Neuer Tonnenleger für WSA nimmt in Kürze seine Arbeit auf

Im Bundestag notiert: Tonnenlegerbearbeitung

Verkehr und Bau/Kleine Anfrage - 24.04.2012

Berlin: (hib/MIK) Die Tonnenlegerbearbeitung bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ist Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/9309). Danach sollen an der Nord- und Ostseeküste die 4.000 schwimmenden Schifffahrtszeichen (Tonnen) auf Kunststofftonnen umgestellt werden. Die Fraktion interessiert deshalb, wie das Konzept zur Umstellung „im Detail“ aussieht und bis wann die bisherigen Stahltonnen ersetzt werden sollen. Enormen Kräften ausgesetzt 28. März 2012 | 06:30 Uhr | Von oe http://www.wsv.de/wsa-toe/schiffe/tonnenleger_amrumbank/index.html Angeschlagene Schifffahrtszeichen werden mit dem Kran geborgen. Foto: Oelers Beschädigte Seetonnen müssen von Mitarbeitern des Wasser- und Schifffahrtsamtes geborgen werden Nordfriesland. Wo rohe Kräfte walten, sind große Schäden meist inbegriffen. Das war in diesem Winter mit teils starkem Eisgang nicht anders. So musste das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) in Tönning in seinem Einzugsbereich diverse havarierte und abgerissene Leuchttonnen bergen. Gleich drei Schifffahrtszeichen mit einem Durchmesser von zweieinhalb und einer Länge von 9,7 Metern sowie einem Gewicht von fünf Tonnen beschäftigten etwa die Mitarbeiter des Außenbezirks Amrum. Auch schwere Herbststürme bedeuten für die Halteketten zwischen den Fahrwassertonnen und dem je nach Größe der Tonne bis zu 5000 Kilogramm schweren Tonnensteinen am Meeresboden höchste Beanspruchung. Durch den Wellengang entstehen so große Kräfte, dass die Glieder zerbersten können und die Tonne ihre Position nicht mehr hält. Die Winterzeit bringt für die Mitarbeiter der Tonnenhöfe und die Mannschaften der Tonnenleger ohnehin jedes Jahr viel Arbeit. Eisgang im Wattenmeer erfordert den Austausch von rund 30 befeuerten Fahrwassertonnen, die auf neuralgischen Positionen liegen, gegen sogenannte Eisblinker. Wenn die Eismassen die Seezeichen in ihre Fänge bekommen, können sie samt Tonnenstein von ihrer Position abgetrieben werden oder im schlimmsten Fall unter Wasser gedrückt werden. In der Süderhever mussten nun gleich zwei Leuchttonnen von dem auf Amrum stationierten Tonnenleger "Amrum Bank" geborgen werden. Sie waren rund zwei Seemeilen von ihrer ursprünglichen Position entfernt und hatten sich kurioserweise so dicht beieinander angefunden, dass sie sich durch den Seegang gegenseitig stark beschädigten. Frank Bergert vom Amrumer WSA-Außenbezirk: "Ein Fischer hatte gemeldet, dass eine Tonne bereits gekentert war und Wasser aufnahm. Daraufhin ist unserer Tonnenleger "Amrum Bank" die Position unterhalb von Pellworm direkt angelaufen. Allerdings sind die Schäden an den Tonnenkörpern und Solar-Kompaktaufsätzen so groß, dass hier ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden ist", resümiert Bergert. Der Wert solch einer Leuchttonne liegt immerhin bei rund 13 000 Euro. Wie Außenbezirks-Leiter Wolfgang Stöck erklärte, sind die Seezeichen nach Dagebüll gebracht worden, um sie von dort per Laster in die Schlosserei nach Tönning zu bringen. Auf Amrum sind die personellen Kapazitäten für umfangreiche Schlosserarbeiten nicht gegeben. Eine Leuchttonne, die an der Nordspitze der Insel Amrum havarierte, konnte ebenfalls abtransportiert werden.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne