Mehr als 500 Buchungen für Husumer Windenergie-Messe 2014

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COWEC 2013: Treffpunkt der Windenergiebranche

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COWEC 2013 Die COWEC (Conference of the Wind Power Engineering Community) am 18. und 19. Juni 2013 in Berlin bringt Experten der weltweiten Windenergieindustrie zusammen und diskutiert aktuelle Herausforderungen Die Windenergie ist weltweit auf dem Vormarsch. Doch es sind noch einige Hürden zu überwinden, um sie flächendeckend einzusetzen zu können. Die internationale VDI-Konferenz COWEC (Conference of the Wind Power Engineering Community) mit Fachausstellung am 18. und 19. Juni 2013 in Berlin diskutiert alle relevanten Aspekte der Windenergiebranche. International bekannte Windanlagenbetreiber, Komponentenhersteller sowie Energieanbieter und Forschungsinstitute präsentieren das gesamte Themenspektrum der technischen Entwicklungen. Veranstalter ist die VDI Wissensforum GmbH. Unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Andreas Reuter vom Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) und Dr. Andrew Garrad vom GL Garrad Hassan geben mehr als 80 Vortragende aus 20 verschiedenen Ländern einen tiefen Einblick in alle technischen Themengebiete der Windenergieindustrie. Garrad eröffnet die Konferenz mit seinem Vortrag zum Thema „Wind energy: Short term turbulence, long term growth“.
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Wind 2013 – Windenergie weltweit auf dem Vormarsch

Windenergie weltweit auf dem Vormarsch Die Windenergie ist die treibende Kraft unter den erneuerbaren Energien. In Deutschland liefert sie mittlerweile fast zehn Prozent des Stroms. Tendenz steigend. Und weltweit wächst der Ausbau der installierten Leistung stetig. Mehr als 200 Gigawatt sind mittlerweile am Netz. Europa, China, Indien und Brasilien setzen weiterhin wichtige Akzente für den Windenergiemarkt, aber auch in Staaten wie Südafrika, Australien, Kanada und Japan wurde die technologische Power der klimafreundlichen Windenergie mittlerweile erkannt. Nach der Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama setzen viele Marktbeobachter auch wieder auf eine positivere Entwicklung des Marktes in den USA. Auf der Leitmesse Wind im Rahmen der HANNOVER MESSE trifft sich einmal mehr die global agierende Windenergiebranche. Alle wichtigen Hersteller, Zulieferer, Logistiker, Betreiber, Anbieter von Service- und Messleistungen, Energiewirtschaftsunternehmen, Forschungsinstitute und Entwickler sind auf der Wind präsent. Sie zeigen die neuesten Konzepte und Technologien in allen Bereichen der Windenergie: neue (Offshore-)Fundamente, Türme, Gondeln und Flügel. Sie demonstrieren neue Modelle mit optimierten Antrieben – ob mit oder ohne Getriebe. Die Parole lautet nicht selten größer, höher und mit längeren Flügeln. Wie rasant die Größenentwicklung ist, zeigt ein Blick auf die Statistik: Lag die Durchschnittsgröße der Anlagen vor zehn Jahren bei 900 Kilowatt, so beträgt sie heute in Deutschland schon 1,3 Megawatt. Ebenso werden die Türme immer höher. Aktuelle Windräder sind 110 Meter hoch, Tendenz weiter steigend. Diese Entwicklung wäre ohne große Fortschritte im Turmbau sowie in der Errichtungslogistik (Kräne etc.) nicht realisierbar. Von dieser Entwicklung profitieren vor allem windärmere Standorte. So geht Stefan Grothe, Fachreferent für Technik beim Bundesverband WindEnergie (BWE) für den deutschen Markt, davon aus, “dass nach wie vor insbesondere im Binnenland der Trend hin zu Windenergieanlagen mit geringerer Generatorleistung, dafür aber mit größerer Rotorkreisfläche und höheren Türmen geht“. Daneben stellt der Technikexperte beim BWE auch im Segment der Antriebskomponenten eine Fortsetzung bestehender Marktbewegungen fest. “Beispielsweise kommen zunehmend so genannte Generatoren mit Direktantrieb und Vollumrichtern zum Einsatz.” Wichtiges Thema auf der Leitmesse Wind wird daher auch das Gewicht der Komponenten sein. Mehrere Entwickler und Hersteller arbeiten intensiv an Anlagen, die mit weniger Gesamtgewicht genauso viel Leistung wie vorher bringen. Dies spart wertvolle Rohstoffe und erleichtert die ganze Logistikkette. Am Ende verringern sich die Kosten und stärken die Windenergie im Wettbewerb mit anderen Energieträgern. Die Leitmesse Wind wird im April wieder wichtige Impulse und Signale setzen, um das globale Wachstum der Windenergiebranche erfolgreich fortzusetzen. Dies gilt sicherlich auch für den Offshore-Bereich, der zumindest in Deutschland durch die Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) einen positiven Schub erwartet. Die Nordseeanrainer Großbritannien und Frankreich schreiten mit ihren Offshore-Projekten stetig voran; und Japan plant große Offshore-Windparks vor den Küsten auf schwimmenden Fundamenten. Allein der mittelfristige Zubau in deutschen Gewässern soll bei 10 000 Megawatt Leistung liegen.
Mehr als 500 Buchungen für Husumer Windenergie-Messe 2014
Kiel/Husum
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Trotz der Hamburger Konkurrenzveranstaltung scheint das Brancheninteresse an der Messe Husum Wind 2014 ungebrochen. „Wir haben weit über 500 feste Buchungen von Ausstellern“, sagte Messechef Peter Becker gestern in Kiel. Die Aussteller hätten bereits rund zwei Drittel der Ausstellungsfläche des vergangenen Jahres gebucht. Becker zeigte sich optimistisch, die Auseinandersetzung mit der Hamburger Messe bestehen zu können. Die Husumer Windmesse sei im vergangenen Jahr die einzige Messe mit großem Wachstum gewesen. „Es gibt aus unserer Sicht überhaupt keinen Zweifel daran, dass 2014 die Weltleitmesse der Windenergie in Husum stattfindet.“ Sie läuft vom 23. bis 26. September 2014. Die Messegesellschaft der Hansestadt Hamburg hat eine konkurrierende Veranstaltung zeitgleich auf den Kalender gesetzt. Die Landesregierung setzt wegen des anstehenden Konkurrenzkampfes weiter auf Dialog. „Die Hamburger müssen diese politische Arbeit aber auch wollen“, sagte Schleswig-Holsteins Energieminister Robert Habeck (Grüne). „Mein Eindruck ist, dass das nicht hinreichend gewollt wird in Hamburg.“ Strittiges Thema zwischen dem nördlichsten Bundesland und der Hansestadt ist weiterhin die Verklappung von Hamburger Hafenschlick vor Schleswig-Holsteins Küsten. Inhaltlich hätten sich beide Länder zwar längst geeinigt, sagte Habeck. „Dieser Kompromiss ist zwingend an die Akzeptanz in der Region Westküste gebunden. Solange diese jedoch nicht da ist, werde ich nicht unterschreiben.“ Habeck fügte mit Blick auf den Streit um die Windmesse hinzu: „Vielleicht entsteht ja eine Akzeptanz, wenn sich bestimmte Dinge ändern.“ Vor der Husum Wind 2014 steht jedoch zunächst die Messe New Energy an. Vom 21. bis 24. März geht es hier um Neuheiten aus dem Bereich der erneuerbaren Energien abseits großer Windkraft-Anlagen. Dazu haben sich wie im vergangenen Jahr 300 Aussteller aus 15 Ländern angemeldet, wie Messechef Becker sagte. Erwartet werden zur neunten Auflage der Messe rund 16 000 Besucher aus 25 Ländern. Der Erfolg der Energiewende hänge von der Initiative auf privater und kommunaler Ebene ab, sagte Becker. Auf 16 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche geht es um kleine Windanlagen bis 100 Kilowatt, Biogas, feste Biomasse, Solarthermie und Photovoltaik. Zu sehen sind in Husum Neuheiten von der Pelletheizung bis hin zur Wärmepumpe. Thema ist auch die Speicherung beispielsweise von Solarenergie. „Pro Kopf sind in Deutschland mittlerweile 380 Watt installiert“, sagte Marketingleiter Stefan Ebert vom Energieunternehmen EWS.lno Nordeutsche Rundschau

szmtag

Windmessen-Streit

16. September 2012 | 17:40 Uhr | Von dpa Husum ist "Erfinder" der Windenergiemesse. Die Hamburger wollen die erfolgreiche Veranstaltung ab 2014 in die Hansestadt holen.

. Die Hamburger wollen die erfolgreiche Veranstaltung ab 2014 in die Hansestadt holen.

Husum / Hamburg. Im Standortstreit zwischen Hamburg und Husum um die Windenergiemesse sind die Vermittlungsgespräche gescheitert. Das gaben das Kieler Wirtschaftsministerium und der von Schleswig-Holstein und Hamburg beauftragte Mediator, UVNord-Präsident Uli Wachholtz, am Sonntag bekannt. Damit gehe Kiel davon aus, dass 2014 nicht nur in Husum, sondern auch in Hamburg eine Windmesse stattfinde, sagte der Kieler Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD). Meyer bedauerte, dass die Gespräche gescheitert seien. Es habe ein Einigungsvorschlag auf dem Tisch gelegen, der eine sehr weitgehende Kooperation vorsah. Für diese Einigung wäre Husum auch bereit gewesen, bis an die Schmerzgrenze zu gehen. Die Messe Hamburg sei aber am Ende nicht zu diesem Kompromiss bereit. "Das ist kein guter Tag für die norddeutsche Zusammenarbeit", sagte der Minister. "Wir hätten uns dem Votum gebeugt" Der Hamburger Senatssprecher Christoph Holstein sagte: "Wir setzen weiter darauf, dass man in Gesprächen zu einer Lösung kommt. Über die Ausrichtung von Messen unterscheiden die Unternehmen, nicht die Politik." Der Geschäftsführer der Messe Husum & Congress, Peter Becker, warf den Hamburgern die Schuld am Scheitern der Verhandlungen vor. "Wir haben ihnen weitestgehend möglich die Hand gereicht ", sagte Becker. Vorschlag der Schleswig-Holsteiner: Bei einer gemeinsam ausgerichteten Messe 2014 in Husum solle eine unabhängige Branchenbefragung über den künftigen Messestandort entscheiden. "Wir hätten uns dem Votum gebeugt, auch wenn das vielleicht das Aus für Husum als Windmessestandort bedeutet hätte ", sagte Becker. "Die Zusammenarbeit mit den Hamburgern endet an dieser Stelle" Weitere Gespräche zwischen den Messebetreibern wird es künftig wohl nicht mehr geben. "Die Zusammenarbeit mit den Hamburgern endet an dieser Stelle", sagte Becker. "Deshalb konzentrieren wir uns jetzt auf unsere Stärken." Das sei neben der am Dienstag beginnenden Messe mit 1116 Ausstellern und mehr als 36.000 erwarteten Besuchern die Vorbereitung auf die Messe 2014: "Sie ist schon jetzt zu weit über 50 Prozent ausgelastet", sagte Becker: "Wir sind sehr selbstbewusst und haben ein gutes Konzept." Auch die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) bedauerte das Scheitern der Gespräche. "Wir hatten bis zuletzt gehofft, dass es zu einer Einigung kommen würde", erklärte Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH. Nun wolle man sich vollständig auf die Planung und Durchführung der globalen Fachmesse WindEnergy vom 23. bis 26. September 2014 in der Hansestadt konzentrieren. Husum hält dagegen Die Husumer veranstalten ihre Messe seit 23 Jahren. Die Hamburger Ankündigung, eine Messe mit dem gleichen Thema zum gleichen Zeitpunkt abzuhalten, hatte bereits zu Zeiten der schwarz-gelben Regierung in Kiel zu ernsthaften Verstimmungen zwischen den beiden Bundesländern geführt. Hamburg will die Messe haben, weil sich die Hansestadt als europäische Windmetropole und Messe-Standort mit internationaler Ausstrahlung sieht. Die Windenergie-Branche habe sich so dynamisch entwickelt, dass Husum logistisch und von der Infrastruktur her einfach nicht mehr der optimale Standort sei, sagte Aufderheide kürzlich. Husum hält dagegen: Hauptvorteil sei die einzigartige Atmosphäre in der kleinen Stadt an der Nordseeküste. Die Messe ähnele einem Familientreffen der Branche, wo allein durch den besonderen Rahmen die Kontakte leichter fielen und der Austausch und die Gesprächsbereitschaft unter den Besuchern größer sei. Erst am Freitag war der Streit durch eine Plakataktion der Hamburger angeheizt worden. "See you in Hamburg" - mit diesem Spruch warb die Hamburger Messe mitten in Husum. Die Plakate waren gezielt an Aussteller und Besucher der diesjährigen Windmesse gerichtet und hatten hier für massive Verärgerung gesorgt. Die Messegesellschaft Hamburg machte dann schnell einen Rückzieher und erklärte, die Plakate würden schnellstmöglich überklebt.
Gefährlicher Konkurrenzkampf
Die Kooperation der Windmessen in Husum und Hamburg ist geplatzt – und die Politik muss zuschauen
Frank Albrecht
Nein, gestern war kein guter Tag für die norddeutsche Zusammenarbeit. Da hat der Kieler Wirtschaftsminister Reinhard Meyer ganz Recht. Der – vermutlich – letzte Versuch, den Dauerstreit zwischen den Windmessen in Husum und Hamburg friedlich zu lösen, ist gescheitert. Gescheitert an einer Hamburger Verhandlungslinie, die ganz offensichtlich nicht wirklich einen Kompromiss vorsah. Denn das Angebot der Husumer, auf der Messe 2014 die Kunden über den Standort entscheiden zu lassen, war ebenso mutig wie entgegenkommend. Hätten sie die Abstimmung verloren, wäre es die letzte Windmesse in Husum gewesen. Doch selbst darauf wollte sich die Konkurrenz aus der Hansestadt nicht einlassen. Endgültig ist klar: Hamburg will die Messe. Allein, ohne den ehemaligen Kooperationspartner. Nun spricht vieles dafür, dass die Auseinandersetzung die Branche, aber auch das politische Verhältnis der Nachbarländer weitere Jahre belasten wird. Beide Standorte können gute Argumente in die Waagschale werfen. Daher ist nicht vorhersehbar, wer am Ende überlebt. Vorhersehbar allerdings ist, das dieser Konkurrenzkampf gefährlich ist. Am Ende könnten die Kontrahenten vor einem Scherbenhaufen stehen. Windkraft ist längst zum globalen Geschäft geworden und es ist kein Gesetz, dass eine Windmesse in Norddeutschland stattfinden muss. Gemeinsam wäre es leichter gewesen, sich gegen den Rest der Welt zu behaupten. Und die Politik? Sie muss einmal mehr ihre Machtlosigkeit gegenüber der Wirtschaft eingestehen. „Über die Ausrichtung von Messen entscheiden die Unternehmen“, teilte der Hamburger Senat lapidar mit. Was nachvollziehbar ist, denn der dortige Favorit heißt bestimmt nicht Husum. Die gestrige Verhandlungsrunde war vor allem auf Druck der Kieler Landesregierung angesetzt worden. Doch die Initiative gemeinsam mit dem Unternehmensverband Nord, die verfahrene Situation zu entspannen, zerbröselte an den Wind-Firmen, die ihre jeweiligen Interessen über ihre Lobbyverbände durchdrücken und der harten Haltung der Hamburger Messegesellschaft. In der Tat: Es war kein guter Tag im Zusammenleben zweier direkter Nachbarn.
Norddeutsche Rundschau
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne