Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt und die Walter Lauk Gruppe bündeln Kompetenzen

http://www.maritimheute.de/hans-schramm-sohn-schleppschifffahrt-und-die-walter-lauk-gruppe-bundeln-kompetenzen/

Hans Schramm Die Firmen Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt aus Brunsbüttel sowie die in Hamburg ansässige Firmengruppe Walter Lauck haben ab Januar 2013 ein Joint Venture geschlossen. Eine engere Zusammenarbeit in Hamburg, auf der Unterelbe und auf dem Nord-Ostsee-Kanal ist so zukünftig gegeben. Hintergrund sind gemeinsame Bestrebungen Unter- und Überkapazitäten an Fahrzeugen beider Unternehmen gegenseitig zu kompensieren, um die Effizienz beider Flotten deutlich zu erhöhen. Beide Firmen verfügen über langjährige Erfahrungen im Dienstleistungssektor. Als Teil der Schramm group ist Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt GmbH & Co. KG eine der führenden Schleppreedereien im Schnittpunkt von Elbe, Nord-Ostsee-Kanal und Nordsee. Seit über 80 Jahren als Dienstleister in der maritimen Wirtschaft tätig, ist Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt ein erfahrener und kompetenter Ansprechpartner u.a. in den Bereichen Seeschiffsassistenzen, Seeverschleppungen, Ponton- und Heavy-Lift-Transporte. Auch die die Walter Lauk Gruppe verfügt über eine lange Tradition und ist seit 1982 ein kompetenter Dienstleister, der drei Jahrzehnte voller Wachstum und Innovationen aufweisen kann. Aus der “Keimzelle” aller Aktivitäten, der Hafenschifffahrt, hat sich das Unternehmen heute zu einem Universaldienstleister entwickelt, welcher mittlerweile in nahezu allen Bereichen des Güterverkehrs mit hohem Engagement und Flexibilität erfolgreich tätig ist. Cpyright Maritim heute

19.06.2012 in ACTION

Neuer Schlepper für Schramm

07.05.2012
Hans-Helmut Schramm mit Namensgeber des Schleppers Torsten Andritter-Witt
Das Ingenieurbüro NavConsult AWSS GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der Brunsbütteler Schramm Group, hat kürzlich seinen neuesten Schlepper vorgestellt.
Der auf den Namen „Torsten“ getaufte Neubau vom Typ NavTug® FlatTop ist bei der türkischen Werft Sanmar, Istanbul, gebaut worden. Das 31,5 m lange und 11,5 m breite Schiff weist einen Pfahlzug von 50 t auf. Der Tiefgang des speziell für küstenahe Gewässer konzipierten Schleppers beträgt max. 3 m. Für den Antrieb sorgen zwei Caterpillar-Hauptmotoren des Typs Cat 3512B HD, die bei 1600 1/min je 1425 kW leisten. Darüber hinaus verfügt „Torsten“, der eine Geschwindigkeit von bis zu 12 kn erreicht, über zwei 250 kW leistende MAN-Hilfsdiesel. Nach seiner Fertigstellung ist „Torsten“ in die Flotte der Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt integriert worden. Zurzeit befindet sich der Schlepper, der über ein großes freies Deck, einen Deckskran und eine Doppeltrommel-Schlepp- und Ankerziehwinde verfügt, als Assistenzschiff des Kabellegers „Nostag 10“ im Einsatz.

Bis Ende 2013 ist der Schlepper ausgebucht. Firmenchef Hans Helmut Schramm (li.) und Torsten Andritter-Witt sind zufrieden.

Foto: pöschus

 Arbeitsplatz des Kapitäns: Für den Überblick sorgen zusätzlich neun Kameras.

Herzstück im Maschinenraum: der Motor (1425 kW) ist doppelt vorhanden

Spezialschlepper „Torsten“ läuft aus

Brunsbütteler Schramm group stellt 7 Millionen teuren Neubau aus eigener Entwicklung in den Dienst

Brunsbüttel

Open Ship auf dem Schlepper „Torsten“ – fast wäre es zu der Besichtigung der jüngsten Errungenschaft der Brunsbütteler Schramm Schleppschifffahrt durch geladene Gäste gestern gar nicht gekommen. Denn nur sechs Stunden bevor der niederländische Frachter „Sirrah“ am Mittwochabend den Schramm-Schlepper „Vorwärts“ rammte (wir berichteten), tauschten beide Schiffe ihre Position an den Liegeplätzen vor dem Firmensitz am Kanal. „Das wäre eine Katastrophe für uns geworden“, sagt Torsten Andritter-Witt, Geschäftsführer der zur Schramm group gehörenden Schleppreederei und Namensgeber der sieben Millionen Euro teuren Neuanschaffung. „Der Schlepper wäre in wenigen Minuten gesunken.“

Verheerend wäre der Schaden deshalb geworden, weil „Torsten“ bereits bis Ende 2013 ausgebucht ist. Anders als etwa der „Vorwärts“ ist der auf der türkischen Sanmar-Werft vom Stapel gelassene Neubau nicht als Eisbrecher konstruiert worden. Schlepper „Torsten“ ist so etwas wie eine multifunktionale Arbeitsplattform. Schleppen beziehungsweise Schieben sind nur zwei von vielen denkbaren Aufgaben. So soll das Schiff und seine sechsköpfige Besatzung demnächst den Kabelleger „Nostag 10“, an dem die Schramm group beteiligt ist, bei der Arbeit unterstützen. Mit dem großen Kran ist „Torsten“ in der Lage, auch zehn Tonnen schwere Anker an Bord zu hieven. Herkömmliche Schlepper schafften das nicht, sagt Andritter-Witt.

Darauf, dass der Neubau möglichst einzigartig ist, hat das Brunsbütteler Unternehmen großen Wert gelegt. Unter 80 weltweit vergleichbaren Schiffen gilt „Torsten“ als Unikat. Entwickelt wurde der Schlepper in der zum Unternehmen gehörenden Navconsult. Schramm-Kapitäne wurden ebenso miteinbezogen wie die Seeberufsgenossenschaft. Und, so Andritter-Witt, es habe reichlich Ideen gegeben, um ein zunftsfähiges Schiff zu entwickeln.

Ganz nebenher profitiert die Besatzung von der Ausstattung. Der Lärmpegel überschreite 60 dB nicht und liege damit auf dem Niveau von Kreuzfahrtschiffen – selbst in den an den Maschinenraum angrenzenden Kajüten. Dafür wurden rund drei Tonnen Dämmstoffe verbaut. Jede Kajüte ist zudem mit eigenem Sanitärbereich und Internetzugang ausgestattet. Oberlichter lassen Tageslicht in die fünf Kabinen. Eine aufwendige Konstruktion. Aber, sagt Torsten Andritter-Witt: „Nichts ist schlimmer, als wenn sich die Leute an Bord nicht wohl fühlen.“ Es gibt einen großen Wohnbereich für die Schicht, die gerade frei hat, dazu Küche, Waschmaschinen und Vorratsräume. Andritter-Witt: „Die Einrichtung ist wie bei einem Wohnhaus.“ Ohne Unterbrechung könne der Schlepper locker vier Wochen auf See bleiben.

Damit nicht etwaige Störungen zum Abbruch der Arbeiten zwingen, sind zahlreiche Systeme doppelt vorhanden, schalten sich automatisch zu, sobald ein Part ausfällt. Das gilt besonders für den Maschinenraum, in dem zwei Motoren mit 1425 kW für bis zu 12,8 Knoten Geschwindigkeit sorgen. Der Kapitän hat einen hellen Arbeitsplatz auf der Brücke. Wo Aufbauten die Sicht behindern, sorgen Kameras für Überblick. Auch im Maschinenraum sind Kameras installiert. Ein besonderes Augenmerk bei der Entwicklung galt dem Tiefgang. Der lässt mit drei Metern auch küstennahes Arbeiten zu. Und an Bug und Heck sollen eigens dafür entwickelte Rollen dafür sorgen, dass die armdicken Schleppkabel nicht unnötig belastet werden. Dies hat sich Navconsult ebenso patentieren lassen, wie der Name dieses Schiffstyps geschützt ist: NavTug FlatTop. Andritter-Witt ist überzeugt: „Wir haben mit diesem Schiff 95 Prozent aller Bedürfnisse berücksichtigt.“

Seine erste Bewährungsprobe hat „Torsten“ in der nächsten Woche beim Kabelverlegen für den Offshore-Windpark Baltic II zwischen Rügen und Schweden. Im Juni geht es in die Nordsee zum Windpark Borkum West II.

Der Chef der Schleppreederei freut sich, dass „unser größter und teuerster Neubau“ seinen Vornamen trägt: Nächstes Jahr ist Andritter-Witt 25 Jahre im Unternehmen, in dem er auch seine Ausbildung absolvierte.

Ralf Pöschus Norddeutsche Rundschau

http://www.schrammgroup.de/news/items/neu-entwickelter-mehrzweckschlepper-fertiggestellt-und-getauft-59.html

http://www.hans-schramm.de/flotte.html

Neu entwickelter Mehrzweckschlepper fertiggestellt und getauft

01.03.2012 8:25

Neu entwickelter Mehrzweckschlepper fertiggestellt und getauft

 

In Istanbul wurde der für den Offshore Einsatz vom Ingenieurbüro NavConsult AWSS GmbH & Co. KG entwickelte „NavTug® FlatTop“ auf der SANMAR Werft auf den Namen „TORSTEN“ getauft.

Das Planungs-, Beratungs- und Ingenieurbüro NavConsult bietet seit der Gründung 2006 mit Standort in Brunsbüttel/Deutschland hochspezialisierte, individuelle Beratungsleistungen im maritimen Bereich. Einer der Schwerpunkte liegt in der Entwicklung von Schleppern, Pontons und Spezialschiffen im Offshorebereich. Der neueste Entwurf des Unternehmens, das der SCHRAMM group angehört, ist der Mehrzweckschlepper „NavTug®FlatTop“, der aktuell in der Türkei in der neuen SANMAR Werft fertiggestellt wurde. Der Auftrag für diese Neuentwicklung wurde Ende des Jahres 2010 erteilt, im Februar 2012 folgte die pünktliche Fertigstellung.

Hans Helmut Schramm, Geschäftsführer der SCHRAMM group, ist stolz auf die Neuentwicklung aus seinem Hause und unterstrich bei seiner Taufrede, wie angenehm und erfolgreich die Arbeit mit der SANMAR Werft ist. „Aus einer geschäftlichen Partnerschaft ist mittlerweile auch eine Freundschaft geworden. Die gute Zusammenarbeit spiegelt sich in dem Ergebnis deutlich wieder: Das Team von NavConsult hat ein tolles Schiff entwickelt, und die SANMAR Werft hat diese Pläne exakt umgesetzt. Der NavTug® FlatTop TORSTEN übertrifft unsere Erwartungen absolut und es ist sehr beeindruckend, den Schlepper nun endlich in seinen kompletten Ausmaßen sehen zu können.“

Auch der Namensgeber des Schleppers Torsten Andritter-Witt, Geschäftsführer der Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt, bestätigte in seiner Rede, die sehr hohe Qualität in der Ausführung aller Arbeiten bis ins kleinste Detail. Er wäre sehr stolz, seinen Namen für dieses Schiff geben zu dürfen, zumal seine Tochter Ninja Andritter-Witt die Taufpatin sein durfte.

Der „NavTug® FlatTop“ ist ein vielseitiges und kraftvolles Assistenzschiff, welches in sehr enger Abstimmung mit der BG-Verkehr (Schiffssicherheitsabteilung) und der Klassifikationsgesellschaft Germanischer Lloyd entwickelt wurde. Der Vorstandsvorsitzende des Germanischen Lloyd, Erik van der Noordaa, nahm persönlich an der Taufzeremonie teil und attestierte dem Neubau eine hohe Qualität: „Dieser Schlepper entspricht den hohen Anforderungen der GL-Bauvorschriften und ich freue mich sehr, dass der GL als Klassifizierungsgesellschaft von den Eigentümern ausgewählt wurde und hier in der Türkei den Bau überwachen und die Klassifizierung des Neubau vornehmen durfte. Die Kooperation zwischen SCHRAMM, SANMAR und dem GL war ausgezeichnet.“

Der Schlepper kann auf Grund des sehr geringen Tiefganges sowohl küstennah als auch Offshore für diverse Assistenzarbeiten in Wasserbaustellen und Windparks, als Ankerzieher oder als Kabelleger-Begleitschiff eingesetzt werden. Dieser Schleppertyp erfüllt alle nationalen und internationalen Flaggenstaatsregularien zum 24-Stunden-Betrieb, hier speziell die Kammergrößen und Geräuschemissionen in den Unterkünften (< 60 db), sowie ein voll automatisierter Maschinenbetrieb (AUT24). Bei einer Länge von 31,5 m und einer Breite von 12 m wird ein Pfahlzug von deutlich über 40 Tonnen erwartet. Das Schiff verfügt über ein großes, freies Arbeitsdeck mit einem leistungsfähigen Deckskran und einer Doppeltrommel Schlepp- und Ankerziehwinde.

Im Unterkunftsbereich wurde auf hochwertige Materialien und auf Komfort geachtet, um der Besatzung eine angenehme Zeit an Bord zu ermöglichen. Hierzu gehört z.B. eine Lounge mit Sitzecke und TV im Bereich der Unterkunftsräume. Alle Kammern haben die Möglichkeit über ein Internes Lan & PA System miteinander zu kommunizieren bzw. das Internet zu nutzen.

Der Maschinen und Hilfsmaschinenbereich ist weitestgehend redundant ausgelegt, so dass Ausfallzeiten gering gehalten werden können, z.B. doppelte Hydraulik für Bugstrahlruder, doppelte Hydraulik für Kran/Winden, 3 Hilfsdiesel, etc.

Nach der Taufe folgen noch diverse Testfahrten, bevor der neue Schlepper im März nach Deutschland überführt wird. Die Firma Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt GmbH & Co. KG, ebenfalls ein Unternehmen der SCHRAMM group, wird den neuen Schlepper in ihrer Flotte aufnehmen.

In Deutschland angekommen, wird TORSTEN als Begleitschiff für den Kabelleger NOSTAG 10 in den ersten längerfristigen Einsatz gehen. Die Reederei verfügt hier bereits über einen langjährigen Chartervertrag.

Zurück

 
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Schifffahrt News, Der Kanal, Schifffahrt, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne