der Betrieb mit der Großen Südschleuse wieder aufgenommen

NOK Newsletter 14.03.2013

Nordostseekanal zu - Chance für Häfen in MV
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Bmrk.Btr.HP.blog, : das finde ich nicht witzig , wenn McPomm CDU anfängt McPomm gegen SH HH ausszupielen, das bedeutet von so einem Politiker der CDU , dass er nur lokale Zusammenhänge begreift und nicht Deutschland -Europaweite. fail
Wismar/Rostock (dpa) - Die Häfen in Mecklenburg-Vorpommern könnten nach Ansicht des CDU-Politikers Dietmar Eifler aus der überraschenden Schließung des Nord-Ostsee-Kanals Kapital schlagen. Vor allem die Häfen in Wismar und Rostock sollten alles daran setzen, von der Schließung in Schleswig-Holstein zu profitieren, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion am Freitag in Schwerin. „Die Hafenbetreiber sollten unverzüglich auf die betroffenen Reeder zugehen und auf die Vorteile der Häfen in Mecklenburg-Vorpommern hinweisen“, schlug er vor. Der Kanal werde mindestens zwei Wochen geschlossen bleiben. „Angesichts des Umfangs der Reparaturarbeiten kann es allerdings auch länger dauern“, meinte Eifler. Der Umweg durch den Skagerrak kostet die Reeder nach seinen  Worten 70 000 Euro. „Diese Mehrkosten lassen sich vermeiden, wenn die Ladung in Mecklenburg-Vorpommern gelöscht wird“, führte Eifler an. „Es gibt ausreichend Kapazitäten, die Hafenanlagen sind modern und Wismar wie Rostock sind sehr gut an das überregionale Verkehrsnetz angeschlossen“, warb er für das Land. http://www.nordic-market.de/news/7819/hafen_hamburg_bundesverkehrsminister_peter_ramsauer_sichert_schnelle_hilfe_fuer_den_nord-ostsee-kanal_-_nok_-zu.htm http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article114455846/Mehr-als-150-000-Jobs-haengen-am-Hafen.html http://www.abendblatt.de/hamburg/article114456297/243-Millionen-Kostenexplosion-im-Hafen.html Copyright die Welt Rest des Artikels bitt ein o.g.link lesen bremerhaveneis34       Copyright HHLA Der Hamburger Hafen ist nach Rotterdam der zweitgrößte in Europa. Er wird von fast allen großen Linienreedereien angelaufen und bietet damit weltweite Verbindungen. Größter Handelspartner Hamburgs ist China. Bevor die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise einsetzte, wurden 2008 in der Hansestadt 140,4 Millionen Tonnen Waren umgeschlagen. Mehr als 95 Millionen Tonnen davon kamen in Containern. Damit wurden damals insgesamt 9,7 Millionen Standardcontainer (TEU) verladen. Die Marke von zehn Millionen TEU wurde aber bisher noch nicht erreicht. I Copyright nordic-market Bitte den Rest des Artikel in o.g. link lesen http://www.ln-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Wirtschaft-im-Norden/Ramsauer-wehrt-sich-gegen-Kritik-wegen-Nord-Ostsee-Kanal
Brunsbüttel/Hamburg

Ramsauer wehrt sich gegen Kritik wegen Nord-Ostsee-Kanal

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat sich gegen Kritik an seinem Vorgehen beim Neubau einer fünften Schleuse am Nord-Ostsee-Kanal gewehrt. Er habe seit Jahren vor dem Kollaps auf deutschen Wasserstraßen gewarnt, sagte der CSU-Politiker am Donnerstag in einem Interview des Senders NDR Info.
14.03.2013 12:29 Uhr
Schleuse-Brunsbuettel-45 Der Schleusen-Neubau soll länger dauern und teurer werden.
Brunsbüttel. Ramsauer bezeichnete den Nord-Ostsee-Kanal als negatives Beispiel für eine verfehlte Investitions-Politik bei der Verkehrs-Infrastruktur. Dies könne nicht innerhalb kurzer Zeit behoben werden, erklärte der Minister. Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass der Schleusen-Neubau in Brunsbüttel länger dauern und teurer als ursprünglich geplant werden soll. dpa  Copyright Lübecker Nachrichten danke

Nord-Ostsee-Kanal wieder frei Copyright Maritim heute

Schleuse Brb Lageplan34   Die an den Toren der Großen Schleusen Brunsbüttel durchgeführten Schleuse Brb Einfahrt Neue Schleuse 34   Notreparaturen sind inzwischen so weit voran geschritten, dass nach erfolgtem Torwechsel der Betrieb mit der Großen Südschleuse wieder aufgenommen wurde. Über das das Wochenende wird die Zuverlässigkeit der Anlage getestet. Arne LütkenhorstFrederik12 Sollten am Wochenende keine weiteren Komplikationen auftreten, wird die große Südkammer der Schifffahrt wieder voll zur Verfügung stehen. Präsident Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte: „Damit konnte die ab dem 06.03.2013 geltende Größenbeschränkung für das Befahren des NOK Dank des außerordentlichen Einsatzes der Mitarbeiter früher als zunächst angenommen wieder aufgehoben werden.
schnelle Hilfe für den Nord-Ostsee-Kanal - NOK - zu
Freitag, der 15.März 2013
Hafen Hamburg: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sichert schnelle Hilfe für den Nord-Ostsee-Kanal - NOK - zuHamburg: Die infrastrukturellen Engpässe im Hafenhinterlandverkehr spitzen sich verkehrsübergreifend zu und erfüllen alle beteiligten Akteure zunehmend mit Sorge. Dies war der einhellige Tenor auf dem vom Hafen Hamburg Marketing ausgerichteten Parlamentarischen Abend in Berlin unter Beteiligung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und mit rund 150 hochrangigen Fachvertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden.Exemplarisch für das Risiko, das aus versäumten Infrastrukturinvestitionen erwachsen kann, stand aus aktuellem Anlass der Nord-Ostsee-Kanal (NOK). Die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt ist derzeit aufgrund von Schäden an den großen Schleusentoren für Schiffe mit einer Länge von mehr als 125 Meter voll gesperrt.Ramsauer: Weg frei für die Ausschreibung zum Schleusenbau Positive Signale zum NOK kamen von Seiten der Bundespolitik. Der anwesende Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sagte zu, „Notreparaturen im höchstmöglichen Tempo vorzunehmen.“ Gute Nachrichten hatte er für den Bau der dringend erforderlichen fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel: Er versicherte, die Ausschreibung der Hauptbaumaßnahmen unverzüglich zu veröffentlichen, nachdem der Haushaltsausschuss jetzt grünes Licht für die um 65 Millionen Euro erhöhten Baukosten gegeben habe.Scholz: Andere Bundesländer profitieren von einer guten Seehafenhinterlandanbindung Für den Transhipmentverkehr des Hamburger Hafens bleibt der NOK als die mit Abstand wichtigste Wasserstraße ein Nadelöhr. „Es drohen Wiederholungen der augenblicklichen Situation, denn der Nord-Ostsee-Kanal ist den Anforderungen derzeit strukturell nicht gewachsen“, mahnte der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Olaf Scholz. Neben den Infrastrukturengpässen auf der Wasserstraße richtete er in seinem Vortrag das Augenmerk auf die Sicherung der Zukunft für Hamburg als einen der weltweit größten Eisenbahnhäfen. Er drängte nicht nur auf die Entlastung des Hamburg-nahen Eisenbahnknotens Maschen durch den Gleisausbau von Umfahrungen, sondern blickte auf eine bundesweit gute Anbindung. So machte er sich für den Ausbau der Ostroute stark, die von Uelzen über Stendal nach Regensburg führt. Damit profitierten auch andere Bundesländer von den Hamburger Bedarfsanmeldungen zum Bundesverkehrswegeplan 2015, die auf die Verbesserung der Hafenhinterlandanbindungen abzielen. Als Ergebnis des bayerisch-hamburgischen Kooperationsprojektes „Hafen Hamburg 62+“ wurden im Container-Bahntransport zwischen Bayern und dem Hamburger Hafen Optimierungspotenziale ermittelt, die eine weitere Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene ermöglichen.DB wirbt für Schienenausbau südlich von Hamburg-Harburg Diese Ansicht teilte auch Ingulf Leuschel von der Deutschen Bahn AG. Er warb dafür, „bei den Schienenprojekten im Hafenhinterlandverkehr den Ausbau auch südlich des Landkreises Hamburg-Harburg voranzutreiben.“ Denn das Einzugsgebiet für die Verteilung der Güter reiche weit über Süddeutschland hinaus. So wirkten sich insbesondere die Kapazitätsengpässe der Räume Hannover, Fulda-Frankfurt und Würzburg-Nürnberg negativ auf den Schienenhinterlandverkehr aus. Eine Lösung für den Güterverkehr Richtung Süden sei der prioritäre Ausbau des Ostkorridors. „Durch diesen erhalten wir zusätzliche 40 Trassen pro Tag für Güterverkehre aus Hamburg Richtung Süddeutschland“, so Leuschel.Roller: Protestaktionen verzögern und behindern Infrastrukturausbau Weitere wichtige Infrastrukturprojekte für eine robuste Sicherung der Hafenhinterlandanbindung nannte die Vorstandsvorsitzende des Hafen Hamburg Marketing e.V. Claudia Roller mit dem Ausbau von Außen- und Unterelbe, Mittlerer und Oberelbe, Elbeseitenkanal, A 20, A 25, A39, Y-Trasse. Tiefe Sorge bereite ihr, dass viele der Maßnahmen über politische Lippenbekenntnisse nicht hinauskämen, einer politischen Beliebigkeit unterlägen oder dahindümpelten. Für wirtschaftlich untragbar hält sie, „dass sich die Planungszeiträume in absurde Größenordnungen verlängerten und die Kosten davon liefen.“ Diese Tendenzen verstärkten sich durch zunehmende Protestaktionen von Minderheiten. Peter Ramsauer bekräftigte dies am Beispiel der Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe, die durch einen Eilantrag von Umweltschutzverbänden gegen den Planfeststellungsbeschluss auf Eis liegt. „Immer häufiger gelingt es einer lautstarken Minderheit sich mit Verhinderungsaktionen gegen eine schweigende Mehrheit durchzusetzen“, prangert er an.Herkenhoff: In Deutschland stehen die Zeichen auf Wachstum Mit einem optimistischen Ausblick beendete Heiner Herkenhoff die Vortragsreihe. Er ist Beauftragter des Vorstands der Commerzbank, mit deren Unterstützung der Parlamentarische Abend stattgefunden hatte. Seine Einschätzung: „In Deutschland stehen die Zeichen für 2013 auf Aufschwung. Wenn die Eurokrise nicht wieder hochkocht, wird die freundliche konjunkturelle Entwicklung in den kommenden Jahre anhalten.“Ein positives Fazit zog Henning Finck, Leiter der Vertretung der Handelskammer Hamburg in Berlin und Hafen Hamburg Marketing Repräsentant in Berlin, der durch den Abend führte: „Die Beiträge haben gezeigt, dass Hamburg und Berlin an einem Strang ziehen.“ (Pressemeldung vom 14.03.2012)
  http://suite101.de/article/nord-ostsee-kanal-logistikstandort-ist-massiv-gefahrdet-a142820#axzz2Nal9nDzD
Knapstein im Gespräch mit Jens Broder Knudsen. - ebn24TV
Knapstein im Gespräch mit Jens Broder Knudsen. - ebn24TV
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Die marode Infrastruktur des norddeutschen Logistik-Standortes ist seit Langem bekannt. Unternehmer Jens B. Knudsen (Sartori & Berger) fordert Ertüchtigung.
Der Nord-Ostsee-Kanal, der im Englischen Kiel Canal genannt wird, ist eine zentrale Lebensader für den norddeutschen Logistikstandort. Der Ausfall zweier Schleusentore bei Brunsbüttel führt zu einer teilweisen Sperrung des Kanals für die Schifffahrt. Das mag unbedeutend klingen, ist es aber nicht, das zeigt schon der Eklat im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am 13. März 2013. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer musste sich hier Anwürfen der Opposition erwehren. Der Hamburger Sozialdemokrat Johannes Kahrs warf dabei Ramsauer vor, die Mittel vor allem in Bayern für nachrangige Ortsumgehungen ausgegeben zu haben, während sein Vorgänger Wolfgang Tiefensee noch entsprechende Mittel bereit gestellt habe.

Marode Infrastruktur entlang der Küste ist seit längerer Zeit bekannt

Die Gefährdung des norddeutschen Logistikstandortes ist schon seit Jahren bekannt. Galt Deutschland einst noch als die organisierteste Nation der Welt, so ist nun nicht nur das positive Image gefährdet, sondern die deutsche Exportwirtschaft selbst. Dabei ist nicht nur der Standort Norddeutschland, sondern die gesamte Nation betroffen, das zumindest meint Jens Broder Knudsen, Geschäftsführender Gesellschafter des Kieler Traditionsunternehmens für Schifffahrtsdienstleistungen Sartori & Berger.

Nord-Ostsee-Kanal ist die Lebensader des Hamburger Hafens

30 Prozent der in den Ostseeraum gehenden Container, würden durch den Nord-Ostsee-Kanal transportiert werden, erklärt Knudsen. Der Kanal dessen Ertüchtigung unabdingbar sei, sei auch für den Hamburger Hafen von entscheidender Bedeutung. Der wiederum benötige angesichts der immer größer werdenden Containerschiffe allerdings auch dringend die Fahrrinnenanpassung. Knudsen, der auch für den CDU-nahen Wirtschaftsrat spricht, fordert - losgelöst von den aktuellen Reparaturarbeiten an den Brunsbütteler Schleusen - vor diesem Hintergrund jährlich 1 Prozent des Verkehrsetats des Bundes für die langfristige Ertüchtigung des Nord-Ostsee-Kanals, um damit auch die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens zu erhalten
Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Nord-Ostsee-Kanal: Logistikstandort ist massiv gefährdet | Suite101.de http://suite101.de/article/nord-ostsee-kanal-logistikstandort-ist-massiv-gefahrdet-a142820#ixzz2NalOS4vN Follow us: @suite101 on Twitter | Suite101 on Facebook
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15.03.2013

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 Copyright NDR

Ramsauer auf dem Weg zum Nord-Ostsee-Kanal

    Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) spricht auf einer Pressekonferenz © picture alliance / dpa Fotograf: Jörg Carstensen Detailansicht des Bildes Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will sich heute ein Bild von der Lage am Nord-Ostsee-Kanal machen. Acht Tage lang war die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt für große Schiffe gesperrt. Diese Zwangspause am Nord-Ostsee-Kanal ist seit Donnerstag zu Ende. Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion gab die Schleuse in Brunsbüttel am Mittag offiziell wieder frei. "Über das Wochenende wird sich zeigen, ob die Anlage technisch zuverlässig läuft", sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Der CSU-Politiker will sich heute Vormittag ein Bild von der Lage in Brunsbüttel machen. Verantwortliche aus Politik und Wirtschaft machen Ramsauer für das Fiasko und die verschleppte Sanierung verantwortlich. Er wehrte er sich gegen die Kritik. Seit Jahren habe er vor dem Kollaps auf deutschen Wasserstraßen gewarnt, sagte der Minister am Donnerstag im Interview auf NDR Info.  
Brunsbüttel

Ramsauer besucht Kanalschleusen

Von Deutsche Presse-Agentur dpa |
15.03.2013 07:12 Uhr
Kein Politiker stand in den vergangenen Tagen im Norden so unter Feuer wie Bundesverkehrsminister Ramsauer. Er wird verantwortlich gemacht, dass mit dem Nord-Ostsee-Kanal eine der Hauptschlagadern der Schifffahrt verstopfte. Der Kanal ist nun Chefsache.
Foto: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kommt am Freitag nach Brunsbüttel.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kommt am Freitag nach Brunsbüttel.
© dapd  Copyright Kieler Woche Frank Behling vielen Dank
Brunsbüttel. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kommt am Freitag nach Brunsbüttel, um sich selbst einen Eindruck von der zugespitzten Lage am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) zu verschaffen. Mehr als eine Wochekonnten größere Schiffe den Kanal nicht mehr passieren, weil die Schleusen marode sind. Mit notdürftigen Reparaturen ist es der Wasser- und Schifffahrtsdirektion gelungen, den Betrieb der großen Schleuse wieder aufzunehmen. Damit sich solch ein Kollaps nicht wiederholt, will Ramsauer für den NOK eine Sondereinsatzgruppe schaffen. Sie soll sofort einsatzbereit sein, wenn weitere Reparaturen nötig sind, kündigte der Minister an. In der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sollen dafür elf zusätzliche Stellen bereitgestellt werden. Die Schleusenanlage in Brunsbüttel besteht aus zwei Doppelschleusen mit jeweils zwei Kammern, die rund 100 Jahre alt und seit langem sanierungsbedürftig sind. Der geplante Bau einer fünften Schleuse verzögert sich seit Jahren. Ramsauer will den Auftrag dafür nun im nächsten Monat ausschreiben. Insgesamt wird der Sanierungsbedarf am Nord-Ostsee-Kanal mittlerweile auf eine Milliarde Euro und mehr veranschlagt. Der Nord-Ostsee-Kanal ist mit einer Passage von rund 42 000 Schiffen jährlich die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Er verbindet die Deutsche Bucht mit der Ostsee und verkürzt den Weg im Vergleich zur Route um Dänemark herum um 250 Seemeilen — rund 400 Kilometer. Nach Angaben der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord bewegen im Durchschnitt 95 Schiffe täglich knapp 300 000 Tonnen Ladung durch den Kanal. Dafür wären auf der Straße bis zu 15 000 schwere Lastwagen notwendig.
Sehr geehrte Damen und Herren, nachfolgend der aktuelle Sachstand über die Schleusensituation in Brunsbüttel. Die an den Toren der Großen Schleusen Brunsbüttel durchgeführten Notreparaturen sind inzwischen so weit voran geschritten, dass der Betrieb mit der Großen Südschleuse wieder aufgenommen werden kann, um über das Wochenende die Zuverlässigkeit der Anlage zu testen.   Somit steht ab sofort eine große Schleusenkammer zur Verfügung, sodass die ab dem 06.03.2013 geltende Größenbeschränkung für das Befahren des NOK aufgehoben ist. Weiterhin ist die Kleine Nordschleuse für die Schifffahrt in Betrieb. Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel

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Nutzer des Kanals sind erleichtert

Zwar ist die Reparatur der Südschleuse nur ein Provisorium aus beiden defekten Kammern, dennoch zeigten sich Kunden des Kanals erfreut: "Ich freue mich sehr, dass Techniker des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Tag- und Nachtschichten die Schleuse in einer Woche schneller repariert haben als geplant", sagte ein Sprecher des Schiffs-Service-Unternehmens Sartori und Berger. Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) dankte am Donnerstag allen, die dazu beigetragen haben, die Schleuse so schnell wieder herzurichten. Sie hätten Schleswig-Holstein sowie der Wirtschaft im Norden und ganz Deutschland einen großen Dienst erwiesen.

Nord-Ostsee-Kanal

Ramsauer will elf neue Stellen schaffen

14. März 2013 | 16:03 Uhr | Von hamo/dpa
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/s-h_magazin/media/shmag20709.html
http://www.ndr.de/mediathek/index.html
http://www.ndr.de/fernsehen/epg/epg1157_sid-1330981.html
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr_aktuell/media/ndraktuell13139.html
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/media/hamj25705.html
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extra5093.html
Johannes Kahrs MdB Hamburg-Mitte Haushaltsausschuss Bundestag
In der großen Nordschleuse wird weiter gearbeitet: das defekte Tor 6 liegt in der Kammer. Foto: dpa

In der großen Nordschleuse wird weiter gearbeitet: das defekte Tor 6 liegt in der Kammer. Foto: dpa Norddeutsche Rundschau danke

Brunsbütteler Schleuse wieder offen
Brunsbüttel/Berlin
Der Nord-Ostsee-Kanal ist wieder frei. Seit gestern können auch wieder große Schiffe die knapp 100 Kilometer lange Wasserautobahn zwischen Kiel und Brunsbüttel nutzen. Experten hatten in Brunsbüttel binnen acht Tagen aus zwei defekten großen Schleusenkammern ein einzelnes funktionstüchtiges Provisorium gebaut, damit Schiffe mit einer Länge von mehr als 125 Metern den Kanal wieder befahren können. Mit einer großen und einer kleinen Kammer stehen der Schifffahrt in Brunsbüttel wieder zwei intakte Schleusen zur Verfügung. Zugleich kündigte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) an, für den Nord-Ostsee-Kanal eine „Sondereinsatztruppe“ zu schaffen, die den Schleusenbetrieb aufrechterhalten soll. Die Crew solle sofort einsatzbereit sein, wenn weitere Reparaturen nötig sind. Der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sollen dafür elf zusätzliche Stellen bereitgestellt werden. Ramsauer will heute die maroden Schleusenanlagen in Brunsbüttel besuchen.
sh:z  Norddeutsche Rundschau danke
Ramsauer kommt heute nach Brunsbüttel
Brunsbüttel/KIel
Nun also doch: Heute früh will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) die maroden Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) in Brunsbüttel besuchen. Nach dem Ausfall mehrerer Schleusen in Brunsbüttel war der NOK über eine Woche lang für große Schiffe gesperrt. Damit sich solch ein Kollaps nicht wiederholt, will Ramsauer für den NOK eine Sondereinsatzgruppe schaffen. Sie soll schnell weitere Schäden beheben, kündigte der Minister an. Der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sollen dafür elf zusätzliche Stellen bereitgestellt werden. Ramsauer wird am Kanal eine leicht entspannte Situation vorfinden. Seit gestern können auch große Schiffe wieder die knapp hundert Kilometer lange Wasserautobahn zwischen der Deutschen Bucht und der Ostsee nutzen. Dies teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel mit. Experten hatten in Brunsbüttel binnen acht Tagen aus zwei defekten großen Schleusenkammern ein einzelnes funktionstüchtiges Provisorium gebaut, damit Schiffe mit einer Länge von mehr als 125 Metern den Kanal wieder befahren können. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) bedankte sich gestern „herzlich“ bei den Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtdirektion, dass die Kanal-Schleuse bei Brunsbüttel „so schnell wieder hergerichtet werden konnte“. „Das ist eine tolle Leistung“, sagte Albig unserer Zeitung. „Die Beschäftigten haben damit nicht nur der Wirtschaft im Norden, sondern der in ganz Deutschland einen wichtigen Dienst erwiesen.“ Albig sagte, er wolle sie schon bald einladen, um sich „persönlich bei ihnen zu bedanken“. Mit einer großen und einer kleinen Kammer stehen der Schifffahrt in Brunsbüttel nun wieder zwei intakte Schleusen zur Verfügung. „Über das Wochenende wird sich zeigen, ob die Anlage technisch zuverlässig läuft“, sagte Ramsauer. „Es geht voran in Brunsbüttel.“ Zuvor hatte sich der Verkehrsminister gegen Kritik an seinem Vorgehen beim Neubau einer fünften Schleuse am Nord-Ostsee-Kanal gewehrt. In einem Radio-Interview wies der CSU-Politiker Vorwürfe norddeutscher Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften zurück, dass die Sanierung verschleppt worden sei. Er habe sich gleich nach seinem Amtsantritt vor knapp dreieinhalb Jahren dieser Dinge angenommen. Der schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann sagte: „Es ist mindestens dumm von Minister Ramsauer, dass er seit Jahren die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten an den Schleusen in Brunsbüttel und Kiel verschleppt.“ Er forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, den Nord-Ostsee-Kanal zu ihrer Chefsache zu machen – „solange Sie noch Chefin sind“. Bmrk.Btr.HP/Blog. Unsere auch so liebe BUKA Frau Merkel hat doch glatt gestern den Kindergarten in Neumünster , wenige KM von der meistbefahrenen Wasserstrasse der Welt, deren Stillstand , Nichtrenovierung eindeutig  Ihrer Regierung zu verdanken ist, besucht. So langsam glaube ich wirklich Sie würde sich als Erzieherin in einem Kindergarten bis zur Rente besser machen, wie als BUKA.. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass der Schleusen-Neubau in Brunsbüttel länger dauern und teurer als ursprünglich geplant wird.
lno/sh:z    Norddeutsche Rundschau
http://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article114439860/Nord-Ostsee-Kanal-wieder-fuer-grosse-Schiffe-geoeffnet.html
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Nord-Ostsee-Kanal wieder für große Schiffe geöffnet

VielVerkehrNKO34     Copyright Willy Thiel

Seit Donnerstagvormittag ist die Schleuse in Brunsbüttel mit einer großen Kammer wieder geöffnet. Der Kanal war am 6. März wegen technischer Probleme an den Schleusen gesperrt worden.

Von Olaf Preuß
Frachtschiffe am Nord-Ostsee-Kanal. Die Sperrung ist aufgehoben. Große Schiffe können sich den mühsamen Umweg sparen

Hamburg. Der Nord-Ostsee-Kanal ist seit Donnerstagvormitag wieder für große Schiffe mit mehr als 125 Metern Länge befahrbar. Das teilte die Agentur United Canal Agency (UCA) in Kiel mit, die Schiffspassagen durch den NOK vermittelt.

Der Kanal war am 6. März für große Schiffe gesperrt worden, nachdem beide großen Schleusenkammern in Brunsbüttel wegen technischer Defekte außer Betrieb genommen werden mussten. Zunächst hatte das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel für die notwendigen Reparaturen zwei Wochen veranschlagt. Zahlreiche Frachtschiffe und Tanker mussten seit der vergangenen Woche um Skagen in Norddänemark umgeleitet werden. Das bedeutet gegenüber der Kanalpassage einen Umweg von rund 250 Seemeilen (463 Kilometer). Der Schifffahrt und ihren Kunden verursacht das erhebliche Mehrkosten.

Schleusen in Brunsbüttel müssten dringend saniert werden

Am Donnerstagmorgen seien erfolgreiche Tests mit der reparierten großen Südschleuse in Brunsbüttel absolviert worden, sagte UCA-Chef Jann Petersen dem Abendblatt: "In den kommenden Tagen wissen wir, ob die Schleuse dauerhaft belastbar ist." Die Schifffahrt muss für die kommenden Jahre am Nord-Ostsee-Kanal mit erheblichen Behinderungen rechnen. Die beiden großen Schleusenkammern in Brunsbüttel sind stark sanierungsbedürftig. Um sie für eine Grundüberholung zu entlasten, soll eine dritte große Schleusenkammer gebaut werden. Sie wird aus heutiger Sicht jedoch frühestens im Jahr 2021 fertiggestellt sein. Zur Zeit werden dafür vom Bundesverkehrsministerium bis zu 375 Millionen Euro Baukosten veranschlagt.

Verkehrsminister Ramsauer kommt zu Besuch

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will die Schleusen in Brunsbüttel am Freitag besuchen.

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Der Nord-Ostsee-Kanal ist für große Schiffe wieder offen. Verkehrsminister Peter Ramsauer besucht morgen die Brunsbütteler Schleusen. Er will eine "Sondereinsatztruppe" für Schleusen-Defekte einrichten.
Brunsbüttel. "Seit kurz nach 13 Uhr ist die große Südschleuse wieder in Betrieb", sagt Thomas Fischer vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Brunsbüttel. Acht Tage nachdem der Kanal für Schiffe mit mehr als 125 Metern Länge gesperrt wurde, können sie nun wieder die meistebefahrene Wasserstraße der Welt nutzen - pünktlich einen Tag vor dem angekündigten Besuch von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). Der will sich am morgigen Freitagvormittag selbst ein Bild von dem desolaten Zustand der Anlagen machen. Er will eine "Sondereinsatztruppe" schaffen, die den Schleusenbetrieb aufrechterhalten soll. Die Crew solle sofort einsatzbereit sein, wenn weitere Reparaturen nötig sind, kündigte der Politiker am Donnerstag an. Der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sollen dafür elf zusätzliche Stellen bereitgestellt werden.

Ramsauer wehrt sich gegen Kritik

Er wehrt sich gegen Kritik an seinem Vorgehen beim Neubau einer fünften Schleuse am Nord-Ostsee-Kanal (NOK). Er habe seit Jahren vor dem Kollaps auf deutschen Wasserstraßen gewarnt, sagte der CSU-Politiker am Donnerstag in einem Radio-Interview. Ramsauer bezeichnete darin den NOK als negatives Beispiel für eine verfehlte Investitionspolitik bei der Verkehrsinfrastruktur. Dies könne nicht innerhalb kurzer Zeit behoben werden, erklärte der Minister. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass der Schleusen-Neubau in Brunsbüttel länger dauern und teurer als ursprünglich geplant werden soll.

Wagen der Schleusentore sind das Problem

Die seit Jahren immer wieder auftretenden Probleme in den beiden großen Schleusenkammern liegen fast immer an den Toren - genauer gesagt unter ihnen. Die Anlage stammt aus dem Jahr 1914. Ein Schleusentor liegt auf einem Wagen, der mit Holzkufen auf Schienen rollt. Diese Schienen sind in Granit befestigt. So die Theorie. "Teilweise gibt es die Schienen schon nicht mehr", erklärt WSA-Sprecher Fischer. Das sei unter anderem am defekten Tor zur Elbe in der Nordschleuse der Fall. Deshalb bleibt diese Schleusenkammer gesperrt. Fischer: "Der Granit ist so bröckelig, dass sich daran keine Schienen mehr befestigen lassen." Die Motoren der Torwagen haben nicht genug Kraft, die Holzkufen auf dem bloßen Granit fahren zu lassen. Jetzt haben die Ingenieure des WSA einen Plan, von dem sie hoffen, dass die Tore wieder ein paar Jahre ohne Ausfälle durchhalten. "Die Wagen sollen nicht mehr auf Holz fahren, sondern mit größeren Rädern direkt auf dem Granit. Ob das gelingt, weiß aber kein Mensch", sagt Fischer. ww.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/unternehmen-ramsauer-besucht-nord-ostsee-kanal-und-wehrt-sich-gegen-kritik_aid_940018.html Inhalt bereitgestellt von Norddeutsche Rundschau Copyright vielen Dank

UnternehmenRamsauer besucht Nord-Ostsee-Kanal – und wehrt sich gegen Kritik

Donnerstag, 14.03.2013, 13:42
 Copyright Focus bitte den Rest des Artikels in o.g. link lesen
 KahrsMdB SPD
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will an diesem Freitag die maroden Schleusenanlagen in Brunsbüttel besuchen.
ramsauer56
      Das sagte Ministeriumssprecherin Petra Bethge am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. In Brunsbüttel sind seit rund einer Woche beide großen Schleusenkammern defekt. Daher können große Schiffe den Nord-Ostsee-Kanal – die am häufigsten befahrene künstliche Wasserstraße der Welt – nicht mehr passieren. Zuvor hatte sich Ramsauer gegen Kritik an seinem Vorgehen beim Neubau einer fünften Schleuse am Nord-Ostsee-Kanal gewehrt. In einem Interview des Senders NDR Info wies der CSU-Politiker Vorwürfe norddeutscher Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften zurück, dass die Sanierung verschleppt worden sei. Er habe sich gleich nach seinem Amtsantritt vor knapp dreieinhalb Jahren dieser Dinge angenommen, sagte der Minister am Donnerstag. Entschieden wehrte sich Ramsauer auch gegen Kritik der SPD, aus Desinteresse an norddeutschen Verkehrsprojekten Gelder nach Bayern verschoben zu haben. Johannes Kahrs aus dem Haushalts- und Verkehrsausschuss der SPD-Bundestagsfraktion hatte dem CSU-Minister am Mittwoch vorgeworfen, er habe über 270 Millionen Euro, die zu Zeiten der Großen Koalition aus Konjunkturpaketen für den Nord-Ostsee-Kanal eingestellt worden waren, nach Bayern „geschoben“. Ramsauer nannte den Vorwurf ein „grobes Foul des sonst so geschätzten Kollegen Kahrs“.  
Nord-Ostsee-Kanal

Tor 6 öffnet sich wieder

Von Frank Behling |
14.03.2013 13:11 Uhr
Die große Süd-Schleuse in Brunsbüttel wurde am Donnerstagmittag nach überraschend schnellem Reparaturverlauf wieder für den Verkehr freigegeben. Damit ist der Nord-Ostsee-Kanal für Schiffe aller Größen wieder passierbar. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will trotzdem am Freitag die maroden Schleusenanlagen in Brunsbüttel besuchen.
Foto: Die Südschleuse in Brunsbüttel wurde für den Verkehr wieder freigegeben.
Die Südschleuse in Brunsbüttel wurde für den Verkehr wieder freigegeben.
© FB
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Nord-Ostsee-Kanal

Ramsauer will elf neue Stellen schaffen
Der Nord-Ostsee-Kanal ist für große Schiffe wieder offen. Verkehrsminister Peter Ramsauer besucht morgen die Brunsbütteler Schleusen. Er will eine "Sondereinsatztruppe" bei Schleusen Defekten einrichten. Copyright Norddeutsche Rundschau danke
Erfolg der Beschäftigten mit einmaligem Kraftakt am Nord-Ostsee-Kanal – die Schleusung funktioniert wieder Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) gratuliert den Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsämter zu ihrer herausragenden Leistung, innerhalb weniger Tage mit einem einmaligen Kraftakt den Kanal wieder flott zu bekommen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben rund um die Uhr gearbeitet, damit die Schifffahrt im Nord-Ostsee-Kanal wieder laufen kann. Dies ist ausschließlich der Verdienst der Menschen vor Ort, die die Reparaturarbeiten geplant und durchgeführt haben. Diese Anstrengung ist nicht beliebig wiederholbar. Die Bundesregierung und die gesamte Schifffahrt muss diesen Menschen ein herzliches Dankeschön aussprechen und Minister Ramsauer sollte sich dafür erkenntlich zeigen, wenn er nun, nachdem alles erledigt ist, endlich am NOK erscheint“, so Frank Schischefsky, Leiter des ver.di Nord Landesbüro Schleswig-Holstein. „Mit dieser herausragenden Arbeit gewährleistet das Personal, das bereits deutlich vor dem Fertigstellungstermin die Einnahmen für den Bund in Millionenhöhe wieder möglich sind. Minister Ramsauer ist gut beraten, wenn er dies honoriert und die geplante Strukturreform, mit der jede 5. Stelle auch am NOK gestrichen werden soll, überdenkt und mehr Personal zur Verfügung stellt, anstatt Stellen zu streichen“, so Frank Schischefsky weiter. ver.di Nord fordert die sofortige Aufstockungen der Instandsetzungstrupps an beiden Schleusenanlagen um jeweils mindestens 20 Handwerkerinnen und Handwerker, die Schaffung einer weiteren Tauchergruppe sowie ein Team aus jeweils mindestens 10 Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Technikerinnen und Technikern für die Grundinstandsetzung und die Planung von Sofortmaßnahmen an den Schleusenanlagen, außerdem eine unbefristete Übernahme von Auszubildenden und die Entfristung befristeter Arbeitsverträge, damit der NOK befahrbar bleibt. V.i.S.d.P.: Frank Schischefsky, Pressesprecher, ver.di Landesbezirk Nord Landesbüro Schleswig-Holstein. Dänische Straße 3-9, 24103 Kiel Tel.:0431-66 08-103 fax:-110 Mobil: 0170-5613404 email:frank.schischefsky@ verdi.de
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Nord-Ostsee-Kanal ist ab sofort wieder frei

Freie Fahrt für große Schiffe: Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion hat die Schleuse in Brunsbüttel offiziell wieder freigegeben. Der Nord-Ostsee-Kanal ist damit ab sofort auch für Schiffe über 125 Meter Länge wieder befahrbar. Ingenieure des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel konnten die Reparaturarbeiten an der großen Südschleuse deutlich schneller abschließen als geplant. Als erstes Schiff hat gegen 13 Uhr ein blauer Schlepper mit einem Groß-Ponton für Schiffsbauteile die große Südschleuse passiert.
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Nord-Ostsee-Kanal wieder freigegeben

NDR aktuell - 14.03.2013 14:00 Uhr -
Die Schleuse in Brunsbüttel ist offiziell wieder freigegeben worden. NDR-Reporter Jan Müller-Tischer über die plötzliche Freigabe und den Fortgang der Reparaturarbeiten.

Nutzer des Kanals sind erleichtert

Acht Tage Sperrung der meist befahrenen Wasserstraße der Welt sind zu Ende. Zwar ist die Reparatur der Südschleuse nur ein Provisorium, dennoch zeigten sich Kunden des Kanals erfreut: "Ich freue mich sehr, dass Techniker des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Tag- und Nachtschichten die Schleuse in einer Woche schneller repariert haben als geplant", sagte ein Sprecher des Schiffs-Service-Unternehmens Sartori und Berger.

Ramsauer will eine "Sondereinsatztruppe" schaffen

Teile eines Schiffes liegen am Rand der Schleuse in Brunsbüttel © Bernd Hauschildt Fotograf: Bernd Hauschildt Detailansicht des Bildes Ein Schlepper mit einem Groß-Ponton für Schiffsbauteile passierte als erstes Schiff die Schleuse in Brunsbüttel. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will sich morgen Vormittag ein Bild von der Lage in Brunsbüttel machen. Er kündigte heute an, dass er für den Nord-Ostsee-Kanal eine "Sondereinsatztruppe" einrichten will, die den Schleusenbetrieb aufrechterhalten soll. Die Crew solle sofort einsatzbereit sein, wenn weitere Reparaturen nötig sind. Elf zusätzliche Stellen sollen bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung dafür geschaffen werden.
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Lotsenboot fährt auf Containerschiff zu © NDR Fotograf: Lucie Kluth
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Durch die Kieler Schleuse in den NOK

Acht Tage lang konnten große Schiffe den Nord-Ostsee-Kanal nicht passieren. Am Donnerstag ist er wieder freigegeben worden. Bildergalerie starten
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14.03.2013

Fragestunde zum Nord-Ostsee-Kanal

Tagesordnungspunkt 2 - Fragestunde Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt: Wir kommen zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Zur Beantwortung steht der Parlamentarische Staatssekretär Jan Mücke zur Verfügung. Wir kommen zu Frage 10 der Kollegin Dr. Valerie Wilms: Aus welchen Gründen wurden am 6. März 2013 die Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel gesperrt, obwohl die Mittel zur Sanierung der Schleusen seit Anfang 2012 zur Verfügung stehen und der symbolische Spatenstich mit dem Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, bereits am 17. April 2012 erfolgte (vergleiche Hamburger Abendblatt vom 7. März 2013), und ab wann kann der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, den reibungslosen Verkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal wieder garantieren? Jan Mücke, Parl. Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: Frau Präsidentin! Frau Dr. Wilms, die Antwort auf Ihre Frage lautet: Der gleichzeitige Ausfall beider großer Schleusenkammern am Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel über mehrere Tage ist bedauerlich. Die aktuellen Sperrungen sind allerdings unvermeidlich, um gravierende Schäden an den Antrieben der Schleusentore zu vermeiden, die zu einem wesentlich längeren Ausfall der Kammern führen würden. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel arbeitet mit aller Kraft an der Beseitigung der Schäden. Als Erstes wird schnellstmöglich eine große Kammer durch einen Torwechsel wieder funktionsfähig gemacht. Mit einer Wiederinbetriebnahme einer der großen Schleusenkammern ist voraussichtlich Ende der zwölften Kalenderwoche zu rechnen. Copyright Ralf Pöschus Brunsbuettel Schleuse45   Die von Ihnen angesprochenen Mittel zur Sanierung der Brunsbütteler Schleusen aus dem Haushalt 2012 betreffen das Infrastrukturbeschleunigungsprogramm I, mit dem es gelang, zusätzliche Mittel in Höhe von insgesamt 300 Millionen Euro ausschließlich für den Bau der fünften Schleusenkammer am Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel bereitzustellen. Der vorlaufende Neubau einer dritten großen Schleuse, also dieser fünften Kammer, in Brunsbüttel ist die Voraussetzung, um bei der anschließend geplanten erforderlichen mehrjährigen Grundinstandsetzung der vorhandenen rund 100 Jahre alten großen Schleusen erhebliche Einschränkungen für den Schiffsverkehr zu vermeiden. Die Notwendigkeit einer Sanierung der beiden vorhandenen großen Kammern nach der Fertigstellung der fünften Kammer ist unstrittig. Bis dahin werden die vorhandenen Schleusen betriebsbereit gehalten, was planmäßige Sperrungen für Wartungen und Instandsetzung einzelner Kammern mit einschließt. Wegen des Alters der Anlagen und der Anfälligkeit der veralteten Technik, insbesondere der Laufapparatur der Schleusentore, kann dabei ein zeitweiliger gleichzeitiger Ausfall beider großer Kammern nicht definitiv ausgeschlossen werden. Kurzfristig notwendige Reparaturarbeiten zum Erhalt der Leistungsfähigkeit des Nord-Ostsee-Kanals und seiner Schleusenanlagen haben grundsätzlich absolute Priorität, und sie werden von den verantwortlichen Wasser- und Schifffahrtsämtern Brunsbüttel und Kiel schnellstmöglich und unter Minimierung der Beeinträchtigung der Schifffahrt durchgeführt. Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt: Frau Wilms, Sie haben eine Nachfrage? – Bitte schön. Dr. Valerie Wilms (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Danke, Herr Staatssekretär Mücke. Das war eine erstaunlich ausführliche Antwort. Vielen Dank dafür. Ich habe eine Nachfrage zu der gesamten Situation, die wir dort haben. Die Tore rutschen auf Holzkufen herum, die die kaiserlichen Ingenieure vorgesehen haben, wobei abzusehen war, dass das Holz irgendwann verschlissen ist. Inwieweit ist dies auf den Investitionsstau bzw. die jahrelange Vernachlässigung der Infrastruktur des Nord-Ostsee-Kanals zurückzuführen? In den 80er-Jahren sind die Schleusen in Kiel gemacht worden. Aber danach ist am Kanal nichts mehr gemacht worden. Inwieweit ist die ganze Situation auf einen Investitionsstau zurückzuführen? Jan Mücke, Parl. Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: Dass die Verkehrsinfrastruktur generell unter großem finanziellen Druck steht, ist keine Überraschung. Ich gebe Ihnen recht, dass hier einige Bundesregierungen vor uns – Sie werden sicherlich zugeben, dass eine Schleusenreparatur nicht aus Gründen vorgenommen werden muss, die in den letzten drei Jahren entstanden sind, sondern aus Gründen, die schon älteren Datums sind, um es sehr freundlich auszudrücken – die zu geringe Mittelausstattung zu verantworten haben; das ist evident. Ich will dennoch darauf hinweisen, dass wir die Reparaturen an den beiden großen Kammern in Brunsbüttel schon länger vornehmen. Sie konnten bedauerlicherweise 2012 nicht vollständig abgeschlossen werden. So hat es beispielsweise bei der Ertüchtigung der kanalseitigen Torbahn der großen Südkammer aufgrund der schwierigen Untergrundverhältnisse einige Verzögerungen gegeben. Das alles ist sehr zeitaufwendig. Hinzu kommt, dass die schon im Jahr 2012 angelaufenen Unterwasserbetonierarbeiten nun wegen der zu niedrigen Wassertemperaturen – wie Sie sehen, ist der Winter zurückgekehrt und das verzögert auch diese Reparaturarbeiten – unterbrochen werden mussten. In der Zwischenzeit wurde aber die Südkammer wieder provisorisch auf Holzkufen in Betrieb genommen. Es ist unser Ziel, die Schleuse in Brunsbüttel möglichst schnell wieder für den Alltagsbetrieb nutzbar zu machen. Wir stimmen sicher darin überein, dass wir mit dem Bau der fünften Kammer so schnell wie möglich beginnen müssen bzw. die laufenden Arbeiten fortsetzen müssen, damit eine Grundinstandsetzung der vorhandenen Kammern in Brunsbüttel stattfinden kann, wenn die neue Kammer in Betrieb gegangen ist. Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt: Frau Wilms, Sie haben eine weitere Nachfrage. Dr. Valerie Wilms (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Es ist sehr schön, zu hören, dass Sie möglichst schnell mit der fünften Kammer weitermachen wollen. Nichtsdestotrotz ist unklar, inwieweit die Ausschreibungen nun in Gang gesetzt werden. Deshalb lautet meine ergänzende Frage: Wie vereinbart die Leitung des Hauses, also Ihres Ministeriums, des BMVBS, dass einerseits eine Mitgliedschaft im neu gegründeten Arbeitskreis „Aktionsbündnis Nord-Ostsee-Kanal“ – wenn man nicht weiter weiß, gründet man einen Arbeitskreis – angekündigt wird und dass andererseits die für eine Instandhaltung notwendigen Mittel nicht aufgebracht werden? Das zeigt sich gerade an der Ausschreibung für die fünfte Schleusenkammer, die noch immer nicht vorgenommen wurde. Diese europaweite Ausschreibung scheint in Ihrem Haus liegen geblieben zu sein und ist noch nicht an diejenigen gegangen, die sie wirklich brauchen. Jan Mücke, Parl. Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: Frau Kollegin, da möchte ich Ihnen ausdrücklich widersprechen. Ich schätze Sie sehr, wie Sie wissen, aber in diesem Fall sind Sie, glaube ich, falsch informiert. Die Verzögerung der Ausschreibung liegt ausschließlich an einem Vergabenachprüfungsverfahren. Aufgrund dieses Verfahrens vor der Vergabekammer bei der Teilmaßnahme „Verlängerung der Mole 2“, in dem die Vergabeentscheidung der Verwaltung bestätigt wurde, konnten die für 2012 vorgesehenen Mittel nicht abfließen. Die Ausschreibung hat sich deshalb seit der Planung vom Frühjahr 2012 um mehrere Monate verzögert. Die Ausschreibungsunterlagen für die Vergabe der Hauptbaumaßnahmen des Schleusenbaus in Brunsbüttel sind jetzt fertiggestellt. Sie können also davon ausgehen, dass es hier in Kürze weitergeht. Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt: Vielen Dank.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne