Lübecker Hafen Stagnation erwartet 44 Tipps für einen schönen Tag in Lübeck

Lübecker Hafen

Finnsea6jpg Copyright Tony Zech

Montag, 21. Januar 2013

Der Güterumschlag in den Lübecker Häfen ist erneut zurückgegangen. Wie die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) jetzt mitteilte, verzeichnet der Gesamthafen Lübeck 2012 ein Umschlagvolumen von 26,1 Millionen Tonnen, das waren 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Davon wurden 23,9 Millionen Tonnen über die Kaikanten der LHG umgeschlagen. Für 2013 geht die LHG von einer Stagnation des Umschlags aus. Trotz der leicht rückläufigen Entwicklung bleibt die LHG aber mit großem Abstand Marktführer der deutschen Ostseehäfen beim RoRo-Verkehr von Lastwagen und Sattelaufliegern sowie beim Umschlag von Forstprodukten, so die Hafengesellschaft. dpa/FBi
http://epaper.shz.de/shz/2012/11/13/nr/8/
Lübeck In diesem Dezember vor 25 Jahren wurde der mittelalterliche Kern der Hansestadt als Welterbe anerkannt – eine Auszeichnung, die die Stadt mit den Pyramiden von Gizeh, den großen amerikanischen Nationalparks oder auch der chinesischen Mauer teilt. Zum ersten Mal kam damit in Nordeuropa ein ganzer Stadtbereich unter den schützenden Blick der Unesco, zum ersten Mal hatte Schleswig-Holstein damit überhaupt ein Stück Welterbe vorzuweisen. Was ein Vierteljahrhundert später als kultureller und wirtschaftlicher Segen gefeiert wird, ist vor allem eins: Verpflichtung. Und die sorgt in einer Stadt, in der ohne Denkmalschützer kein Loch gegraben werden darf, das tiefer ist als 30 Zentimeter, vor allem bei Baumaßnahmen für Reibungshitze.
Diskussionen um Bauprojekte
Passage an der Königstraße, neues Pflaster für die Fußgängerzone, neue Hotels auf der Altstadtinsel – zu kritisieren gibt es immer etwas an Bauprojekten. In Lübeck allerdings geht es um mehr als ein stimmiges Stadtbild, es geht um den Welterbetitel. Dass dabei mit dem Welterbe-Komitee nicht zu spaßen ist, wissen die Deutschen, seit 2009 dem Dresdner Elbtal nach nur fünf Jahren Verweildauer in der Welterbeliste der Titel wieder aberkannt wurde, weil die Dresdner eine Brücke gebaut hatten, die nach Auffassung der Unesco-Experten das Landschaftsbild zerstört. Auch in Lübeck gibt es immer wieder Diskussionen um Bauprojekte. Seit dem Unesco-Protest um den Peek & Kloppenburg-Neubau, der am Markt das hässliche Postgebäude ersetzen sollte, finden die jedoch im Vorfeld statt. Icomos, der Internationale Rat für Denkmalpflege, trieb damals erfolgreich eine Überarbeitung der Baupläne voran. „Heute beziehen wir den Internationalen Rat für Denkmalpflege von Anfang an in Planungen mit ein“, erklärt Lübecks Bausenator Franz Peter Boden das Prozedere. Vor allem Kreativität ist im Umgang mit mittelalterlicher Bausubstanz gefragt. Denn auf der Altstadtinsel gibt es nicht nur 1400 eingetragene Denkmäler, in den überwiegend geschützten Häusern leben auch 12 000 Menschen. Zudem pulsiert hier das touristische Herz der Stadt. 1,4 Millionen Übernachtungen wurden im vergangenen Jahr gezählt, dazu gesellten sich fast 16 Millionen Tagesgäste, die für 675 Millionen Euro Umsatz jährlich sorgen und die essen, trinken und sanitäre Einrichtungen nutzen wollen. Angezogen werden die Besucher ziemlich sicher von der mittelalterlichen Sieben-Türme-Silhouette und dem Holstentor, eben den Bauten, die mit dem Gütesiegel Welterbe ausgezeichnet sind. Und so spült der Welterbe-Titel, der mit keinem direkten finanziellen Segen verbunden ist, eben doch Geld in die Kasse.
Ausgezeichnete Stadt-Silhouette
Die Stadt-Silhouette gab vor 25 Jahren auch den Ausschlag für den Welterbe-Titel. „Die Altstadt stellt als Gesamtkunstwerk ein hervorragendes Beispiel eines Siedlungsgebietes dar, das einen bedeutsamen Abschnitt in der Entwicklung der Menschheit versinnbildlicht“, heißt es in der Begründung. „Die Eintragung in diese Liste zeichnet den allumfassenden außergewöhnlichen Wert von Lübeck aus, der zum Wohle der gesamten Menschheit gefördert werden muss“, heißt es dort außerdem. Die freie Sicht auf die Stadt-Silhouette war im vergangenen Herbst – das Dresdner Elbtal lässt grüßen – Diskussionspunkt beim geplanten Windpark vor den Toren der Stadt. Dass das gegenwärtige Lübeck sich in mittelalterlicher Pracht sonnen kann, ist vor allem dem Engagement der Denkmalschützer zu danken. Bis weit über die Mitte des vergangenen Jahrhunderts hinaus hatten die Verantwortlichen an der Trave noch eine leichte Hand, wenn es um Sanierung, Abriss, Umbau ging. 2012 ist der Umgang mit dem Erbe ein anderer. Im so genannten Gründerviertel zwischen Alfstraße und Braunstraße, wo auf insgesamt 12 000 Quadratmetern zurzeit noch eine der größten nordeuropäischen Ausgrabungen stattfindet, entsteht vom kommenden Jahr an Wohnraum für zirka 500 Menschen. Ähnlich wie beim künftigen Hansemuseum soll dabei Altes mit Neuem verschmelzen.
Karin Lubowski
Im Welterbe-Jubiläumsjahr 2012 hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung den Kongress „Stadtarchäologie und Stadtentwicklung im Welterbe“ (15. und 16. November) nach Lübeck gelegt.szmtag Norddeutsche Rundschau
 

Anm.Btr. HP blog : Kann natürlich sein,dass durch die Gefahr, dass die letzte grosse Schleuse Neue Nord Brb a.B.  geht, einige Reeder mehr Container über Lübeck-Hamburg - Bahn nach Hamburg vom Baltikum schicken und Lübeck so profitiert im Moment.

 

Jobmaschine des Norden

Lübecker Hafen boomt

Dienstag, 06. November 2012
Der Lübecker Hafen soll noch stärker zentraler Teil internationaler Logistikketten werden. Foto: LHGDer Lübecker Hafen soll noch stärker zentraler Teil internationaler Logistikketten werden. Foto: LHG
Umschlag, Wertschöpfung und Beschäftigung im Lübecker Hafen haben sich seit 1980 vervierfacht und werden bis 2020 weiter um etwa zehn Prozent wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung des Hafens, die am Montag in Lübeck vorgestellt wurde. Im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Lübeck, der Hafenbetreiber und der Hansestadt Lübeck hat das Hamburger Beratungsunternehmen Uniconsult die Bedeutung der Lübecker Häfen für die Stadt und die Region untersucht. Danach lag die Bruttowertschöpfung der hafennahen Wirtschaft für Lübeck 2010 bei mehr als 540 Millionen Euro. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"
Eine Reise in die Geschichte der Hanse und in eine der schönsten Städte Deutschlands Lübeck ist mehr
als nur das Holstentor und Marzipan. Auf der ganzen Welt bekannt, sind es aber vor allem diese beiden Begriffe, die Touristen mit der Hansestadt verbinden. Ein Besuch des Niederegger-Cafés ist sicherlich genauso ein Muss wie ein Erinnerungs-Foto vor dem Wahrzeichen. Aber da wären noch 42 weitere Tipps (und wahrscheinlich noch viele mehr) zu beherzigen, die einen Aufenthalt in Lübeck attraktiv machen. Die besondere Atmosphäre verdankt die Stadt ihrer Vergangenheit: Der Charme der Hansezeit ist auf der Altstadtinsel überall zu spüren. Der einstige Reichtum spiegelt sich in der Baukunst wider. Jahrhundertelang war Lübeck eine führende Kraft in Europa. 1987 wurde der mittelalterliche Stadtkern als Welterbe anerkannt. Dass ein ganzer Stadtbereich eine solche Ehre erfährt, spricht für sich.
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2. Einige Stadtführer verwandeln sich mit traditionellem Gewand in historische Figuren, um nicht nur Touristen auf eine Zeitreise durch die Stadt mitzunehmen – auch in der Dämmerung. Sogar die „Buddenbrooks“ werden zum Leben erweckt. Tel. 0451/59 62 20, www.stadtfuehrungen-luebeck.de
 
3. Lübeck hat viel zu bieten. Wer alles erkunden möchte, sollte aber auch Pausen einplanen. Möglichkeiten hierzu gibt es unter anderem an der Obertrave. Dort reihen sich Restaurants und Cafés aneinander, auf den Bänken direkt am Wasser lassen sich nicht nur Touristen ihr Eis schmecken. Und nicht vergessen: den Passagieren auf den vorbeifahrenden Schiffen zuwinken.
4. 121 Läden, Bars und Restaurants reihen sich in den schmalen Altstadthäusern der Hüxstraße aneinander. 08/15? Fehlanzeige. Originelle und traditionelle Geschäfte – beispielsweise das eines Goldschmieds, Schuhmachers oder Teppichhändlers – verleihen der Meile ein besonderes Ambiente. Und auch das gastronomische Angebot lässt kaum Wünsche offen.
40. Den wohl besten Blick über die Altstadt haben diejenigen, die sich am Flughafen Blankensee in einen Segelflieger setzen und Lübeck aus der Vogelperspektive bewundern. Blankenseer Straße 101, Tel. 0451/54343, www.acvl.de
5.) Hinter den Kulissen im Stadttheater 1908 wurde das Stadttheater im Jugendstil neu errichtet und ist eine Erkundung wert: Regelmäßig werden bei Führungen Blicke hinter die Kulissen gewährt.Beckergrube 16, Tel. 0451/399600,www.theaterluebeck.de   6. märchenhafte Puppen aus aller Welt Etwa 1000 Theaterpuppen, Musikinstrumente, Plakate und Kulissen aus der ganzen Welt und drei Jahrhunderten sind im Theaterfigurenmuseum zu bestaunen. Auch die Lage des Museums in einem romantischen Winkel der Altstadt ist märchenhaft. April bis Oktober 10-18 Uhr, November bis März (montags geschlossen), 11-17 Uhr, Kolk 14, Tel. 0451/78626, www.de.tfm-luebeck.com   wird seit 1697 Gerstensaft ausgeschenkt. In der ältesten Bierstube Lübecks genießen die Gäste Soleier, Gurken und Frikadellen zu Bier vom Fass. Der Schankraum ist seit 97 Jahren unverändert. Glockenießerstraße 3-5, Tel. 0451/76788, www.buthmannsbierstuben.de 8. Gänge und Höfe entdecken Kopf einziehen heißt es beim Betreten der vielen Gänge, die von den Hauptstraßen in der Altstadt zu idyllischen Höfen führen. Darin verbergen sich kleine und verwinkelte Häuserzeilen. Die Höfe sind für jedermann zugänglich. Der Rosengang sei nur als einer von vielen wunderschönen Rückzugsorten genannt. 9. Aussicht vom Petri-Turm geniessenOrientierungslos und auf der Suche? Dann ab in die Kirche, in der keine Gottesdienste stattfinden, um sich einen Überblick zu verschaffen: Auf dem St. Petri-Turm wartet in 50 Meter Höhe ein grandioser Ausblick über die Altstadt. April -bis September, 9-21 Uhr, Oktober bis März, 10-19 Uhr, Am Petrikirchhof 1, Tel. 0451/397730, www.st-petri-luebeck.de 10. Edvard Munch und klassizismusWerke von Caspar David Friedrich und Edvard Munch können im Museum Behnhaus/Drägerhaus bestaunt werden. Außerdem imposant: die klassizistischen Inneneinrichtungen. Montag geschlossen, April bis Dezember, 10-17 Uhr, Januar bis April 10-18 Uhr, Königstr. 9-11, 0451/1224148, www.museum-behnhaus-draegerhaus.de 11. Per Schiff auf erkundungstour Schifffahrten um die Altstadtinsel und auf der Wakenitz sind nicht nur bequem, sondern auch äußerst informativ: Die Kapitäne sind nicht nur erfahrene „Seemänner“, sondern wissen auch so einiges über die Bauten und die Geschichte der Stadt zu berichten. Informationen zu Linien und Ablegestationen: www.luebeck.de/tourismus/ausfluege/schifffahrten 12. Niederegger: mehr als nur marzipanIm zweiten Obergeschoss des Niederegger-Cafés kann die Marzipan-Geschichte zurückverfolgt werden. Ein Hingucker sind auch die zwölf Persönlichkeiten aus Marzipan. täglich geöffnet, Breite Str. 89, Tel. 0451/5301126, www.niederegger.de 13. Lernen und entspannen Nahe der Wakenitz gelegen, ist der Schulgarten an der Falkenwiese nicht nur ein Ort der Bildung. Der Botanische Garten lädt auf Bänken am Teichrosenbecken zum Entspannen in der Natur ein. April bis Oktober 14. Schnitzaltäre und Idylle im Innenhof Das St. Annen-Museum ist nicht nur wegen seiner Sammlung mittelalterlicher Schnitzaltäre und Ausstellungen sehenswert. Vor allem der Innenhof ist bezaubernd. Montag geschlossen, Januar bis März 11-17 Uhr, April bis Dezember 10-17 Uhr, St. Annen-Straße 15, Tel. 0451/1224137, www.st-annen-museum.de 15. feiern und chillen auf 1300 tonnen sand Der Strandsalon auf der Wallhalbinsel lädt zum Entspannen wie auch zum Feiern ein – Musik und 1300 Tonnen Sand inklusive. Liegen und eine Strandbar sorgen für Urlaubsstimmung in historischer Hafenkulisse. Im Sommer täglich ab 12 Uhr, Willy-Brandt-Allee 25a, Tel. 0451/3 97 08 88, www.strand-salon.de 16. Spaziergang im Aegidienviertel Der Weg ist das Ziel: Der Besuch des kleinsten Gotteshauses in der Innenstadt, der Aegidienkirche, ist zu empfehlen, aber vielmehr versprüht das ganze Viertel so viel Charme, dass allein schon der Spaziergang durch die anliegenden Straßen zum Highlight wird.   17. Viel Tradition im Museumshafen Traditionsschiffe, Hafenschlepper und das Feuerschiff „Fehmarnbelt“ schmücken den Museumshafen entlang der Untertrave. Im Maritimen Kontor im Peter-Rehder-Haus gibt es dazu passende Informationen und Ausstellungen. Willy-Brandt-Allee 35, Tel. 0451/4008399, www.museumshafen-luebeck.de 18. Einmaliger Blick  Wer mehrere Künstler an einem Fleck sieht, die das Stadtbild einzufangen versuchen, hat das Ziel erreicht: Der Malerwinkel bietet den vielleicht schönsten Blick auf die Altstadt. Zu Fuß über die Dankwartsbrücke zu erreichen. 19. Ab zur Familie Buddenbrook Die „Buddenbrooks“ – ein Jahrhundertroman ist als Dauerausstellung nur ein Teil des Buddenbrookhauses. Aber besonders beeindruckend: Die „Beletage Buddenbrooks“ mit dem „Speisesaal“ und dem „Götterzimmer“ bieten eine authentische Atmosphäre – Besucher fühlen sich in den Roman von Thomas Mann hineinversetzt. April bis Dezember,10-18 Uhr, Januar bis März 11-17 Uhr, Mengstraße 4, Tel. 0451/1224190, www.buddenbrookhaus.de 20. Fussball auf der Lohmühle Der VfB Lübeck ist das sportliche Aushängeschild der Hansestadt. „Auf der Lohmühle“, wie dessen Fußball-Kultstätte genannt wird, reichen Boten bei Spielen auf der Sitztribüne Bier, Limo und Brezeln. Bei der Lohmühle 13, Tel. 0451/4847216, www.vfb-luebeck.de 21. asiatisch: unterwegs mit der Rikscha Wer sich einmal auf ganz besondere Art durch die Altstadt Lübecks fahren lassen möchte, kann auf einer Rikscha Platz nehmen. Hans-Heinrich Mangels ist Fahrer und Stadtführer zugleich. Tel. 0170/2142277 22. zum brauen in den Keller Urig und ehrwürdig – das Brauberger zu Lübeck blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück: Der Bierkeller stammt aus dem Jahr 1225. Und gebraut wird praktisch noch immer vor den Augen der Gäste. täglich ab 17 Uhr, Alfstraße 36, Tel. 0451/71444, www.brauberger.de 23. Der lächelndeTeufel am Gotteshaus St. Marien ist die drittgrößte Kirche Deutschlands. Eindrucksvoll ist nicht nur das Innere: Wer um die Kirche herumgeht, entdeckt einen kleinen lächelnden Teufel aus Bronze. Was dieser beim Gotteshaus zu suchen hat und viele weitere Geschichten erfahren Besucher bei einer von drei Führungen. Schüsselbuden 13, Tel. 0451/77391, www.st-marien-luebeck.de 24. Kuchen, Kuchen und Kuchen Lust auf was Süßes? Wer sich an den Tresen der Engelsbäckerei begibt, ist der Qual der Wahl ausgesetzt. Tartelettes au citron, oder After Eight Brownies gefällig? Dienstag bis Sonnabend 10-18 Uhr, Große Petersgrube 8a, Tel. 0451/792999, www.engelsbaeckerei.de 25. Glühwein auf dem Koberg Auf dem Koberg finden sich im Advent Bürger und Touristen auf dem Maritimen Weihnachtsmarkt ein und genießen heißen Glühwein. Der Panoramablick auf Heiligen-Geist-Hospital, St. Jakobi und die Schiffergesellschaft ist außerdem mehr als nur ein Motiv für die Kamera. 26. Gedenken an vier Märtyrer Im Treppenabgang zur Krypta der Herz-Jesu-Kirche erinnern eine Sandsteintafel und Fotos an die vier Lübecker Märtyrer – drei Kaplane der Kirche sowie ein Pastor –, die 1943 auf Befehl des NS-Regimes hingerichtet wurden. Die Geistlichen hatten sich gegen das Dritte Reich gestellt. Die Krypta dient als Märtyrergedenkstätte. Parade 4, Tel. 0451/7098765 27. Badevergnügen mit tollem AusblickI n Lübeck bieten gleich mehrere Naturbäder nicht nur ein nasses Vergnügen, sondern gleichzeitig eine tolle Kulisse auf die Altstadt. Ganz vorne mit dabei: die Bäder Krähenteich, Marli und Falkenwiese. Tel. 0451/3177 2200, www.luebecker-schwimmbaeder.de 28. Den HeiligenGeist spüren Im 13. Jahrhundert erbaut und noch bis in die 1960er Jahre in Betrieb, bot das Heiligen-Geist-Hospital Platz für 170 kranke, bedürftige und alte Menschen, die in kleinen hölzernen Kammern unterkamen. Besonders zu empfehlen ist der jährliche Kunsthandwerkermarkt in der Weihnachtszeit – stöbern in mittelalterlicher Atmosphäre. www.heiligen-geist-hospital.de 29. Labskaus in der Schiffergesellschaft Ein Muss für jeden Lübeck-Besuch ist die Schiffergesellschaft. 1535 hatten Kapitäne das historische Haus erworben. Wer an den „Gelagen“ aus dicken Eichenplanken in der historischen Halle Platz nimmt, fühlt sich in die Zeit der Seefahrer zurückversetzt. Und Labskaus und Co. versprechen eine leckere Auszeit. täglich ab 10 Uhr, Breite Straße 2, Tel. 0451/76776 30. zu Besuch bei den Fischern Wie aus einer anderen Zeit erscheint die kleine Fischersiedlung Gothmund an der Trave im Stadtteil St. Gertrud. Verwilderte Gärten, kleine Fischerboote und reetgedeckte Häuschen bilden eine romantische Kulisse, hinter der viel Leben steckt. 31. mehr als nur einkaufen Gewürze, Käse und vieles mehr gibt es auf den Wochenmärkten am Brolingplatz und Am Brink. Traditionelle Markt-Atmosphäre ist garantiert. Am Brink: Dienstag, Donnerstag und Samstag 8-13 Uhr; Brolingplatz: Mittwoch und Samstag 8-13 Uhr 32. Historischer Fussmarsch Lust auf Wandern? Ein eineinhalb Kilometer langer Marsch auf dem etwa 500 Jahre alten Kreuzweg beginnt an der St. Jakobi-Kirche und endet auf dem Jerusalemsberg. 33. Kino, Konzerte und die Sterne Kino und Konzerte zwischen Wasser und Grünanlagen mit Blick auf den Dom: Die Freilichtbühne Wallanlagen bietet in den Sommermonaten Spaß für Jung und Alt. Tel. 04194/75 64, www.buehne-luebeck.de 34. Gott und die Seefahrer St. Jakobi ist die Kirche der Seefahrer. Eindrucksvoller Beleg ist das Wrack des Rettungsbootes des 1957 gesunkenen Großseglers „Pamir“. April bis Oktober täglich 10-18 Uhr, November bis März 10-16 Uhr (Montag geschlossen), Jakobikirchhof 3, Tel. 0451/3080115, www.st-jakobi.de 35. Frischer Fisch: die Tradition macht’s Die „Fisch-Hütte“ ist seit 1968 in Familienbesitz. Serviert werden Matjesvariationen und vieles mehr. Und das Fischbrötchen schmeckt auch beim Schlendern entlang des Hafens. An der Untertrave 54b, Tel. 0451/7 3378, www.fischhuette-luebeck.de 36. Graben in die Vergangenheit  Auf den Spuren der Hansezeit: Montags findet um 14 Uhr eine Führung über die Ausgrabungsstätte des Gründungsviertels statt. Eine Zeitreise bis ins 12. Jahrhundert. Treffpunkt ist der „Infopoint“ in der Braunstraße 14. > www.luebeck.de 37. Pfad: Hanse trifft Humboldt Lübeck ist Stadt der Wissenschaft 2012. „Hanse trifft Humboldt“ lautet das Motto: Der Wissenschaftspfad bringt naturwissenschaftliche Phänomene auf die Altstadtinsel – für jedermann. www.hanse-trifft-humboldt.de 38. zurück auf der Leinwand Film-Klassiker finden den Weg zurück auf die Leinwand: Das Volkstheater Geisler lädt einmal im Monat zum Kino-Café ein. In der Pause gibt es Kaffee und Kuchen. Dr.-Julius-Leber-Str. 25, Tel. 0451/7078281, www.volkstheater-geisler.de 39. zu Gast bei echten Koch-Profis Bereits mehrfach ist das Restaurant Wullenwever für seine Küche ausgezeichnet worden, unter anderem mit einem Michelin-Stern. Beherbergt ist es in einem Kaufmannshaus aus dem Jahre 1585. Dienstag bis Sonnabend ab 19 Uhr, Beckergrube 71, Tel. (0451) 70 43 33, www.wullenwever.de 41. wie früher: Apotheke mal anders Da muss man nicht mal krank sein: Die Löwenapotheke erinnert mit ihren Deckengemälden, restaurierten Apothekerschränken und traditionellen Produkten an vergangene Jahrhunderte. Montag bis Freitag 8.30-19 Uhr, Sonnabend 10-16 Uhr, Dr.-Julius-Leberstr. 13, Tel. 0451/75470, www.loewen-apotheke-luebeck.de 42. Lübecker Rotspon probieren Wein aus Lübeck? Na, klar! „Lübecker Rotspon“ ist französischer Rotwein, der lose nach Lübeck gebracht und dort in Kellereien abgefüllt wird. Probieren kann man unter anderem bei H. F. von Melle. Montag bis Freitag 9-18 Uhr, Sonnabend 9-13 Uhr, Beckergrube 86, Tel. 0451/710 50 43. nach dem Feiern zum Kohlmarkt Der Kultimbiss „Wurst-Maxe“ auf dem Kohlmarkt ist nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken. Nachtschwärmer werden hier mit leckeren Würstchen versorgt. 44. Erinnerung an das Mittelalter Wer die Fußgängerzone entlang geht, entdeckt an der Ecke Breite Straße/Mengstraße den „Goldenen Sod“: Genau an dieser Stelle lag im Mittelalter ein öffentlicher Brunnen. Norddeutsche Rundschau Reise    
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne