Von Kiel bis Brunsbüttel muss der Nord-Ostsee-Kanal für radioaktive Stoffe gesperrt werden.”

Die Ostsee ist berühmt-berüchtigt für die relativ hohe Zahl von Schiffskarambolagen. Also: Keine besonderen Vorkommnisse. Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht, denn vermutlich ist der beteiligte Frachter “Mikhail Lomonosov” der russischen Reederei Northern Shipping Company (NSC) u. a. mit radioaktiven Stoffen wie beispielsweise Uranhexafluorid (UF6) und Urandioxid beladen, und birgt somit ein Risiko ungeahnten Ausmaßes, z.B. wenn UF6 freigesetzt würde.
Die für die gesamte kommende Woche geplanten Streiks am Nord-Ostsee-Kanal sind abgesagt. Sie könnten aber nach dem 15. September «jederzeit wiederbelebt werden», sagte der zuständige Verdi-Fachbereichsleiter, Jochen Penke, am Samstag auf einer Pressekonferenz in Kiel. Im Hinblick auf die bevorstehenden Gespräche zwischen Verdi und den beteiligten Bundesministerien zur Beilegung des Tarifstreits sei er «guter Dinge», meinte Penke, schränkte aber ein: «Wenn das nicht funktioniert, ist nichts ausgeschlossen.» Die Gewerkschaft fordere einen Tarifvertrag.
Wird dem Nord-Ostsee-Kanal jetzt endgültig der Todesstoß versetzt? Die Furcht im Land ist groß, seitdem die Gewerkschaft Verdi gestern angekündigt hat, von Montag bis zum folgenden Sonntag die Arbeit an Schleusen und Kanälen bundesweit niederzulegen. Die Landesregierung ist besorgt. „Jeder Tag, den der Nord-Ostsee-Kanal nicht befahrbar ist, schadet nicht nur dem Wirtschaftsstandort Norddeutschland, sondern dem Standort Deutschland“, erklärte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) in Kiel. mehr

Nord-Ostsee-Kanal Eine Wasserstraße als Dauerbaustelle Reparaturarbeiten werden bis Ende des Jahres beendet

Brunsbüttel: Die norddeutschen Häfen sind auf einen funktionsfähigen und dauerhaft befahrbaren Nord-Ostsee Kanal angewiesen! Wenn die Zuverlässigkeit des Kanals nicht gewährleistet ist, kann dieses eine Verlagerung der Transportströme zur Folge haben und viele Arbeitsplätze in Schleswig-Holstein
Für die Schifffahrt im Nord-Ostsee-Kanal ist Besserung in Sicht. Die Reparaturarbeiten an den maroden Schleusenkammern in Brunsbüttel liegen im Plan. Bis Ende des Jahres sollen sie soweit instandgesetzt sein, dass sie die Bauzeit der fünften Schleusenkammer überstehen.

1.03.2013 · Die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt, der Nord- Ostsee-Kanal, wird auf Jahre ein wackliges Provisorium bleiben. Der Grund sind die maroden Schleusentore in Brunsbüttel.

Wenn eine Infrastruktur zu lange nur notdürftig gewartet und geflickt wird, droht irgendwann der Zusammenbruch des ganzen Systems. Dieser risikoreiche Zustand lässt sich dieser Tage in Brunsbüttel an der Elbe verfolgen. Mehr als eine Woche lang war der Nord-Ostsee-Kanal wegen erheblicher Schäden an den beiden „neuen“ Schleusen für Schiffe mit mehr als 125 Meter Länge gesperrt, auch eine der beiden kleinen Schleusen war nicht intakt. Größere Schiffe mussten den Umweg um die dänische Halbinsel nehmen, was einen Tag Verlust bedeutet und 20 Tonnen Treibstoff zusätzlich. Je nach Schiffsgröße schlägt dieser Umweg für einen Reeder mit mehr als 50 000 Euro zu Buche. Entsprechend groß ist die Verärgerung der Schifffahrtsbranche, die in ihrer größten Krise seit Jahrzehnten steckt. Immerhin konnte am vergangenen Donnerstag eine der großen Schleusen wieder den Betrieb aufnehmen mehr

Das Verkehrschaos lähmt die Wirtschaft UV-Nord mahnt zügigen Ausbau der Infrastruktur im Norden an Kiel 2011/2013

Wirtschaft fordert dringenden Ausbau der Verkehrswege

Ob Brücken, Schleusen oder Autobahnen: Die Hamburger Unternehmen wünschen sich von der neuen Bundesregierung deutlich mehr Investitionen in die Verkehrswege im Norden. Zudem dringen sie darauf, dass die Hansestadt beim Länderfinanzausgleich künftig mehr Geld selbst behalten darf.
Wie weggeblasen. Betont harmonisch haben sich die Landesregierungen von Hamburg und Schleswig-Holstein gestern nach einer gemeinsamen Kabinettssitzung in der Hansestadt präsentiert
Cuxhaven. In Cuxhaven haben sich die Wirtschafts- und Verkehrsminister der norddeutschen Küstenländer getroffen. Auf ihrer Konferenz am Montag haben die fünf Ressortchefs unter anderem einen “Cuxhavener Appell” zur Stärkung der Offshore-Windkraft beschlossen. Darin fordern sie “langfristige Planungssicherheit” für Windparkbetreiber und mehr Geld von der Bundesregierung zur Stärkung der Offshore-Energie. So solle der Bund sich am erforderlichen “Ausbau der Hafeninfrastruktur und bei Werften finanziell beteiligen”, da die Energiewende “eine gesamtgesellschaftliche nationale Aufgabe” sei. mehr

Prognose des Umschlagpotenzials des Hamburger Hafens für die Jahre 2015, 2020 und 2025

Im Rahmen der Wettbewerbsanalyse werden die Faktoren der Marktanteilsentwicklung im Con-
tainerverkehr deutlich ausführlicher als in früheren Prognosen für den Hamburger Hafen unter-
sucht. Mit Hilfe einer Analyse der Umschlagentwicklung der Jahre 2000-2007 werden Marktan-
teilsverschiebungen in diesem Zeitraum identifiziert, um in einem zweiten Schritt die Gründe für
solche Verlagerungen zu identifizieren. Dazu werden neben den Entwicklungen in den Wettbe-
werbshäfen auch Entwicklungen der Welthandelsflotte und die Einsatzstrukturen untersucht
werden. mehr