzbund (NABU) und dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), gegen den Planfeststellungsbeschluss der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord stattgegeben, teilte das Gericht am Mittwoch in Leipzig mit.
Die Unterelbe soll für Superfrachter ausgebaggert werden. Hamburg freut es, die Obstbauern im Alten Land dagegen befürchten höhere Fluten.
Blankenese: Leuchttürme werden abgerissen
Wegen der geplanten Elbvertiefung muss die Fahrrinne angepasst werden
Ein Ministeriumssprecher fügte auf dapd-Anfrage hinzu, man strebe weiter “einen frühstmöglichen Baubeginn” an.

Bis zum Ablauf der Frist am vergangenen Montag waren 13 juristische Einwände gegen die Elbvertiefung beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingegangen.
Kläger sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund (NABU) sowie die niedersächsischen Städte Cuxhaven und Otterndorf, verschiedene Jagd- und Deichverbände, Fischer sowie eine Reihe von Privatpersonen und Gewerbetreibe
http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1679154/Verb%C3%A4nde-klagen-gegen-Elbvertiefung
Um einen Meter soll die Fahrrinne der Elbe vertieft werden. Umweltschützer haben ihre Klage gegen das Projekt am Freitag eingereicht. Die Auseinandersetzung um die umstrittene Elbvertiefung findet demnächst vor Gericht statt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Naturschutzbund (NABU) und die Umweltstiftung WWF haben ihre angekündigte gemeinsame Klage gegen das Mammutprojekt beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht. Auch Klageschriften der Kommunen Cuxhaven und Otterndorf sind auf dem Weg.
Trotz einiger Zweifel will die künftige Regierungskoalition in Schleswig-Holstein an der Zusage für die Elbvertiefung festhalten. Am Wochenende hatten sich SPD, Grüne und Südschleswigscher Wählerverband (SSW) auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Grüne und SSW waren unter anderem aus ökologischen Gründen ursprünglich dagegen.
Mit der Elbvertiefung soll erreicht werden, dass auch Containerschiffe mit einem Tiefgang von 14,50 Metern den Hafen erreichen können. Foto: HHLA

Die Unterlagen zu der umstrittenen Elbvertiefung können seit Freitag in den Gemeinden an der Unter- und Außenelbe eingesehen werden. Der 2600 Seiten starke Planfeststellungsbeschluss liege bis zum 7. Juni aus, teilte die Hamburger Wirtschaftsbehörde mit. Dann beginnt eine Frist von einem Monat, innerhalb derer Klagen beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig eingelegt werden können. Bis dahin wird nicht mit den Baggerarbeiten begonnen.
Planfeststellungsbeschluss zur Elbvertiefung erlassen
mit den drei Mammutprojekten Weiterbau der A20, Elbvertiefung und Fehmarnbeltquerung.
Obwohl Wettbewerber, hat der Rotterdamer Hafen ein großes Interesse daran, dass Hamburg mit seiner Elbvertiefung erfolgreich vorankommt. „Wir wünschen dafür viel Glück“, sagte Hans Smits, Generaldirektor (CEO) des Hafenbetriebs Rotterdam (HbR), Ende vergangener Woche vor dem Hafen-Klub in Hamburg. Das Interesse Rotterdams an einer raschen Elbvertiefung in Hamburg hat für den Niederländer rein praktische Gründe.Fangfahrt auf der Unterelbe: Fischer befürchten, dass dieses Revier durch Sandablagerungen verloren geht.
Die Planfeststellungsbehörden der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in Kiel und die der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation haben den Planfeststellungsbeschluss für die „Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe für 14,5 m tiefgehende Containerschiffe“ erlassen.

Mit der heutigen Übergabe des Beschlusses an die beiden Vorhabenträger, das Wasser- und Schifffahrtsamt Hamburg und die Hamburg Port Authority, liegt jetzt die Genehmigung zum Bau vor.
Die letzte politische Hürde für die Elbvertiefung ist genommen: Die niedersächsische Landesregierung hat dem Projekt am Dienstag in Hannover zugestimmt. Am Mittag soll eine Vereinbarung zwischen Obstbauern im Alten Land, Hamburg sowie der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord unterzeichnet werden, wie die Ministerien für Umwelt und Landwirtschaft mitteilten. Schleswig-Holstein hatte dem seit Jahren umstrittenen Projekt bereits zugestimmt.

Die Vertiefung der Elbe soll dazu beitragen, das auch Containerschiffe mit einem Tiefgang von 14,5 Metern den Hamburger Hafen anlaufen können und die Frachter nicht auf Konkurrenzhäfen im Ausland ausweichen. Die Elbe wurde bereits sechsmal den Anforderungen der Schifffahrt angepasst, zuletzt 1999. mehr

Germany: J.J. Sietas Uses Nupas-Cadmatic for Installation Vessel

In June 2012 the creditors’ committee voted in favour of an offer by the VeKa Group of the Netherlands to take over the Sietas shipyard. Despite six months of intensive negotiations, it was not possible to complete the deal. The reason is that the Sietas shipyard currently has only one order for a new construction, an jack-up vessel for offshore wind farms for the Dutch marine engineering company Van Oord.
Die Entscheidung ist gefallen: Deutschlands älteste Werft, die Hamburger Sietas-Gruppe, wird zerschlagen. Die drei Einzelbetriebe werden von Investoren aus der Schiffbaubranche übernommen. Die Einzelangebote für die drei Unternehmen der Sietas-Gruppe seien in der Summe höher als das eine abgegebene Gesamtangebot, berichtete Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann. „Der Insolvenzverwalter muss immer nach dem höchsten Preis entscheiden“, sagte er. Die Sietas-Werft soll an die niederländische Veka-Gruppe gehen. Die Bremer Lürssen-Gruppe wird die Reparaturwerft Norderwerft mit 94 Mitarbeitern übernehmen. Zwei Bieter seien noch in einem Kopf-an-Kopf-Rennen um die Neuenfelder Maschinenfabrik (NMF) mit 134 Mitarbeitern
Für die Unternehmen der Hamburger Sietas Gruppe liegen fünf konkrete Kaufangebote vor. Bei den fünf Bietern aus Deutschland, Europa und Asien handelt es sich überwiegend um Unternehmen aus der Schiffbaubranche. Im Rahmen der finalen Angebotsbewertung kündigte der Insolvenzverwalter an, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. mehr

die „Tyumen-2“ Der 3025 BRZ große Frachter ist am Nord-Ostsee-Kanal nicht unbekannt.

Ein russischer Kapitän musste zum Ausnüchtern eine Nacht in der Seemannsmission in Brunsbüttel verbringen. Zuvor war bei einer Routinekontrolle in der Schleuse den Beamten der Wasserschutzpolizei dessen Alkoholfahne aufgefallen.

Brunsbüttel. Eine Kontrolle des Atemalkohols ergab 1,65 Promille. Daraufhin wurde der 45-Jährige zur Blutprobe ins Westküstenklinikum Brunsbüttel gebracht. Zusätzlich wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Schiffsverkehr eingeleitet, mehr