Dem Schiffsverkehr im Norden drohen am Donnerstag Behinderungen.

  •  Die Gewerkschaft Verdi kündigte soeben Warnstreiks an. Die Schleusen am Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau sollen davon ebenso betroffen sein wie die Küsten an Nord- und Ostsee, teilte Verdi mit. Die ganztägige Aktion richtet sich gegen die Pläne des Bundes für einen Umbau der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Bundesweit würden Beschäftigte den ganzen Tag über die Arbeit niederlegen, gab Verdi an. Die auf die Schiffsladungen wartenden Betriebe, wie zum Beispiel Kraftwerke, würden an diesem Tag nicht beliefert. Auch in Mecklenburg-Vorpommern soll es Warnstreiks geben.Verdi rechne mit mindestens 300 Teilnehmern an der Aktion, sagte ein Sprecher. Die Gewerkschaft beklagt, dass mindestens jede fünfte Stelle abgebaut werden solle und Standortschließungen drohten. Eine Kundgebung soll es am Donnerstag in Rendsburg geben
    Dem Schiffsverkehr im Norden drohen am Donnerstag Behinderungen. Die Gewerkschaft Verdi kündigte soeben Warnstreiks an. Die Schleusen am Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau sollen davon ebenso betroffen sein wie die Küsten an Nord- und Ostsee, teilte Verdi mit. Die ganztägige Aktion richtet sich gegen die Pläne des Bundes für einen Umbau der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Bundesweit würden Beschäftigte den ganzen Tag über die Arbeit niederlegen, gab Verdi an. Die auf die Schiffsladungen wartenden Betriebe, wie zum Beispiel Kraftwerke, würden an diesem Tag nicht beliefert. Auch in Mecklenburg-Vorpommern soll es Warnstreiks geben. </p><br /><br />
<p>Verdi rechne mit mindestens 300 Teilnehmern an der Aktion, sagte ein Sprecher. Die Gewerkschaft beklagt, dass mindestens jede fünfte Stelle abgebaut werden solle und Standortschließungen drohten. Eine Kundgebung soll es am Donnerstag in Rendsburg geben
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  • Berlin/Kiel

    http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Kurswechsel-bei-Reform-der-Schifffahrtsaemter

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    Kurswechsel bei Reform der Schifffahrtsämter

    Bundesregierung will nun Organisationserlass statt Gesetz — SPD befürchtet juristisches Chaos.
    19.02.2013 21:10 Uhr
    Berlin. Die Bundesregierung legt einen Kurswechsel hin: Die geplante Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) soll nun nicht mehr per Gesetz geregelt werden. Laut Bundesverkehrsministerium wurde der Entwurf für das sogenannte Zuständigkeitsanpassungsgesetz zurückgezogen. Stattdessen soll der Verwaltungsumbau der WSV per Organisationserlass durchgesetzt werden. Bei diesem untergesetzlichen Verfahren wären Bundestag und Bundesrat außen vor. „Wo kein Gesetz erforderlich ist, ist es auch nicht notwendig, eines zu machen“, sagte eine Ministeriumssprecherin. Es handele sich um eine verwaltungsinterne Umstrukturierung, für die eine Abstimmung im Bundestag nicht notwendig sei. Damit verabschiedet sich die Bundesregierung von der bisherigen Linie, bei der Reform unbedingt die Parlamente mit einbinden zu wollen. Aus sämtlichen Ländern war zuletzt massive Kritik an den Umbauplänen von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) laut geworden. Sie entzündete sich vor allem an der geplanten Kategorisierung der Wasserstraßen, die ausschließlich nach Tonnage berechnet werden sollen. Auch die Änderungen in der Verwaltungsstruktur riefen Unmut hervor. So soll das Netz der Wasser- und Schifffahrtsbehörden von 53 auf 34 verkleinert werden, die Zahl der Mitarbeiter von 12 500 auf 10 000 sinken. Sämtliche sieben Direktionen werden geschlossen oder umfunktioniert. Dafür entsteht eine neue Generaldirektion in Bonn. Copyright Arne Lütkenhorst ArneLütkenhorstHoltenauSchleuse34         Der Maritime Koordinator der SPD-Bundestagsfraktion, Uwe Beckmeyer, befürchtet nun ein juristisches Chaos. So blieben die gesetzlichen Zuständigkeiten bei Planfeststellungsbeschlüssen mutmaßlich bei den derzeitigen Wasser- und Schifffahrtsdirektionen. Diese müssten folglich bis zu einer Neuregelung erhalten bleiben. „Ramsauer schafft neue Bürokratie“, so Beckmeyer. Aus dem Bundesministerium hieß es dagegen, die Generaldirektion sei für Planfeststellungsbeschlüsse zuständig. pti   FrankBehlingVielBetrieb NOK87   Copyright Frank Behling danke
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne