Das Verkehrschaos lähmt die Wirtschaft UV-Nord mahnt zügigen Ausbau der Infrastruktur im Norden an Kiel 2011/2013

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Sehr freundschaftlich“: Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (l.) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig.

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DFDS-Fähre “Fionia Seaways” bringt Turmsektionen für Windpark nach Esbjerg

4. Oktober 2013
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Cuxhaven: DFDS bietet Alternative und bringt Turmsektionen für Windpark per Fähre nach Esbjerg

Schwertransporte für Windpark in Schleswig-Holstein umgehen reparaturbedürftige Rahder Hochbrücke

Sondertransport ist genau die richtige Bezeichnung für das, was DFDS Seaways, Cuxport und die Paderborner Spedition Universal Transport in den nächsten Wochen leisten: Aufgrund der Sanierungsarbeiten an der Rahder Hochbrücke, einer Autobahnbrücke über dem Nord-Ostsee-Kanal bei Rendsburg, müssen die Schwerlasttransporte mit Turmsektionen für den geplanten Windpark nahe Hemme im Norden Schleswig-Holsteins über den Seeweg von Cuxhaven ins dänische Esbjerg transportiert werden.

Tim-Oliver Sachweh, Deputy Manager Automotive & Project Logistics: „Die Aufnahme der Fährverbindung zwischen Cuxhaven und Esbjerg stellt eine effiziente Lösung dar, weil Cuxhaven und die dort ansässige maritime Wirtschaft über die notwendige Infrastruktur und das Know-how verfügen, schwere Anlagenkomponenten für Windparks auf See und an Land zu verladen und zu verschiffen. Die temporäre Fährverbindung stellt eindrucksvoll unter Beweis, wie flexibel DFDS Seaways und Cuxhaven auf die Anforderungen der Windenergie reagieren können.“

In den frühen Morgenstunden des 30. September 2013 erfolgte bereits der erste Transport: So rollten insgesamt zehn Schwergut-Lkw der Spedition Universal Transport beladen mit Turmsektionen der Firma Ambau über die Cuxhavener RoRo-Rampe in die DFDS-Fähre “Fionia Seaways”. „Die Beladung des Schiffs verlief reibungslos und wurde schnell und effizient dank unserer Partner Cuxport und Universal Transport in weniger als zwei Stunden abgewickelt. Mit dieser Alternative haben wir dazu beigetragen, dass dieses Windparkprojekt ohne größere Verzögerungen umgesetzt werden kann“, erklärte Sachweh.

Holger Dechant, Mitglied der Geschäftsleitung Universal Transport: „Wir freuen uns, dass wir unserem Kunden zusammen mit unseren Partnern eine intelligente und schnelle Alternative anbieten konnten, wenngleich dieser Umweg für die Auftraggeber natürlich einen höheren und vorher nicht eingeplanten Kostenaufwand bedeutet.“

Die Überfahrt nach Dänemark dauert ungefähr acht Stunden. Anschließend werden die Turmsektionen noch mindestens 200 Kilometer zur Windparkbaustelle in Hemme transportiert. Danach kehren die Schwergut-LKW nach Cuxhaven zurück und laden weitere Komponenten. Pro Abfahrt können bis zu zwölf Schwergut-Lkw Einheiten, mit einem Gesamtgewicht von 180 Tonnen pro Einheit auf den DFDS-Frachtfähren transportiert werden. Noch mindestens zehn weitere Transporte werden in den kommenden Wochen über Cuxhaven erfolgen.

Über HWG

Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutendsten Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.

http://www.nordic-market.de/news/11231/vsm_erwartungen_der_maritimen_verbaende_an_den_neu_gewaehlten_bundestag.htm

News

VSM: Erwartungen der maritimen Verbände an den neu gewählten Bundestag
Donnerstag, der 3.Oktober 2013
VSM: Erwartungen der maritimen Verbände an den neu gewählten BundestagHamburg: "Der 22. September hat uns ein in vielerlei Hinsicht erstaunliches Ergebnis beschert. Während die Wähler überall in Europa ihre Regierungschefs austauschen, konnte die Bundeskanzlerin starke Zugewinne verbuchen. Die ersten Tage nach der Wahl deuten allerdings darauf hin, dass dieses deutliche Votum nicht  zwingend eine Garantie für eine stabile Bundesregierung ist. Eine historische Zäsur erlebt die FDP.Alle, die eng mit diesem tradierten Akteur der Bundespolitik zusammengearbeitet haben, werden sich an diese Situation erst noch gewöhnen müssen. Der Umgang mit Wahlniederlagen anderer Parteien könnte unterschiedlicher kaum ausfallen. Während die Linke trotz deutlich höherer Verluste das Wahlergebnis bejubelt, drücken die Grünen die personelle Reset-Taste. Auch für viele Sozialdemokraten fühlen sich der Zugewinn von knapp 3% und beste Aussichten auf eine Regierungsbeteiligung wie eine Niederlage an. Steuererhöhungen, Management der Energiewende, arbeitsmarktpolitische „Korrekturen“ sind nur drei der z.Zt. besonders intensiv diskutierten Themen, die auch für die maritime Wirtschaft erhebliche Auswirkungen haben. Viele bestens bekannte Akteure aber auch zahlreiche neue werden sich einbringen. Schon vor der Kabinettsbildung stehen sechs Bundesminister nicht mehr zur Verfügung. Zudem müssen sich 229 erstmals in den Bundestag gewählte Abgeordnete einarbeiten. Für den VSM wie für alle Interessenverbände, ist all dies nun Ausgangspunkt für besonders intensive Arbeit in Berlin, immer mit dem festen Ziel, die bestmöglichen Rahmenbedingungen sicherzustellen für erfolgreiches maritimes Unternehmertum." : Dr. Reinhard Lüken Hauptgeschäftsführer - Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V. (VSM) Die neun führenden Verbände der maritimen Wirtschaft haben in einem Schreiben an die im neuen Bundestag vertretenen Parteien ihre gemeinsamen Anliegen für die 18. Legislaturperiode zum Ausdruck gebracht:
  1. Die maritime Wirtschaft muss als Wachstumsbranche erkannt werden. Für eine Reihe grundlegender globaler Trends übernimmt die maritime Wirtschaft eine Schlüsselfunktion. Deutschland verfügt mit seinen exzellent ausgebildeten Fachkräften über ein enormes Potenzial an spezialisierten Kenntnissen und Fähigkeiten. Viele Unternehmen zeichnen sich durch eine gute Marktpositionierung und eine herausragende Reputation aus. Die Ausgangslage ist daher gegeben, um an dem globalen Wachstumsmarkt maritime Wirtschaft weiterhin erfolgreich zu partizipieren.
  2. Die maritime Wirtschaft agiert global. Sie ist für viele Nationen von besonderem strategischem Interesse. Deshalb sind unternehmensfreundliche wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen eine Voraussetzung für den Erfolg am Standort Deutschland.
  3. Ein tiefes Verständnis um das Wachstumspotenzial und die volkswirtschaftliche Bedeutung der maritimen Wirtschaft bilden das Fundament, um ein optimales Konzept für die maritime Industrie zu gewährleisten. Dazu sollte die Bundesregierung eine detaillierte Branchenanalyse zu Wertschöpfungsketten und Markt- sowie Beschäftigungsperspektiven unterstützen, die Grundlage für eine maritime Zukunftspolitik sein können.
  4. Während der Nationalen Maritimen Konferenz (NMK) befürworteten alle Akteure einhellig eine weitere Stärkung der Funktion des Maritimen Koordinators und der NMK. In diesem Sinne sollte die zentrale Koordinierung der Regierungsfunktionen für die Maritime Industrie an bewährter Stelle erhalten und optimiert werden. In allen Angelegenheiten, die den Aufgabenbereich des Maritimen Koordinators betreffen, sollte ressortunabhängig Einvernehmen mit ihm herzustellen sein.
  5. Da die Nationale Maritime Konferenz gerade über die küstennahen Standorte mit starker maritimer Affinität hinaus wirken soll, bietet es sich an, diese maritime Zentralveranstaltung künftig auch in Berlin stattfinden zu lassen, um einen breiteren politischen Dialog mit Akteuren aus Parlament und Ministerien zu ermöglichen.
Weitere Informationen erhalten sie beim VSM oder den anderen Verbänden (Gesellschaft für Maritime Technik (GMT), Stiftung Offshore-Windenergie, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Verband Deutscher Kapitäne und Schiffsoffiziere (VDKS), Verband Deutscher Reeder (VDR), Verband deutscher Schiffsausrüster, Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), Zentralverband Deutscher Schiffsmakler (ZVDS). (Pressemeldung vom 02.10.2013) 

Bund-Länder-Kommission zur Finanzierung des Verkehrs Jede Menge Baustellen

30.09.2013 00:00 Uhrvon
Problemfall: Die Rheinbrücke auf der A 1 bei Leverkusen war zeitweise für Brummis gesperrt. Foto: picture alliance / dpa
Problemfall: Die Rheinbrücke auf der A 1 bei Leverkusen war zeitweise für Brummis gesperrt. - Foto: picture alliance / dpa

Experten wollen die Lkw-Maut ausweiten, um so Geld für marode Brücken und Straßen aufzutreiben.

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Der Staat soll in den kommenden Jahren mindestens 7,2 Milliarden Euro zusätzlich für Straßen, Schienen, Flüsse und Kanäle ausgeben. Das Geld soll vor allem aus einer deutlichen Ausweitung der Lkw-Maut stammen. Das ist das Ergebnis einer Bund-Länder-Kommission zur Finanzierung des Verkehrs unter der Leitung von Ex-Verkehrsminister Kurt Bodewig (SPD). Eine Pkw-Maut schloss das Gremium nicht aus, ließ aber Distanz zu den CSU-Plänen einer nur für Ausländer verpflichtenden Vignette erkennen. In dem Abschlussbericht vom Wochenende schlagen die Vertreter von Bund und Ländern eine Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen vor. Für denkbar halten sie auch Nutzungsgebühren auf Landstraßen statt nur auf den Fernstraßen des Bundes. Außerdem sollen auch Eigentümer kleinerer Laster zur Kasse gebeten werden – jene bis 7,5 Tonnen und selbst jene bis 3,5 Tonnen Gewicht. Einen Konsens zur Pkw-Maut gab es in der Kommission nicht. „Hinsichtlich der Neuschaffung von Gebühren/Abgaben für Pkw gilt, dass diese EU-rechtskonform sein müssen“, heißt es im Abschlusspapier. Dies lässt sich als Absage an die CSU-Pläne lesen, die als schwer vereinbar mit EU-Recht gelten. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hatte sich im Wahlkampf für eine Vignette starkgemacht, die Ausländer hierzulande erwerben müssen. Deutsche will Seehofer nicht belasten, sie sollen im Gegenzug für die Vignette einen Rabatt bei der Kfz-Steuer bekommen. Der Bericht der neunköpfigen Bodewig-Kommission ist ein Beschlusspapier für die Konferenz der Länder-Verkehrsminister am kommenden Mittwoch. Da der Rat parteiübergreifend besetzt war, haben seine Vorschläge gute Chancen, in einen Koalitionsvertrag aufgenommen zu werden, wer auch immer ihn schließt. Länder-Minister sowohl von der Union als auch von SPD, FDP und Grünen waren mit von der Partie, zudem ein Staatssekretär von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sowie Bodewig. Eine entfernungsabhängige Pkw-Maut, die zuletzt der Baden-Württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) im Tagesspiegel ins Gespräch gebracht hatte, stieß bei vielen Kommissionsmitgliedern auf Skepsis. Neben Problemen mit dem Datenschutz gelten auch die Erhebungskosten eines solchen Modells als hoch. Das derzeitige System der Lkw-Maut wäre mit der Überwachung von 50 Millionen Autos überfordert und müsste stark ausgebaut werden. Spektakuläre Pannen in den vergangenen Monaten hatten deutlich gemacht, dass Teile der Infrastruktur in Deutschland verfallen. Eine Rheinbrücke der Autobahn 1 bei Leverkusen musste Ende 2012 wegen gravierender Schäden über Wochen für Lkw gesperrt werden. Ähnlich ist es bei einer Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal bei Raden. In beiden Fällen musste der Schwerlastverkehr zeitraubende und teure Umwege fahren. Rund 300 Brücken im Bundesgebiet gelten als akut sanierungsbedürftig, fand die Bodewig-Kommission heraus. Daneben stufen Experten den Nord-Ostsee-Kanal, die wichtigste künstliche Wasserstraße der Welt, als marode ein. Wegen baufälliger Schleusen musste er kürzlich für größere Schiffe gesperrt werden. Bei den Eisenbahnbrücken, von denen jede dritte mehr als 100 Jahre alt ist, gibt es noch keine abschließende Bestandsaufnahme. Die Finanzlücke dürfte daher am Ende deutlich über die angegebenen 7,2 Milliarden Euro hinausgehen, sagte ein Mitglied des Gremiums. Schätzungen zufolge schwindet der Wert der deutschen Infrastruktur wegen immer wieder aufgeschobener Sanierungen jeden Tag um 13 Millionen Euro. Um das Problem zu lösen, verlangen die Verkehrspolitiker mehr Geld aus dem allgemeinen Haushalt. Über Kfz- und Mineralölsteuer fließen mehr Mittel in den Etat, als der Staat für Schadensbeseitigung und Investitionen ausgibt. Das zusätzliche Geld aus der Maut soll Schritt für Schritt bis 2019 stufenweise eingesammelt werden. Des Weiteren soll es eine neue Abgabe für Schwertransporte geben. Ihre Zahl steigt, etwa durch den Transport von Windradkomponenten. Diese Lkw belasten Straßen und Brücken aber enorm. Das Aufkommen taxiert der Expertenrat auf bis zu 50 Millionen Euro.

Nach der Bundestagswahl

Verbände stellen Forderungen

Dienstag, 24. September 2013

Um künftigen Entwicklungen und Ladungsströmen gerecht werden zu können, fordern die Häfen bessere Anbindungen

Wie die neue deutsche Regierung aussehen wird, ist noch offen – die maritime Wirtschaft positioniert sich dessen ungeachtet mit ihren Erwartungen für die Zukunft. "Eine stabile Bundesregierung muss jetzt die Interessen unseres Landes wahrnehmen", hieß es gestern vom Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) in Hamburg. Für die Seehafenpolitik werden daraus verschiedene Folgerungen gezogen und Forderungen gestellt. mm/FBi Mehr: THB Täglicher Hafenbericht
Meyer will neuen Kanaltunnel
Der Kieler Verkehrsminister wünscht sich eine gemeinsame Unterquerung für die A7 und die Bahnlinie bei Rendsburg
RENDSBURG/KIEL
Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer plädiert dafür, einen kombinierten Straßen- und Schienentunnel als Ersatz für die marode Rader A 7-Hochbrücke und die altersschwache Rendsburger Eisenbahnhochbrücke unter dem Nord-Ostsee-Kanal zu bauen. „So, wie sich die Situation darstellt, bin ich für eine Tunnel-Lösung“, sagte der SPD-Politiker unserer Zeitung. Sie sei vor allem für den Bahnverkehr „effektiver und praktikabler als eine Brücke“. So halte eine Brücke den Zugverkehr auf der Linie Flensburg-Hamburg unnötig auf, weil dann wie heute eine lange Gleisschleife nötig sei, um den Höhenunterschied zwischen dem kurz vor dem Kanal gelegenen Rendsburger Stadtkern samt Bahnhof und der Hochbrücke zu überwinden. „Bei einem Tunnel hat man bessere Möglichkeiten“, sagte Meyer. Jedoch gebe es noch technische Probleme zu klären. Vor allem wäre es aufwendig, die Bahnlinie mit der bisher sechs Kilometer entfernt verlaufenden A 7 für ein gemeinsames Querungsbauwerk zusammenzuführen. Mit seinem Vorstoß konkretisiert der Minister eine Initiative der drei Kieler Regierungsfraktionen. Die hatten Anfang der Woche vom Bund den raschen Bau einer kombinierten Querung als Ersatzbauwerk für die zwei abgenutzten Kanalhochbrücken bei Rendsburg gefordert. „Wir sind übereinstimmend der Meinung, dass es in diese Richtung gehen soll“, hatte SPD-Landesvorsitzender Ralf Stegner erklärt. Auch der SSW und sogar die Grünen sprachen sich dafür aus. Minister Meyer mahnte zudem einen schnelleren Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals an und kritisierte seinen Bundeskollegen Peter Ramsauer (CSU). Der habe entgegen einer Zusage auf der maritimen Konferenz im April in Kiel noch immer keinen Finanzierungsplan für die voraussichtlich 1,4 Milliarden Euro teure Modernisierung, Verbreiterung und Vertiefung des Kanals vorgelegt – geschweige denn den angekündigten Vertrag mit Schleswig-Holstein über die weiteren Ausbauschritte. „Ramsauers Staatssekretär Enak Ferlemann hat vor drei Monaten eine solche Vereinbarung zwischen Bund und Land angeregt, wir haben daraufhin unser Interesse bekundet – aber seitdem nichts mehr gehört!“, schimpfte Meyer. Er habe deshalb das Gefühl, „dass wir nur Beruhigungspillen vor der Bundestagswahl bekommen haben“.
Henning Baethge
http://www.abendblatt.de/hamburg/article120240930/Wirtschaft-fordert-dringenden-Ausbau-der-Verkehrswege.html
Wie steht der Standort Deutschland aus Sicht der Wirtschaft da? Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern stehen wir zwar ganz gut da. Teilweise habe ich aber das Gefühl bei der Politik in Deutschland, dass manche meinen, lass' Manna vom Himmel regnen, wir verteilen nur noch um. Wir stehen in einem ziemlich harten Wettbewerb. Die USA haben deutlich günstigere Energiekosten als wir, auch durch das Fracking, und die werden eine Reindustrialisierung erleben. China stellt zurzeit sein Wirtschaftssystem um und sagt, wir gehen weg vom Export billiger Waren, wir wollen eigene Wertschöpfung in unserem Land. Das heißt aber auch deutlich mehr Aufbau von Innovation und Wissenschaft. Und wenn wir uns in Deutschland nicht darauf einstellen, dass wir hier extrem wettbewerbsfähig sein müssen, und meinen, das ist gottgegeben, dann werden wir in fünf oder zehn Jahren die Quittung dafür bekommen.
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21.09.13, 08:30

Hamburg

Wirtschaft fordert dringenden Ausbau der Verkehrswege

Ob Brücken, Schleusen oder Autobahnen: Die Hamburger Unternehmen wünschen sich von der neuen Bundesregierung deutlich mehr Investitionen in die Verkehrswege im Norden. Zudem dringen sie darauf, dass die Hansestadt beim Länderfinanzausgleich künftig mehr Geld selbst behalten darf.

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Die Köhlbrandbrücke zählt zu den stark befahrenen Brücken in Hamburg – und muss mittelfristig ersetzt werden. Auch zahlreiche Autobahnen in und um Hamburg sowie Schleusenanlagen sind dringend sanierungsbedürftig. Copyright Lutz Messerschmidt

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Hamburg Der Wahlkampf ist gelaufen. An diesem Sonntag können insgesamt rund 62 Millionen Wähler über die Zusammensetzung des 18. Deutschen Bundestages entscheiden. Wie auch immer die Wahl ausgeht, zwei Themen stehen auf der Dringlichkeitsliste der Hamburger Wirtschaft ganz oben: der Erhalt und Ausbau der Verkehrswege und die weitere Umsetzung der Energiewende.

Hinzu kommt ein drittes Thema, das im Wahlkampf keine Rolle spielte, das seine Wirkung aber in der kommenden Legislaturperiode voll entfalten dürfte: "Im Jahr 2019 läuft das heute gültige Regelwerk zum Länderfinanzausgleich aus. Es muss in den kommenden vier Jahren neu verhandelt und gestaltet werden", sagt Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer der Hamburger Handelskammer. "Hamburg erwirtschaftet im Jahr rund 40 Milliarden Euro an Steuern. Aber weniger als zehn Milliarden Euro stehen dem Stadtstaat für den eigenen Haushalt zur Verfügung. Eine weitaus größere Summe etwa aus der Einkommens- oder der Mehrwertsteuer fließt an den Bund."

Wie sich die Wirtschaft in Hamburg weiter entwickelt, hänge entscheidend auch davon ab, welchen Teil seines Steueraufkommens Hamburg künftig an den Bund und an die Nehmerländer des Länderfinanzausgleichs abgeben müsse: "Um dieses Thema", sagt Schmidt-Trenz, "wird es im Bundestag und zwischen Bund und Ländern in den kommenden Jahren harte Verhandlungen geben. Das Ergebnis beeinflusst unter anderem auch, welche Mittel der Metropolregion Hamburg für den dringend nötigen Ausbau der Infrastruktur zur Verfügung stehen werden."

Straßen, Wasserstraßen, Schienen: für die Funktionsfähigkeit einer Wirtschaftsmetropole wie Hamburg sind intakte und belastbare Verkehrswege unverzichtbar. In Norddeutschland aber wird der Verschleiß der Infrastruktur, werden versäumte Investitionen aus vergangenen Jahrzehnten derzeit an etlichen Stellen sichtbar. Die Autobahnen in der Metropolregion Hamburg sind Dauerbaustellen. Die Schleusenanlagen des Nord-Ostsee-Kanals (NOK), besonders in Brunsbüttel, müssen komplett saniert oder ersetzt werden. Das gilt auch für zentrale Brückenbauwerke im Norden, sei es die Rader Hochbrücke, auf der die Autobahn 7 über den NOK geführt wird, oder Hamburgs Köhlbrandbrücke. An anderen Stellen werden Großprojekte seit Jahrzehnten debattiert, aber nicht verwirklicht, eine Elbquerung bei Glückstadt etwa oder die Hafenquerspange in Hamburg, mit der die Autobahnen A1 und A7 verbunden werden sollen. Der Bund müsse die Ausgaben für die Sanierung und den Neubau der Infrastruktur "deutlich erhöhen, um den Investitionsstau der vergangenen Jahre möglichst schnell zu beheben", sagt Hans Fabian Kruse, Präsident des AGA Unternehmensverbandes für den Groß- und Außenhandel in Hamburg.

Hamburg ist Deutschlands größter Seehafen. Doch dessen Einbindung in die nationalen und internationalen Verkehrsströme droht empfindlich gestört zu werden. Die Verbreiterung und Vertiefung der Elbfahrrinne wird durch Klagen von Umweltverbänden vor dem Leipziger Bundesverwaltungsgericht blockiert. Das Straßennetz in der Region ist dem wachsenden Güterverkehr kaum mehr gewachsen.

Hamburgs Anbindung an die deutschen Binnenwasserstraßen über die Elbe östlich der Stadt hinkt dem Bedarf um Jahre hinterher. "Hamburg ist ein nationaler, nicht nur ein lokaler Hafen", sagt der Reeder Hermann Ebel, Inhaber des Hamburger Schifffahrtsunternehmens Hansa Treuhand. "Wie bei Straße und Schiene sollten die notwendigen Milliardeninvestitionen deshalb auch von Bund und Ländern getragen werden. Nur ein effizienter Hamburger Hafen kann die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie sichern."

Die Energiewende, der Ausbau der erneuerbaren Energien, hat noch größere Dimensionen als die Sanierung der Verkehrswege. Vor allem durch die Nutzung der Windkraft aus heute bereits mehreren Tausend Windturbinen an Landstandorten wird Norddeutschland zum Kraftwerk für ganz Deutschland. Vor den deutschen Küsten hat zudem der Aufbau von Offshore-Windparks begonnen. Doch zwischen Bund und Ländern, zwischen Unternehmen und Behörden gibt es keine Abstimmung darüber, wie dieses gewaltige Werk erfolgreich fortgesetzt werden soll.

Zurzeit stehen vor allem die steigenden Kosten für Stromverbraucher im Mittelpunkt, verursacht durch die wachsenden Fördersummen für die Einspeisung von Strom aus Windkraftwerken oder Solaranlagen. Stromintensiv produzierende Unternehmen wie etwa Europas größter Kupferkonzern Aurubis in Hamburg fürchten um ihre Wettbewerbsfähigkeit. Dabei gerät in den Hintergrund, dass die Wertschöpfung aus dem Umbau der Energieversorgung längst ein Pfeiler der gesamten deutschen Wirtschaft ist. Die neue Bundesregierung müsse "als erstes die Umsetzung der Energiewende in den Fokus nehmen", sagt Michael Westhagemann, Chef der Siemens-Region Nord und Vorstandsvorsitzender des Industrieverbandes Hamburg (IVH).

Der zeitgerechte Anschluss von Offshore-Windparks an die Landnetze, der Bau von "Stromautobahnen" von der Küste zu den Industriezentren in Süddeutschland, der Aufbau von Speichermedien vor allem für Windstrom, all das bedarf gewaltiger Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Bürgern gleichermaßen. Doch die beteiligten Unternehmen stellen weitere Projekte etwa für Offshore-Windparks einstweilen zurück, solange das Regelwerk für die Förderung der erneuerbaren Energien, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), nicht reformiert wird. Dies wird eine der ersten großen Aufgaben für den neu gewählten Bundestag sein. "Wir brauchen ein klares Konzept, einen Masterplan für die Energiewende", sagt Schmidt-Trenz. "Für die gesamte Küstenregion bedeutet der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien ein wichtiges Konjunkturprogramm."

Gewaltig sind die Herausforderungen für die Abgeordneten, die Deutschland im neu gewählten Parlament vertreten werden. Überall im Land mangelt es der öffentlichen Hand an Geld, so das vorherrschende Gefühl. Kein Mangel herrscht hingegen an Ansprüchen von Bürgern und Wirtschaft. "Wir wollen gern und mit aller Kraft weiterhin aus Norddeutschland heraus unseren Beitrag zur ökonomischen und sozialen Stabilität in Europa leisten", sagt Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos). "Der wirtschaftliche Erfolg Hamburgs und der norddeutschen Nachbarn hängt allerdings ebenso wie die Mobilität unserer Bürgerinnen und Bürger entscheidend von einem funktionierenden, in sich stimmigen Infrastrukturnetz ab." Ob zu Land oder auf dem Wasser: "Wir brauchen eine Verbesserung der überregionalen Verkehrsanbindungen nicht nur in der Metropolregion, sondern für die Hafenhinterlandanbindungen auch weit darüber hinaus", sagt Horch. "Dazu werde ich so schnell als möglich nach Regierungsbildung das Gespräch mit dem neuen Bundesminister für Verkehr suchen."

Auch der Senator verweist auf die Bedeutung der Energiewende für die Hansestadt: "Das Thema ist von erheblicher verkehrs-, energie-, umwelt- und wirtschaftspolitischer Relevanz für Hamburg als international bedeutender Standort für erneuerbare Energien." Allein die Metropolregion Hamburg hat nach Berechnungen der regionalen Wirtschaft bislang durch die Ansiedlung zahlreicher Unternehmen vor allem aus der Windkraftbranche mehr 25.000 neue Arbeitsplätze aufgebaut.

Maritime Wirtschaft, In­frastruktur und Logistik"

Hafeninfrastruktur muss verbessert werden

Mittwoch, 11. September 2013
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News

Herausforderung Hinterland

CeMAT Hafenforum 2013

Dienstag, 10. September 2013Die Investitionen in die Hinterland-Infrastrukturen hinken häufig hinter den Anforderungen der Wirtschaft hinterher. Praktische Möglichkeiten zur Bewältigung dieser Defizite werden unter anderem Gegenstand der Diskussionsforen des CeMAT Hafenforums 2013 sein, das heute und morgen im Hotel Hafen Hamburg ausgerichtet wird. Medienpartner sind unter anderem der THB und das Schwesterblatt DVZ. FBi Mehr: THB Täglicher Hafenbericht Copyright
http://www.nordic-market.de/news/10818/gemeinsame_sitzung_der_kabinette_aus_hamburg_und_kiel.htm
Gemeinsame Sitzung der Kabinette aus Hamburg und Kiel
Mittwoch, der 11.September 2013
Gemeinsame Sitzung der Kabinette aus Hamburg und KielHamburg | Kiel: Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und die Schleswig-Holsteinische Landesregierung sind am Dienstag zu einer gemeinsamen Kabinettssitzung in Hamburg zusammengetroffen. Auf der Tagesordnung der Sitzung standen unter anderem die Themen Verkehrsinfrastruktur, Energie, Bekämpfung des Rechtsextremismus, Unterelbezusammenarbeit und Frauenhäuser.Verkehrsinfrastruktur Die Landesregierungen vereinbaren, sich bei Planung und Umsetzung von Verkehrsprojekten mit länderübergreifender Funktion bzw. verkehrswirtschaftlicher Bedeutung vertrauensvoll abzustimmen und sich in der Verkehrsinfrastrukturpolitik gegenüber dem Bund, anderen Ländern und Dritten gegenseitig zu unterstützen. Dies betrifft insbesondere den künftigen Bundesverkehrswegeplan 2015 und die Suche nach neuen Wegen für die künftige Verkehrsinfrastrukturfinanzierung.Für den Hamburger Hafen hat die Leistungssteigerung der Schienenanbindungen unter ökologischen sowie ökonomischen Gesichtspunkten höchste Priorität. Daher ist der strategische Fokus vor allem auf Verbesserungen des Betriebs auf der Schiene sowie den Aus- und Neubau der Schieneninfrastruktur zu legen, ohne dabei die ebenso dringlichen Bedarfe bei den seewärtigen Zufahrten sowie im Straßenbereich zu vernachlässigen.Bmrk.Btr.HP:blog:Presse_2008.02.23_DVZ" Ober -Unterelbe mit Containern Binnenschiffe kleine Feeder einsetzten  , nicht nur Strasse Bahn : siehe PDF BeispielDie beschlossene Anpassung der Fahrrinne der Elbe an die heutigen Schiffsgrößen ist für den Hamburger Hafen von entscheidender Bedeutung. Die Zusammenarbeit zwischen dem Hamburger Hafen und dem Lübecker Hafen sowie mit den Unterelbehäfen soll - soweit wirtschaftlich sinnvoll - ausgebaut werden.Der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals steht in einem verkehrswirtschaftlichen Zusammenhang mit der positiven Entwicklung des Hamburger Hafens, da ein erheblicher Teil der in Hamburg angelandeten Container über Feederschiffe in den Ostseeraum befördert wird. Neben dem mittlerweile ausgeschriebenen Neubau der Schleuse in Brunsbüttel müssen die bestehenden Schleusen in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau grundsaniert werden. Der Engpass zwischen Königsförde und Kiel-Holtenau ist durch Kurven-Aufweitungen und den Neubau der Levensauer Hochbrücke den heutigen und künftigen Schiffsgrößen anzupassen. Weiter muss der Kanal auf gesamter Länge vertieft werden.Energie Schwerpunkte der Zusammenarbeit beider Länder sind neben einer vertieften Kooperation von wissenschaftlichen Einrichtungen der Erneuerbaren-Energien-Branche der Netzausbau, Konzepte zur Minimierung bzw. Vermeidung von zeitweisen Netzengpässen, Energiespeicher sowie - angesichts knapper Flächen für Standorte Erneuerbarer Energien in Hamburg - der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein. Im Rahmen des begonnenen Energiedialogs sollen mit dieser Zielsetzung die Konzepte ausgewertet und Wege für eine vertiefte Zusammenarbeit, insbesondere auch im Bereich Forschung und Entwicklung gefunden werden.Gemeinsam verfügen Hamburg und Schleswig-Holstein über alle wichtigen Bausteine der Energiewende. Im Kleinen kann dieser Raum Vordenker und Macher der Energiewende sein, um diese Erfahrung dann im Großen für das Gesamtsystem der Energieversorgung nutzbar zu machen. Zusammen wurde bereits 2011 in Hamburg und Schleswig-Holstein ein Drittel des verbrauchten Stroms aus Erneuerbaren Energien erzeugt. Bundesweit ist es nur ein Fünftel. Gemeinsames Ziel der Landesregierungen ist es, ein Szenario und ein ambitioniertes Umsetzungskonzept für eine bilanzielle Vollversorgung der beiden Länder mit Strom aus Erneuerbaren Energien zu entwickeln.Unter anderem die Planungen zum Gaskraftwerk Wedel zeigen, wie eng Hamburg und Schleswig-Holstein energiepolitisch verwoben sind. Das Kraftwerk soll in Schleswig-Holstein gebaut werden, aber das Hamburger Fernwärmenetz beliefern und auch seinen Strom in das Hamburger Stromnetz einspeisen. Zugleich sind wichtige Innovationselemente wie Wärme-speicher geplant, die zum Beispiel die Integration des fluktuierenden Windstromes unterstützen. Die Länder werden gemeinsam darauf achten, dass ausreichend Anreize gegeben sind, um tatsächlich den Windstrom aus dem schleswig-holsteinischen Netz bei der Betriebsführung des Gaskraftwerkes zu berücksichtigen.Hamburg und Schleswig-Holstein fordern die Bundesregierung auf, den eingeschlagenen Pfad für einen sicheren Offshore-Netzausbau weiter zu verfolgen und die Koordination von Netzausbau und Offshore Windpark-Errichtung weiter zu verbessern. Dabei darf der in Konsultation befindliche Offshore-Netzentwicklungsplan - samt des in ihm definierten Startnetzes - nicht in Frage gestellt werden, sondern ist im bestehenden Umfang verlässlich umzusetzen. In diesem Zusammenhang begrüßen Hamburg und Schleswig-Holstein die von der Tennet TSO GmbH gemeinsam mit den Offshore Windpark-Betreibern ins Leben gerufene Arbeitsgruppe zur Abstimmung verbindlicher Realisierungsfahrpläne.Hamburg und Schleswig-Holstein setzen sich für vernünftige Rahmenbedingungen in der Offshore Windenergie-Finanzierung ein und fordern eine für die Unternehmen tragfähige und zeitnahe Lösung hinsichtlich des zum 31. Dezember 2017 auslaufenden Stauchungsmodells.Die Stellen prüfen darüber hinaus Möglichkeiten der Zusammenarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit, in der Planung und Durchführung von Fachveranstaltungen Unterelbezusammenarbeit Hamburg und Schleswig-Holstein sind sich einig, die erfolgreiche Zusammenarbeit entlang der Unterelbe weiter zu stärken. Zusammen mit Niedersachsen werden weitere Ansiedlungen von Gewerbe und Industrie angestrebt. Die Länder bekräftigen den Willen, Flächen im Industriegebiet Brunsbüttel für die Entwicklung der Hafenregion Unterelbe auch für Unternehmen des Hamburger Hafens für Ansiedlungs- und Erweiterungszwecke zur Verfügung zu stellen. Die Länder sind sich weiter einig darin, dass die jüngsten Ergebnisse der Studie zum Aufbau einer Windwasserstoffwirtschaft in der Unterelberegion auf ihre Umsetzungsmöglichkeit geprüft werden. Dieses geschieht weiterhin mit dem Land Niedersachsen sowie Partnern aus der Wirtschaft. Im Rahmen der Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg unterstüt-zen die Länder auch weitere Projekte, die konkret die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Wirtschaft stärken. Die Länder begrüßen die Bereitschaft der Arbeitsgemeinschaft Unterelbe sich an Projekten finanziell zu beteiligen. (Pressemeldung vom 10.09.2013) Copyright Nordic Market
"Maritime Wirtschaft, In­frastruktur und Logistik". Das ist der Titel einer Veranstaltung, bei der es heute in der Handelskammer Hamburg um die Chancen Indiens als potenzieller Absatzmarkt geht. Der Güterverkehr des Landes wächst und die deutschen Exporte Richtung Indien steigen ebenfalls. Allerdings entsprechen die Hafeninfrastruktur und Hinterland-Anbindungen noch nicht internationalen Standards. FBi Mehr: THB Täglicher Hafenbericht Bmrk.Btr. HP Blog .Fragt man sich , ob bei uns  dies auch der Fall ist, da haben wir noch viel zu tun , auch im deutschen Norden
Viel Harmonie, wenig Konkretes Copyright Norddeutsche Rundschau
Hamburg
Der Streit um Windmesse und Hafenschlick? Wie weggeblasen. Betont harmonisch haben sich die Landesregierungen von Hamburg und Schleswig-Holstein gestern nach einer gemeinsamen Kabinettssitzung in der Hansestadt präsentiert. Es sei eine „sehr freundschaftliche Sitzung“ gewesen, urteilte Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD). Sein Kieler Ministerpräsidentenkollege und Genosse Torsten Albig sah das verbissene Gerangel um die Windleitmesse als beendet an. Und mit einem offensichtlichen Seitenhieb auf die Chefs der konkurrierenden Messegesellschaften: „Wir hätten uns gewünscht, dass das, was wir politisch an Übereinkommen haben, auch alle geschäftsführend Tätigen so gesehen hätten.“ Beim 90-minütigen Doppelkabinettstreffen im neuen Gebäude der Hamburger Umweltbehörde in Wilhelmsburg handelten die Regierenden mehr als ein Dutzend Themen ab – von Hafenpolitik über Rader Hochbrücke und Nord-Ostsee-Kanal bis zum Rechtsradikalismus. Alles in „größter Gemeinsamkeit“, wie Scholz versicherte, mit der die Nordländer „noch viele, viele weitere Projekte voranbringen“ könnten.   . Ebenso wenig gab es Initiativen in Richtung auf die von der Wirtschaft lange geforderte engere Zusammenarbeit bei der Landesplanung, der Wirtschaftsförderung und im Tourismus. Entsprechend unzufrieden reagierte die politische Konkurrenz auf die Ergebnisse des Gipfeltreffens. Johannes Callsen, CDU-Oppositionsführer im Kieler Landtag, monierte, die Runde habe heikle Themen ausgeklammert. Dazu zählt er den ausstehenden Messevertrag zwischen Husum und Hamburg, das drohende Verkehrschaos wegen des A7-Ausbaus sowie die millionenschweren Probleme beim gemeinsamen Computerprogramm zur Personalverwaltung „KoPers“. Callsen: „Dass über diese drei für Schleswig-Holstein so wichtigen Themen immer noch keine Ergebnisse erzielt wurden, ist unvorstellbar. Noch unvorstellbarer ist, dass Albig sich noch nicht einmal traut, diese Themen öffentlich anzusprechen.“ Die Hamburger FDP-Fraktionschefin Katja Suding attestierte den Kabinetten „Fortschritt im Bummelbahntempo“.
Markus Lorenz

INTERVIEW: BUNDESVERKEHRSMINISTER PETER RAMSAUER

"Wir leiden unter Investitionsstau"

Verkehrsminister Peter Ramsauer © Frank Behling Copyright danke Frank Behling 

Verkehrsminister Peter Ramsauer im April am Nord-Ostsee-Kanal anlässlich der Nationalen Maritimen Konferenz in Kiel

A 20, Nord-Ostsee-Kanal, feste Fehmarnbelt-Querung: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer äußert sich im Interview mit der Wirtschaft zu zentralen Infrastrukturthemen Schleswig-Holsteins. Zur Finanzierung von Verkehrsprojekten hält er auch eine Pkw-Vignette für denkbar.

Wirtschaft: Die Finanzierung der A 20 stockt. Warum verschiebt der Bund immer wieder den verkehrspolitischen Befreiungsschlag Schleswig-Holsteins durch eine entlastende Umfahrung Hamburgs?

Peter Ramsauer: Der Bund verschiebt hier gar nichts - im Gegenteil! Für den Abschnitt bei Bad Segeberg zwischen Wittenborn und Weede stehen seit Längerem die erforderlichen Haushaltsmittel für den Bau bereit. Aber der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt wird beklagt. Dasselbe Problem haben wir eventuell auch an anderen Abschnitten, sodass wir im Fall von Klagen auch dort kein Baurecht haben werden. Die Verzögerungen beim Weiterbau sind also nicht auf eine fehlende Finanzierung zurückzuführen, sondern auf das fehlende Baurecht - und dafür muss das Land sorgen. Die ganz eindeutige Positionierung der Bundesregierung ist mit Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung zu Planung und Bau der A 20 zwischen Bund und den Ländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein vom 27. Februar 2012 deutlich geworden. Die Länder sorgen für das Baurecht, der Bund für die Finanzierung.

Wirtschaft: Der Zustand des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) hat jüngst für einen gewaltigen Imageschaden gesorgt. Kreuzfahrtreeder überlegen schon, wegen Wartezeiten vor Brunsbüttel dieses Revier zu meiden. Warum geht es so schleppend voran?

Ramsauer: Niemand braucht dieses Revier zu meiden. Mir ist vollkommen bewusst, wie wichtig es ist, dass der NOK zuverlässig und kalkulierbar passiert werden kann. Kurzfristig notwendige Unterhaltungsmaßnahmen am NOK und an seinen Schleusenanlagen haben deshalb absolute Priorität. Eines ist aber klar: Wir leiden hier unter einem jahrzehntelangen Investitionsstau, den wir auch nicht über Nacht auflösen können. So haben wir nun die Ausschreibung für die fünfte Schleusenkammer in Brunsbüttel auf den Weg gebracht, in die wir etwa 370 Millionen Euro investieren, das ist kein Pappenstiel. Bei allen Reparaturen an den Schleusen: Leitlinie ist, an jedem Kanalende mindestens eine große Schleusenkammer verfügbar zu halten. Wir stehen auch in engem Kontakt mit unseren Kunden, damit die Passagen entsprechend geplant werden können: Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung hat eine Übersicht über die in den nächsten Monaten anfallenden reparatur- oder wartungsbedingten Sperrzeiten der einzelnen Kammern in Brunsbüttel und Kiel erstellt und ausgehändigt. Damit und mit tagesaktuellen Informationen zum Schleusenbetrieb über die Internetseiten der Kanalämter wird viel getan, um sicherzustellen, dass die Kanalpassage verlässlich kalkuliert werden kann.

Peter Ramsauer © BMVBS Zur Person Dr. Peter Ramsauer, Jahrgang 1954, ist seit Oktober 2009 Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Der gelernte Müller ist seit 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages. Vor seiner Ernennung zum Minister war der CSU-Politiker Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag (2005 bis 2009) sowie deren Parlamentarischer Geschäftsführer (1998 bis 2005).

Wirtschaft: Die feste Fehmarnbelt-Querung schafft eine moderne Verbindung nach Dänemark und Schweden. Diese Länder bauen gerade ein Hochgeschwindigkeitsnetz auf. Stünde es einer Hightech-Nation wie Deutschland nicht gut zu Gesicht, zwischen Hamburg und Dänemark neueste Eisenbahntechnik und höchstmöglichen Schallschutz zum Wohle der Menschen einzusetzen, anstatt die DB AG um jedes Dezibel kämpfen zu lassen?

Ramsauer: Der Ausbau der Schienenverbindung zwischen Kopenhagen und Hamburg über Lübeck inklusive der geplanten festen Fehmarnbelt-Querung findet abgestimmt zwischen Deutschland und Dänemark statt. Die Lärmvorsorge wird so dimensioniert, dass den Betroffenen der ihnen zustehende Schutz zukommt.

Wirtschaft: Wie ist der Stand beim Bundesverkehrswegeplan? Liegt es nicht auf der Hand, einem Hafenstandort wie Schleswig-Holstein die Mittel zu erhöhen, da hier Teile des deutschen Außenhandels laufen, also Leistung für das gesamte Land erbracht wird?

Ramsauer: Die vorbereitenden Arbeiten für den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2015 sind in vollem Gange. Mit seiner Grundkonzeption habe ich bereits die strategische Neuausrichtung in der Infrastrukturplanung eingeleitet: Wir brauchen mehr Ehrlichkeit, was die Finanzierung von Verkehrsprojekten angeht. Der neue BVWP wird daher klare Prioritäten setzen: Erhaltungsmaßnahmen haben Vorrang vor Neubauprojekten. Bei Aus- und Neubaumaßnahmen werden wir uns darauf konzentrieren, Engpässe auf viel befahrenen Strecken zu beseitigen. Dafür haben wir die neue Dringlichkeitskategorie "Vordringlicher Bedarf Plus" geschaffen. Von dieser Prioritätensetzung werden auch die für unsere Volkswirtschaft wichtigen Hafenstandorte profitieren, die häufig unter Engpässen in ihrem Hinterland leiden.

Allerdings ist die Diskussion über die Mittelverteilungen auf einzelne Regionen heute noch verfrüht. Bis Ende 2013 aktualisieren wir zunächst die Bewertungsmethodik und die Verkehrsprognose als Grundlage für den neuen BVWP. Parallel dazu haben die Projektanmeldungen begonnen. In der nächsten Legislaturperiode beginnen dann die eigentlichen Bewertungen. Erst wenn die projektbezogenen Ergebnisse vorliegen, können wir einen Dialog über die Verwendung der knappen Mittel führen. Insgesamt ist aber klar: Eine strikte Priorisierung allein wird nicht reichen, um die drängenden Verkehrsprobleme zu lösen. Wir brauchen dringend mehr Geld für die Verkehrswege.

Wirtschaft: Die Ostseeanrainer entwickeln sich wirtschaftlich sehr positiv. Dadurch nehmen See- und Landverkehre über Deutschland zu. Viel davon landet in den Häfen der Ostseeküste. Wie schätzt der Bund die weitere Entwicklung ein?

Ramsauer: Wichtige deutsche Ostseehäfen sind Lübeck, Rostock, Wismar, Sassnitz/Mukran und Kiel. In Lübeck und Rostock gehen wir für 2025 davon aus, dass sich der Umschlag im Vergleich zu 2004 mehr als verdoppelt. Auch in Sassnitz/Mukran und Kiel wird sich in diesem Zeitraum mit jeweils über 13 Millionen Tonnen der Umschlag mehr als verdoppeln. Sassnitz/Mukran hat sich zu einem Handels- und Transportknotenpunkt nach Skandinavien, Russland und ins Baltikum entwickelt. Der Fährverkehr nach Russland und ins Baltikum wurde gestärkt und weiterentwickelt. Die Bedeutung der Ostseehäfen wird in Zukunft also weiter steigen, hier haben wir rundum gute Aussichten.

Wirtschaft: Der Verkehrshaushalt ist deutlich unterfinanziert. Welche Schritte plant das Verkehrsministerium in den nächsten fünf Jahren im Bereich der Infrastrukturfinanzierung?

Ramsauer: Zunächst muss klar sein: Wir brauchen zusätzliche Mittel für die Verkehrsinfrastruktur - über den konventionellen Haushalt, durch mehr öffentlich-private Partnerschaften im Bundesfernstraßenbau oder aber eine verstärkte Nutzerfinanzierung. Hierbei stimmt mir - neben Verbänden wie dem ADAC - übrigens weitgehend auch die Opposition zu. In den letzten zwei Jahren habe ich für alle Verkehrsträger 2,75 Milliarden Euro mehr hereingeholt. Dies reicht zum Luftschnappen, aber noch nicht zum Durchatmen. Die Kommission "Zukunft der Verkehrsinfrastrukturfinanzierung" der Länder, an der auch der Bund beteiligt war, hat daher einen Instrumentenkasten erarbeitet. Nun wird die Nachfolgekommission diese Möglichkeiten auf Herz und Nieren und auf Umsetzbarkeit überprüfen. Die Entscheidung, wie eine nachhaltige Verkehrsinfrastrukturfinanzierung ausgestaltet werden sollte, muss die neue Bundesregierung nach der Bundestagswahl treffen. Wichtig ist, dass wir für die Modernisierung und den Ausbau der Verkehrswege mehr Geld in die Hand nehmen. Das geht am einfachsten, wenn wir den Verkehrsetat aufstocken. Denkbar ist auch, eine Pkw-Vignette einzuführen, bei gleichzeitiger Kompensation für deutsche Autofahrer. Das zusätzliche Geld muss natürlich eins zu eins in die Infrastruktur fließen.

Interview: Michael Legband und Rüdiger Schacht  Copyright IHK Schleswig Holstein

http://www.elbehafen.de/de/node/274

Logistik und Schifffahrt am Wirtschaftsstandort Brunsbüttel

Mit der strategischen Lage an der Unterelbe und am Nord-Ostsee-Kanal bietet die Hafengruppe Brunsbüttel – mit dem Elbehafen, dem Ölhafen und dem Hafen Ostermoor – direkten Zugang zu Nord- und Ostsee, räumliche Nähe zu Hamburg, Anschluss an die europäischen Binnenwasserwege, sowie hafennahe verfügbare Industrieflächen. Diese Standortvorteile, aber auch das umfassende Angebot an maritimen Dienstleistungen rund um den Verkehrsträger Schiff, machen die Häfen in Brunsbüttel zu einem attraktiven Umschlagzentrum für das größte zusammenhängende Industriegebiet in Norddeutschland und der Metropolregion Hamburg.

Kernkompetenzen

Die Kernkompetenzen, mit denen regionale, nationale und internationale Kunden bedient werden, liegen in den Bereichen
  • Umschlag
  • Lagerung
  • Transitverladung sowie in der
  • Projektlogistik

Brunsbüttel Ports – mittelständisch, flexibel, langfristig agierend.

Die Verwaltungen der fünf Seehäfen an der Unterelbe - Cuxhaven, Stade, Hamburg, Glückstadt und Brunsbüttel - haben sich auf ein "Hafenkonzept Unterelbe" verständigt. Ziel ist es, die Unterelbe als eine Hafenregion mit gemeinsamen Interessen und eigener Identität zu entwickeln. Bei Interesse können Sie das Hafenkonzept Unterelbe über den nachstehenden Link herunterladen.    

Dateianhänge

Die Geschäftsführungen der Brunsbüttler Ports GmBH der Glückstadt Port GmbH & Co KG, der Niedersachsen Ports GmbH  Co. KG und  der Hamburg Port Authority sind von den Wirtschaftsministern Ihrer Bundesländer beauftragt worden ein gemeinsames Konzept für für die 5 Seehäfenan der Unterelbe ( Cuxhaven, Stade, Hamburg, Glückstadt,Brunsbüttel) zu entwerfen. Neben den Hafengesellschaft haben die Süderelbe AG und die EGEB Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel mH an diesem Konzeptpapier mitgearbeitet.






Bmerk.Btr. HP/blog: So gut ich es finde, dass jetzt auch die Junger Union aufwacht und sich für die Belange der maritimen Wirtschaft NOK Infrastruktur einsetzt, die SPD unterstützt den NOK seit dem Landtagswahlkampf 2012 und 2011 wurde das ganze z.B. SPD SOS rettet den NOK von Johannes ( Herrn Kahrs ) und  Bettina ( Frau Hagedorn )

hagedorn-potrait-2009-07-11

zusammen mit den Politikern aus SH angestossen und  unser l. Herr Dr. Ramsauer wurde mit samt seinen Staatsekr. z.B . Herr Ferlemann solange bearbeitet im Haushaltsauschuss des BT ( Herr Kahrs hat die einzigen Reden von MdB's im Bundestag für den NOK ,als NOK Fan ,gehalten ), bis endlich die Mittel für die 5 .Schleuse freigegeben wurde, die aber von Herrn Ramsauer 1 Jahr lang  ( April 2012  Wahlkampfantwort CDU SH) nach dem Spatenstich vorhergeschoben wurde,

Spatenstich56

da das Geld wieder im Süden von Deutschland eingesetzt wurde. Dieses Jahr erst wurde die 5. Schleuse in BRB ausgeschrieben fürf 370 Mio. € und die Schleusen BRB und Holtenau wurden im  zehner Millionen € Bereich Mittel zum Ausbau der Schleusen bewilligt , nach dem von mir bei allen Politikern 2011 / 2012 BT SH HH NDS angesagten Supergau für die meistbefahrene Wasserstrasse der Welt, der im März diesen Jahres eingetreten ist informiert wurden. Auf die Kanäle Suez Panama und die  Zara Häfen

http://www.nok21.de/2013/07/26/der-gesamtguterumschlag-zara-hafen-zeebrugge-antwerpen-rotterdam-amsterdam/

Fortschritte im Gegensatz. z.B Neubau grösste Schleuse der Welt habe ich in meinen Artikeln regelmässig hingewiesen.

http://www.nok21.de/2013/09/01/6827/   Vergleich Suez Panama  NOK http://www.nok21.de/2013/04/22/warum-die-deutschen-langsamer-bauen-als-die-belgier/

http://www.nok21.de/2012/01/08/eine-woche-im-leben-des-abgeordneten-kahrs-unser-vorkampfer-fur-den-ausbau-des-nok/

Und ewig lockt der Spargel - Andrang bei SPD

Fazit: ich finde es toll, dass auch die Junge Union jetzt auf dem richtigen Weg ist, aber richtiger Weg heisst zusammensetzen , gemeinsam für den gesamten Norden incl. NRW etwas auf die Beine stellen , für die Bürger und nicht ausschliesslich Konkurenzdenken mit Vorwürfen, das hilft der Sache nicht und stetige Zusammenarbeit mit der betroffenen Industrie SH Häfen wie Hamburg, wobei ich sagen muss , dass das Treffen der WiMi's im Norden ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung für die maritime Infrastruktur des Nordens ist.

Schleswig-Holstein-Rat zur Zukunft des Nordostseekanals / Helfrich und Heinz: „Linke Infrastrukturpolitik verspielt das Potenzial unseres Landes“

http://zeitungen.boyens-medien.de/aktuelle-nachrichten/zeitung/artikel/helfrich-neuer-hoffnungstraeger.html
Bmrk.Btr. HP/blog : hier kann man sich ein Bild machen von Herrn Helfrich

(BPP) Am vergangenen Samstag trafen sich die Delegierten des Schleswig-Holstein-Rates der Jungen Union in Brunsbüttel, um gemeinsam mit Michael Hartmann, dem Ältermann der Lotsenbrüderschaft, über die Zukunft des Nordostseekanals zu diskutieren und sich vor Ort ein Bild vom Zustand der Schleusen zu verschaffen. Mark Helfrich, Spitzenkandidat der Jungen Union Schleswig-Holstein für die Bundestagswahl am 22. September, und der JU-Landesvorsitzende Frederik Heinz erklären hierzu:

„Es ist kaum zu glauben, wie zögerlich der weltweit hochgeschätzte Ingenieursstandort Deutschland bei dem Erhalt und Ausbau seiner Wasserstraßen agiert. Während das Entwicklungsland Panama derzeit einen Ausbau des Panamakanals mit einem Investitionsvolumen von rund acht Milliarden US-Dollar stemmt, ist man hierzulande nicht einmal zu einer Instandhaltung eines mehr als hundert Jahre alten Kanals fähig. Der Erhalt und Ausbau des Nordostseekanals hat genau wie die Elbvertiefung entscheidende Bedeutung für die Zukunft des norddeutschen Wirtschaftsraumes. Anstatt sich aber mit der Frage zu befassen, wie Schleswig-Holstein sein Potenzial als Drehscheibe des skandinavischen, baltischen und mitteleuropäischen Handels nutzen kann, plant die rote Landesregierung mit der Stadtregionalbahn für Kiel ein rund 400 Millionen Euro teures Prestigeprojekt. Bei den lebenswichtigen Verkehrsadern wird dagegen, wie aktuell an der Rader Hochbrücke zu sehen, auf Verschleiß gefahren.“ Helfrich erklärte, dem Ausbau des Nordostseekanals im Falle seiner Wahl absolute Priorität einzuräumen: „Bei dem Thema geht es für viele Menschen in der Region schlicht um ihre Existenzgrundlage.“ Die Delegierten beschlossen ein umfangreiches Papier zum Ausbau der erneuerbaren Energien, der nach Auffassung der Jungen Union für das nördlichste Bundesland vor allem die Chance auf Arbeitsplätze und Investitionen bedeutet. In einem Eilantrag zur Lage in Syrien sprachen sich die Delegierten unter Vorbehalt einer UN-Resolution für einen Militärschlag gegen das Assad-Regime aus: „Es ist kaum zu ertragen, dass ein Diktator im 21. Jahrhundert Massenvernichtungswaffen gegen sein eigenes Volk einsetzt. Auch wenn letztlich nur eine politische Lösung den Bürgerkrieg in Syrien beenden kann, sollten die Vereinten Nationen mit der Ermächtigung zu einem begrenzten Militärschlag deutlich machen, dass mit dem Einsatz von Chemiewaffen eine absolute Grenze überschritten wurde“, so Heinz abschließend. Frederik Heinz Landesvorsitzender Nicolas Sölter Pressesprecher JUNGE UNION Schleswig-Holstein Landesgeschäftsstelle Sophienblatt 44-46 24114 KIEL Fon: 0431 66099-35 Fax: 0431 66099-66 E-mail: info@jush.de Web: www.jush.de
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Cuxhavener Appell an die Bundesregierung zum Erhalt von Arbeitsplätzen und für Investitionssicherheit

Breites Bündnis für Offshore-Industrie

Von
Cuxhavener Appell zu Offshore-Industrie
Ziehen an einem Strang: die für die Energiewende zuständigen Minister und Senatoren der norddeutschen Bundesländer – unter ihnen Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner (zweiter von rechts) – sowie Wirtschaft und Gewerkschaften. FOTO: DPA

Mit einem gemeinsamen Appell haben Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften die Bundesregierung aufgefordert, die Offshore-Industrie zu unterstützen. Sonst seien Tausende Arbeitsplätze in Gefahr. Auch die Wirtschafts- und Verkehrsminister des Nordens rücken weiter zusammen.

Cuxhaven. Die Allianz ist breit aufgestellt: Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik haben gestern den sogenannten Cuxhavener Appell beschlossen. Es sei höchste Zeit für eine solche Aktion, sagte Initiator Ronny Meyer, Geschäftsführer der Windenergieagentur WAB. Denn die Probleme, unter denen die Branche derzeit leide, seien einzig in der Unsicherheit durch die Berliner Politik begründet. „Es ist Zeit zu handeln“, betonte auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD), der stellvertretend für seine Nord-Kollegen sprach. „Wir zeigen hier die Leistungsfähigkeit der Küste.“ Hier entstehe die Energiewende, das „Tor zur Energie“. Kernforderung der Unterzeichner des Appells sind dabei der Erhalt der Planungssicherheit für Unternehmen und Investoren sowie stabile politische Rahmenbedingungen über die Bundestagswahl am 22. September hinaus. Notwendig sei unter anderem der Erhalt des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und der Einspeisevergütungen sowie ein Bewusstsein, dass Deutschland eine Schlüsselposition bei Entwicklung und Ausbau der Industrie zukommt. Gefordert wird zudem von der Bundesregierung, die Energiewende als ein gemeinsames Projekt anzusehen und nicht verschiedene Aspekte getrennt voneinander voranzutreiben. Nötig sei ein Koordinator, nur dann könne die Energiewende zum Erfolg kommen. „Der Offshore-Wind ist ein Kernstück der Energiewende“, sagte Meyer. Es gebe Interessenten, die bereit seien, in Offshore-Parks zu investieren. Das unterstrich auch Lies: „Fünf Milliarden Euro von Investoren zu erhalten, ist kein Problem“, sagt er unter Berufung auf diverse Gespräche mit potenziellen Geldgebern. Das reiche für vier Parks in Nord- und Ostsee. Deshalb müsse die neue Bundesregierung handeln – gleich in welcher Konstellation.

„Gesamtdeutsches Thema“

Dass die Technik funktioniere, würden Alpha Ventus, Riffgat, und Bard Offshore 1 in der Nordsee zeigen – und dass Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) letzteren exakt an dem gleichen Tag eröffne, an dem der Appell verabschiedet wurde, sei dabei natürlich Zufall, sagt Meyer. „Offshore-Wind ist ein gesamtdeutsches Thema“, sagte er weiter. 35 Prozent der Wertschöpfung lägen im Süden und in Nordrhein-Westfalen. Die Umsetzung der Forderungen sei direkt nach der Wahl notwendig, damit Investitionen noch in den kommenden beiden Jahren auf den Weg gebracht werden könnten. Sonst drohen nach Ansicht der Unterzeichner massive Arbeitsplatzverluste an der ganzen Küste. Derzeit sind nach Angaben des Umweltministeriums bereits etwa 18000 Menschen im Offshore-Bereich oder bei Zulieferern beschäftigt, 2010 seien es laut Meyer noch 14000 gewesen. Für 2020 rechnet man mit über 30000 Arbeitsplätzen, sofern die Industrie nicht weiter leidet. In der jüngsten Vergangenheit kam es allerdings mehr zum Jobabbau. Bei Weserwind und anderen Firmen in Bremerhaven und Emden fehlen Anschlussaufträge. Die Wirtschafts- und Verkehrsminister beschäftigten gestern noch weitere Themen. So traten Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern der Initiative German Ports bei, mit der sich die deutschen Seehäfen international vermarkten wollen. „Das ist wichtig im Wettbewerb“, betonte Bremens Häfen- und Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD). Außerdem müsse sich der Bund an den Investitionen im Bereich der maritimen Infrastruktur beteiligen. Das sei unter anderem bei der Sanierung des Nord-Ostsee-Kanals wichtig. Darüber hinaus soll ein norddeutsches Luftverkehrskonzept entstehen, dass sowohl die Passagierabwanderung in Nachbarländer stoppen als auch den Stellenwert der Flughäfen im Norden steigern soll. „Ziel ist es, die deutsche Luftverkehrssteuer abzuschaffen und europäisch zu harmonisieren“, sagte Lies zur Erläuterung. Die Sonderabgabe für Starts aus Deutschland schade den Standorten. Schon jetzt würde der Hamburger Flughafen jährlich 200000 Passagiere an Billund in Dänemark verlieren. Für Bremen nannte Wirtschaftssenator Günthner keine Zahlen, betonte aber, dass die Busstrecke nach Groningen in den Niederlanden gut gebucht sei. Ebenfalls einig sind sich die Minister in der Frage des Ausbaus der Küstenautobahn A 20 westlich der Elbe.

News

Anhörung zum nachhaltigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur

Rund 600 Millionen Euro fehlen jährlich

Donnerstag, 29. August 2013 Auf dem Weg zum dringend nötigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur hat gestern die Hafenwirtschaft ihre Forderungen an die Politik gerichtet. Im Bundesrat fand eine Anhörung der Kommission "Nachhaltige Verkehrsinfrastrukturfinanzierung" statt. Sie war von der Verkehrsministerkonferenz im April unter Vorsitz des ehemaligen Bundesverkehrministers Kurt Bodewig (SPD) eingesetzt worden. mm Mehr: THB Täglicher Hafenbericht Copyright

http://www.weser-kurier.de/bremen/wirtschaft2_artikel,-Breites-Buendnis-fuer-Offshore-Industrie-_arid,645938.html

Cuxhavener Appell an die Bundesregierung zum Erhalt von Arbeitsplätzen und für Investitionssicherheit

Breites Bündnis für Offshore-Industrie

Von

VON FRANK MIENER Copyright Weser Kurier

Cuxhavener Appell zu Offshore-Industrie
Ziehen an einem Strang: die für die Energiewende zuständigen Minister und Senatoren der norddeutschen Bundesländer – unter ihnen Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner (zweiter von rechts) – sowie Wirtschaft und Gewerkschaften. FOTO: DPA

Mit einem gemeinsamen Appell haben Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften die Bundesregierung aufgefordert, die Offshore-Industrie zu unterstützen. Sonst seien Tausende Arbeitsplätze in Gefahr. Auch die Wirtschafts- und Verkehrsminister des Nordens rücken weiter zusammen.

Cuxhaven. Die Allianz ist breit aufgestellt: Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik haben gestern den sogenannten Cuxhavener Appell beschlossen. Es sei höchste Zeit für eine solche Aktion, sagte Initiator Ronny Meyer, Geschäftsführer der Windenergieagentur WAB. Denn die Probleme, unter denen die Branche derzeit leide, seien einzig in der Unsicherheit durch die Berliner Politik begründet. „Es ist Zeit zu handeln“, betonte auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD), der stellvertretend für seine Nord-Kollegen sprach. „Wir zeigen hier die Leistungsfähigkeit der Küste.“ Hier entstehe die Energiewende, das „Tor zur Energie“. Kernforderung der Unterzeichner des Appells sind dabei der Erhalt der Planungssicherheit für Unternehmen und Investoren sowie stabile politische Rahmenbedingungen über die Bundestagswahl am 22. September hinaus. Notwendig sei unter anderem der Erhalt des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und der Einspeisevergütungen sowie ein Bewusstsein, dass Deutschland eine Schlüsselposition bei Entwicklung und Ausbau der Industrie zukommt. Gefordert wird zudem von der Bundesregierung, die Energiewende als ein gemeinsames Projekt anzusehen und nicht verschiedene Aspekte getrennt voneinander voranzutreiben. Nötig sei ein Koordinator, nur dann könne die Energiewende zum Erfolg kommen. „Der Offshore-Wind ist ein Kernstück der Energiewende“, sagte Meyer. Es gebe Interessenten, die bereit seien, in Offshore-Parks zu investieren. Das unterstrich auch Lies: „Fünf Milliarden Euro von Investoren zu erhalten, ist kein Problem“, sagt er unter Berufung auf diverse Gespräche mit potenziellen Geldgebern. Das reiche für vier Parks in Nord- und Ostsee. Deshalb müsse die neue Bundesregierung handeln – gleich in welcher Konstellation.

„Gesamtdeutsches Thema“

Dass die Technik funktioniere, würden Alpha Ventus, Riffgat, und Bard Offshore 1 in der Nordsee zeigen – und dass Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) letzteren exakt an dem gleichen Tag eröffne, an dem der Appell verabschiedet wurde, sei dabei natürlich Zufall, sagt Meyer. „Offshore-Wind ist ein gesamtdeutsches Thema“, sagte er weiter. 35 Prozent der Wertschöpfung lägen im Süden und in Nordrhein-Westfalen. Die Umsetzung der Forderungen sei direkt nach der Wahl notwendig, damit Investitionen noch in den kommenden beiden Jahren auf den Weg gebracht werden könnten. Sonst drohen nach Ansicht der Unterzeichner massive Arbeitsplatzverluste an der ganzen Küste. Derzeit sind nach Angaben des Umweltministeriums bereits etwa 18000 Menschen im Offshore-Bereich oder bei Zulieferern beschäftigt, 2010 seien es laut Meyer noch 14000 gewesen. Für 2020 rechnet man mit über 30000 Arbeitsplätzen, sofern die Industrie nicht weiter leidet. In der jüngsten Vergangenheit kam es allerdings mehr zum Jobabbau. Bei Weserwind und anderen Firmen in Bremerhaven und Emden fehlen Anschlussaufträge. Die Wirtschafts- und Verkehrsminister beschäftigten gestern noch weitere Themen. So traten Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern der Initiative German Ports bei, mit der sich die deutschen Seehäfen international vermarkten wollen. „Das ist wichtig im Wettbewerb“, betonte Bremens Häfen- und Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD). Außerdem müsse sich der Bund an den Investitionen im Bereich der maritimen Infrastruktur beteiligen. Das sei unter anderem bei der Sanierung des Nord-Ostsee-Kanals wichtig. Darüber hinaus soll ein norddeutsches Luftverkehrskonzept entstehen, dass sowohl die Passagierabwanderung in Nachbarländer stoppen als auch den Stellenwert der Flughäfen im Norden steigern soll. „Ziel ist es, die deutsche Luftverkehrssteuer abzuschaffen und europäisch zu harmonisieren“, sagte Lies zur Erläuterung. Die Sonderabgabe für Starts aus Deutschland schade den Standorten. Schon jetzt würde der Hamburger Flughafen jährlich 200000 Passagiere an Billund in Dänemark verlieren. Für Bremen nannte Wirtschaftssenator Günthner keine Zahlen, betonte aber, dass die Busstrecke nach Groningen in den Niederlanden gut gebucht sei. Ebenfalls einig sind sich die Minister in der Frage des Ausbaus der Küstenautobahn A 20 westlich der Elbe.

Unterstützung für "Cuxhavener Appell“

IHK richtet Blick auf Hinterlandverkehr

Dienstag, 27. August 2013Mit dem "Cuxhavener Appell" fordern die Wirtschaftsminister der norddeutschen Länder, Industrie und Gewerkschaften von der Bundesregierung einen stärkeren Fokus auf die Förderung der Offshore-Windenergie zu legen. Den Kammern ist noch eine anderes Thema wichtig. Die IHK Nord hat in Cuxhaven mit den Wirtschafts- und Verkehrsministern der Küstenländer über eine stärkere Positionierung norddeutscher Themen in Berlin beraten. pk Mehr: THB Täglicher Hafenbericht  Copyright THB
Rendsburg

Merkel kommt im Hubschrauber

Von Hans-Jürgen Jensen |
Angela Merkel besucht Rendsburg. An diesem Dienstag spricht sie um 19 Uhr auf dem Schloßplatz. Es wird eine Stippvisite. Der Zeitplan „ist ganz schön eng“ sagt Ken Blöcker, CDU-Kreisgeschäftsführer. Johann Wadephul, der CDU-Kreisvorsitzende: „Sie wird mit dem Hubschrauber aus Winsen/Luhe direkt zum Termin kommen.“ Die Basis fordert Antworten zu den Verkehrsproblemen rund um Rendsburg.
Auf der Wanderbühne der Bundes-CDU spricht Angela Merkel in Rendsburg.
Auf der Wanderbühne der Bundes-CDU spricht Angela Merkel in Rendsburg.
© Rainer Pregla
Copyright Kieler Nachrichten

Konferenz in Cuxhaven

http://www.visavis.de/2013/08/appell-der-offshore-windenergiebranche/

 

Küstenminister fordern Geld für Windkrafthäfen

26. August 2013 | 10:52 Uhr | Von Henning Baethge/dpa

Das Errichterschiff "Innovation" beim Laden von Tripod-Fundamenten im Hafen des niederländischen Eemshaven. Auch deutsche Häfen sollen für die Offshore-Technik ausgebaut werden - die Minister der Küstenländer fordern dazu finanzielle Unterstützung vom Bund. Foto: dpa

Das Errichterschiff "Innovation" beim Laden von Tripod-Fundamenten im Hafen des niederländischen Eemshaven. Auch deutsche Häfen sollen für die Offshore-Technik ausgebaut werden - die Minister der Küstenländer fordern dazu finanzielle Unterstützung vom Bund. Foto: dpa Copyright

Der Bund soll finanziell beim Ausbau der Offshore-Energie helfen - und endlich den versprochenen Masterplan für den Nord-Ostsee-Kanal vorlegen. Das fordert Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Meyer.
Cuxhaven. In Cuxhaven haben sich die Wirtschafts- und Verkehrsminister der norddeutschen Küstenländer getroffen. Auf ihrer Konferenz am Montag haben die fünf Ressortchefs unter anderem einen "Cuxhavener Appell" zur Stärkung der Offshore-Windkraft beschlossen. Darin fordern sie "langfristige Planungssicherheit" für Windparkbetreiber und mehr Geld von der Bundesregierung zur Stärkung der Offshore-Energie. So solle der Bund sich am erforderlichen "Ausbau der Hafeninfrastruktur und bei Werften finanziell beteiligen", da die Energiewende "eine gesamtgesellschaftliche nationale Aufgabe" sei. Neben den Wirtschafts- und Energieministern und -senatoren der norddeutschen Bundesländer unterschrieben in Cuxhaven auch Bürgermeister und Unternehmen sowie die IG Metall. "Offshore ist der Eckpfeiler der Energiewende", sagte der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD). Außerdem wollen die Minister über neue Geldquellen für den Neu- und Ausbau von Verkehrswegen wie der A20 oder dem Nord-Ostsee-Kanal diskutieren. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) kritisierte im Vorfeld des Treffens seinen Bundeskollegen Peter Ramsauer (CSU), weil der sich nicht an seine Zusage für den Nord-Ostsee-Kanal gehalten habe: "Der Bund hat uns vor Monaten einen Aktionsplan für den Kanal versprochen - und wir haben bis heute nichts gehört", schimpfte Meyer. Er hoffe, das Ramsauers Zusicherung nach der maritimen Konferenz im April in Kiel "nicht nur eine Beruhigungspille" gewesen sei: "Wir brauchen dringend einen durchfinanzierten Masterplan für den Kanal", sagte Meyer. Nach derzeitigen Schätzungen kostet der geplante Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals 1,4 Milliarden Euro. Copyright Norddeutsche Rundschau Bmrk. Btr. HP/blog : Alleine das Treffen der SPD Nord Wimi's ist schon ein Fortschritt, es fehlt nur noch Mac/Pomm + NRW Hannelores Wi.Mi. Und es wird zu wenig über die Verlagerung Container Schwerkraftverkehr von der Strasse auf Bahn Fluss See ( Elbe -Weser ) gesprochen über die erwähnten kleineren Häfen. Offshore Equipment kleine Containerbrücken können auch die bis zu 40 to  schweren Container bewältigen.

üstenminister fordern Geld für Windkrafthäfen und Kanal

cuxhaven
In Cuxhaven treffen sich heute die Wirtschafts- und Verkehrsminister der norddeutschen Küstenländer. Auf ihrer Konferenz wollen die fünf Ressortchefs unter anderem einen „Cuxhavener Appell“ zur Stärkung der Offshore-Windkraft beschließen. Darin fordern sie „langfristige Planungssicherheit“ für Windparkbetreiber und mehr Geld von der Bundesregierung zur Stärkung der Offshore-Energie. So solle der Bund sich am erforderlichen „Ausbau der Hafeninfrastruktur und bei Werften finanziell beteiligen“, da die Energiewende „eine gesamtgesellschaftliche nationale Aufgabe“ sei. Außerdem wollen die Minister über neue Geldquellen für den Neu- und Ausbau von Verkehrswegen wie der A 20 oder dem Nord-Ostsee-Kanal diskutieren. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) kritisierte im Vorfeld des Treffens seinen Bundeskollegen Peter Ramsauer (CSU), weil der sich nicht an seine Zusage für den Nord-Ostsee-Kanal gehalten habe: „Der Bund hat uns vor Monaten einen Aktionsplan für den Kanal versprochen – und wir haben bis heute nichts gehört“, schimpfte Meyer. Er hoffe, das Ramsauers Zusicherung nach der maritimen Konferenz im April in Kiel „nicht nur eine Beruhigungspille“ gewesen sei: „Wir brauchen dringend einen durchfinanzierten Masterplan für den Kanal“, sagte Meyer. Nach derzeitigen Schätzungen kostet der geplante Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals 1,4 Milliarden Euro.
bg

A 7

 

Stephan Richter Norddeutsche Rundschau Copyright           Artikel Aug. 2013

 

Nach der Rader Hochbrücke muss nun auch die A 7-Brücke in Hamburg Heimfeld saniert und für den Schwerlastverkehr gesperrt werden. Das ist der Supergau im Norden. Mit dem zusätzlichen Verkehrschaos werden Hamburg und Schleswig-Holstein endgültig zur Schicksalsgemeinschaft. Sie drohen zu Wasser, zu Lande, auf dem Schienenwege und in der Luft abgenabelt zu werden, bezieht man den Instandhaltungsstau des Nord-Ostsee-Kanals und den Luftverkehr mit ein, in dem Fuhlsbüttel auf die Bedeutung eines Regionalflughafens abzustürzen droht. Ganz zu schweigen von den Nord-Süd-Bahnverbindungen, die über den Kanal und durch das Nadelöhr Hamburg müssen.

 Merkel Steinbrück

Bmrk. Btr. das kommt dabei heraus , wenn man eine Ostdeutsche so lange als Bundeskanzlerin hat, die vorgibt und nur in Ostdeutschland ( und im Sueden auf Druck von Seehofer Ramsauer) investiert und den Norden Westen sträflich vernachlässigt.

  German Transport Minister Ramsauer speaks during interview with Reuters in Berlin

Es lässt sich viel über die Metropolregion Hamburg fabulieren, die Kraftzentrum auch für Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist. Doch ohne eine intakte Verkehrsinfrastruktur geht der Wirtschaftsstandort im Norden vor die Hunde. Und zwar sehenden Auges. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer wird vom NDR-Magazin „Panorama 3“, das den neuen Brückenskandal aufdeckte, mit den Worten zitiert, es sei politische Vorgabe gewesen,

das Geld für Sanierungen überwiegend in den neuen Bundesländern einzusetzen. Kurzsichtiger kann Politik nach Himmelsrichtung nicht sein. Was nutzen Ostdeutschland intakte Brücken und Straßen, wenn die Kraftzentren im Westen wegen maroder europäischer Magistralen zusammenbrechen?

 

Spätestens jetzt müssen Hamburg und Schleswig-Holstein ein Bündnis schließend und ihre Interessen im Bund vertreten. Der Schulterschluss ist die letzte Chance, um ein sofortiges Krisenmanagement des Bundes zu erzwingen. Gemeinsam besaßen beide Länder in der Vergangenheit nicht die Kraft, bei der Verkehrsinfrastruktur die Zukunftsweichen zu stellen. Jetzt haben sie wenigstens weiteren Schaden für den Wirtschaftsstandort abzuwenden unternehmer Artikel  aus 2011, was nie beachtet wurde Unternehmer: Politik muss alle Bremsen lösen UV-Nord mahnt zügigen Ausbau der Infrastruktur im Norden an Kiel Das Vertrauen auf den Finanzmärkten ist nach Auffassung der Unternehmensverbände Norddeutschland nur durch konsequente Haushaltsdisziplin wiederherzustellen. Alle betroffenen Staaten müssten deshalb ihre „viel zu hohen Schulden zügig und nachhaltig abbauen“, sagte der Präsident der UV-Nord, Uli Wachholtz, beim traditionellen Grünkohlessen seiner Organisation am Abend in Kiel. Das gelte auch für Deutschland. Ähnlich äußerte sich Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU). „Nur eine transparente und verlässliche Haushaltspolitik schafft Vertrauen und beruhigt die Finanzmärkte. Zukünftig muss gelten: Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit Strafen rechnen“, sagte Carstensen. Mit der Einführung von Schuldenbremsen und Strafen für Defizitsünder habe sich Deutschland auf dem Euro-Gipfel in Brüssel in wichtigen Punkten durchgesetzt. Kanzlerin Angela Merkel habe entscheidenden Anteil daran, dass in Europa eine neue Fiskalunion entstehe, die zugleich auch eine Stabilitätsunion sei. Die aktuelle wirtschaftliche Situation zum Jahreswechsel beschrieb Wachholtz von mehr als 400 Gästen im Kieler Schloss als „überwiegend entspannt“. Die Auslastung der Unternehmen sei in den meisten Branchen als zufriedenstellend zu bezeichnen. Auch ein leicht abgeschwächtes Wachstum werde die Lage auf dem Arbeitsmarkt stabilisieren. Aufgrund des prognostizierten Wachstums von knapp einem Prozent müsse es jetzt darum gehen, die öffentlichen Haushalte zu konsolidieren und alle Wachstumsbremsen zu lösen.Begleitet werden müssten Sparmaßnahmen durch Strukturreformen und durch eine konsequente Wachstumspolitik, so Wachholtz. In der Verkehrspolitik mahnte er eine zügige Fortführung der großen Infrastrukturvorhaben im Norden an. Stillstand sei Rückschritt. Die A 20 mit dem Sprung über die Elbe westlich von Hamburg werde ebenso wie die Fehmarnbelt-Querung, die die gesamte Nordregion stärken wird, dringend benötigt. Die Exportnation Deutschland sei angewiesen auf den zukunftsfähigen Ausbau und landseitigen Anschluss der norddeutschen Wasserwege, ob Hamburger Hafen, Nord-Ostsee-Kanal, Jade Weser-Port oder die Fahrrinnenanpassung der Elbe. Zurückhaltend über die Elbvertiefung zeigte sich Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister. Trotz der positiven Einlassung der EU-Kommission zu dem Projekt gelte für Niedersachsen weiterhin „Sorgfalt vor Eile“. Erst wenn der Planfeststellungsbeschluss zu dem Vorhaben vorliege, könnten sich die Behörden seines Bundeslandes abschließend äußern. Als erfolgreiches Beispiel für norddeutsche Zusammenarbeit verwies McAllister auf die Metropolregion Hamburg. Ihre Partner seien durch die Kooperation erkennbar zusammengerückt und zudem stärke die Metropolregion Hamburg den Norden im globalen Wettbewerb. Höv Norddeutsche Rundschau