Kiel: Keine Durchfahrt an der Kleinen Schleuse

Kiel-Holtenau

„Long Lucky“ rammte Schleusentor

Von Frank Behling |
Einlaufmanöver missglückt: Der Massengutfrachter „Long Lucky“ ist am Donnerstag gegen 17.30 Uhr beim Einlaufen in die große Südschleuse in Kiel-Holtenau zu nah ans südliche Ufer des Nord-Ostsee-Kanals geraten. Dabei verfehlte er die Kanalfähre „Adler 1“ nur knapp und rammte das daneben liegende Schleusentor.
Foto: Der Frachter trug einige Schrammen davon.
Der Frachter trug einige Schrammen davon.
© Lochte-Holtgreven
Kiel. Die Wasserschutzpolizei bestätigte die Kollision, konnte aber am Abend noch keine Ursache nennen. Der 189 Meter lange und 28,5 Meter breite Massengutfrachter hatte kurz nach 17 Uhr von der Bunkerstation abgelegt. Dort hatte das Schiff zuvor Kraftstoff für die Fahrt nach Russland gebunkert. Für das Ablegemanöver und das Einlaufen in die Schleuse hatte die Schiffsführung sicherheitshalber den Schlepper „Holtenau“ geordert. Er sollte beim Aufstoppen in der Schleuse helfen. Die „Long Lucky“ legte nach Beobachtungen von Passanten auch normal ab. Bei der Vorbeifahrt an der gerade angelegten Fähre „Adler 1“ kam der Koloss aber aus noch ungeklärter Ursache vom Kurs ab, drehte nach Steuerbord und rammte das Schleusentor. Dabei handelte es sich um eines der am Kai liegenden Reservetore der Schleuse Holtenau. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. Am Tor entstanden Schäden. Der Frachter trug einige Schrammen davon. Der Schlepper zog den Frachter anschließend wieder zurück ins Fahrwasser. Der zweite Anlauf klappte dann aber ohne Probleme. Um 18 Uhr lag das Schiff in der Schleuse. Nach der Untersuchung soll der Frachter seine Fahrt nach Ust-Luga in Russland fortsetzen. Copyright Kieler Nachrichten danke

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Kiel: Keine Durchfahrt an der Kleinen Schleuse

Für die Sportbootfahrer auf dem Nord-Ostsee-Kanal wird es in den kommenden Monaten an der Schleuse bei Kiel-Holtenau eng. Weil neben der Südkammer jetzt auch die Nordkammer saniert wird, bleibt die Kleine Schleuse gesperrt. Für die Sportbootfahrer heißt das: Sie müssen auf die großen Kammern ausweichen. Dort, wo auch die Containerschiffe und Frachter durchgeschleust werden. Damit es keine Kollisionen gibt, wurden aus Sicherheitsgründen spezielle Bereiche für die Sportboote eingerichtet. Die Kleine Schleuse bleibt vermutlich noch bis zum Sommer gesperrt.

Zehntausende Kubikmeter Wasser müssen raus

Die Nordkammer soll noch in dieser Woche mit Hilfe von zwei Sperrtoren abgeschottet werden. Danach werden mehrere zehntausend Kubikmeter Wasser aus der Kammer gepumpt. Erst danach kann die fast 120 Jahre alte Anlage inspiziert werden. Matthias Visser vom Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau geht davon aus, dass die Nordkammer zumindest bis August geschlossen bleibt. Die Südkammer wurde bereits in Augenschein genommen, ist aber noch nicht für die Schifffahrt freigegeben. Derzeit läuft noch die Auswertung der Materialproben. "Bei der Südkammer müssen wir noch etwas abwarten, weil wir eine so intensive Bauwerks-Inspektion durchgeführt haben, so viele Daten gesammelt haben, dass wir diese erstmal auswerten müssen", sagte Visser NDR 1 Welle Nord.
Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 04.06.2013 | 12:00 Uhr

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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne