Nord-Ostsee-Kanal Ramsauer beginnt Schleusen-Rundgang

http://www.abendblatt.de/region/article114477810/Minister-Ramsauer-als-Feuerwehr-am-Kanal.html Bitte lesen Sie den Rest des Artikels in o.g.link Copyright HA 15.03.13, 14:26

Brunsbüttel

Minister Ramsauer als Feuerwehr am Kanal

Verkehrsminister Peter Ramsauer, CSU, hat viel Wind von vorn bekommen, nachdem der Nord-Ostsee-Kanal für größere Schiffe gesperrt werden musste. Nun inszenierte er sich als oberster Kanalfreund.

Foto: dpa
German Transport Minister Ramsauer speaks during interview with Reuters in Berlin
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) auf dem Gelände der Schleusen zum Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel
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Brunsbüttel. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, CSU, hat bei einem Besuch der Schleusenanlagen in Brunsbüttel die herausgehobene Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals für die deutsche Verkehrspolitik betont. Er werde "eisern kämpfen", um alle notwendigen Mittel für den störungsfreien Betrieb des Kanals bereitzustellen, sagte Ramsauer am Freitag in Brunsbüttel. Die Ausschreibung für den Bau einer fünften Schleusenkammer, die sich seit Jahren verzögert, werde in den nächsten zwei bis drei Wochen auf den Weg gebracht. Das Großprojekt werde dann nach sechs bis sieben Jahren Bauzeit in Betrieb gehen, also 2020 oder 2021.

Ramsauer war von Parteien, Verbänden und Gewerkschaften im Norden heftig kritisiert worden, nachdem in der vergangenen Woche die größere der beiden Doppelschleusen in Brunsbüttel gesperrt werden musste. Ihm wurden Versäumnisse bei der Instandhaltung des Kanals vorgeworfen, der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt und einer der wichtigsten Schlagadern der maritimen Wirtschaft im Norden. Seit Jahren ist die Situation des Kanals ein schwelender Krisenherd, nun drohte die Lage außer Kontrolle zu geraten. Der Minister kam wie ein Feuerwehrmann zum Löschen. Mitten in der Sitzungswoche des Bundestags in Berlin räumte sich Ramsauer einen Vormittag frei und schwebte mit dem Hubschrauber an der Elbmündung ein.

Gemeinsam mit seinen Amtskollegen Frank Horch (parteilos) aus Hamburg und Reinhard Meyer (SPD) aus Schleswig-Holstein ließ sich Ramsauer bei schönstem Winterwetter über die Schleuse führen. "Die Anlagen werden seit Jahrzehnten auf Verschleiß gefahren", sagte der Minister. Das habe er bereits unmittelbar nach seinem Amtsantritt erkannt. "Die Bedeutung der Wasserstraßen für den Gütertransport spielt in Deutschland eine völlig unterschätzte Rolle", sagte er.

Den politischen und medialen Gegenwind wegen der Kanalprobleme empfindet Ramsauer als unfair. "Die Verzögerungen bei der fünften Schleusenkammer ärgern niemanden mehr als den Verkehrsminister", sagte er. Vor einem Jahr hatte Ramsauer einen feierlichen ersten Spatenstich für das Projekt vorgenommen. Aus vergabe- und haushaltsrechtlichen Gründen könne die Ausschreibung erst jetzt auf den Weg gebracht werden.

Er habe von der Zusatzmilliarde für das Verkehrsressort im vorletzten Haushaltsjahr allein 300 Millionen Euro für den Nord-Ostsee-Kanal reserviert und sich dafür in süd- und westdeutschen Bundesländern schärfste Kritik anhören müssen. "Das war für mich alles andere als leicht", sagte der Bayer. "Man muss einem süddeutschen Verkehrsminister nicht sagen, wie wichtig der Nord-Ostsee-Kanal und der gesamte maritime Bereich sind."

Die größere der beiden Doppelschleusen ist seit knapp 100 Jahren in Betrieb, die kleinere seit dem 19. Jahrhundert. "Das war für die damalige Zeit eine herausragende Ingenieurs- und Bauleistung", sagte der Minister. Eine grundlegende Sanierung und Erneuerung der alten Anlagen ist zeitlich allerdings erst nach dem Bau der fünften Schleusenkammer geplant, also im nächsten Jahrzehnt. Bis dahin müssen die Anlagen noch halten. Der Kanal, der eine hohe Bedeutung für die europäische Schifffahrt und den Hamburger Hafen hat, braucht mittelfristig weitere Investitionsmittel von mehreren hundert Millionen Euro, unter anderem für Ersatzbrücken, eine Vertiefung um einen Meter und Arbeiten am anderen Ende der Wasserstraße, an den Schleusen in Kiel-Holtenau.

Um etwas Druck aus dem Kessel zu nehmen, hat Ramsauer der zuständigen Wasser- und Schifffahrtsdirektion erst einmal elf neue Arbeitsplätze spendiert, um die Schleusen und den Kanal störungsfrei in Betrieb zu halten. Ob das gelingt, ist schwer vorherzusagen. Es wäre auf jeden Fall wichtig für die Schifffahrt in Europa und den Hamburger Hafe http://www.derwesten.de/nachrichten/nord-ostsee-kanal-probeweise-wieder-fuer-grosse-schiffe-geoeffnet-id7723338.html http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/roundup-nord-ostsee-kanal-ist-wieder-frei-ramsauer-wehrt-sich-gegen-kritik_aid_940271.html

ROUNDUPNord-Ostsee-Kanal ist wieder frei – Ramsauer wehrt sich gegen Kritik

Donnerstag, 14.03.2013, 16:43
Der Nord-Ostsee-Kanal ist wieder frei.
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Seit Donnerstag können auch große Schiffe wieder die knapp hundert Kilometer lange Wasserautobahn zwischen der Deutschen Bucht und der Ostsee nutzen, wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel mitteilte. Experten hatten in Brunsbüttel binnen acht Tagen aus zwei defekten großen Schleusenkammern ein einzelnes funktionstüchtiges Provisorium gebaut, damit Schiffe mit einer Länge von mehr als 125 Metern den Kanal wieder befahren können.
... ROUNDUP: Nord-Ostsee-Kanal ist wieder frei – Ramsauer wehrt sich gegen Kritik - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/roundup-nord-ostsee-kanal-ist-wieder-frei-ramsauer-wehrt-sich-gegen-kritik_aid_940271.html Copyright Focus http://www.radiohamburg.de/Hamburg-aktuell/Hamburg-regional/2013/Maerz/Provisorium-an-Schleuse-Nord-Ostsee-Kanal-wieder-frei
Die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt, der Nord-Ostsee-Kanal, ist seit Mittwoch (14.03.2012) wieder befahrbar.
Der Nord-Ostsee-Kanal ist wieder frei. Seit Donnerstag (14.03.2013) könnten auch wieder große Schiffe die knapp hundert Kilometer lange Wasserautobahn zwischen der Deutschen Bucht und der Ostsee nutzen, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel gestern mit. VielVerkehrNKO34 Copyright Radio Hamburg

Provisorium an Schleuse

Experten hatten in Brunsbüttel in acht Tagen aus zwei defekten großen Schleusenkammern ein einzelnes funktionstüchtiges Provisorium gebaut, damit Schiffe mit einer Länge von mehr als 125 Metern den Kanal wieder befahren können. Mit einer großen und einer kleinen Kammer gibt es in Brunsbüttel nun zwei intakte Schleusen. Der Kanal ist mit einer Passage von rund 42 000 Schiffen jährlich die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt.

Neue Sondereinsatztrupp

Olaf Scholz fordert Geld von Bund

Mit Blick auf die Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals für die gesamte norddeutsche Wirtschaftsregion fordert übrigens auch Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz mehr Geld vom Bund für die Schleusen-Sanierung. (dpa/kru)   http://www.shz.de/nachrichten/home/top-thema-grafik-kanaele/artikel/ramsauers-besuch-der-brunsbuetteler-schleuse.html#MiniVideoStart Von Deutsche Presse-Agentur dpa | 15.03.2013 11:04 Uhr Copyright Kieler Nachrichten Frank Behling vielen Dank Copyright Arne Lütkenhorst Arne LütkenhorstFrederik12   Kanal

Ramsauer beginnt Schleusen-Rundgang

Von Deutsche Presse-Agentur dpa |
15.03.2013 11:04 Uhr
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ist am Freitag in Brunsbüttel eingetroffen, um sich selbst einen Eindruck von der zugespitzten Lage am Nord-Ostsee-Kanal zu verschaffen. Mehr als eine Woche lang konnten größere Schiffe den Kanal nicht mehr passieren, weil die größere der beiden Doppelschleusen nicht mehr benutzbar war.
Foto: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kommt am Freitag nach Brunsbüttel.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kommt am Freitag nach Brunsbüttel.
© dapd (Archiv)
Brunsbüttel. Mit notdürftigen Reparaturen ist es der Wasser- und Schifffahrtsdirektion gelungen, den Betrieb wieder aufzunehmen. Ramsauer wird von dem schleswig-holsteinischen Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) und Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) aus Hamburg begleitet. Der Nord-Ostsee-Kanal ist eine der meistgenutzten Wasserstraßen der Welt Kieler Nachrichten http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/nok177.html

Nach Kritik: Ramsauer besucht NOK-Schleuse Copyright NDR Welle Nord

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) spricht auf einer Pressekonferenz © picture alliance / dpa Fotograf: Jörg Carstensen Detailansicht des Bildes Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will sich heute ein Bild von der Lage am Nord-Ostsee-Kanal machen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat seinen Rundgang an den Schleusen in Brunsbüttel begonnen. Der CSU-Politiker will sich über die kritische Lage am Nord-Ostsee-Kanal informieren. "Über das Wochenende wird sich zeigen, ob die Anlage technisch zuverlässig läuft", sagte er. Der schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) und Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) sind ebenfalls vor Ort und begleiten Ramsauer. Der Nord-Ostsee-Kanal war bis Donnerstagmittag eine Woche für große Schiffe gesperrt, weil beide Schleusen ausfielen. Verantwortliche aus Politik und Wirtschaft machen Ramsauer für das Fiasko und die verschleppte Sanierung verantwortlich. Der Minister wies diese Kritik zurück. Seit Jahren habe er vor dem Kollaps auf deutschen Wasserstraßen gewarnt, betonte Ramsauer am Donnerstag im Interview auf NDR Info.

NOK soll "Sondereinsatztruppe" bekommen

Damit sich solch ein Kollaps nicht wiederholt, will der Bundesverkehrsminister für den Nord-Ostsee-Kanal eine "Sondereinsatztruppe" einrichten, die den Schleusenbetrieb aufrechterhält. Die Crew solle sofort einsatzbereit sein, wenn weitere Reparaturen nötig sind, sagte er. Elf zusätzliche Stellen sollen bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung dafür geschaffen werden. Dass die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt nun auch wieder von Schiffen genutzt werden kann, die länger als 125 Meter sind, sorgt bei Reedern und anderen Kunden für Erleichterung. "Ich freue mich sehr, dass Techniker des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Tag- und Nachtschichten die Schleuse in einer Woche schneller repariert haben als geplant", sagte ein Sprecher des Schiffs-Service-Unternehmens Sartori und Berger. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) dankte am Donnerstag allen, die dazu beigetragen haben, die Schleuse so schnell wieder herzurichten. Sie hätten Schleswig-Holstein sowie der Wirtschaft im Norden und ganz Deutschland einen großen Dienst erwiesen. Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion wies allerdings darauf hin, dass es sich um einen Probebetrieb handelt, weil das eingebaute Tor noch nie in dieser Schleusenkammer installiert war. Ingenieure des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel hatten die Reparaturarbeiten an der großen Südschleuse deutlich schneller abgeschlossen als geplant. Als erstes Schiff passierte am Donnerstag gegen 13 Uhr ein blauer Schlepper mit einem Groß-Ponton für Schiffsbauteile die Schleusenkammer. http://www.abendblatt.de/region/article114456220/Sondereinsatzgruppe-soll-weiteren-Kollaps-vermeiden.html
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne