Den erwarteten starken Anstieg des Güterhandels in EU-Häfen besser bewältigen

nehmen deutlich zu (Innerhalb von neun Stunden gelang in der Nacht vom 22. zum 23. Mai 2013 die Abfertigung des Containerschiffs „Arnarfell“ der isländischen Reederei Samskip. Dabei wurden 320 Containerbewegungen zur Beladung und Löschung des Schiffes durchgeführt. Die Container, unter denen sich auch 60 neue 40‘-Kühlcontainer befanden, sind für Reykjavik bestimmt. Die Transporte dienen der Versorgung der dortigen Bevölkerung und bringen ebenso Fahrzeuge sowie Motorräder für Island-Urlauber auf die Vulkaninsel.

Für den schnellen Umschlag der Container setzte der Hafenlogistiker Cuxport
Durch die Umsetzung der Maßnahmen und der damit angestrebten Effizienzsteigerungen in den Häfen erhofft sich die EU-Kommission Einsparungen für die europäische Wirtschaft von bis zu zehn Milliarden Euro bis 2030. In den ausgewählten 319 der rund 1200 europäischen Seehäfen werden 96 Prozent des Frachtaufkommens in EU-Häfen abgewickelt, allein 20 Prozent in Rotterdam, Antwerpen und Hamburg.

Die Vorschläge müssen in den kommenden Monaten noch vom Europaparlament und dem EU-Ministerrat angenommen werden. Aus Deutschland sollen die neuen Regeln für die Häfen Bremen, Bremerhaven, Brake, Brunsbüttel, Cuxhaven, Emden, Hamburg, Kiel, Lübeck, Nordenham, Puttgarden, Rostock, Sassnitz, Stade-Bützfleth, Wilhelmshaven und Wismar gelten. (kw)
Das Containergeschäft schwächelt, nun setzen viele deutsche Häfen ihre Hoffnungen auf das Verladen von Offshore-Windkraftanlagen. Doch Experten sind skeptisch – und warnen vor hohen Fehlinvestitionen. Von Birger Nicolai mehr