Schulterschluss für den Nord-Ostsee-Kanal Kiel

FrankBehlingVielBetrieb NOK87 Schleswig-Holstein und Hamburg wollen die überfällige Sanierung und den zügigen Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) zu einem zentralen Thema der Nationalen Maritimen Konferenz am 8. und 9. April in Kiel machen. „Es geht um den Ruf Deutschlands als Wirtschaftsstandort“, betonten der Kieler Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) und sein Hamburger Amtskollege Frank Horch (parteilos) in Kiel. Der NOK habe für die deutsche Wirtschaft insgesamt große Bedeutung. Notwendig sei ein klarer Investitionsfahrplan für den Kanal. Die bisher vom Bund angekündigten Maßnahmen seien völlig unzureichend.Copyright Bild  Frank Behling danke

rotz Wirtschaftswachstum

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Rückläufiger Umschlagin Nordost-Häfen

Freitag, 29. März 2013
In den Häfen Mecklenburg-Vorpommerns sind im vergangenen Jahr trotz eines Wirtschaftswachstums von 1,9 Prozent weniger Güter umgeschlagen worden als... » mehr
Freitag, 29. März 2013
In den Häfen Mecklenburg-Vorpommerns sind im vergangenen Jahr trotz eines Wirtschaftswachstums von 1,9 Prozent weniger Güter umgeschlagen worden als... » mehr
http://www.shz.de/abo.html  Eine tolle Zeitung sehr zu empfehlen http://www.nok21.de/2013/03/28/5-bericht-des-bmvbs-zur-reform-der-wsv/ http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3904968/2013-03-28-bwvi-nord-ostsee-kanal.html Pressemitteilung Olaf Scholz Hamburg.de German Transport Minister Ramsauer speaks during interview with Reuters in Berlin Zur maritimen Konferenz mit 830 Teilnehmern kommen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie die Bundesminister Peter Ramsauer (Verkehr/CSU), Peter Altmaier (Umwelt/CDU) und Philipp Rösler (Wirtschaft/FDP). Merkel Steinbrück
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„Wir erwarten eine klare Aussage zur Zukunft des Nord-Ostsee-Kanals – nicht mehr und nicht weniger“, sagte Meyer. Im Bundeshaushalt sei in den nächsten Jahren ein Sonderetat von jährlich 100 Millionen Euro für Investitionen erforderlich.
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Der Norden kämpft für seinen Kanal
Der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals wird zu einem zentralen Thema der Nationalen Maritimen Konferenz in Kiel
Kiel
Copyright Wolfgang Podding Thunfisch 1967 Ganz Deutschland wird nach Kiel schauen, wenn sich dort am 8. April alles trifft, was in Politik, Verwaltung und maritimer Wirtschaft Rang und Namen hat. Mit von der Partie wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)sein – mit gleich drei Ministern im Schlepptau: Umweltminister Peter Altmaier (CDU), Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und den in Norddeutschland so umstrittenen Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). Rund 830 Teilnehmer wollen auf der Nationalen Maritimen Konferenz in Kiel Themen wie den Umweltschutz und die Werften- und Schifffahrtskrise beraten – im Mittelpunkt des Interesses wird jedoch der künftige Umgang der Bundesregierung mit dem maroden Nord-Ostsee-Kanal sein. indexCAAM1GSC Hier kann Merkel zeigen, ob sie tatsächlich „mit dem Rücken zur Küste regiert“, wie Kiels Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) kürzlich mutmaßte. Im Vorfeld der wichtigen Konferenz – die übrigens fast nahtlos übergeht in die Verkehrsministerkonferenz vom 10. bis 11. April in Flensburg – haben am Donnerstag in Kiel Meyer und der Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) geschworen, mit einer Stimme die Interessen des Nordens zu vertreten. Was kürzlich zwischen Regierung und Opposition im Landtag wegen kleinlicher parteipolitischer Wichtigtuerei nicht funktioniert, wurde nun auf der Ebene Kiel-Hamburg besiegelt: Gemeinsam traten die beiden Küstenländer dem Verein „ Initiative Kiel-Canal“ bei. Sie war Ende 2012 von Lotsen, Maklern und Reedern sowie der Industrie und Handelskammer Schleswig-Holstein (IHK) gegründet worden. Inzwischen gehören dem Bündnis auch die Handelskammer Hamburg und die Häfen Kiel, Hamburg und Brunsbüttel an. Ziel ist es, auf Bundesebene deutlich zu machen, dass der NOK für den Industriestandort Deutschland unverzichtbar ist und der Investitionsstau von 1,3 Milliarden Euro schleunigst behoben werden muss. Dabei betonten sowohl Horch und Meyer als auch Vereinsgründer Jens Broder Knudsen, dass die vom Berliner Verkehrsministerium angedeutete zeitliche Abfolge – erst die Schleuse in Brunsbüttel und anschließend – also ab 2021 – die Kanalbegradigung und die Schleusensanierung in Kiel-Holtenau, nicht akzeptabel ist. „Wir brauchen nicht nur ein gezieltes Management, damit wir die Jahre bis zur Fertigstellung der neuen Schleuse in Brunsbüttel überstehen, sondern auch schleunigst den Ausbau der NOK-Oststrecke“, sagte Horch, der mehrfach betonte, der Kanal sei Teil der Hamburger Hafenstrategie. Oststrecke35 Schon jetzt beträgt laut Horch die Durchfahrtszeit für große Schiffe deutlich mehr als die üblichen sieben Stunden, weil vor engen Kurven, die keinen Gegenverkehr mehr zulassen, erhebliche Wartezeiten in den Weichen entstehen. „Das ist nicht mehr zeitgemäß, die Schiffe brauchen dadurch teilweise zehn Stunden. Das ist viel zu lang“, so Horch. horch89-300x220 Er habe auch deshalb ein gesteigertes Interesse an der Funktionsfähigkeit des NOK, weil wöchentlich rund 125 Feederschiffe Container von Hamburg via Kanal gen Osten transportieren. Dass zusätzlich zu den Problemen mit der Elbvertiefung und der schwächelnden Weltkonjunktur – „ die Lage ist nicht mehr so komfortabel, und die Schifffahrtskrise wird noch zwei Jahr andauern“ – jetzt auch der Kanal Probleme bereitet, sei mehr als misslich, so Horch. Oststrecke37 IHK-Geschäftsführer Jörn Biel erinnerte daran, seine Institution habe schon seit 20 Jahren vor dem Kanalkollaps gewarnt. Wohl auch, weil die Mängel nicht sichtbar sind – „dummerweise liegen alle Schäden unter Wasser“ – , und weil der Kanal in Berlin keine Lobby hat, sei zu spät reagiert worden. Kaiser Wilhelm II. habe die künstliche Wasserstraße vor 100 Jahren samt Schleusen in sieben Jahren erbaut – daran sollten sich die Verantwortlichen messen. Allein, denen fehlt laut Meyer das Personal. Durch die ständigen Reformen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sind Planer und Ingenieure in der Behörde inzwischen Mangelware. Untergehen wird das Thema Kanalsanierung auf der maritimen Konferenz mit seinen Workshops auf keinen Fall, versicherten Horch und Meyer. Stand dieses Tête-à-Tête bislang im Verdacht, nur eine Quasselbude zu sein, bei der kaum etwas Substanzielles herauskommt, so will man dieses Mal Dampf machen. Wohl wissend, dass die entscheidenden Weichen nicht auf der Konferenz in Kiel, sondern im Berliner Kabinett und im Bundestag gestellt werden, hängte Horch die Messlatte für den künftigen Investitionsplan schon mal höher: „Der Lackmustest für die Politik wird der Haushalt 2014 sein, in dem ein Sonderprogramm von 100 Millionen Euro pro Jahr zur Sanierung des NOK stehen muss“.
Margret Kiosz  Norddeutsche Rundschau  Copyright
Bmrk.Btr.HP /blog: Ich bin total begeistert,, war dieser Zusammenschluss N-Länder das Ziel meines Blogs ( Vor 2 Jahren während des SH Wahlkampfes habe ich Torsten ( Herrn Albig ) unseren MP mit Herr Horch  WiSen. Hamburg in Elmshorn getroffen und den beiden Herren, eben diese Sache nahegelegt , vorgeschlagen, ( in der Politik muss man eben Geduld haben so etwas zu erreichen ),wenn jetzt noch NRW mitspielt, gewinnen wir von der SPD die Bundestagswahl auch spielend.
http://www.nordic-market.de/news/8060/nord-ostsee-kanal_zukunft_sichern_-_hamburg_tritt_der__initiative_kiel-canal_bei.htm Copyright Nordic Market bitte den Rest des Artikels in o.g. link lesen
Nord-Ostsee-Kanal: Zukunft sichern - Hamburg tritt der „ Initiative Kiel-Canal bei
Freitag, der 29.März 2013
Nord-Ostsee-Kanal: Zukunft sichern - Hamburg tritt der „ Initiative Kiel-Canal beiHamburg: Der Nord-Ostsee-Kanal (NOK) ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Senator Horch: „Ein großer Anteil der Feederverkehre zwischen dem Hamburger Hafen und der Ostsee gehen durch den NOK. Als wichtigste Drehscheibe für Verkehre in die und aus der Ostsee ist Hamburg auf einen leistungsfähigen und zuverlässigen NOK angewiesen.“trica70 Durch Behinderungen am NOK entsteht ein beträchtlicher volkswirtschaftlicher Schaden für die Reedereien und den Standort Deutschland. Reedereien müssen lange Wartezeiten in Kauf nehmen oder den 460 Kilometer längeren Weg rund um Skagen nehmen.Hamburg setzt sich für einen leistungsstarken NOK ein. Insbesondere die nachfolgend genannten Maßnahmen sind dringend erforderlich:
  • Bau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel,
  • indexCAAM1GSC
  • Grundinstandsetzung der beiden großen Schleusen in Brunsbüttel,
  • brunsbuettel5
  • Grundinstandsetzung der Schleusenanlage Kiel-Holtenau,
  • NOKEinfahrt SchlBrb6
  • Ersatzneubau der Lebensauer Hochbrücke,
  • Anpassung der NOK-Oststrecke,
  • Oststrecke35
  • Vertiefung des NOK.
  • Nord-Ostsee-Kanal45
              Senator Horch: „Hamburg hat im engen Schulterschluss mit Schleswig-Holstein dem Bund gegenüber immer wieder auf die Herstellung eines gesichert leistungsfähigen NOK gedrängt. Dies ist eines von vielen Beispielen für unsere gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ Als zusätzliches Zeichen des gemeinsamen wirtschaftlichen und politischen Interesses tritt Hamburg der „Initiative Kiel-Canal“ bei, um sich gemeinsam mit allen Beteiligten auch auf diesem Weg für eine Bereitstellung der erforderlichen Gelder und einen straffen Zeitplan für die Umsetzung der Maßnahmen einzusetzen. Senator Horch: „Die Initiative Kiel-Canal ist ein wichtiger Beitrag für die Zukunft des Nord-Ostsee-Kanals. Alle betroffenen Unternehmen und Institutionen sind aufgerufen, sich hier zu engagieren.“ Die „Initiative Kiel-Canal“ wurde im Dezember letzten Jahres von der Bundeslotsenkammer, der IHK Kiel, den Lotsenbrüderschaften NOK I und NOK II/Kiel/Lübeck/Flensburg, den Firmen Sartori & Berger und United Canal Agency GmbH und dem Verein der Kanalsteurer gegründet. Zweck des Vereins (i.Gr.) ist die Förderung des Erhalts und die Erhöhung der verkehrsinfrastrukturellen Leistungsfähigkeit des NOK und seiner Schleusen. Das Land Schleswig-Holstein, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie, Wirtschaftsminister Meyer, hat ebenfalls seinen Beitritt erklärt. (Pressemeldung vom 28.03.2012)  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne