Achte Nationale Maritime Konferenz Kiel

6. April 2013, 10:30

Kanzlerin eröffnet in Kiel Nationale Maritime Konferenz

  Für die Exportnation Deutschland hat die maritime Wirtschaft zentrale Bedeutung. Auf einer Konferenz in Kiel wollen Vertreter von Politik und Wirtschaft über die Sicherung der Handelswege, die deutschen Seehäfen, den Schiffbau und die Offshore-Windenergie beraten. Merkel Steinbrück           Kiel (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet am Montag in Kiel die 8. Nationale Maritime Konferenz. Rund 800 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft werden erwartet - unter ihnen die Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Das Themenspektrum der zweitägigen, zum Teil nicht öffentlichen Konferenz umfasst alle Aspekte der maritimen Wirtschaft. Am Ende sollen «konkrete Handlungsempfehlungen» stehen. Die Konferenz fällt in eine Zeit, in der die Schifffahrt durch eine Dauerkrise steuert, der Aufbau von Windparks in der Nordsee unter starkem Gegenwind leidet und der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur unter chronischer Unterfinanzierung. Vor dem Hintergrund brachten sich Politik, Branchenverbände und Gewerkschaften schon vor der Tagung mit Forderungen nach einer maritimen Strategie des Bundes und mehr Geld aus Berlin in Stellung.copyright greenpeace magazin Schleuse-Brunsbuettel-45 In sieben Workshops geht es um die Krise im Schiffbau, die existenzbedrohenden Überkapazitäten der Reeder und die Situation der deutschen Seehäfen, die - wie die Industrie- und Handelskammern - eine bessere Verkehrsanbindung ans Hinterland fordern. Die Sicherung der Handelswege auf den Meeren, die Rohstoffgewinnung aus der Tiefsee, der Klima- und Umweltschutz im Seeverkehr sowie der Ausbau der Offshore-Windenergie vor deutschen Küsten sind weitere Themen. Schleswig-Holstein und Hamburg wollen den Ausbau des seit Jahrzehnten sanierungsbedürftigen Nord-Ostsee-Kanals zu einem Schwerpunkt machen, um die für die gesamte deutsche Wirtschaft wichtige Wasserstraße wieder in guten Zustand zu bringen. Direkt vor Konferenzbeginn haben mehrere DGB-Gewerkschaften in Kiel zu einem Demonstrationszug aufgerufen. Die IG Metall Küste fordert von Merkel ein deutliches Signal für die Arbeitsplätze und die maritime Wirtschaft in Norddeutschland. Laut IG Metall spitzt sich die Lage dramatisch zu - mit Entlassungen, Insolvenzen, und Kurzarbeit auf Werften. Zuletzt hatten Nationale Maritime Wirtschaftskonferenzen 2011 in Wilhelmshaven und zuvor 2009 in Rostock stattgefunden. Kritiker monieren, dass die Empfehlungen der Konferenzen nur unzureichend umgesetzt worden seien.

Home / Regionales / Nord / Schleswig-Holstein /

http://www.mz-web.de/newsticker/dpa-nachrichtenueberblick-wirtschaft,20864654,22283890,view,asTicker.htmlhttp://www.mz-web.de/newsticker/dpa-nachrichtenueberblick-wirtschaft,20864654,22283890,view,asTicker.html

Copyright mz-web dpa bitte den Rest des Artikels in o.g link lesen Werften und IG Metall fordern mehr Unterstützung von BundesregierungKiel (dpa) - Zur Bewältigung der schwersten Schiffsbaukrise in der Nachkriegszeit fordern Werften und IG Metall mehr Unterstützung von der Bundesregierung. «Die Lage spitzt sich dramatisch zu», sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, am Donnerstag in Kiel wenige Tage vor Beginn der 8. Nationalen Maritimen Konferenz. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird das zweitägige Treffen mit mehr als 800 Teilnehmern am Montag in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt eröffnen. Dort soll auch die Lage der deutschen Werften ein Thema sein

Achte Nationale Maritime Konferenz

Beginn: 8.4.2013 Ende: 9.4.2013
Ort:Kiel
Die Maritime Wirtschaft ist ein wichtiges Politikfeld des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Ziel ist es, den maritimen Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb zu stärken. Dabei hat sich die seit 2000 regelmäßig stattfindende Nationale Maritime Konferenz zu einem bewährten maritimen Dialogforum entwickelt. Im Namen von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel laden das BMWi, das Land Schleswig-Holstein und die Landeshauptstadt Kiel zur Achten Nationalen Maritimen Konferenz am 8. und 9. April 2013 in der Sparkassen-Arena-Kiel in Kiel ein. Vertreter aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, den Gewerkschaften, der Politik und Verwaltung aus Bund und Ländern treffen sich, um über die Herausforderungen und Wege zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der maritimen Wirtschaft in Deutschland zu debattieren. In sieben Workshops sollen konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet werden:
  • Schiffbauindustrie,
  • Hafenwirtschaft und Logistik,
  • Seeschifffahrt,
  • Meerestechnik,
  • Offshore-Windenergie,
  • Klima und Umweltschutz im Seeverkehr sowie
  • Maritime Sicherheit.
Zeit: Montag, 8. April 2013 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr (19:00 Uhr Beginn des Empfangs) Dienstag, 9. April 2013 9:00 Uhr bis 15:15 Uhr Ort: Sparkassen-Arena-Kiel Europaplatz 1 24103 Kiel Den genauen Ablauf der Konferenz sowie alle geladenen Gäste finden sie im Veranstaltungsprogramm (PDF: 1, 45 MB).

weitere Informationen zum Thema

Nationale Maritime Konferenz

Informationen, Publikationen und alle Dokumentationen zu den Konferenzen von 2000 bis 2011 finden Sie online. Außerdem können Sie die Einzelvorträge der Siebten Nationalen Maritimen Konferenz einsehen. mehr

Branchenportrait

    Copyright Kieler Nachrichten Zum Branchenportrait Maritime Wirtschaft

Schleswig-Holstein: Achte Nationale Maritime Konferenz

 Copyright agitano
 http://www.agitano.com/schleswig-holstein-achte-nationale-maritime-konferenz/52278
Schleswig-Holstein setzt auf die maritime Wirtschaft. Das Land will sich bis zum Jahr 2015 zu einer „Europäischen Maritimen Modellregion“ entwickeln. Die Landesregierung hat die Bedeutung des maritimen Sektors frühzeitig erkannt und mit der im Jahr 2004 gegründeten Landesinitiative „Zukunft Meer“ die maritime Wissenschaft und Wirtschaft als zentrales Politikfeld definiert. Maritimer Höhepunkt in Schleswig-Holstein wird im Jahr 2013 die 8. Nationale Maritime Konferenz sein. Die Nationale Maritime Konferenz ist ein Dialogforum der Bundesregierung, das das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit den norddeutschen Küstenländern und den Städten, in denen die Konferenz stattfindet, seit dem Jahr 2000 in regelmäßigen Abständen veranstaltet. Copyright Wolfgang Podding Thunfisch1967 youtube MatthiasBoersche CSCL Mars

Achte Nationale Maritime Konferenz

Im Namen von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel laden das Bundeswirtschaftsministerium, das Land Schleswig-Holstein und die Landeshauptstadt Kiel zur Achten Nationalen Maritimen Konferenz am 8. und 9. April 2013 in der Sparkassen-Arena in Kiel ein. Merkel Steinbrück             Vertreter aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, der Gewerkschaften, der Politik und Verwaltung aus Bund und Ländern werden Herausforderungen für die maritime Wirtschaft und ihre Zukunft erörtern. In sieben Workshops sollen konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet werden:
  • Schiffbauindustrie
  • Hafenwirtschaft und Logistik
  • Seeschifffahrt
  • Meerestechnik
  • Offshore-Windenergie
  • Klima- und Umweltschutz im Seeverkehr
  • Maritime Sicherheit
  • VSM präsentiert Ergebnisse im Vorfeld der Maritimen Konferenz

    Neue Studie zur Lage im Schiffbau

    Donnerstag, 04. April 2013
    Hoffnungsträger und Zukunftsgarant für die Werften bleibt die Offshore-Windkraft. Foto: Nordic Yards

    Hoffnungsträger und Zukunftsgarant für die Werften bleibt die Offshore-Windkraft. Foto: Nordic Yards

    Maritime Konferenz: Dramatische Lage fordert entschlossenes Handeln der Regierung

    Windkraftbauschiff http://www.maritimheute.de/maritime-konferenz-dramatische-lage-fordert-entschlossenes-handeln-der-regierung/ Copyright maritim heute  Bite den Res des Artikels in o.g.link lesen.
    Die IG Metall Küste hat Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, ein deutliches Signal für die Arbeitsplätze und Standorte der maritimen Wirtschaft in Norddeutschland zu setzen.Auf der Achten Nationalen Maritimen Konferenz in Kiel (8. und 9. April) wird sich zeigen, ob die Kanzlerin und ihre Regierung zur Küste stehen“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste am Donnerstag auf der Landespressekonferenz in Kiel. “Die Lage spitzt sich dramatisch zu: Angesichts von Entlassungen, Insolvenzen und Kurzarbeit auf Werften und in der Windkraftindustrie muss die Bundesregierung entschlossen handeln.” Die IG Metall Küste fordert eine Beschleunigung der Energiewende: “Fukushima ist bei der Bundesregierung offenbar in Vergessenheit geraten. Anders ist nicht zu erklären, dass es auch zwei Jahre nach der Katastrophe in Japan noch immer keinen Umsetzungs- und Masterplan für die Energiewende in Deutschland gibt. Wir brauchen einen Mix aus erneuerbaren Energien. Ein wichtiger Bestandteil davon ist die Offshore-Windenergie, die die Grundlastversorgung sichert“, so Geiken. “Die Beschäftigten in den Betrieben erwarten konkrete Hilfen: Mit arbeitsmarktpolitischen Instrumenten wie der Kurzabeit müssen die Beschäftigten und damit das Know-How in den Betrieben gehalten werden.” Zum Auftakt der Maritimen Konferenz am Montag, 8. April, wird es eine Demonstration und Kundgebung mit mehreren hundert Teilnehmern geben, zu der IG Metall Küste, DGB Nord und ver.di Kiel-Plön gemeinsam aufrufen. “Wir machen Druck für die maritime Industrie und die Arbeits- und Ausbildungsplätze an der Küste“, so Geiken. Beginn der Demonstration ist um 10.30 Uhr auf dem Wilhelmplatz. Ziel ist die Sparkassen-Arena-Kiel, wo die Maritime Konferenz stattfindet. Auf der Kundgebung sprechen ab ca. 11 Uhr IG-Metall-Bezirksleiter Geiken, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig, Kiels Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke, der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Hans-Joachim Otto, sowie weitere Gewerkschafter und Betriebsräte.
    Harald Fassmer, Vorsitzer des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik (VSM), zeichnete gestern in Hamburg ein schonungsloses Bild der deutschen Schiffbau-Industrie. Der VSM hatte gemeinsam mit den fünf norddeutschen Küstenländern eine Schiffbaustudie beim internationalen Consulting- und Wirtschaftsprüfungs-Unternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) in Auftrag gegeben, die jetzt vorliegt – rechtzeitig zur Maritimen Konferenz, die am Montag und Dienstag kommender Woche in Kiel ausgerichtet wird.
  • IHK Nord fordert bessere Rahmenbedingungen

    „Gesamtstrategie“ für die maritime Wirtschaft

    Donnerstag, 04. April 2013Nach den Seehäfen (THB 3. April 2013) und den Reedern fordert nun auch die IHK Nord als Zusammenschluss von 13 Industrie- und Handelskammern die Bundesregierung auf, die maritime Wirtschaft zu stärken. Die IHK Nord spricht sich in einem gestern veröffentlichten Positionspapier für eine Gesamtstrategie für Wachstum und Beschäftigung aus. mm Mehr: THB Täglicher Hafenbericht
  • EHA Copyright THB
Weitere Informationen zur 8. Nationalen Maritimen Konferenz finden sie unter auf der Homepage des Bundeswirtschaftsministeriums. Schleuse-Brunsbuettel-45

Werbung Ausbau NOK NOK21.de

MathiasSteinReinbeck34  

BMWi im Überblick

http://www.pressebox.de/inaktiv/ihk-industrie-und-handelskammer-fuer-ostfriesland-und-papenburg/Bundesregierung-soll-maritime-Wirtschaft-staerken/boxid/585282
  • Pressemitteilung BoxID 585282

Bundesregierung soll maritime Wirtschaft stärken

IHK Nord fordert Gesamtstrategie für Wachstum und Beschäftigung

(PresseBox) (Emden, ) Die IHK Nord, der Zusammenschluss von 13 norddeutschen Industrie- und Handelskammern, hat die Bundesregierung aufgefordert, die maritime Wirtschaft im Zuge einer Gesamtstrategie für Wachstum und Beschäftigung zu stärken und die politischen Rahmenbedingungen zu verbessern. Im Vorfeld der 8. Nationalen Maritimen Konferenz am 8. und 9. April in Kiel verlangen die IHKs in einem Positionspapier außerdem zusätzliche Investitionen in die Verkehrsanbindungen der deutschen Seehäfen an das Hinterland sowie eine schnelle Modernisierung des Nord-Ostsee-Kanals.
Impressionen vom Innovationspreis IT 2013
Fritz Horst Melsheimer, Vorsitzender der IHK Nord und Präses der Handelskammer Hamburg, sagte: "Die maritime Wirtschaft ist von herausragender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als Technologie-, Produktions- und Logistikstandort." Etwa 25 Prozent des Außenhandels wickelt Deutschland über seine Seehäfen ab. Wichtige Rohstoffe für die großen Schlüsselindustrien werden fast ausschließlich über Wasserwege beschafft. "Die maritime Wirtschaft ist eine Hochtechnologiebranche. Mit rund 400.000 Arbeitsplätzen und einem jährlichen Umsatz von mehr als 54 Milliarden Euro zählt sie zu den wichtigsten und innovativsten Wirtschaftszweigen in Deutschland", so Melsheimer. Mit Blick auf die norddeutschen Verkehrsprojekte fordert der IHK Nord-Vorsitzende, einen Schwerpunkt "Seehafenhinterlandanbindungen" im nächsten Bundesverkehrswegeplan zu verankern. Ausbauvorhaben, für die bereits Baurecht vorliegt, sollten zügig umgesetzt werden. Dies gelte derzeit besonders für die Maßnahmen am Nord-Ostsee-Kanal. Melsheimer betonte, dass die Seehäfen auch für die Energiewende von nationaler Bedeutung seien. Dies müsse sich auch bei der Fortschreibung des "Nationalen Hafenkonzeptes" widerspiegeln. Die IHK Nord verlangt in ihrem Positionspapier, das nationale Schiffbau-Zukunftskonzept "LeaderSHIP Deutschland" weiterzuführen und umzusetzen. Zudem müssten die Schifffahrtsbeihilfen des Bundes in Höhe von rund 58 Millionen Euro verstetigt und die Tonnagesteuer beibehalten werden. Melsheimer forderte die Bundesregierung auf, den "Nationalen Masterplan Maritime Technologien" zur nachhaltigen Nutzung der Meere zu verwirklichen. Bei Umwelt- und Klimaschutzauflagen sei hingegen mehr Augenmaß nötig. Der IHK Nord-Vorsitzende hob hervor, dass gerade die Schifffahrt gemessen am spezifischen Energieeinsatz bereits heute der effektivste Verkehrsträger sei. Das gesamte Positionspapier der IHK Nord zur Nationalen Maritimen Konferenz finden Sie im Anhang zu dieser Pressemitteilung sowie als Download auf der Homepage der IHK Nord unter www.ihk-nord.de. Die IHK Nord ist ein Zusammenschluss 13 norddeutscher Industrie- und Handelskammern aus Nie-dersachsen, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Sie vertreten knapp 700.000 Unternehmen in Norddeutschland und stützen sich auf rund 20.000 ehrenamtlich engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer. Arbeitsschwerpunkte sind die Hafenwirtschaft, die maritime Technologie, die Verkehrsinfrastruktur, die Tourismuswirtschaft und die Industrie. www.ihk-nord.de

http://www.pressebox.de/inaktiv/ihk-industrie-und-handelskammer-fuer-ostfriesland-und-papenburg/Bundesregierung-soll-maritime-Wirtschaft-staerken/boxid/585282

Copyright Pressebox IHK

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Nord-Ostsee-Kanal

Häfen drängen auf Sanierungskonzept

Von Deutsche Presse-Agentur dpa |
Die deutsche Hafenwirtschaft verlangt mehr Bundesmittel für den Ausbau der Verkehrswege in Norddeutschland. Vor der 8. Nationalen Maritimen Konferenz in Kiel verlangt Verbandsgeschäftsführer Heitmann auch ein Konzept für die Sanierung des Nord-Ostsee-Kanals.
Die deutsche Hafenwirtschaft fordert vor der Maritimen Konferenz in Kiel ein Konzept zur Sanierung des Nord-Ostsee-Kanals.
© Paesler (Archiv) Copyright Kieler Nachrichten danke
Kiel. Die deutschen Seehäfen fordern vom Bund mehr Geld für die Verkehrsinfrastruktur in Norddeutschland. «Von der 8. Nationalen Maritimen Konferenz erwarten wir ein eindeutiges mit finanziellen Mitteln untermauertes Bekenntnis der Bundesregierung zum Ausbau der seewärtigen Zufahrten und Hinterlandanbindungen der deutschen Seehäfen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), Klaus Heitmann. Politische Absichtserklärungen, Verkehrsanbindungen der Häfen prioritär auszubauen, müssten stärker als bisher in die Tat umgesetzt werden. Am 8. und 9. April kommt die maritime Wirtschaft in Kiel mit Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen sowie Experten aus Wissenschaft und Forschung zusammen. Insgesamt 830 Teilnehmer werden zu sieben Workshops erwartet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will auf der Konferenz eine Grundsatzrede zur Entwicklung und den Zukunftsaussichten der maritimen Wirtschaft hierzulande halten. Eines der zentralen Themen wird in Kiel auch der marode Zustand des Nord-Ostsee-Kanals sein. Im März konnte dieser wegen defekter Schleusen in Brunsbüttel gut eine Woche lang nicht von großen Schiffen befahren werden. Die deutschen Seehafenbetriebe erwarteten deshalb von der Bundesregierung ein «schlüssiges Konzept mit Zeitplan zur Sicherung der Funktions- und Leistungsfähigkeit des Kanals», sagte Heitmann. Auch die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg dringen auf die überfällige Sanierung und den zügigen Ausbau des Kanals. Die deutsche Seehafenwirtschaft geht weiterhin von einem deutlichen Wachstum des Güterumschlags in den deutschen Nord- und Ostseehäfen aus. «Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Norddeutschland wird daher immer dringender», sagte Heitmann. Die Kapazitäten der Hinterlandanbindungen reichten nicht aus, die Wachstumschancen der hiesigen Häfen zu nutzen. Als Beispiel für notwendige Maßnahmen nannte er den Ausbau der Eisenbahnknoten Hamburg, Bremen und Hannover sowie die Y-Trasse.Außerdem erwartet der ZDS, dass sich der Bund an der Finanzierung der Hafeninfrastruktur zum Ausbau der Offshore-Windenergie beteiligt. Die Energiewende sei eine nationale Aufgabe und werde ohne die Offshore-Windenergie nicht gelingen, warnte Heitmann. Ein gemeinsames Gesprächsforum der zuständigen Bundesministerien, norddeutschen Länder und Seehafenwirtschaft soll seinen Angaben zufolge in Kiel eingerichtet werden.
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Täglicher Hafenbericht Hamburg, Schifffahrt News, Hamburger Hafen thb Neues, Der Kanal, Entwicklung Containerschifffahrt von 2006 - 2016, Bauwesen WSA Brunsbüttel, Schifffahrt, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne