IG Metall Küste: Arbeitsplätze in der Offshore-Windindustrie in Gefahr Verdi Hannover

"Offshore braucht 100 Milliarden Euro"

http://www.thb.info/news/single-view/id/offshore-braucht-100-milliarden-euro.html Copyright THB
Die Windkraftbranche in der EU muss nach eigener Einschätzung bis 2020 etwa 100 Milliarden Euro in die Hand nehmen, um das Offshore-Ausbauziel von 40 GW zu erreichen. "Die Finanzierung ist nicht die größte Herausforderung, sondern vielmehr der politische Rahmen", sagte kürzlich Thomas Becker, CEO des europäischen Windenergieverbandes EWEA. mm Mehr: THB Täglicher Hafenbericht
Torsten Albig

"Koalitionsvertrag ist gut für den Norden"

Von Deutsche Presse-Agentur dpa |
Gute Signale für die marode Verkehrs-Infrastruktur im Norden macht Ministerpräsident Albig im Koalitionsvertrag auf Bundesebene aus. Nicht ganz zufrieden ist er mit den Vereinbarungen zur Energiewende. Dennoch will er für das Bündnis werben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/verbraucherschutz-staerkere-offshore-foerderung-treibt-strompreis-stark-a-935104.html Copyright Spiegel Berlin - Verbraucherschützer kritisieren die Einigung zwischen Union und SPD zur Offshore-Windenergie. Die besseren Förderbedingungen für Windparks in Nord- und Ostsee könnte die Strompreise stark belasten. Das geht aus Berechnungen des Energieexperten der Verbraucherzentrale Bundesverband, Holger Krawinkel, hervor. Die jährlichen Gesamtkosten der Einigung könnten demnach bis 2020 bis zu 4,5 Milliarden Euro betragen.  
Die Parteien hatten sich am Donnerstag darauf geeinigt, das bisher bis 2017 befristete Modell mit einer Anfangsvergütung von 19 Cent je Kilowattstunde über einen Zeitraum von acht Jahren um zwei Jahre zu verlängern. So soll das bereits von 10.000 auf 6500 Megawatt gesenkte Ausbauziel bis 2020 noch zu schaffen sein.Verbraucherschützer Krawinkel zufolge könnte sich die auf den Strompreis abgewälzte Summe dann der Marke von 30 Milliarden Euro im Jahr nähern. Im Jahr 2014 werden es 23,5 Milliarden Euro sein. Zusammen mit den Stromtransportkosten drohten Haushalten jährliche Offshore-Kosten von bis zu 75 Euro, warnte Kranwinkel. Eigentlich ist es erklärtes Ziel von Union und SPD, den Strompreisanstieg durch eine Reform der Ökostrom-Förderung zu bremsen. Aus Sicht von Krawinkel droht nun das Gegenteil. "Die gleiche Leistung mit konventioneller Windkraft an Land kostet ein Fünftel", sagte er dem Energie-Online-Fachportal Bizzenergytoday.com. "Es ist wie beim Transrapid: Klar, er war etwas schneller. Aber der Nutzen stand in keinem Verhältnis zu den enormen Kosten im Vergleich zu konventionellen Hochgeschwindigkeitszügen." Die Anlagen stünden einfach zu weit draußen und zu tief im Meer. "Ich fürchte, wir erleben bald die teuerste Form einer Seebestattung von technologischen Machbarkeitsphantasien."
Dienstag, 12. November 2013 01:30 Alter: 2 days

Hochtief erwägt Offshore-Verkauf

  Windkraft678
Aus den politischen Diskussionen um die Förderung der Windkraft ziehen erste Wirtschaftsunternehmen Konsequenzen. Der Baukonzern Hochtief erwägt den Verkauf seines Offshore-Geschäfts. Die Sparte mit 500 Mitarbeitern und einem Umsatz in Höhe von rund 300 Millionen Euro stehe auf der Verkaufsliste, heißt es in Medienberichten. pk Mehr: THB Täglicher Hafenbericht copyright

Schiffbau

http://www.maritimheute.de/windforce-2013-expertentreffen-in-bremerhaven/

News Copyright THB

http://www.radiobremen.de/politik/themen/windenergiemeyer100.html
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Treffen der Offshore-Branche

Hochsee-Windkraft in der Warteschleife

"Tausende Jobs in Offshore-Branche auf der Kippe", hieß es erst vor Kurzem. Bremerhaven hat auf den Boom in der Hochsee-Windkraft gesetzt. Zuletzt herrschte allerdings Flaute im Norden. Ronny Meyer von der Windenergie-Agentur (WAB) in Bremerhaven spricht trotzdem von Aufbruchstimmung. Warum er an den Erfolg von Offshore glaubt, und wer die Investoren verunsichert hat, lesen Sie hier im Interview. In Bremerhaven treffen sich in diesen Tagen mehr als 650 Fachleute zur Fachmesse "Windforce".
Windräderoffshore Copyright : Siemens 50 Windräder drehen sich bislang auf hoher See.
Radio Bremen: Aufbruchstimmung oder Krise in der Hochsee-Windkraft? Ronny Meyer: Aufbruchstimmung. Wir bauen sechs Offshore-Windparks in der Mitte der Nordsee. Das klingt doch eher nach Aufbruch als nach Krise. Gleichwohl bleiben die Aufträge bei der Produktion derzeit aus. Radio Bremen: Fakt ist: Projekte liegen auf Eis, Tausende Jobs sind in Gefahr, der Ausbau stockt. Ronny Meyer: Das ist in der Tat so. Die politische Diskussion Anfang des Jahres über die Zukunft der Erneuerbaren Energien, die Energiewende in Deutschland, die Herr Altmaier (Bundesumweltminister, Anm.d.Red.) betrieben hat, hat die Investoren verunsichert. Wenn sie nicht investieren, werden keine Aufträge ausgelöst. Radio Bremen: Viele Unternehmen sorgen sich, weil keine Aufträge kommen. Wie lang ist der Atem der Branche? Ronny Meyer: Das kann man nicht pauschal sagen. Fakt ist, die Wertschöpfungskette ist stark mittelständisch geprägt. Man sieht in der Werbung immer die großen Stromkonzerne, die das Thema Offshore nach vorne treiben. Über 74 Prozent sind mittelständische Unternehmen, und die haben natürlich nicht so einen langen Atem, zumal wir ja schon eine Durststrecke wegen der Netzanschlussproblematik hatten. Beides zusammen hat bei einigen Unternehmen durchaus zu kritischen Situationen geführt. Radio Bremen: Ein Programmtitel bei der Windforce ist: Offshore ist das Fundament der Energiewende. Ihre Position ist: Ohne Windkraft im Meer keine Energiewende. Warum? Ronny Meyer: Wir haben uns alle Szenarien angeguckt, die es gibt für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Und in allen Szenarien spielt die Offshoreindustrie mit den vielen Kilowattstunden, die wir in der Nord- und Ostsee ernten können, spielt Offshore-Energie die entscheidende Rolle. Deswegen sagen wir auch, Offshore-Industrie ist das Fundament der Energiewende. Zum einen, weil wir viel Strom liefern. Aber auch, weil wir eine andere Art des Stroms liefern. Ich sage auch ganz klar: Es ist für uns kein Wettbewerb zwischen den Erneuerbaren Energien, denn nur zusammen können und wollen wir die Energiewende schaffen. Radio Bremen: Holger Krawinkel von der Verbraucherzentrale ist für Solarenergie und Windkraft an Land. Windkraft auf See sei zu teuer, so sein Argument. Ein nicht unwichtiges. Warum liegt er Ihrer Meinung nach falsch?
Ronny Meyer [Quelle: Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V.]
Quelle: Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V.
Ronny Meyer von der WAB.
Ronny Meyer: Herr Krawinkel vergleicht immer die 19 Cent, die wir am Anfang bekommen mit den wenigen Cent, die die Photovoltaik bekommt. Fakt ist aber, dass wir am Ende nur 3,5 Cent erhalten. Über Zeitraum von 20 Jahren gerechnet, sind wir günstiger als Photovoltaik. Das irritiert uns schon, dass Holger Krawinkel immer wieder mit den Kosten gegen die Windenergie argumentiert. Radio Bremen: Bis 2020 sollen 10.000 Megawatt in Nord- und Ostsee produziert werden. Wie viele Städte können damit versorgt werden? Ronny Meyer: Das sind ungefähr zehn Millionen Haushalte, die damit versorgt werden können. Man muss aber auch sagen, dass an das politische Ziel von diesen 10.000 Megawatt auch in der Industrie selber keiner mehr glaubt. Wir gehen mittlerweile von einem abgeflachten Ausbaupfad aus. Da liegen wir dann nach unseren Schätzungen bei 6.000 bis 7.000 Megawatt. Radio Bremen: Energiekonzerne überlegen sich im Moment ganz genau, wo sie Geld reinstecken. Ein Problem ist, dass Windparkprojekte in anderen Ländern unkomplizierter umzusetzen sind. Sehen Sie das auch so? Ronny Meyer: Natürlich guckt ein Investor, wo kann er mit stabilen Rahmenbedingungen in Erneuerbare Energien investieren. Seit der Diskussion im Frühjahr von Peter Altmaier scheint das in Deutschland für einige Investoren nicht mehr der Fall zu sein. Das werfen wir Herrn Altmaier auch vor. Er hat leichtfertig den sicheren Rahmen für Investoren gefährdet. Jetzt sind sie verschreckt und warten erstmal die Wahl ab. Radio Bremen: Hängt die Offshore-Industrie also in der Warteschleife? Ronny Meyer: Ja, aber auch andere Erneuerbare Energien. Wir wissen, dass die Investoren investieren wollen. Sie warten aber auf starke politische Signale, dass der Rahmen für die Investitionen wieder stimmt. Radio Bremen: Wie bekommen Sie die wieder ins Boot? Ronny Meyer: Wir müssen eine komplette Stromversorgung auf Erneuerbare Energien umstellen. Wir können zeigen, dass, wenn der Wind nicht im Süden weht, dann weht er auf der Nordsee und umgedreht. Das heißt, nur wenn wir alle Erneuerbare Energien ausbauen, dann schaffen wir die Energiewende, und deswegen glauben wir auch an die Zukunft der Offshore-Windenergie. Radio Bremen: Machen Sie den Beschäftigten in Bremerhaven, Wilhelmshaven, Cuxhaven oder Nordenham Mut. Warum ist die Zukunft in der Windkraftbranche auf See rosig? Ronny Meyer: Wir brauchen den Strom. Offshore-Energie ist hat auch deswegen eine positive Zukunft, weil wir Technologieführer sind. Wir haben das gerade untersucht. Es gibt weltweit nirgends so viele Unternehmen mit so vielen Patenten in der Offshore-Energie wie in Deutschland. Da sind wir führend. Windkraft ist ein internationaler Trend, und wir glauben fest an die Zukunft der Offshore-Energie. Radio Bremen: Eigentlich gute Voraussetzungen. Wenn nicht? Ronny Meyer: Damit das so bleibt, müssen wir weiter ausbauen und Offshore weiter wollen. Wenn die Politik nicht will, dann können wir vermutlich 2017 die Turbinen in Dänemark oder Großbritannien kaufen, weil wir dann erkennen, dass wir die Offshore-Windenergie brauchen, aber wir leider die Technologieführerschaft verloren haben. Radio Bremen: Was muss jetzt passieren? Ronny Meyer: Wir brauchen schnellstmöglich, und das ist idealerweise noch vor der Sommerpause, ein starkes politische Signal der Bundesregierung dahingehend, dass der Rahmen für Windkraftprojekte für die Investoren sicher ist. Nur dann gibt es Aufträge, dann bauen wir weiter Offshore-Anlagen auf der Nordsee und dann klappt es auch mit der Energiewende. Radio Bremen: Paris, Trondheim, Rotterdam, Cambridge, Bremen – die Teilnehmer der Windforce kommen aus der ganzen Welt. Beschreiben Sie uns die Konferenz. Ronny Meyer: Die Windforce hat sich zum Top-Event der Branche entwickelt. Wir wissen von vielen Unternehmen auch, die das Datum nutzen, um Veröffentlichungen zu machen. Hier trifft sich die deutsche und auch die internationale Branche. Wir freuen uns, dass es bei vielen das Datum des Jahres ist. Radio Bremen: Ist Bremerhaven der Nabel der Offshore-Industrie? Ronny Meyer: Bremerhaven ist sicher ein Leuchtturm der Offshore-Industrie. Sie kriegen aber aus der gesamten Region einen kompletten Windpark, wenn sie wollen. Türme in Cuxhaven, Turbinen in Bremerhaven, Planung und Software aus Oldenburg, Rotorblätter aus Stade. Der Nordwesten wird weltweit als der wichtigste Offshore-Verbund gesehen.

Fachkonferenz "Windforce"

Offshore-Branche trifft sich in Bremerhaven

Donnerstag, 30. Mai 2013 Über die Zukunft der schwächelnden Offshore-Branche diskutieren rund 650 Experten vom 4. bis 6. Juni auf der Fachkonferenz "Windforce" in Bremerhaven. Im Mittelpunkt stehe vor allem, wie die Kosten bei der Herstellung der Offshore-Windparks gesenkt werden könnten, sagte der Organisator der Veranstaltung, Jens Eckhoff, am Mittwoch in Bremen. sm/lni

Deutscher Schiffbau im Wandel: Hoffnung auf Offshore

A.) http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Wirtschaft/Deutscher-Schiffbau-im-Wandel-Hoffnung-auf-Offshore B.) http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10014&pk=918049 Copyright mittelbayrische.de Ein asiatischer Reeder sagte mir zu dem, was sich an der Schleuse von Brunsbüttel abspielt, das sei „deeply ungerman“, also gar nicht typisch deutsch ( Bmrk.Btr. HP/blog., eben typisch bayrisch , passt eben eher.
Von Deutsche Presse-Agentur dpa |
Die Manager der deutschen Werften kommen heute in Hamburg zu ihrer Jahresversammlung zusammen. Die Veranstaltung steht im Zeichen eines tiefgreifenden Wandels in der Branche, nachdem der Bau von Containerschiffen in Deutschland ausgelaufen ist.
windkraft672
Für die Offshore-Windparks sind Spezialschiffe notwendig.
Windkraftbauschiff
Hamburg. Der Schiffbau muss sich auf Spezialschiffe, Fähren, Passagierschiffe und Luxusjachten fokussieren, die mit einem höheren technischen Aufwand zu produzieren sind. Große Hoffnungen setzt die mittelständische Branche auf die Entwicklung der Offshore-Windenergie in Deutschland und weltweit. Für die geplanten Windparks auf See sind zahlreiche Spezialschiffe notwendig. Bislang allerdings hat der deutsche Schiffbau davon nur wenig profitieren können.Copyright Norddeutsche Runschau danke Frank Behling dpa S

Erst kam der Jubel der Angestellten, dann der Katzenjammer der Beamten. 5,6 Prozent mehr Geld für die Angestellten im öffentlichen Dienst hatte die Gewerkschaft Ver.di bundesweit – und damit auch für die in die Tarifunion der Länder zurückgekehrten Berliner – ausgehandelt. 5,6 Prozent für die nächsten zwei Jahre in zwei Schritten. Das kann sich sehen lassen. Waren doch die Gewerkschafter in Warnstreiks immer wieder auf die Straße gegangen, um 6,5 Prozent zu fordern. Und so waren auch die Beamten in Berlin guten Mutes, dass sie im Bundestagswahljahr 2013 von ihrem Arbeitgeber ebenfalls eine Gehaltserhöhung bekommen würden. Denkste.

Brisante Studie: Offshore wird zum Milliardengrab

[06.03.2013]

http://www.topagrar.com/news/Energie-Energienews-Brisante-Studie-Offshore-wird-zum-Milliardengrab-1074101.html

Windparks23 Copyright topagrar.com Der Ausbau der Offshore-Windkraft ist im Vergleich zu dem an Land deutlich teurer. Weniger Offshore, mehr Onshore. Mit dieser einfachen Formel lassen sich offensichtlich Milliarden Euro pro Jahr einsparen. Zu diesem durchaus überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der Aachner Beratung Consentec und des Fraunhofer Institutes für Windenergie.

Pkw-Maut soll die Kasse klingeln lassen

Peter Ramsauer will mehr Geld für den Ausbau der Infrastruktur – und Verkehrsminister bleiben, sagt er im Gespräch mit MZ-Korrespondent Reinhard Zweigler.

Wirbt weiter für die Pkw-Maut: Peter Ramsauer (CSU) Foto: dpa
Wirbt weiter für die Pkw-Maut: Peter Ramsauer (CSU) Foto: dpa
Herr Ramsauer, nach Prognosen soll der Passagier-Luftverkehr bis 2030 auf das Doppelte, Fracht um das Dreifache und Container-Verkehr auf das Vierfache wachsen. Droht irgendwann der Verkehrsinfarkt? Wenn man dieses Szenario als Bedrohung betrachten würde, dann müsste man die Verkehre dramatisch einschränken. Aber das ist nicht mein Ansatz. Ich will Mobilität für Personen und Güter ermöglichen. Damit gerät aber das Klima unter die Räder. Eben nicht, wenn man die Netze klug ausbaut, neue, nachhaltige Technologien einführt, dann kann mehr Verkehr durchaus im Einklang mit dem Klimaschutz gestaltet werden.http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/s-h_magazin/media/shmag20547.html

Helgoland will Offshore-Servicezentrum werden

Schleswig-Holstein Magazin - 03.03.2013 19:30 Uhr
Helgolands ehemaliger Bürgermeister Frank Botter setzt voll auf den Offshore-Boom: Die Hochseeinsel soll Offshore-Zentrum für drei geplante Windparks in der Nordsee werden.

http://www.maritimheute.de/nlwkn-genehmigt-weiteren-liegeplatz-fur-jack-up-schiffe/

Copyright Maritim heute bitte den Rest in o.g. link lesen

Offshore-Ausbau

RWE-Chef sieht Risiken

Donnerstag, 14. Februar 2013

Der Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland könnte nach Einschätzung von RWE-Chef Peter Terium ins Stocken geraten. "Die Risiken sind erheblich", sagte Terium am Dienstagabend vor dem Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten. RWE sehe sich die Entwicklung kritisch an und müsse höllisch aufpassen, dass die Wirtschaftlichkeit der geplanten Windparks gewährleistet sei. Es sei möglich, dass Investitionen in britische Windparks rentabler seien. RWE baut gegenwärtig den Windpark "Nordsee Ost" 35 Kilometer nördlich von Helgoland. Ein weiteres Projekt, "Innogy Nordsee 1" rund 40 Kilometer vor Juist, liegt noch auf Eis. dpa/FBi http://www.thb.info/news/single-view/id/rwe-chef-sieht-risiken.html Copyright THB http://www.maritimheute.de/nlwkn-genehmigt-weiteren-liegeplatz-fur-jack-up-schiffe/

NLWKN genehmigt weiteren Liegeplatz für Jack-up-Schiffe

Copyright Maritim heute Windparks23         Am 13. Januar konnte ein weiterer wichtiger Schritt zum Ausbau des Offshore-Basishafens Cuxhaven unternommen werden: An diesem Tag erteilte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küstenund Naturschutz (NLWKN) der Niedersachsen Ports GmbH & Co.KG (NPorts) Cuxhaven nach einem nur sechs Wochen dauernden Verfahren die Genehmigung für Änderungen am Liegeplatz 8.

RWE-Chef sieht Offshore-Ausbau gefährdet

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/erhebliche-risiken-rwe-chef-sieht-offshore-ausbau-gefaehrdet/7778628.html
13.02.2013, 14:26 Uhr Copyright Handelsblatt bitte den Rest des Artikel in o.g link lesen
Die Zweifel am Offshore-Ausbau mehren sich. Nun hat sich auch der RWE-Chef Peter Terium skeptisch geäußert. Die Wirtschaftlichkeit müsse gewährleistet sein, sonst entstünden „erhebliche Risiken“.
Peter Terium im Gespräch mit Reuters. Der RWE-Chef sieht beim Offshore-Ausbau „erhebliche Risiken“. Quelle: Reuters
HamburgDer Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland könnte nach Einschätzung von RWE-Chef Peter Terium ins Stocken geraten. „Die Risiken sind erheblich“, sagte Terium am Dienstagabend vor dem Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten. RWE sehe sich die Entwicklung kritisch an und müsse höllisch aufpassen, dass die Wirtschaftlichkeit der geplanten Windparks gewährleistet sei. Es sei möglich, dass Investitionen in britische Windparks rentabler seien. RWE sei kein reicher Stromkonzern mehr und müsse dann sehen, ob für Projekte in Deutschland noch ausreichend Mittel vorhanden seien.
RWE baut gegenwärtig den Windpark Nordsee Ost 35 Kilometer nördlich von Helgoland. Ein weiteres Projekt, Innogy Nordsee 1 rund 40 Kilometer vor Juist, liegt noch auf Eis. Die Investitionsentscheidung ist noch nicht endgültig gefallen. Ähnlich ist die Situation in der gesamten Branche. Mehrere Windparks sind in Arbeit, so zum Beispiel DanTysk an der deutsch-dänischen Grenze, ein Projekt des Energiekonzerns Vattenfall und der Stadtwerke München, oder Global Tech I, 93 Kilometer nördlich von Juist. Mehrere andere Projekte wurden aufgeschoben.

http://www.iwr.de/news.php?id=23002

Copyright IWR Bitte den Rest des Artikel in o.g. link lesen Wie man sich auf solche und andere, noch deutlich kritischere Situationen vorbereiten kann, zeigt uns André Carstens, Offshore-Techniker bei der Siemens Windpower GmbH. http://www.maritimheute.de/offshore-montage-ein-blick-hinter-die-kulissen-teil-ii-video/ Ein plötzlicher Schlechtwettereinbruch, und schon ist es passiert – das Offshore-Wartungsteam sitzt auf der Windkraftanlage fest.
11.02.2013, 16:31 Uhr

BMU diskutiert Ausbauoptionen der On- und Offshore-Windenergie

Berlin – Das Bundesumweltministerium (BMU) veranstaltet am morgigen Dienstag das 3. EEG-Dialogforum in Berlin. Kernthemen sind die weitere Entwicklung der Rahmenbedingungen für die On- und Offshore-Windenergie sowie deren zentralen Herausforderungen und Chancen. Im Fokus steht dabei insbesondere die Frage, wie sich unterschiedliche Ausbaupfade der On- und Offshore-Windenergie auf die Kosten und die Möglichkeiten zur optimalen Systemintegration auswirken. Eröffnet wird die Veranstaltung durch eine Rede des Bundesumweltministers Peter Altmaier (CDU). Danach folgen zwei Themenblöcke zum Ausbau der Offshore- bzw. Onshore-Windenergie. Diskutiert werden sollen insbesondere die nachfolgenden Themenschwerpunkte: Offshore-Windenergie – Erfolg von Kosteneinsparpotenzialen abhängig? Bislang, so das BMU, bleibe die Entwicklung der Offshore-Windenergie mit einer voraussichtlich installierten Leistung von 3 Gigawatt im Jahr 2015 hinter den Erwartungen zurück, obwohl seitens der Bundesregierung einige Maßnahmen ergriffen wurden, um den Ausbau zu beschleunigen. Das Energiekonzept der Bundesregierung sieht bis 2030 einen Ausbau von bis zu 25.000 MW im Bereich der Offshore-Windenergie vor. Die weitere Entwicklung im Offshore-Bereich hängt vor allem davon ab, inwieweit die von der Industrie angenommenen Einsparpotentiale in Höhe von 40 Prozent realisiert werden können. Onshore-Windenergie – Ausbau zu schnell?

Offshore-Windenergie als Chance für die Metropolregion

Vorsitzender des Industrieverbandes: Hamburg kann globales Schaufenster für Windenergie werden. 20 Milliarden Investition.

Mit dem Einstieg von Mitsubishi in vier der wichtigsten Netzanschlussprojekte der TenneT in der Nordsee verbessern sich die Rahmenbedingungen für die Offshore-Windkraft und die Energiewende insgesamt erneut deutlich.

Offshore-Projekt gestoppt

Donnerstag, 17. Januar 2013

Die Offshore-Krise hat nun auch Folgen für ein millionenschweres Bauprojekt in Cuxhaven. Der österreichische Baukonzern Strabag schiebt seine Investitionen von mehreren Hundert Millionen Euro in eine Fabrik für Schwerkraftfundamente von Offshore-Windrändern
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http://www.abendblatt.de/hamburg/article113319824/Offshore-Windenergie-als-Chance-fuer-die-Metropolregion.html

Copyright Hamburger Abendblatt  bitte Rest des Artikels in o.g. Link lesen  

Offshore-Windenergie als Chance für die Metropolregion

Vorsitzender des Industrieverbandes: Hamburg kann globales Schaufenster für Windenergie werden. 20 Milliarden Investition.

offshorewindkraft
Windräder des Windpark BARD Offshore 1 in der Nordsee

Hamburg ist seit Jahrzehnten ein starker Industriestandort, doch es gab auch flaue Phasen. Mit der Energiewende und der Entwicklung der Offshore-Windenergie wachsen der Metropolregion ganz neue Chancen zu.

Hamburg. Die Hamburger Industrie steht nach Einschätzung ihres Verbandes vor einer neuen Blüte. "Wir haben die einmalige Chance, in der Metropolregion ein völlig neues industrielles Umfeld zu entwickeln", sagte Michael Westhagemann, der Vorsitzende des Industrieverbandes Hamburg (IVH). "Hamburg kann zum Schaufenster der Windenergie werden, vielleicht nicht nur national, sondern global." Die deutsche Energiewende werde im Ausland aufmerksam beobachtet.

Nach Schätzungen werden in den kommenden Jahren rund 20 Milliarden Euro in den Ausbau der Offshore-Windenergie investiert. Ein Teil davon geht an Standorte an der Küste, vor allem in der Produktion und Logistik. Aber auch in Hamburg seien seit 2008 bereits 15.000 neue und überwiegend hoch qualifizierte Arbeitsplätze in den erneuerbaren Energien entstanden, in der Metropolregion sogar 25.000. "Das Geschäft läuft erst an", sagte Westhagemann. "In Hamburg könnten sich neue Zulieferbetriebe und Ausbildungszentren ansiedeln." Nach dem Vorbild der erfolgreichen Luftfahrtunternehmen haben sich bereits 170 Firmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien mit Hochschulen und Dienstleistern zu einem Cluster (Bündel) zusammengeschlossen.

Hamburg verfüge mit 600 Industrieunternehmen (ab 20 Mitarbeitern) über eine gesunde Basis, sagte der Verbandsvorsitzende. Rund 120 000 Beschäftigte erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 90 Milliarden Euro. Die Hamburger Industrie musste in früheren Jahrzehnten manche Rückschläge hinnehmen, zum Beispiel als in den 60er und 70er Jahren viele Werften aufgaben. Der Industrieanteil an der gesamten Wirtschaft ist in der Handels- und Dienstleistungsmetropole Hamburg mit gegenwärtig rund 16 Prozent geringer als in vielen anderen Bundesländern.

http://www.thb.info/news/single-view/id/mitsubishi-investiert.html

http://www.maritimheute.de/windreich-ag-hindernis-fur-den-offshore-ausbau-in-der-nordsee-beseitigt/ windkraft674 Rest bitte in dem link oben lesen Copyright Maritim heute Mit dem Einstieg von Mitsubishi in vier der wichtigsten Netzanschlussprojekte der TenneT in der Nordsee verbessern sich die Rahmenbedingungen für die Offshore-Windkraft und die Energiewende insgesamt erneut deutlich. Willi Balz, CEO der Windreich AG: „Dass die TenneT nun endgültig Mitsubishi als bedeutenden Partner gewinnen konnte beweist, dass die Verbesserung der regulatorischen Rahmenbedingungen durch die Beschränkung der Haftung für den Netzbetreiber, die im letzten Jahr beschlossen wurde, tatsächlich greift. Das letzte Hindernis für den schnellen Ausbau der Offshore-Windkraft in der Nordsee ist damit beseitigt. Wir sehen uns durch diese positive Entwicklung erneut darin bestätigt, unsere Projekte konsequent und planmäßig voranzutreiben. Die eher taktisch motivierten Verzögerungen unserer Wettbewerber, die auf eine längere profitable Laufzeit ihrer Kohlekraftwerke hoffen, dürfen den schnellen Ausbau der grundlastfähigen und CO2-freien Stromerzeugung in der Nordsee nicht verhindern. Copyright THB

Anbindung von Offshore-Parks

Mitsubishi investiert

Victoria-Mathias-Arrives-at-Nordsee-Ost-Wind-Farm-Site

Freitag, 18. Januar 2013

Der schleppende Anschluss von Windparks in der Nordsee könnte dank eines neuen Investors Fahrt aufnehmen: Das japanische Unternehmen Mitsubishi Corporation beteiligt sich mit mehr als einer halben Milliarde Euro an der Anbindung der Offshore-Plattformen an das deutsche Stromnetz. Wie der niederländische Übertragungsnetzbetreiber TenneT jetzt bekannt gab, investiert Mitsubishi 240 Millionen Euro in den Netzanschluss der Projekte "BorWin1" und "2" sowie 336 Millionen Euro in den Anschluss von "HelWin2" und "DolWin2". Die geplanten Stromnetzanbindungen sollen insgesamt 2,9 Milliarden Euro kosten. TenneT wird bei den Projekten mit jeweils 51 Prozent weiterhin die Mehrheit halten und Betriebsführer bleiben. dpa/FBi

Bau von Fabrik in Cuxhaven verschoben

 

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/oldenburg/offshore289.html

Schwerer Schlag für Cuxhavens Offshore-Basis

Rest bitte in dem link oben lesen Copyright NDR Der Liegeplatz einer Offshore-Anlage. © W.Scheer Fotograf: W.Scheer Detailansicht des Bildes Die Offshore-Basis in Cuxhaven wurde 2009 in Betrieb genommen - nach einer 48-Millionen-Euro-Investition. (Archiv) Erst diese Woche meldete das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), dass zurzeit noch 126 Genehmigungsverfahren für Offshore-Windparks laufen. Das klingt erst mal nicht schlecht. Doch der Bau solcher Parks kommt dagegen nur schleppend voran. Das liegt laut BSH nicht an langwierigen Genehmigungsverfahren, sondern vielmehr am Investitionsstau. Immer öfter legen in letzter Zeit große Konzerne ihre Millionen-Investitionen im Bereich Offshore auf Eis. EnBW und der Windpark "Hohe See" sowie der Stadtwerkeverbund Südweststrom und "Bard Offshore 1" sind nur zwei Beispiele.

Offshore-Projekt gestoppt

Donnerstag, 17. Januar 2013

Die Offshore-Krise hat nun auch Folgen für ein millionenschweres Bauprojekt in Cuxhaven. Der österreichische Baukonzern Strabag schiebt seine Investitionen von mehreren Hundert Millionen Euro in eine Fabrik für Schwerkraftfundamente von Offshore-Windrändern und den Bau von Spezialschiffen für deren Transport auf. Als Grund nannte eine Sprecherin am Mittwoch die unklare rechtliche Situation und die ungewisse Zukunft der Energiepolitik in Deutschland. Radio Bremen hatte zuvor darüber berichtet. Im vergangenen Jahr hatten bereits die Energiekonzerne EnBW, RWE und DONG Investitionen in Windparks auf hoher See verschoben. dpa/FBi  

http://www.thb.info/news/single-view/id/offshore-jobs-gefaehrdet.html

IG Metall sieht Planungschaos

Offshore-Jobs gefährdet

Mittwoch, 09. Januar 2013

Die IG Metall erhöht den Druck auf die Politik, der kriselnden Offshore-Industrie stärker unter die Arme zu greifen. "Das Planungschaos verzögert notwendige Investitionen", sagte der Chef der Gewerkschaft im Bezirk Küste, Meinhard Geiken, am Dienstag in Hannover. Nach Gewerkschaftsangaben hatten sich rund 700 Beschäftigte aus den norddeutschen Ländern am Rande einer Konferenz des Bundeswirtschaftsministeriums dort versammelt, die Polizei sprach von bis zu 1100 Teilnehmern. Die Demonstranten forderten bessere Rahmenbedingungen und eine raschere Erweiterung der Netze. Auch der Verband Deutscher Reeder (VDR) warnte vor Jobverlusten, falls der Offshore-Ausbau weiter ins Stocken gerät. dpa/FBi Mehr: Im THB Täglicher Hafenbericht

Rösler: Offshore-Ausbau nimmt volle Fahrt auf

http://www.maritimheute.de/rosler-offshore-ausbau-nimmt-volle-fahrt-auf/ Rest bitte lesen in dem o.g. link Copyright Maritim heute
Bmrk.Btr.HP Blog, dies widerspricht sich mit  dem o.g. Artikel Zur Einigung des Übertragungsnetzbetreibers Tennet mit dem japanischen Unternehmen Mitsubishi über eine Beteiligung beim Offshore-Netzausbau erklärt der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler:Das ist eine großartige Nachricht. Die von uns auf den Weg gebrachten besseren Investitionsbedingungen bei Offshore zeigen erste Erfolge. Der Offshore-Ausbau nimmt damit volle Fahrt auf.

http://www.maritimheute.de/beschaftigte-fordern-beschleunigung-der-energiewende/

Beschäftigte fordern Beschleunigung der Energiewende

Victoria-Mathias-Arrives-at-Nordsee-Ost-Wind-Farm-Site Rund 700 Beschäftigte der Offshore-Windindustrie und der Werften haben auf einer Kundgebung in Hannover eine Beschleunigung der Energiewende gefordert.Mit dem Planungschaos der Bundesregierung muss endlich Schluss sein. Dadurch verzögern sich Milliardeninvestitionen und dadurch sind mehrere tausende Arbeitsplätze in der Zukunftsbranche Offshore in Gefahr“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Probleme bei SIAG und Sietas

http://www.radiobremen.de/politik/themen/offshorekundgebung100.html

Rest bitte in dem o.g. link lesen Kundgebung von Offshore-Beschäftigten

Offshore-Bereich17

Bis zu 4.000 Arbeitsplätze an der Küste in Gefahr

Interview mit Meinhard Geiken

Die IG Metall Küste schlägt Alarm. Die Gewerkschaft sieht die Energiewende in Gefahr. Der Regierung wirft sie Planungschaos vor. Rund 800 Beschäftigte machen sich am Dienstag auf den Weg nach Hannover zu einer Kundgebung. Auch aus Bremerhaven startet ein Bus. Meinhard Geiken, Bezirksleiter IG Metall Küste, sieht bis zu 4.000 Arbeitsplätze gefährdet, sollte der Ausbau der Windenergie weiterhin schleppend vorangehen. Auf dramatische Weise ins Stocken geraten ist zur Zeit der Hoffnungsträger der Küstenregionen, die Energiewende, und hier besonders der Ausbau der Offshore-Windkraft. Dass die bei der Proklamierung des Jahrhundertprojekts ausgegebenen Zielmarken angesichts der Vielzahl von Hürden und Hindernissen nicht mehr erreicht werden können, spricht inzwischen selbst die Politik offen aus. In dieser Situation wird die private Wirtschaft auf eine bislang ungekannte Probe gestellt. In einem mit planwirtschaftlichen Vorgaben aufgestellten Rahmen soll sie mit marktwirtschaftlichen Instrumenten die Umsetzung bewerkstelligen – das damit verbundene eigene Insolvenzrisiko eingeschlossen. Auf der anderen Seite steht, als ein Beispiel von vielen, die Über-Förderung immer neuer Stromerzeugungsanlagen, die mangels Übertragungsleitungen noch nicht oder nicht mehr nutzbar sind. Geld, das fehlt, um Pleiten wie die der Emder Siag-Werke, deren Stahlrohrtürme zu früh am Markt waren, oder der Hamburger Sietas-Werft, die auf zwei eigens entwickelten Windpark-Errichterschiffen sitzen geblieben ist, abzuwenden. Solche „Pioniere der Energiewende“ aber werden fehlen, wenn die politische Richtungsvorgabe endlich stimmt.

http://www.maritimheute.de/ig-metall-kuste-arbeitsplatze-in-der-offshore-windindustrie-in-gefahr/

Windräderoffshore Rest des Artikel in o.g. link Durch den verpatzten Start der Energiewende sind tausende und auf den Werften in Norddeutschland in Gefahr. Die IG Metall Küste ruft deshalb für Dienstag, 8. Januar, (Beginn: 10 Uhr) zu einer Kundgebung vor dem Hannover Congress Centrum, Theodor-Heuss-Platz 1, 30175 Hannover auf. Erwartet werden über achthundert Beschäftigte aus betroffenen Betrieben wie den SIAG Nordseewerken in Emden, der Sietas-Werft in Hamburg, PowerBlades in Bremerhaven oder den P+S-Werften in Stralsund und Wolgast. Anlass der Kundgebung ist die „Offshore-Konferenz“ des Bundeswirtschaftsministeriums u.a. mit Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister und dem Maritimen Koordinator der Bundesregierung Hans-Joachim Otto in Hannover. „Das Planungschaos der Bundesregierung verzögert Investitionen der beteiligten Firmen in Milliardenhöhe und gefährdet mehrere tausend Arbeitsplätze wie z.B. bei den SIAG Nordseewerken in Emden oder Sietas in Hamburg“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. „Statt Perspektive und Zukunft verbinden viele Beschäftigte die Energiewende mit Angst um Arbeitsplätze und Standorte. Das darf so nicht weiter gehen!“

Streit um Windmesse

Zwischen den Windmühlen

04. Januar 2013 | 07:31 Uhr | Von Helge Matthiesen
Hamburg oder Husum? Bei dem Streit geht es um die Ausrichtung der weltweit wichtigsten Messe zum Thema Windenergie. Foto: dpa

Hamburg oder Husum? Bei dem Streit geht es um die Ausrichtung der weltweit wichtigsten Messe zum Thema Windenergie. Foto: dpa

Das Klima ist vergiftet. Dennoch soll es im Streit um die Windmesse neue Verhandlungen zwischen Hamburg und Husum geben. Es ist ein Kampf um Vertrauen und Lösungen.
Husum / Hamburg. Die Messegesellschaften in Hamburg und Husum steuern im Streit um die Ausrichtung der Windmesse auf neue Verhandlungen zu. Kurz vor Weihnachten einigten sich Vertreter beider Seiten unter Vermittlung des Unternehmerverbandes (UV) Nord auf Gespräche, die jetzt im Januar aufgenommen werden sollen. Peter Cohrs und Peter Becker als Vertreter der Husumer Messegesellschaft bringen eine Umfrage unter den Ausstellern der Branche ins Gespräch. Dabei sollen nicht nur die Anlagenbauer, sondern auch Planer, Finanzierer und Projektbüros einbezogen werden. Der Ausgang der Gespräche ist ungewiss. Bei dem Streit geht es um die Ausrichtung der weltweit wichtigsten Messe zum Thema Windenergie. In Husum findet seit 1989 alle zwei Jahre die Husum Wind statt. Sie hat sich zur führenden Leitmesse der Branche entwickelt. 30 Prozent der Aussteller und Gäste kommen aus dem Ausland. Die Hamburger Messegesellschaft geht für den nächsten Termin im September 2014 in direkte Konkurrenz und lädt zu einer Parallelveranstaltung ein.

Husum versucht mit seiner Erfahrung zu punkten

In der Hansestadt weist man auf die bessere Infrastruktur und Erreichbarkeit des dortigen Messegeländes hin. Hinter diesem Projekt steht der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Husum versucht mit seiner Erfahrung zu punkten, und dem besonderen Rahmenbedingungen einer großen Messe in einer kleinen Stadt, die sich hundertprozentig für die Windkraft einsetzt. Da der Streit der beiden Konkurrenten letztlich auf dem Rücken der Aussteller ausgetragen wird, befürchten inzwischen viele Beteiligten, dass ein dritter Anbieter aus Deutschland oder dem europäischen Ausland auf den Markt drängen könnte, womit die Messe für Norddeutschland verloren wäre. Zwischen den Messegesellschaften ist das Klima vergiftet. Husum wirft den Hamburger Kollegen unfaires Verhalten vor. Der Streit belastet auch das politische Verhältnis zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein. Ministerpräsident Torsten Albig positionierte sich klar für die Husumer Messe. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und sein Hamburger Pendant Senator Frank Horch reden zwar über das Thema. Eine Lösung müssen jedoch die beiden Messegesellschaften und die beteiligten Verbände finden, so die übereinstimmende Aussage. Alle Seiten wünschen sich eine möglichst rasche Lösung, da die Zeit drängt.

Beide Seiten werben um die gleichen Kunden

Noch werben beide Messegesellschaften um die gleichen Kunden. Beide Seiten verweisen auf gute Buchungszahlen und stark belegte Hallen. Stimmen die veröffentlichten Angaben, würde schon heute das anderthalbfache Aussteller-Aufkommen der vergangenen Husum Wind 2014 in Hamburg und in Husum an den Start gehen. Branchenkenner halten das für illusorisch. In den Verhandlungen zeichnen sich verschiedene Kompromisslinien ab. Minister Meyer tritt für eine Absage der Messe 2014 in Hamburg ein. Was danach geschehe, müsse jetzt verhandelt werden. "Husum Wind ist eine echte Marke, die man nicht so schnell aus der Hand gibt", sagt er. Denkbar sei eine Teilung des Angebots zwischen den beiden Standorten. Husum könnte sich beispielsweise auf Großkomponenten konzentrieren. In welchem Verhältnis und mit welcher Gewichtung diese Partnerschaft ausgestaltet wäre, bleibt offen. Am besten jeweils 50 zu 50, heißt es aus Kreisen der Verhandler. Klar ist jedoch auch, dass zunächst wieder Vertrauen aufgebaut werden müsse, empfinden doch die Husumer Messemacher das gesamte Projekt der Hamburger als dreisten Angriff auf ihr Zugpferd.

"Wir halten uns an die Vertraulichkeit"

Auch Horch hält zwei Windmessen im Norden für wenig sinnvoll. Dies hätte "eine Schwächung des norddeutschen Windkraft standortes insgesamt zur Folge", hieß es aus seiner Behörde. Einer der beiden Standorte müsste letztlich aufgeben. Konkreter wird der Senator nicht. Peter Cohrs als Aufsichtsratschef der Husumer Messe und Geschäftsführer Peter Becker deuten zumindest Einigungsmöglichkeiten an. Die Husumer Messegesellschaft als Veranstalter an einem anderen Ort, sei eine denkbare Lösung. Ob dieser Ort auch Hamburg heißen kann, lassen sie offen. 2014 soll es in jedem Fall eine Ausstellung in Husum geben. "Wir brauchen aber die Perspektive für die Zukunft", sagt Cohrs. Die Hamburg-Messe äußert sich nicht zu den Verhandlungen. "Wir halten uns an die Vertraulichkeit, um das Ergebnis nicht zu gefährden", sagt Sprecher Karsten Broockmann.

"Das ist das schlimmste für die Branche, wenn es so kommt"

Derzeit bemühen sich beide Seiten um die gleichen Kunden, die zwischen der Loyalität und der guten Erfahrung mit Husum und den Hamburger Angeboten hin- und hergerissen sind. Wenn beide Messen parallel stattfinden, könnte das für einige bedeuten, dass sie auch mit zwei teuren Messeständen an den Start gehen müssen. "Wir brauchen ein unabhängiges Gutachten", fordert Peter Cohrs, "das die Interessen aller Marktteilnehmer berücksichtigt." Dieses Gutachten müsste neutral klären, welchen Standort die Branche nach 2014 bevorzuge, welche Aktivität an welchem Ort gewünscht sei. "Wir sind Dienstleiter der Branche", unterstreicht Cohrs, und damit an deren Wohlergehen interessiert. Alle Seiten rechnen mit einem Verhandlungstermin noch im Januar. Die Aussichten auf eine Einigung sind ungewiss. Immerhin rede man wieder miteinander, hieß es aus Verhandlungskreisen. In Kiel hofft man hinter vorgehaltener Hand auf ein Machtwort von Olaf Scholz, der seinen Messechef zurückpfeifen könnte. Auf eine politische Lösung setzen auch die Husumer Messemacher. Im Zweifelsfall aber, so Minister Meyer, müsse die Messe 2014 eben in doppelter Ausfertigung an den Start gehen. "Das ist das schlimmste für die Branche, wenn es so kommt", sagt Peter Becker. Norddeutsche Rundschau

Trotz diverser Streitthemen

Norddeutsche Länder wollen kooperieren

Mittwoch, 02. Januar 2013

Hafenschlick, Windmesse, JadeWeserPort – die norddeutschen Bundesländer wollen trotz diverser Streitthemen weiterhin auf Kooperation setzen. Die Regierungschefs bekunden besten Willen. Im Wettbewerb mit dem Süden will der Norden endlich Boden gutmachen. Das geht nur gemeinsam, darin sind sich Kiel, Hamburg, Bremen, Hannover und Schwerin einig. Es gibt aber noch Probleme. Mehr: Im THB Täglicher Hafenbericht

Hamburg und Schleswig-Holstein

Nord-SPD zufrieden mit Zusammenarbeit

01. November 2012 | 00:00 Uhr | Von mlo Norddeutsche Rundschau

"Verlässlichkeit ist wichtig, kein Hü und Hott, keine überraschenden Wendungen"R.Stegner, SPD

Die beiden SPD-Regierungsfraktionen haben am Verhältnis zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein nichts auszusetzen.
Hamburg. Da mag der Streit um Windmesse und Hafenschlick noch so heftig toben: Die beiden SPD-Regierungsfraktionen haben am Verhältnis zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein nichts auszusetzen. "Beide Länder arbeiten hervorragend zusammen", beteuerten die Vorsitzenden Andreas Dressel (Hamburg) und Ralf Stegner (Schleswig-Holstein) am Mittwoch nach einem Treffen der Fraktionsvorstände im Hamburger Rathaus. Aktuelles Beispiel sei die Art, wie die Finanzressortchefs Monika Heinold (Grüne) und Peter Tschentscher die HSH-Nordbank-Krise managten. Freilich: Eine Lösung im Rangeln um Windmesse und Hafenschlick hatten weder Dressel noch Stegner zu bieten. Einig waren sie sich in der Ablehnung eines Koppelgeschäfts nach dem Motto "Husum behält die Messe, dafür nimmt Schleswig-Holstein Hamburg wieder sein Baggergut ab". Stegner: "Wir brauchen eine sach- und fachgerechte Lösung für jedes der Themen." In Sachen Schlick sei eine Vereinbarung so gut wie fertig. Allerdings könne es mit der gütlichen Einigung noch bis zum Ende des Winters dauern. Die Sozialdemokraten kündigten an, ihren Vorstoß für einen gemeinsamen Ausschuss der beiden Landesparlamente zu wiederholen. Solch ein grenzübergreifendes Gremium wäre bundesweit ein Novum. Die CDU-Opposition an Elbe und Förde lehnt den Vorschlag ab und befürwortet einen Grundlagenstaatsvertrag zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein. Die Fraktionen vereinbarten zudem ein Korruptionsregister

Norddeutsche Rundschau

Beenden Hamburg und Kiel "Schlammschlacht"?

Das neue Schiff der Reederei Hapag Lloyd "Hamburg Express" © picture-alliance Fotograf: Angelika Warmuth Detailansicht des Bildes Für große Containerschiffe wird es wegen des Hafenschlicks offenbar immer schwieriger, den Hamburger Hafen anzulaufen. Im Streit zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein über die Entsorgung des Hamburger Hafenschlicks zeichnet sich offenbar ein Durchbruch ab. Spätestens zum Ende des Winters werde das Problem gelöst sein, erklärte der Kieler SPD-Fraktionschef Ralf Stegner im Gespräch mit NDR 90,3: "Die fachlichen Verhandlungen sind weit gediehen, und deswegen bin ich ganz sicher, dass es da eine Lösung geben wird." 600.000 Kubikmeter Hafenschlick will Hamburg vor Schleswig-Holsteins Küsten verklappen. Nach dem Streit um den Windmesse-Standort hatte Kiel die Verhandlungen auf Eis gelegt.

"Zwei Windmessen wären töricht"

Stegner will nun auch beim Thema Windmesse gemeinsam mit dem Hamburger SPD-Fraktionschef Andreas Dressel Druck machen: "Es wäre töricht, 2014 zwei konkurrierende Messen in Hamburg und in Husum zu veranstalten." Man müsse die Veranstalter "noch ein bisschen stärker dazu anhalten, zu einer vernünftigen Lösung zu kommen". Aus seiner Sicht wäre es geradezu grotesk, wenn ein weiterer Standort in diesem Streit der lachende Dritte wäre, so Stegner. Die beiden SPD-Fraktionschefs betonten auch sonst ihre gute Zusammenarbeit. Beispiele dafür: der Umgang mit der HSH Nordbank und die Einigkeit bei großen Infrastrukturprojekten wie der Elbvertiefung.

Auch Umweltschützer gegen Schlick-Verklappung

Für Hamburg war das Hafenschlick-Problem zuletzt immer drängender geworden. Für große Containerschiffe wird es schwieriger, den Hafen anzulaufen. Bislang hatte Hamburg einen Teil des Hafenschlicks in der Nordsee vor Helgoland entsorgt. Vor dem Hintergrund des Streits über die Windmesse hatte Kiel die Verträge nicht verlängert. Es gibt aber auch Vorbehalte aus Umweltschutzgründen gegen die Verklappung: Das Nationalpark-Kuratorium von Nordfriesland befürchtet, dass der Schlick von Helgoland aus in den Nationalpark und an die Küsten treiben könnte. Hamburgs Hafensedimente gelten zum Teil als belastet - unter anderem mit Zink und Quecksilber.
Videos
Odin - der Eimerschaufelbagger auf der Elbe  Fotograf: NDR
Video

Reportage: Freie Fahrt!

15.06.2012 | 19:30 Uhr
NDR Fernsehen: Hamburg Journal
Der Eimerschaufelbagger Odin ist permanent im Einsatz, um die Elbe von Ablagerungen zu befreien. Reinhold Beier sorgt dabei stets dafür, dass Bagger und Mannschaft in der Spur bleiben. Video starten (03:29 min)

Windpark steht nichts mehr im Weg

"Deutsche Bucht" wird gebaut

Samstag, 27. Oktober 2012

Der Windpark "Deutsche Bucht" kann gebaut werden.
Der Ausbau der Offshore-Windenergie kommt trotz vieler Schwierigkeiten beim Netzanschluss langsam voran. Der Windpark "Deutsche Bucht" 94 Kilometer nördlich von Borkum werde fristgerecht gebaut und in Betrieb genommen, teilte die Windreich AG am Donnerstag in Wolfschlugen bei Stuttgart mit. Mit dem Netzbetreiber Tennet sei eine Lösung gefunden worden, den Windpark vorübergehend mit zunächst leicht verminderter Leistung ans Stromnetz anzuschließen. Die Anlagen sollen 2015 ans Netz gehen. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Länderstreit um Hafenschlick und Windmesse

Keine Lösung in Sicht

Donnerstag, 25. Oktober 2012Im festgefahrenen Streit zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein um Windmesse und Hafenschlick zeichnet sich noch kein Durchbruch ab. "Wir sind in konstruktiven, intensiven Gesprächen", sagte der Kieler Regierungssprecher Carsten Maltzan am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Offenkundig haben die Hamburger die an der Förde bestehenden Zweifel noch nicht ausgeräumt, ob der Senat so entschlossen wie erhofft eine Lösung anstrebt. Die Kieler Regierung hatte im September die Zustimmung vertagt, Hamburger Hafenschlick vor Schleswig-Holsteins Küsten verklappen zu lassen. Zuvor waren im Standortstreit zwischen Husum und Hamburg um die weltgrößte Windmesse Einigungsgespräche gescheitert. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"
Neuer Anlauf für eine Lösung im Windmessen-Streit: Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) hat einen weiteren Vermittlungsversuch zwischen den zerstrittenen Messegesellschaften in Hamburg und Husum angekündigt. Noch in dieser Woche wolle er mit seinen Kollegen aus Kiel das Problem erörtern, sagte der Senator gestern am Rande des Treffens der Wirtschafts- und Verkehrsminister und -senatoren der fünf Küstenländer in Hamburg. Die Entscheidung über die Austragung der Windmesse 2014 liege letztlich allerdings bei den Messegesellschaften, den Windenergie-Verbänden sowie den Unternehmen, unterstrich Horch. Der Senat sehe sich weiterhin nur als „Mediator“. Hamburgs städtische Messe will 2014 zeitgleich zur etablierten Leitmesse HusumWind eine eigene Veranstaltung ausrichten. Gespräche über eine Kooperation beider Standorte waren vor zehn Tagen gescheitert. Auch Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) signalisierte nochmals Interesse an einer einvernehmlichen Lösung. „Zwei Messen parallel soll es 2014 nicht geben.“ Einig waren sich die fünf Nord-Minister in der Forderung, die Netzanbindung der Offshore-Windparks schnell zu verbessern. Die Runde schlägt die Gründung einer Netzgesellschaft Nordsee vor, um den überforderten Netzbetreiber Tennet zu unterstützen. Nach dem Wunsch der Ressortchefs soll sich der Bund an dieser Gesellschaft beteiligen. Denkbar sei auch eine Finanzierung des Ausbaus über die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Einhellig lehnten die Minister eine Pkw-Abgabe auf Autobahnen ab. „Für die Küstenländer ist klar, dass sie einem Vorschlag zur Einführung einer Pkw-Maut nicht zustimmen werden“, teilte die Runde mit. Die Maut ist Thema der bundesweiten Verkehrsminister-Konferenz nächste Woche in Cottbus.
mlo Norddeutsche Rundschau
20. September 2012 | 06:50 Uhr | Von bg Henning Baethge Norddeutsche Rundschau
Offenbar reagiert Ministerpräsident Albig (SPD) auf die erhebliche Wut an Schleswig-Holsteins Westküste. Foto: dpa

Offenbar reagiert Ministerpräsident Albig (SPD) auf die erhebliche Wut an Schleswig-Holsteins Westküste. Foto: dpa

Die Eskalation im Streit mit Hamburg um die Windmesse schlägt weitere Wellen. Torsten Albig hat nun die Pläne zur Verklappung von Hafenschlick gestoppt. Den wollten die Hamburger eigentlich südöstlich von Helgoland entsorgen.
Kiel. Der Handel war intern schon ausgemacht: Hamburg darf seinen leicht belasteten Hafenschlick ausnahmsweise noch einmal vor Schleswig-Holsteins Küste südöstlich von Helgoland verklappen - dafür zahlt die Hansestadt über eine Million Euro für eine neue Naturschutzstiftung für das Wattenmeer. So haben es nach Informationen des sh:z Schleswig-Holsteins grüner Umweltminister Robert Habeck und Hamburgs parteiloser Wirtschaftssenator Frank Horch letzte Woche vereinbart. Doch jetzt hat die Kieler Landesregierung das Geschäft auf ihrer Kabinettssitzung an diesem Dienstag gestoppt. "Das Thema wurde von der Tagesordnung gestrichen", bestätigt Ministerpräsident Torsten Albigs Sprecher Carsten Maltzan dem sh:z auf Anfrage. Und Habeck sagt: "Es gibt noch Beratungsbedarf." Zwar wollen sich beide nicht dazu äußern, ob der Beschluss wegen der jüngsten Eskalation im Streit mit Hamburg um die Husumer Windmesse getroffen wurde. Doch offenbar reagieren Albig und Habeck auf erhebliche Wut an Schleswig-Holsteins Westküste. Dort ist man über die unversöhnliche Haltung der Hamburger Messe erzürnt, die trotz mehrerer Schlichtungsversuche fest entschlossen ist, der etablierten Windkraft-Leitmesse im nordfriesischen Husum in zwei Jahren mit einer Gegenveranstaltung den Rang abzulaufen. "Das ist Rambo-Mentalität!", schimpft Nordfrieslands Landrat Dieter Harrsen im Gespräch mit dem sh:z. Er warnt die Kieler Koalition deshalb davor, der Hansestadt die Entsorgung des mit Schwermetallen belasteten Hafenschlamms in der Nordsee zu erlauben: "Wenn die Landesregierung beim Hafenschlick jetzt einen Kompromiss mit Hamburg eingeht, dann gibt’s Krawall an der Küste", droht Harrsen, der auch Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste ist. Anders sähe es aus, wenn Hamburg auf die Windmesse 2014 verzichtet, sagt Harrsen: "Dann würde ich mich dafür einsetzen, dass der Schlick noch einmal in der Nordsee abgeladen werden darf." Eine rasche Lösung wäre für Hamburgs Hafen wichtig: Die Zufahrten zu den Containerterminals am Köhlbrand sind dieses Jahr besonders stark verschlammt und müssen dringend ausgebaggert werden - sonst können große Schiffe die Liegeplätze bald nicht mehr ansteuern. Die beim Baggern anfallenden 600.000 Kubikmeter leicht giftigen Schlicks wollte Hamburg ursprünglich bei St. Margarethen nahe Brunsbüttel in die Elbe kippen. Nun sollte der Schlamm aber doch weiter draußen vor Helgoland deponiert werden - bis das Kieler Kabinett die Pläne jetzt ganz gestoppt hat.
Norddeutsche Rundschau
http://www.maritimheute.de/seaports-of-niedersachsen-prasentieren-logistiklosungen-fur-die-windenergie-branche/
AA Tauziehen um die Energiewende
Land will freie Hand bei der Strom-Produktion – Bund beansprucht Führungsrolle:
Stürmische Zeiten auf der Husumer Windmesse Husum
Politisches Kräftemessen bei Eröffnung der Husumer Windmesse
husum
Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hat an Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) appelliert, Schleswig-Holstein bei der Energiewende nicht auszubremsen. „Lassen Sie uns den Windstrom mit Vorzug dort ernten, wo der Wind weht, und das ist im Norden“, sagte Albig gestern zur Eröffnung der 13. Husumer Windmesse. Altmaier hingegen sorgt sich weiter wegen der Überkapazitäten und beansprucht für den Bund eine stärkere Führungsrolle. Diese wahrzunehmen, „ist in der Vergangenheit möglicherweise versäumt worden“, monierte er. Der Bundesumweltminister präzisierte, er habe nie gefordert, das Wachstum der Windenergie speziell im Norden zu drosseln. Wohl aber habe er darauf hingewiesen, dass die Pläne der Bundesländer nicht zueinander passten: zehn einschließlich Schleswig-Holstein hätten erklärt, Strom aus erneuerbaren Energien exportieren zu wollen – doch 14 planten, sich selbst zu versorgen. Das, so Altmaier, liefe unterm Strich darauf hinaus, dass die Ausbaupläne des Bundes um 60 Prozent überschritten würden. Seine Aufgabe sei es, „das Wachstum so zu organisieren, dass die einzelnen Teile ineinander greifen“. Es gehe um ein Gesamtkonzept darüber, wer in welchen zeitlichen Dimensionen garantiere, welche Menge Strom abzunehmen. Zur Aufforderung Albigs, ein höheres Tempo vorzulegen, verwies Altmaier auf Abstimmungsbedarf mit 16 Amtskollegen auf Länder- und 27 auf EU-Ebene – und konnte sich einen Seitenhieb auf den Streit zwischen Husum und Hamburg um die künftige Ausrichtung der führenden Windmesse der Welt nicht verkneifen: Im Gegensatz zu seinen vielen Verhandlungspartnern im In- und Ausland müsse sich Albig „doch nur mit seinem Parteifreund Olaf Scholz an einen Tisch setzen und ihn überzeugen, dass die Messe in Schleswig-Holstein bleibt“. Einmischen in den Standort-Streit wolle er sich nicht, bekundete aber: In zwei Jahren lasse er sich gern wieder als Umweltminister nach Husum einladen. Zuvor hatte Albig Hamburg erneut zum Einlenken aufgerufen. „Das ist doch verschenkte Energie“, sagte er über die Pläne aus der Hansestadt, dort ab 2014 eine Konkurrenz-Schau zur „Husum Wind“ aufzuziehen. Grundsätzlich signalisierte der Ministerpräsident indes die Bereitschaft, den Fehdehandschuh aufzunehmen: „Dann wird Husum, unterstützt durch die Landesregierung, Antworten am Markt geben. Hier sehen Sie Hightech in echt und nicht nur im Video.“ Husum ist derzeit mit 1116 Ausstellern Marktführer weltweit. Eine Antwort fand die Landesregierung gestern auch auf Altmaiers Sorge, es könnte nicht genügend Abnehmer für Nord-Strom geben. Energiewendeminister Robert Habeck veröffentlichte eine gemeinsame Erklärung mit seinem Stuttgarter Amtskollegen Franz Untersteller (beide Grüne): „Altmaier soll aufhören, Länder gegeneinander auszuspielen, um von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken“, heißt es darin. „Baden-Württemberg will den Windstrom aus Schleswig-Holstein.“ Das Land im Südwesten werde seine Versorgungssicherheit mit modernen Gaskraftwerken lediglich flankieren.
Frank Jung Norddeutsche Rundschau
A )Stürmische Zeiten auf der Husumer Windmesse
Husum
B) Um die Anbindung von Offshore-Anlagen in der Nordsee an das deutsche Stromnetz zu sichern, haben sich Deutschland und die Niederlande auf einen Kompromiss geeinigt. Netzbetreiber Tennet darf sich Milliardeninvestitionen sichern.
Die nordfriesische Kreisstadt Husum rückt ab morgen wieder für fünf Tage ins Zentrum der Windenergie-Welt. Zu der Messe werden 36 000 Besucher aus rund 90 Nationen in der Kleinstadt erwartet. 1116 Aussteller zeigen alles rund um die Windenergie: Kraftwerke und Komponenten, Dienstleistungen und Zulieferungen, Finanzierung und Forschung. Was vor 23 Jahren als regionales Treffen von Landwirten in der Husumer Viehauktionshalle begann, ist ein globales Ereignis geworden. Das besondere Flair, den Geist von Husum, loben und schätzen die Besucher aus aller Welt. Die Husumer haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um den Erfolg der Messe zu sichern. Sieben Leichtbauhallen stehen dort, wo sonst Pferde weiden, 6900 Parkplätze für die Autos der anreisenden Besucher sind hergerichtet. Der Vorteil der Messe ist vor allem der Standort inmitten eines Hotspots der Windenergie. In 60 Kilometer Umkreis stehen rund 1400 Windkraftanlagen aller Art und können im Praxisbetrieb besichtigt werden: Ein einziger großer Showroom. Doch die Lage der Husumer Messe ist deutlich schwieriger geworden.Ein Teil der Branche wünscht sich schon länger einen Umzug nach Hamburg. Gestern wurde nun bekannt, dass die Vermittlungsgespräche zwischen Hamburg und Husum über den Standort der Windmesse gescheitert sind. Damit wird es wohl 2014 zwei konkurrierende Messen geben. Zum Scheitern der Verhandlungen erklärte gestern Detlef Matthiessen, energiepolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion: „Die Hamburger Pfeffersäcke haben die Verhandlungen abgebrochen. Hamburg betreibt eine brutale Politik der vollendeten Tatsachen. Verhandeln wollten die nie.“ Das Verhalten sei „ein maximaler Angriff auf Schleswig-Holstein. Das ist das Gegenteil von Zusammenarbeit und norddeutscher Kooperation.“ Für den Hamburger Regierungschef Olaf Scholz (SPD) sei „Norddeutsche Kooperation das, was Hamburg nützt“, sagte Matthiessen weiter. Der Versuch, sich auf Schleswig-Holsteins Kosten einen wirtschaftlichen Vorteil zu organisieren, werde fehlschlagen. Morgen wird sich Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) wohl kritische Fragen anhören müssen, wenn er die Messe gemeinsam mit Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD) eröffnet. Der Minister hatte vor kurzem darüber nachgedacht, ob es nicht ratsam sei, wegen der Engpässe im Stromnetz beim Ausbau der Windenergie auf die Bremse zu treten.
sh:z/dpa Norddeutsche Rundschau
Um die Anbindung von Offshore-Anlagen in der Nordsee an das deutsche Stromnetz zu sichern, haben sich Deutschland und die Niederlande auf einen Kompromiss geeinigt. Netzbetreiber Tennet darf sich Milliardeninvestitionen sichern.
© Bild: 2012 FTD
 
Die niederländische Regierung lenkt im Streit über weitere Investitionen in die Anbindung von Offshore-Windparks an das deutsche Stromnetz ein. Der niederländische Wirtschaftsminister Maxime Verhagen sagte, seine Regierung sei bereit zu erlauben, dass der Netzanbieter Tennet weitere Investoren in die Projekte einbeziehe, etwa große Versicherungen. Verhagen traf sich am Donnerstag mit dem deutschen Ressortchef Philipp Rösler in Den Haag.
Der niederländische Staatskonzern Tennet ist maßgeblich für die Anbindung der Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee zuständig, seit er vor zwei Jahren das Übertragungsnetz von Eon gekauft hat.
Den Verträgen zufolge wäre Tennet eigentlich verpflichtet, genehmigte Windparks in der Nordsee innerhalb von 30 Monaten an das deutsche Stromnetz anzuschließen. Bei der Umsetzung hapert es allerdings bislang. Rösler sprach von einem "Durchbruch" in einem für die deutsche Energiewende zentralen Feld. Mit der Klärung der Haftungsfrage bei Ausfällen von Netzen und der nun absehbaren Lösung des Finanzierungsproblems bei Netzanbindungen sei der Weg frei für den dringend notwendigen Ausbau der Windenergie auf See, sagte der FDP-Politiker. Das Kabinett soll noch im August darüber entscheiden. "Tennet Deutschland kann und will auch mehr Privatkapital für künftige Investitionen akquirieren", sagte Verhagen "Dagegen hat die niederländische Regierung überhaupt keine Einwendungen." Voraussetzung seien verlässliche Regeln und Planungssicherheit.
Rösler äußerte Verständnis, dass die niederländische Regierung keine Kapitalerhöhung bei Tennet vornehmen könne, um die riesigen Finanzierungsvolumen für die Netzanbindungen in der Nordsee aufzubringen. Umso vernünftiger sei es, Kapital für die vier oder fünf konkreten Anbindungsvorhaben durch weitere Private Investoren zu suchen. Interesse gibt es nach Angaben aus Ministeriumskreisen bereits von großen institutionellen Anlegern, wie Versicherungen.
  Offshore-Windpark in der Nordsee. Kanzlerin Merkel ist für eine Stärkung der Offshore-Windenergie-Förderung.
Anreize für Investitionen werden
Tennet steht in Deutschland in der Kritik. Hauptvorwurf ist, dass die Gesellschaft aufgrund einer zu schwachen Finanzierungskraft mit der Anbindung der Offshore-Anlagen nicht im Zeitplan liege. Es geht dabei um Investitionen von 15 Mrd. Euro. Ein staatliches Engagement Deutschlands bei der Netzanbindung und deren Finanzierung, etwa über die Staatsbank KfW, hat Rösler wiederholt abgelehnt. Er sagt, dass dies eine Sache privater Investoren sei.
In deutschen Regierungskreisen gibt es zudem Bemühungen, die Eigenkapital-Regelungen (Solvency II) für Versicherungen insofern zu ändern, dass Engagements in der Netzinfrastruktur im Offshore-Bereich schwächer unterlegt werden müssen als bislang geplant. Dadurch würden Investitionen für Versicherungen in die Energieprojekte attraktiver. Gespräche dazu würden bereits mit Vertretern der EU geführt, hieß es.
Nordex verzeichnet im ersten Halbjahr leichtes Umsatzplus Im ersten Halbjahr 2012 hat die Nordex-Gruppe ihren Umsatz um 4,4 Prozent auf EUR 421,1 Mio. erhöht (2011: EUR 403,3 Mio.). Dieses Wachstum wurde von der Stammregion Europa getragen, wo Nordex um 17,2 Prozent auf EUR 338,2 Mio. zulegte. Beim Auftragseingang erreichte Nordex mit EUR 522 Mio. sein gutes Vorjahresniveau. Damit entwickelte sich die Gruppe besser als die Windindustrie insgesamt, die im Neugeschäft ein Minus von rund 30 Prozent verzeichnete. Der starke Auftragseingang führte zu einem 50 prozentigen Anstieg des Bestands an festfinanzierten Aufträgen auf EUR 873 Mio. (30. Juni 2011: EUR 581 Mio.). Inklusive sogenannter bedingter Aufträge von EUR 1,4 Mrd. betrug der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag damit insgesamt EUR 2,3 Mrd. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) reduzierte sich im ersten Halbjahr 2012 auf EUR -13,1 Mio. (Vorjahr: EUR 1,6 Mio.). Wesentlich war dabei der Druck auf die Turbinenpreise und mangelnde Auslastung der Kapazitäten. Durch das unterjährig gestiegene Geschäftsvolumen und eine um 2,4 Prozentpunkte verbesserte Brutto-Marge reduzierte sich der Verlust im zweiten Quartal auf EUR 4,2 Mio. (Q1/2012: EUR 9,0 Mio.). Zudem wirkte sich der Rückgang der Strukturkosten um 14 Prozent auf Mio. 94,7 Mio. (2011: EUR 109,8 Mio.) positiv aus. Dies ging auf den sinkenden sonstigen betrieblichen Aufwand zurück. Das Ergebnis entwickelte sich in den Segmenten unterschiedlich. In Europa verbesserte sich der operative Gewinn zweistellig. Nach Zinsen und Steuern betrug der Konzernverlust EUR 23,3 Mio. (2011: EUR -4,1 Mio.). Die Anarbeitung vieler kurzfristig zu liefernder Projekte führte wie geplant zu einer vorübergehenden Bindung von Liquidität, diese reduzierte sich zum Bilanzstichtag auf EUR 175,1 Mio. (31.12.2011: EUR 212,0 Mio.). Das Working Capital verbesserte sich um 7,5 Prozent auf EUR 236,3 Mio. (31.12.2011: EUR 255,4 Mio.). Der operative Cashflow stieg deutlich auf EUR -4 Mio. (Vorjahr: EUR -122,4 Mio.). Für das Geschäftsjahr 2012 erwartet Nordex weiterhin einen Umsatzanstieg auf EUR 1,0 Mrd. bis EUR 1,1 Mrd. (2011: EUR 921 Mio.). Dieses Volumen ist im Wesentlichen über den Bestand fester Aufträge gedeckt. Voraussetzung für das Erreichen der oberen Bandbreite ist dabei die beschleunigte Abwicklung von Projekten. Im ersten Halbjahr hatte sich der Eingang einzelner Aufträge kundenseitig verschoben. Für das zweite Halbjahr geht der Vorstand von weiteren neuen Aufträgen im Volumen von nochmals EUR 480 Mio. bis EUR 580 Mio. aus. Damit hält er an seinem Ziel fest, in 2012 einen Auftragseingang von bis zu EUR 1,1 Mrd. zu erzielen. Durch die im zweiten Halbjahr steigende Auslastung soll der operative Gewinn auf 1 bis 3 Prozent steigen.

Neubauserie für den Offshoremarkt

09.08.2012
Der Rumpf des rund 19 m langen Windfarm Katamarans (Foto: Veka-Group)
Die Veka-Group aus dem niederländischen Werkendam baut eine Serie spezieller Katamarane für den Offshoremarkt.
Die für das Crewtendering entwickelten Neubauten vom Typ Windfarm Katamaran bieten Platz für jeweils zwölf Passagiere und drei Besatzungsmitglieder. Die Katamarane weisen eine Länge von 19,40 m, eine Breite von 7 m und einen Tiefgang von lediglich 1 m auf. Je zwei MTU-Motoren des Typs 8V2000 M72 treiben zwei Wasserjetantriebe vom Typ Hamilton Jet HM 571 an und sorgen für eine Geschwindigkeit von bis zu 26 kn. Auf der 73 m² großen Decksfläche können drei 10' Container transportiert werden, zwei auf dem Vordeck und einer hinter dem Deckshaus. Die Unterkünfte für Passagiere und Crew wurden nicht auf den Rumpf aufgebaut, sondern in diesen integriert. Dadurch soll die Konstruktion Unternehmensangaben zufolge nicht nur stabiler sein, sondern auch leichter als bei herkömmlicher Bauweise. Im Dach der Steuerkabine sind drei Fenster integriert. Auf diese Weise wird die Sicht nach oben gewährleistet. Das ist insbesondere beim Anlegen und bei der Übernahme von Passagieren von Windkraftanlagen von Vorteil. Die Übergabe des ersten Neubaus soll bereits Mitte September erfolgen.
Nachrichten
Hamburg gründet Windrad-Uni
Hamburg
Hamburg kommt auf dem Weg zum wichtigsten Standort der Windradindustrie in Europa immer besser voran: Die örtliche Fachhochschule baut einen Campus für Forschungs- und Ausbildungslabors für Windenergie. Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) erklärte, der sogenannte Energie-Campus sei „Ausdruck und ein wichtiger Baustein der Politik des Senats, Hamburg zu einer Innovationsmetropole in Europa zu entwickeln“. Das Projekt wird mit rund sieben Millionen Euro Steuergeldern finanziert. Zuletzt hatten immer mehr weltweit tätige Konzerne Windkraftsparten nach Hamburg verlegt: Zuletzt hatte der koreanische Konzern Samsung Heavy Industries angekündigt, seine europäische Forschungs- und Entwicklungszentrale für Windkraft in Hamburg anzusiedeln. Firmen wie Siemens, General Electric, Nordex, Repower und Vestas haben dort Niederlassungen.
dapd

Ausbauziele nicht erreichbar

Flaute bei den Meereswindparks

03. August 2012 | 06:53 Uhr | Von Henning Baethge Norddeutsche Rundschau Hauptstadtkorrepondent
Windpark-Projekte vor Schleswig-Holstein. Grafik: sh:z

Windpark-Projekte vor Schleswig-Holstein. Grafik: sh:z

Hamburg / Kiel. Thomas Meerpohl zeigte sich am Donnerstag hochzufrieden "Wir freuen uns sehr, dass der Bau unseres Nordsee-Windparks Global Tech I in Kürze losgeht", sagte der Chef der gleichnamigen Betreibergesellschaft in Hamburg. Noch im August will Global Tech I die ersten Turm-Fundamente im 40 Meter tiefen Meer 100 Kilometer nördlich der ostfriesischen Insel Borkum verankern. Mit 80 Turbinen und einer installierten Leistung von 400 Megawatt werde der Park ab Ende nächsten Jahres "einen wichtigen Beitrag zur Energiewende" beisteuern, sagte Meerpohl. Eine gute Nachricht - doch sie darf nicht davon ablenken, dass der Ausbau der Offshore-Windkraft in Deutschland ansonsten weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Rotoren mit einer Gesamtleistung von gerade mal 45 Megawatt sind im ersten Halbjahr 2012 auf dem Meer in Betrieb gegangen; insgesamt sind damit jetzt 200 Megawatt am Netz. "Das ist höchst unbefriedigend - da muss man gar nicht drum herum reden", räumt Thorsten Herdan ein, Chef des Anlagenbauerverbands VDMA Power Systems. Schließlich hat die Bundesregierung das Ziel ausgerufen, bis 2020 im Zuge der Energiewende Windparks mit einer Leistung von zusammen 10.000 Megawatt in Nord- und Ostsee aufzustellen. "Diese Marke werden wir nicht erreichen können", sagt Herdan nun. Allenfalls 7000 Megawatt hält die Branche noch für möglich. An der Misere seien nicht die Investoren schuld, sondern der Bund und der für die Nordsee zuständige Netzbetreiber Tennet, Tochter eines holländischen Staatsunternehmens. DMA-Chef Herdan sieht den Bund am Zug Tatsächlich leiden die Planer der Offshore-Parks vor allem unter dem Fehlen von Netzanschlüssen zum Festland. "Wir brauchen endlich Steckdosen im Meer", sagt Herdan. Doch der Bau der Umspannwerke und Seekabel ist aufwendig; Tennet kommt kaum voran. Der Stromkonzern RWE hat daher erst kürzlich den Bau einer Windfarm vor Niedersachsen um ein halbes Jahr verschoben. Auch vor Schleswig-Holsteins Küste gibt es Schwierigkeiten. Die drei Parks nördlich von Helgoland gehen ohnehin schon mindestens ein Jahr später ans Netz als einst geplant. Nun droht auch fast ein halbes Jahr Verzögerung bei dem vor Sylt projektierten Windfeld "Dan Tysk". Denn die benachbarte Umspannstation "Sylwin1" wird nicht wie vorgesehen im Frühjahr 2014 fertig, sondern erst bis zu fünf Monate später. VDMA-Chef Herdan sieht daher den Bund am Zug. Tennet allein könne die Anschlussprobleme nicht lösen: "Wie soll ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von einer Milliarde Euro ein Investitionsvolumen von 15 Milliarden stemmen?", fragt er. Immerhin haben Umweltminister Peter Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) kürzlich erste Eckpunkte für ein Gesetz vorgelegt, das Tennet entlasten soll, indem es dem Netzbetreiber erlaubt, die Haftungskosten für Störungen oder die verspätete Einrichtung von Anschlüssen auf die Stromkunden zu überwälzen. Auch Robert Habeck sieht den Bund in der Pflicht  Doch Herdan reicht das nicht: "Auf die Finanzierungsprobleme hat die Regierung noch keine Antwort." Zudem mahnt er mehr Tempo an: "Das Gesetz sollte vor der Sommerpause vorliegen - aber bis heute gibt es nicht mal einen Referentenentwurf." Der Bund müsse seinen Worten endlich Taten folgen lassen. "Schon jetzt kosten die Verzögerungen die Investoren einige hundert Millionen Euro." Schließlich seien viele Offshore-Komponenten längst fertig und bezahlt, könnten aber nicht installiert werden. Auch der Kieler Energieminister Robert Habeck (Grüne) sieht den Bund in der Pflicht. "Der Ausbau der Offshore-Windkraft stockt seit Jahren - die politische Verantwortung dafür liegt in Berlin." Der Bund müsse endlich alle Beteiligten an einen Tisch bringen.
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BLG auf der HUSUM WindEnergy 2012 Auf der HUSUM WindEnergy 2012 präsentiert die BLG WindEnergy Logistics ihre Logistikleistungen für die Offshore-Branche auf dem 400 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand 2B09 der WAB in der Eingangshalle. Zum Spektrum der BLG gehören Organisation und Steuerung der Logistikketten von Beschaffung und Produktion über Lagerung und Transport bis zur Montage auf See. In Bremerhaven hat die BLG einen Offshore-Terminal eingerichtet, auf dem auch bis zu 900 Tonnen schwere und 65 Meter hohe Gründungsstrukturen für Offshore-Anlagen bis zur Verladung auf die Errichterschiffe zwischengelagert werden. Die so genannten Tripods für die Offshore-Felder Global Tech 1 und Trianel Windpark Borkum transportiert die BLG mit dem Spezial-Ponton OFFSHORE BHV I von den Herstellern Weserwind im Fischereihafen und SIAG in Emden zum Offshore-Terminal. Dort erfolgen teilweise noch die Endfertigung und anschließend die Lagerung bis zur Verladung auf die Errichterschiffe.

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HUSUM WindEnergy 2012 trägt das offizielle WindMade Label

Mit der Auszeichnung durch das WindMade Label unterstreicht die HUSUM WindEnergy 2012 ihr Engagement für den Einsatz erneuerbarer Energien.

Das WindMade Label wird von einer Non-Profit-Organisation ausschließlich an Unternehmen vergeben, die einen Teil ihres Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen – bei Veranstaltungen müssen es sogar 100% sein, um das Label zu erhalten. Als internationale Leitmesse der Windenergie bekennt sich die HUSUM WindEnergy 2012 nicht nur zu seiner führenden Rolle im internationalen Austausch der Windbranche, sondern auch zu seiner leitenden Funktion, wenn es heißt, den direkten Einsatz von Windenergie zu unterstützen.

Bereits seit 1989 manifestiert sich in Husum der Pioniergeist und die Begeisterung für Windenergie in der alle zwei Jahre stattfindenden Messe HUSUM WindEnergy. Mittlerweile ist nicht nur die Branche aus ihren Kinderschuhen gewachsen, sondern auch die einhergehende Verantwortung eines jeden Unternehmens, das Potential der erneuerbaren Energien zur Unterhaltung und Herstellung ihrer Produkte zu nutzen. Als Plattform für den internationalen Austausch der Windindustrie dient die HUSUM WindEnergy traditionell dem stetigen Ausbau der Windkraft weltweit. Darum hat sich die Messeveranstaltung 2012 für das WindMade Label beworben, um ein erkenntliches Zeichen zu setzen, wenn es um den Betrieb der Messe selbst geht. Denn mit dem WindMade Label haben Unternehmen und Veranstalter die Möglichkeit erhalten, ihren direkten Einsatz von erneuerbaren Energien offen nach außen zu kommunizieren und sich damit abzusetzen.

Die Non-Profit-Organisation des WindMade Labels vergibt dieses Zertifikat ausschließlich an Veranstaltungen, die ihren Energieverbrauch alleinig aus erneuerbaren Energien beziehen. Um mit dem WindMade Label ausgezeichnet zu werden, muss eine Veranstaltung zu 100% mit erneuerbarem Strom betrieben werden, von dem der größte Anteil aus Windstrom stammen muss.

Für die HUSUM WindEnergy beinhaltet dies die Vorbereitung der Veranstaltung von Seiten der Messe Husum, den Stromverbrauch der Messe und des Kongresses, als auch die Empfänge und Dinners, die Teil der Veranstaltung sind. Um die hohen Anforderungen von WindMade zu erfüllen, investiert die HUSUM WindEnergy in GoldPower Zertifikate aus einem Windenergieprojekt in Taiwan, die den gesamten Stromverbrauch abdecken werden.

Die HUSUM Wind Energy 2012 ist die erste deutsche WindMade-Veranstaltung

Seit Beginn der Vergabe des WindMade Labels im November 2011 haben sich bereits bedeutende Unternehmen wie die Deutsche Bank, Motorola Mobility, Vestas Wind Systems, Better Place und viele andere verpflichtet, sich als WindMade zertifizieren zu lassen. Die HUSUM WindEnergy ist nun 2012 die erste deutsche Veranstaltung, die das Label trägt. „Wir freuen uns 2012 die Messe durch das WindMade Label auszeichnen zu können. Die WindMade Organisation korrespondiert hervorragend mit unserem Anspruch, den Einsatz von Windenergie und anderen erneuerbaren Energien für alle attraktiv zu machen.

Als weltweit einflussreichste Messe für Windenergie besitzt die HUSUM WindEnergy internationale Strahlkraft, so dass sie das WindMade Label auch als Botschaft an andere Unternehmen und Veranstaltungen der Branche weiterträgt.“, betont Messechef Peter Becker. Henrik Kuffner, CEO von WindMade, fügt hinzu “Wir sehen mit Stolz, dass die HUSUM WindEnergy 2012 das WindMade-Label trägt, und somit deutlich macht, dass sich Windenergie mittlerweile für viele Stromnutzer zur beliebtesten Energiequelle entwickelt hat – nicht nur für Veranstaltungsorganisatoren, sondern auch für große und kleine Unternehmen in vielen verschiedenen Branchen

. Global Tech I Finanzierung als Wind Deal of the Year 2012 ausgezeichnet

Das internationale Magazin Environmental Finance hat die Finanzierung des Nordsee-Windparks Global Tech I als „Wind Deal of the Year 2012“ ausgezeichnet. Nur zehn Projekte aus unterschiedlichen Branchen wurden für ihre Finanzierung in den letzten zwölf Monaten anerkannt. Die Projektgesellschaft Global Tech I Offshore Wind GmbH konnte im vergangenen Jahr ein Bankenkonsortium aus 16 internationalen Geschäftsbanken sowie die Europäische Investitionsbank und die KfW für die Finanzierung des erforderlichen Fremdkapitals von über einer Milliarde Euro gewinnen. Über den Zeitraum von zwei Jahren hatten die Beteiligten die Vertragsdetails ausgearbeitet und verhandelt. Global Tech I ist in Deutschland der erste Offshore-Windpark mit einer Leistung von 400 Megawatt, der frei am Kapitalmarkt finanziert wird. „Global Tech I hat Maßstäbe in der Kreditfinanzierung von Offshore-Windparks gesetzt,“ so Mark Nicholls, Herausgeber von Environmental Finance. „Die Projektgesellschaft hat exzellente Arbeit geleistet, die Finanzierungsrisiken des Projekts zu minimieren. Den Konsortialführern des Bankenkonsortiums können wir gratulieren, da sie es geschafft haben, in einem herausfordernden Marktumfeld 18 Banken zusammen zu halten.“ Thomas Meerpohl, Kaufmännischer Geschäftsführer der Global Tech I Offshore Wind GmbH: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung unseres Finanzierungsmodells. Die Offshore-Branche leistet in allen Bereichen wahre Pionierarbeit, das erfordert ein hohes Engagement der Beteiligten. Bei Global Tech I fangen wir in wenigen Wochen an, im Windfeld zu bauen. Wir sind überzeugt, dass wir mit unserem offshore-erfahrenen und hoch motivierten Team den Windpark erfolgreich errichten werden. Die ersten Offshore-Projekte sind entscheidende Meilensteine für das Gelingen der Energiewende.“ Der Nordsee-Windpark Global Tech I ist mit 80 Windturbinen von AREVA Wind und einer installierten Leistung von 400 Megawatt ein Großkraftwerk. Im Jahr 2011 haben sechs dieser Windenergieanlagen im Testpark alpha ventus 135 Gigawatt Strom erzeugt. Das entspricht 4.500 Vollbetriebsstunden im Jahr. Zum Vergleich: An guten Windpark-Standorten an Land werden zwischen 1.800 und 2.300 Vollbetriebsstunden erzielt. Die Finanzierung des Windparks Global Tech I wurde bereits durch die beiden Fachmagazine Infrastructure Journal und Project Finance International (PFI) gewürdigt.

McAllister für mehr Unterstützung bei Offshore

Staatshilfe für Netzausbau gefordert

Mittwoch, 11. Juli 2012
Mangelnde Eigenkapitalausstattung beim Netzbetreiber führen zu Problemen. Archivfoto: alpha ventus
Mangelnde Eigenkapitalausstattung beim Netzbetreiber führen zu Problemen. Archivfoto: alpha ventus
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat seine Forderung nach einer Offshore-Netzgesellschaft unter Beteiligung des Bundes bekräftigt, um so den Netzausbau zu forcieren. Die von Altmaier und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) vorgelegten Eckpunkte für Haftungsregelungen bei Anschlussproblemen von See-Windparks seien wichtig, sie müssten rasch Gesetz werden. Daneben sei aber die mangelnde Eigenkapitalausstattung beim Netzbetreiber TenneT weiterhin ein großes Problem. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"  

Fortschrittsbericht Offshore-Wind

Die Größen der Windkraftbranche entscheiden sich für die HUSUM WindEnergy 2014. Schon heute, gut zwei Jahre vor der internationalen Leitmesse in Husum, ist die Hälfte der Ausstellungsfläche verbindlich verteilt. Die Ausgabe 2012 steht in knapp einem Vierteljahr vor der Tür und mit ihr müssen diverse Infrastrukturprojekte zum Abschluss gebracht werden.

Kurz vor der 2012er Ausgabe des internationalen Wind-Branchentreffens im September, zieht die Messe Husum & Congress eine Zwischenbilanz. „Für dieses Jahr sind wir schon längst ausgebucht und auch für die darauffolgende HUSUM WindEnergy in 2014 sind bereits 50 Prozent unserer Ausstellungsflächen fix vergeben“, kommentiert Peter Becker, Geschäftsführer der Messe Husum & Congress, die Ausstellerentwicklung. Demnach haben sich verschiedene Branchengrößen bereits einen Platz für 2014 gesichert: Darunter die internationalen Anlagenhersteller Samsung, Vestas, Enercon, Vensys, aber auch bedeutende Zulieferer wie WKN und Beckhoff Automation.

Für Vensys Vorstandsvorsitzenden Herrn Dipl. Ing. Jürgen Rinck liegen die Vorteile am Standort Husum auf der Hand: „Die HUSUM WindEnergy ist die Mutter aller Windmessen. Wir sind seit dem Jahre 2005 dabei und setzen auch 2014 auf Husum. Husum ist die traditionsreichste Messe unserer Branche und zeichnet sich durch einen hohen Grad an Internationalität aus. Wir schätzen besonders die optimistische, fröhliche und mitreißende Stimmung der HUSUM WindEnergy, die wohl die beste Basis für die Präsentation erfolgreicher Projekte ist.

Derzeit befinden sich eine neue Zufahrtsstraße, eine Logistikhalle und ein Parkplatz für zusätzliche 1.000 PKWs im Bau. Die Arbeiten werden pünktlich zum September abgeschlossen sein. „Wir investieren insgesamt 450.000 Euro in unser Messegelände. Die 36.000 Besucher werden wir dadurch problemlos bewältigen“, sagt Peter Becker. Ein neuer Funkmast steht bereits auf dem Messegelände und wird alle Hallen mit Glasfaseranbindung ans Internet bringen. Ab Mitte Juli beginnt der Aufbau der modernen Leichtbauhallen, die mit effizienter Klimatechnik ausgerüstet wurden. Spätestens dann wird die Vorfreude der Husumer auf „ihre Messe“ ausbrechen. „Wir freuen uns auch schon. Das wird mit 1.200 Ausstellern die größte HUSUM WindEnergy seit der ersten Windmesse 1989“, sagt Becker.

Hafengesellschaft Bremenports

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Von Krischan Förster

Bremen. Die "Maersk Flensburg" hat Donnerstagmittag an der Bremerhavener Containerkaje festgemacht. Um 14.35 Uhr war’s genau. Das alles ist im Internet zu erfahren, auf der neuen Seite der Bremer Hafengesellschaft Bremenports.

Stündlich werden alle Schiffspositionen auf der Weser aktualisiert. Wer eines der Symbole anklickt, erhält Informationen über den Namen, die Ankunftszeit, den Liegeplatz sowie über den Herkunfts- und Zielhafen.

Denn unter der neuen Rubrik "Schiffe im Hafen" sind alle Frachter, Passagierschiffe und Jachten zu sehen, die gerade in einem der Häfen entlang der Weser liegen oder darauf zulaufen. "Unser Internetauftritt war zehn Jahre alt, da wurde es Zeit, mal alles zu überarbeiten", sagt Marketing-Chef Michael Skiba. Die Schiffspositionen, die alle 60 Minuten aktualisiert werden, sind da nur eine der Neuerungen.

Entstanden ist eine sogenannte Gabelseite, die den interessierten Nutzer per Link entweder zum Angebot der Hafengesellschaft Bremenports oder aber zu Online-Informationen über den Hafenstandort Bremen/Bremerhaven führt. "Wir wollten ein professionelleres Aussehen mit einer einfacheren Handhabung kombinieren", sagt Skiba. Was innerhalb von nur einem Vierteljahr geschehen ist. Kosten: rund 38000 Euro.

Erste Erfolge sind bereits messbar. 111000 Seitenaufrufe wurden in den ersten beiden Monaten gezählt, davor waren es laut Skiba zwischen 70000 und 80000. Schiffe sind aber nur ein Thema, das die Leute anlockt. Integriert in den Internetauftritt ist auch ein Adressverzeichnis mit 1400 Unternehmen, die direkt und indirekt mit dem Hafen zu tun haben – eine Plattform also für jeden, der Ladung verschiffen will und schnell die wichtigsten Kontaktdaten finden kann. Firmen, die einen jährlichen Obolus an Bremenports zahlen, können Neuigkeiten einstellen oder sich zusätzlich mit Logo sowie zusätzlichen Links und Informationen präsentieren.

Außerdem werden sie direkt auf einer Hafenkarte verortet. "Neue Interessenten können wir jederzeit und schnell dazunehmen", sagt Skiba. Auch das neu geschaffene Job-Portal stoße auf große Resonanz.

Aber auch Werbung für die Häfen, die Standortmarke "Via Bremen" und auch für das Dienstleistungsangebot von Bremenports könne nun besser präsentiert werden. Interessant für Fachleute jeglicher Couleur, aber natürlich auch für Laien, die vielleicht einfach nur mal schauen wollen, welche Schiffe im Hafen liegen.

Nur zwei Bewerber für Offshore-Hafen

Bremerhaven. Nur zwei Bewerber sind übrig geblieben: Die beiden Konsortien haben am Mittwoch ihre Angebote für Bau und Betrieb des 200 Millionen Euro teuren Offshore-Terminals bei der Hafengesellschaft Bremenports eingereicht. Dabei handelt es sich um das Logistikunternehmen BLG, das den Schwerlasthafen gemeinsam mit dem Baukonzern Hochtief bauen und betreiben will. Konkurrent ist das Logistikunternehmen Rhenus – dem Vernehmen nach in Zusammenarbeit mit der Strabag.
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Auf der Fläche vor dem Deich soll der Offshore-Hafen entstehen. Frühestens Ende 2014 könnte das Terminal fertig sein. Luftfoto eer
Den Partner wollte Rhenus-Midgard-Chef Michael Appelhans zwar nicht bestätigen, sagte jedoch, dass „ein sehr leistungsfähiges Konsortium zusammengekommen ist“. Die Bewerbung sei fristgerecht eingereicht worden. Das bestätigte auch Sprecher Hartmut Schwerdtfeger für die BLG. Das Bauunternehmen Bunte verzichtete hingegen nach Angaben eines Sprechers auf ein Angebot. Weitere Angaben wollte er jedoch nicht machen. Bunte hatte mit dem Braker Hafenbetreiber J. Müller und dem Hamburger Logistiker Buss ein Konsortium gebildet. Im Gespräch waren zuletzt offenbar bis zu fünf Bewerber. Vereinzelte Investoren aus dem Ausland hatten dem Vernehmen nach angefragt, dann aber doch von dem Hafenprojekt Abstand genommen. Heute sollen die Bewerbungsschreiben geöffnet werden. Das Wirtschaftsressort wollte keine Stellungnahme abgeben. Mit einer endgültigen Entscheidung ist wohl erst im kommenden Jahr zu rechnen. Frühestens Ende 2014 soll der neue Schwerlasthafen fertig sein. Der Spezialhafen für die Windkraft-Unternehmen, der bislang ausschließlich mit privatem Geld finanziert werden soll, hat nun doch gute Chancen auf eine Finanzspritze des Bundes.  

Treffen mit der Kanzlerin

„Es gibt eine Erklärung der Ministerpräsidenten“, hatte Regierungschef Jens Böhrnsen (SPD) gesagt. Die Einigkeit war nicht einfach herzustellen. Aber mit ihr steigen die Chancen gewaltig, die Zustimmung auch der Bundesregierung zu bekommen. Bereits am 14. Juni besteht dazu die Möglichkeit. Dann treffen erneut die Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin zusammen. (vda) Windkraft Schleswig Holstein (1) Offschore windparksbau Gespräche über Europazentrale für die Windkraft in Hamburg Samsung

Maßnahme kostet rund sieben Millionen Euro

Cuxhaven baut Liegeplatz für Offshore-Schiffe aus

Samstag, 18. Februar 2012
Im Hafen soll ein Liegeplatz für Jack-Up-Schiffe hergerichtet werden. Foto: RePower
Im Hafen soll ein Liegeplatz für Jack-Up-Schiffe hergerichtet werden. Foto: RePower
Cuxhaven will mit einer Millioneninvestition seine Position als Standort für die Offshore-Windenergie ausbauen. Ein Liegeplatz im Hafen soll für sogenannte Jack-up-Schiffe hergerichtet werden, teilte der genehmigende Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz am Donnerstag in Norden mit. Die Schiffe werden zum Transport von Bauteilen und zum Aufbau der Windkraftanlagen auf hoher See eingesetzt. Sie verfügen über absenkbare Stelzen, mit denen sie sich am Meeresgrund abstützen können. Der Liegeplatz in Cuxhaven benötigt keine neue Verladekräne, aber der Kai wird verstärkt. Der Umbau soll rund sieben Millionen Euro kosten. "Es bestehen Planungen zu einer Vielzahl von Offshore-Windparks, die nach ihrer Fertigstellung jeweils mehrere hundert Megawatt Leistung aufweisen werden", begründete Umwelt- und Energieminister Stefan Birkner (FDP) den Ausbau. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht" (17. Februar)  
Der vorgesehene Ausbau der Windenergie bis 2020 auf 10.000 Megawatt Leistung sei "auf keinen Fall" machbar, so Bünting. Foto: Siemens
Der vorgesehene Ausbau der Windenergie bis 2020 auf 10.000 Megawatt Leistung sei "auf keinen Fall" machbar, so Bünting. Foto: Siemens
Fehlende Netzanschlüsse sorgen für Verzögerungen beim Ausbau von Offshore-Windparks. Der Energieversorger RWE will jetzt die Arbeiten am Windpark Nordsee Ost strecken. Grund seien Verzögerungen beim Netzanschluss, sagte Hans Bünting, Finanzchef der Ökostromsparte RWE-Innogy dem "Weser-Kurier" (Donnerstagausgabe). Die Netzgesellschaft Tennet hatte RWE signalisiert, dass es zu Verzögerungen komme. RWE geht von einem Jahr aus. Der von der Bundesregierung vorgesehene Ausbau der Windenergie vor der deutschen Küste bis 2020 auf 10.000 Megawatt Leistung sei "auf keinen Fall" mehr erreichbar, hatte Bünting zuvor schon gesagt. Die Kosten für den langsameren Fortgang der Arbeiten am 295 Megawatt-Windpark "Nordsee Ost" bezifferte Bünting auf 100 Millionen Euro. Er will Schadenersatzforderungen prüfen lassen. RWE lege damit seine Offshore-Pläne keineswegs auf Eis, sagte er dpa. Spätestens im Sommer sollen die ersten Fundamente für die Windräder gelegt werden. Auch das geplante Projekt vor Juist mit knapp 1000 Megawatt verfolge RWE weiter. "Es ist für uns selbstverständlich, dass wir auch den Offshore-Park "Innogy Nordsee 1" weiter entwickeln und zur Genehmigungsreife führen. Wir erhoffen uns die erste Genehmigung noch in diesem Quartal", sagte Bünting. Auch E.ON hat Schwierigkeiten beim Ausbau. Der Windpark "Amrumbank West" werde vom zuständigen Stromnetzbetreiber Tennet nach derzeitigen Stand mit rund 15 Monaten Verspätung angeschlossen, sagte Mike Winkel, Chef der Sparte "Climate & Renewables", diese Woche der "Berliner Zeitung". Nach Abschluss der laufenden Projekte befürchtet Eon, dass offshore-Windkraft in Deutschland zum Erliegen kommt. "Für die Zeit nach 2015 bin ich pessimistisch, wenn sich nichts ändert", sagte Winkel. Die Netzbetreiber hätten sich selbst über- und die Probleme unterschätzt. Auch RWE äußerte sich vorsichtig zur Zukunft der Offshore- Projekte. Bevor RWE für den nächsten Windpark "Innogy I" eine endgültige Bauentscheidung treffe, brauche das Unternehmen unbedingt Rechtssicherheit und womöglich neue, aber verbindliche Fristen für den Netzanschluss. Bünting setzt Hoffnungen in die eingesetzte Arbeitsgruppe zur Beschleunigung des Netzausbaus. Dort sitzen alle Beteiligten an einem Tisch. "Bis August sollten wir belastbare Regelungen für die Finanzierung und einen beschleunigten Netzausbau haben", sagte Bünting. Am 1. September sei dann der nächste erreichbare Termin, um als Investor einen Netzanschluss für einen offshore-Park zu beantragen. Den Termin wolle RWE nicht verstreichen lassen. Der Netzbetreiber Tennet steht unterdessen unter Druck. Er wolle zunächst bestehende Bauprojekte weiterverfolgen, sagte eine Sprecherin. Was künftige Projekte betreffe, wolle Tennet die Diskussion über die politischen Rahmenbedingungen abwarten.

15 Monate Verspätung für Windpark "Amrumbank West"

Netzbetreiber TenneT wehrt sich

Samstag, 18. Februar 2012
Die Zahl der genehmigten Windparks habe sich auf 25 verdreifacht, 55 neue Genehmigungen stünden an. Foto: SiemensDie Zahl der genehmigten Windparks habe sich auf 25 verdreifacht, 55 neue Genehmigungen stünden an. Foto: Siemens
In der Diskussion um Verzögerungen beim Bau der Offshore-Windparks wehrt sich der Netzbetreiber TenneT gegen Vorwürfe aus der Energiebranche. Laut RWE-Sprecher Hans Bünting verschiebt sich der Anschluss des Windparks „Nordsee Ost“ um ein Jahr wegen des fehlenden Anschlusses. Mike Winkel von E.ON bezeichnet die Situation als „katastrophal“. „Amrumbank West“ könne erst mit 15 Monaten Verspätung ans Netz gehen. Die Netzbetreiber hätten sich selbst über- und die Probleme unterschätzt. Das weist  TenneT weit von sich und macht die nicht vorherzusehende Entwicklung für die Probleme verantwortlich. „Wir haben uns nicht überschätzt“, sagte am Freitag eine Sprecherin. Die Zahl der genehmigten Windparks habe sich auf 25 verdreifacht, 55 neue Genehmigungen stünden an. „Das ist eine rasante Beschleunigung, die Rahmenbedingungen haben sich aber nicht mitentwickelt.“ Es seien immer mehr Parks parallel anzubinden, während Fachkräfte, Material und Zeit knapper würden. TenneT räumt ein, dass es bei zwei Anschlussprojekten Verzögerungen gibt, wegen technischer Probleme der Generalunternehmer. Davon sei „Amrumbank West“ aber nicht betroffen. Aus Sorge vor der Entwicklung hat der Netzbetreiber schon an höchster Stelle Alarm geschlagen. Die Sprecherin verweist auf einen Brief an die Bundesregierung vom November, in dem TenneT auf drohende Engpässe hingewiesen habe. TenneT begrüßt die vom Bund einberufene Arbeitsgruppe „Beschleunigung der Netzanbindung“. Zu konkreten Lösungsvorschlägen hält sich der Netzbetreiber bedeckt. Gut wäre ein langfristiger Offshore-Ausbauplan, heißt es lediglich.     Die Offshore-Windenergie gilt als eine wesentliche Säule der Energiewende. In diesem Zusammenhang spielt der „Fortschrittsbericht Offshore-Windenergie – Bedarf, Chancen und Potenziale für Häfen und Schiffe“ der drei Ministerien Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie(BMWi) im Rahmen des Nationalen Masterplans Maritime Technologien (NMMT) eine bedeutende Rolle. Auf die Erarbeitung dieses Berichtes haben sich die Staatssekretäre in den drei zuständigen Ministerien bei einem ersten Treffen mit der Industrie („Runder Tisch“) im Dezember 2010 in Cuxhaven geeinigt. Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung Offshore-Windenergie im Frühsommer 2011 die Projektidee zur „Herausarbeitung vonChancen und Herausforderungen für die Hafen- und Werftwirtschaft im Zuge der Offshore- Windenergieentwicklung“ entwickelt.Die Stiftung möchte den Bundesministerien bei der Erarbeitung des Fortschrittsberichtes wertvolle Zuarbeit leisten und nutzt dabei ihre Expertise und das branchenübergreifende Netzwerk mit allen relevanten Akteuren. Dafür wird sie vom Bundesumweltministerium über die gesamte Projektlaufzeit von August 2011 bis September 2012 hinweg finanziell gefördert . Das Projekt der Stiftung besteht aus vier Bausteinen, die im Folgenden kurz beschriebenwerden: Ausbaupfad für die Offshore-Wind energie Basis für das Projekt ist die Prognose eines wahrscheinlichen Ausbaupfades für die Offshore- Windenergie bis 2020 und 2030. Dafür werden von einem Unterauftragnehmer (Deutsche WindGuard) die bestehenden, auf dem Markt verfügbaren Szenarien zur Marktentwicklung zusammengeführt und bewertet, sowie die wahrscheinliche Technologieentwicklung der nächsten Jahre ab- Erste REpower 5M-Anlage im Offshore-Windpark alpha ventus Ende September 2009 Foto: REpower/J. Oelker/2009 42 Schiff & Hafen | Februar 2012 | Nr. 2 geschätzt. Es werden auch die zu erwartende  Trends in Europa berücksichtigt – der Schwerpunkt liegt auf der Marktentwicklungin Deutschland. Darüber hinaus wird die künftige Technologieentwicklung bei Offshore- Windenergieanlagen und Groß- komponenten nach Art, Gewichten, Größenverhältnisse und Stückzahlen analysiert. Da für die nachfolgenden Arbeitspakete mit Fokus Häfen und Werften grundsätzlich auch Import und Export bzw. Warenumschlag von Großkomponenten eine bedeutende Rolle spielen, wird hier ebenfalls kurz auf die Entwicklungen im Bereich der Onshore- Entwicklung eingegangen. Ermittlung der neuen Anforderungen  an Häfen  Auf Grundlage der Erwartungen an MarktundTechnologieentwicklung werden die zukünftigen Anforderungen an Häfen, Hafentypen und Hafenfunktionen definiert, analysiert und beschrieben. Die vorhandenen und geplanten Hafenkapazitäten werden dem Bedarf der Offshore- Windbranche gegenüber gestellt. Die Untersuchung der Logistikkette berücksichtigt auch die landseitige Anbindung der Häfen. Die abschließende Marktpotenziabetrachtung befasst sich mit den Chancen und Herausforderungen für die deutschen Hafenstandorte in Zusammenhang mit der Rolle von Häfen in Nachbarländern als mögliche Wettbewerber oder als potenzielle Partner. Vorliegende Studien und Untersuchungen der Branche (u.a. Offshore-Hafenatlas 2011 des ZDS, EWEA Offshore Report 2011, usw.) werden hier gezielt einbezogen. Ermittlung der neuen Anforderungen an den Schiffbau Der dritte Baustein betrifft die zukünftigen Anforderungen und Erwartungen an den Schiffbau und die Werftwirtschaft. Die Untersuchung beschäftigt sich mit geeigneten, intelligenten und leistungsfähigen Schiffskonzepten sowie mit dem Potenzial von Gründungsstrukturen, Umspann- und Konverterplattformen und bewertet diese. Es geht dabei außerdem um die Entwicklungen der benötigten Schiffskapazitäten für die Offshore-Windindustrie in Deutschland und Europa. Bei der Betrachtung der Marktpotenziale, Chancen und Herausforderungen für die deutschen Werftstandorte werden sowohl aktuelle Analysen und Studien (u.a. KPMG-Studie 2011, IAW-Studie 2012, usw.) berücksichtigt, als auch die derzeitigen Finanzierungsbedingungen und Sicherheitserwartungen der Banken Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die Hafen- und Werftwirtschaft auf Basis der Bestandsanalysen und der Marktpotenziale im Bereich Häfen und Schiffbau sollen Handlungsempfehlungen für die Politik sowie für die weitere Zusammenarbeit der Offshore-Windbranche mit der maritimen Wirtschaft entwickelt werden. Entscheidend ist hierbei, wie die maritime Wirtschaft den Anforderungen der Offshore-Windenergiebranche entsprechen kann, damit die ermittelten Potenziale zu einem möglichst hohen Anteil durchdie deutsche Hafen- und Werftwirtschaft ausgeschöpft werden können. Letztlich soll vor dem Hintergrund der bestehenden Unsicherheiten bezüglich Markt- und Technologieentwicklung eine Ausbaustrategie für die Häfen und Perspektiven für den Spezial schiffbau erarbeitet werden. Implementierung und Beteiligte Im Laufe des Vorhabens werden die bisherigen Erkenntnisse und Studien in den jeweiligen Themenbereichen zusammengeführt, um ein möglichst umfassendes Bild über die Aktivitäten, Potenziale und zukünftig anzustrebenden Entwicklungen zu erhalten. Die Stiftung legt dabei großen Wert auf die frühzeitige Einbindung, die enge Zusammenarbeit und Rückkopplung mit den beteiligten Akteuren und Interessengruppen,denn am Ende sind sie es, die von den Ergebnissen des Projektes profi -tieren sollen. Insbesondere die folgenden Akteure, Organisationen und Interessengruppen werden dabei berücksichtigt und auch zukünftig durch Workshops und im Rahmen bilateraler Interviews am Projekt   beteiligt:  Arbeitskreis Vernetzung der Stiftung Offshore-Windenergie,  Ministerien und Behörden sowie Ländervertreter,  Hafenbetreiber und Logistiker,  Wirtschaftsförderungen, Handelskammern,  regionale Netzwerke (WAB, WEN, windcomm),  Schiffbau und Verbände,  Hersteller und Zulieferer,  Betreiber von Offshore-Windparks,  Gewerkschaften und Umweltverbände. Erste Ergebnisse und Projekttreffen Das erste große Treffen zur Vorstellung und Diskussion der Projektinhalte und der bisherigen Arbeiten fand am 11. Januar 2012 in den Räumen des Bundeswirtschaftsministeriums statt. Mit knapp 50 Teilnehmern, darunter Vertreter der Offshore-Windindustrie, der Hafen- und Logistikbranche sowie der Werften, wurden Fragestellungen und Methoden zur Bearbeitung des zweiten und dritten Projektbausteins ausführlich diskutiert. Dabei konnten wertvolle Erkenntnisse und nund neue Aspekte herausgearbeitet werden. Die Stiftung wird gegen Ende des zweiten  und dritten Quartals weitere Branchenworkshop     zur Diskussion und Abstimmung der Zwischenergebnisse und Handlungsempfehlungen durchführen. Im weiteren  Projektverlauf werden die Akteure durch weitere Workshops sowie im Rahmen von bilateralen Interviews intensiv am Projekt beteiligt. Nach Projektabschluss im Herbst 2012 werden die detaillierten Projektergebnisse in Form einer entsprechenden Dokumentation bzw. eines Endberichtes allen Beteiligten zugänglich gemacht. Bei Fragen oder Anregungen kann der Autor unter dieser E-Mail-Adresse kontaktiert werden: m.zehfuss@offshore-stiftung.de. Der Autor: Michael Zehfuss, Projektmanager, Stiftung Offshore-Windenergie, Varel
Luftaufnahme der Arbeiten - der von Trianel eingesetzte Blasenschleier ist deutlich zu sehen
Der Trianel Windpark Borkum 60 Kilometer vor der ostfriesischen Küste ist trotz der schwierigen Wetterlage im November und Dezember vergangenen Jahres weiterhin im Zeit- und Kostenplan. Fünf Monate nach Baubeginn hat die Jack-Up-Barge "Goliath" inzwischen 26 der insgesamt 40 Gründungsstrukturen in den Meeresboden gerammt. Erstmals in Deutschland wurde dabei erfolgreich ein Unterwasserschallschutz eingesetzt. Der sogenannte „große Blasenschleier“ soll die streng geschützten Schweinswale in der Nordsee vor Hörschäden schützen. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz haben Trianel und der Naturschutzbund Deutschland NABU die Zwischenergebnisse der Begleitforschung zum Schallschutz vorgestellt. „Die Energiewende bringt ernstzunehmende Eingriffe in die Natur mit sich. Für den NABU gilt es, die Auswirkungen auf bedrohte und rechtlich geschützte Arten auf ein Minimum zu reduzieren. Das geht nur im streitbaren, aber auch konstruktiven Dialog mit den Investoren,“ formuliert NABU-Experte Elmar Große Ruse die grundsätzliche Position der mitgliederstärksten deutschen Naturschutzorganisation. Trianel habe noch vor Baubeginn über die Frage des Schutzes der Schweinswale in der Nordsee diskutiert. Die Zwischenergebnisse zum Schallschutz, so Große Ruse, seien vielversprechend: „Es ist nicht selbstverständlich, dass Energieversorger beim Umweltschutz vorangehen, hier haben die am Trianel Windpark Borkum beteiligten Stadtwerke vorbildlich für die Branche gehandelt.“ Der Geschäftsführer des Trianel Windpark Borkum, Klaus Horstick, erläutert: „Die Offshore-Genehmigungen schreiben die Einhaltung eines Lärmschutzrichtwertes von 160 Dezibel dB in 750m Entfernung von der Schallquelle vor. Die Brisanz dieses Wertes liegt darin, dass es bislang keine Technologie am Markt gibt, die den Wert sicherstellt. Mit dem großen Blasenschleier scheinen wir gemeinsam mit unseren Partnern nun einen Weg gefunden zu haben, den Schallschutz einzuhalten.“ 50 000 Schweinswale leben nach aktuellen Angaben in der deutschen Nordsee: Auf dem 56 km2 großen Gelände des Trianel Windpark Borkum schätzen Biologen die Population auf 50-100 Individuen. Jedes einzelne Tier ist strengstens geschützt, für den NABU ist die Forderung daher klar. Elmar Große Ruse: „Solange noch kein schonenderes Verfahren zur Gründung der Windräder auf See etabliert ist, muss technischer Schallschutz wie beispielsweise der große Blasenschleier ab sofort Standard sein."

Großauftrag für Nordseewerke

15.02.2012
Die SIAG Nordseewerke GmbH, Emden, haben den Auftrag zum Bau eines selbsterrichtenden Umspannwerkes für einen Offshore-Windpark erhalten.
Die Windkraftunion, eine Tochtergesellschaft der Windreich AG in Wolfschlugen, hatte das Konsortium der SIAG Nordseewerke und deren Partner Alstom Grid GmbH für Elektrokomponenten bereits Ende vergangenen Jahres mit der Lieferung und Errichtung der Umspannplattform für den Windpark „MEG Offshore 1“ beauftragt. Der Fertigungsstart des Bauvorhabens ist für die zweite Hälfte 2012 geplant. Der Auftrag umfasst Engineering, Fertigung und Errichtung der Gründungsstruktur sowie der Jack-up-Plattform.

Innerhalb von ca. zwei Jahren soll die mehrere tausend Tonnen schwere Stahl-Plattform an dem vorgesehenen Standort in der Nordsee in 30 m Wassertiefe aufgestellt werden. Das Auftragsvolumen für die SIAG umfasst Unternehmensangaben zufolge einen höheren zweistelligen Millionenbetrag.

Vattenfall will Position festigen

Vattenfall will Spitzenposition festigen Für den geplanten Auf- und Ausbau seiner Windkraftparks im Meer und an Land sucht das Energieunternehmen Vattenfall bis Ende dieses Jahres rund 170 Ingenieure, Juristen, Kaufleute und Projektentwickler. Gesucht werden vor allem Ingenieure der Fachrichtungen Maschinenbau, Schiffsbau, Hoch- und Tiefbau, Elektrotechnik, Umwelttechnik und Energietechnik, teilte das Unternehmen mit. Die Stellen sind in Deutschland (Hamburg), Großbritannien (London) und Dänemark (Esbjerg) zu besetzen. Vattenfall ist einer der größten Erzeuger von Offshore-Windstrom weltweit und will seine Spitzenposition weiter festigen: Im Herbst 2012 startet der Bau des Meereswindparks DanTysk in der Nordsee, rund 70 Kilometer von der Insel Sylt entfernt. In unmittelbarer Nähe zu DanTysk soll in den kommenden Jahren zusätzlich der Windpark Sandbank entstehen. Bei der Planung und dem Bau dieser Windkraftprojekte gibt es einen großen Bedarf an Fachkräften. Die künftigen Mitarbeiter erwarten spannende Aufgaben in einem internationalen Team. “Da die Offshore-Branche vergleichsweise jung ist, leisten die Beteiligten oft Pionierarbeit. Wir nutzen die Erfahrungen aus dem Bau des ersten deutschen Offshore-Windparks Alpha Ventus und aus unseren internationalen Projekten, dennoch betreten wir täglich Neuland“, sagt Georg Friedrichs, Geschäftsgebietsleiter Offshore Wind Projects bei Vattenfall. Auch auf dem Land will Vattenfall weitere Windparks bauen. Dafür werden Projektentwickler sowie Raum- und Genehmigungsplaner für den Standort Hamburg gesucht. Schon heute erzeugt das Energieunternehmen jährlich 4 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Wind. Das ist genug, um damit mehr als eine Million deutscher Vier-Personen-Haushalte klimaneutral zu versorgen. Auf dem Weg zur Nummer eins 2648 Rotoren in Schleswig-Holstein / Bürgerwindparks als Erfolgsgeschichte / Bundesverband: Politik muss Investitionshemmnisse beseitigen Kiel Schleswig-Holstein ist nach Einschätzung des Bundesverbandes Windenergie auf einem guten Weg, „zum Vorzeigeland bei der Nutzung erneuerbarer Energien zu werden“. Allein im vergangenen Jahr seien 400 Millionen Euro in den Ausbau der Windkraft investiert worden, sagte Verbandspräsident Hermann Albers gestern in Kiel. Bleibe es bei dem Ziel, die Gesamtleistung der Windkraft in den nächsten sechs Jahren von derzeit 3200 auf 9000 Megawatt auszubauen, könne Schleswig-Holstein Niedersachsen als Windland Nrummer eins. verdrängen. Die dazu nötigen Investitionen bezifferte Albers auf rund zehn Milliarden Euro. Schon bald könne Schleswig-Holstein es als erstes Bundesland schaffen, beim Windanteil am Nettostromverbrauch die 50-Prozent-Marke knacken, sagte Albers. Derzeit beträgt der Anteil 46,5 Prozent. Damit liegt das nördlichste Bundesland im Bundesvergleich auf dem dritten Platz. Nur Sachsen-Anhalt und Brandenburg hatten einen höheren Anteil am Nettostromverbrauch. 2011 sind zwischen Nord- und Ostsee 300 Megawatt neu installiert worden. Insgesamt drehen sich in Schleswig-Holstein 2648 Anlagen. Allein Niedersachsen lag mit 431 Megawatt neu installierter Leistung über dem Wert des nördlichsten Bundeslandes. Bundesweit kamen 2007 Megawatt hinzu. Albers bescheinigte den Ländern, mit der von der vom Bund beschlossenen Energiewende deutlich offensiver umzugehen als die Bundesregierung selbst. So wolle der Bund die installierte Leistung aus der Windkraft von 29 auf lediglich 35 Megawatt steigern. Das sei „deutlich zu wenig“, um die Ziele der Energiewende und des Klimaschutzes tatsächlich zu erreichen. Die Pläne der Länder summierten sich auf 80 Gigawatt. Vor allem das Modell des Bürgerwindparks sei eine Erfolgsgeschichte, sagte Albers. Dennoch sei die Politik gefordert, Investitionshemmnisse für neue Windenergieanlagen mit mehr Leistung und einer höheren Effizienz zu beseitigen. So gingen etwa durch die Höhenbegrenzung neuer Anlagen bis zu 40 Prozent an Energieffizienz verloren. Auch Regelungen, nach denen der Investitionssumme die Kosten für einen späteren Abbau von Windrädern hinzuzurechnen seien, bremsten den Ausbau, zumal Altanlagen auf osteuropäischen Märkten sehr begehrt seien.Insgesamt sind im vergangenen Jahr 131 neue Winkraftanlagen in Schleswig-Holstein neu aufgestellt worden, 66 wurden im Zuge des so genannten Repowerings abgebaut. Dabei werden kleinere Altanlagen durch größere Anlagen mit einer höheren Leistung ersetzt. Das beruhige auch das Landschaftsbild, sagte Albers. So drehen sich die Rotoren einer neuen Drei- Megawatt-Anlage nur noch 15-mal in der Minute, kleinere Anlagen kommen auf 40 Umdrehungen.Das Repowering und der Ausbau der Stromnetze sei vor allem für die Westküstebedeutsam, sagte Albers. Ende vergangenen Jahren standen 63 Prozent allerWindkraftanlagen und 66 Prozent der installierten Leistung in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen und Steinburg. Albers erneuerte zugleich die Forderung seines Verbandes nach einem beschleunigten Ausbau der Stromnetze. Dies sei eine „existenzielle Frage“. Peter Höver Norddeutsche Rundschau

Land der neuen Energien

Schleswig-Holstein ist eines der führenden Länder und speziell Vorreiter bei der Windenergie, hier sind wir weltweit führend bei Aus- und Fortbildung; dies gilt es auszubauen. Schleswig-Holstein als Know-How-Transfer-Drehscheibe von der beruflichen Bildung über das einzige Fachgymnasium bis zu Fachhochschule und Universität und der einzigen Forschungsgenossenschaft CEWind aller Hochschulen im Lande. Die SPD wird den Ausstieg aus der Atomkraft, für den wir seit Anfang der 80er Jahre kämpfen, durch den Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung mit Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbaren Energien beschleunigen. Zudem fordern wir den schnellstmöglichen Rückbau der AKW. Die Strom- und Wärmeerzeugung aus fossilen Energieträgern muss bis zur Mitte des Jahrhunderts durch neue Energien wie Wind, Sonne und Geothermie ersetzt werden. Dabei wollen wir Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Klimaschutz gewährleisten. Eine solche konsequente Energiewende ist der Wachstumsmotor für Schleswig-Holstein und schafft viele tausend neue und qualifizierte Arbeitsplätze vor Ort im Mittelstand und beim Handwerk. Wir brauchen ein Bündel von Maßnahmen, das die Innovationspolitik fortführt, die von den SPD-geführten Regierungen im Land begonnen wurde. Wir erarbeiten deshalb ein Landes-Aktionsprogramm zur Zukunft von Energieversorgung und Klimaschutz, in dem sofort verpflichtende Ziele und Maßnahmen festgelegt werden, insbesondere:
  • Eine dezentrale und demokratisch getragene Energieversorgung als wesentlicher Bestandteil der Daseinsvorsorge in allen Gemeinden: Durch den Erhalt und Aufbau eigener Stadt- und Gemeindewerke können wir die kommunale Versorgung ausbauen und stärken damit Einsparung, Effizienz und erneuerbare Energien.
  • Die Ausweisung von ausreichenden Eignungsflächen für Windenergienutzung und die Unterstützung der Kommunen bei der konkreten Ausweisung in den Regionalplänen.
  • Der erfolgreiche Klimapakt mit der Wohnungswirtschaft und den privaten Hauseigentümern mit den Zielen „Mehr Qualität und weniger CO2-Emissionen“ muss fortgeführt werden.
  • Projekte, bei denen Stadtwerke und andere Versorgungsunternehmen sowie Sparkassen und Banken Bürgerinnen und Bürgern die Beteiligung an Solar- und Windkraftanlagen ermöglichen. Bei Aus- und Neubau von Wind- und Solarparks unterstützen wir die genossenschaftlich organisierte Finanzierung als Bürgerbeteiligungsmodelle.
  • Die Schaffung einer Landesnetzagentur.
  • Eine Rekommunalisierung von Stromnetzen, um das Kartell der großen Konzerne zu überwinden und den Wettbewerb zu stärken. Wir entwickeln eine Landesnetzgesellschaft in der Hand von Kommunen, Kreisen und Stadtwerken und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Arge Netz der Windparkbetreiber: Bürgernetze schaffen Akzeptanz und sind eine sichere Anlagemöglichkeit. Parallel muss der Ausbau der Stromnetze beschleunigt werden, damit die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien vollständig ins Netz eingespeist werden kann. Neue Stromleitungen sollen dabei vorrangig als Erdkabel realisiert werden.
  • Die Entwicklung von Speichertechnologien, darunter auch der Wasserstoff-Technologie, und „intelligenten Netzen“ sowie die Erforschung von Innovationen zum Energiesparen, zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien.
  • Spätestens 2020 sollten wir in Schleswig-Holstein einen Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung von 30% des verbrauchten Stroms erreicht haben.
  • Die Versorgung von in Häfen liegenden Schiffen mit Landstrom.
Wir lehnen CCS-Technik wegen ihres hohen Risikos und geringer Effizienz ab.

Wasser, Luft und Boden schützen

Die hohe Qualität von Boden, Wasser und Luft in Schleswig-Holstein ist nicht nur ein Standortvorteil, sondern auch unverzichtbare Lebensgrundlage, die eines besonderen Schutzes bedarf. Dazu setzen wir uns ein für
  • eine Orientierung der EU-Wasserrahmenrichtlinie an Qualitätszielen,
  • den Erhalt der Trinkwasserversorgung als Teil der Daseinsvorsorge in öffentlicher, kommunaler Trägerschaft,

Natur schützen, Artenvielfalt erhalten

Wir werden
  • die einzigartigen Lebens- und Naturräume von Nord- und Ostsee erhalten und den Nationalpark Wattenmeer schützen und weiterentwickeln,
  • den Hochwasserschutz und Küstenschutz auch angesichts des Klimawandels in einem integrativen Ansatz zwischen Natur- und Umweltschutz, Tourismus und Wirtschaft verbessern, u. a. durch ausreichende Deicherhöhung und die Anlage natürlicher Überschwemmungsgebiete. In jedem Fall hat der Schutz der Menschen Vorrang vor anderen Interessen.
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Aktuelles

Ullrich Quelle hat deinen Beitrag in SPD Schleswig Holstein kommentiert. ENERGIEKONZERNE SCHLAGEN DEM FASS DEN BODEN AUS..... Die fünf großen Energiekonzerne Deutschlands verharren nun bereits seit Jahrzehnten auf Kohle-, Öl- sowie Kernkraftenergie und haben sich erst in den letzten Jahren im Zuge von Fukushima und auf Grund der Proteste der Bevölkerung dazu bewegen MÜSSEN, auf alternative Energien umzuschwenken. In den gesamten Jahren bzw. Jahrzehnten zuvor wurde der Bau von Windkraftanlagen weder forciert noch überhaupt angegangen. Jetzt, nach dem sich Ökostrom innerhalb der Gesellschaft für teures Geld vermarkten lässt und die Energiekonzerne um ihren guten Ruf bangen müssen, wird von diesen der Bau von Windkraftanlagen mit großem Nachdruck forciert. Selbstverständlich aber auch nur durch Subventionen des Bundes und der Länder. Diese Energiekonzerne BEMÄNGELN JETZT beim Netzbetreiber TenneT, dass es zu Verzögerungen kommt und bewerten die Lage als katastrophal. KATASTROPHAL ist, dass in all den vergangenen Jahren  kontinuierlich Windkraftanlagen und Windkraftparks gebaut  und das analoge Stromnetz in ein intelligentes, digital steuerbares Stromnetz umgewandelt hätten werden können. DAS WURDE ABER AUS KAPITALISTISCHEN GRÜNDEN NICHT GEMACHT und jetzt, wo alle schnell, schnell bauen wollen und noch schneller Ökostrom aus erneuerbaren Energien anbieten müssen, um Marktführer zu bleiben, beschweren sich diese Firmen das TenneT nicht mit der Arbeit vorankommt. DAS SCHLÄGT FÜR MICH DEM FASS DEN BODEN AUS! Das ist eine einzige Farce. Dann hätten sich die Damen und Herren der Konzernführungen vielleicht früher Gedanken über die Zukunft ihres Unternehmens machen sollen und nicht erst jetzt einem Trend aufspringen, um die eignen Bilanzen zu retten!  
 
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne

2 Gedanken zu “IG Metall Küste: Arbeitsplätze in der Offshore-Windindustrie in Gefahr Verdi Hannover

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