Millionen-Investitionen in den Hamburger Hafen HHLA erfüllt Prognose 2012

HamburgerHafen67

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Hamburger Hafen setzt auf Handel mit Asien

2012 war für den Hamburger Hafen nicht optimal. Nun hoffen die Hafen-Manager auf ein Wachstum des Außenhandels und ein positives Votum des Bundesverwaltungsgerichts zur Elbvertiefung. Von Eckart Gienke

Der Container Terminal Burchardkai (CTB) der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA). Im Hafen wurden 2012 insgesamt 130,9 Millionen Tonnen umgeschlagen Bild teilen
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Der Hamburger Hafen setzt nach einem flauen Jahr auf den Handel mit China. "Der Jahresauftakt stimmt uns vorsichtig optimistisch", sagte Marketing-Chefin Claudia Roller am Montag in der Hansestadt. Wenn die Nachfrage in Europa wieder anziehe und der Außenhandel erstarke, dann sollte für den Hamburger Hafen in diesem Jahr wieder mit Wachstum zu rechnen sein, auch im Containerumschlag.

Auf eine genauere Prognose wolle sie sich jedoch nicht einlassen. "Die Wirtschaft in Europa muss sich wieder erholen und mehr Konsum- und Investitionsbereitschaft zeigen", sagte Roller.

Gesamtumschlag von 130,9 Millionen Tonnen

Im abgelaufenen Jahr ging der Gesamtumschlag des Hafens um ein Prozent auf 130,9 Millionen Tonnen zurück. Der Containerumschlag, das wichtigste Geschäft des größten deutschen Hafens, reduzierte sich um 1,7 Prozent auf 8,9 Millionen StandardcontainerWeltgrößtes Containerschiff im Hamburger Hafen

Während der Export über den Hamburger Hafen noch zulegte, ging der Umschlag von Importgütern deutlich zurück. "Die Nachfrage nach deutschen Produkten ist ungebrochen", sagte die Marketing-Chefin. Der Containerverkehr mit China, dem mit Abstand wichtigsten Handelspartner, ging jedoch um 12,3 Prozent zurück. Das konnte nicht durch Wachstum in anderen Fahrtgebieten ausgeglichen werden.

Hamburg behauptet Platz zwei in Europa

Mit dem Minus von 1,7 Prozent bei den Containern behauptet Hamburg seinen zweiten Platz in Europa und Rang 14 in der Welt. Die wichtigsten Konkurrenten in Nordwesteuropa haben aber besser abgeschnitten, der Hafen hat also Marktanteile verloren.

Roller machte jedoch darauf aufmerksam, dass die Ladungsströme zwischen Einfuhr und Ausfuhr inzwischen in Hamburg fast ausgeglichen sind. Dadurch sinkt der Umschlag von leeren Containern und der Hafen wird insgesamt produktiver. Gemessen an beladenen Containern hat der Hafen sogar noch zugelegt.

Senator Horch: Fundament für Erfolg stabil

http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/unternehmen-flaute-im-hamburger-hafen-neue-zahlen_aid_916910.html

UnternehmenFlaute im Hamburger Hafen – Neue Zahlen

Montag, 11.02.2013, 05:49
 Der Hamburger Hafen legt heute (Montag) seine Umschlagzahlen für das vergangene Jahr vor. Nach den bisherigen Einschätzungen aus der Wirtschaft ist der Hafen weitgehend auf der Stelle getreten und der Containerumschlag lag nicht weit entfernt vom Vorjahr bei rund neun Millionen Standardcontainern (TEU). Der Handel mit China, dem wichtigsten Handelspartner des Hamburger Hafens, war in den ersten neun Monaten stark rückläufig. Dieses Minus konnte nicht vollständig durch Zuwächse in anderen Fahrtgebieten ausgeglichen werden. Zudem sind viele asiatische Reedereien irritiert durch die Verzögerungen bei der Elbvertiefung.
dpa-AFX  Copyright Focus online
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Mehr Container wurden in Hamburg abgefertigt.
Foto:  dpa
Hamburger Hafen verzeichnet mehr Umschlag
Hamburg
Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA hat sich im vergangenen Jahr in einem schwierigen Umfeld doch noch achtbar geschlagen. Der Containerumschlag wuchs überraschend um 1,4 Prozent auf 7,2 Millionen Standardcontainer (TEU), teilte die HHLA gestern in Hamburg mit. Der Umsatz reduzierte sich von 1,22 auf 1,13 Milliarden Euro, der Gewinn ging nach den vorläufigen Zahlen vor Zinsen und Steuern von 207 auf rund 185 Millionen Euro zurück. Damit lag die Umschlagentwicklung leicht oberhalb der Erwartungen vom Herbst vergangenen Jahres. Wegen der schwächeren Konjunktur und der Verzögerungen bei der Elbvertiefung hatte die HHLA im vergangenen Jahr ihre Erwartungen mehrfach zurückgefahren. „Die HHLA hat eine Prämie auf die Kapitalkosten verdient und damit erneut den Unternehmenswert gesteigert“, sagte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters. Die HHLA steht für rund zwei Drittel des Hamburger Hafens und ist stark abhängig von schwankenden Rahmenbedingungen. Im vergangenen Jahr war der Warenverkehr mit China, dem mit Abstand wichtigsten Handelspartner des Hamburger Hafens, in den ersten neuen Monaten um fast zwölf Prozent rückläufig. Das konnte der Hafen nicht durch Wachstum in anderen Fahrtgebieten ausgleichen. Die Jahreszahlen des Hafens werden in der nächsten Woche vorgelegt. Zudem stoppte das Bundesverwaltungsgericht vorläufig die Elbvertiefung, was bei den Reedern für Verunsicherung sorgte. Einige Container erreichten so den Hamburger Hafen nicht mehr, weil sie auf anderen Wegen zum Ziel gebracht wurden. Ein weiterer aktueller Schwachpunkt des Hafens ist der schlechte Zustand der Schleusen am Nord-Ostsee-Kanal, der von den Zubringerschiffen in den Ostseeraum benutzt wird. Wegen langer Wartezeiten am Kanal fahren Schiffe zum Teil schon die weitaus längere Strecke um Dänemark herum. Das verschlechtert ebenfalls die Wettbewerbsposition des Hamburger Hafens.Copyright dpa Norddeutsche Rundschau
dpa

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Hamburger HafenKonjunkturflaute erfasst Hafenkonzern HHLA

07.02.2013, 13:08 Uhr
Der Warenverkehr nach Asien stockt. Das beschert dem Hamburger Hafen- und Logistikkonzern HHLA einen Umsatz- und Gewinnrückgang. Die Anleger greifen dennoch zu der Aktie. Analysten hatten Schlimmeres erwartet.
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Containerterminal des Hamburger Hafen. Der Warenverkehr nach Asien geht zurück.
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HamburgDie Hängepartie bei der Elbvertiefung und die Flaute im wichtigen Warenverkehr mit Asien haben dem Hamburger Hafen- und Logistikkonzern HHLA einen Umsatz- und Gewinnrückgang eingebrockt. Während die Erlöse im Containerumschlag im abgelaufenen Jahr um knapp acht Prozent auf 1,1 Milliarden Euro schrumpften, sank der Betriebsgewinn um elf Prozent auf 173 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Im Finanzergebnis schlugen zudem hohe Wertberichtungen auf Beteiligungen zu Buche. Dennoch griffen Anleger beherzt zu und schickten die HHLA-Aktie mit einem Kursaufschlag von fast sechs Prozent an die Spitze der Gewinnerliste im MDax. Analysten hatten mit schlechteren Zahlen gerechnet.  
"Die HHLA hat sich 2012 in einem schwierigen Umfeld gut behauptet", sagte HHLA-Vorstandschef Klaus-Dieter Peters. Das Unternehmen habe mehr verdient als seine Kapitalkosten und seinen Wert erneut gesteigert.

Den Ergebnisrückgang begründete das Unternehmen mit Zusatzkosten aufgrund der Verzögerungen bei der Elbvertiefung. Die Baggerarbeiten ruhen derzeit, weil Umweltverbände beim Bundesverwaltungsgericht geklagt haben. Da die Reeder zudem immer größere Schiffe einsetzen, für die die Elbe nur zu bestimmten Zeiten ausreichend Wasser führt, sind die Zeitfenster klein, in denen die Container be- und entladen werden können. Dies lässt die Kosten anschwellen. Zugleich wurden mehr Container im Zubringerverkehr (Feeder) transportiert, an deren Verladung die HHLA weniger verdient.

http://www.maritimheute.de/hhla-erfullt-prognose-2012/

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HHLA erfüllt Prognose 2012

Beste Arbeitgeber-Marke für HHLA Copyrihrt HHLA Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat im Geschäftsjahr 2012 nach vorläufigen Zahlen einen Konzernumsatz von rund 1.125 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis (EBIT) von rund 185 Mio. Euro erzielt. Die HHLA hat im Geschäftsjahr 2012 nach vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen einen Konzernumsatz von rund 1.125 Mio. Euro (im Vorjahr: 1.217 Mio. Euro) und ein Betriebsergebnis (EBIT) von rund 185 Mio. Euro (im Vorjahr: 207 Mio. Euro) erzielt. Dabei wurden die geschäftlichen Rahmenbedingungen sowohl von einem schwächeren konjunkturellen Umfeld als auch den Folgen weiter verzögerter Infrastrukturmaßnahmen geprägt. Die HHLA hat mit diesem Ergebnis ihre aktualisierte Prognose aus dem Herbst 2012 erfüllt, die auf ein Umsatzvolumen im Bereich von 1,1 Mrd. Euro sowie ein EBIT innerhalb eines Korridors von 170 bis 190 Mio. Euro zielte. Der Teilkonzern Hafenlogistik, das börsennotierte Kerngeschäft der HHLA, erwirtschaftete Umsatzerlöse von rund 1.100 Mio. Euro (im Vorjahr: 1.191 Mio. Euro) und ein Betriebsergebnis (EBIT) von rund 173 Mio. Euro (im Vorjahr: 195 Mio. Euro). Zum Jahresende war im Finanzergebnis zudem eine Wertberichtigung von rund 3,5 Mio. Euro auf Beteiligungsansätze zu berücksichtigen. Die endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2012 und einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 wird die HHLA am 27. März 2013 veröffentlichen.Copyright Maritim heute

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DAX International 100
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HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG Chart 1 Jahr
1-Woche-Intraday-Chart
HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG 1-Woche-Intraday-Chart
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07.02.2013 | 07:31 (97 Leser)
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Hamburger Hafen und Logistik AG: HHLA erfüllt Prognose 2012

Hamburger Hafen und Logistik AG: HHLA erfüllt Prognose 2012 DGAP-News: Hamburger Hafen und Logistik AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis Hamburger Hafen und Logistik AG: HHLA erfüllt Prognose 2012 07.02.2013 / 07:30
Vorläufige Jahreszahlen 2012 HHLA erfüllt Prognose 2012 Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat im Geschäftsjahr 2012 nach vorläufigen Zahlen einen Konzernumsatz von rund 1.125 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis (EBIT) von rund 185 Mio. Euro erzielt. Die HHLA hat im Geschäftsjahr 2012 nach vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen einen Konzernumsatz von rund 1.125 Mio. Euro (im Vorjahr: 1.217 Mio. Euro) und ein Betriebsergebnis (EBIT) von rund 185 Mio. Euro (im Vorjahr: 207 Mio. Euro) erzielt. Dabei wurden die geschäftlichen Rahmenbedingungen sowohl von einem schwächeren konjunkturellen Umfeld als auch den Folgen weiter verzögerter Infrastrukturmaßnahmen geprägt. Die HHLA hat mit diesem Ergebnis ihre aktualisierte Prognose aus dem Herbst 2012 erfüllt, die auf ein Umsatzvolumen im Bereich von 1,1 Mrd. Euro sowie ein EBIT innerhalb eines Korridors von 170 bis 190 Mio. Euro zielte.

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„Beste Arbeitgeber-Marke“ für HHLA

Beste Arbeitgeber-Marke für HHLA Im Wettbewerb „Hamburgs beste Arbeitgeber“ erhält die HHLA eine Auszeichnung. Der Hafenlogistiker wurde am 29. Januar mit dem Sonderpreis „Arbeitgeber-Marke“ ausgezeichnet. „Es ist eine schöne Bestätigung unserer Arbeit, dass man offensichtlich gut über die HHLA spricht“, freute sich Arno Schirmacher, Leiter des Personalmanagements, bei der Preisübergabe. Bereits zum fünften Mal haben das Hamburger Abendblatt und Prof. Dr. Werner Sarges von der Helmut-Schmidt-Universität den Wettbewerb durchgeführt, der auf einer Befragung von Mitarbeitern und Führungskräften zur Arbeitgeberqualität basiert. http://www.deraktionaer.de/aktien-deutschland/hamburger-hafen--brasilien-und-die-hansestadt-19207469.htm Bitte den Rest des Artikels in o.g. link lesen

Hamburger Hafen: Brasilien und die Hansestadt

 
hamburgsuedsantos6 Copyright Hamburg-Sued
Markus Bußler Der Aktionaer.de Copyright
Die Eurokrise verschwindet allmählich aus dem Fokus der Öffentlichkeit und die Hoffnung auf eine Erholung der Weltwirtschaft wächst. Damit rücken auch wieder Logistikunternehmen in den Blickpunkt der Investoren. Ein Beispiel: Die Aktie des Hafenbetreibers Hamburger Hafen und Logistik (HHLA).
Während der Aktienmarkt haussiert, kommt die Aktie des im MDAX gelisteten Unternehmens nicht von der Stelle. Dennoch: Es mehren sich die Anzeichen, dass trotz der Unsicherheiten zur Elbvertiefung die Tiefs bei der Aktie hinter den Anlegern liegen. Gestern gab es eine neue Studie, die für verhaltenen Optimismus sorgt. Der Hamburger Hafen setzt auf Brasilien als Wachstumsmarkt. „Brasilien kann eines der zentralen Länder für Wachstum im Hafenumschlag in den kommenden Jahren sein", heißt es in einer Studie, die die

Hansestadt 2015 Gastgeber

Welthafenkonferenz in Hamburg

Mittwoch, 30. Januar 2013 Hamburg ist im Jahr 2015 Gastgeber der Welthafenkonferenz. Die Veranstaltung soll dazu genutzt werden, "uns als Welthafen zu präsentieren", sagte Jens Meier, Geschäftsführer der Hafenbehörde Hamburg Port Authority (HPA), am Dienstag in der Hansestadt. Die HPA richtet die Konferenz aus. "Hamburg hat nach wie vor sehr, sehr gute Wettbewerbsbedingungen", erklärte Meier. Der Geschäftsführer kündigte an, die Behörde werde in diesem Jahr rund 250 Millionen Euro in den Hamburger Hafen investieren. "Vor allem die direkte Erreichbarkeit der Terminals und der Umschlaganlagen per Bahn und Lkw steht dabei im Fokus", hieß es. lno/FBi Mehr: THB Täglicher Hafenbericht http://www.ndr.de/regional/hamburg/hafen653.html

Millionen-Investitionen in den Hamburger Hafen Copyright NDR.de

Copyright Hapag-Lloyd   Die sogenannte HHLA-Milliarde reicht nur noch bis 2014 für Investitionen in den Hamburger Hafen. Neue Kattwyk-Eisenbahnbrücke, Westerweiterung, Ausbau der Nautischen Zentrale - zudem das Naturschutzgebiet Kreetsand im Osten Wilhelmsburgs. Die Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) plant in diesem Jahr erneut zahlreiche Großprojekte. Insgesamt sollen in die Infrastruktur des Hafens 250 Millionen Euro investiert werden.

HHLA-Milliarde reicht noch bis 2014

Noch wird ein Großteil der Investitionen durch die sogenannte HHLA-Milliarde - sie war 2007 durch eine Teilprivatisierung der Hamburger Hafen und Logistik AG eingenommen worden - finanziert. Doch nicht mehr lange, räumt HPA-Chef Jens Meier ein. "Für 2013 reicht sie noch auf jeden Fall. Ich gehe davon aus, dass auch große Teile in 2014 davon abgedeckt werden können." Das heißt: Ab 2014 benötigt der Hafen Geld aus dem Hamburger Haushalt. Vorgesehen sind bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr. Hinter den Kulissen heißt es allerdings, das werde nicht ausreichen. Zwar will die HPA auch höhere Mieten kassieren, allerdings haben viele Hafen-Unternehmen langfristige Verträge.

Zukunftsprojekte Landstrom und Elbvertiefung

Um die Finanzierung geht es auch beim Landstromanschluss für das Kreuzfahrtterminal Altona. Geplanter Start ist 2015. Noch fehlt allerdings das Geld. Garantiert keinen Aufschub von Hafenseite soll es bei einem anderen Großprojekt geben: Der Elbvertiefung. Meier: "Ja wir stehen bereit. Wir haben auch einen eigenen Bagger, den wir sofort in Bewegung setzen würden." Möglicherweise noch in diesem Jahr - denn das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wird vermutlich im Herbst über das umstrittene Projekt entscheiden.
Hintergrund

Der Hafen - Hamburgs Kraftpaket

Superlative zum Hamburger Hafen lassen sich leicht finden: Er ist der größte deutsche Seehafen, hat das modernstes Containerterminal, an ihm hängen Tausende Arbeitsplätze. mehr
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article112895642/Machtkampf-im-Hafen-Eitelkeiten-im-Vordergrund.html http://www.verkehrsrundschau.de/hhla-dementiert-preiserhoehungen-1193374.html

HLA dementiert Preiserhöhungen

  • Umschlag am Containerterminal Burchardkai der HHLA
Umschlag am Containerterminal Burchardkai der HHLA
Hamburg. Es sollte ein Zeichen sein für die internationale Containerschifffahrt in Hamburg: Mit finanziellen Zugeständnissen und einem verbesserten Verkehrsmanagement wollten Hafenverwaltung und Hafenwirtschaft gemeinsam dafür sorgen, dass sich auch für die größten Containerschiffe weiterhin ein Stopp im Hamburger Hafen lohnt, obwohl diese bei einer Ladekapazität von mehr als 10.000 TEU den Hamburger Hafen derzeit nicht voll beladen erreichen oder verlassen können. Um Wettbewerbsnachteile auszugleichen, die dem Hafen nach Ansicht der Hafenwirtschaft durch den vorläufigen Stopp der Fahrrinnenanpassung drohen, hatten sich Hafenverwaltung und Hafendienstleister auf eine Gebührensenkung verständigt. Ende November 2012 verkündeten sie u.a. eine Deckelung des Hafengeldes für Schiffe ab 110.000 BRZ und einen so genannten AGF-Rabatt auf das Hafengeld für Schiffe mit mehr als 360 Metern Länge. Auch die Hafendienstleister zogen mit. So kündigten die Terminalbetreiber HHLA und Eurogate an, auf eigene Kosten zusätzliche Mitarbeiter einzustellen, um die wachsende Zahl der Großcontainerschiffe besser koordinieren zu können und damit die Abfertigungszeiten zu verkürzen. Streit um Terminalgebühren Rest bitte in o.g. Link lesen Copyright Verkehrsrundschau Rest bitte in dem oberen link lesen Copyright Hamburger Abendblatt Von Olaf Preuß, Martin Kopp, Oliver Schade, Rolf Zamponi

Machtkampf im Hafen - Eitelkeiten im Vordergrund

Eigentlich müssten die Entscheider in Hamburg gemeinsam handeln. Doch persönliche Eitelkeiten regieren. Die Vernunft bleibt auf der Strecke.

Von Olaf Preuß, Martin Kopp, Oliver Schade, Rolf Zamponi
Einer der Hafen-Macher: UVHH-Präsident Gunther Bonz

Hamburg. Bis auf den letzten Platz war der Versammlungsraum in den Landungsbrücken am Donnerstagabend besetzt. Gut 180 Teilnehmer vor allem aus der Hamburger Wirtschaft hatten sich eingefunden. Es war die erste Veranstaltung des renommierten Hafen-Klubs in diesem Jahr. Es war das wichtigste Thema mit der prominentesten Besetzung, das ein Klub dieses Namens in Hamburg präsentieren kann. "Hamburg hält Kurs - Hafenentwicklungsplan bis 2025" hieß der Titel der Veranstaltung. Fünf führende Vertreter der Hamburger Politik und Wirtschaft diskutierten auf dem Podium, wie es weitergehen soll mit Deutschlands größtem Seehafen, was der Stopp der Elbvertiefung durch das Leipziger Bundesverwaltungsgericht für die Hansestadt bedeutet, wie der neue Hafenentwicklungsplan umgesetzt werden soll. Über den Inhalt des Strategiepapiers hatten Unternehmen, Verbände und Politik unter der Regie verschiedener Senate jahrelang gerungen.

Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) warb als Erster für die weitere Entwicklung des Hafens: "Sind wir die Besten bei der Qualität? Das muss unser Anspruch sein", sagte er, auch mit Blick auf die Konkurrenzhäfen an der Nordseeküste. "Und das verlangt ein starkes gemeinsames Handeln!" Wer wollte ihm da bei der folgenden Diskussion widersprechen? Dass die Bundesrichter von der Elbvertiefung und gegen die Argumente der klagenden Umweltverbände überzeugt werden müssen, dass der Hafen in seiner Entwicklung offen für den Güterumschlag wie auch für die Industrieproduktion bleiben soll, dass die Stadt möglichst nicht auf Kosten von Hafenflächen wächst, darüber waren sich alle einig: Eurogate-Manager Gunther Bonz, Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg (UVHH), Jens Meier, Chef der Hamburg Port Authority (HPA), HHLA-Vorstand Stefan Behn und Siemens-Standortleiter Michael Westhagemann, der auch Vorstandsvorsitzender des Industrieverbands Hamburg (IVH) ist.

Doch mit dem "starken gemeinsamen Handeln" ist es derzeit nicht weit her. Hinter den Kulissen der Hafenwirtschaft gärt es. Konflikte, widerstrebende Interessen, persönliche Abneigungen gibt es in einem so komplexen Gebilde wie einem Hafen immer. Besonders in diesen Wochen aber lassen sich die Spannungen kaum verbergen. Bei den Akteuren in Politik und Wirtschaft liegen die Nerven blank. Der für Hamburg so wichtige Containerumschlag stagniert, weil Europa wirtschaftlich in der Krise steckt. Die Freigabe der Elbvertiefung, die seit fast zehn Jahren vorbereitet und geplant wird, liegt in der Hand eines Bundesgerichts. Und die Konkurrenz in Rotterdam, Antwerpen und Wilhelmshaven setzt Hamburg mit neuen Terminals und ambitionierten Wachstumszielen unter Druck.

Wie soll man den Hafen in dieser Lage positionieren? Vor allem UVHH-Präsident Bonz verfolgt da eine klare Linie: mit Konfrontation. Den Umweltverbänden BUND und Nabu und der Stiftung Lebensraum Elbe würde der Hafenmanager, der auch Präsident des europäischen Hafenbetreiberverbandes Feport ist, am liebsten städtische Zuwendungen aus der Hafenwirtschaft kürzen. Hinter vorgehaltener Hand bekommt Bonz manches Lob dafür, dass er sich rhetorisch zum Rammbock der Hafeninteressen macht, dass er sich dafür sogar dem Verdacht aussetzt, kein guter Demokrat zu sein: "Ich stimme nicht immer mit seiner Wortwahl überein, und manchmal schießt Bonz auch übers Ziel hinaus", sagt ein ranghoher Hafenmanager. "Aber man muss ihm lassen, dass er sich sehr für die Hafenwirtschaft einsetzt und starkmacht."

Offiziell hingegen distanzierten sich die wichtigsten Beteiligten von Bonz: "Die Finanzierung der Stiftung steht nicht zur Debatte. Sie übernimmt grundsätzliche sinnvolle Aufgaben", sagte Wirtschaftssenator Horch vor einigen Wochen. HHLA-Chef Klaus-Dieter Peters, Präsident des deutschen Hafen-Dachverbands ZDS, wurde noch deutlicher: "Eine Frontal-Konfrontation mit den Umweltverbänden ist nicht zielführend. Wir werden unserer Verantwortung nicht gerecht, wenn wir uns in Schützengräben zurückziehen und uns gegenseitig beschießen."

Vergangene Woche setzte Bonz noch eins drauf. Vor der Wahl des neuen Aufsichtsrats beim Bundesligaverein HSV kritisierte er HPA-Chef Jens Meier im Abendblatt: "Das Präsidium (des UVHH, die Red.) nimmt Meiers Kandidatur sehr kritisch zur Kenntnis und kann diese nicht unterstützen. Schon zeitlich ist die zusätzliche Belastung durch die regelmäßigen Ausschusssitzungen beim HSV nicht mit der Tätigkeit als HPA-Chef zu vereinbaren."

Das ist recht unkonventionell in einer Zeit, in der gerade Topmanager die Mobilfunknummern ihresgleichen für einen jederzeitigen Kontakt im Telefon haben. Meier wurde letztlich mit dem besten Stimmenergebnis in das Kontrollgremium des HSV gewählt, für das er kandidiert hatte. Im Hafen-Klub zuckte er, angesprochen auf die Kritik, nur die Schultern. Doch die Stimmung wirkte eisig zwischen ihm und Bonz.

Eine der wenigen kritischen Anmerkungen in der zweistündigen Podiumsdiskussion aus dem Publikum kam ausgerechnet von UVHH-Geschäftsführer Norman Zurke. Der fragte Meier, unter den Blicken seines Präsidenten Bonz, wie es denn mit der "Effizienz" der öffentlich-rechtlichen HPA bestellt sei, die in den vergangenen Jahren neue 200 Stellen geschaffen habe. "Köpfe zu zählen allein reicht nicht aus", gab Meier selbstbewusst zurück. Mehr Mitarbeiter bei der HPA kümmerten sich auch um mehr und komplexere Aufgaben als die Vorgängerbehörde. Bonz selbst ließ es sich nicht nehmen, Meier auf dem Podium darauf hinzuweisen, dass nicht nur die Terminalbetreiber in Hamburg, sondern auch die Stadt und ihre Institutionen für die Höhe der Hafenkosten verantwortlich seien.

In der Hamburger Hafenwirtschaft, der entscheidenden Branche für den Wohlstand der Hansestadt, gibt es eine Reihe von Machtzentren mit teils widerstrebenden Interessen. Anders als in Rotterdam mit dessen starkem Hafenbetrieb fehlt aber eine zentrale Stimme, die den Hafen nach außen repräsentiert. Wirtschaftssenator Horch setzt auf Konsens und gediegene Umgangsformen. Der Senat, der mit absoluter Mehrheit der SPD regiert, ist der Hafenwirtschaft deutlich aufgeschlossener als frühere Stadtregierungen unter Bürgermeister Ole von Beust (CDU). Doch es gelingt Horch nicht, die Deutungshoheit über die Entwicklung des Hafens vor allem im Senat zu konzentrieren. Was man wohlwollend als Pluralismus der Meinungen deuten könnte, erscheint in jüngerer Zeit vornehmlich als Kakofonie von Einzelinteressen.

Besonders auffällig erscheint derzeit der Dissens zwischen Bonz und Meier. Beide sind kluge, rhetorisch begabte und höchst ehrgeizige Manager. Während Bonz allerdings sein kämpferisches Image mit Freude pflegt, achtet Meier genau darauf, nicht in politischen Fallstricken hängen zu bleiben. 2005 wechselte Meier aus der Logistikwirtschaft an die Spitze der neu geschaffenen HPA. Aus dem vormaligen Amt für Strom und Hafenbau machte er eine moderne Hafenverwaltung, er knüpfte neue Kontakte zu wichtigen Hafengesellschaften auf der ganzen Welt. In den städtischen Dienst geholt hatten ihn seinerzeit der damalige Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) - und dessen Staatsrat Gunther Bonz. Der wurde 2008, nach einem Konflikt mit Bürgermeister von Beust, entlassen und setzte seine Karriere bald darauf in der Hamburger Hafenwirtschaft fort.

Häufig hatten Bonz und Meier ihr Vorgehen koordiniert, auch, um das Übergewicht des stadteigenen Logistikkonzerns HHLA einzudämmen, der allein für rund zwei Drittel des Hamburger Hafenumschlags verantwortlich ist. Meier und Bonz mögen HHLA-Chef Peters nicht, was auf Gegenseitigkeit beruht. Peters allerdings hält sich, seit der Kritik an seinen Vorstandsbezügen im vergangenen Jahr, bei den Debatten um den Hamburger Hafen noch stärker zurück als zuvor bereits.

Dafür sind sich nun Meier und Bonz in Abneigung verbunden. Beide würden wohl gern als Mister Hafen gelten, gerade in schwieriger Zeit, in der Patriotismus hoch geschätzt wird. Bonz' Vorstoß gegen Meiers ehrenamtliches HSV-Engagement schlug genau in diese Kerbe. Zwar entsprang die öffentliche Kritik keinem kompletten Alleingang des UVHH-Präsidenten. Aber andere Mitglieder des Präsidiums urteilen deutlich milder. "Ich sehe das (Meiers Eintritt in den Aufsichtsrat des HSV, die Red.) sportlich. Der Job darf nicht leiden. Aber ich würde mich nicht in private Angelegenheiten einmischen", sagt HHLA-Vorstand Heinz Brandt.

In der Hafenwirtschaft wächst die Skepsis über Bonz. Ein "Unruhestifter" sei er, sagt ein Insider. Auch im eigenen Haus sorgt man sich um die Omnipräsenz des viel beschäftigten Funktionärs. "Man weiß gar nicht, ob Herr Bonz noch bei Eurogate ist. Er ist so viel auf Reisen", heißt es aus dem Unternehmen.

http://www.bild.de/regional/hamburg/hamburger-hafen/container-chaos-28021858.bild.html
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Copyright thunfish1967 Wolfgang Podding  
  • Von JÖRG KÖHNEMANN und RONALD SAWATZKI
Hamburg – Kranke Zöllner, Container-Chaos, wütende Unternehmer. Seit dem 1. Januar ist der Freihafen Geschichte – und im Hafen die Hölle los. DER NEUE ZOLL IST ZU LANGSAM Peter Meyer, Niederlassungs-Leiter der Spedition Erich Weiss (Rothenburgsort): „Am 2. Januar haben wir Papiere beim Zoll eingereicht. Erst Montag, fünf Tage später, war die Ware unterwegs. Der Kunde drohte mit Verlagerung nach Rotterdam.“ Üblich seien früher etwa zwei Tage gewesen. Der Manager einer großen Spedition aus Wilhelmsburg schimpft: Der Zoll habe die Abfertigung wichtiger Teile für ein Autowerk nicht rechtzeitig geschafft. DIE FOLGEN: VERSPÄTETE LIEFERUNG, BANDSTILLSTAND, MEHRKOSTEN. http://www.abendblatt.de/hamburg/article112527838/Ausbau-des-mittleren-Hafens-nicht-vor-2020.html Am größten HHLA-Terminal Burchardkai wird das Betriebssystem derzeit modernisiert. Foto: HHLA

Hamburg. Es ist auf den ersten Blick nur ein Mietvertrag von vielen im Hafen. Der Hamburger Hafenlogistik-Konzern Buss Group wird den Buss Hansa Terminal bis Ende 2016 betreiben. Darauf hat sich Buss mit der Hamburg Port Authority (HPA) geeinigt. Zugleich hat dieser Mietvertrag aber weitreichende Konsequenzen, bedeutet er doch das Ende einer jahrelangen Ausbaustrategie des Hafens. Denn der Hansa Terminal liegt dort, wo die Stadt eigentlich in weniger als zehn Jahren riesige Containerschiffe abfertigen wollte, im mittleren Freihafen auf Steinwerder.

Hier sahen die bisherigen Hafenplanungen den Bau des großen Central Terminals Steinwerder (CTS) vor. 3,5 Millionen Containereinheiten (TEU) sollten hier einmal jährlich umgeschlagen werden. Es gab Markterkundungsverfahren und einen Ideenwettbewerb. Sogar Pläne für den Bau eines CO2-neutralen Containerterminals mit angeschlossenem Wassererlebnispark waren ausgearbeitet.

Rotterdam legt leicht zu - Antwerpen verfehlt Ergebnis

copyright Wolfgang Podding thunfish1967

Westhäfen spüren Weltkonjunkturschwäche

Mittwoch, 02. Januar 2013

Noch kurz vor dem Jahreswechsel wurden in den großen Westhäfen die vorläufigen Umschlagzahlen vorglegt. Rotterdam geht für 2013 wieder von einem messbareren Wachstum beim Seegüterumschlag aus. 2012 schloss der Maas-Hafen mit einem Gesamtumschlag von 442 Millionen Tonnen ab. Das entsprach einem Zuwachs von gut 1,7 Prozent gegenüber 2011. Für Antwerpen, auf das rund 71 Prozent der Umschlagmenge aller belgischen Häfen entfallen, klang das Berichtsjahr mit einem leichten Umschlagrückgang aus. Unterm Strich kommt Antwerpen – nach vorläufigen Zahlen – auf einen Gesamtumschlag von 183,8 Millionen Tonnen nach 187,2 Millionen Tonnen im Jahr 2011. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

http://nachrichten.t-online.de/deutsche-seehaefen-spueren-abkuehlung-der-weltwirtschaft/id_60931816/index?news

Die Abkühlung der Weltwirtschaft hat das Wachstum in den deutschen Seehäfen kräftig gebremst. In diesem Jahr wird der Gesamtumschlag voraussichtlich um etwa drei Prozent auf 304 Millionen Tonnen steigen, nachdem er im ersten Halbjahr noch um rund fünf Prozent zugelegt hatte. Für das Jahr 2013 rechnet der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) mit einer Zunahme des deutschen Seegüterumschlags um ein bis drei Prozent, wie der Verband am Donnerstag in Hamburg mitteilte.
Die wichtigsten deutschen Seehäfen sind Hamburg und Bremerhaven. Erst am Mittwoch hatte Hamburg sogar einen Rückgang der Umschläge beim wichtigsten Transportsegment, den Containern, berichtet.
Der ZDS forderte von der Bundesregierung, bei der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes die geplante neue Generaldirektion für Wasserstraßen und Schifffahrt an der Küste und nicht in Bonn anzusiedeln.

http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article111173928/Haefen-in-unruhiger-See.html

Häfen in unruhiger See

EU-Kommission will Seehäfen vorschreiben, wie viel sie mindestens umschlagen müssen. Betreiber sind nicht begeistert Von Birger Nicolai

DIE WELT
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Der Umschlag wächst dieses Jahr nur um drei Prozent. Für nächstes Jahr erwarten die Hafenbetriebe noch weniger

Zu wenig Platz in den Häfen verzögert den Bau von Windrädern auf See – und damit wohl auch die Energiewende

Es kann gut sein, dass in irgendeinem Container im Hamburger Hafen genau diese russischen Holzpuppen verstaut liegen. "Die Aktionen der EU-Kommission erinnern mich an die Matroschka-Puppen. Immer wenn man eine aufmacht, hat man schon wieder eine neue in der Hand", sagte Klaus-Dieter Peters. Im Hauptberuf ist der gelernte Speditionskaufmann Vorstandschef der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), an diesem Donnerstag aber hat er den Hut des Präsidenten des Zentralverbands der Deutschen Seehafenbetriebe auf. Und genau in der Funktion regt sich der 59-jährige Manager im feinen Hafen-Klub Hamburg mächtig über die Aktionen von EU-Transport-Kommissar Siim Kallas auf. Er sei es leid, sich ewig an den Plänen der EU abarbeiten zu müssen, und überhaupt sei das alles nur Planwirtschaft, was Kallas wolle.

Genau an diesem Tag wollte der Kommissar eigentlich Vorschläge vorlegen, wie sich die EU die Arbeit in den Seehäfen in Zukunft vorstellt. Doch ein erster Fragebogen der EU an die größten Kunden der Hafenbetriebe hatte zuvor ergeben, dass rund 80 Prozent der Angeschriebenen zufrieden mit den Dienstleistungen sind. Vielleicht war das nicht das gewünschte Ergebnis. Nun hat die Kommission einen zweiten Fragezettel auf den Weg gebracht, zu beantworten ist er bis zum 16. Dezember. Erst danach will die EU ihre Vorstellungen nennen.

Und darum dreht sich der Streit: Seit Jahren verfolgt die Kommission Pläne, nach denen in den Häfen einerseits der interne Wettbewerb zwischen Dienstleistungsfirmen und andererseits auch die Konkurrenz zwischen nationalen und internationalen Hafenbetrieben gefördert werden sollen. Vorbild sind zum Teil die Flughäfen, auf denen oftmals mehrere Unternehmen aus mehreren Ländern etwa die Gepäckabfertigung übernehmen.

Die Vorstellungen reichen weit in die tägliche Arbeit im Hafen hinein: Wie viele Waren über Güterzüge ins Hinterland abtransportiert, in welcher Form Dienstleistungen ausgeschrieben oder welche Zahl an Containern mindestens umgeschlagen werden müssen – all das könnte in ein paar Jahren von der EU festgelegt werden. Selbst die Preise, die ein Hafen für seine Arbeit von Reedern und Logistikfirmen verlangt, will die EU untersuchen und Kriterien dafür erstellen. Die meisten europäischen Seehäfen wehren sich vehement gegen diese Absichten. Anfang des Jahrtausends hatten Streiks und Proteste der Hafenarbeiter schon einmal dafür gesorgt, dass die EU von ihren Überlegungen zum "Port Package", wie es die Fachleute nennen, abließ. Damals gab es in der Kommission die Vorstellung, einen Hafenbetrieb nicht mehr auf bis zu 30 Jahre, sondern nur für zehn Jahre auszuschreiben. Auch sollten Reedereien das Recht bekommen, Schiffe mit eigenen Anlagen im Hafen selbst zu be- und entladen.

Gegenargument der deutschen Seehäfen ist, dass sie ihre Investitionen auf lange Sicht anlegen und Planungssicherheit fordern. "Wir bewegen uns ständig auf dünnem Eis mit unserem Ausbau. Wir benötigen keine Regelungen, die Investitionen hemmen und Arbeitsplätze gefährden", sagte HHLA-Chef Peters. In den vergangenen fünf Jahren haben deutsche Seehäfen 3,8 Milliarden Euro in Erweiterungen gesteckt. Allein 2011 waren es 925 Millionen Euro für Krananlagen, Gelände oder Neubauten. Nun aber geht das Kräftemessen mit EU-Kommissar Kallas in die nächste Runde.

Der Zwist mit der EU trifft die deutschen Häfen zur Unzeit: Denn Hamburg, Bremerhaven oder auch die Ostseehäfen Lübeck und Rostock müssen sich im nächsten Jahr auf einen Abschwung einstellen. Schon in den vergangenen Monaten ist zum Beispiel der Containerverkehr von Hamburg mit Häfen in China deutlich um zwölf Prozent gesunken. Wirtschaftskrisen in europäischen Ländern wirken sich in den Umschlagszahlen ebenso negativ aus wie die schwächere Konjunkturentwicklung in Asien. Handel, Maschinenbau oder Schwerindustrie – viele Bereiche sind betroffen. "Wenn eine Stahlhütte weniger Stahl gießt, dann haben wir auch weniger Erz zu transportieren", sagte Ulrich Bauermeister, Chef des Rostocker Hafens, bei der Veranstaltung. Sämtliche Güter zusammengerechnet, erwartet der Hafenverband für dieses Jahr einen Umschlag von 304 Millionen Tonnen in den deutschen Seehäfen. Das entspricht einem Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das Jahr 2013 rechnet Verbandschef Peters nur noch mit einem Wachstum zwischen einem und drei Prozent. Zum Vergleich: 2011 gab es noch einen Anstieg von knapp acht Prozent – die Kurve geht also deutlich nach unten.

Ein Hoffnungsträger für die Häfen ist jedoch die Energiewende: Um die Ziele der Bundesregierung einzuhalten, müssten bis zum Jahr 2020 auf dem Meer 2000 Windkraftanlangen mit fünf Megawatt Leistung Strom erzeugen. Bislang drehen sich aber gerade einmal 40 solcher Windräder in deutschen Seegebieten. Der Ausbau stockt auch deshalb, weil die Seehäfen bislang gar nicht ausreichend Verladeplatz und Anlagen dafür gebaut haben. "Wir können erst investieren, wenn wir Zusagen über die Arbeit haben", sagte Andreas Wellbrock, der bei der Bremer Logistics Group dieses Geschäft verantwortet. Bis zu 800 Millionen Euro müssten nach seinen Angaben investiert werden. Der Bund müsse rasch handeln und möglicherweise über Kredite der Bankengruppe KfW Investitionen mitfinanzieren. Sonst könnten nach den Aussagen die Zeitpläne nicht eingehalten werden – und das allein wegen eines Transportproblems.

Rest siehe Link oben Werbung für dei Zeitung die Welt

http://www.maritimheute.de/berlin-hafenwirtschaft-setzt-sich-fur-schnellere-umsetzung-von-infrastrukturprojekten-ein/    Rest lesen auf in diesem Link

Berlin: Hafenwirtschaft setzt sich für schnellere Umsetzung von Infrastrukturprojekten ein

Hafenwirtschaft setzt sich für schnellere Umsetzung von Infrastrukturprojekten ein HHM Die Perspektiven für eine auf Wachstum ausgerichtete Hafenentwicklung des Hamburger Hafens und die Modernisierung sowie der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, die für den reibungslosen Vor- und Nachlauftransport zu einem Seehafen für die Außenwirtschaft der Bundesrepublik von größter Bedeutung ist, waren Thema des am 8. November stattfindenden Hafenabends in Berlin. Staatsrat Wolfgang Schmidt betonte in seinen Grußworten die Wichtigkeit des Hamburger Hafens, nicht nur für die Metropolregion, sondern für den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschland und insbesondere für Zentral- und Südosteuropa. Auch dem Bundesverwaltungsgericht sei die nationale und internationale Bedeutung des größten Seehafens Deutschlands bewusst, daher hofft Schmidt auf einen schnellen Entscheid in Sachen Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe.

Claudia Roller, Vorstandsvorsitzende von Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM), zeigte sich auf dem Hafenabend sehr besorgt darüber, dass in zunehmender Zahl durch klagefreudige Umwelt- und Naturschutzverbände dringend notwendige Infrastrukturprojekte, wie z.B. die Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe, nicht zeitnah realisiert werden. „Diese Verzögerungen gefährden die Entwicklung unserer Außenwirtschaft und betreffen auch viele der mehr als 360.000 Arbeitsplätze in der Logistik in der Metropolregion Hamburg. Neben einer nicht ausreichenden Finanzierung unserer Infrastruktur ist eine Beschleunigung bei der Planung und Umsetzung von Infrastrukturprojekten dringend erforderlich. Als Hafen Hamburg Marketing setzen wir uns für die Ertüchtigung des Nord-Ost-Seekanals, die Y-Trasse, den Ausbau der Elbe aufwärts ab Geesthacht, einem neuen Abstiegsbauwerk in Scharnebeck, den Weiterbau der A20 mit der Elbquerung bei Glückstadt und die für den Hamburger Hafen wichtige Hafenquerspange ein“, sagte Roller

Erlöse um 7,2 Prozent zurückgegangen

http://www.abendblatt.de/hamburg/article111098621/Verkehrswege-sind-dramatisch-unterfinanziert.html 15.11.12

Deutsche Hafenpolitik

Verkehrswege sind dramatisch unterfinanziert

Die Unternehmen der Seehäfen fordern mehr Geld für Anbindung der Häfen an das Verkehrsnetz. Auch der Stopp der Elbvertiefung belastet.

Foto: dapd
Der Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) beraten in Hamburg über die europäische Seehafenpolitik

Hamburg. Die deutschen Seehäfen halten eine Kurskorrektur bei den Investitionen des Bundes für dringend notwendig. "Die Verkehrswege in Deutschland sind seit vielen Jahren dramatisch unterfinanziert. Unser Land zehrt von der Substanz", sagte Klaus-Dieter Peters, der Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) am Donnerstag in Hamburg.

  • Hamburger Hafen : Minus beim Umschlag: Handel mit China bricht ein
  • Hamburger Reederei: Hapag-Lloyd macht trotz Krise mehr Umsatz
  • Hamburger Hafen: Hafen spürt die schwache Konjunktur
  • Maritime Wirtschaft: Hamburgs Hafenkonzerne spüren Konjunkturflaute
  • Hamburger Hafen: Weniger Container-Umschlag bei Hafenbetreiber HHLA
  • Demo in Hamburg: Elbvertiefung: Gipfeltreffen mit Naturschützern vereinbart
  • Schifffahrt : Hamburgs Hafen wächst nicht mehr
  • Schifffahrt: Angst um die Zukunft des Hamburger Hafens
  • Schifffahrt: Kapitalmangel bedroht die maritime Branche

Der Verband sieht insgesamt eine jährliche Lücke bei den Investitionen von vier Milliarden Euro. "Notwendig sind jährlich 14 Milliarden Euro, in den vergangenen Jahren wurden aber zumeist nicht mehr als zehn Milliarden Euro jährlich ausgegeben", sagte Peters. Zwar habe der Bund nun die Mittel für den Bau der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel bereitgestellt.

Es fehle aber an Schienenanbindungen zu den einzelnen Häfen und noch immer hätten die Zufahrten zu allen deutschen Häfen beim Bund nicht die oberste Priorität. Dazu kommt, dass für Hamburg und Bremen das Bundesverwaltungsgericht den Ausbau von Elbe und Weser zunächst gestoppt hat.

Insgesamt rechnet Peters für alle deutschen Häfen für 2012 mit einem Zuwachs beim Umschlag um drei Prozent auf 304 Millionen Tonnen. Dabei ist die Wachstumsrate gegenüber dem ersten Halbjahr zurückgegangen als noch ein Zuwachs von 5,1 Prozent erzielt worden war

HHLA: Zuwachs beim Containerumschlag abgeschwächt

Mittwoch, 14. November 2012

Am größten HHLA-Terminal Burchardkai wird das Betriebssystem derzeit modernisiert. Foto: HHLA
Am größten HHLA-Terminal Burchardkai wird das Betriebssystem derzeit modernisiert. Foto: HHLA
Beim Hamburger Hafenbetreiber HHLA hat sich der Zuwachs beim Containerumschlag in den ersten neun Monaten 2012 abgeschwächt. 5,4 Millionen TEU bedeuteten zwar noch ein Plus von 1,9 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Zum Halbjahr war jedoch eine Steigerungsrate von 3,0 Prozent verzeichnet worden. Die HHLA führt die Abschwächung auf die weiter eingetrübte Konjunktur im 3. Quartal zurück. Der Gesamtjahresumschlag soll auf Vorjahresniveau landen und ein Umsatz von 1,1 Milliarden Euro angestrebt werden. Die Erlöse gingen von Januar bis September um 7,2 Prozent auf 847,2 Millionen Euro zurück. Das Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich um 12,6 Prozent auf 143,8 Millionen Euro.

Dämpfung durch Rückgang in China erwartet

Hamburger Hafen wird gebremst

Freitag, 26. Oktober 2012
Der Stopp der Elbvertiefung ist für die Wirtschaft ein schlechtes Signal. Foto: HHLADer Stopp der Elbvertiefung ist für die Wirtschaft ein schlechtes Signal. Foto: HHLA
Das schwächere Wachstum der chinesischen Wirtschaft wird auch den Hamburger Hafen bremsen. Der Aufschub der Elbvertiefung wird zudem nach Einschätzung von Experten in China als negatives Signal wahrgenommen. Die chinesische Wachstumsschwäche und die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Rohstoffen werden zentrale Themen des nächsten China-Gipfels in der Handelskammer Hamburg Ende November sein, erklärten verschiedene Sprecher im Vorfeld des Gipfels am Donnerstag in der Hansestadt. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"
http://www.abendblatt.de/hamburg/article2411643/Burchardkai-Terminal-der-Zukunft.html

Burchardkai: Terminal der Zukunft

HHLA investiert 400 Millionen Euro in den Burchardkai. Mehr Platz für Container. 1200 Beschäftigte arbeiten auf dem Terminal.

Von Rolf Zamponi
Der französische Frachter  macht am Burchardkai fest. Auf dem Terminal der Hamburger Hafen- und Logistik AG (HHLA) arbeiten 1200 Beschäftigte
Links
  • Hamburger Hafen: Containerumschlag könnte sich bis 2025 fast verdreifachen
  • Eilantrag stattgegeben: Rückschlag für Hafen: Elbvertiefung gestoppt
  • Warenaustausch: Euro-Krise bremst Welthandel – WTO senkt Prognose
  • Hamburger Hafen: Mehr Kreuzfahrtpassagiere - Drittes Terminal möglich

Hamburg. Bunte Rechtecke füllen den gesamten Bildschirm aus. Sie symbolisieren die Frachter, die an diesem Nachmittag am Containerterminal Burchardkai liegen. Lasse Möbius muss sie im Blick behalten. Denn von seinem Büro im neuen Leitstand des Terminals aus ordnet er den Verkehr, hält Kontakt zu Schifffahrtsfirmen, Maklern und zur Zentrale der beiden großen Zubringerreedereien in Hamburg. Möbius weiß, an welchem Liegeplatz welches Schiff wie lange bleiben kann und wo die zu verladenen Container stehen. Ein Klick auf einen Container am Schirm reicht zudem, um abzurufen, ob die Stahlkisten per Bahn oder Lkw weitertransportiert werden sollen oder in der Export gehen. Möbius' Daten sind, aufgedruckt auf einem DIN-A3-Bogen, die Grundlage für den Einsatz der Containerbrücken, den Planer ein paar Büros weiter organisieren. An diesem Abend werden allein sieben der Brücken dem französischen Großcontainerfrachter "Corte Real" zugeordnet, der in Hamburg 2000 Boxen löschen und 1800 neu laden will.

Hafen-Streik eskaliert: Fähren werden in Rostock entladen
Streik am Lübecker Skandinavienkai.

Lübeck – An allen Standorten legten die LHG-Mitarbeiter gestern die Arbeit nieder. Etliche Schiffe konnten nicht entladen werden. Die Arbeitgeberseite sieht den Standort Lübeck gefährdet.

Die Situation spitzt sich zu: Erneut haben die Arbeiter der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) an allen Terminals die Arbeit niedergelegt und für mehr Lohn protestiert. Ein Schiff der TT-Lines musste sogar nach Rostock umgeleitet werden. Die LHG schließt nicht aus, dass weitere Fähren diesem Beispiel folgen werden. Rund zehn Frachter konnten nur teilweise be- oder entladen werden, Speditionen wichen auf andere Häfen aus. „Die Aktionen schaden dem Lübecker Hafen, seinen Kunden und den Beschäftigten nachhaltig“, sagt LHG-Geschäftsführer Heinrich Beckmann. Hintergrund des gestrigen Warnstreiks ist weiterhin die Forderung nach 7,9 Prozent mehr Lohn für die LHG-Beschäftigten – oder eine bezahlte Arbeitszeitverkürzung auf 33 Wochenstunden. Die Vorstellung orientiere sich laut Ver.di an denen anderer großer Seehäfen in Deutschland. Die LHG dagegen fordert dauerhaft flexible Arbeitszeiten und 30 Prozent weniger Lohn am Nordlandkai. „Hintergrund ist die Vorstellung, alle Hafenteile müssten zwölf Prozent Rendite erwirtschaften“, sagt Ver.di-Verhandlungsführer Gerhard Mette. Die Ansprüche der Gesellschafter – der britische Finanzinvestor Rreef und die Stadt – werde es aber auf Kosten der Beschäftigen nicht geben. Erst vergangenen Freitag gab es den letzten Warnstreik. Größter Zankapfel ist der Nordlandkai. Der Papierumschlag habe sich laut LHG von 2,4 Millionen Tonnen im Jahr 2007 auf 1,7 Millionen (2011) verringert, seit 2007 häufte allein dieses Terminal 16 Millionen Euro Schulden an. „Vertragsverhandlungen für einen Sanierungstarif haben aber mit normalen Lohnverhandlungen nichts zu tun“, entgegnet Mette. Doch die LHG sieht den ganzen Hafen gefährdet. Laut derzeitigem Tarifvertrag gebe es an der Trave ohne Zulagen bis zu 18 Euro, in Rostock mit zwölf Euro rund 30 Prozent weniger. „Durch die gravierend unterschiedlichen Verträge greift die Gewerkschaft zum Nachteil Lübecks in den Wettbewerb ein“, so Beckmann. „Wir müssen schnellstmöglich eine gemeinsame Lösung suchen, ohne durch Streiks den Standort weiter zu gefährden.“ Mette sieht die Probleme jedoch nicht beim bereits um elf Prozent reduzierten Personaleinsatz bei fast gleichgebliebener Umschlagsquote: „Wenn es nicht genügend Güter gibt, liegt das nicht an den Beschäftigten, sondern an den wirtschaftlich Verantwortlichen.“
Peer Hellerling
 

Vorstellung des Hafenentwicklungsplans

Gute Aussichten für Hamburg

Wirtschaftssenator Horch will Hafen weiter ausbauen. Elbvertiefung soll noch in diesem Jahr beginnen. Entwicklungsplan bis 2025 vorgestellt.

Von Rolf Zamponi
© dpa
Container werden auf dem Container Terminal Altenwerder (CTA) im Hamburger Hafen umgeschlagen. Bis 2025 könnte sich der Umschlag fast verdreifachen
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Multimedia
Hamburger Hafen
Containerumschlag im Hamburger Hafen

Hafenentwicklungsplan bis 2025 vorgestellt

  • Hamburger Hafen: Ein Tag im Hamburger Hafen
  • Hafen: Die Köhlbrandbrücke in Hamburg
Links
  • Hamburg: HHLA-Tochter gibt Nachhilfe für die Häfen der Welt
  • 1. Halbjahr 2012: Der Hamburger Hafen wächst langsamer
  • Hamburger Hafen: Nur leichtes Wachstum – China-Geschäft sinkt
  • Wachstum: Hamburger Hafenkonzern HHLA steigert Umschlag
  • Abendblatt-Serie: Der Hafen - Die Stadt, die nie zur Ruhe kommt

Hamburg. Im Hamburger Hafen können im Jahr 2025 mehr als 25 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen werden. Dieses Potenzial ist für die Hamburger Wirtschaftsbehörde realistisch. "Wir wollen den Hafen zum Wohl der gesamten Stadt und der Metropolregion ausbauen", sagte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) am Dienstag bei der Vorstellung des Hafenentwicklungsplans bis 2025. Für dieses Jahr rechnet der Senator jedoch nur mit einem Plus von einem bis 1,5 Prozent beim Containerumschlag. 2011 wurden auf den Terminals insgesamt neun Millionen TEU verladen.

Die Stadt Hamburg sieht ihren Hafen trotz wachsender Konkurrenz für die Zukunft bestens gerüstet. Ziel sei es, den Hafen der Hansestadt weiter an der Spitze der weltweit erfolgreichsten Häfen zu platzieren und seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, so Wirtschaftssenator Horch. Knapp drei Wochen nach der Eröffnung von Deutschlands einzigem Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven räumte Horch aber auch ein: "Der Wettbewerb wird härter.”

Oberstes Ziel der Wirtschaftsbehörde und der Hamburg Port Authority (HPA) müsse es sein, die Arbeitsplätze im Hafen zu sichern und neue zu schaffen sowie die Wertschöpfung in Hamburg zu steigern, sagte Horch. Der Hafen sei Quelle des Wohlstands. Angaben zu den Umsetzungskosten machte der Senator nicht. Finanzierungsmodelle dürften nicht zulasten des Steuerzahlers gehen, betonte der Politiker.

Noch in diesem Jahr will die Behörde darüber entscheiden, ob in Hamburg ein drittes Kreuzfahrtterminal eingerichtet wird. "Hamburg ist der attraktivste Anlaufpunkt für die Schiffe in Nordeuropa", so Horch. Klar ist für ihn: An allen Kreuzfahrtterminals soll künftig die Versorgung der Schiffe mit Landstrom möglich werden. Für das Terminal in Altona sollen entsprechende Aggregate bereits im kommenden Jahr zur Verfügung stehen.

Geplant ist zudem, bis 2020 die Planungen für eine neue Köhlbrandbrücke zu beginnen. Die alte Brücke, die derzeit stark durch Lkw auf dem Weg von und in den Hafen belastet wird, soll bis dahin weiter instand gehalten werden.

Der Senator betonte, die für das Jahr 2025 angeführten Mengen im Containerumschlag seien kein Ziel, sondern Ergebnis einer Potenzialanalyse. Dennoch erntete er Kritik von den Grünen. Der Entwicklungsplan baue weiter auf Umschlagserwartungen von 25 Millionen TEU im Jahr 2025, sagte der hafenpolitische Grünen-Sprecher Anjes Tjarks: "Und das, obwohl der Senat längst zugegeben hat, dass diese Wachstumsprognosen übertrieben sind."

Um das Herzstück des Hamburger Hafens, den Containerumschlag, in den weiteren Jahren zu stärken, sind verschiedene Ausbauten an den vorhandenen vier großen Terminals und die Erschließung weiterer Flächen geplant. Zudem soll – wie ebenfalls seit langem bekannt – die Infrastruktur von Straße, Schiene und Wasserstraße verbessert werden. So rechnet Horch etwa damit, dass noch in diesem Jahr trotz aller Schwierigkeiten mit der geplanten Elbvertiefung zwischen Hamburg und Cuxhaven begonnen wird. Mit dem Millionen-Projekt soll sichergestellt werden, dass große Containerschiffe mit einem Tiefgang von 14,50 Metern den Hafen der Hansestadt erreichen können.

Vor der Beschließung des Entwicklungsplans hatten der Senat und die Hafenbehörde Hamburg Port Authority (HPA) den Dialog mit Vertretern der Hafenwirtschaft, der Gewerkschaften und der Umweltverbände gesucht. Dementsprechend froh zeigte sich der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) über die "Absichtserklärung, Hamburgs Hafen zu einem "Grünen Hafen" werden zu lassen". Aber, erklärte der BUND Hamburg: Bisher liege die Hansestadt in Umweltfragen weit zurück, andere Häfen hätten längst eine Umweltstrategie.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Im vergangenen Jahr wurden rund neun Millionen Tonnen umgeschlagen. Foto: HHLAI
Im vergangenen Jahr wurden rund neun Millionen Tonnen umgeschlagen. Foto: HHLA
Die Stadt Hamburg sieht trotz wachsender Konkurrenz weiter Wachstumspotenzial für ihren Hafen. Ziel sei es, den Hafen der Hansestadt weiter an der Spitze der weltweit erfolgreichsten Häfen zu platzieren und seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, sagte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) am Dienstag bei der Vorstellung des Hafenentwicklungsplans bis 2025. In dem 90-seitigen Papier wird prognostiziert, dass der Hafen im Jahr 2025 rund 25 Millionen TEU umschlagen kann. Im vergangenen Jahr waren es rund 9 Millionen. Horch betonte, die 25 Millionen seien kein Ziel, sondern Ergebnis einer Potenzialanalyse. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Intelligente IT‐Plattform optimiert Importprozesse im Hamburger Hafen

Intelligente IT‐Plattform optimiert Importprozesse im Hamburger Hafen HHM\M.Lindner Die DIHS‐DAKOSY Interessengemeinschaft Hamburger Spediteure GmbH (DIHS) bietet den an DAKOSY angeschlossenen Spediteuren und Importeuren bis Ende 2013 die kostenlose Nutzung der „Import Message Platform“ (IMP) an. Die IMP ist eine neue web‐ bzw. schnittstellenbasierte Logistiksoftwarelösung der DAKOSY AG, einem der deutschlandweit führenden IT‐Dienstleister für die Transport‐ und Logistikbranche. Sie optimiert die gesamte Importabwicklung über den Hamburger Hafen und trägt damit entscheidend zur Stärkung des Logistikstandortes Hamburg bei. Das Veterinär‐ und Einfuhramt Hamburg wird bereits Anfang Oktober an die IMP angebunden. Alle anderen Behörden, die an den Importprozessen beteiligt sind, werden Anfang nächsten Jahres angeschlossen. Die IMP unterstützt als intelligente IT‐Plattform die importseitigen Anforderungen von Carriern, Terminalbetreibern, Spediteuren und Behörden und optimiert gleichzeitig den Gesamtprozess. Zielsetzung ist es, IT‐Prozesse in der Importabwicklung zu standardisieren, Schnittstellen zu reduzieren und die Daten aller Akteure in ein Gesamtsystem zu integrieren. Dadurch werden sämtliche Importprozesse im Hamburger Hafen effizienter gestaltet, zuverlässige Planungsgrundlagen geschaffen und erhebliche Kosten‐ und Zeiteinsparungen generiert. „Mit der Verlängerung der kostenlosen Nutzung der IMP‐Plattform wollen wir allen an DAKOSY angeschlossenen Spediteuren und Importeuren die Gelegenheit geben, sich ohne weiteren monetären Aufwand von den Vorteilen des Systems für die tägliche Arbeit zu überzeugen“, erläuterte DIHS‐Geschäftsführer Kurt‐Jürgen Schimmelpfeng. Die Teilnahme an der IMP sei freiwillig. Was am Ende der IMP‐Einführung in der Hafenbranche zähle, sei die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens auf internationaler Ebene, betont Schimmelpfeng. Anschluss der Behörden Über die IMP können Spediteure und Importeure Behördenanmeldungen für einzuführende Güter im Hamburger Hafen automatisch auslösen sowie Freigaben empfangen. Das Veterinär‐ und Einfuhramt wird bereits Anfang Oktober angeschlossen. Weiterhin werden im kommenden Jahr die Pflanzengesundheitskontrolle, das Amt für Gesundheit und Verbraucherschutz, die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, das Institut für Hygiene und Umwelt sowie das Statistikamt Nord und die Wasserschutzpolizei (GEGIS) angebunden. “Für die Spediteure stellt diese Systemerweiterung in Richtung Behörden einen entscheidenden Mehrwert dar“, erklärt Evelyn Eggers, Vertriebsleiterin bei DAKOSY. Bei der IMP werden im Vergleich zur bisherigen Kommunikation mit den Behörden die Anmelde‐ und Freigabedaten nur einmalig in das System eingegeben. Jeder Akteur, der in diesen Abfertigungsprozess involviert ist, kann jederzeit auf die hinterlegten Daten zugreifen. So sind alle Informationen zu einem Importauftrag in einer tabellarischen Ansicht gesammelt. „Eine flächendeckende Implementierung der IMP in die Arbeitsabläufe der Speditionen, Transport‐ und Logistikunternehmen vereinfacht und beschleunigt die gesamten Importprozesse im Hamburger Hafen“, wirbt Schimmelpfeng für eine breite Nutzerbasis und ergänzt: „Die IMP birgt nicht nur Vorteile für jeden einzelnen Spediteur. Wenn so viele Speditionen wie möglich an das System angeschlossen sind, profitiert die gesamte Hafenwirtschaft von den flächendeckend optimierten Abläufen. Nur so kann der Hamburger Hafen den Herausforderungen des steigenden Umschlagwachstums gerecht werden.“ Über die DIHS‐DAKOSY Interessengemeinschaft Hamburger Spediteure GmbH Seit 1983 vertritt die DIHS als Gesellschaft die gemeinsamen Interessen der Hamburger Spediteure bei der DAKOSY AG. Sie ist die vertragliche Schnittstelle zu DAKOSY sowie Ansprechpartner für Vertragsangelegenheiten und gleichzeitig die Interessenvertretung für mehr als 550 an DAKOSY angeschlossene Speditionen, Verlader, Produzenten, Exporteure und Importeure.

Neue Hafenbrücke kommt erst nach 2020

Hamburg. Die Strategie für die Zukunft des Hamburger Hafens für die kommenden Jahre steht. "Wir wollen Hamburg weiter an der Spitze erfolgreicher Häfen platzieren und brauchen dafür einen langen Planungshorizont", sagte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) gestern bei der Vorstellung des Hafenentwicklungsplans, den heute alle Bürgerschaftsabgeordneten erhalten. Der Plan reicht bis zum Jahr 2025. Bis dahin hält der Senator ein Umschlagplus von zuletzt neun auf 25,3 Millionen Standardcontainer (TEU) für möglich. Allerdings geht er für dieses Jahr aufgrund der Krise in der Schifffahrt nur von einem Wachstum von einem bis 1,5 Prozent aus. Als bestes Ergebnis waren in Hamburg 2007 knapp zehn Millionen TEU verladen worden.

Die vier vorhandenen Containerterminals würden ausreichen, um den prognostizierten Zuwachs in den kommenden Jahren abzuwickeln. Durch ihren Ausbau ließe sich das Containeraufkommen schultern. Dennoch plant die Stadt noch mehr. So werden die Planungen für das Central Terminal Steinwerder (CTS), das von 2020 an in Betrieb gehen soll, fortgesetzt. Für das Projekt, das "unter einer Milliarde Euro" kosten soll, werde mit Investoren geredet, sagte Horch. Auch über die Ansiedlung von Industrieunternehmen werde nachgedacht. "Durch die immer höheren Transportkosten wird es für die Industrie attraktiv, sich am Wasser anzusiedeln", so der Senator. Oberste Priorität sei, Arbeitsplätze zu sichern und neue Jobs zu schaffen.

Vor allem bei den Straßen stehen künftig mehrere Großprojekte an. So soll die Verbindung zwischen den Autobahnen 1 und 7 im Zuge des Baus der Autobahn 26 zwischen Stade und Hamburg realisiert werden. Für die geplante Trasse, die Hafenquerspange, kommen auf Hamburg Kosten von 30 Millionen Euro zu. "Wir müssen jetzt von 2014 an die Planunterlagen bereitstellen, sodass dann frühestens ab 2016 mit dem Bau des ersten Abschnitts begonnen werden kann", sagte Horch.

Auch die Planungen für eine neue Köhlbrandbrücke sollen in den nächsten Jahren beginnen, um die alte nach dem Jahr 2020 ersetzen zu können. Der Hintergrund: Die Höhe der 1974 fertiggestellten Brücke reicht für Großcontainerfrachter auf dem Weg zum Terminal Altenwerder kaum mehr aus. Zudem wird sie durch den Lkw-Verkehr belastet. Geplant ist jedoch, die alte Brücke so zu sanieren, dass sie noch 20 Jahre sicher genutzt werden kann. Noch in diesem Jahr will die Wirtschaftsbehörde über den Bau eines dritten Terminals für Kreuzfahrtschiffe entscheiden. Denn Horch sieht die Hansestadt als "attraktivsten Anlaufpunkt in Nordeuropa". Als Standort für das Terminal kommt zum einen das Überseezentrum nahe der HafenCity und der O'Swaldkai infrage. "Wir sind optimistisch, eine gute Lösung auch im Sinne der Steuerzahler zu finden", sagte Horch. Klar ist für ihn, dass künftig alle Traumschiffe mit Strom von Land oder von Schuten versorgt werden sollen. In jedem Fall soll 2013 die erste Anlage in Altona in Betrieb gehen. Das würde die Anwohner vor den Emissionen aus den Schornsteinen der Schiffe schützen, die bislang ihren Strom mit den eigenen Maschinen erzeugen.

Auch für Containerschiffe gibt es ein Pilotprojekt. So sollen künftig Frachter, die zwischen Hamburg und der Partnerstadt Shanghai unterwegs sind, in den Häfen mit Landstrom versorgt werden. Das Vorhaben wird vom Bundesverkehrsministerium gefördert. In Hamburg sollen die Schiffe voraussichtlich am Eurogate-Terminal festmachen. Alles zusammen jedoch reicht für die Umweltschutzorganisation Nabu nicht aus. "Andere Häfen haben längst eine Umweltstrategie und berichten regelmäßig über ihre Fortschritte", kritisierte gestern der Nabu-Vorsitzende Alexander Porschke.

Kattwykbrücke für drei Monate gesperrt

Kattwykbrücke für drei Monate gesperrt Die Kattwykbrücke wird vom 9. September für voraussichtlich drei Monate für den Straßen- und Schienenverkehr gesperrt. Grund für die Sperrung sind Schäden an den Schienen auf der Hubbrücke. Die Hamburg Port Authority (HPA) hat bei einer Überprüfung der Brücke Ende Juli festgestellt, dass die Verbindung der Schienen mit dem Brückenteil auf einem längeren Abschnitt nicht mehr fest genug ist. Damit die Brücke verkehrssicher bleibt und keine langfristigen Schäden entstehen, wird die HPA die nun entdeckten Schäden schnellstmöglich beseitigen und den Schienenstrang über die Kattwykbrücke erneuern. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum 8. Dezember abgeschlossen werden. Um die Behinderungen so gering wie möglich zu halten, wird im Mehrschichtbetrieb gearbeitet. Die 1974 gebaute Hubbrücke war nie auf die heutigen Belastungen ausgelegt. Als reine Bahnbrücke gebaut wurde sie in den vergangenen Jahrzehnten sowohl als Straßen- als auch als Bahnbrücke genutzt. Dies führt dazu, dass die Intervalle, in denen die Komponenten der Brücke gewartet, instand gesetzt und erneuert werden müssen, kürzer werden. Ohne ein Ersatzbauwerk würde sich ihre Lebensdauer aufgrund der heutigen Verkehrsbelastung erheblich verkürzen. Als reine Straßenbrücke kann sie dagegen noch lange halten. Aus diesem Grund plant die HPA bereits eine weitere Brücke neben der bestehenden Kattwykbrücke. Diese soll zukünftig ausschließlich die Bahnverkehre aufnehmen. Die bestehende Kattwykbrücke wird dann zur reinen Straßenbrücke. Das Planungs- und Genehmigungsverfahren für die neue Bahnbrücke Kattwyk befindet sich im Zeitplan. Die ersten Arbeiten für die Trennung von Bahn- und Straßenverkehr auf dieser wichtigen Querverbindung im Hafen könnten somit bereits im kommenden Jahr beginnen. Jeden Tag passieren rund 9000 Kraftfahrzeuge und rund 50 Güterzüge den Kattwykdamm.

Containerumschlag schrumpft

Rückgänge in weltgrößten Häfen

Freitag, 27. Juli 2012

Shanghai ist weiterhin der umschlagstärkste Containerhafen der Welt. Foto: GEFCOShanghai ist weiterhin der umschlagstärkste Containerhafen der Welt. Foto: GEFCO
Im Welthandel wächst die Unsicherheit über die weitere konjunturelle Entwicklung – darunter leiden auch die größten Containerhäfen. Die drei umschlagstärksten Standorte Shanghai, Hongkong und Singapur mussten im Juni Rückgänge bei der Abfertigung der Stahlboxen hinnehmen. Die beiden größten Häfen konnten im Gegensatz zu Hongkong zumindest im Vergleich zum Juni des Vorjahres den Containerumschlag steigern. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

A)

HHLA passt Prognose an verändertes Marktumfeld an Infolge der sich abzeichnenden Konjunkturabkühlung sowie neuer Fahrpläne der Linienreedereien hat der Vorstand der HHLA gestern Abend die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr angepasst.

Konjukturschwäche erreicht Hafen Hamburg

A) HHLA korrigiert Prognose

Donnerstag, 26. Juli 2012
Die geplante Mengensteigerung um fünf Prozent ist nicht mehr zu schaffen. Foto: HHLA
Die geplante Mengensteigerung um fünf Prozent ist nicht mehr zu schaffen. Foto: HHLA
Die schwächere Konjunktur durchkreuzt die Gewinnpläne des Hamburger Hafenbetreibers HHLA. Nachdem auch die Reedereien ihre Fahrpläne angepasst haben, rechnet der Vorstand im laufenden Jahr nun mit einem geringeren Containeraufkommen und weniger Gewinn als bislang, wie das Unternehmen überraschend am Mittwoch mitteilte. Es ist die zweite Prognosesenkung binnen gut zehn Wochen. Der Containerumschlag soll nun nur noch so hoch ausfallen wie im Vorjahr. Die geplante Mengensteigerung um fünf Prozent sei aus heutiger Sicht nicht mehr zu schaffen. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht" Nach neuer Einschätzung geht der Vorstand für 2012 von einem Container­um­schlag im Bereich des Vorjahres aus (2011: rund 7 Mio. TEU). Das vorherige Ziel einer Mengensteigerung im Bereich von 5 % erscheint aus aktueller Sicht nicht mehr realisierbar. Unter Berücksichtigung der Neuausrichtung des Segments Intermodal wird weiterhin ein Konzern­umsatz im Bereich von 1,1 Mrd. € angestrebt. Infolge der Mengenanpassung und reorganisationsbedingter Produktivitätseinbußen im Segment Container ist nun­mehr mit einem Betriebs­ergebnis (EBIT) in einer Bandbreite zwischen 170 und 190 Mio. € zu rechnen (zuvor: mindestens 200 Mio. €). Vor dem Hintergrund der adjustierten Mengenerwartung wird derzeit die Skalierbarkeit der Investitionen überprüft. Aussagen zur erwarteten Geschäftsentwicklung unterliegen derzeit einer außer­ordentlich hohen Unsicherheit, da die Auswirkungen der Staatsschuldenkrise auf Konjunktur und Welthandel weiter ungewiss sind und die Abwärtsrisiken zuletzt wieder deutlich zugenommen haben.
Die größten Containerhäfen der Welt liegen fast alle in Asien. Der Hamburger Hafen, lange Zeit unter den Top Ten weltweit, ist mittlerweile auf Platz 14 abgerutscht.
vom 25.07.2012 um: 09:11 Uhr | Quelle: dapd
Wirtschaft Hamburg Hamburger Hafenbetreiber kassiert Prognosen für 2012
Hamburg (dapd-nrd). Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA hat wegen der konjunkturellen Abkühlung seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Der Vorstand gehe nun von einem operativen Gewinn zwischen 170 und 190 Millionen Euro für 2012 aus, nachdem zuvor mindestens 200 Millionen Euro angepeilt waren, wie HHLA am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Der Containerumschlag werde nicht mehr wie geplant um fünf Prozent wachsen, sondern lediglich das Niveau des Vorjahres erreichen. Beim Umsatz rechnet die im MDAX notierte HHLA weiter mit 1,1 Milliarden Euro. Grund für die pessimistischere Einschätzung seien die sich abzeichnende Konjunkturabkühlung und neue Fahrpläne der Linienreedereien. “Aussagen zur erwarteten Geschäftsentwicklung unterliegen derzeit einer außerordentlich hohen Unsicherheit”, erklärte HHLA. Die Auswirkungen der Staatsschuldenkrise seien weiter ungewiss.  

B) Germany: HHLA Adjusts Forecast to Altered Market Conditions

Posted on Jul 25th, 2012 with tags , , , , , , , , .
Germany - HHLA Adjusts Forecast to Altered Market Conditions As a consequence of the looming economic slowdown and new schedules of shipping companies, the Executive Board of HHLA last night adjusted its forecast for the current financial year. Upon the reassessment, it is now expecting a container throughput for 2012 in the region of the previous year (2011: approx. 7 million TEU). The former target of volume growth in the region of 5% does no longer seem achievable according to the current view. Taking the realignment of the Intermodal segment into consideration, the company is still aiming at a Group revenue in the range of 1.1 billion €. Based on the volume adjustment and productivity lost due to the reorganisation in the Container segment the operating result (EBIT) is now expected to be in a range between 170 and 190 million € (previously: at least 200 million €). Against the background of the adjusted volume expectation, there is now a review of the scalability of capital expenditures going on. Statements regarding the expected course of business are currently subject to an unusually high uncertainty, since the effects of the sovereign debt crisis on the economic development and global trade are further unclear while downside risks have clearly increased over the recent past.

Containerterminal "Maasvlakte 2"

Finanzierung von Phase 1 steht

Donnerstag, 21. Juni 2012

360 Millionen Euro kostet der Suprastruktur-ausbau der ersten Betriebsphase. Foto: Port of Rotterdam
360 Millionen Euro kostet der Suprastruktur-ausbau der ersten Betriebsphase. Foto: Port of Rotterdam
Das Konsortium Rotterdam World Gateway (RWG) hat die Finanzierung der ersten Phase der Inbetriebnahme von „Maasvlakte 2“ auf die Beine gestellt. Die Finanzierung läuft über 20 Jahre und umfasst 360 Millionen Euro. Die Finanzierung betrifft die Ausstattung und Inbetriebnahme der ersten Phase des Terminals 1 auf dem neu erbauten Containerterminal „Maasvlakte 2“ in Rotterdam. Der Start der Ausbauarbeiten soll nach Darstellung des Konsortiums in Kürze erfolgen, so dass die erste Phase des Terminals in der zweiten Jahreshälfte 2014 in Betrieb gehen könnte. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

HHLA: Terminalmodernisierung belastet Quartalsergebnis

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Steueraufkommen stagniert

GAL: Hafensubventionen senken

Samstag, 26. Mai 2012

Die GAL will Hafensubventionen senken. Foto: HHLA
Die GAL will Hafensubventionen senken. Foto: HHLA
Hamburgs GAL-Fraktion will angesichts des klammen Haushalts die staatlichen Hilfen für den Hafen kürzen. Es sei unbestritten, dass er Investitionen benötige, sagte der GAL-Wirtschaftsexperte Anjes Tjarks kürzlich in Hamburg. "Aber er kann nicht mehr in dem Maße subventioniert werden, wie sich das die Sozialdemokraten wünschen." Das Steueraufkommen aus dem Hafen stagniere bereits seit zehn Jahren, zum anderen sei die Zahl der direkt im Hafen beschäftigten Menschen deutlich zurückgegangen. "Die Haushaltsmittel für den Hafen müssen deshalb in einem angemessenen Verhältnis zu seinem Nutzen für Beschäftigung, Wertschöpfung und Steuern stehen", betonte GAL-Fraktionsvize Anja Hajduk. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Die größten Häfen der Welt

Hamburg auf Platz 14

Dienstag, 22. Mai 2012

Der Größte Hafen der Welt ist Shanghai. Foto: Port of Shanghai
Der Größte Hafen der Welt ist Shanghai. Foto: Port of Shanghai
Die größten Containerhäfen der Welt liegen fast alle in Asien. Der Hamburger Hafen, lange Zeit unter den Top Ten weltweit, ist mittlerweile auf Platz 14 abgerutscht. Das geht aus einer Statistik des Bremer Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) hervor. Die bremischen Häfen gehören nicht mehr zu den 20 größten Häfen der Welt; sie liegen knapp darunter. Größter Hafen der Welt ist Shanghai mit einer Umschlagleistung von 31,4 Millionen TEU im Jahr, vor Singapur (29,9 Millionen TEU) und Hongkong (24,4 Millionen TEU). Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"
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Statistik

- 20.05.2012

Bremen nicht mehr unter 20 weltgrößten Häfen

Bremen. Die bremischen Häfen gehören nicht mehr zu den 20 größten Häfen der Welt - die größten Containerhäfen liegen inzwischen fast alle in Asien. Das geht aus einer Statistik des Bremer Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) hervor. Danach liegen die bremischen Häfen knapp unter den Top 20. Der Hamburger Hafen, lange Zeit unter den Top 10 weltweit, ist mittlerweile auf Platz 14 abgerutscht.
Stromkaie in Bremerhaven
© Karsten Klama
Stromkaie in Bremerhaven
Größter Hafen der Welt ist Schanghai mit einer Umschlagsleistung von 31,4 Millionen Standardcontainern (TEU) im Jahr, vor Singapur (29,9 Millionen TEU) und Hongkong (24,4 Millionen TEU). Die beiden Megahäfen der Welt schlagen damit mehr als dreimal so viele Container um wie der Hamburger Hafen mit neun Millionen TEU. Die bremischen Häfen liegen bei 5,9 Millionen TEU. Von den 20 größten Häfen der Welt liegen 15 in Asien und davon wiederum neun in China. Größter Hafen in Europa ist Rotterdam mit einer Umschlagsleistung von 11,9 Millionen TEU und Platz zehn weltweit. In Amerika werden die meisten Container in Los Angeles umgeschlagen, das mit 7,9 Millionen TEU weltweit Platz 16 erreicht. (dpa)

Bilanz des ersten Quartals im Hamburger Hafen

22.05.2012

Der Gesamtumschlag in Hamburg entwickelt sich positiv

Der Hamburger Hafen hat die Umschlagszahlen für das erste Quartal des Jahres vorgelegt. Demnach erreichte der Seegüterumschlag in den vergangenen drei Monaten ein Volumen von 32,6 Mio. t, was einem Zuwachs von 3,8 Prozent entspricht

Im seeseitigen Containerverkehr mit Asien wurden im ersten Quartal 2012 insgesamt 1,2 Mio. TEU umgeschlagen. Das entspricht einem Rückgang von fünf Prozent. Die Entwicklung im Containerumschlag mit der Ostseeregion ist im ersten Quartal 2012 dagegen positiv verlaufen. Bei einer Steigerung um 19,6 Prozent wurden insgesamt 531 000 TEU umgeschlagen. Hamburg bietet in Nordeuropa mit rund 151 Abfahrten pro Woche eines der dichtesten Netze an Feederverbindungen in den gesamten Ostseeraum. Neue Dienste nach England und Skandinavien sorgten mit 41 000 TEU und 232 000 TEU für ein weiteres Plus bei den Umschlagszahlen. Insgesamt sind die Europa-Containerverkehre des Hamburger Hafens im ersten Quartal mit 694 000 TEU um 18,4 Prozent angestiegen. Bei den Verkehren nach Amerika wurden in den ersten drei Monaten des Jahres mit 279 000 TEU ebenfalls mehr Container umgeschlagen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Container-Fahrtgebiete Afrika und Australien/Pazifik lagen im ersten Quartal mit 55 000 TEU (- 6,2 Prozent) und 8000 TEU (- 9,7 Prozent) dagegen unterhalb der Vorjahresergebnisse. Im Bereich der Massengüter wurden im ersten Quartal 2012 mit 9,5 Mio. t insgesamt 4,8 Prozent weniger Güter umgeschlagen als im Jahr zuvor, und auch beim Umschlag von Flüssiggütern verbucht der Hamburger Hafen mit 3,1 Mio. t ein Minus. Ähnlich stellt sich die Entwicklung beim nicht-containerisierten Stückgut dar. Mit 528 000 Tonnen wurde das Vorjahresergebnis um 6,1 Prozent unterschritten. Eine Ursache dafür sehen die Verantwortlichen im Rückgang beim Import konventionell verladener Südfrüchte (- 39,7 Prozent) auf 74 000 Tonnen. Beim Umschlag von Schwergut und Projektladung ist der Hamburger Hafen im ersten Quartal 2012 mit 142 000 Tonnen im Export (+ 21,8 Prozent) und 38 000 Tonnen im Import (+ 13,6 Prozent) dagegen auf Wachstumskurs.

Hamburg. Die Chancen Hamburgs im Wettbewerb der nordeuropäischen Häfen sind exzellent. Das zumindest meint Jens Meier. Eine Aussage, die aus dem Mund des Chefs der Hamburger Hafenverwaltung HPA kaum verwundert. Doch der studierte Informatiker und Logistikexperte belegt seine These. "Wir liegen beim Containerumschlag um 3,4 Prozent über der Prognose des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik von 2008, und auch der Marktanteil Hamburgs in Nordeuropa ist mit 22,6 Prozent um einen Prozentpunkt höher als erwartet", sagt er bei der Vorlage der Quartalsbilanz des Hafens. Beim Containerumschlag verzeichnete Hamburg zwischen Januar und März verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 5,2 Prozent auf 2,2 Millionen Standardcontainer (TEU). Für 2025 hält Meier wie im Hafenentwicklungsplan ausgewiesen ein Ergebnis von 25 Millionen TEU für möglich. An der HPA jedenfalls soll der Zuwachs nicht scheitern. Dafür startet Meier ein Projekt, das die Kapazität der Hafenbahn, die im vergangenen Jahr 2,1 Millionen Boxen transportierte, noch ausweiten soll. Im Zentrum der Pläne steht eine Software namens Evita, die 50 Programmierer in den vergangenen Monaten für mehr als 25 Millionen Euro fertiggestellt haben. Das Ziel: Künftig sollen alle Waggons der 97 Eisenbahnunternehmen, die auf den Hafengleisen unterwegs sind, automatisch erfasst und dann möglichst ohne Rangierfahrten zu den Terminals geleitet werden. "Das System, das mit dem IT-Dienstleister Dakosy und Lufthansa Systems entwickelt wurde, vermeidet Eingabefehler, erspart unnötiges Rangieren und erhöht so die Kapazität der Gleise", sagt Meier. Am Pfingstmontag soll Evita letztmals getestet werden, bevor es für den laufenden Hafenbetrieb frei geschaltet wird. "Jetzt heißt es Daumen drücken", so der HPA-Chef. Immerhin soll die Neuorganisation, die noch um eine Funktion für nötige Rangierfahrten ergänzt werden soll, spätestes 2022 mit dem Gleisausbau für den Transport von 4,5 Millionen TEU sorgen. Damit würde das Rekordergebnis der Bahn von 2011 mehr als verdoppelt. Dass die Hafenbahn künftig immer mehr Boxen transportieren wird, macht allein der Blick auf die hohen Umschlagzahlen deutlich. Um 3,8 Prozent gingen sie in den ersten drei Monaten auf 32,6 Millionen Tonnen nach oben. Für das Gesamtjahr erwartet Claudia Roller, Vorstand von Hafen Hamburg Marketing, ein Plus von fünf bis sechs Prozent. Somit rückt beim Containerumschlag nach gut neun Millionen TEU im Jahr 2011 ein Ergebnis von knapp 9,5 Millionen TEU ins Blickfeld. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2007 betrug 9,89 Millionen TEU.

Bremen. Von den 20 größten Containerhäfen der Welt liegen 15 in Asien, davon neun in China. Der Hamburger Hafen, lange Zeit unter den Top Ten weltweit, ist mittlerweile auf Platz 14 abgerutscht. Das ermittelte das Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL). Größter Hafen der Welt ist Shanghai mit einer Umschlagleistung von 31,4 Millionen Standardcontainern (TEU) im Jahr, vor Singapur (29,9 Millionen TEU) und Hongkong (24,4 Millionen TEU). Das Wachstum ließe sich auf den gestiegenen Export nach Europa und in die USA als auch innerhalb Asiens zurückführen, sagte ISL-Direktor Prof. Burkhard Lemper.

Die beiden größten Häfen schlagen damit mehr als dreimal so viele Container um wie der Hamburger mit neun Millionen TEU. Die bremischen Häfen liegen bei 5,9 Millionen TEU - und damit außerhalb der Top 20. Größter Hafen in Europa ist Rotterdam mit einer Umschlagleistung von 11,9 Millionen TEU und Platz zehn weltweit.(dpa)

Containerumschlag um 5,2 Prozent gestiegen

Hamburger Hafen legt zu

Containerumschlag um 5,2 Prozent gestiegen

Hamburger Hafen legt zu

Donnerstag, 17. Mai 2012
2,2 Millionen TEU wurden im ersten Quartal umgeschlagen. Foto: HHLA
2,2 Millionen TEU wurden im ersten Quartal umgeschlagen. Foto: HHLA
Der Warenumschlag im Hamburger Hafen bleibt in Fahrt. Die Containerverladung hat im 1. Quartal 2012 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent auf 2,2 Millionen TEU zugelegt. Zwar ist das keine zweistellige Wachstumsrate wie in Vorquartalen üblich, dennoch ist die Chefin der Hafen-Marketinggesellschaft, Claudia Roller, angesichts der Konjunkturabschwächung sehr zufrieden. Sie hielt deshalb am Mittwoch auch an ihrer Prognose von 5,0 bis 6,0 Prozent Wachstum im Hafen für das Gesamtjahr fest. Von Januar bis März 2012 stieg der Gesamtumschlag um 3,8 Prozent auf 32,6 Millionen Tonnen.

Claudia Roller, die Vorstandsvorsitzende des Hafen Hamburg Marketing, rechnet für 2012 beim Gesamtumschlag im Hamburger Hafen mit einem Plus von fünf bis sechs Prozent Foto: dpa/DPA

Hamburg. Der Umschlag im Hamburger Hafen ist in den ersten drei Monaten des Jahres weiter gewachsen. Die Zahl der verladenen Standardcontainer (TEU) erhöhte sich um 5,2 Prozent auf 2,2 Millionen, der Gesamtumschlag legte um 3,8 Prozent auf 32,6 Millionen Tonnen zu.

„Wir gehen weiter davon aus, dass wir in Gesamtjahr in beiden Bereichen ein Plus von fünf bis sechs Prozent erreichen“, sagte Claudia Roller, die Vorstandsvorsitzende des Hafen Hamburg Marketing, am Mittwoch. „Alles Weitere wäre dann ein Sahnehäubchen.“ 2011 wurden in Hamburg 132,2 Millionen Tonnen und gut neun Millionen TEU umgeschlagen.

+++ Seegüterumschlag im Norden nimmt zu +++

+++ "Wir brauchen eine neue Köhlbrandbrücke" +++

Zwar liegt der Zuwachs im wichtigen Containerumschlag nicht mehr im zweistelligen Bereich wie in den Quartalen seit dem Sommer 2010. Dennoch zeigt sich Roller zufrieden. Die Entwicklung spiegele auch die schwächere Weltkonjunktur wider. „Wenn wir auch im weiteren Verlauf des Jahres dieses Plus erzielen, liegen wir gegenüber anderen Häfen gut“, sagte sie.

+++ Container-Boom: Geschäft mit Asien legt deutlich zu +++

Zum Vergleich: Die Konkurrenzhäfen Rotterdam und Antwerpen haben bis Ende März deutlich schlechter als Hamburg abgeschnitten. So ging in den Niederlanden der Containerumschlag um 3,9 Prozent zurück, während in Belgien noch ein Plus um 0,7 Prozent erzielt wurde. Allein Bremerhaven kam auf einen Zuwachs von 13,6 Prozent. Der Hintergrund dafür sind zwei große Dienste, die Europa mit Asien und Südamerika verbinden, die jetzt neu den Hafen an der Weser anlaufen. „Gerade der Asiendienst, der zuvor nach Hamburg ging, hat auch viele Zubringer-Verkehre nach Bremen gebracht“, sagte Roller. Hamburg werde aber die Einbußen voraussichtlich im zweiten Quartal aufholen.

+++ Wachstumstrend: Hafen steuert 2012 auf Rekordkurs +++

Im Massengutumschlag gab es im ersten Quartal ein Minus von 4,8 Prozent auf 9,5 Millionen Tonnen. Von dem Rückgang waren vor allem Getreide und Mineralölprodukte betroffen. „Einer der Hauptgründe für die Entwicklung sind schlechtere Ernten“, sagte Roller. Der Umschlag werde sich aber im laufenden Jahr stabilisieren. 2011 waren in Hamburg 39,6 Millionen Tonnen Massengüter ein- und ausgeladen worden.

Klar ist: Besonders im Containerverkehr werden immer größere Schiffe eingesetzt. So lag die Zahl der Großfrachter, die Hamburg anlaufen, zum Jahresbeginn bei 87. Das ist fast doppelt so viel wie noch im ersten Quartal 2011. „Wir hoffen deshalb umso mehr darauf, dass die Elbe rasch an die neuen Größen angepasst werden kann“, sagte Roller. Insgesamt liegt der Marktanteil des Hamburger Hafens in Nordeuropa derzeit bei 22,6 Prozent. Das Hafen Marketing rechnet damit, dass er sich in diesem Jahr weiter erhöhen wird. (HA)

Zusatzkosten durch Verzögerung der Elbvertiefung

Gewinn-Einbruch bei HHLA

Mittwoch, 16. Mai 2012

Der HHLA Container Terminal Burchardkai wird derzeit modernisiert. Foto: HHLADer HHLA Container Terminal Burchardkai wird derzeit modernisiert. Foto: HHLA
Der Hamburger Hafenkonzern HHLA hat im ersten Quartal einen überraschenden Ergebniseinbruch hinnehmen müssen. Das Betriebsergebnis (EBIT) reduzierte sich gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um fast 23 Prozent auf 34 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mit. Ursache seien geringere Erlöse, Kosten durch die Verzögerung der Elbvertiefung und die Modernisierung des Container-Terminals Burchardkai. Der Umsatz ging um ein Prozent auf 287 Millionen Euro zurück. Für das Gesamtjahr rechnet der HHLA-Vorstand nun mit einem um rund 100 Millionen Euro geringeren Umsatz von 1,1 Milliarden Euro sowie einem Ergebnis von 200 Millionen Euro, nach 207 Millionen Euro im Vorjahr. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat im ersten Quartal 2012 den Containerumschlag auf 1,7 Mio. Standardcontainer (TEU) gesteigert.

Der Umsatz ging bei veränderter Konsolidierung um 1,0 Prozent auf 286,8 Mio. Euro zurück. Infolge einer geringeren Erlösqualität und durch Belastungen aus einer Terminal-Reorganisation im Segment Container verringerte sich das Betriebsergebnis EBIT um 22,6 Prozent auf 34,0 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr 2012 rechnet die HHLA nicht zuletzt aufgrund der Neuausrichtung ihrer Intermodalaktivitäten jedoch mit einem EBIT von mindestens 200 Mio. Euro und einem Konzernumsatz von 1,1 Mrd. Euro.

Wir sind mit einem unbefriedigenden Betriebsergebnis in das Geschäftsjahr 2012 gestartet. Ursache hierfür waren vor allem eine Reihe von Faktoren, die das Ergebnis im Segment Container belastet haben. Wir bleiben aber zuversichtlich, im Lauf des Jahres unsere operative Rentabilität zu steigern und ein Betriebsergebnis von mindestens 200 Millionen Euro zu erreichen. Dazu wird die Neuausrichtung unserer Intermodalaktivitäten maßgeblich beitragen“, sagte der HHLA-Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters anlässlich der Vorlage des HHLA-Zwischenberichts für Januar bis März 2012.

Umschlagwachstum der HHLA Container Terminals

Mit einer Zunahme um 4,7 Prozent auf 1,7 Millionen Standardcontainer (TEU) haben die HHLA Container Terminals in den ersten drei Monaten des Jahres 2012 ihren Wachstumskurs fort­gesetzt. Damit hat die HHLA ihre Position gegenüber den großen Wettbewerbshäfen Rotterdam (Umschlagrückgang um 3,8 Prozent) und Antwerpen (Umschlagwachstum von 0,7 Prozent) weiter gestärkt. Die Gesellschaften für den Containertransport im europäischen Hinterland der Seehäfen konnten im ersten Quartal 2012 das hohe Niveau des Vorjahres mit einem Transportaufkommen von 454 Tausend TEU behaupten. Umsatz und Ergebnis konnten diesen Trends jedoch nicht folgen. So ging der Umsatz im Vorjahresvergleich um 1,0 Prozent auf 286,8 Millionen Euro zurück. Ursache hierfür war neben dem Umsatzrückgang im Segment Container eine Änderung der Konsolidierungsmethode bei den Gesellschaften der Fruchtlogistik, durch die ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag im Umsatz entfiel. Für den Rückgang des Betriebsergebnisses EBIT um 22,6 Prozent auf 34,0 Mio. Euro zeichnen Belastungen aus dem Segment Container verantwortlich. Die Segmente Intermodal und Logistik konnten ihr Betriebsergebnis im Vorjahresvergleich jeweils deutlich verbessern.

Verschiedene Faktoren belasten das Segment Container

Der starke EBIT-Rückgang des Segments Container um 29,2 Prozent bzw. 11,8 Mio. Euro auf 28,7 Mio. Euro im ersten Quartal 2012 geht auf mehrere Faktoren zurück:den höheren Anteil von ertragsschwachen europäischen Zubringerverkehren (Feeder) im Umschlagmix,den Rückgang der Lagergelderlöse gegenüber dem Vorjahresquartal 2011, in dem die lange Eisperiode in der Ostsee zu einem Containerstau in Hamburg geführt hatte,die Verzögerung der Elbvertiefung, die erhebliche Zusatzkosten bei der Schiffsabfertigung zur Folge hat, sowiedie hohen temporären Zusatzkosten am HHLA Container Terminal Burchardkai, dessen Neustrukturierung und Systemumstellung der Terminalsteuerung, bei der erstmals größere Teile der Anlage teilautomatisch arbeiten, bei laufendem Betrieb 2012 in die entscheidende Phase tritt.

Neuausrichtung der Transportgesellschaften

Für eine Verbesserung der Ergebnisqualität der HHLA wird die Ende April 2012 bekannt gegebene Entflechtung der Gesellschafteranteile zwischen Deutscher Bahn (DB) und HHLA sorgen. Sobald die zuständigen Kartellbehörden zugestimmt haben, wird die HHLA die Anteile der DB an den Intermodalgesellschaften Polzug (33,3 Prozent) und Metrans (35 Prozent) übernehmen. Im Gegenzug geht die bisherige 50-Prozent-Beteiligung der HHLA an der TFG Transfracht auf die DB über. Nach der Realisierung der Transaktionen wird die HHLA 86,5 Prozent an der Metrans und inklusive einer Kapitalerhöhung 74,5 Prozent an der Polzug Intermodal halten, die DB Mobility Logistics AG 100 Prozent an der TFG Transfracht. Die Neuausrichtung ermöglicht es, die Container­transporte der HHLA im europäischen Hinterland jetzt verstärkt mit eigenen Produktionsmitteln noch konsequenter am Anforderungsprofil der maritimen Logistik zu orientieren.

Ausblick auf das Ergebnis im Gesamtjahr 2012

Für das Gesamtjahr 2012 strebt die HHLA angesichts der Strukturveränderungen infolge der Neuausrichtung ihrer Intermodalaktivitäten sowie der veränderten Konsolidierung bei den Gesellschaften der Fruchtlogistik jetzt einen Konzernumsatz von 1,1 Mrd. Euro sowie ein Betriebsergebnis (EBIT) auf Konzernebene von mindestens 200 Mio. Euro an. Gegenüber den Vorjahreswerten entspricht dies einem annähernd vergleichbaren Betriebsergebnis auf einer verringerten Umsatzbasis und damit einer Steigerung der operativen Profitabilität.

Entwicklung wichtiger Konzernzahlen im Überblick (Januar bis März 2012)

Die Umsatzerlöse verringerten sich bei veränderter Konsolidierung gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,0 % auf 286,8 Mio. Euro.Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) lag mit 64,0 Mio. Euro um 14,7 % unter dem Vorjahreswert.Das Betriebsergebnis (EBIT) ging im Vorjahresvergleich um 22,6 % auf 34,0 Mio. Euro zurück. Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter verringerte sich um 40,8 % auf 9,7 Mio. Euro, da die Belastungen aus der laufenden Terminal-Reorganisation eine Gesellschaft im Alleinbesitz der HHLA und damit nicht die Ergebnisanteile der Minderheits­gesellschafter betrifft. Der Umsatz im börsennotierten Teilkonzern Hafenlogistik, dem Kerngeschäft der HHLA, lag im Zeitraum Januar bis März 2012 mit 280,2 Mio. Euro um 1,2 % unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. Das Betriebsergebnis (EBIT) des Teilkonzerns ging um 22,6 % auf 31,5 Mio. Euro zurück. Der Teilkonzern Hafenlogistik hat damit 98 % des Konzernumsatzes und 93 % des Konzern-EBIT erwirtschaftet.

HHLA kippt Gewinnprognose

Der Containerumschlag im Hamburger Hafen wächst schneller als in Rotterdam und Antwerpen. Dennoch warnt der börsennotierte Hamburger Hafenlogistiker vor schrumpfendem Gewinn. Ein Grund sind die Besonderheiten an der Elbe. Die Verzögerungen bei der Elbvertiefung und ein härterer Preiskampf zwischen den Nordseehäfen haben Umsatz und Betriebsgewinn des Hamburger Hafen- und Logistikkonzerns HHLA  zu Jahresbeginn gedrückt. Der Vorstand kippte deshalb am Dienstag die Jahresziele. Statt eines Zuwachses um je fünf Prozent erwartet das Management für 2012 nun einen Rückgang des Konzernumsatzes auf 1,1 Mrd. und des Betriebsgewinns auf 200 Mio. Euro. Im Vorjahr setzte HHLA noch einen 1,2 Mrd. Euro um und erwirtschaftete 207 Mio. Euro. Kursinformationen und Charts
  HHLA 21,67 EUR  [-1.39] -6,03%
Vor höheren Kosten durch die spätere Elbvertiefung hatte der Vorstand bereits bei der Bilanzvorlage im März gewarnt. Wegen des größeren Tiefgangs der Containerriesen, die die Reedereien auf der wichtigen Route zwischen Asien und Europa zunehmend einsetzen, werden die Zeitfenster immer kürzer, in denen die Schiffe während der Flut die Elbe hinauf in den Hafen fahren können. Damit müssen die Schiffe mit Stellplätzen von teilweise mehr als 10.000 Standardcontainern schneller be- und entladen werden, wodurch die Kosten steigen. Im ersten Vierteljahr bewegte der Eurogate-Rivale 1,7 Millionen Container an den Kaimauern der Hansestadt, das ist ein Plus von 4,7 Prozent. Damit baute HHLA die Position gegenüber den großen Konkurrenten Rotterdam und Antwerpen weiter aus. In Rotterdam ging der Containerumschlag den Angaben zufolge um 3,8 Prozent zurück, während er in Antwerpen mit plus 0,7 Prozent stagnierte.Zugleich sank der Umsatz im börsennotierten Kerngeschäft Hafenlogistik um ein Prozent auf 280 Mio. Euro. Der Betriebsgewinn schrumpfte sogar um fast ein Viertel auf 31,5 Mio. Euro. Analysten hatten im Schnitt mit einem leichten Anstieg beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf 42,3 Mio. Euro gerechnet. Als Ursache für den Rückgang nannte die HHLA Umstrukturierungen sowie Belastungen im Containergeschäft. Dazu zählte der Vorstand erhebliche Zusatzkosten bei der Schiffsabfertigung wegen der Verzögerung bei der Elbvertiefung, einen höheren Anteil des ertragsschwachen Zubringerverkehrs sowie unerwartete Mehrkosten bei der Automatisierung eines Containerterminals. Containerumschlag steigt um 4,7 %, Transportvolumen auf Vorjahresniveau - Übergangsweise hohe Belastung aus Terminal-Reorganisation - Betriebsergebnis (EBIT) verringert sich im ersten Quartal um 22,6 % - Für das Gesamtjahr strebt die HHLA ein EBIT von mindestens 200 Mio. Euro an Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat im ersten Quartal 2012 den Containerumschlag auf 1,7 Mio. Standardcontainer (TEU) gesteigert. Der Umsatz ging bei veränderter Konsolidierung um 1,0 Prozent auf 286,8 Mio. Euro zurück. Infolge einer geringeren Erlösqualität und durch Belastungen aus einer Terminal-Reorganisation im Segment Container verringerte sich das Betriebsergebnis EBIT um 22,6 Prozent auf 34,0 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr 2012 rechnet die HHLA nicht zuletzt aufgrund der Neuausrichtung ihrer Intermodalaktivitäten jedoch mit einem EBIT von mindestens 200 Mio. Euro und einem Konzernumsatz von 1,1 Mrd. Euro. Umschlagwachstum der HHLA Container Terminals  Mit einer Zunahme um 4,7 Prozent auf 1,7 Millionen Standardcontainer (TEU)haben die HHLA Container Terminals in den ersten drei Monaten des Jahres 2012 ihren Wachstumskurs fort­gesetzt. Damit hat die HHLA ihre Position gegenüber den großen Wettbewerbshäfen Rotterdam (Umschlagrückgang um 3,8 Prozent) und Antwerpen (Umschlagwachstum von 0,7 Prozent) weiter gestärkt. Die Gesellschaften für den Containertransport im europäischen Hinterland der Seehäfen konnten im ersten Quartal 2012 das hohe Niveau des Vorjahres mit einem Transportaufkommen von 454 Tausend TEU behaupten. Umsatz und Ergebnis konnten diesen Trends jedoch nicht folgen. So ging der Umsatz im Vorjahres-vergleich um 1,0 Prozent auf 286,8 Millionen Euro zurück. Ursachehierfür war neben dem Umsatzrückgang im Segment Container eine Änderung der Konsolidierungsmethode bei den Gesellschaften der Fruchtlogistik, durch die ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag im Umsatz entfiel. Für den Rückgang des Betriebsergebnisses EBIT um 22,6 Prozent auf 34,0 Mio. Euro zeichnen Belastungen aus dem Segment Container verantwortlich. Die Segmente Intermodal und Logistik konnten ihr Betriebsergebnis im Vorjahresvergleich jeweils deutlich verbessern. Verschiedene Faktoren belasten das Segment Container Der starke EBIT-Rückgang des Segments Container um 29,2 Prozent bzw. 11,8 Mio. Euro auf 28,7 Mio. Euro im ersten Quartal 2012 geht auf mehrere Faktoren zurück: - den höheren Anteil von ertragsschwachen europäischen Zubringerverkehren (Feeder) im Umschlagmix, - den Rückgang der Lagergelderlöse gegenüber dem Vorjahresquartal 2011, in dem die lange Eisperiode in der Ostsee zu einem Containerstau in Hamburg geführt hatte, - die Verzögerung der Elbvertiefung, die erhebliche Zusatzkosten bei der Schiffsabfertigung zur Folge hat, sowie - die hohen temporären Zusatzkosten am HHLA Container Terminal Burchardkai, dessen Neustrukturierung und Systemumstellung der Terminalsteuerung, bei  der erstmals größere Teile der Anlage teilautomatisch arbeiten, bei laufendem Betrieb 2012 in die entscheidende Phase tritt. Neuausrichtung der Transportgesellschaften Für eine Verbesserung der Ergebnisqualität der HHLA wird die Ende April 2012 bekannt gegebene Entflechtung der Gesellschafteranteile zwischen Deutscher Bahn (DB) und HHLA sorgen. Sobald die zuständigen Kartell-behörden zugestimmt haben, wird die HHLA die Anteile der DB an den Intermodalgesellschaften Polzug (33,3 Prozent) und Metrans (35 Prozent) übernehmen. Im Gegenzug geht die bisherige 50-Prozent-Beteiligung der HHLA an der TFG Transfracht auf die DB über. Nach der Realisierung der Transaktionen wird die HHLA 86,5 Prozent an der Metrans und inklusive einer Kapitalerhöhung 74,5 Prozent an der Polzug Intermodal halten, die DB Mobility Logistics AG 100 Prozent an der TFG Transfracht. Die Neuausrichtung ermöglicht es, die Container­transporte der HHLA im europäischen Hinterland jetzt verstärkt mit eigenen Produktionsmitteln noch konsequenter am Anforderungsprofil der maritimen Logistik zu orientieren.Ausblick auf das Ergebnis im Gesamtjahr 2012 Für das Gesamtjahr 2012 strebt die HHLA angesichts der Strukturveränderungen infolge der Neuausrichtung ihrer Intermodalaktivitäten sowie der veränderten Konsolidierung bei den Gesellschaften der Fruchtlogistik jetzt einen Konzernumsatz von 1,1 Mrd. Euro sowie ein Betriebsergebnis (EBIT) auf Konzernebene von mindestens 200 Mio. Euro an. Gegenüber den Vorjahreswerten entspricht dies einem annähernd vergleichbaren Betriebsergebnis auf einer verringerten Umsatzbasis und damit einer Steigerung der operativen Profitabilität. Entwicklung wichtiger Konzernzahlen im Überblick (Januar bis März 2012) - Die Umsatzerlöse verringerten sich bei veränderter Konsolidierung gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,0 % auf 286,8 Mio. Euro. - Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) lag mit 64,0 Mio. Euro um 14,7 % unter dem Vorjahreswert. - Das Betriebsergebnis (EBIT) ging im Vorjahresvergleich um 22,6 % auf 34,0 Mio. Euro zurück. - Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter verringerte sich um 40,8 % auf 9,7 Mio. Euro, da die Belastungen aus der laufenden Terminal-Reorganisation eine Gesellschaft im Alleinbesitz der HHLA und damit nicht die Ergebnisanteile der Minderheits­gesellschafter betrifft. Der Umsatz im börsennotierten Teilkonzern Hafenlogistik, dem Kerngeschäft der HHLA, lag im Zeitraum Januar bis März 2012 mit 280,2 Mio. Euro um 1,2 % unter dem entsprechenden Vorjahres-niveau. Das Betriebsergebnis (EBIT) des Teilkonzerns ging um 22,6 % auf 31,5 Mio. Euro zurück. Der Teilkonzern Hafenlogistik hat damit 98 % des Konzernumsatzes und 93 % des Konzern-EBIT erwirtschaftet. Kennzahlen HHLA Konzern^ in Mio. EUR 1-3 | 1-3 | Verände2012 2011 Umsatzerlöse 286,8 289,8 - 1,0 % EBITDA 64,0 75,0 - 14,7 % EBIT 34,0 44,0 - 22,6 % EBIT-Marge in % 11,9 15,2 - 3,3 PP Ergebnis nach Steuern 19,1 25,1 - 24,0 % Ergebnis nach Steuern und nach 9,7 16,4 - 40,8 % Anteilen anderer Gesellschafter Containerumschlag in Tsd. TEU 1.731 1.654 4,7 % Containertransport in Tsd. TEU 454 454 0,0 % 31.03.2 31.03.2 Veränder ung 012 011 Eigenkapitalquote in % 35,8 35,6 0,2 PP Mitarbeiter 4.775 4.707 1,4 %

Hafen Hamburg bleibt Branchenprimus im Güterumschlag

03.04.2012, 16:42 Uhr | dapd
Hamburg ist Deutschlands umschlagstärkster Hafen. Mit einem Nettoumschlag von 114,4 Millionen Tonnen Gütern lag Hamburg 2011 vor Bremerhaven (55,8 Millionen Tonnen) und Wilhelmshaven (24,4 Millionen Tonnen), wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Auf Platz vier folgte Rostock mit 18,08 Millionen Tonnen Gütern, der damit trotz Umschlagrückgangs von sieben Prozent stärkster deutscher Ostseehafen vor Lübeck blieb. Hamburg hatte gegenüber 2010 seine Umschlagzahlen noch einmal um 9,4 Prozent verbessern können, Bremerhaven sogar um 21,6 Prozent. Wilhelmshaven büßte im Jahresvergleich 1,4 Prozent Umschlag ein. Beim Nettoumschlag wird das reine Umschlaggut gezählt, ohne das Gewicht der Transportmittel wie Container oder Lkw. In ihren eigenen Statistiken geben die Häfen den Bruttoumschlag an.

Hamburger Hafen-Chef: Qualität wird Wettbewerb entscheiden

03. April 2012 | 08:44 Uhr

Bonz: Qualität wird entlohnt. Foto: Patrick Lux/Archiv

Hamburg (dpa/lno) - Im Wettbewerb der großen Häfen wird künftig die Qualität der logistischen Leistung immer stärker den Wettbewerb entscheiden. Das sagte Gunther Bonz, der Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg (UVHH), am Montagabend vor dem «Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten». Neben der Entwicklung immer größerer Schiffe sei die Nachfrage nach Qualität der zweite große Trend für die Hafenwirtschaft. «Die internationale Arbeitsteilung wird dazu führen, dass die Läger der Wirtschaft auf die Schiffe verlagert werden», sagte Bonz. «Und dann ist die Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Sicherheit des Transports und des Umschlags entscheidend.» Die Kapazitäten seien hingegen überall ausreichend. Gegenwärtig würden die Container-Umschlagkapazitäten an den großen Häfen in Nordwesteuropa von 60 auf 100 Millionen Standardcontainer (TEU) jährlich aufgebaut - genug, um viele Jahre Wachstum aufzunehmen. Der Hamburger Hafen habe den Konkurrenzdruck durch zusätzliche Umschlagkapazitäten in Rotterdam und Wilhelmshaven nicht zu fürchten, die vor allem um die Ladung für das Ruhrgebiet konkurrieren würden. Zudem habe auch Rotterdam Schwierigkeiten mit dem Transport der Container aus dem Hafen ins Hinterland. Das sei auch für den Hamburger Hafen das Nadelöhr: Würden Straßen und Schienen nicht ausgebaut, drohe in wenigen Jahren der Verkehrsinfarkt. Norddeutsche Rundschau

HHLA steigert Umsatz und Ergebnis

 

 
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1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne