Windenergiemesse Hamburg und Husum: Kluger Kompromiss

Chance für den Norden: Offshore-Windenergie ist eine entscheidende Säule der Energiewende

Offshore-Windenergie ist eine entscheidende Säule der Energiewende

Wirtschaft
Die erste von etwa 30 Anlagen eines neuen Windparks vor der ostfriesischen Insel Borkum wurde erst kürzlich fertiggestellt. Die erste von etwa 30 Anlagen eines neuen Windparks vor der ostfriesischen Insel Borkum wurde erst kürzlich fertiggestellt.(Foto: dpa) Copyright ntv

News

Offshore-Windenergie

EIB gibt Milliarden für Windparks auf See

Montag, 13. Mai 2013Die Europäische Investitionsbank (EIB) will an ihrem starken Engagement für den Ausbau der Offshore-Windenergie festhalten. Die EIB ist mit einem Kreditvolumen von 1,8 Milliarden Euro der mit Abstand größte Kredit­geber bei Offshore-Projekten in Deutschland. Europaweit beläuft sich das Engagement auf 3,8 Milliarden Euro. mm Mehr: THB Täglicher Hafenbericht Copyright   http://www.thb.info/news/single-view/id/eib-gibt-milliarden-fuer-windparks-auf-see.html  
Hamburg darf Hafenschlick in der Nordsee verklappen
Kiel
Hamburg darf Schlick aus dem Hafen noch bis Ende 2014 vor der Westküste Schleswig-Holsteins entsorgen. Darauf haben sich die beiden Länder geeinigt, um den Zugang zum Hamburger Hafen zu sichern. Das teilten der Kieler Umweltminister Robert Habeck (Grüne) und Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) gestern nach einem entsprechenden Beschluss des Kieler Kabinetts mit. Schleswig-Holstein erklärt sich bereit, eine 2008 erteilte Genehmigung für die Verklappung in die Nordsee zu verlängern. „Der Hamburger Hafen ist extrem wichtig – auch für Schleswig-Holstein“, sagte Habeck. Der Schlamm wird rund 50 Kilometer westlich vor Büsum in der Nordsee verklappt. Es wird damit gerechnet, dass 2013 mindestens 600 000 Kubikmeter gering mit Schadstoffen belasteter Schlick verklappt werden müssen. Die Hamburger Hafenbehörde Port Authority muss dafür Kompensationszahlungen von zwei Euro pro Kubikmeter Baggergut leisten. Das Geld fließt in eine noch zu gründende Stiftung Nationalpark Wattenmeer.
sh:z
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Koch-kritisiert-Genehmigungshemmnisse-article10629136.html

Abkommen verlängert

Hamburg kippt Hafenschlick vor die Westküste

15. Mai 2013 | 09:15 Uhr | Von Peter Höver

Ein Bagger auf einem Schwimmponton vor dem Hamburger Stadtteil Blankenese nimmt belasteten Schlick aus der Elbe. Er wird später in die Nordsee gebracht. Foto: dpa

Ein Bagger auf einem Schwimmponton vor dem Hamburger Stadtteil Blankenese nimmt belasteten Schlick aus der Elbe. Er wird später in die Nordsee gebracht. Foto: dpa

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Weitere 600.000 Kubikmeter Schlamm darf Hamburg in der Nordsee vor Schleswig-Holstein verklappen. Das soll 1,2 Millionen Euro für eine neue Nationalparkstiftung bringen.
Kiel. Schleswig-Holstein und Hamburg haben ihre "Schlammschlacht" für beendet erklärt. Die Hansestadt darf danach zunächst bis 2014 Schlick aus dem Hamburger Hafen vor der Westküste entsorgen. Damit soll der Zugang zum Hamburger Hafen gesichert werden. Dies teilten Umweltminister Robert Habeck (Grüne) und Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) in Kiel mit. Eine 2008 erteilte Genehmigung für die Verklappung von Hafenschlick in der Nordsee wird damit verlängert. Noch im Sommer vergangenen Jahres hatte Habeck Bedenken gegen die Praxis geäußert und auf die Belastung der Sedimente mit giftigen Schwermetallen verwiesen. Am Dienstag erklärte der Minister, der "Hamburger Hafen ist extrem wichtig - auch für Schleswig-Holstein."

Höchstmenge und Rahmenbedingungen bleiben bestehen

Wegen des Streits um die Windmesse Husum hatte die von Hamburg erbetene Verlängerung eines für den Zeitraum 2008 bis 2011 geschlossenen Schlick-Abkommens über Monate auf Eis gelegen. Die damals genehmigte Menge von 6,5 Millionen Kubikmetern wurde bis Ende 2011 mit zwei Millionen Kubikmetern bei weitem nicht ausgeschöpft. Die Höchstmenge und die Rahmenbedingungen bleiben auch nach der Verlängerung bis Ende 2014 bestehen, erklärte Habeck. Um den Hafenzugang zu sichern, seien unterschiedliche Alternativen diskutiert worden, hieß es. Die Verklappung vor der Tonne E3 sei in der aktuellen Situation die verträglichste Lösung. Horch betonte: "Die Sedimente, die Hamburg zur Tonne E3 verbringen wird, erfüllen die strengen Anforderungen des Landes Schleswig-Holstein, die schon in den letzten Jahren für die Verbringung zu dieser Tonne angewendet wurden." Bei dem Schlick handele es sich um gering belasteten Schlamm.

Gesamtkonzept soll zeitnah erstellt werden

Beide Seiten rechneten damit, dass 2013 mindestens 600.000 Kubikmeter Schlick verklappt werden müssen. Die Hamburger Port Authority zahlt dafür je Kubikmeter zwei Euro. Das Geld ist der Stock einer zu gründenden Stiftung Nationalpark Wattenmeer. Zudem müssen Hamburg und der Bund der Vereinbarung zufolge zeitnah und verbindlich ein Gesamtkonzept für das Sedimentmanagement in der Tideelbe erstellen. Ziel sei eine unter ökologischen Gesichtspunkten vertretbare, dauerhafte Lösung für die Entsorgung des gering belasteten Schlicks. Die Grüne Umweltpolitikerin Marlies Fritzen sagte, sie könne die jetzt erzielte Einigung nicht bejubeln. Sie sei aber vertretbar. Ziel eines Gesamtkonzeptes müsse die für das Ökosystem verträglichste Variante sein. Dazu gehöre auch der Verzicht auf eine weitere Elbvertiefung. Mit der Haltung: "Weiterbaggern und nach uns die Sintflut" müsse Schluss sein. Der CDU-Wirtschaftspolitiker Jens-Christian Magnussen begrüßte den Beschluss der Regierung. Er habe allerdings kein Verständnis dafür, dass der Hamburger Senat die letzten Jahre nicht genutzt habe, um eine alternative Verbringungsfläche zu finden. Bereits im Jahr 2008 habe der damalige Umweltminister Christian von Boetticher einen Folgevertrag wegen der schädlichen Umweltauswirkungen abgelehnt. An der betreffenden Tonne E3 sei noch im März 2009 auf Grund eines Befundes die sofortige Unterbrechung der Verbringung angeordnet worden.

"Zweifelhafte Müllgeschäfte zulasten der Nordsee"

Die Umweltverband BUND kritisierte die Vereinbarung als "zweifelhafte Müllgeschäfte zulasten der Nordsee". "Statt sich um eine fachgerechte Entsorgung zu kümmern, kippt die Stadt Hamburg ihren Nachbarländern den Dreck einfach ins Meer", kritisierte der stellvertretende Landesvorsitzende Hans-Jörg Lüth. Seit Jahren drücke sich Hamburg um ein Entsorgungskonzept für den jährlich anfallenden Hafenschlick, der durch jede weitere Elbvertiefung zugenommen hat. Die Umweltschützer befürchten, dass der Schlick mit Schwermetallen belastet ist. Diese giftigen Stoffe könnten sich in der Nahrungskette anreichern und über den eigentlich gesunden Fisch dann beim Menschen landen. Hafenschlick müsse daher grundsätzlich an Land behandelt und dann entsorgt werden, forderte die Umweltorganisation. Norddeutsche Rundschau danke

Schleppender Ausbau von Offshore-WindkraftKoch kritisiert "Genehmigungshemmnisse"

Als früherer hessischer Ministerpräsident war er selbst Teil des Systems, heute regen Roland Koch die bürokratischen Fußfesseln des Fortschritts auf. Vor allem beim Ausbau von Windkraftanlagen auf See sieht er Deutschland von anderen Ländern überflügelt. Der frühere hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat die Hemmnisse beim Ausbau der Windkraft auf See kritisiert. "Es wird viel über Offshore-Windparks geredet, aber es gibt bei der Umsetzung größere Probleme als in anderen Ländern. Die Windparks vor Großbritannien, vor Schottland, vor Dänemark und auch vor Frankreich werden alle entstehen", sagte der heutige Chef des Bilfinger-Konzerns dem Energiemagazin "BIZZ energy today". Der Anteil seines Unternehmens am europäischen Offshore-Windmarkt liege bei dreißig Prozent, betonte Koch. Das Ziel einer Leistung von 10.000 Megawatt bis 2020 wollte er noch nicht aufgeben. "Das ist noch nicht ausgeschlossen, aber es wird immer schwieriger, wenn sich nichts bewegt." Das Umweltbundesamt und andere müssten internationale Standards akzeptieren. "In Deutschland sind Genehmigungshemmnisse und Besorgnisse in jeder einzelnen Technologiefrage größer als anderswo." Koch betonte mit Blick auf die Ausbaupläne der Bundesländer, dass es letztlich nicht entscheidend sei, woher der Ökostrom komme. "Es ist völlig egal, ob das Zentralkraftwerk in Spanien steht oder in Deutschland und das Windrad in Rumänien, am Schwarzen Meer oder auf dem Vogelsberg in Hessen. Man muss doch Strom nicht zwingend dort produzieren, wo man ihn verbraucht." Zugleich äußerte er Sorgen über die derzeitige Entwicklung, die gerade klimafreundliche Gaskraftwerke unrentabel macht - und wo für Millionensummen Kraftwerke als Reserve vorgehalten werden müssen, damit auch im Winter genug Strom produziert wird. "Derzeit werden mit Geld die ältesten deutschen Kraftwerke am Laufen gehalten. Das ist absurd", sagte Koch. http://www.maritimheute.de/chance-fur-den-norden-offshore-windenergie-ist-eine-entscheidende-saule-der-energiewende/ Copyright Maritim heute Bitte den Rest des Artikles in o.g. link lesen Anlässlich des 4. Norddeutschen Wirtschaftstages der fünf norddeutschen Landesverbände des Wirtschaftsrates in Bremerhaven, erklärt das Präsidiumsmitglied und die Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates Niedersachsen, Astrid Hamker: Chance für den Norden – Offshore-Windenergie ist eine entscheidende Säule der EnergiewendeDie Offshore-Windenergie ist eine der tragenden Säulen der Energiewende und bringt angesichts der energiepolitischen Zielvorgaben große wirtschaftliche Potenziale mit sich“, sagt Astrid Hamker, Mitglied des Präsidiums und Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates in Niedersachsen. Von den Wachstumsimpulsen profitierten nicht nur Hersteller von Windenergieanlagen und -komponenten, Betreiber von Offshore-Windparks, sondern auch Zulieferbetriebe aus dem Maschinen-, Metall- und Schiffsbau, der Elektrotechnik sowie lokale Metall- und Elektrobetriebe, Werften und Häfen. “Um die hohen Erwartungen an die gesamte Branche erfüllen zu können, müssen die Rahmenbedingungen stimmen – politisch wie wirtschaftlich“, betont Hamker. Vor diesem Hintergrund ist sei ein besonderes Anliegen des Wirtschaftsrates, sich anlässlich des 4. Norddeutschen Wirtschaftstages in Bremerhaven mit den Facetten dieser noch recht jungen Technologie intensiv zu beschäftigen, sagte Hamker. Derzeit sorgten viele Faktoren dafür, dass der Windkraftausbau auf See langsamer erfolge als erwünscht. Zu nennen seien etwa die nicht immer kompatiblen nationalen und internationalen Regelwerke, der Mangel an Branchenfachkräften oder die Herausforderungen bei der Netzanbindung und Finanzierung. Auf dem 4. Norddeutschen Wirtschaftstag wird darüber ebenso wie über den konkreten Fahrplan zur Umsetzung der Energiewende insgesamt diskutiert werden. Der weitere Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland ist abhängig von verschiedenen Parametern, so Hamker, wie etwa von der zeitnahen Anbindung der Windenergieanlagen an Land, dem Ausbau der Kapazitäten zum Bau von Windkraftanlagen und der Etablierung geeigneter Logistikstrukturen für deren Transport und Installierung.

30. April 2013 | 07:29 Uhr | Von Helge Matthiesen

Der Streit um die Windmesse ist beendet und beide Seiten dürfen sich als Gewinner fühlen. Die Vernunft hat sich durchgesetzt, Husum und Hamburg teilen sich Risiken und Chancen. Ein Kommentar von Helge Matthiesen.
Lange sah es so aus, als würde der Streit um die Windmesse nur Verlierer hinterlassen. Husum pokerte hoch und stellte Maximalforderungen auf, die kaum zu erfüllen waren. Die Landespolitik sekundierte und baute damit Hürden, die unüberwindbar schienen. Beiden Seiten drohte der Gesichtsverlust, eine Einigung rückte in weiter Ferne. Am Horizont zeichneten sich bereits Begehrlichkeiten anderer Messestandorte ab, die nur darauf warteten, dass die Norddeutschen Kontrahenten die Sache nicht geregelt bekämen. Am Ende hat das alles glücklicherweise keine Rolle mehr gespielt und die Vernunft hat sich durchgesetzt. Aus potenziellen Verlierern sind Gewinner geworden. Husum und Hamburg teilen sich die Risiken und die Chancen. Hamburg bietet der Messe endlich ein Umfeld, in dem sie noch lange wachsen kann. Das ist gut für die gesamte Region. Husum bleibt im Boot, veranstaltet und verdient mit - wenn es denn was zu verdienen gibt. Außerdem bekommt die Messe an der Westküste eine Chance, sich neu zu spezialisieren. Das alles ist finanziell abgefedert und auf eine mittlere zeitliche Perspektive verteilt. ‘Oleg Strashnov’ Prepares for Work at Meerwind Süd-Ost, GermanyCopyright Rhenus

Hamburg darf Hafenschlick in Nordsee verklappen

Ein Baggerschiff auf der Elbe im Hamburger Hafen.  Detailansicht des Bildes Hamburg soll für die Annahme des Hafenschlicks zahlen. Hamburg darf bis Ende 2014 Baggergut aus dem Hamburger Hafen vor der Westküste Schleswig-Holsteins verklappen. Das hat das Kieler Kabinett am Dienstag beschlossen. Damit wird eine 2008 erteilte Genehmigung verlängert. Dadurch könne weiterhin der Zugang zum Hamburger Hafen gesichert werden, wie der Kieler Umweltminister Robert Habeck (Grüne) und Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) mitteilten.http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/hafenschlick115.html

Nur Übergangslösung Copyright Welle Nord

Im laufenden Jahr müssen voraussichtlich etwa 600.000 Kubikmeter Schlick aus dem Hamburger Hafen gebaggert werden, damit er für große Schiffe befahrbar bleibt. Pro Kubikmeter Schlick soll Hamburg zwei Euro zahlen. Das Geld soll in eine neue Stiftung zum Schutz und zur Förderung des Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer fließen. Die Vereinbarung stellt nur eine Übergangslösung dar: Sie sieht vor, dass Hamburg im Gegenzug bis Ende 2014 ein Gesamtkonzept für den zukünftigen Umgang mit Baggergut aus der Elbe entwickelt. Der Hafenschlick ist mit Schadstoffen belastet. Laut Kieler Umweltministerium stellt er aber keine Gefahr für Flora und Fauna in der Nordsee dar. In den vergangenen Monaten war der Hafenschlick nicht mehr nach Schleswig-Holstein gebracht worden - Hintergrund war der Streit um die Windmesse. Der wurde zwischenzeitlich beigelegt. Kiel hatte deswegen eine Regelung zur Hafenschlick-Verklappung blockiert. Der Schlick musste deshalb auf Hamburger Gebiet verklappt werden. In Schleswig-Holstein malt man gerne das Bild vom arroganten Nachbarn, der sich für Schleswig-Holstein nur interessiert, solange es Beute zu machen gibt. Dahinter steckt ein tief sitzendes Unterlegenheitsgefühl, dessen Ursache man nur erahnen kann. Dabei wird hierzulande gerne ausgeblendet, dass keine andere Region so stark von Hamburg profitiert wie Schleswig-Holstein, zum Beispiel durch Firmenansiedlungen über die Landesgrenze oder durch Arbeitsplätze für die vielen Tausend Pendler, die in Hamburg Geld verdienen und in Schleswig-Holstein Steuern zahlen. Es ist sicher schmerzlich, Hamburg den Vortritt zu lassen. Aber es ist klug, weil Hamburg in diesem Fall einfach mehr Möglichkeiten hat - zum gemeinsamen Nutzen. Den sollten beide Seiten viel häufiger suchen, gerne auch ohne langen Streit.
Ein kluger Kompromiss
Der Streit um die Windmesse ist beendet und beide Seiten dürfen sich als Gewinner fühlen
Helge Matthiesen
Lange sah es so aus, als würde der Streit um die Windmesse nur Verlierer hinterlassen. Husum pokerte hoch und stellte Maximalforderungen auf, die kaum zu erfüllen waren. Die Landespolitik sekundierte und baute damit Hürden, die unüberwindbar schienen. Beiden Seiten drohte der Gesichtsverlust, eine Einigung rückte in weiter Ferne. Am Horizont zeichneten sich bereits Begehrlichkeiten anderer Messestandorte ab, die nur darauf warteten, dass die Norddeutschen Kontrahenten die Sache nicht geregelt bekämen. Am Ende hat das alles glücklicherweise keine Rolle mehr gespielt und die Vernunft hat sich durchgesetzt. Aus potenziellen Verlierern sind Gewinner geworden. Husum und Hamburg teilen sich die Risiken und die Chancen. Hamburg bietet der Messe endlich ein Umfeld, in dem sie noch lange wachsen kann. Das ist gut für die gesamte Region. Husum bleibt im Boot, veranstaltet und verdient mit – wenn es denn was zu verdienen gibt. Außerdem bekommt die Messe an der Westküste eine Chance, sich neu zu spezialisieren. Das alles ist finanziell abgefedert und auf eine mittlere zeitliche Perspektive verteilt. In Schleswig-Holstein malt man gerne das Bild vom arroganten Nachbarn, der sich für Schleswig-Holstein nur interessiert, solange es Beute zu machen gibt. Dahinter steckt ein tief sitzendes Unterlegenheitsgefühl, dessen Ursache man nur erahnen kann. Dabei wird hierzulande gerne ausgeblendet, dass keine andere Region so stark von Hamburg profitiert wie Schleswig-Holstein, zum Beispiel durch Firmenansiedlungen über die Landesgrenze oder durch Arbeitsplätze für die vielen Tausend Pendler, die in Hamburg Geld verdienen und in Schleswig-Holstein Steuern zahlen. Es ist sicher schmerzlich, Hamburg den Vortritt zu lassen. Aber es ist klug, weil Hamburg in diesem Fall einfach mehr Möglichkeiten hat – zum gemeinsamen Nutzen. Den sollten beide Seiten viel häufiger suchen, gerne auch ohne langen Streit.
Windkraft Nordsee12

Landesregierung in Kiel

Erst Windmesse - jetzt Schlick aus Hamburg

30. April 2013 | 07:00 Uhr | Von Henning Baethge

Darf Hamburg bald wieder vor Helgoland Hafenschlick ablagern? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Kieler Kabinett. Foto: dpa

Darf Hamburg bald wieder vor Helgoland Hafenschlick ablagern? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Kieler Kabinett. Foto: dpa Copyright SHZ

Schleswig-Holstein und Hamburg vereinbarten 2012, dass Hamburg belasteten Schlick aus dem Hafen weiterhin vor Helgoland ablagern darf. Der Streit um die Windmesse kam dazwischen. Jetzt ist eine Lösung in Sicht.
KIEL/HAMBURG. Der eine große Streit zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg ist beigelegt - der zweite könnte es bald sein: Nach der Einigung auf Hamburg als künftigen Ausrichtungsort der bisher in Husum angesiedelten internationalen Wind-Leitmesse rückt auch die Lösung im Streit um die Verklappung von belastetem Hamburger Hafenschlick vor Schleswig-Holsteins Westküste näher. Schon im September vergangenen Jahres hatten der grüne Kieler Umweltminister Robert Habeck und der parteilose Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch einen Kompromiss über die Deponierung des Schlamms ausgehandelt - der dann aber wegen des Streits um die Windmesse von Schleswig-Holsteins Regierung noch gestoppt worden war. Nun befasst sich das Kieler Kabinett auf seiner Sitzung am Dienstag erneut mit dem Thema.

1,2 Millionen Euro für 600.000 Tonnen Schlick

Habeck gab sich im Vorfeld allerdings noch sehr zurückhaltend: "Wir werden darüber reden, ob die Vereinbarung jetzt wieder auf die Tagesordnung kommt", sagte er nur. Zuversichtlicher zeigte sich der Kieler Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD): "Ich sehe der Kabinettssitzung mit großem Optimismus entgegen", erklärte er. Habeck und Horch hatten letztes Jahr vereinbart, dass Hamburg seinen Hafenschlick weiterhin 15 Kilometer südöstlich von Helgoland bei der Tonne E3 ablagern darf. Eine entsprechende Erlaubnis hatte Schleswig-Holstein 2011 eigentlich aufgehoben. Nun hat sich Hamburg aber verpflichtet, im Gegenzug für die Deponierung für jeden Kubikmeter Baggergut zwei Euro zugunsten einer neuen Stiftung Wattenmeer an Schleswig-Holstein zu zahlen. Letztes Jahr wären so 1,2 Millionen Euro zusammengekommen, weil Hamburg im Sommer 600.000 Kubikmeter Morast loswerden musste. Da Schleswig-Holstein sich jedoch weigerte, floss einerseits noch kein Geld, konnten andererseits aber auch zeitweise keine großen Containerschiffe mehr den Hafen anlaufen. Seit Februar sind allerdings alle Einschränkungen beim Tiefgang aufgehoben - vor allem weil Hamburg in den Wintermonaten bis Ende März den Schlick auf eigenem Gebiet deponieren kann.

Vier Schwermetalle im Schlick

Ob diesen Sommer wieder 600.000 Kubikmeter Schlamm ausgebaggert und vor Helgoland entsorgt werden müssen, ist offen. "Das hängt vom Regen in Tschechien oder in Sachsen ab", sagte Alexander Schwertner, Sprecher des Hafen be treibers HPA. Es könnten durchaus erneut 600.000 Kubikmeter werden - "es können aber auch 200.000 Kubikmeter sein oder eine Million", erklärte Schwertner. Habecks und Horchs Abkommen sieht vor, dass insgesamt 4,5 Millionen Kubikmeter in den nächsten Jahren vor Helgoland abgelagert werden dürfen. Schwertner geht davon aus, dass der Weg zur Verklappung nun frei ist: "Wir hoffen jetzt auf eine Lösung." Der Haken an dem Schlick ist, dass er leicht schadstoffbelastet ist. Gleich vier Schwermetalle sind darin in einer Konzentration enthalten, die über dem unteren Richtwert liegt, den der Bund und die fünf Küstenländer festgelegt haben (siehe Tabelle). Das heißt nicht, dass der Hamburger Schlamm nicht in der Nordsee verklappt werden darf. Aber es müssen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Als Dauerlösung will Habeck die Entsorgung von Schlick vor Helgoland daher nicht hinnehmen. Vielmehr hat er mit Horch auch abgemacht, dass Hamburg etwas gegen den Schlamm im Hafen unternimmt: "Teil der Vereinbarung ist, dass eine Arbeitsgruppe endlich ein Konzept entwickelt, das die Verschlickung der Tideelbe dauerhaft verhindert." Copyright beide Artikel  SHZ  Norddeutsche Rundschau danke

http://www.hamburg1.de/sendungen/nachgefragt/Streit_um_Windenergiemesse_beigelegt_-3075.html

Video  WSen. Hamburg Horch   löst Konflikt HH SH  Video
Nach monatelangem Streit ist der Konflikt zwischen Hamburg und Schlesweg-Holstein um den zukünftigen Standort der internationalen Windmesse beigelegt. Hamburg bekommt alle zwei Jahre die große internationale Windenernergiemesse, Husum muss sich in den Jahren dazwischen mit der deutlich kleineren, nationalen Windmessr zufrieden geben. Herbert Schalthoff hat in Rendsburg einen sichtlich zufriedenen, aber nicht triumphierenden Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch getroffen.S

Offshore-Branche bangt um Windpark-Finanzierung

Meldung vorlesen und MP3-Download
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Offshore-Branche-bangt-um-Windpark-Finanzierung-1848883.html
Bitte den Rest des Artikels i.o.Link lesen
Die Diskussion um eine Strompreisbremse hat nach Angaben des Windenergie-Netzwerks MV zum vorläufigen Stopp von mindestens sechs Offshore-Projekten geführt. Seit Anfang 2013 seien in der gesamten Branche keine neuen Aufträge ausgelöst worden, sagte der Vorsitzende des Unternehmensnetzwerks, Andree Iffländer am Mittwoch bei der Konferenz "Wind & Maritim 2013" in Rostock. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hatten einen erneuten Anstieg der Umlage für Ökostrom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz verhindern wollen. Bund und Länder konnten sich jedoch nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. Die Umlage könnte nun laut Altmaier-Ressort dieses Jahr von 5,28 auf 7 Cent je Kilowattstunde steigen. Die Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, betonte die Notwendigkeit, trotz des Scheiterns der Strompreisbremse den Ausbau der erneuerbaren Energien wirtschaftlich verträglich neu zu organisieren. Der gute Leumund dieser Technologien und die heutige 80-prozentige Zustimmung in der Bevölkerung dafür dürften nicht gefährdet werden. Die Umlage könnte laut Umweltministerium in diesem Jahr von 5,28 auf 7 Cent je Kilowattstunde steigen. Altmaier wollte deshalb die Ökostrom-Umlage bis Ende 2014 einfrieren. Die Staatssekretärin im Schweriner Energieministerium, Ina-Maria Ulbrich, kritisierte die Bundesregierung, weil sie Verunsicherung geschürt habe, und forderte eine ehrliche Diskussion. Bei Betrachtung von 20 Jahren Laufzeit von Windanlagen liege die Vergütung bei 10,5 Cent pro Kilowattstunde, bei Solarstrom dagegen bei 11 Cent. Es werde auch oft vergessen, dass die Kernenergie seit den 70er-Jahren mit 200 Milliarden Euro subventioniert worden. "Die erneuerbaren Energien sind am Preis gemessen die ehrlichen Energien - es verstecken sich keine Folge- und Nebenkosten", sagte Ulbrich. Verlässlichkeit in die Politik und stabile Rahmenbedingungen sind für den Europachef des dänischen Windkraftanlagenherstellers Vestas, Thomas Richterich, das Grundelement jeglichen Handelns. Er machte deutlich, dass sein Unternehmen für die Entwicklung einer neuen Offshore-Turbine mehrere Hundert Millionen Euro investieren muss. Auch Vestas als Weltmarktführer müsse sich dafür das Geld bei Banken holen. Wenn sich der Markt wie derzeit verschiebt, bedeute dies, dass das notwendige Geld nicht rechtzeitig verdient werden könne. Eine typische Anlage der ersten Offshore-Generation, wie sie beispielsweise beim EnBW-Windpark Baltic 1 vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst eingesetzt wird, habe eine Leistung zwischen 2 und 3 Megawatt und einen Rotordurchmesser bis zu 120 Metern. Anlagen der modernsten Generation werden eine Leistung bis zu 8 Megawatt haben und Durchmesser bis zu 170 Metern. Mit solchen Anlagen sei auch eine Grundlastversorgung gut vorstellbar. Windparks mit solchen Anlagen seien wichtig, um die Energiewende mit bezahlbarem Strom zu schaffen. "Natürlich ist das alles ein Abenteuer", sagte Richterich. (dpa) / (jk)

http://www.abendblatt.de/region/article115300578/Windpark-bei-Borkum-bekommt-Herzstueck.html

15.04.13, 15:47

Trianel Windpark  Copyright DPA Hamburger Abendblatt   Rest des Artikels bitte in o.g. link lesen

Windpark bei Borkum bekommt Herzstück

Eigentlich war die Fertigstellung des Offshore-Parks vor der ostfriesischen Insel zum Jahresanfang geplant. Nun soll im Mai der Bau von 40 Windkraftanlagen starten.

Foto: dpa
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Ein Trianel-Mitarbeiter beobachtet an der Offshore Umspannplattform vor Borkum den Einsatz eines Spezialkrans. Ein Schwerlastschiff hat am Wochenende die 2400 Tonnen schwere Umspannplattform für den Trianel Windpark 45 Kilometer vor der Insel Borkum errichtet<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />
Ein Trianel-Mitarbeiter beobachtet an der Offshore Umspannplattform vor Borkum den Einsatz eines Spezialkrans. Ein Schwerlastschiff hat am Wochenende die 2400 Tonnen schwere Umspannplattform für den Trianel Windpark 45 Kilometer vor der Insel Borkum errichtet

Borkum/Aachen. In der Nordsee ist das Herzstück des nächsten Offshore-Windparks angeschlossen worden. Ein Schwerlastschiff hat am Wochenende die 2400 Tonnen schwere Umspannplattform für den Trianel Windpark 45 Kilometer vor der Insel Borkum errichtet. Damit sei die Voraussetzung für den nächsten Bauabschnitt geschaffen, teilte Trianel am Montag in Aachen mit. Im Mai soll der Bau von 40 Windkraftanlagen mit einer Leistung von jeweils fünf Megawatt beginnen. Ende des Jahres ist die Inbetriebnahme mit einer Leistung von 200 Megawatt geplant.

Ursprünglich war die Fertigstellung des Offshore-Windparks zum Jahreswechsel 2012/2013 geplant. Hintergrund der Verzögerungen ist laut Trianel die mehrfach verschobene Stromanbindung durch den Netzbetreiber Tennet. Durch die zehnmonatige Verzögerung seien den am Windpark beteiligten 33 Stadtwerken und Trianel bislang Mehrkosten im hohen zweistelligen Millionenbereich entstanden. Frühere Kostenrechnungen gingen von 1,6 Milliarden Euro aus.

Eine Entscheidung für den Bau weiterer 40 Anlagen werde voraussichtlich nicht mehr in diesem Jahr fallen, sagte ein Sprecher. Im Endausbau könnten die 80 Anlagen eine Leistung von 400 Megawatt liefern.

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http://www.iwr.de/news.php?id=23432 Copyright IWR

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Kiel – Im Kieler Rathaus ist die Wanderausstellung "Faszination Offshore – Wind vom Meer für neue Energie in Stadt und Land" offiziell eröffnet worden. Ziel der von der Stiftung Offshore-Windenergie initiierten, und vom Bundesumweltministerium (BMU) geförderten Ausstellung ist es, eine aktive Informationsarbeit rund um das Thema Offshore-Windenergie zu leisten und die Akzeptanz der sauberen Energiegewinnung zu fördern. Einblicke in die noch junge Offshore-Windenergie"Als Klimaschutzstadt liegt es uns besonders am Herzen, über die Chancen und Ziele der erneuerbaren Energien aufzuklären. Denn gerade die Windenergie ist eine Wachstumsbranche in Schleswig-Holstein und besitzt auch für Kiel eine große wirtschaftliche Bedeutung", erklärte der Kieler Bürgermeister Peter Todeskino auf der Eröffnungsveranstaltung. "Einen unverzichtbaren Einblick in die noch junge Offshore-Windenergie liefert dabei diese Ausstellung. Dank der anschaulichen Darstellung und transparenten Informationen regt sie zu einer konstruktiven Debatte über regenerative Energien an", so Todeskino weiter. Auch Staatssekretärin Dr. Ingrid Nestle (Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume) und Dr. Stefanie Pfahl (Referatsleiterin BMU) sowie der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Offshore-Windenergie, Jörg Kuhbier betonten in Ihren Grußworten die entscheidende Bedeutung der Offshore-Windenergie für den Energiemix der Zukunft und die maritime Wirtschaft. Ausstellung tourt bis Herbst 2014 durch ganz Deutschland Mit der Wanderausstellung "Faszination Offshore – Wind vom Meer für neue Energie in Stadt und Land" möchte die Stiftung Offshore-Windenergie diese junge Technologie mit ihren faszinierenden Facetten und einer Wertschöpfungskette, die von den Küstenländern bis ins tiefste Binnenland reicht, der breiten Öffentlichkeit näher bringen. Auf insgesamt 13 Infotafeln können sich Neugierige und Interessierte über die verschiedenen Aspekte der Windenergiegewinnung in der Nord- und Ostsee informieren. Zusätzlich gibt ein Kurzfilm weitere Einblicke in Aufbau und Betrieb der Windparks auf See. Die Ausstellung wird vom 10. bis 26. April 2013 im Kieler Rathaus zu sehen sein. Danach wird sie bis zum Herbst 2014 durch ganz Deutschland touren. Weitere Nachrichten und Informationen zum Thema Über die Wanderausstellung "Faszination Offshore" ABO Wind eröffnet den "Hunsrücker Windweg" Zur offiziellen Offshore-Windenergie-Infoseite der Bundesregierung Weitere News zum Thema Offshore-Windenergie © IWR, 2013  Copyright Der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Hans-Joachim Otto (FDP), sagte vor den Demonstranten, er „verstehe die Enttäuschung über den langsamen Offshore-Ausbau“. Er führte dies auf den „hohen technischen und wirtschaftlichen Anspruch der Aufgabe“ zurück.
Hafen- und Werftarbeiter marschieren in Kiel auf kiel
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/s-h_magazin/media/shmag21113.html Der Whistelblower vom NOK während des Interviews mit dem Lotsenältermann Brunsbüttel NOK1,  im Hintergrund weisse Jacke Sonnenbrille.
Wo er das größte Versäumnis der Politik beim Einsatz für die maritime Wirtschaft sieht? Stephan Hansen, Beschäftigter bei Thyssen Krupp Marine Systems auf dem Kieler Ostufer, möchte nur ironisch antworten: „Versäumnis? Was gar nicht vorhanden ist, kann gar nicht hintenrunterfallen.“ Seinen Kollegen John Jasper stört am meisten, „dass die Leute schon länger für die Offshore-Technik arbeiten – aber politisch Vieles lange nicht geregelt war“. Jasper und Hansen waren zwei von 300 Arbeitnehmern, die bei einer Gewerkschafts-Demo vor der Kieler Sparkassen-Arena mehr Aufmerksamkeit von Bundes- und Landesregierung für die maritime Wirtschaft verlangten. Der Zeitverzug bei den Meereswindparks stand auch beim IG Metall-Bezirksleiter Küste, Meinhard Geiken, im Zentrum der Kritik. „1780 Offshore-Windmühlen sind genehmigt – doch durch ihr Chaos hat die Bundesregierung geschafft, dass gerade mal 80 stehen.“ Daran machte Geiken die Beobachtung fest: „Wir erleben das Gegenteil von den Aussagen, dass die maritime Wirtschaft eine Zukunft haben kann.“ Ein verbindlicher Fahrplan zwischen Politik, Verbänden und Gewerkschaften müsse her. Mindestvoraussetzung dafür sei, „dass das Gegeneinander verschiedener Ministerien aufhört und die Kanzlerin die Verantwortung für die Energiewende übernimmt“. Der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Hans-Joachim Otto (FDP), sagte vor den Demonstranten, er „verstehe die Enttäuschung über den langsamen Offshore-Ausbau“. Er führte dies auf den „hohen technischen und wirtschaftlichen Anspruch der Aufgabe“ zurück. Pfiffe erntete Otto, als er äußerte: „Die Bundesregierung hat alles ihr Mögliche getan“. Der Koordinator verwies auf eine höhere Einspeisevergütung und günstigere Haftungsregeln für die Parkbetreiber sowie ein Fünf-Milliarden-Kreditprogramm.
fju Norddeutsche Rundschau Copyright danke

Scharfe Kritik an Berlin wurde auch wegen des gebremsten Ausbaus der Offshore-Windenergie geäußert. Hier hatte Kanzlerin Angela Merkel die Rahmenbedingungen der Bundesregierung am Vortag als investitionsfördernd gelobt, die Mehrheit der Teilnehmer der entsprechenden Arbeitsgruppe sah das aber anders. Thorsten Herdan, Vizepräsident der Stiftung Offshore, Windenergie und Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer, berichtete anschließend, dass nur ein Thema die Diskussion beherrscht habe: eine breite Investitionsunsicherheit, die nicht zuletzt durch die Debatte über eine Strompreisbremse hervorgerufen worden sei. Die Rahmenbedingungen für den Bau weiterer Windparks auf See seien von den Teilnehmern als "desaströs" bezeichnet worden, sagte Herdan. Ausländische Unternehmen würden die Rechtssicherheit Deutschlands hinterfragen. "Die Politik muss entschieden zur Offshore-Windenergie stehen, und das tut sie bisher nicht", sagte Herdan. Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch schloss sich der Kritik an.

"Die Bundesregierung hat hier große Versäumnisse", sagte Horch am Rand der Konferenz. Es fehle den Energiekonzernen an verlässlichen Grundlagen, um die Wirtschaftlichkeit von Offshore-Projekten überhaupt berechnen zu können. So sei unsicher, wie langfristig die Stromvergütung garantiert werde. Deshalb seien mehrere Windparks erst mal auf Eis gelegt worden. Als Kettenreaktion treffe das dann die Werften. Die insolvente Hamburger Werft Sietas sei dafür ein Beispiel Copyright Hamburger Abenblatt
Offshore-Parks sollen näher an die Küste
Minister Meyer: Technologie auf hoher See zu anspruchsvoll und zu teuer
Kiel
Windräder weit draußen im Meer – damit Flora und Fauna im Wattenmeer und Touristen am Strand nicht gestört werden. Das war bisher die Vorgabe bei der Planung von Offshore-Parks. Jetzt läutet Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) den Kurswechsel ein. Angesichts explodierender Kosten für Mühlen auf hoher See schließt er Windparks in Küstennähe – so wie in den Nachbarländern üblich – nicht mehr kategorisch aus. „Wenn man davon überzeugt ist, dass Offshore in der Nordsee für Deutschland eine Zukunft hat, muss man eventuelle Fehler analysieren, sich neu aufstellen und weitermachen“, erklärt der Minister. „In Deutschland gehen wir – in der berechtigten Sorge um Akzeptanz – so weit raus, dass man die Windparks von Land nicht sehen kann.“ Wenn dies dazu führe, dass die Projekte technologisch immer anspruchsvoller und damit teurer werden, sei dies bedenklich. „Ich bin auch nicht dafür, die Küste vollzuballern mit Windparks, aber wir müssen ein gesundes Mittelmaß finden“, sagt Meyer. Großbritannien und Dänemark kämen schneller voran. Anfang der Woche hatten die Verbraucherzentralen (vzbv) der Politik geraten, schnell aus der Offshore-Stromerzeugung auszusteigen. Grund: Im Gegensatz zu den Nachbarstaaten werden in Deutschland nur Windparks weit vor der Küste und in bis zu 40 Meter tiefem Wasser genehmigt. Die technischen Anforderungen – Turmbau, Netzanbindung und Betrieb bei hohem Wellengang – liegen dabei um ein Vielfaches höher als beim Bau von Anlagen direkt vor der Küste. Die Zeche zahlen die Verbraucher über die Strompreise. Das Kieler Energieministerium reagierte eher verhalten auf Meyers Initiative. „Der Nationalpark Wattenmeer ist die natürliche Grenze, näher ran an die Küste geht nicht“, betont Sprecherin Mareike Rehse. Auch Naturschutzverbände zeigen für Meyers Vorstoß wenig Sympathie. „Der Nationalpark gehört zum Weltnaturerbe, der Titel würde uns aberkannt, wenn wir dort Windparks bauen“, warnt BUND-Landesvize Carl-Heinz Christiansen. Ob sich Urlauber am Nordseestrand tatsächlich von Windrädern am Horizont gestört fühlen, bleibt offen. „Wir wissen nicht, wo die Schmerzgrenze liegt“, sagt Constanze Höfinghoff von der Nordsee-Tourismus-Service GmbH in Husum. Selbst die Windbranche springt Meyer nicht zur Seite. „Für die Parks weit draußen auf dem Meer liegen bereits Genehmigungen vor“, so Martin Schmidt, Chef des Branchenvereins Windcomm. „Ein Ausstieg ist also gar nicht mehr möglich.“ Die den Versorgern bereits zugesicherten Einspeisevergütungen werden die Verbraucher also wohl oder übel schlucken müssen.
kim Norddeutsche Rundschau  danke Copyright

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DanTysk New Installation Vessel Named (Denmark)

Posted on Apr 5th, 2013 with tags , , , , , , , .

DanTysk’s New Installation Vessel Named (Denmark) One of the world’s largest installation vessels will be used to install offshore wind farm DanTysk’s 80 turbines in the North Sea. The Pacific Osprey operated by Danish company Swire Blue Ocean was named in a ceremony on 3 April. Vattenfall and its partner Stadtwerke München are investing a little over EUR 1 billion in the DanTysk offshore wind farm, which is expected to supply 400,000 German homes with renewable power by 2014. Starting this summer, the Pacific Osprey will install the 80 DanTysk Siemens turbines. The installation vessel constructed by Samsung Heavy Industries in Korea offers a crane capability of 1.200 tonnes, a transit speed in excess of 13 knots, single cabin accommodation for 111 people, and the ability to operate in water depths of up to 75 metres. Superior characteristics Holger Grubel, Project Director of the DanTysk wind farm, says: “Thanks to the superior characteristics of the Pacific Osprey that meet all our main requirements in terms of safety, efficiency and performance, we expect the installation of the turbines to run smoothly. The vessel has a capacity of carrying and installing up to 11 3.6 MW units at a time. We are very happy to have secured the Pacific Osprey for the construction of one of Europe’s largest offshore wind farms.” Naming ceremony Commencing in the summer, the vessel will load the wind turbines at Esbjerg in Denmark before being transported to the DanTysk construction site 90 kilometres west of the island Sylt in the German North Sea. A naming ceremony for the Pacific Osprey was held on 3 April at the Fayard shipyard in Danish Odense. To be commissioned 2014 The DanTysk offshore wind farm is scheduled to be commissioned in 2014 and will have a capacity of 288 MW, or more than twice that of the Swedish wind farm at Lillgrund. It is a joint venture between Vattenfall and Stadtwerke München. Facts Pacific Osprey The vessel’s particulars include a length of 161 metres, a breadth of 49 metres and a depth of 10.4 metres. Combined with a usable deck area in excess of 4.000 square metres and a total jackable weight of 8.400 tonnes, the vessel offers operational flexibility in the installation of offshore wind farms.

News

THB-Gespräch mit BSH-Chefin Monika Breuch-Moritz

Große Zustimmung für Ausbau der Offshore-Branche

Freitag, 05. April 2013
Transport von Rotorblättern zu einem Offshore-Windpark. Foto: Siemens

Transport von Rotorblättern zu einem Offshore-Windpark. Foto: Siemens Copyright THB  Siemens

Die Forderung des Verbraucherschutzes, den Ausbau der Offshore-Windenergie zu stoppen, hat gestern massive Kritik seitens der maritimen Wirtschaft und der norddeutschen Politik hervorgerufen. Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hy­dro­graphie, wies die Forderungen der Verbraucherschützer zurück. Die Kritik sei undifferenziert und überzogen, sagte sie im Interview mit dem THB. mm Mehr: THB Täglicher Hafenbericht

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/offshore-windenergie-verbraucherschuetzer-fordern-stopp-neuer-projekte-a-891949.html

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Windenergie: Verbraucherschützer fordern Offshore-Stopp

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen macht Stimmung gegen Windparks auf hoher See. Die Offshore-Windenergie sei ein "ökonomischer und technologischer Irrläufer", heißt es in einer Analyse. Neue Projekte müssten gestoppt werden.

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DPA
Offshore-Windpark Alpha Ventus: Ökonomischer Irrläufer?
Berlin - Verbraucherschützer fordern einen Stopp neuer Offshore-Windkraftprojekte auf hoher See. "Der Bau von Seewindanlagen weit draußen und tief im Meer stellt sich immer mehr als ein ökonomischer und technologischer Irrläufer heraus", heißt es in einer neuen Analyse des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, aus der die Nachrichtenagentur dpa zitiert.
"International wird sich allenfalls Seewind in Küstennähe durchsetzen, was aber in Deutschland wegen des Wattenmeers nicht in Frage kommt", schreibt der Energieexperte Holger Krawinkel in der Analyse. Je schneller der Ausstieg aus dem Offshore-Ausbau vereinbart werde, umso geringer seien die negativen Folgen und Zusatzkosten. Die Bundesregierung plant in der Nord- und Ostsee bis 2020 Anlagen mit einer Leistung von 10.000 Megawatt, bis 2030 sollen es 25.000 Megawatt sein. Derzeit sind es erst rund 200 Megawatt installiert. Die Offshore-Windstrombranche war im Rahmen einer Debatte um steigende Strompreise in die Kritik geraten.  

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RWE verkauft Anteile an On- und Offshore-Windparks in Großbritannien

RWE verkauft Anteile an On- und Offshore-Windparks in Großbritannien RWE hat den Verkauf von Minderheitsanteilen an zwei Windparks in Großbritannien erfolgreich abgeschlossen. Käufer sind die an der Londoner Börse notierte Fondsgesellschaft für erneuerbare Energien, Greencoat UK Wind PLC, und die staatliche UK Green Investment Bank. Veräußert wurden 49,9 Prozent der Anteile an dem Offshore-Windpark Rhyl Flats (90 MW) vor der walisischen Küste und 41 Prozent der Anteile am Onshore-Windpark Little Cheyne Court (60 MW) in der Grafschaft Kent im Südosten Englands. Beim Kauf des Offshore-Windparks Rhyl Flats tritt die UK Green Investment Bank als Koinvestor auf. Sie hat 24,95 Prozent der Gesellschaftsanteile am Windpark übernommen. Greencoat UK Wind PLC hat die restlichen 24,95 Prozent erworben. Die Anteile am Windpark Little Cheyne Court übernimmt Greencoat UK Wind PLC alleine. RWE Innogy wird weiterhin die Mehrheit und die Betriebsführerschaft der Windparks innehaben und sie in ihrer Bilanz konsolidieren. Mit der Übertragung der Anteile an die Partner wird die Transaktion in der kommenden Woche vollzogen. Der Erlös aus dem Verkauf der Windpark-Anteile liegt bei rund 195 Mio. Euro. Dieser soll in weitere erneuerbare Projekte der RWE Innogy reinvestiert werden. Dr. Hans Bünting, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Innogy GmbH: „Gemeinsam mit Greencoat UK Wind und der UK Green Investmentbank haben wir einen wichtigen Schritt zur Öffnung unserer Projekte für Investoren gemacht. Unser Ziel ist es, über Beteiligungsmodelle zusätzliches Kapital für den Ausbau erneuerbarer Energien in ganz Europa zu generieren. Es freut mich daher ganz besonders, dass sich die staatliche Green Investment Bank bei ihrer ersten Eigenkapitalbeteiligung in Offshore-Wind für RWE als Partner entschieden hat. Das ist ein schöner Beleg für die Qualität und Attraktivität unserer Projekte.“ Die Fondsgesellschaft, Greencoat UK Wind PLC, wurde Anfang Februar von dem Finanzinvestor Greencoat Capital LLP an der Londoner Börse platziert. Sie ist mit einem Finanzvolumen von 260 Millionen Euro ausgestattet. Die Anteile an den beiden RWE-Windparks hat der Fonds als Zweckgesellschaft erworben und wird auch zukünftig in weitere britische Windparks investieren. Dr. Hans Bünting weiter: „Die Energiewende in Europa braucht viele Schultern. Als RWE nehmen wir diese Herausforderung an und bieten öffentlichen und privaten Investoren attraktive Kooperationsmodelle an, um sich an unserem großen Projekt-Portfolio in Europa zu beteiligen.“ Derzeit verfügt RWE Innogy europaweit über eine Pipeline an Entwicklungsprojekten von rund 12 Gigawatt.   Offshore-Windpark Rhyl Flats (90 MW) Der Offshore-Windpark Rhyl Flats befindet sich rund acht Kilometer vor der Küste von Nordwales. Er besteht aus 25 Windturbinen der 3,6 Megawattklasse und wurde Ende 2009 in Betrieb genommen. Die Stromproduktion des Windparks lag im Jahr 2011 bei rund 285 Gigawattstunden (GWh). Diese Strommenge reicht aus um umgerechnet ca. 60.000 Haushalte in UK zu versorgen. Onshore-Windpark Little Cheyne Court (60 MW) Der Windpark Little Cheyne Court gehört zu den größten Onshore-Windparks in England. Er liegt in der Grafschaft Kent im Süden des Landes und besteht aus insgesamt 26 Windturbinen der 2,3 Megawattklasse. Er wurde im Jahr 2008 offiziell in Betrieb genommen. Die Stromproduktion des Windparks lag im Jahr 2011 bei rund 150 GWh. Damit können umgerechnet 32.000 Haushalte in UK mit Strom versorgt werden. UK Green Investment Bank Die UK Green Investment Bank ist eine neu geschaffene Institution der britischen Regierung zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien in Großbritannien. Sie ist in der Startphase mit einem Kapital von umgerechnet 3,6 Mrd. Euro ausgestattet. Die UK Green Investment Bank soll durch gezielte Koinvestitionen die Finanzierungsbereitschaft des privaten Sektors fördern. Einen wesentlichen Schwerpunkt bilden hierbei die Ausbauziele der britischen Regierung für Offshore-Wind.

http://www.nwzonline.de/wirtschaft/politischer-gegenwind-fuer-offshore-branche_a_3,0,3175017055.html

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http://worldmaritimenews.com/archives/79937/shc-wavedancer-presents-new-revolutionary-catamaran-design/
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HC Wavedancer Presents New Revolutionary Catamaran Design

Posted on Mar 25th, 2013 with tags , , , , , , , .
SHC Wavedancer - Innovation in World of OSVs At the dawn of a new era in offshore support vessels, SHC Wavedancer™ provides a world-first with its new patents pending design making it the only vessel on the world capable of transforming from a high speed catamaran to a semi-submersible platform. This innovation has enormous global potential for use in the offshore energy markets, such as platform personnel transfers and wind farm maintenance, offshore survey, inspection and installation works. The patents pending Submersible Hull Vessel (SHV ™) concept is owned by OSSeas Ltd and is the only vessel which can change its own internal volume. One application of the technology is the Submersible Hull Catamaran (SHC ™). Named the “SHC Wavedancer”™ this is essentially a high speed catamaran similar to large ferries of that class. It can transit to and from a site at around 50 knots (90 Km/h) and once on site can transform by jacking the superstructure up on vertical struts and ballasting down the two hulls. This moves the superstructure up above the wave tops and the hulls below the wave energy zone, resulting in a very stable work platform in sea conditions other vessel would find unworkable. Recently the Submersible Hull Catamaran (SHC ™) concept received great interest and many positive comments during exposure to the maritime market. Its potential was fully recognised by all the companie
Energie

Politischer Gegenwind für Offshore-Branche

Experte tritt auf Bremse – Potenzial in Wilhelmshaven, Brake und Nordenham
windkraft674
Wilhelmshaven/Nordenham/Brake Wilhelmshaven und Hafenstädte wie Brake und Nordenham haben das Zeug dazu, wichtige Standorte für die Windenergie-Industrie zu werden – vor allem im Offshore-Bereich. Doch so schnell werde das nicht geschehen. Das betonte Jörg Kubitza von der Reneweco GmbH am Montag beim Netzwerktreffen der Standortinitiative „Jadebay Wind“ im Jade Innovationszentrum in Wilhelmshaven. „Die Offshore-Industrie ist gewaltig in der Krise“, sagte er und nahm vielen Optimisten den Wind aus den Segeln. „Die Branche wird nicht sterben, aber die Entwicklung wird sich deutlich verlangsamen.“ Große Hoffnung auf weitere Investoren könne er derzeit nicht machen. Ein wesentlicher Grund: Der Markt für Windparks auf offener See beschränke sich auf Deutschland und Großbritannien. Gerade aus diesen Ländern käme derzeit starker politischer Gegenwind

http://worldmaritimenews.com/archives/79072/oleg-strashnov-to-work-at-meerwind-sudost-germany/

Oleg Strashnov’ to Work at Meerwind Süd/Ost, Germany

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‘Oleg Strashnov’ Prepares for Work at Meerwind Süd-Ost, Germany One of the world’s largest installation vessels, Oleg Strashnov, is in Cuxhaven since Tuesday, waiting to load components for a wind farm northwest of Helgoland. A total of six transition pieces (TPs) will be loaded onto the vessel, after which they will be installed at the Meerwind Süd/Ost offshore wind farm. The HWG members, Ambau (specialist for steel towers and steel foundations) and Cuxport (operator of the modern deep-water terminal in Cuxhaven) started a new chapter of cooperation this week by being a part of the project “Meerwind”. Ambau transported the transition pieces from the manufacturing site to Cuxport Terminal using a road, newly widened specifically for this type of heavy transport. From the Cuxport Terminal, these components will be lifted by crane onto the ‘Oleg Strashnov’ vessel.

Vor Sylt

Neue Offshore-Windparks

Montag, 11. Februar 2013

Siemens errichtet in der Nordsee vor Sylt einen weiteren großen Windpark für 700 Millionen Euro. Im Auftrag des Bremer Windpark-Entwicklers wpd baut der Konzern 80 Windräder für den Windpark "Butendiek" und wartet sie zehn Jahre lang. Die Anlage soll 2015 ans Netz gehen, teilten die Unternehmen jetzt mit. Ebenfalls vor Sylt haben der Energiekonzern Vattenfall und die Stadtwerke München mit dem Bau des Offshore-Windparks "DanTysk" begonnen. Der Windpark an der dänischen Grenze soll Mitte des kommenden Jahres vollständig in Betrieb sein. dpa/FBi Mehr: THB Täglicher Hafenbericht Copyright THB http://www.thb.info/news/single-view/id/neue-offshore-windparks.htmlSchramm Group: Brunsbüttel Ports verzeichnet Rekordumschlag

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/windkraft-in-der-nordsee-bauarbeiten-fuer-offshore-park-dantysk-gestartet/7756796.html

Bauarbeiten für Offshore-Park „DanTysk“ gestartet

08.02.2013, 14:35 Uhr
Der Bau des Offshore-Windparks „DanTysk“ hat am Freitag begonnen. 70 Kilometer westlich von Sylt wurden die ersten Stahlfundamente für die 80 Windräder gesetzt. Copyright Handelsblatt bitte den Rest des Artikels in o.g. link lesen
Der Offshore-Windpark Alpha Ventus in der Nordsee bekommt Konkurrenz. Vor Sylt bauen Vattenfall und die Stadtwerke München einen weiteren Windpark. Quelle: dpa
HamburgDer Energiekonzern Vattenfall und die Stadtwerke München haben am Freitag mit dem Bau des Offshore-Windparks „DanTysk“ 70 Kilometer westlich von Sylt begonnen. Die ersten Stahlfundamente für die 80 Windturbinen wurden im holländischen Vlissingen nahe Rotterdam auf das Errichterschiff „Seafox 5“ verladen, teilten die beiden Unternehmen in Hamburg mi
 

http://www.nordic-market.de/news/7138/dnv_bedarf_an_konstruktionsschiffen_fuer_offshore-windparks_steigt_rasant.htm

Windräderoffshore
Wirtschaft
DNV: Bedarf an Konstruktionsschiffen für Offshore-Windparks steigt rasant
Mittwoch, der 6.Februar 2013
DNV: Bedarf an Konstruktionsschiffen für Offshore-Windparks steigt rasant Hamburg: Mindestens 20 neue Installationsschiffe für Offshore-Windparks werden bis 2020 benötigt, um alleine das in Europa erwartete Wachstum der Offshore-Windleistung zu decken, das von der European Wind Energy Association auf bis zu 40 GW geschätzt wird. „Der Zuwachs an Schiffsbestellungen verdoppelt sich derzeit alle zwei Jahre“, sagt Jørgen Traun, Regional Manager für Indien und Nahost bei DNV. „Es ist daher wichtig, dass die bereits etablierte Praxis der Zulassung für begrenzte Konstruktionsvorschriften flaggenstaatenübergreifend konsistent behandelt und neuen Trends bei den Betriebsanforderungen Rechenschaft getragen wird.“ Abhängig vom beabsichtigten Einsatzprofil des Schiffs haben die Flaggenstaaten Spielraum bei der Entscheidung über den verlangten Grad der Einhaltung der SOLAS (Safety of Life at Sea)- und MODU (Mobile Offshore Drilling Units)-Regelwerke. „Um robuste Entwürfe zu produzieren, die den zukünftigen internationalen Marktanforderungen gerecht werden, ist eine länderübergreifende Kommunikation zwischen den einzelnen Akteuren entscheidend“, sagt Sönke Pohl, DNV Technical Manager Maritime Service Centre Hamburg. Aufgrund des Frachtschiffbetriebs dieser Schiffe werden SOLASZertifikate benötigt, und für die Hubphase des Betriebs muss das MODU-Regelwerk erfüllt werden Copyright Nordic Market

http://www.maritimheute.de/areva-wind-errichtet-m5000-135-prototyp-in-bremerhaven/

AREVA Wind errichtet M5000- 135 Prototyp in Bremerhaven

Windräderoffshore Copyright Maritim heute Rest bitte in o.g. link lesen Weiterentwicklung der bewähren M5000 Offshore Technologie, in Bremerhaven. Nahe der Autobahn A 27 wird der Offshore Windenergieanlagenhersteller die noch leistungsstärkere Windenergieanlage M5000-135 installieren. Der weiterentwickelte Anlagentyp der schon sehr erfolgreich betriebenen M5000-116 fünf Megawatt (MW) Anlagen von AREVA Wind zeichnet sich wesentlich durch die vergrößerte Spannweite des Rotor aus. Mit seinen 66 Meter langen Rotorblättern wächst der Durchmesser des Rotors auf 135 Meter und überstreicht damit eine Fläche von 14.326 m². Dank des vergrößerten Rotors wird die Windenergieanlage mehr Strom produzieren. Mit dem konsequent optimierten Design der M5000-135 erweitert AREVA Wind ihre Produktplattform und ermöglicht es dadurch ihren Kunden, noch energieeffizienter Strom auf hoher See zu erzeugen. Nach erfolgreicher Installation wird die 5MW-Anlage eine Nabenhöhe von 130 Metern haben.  

http://www.nordic-market.de/news/6828/schramm_group_brunsbuettel_ports_verzeichnet_rekordumschlag.htm

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Schramm Group: Brunsbüttel Ports verzeichnet Rekordumschlag
Montag, der 14.Januar 2013
Schramm Group: Brunsbüttel Ports verzeichnet Rekordumschlag Brunsbüttel: Die Brunsbüttel Ports GmbH hat mit seinen Häfen Elbehafen, Ölhafen und dem Hafen Ostermoor im Jahr 2012 erneut einen Rekordumschlag erzielt. Nachdem im Vorjahr erstmalig die 10-Millionen-Tonnen-Marke überschritten wurde, konnte der Umschlag in 2012 um über zehn Prozent gesteigert werden. Insgesamt wurden annähernd 11,5 Millionen Tonnen bewegt, das entspricht einem Gesamtzuwachs von 1,1 Millionen Tonnen in den drei Brunsbütteler Häfen. „Die Steigerung ist auf die konsequente Umsetzung der Universalhafenstrategie zurückzuführen sowie auf das solide Wachstum wesentlicher Kunden“, erläutert Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. Vor diesem Hintergrund verzeichnet die Hafengruppe in allen drei Segmenten – trockene Massen-und Schüttgüter, Stückgüter und Flüssiggüter -einen Anstieg des Umschlagsvolumens. Den Elbehafen prägten in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres der Start der Baumaßnahmen zur Ertüchtigung des mittleren Liegeplatzes und das damit verbundene Vorrammen der neuen Spundwand. Brunsbüttel Ports investiert hier 15 Millionen Euro. Zum Jahreswechsel sind bereits über 50 Prozent der Bauarbeiten erledigt, und das Tagesgeschäft lief dennoch ohne wesentliche Beeinträchtigungen, aufgrund der Flexibilität des nautischen und operativen Teams der Brunsbüttel Ports. Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH, erklärt rückblickend: „Mit dem Jahr 2012 dürfen wir mehr als zufrieden sein. Es hat unsere Erwartungen übertroffen, da die Wasserbaustelle am mittleren Liegeplatz einer „Operation am offenen Herzen“ gleichkam und wir mit Unwägbarkeiten rechnen mussten. Mit dem Ergebnis unterstreichen wir erneut die Leistungsfähigkeit und Flexibilität des gesamten Teams der Brunsbüttel Ports.“ Hans Helmut Schramm, geschäftsführender Gesellschafter der SCHRAMM group ergänzt: „Wir investieren insgesamt über 20 Millionen Euro in Infra-und Suprastruktur, um unsere Zukunft nachhaltig zu gestalten. Das erfolgreiche letzte Jahr hat uns neue Standorte und anspruchsvolle neue Aufträge und damit auch Bestätigung für unser nachhaltiges Handeln gebracht.“ Neben dem neuen mittleren Liegeplatz, hat die Hafengruppe mit Partnern über 5 Millionen Euro in den Neubau eines Verwaltungsgebäudes investiert, das im Mai gemeinsam mit zwei weiteren Eigentümern bezogen wird. Eine weitere Investition folgt aus der Unterzeichnung eines neuen 5•Jahres-Vertrags mit der Raffinerie Heide. Für diesen Umschlag sind neue Öllöschanlagen im Gesamtwert von über 1 Million Euro bestellt, ihr Einsatz erfolgt ab Spätsommer dieses Jahres. Mit der Inbetriebnahme des neuen Schwerlasthafens Rendsburg Port im Sommer 2012 wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Der Hafen wird erfolgreich als Joint Venture zwischen Brunsbüttel Ports GmbH und AHLMANN-ZERSSEN GMBH + CO KG betrieben. Als junger Hafen übernimmt der Rendsburg Port bereits seine Rolle in der Windenergie-Branche und hat unter anderem Turmsegmente für Enercon und andere Schwerlastteile in seiner Umschlagsbilanz. Der Ausblick auf 2013 für Brunsbüttel Ports bleibt stabil mit neuen Herausforderungen. „Wir werden einige wichtige Projekte zum Abschluss bringen, neue Projekte werden aufgenommen. Wir sehen dem neuen Jahr optimistisch entgegen“, so Frank Schnabel über die Prognosen für die zukünftige Entwicklung der Hafengruppe. Im Elbehafen werden bis zum Herbst die Baumaßnahmen für den neuen mittleren Liegeplatz abgeschlossen sein. Darüber hinaus laufen die Vorbereitungen zur Übernahme der Verantwortung für die Ver-und Entsorgung des Kohlekraftwerkes Hamburg-Moorburg.

Holländische Häfen an Emsmündung

Rekordumschlag erzielt

Montag, 14. Januar 2013Die Häfen auf der niederländischen Seite der Emsmündung haben ihren Umschlag im vergangenen Jahr auf die Rekordmenge von 8,7 Millionen Tonnen gesteigert. In Zukunft wollten die Häfen in Eemshaven und Delfzijl vom geplanten Bau von Offshore-Windparks vor der deutschen und niederländischen Küste profitieren, teilte die Betreibergesellschaft Groningen Seaports mit. Millioneninvestitionen in die Infrastruktur sollen zum weiteren Wachstum der Häfen betragen. Im Vorjahr lag der Umschlag noch bei acht Millionen Tonnen. dpa/FBi
Umschlag: Häfen auf Rekordkurs
Brunsbüttel Ports legt auf 11,5 Millionen Tonnen zu
Brunsbüttel
Verladung von Rotorblättern aus China für Onshore-Windkraftanlagen.
Foto: sh:z
Wenn es beim Güterumschlag in der Schleusenstadt um Spitzenergebnisse geht, meldet sich der zur Schrammgroup gehörende Hafenbetreiber Brunsbüttel Ports GmbH regelmäßig mit einer nach oben zeigenden Entwicklung. In Elbehafen, Ölhafen und dem Hafen Ostermoor wurde erneut einen Rekordumschlag erzielt. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Umschlag in 2012 um über zehn Prozent gesteigert werden. Insgesamt wurden annähernd 11,5 Millionen Tonnen bewegt, das entspricht einem Gesamtzuwachs von 1,1 Millionen Tonnen in den drei Brunsbütteler Häfen. „Die Steigerung ist auf die konsequente Umsetzung der Universalhafenstrategie zurückzuführen sowie auf das solide Wachstum wesentlicher Kunden“, erläutert Geschäftsführer Frank Schnabel (Foto). Vor diesem Hintergrund verzeichnet die Hafengruppe in allen drei Segmenten – trockene Massen- und Schüttgüter, Stückgüter und Flüssiggüter – einen Anstieg des Umschlagsvolumens. Den Elbehafen prägten in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres der Start der Modernisierungsmaßnahmen. Brunsbüttel Ports investiert dort 15 Millionen Euro. Schnabel vergleicht die Ertüchtigung des mittleren Liegeplatzes bei laufendem Tagesgeschäft mit einer Operation am offenen Herzen. „Mit dem Ergebnis unterstreichen wir erneut die Leistungsfähigkeit und Flexibilität des gesamten Teams der Brunsbüttel Ports.“ Hans Helmut Schramm, geschäftsführender Gesellschafter der Schrammgroup ergänzt: „Wir investieren insgesamt über 20 Millionen Euro in Infra- und Suprastruktur, um unsere Zukunft nachhaltig zugestalten. Das erfolgreiche letzte Jahr hat uns neue Standorte und anspruchsvolle neue Aufträge und damit auch Bestätigung für unser nachhaltiges Handeln gebracht.“ Neben dem neuen mittleren Liegeplatz, hat die Hafengruppe mit Partnern über fünf Millionen Euro in den Neubau eines Verwaltungsgebäudes investiert, das im Mai gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft Egeb und dem Schiffsmakler Sartori & Berger bezogen wird. Eine weitere Investition folgt aus der Zusammenarbeit mit der Raffinerie Heide. Für diesen Umschlag sind zum Sommer neue Öl-Löschanlagen im Gesamtwert von über einer Million Euro bestellt. „Wir sehen dem neuen Jahr optimistisch entgegen“, so Frank Schnabel über die Prognosen für die zukünftige Entwicklung der Hafengruppe. Im Elbehafen werden bis zum Herbst die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Darüber hinaus laufen die Vorbereitungen zur Übernahme der Ver- und Entsorgung des Kohlekraftwerkes Hamburg-Moorburg. Um dem Unternehmenswachstum gerecht zu werden, wird auch in Zukunft in allen Bereichen Personal eingestellt. Dafür setzt Brunsbüttel Ports verstärkt auf eine qualifizierte Ausbildung mit einer hohen Ausbildungsquote von 20 Prozent, um den Personalbedarf zu einem wesentlichen Teil aus den eigenen Reihen decken zu können. Bereits jetzt erfolgte ein besonders interessanter Umschlag: 21 Windkraftflügel eines Zulieferers der Firma Nordex sind per Seeschiff aus China in den Elbehafen gekommen. Die Flügel werden per Lkw für Onshore-Projekte unter anderem nach Mecklenburg-Vorpommern ausgeliefert.
sh:z

Brunsbüttel Ports

Auf Wachstumskurs

http://www.thb.info/news/single-view/id/auf-wachstumskurs-1.html Samstag, 12. Januar 2013
Foto:Brunsbüttel Ports
Der Wachstumskurs der Brunsbüttel Ports dauert weiter an. Mit einem Gesamtumschlag von 11,5 Millionen Tonnen verzeichneten die drei Häfen in Brunsbüttel 2012 im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von mehr als zehn Prozent und damit einen neuen Rekord. 2011 hatten die Brunsbüttel Ports in ihren Standorten Elbehafen, Ölhafen und Ostermoor erstmalig die Marke von zehn Millionen Tonnen überschritten, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Die Brunsbüttel Ports an der Elbmündung sind ein sogenannter Universalhafen. Hier können neben Containern und anderem Stückgut auch trockenes Massen- und Schüttgut sowie Flüssiggüter umgeschlagen werden. dpa/FBi <small><big>Mehr: THB Täglicher Hafenbericht</big></small>    
Im Elbehafen Brunsbüttel werden bereits Teile für Windkraftanlagen verladen. Das soll mit neuen Anlagen noch leichter werden. Foto: Ruff

Im Elbehafen Brunsbüttel werden bereits Teile für Windkraftanlagen verladen. Das soll mit neuen Anlagen noch leichter werden. Foto: Ruff Norddeutsche Rundschau

Grünes Licht für Offshore-Hafen Brunsbüttel

Grünes Licht für Offshore-Hafen Brunsbüttel Anderthalb Jahre nach dem bundesweit beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie und dem damit verbundenen Ausbau der Offshore-Windenergie in Schleswig-Holstein hat die Landesregierung jetzt Grünes Licht für eines der größten Hafenprojekte der letzten Jahrzehnte gegeben. http://www.maritimheute.de/grunes-licht-fur-offshore-hafen-brunsbuttel/ Wie Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute (14. Dezember) in Kiel mitteilte, soll in Brunsbüttel in den nächsten Jahren parallel zum Elbfahrwasser eine 600 Meter lange und insgesamt rund 60 Millionen Euro teure Schwerlast-Pier mit dreieinhalb Liegeplätzen für den Umschlag von Offshore-Segmenten entstehen.

Hafen soll für 60 Millionen Euro ausgebaut werden

Brunsbüttel bekommt Offshore-Pier

Montag, 17. Dezember 2012
Der Hafen Brunsbüttel soll eine Offshore-Pier bekommen. Foto: Brunsbüttel Ports
Der Hafen Brunsbüttel soll eine Offshore-Pier bekommen. Foto: Brunsbüttel Ports
Der Brunsbütteler Hafen soll für 60 Millionen Euro vergrößert werden. Die Landesregierung hat grundsätzlich grünes Licht für den Bau einer 600 Meter langen Schwerlastpier gegeben, bestätigte am Freitag der Sprecher des Wirtschaftsministeriums, Harald Haase, einen Bericht des Radiosenders NDR1 Welle Nord. Die neue Pier mit Liegeplätzen für den Umschlag von Offshore-Segmenten soll parallel zum Elbfahrwasser errichtet werden. Mit dem Projekt werde der Industrie nicht nur eine schwerlastfähige Pier angeboten: Gleichzeitig entstünden auch unmittelbar daran anschließende Gewerbeflächen, hieß es.
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Webnews
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http://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article112023307/Brunsbuetteler-Hafen-bekommt-Offshore-Pier.html

Brunsbüttel/Kiel. Der Brunsbütteler Hafen bekommt ein Offshore-Pier. Das insgesamt rund 60 Millionen Euro teure Schwerlast-Pier soll parallel zum Elbfahrwasser gebaut werden. Mit 600 Metern Länge wird es dreieinhalb Liegeplätzen für den Umschlag von Offshore-Segmenten bieten, wie das Wirtschaftsministerium am Freitag mitteilte.

In einem ersten rund 200 Meter langen Abschnitt soll bis 2017 zunächst ein einzelner Liegeplatz gebaut werde, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD). Es sei jedoch beabsichtigt, im Genehmigungsverfahren bereits schon jetzt die "große Lösung" von 600 Metern zu beantragen. Mit dem weiteren Ausbau werde ab 2019 gerechnet.

Das Land macht Brunsbüttel zum Montage- und Verladestützpunkt für Seewindparks. Eine 600 Meter lange Pier und neue Hallen sollen an der Elbe entstehen.
60 Millionen Euro für neuen Offshore-Hafen
Land macht Brunsbüttel zum Montage- und Verladestützpunkt für Seewindparks
BRUNSBÜTTEL
Schleswig-Holsteins Landesregierung hat grünes Licht für den Ausbau des Brunsbütteler Hafens zu einem großen Stützpunkt zur Montage und Verladung von Bauteilen für Meereswindparks gegeben. Wie der Kieler Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) gestern erklärte, soll für 60 Millionen Euro eine 600 Meter lange Vielzweck-Pier mit dreieinhalb Schiffsliegeplätzen parallel zur Elbe entstehen. Zudem sind auf den Hinterlandflächen der Pier neue Hallen für das Lagern und den Zusammenbau von Offshore-Fundamenten oder Türmen geplant. „Mit der Multi-Purpose-Pier in Brunsbüttel kann Schleswig-Holstein der Windindustrie dann endlich einen geeigneten Kai oder Hafen anbieten“, sagte Meyer. Bauherr des Projekts ist zwar die kommunale Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel (egeb) – doch wird das Land den Löwenanteil der Investition übernehmen. Minister Meyer sprach von „80 bis 90 Prozent“, das wären insgesamt 48 bis 54 Millionen Euro. Den Rest muss die egeb tragen, die zu gleichen Teilen der Stadt Brunsbüttel sowie den Kreisen Dithmarschen und Steinburg gehört. Konkret hat die Landesregierung allerdings zunächst nur die Beteiligung an einem ersten Bauabschnitt abgesegnet. Dabei soll bis 2017 für 33 Millionen Euro auf 200 Metern der erste Liegeplatz entstehen. Die weiteren 400 Meter der Pier sollen dann ab 2019 gebaut werden. Meyer räumte ein, dass das Land mit seinen Plänen für einen Offshore-Hafen hinterher hinkt: „Wir haben bisher einen Nachteil gegenüber Niedersachsen und Bremen.“ Denn während in Cuxhaven und Bremerhaven, aber auch im holländischen Eemshaven und im dänischen Esbjerg bereits große Bauhäfen für die Nordseewindparks entstanden sind, profitiert Schleswig-Holstein von den Offshore-Plänen der Energieversorger bis jetzt nur dadurch, dass Helgoland zum Service-Stützpunkt für die Windfarmen ausgebaut wird. „Unseren Nachteil wollen wir jetzt mit Brunsbüttel aufholen und so an der Energiewende partizipieren“, sagte Meyer. Aus Sicht von egeb-Chef Hans-Jürgen Hett ist dabei hilfreich, dass sich der Windkraftausbau auf dem Meer wegen Problemen beim Bau der Netzanbindungen verzögert hat: „Wären die Offshore-Pläne von vor zehn Jahren Wirklichkeit geworden, wären wir zu spät dran. In der jetzigen Situation kommen wir aber noch rechtzeitig.“ Wer die neue Pier betreiben und dann auch die nötigen Kräne und Montagehallen errichten wird, ist noch offen. Allerdings haben nach Informationen unserer Zeitung bereits drei Hafengesellschaften ihr Interesse bekundet: die Brunsbüttel Ports sowie die Häfen in Cuxhaven und Hamburg. Ein Betreiber müsste jährlich mindestens 400 000 Euro Pacht an die egeb zahlen.
Henning Baethge Norddeutsche Rundschau

http://zeitungen.boyens-medien.de/tageszeitung/brunsbuetteler-zeitung/zeitung/artikel/elbehafen-wird-fit-gemacht.html

Brunsbüttel - Im kommenden Sommer sollen die Bauarbeiten direkt am Wasser beendet sein: Der Elbehafen Brunsbüttel wird zurzeit für rund 15 Millionen Euro erweitert und modernisiert. Das Land Schleswig-Holstein fördert dieses Projekt der zur Schramm Gruppe gehörenden Brunsbüttel Ports GmbH mit insgesamt 1,35 Millionen Euro. Wie weit die Erneuerung der mittleren, knapp 1000 Meter langen Kaianlage bereits fortgeschritten ist, darüber berichtete Frank Schnabel beim ersten Logistik-Frühstück der Logistik Initiative Schleswig-Holstein in der Schleusenstadt. Weitere Themen, die der Brunsbüttel Ports-Geschäftsführer anschnitt, waren die Hafenkooperation Unterelbe, Rabatte für umweltfreundliche Schiffe, die der Elbehafen bereits eingeführt hat, und grüne Treibstoffe wie das Flüssiggas LNG (liquefied natural gas). Zurück zur Baumaßnahme: Am mittleren Liegeplatz wird eine neue kombinierte Spundwand gesetzt und vorgerammt. Die neue, 200 Meter breite Spundwand ist 6,5 Meter länger als die alte und viel stabiler. Insgesamt 82 Schrägpfähle, jeweils 63 Meter lang, sind inzwischen im Elbehafen ins Erdreich getrieben worden - ein "wichtiger Meilenstein" im Rahmen der aufwendigen Wasserbaumaßnahme. "Als Nächstes sollen nun die 35 Meter langen Tragbohlen eingebracht werden", erläuterte Schnabel. Mit dieser Modernisierung, so Schnabel, werde der Elbehafen "fit für die nächsten 40 Jahre" gemacht. Der Bau der neuen Spundwand gehört zu einem von drei Bauabschnitten. Denn auch die sogenannte Pierplatte im mittleren Hafen soll erneuert, das Kai-Gleis instand gesetzt werden. Obendrein ist eine Vertiefung des Liegeplatzes geplant. Künftig sollen an dem Universalliegeplatz auch Jack-up-Schiffe (Installationsschiffe) problemlos anlegen können und Bauteile für Offshore-Windkraftanlagen umschlagen. Apropos Vertiefung: Schnabel sprach sich beim Logistik-Frühstück einmal mehr für die Elbvertiefung aus: "Sie ist nicht nur für den Hamburger Hafen wichtig, sondern auch für den Elbehafen." Denn die Brunsbütteler Häfen könnten nur dann wachsen, wenn auch der Hamburger Hafen stärker wird. "Und Hamburg wird nur dann stärker, wenn die Elbvertiefung kommt." In diesem Zusammenhang kam Schnabel auch auf den Bau der fünften Schleusenkammer zu sprechen, der dringend erforderlich sei, damit die Häfen im Nord-Ostsee-Kanal weiterhin erreichbar seien.

Neue Ölverladung im Elbehafen

12. Dezember 2012 | 03:30 Uhr | Von Ralf Pöschus Norddeutsche Rundschau
Vertragsunterzeichnung: Frank Schnabel (li.) und Thomas Gerber.  Foto: pöschus

Vertragsunterzeichnung: Frank Schnabel (li.) und Thomas Gerber. Foto: pöschus

Brunsbüttel Ports und Raffinerie Heide vereinbaren Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit
Brunsbüttel. Mehr als 136 Millionen Tonnen Rohöl wurden in den vergangenen 45 Jahren durch die Raffinerie im Brunsbütteler Elbehafen gelöscht. Damit dies auch künftig möglich ist, investiert der Hafenbetreiber Brunsbüttel Ports GmbH 2013 rund 1,1 Millionen Euro in die Erneuerung der Ölumschlagsanlage im Elbehafen. Gestern unterzeichneten Geschäftsführer Frank Schnabel und Raffinerie-Geschäftsführer Thomas Gerber einen Servicevertrag für die nächsten fünf Jahre. Diese Zahl, betonte Schnabel, sei eher unter dem juristischen Aspekt zu sehen. Am liebsten wäre ihm und auch Thomas Gerber, wenn die Kooperation unbegrenzt liefe. Denn diese Zusammen arbeit habe im Grunde etwas symbiotisches, so der Hafen-Chef - beide Unternehmen seien aufeinander angewiesen. Schließlich sei der Elbehafen vom Land als damaligem Eigentümer für die Hemmingstedter Raffinerie miterrichtet worden. Etwas mehr als drei Millionen Tonnen Rohöl wird die Raffinerie in diesem Jahr im Elbehafen umschlagen. Dies entspricht pro Monat etwa vier bis fünf Schiffsentladungen bei einer Ladungsmenge von ca. 60 000 bis 80 000 Tonnen pro Schiff. Größenordnungen, die das Unternehmen auch für die kommenden Jahre erwartet. Im betriebseigenen Ölhafen in Brunsbüttel schlägt die Raffinerie zudem jährlich im Schnitt 1,8 Millionen Tonnen Rohöl, Halb- und Fertigprodukte um. "Für uns ist der Elbehafen ein Tor zur Welt", sagt Gerber. Denn sein Betrieb liegt abseits der Küste. Die Hälfte der Produkte wird über den Hafen umgeschlagen: Benzin, Diesel, Heizöl. Brunsbüttel Ports investiert an der Elbe in zeitgemäße Sicherheit: Beide Verladearme werden durch neue Systeme ersetzt, die zudem größere Schiffe, wie sie in Zukunft erwartet werden, bedienen können. In diesem Zusammenhang sieht Schnabel nicht nur die Notwendigkeit der Elbvertiefung, sondern auch die Zuverlässigkeit der Kanalschleusen. Die Industrie sei darauf angewiesen. Thomas Gerber unterstreicht dies: "Eine wettbewerbsfähige Wasserstraße mit funktionsfähigen Schleusen und einem angemessenen Tiefgang für Frachtschiffe internationalen Ausmaßes stehen für uns als Binnenlandraffinerie ganz oben auf dem Wunschzettel." Sein Unternehmen sieht er nach der Herauslösung aus dem Shellkonzern als eigenständige Raffinerie auf einem guten Weg. Die Herausforderung sei gemeistert worden - Gerber erwartet für dieses Jahr wieder Gewinne. Der Betrieb gehört zur Klesch-Gruppe und beschäftigt 500 Mitarbeiter sowie 40 Auszubildende. Die Jahreskapazität liegt in der Verarbeitung von 4,5 Millionen Tonnen Rohöl. Etwa ein Drittel liefert das Ölfeld Mittelplate.

http://zeitungen.boyens-medien.de/aktuelle-nachrichten/zeitung/artikel/brunsbuettel-elbehafen-erweiterung-im-fruehjahr-2013-beendet.html

(mir) Der Elbehafen Brunsbüttel wird zurzeit für rund 15 Millionen Euro erweitert und modernisiert. Die Maßnahme soll im kommenden August abgeschlossen sein. Das Land Schleswig-Holstein fördert dieses Projekt der zur Schramm Gruppe gehörenden Brunsbüttel Ports GmbH mit insgesamt 1,35 Millionen Euro. Wie weit die Erneuerung der mittleren, knapp 1000 Meter langen Kaianlage bereits fortgeschritten ist, darüber berichtete Brunsbüttel Ports-Geschäftsführer Frank Schnabel

Bremer Senat stimmt Finanzierung zu

Hafentunnel kann gebaut werden

Mittwoch, 05. Dezember 2012

Der Hafentunnel soll die Anbindung der Containerterminals an die Autobahn verbessern.
Der Bremer Senat hat der Finanzierung des gut 200 Millionen Euro teuren Hafentunnels in Bremerhaven zugestimmt. Den größten Teil der Kosten trage mit 120 Millionen Euro der Bund, teilte die Senatspressestelle am Dienstag mit. Jeweils etwas mehr als 29 Millionen Euro stellt das Land Bremen für Planung und Bau bereit. Die Stadt Bremerhaven steuert gut 7 Millionen Euro bei, der Anteil der Hafenwirtschaft beträgt 15 Millionen Euro. Der 1070 Meter lange Hafentunnel soll die Anbindung der Containerterminals an die Autobahn verbessern. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2013 geplant. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Ausbau der Standorte gerät ins Stocken

Seehäfen warten auf Energiewende

Samstag, 17. November 2012

Die Häfen brauchen Sicherheit, um in den Ausbau zu investieren. Foto: Kieserling Stiftung
Die Häfen brauchen Sicherheit, um in den Ausbau zu investieren. Foto: Kieserling Stiftung
Die deutschen Seehäfen warten ungeduldig auf die Energiewende. Die Verzögerung beim Bau von Offshore-Windparks zieht jedoch einen späteren Ausbau der Häfen-Infrastruktur nach sich. Um alle Windparkprojekte realisieren zu können, würden voraussichtlich vier Offshore-Terminals benötigt. Neben den Basishäfen sind weitere Zulieferhäfen erforderlich, um die komplexe maritime Infrastruktur für Windräder bereitzustellen. Für jeden Basisterminal sei eine Investition von rund 200 Millionen Euro nötig, so der Präsident des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), Klaus-Dieter Peters. Solange die Industrie jedoch nicht konkret sage, wann wie viele Offshore-Anlagen gebaut würden, hätten die Häfen auch keine Planungssicherheit, um in ihre Infrastruktur zu investieren. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht" http://www.thb.info/news/single-view/id/deutsche-seehaefen-warten-auf-energie.html

http://www.zeit.de/2012/39/offshore-arbeitsmarkt-ingenieure

Für den Bau von Offshore-Plattformen sind Qualitätsmanager sehr gefragt.
© Ewe Energie Ag/dpa Monteure arbeiten auf einem Grundpfeiler für einen Windpark auf der Nordsee. Monteure arbeiten auf einem Grundpfeiler für einen Windpark auf der Nordsee.
In Halle B4 auf der Schiffbaumesse SMM in den Hamburger Messehallen liegen in diesem Jahr Freud und Leid nah beieinander: Nach einer endgültigen After-Work-Party sieht es am Biertresen der Werftengruppe P+S aus; Ende August haben die Werften in Stralsund und Wolgast Insolvenz angemeldet. Am Messestand direkt nebenan dagegen präsentiert die Werftengruppe Nordic Yards in einem Glaskasten das Modell ihres neuesten Großauftrags: Neben Umspannplattformen für Offshore-Windparks baut die Werft nun auch ein Wartungsschiff zur Reparatur und Versorgung. Schon im Frühjahr hat Nordic Yards mit Sitz in Wismar die Personalressourcen mit den neuen Vorhaben abgeglichen. Ergebnis: Bis zum Ende des Jahres fehlen 100 Leute, darunter 60 Ingenieure. Man könnte meinen, dass eifriges Werben notwendig ist, um diese Lücke zu füllen. Doch Personalleiter Björn Cleven schüttelt den Kopf: »Wir haben die klassischen Kanäle genutzt – die üblichen Internetplattformen wie Stepstone, vor allem aber Anzeigen in der regionalen Presse.« Schon Ende Juni lagen 300 Bewerbungen auf dem Tisch, vier Monate später sind bereits drei Viertel der Stellen besetzt, zu großen Teilen von Mecklenburgern, die woanders gearbeitet haben und zurück wollen an die Küste. Nur fünf Facharbeiter fehlen noch, bei den Ingenieuren ist es nicht ganz so leicht: 20 muss Cleven noch finden. Auch deshalb ist er auf der Schiffbaumesse in Hamburg. Er wolle die Ingenieurslücke nicht kleinreden, meint Cleven. »Aber dass es ein bisschen schwerer ist, die passenden Spezialisten zu finden, ist kein Zeichen mangelnden Nachwuchses, sondern liegt an der neuen Disziplin.« Offshore als große Chance Das Wort »Offshore« ist auch an den Messeständen omnipräsent. Viele Werften, gerade die deutschen, die mit den Riesendocks in Asien nicht mehr mithalten können, sehen in dem neuen Markt ihre Chance. Nicht ohne Grund: Allein vor der deutschen Küste sind neben den 72 bestehenden 448 Windkraftanlagen im Bau. 8235 weitere wurden bereits genehmigt. Das beflügelt nicht nur die Hersteller von Windrädern, sondern auch eine ganze Zuliefererindustrie. »Es ist irre, wie weit man da den Bogen spannen kann«, sagt York Ilgner der beim Verein Deutscher Ingenieure (VDI) den Arbeitskreis Schiffbau und Schiffstechnik leitet. »Das ist ein Riesenarbeitsmarkt.« Wie baut man die Plattform? Wie bringt man sie vor die Küste, wie errichtet und gründet man sie?

Jede Menge Ingenieure und Techniker werden auch benötigt

Systemwechsel für Offshore“

Kiel
Angesichts des gefährdeten Ausbaus von Windparks in der Nordsee fordert Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck (Grüne; Foto) ein radikales Umdenken. „Wir brauchen einen Systemwechsel und müssen den Offshore-Bereich dringend regulieren“, sagte Habeck gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Zu einer Ministerkonferenz am Donnerstag in Kiel erwartet Habeck seine Amtskollegen aus den Ländern sowie Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU). Der jetzige Zustand habe zu Verunsicherung bei Investoren geführt, sagte der Grünen-Politiker. „Derzeit weiß zum Beispiel der Netzbetreiber Tennet nicht, wo überall Windparks entstehen, er muss aber überall Steckdosen ins Meer stellen. Und die Windpark-Betreiber wiederum wissen nicht, welche Steckdosen Tennet zuerst hinstellt.“ Im Moment ist das laut Habeck „so unorganisiert, dass Investoren aus der Offshore-Windenergie auszusteigen drohen“. Die Antwort müsse der „Systemwechsel“ sein: „Weg vom ,Jeder baut seinen Windpark, wie er will, und die Netze müssen nachziehen’ hin zu einer klaren Verabredung, wann welche Netze und Offshore-Windparks kommen.“ Die von der Bundesregierung beschlossene Mithaftung der Verbraucher, falls Windparks im Meer nicht rechtzeitig ans Netz angeschlossen werden, biete für Regulierungsvorgaben einen starken Hebel.

Von dem zweitägigen Umweltministertreffen in Kiel erwartet Habeck neuen Schwung für Energiewende. „Die Fachminister sollen das ausbuchstabieren, was die Ministerpräsidenten beim Energiegipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich vereinbart haben.“

dpa

Netzausbau: Betreiber unter Druck
Tennet fehlt Geld für Anschluss der Windparks auf See
KIEL/BERLIN
Die Bundesnetzagentur hat dem Stromnetzbetreiber Tennet die gesetzlich vorgeschriebene Zertifizierung verweigert. Grund: Tennet habe die Nachweise über die nötigen Finanzmittel für den Netzausbau nicht erbracht, teilte die Behörde gestern mit. Das holländische Staatsunternehmen Tennet ist unter anderem für das Übertragungsnetz in Schleswig-Holstein zuständig sowie für die Anbindung der Meereswindparks vor der Nordseeküste. Zwar bedeutet das Vorenthalten der Zertifizierung kein Betriebsverbot. Doch falls Tennet weiter arbeitet, sei das eine Ordnungswidrigkeit, sagte eine Sprecherin der Netzagentur. Dann drohe ein Bußgeld von bis zu einer Million Euro. Tennet erklärte, man bedaure die Entscheidung, werde aber den Betrieb nicht einstellen. „Die Lichter gehen nicht aus“, sagte eine Firmensprecherin. Anders als Tennet hat der für Hamburg und die Ostseewindparks zuständige Netzbetreiber 50 Hertz die Zertifizierung erhalten. Dass Tennet Gleiches verwehrt blieb, liegt an den großen Problemen des Unternehmens bei der milliardenteuren Anbindung der Nordseewindparks. Bereits vor einem Jahr hatte Tennet erklärt, das Ausbautempo wegen Geldmangels nicht halten zu können. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) nahm daher gestern erneut die holländische Regierung in die Pflicht: „Wir appellieren nochmals an den niederländischen Eigentümer, Tennet das nötige Kapital zur Erfüllung seiner gesetzlichen Pflichten bereitzustellen oder Änderungen in der Eigentümerstruktur herbeizuführen“, sagte Röslers Sprecherin. Schleswig-Holsteins Energieminister Robert Habeck (Grüne) forderte mehr staatliches Eingreifen beim Netzausbau auf See: „Die Entscheidung der Netzagentur zeigt, dass wir einen Systemwechsel bei Offshore brauchen – wir benötigen mehr Regulierung“, sagte er. Tennet fordert dagegen vom Bund bessere Rahmenbedingungen für Investoren. Zwar sollen künftig laut einem neuen Gesetzentwurf die Verbraucher mit einer Umlage von bis zu 0,25 Cent pro Kilowattstunde für Anschlussprobleme mitbezahlen. Doch soll auch die Industrie selbst mit bis zu 100 Millionen Euro jährlich haftet. Tennet lehnt das ab, weil es Investoren vergraule.
bg/sh:z
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szmtag
Norddeutsche Rundschau
szmtag

Finanzierung des Offshore-Terminals Bremerhaven

Entscheidung noch diesen Monat

Donnerstag, 08. November 2012

Derzeit gibt es nur begrenzte Hoffnung, dass sich noch eine Lösung mit einem privaten Investor ergibt. Archivbild: CuxportDerzeit gibt es nur begrenzte Hoffnung, dass sich noch eine Lösung mit einem privaten Investor ergibt. Archivbild: Cuxport
Bremens Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) rechnet mit einer Entscheidung zur Finanzierung des Offshore-Terminals in Bremerhaven noch im November. Es gebe nur begrenzte Hoffnung, dass sich noch eine Lösung mit einem privaten Investor ergibt, sagte Lohse am Mittwoch am Rande der Deutschen Windenergie-Konferenz in Bremen. In Bremerhaven soll bis 2015 ein Terminal zum Verladen von Bauteilen für Windkraftanlagen auf hoher See entstehen. Ursprünglich sollte das etwa 200 Millionen Euro teure Projekt privat finanziert werden. Nach dem Scheitern der Investorensuche will der Senat öffentliches Geld in die Hand nehmen. Norddeutsche Rundschau

Offshore-Terminal Bremerhaven

Finanzierungskonzept gefordert

Mittwoch, 26. September 2012
Das Projekt kostet rund 200 Millionen Euro. Foto: Kieserling Stiftung
Das Projekt kostet rund 200 Millionen Euro. Foto: Kieserling Stiftung
Die Bremer CDU fordert vom rot-grünen Senat bis Mitte Oktober ein neues Finanzierungskonzept für den geplanten Offshore-Terminal in Bremerhaven. Ursprünglich sollte das 200 Millionen Euro teure Projekt rein privat finanziert werden. Das sei wegen Verzögerungen bei der Energiewende nicht umsetzbar, hatte Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) eingeräumt. Nun werde ein gemischtes privat-öffentliches Modell angestrebt. Ein von der CDU geforderter Plan B sei nicht für nötig gehalten worden, kritisierte der CDU-Abgeordnete Jörg Kastendiek am Dienstag. Auf dem Terminal sollen Bauteile für Windenergieanlagen auf See verladen werden.
http://www.schiffundhafen.de/news/offshore/single-view/view//besichtigung-vor-ort.html
Mitglieder der Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH besuchten den Hafen Helgoland. Anlässlich eines Arbeitsgesprächs verschaffte sich die Kooperation einen Überblick der Ausbauarbeiten auf der Nordseeinsel.Hintergrund: Der Helgoländer Hafen wird zum maßgeschneiderten so genannten Reaktionshafen für die Offshore-Windparks ausgebaut. Er dient der schnellen und dauerhaften Versorgung und Wartung der Windparks im Bereich der Hochseeinsel. Im Juni dieses Jahres begann der Ausbau und schreitet seitdem zügig voran. Mit der Erschließung des Hafengebiets erfolgt derzeit die Kampfmittelräumung inklusive des Flächenrecyclings, wovon die Mitglieder der Hafenkooperation vor Ort einen Eindruck gewannen. Insgesamt gliedern sich die Baumaßnahmen in sechs Abschnitte, die bis Anfang des Jahres 2015 abgeschlossen sein werden.
Während der Hafen auf Helgoland sichtbare Fortschritte zeigt, werden für den Windpark „Nordsee-Ost“ die ersten Fundamente gerammt. „Für das Helgoland-Cluster ist in jeder Hinsicht der Startschuss gefallen“, erklärte Frank Schnabel, Sprecher der Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH. „Die Errichtung der Offshore-Windparks geht voran, nun heißt es, die benötigte Infrastruktur und Logistik parat zu haben. Als Hafenkooperation halten wir mit der Entwicklung Schritt und bieten den Windparkbetreibern das Rundum-Paket. Dass wir dabei auf optimale Bedingungen achten, beweist uns heute der Helgoländer Hafen“, so Schnabel.

NORDDEUTSCHE RUNDSCHAU

Schramm Group Delivers 30 Wind Turbines to Thornton Bank Elbehafen Brunsbüttel wird ausgebaut

Brunsbüttel Ports auf der Husum WindEnergy

13. September 2012 | 00:00 Uhr | Von sh:z
Brunsbüttel. Lösungen für die Logistikkette sowie Erfahrung und Kompetenz im Großkomponenten-Umschlag bietet Brunsbüttel Ports - klar, dass das Brunsbütteler Unternehmen mit diesem Fachwissen auf der Husum WindEnergy, der führenden Windenergie-Messe, vertreten ist. Auf ihrem Stand präsentiert die Hafengruppe gemeinsam mit der Schramm group von Dienstag bis Sonnabend, 18. bis 22. September, ihr Leistungsspektrum speziell für die Windenergie-Branche. Als Teil der Schramm group ist Brunsbüttel Ports Betreiber und Eigentümer des Elbehafens, des Hafens Ostermoor und des Ölhafens. Insbesondere der Elbehafen bietet durch seine universale Ausrichtung ideale Bedingungen für den Umschlag und die Lagerung von Windenergie-Anlagenkomponenten. Darüber hinaus zeichnet er sich durch seinen trimodalen Verkehrsanschluss an der Unterelbe und verfügbare Industrieflächen aus. Bereits seit 2009 ist der Elbehafen Anlaufpunkt für diverse Dienstleistungen der Windenergie-Branche - von der Verladung, über die Lagerung bis hin zur Umrüstung einer so genannten Jack-Up Plattform. Als Branchenexperte nimmt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH, an dem neuen und hochkarätig besetzten SPC Forum Maritime Logistik für die Windenergie teil. Entscheider, Branchenkenner und Genehmigungsbehörden beleuchten am Eröffnungstag der Messe die Fragestellungen wie Windkraftanlagenbauer die Logistik ausrichten und welche Anforderungen an die Dienstleister gestellt werden. Frank Schnabel wird in seinem Vortrag den Nutzen von Hafenkooperationen bei Errichtung und Service von Offshore-Windparks am Beispiel der Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH präsentieren. Der Geschäftsführer erläutert, wie sich gemeinsam die Potenziale für alle Beteiligten heben lassen.

NORDDEUTSCHE RUNDSCHAU

NavConsult beendet umfangreiches Transportprojekt von Windkraftanlagen

NavConsult beendet umfangreiches Transportprojekt von Windkraftanlagen Das Planungs-, Beratungs- und Ingenieurbüro NavConsult bietet seit der Gründung 2006 hochspezialisierte, individuelle Beratungsleistungen im maritimen Bereich an. Einer der Schwerpunkte liegt in der Entwicklung von Schleppern, Pontons und Spezialschiffen für den Bereich Offshore, sowie der Planung und Durchführung von umfangreichen Transport- und Logistikprojekten. Ein solches Transportprojekt führte das Unternehmen aus Brunsbüttel, dass der SCHRAMM group angehört, im Auftrag der REpower Systems SE für den Windpark Thornton Bank Phase II durch. Der Windpark Thornton Bank befindet sich in der Nordsee ca. 30 Km vor der belgischen Küste zwischen Oostende und Zeebrügge. Bei diesem umfangreichen Projekt wurden insgesamt 30 Windenergieanlagen des Typs REpower 6M transportiert, dabei gab es 10 Umläufe, die wie folgt abliefen: Der Beginn eines jeden Umlaufes startete in Bremerhaven, wo jeweils drei Naben und drei Gondeln (schwerste Komponente mit ca. 330 t) geladen wurden. Im Anschluss erfolgte der Transport der Barge nach Cuxhaven, dort kamen zusätzlich sechs Turmsektionen zur Ladung hinzu. Abschließend folgte die Überfahrt nach Oostende in Belgien, wo alle Komponenten entladen wurden bevor es zurück nach Bremerhaven ging und der nächste Umlauf starten konnte. Bereits Ende Februar starteten die ersten Verladungen in Bremerhaven, jetzt konnte der zehnte und letzte Rundlauf erfolgreich abgeschlossen werden. Zur Bewältigung des Projekts charterte das Projektteam von NavConsult den Ponton Eidebarge 42 (100 x 27,5 m) und den Schlepper Claus (Reederei J. Johannsen & Sohn) ein. NavConsult hat dabei das Seafastening/Lastverteilung auf der Barge geplant, dimensioniert und installiert. Auch die Stabilitätsberechnungen lagen in der Verantwortung des Unternehmens. Die Firma Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt GmbH & Co. KG, wie Firma NavConsult ebenfalls ein Unternehmen der SCHRAMM group, übernahm alle Schweiß- und Lascharbeiten, sowie die Gestellung des Verladepersonals inklusive dem Supercargo in Cuxhaven und Bremerhaven. Des Weiteren gehörten die Charter der Gerätschaften und die Schlepp-Assistenzen mit den Schleppern PARAT bzw. MAX zum Aufgabenbereich der Firma Hans Schramm. Auf Grund der langjährigen und guten Zusammenarbeit der Firmen REpower und SCHRAMM group, konnte auch dieses Projekt erfolgreich abgeschlossen werden. Alle Anlagenteile wurden ohne Beschädigung und Zeitverzug in Oostende angeliefert. Die von der Firma NavConsult angebotene Komplettlösung und -Abwicklung aus einer Hand hat dabei wesentlich zum Erfolg des Projektes beigetragen und zu einer reibungslosen Bereitstellung der Anlagenkomponenten für die Errichtung des Offshore Windparks Thornton Bank II beigetragen.
Traffic
  Unterelbe Hafenkooperation   Zehn Fahrten mit dem von einem Schlepper gezogenen Ponton waren insgesamt nötig. Foto: sh:z   NavConsult transportiert 30 Windkraftanlagen nach Belgien Brunsbüttel Das zur Brunsbütteler Schrammgroup gehörende Planungs-- und Ingenieurbüro NavConsult bietet seit der Gründung 2006 hochspezialisierte, individuelle Beratungsleistungen im maritimen Bereich an. Einer der Schwerpunkte liegt in der Entwicklung von Schleppern, Pontons und Spezialschiffen für den Bereich Offshore, sowie der Planung und Durchführung von umfangreichen Transport- und Logistikprojekten. Ein solches Transportprojekt führte das Unternehmen jetzt im Auftrag der REpower Systems SE für den Windpark Thornton Bank Phase II durch. Der Windpark befindet sich in der Nordsee etwa 30 Kilometer vor der belgischen Küste zwischen Oostende und Zeebrügge. Bei diesem Projekt wurden insgesamt 30 Windenergieanlagen des Typs REpower 6M transportiert. In Bremerhaven wurden bei jeder der zehn Fahrten drei Naben und drei Gondeln (schwerste Komponente mit rund 330 Tonnen) geladen. In Cuxhaven kamen zusätzlich sechs Turmsektionen zur Ladung hinzu. Abschließend folgte die Überfahrt nach Oostende. Bereits Ende Februar starteten die ersten Verladungen, jetzt wurde die zehnte und letzte Fahrt abgeschlossen. Für das den Transport charterte das Projektteam von NavConsult den Ponton „Eidebarge 42“ (100 x 27,5 Meter) und den Schlepper „Claus“ (Reederei J. Johannsen & Sohn). NavConsult hatte dabei die Lastverteilung auf der Barge geplant. Auch die Stabilitätsberechnungen lagen in der Verantwortung des Unternehmens. Die Firma Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt GmbH & Co. KG, ebenfalls ein Unternehmen der Schrammgroup, übernahm alle Schweiß- und Lascharbeiten und stellte das Verladepersonal inklusive dem Supercargo in Cuxhaven und Bremerhaven. Auch die Charter der Gerätschaften und die Schlepp-Assistenzen mit zwei Schleppern gehörten zum Aufgabenbereich des Brunsbütteler Unternehmens. sh:z Norddeutsche Rundschau  

Belgium: Schramm Group Delivers 30 Wind Turbines to Thornton Bank

Posted on Jul 10th, 2012 with tags 30%, Bank, belgium, delivers, Group, News by topic, SCHRAMM, Thornton, turbines, wind.

The engineering company NavConsult AWSS GmbH & Co. KG from Brunsbüttel/Germany, completed a comprehensive transport project for offshore wind turbines.   Since the foundation in 2006, the planning, consulting and engineering company NavConsult offers high specialized, individual advices for the maritime industry. The main focus is on the development of tug boats, pontoons and specialized vessels for the offshore business, as well as planning and execution of comprehensive transport and logistic projects. Such a turn-key transport project was performed by NavConsult, which belongs to the company SCHRAMM group, on behalf of REpower Systems SE for the wind farm Thornton Bank Phase II. The wind farm Thornton Bank is located in the North Sea, about 30 km off the Belgium coast between Oostende and Zeebrügge. During this extensive project a total of 30 turbines of REpower 6M type were transported. The performance took place in 10 circulations: At the beginning of each trip three hubs and three nacelles were loaded in Bremerhaven. Afterwards the barge was transported to Cuxhaven, where in addition six tower sections have been loaded. Concluding the crossing to Oostende in Belgium took place, where all of the components had been discharged, before the ship went back to Bremerhaven to start the next tour. At the end of February the first shipment in Bremerhaven started and in the last week the 10th circulation was completed successfully. The project team of NavConsult chartered pontoon Eidebarge 42 and tug boat Claus (shipping company J. Johanssen & Sohn) to perform the project. NavConsult organized, dimensioned and installed the sea fastening on the barge. The company was also responsible for calculations of stability. The towing company Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt GmbH & Co. KG, just like NavConsult a company of SCHRAMM group, took over all the welding and lashing work as well as provision of loading personnel including the supercargo in Cuxhaven and Bremerhaven. Furthermore, the charter of the towing equipment and tug assistance with PARAT and MAX was included in the scope of work of Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt. Due to the long business relation between the companies of REpower and the SCHRAMM group, this project had been closed successful. All the equipment was delivered in Oostende without any damage or delay. The turnkey solution, processing and experience for this kind of comprehensive projects, which was offered by NavConsult has mainly lead to the success of this project. The transports have contributed to the smooth provision of the components for the construction of the offshore wind farm Thornton Bank Phase II.  
Elbehafen Brunsbüttel wird ausgebaut
15 Millionen Euro für Elbehafen Brunsbüttel
BRUNSBÜTTEL
Mit einem Aufwand von 15 Millionen Euro baut die Brunsbüttel Ports GmbH die Liegekapazitäten in ihrem Universalhafen „Elbehafen“ aus. Gestern wurde der Vertrag über die so genannte Vorrammung der Spundwand, mit zehn Millionen Euro die größte Einzelmaßnahme, unterzeichnet. Im Ausschreibungsverfahren hatte sich die Tiefbau GmbH Unterweser (Tagu), eine Tochter der Ludwig Freytag Gruppe, durchgesetzt. Der 1968 in Betrieb genommene Elbehafen, damals noch im Besitz des Landes Schleswig-Holstein, soll in dieser Ausbaustufe als Tiefwasserhafen für die nächsten 40 Jahre fit und vor allem für den Umschlag von großen Stückgütern, wie Windkraftanlagen, nutzbar gemacht werden. Mit dem Abschluss der Arbeiten wird im Herbst 2013 gerechnet.
wob
Elbehafen-Ausbau für 15 Millionen
Brunsbüttel Ports macht die Anlage zukunftsfähig: Neue Spundwand, tieferes Fahrwasser und neue Pierplatte auf dem Betriebsgelände
Brunsbüttel
Fit für die Zukunft will Hafenbetreiber Brunsbüttel Ports den Elbehafen machen – und nimmt dafür kräftig Geld in die Hand. 15 Millionen Euro will das zur Brunsbütteler Schrammgroup gehörende Unternehmen bis Ende nächsten Jahres investieren. Gestern unterschrieben Hans Helmut Schramm und Ports-Chef Frank Schnabel den Vertrag für die erste von drei Bauphasen mit Lutz Dröge, technischer Leiter der Tiefbau GmbH Unterweser (Tagu). Eine Entscheidung, über die bereits vor zehn Jahren nachgedacht worden sei, so Schramm. Konkret wurde das Vorhaben aber erst seit drei Jahren verfolgt. Im Frühsommer sollen die Arbeiten beginnen. Die Herausforderung dabei: Der laufende Hafenbetrieb soll so wenig wie möglich gestört werden. Und dass bei einer Kailänge von 180 Metern, die eine neue Spundwand und einen neuen Betonabschluss erhält. In der Ausschreibung habe die zur Ludwig Freytag-Gruppe gehörende Tagu außer mit dem Preis vor allem auch mit dem Konzept überzeugt, erklärte Frank Schnabel. So werden die Elemente für den ersten Bauabschnitt, die neue Spundwand, vom Wasser aus in den Boden getrieben. Ein 65 Meter langer Spezialponton wird eingesetzt, der bei Bedarf einem Schiff Platz machen kann, das zum Be- oder Entladen im mittleren Hafenbereich festmachen muss. „Hier kommt es vor allem auf die Kommunikation an“, erklärt Hans Helmut Schramm. Zunächst werden 70 bis zu 60 Meter lange Pfähle schräg unter die Pier getrieben. Sie sollen die Spundwand fixieren. Die wird vor die vorhandene Wand gesetzt. Der Zwischenbereich wird mit Sand verfüllt und erhält als Pierkante einen Abschluss aus Beton. Dieser Bauabschnitt verschlingt allein rund zehn Millionen Euro. Im Anschluss an diese Arbeiten werden die Pierplatte im mittleren Hafen erneuert, das Kaigleis für die Bahn instand gesetzt und der Liegeplatz teilweise weiter vertieft. Mit dem Abschluss der gesamten Baumaßnahme wird für Herbst 2013 gerechnet. Dann, so Schnabel, soll der Hafen für die Zukunft gerüstet sein. „Damit können wir mehr Stückgüter noch besser umschlagen.“ Offshore-Gütern gelte ein Augenmerk, gleichzeitig soll der Elbehafen seine breite Ausrichtung aber beibehalten. Damit fährt Brunsbüttel Ports seit Jahren gut. Schnabel bestätigt: „Der Hafen brummt.“ Ideen gebe es noch genug, sagt Hans Helmut Schramm. So sei eine Vergrößerung des Hafens um das derzeit nicht schiffbare Westbecken durchaus denkbar. Dabei dürfe nicht vergessen werden, dass das Familienunternehmen Schrammgroup solche Investitionen aus eigener Kraft stemmen muss. Nebenher entstehen auf Helgoland für drei Millionen Euro Wohnungen für Offshore-Monteure, Brunsbüttel-Ports erhält für fünf Millionen ein neues Verwaltungsgebäude und Mitte April wird Schlepper „Torsten“ in Dienst gestellt. Kosten: 6,5 Millionen Euro.
Der Elbehafen: Im rot umrandeten Bereich werden bis Ende 2013 Investitionen umgesetzt.
Foto: SH:z
Konkurrenz zur vom Land geplanten Vielzweck-Pier in unmittelbarer Nachbarschaft sei der Elbehafen-Ausbau nicht, betont Frank Schnabel. Brunsbüttel Ports hat sich bereits als Betreiber beworben.
Ralf Pöschus Norddeutsche Rundschau
Infos: www.schrammgroup.de
 

Elbehafen Brunsbüttel wird ausgebaut

... © Brunsbüttel Ports GmbH Fotograf: Brunsbüttel Ports GmbH Detailansicht des Bildes Vertragsunterzeichnung: (v.l.n.r.) Elbehafen-Geschäftsführer Hans Helmut Schramm, Lutz Dröge von der ausführenden Baufirma TAGU und Elbehafen-Geschäftsführer Frank Schnabel.   Positive Nachrichten für den Elbehafen Brunsbüttel. Die private Hafengesellschaft Brunsbüttel Ports will nach Informationen der NDR 1 Welle Nord 15 Millionen Euro in den Universalhafen investieren. Ein Unternehmen wurde bereits mit dem Bau einer Spundwand beauftragt. Die Arbeiten sollen bereits im April beginnen und bis zum Herbst 2013 abgeschlossen sein.

Betreiber verspricht neue Arbeitsplätze

Unter anderem soll im Rahmen des Ausbaus ein Bahngleis am Kai instandgesetzt und der Liegeplatz vertieft werden. "Wir richten uns noch stärker für den Umschlag von Stückgütern aus", sagte Geschäftsführer Frank Schnabel. Ein Standbein sei dabei das Verladen von Windkraftanlagen für den Offshore-Bereich. Die Hafengesellschaft will auch neue Arbeitsplätze schaffen. Aktuell werden zehn neue Mitarbeiter für den Hafenumschlag gesucht.    
Erfolgreiches Jahr für die Seehäfen
Brunsbüttel/ Glückstadt
Die schleswig-holsteinischen Seehäfen berichteten erstmalig gemeinsam ihre Umschlagszahlen. Im Jahr 2011 wurden rund 49, 21 Mio. Tonnen Ladung umgeschlagen. Damit ist Schleswig-Holstein hinter Hamburg und Bremen/Bremerhaven das Bundesland mit dem drittgrößten Seegüterumschlag in Deutschland. Größter Umschlagshafen des nördlichsten deutschen Bundeslandes, gemessen an den Umschlagszahlen, ist der Lübecker Hafen mit rund 26, 57 Millionen Tonnen, gefolgt von den Häfen in Brunsbüttel (10,36 Mio. t), dem Seehafen Kiel (6,29 Mio. t) und dem Fährhafen Puttgarden (4,36 Mio. t). Neben den „größeren“ Häfen sind im Bundesland ebenso eine Vielzahl mittelgroßer und kleinerer Häfen vertreten, die insbesondere für die regionale Industrie eine wichtige Rolle einnehmen. So wurden in Flensburg 511 000 Tonnen, im Kreishafen Rendsburg 375 000, im Husumer Hafen 321 000 , im Büsumer Hafen 140 000, im Glückstädter Außenhafen 138 000, im Hafen Neustadt 72 000 und im Hafen Wyk auf Föhr rund 68 000 Tonnen umgeschlagen. In den Häfen Lübeck, Flensburg, Glückstadt, Husum, Büsum und Amrum wurden im vergangenen Kalenderjahr insgesamt 1,44 Millionen Passagiere befördert. „Die Umschlagsmenge von annähernd 50 Millionen Tonnen und die Anzahl Passagiere von mehr als zwölf Millionen unterstreicht nochmals die hohe Bedeutung der schleswig-holsteinischen Seehäfen.“ erläutert Frank Schnabel, Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen e.V. (GvSH) und Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. „Unsere Häfen sind vielseitig und leistungsstark und als einziges Bundesland mit direktem Zugang zu zwei Meeren fällt den Seehäfen in Schleswig-Holstein eine besondere Rolle zu“ führt Frank Schnabel weiter aus.
nr Norddeutsche Rundschau
 
Ziehen für die „Ports of Unterelbe“ an einem Strang (v. li.): Ingo Fehrs, Claudia Roller, Dr.-Ing. Jürgen Glaser, Jens Meier, Werner Repenning, Dr. Jens-Albert Oppel und Frank Schnabel.
Foto: pöschus Norddeutsche Rundschau
Hafenkooperation Unterelbe Vermarktung wird intensiviert Mittwoch, 15. Februar 2012 Die Seehäfen an der Unterelbe wollen die gemeinsame Vermarktung weiter intensivieren und ausbauen. Damit sollen Unternehmen in der Region gehalten und Potentiale des Seeverkehrswachstums für die Region gesichert werden. Das haben die Geschäftsführer der Hafenkooperation Unterelbe am Mittwoch in Brunsbüttel beschlossen. Dabei beschränkt sich die Zusammenarbeit nicht auf gemeinsame Auftritte unter anderem auf Messen und im Internet. Wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Vermarktung sei das gemeinsame Flächenmanagement in der Unterelberegion, teilte Frank Schnabel von der Brunsbüttel Ports mit: Auch bei Anfragen von Unternehmen nach Gewerbeflächen würden die Hafenverwaltungen zusammenarbeiten. Die fünf Seehäfen Hamburg, Glückstadt, Brunsbüttel, Cuxhaven und StadeGrüne“ Häfen im Vorteil Unterelbe-Kooperation: Brunsbüttel Ports gewährt ab April Rabatte für umweltfreundliche Schiffe
Brunsbüttel
Regional denken – dieser Devise haben sich die Häfen zwischen Hamburg und Cuxhaven verschrieben, als sie vor ein zweieinhalb Jahren eine Kooperation eingingen, ein gemeinsames Konzept der „Ports of Unterelbe“ aufstellten. Die Hafenallianz, die unterschiedlicher nicht sein könnte, sieht sich auf dem richtigen Weg. Das machten gestern die Geschäftsführer Jens Meier (Hamburg Port Authority), Dr. Jens-Albert Oppel (Niedersachsen Ports) und Frank Schnabel (Brunsbüttel Ports) deutlich. Die Unterschiede: Während der Elbehafen auf einen Güterumschlag von zehn Millionen Tonnen im Jahr kommt, schlagen die niedersächsischen Unterelbehäfen 45 Millionen Tonnen um. Immer noch ein Bruchteil des Hamburger Hafens, der auf 132 Millionen Tonnen kommt. Zudem steht Schnabel an der Spitze eines Privatunternehmens, Meier und Oppel führen kommunale Hafenorganisationen. Und dennoch sehen sich alle in einem Boot, mit Hamburg als Motor. Doch wohin die Reise wirtschaftlich geht, bestimmt nicht allein die Hansestadt. Denn Hamburg fehlen oftmals Flächen, wie sie etwa Brunsbüttel in unmittelbarer Nähe zum Elbehafen vorhält. Samt benachbartem Industriegebiet. Und während Frank Schnabel eines der Hafenstandbeine im Offshoremarkt sieht, sagt Oppel, dass dies für Stade und Cuxhaven nicht unbedingt das große Thema sei. Hamburg dagegen ist eher Standort für den Unternehmenssitz oder die Forschung. Und die Hansestadt hat eine Hinterlandanbindung, die etwa Brunsbüttel so nicht aufweisen kann. Natürlich gebe es weiterhin Wettbewerb der Häfen, betont Meier. Aber: „In vielen Fällen werden wir alle profitieren.“ Vor allem, wenn die Unterelberegion als eine Einheit auftritt. Wilhelmshaven wird übrigens nicht als Konkurrenz gesehen. Der Hafen stehe im Wettbewerb mit Rotterdam, nicht mit Hamburg. Die Hansestadt zieht im internationalen Geschäft die Kunden. Für Frank Schnabel wäre es da nur konsequent, die Hafenkooperation unter die gemeinsame Marke „Ports of Hamburg“ zu bringen – ohne Verlust der Eigenständigkeit, aber mit Gewinn für alle Beteiligten. Claudia Roller, Vorstandsvorsitzende der Hamburg Hafen Marketing, ist begeistert von dieser Idee: „Wir müssen uns ganzheitlich als Region darstellen.“ Dies in die Politik zu transportieren, die letztlich die Entscheidungen fällt, sehen Meier und Oppel als eine wichtige Aufgabe. Denn das steht für Frank Schnabel bei aller Liebe zum Wettbewerb fest: „Es macht keinen Sinn, die großen Schiffe vor Hamburg abzufangen.“ Einem Containerterminal etwa bei Kollmar räumt er keine Chancen ein. Doch es bleibt zweieinhalb Jahre nach Gründung der Kooperation nicht bei hehren Zielen. Es gibt auch greifbare Ergebnisse. So hat Hamburg im Juli 2011 ein Bonussystem bei den Hafengebührenfür umweltfreundliche Schiffe eingeführt, angelehnt an internationale Standards. Am 1. April ziehen Brunsbüttel Ports nach und auch die niedersächsischen Partner wolle diesen Schritt Richtung „grüner“ Hafen gehen. Ein einheitlicher Standard, sagt Meier, sei „ein Erfolg dieser Kooperation“. Der nächste Schritt sei die „grüne“ Transportkette für die im Hafen umgeschlagenen Güter. China gehe da mit großen Schritten voran. Frank Schnabel gibt zu, weshalb dieses System nicht einfach von Hamburg oder Rotterdam abgeguckt werden kann: „Das hätten wir alleine gar nicht geschafft.“
Ralf Pöschus Norddeutsche Rundschau

Schleswig-Holstein belegt dritten Platz

50 Millionen Tonnen Umschlag

Freitag, 24. Februar 2012
Größter Umschlagshafen ist Lübeck mit rund 26,57 Millionen Tonnen. Foto: LHGGrößter Umschlagshafen ist Lübeck mit rund 26,57 Millionen Tonnen. Foto: LHG
Schleswig-Holsteins Seehäfen haben im vergangenen Jahr knapp 50 Millionen Tonnen Ladung umgeschlagen. Damit ist es nach Hamburg und Bremen/Bremerhaven das Bundesland mit dem drittgrößten Seegüterumschlag in Deutschland, wie der Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) jetzt mitteilte. Außerdem wurden mehr als 12 Millionen Passagiere befördert. Das unterstreiche die hohe Bedeutung der schleswig-holsteinischen Seehäfen, sagte der GvSH-Vorsitzende Frank Schnabel. "Unsere Häfen sind vielseitig und leistungsstark, und als einziges Bundesland mit direktem Zugang zu zwei Meeren fällt den schleswig-holsteinischen Seehäfen eine besondere Rolle zu." Größter Umschlagshafen war danach Lübeck mit rund 26,57 Millionen Tonnen, gefolgt von den Häfen in Brunsbüttel (10,36 Mio. t), Kiel (6,29 Mio. t) und Puttgarden (4,36 Mio. t). Bei den Passagieren stand Puttgarden mit rund 6,03 Millionen Fahrgästen an der Spitze, gefolgt von Kiel (1,94 Mio.), Dagebüll (1,50 Mio.) und Wyk auf Föhr (1,29 Mio.). Zum Verband GvSH gehören mehr als 30 Häfen. Dabei seien die kleineren Häfen wichtig für die regionale Industrie, sagte Schnabel.
 
   
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne

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