Brunsbüttel: Schleusenbau NOK verzögert sich Der schläfrige Minister

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Von Dieter Hanisch, Kiel Copyright Neues Deutschland Bitte den Rest des Links in o.g. Link lesen
12.02.2013

Der schläfrige Minister

Der Nord-Ostsee-Kanal muss weiter auf eine Sanierung warten

Schon viele Jahre wartet der Nord-Ostsee-Kanal als für die internationale Seeschifffahrt enorm wichtige Verkehrsader mit seinen Schleusen auf eine längst überfällige Sanierung. Doch die lässt weiter auf sich warten, weil das Arbeitstempo im Bundesverkehrsministerium zu wünschen übrig lässt.
Pünktlich zur anstehenden Landtagswahl in Schleswig-Holstein begab sich Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) vergangenes Jahr am 17. April höchstpersönlich nach Brunsbüttel, um sich mit einem ersten Spatenstich für das Projekt des Baus einer fünften Schleusenkammer für den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) medienträchtig in Szene zu setzen und der wahlkämpfenden CDU zur Seite zu stehen.
Doch aus dem Kümmerer ist ein Ärgernis geworden, denn inzwischen ist bekannt geworden, dass für die fälligen Bautätigkeiten noch nicht einmal die notwendige Ausschreibung fertig gestellt und die Frist vom Berliner Ministerium für die Beantragung einer zehnprozentigen EU-Bezuschussung an den Kosten verpasst wurde. Seit Jahren klagen Hamburg und Schleswig-Holstein, dass Ramsauer bei der Mittelbewilligung aus dem immer wieder umkämpften wie begrenzten Verkehrshaushalt Projekte im Süden bevorzuge. Für die Schleuse in Brunsbüttel sind 300 Millionen Euro zweckgebundene Bundesgelder bis 2016 festgeschrieben. Der Baubeginn dafür wird nun wohl erst zweieinhalb Jahre nach dem ersten Spatenstich erfolgen, weist die SPD auf Ramsauers Peinlichkeit hin. Dieser gefährde mehrere tausend am NOK hängende Arbeitsplätze, kommt auch von den Grünen Kritik am schläfrigen Berliner Ministerium. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) fordert für die Zukunft, der NOK-Bedeutung gerechter zu werden, indem jährlich ein Prozent des zehn Milliarden Euro umfassenden Volumens aus dem Bundesverkehrsinfrastrukturhaushalt für die weltweit meistbefahrene künstliche Wasserstraße reserviert werden. Jährlich passieren rund 42000 Schiffe den Kanal. Insbesondere die immer wieder durch Defekte und Schiffshavarien beeinträchtigte Schleusenanlage in Brunsbüttel ist inzwischen marode und eigentlich reif fürs Museum. Doch der Bau einer neuen Schleusenkammer ist nicht mal eben so schnell vollbracht, sondern wird sich Jahre hinziehen. Vor 2020 dürfte das Bauvorhaben jetzt nicht mehr fertig werden. Eine kaputte Schleuse bedeutet für die Reeder jeweils Wartezeiten, die sich bis hoch zu Millionenbeträgen summieren und damit für einen wirtschaftlichen Schaden sorgen. Spätestens am 8. April wird sich selbst Angela Merkel (CDU) zu dem Thema nicht mehr wegducken können, wenn sie in Kiel an der nächsten Maritimen Konferenz teilnimmt. Der DGB hat die Kanzlerin aufgefordert, Ramsauer die Verantwortung für den Ausbau zu entziehen. Vor der nahenden Bundestagswahl dürfte sie über solch hausgemachte Baustelle nicht gerade erfreut sein. Die Bundeswasserstraße werde seit Jahren kaputtgespart, beklagt sich DGB Nord-Vorsitzender Uwe Polkaehn.

Brunsbüttel: Schleusenbau verzögert sich

MdB Johannes Kahrs http://dbtg.tv/fvid/2028604                      seine Rede im Bundestag BMVBS      NOK
http://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp?isLinkCallPlenar=1&action=search&contentArea=details&ids=2121754&instance=m187&categorie=Plenarsitzung&destination=search&mask=search
Rede Johannes Kahrs im Bundestag 17.01.2013 Link bitte bei z.B. Firefox übertragen Bmrk. des Btr.der HP/ Blog: Ich freue mich riesig, ich habe vor einigen Tagen mit dem NDR über meine Seite gesprochen  und den Sinn meines Blog`s / HP erklärt und alle mich unterstützenden Personen, wie SHZ KN  NDR BI SH BM SH MP SH informiert. und es gedruckt und gesendet wurde http://www.nok21.de/2013/01/17/betreff-das-versagen-des-bmin-ramsauer/ Copyright Wolfgang Podding thunfish1967 http://www.reisen-auf-frachtschiffen.de/ NOKEinfahrt SchlBrb6 Copyright NDR  und vielen vielen Dank noch mal Detailansicht des Bildes sanykoorion89 100 Jahre haben die Schleusentore schon auf dem Buckel. Sie sind marode und müssen laufend repariert werden. Ursprünglich sollte ein Großteil des neuen NOK-Schleusenbeckens schon im kommenden Jahr entstehen - doch daraus wird wohl nichts: Wie aus einer Anfrage der ostholsteinischen SPD Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn hervorgeht, wird sich der Bau der neuen Schleusenkammer zwischen Nord-Ostsee-Kanal und Elbe in Brunsbüttel verzögern. Und das voraussichtlich um ein Jahr. KahrsMdB SPDhagedorn-potrait-2009-07-11 Bmerk. Btr. HP blog Herr Kahrs MdB Hamburg Mitte arbeitet schon seit 2 Jahren im Haushaltsausschuss Bundestag mit Frau Hagedorn daran, dass der NOK für 1,25 Mrd.  ausgebaut wird 5. Schleuse Schleusensanierung Brunsbüttel Holtenau, Vertiefung Oststreckenausbau und Verbreiterung Oststrecke, Der Norden wird  auch GsD von der SPD Gruenen regiert wird.Seit heute auch NDS  das ist toll. herzlichen Glückwunsch unser neuer Ministerpräsident Stephan ( Herr Weil) trica70 Oststrecke35

Wirtschaftsminister Meyer kritisiert Wasser- und Schifffahrtsdirektion

Aus dem Bundesverkehrsministerium heißt es, dass Expertden die Ausschreibungsunterlagen für das komplexe Bauprojekt noch überprüfen müssen. Deshalb sei die Ausschreibung noch nicht veröffentlicht. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Hagedorn wirft Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) Versagen vor. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD)

Brunsbuettel Schleuse45

Copyright Wolfgang Podding thunfish1967

http://www.reisen-auf-frachtschiffen.de/

http://www.fremdwort.de/ NOK für Herrn Ramsauer , oben die Erklärung

ln-online/lokales vom 21.01.2013 20:12 Copyright Lübecker Nachrichten Kieler Nachrichten Frank Behling

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IHK fordert mehr Engagement für Infrastruktur im Norden

Kiel - Bund und Land müssen aus Sicht der IHK Kiel mehr für die Infrastruktur im Norden tun. Sonst wird die Wirtschaft hierzulande abgehängt - mit fatalen Folgen für Wohlstand, Verschuldung und Sozialleistungen, warnt IHK-Präsident Vater.

Nord-Ostsee-Kanal, A20 und A7, Rendsburger Eisenbahn-Hochbrücke: Das sind einige der Verkehrsprojekte, die nach Ansicht der Kieler Industrie- und Handelskammer zu langsam vorankommen. Sie sieht die Wirtschaft in Schleswig-Holstein in Gefahr und fordert mehr Engagement von Bundes- und Landespolitik für Infrastrukturprojekte. „Eine funktionierende Wirtschaft benötigt bestmögliche überregionale Verkehrsanbindungen, erst recht in unserer Randlage“, sagte IHK-Präsident Klaus-Hinrich Vater am Montag beim Neujahrsempfang der Kammer vor rund 1400 Gästen. Vor allem der stockende Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals ärgert den IHK-Chef. „Der Kanal ist die wichtigste Anbindung der deutschen Nordseehäfen an Skandinavien, an das Baltikum und an Russland“, sagte er. Es sei unverständlich und besorgniserregend, dass Mittel und Personal für den laufenden Betrieb nicht mehr ausreichend bereitgestellt würden. Und auch der Baufortschritt gehe viel zu langsam voran, kritisierte Vater. Die IHK sei daher Gründungsmitglieds eines Vereins, der Lobbyarbeit für den Kanal in Berlin machen will. „Es ist ein Skandal, wie die Bundesrepublik Deutschland ihre maritime Infrastruktur verkommen lässt“, sagte Vater. Am Wochenende hatte bereits der Deutsche Gewerkschaftsbund gefordert, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) die Zuständigkeit für den Ausbau des Kanals zu entziehen. 300 Millionen Euro Bundesmittel sind zweckgebunden bis 2016 für den Neubau einer Schleuse in Brunsbüttel vorgesehen. Nun wurde bekannt, teilte die Gewerkschaft weiter mit, dass die Ausschreibung durch das Ministerium nicht termingerecht erfolgt sei. Der Bau der 5. Schleusenkammer werde erst mit einem Jahr Verspätung beginnen. Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) sagte beim IHK-Empfang, die zentrale Infrastruktur des Nordens entwickle sich zu einem Industriemuseum. Er versprach den Unternehmern, mit ihnen gemeinsam für den Nord-Ostsee-Kanal zu kämpfen. Wenn der Kanal nicht funktioniere, sei das ein Desaster nicht nur für Schleswig-Holstein, sondern für die gesamte deutsche Volkswirtschaft. „Wir werden nicht nachlassen, mit Ihnen zusammen dieses SOS zu senden.“ Doch nicht nur die Lage um den Nord-Ostsee-Kanal war IHK-Präsident Vater einen „Notruf“ in Richtung Politik wert: Die Landesregierung solle die A20 mit fester Unterelbquerung in ganzer Länge für den neuen Verkehrswegeplan anmelden. Mit einiger Sorge sieht er den - von den Kammern geforderten - Ausbau der A7 auf sechs Spuren. Bis 2024 sei Schleswig-Holstein wegen der Baustellen im Land und auch in Hamburg nur eingeschränkt erreichbar, da eine zweite leistungsfähige Straßenanbindung an das restliche Bundesgebiet fehle. Und da die Eisenbahn-Hochbrücke bei Rendsburg dauersaniert werde, könnten Güterzüge sich nur mit 15 Kilometern pro Stunde über den Kanal schleppen. Wenn die Verkehrsanbindungen nicht deutlich verbessert würden, nehme die wirtschaftliche Entwicklung erheblichen Schaden, warnte Vater. „Mit allen negativen Folgen für Wohlstand, Sozialleistungen und Verschuldung.“ Ähnliches gelte für die „Dauerbaustellen“ Daten- und Stromnetz-Infrastruktur.

Albig sagte, es gebe Debatten etwa über die Reihenfolge der Projekte, aber keine darüber, dass das, was angefangen worden sei, auch zu Ende geführt werden müsse. „Wir wollen die A20 in dieser Legislaturperiode bis nach Neumünster bringen. Wir werden die Planfeststellung bis zur Elbe bis 2014 fertigstelle

Neue Schleusenkammer für Nord-Ostsee-Kanal

Brunsbüttel 5.Schleuse GesaVölklstelltvor5.Schleuse Ramsauer und de Jager heben Schaufeln mit Erde in die Höhe © dpa Fotograf: Carsten Rehder Detailansicht des Bildes De Jager (m.) und Ramsauer (l.) haben den Schleusenbau mit einem Spatenstich symbolisch eröffnet. Das Warten hat ein Ende: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Landesverkehrsminister Jost de Jager (CDU) haben am Dienstagnachmittag mit dem ersten Spatenstich symbolisch den Bau der fünften Schleusenkammer am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) begonnen. Viele Jahre hatten Landesregierung, maritime Wirtschaft und Lotsen für den Bau gekämpft. De Jager dankten ihnen am Dienstag für ihren Einsatz. Ramsauer sagte, mit dem Bau der neuen Schleuse werde die enorme Bedeutung des NOK als meistbefahrene künstliche Seeschifffahrtsstraße der Welt unterstrichen.

Europaweite Ausschreibung

Es wird noch eine Weile dauern, bis die ersten Bagger in Brunsbüttel anrollen. Denn das 300 Millionen Euro teure Projekt muss zuerst noch europaweit ausgeschrieben werden. Nach dem Willen der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord soll die Ausschreibung bis zum Frühsommer abgeschlossen sein. Die eigentliche Bauzeit beträgt fünf Jahre.

De Jager: "Ausbau des Kanals unumgänglich"

Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) vor einem Containerschiff in der Brunsbüttler Schleuse © dpa - Bildfunk Fotograf: Marcus Brandt dpa/lno Detailansicht des Bildes De Jager fordert weitere Investitionen in den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals. Um den Nord-Ostsee-Kanal insbesondere für die künftigen Generationen von Frachtschiffen passierbar zu machen, ist laut de Jager ein weiterer Ausbau unumgänglich. "Das betrifft sowohl den Ausbau der Engstellen auf der Oststrecke – vor allem im Bereich der Levensauer Hochbrücke – als auch eine Vertiefung des Kanals auf ganzer Länge", sagte der Minister. Er sieht in dem Schleusenneubau nur einen ersten Schritt zur Modernisierung des NOK. Weitere müssten folgen, um die Wasserstraße nicht nur betriebssicher, sondern auch zukunftssicher zu machen, erklärte der Jager.

Viel befahrene Wasserstraße

Auf dem Nord-Ostsee-Kanal sind immer mehr Schiffe unterwegs. So haben nach Angaben der Wasser- und Schifffahrtsdirektion in Kiel im Jahr 2011 mehr als 33.000 Frachter und Kreuzfahrtschiffe den Kanal befahren. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von gut fünf Prozent. Auch die Gütermenge, die durch den Kanal transportiert wurde, hat zugenommen und im vergangenen Jahr fast die Rekordmarke 100 Millionen Tonnen aus dem Jahr 2008 reicht.

Auf dem Nord-Ostsee-Kanal wird es eng

Auch immer größere Schiffe befahren die künstliche Wasserstraße. Am stärksten wuchs im vergangenen Jahr die sogenannte Verkehrsgruppe 5, das sind Schiffe mit einer Länge von bis zu 210 Meter und einer Breite bis zu 28 Metern. Das Plus lag hier bei 27 Prozent. Für diese großen Schiffe gibt es aus Sicht der Schifffahrtsverwaltung ein Nadelöhr: die 20 Kilometer lange Oststrecke zwischen Königsförde und Kiel. Die Planungen für die Verbreiterung dieses kurvenreichen Abschnitts laufen.
Aktuelle Kommentare
Gast110 schrieb am 17. April 2012 um 17:34 Uhr:Das wurde auch endlich mal Zeit. Nun ist es nur noch abzuwarten,wann der Bau dann wirklich beginnt [mehr]
Jana schrieb am 17. April 2012 um 17:03 Uhr:

Lachnummer

Die meisten Arbeiten sind noch nicht einmal ausgeschrieben und vor 2013 wird sich - im besten Falle - kaum etwas tun. Dass nun die CDU-Oberen einen kuenstlich vorverlegten ersten Spatenstich kurz vor... [mehr]der Wahl begehen und dabei in jede Kamera grinsen, waehrend danach die Baustelle wieder fuer Monate, wenn nicht Jahre ruhen wird, ist ein Armutszeugnis. Ausgerechnet Ramsauer, der in Bierzelten in Bayern ungeniert einen "Aufbau Sued" verspricht und der bei jeder Gelegenheit versucht ueberproportional Gelder im Norden zu streichen soll nun als Wahlkampfhelfer hinhalten. Mal sehen wie das Wahlvolk dies gouttiert...
Gast schrieb am 17. April 2012 um 16:37 Uhr:

Dithmarschen, nicht Steinburg

Klitzekleine Korrektur: Brunsbüttel liegt im Kreis Dithmarschen, nicht im Kreis Steinburg. [mehr]
kritisiert derweil die Wasser- und Schifffahrtsdirektion: Diese sei zurzeit zu sehr mit der eigenen Reform beschäftigt.
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Ramsauer und de Jager heben Schaufeln mit Erde in die Höhe © dpa Fotograf: Carsten Rehder

Neue Schleusenkammer für Nord-Ostsee-Kanal

Mit einem ersten Spatenstich hat symbolisch der Bau der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel begonnen. Die Kosten für das Projekt liegen bei 300 Millionen Euro. mehr
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne