Wasserwirtschaft Ver.di droht mit Streiks bei Schifffahrtsverwaltung Hochwasser Rhein u.a. Flüsse

verdi

01.06.13

Wasserwirtschaft

Ver.di droht mit Streiks bei Schifffahrtsverwaltung

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/hochwasser-noch-mehr-regenfaelle-erwartet-12206145.html

Copyright FAZ  
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article116715979/Ver-di-droht-mit-Streiks-bei-Schifffahrtsverwaltung.html
Copyright Hamburger Abendblatt Springer bitte den Rest des Artiles in o.g.link lesen

Berlin. Ein Streik droht demnächst den Schiffsverkehr auf den Flüssen und Kanälen in Deutschland zu behindern. Nach erfolglosen Tarifverhandlungen für rund 12.500 Angestellte der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes bereitet die Gewerkschaft Ver.di einen Arbeitskampf vor. Die Schifffahrtsverwaltung kümmert sich unter anderem um den Verkehr auf den Wasserwegen und den Betrieb der Schleusen.

Hochwasser bei Kaub, Speyer und Bingen

Schifffahrt auf Rhein blockiert

Dienstag, 04. Juni 2013 Nach den starken Regenfällen der vergangenen Tage ist die Schifffahrt auf dem Rhein in der Nacht zum Montag an mehreren Orten eingestellt worden. Betroffen sei der Abschnitt bei Kaub sowie die Strecke zwischen Speyer und Bingen, sagte am Morgen eine Sprecherin des Hochwassermeldezentrums in Mainz. Schon zuvor hatten die Schiffsführer langsamer und weiter entfernt vom Ufer fahren müssen. sm/dpa I n den Hochwassergebieten im Osten und Südosten Deutschlands hat sich die Lage in der Nacht zum Montag weiter zugespitzt. In etlichen Städten und Landkreisen in Bayern, Thüringen und Sachsen gilt Katastrophenalarm. Der Deutsche Wetterdienst sagte auch für den Montag zum Teil kräftigen Regen voraus. So gab es für Südbayern und das Erzgebirge Warnungen vor extremem Unwetter. Tausende Bewohner wurden aus überschwemmten Gebieten in Sicherheit gebracht. Die Bundeswehr sollte im Laufe des Tages zum Einsatz kommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sicherte den am stärksten betroffenen Ländern „volle Unterstützung“ zu. Auch im benachbarten Ausland war die Lage kritisch.

Brandenburg: Protestfahrt gegen Reformpläne bei der Binnenschifffahrt

http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=11503014/12votmd/

Copyright SWR    

Arbeitsplätze in GefahrDreyer kritisiert Reform der Wasserverwaltung

 

Arbeitsplätze in GefahrDreyer kritisiert Reform der Wasserverwaltung

Der Bund will mehrere Schifffahrts-Ämter schließen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) fühlt sich bei der Reform übergangen. Es gehe um einen "erheblichen Abbau von Arbeitsplätzen", so Dreyer. In Rheinland-Pfalz könnten durch die Reform bis zu 400 Jobs wegfallen.

Mainz 400 Jobs in der Schifffahrtsverwaltung auf dem Spiel

Die geplante Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sorgt für neuen Widerstand. Der Bund plant, einige Direktionen bis 2020 aufzulösen. Darunter die in Mainz. Betriebsbedingte Kündigungen und Versetzungen gegen eigenen Willen soll es laut Bund nicht geben. Landesregierung und Gewerkschaft ver.di sind aber misstrauisch.
SWR Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz,  31.5.2013 | 1:33 min
Dreyer warf der Bundesregierung am Freitag eine Missachtung von Länderinteressen vor. Diese habe mit einem Erlass bereits Fakten geschaffen, ohne die Länder zu beteiligen, kritisierte die Sozialdemokratin nach einem Treffen mit Vertretern der Gewerkschaft ver.di in Mainz. Der Bund gefährde mit seiner Reform das Ziel einer leistungsfähigen Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Ver.di kündigte unterdessen Arbeitsniederlegungen an Rhein, Mosel und Lahn an. Nach den erfolglosen Tarifverhandlungen könnte im Juni ein unbefristeter Arbeitskampf beginnen, so die Gewerkschaft. Am Rhein könnte die Revierzentrale Oberwesel betroffen sein, wo sich alle Schiffe anmelden. "Wenn wir diese bestreiken würden, würde der Schiffsverkehr auf dem Rhein zum Erliegen kommen", sagte der Fachbereichsleiter der Gewerkschaft, Paul-Christian Koch. Ver.di kämpft dafür, die Betroffenen der Reform durch einen eigenen Tarifvertrag sozial abzusichern - bislang allerdings ohne Erfolg.

Ramsauer will sieben Direktionen schließen

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will die Wasser- und Schifffahrtsdirektionen in Mainz, Aurich, Hannover, Kiel, Magdeburg, Münster und Würzburg bis 2020 auflösen und die Aufgaben in Bonn bündeln. In Rheinland-Pfalz arbeiten nach Angaben von ver.di rund 1.000 Menschen in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Die Umstrukturierung könnte nach früheren Angaben 300 bis 400 Arbeitsplätze treffen. Laut Ramsauer soll es weder betriebsbedingte Kündigungen noch Versetzungen gegen den Willen der Beschäftigten geben.
Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger und Wirtschaftsminister Ralf Christoffers haben sich anlässlich der Protestfahrt der Wirtschaft Berlin- Brandenburg unter dem Motto „Dem Osten nicht das Wasser abgraben!“ erneut gegen die massiven Ehttp://www.agitano.com/brandenburg-protestfahrt-gegen-reformplaene-bei-der-binnenschifffahrt/31501insparungspläne von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ausgesprochen. „Die Binnenschifffahrt ist nicht von gestern, wenn rechtzeitig in die Zukunft dieses umweltfreundlichen Verkehrsträgers investiert wird“, so die Minister. Hintergrund des Protests ist die erneute Behandlung der Reformpläne in den Fachausschüssen des Deutschen Bundestags am Mittwoch (26. September). „Was der Bund uns als Kategorisierung der deutschen Wasserstraßen verkauft, bedeutet weitgehend einen Ausverkauf der Zukunftsfähigkeit des Binnenschiffsverkehrs. Angesichts der langen Planungs- und Nutzungsdauer der Infrastruktur an den Wasserstraßen verspielen wir jetzt die Chance, in den kommenden Jahrzehnten wieder mehr Transportleistungen über diesen umweltfreundlichen Verkehrsträger anbieten zu können“, so Verkehrsminister Jörg Vogelsänger, der bis zum Jahresende auch Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz ist: „Vor diesem Hintergrund wehren wir uns auch gegen die von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer angekündigten scharfen Einschnitte bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, die letztlich darauf hinauslaufen, dass Brandenburg und die anderen neuen Bundesländer von der weiteren Entwicklung der Binnenschifffahrt abgehängt werden und Know-how verloren geht.“ Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers ergänzt: „Die Binnenwasserstraßen stellen lebensnotwendige Verkehrsadern gerade für die Wirtschaft des Landes dar, denn Flüsse und Kanäle haben eine wichtige Vernetzungsfunktion für eine Reihe von Unternehmen. Im Rahmen der globalen Arbeitsteilung werden zahlreiche industrielle Produkte über die Wasserstraßen transportiert. Beispielsweise aus der Windenergiebranche, von Turbinen- oder Papierherstellern. Die Mittel für Infrastruktur sollten so verteilt werden, dass alle Regionen in Deutschland die Chance haben, die wirtschaftlichen Potenziale des Seehafenhinterlandverkehrs zu nutzen, um optimale Lösungen für Handel und Industrie bieten zu können. Darüber hinaus sind die Binnenwasserstraßen essenziell für die weitere Entwicklung des Wassertourismus in Brandenburg, der maßgeblich zur Wertschöpfung auch in den geringer besiedelten Gebieten des Landes beiträgt.“ Neuorganisation der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Kritisiert werden von einer Reihe von Bundesländern die vom Bund vorgestellten Entwürfe zur Neuorganisation der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und die beabsichtigte Kategorisierung der Bundeswasserstraßen. Vogelsänger und Christoffers fordern den Bund auf, im Rahmen der weiteren Reformüberlegungen unter Beteiligung der Länder eine Kategorisierung zu prüfen, die Anreize für die Verlagerung von Gütertransporten auf die Binnenschifffahrt setzt. Die vom Bund vorgesehene, am aktuellen Verkehrsaufkommen bemessene Kategorisierung der Bundeswasserstraßen konterkariert die verkehrs- und umweltpolitischen Zielstellungen, Verkehr von der Straße weg auf andere Verkehrsträger zu verlagern und entwertet zahlreiche, bereits realisierte Investitionen in die betroffenen Wasserstraßen und Binnenhäfen. Für das Land ist es außerdem wichtig, Klarheit zum zukünftigen Engagement des Bundes an Wasserstraßen zu bekommen, die für Güterschifffahrt zwar keine Bedeutung haben, aber für die gewerbliche und private Personenschifffahrt unverzichtbar sind. Energiestrategie des Landes Brandenburg Nach der Energiestrategie des Landes Brandenburg werden integrierte Verkehrskonzepte unter Einbeziehung der Wasserstraßen als Chance gesehen, den Ausstoß von Klimagasen weiter zu reduzieren. Ein Binnenschiff ersetzt Hunderte Lkw. In der Bilanz ist ein vergleichsweise geringer Eingriff in die Natur beim Ausbau, zum Beispiel von Schleusen, vertretbar, denn sie verringern die CO2-Emissionen mit jedem Binnenschiff erheblich. Die bisherigen Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung, Verkehrsverlagerung auf Schiene und Wasserstraße, Verkehrsintegration, Förderung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes sowie zum Einsatz technischer Innovationen zur Effizienzsteigerung haben zur Energieeinsparung und Emissionsminderung beigetragen. Dennoch sind weitere Anstrengungen zur Umsetzung von Kohlendioxid-Minderungspotenzialen in Brandenburg erforderlich. Brandenburg ist das wasserreichste Bundesland und verfügt über zehn öffentliche Binnenhäfen. Aus diesem Grund ist die Protestfahrt vom 22. bis 24. September geplant. Die Stationen sind Eisenhüttenstadt, Fürstenwalde, Kleinmachnow, Berlin. Mit ihr wollen Verbände, Gewerkschaften und die Wirtschaftskammern auf die Folgen der Reform für die Wirtschaft, Kommunen, den Wassertourismus aufmerksam machen.
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Hamburger Hafen thb Neues, Der Kanal, Bauwesen WSA Brunsbüttel, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne