“Bundesumweltminister Peter Altmaier ist mit seinen Plänen gescheitert.” EEG Reform

BSH widerspricht "Welt am Sonntag"

Offshore-Windräder keine Gefahr für Schifffahrt

Mittwoch, 27. März 2013

Eine ordnungsgemäß betriebene Baustelle eines Offshore-Windparks stellt nach Einschätzung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg keine Gefahr für die Schifffahrt dar. Die Behörde unterstreicht die Sicherheit der Anlagen und widerspricht einem Bericht der Zeitung "Welt am Sonntag". sm/dpa
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http://www.thb.info/news/single-view/id/offshore-windraeder-keine-gefahr-fuer-schifffahrt.html
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 http://www.maritimheute.de/wab-die-windbranche-bleibt-nach-dem-energiegipfel-verunsichert/

Nachrichten windpark1        
Windparks gefährden den Schiffsverkehr
Hamburg/Flensburg
Wissenschaftler sorgen sich um die Sicherheit der Schifffahrt in der Nordsee. Bis zu 7000 Windräder sollen in den nächsten 17 Jahren in deutsche Seegebiete gebaut werden. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg warnt: „Wenn irgendwo im Meer unfertige Bauwerke auftauchen, ist damit ein höheres Risikopotenzial verbunden“, sagte Christian Dahlke, Leiter des Referats Ordnung des Meeres im BSH. „Die Nordsee wächst zu. Die Schifffahrt muss mit immer weniger Platz zurechtkommen“, ergänzte Günter Schmidt. Er leitet das Institut für Nautik an der Fachhochschule Flensburg. Seine Forderung: An den Randgebieten der Windparks müssten einige Windräder weggenommen werden um Platz für Not-Ausweichmanöver zu schaffen. Erst im Februar war ein Versorgungsschiff in der Deutschen Bucht mit dem Fundament einer Windkraftanlage kollidiert.Norddeutsche Rundschau Windkraftbauschiff
epd

WAB: Die Windbranche bleibt nach dem Energiegipfel verunsichert

offshorewindkraft Die Windenergie-Agentur WAB zeigt sich enttäuscht über die heutigen Ergebnisse des Energiegipfels.     Nach Ansicht der WAB bleibt es weiterhin bei der Verunsicherung der Investoren. Damit drohe insbesondere bei der Offshore-Windenergie weiterhin die Fortsetzung des Auftragslochs. Die Pläne von Altmaier müssten nun vom Tisch, fordert die WAB. “Bundesumweltminister Peter Altmaier hat mit seinen Plänen im Februar die Branche verunsichert und was wir für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien brauchen ist Planungssicherheit!”, so Ronny Meyer, Geschäftsführer der WAB, “Und die haben wir heute wieder nicht bekommen.” Die Bundesregierung hatte heute nach dem Energiegipfel angekündigt, die bisherige Diskussion zur Änderung des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) weiterzuführen und im Mai erneut Maßnahmen zu veröffentlichen. „ Nach Angaben der WAB sind durch die Pläne der Bundesregierung bereits Investoren von Projekten abgesprungen; Projekte werden daher nicht gebaut. “Wir haben eine ganze Industrie mit zigtausenden Arbeitsplätzen von Planern, Projektierern bis zu Zulieferern, die Windprojekte bauen wollen, aber die Situation für die Investoren ist heute nicht besser geworden!“, so Meyer. Nach Angaben der WAB ist die Verunsicherung unter den Banken derzeit groß: So seien Bankkredite für Windprojekte nur mit höheren Zinsen und höheren Eigenkapitalanteilen zu haben. Die Banken zeigen sich aufgrund der aktuellen Diskussion eher zurückhaltend. “Wir brauchen die Investoren für die Energiewende und heute ist nicht viel klarer geworden, wo die Reise hingehen soll.”, so Meyer. Dadurch würden nach Ansicht der WAB weiterhin viele Projekte erst einmal nicht weiter entwickelt werden. “Bundesumweltminister Peter Altmaier ist mit seinen Plänen gescheitert. Die Pläne müssen jetzt vom Tisch. Was wir brauchen sind keine weiteren Schnellschüsse, sondern eine vernünftige EEG-Reform und vor allem ein neues Marktdesign.”, fordert Dr. Klaus Meier, Vorstandsvorsitzender der WAB. Die Bundesregierung und die Länder haben heute in Berlin über Ad-hoc-Veränderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verhandelt, um die aus Sicht der Bundesregierung hohen Kosten des Ausbaus erneuerbarer Energien einzudämmen. “Die Branche hat Vorschläge zu Einsparungen gemacht.”, so Meier, “Und die können wir auch in eine vernünftige EEG-Reform einbringen.” Die Windenergie-Agentur WAB ist das führende Unternehmensnetzwerk für Windenergie in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windenergiebranche in Deutschland. Dem Verein gehören mehr als 350 Unternehmen und Institute aus allen Bereichen der Windenergie-Industrie, der maritimen Industrie sowie der Forschung an.

Die deutschen Werften hätten sich insbesondere durch die Konzentration auf den Spezialschiffbau 2012 gut behaupten können. Produktion, Aufträge und Beschäftigung hätten sich überwiegend positiv entwickelt, berichtet die Regierung. gute Marktchancen für die deutschen Werften werden vor allem auch im Bereich der Offshore-Windenergie-Nutzung gesehen. allein die bis Ende September 2012 aquirierten Aufträge für den Bau von fünf Plattformen hätten ein Auftragsvolumen von nahezu 350 Millionen Euro.

 

http://www.maritimheute.de/studien-zu-perspektiven-der-offshore-windenergie-beauftragt/

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Studien zu Perspektiven der Offshore-Windenergie beauftragt

  Gemeinsam mit Verbänden und Unternehmen aus der Offshore-Windindustrie – darunter auch RWE Innogy – hat die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE zwei Studien in Auftrag gegeben, um eine belastbare Grundlage für die aktuelle Diskussion und für eine sinnvolle Anpassung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes zu schaffen. Beide Studien werden eng miteinander koordiniert. Die Ergebnisse sollen im Sommer 2013 präsentiert werden. Auf Grundlage fundierter Analysen werden daraus Handlungsempfehlungen für Industrie und Politik abgeleitet. Paul Coffey, Mitglied der Geschäftsführung von RWE Innogy: „Die Offshore-Windenergie ist eine wesentliche Säule der Energiewende. RWE Innogy trägt mit seinen Projekten maßgeblich zu dieser Entwicklung bei und will dies auch in Zukunft tun. Allerdings ist es notwendig, dass Kosten gesenkt werden und die Offshore-Windenergie mit anderen Energiequellen wettbewerbsfähig wird. Die nun beauftragten Studien werden eine fundierte Grundlage bilden, damit die Offshore-Windenergie in einem zukünftigen Fördersystem angemessen abgebildet werden kann.” Die erste Studie untersucht die Kostensenkungspotenziale der Offshore-Windenergie unter den gegebenen geographischen, regulatorischen und industriellen Rahmenbedingungen in Deutschland. Es wird systematisch analysiert, unter welchen Voraussetzungen sich die Stromentstehungskosten aus Offshore-Windenergie in den nächsten Jahren in welchem Umfang senken lassen. Offshore-Windparks: Baustellen auf See Die Investitionsbereitschaft schleswig-holsteinischen Unternehmen ist 2012 deutlich gestiegen und hat den Finanzierungsbedarf in die Höhe getrieben. Das bekam auch die Investitionsbank, die sich künftig IB.SH nennt, zu spüren. Sie stellte dem Mittelstand Kredite in Höhe von rund 800 Millionen Euro (Vorjahr 650 Millionen Euro) zur Verfügung. Hiervon wurden 354 Millionen Euro im Konsortialgeschäft mit Banken und Sparkassen vergeben. „Die Unternehmen haben in qualitatives, energieeinsparendes und nachhaltiges Wachstum investiert“, sagte der Vorstandschef Erk Westermann-Lammers gestern in Kiel. Als Erfolgsschlager haben sich dabei die neu eingeführten Mikrokredite bis maximal 15 000 Euro erwiesen. Höchst aktiv war die IB.SH 2012 erneut in der Immobilienförderung. Hier wurden knapp 650 (639) Millionen Euro vergeben, davon 431 Millionen Euro aus der sozialen und der allgemeinen Wohnraumförderung im Rahmen von KfW-Krediten, was laut Westermann-Lammers auch dem regionalen Handwerk zugute kommt. Hierbei hatten Projekte zur Energieeinsparung ähnlich hohe Bedeutung wie bei der Kommunalfinanzierung. Dort flossen insgesamt 471 Millionen Euro in energetische Verbesserungen öffentlicher Liegenschaften. Zudem wurden für den Ausbaus des Breitbandnetzes im Norden zinsgünstige Finanzierungen bereit gestellt. Im Bereich Arbeit und Bildung zahlt die IB.SH rund 13 Millionen Euro für das Meister-Bafög an 2350 Antragsteller. Das sei zwar angesichts von zwei Milliarden Euro Gesamtfördermitteln der Bank eine vergleichsweise kleine Summe, doch die Arbeitsmarktförderung sei wichtig, um den Fachkräftebedarf im Norden nachhaltig zu sichern. Die Bilanzsumme der IB.SH, die 521 Mitarbeiter ( davon 29 Azubis) beschäftigt, liege stabil bei 18 Milliarden Euro, so der Bankchef. Ein Jahresüberschuss von drei Millionen Euro wurde an den Eigentümer, das Land Schleswig-Holstein, ausgeschüttet.

Angesichts einer weiterhin hohen Investitionsneigung im Mittelstand und bevorstehender härterer Eigenkapitalregeln nach Basel III stellt sich die IB.SH auch für 2013 auf eine hohe Nachfrage nach Förderfinanzierung und Risikoteilung seitens der Hausbanken ein, erklärte Westermann-Lammers. Oberstes Ziel bleibe die regionale Kreditversorgung gemeinsam mit den Hausbanken. Er gehe davon aus, dass die Ausweitung der Windeignungsflächen erneut eine Sonderkonjunktur bei der Nachfrage nach Finanzierung auslösen werde.

kim  Norddeutsche Rundschau Copyright

http://www.cleanthinking.de/tennet-interimsanbindung-fur-offshore-windpark-deutsche-bucht-bereits-ende-2015/

Copyright cleanthinking.de Bitte den Rest des Artikel in o.g. link lesen Übersicht Netzanbindung Tennet Offshore-WindparksMit dem Drehstrom-Kabel wird der Windpark zunächst als Übergangslösung an die bereits von TenneT beauftragte Netzanbindung BorWin2 angeschlossen werden, um den erzeugten Strom bis zur Fertigstellung der ursprünglich für den Windpark vorgesehenen Netzanbindung BorWin4 an Land zu bringen.  

Offshore Wind

Weltweit erster Netzplan

Freitag, 22. Februar 2013Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) veröffentlicht heute den ersten Offshore-Netzplan für die deutsche Nordsee. Das berichtet der "THB Deutsche Schiffahrts-Zeitung" in seiner heutigen Freitagausgabe. Der "Bundesfachplan Offshore Nordsee" konkretisiert die Planung der Stromnetze. Er fasst die geplanten und genehmigten Windparks mit einer maximalen Küstenentfernung von 120 Kilometern zu 13 Clustern zusammen. Die weltweit erste systematische Stromnetzplanung im Offshore-Bereich legt Trassen oder Trassenkorridore für die Anbindungsleitungen der Windparks, Standorte für Konverterplattformen und Umspannanlagen fest. FBi Mehr: THB Täglicher Hafenbericht  
Umweltminister warnt: Energiewende kostet 1 000 000 000 000 Euro
Berlin
Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat seine Warnung vor Kosten von bis zu einer Billion Euro (1000 Milliarden) bei der Energiewende gestern erneut betont. „Ich will mit dieser Zahl die Notwendigkeit der Reform unterstreichen“, sagte Altmaier gestern. Bleibe es bei dem jetzigen Ausbautempo und den bestehenden Förderverpflichtungen von Wind- und Solarparks, könnten Kosten von 680 Milliarden Euro entstehen. Hinzu kämen Kosten für den Netzausbau und Reservekapazitäten als Ersatz für Atomkraftwerke. Daher sei eine umfassende Kostenreform unabdingbar. So ließen sich bis 2040 bis zu 300 Milliarden einsparen. Mit Blick auf den Widerstand der CSU, die nachträgliche Förderkürzungen bei bestehenden Solar- und Biogasanlagen ablehnt, sagte Altmaier, er sei bei den Maßnahmen flexibel. Am Ende müssen aber als erster Schritt 1,8 Milliarden Euro zusammenkommen, um im Rahmen seines Konzeptes für eine Strompreis-Sicherung das Einfrieren der Ökostrom-Umlage auf heutigem Niveau zu finanzieren. „Wenn man ein Preisschild wegnimmt, muss man ein anderes hinzutun“, sagte Altmaier. Die Opposition kritisierte die Aussagen scharf. „Der Bundesumweltminister ist ein großer Alarmist, der ständig mit Blaulicht durch Berlin fährt und vor steigenden Strompreisen warnt“, sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann. Die derzeitige Lage habe die Bundesregierung allein zu verantworten – erst habe sie zwei Jahre mit der Atomlaufzeitverlängerung zugebracht und dann eine 180-Grad-Wende vollzogen, die starke Nebenwirkungen mit sich bringe.
Umweltminister Altmaier – hier bei einem Besuch des Windparks Alpha Ventus in der Nordsee vor Borkum – befürchtet eine Kostenexplosion bei der Energiewende.
Foto: dpa
Die energieintensive Industrie warnte Altmaier eindringlich vor Mehrbelastungen bei der Förderung erneuerbarer Energien. Die geplanten Maßnahmen zur Begrenzung der Strompreise könnten am Ende „über Wohl und Wehe eines energieintensiven Unternehmens am Standort Deutschland entscheiden“, sagte Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie, in Berlin. Die Erneuerbare-Energien-Branche fürchtet bei einer Umsetzung der sogenannten Strompreisbremse einen massiven Markteinbruch bei Investitionen in regenerative Kraftwerke. Zudem werde dann der Klimaschutz ausgebremst.
sh:z Norddeutsche Rundschau

http://worldmaritimenews.com/archives/76850

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completion of construction of the wind turbine installation vessel, Windcarrier 2

Windcarrier 2 ‘Bold Tern’ Delivered (Norway)

Posted on Feb 18th, 2013 with tags , , , , , , .
Fred Olsen Windcarrier Takes Delivery of 'Bold Tern' from Lamprell Lamprell, a leading provider of diversified engineering and contracting services to the onshore and offshore oil & gas and renewables industry, announced the successful completion of construction of the wind turbine installation vessel, Windcarrier 2 “Bold Tern”. Having resolved all outstanding commercial issues, Lamprell has made delivery of the vessel to the client, Fred Olsen. Completion and delivery of the vessel, five months after the delivery of its sister vessel, the Windcarrier 1 “Brave Tern”, was marked with a ceremony at Lamprell’s Jebel Ali facility in the UAE on 19 January, attended by members of the Olsen family and senior executives from Fred Olsen and Lamprell. The vessel will depart to its operating location in the North Sea later this week. With this delivery, the Group has now completed a total of five new build offshore wind turbine installation vessels with a sixth vessel currently under construction. Aside from the two Fred Olsen vessels, three others were delivered to Seajacks with one more, the “Hydra”, under construction. Commenting on the delivery, Peter Whitbread, Chief Executive Officer, Lamprell, said: ”I am delighted to make delivery of the “Bold Tern” to her new owners Siemens installiert Prototyp von Vier-Megawatt-Offshore-Turbine

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/offshore-windparks-bundesamt-warnt-vor-halbfertigen-anlagen-a-875582.html

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Halbfertige Windräder bedrohen Nordsee-Schifffahrt

Offshore-Windparks: Baustellen auf See
Fotos
DPA/ EWE Energie

Der Bau von Offshore-Windparks in der Nordsee stockt, bisher sind nur gewaltige Fundamente für Windmühlen in den Meeresboden gerammt worden. Jetzt warnt eine Bundesbehörde: Durch die Stahlmasten droht die Gefahr einer Havarie - sie könnten Schiffe unter Umständen wie Dosenöffner aufschlitzen.

Berlin - Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie warnt vor der wachsenden Zahl halbfertiger Offshore-Windparks in der Nordsee. Die nur provisorisch gesicherten Baustellen auf hoher See bedeuteten eine konkrete Gefahr für den Schiffsverkehr, sagte der Leiter des Referats Ordnung des Meeres, Christian Dahlke, SPIEGEL ONLINE. "Mein Schreckensszenario ist, dass da mal ein Schiff reinkracht." Weil sich der Netzanschluss der Windparks auch im vergangenen Jahr immer weiter verzögerte, haben einzelne Betreiber bislang nur gewaltige Fundamente in den Meeresboden rammen lassen. Nach wie vor gibt es nur einen einzigen fertigen Windpark in der Nordsee: das vor zwei Jahren eröffnete Testfeld Alpha Ventus in der Deutschen Bucht.25 weitere Offshore-Projekte sind genehmigt, ihr Bau wird sich aber zum Teil noch um Jahre verzögern. Für sechs Windparks allerdings wurden bereits die turmhohen Fundamente errichtet. Referatsleiter Dahlke nennt sie "Möwenständer", weil die massiven Stahlstumpen zum Teil nur wenige Meter aus dem Wasser ragen und bisher keinen anderen Zweck erfüllen. Für Schiffe allerdings könnten sie - zumal im Winter - zu tödlichen Fallen werden.  

http://www.agitano.com/siemens-offshore-turbine/44734

Generator- und Rotoroptimierung erhöht jährliche Energieproduktion bis zu 15 Prozent: Siemens Energy hat im dänischen Österild den ersten Prototyp seiner neuen Vier-Megawatt-Windenergieanlage installiert. Die neue Windturbine SWT-4.0 ist eine Weiterentwicklung der SWT-3.6, der weltweit am häufigsten installierten Offshore-Windenergieanlage. Der Prototyp wird zunächst mit dem 120-Meter-Standardrotor der SWT-3.6 erprobt, um im nächsten Schritt mit einem 130-Meter-Rotor sowie 63 Meter langen Rotorblättern ausgestattet und umfassend getestet zu werden. Die neue SWT-4.0-130 wird voraussichtlich ab Frühjahr 2013 am Markt erhältlich sein. Siemens installiert Prototyp von Vier-Megawatt-Offshore-Turbine Das Foto zeigt den ersten Prototyp der neuen Vier-Megawatt-Windenergieanlage von Siemens in Østerild, Dänemark. Die neue Windturbine SWT-4.0 ist eine Weiterentwicklung der SWT-3.6, der weltweit am häufigsten installierten Offshore-Windenergieanlage. Bild: Siemens-Pressebild “Dank eines optimierten Generator- und Rotorkonzepts amortisiert sich die Vier-MW-Anlage für unsere Kunden noch schneller als die bewährte 3,6-MW-Windturbine. Wir erwarten, dass wir unsere führende Position auf den globalen Offshore-Windmärkten mit dem neuen Produkt weiter stärken werden”, sagte Henrik Stiesdal, Chief Technology Officer der Division Wind Power im Siemens-Sektor Energy. Die SWT-4.0-130 steigert die Leistung der Siemens-Turbine SWT-3.6, die als Offshore-Windturbine im Multimegawatt-Bereich auf dem Markt äußerst erfolgreich etabliert ist. Siemens hat bis heute fast 500 seiner 3,6-MW-Turbinen installiert und hat weitere 1200 im Auftragsbestand.

Schlüsseltechnologien der bewährten 3,6-MW-Anlage im Einsatz

Bei der neuen Siemens-Windturbine SWT-4.0-130 kommen sämtliche Schlüsseltechnologien der bewährten 3,6-MW-Anlage zum Einsatz. Maschinenhaus und Turm sind im Kern weiterentwickelte Varianten der 3,6-MW-Windturbine. Die Rotorblätter sind nach dem ebenfalls bewährten Siemens-Verfahren IntegralBlade in einem Guss und ohne Klebestellen gefertigt. Zu den neuen Technologien der SWT-4.0-130 gehört das Rotorblatt B63 mit einer Länge von 63 Metern. Aufgrund des aeroelastisch optimierten Blattprofils reduziert sich die auf die Rotorblätter einwirkende Last, wodurch die Windausbeute gesteigert wird. Die Serienproduktion der neuen Siemens-Windenergieanlage SWT-4.0-130 soll im Jahr 2015 aufgenommen werden.

Siemens erzielt 30 Milliarden Euro Umsatz mit Windenergieanlagen

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6 MW-Windturbinen für Großbritannien

30.07.2012
Die 75 m langen Rotorblätter aus Glasfaser werden aus einem Guss hergestellt (Foto: Siemens AG)
Siemens hat den Auftrag erhalten, insgesamt 300 Offshore-Windturbinen an Dong Energy A/S zu liefern. Die getriebelosen Anlagen der 6 MW-Klasse sind für Projekte in Großbritannien vorgesehen und sollen zwischen 2014 und 2017 installiert werden.
Dabei werden Rotorblätter mit einer Länge von 75 m zum Einsatz kommen. Der Durchmesser des gesamten Rotors beträgt 154 m und überstreicht rund 18 600 m². Mit rund 50 Prozent weniger Komponenten und einer geringeren Anzahl rotierender Teile soll nach Angaben von Siemens der Serviceaufwand reduziert werden. Dong Energy hat bereits angekündigt, bis Ende des Jahres zwei der neuen 6 MW-Siemens-Windturbinen im britischen Offshore-Windpark Gunfleet Sands zu installieren und zu testen. Die Anlagen sind für große Offshore-Projekte konzipiert, unter anderem auch für die so genannte „Round 3“ in Großbritannien. Bis 2020 sollen dort Offshore-Windkraftwerke mit einer Leistung von 18 GW entstehen, die rund 18 Prozent des britischen Strombedarfs decken könnten. Schiff unf Hafen

A)Herausforderungen der Offshore-Windenergie im Fokus

B) Siemens' Hoffnungswert auf hoher See     C) Erster Spatenstich für Offshore-Servicehafen auf Helgoland Siemens bekommt im dritten Quartal schwierigeres Marktumfeld zu spüren
Siemens bekommt im dritten Quartal schwierigeres Marktumfeld zu spüren “Die Abwärtsbewegung der Weltwirtschaft hat in den vergangenen Monaten zugenommen. Wir spüren eine zunehmende Investitionszurückhaltung bei unseren Kunden und einen stärkeren konjunkturellen Gegenwind, vor allem in den industriellen kurzzyklischen Geschäften. Deshalb liegt unser Augenmerk vor allem darauf, unsere Produktivität und Effizienz zu steigern. Angesichts des verschlechterten Umfelds ist es schwieriger geworden, unsere Prognose für das Geschäftsjahr zu erreichen.” Peter Löscher, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG Wesentliche Entwicklungen: Der Umsatz stieg im dritten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode um 10% auf 19,542 Mrd. €. Davon entfallen fünf Prozentpunkte auf positive Währungsumrechnungseffekte. Der Auftragseingang lag mit 17,770 Mrd. € um 23% unter dem Vorjahreswert, der einen 3,7 Milliarden-Euro-Auftrag für Züge in Deutschland und ein erheblich höheres Volumen aus Großaufträgen bei Energy enthalten hatte. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz (Book-to-Bill) betrug im abgelaufenen Quartal 0,91. Der Auftragsbestand lag bei 100 Mrd. €. Das Ergebnis Summe Sektoren belief sich trotz niedrigerer Ergebnisbeiträge der kurzzyklischen Industriegeschäfte von Siemens auf 1,817 Mrd. €. Der Vorjahreswert hatte erhebliche Belastungen in Verbindung mit dem Verkauf des Siemens-Anteils an Areva NP (Areva) und der Neuausrichtung von Partikeltherapieprojekten enthalten. Der Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten betrug 1,229 Mrd. €. Das entsprechende unverwässerte Ergebnis je Aktie lag bei 1,37 €. Der Free Cash Flow aus fortgeführten Aktivitäten sank im Vorjahresvergleich aufgrund eines niedrigeren Mittelzuflusses bei den Sektoren auf 883 Mio. €.

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Windpark-Projekt verzögert sich weiter

Wer haftet für Stillstand?

Donnerstag, 26. Juli 2012

Bisher sei nicht geregelt, wer verantwortlich ist, wenn Anlagen stehen. Foto: RWE
Bisher sei nicht geregelt, wer verantwortlich ist, wenn Anlagen stehen. Foto: RWE
Das Windpark-Großprojekt "Innogy Nordsee 1" des Energiekonzerns RWE vor der Nordseeinsel Juist verzögert sich weiter. Grund für den vorläufigen Investitionsstopp des insgesamt 1000 Megawatt starken Parks sind nach Informationen des "Handelsblatts" unklare Haftungsregeln. Bisher sei nicht geregelt, wer verantwortlich ist, wenn Anlagen stehen, aber nicht ans Netz gehen können. Die Frage ist, ob dann der Netzbetreiber das Risiko trägt oder der Stromproduzent. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"  

Siemens Überforderter Windstrom-Pionier auf See Die Zeit

Siemens hat zu hoch gepokert: Der Bau von Offshore-Umspannwerken ist kompliziert und teurer als gedacht. Die Probleme des Konzerns bringen die Branche in Not.
© Siemens Offshore-WindradOffshore-Windrad
Wie schnell und wechselhaft das Geschäft mit Offshore-Wind sein kann, bewies in der vergangenen Woche der Technologiekonzern Siemens.  Da gab das Unternehmen den Verkauf von 300 Offshore-Windturbinen mit einer Leistung von 1.800 Megawatt an den Energieversorger Dong bekannt. Das dänische Unternehmen will mit den Windrädern einen Park vor der britischen Küste bauen. Auf 2,5 Milliarden Euro schätzt die Branche den Kaufpreis. Das Milliardengeschäft kam für Siemens gerade rechtzeitig. Denn in einer anderen Unternehmenssparte sieht es derzeit düster aus. Siemens baut Umspannwerke auf hoher See – und fährt dort Millionenverluste ein. Rund eine halbe Milliarde Euro musste das Unternehmen bereits abschreiben, weil sich der Bau der riesigen Plattformen verzögert. Aussicht auf Besserung gibt es nicht. Die kommenden zwei Jahre würden in dem Geschäft kein Spaß, kündigte Siemens-Finanzchef Joe Kaeser am Donnerstag während der Präsentation der aktuellen Quartalszahlen an. Die Verluste bei den maritimen Stromsteckern treffen nicht nur Siemens, sondern die gesamte Offshore-Windbranche. Vier von insgesamt acht Offshore-Stromplattformen, die in der Nordsee gebaut werden oder geplant sind, will Siemens liefern. Zwei Projekte davon sind aber schon jetzt mindestens anderthalb Jahre in Verzug. Die Energiewende auf See verzögert sich Das hat Folgen für die Energiewende auf See. Ohne Umspannwerk kann der Stromnetzbetreiber Tennet den Windparkbetreibern nicht garantieren, die Windräder pünktlich an das Netz anzuschließen. Die Betreiber wiederum brauchen die Zusagen zum Netzanschluss, um selbst wiederum Komponenten zu ordern. So entsteht ein Rattenschwanz. Siemens' Probleme sind so am Ende auch die Problem etwa von RWE Innogy. Die RWE-Sparte wartet seit Monaten auf den Anschluss des Windparks Nordsee-Ost. Siemens sei das Nadelöhr, heißt es bei RWE Innogy.
Windparks auf See könnten die Artenvielfalt erhöhen, sagt Heinz-Dieter Franke von der Biologischen Anstalt. Im Interview spricht er über die Auswirkungen auf die Natur. [Video kommentieren]
In der Branche ist man sich einig, dass Siemens wohl zu hoch gepokert hat, als der Konzern die Zuschläge für die vier Umspannplattformen ergatterte. Fast jeder Schritt ist seither für das Unternehmen Neuland. Siemens baut erstmals auf hoher See Umspannwerke für Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ). An Land ist das nichts Neues, 100 Kilometer vor der Küste aber sehr wohl. Die Plattformen sind bis zu sieben Decks hoch. Eine von ihnen wiegt allein 15.000 Tonnen – so viel wie 25 voll beladene und getankte Airbus 380. Jede dieser Plattformen, die inklusive Seekabel mehr als eine Milliarde Euro kosten kann, ist bislang eine Einzelanfertigung. Ein Sondermodell Energiewende sozusagen. Standards und Vorgaben gibt es nicht, diese musste sich Siemens zusammen mit den Genehmigungsbehörden erarbeiten. Gelten Vorschriften aus der Offshore-Öl- und Gasbranche oder doch eher aus dem Schiffsbau? Sollen alle auf die gleiche Kapazität ausgelegt sein oder nicht? Wegen des schlechten Wetters kann Siemens nur zwischen Mai und September die Anlagen bauen, auch das erschwert die Planungen.

A)Herausforderungen der Offshore-Windenergie im Fokus

B) Siemens' Hoffnungswert auf hoher See   C) Erster Spatenstich für Offshore-Servicehafen auf Helgoland Last not least: Japan

Erster Offshore-Park Japans

  8.7.2012 Design und Standfestigkeit von Tragstrukturen bilden Grundlage für effiziente Stromerzeugung aus der Nordsee Oldenburg/Essen - Nach dem Energiekonzept der deutschen Bundesregierung soll bis 2030 ein Ausbau der Offshore-Windparks auf 25 GW erfolgen. Zielsetzung ist die Sicherstellung von rund 15 Prozent der Stromproduktion aus Offshore-Windenergieanlagen in Deutschland. Die Bemessung der Offshore-Windenergieanlage (OWEA) und ihrer Fundament-konstruktion spielt eine entscheidende Rolle bei der Realisierung von Offshore-Windparks in Wassertiefen bis zu 45 Metern. Dies stellt die Ingenieure vor neue Herausforderungen, insbesondere in den Bereichen des Designs und der Installation von Tragstrukturen. Ein zweitägiges Fachseminar "Offshore-Windenergie – Design und Installation von Tragstrukturen in der Nordsee" Anfang September 2012 in Bremerhaven behandelt sowohl Grundlagen- als auch Spezialwissen zu diesem Themenkomplex. Dabei wird auch die die weitere Branchenentwicklung berücksichtigt. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Peter Schaumann (ForWind, Leibniz Universität Hannover, Institut für Stahlbau) informieren die Experten über aktuelles Wissen im Entwurf sowie den Berechnungsmethoden zur Auslegung von Tragstrukturen für Offshore-Windenergieanlagen (OWEA). Die Beanspruchung aus Wellenlasten und der Ermüdungsnachweis mit lokalen Konzepten sowie konstruktive Details bei den Verbindungen sind weitere Themenschwerpunkte. Aktuelle Fragestellungen zu Grout-Verbindungen in OWEA werden diskutiert. Verschiedene Unterstrukturen wie Monopiles, Jackets, Tripods, Tripiles oder Schwerkraftfundamenten vervollständigen die Thematik. Praxisnah greift eine Exkursion zu den verschiedenen Fundamententypen für den Offshore-Einsatz die Seminarschwerpunkte auf. In der deutschen Nordsee sind 25 Offshore-Windparks mit einer Gesamtanlagenzahl von etwa 1.700 bis 1.800 und einer Leistung zwischen ca. 7.800 bis etwa 9.100 Megawatt (Quelle: BSH) genehmigt. Weitere 46 Windparks mit über 14.200 MW Gesamtleistung sind beantragt. Die für die Fertigung und Installation von OWEA erforderlichen Lösungen und Konzepte stellen die Referenten der Offshore-Windindustrie am zweiten Seminartag vor. Über die nächsten Innovationsschritte und zukünftigen Etappen der Offshore-Windenergie in Deutschland diskutiert Prof. Dr.-Ing. Schaumann in der Expertenrunde sowie mit den Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern. Das Seminar "Offshore-Windenergie – Design und Installation von Tragstrukturen in der Nordsee" wendet sich an Hersteller, Projektierer, Entscheider und Windparkbetreiber sowie an Prüfer, Genehmigungsstellen und Ingenieure aus unterschiedlichsten Fachbereichen der Windenergiebranche. In diesem Jahr wird die Veranstaltung zum ersten Mal simultan in Englisch übersetzt, um den zahlreichen Nachfragen aus dem Ausland gerecht zu werden. Die ForWind-Academy und das Haus der Technik e.V. setzen mit diesem Fachseminar ihre erfolgreiche Kooperation fort.   [08:00, 07.07.12] Von Angela Maier Börse online B) Siemens' Hoffnungswert auf hoher See B) Die Probleme von  Siemens beim Bau von Offshore-Umspannplattformen soll nun ein Projekt-Profi lösen. Bis der Konzern damit Gewinne macht, wird es aber noch Jahre dauern.    B) Erster Spatenstich für Offshore-Servicehafen auf Helgoland C)  Offshore-Unternehmen umfassende und attraktive Angebote aus Schleswig-Holstein offerieren  Brunsbüttel Glückstadt Last not least: Japan

Erster Offshore-Park Japans

Siemens N   beobachten WKN 723610 Aktueller Kurs 67,58 € Kurs Erscheinungstag 67,59 € Veränd. z. Vortag -0,01 %  

Die Probleme von Siemens beim Bau von Offshore-Umspannplattformen soll nun ein Projekt-Profi lösen. Bis der Konzern damit Gewinne macht, wird es aber noch Jahre dauern. von Angela Maier Wismar

  Der Siemens-Ingenieur Tim Dawidowsky verantwortet ein bislang verlustreiches Geschäft

Es ist erst Tim Dawidowskys vierter Tag im neuen Job: Am Donnerstag marschiert der 45-jährige Ingenieur zum ersten Mal durch die Plattform "HelWin1", die die Werft Nordic Yards für Siemens errichtet. Und scheint bereits jede Schraube in dem 70 Meter langen, 30 Meter hohen Stahlkoloss zu kennen. In dem Monstrum, das kommendes Jahr 85 Kilometer vor Helgoland ins Meer gestellt werden soll, riecht es streng nach Lösungsmitteln. "Das geht nicht mit Wasserfarben, wenn es offshore-resistent sein soll", scherzt der Manager.

Am Montag hat Dawidowsky die Verantwortung für die Siemens-Geschäftseinheit Übertragungslösungen übernommen - und damit für die Umspannwerke auf hoher See, die dem Konzern im ersten Geschäftshalbjahr fast eine halbe Mrd. Euro Verlust eingebrockt haben. Vier Aufträge haben die Münchner seit 2010 vom Stromnetzbetreiber Tennet erhalten. Der Bau der ersten zwei - HelWin1 und BorWin2 - hinkt ein Jahr hinter dem Plan her. Einer der Gründe, dass sich die Energiewende verzögert. Die sogenannten Konverter-Plattformen wandeln auf hoher See von Windrädern erzeugten Wechselstrom in Gleichstrom um, damit über Hochspannungskabel bis zu 100 Kilometer an Land transportiert werden kann.

  Umsatz und Ebit der Siemens-Energiesparten

Dass HelWin1 und BorWin2 wenigstens 2014 in Betrieb gehen, dafür soll nun Dawidowsky sorgen. Der Husumer ist "projektgestählt", wie er selbst sagt: Zuletzt baute er für Siemens Stahlwerke überall in der Welt, davor von Peking aus Öl- und Gas-Offshore-Plattformen in Asien. Seine neue Aufgabe scheint dennoch riesig, denn die Konverter-Anlagen sind Neuland. "Es sind solche Projekte, die einen echten Pionier auszeichnen", erklärte Siemens-Chef Peter Löscher.

Noch dürften die 1,4 Mrd. Euro Auftragswert umfassenden vier Plattformen aber zu den unrentabelsten Großprojekten des Konzerns überhaupt gehören. Ihretwegen erwartet Siemens nur einen Nettogewinn von 5,2 Mrd. bis 5,4 Mrd. Euro aus fortgeführtem Geschäft, statt zuvor prognostizierten mehr als 6 Mrd. Euro. Zu spät meldeten die Projektleiter Probleme an höhere Hierarchiestufen. Viel mehr Stahl und Beton wurde verbaut als erwartet. Manche Anforderung - etwa für Lärmschutz - wurden nicht eingeplant, auch wegen der lange unklaren Regularien.

So darf der Aufbau der Plattformen auf hoher See maximal 165 Dezibel in 750 Metern verursachen, um Schweinswalen nicht zu schaden. Allein das kostet pro Plattform mehrere Millionen extra. Richtig teuer werden die Projekte für Siemens zudem dadurch, dass der Konzern das gesamte Risiko trägt. Die Komplexität sei unterschätzt worden, sagen Siemens-Manager. Der Chef der Stromübertragung ging, zum 1. Juli wurde die Sparte neu organisiert: Aus vier Einheiten wurden drei, getrennt nach Produkt- und dem riskanteren Projektgeschäft.

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Zudem stellt Siemens in Hamburg seit Monaten Ingenieure ein: Dort soll sich die Zahl der Spezialisten für das Geschäft auf 300 verdoppeln. Diese sollen, in Zusammenarbeit mit Tennet und den Behörden, die Standardisierung der bislang als Unikate gefertigten Plattformen vorantreiben und die Abwicklung verbessern. Dawidowsky selbst lässt sich schon seit zwei Monaten jeden Freitag den Stand aller vier Projekte genau berichten.

  C) Erster Spatenstich für Offshore-Servicehafen auf Helgoland

Spatenstich auf Helgoland

Helgoland und die Düne. © © NDR/Bellmann, Gröning & Partner, honorarfrei Detailansicht des Bildes 28 Millionen Euro kostet der Bau des Offshore-Servicehafens. Der Bau des Offshore-Servicehafens auf Helgoland hat am Freitag begonnen. Er soll Stützpunkt für drei neue Offshore-Windparks vor Deutschlands einziger Hochseeinsel werden. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsstaatssekretär Frank Nägele, der Landrat des Kreises Pinneberg, Oliver Stolz, und Helgolands Bürgermeister Jörg Singer drückten zum Start symbolisch einen Knopf.

Wichtiger Meilenstein für Helgoland

28 Millionen Euro werden investiert, mehr als 30.000 Quadratmeter Fläche saniert. "Das ist ein wichtiger Meilenstein für Helgoland", sagte der Geschäftsführer der Hafenprojektgesellschaft, Peter Singer. Bis zum Jahr 2015 sollen in der Nordsee vor Helgoland drei Windparks entstehen: Nordsee Ost (RWE Innogy), Amrumbank West (Eon) und Meerwind Süd/Ost (WindMW). 06.07.2012 - 05:24 | Quelle: dpa-AFX HELGOLAND (dpa-AFX) - Für den Offshore-Servicehafen auf Helgoland beginnen heute (Freitag) die Bauarbeiten. Er wird Stützpunkt für drei neue Offshore-Windparks vor Deutschlands einziger Hochseeinsel. Gemeinsam mit Gästen will Bürgermeister Jörg Singer am Mittag (1400) symbolisch den ersten Spatenstich setzen. Quelle: dpa-AFX

UnternehmenErster Spatenstich für Offshore-Servicehafen auf Helgoland

Freitag, 06.07.2012, 05:24
 
Für den Offshore-Servicehafen auf Helgoland beginnen heute (Freitag) die Bauarbeiten.
Er wird Stützpunkt für drei neue Offshore-Windparks vor Deutschlands einziger Hochseeinsel. Gemeinsam mit Gästen will Bürgermeister Jörg Singer am Mittag (1400) symbolisch den ersten Spatenstich setzen.28 Millionen Euro werden investiert, mehr als 30 000 Quadratmeter Fläche saniert. Auf rund 10 000 Quadratmetern sind drei Gebäude mit Werk- und Lagerhallen geplant. An der Kaikante des Südhafens sind zudem zehn Bootsanlegeplätze geplant. Bis 2015 sollen in der Nordsee vor Helgoland drei Windparks entstehen: Nordsee Ost (RWE Innogy), Amrumbank West (Eon ) und Meerwind Süd/Ost (WindMW).
Nach schwierigen Jahren erhoffen sich die 1300 Helgoländer von dem Projekt einen Schub für die Wirtschaft, verbunden mit 150 neuen Arbeitsplätzen. Wenn die drei Windparks in Betrieb gehen, müssen mehr als 200 Windturbinen von der Insel aus regelmäßig versorgt und gewartet werden. Sie werden zwischen 25 und 35 Kilometer von Helgoland entfernt sein. Die Offshore-Branche soll neben Tourismus und Forschung das dritte Standbein der roten Felseninsel werden.
Vorstellen will die zum Kreis Pinneberg gehörende Gemeinde auch Pläne, wie sie sich in naher Zukunft fast ausschließlich mit regenerativen Energien versorgen möchte. In Zusammenarbeit mit Eon soll ein Projekt zur Wärmeerzeugung präsentiert werden.
... Unternehmen: Erster Spatenstich für Offshore-Servicehafen auf Helgoland - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/unternehmen-erster-spatenstich-fuer-offshore-servicehafen-auf-helgoland_aid_778007.html

C) In Kooperation mit der Brunsbüttel Ports GmbH hat die Hafenkooperation „Offshore-Häfen Nordsee SH“ der Hamburger Uniconsult Universal Transport Consulting GmbH den Auftrag erteilt, detaillierte Logistikkonzepte für die Installation und den Betrieb / Service der Offshore-Windparks im Helgoland- und Sylt-Cluster zu erarbeiten. Damit wird das bereits veröffentlichte Hafenkonzept fortgeführt und konkretisiert.

„Die Ergebnisse werden für jeden einzelnen Windpark maßgeschneiderte Logistiklösungen aufzeigen, die den gesamten Lebenszyklus des jeweiligen Offshore-Windparks umfassen.“ erläutert Frank Schnabel, Sprecher der Hafenkooperation. Die individuellen Anforderungen der Windparkbetreiber werden dabei berücksichtigt. Die Fertigstellung und Veröffentlichung wird voraussichtlich im Mai dieses Jahres erfolgen.

„Mit den erarbeiteten Logistikkonzepten für die einzelnen Offshore-Windparks sind wir in der Lage, den Offshore-Unternehmen umfassende und attraktive Angebote aus Schleswig-Holstein offerieren zu können“, betont Matthias Volmari, Ansprechpartner für die Belange der Windenergiebranche in der Hafenkooperation.

Mit dieser Zielsetzung haben die schleswig-holsteinischen Nordseehäfen Brunsbüttel, Büsum, Dagebüll, Helgoland, Husum, Rendsburg-Osterrönfeld, Wyk auf Föhr sowie die Sylter Häfen Hörnum und List Mitte letzten Jahres eine Kooperation vereinbart. Bei der Installation und Versorgung von Offshore-Windparks werden Häfen mit unterschiedlichen Funktionen benötigt. Ein Hafen alleine kann diese Anforderungen nur schwer erfüllen. Durch die Hafenkooperation mit dem Schwerpunkt „Produktion-, Logistik- und Service-Häfen für Offshore-Windparks“ können die Leistungen aller Häfen genutzt und über nur einen Ansprechpartner koordiniert werden. „Es wurden bisher nur wenige Offshore - Windparks gebaut und noch gar keine, die so weit draußen vor der schleswig-holsteinischen Küste in offener See liegen. Es handelt sich bei der Offshore - Windenergie um eine sehr junge Branche. Für die Installation und Versorgung von Offshore - Windparks gibt es (noch) keine Patentrezepte. In diesem aktuell „lernenden System“ hoffe ich, dass wir mit den Ergebnissen die Betreiber der Windparks von unseren Logistikkonzepten überzeugen können“, so Peter Singer, Geschäftsführer der HGH GmbH.

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Last not least: Japan

Erster Offshore-Park Japans

+ 06.07.2012 + Der erste Offshore-Windparks vor der Küste Japans soll ab Januar kommenden Jahres Strom produzieren. Dies berichtet die Zeitung The Japan Daily Press unter Berufung auf eine Regierungsmitteilung. Der Park entsteht östlich der Hauptstadt Tokyo vor der Küste der Präfektur Choshi und wird eine Leistung von 2,4 Megawatt haben. Der Windpark ist schon seit Jahren im Bau.Ein zweiter Windpark vor der Südwestküste Japans sei bereits in Planung. Hier sollen die Bauarbeiten im Mai kommenden Jahres beginnen. Die Regierung schätzt das Potential der Offshore-Energie auf 1,6 Millionen Megawatt. Am 1. Juli ist in Japan ein Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft getreten, das wie auch das deutsche EEG die Einspeisung von Solar- und Windstrom mit festen Beträgen vergütet. Zur Zeit sind dies die höchsten weltweit: Für eine Kilowattstunde Solarstrom erhalten Anlagenbetreiber umgerechnet 42 Cent, für Windstrom sind es 23 Cent. Nach der Katastrophe von Fukushima standen zwischenzeitlich sämtliche Atomkraftwerke des Landes still. Erst am vergangenen Wochenende wurde das erste, das AKW Oi in der Provinz Fuki, wieder in Betrieb genommen. Gegen die Atomkraft regt sich in der Bevölkerung starker Widerstand.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne