5. Maritimes Bündnis weiter entwickeln Das „Maritime Bündnis für Ausbildung und Beschäftigung“

Johannes Kahrs, MdB Bericht aus Berlin

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16.01.2013

HSH Nordbank macht Frachtkostenrisiken in der Containerschifffahrt beherrschbar

Während die Absicherung von Währungsrisiken seit Langem weitverbreitete Praxis in international tätigen Unternehmen ist, bietet der Markt aktuell keine vergleichbare Möglichkeit zur Absicherung des Frachtratenrisikos in der Containerschifffahrt. Dabei ist der Containertransport von einer hohen Preisvolatilität geprägt, die ein erhebliches ökonomisches Risikopotential für Containerimporteure, Logistikunternehmen und Linienreedereien darstellt.   Basierend auf ihrem langjährigen Schifffahrts-Know-how bietet die HSH Nordbank ein innovatives Instrument an, mit dem Planungssicherheit hinsichtlich zukünftiger Frachtraten erreicht werden kann: Bis zu zwei Jahre im Voraus lassen sich mit den Container Forward Freight Agreements (FFA) - vom Frachtvertrag losgelöste Termingeschäfte - künftige Frachtraten fixieren. Grundlage der Frachtratensicherung ist der weltweit anerkannte Shanghai Containerized Freight Index (SCFI). Der SCFI stellt den aktuellen Marktpreis für Frachtraten auf Basis real durchgeführter Geschäfte transparent dar und ermöglicht somit eine zuverlässige Preisbestimmung.   „Bislang gibt es angesichts der hohen Volatilität der Frachtraten kaum langfristige und belastbare Lieferverträge. Eine verlässliche Kalkulation ist somit kaum möglich. Beispielsweise haben sich in den vergangenen zwölf Monaten die Spotraten für die Asien-Europa-Route zunächst fast verdreifacht, um dann wieder um fast die Hälfte einzubrechen.      

Johannes Kahrs, MdB Bericht aus Berlin

KahrsMdB SPD

 soll den Schifffahrtsstandort Deutschland stärken. Es wurde auf Initiative der SPD zwischen Bund, Ländern und Sozialpartnern geschlossen. Da noch nicht alle Ziele erreicht sind, muss das Bündnis weiter entwickelt werden. In ihrem Antrag fordert die SPD-Fraktion die Bundesregierung auf, die rechtlichen Voraussetzungenfür die Erhebung des von der deutschen Reederschaft zugesagten Eigenbeitrags zu schaffen. Darüber hinaus ist ein Fondsmodell für die Schifffahrtsförderung vonnöten. Das seemännische Know-how ist durch Ausbildungsplatzförderung und Zuschüsse zur Senkung der Lohnnebenkosten zu fördern. Mit den Sozialpartnern müssen neue Ziele verabredet werden, um den Anteil von Handelsschiffen unter deutscher Flagge zu erhöhen. Und schließlich ist das internationale Seearbeitsübereinkommen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Seeleuten zu ratifizieren.

Geschäftserwartungen in der maritimen Branche Schifffahrt-Krise Reederei erwartet Pleiten in der Schifffahrt

   

CDU-Politiker äußern sich kritisch

Hafenexperten fordern Banken zur Schiffsfinanzierung auf

Dienstag, 23. Oktober 2012

Die Finanzierung von Schiffen ist derzeit schwierig.
Der Rückzug der deutschen Banken aus der Schiffsfinanzierung bedroht nach Einschätzung der CDU-Hafenexperten der fünf Nordländer den Schiffbau und Reedereien in Deutschland. In einer am Freitag in Stralsund verabschiedeten Resolution forderten sie das Eingreifen der Bundesregierung. Reedern sollte über einen Zeitraum von vier oder fünf Jahren die Stundung von Krediten ermöglicht werden. Es solle geprüft werden, inwiefern die KfW zeitlich begrenzt in bestehende Kreditverträge eintreten könne, schreiben die CDU-Politiker Kai Seefried, Olaf Ohlsen, Paul Bödeker, Volker Dornquast und Dietmar Eifler.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article109463553/Michael-Behrendt-sieht-Schifffahrtstandort-in-Gefahr.html

Deutscher Seeverkehr noch nicht auf Vorkrisenniveau

Seehäfen steigern Umschlag

Freitag, 28. September 2012
Das Exportgeschäft wächst nur unterdurchschnittlich. Foto: HHLA
Das Exportgeschäft wächst nur unterdurchschnittlich. Foto: HHLA
Die deutschen Häfen haben im ersten Halbjahr ihre Umschlagmengen gesteigert. Von Januar bis Juni nahm die Güterabfertigung gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 5,1 Prozent zu. Nach den gestern veröffentlichten, vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 152 Millionen Tonnen Ladung in den deutschen Seehäfen umgeschlagen. Im Jahr 2011 waren es von Januar bis Juni 145 Millionen Tonnen. Das Vorkrisenniveau ist jedoch noch nicht erreicht. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht" 25.09.12

Reeder-Präsident

Michael Behrendt sieht Schifffahrtstandort in Gefahr

Nach vier Krisenjahren drohten zahlreiche Insolvenzen, wenn nicht schnell Hilfe vom Staat komme, sagte der Reeder-Präsident.

Michael Behrendt, der Präsident des Verbandes Deutscher Reeder
Links
  • Hapag-Lloyd-Chef: Michael Behrendt: Kulturoptimist vom Ballindamm
  • Hilferuf - Staatsbank soll Reedereien retten
  • Schifffahrt: Kapitalmangel bedroht die maritime Branche
  • Info: Deutsche Schifffahrt
  • "Hamburg Express": Riesenfrachter katapultiert Hapag-Lloyd in neue Dimension

Hamburg. Der Schifffahrtsstandort Deutschland mit rund 30.000 Arbeitsplätzen ist nach Ansicht der Reeder akut in Gefahr. Nach vier Krisenjahren drohten zahlreiche Insolvenzen, wenn nicht schnell Hilfe vom Staat komme, sagte Michael Behrendt, der Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwoch). "Die Bundesregierung muss entscheiden, ob sie Hilfe gewähren will. Und sie muss wissen: Wenn sie es nicht tut, wird das dramatische Folgen haben", sagte Behrendt, der im Hauptberuf Deutschlands größte Linienreederei Hapag-Lloyd führt. Behrendt forderte eine zeitlich begrenzte Entlastung der schiffsfinanzierenden Banken durch die Staatsbank KfW. Dabei sei Eile geboten: "Wir brauchen eine Entscheidung bis zum Jahresende."

http://gcaptain.com/cosco-diversify-revenue-streams/

(Bloomberg) — China’s two biggest shipowners said a market slump may continue for at least two more years as more vessels enter service and the country’s economic growth slows.
“I fear the future two-to-three years will still remain in a downtrend,” Wei Jiafu, Chairman of China Ocean Shipping Group Co., said yesterday at a conference in Xiamen, China. “Many people don’t have confidence.” Operators of vessels used to carry commodities, containers and oil are all contending with a glut and an economic slowdown that has sapped rates. The Baltic Dry Index, a benchmark for commodities-shipment charges, has fallen 60 percent in the past year, while container lines are cutting Asia-Europe sailings because of a demand slump. “In the coming two years, it’s unlikely that the world shipping sector will bottom out,” said Xu Lirong, general manager of China Shipping Group Co., the country’s No. 2 shipping group. Companies should increase cooperation to help ease the slump, he said.  

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/5004534-schifffahrt-krise-reederei-erwartet-pleiten-schifffahrt

Schifffahrt-Krise Reederei erwartet Pleiten in der Schifffahrt

|  17.09.2012, 09:00  |  40 Aufrufe  |   0  |  druckversion
Die anhaltende Krise der internationalen Schifffahrt könnte auch deutsche Reedereien die Existenz kosten. "Es werden deutsche Schifffahrtsunternehmen auf der Strecke bleiben. Von selbst wird sich die Branchenkrise nicht lösen – das verkennen erstaunlich viele deutsche Reedereien", sagte Hermann Klein, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Reederei Blue Star Holding, dem Hamburger Abendblatt. Die Blue Star Holding ist im Sommer aus dem Zusammenschluss der Unternehmen E.R. Schiffahrt, Komrowski Befrachtungskontor und Blue Star hervorgegangen. Gemessen an der Tonnage, ist sie das größte deutsche Schifffahrtsunternehmen.

Alte Frachter durch größere ersetzt

Evergreen baut Kapazitäten aus

Montag, 17. September 2012

Für die Diensterweiterung gechartert:
Um die wachsende Transportnachfrage nach dem politischen Umsturz bedienen zu können, baut Evergreen seine Kapazitäten im Libyen-Verkehr aus. Neben der Erweiterung des schon seit Januar vergangenen Jahres bestehenden Feederdienstes LYS startet die taiwanische Containerreederei eine zusätzlichen Linie mit Anläufen in dem nordafrikanischen Land und setzt dabei auch auf deutsche Tonnage. Im LYS-Service hat Evergreen die beiden bislang eingesetzten Schiffe mit Kapazitäten für 1150 TEU durch größere Tonnage ersetzt. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Steigerung von 6,6 Prozent in einem Jahr

Containerflotte gewachsen

Freitag, 14. September 2012

Die "Edith Maersk" ist einer der größten Containerfrachter der Welt. Foto: Port of RotterdamDie "Edith Maersk" ist einer der größten Containerfrachter der Welt. Foto: Port of Rotterdam
Die weltweite Containerschiffsflotte ist innerhalb der vergangenen zwölf Monate um 1,015 Millionen TEU gewachsen. Anfang September stand die verfügbare Transportkapazität bei 16,17 Millionen TEU, heißt es im aktuellen Marktbericht des Branchendienstes Alphaliner. Im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres bedeutet das eine Steigerung um 6,6 Prozent beziehungsweise 1,015 Millionen TEU. Die internationalen Reedereien haben seitdem neue Box-Carrier mit einer Gesamtkapazität von 1,25 Millionen TEU von ihren Bauwerften übernommen. Demgegenüber stehen rund 235 000 TEU, die außer Dienst gestellt wurden. Den gesamten Marktbericht lesen Sie im "THB Täglicher Hafenbericht"

Steigerung um 4,8 Prozent

Mehr Umschlag in russischen Häfen

Donnerstag, 13. September 2012

Der Umschlag in den russischen Häfen – hier St. Petersburg – wächst. Foto: Global PortsDer Umschlag in den russischen Häfen – hier St. Petersburg – wächst. Foto: Global Ports
Russlands Häfen sind auf Wachstumskurs. Von Januar bis August wurde der Umschlag um 4,8 Prozent gesteigert, teilte die Seehafen-Vereinigung jetzt mit. Insgesamt gingen in dem Zeitraum 369,5 Millionen Tonnen über die Kaikanten. Für das Wachstum ist vor allem der Dry-Bulk-Bereich verantwortlich. Hier betrug die Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum 10,13 Prozent auf 165,9 Millionen Tonnen. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Steigerung um 3,3 Prozent in deutschen Seehäfen

Umschlag noch nicht auf Vorkrisenniveau

Mittwoch, 12. September 2012

Der Seegüterumschlag in Deutschland soll in diesem Jahr auf 302 Millionen Tonnen steigen. Foto: bremenportsDer Seegüterumschlag in Deutschland soll in diesem Jahr auf 302 Millionen Tonnen steigen. Foto: bremenports
Trotz erneuter Steigerungen wird der Güterumschlag der deutschen Seehäfen auch in diesem und im nächsten Jahr das Vorkrisenniveau von 2008 vermutlich noch nicht wieder erreichen. Das geht aus der „Kurzfristprognose Sommer 2012 der Gleitenden Mittelfristpro­gnose für den Güter- und Personenverkehr“ hervor, die im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums erstellt wurde. Der gesamte Umschlag nimmt demnach 2012 um 3,3 Prozent beziehungsweise zehn Millionen Tonnen auf 302 Millionen Tonnen zu, teilte der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) jetzt mit. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Containerschifffahrt bleibt hinter Erwartungen zurück

Hohe Bunkerpreise belasten Reeder

Donnerstag, 06. September 2012

Für Schiffe bis 3000 TEU wird eine steigende Nachfrage erwartet. Foto: AndreasFür Schiffe bis 3000 TEU wird eine steigende Nachfrage erwartet. Foto: Andreas
Der Markt für Containerschiffe hat in den vergangenen Monaten die Erwartungen nicht erfüllt. Zwar erholten sich die Frachtraten kräftig, aber die transportierten Containermengen konnten nur in geringem Umfang zulegen, heißt es in dem jetzt von der HSH Nordbank vorgelegten Marktbericht. Darum wurden einige Liniendienste ausgedünnt oder zusammengelegt. Außerdem machen die im Vergleich zum Vorjahr spürbar gestiegenen Bunkerölpreise den Reedereien das Leben schwer. Den gesamten Marktbericht finden Sie im "THB Täglicher Hafenbericht"

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2386119/Kapitalmangel-bedroht-die-maritime-Branche.html

Kapitalmangel bedroht die maritime Branche

30.08.2012, 15:18 Uhr Eckart Gienke

Die Finanzierungskrise in der Schifffahrt weitet sich aus. Nicht nur Reeder, auch Schiffbau und Zulieferindustrie stehen unter Druck.

Reeder schlagen Alarm

Bedrohliche Kreditklemme

Freitag, 31. August 2012Die deutsche Schifffahrt droht wegen fehlender Kreditmittel auf Grund zu laufen. Für die fahrende Flotte seien kaum noch Schiffskredite zu bekommen, sagte Michael Behrendt, der Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), am Donnerstag in Hamburg. Die Krise der Schifffahrt und die Finanzkrise treffen aufeinander und führen dazu, dass die Banken auch leistungsfähigen und gesunden Unternehmen nicht mehr helfen können oder wollen. Die Preise für gebrauchte Schiffe sind so tief gefallen, dass sie nur noch knapp über dem Schrottwert liegen und daher von den Banken nicht mehr als Sicherheiten akzeptiert werden. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"
Kapitalmangel bedroht die maritime Wirtschaft Hamburg
Der Kapitalmangel in der Schifffahrt weitet sich zu einer Bedrohung für die gesamte maritime Wirtschaft in Deutschland aus. „Wenn wir jetzt das Kind in den Brunnen fallen lassen, dann sind wir wieder da, wo wir Ende der achtziger Jahre waren, als der Schifffahrtsstandort Deutschland kaum existierte“, sagte Michael Behrendt, Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), gestern in Hamburg. Die Schifffahrtskrise dauert länger als gedacht. Die Erfolgsgeschichte der deutschen Schifffahrt gilt als unterbrochen. Für wohlhabende Anleger war ein Investment in Schiffe über viele Jahre ein blendendes Geschäft. Doch diese Zeiten sind vorbei. Und auch die zweite Säule ist weitgehend weggebrochen, die Kredite der Schiffsbanken. Die Reeder, die Werften und die Zulieferer befürchten nun, dass asiatische Banken in die Bresche springen und die führende deutsche Position bei der Schiffsfinanzierung verloren geht. Dann würden wohl auch zunehmend die Schiffe selbst und auch die Zulieferungen aus Asien kommen, fürchten die drei zuständigen Verbände. Die gesamte Branche mit rund 400 000 Beschäftigten käme ins Wanken. Nicht nur auf Neubauten und Zulieferungen würden sich mangelnde Finanzierungsmöglichkeiten auswirken, sondern auch auf Umbauten und Reparaturen deutscher Werften. „Ohne ausreichende Kreditversorgung werden deutsche Werften zudem weltweit den Anschluss an das neue Geschäftsfeld Offshore-Windenergie verlieren“, heißt es in einem Schreiben der Verbände der Reeder, der Schiffbauer und der Zulieferer an den maritimen Koordinator der Bundesregierung, den FDP-Politiker Hans-Joachim Otto. Linderung soll ein Maßnahmenpaket bringen, das die Reeder seit Monaten in Berlin vortragen: Die bundeseigene KfW soll einspringen, wo private Banken nicht mehr wollen oder können.
dpa Norddeutsche Rundschau

Gewinn bricht um zwei Drittel ein

Schifffahrtskrise belastet NordLB

Donnerstag, 30. August 2012

Die Krise in der Schifffahrtsbranche hat der NordLB im ersten Halbjahr das Ergebnis verhagelt. Weil immer mehr Schiffsgesellschaften Probleme haben, ihre Kredite zu bedienen, stockte die Norddeutsche Landesbank ihre Risikovorsorge im Kreditgeschäft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 34 Millionen auf 146 Millionen Euro und damit um mehr als das Vierfache auf. Unter dem Strich brach der Gewinn um zwei Drittel auf 67 Millionen Euro ein, wie die Bank am Mittwoch in Hannover mitteilte. "Die Schiffsfinanzierung wird dennoch auch zukünftig ein Kerngeschäftsfeld der NordLB bleiben", sagte Vorstandschef Gunter Dunkel.

Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Drewry: Containerumschlag nimmt weiter zu

800 Millionen TEU bis 2017

Montag, 27. August 2012

2011 wurden in Qingdao, weltweit achtgrößter Containerhafen, 13,2 Millionen TEU umgeschlagen – 9,9 Prozent mehr als 2010. Foto: APMT2011 wurden in Qingdao, weltweit achtgrößter Containerhafen, 13,2 Millionen TEU umgeschlagen – 9,9 Prozent mehr als 2010. Foto: APMT
Während die „aufstrebenden Staaten“ künftig hohe Steigerungsraten im Containerumschlag aufweisen, dürfte die Entwicklung in Europa eher flach verlaufen. Davon gehen die britischen Schifffahrtsanalysten vom Beratungsunternehmen Drewry in ihrem jüngsten Hafenreport aus. Demnach wächst die Abfertigung der Stahlboxen bis 2017 um jährlich sechs Prozent auf dann knapp 800 Millionen TEU. Heute findet ein knappes Drittel des kompletten Umschlags in den Häfen Chinas statt. 2002 waren es 19 Prozent. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht".  

Strukturelle Probleme der Containerschifffahrt

Ungewöhnlich früher Nachfrage-Rückgang

Donnerstag, 23. August 2012 Nach Einschätzung von Branchenexperten beginnt der winterliche Nachfragerückgang in der weltweiten Containerschifffahrt früher als in den vergangenen Jahren. Der Nachfrageabschwung hat bereits im Juli eingesetzt und die Zahl der aufliegenden Containerschiffe steigt seitdem wieder an. Das frühe Ende der diesjährigen Hauptsaison liegt vor allem an dem nach wie vor bestehendem strukturellen Ungleichgewicht einer moderaten Nachfrage und einem wachsenden Angebot an Tonnage, heißt es im aktuellen Marktbericht des Hamburger Emissionshauses Hesse Newman Zweitmarkt AG. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht".  

Container Lines Are Losing the Price Battle on Multiple Fronts

By On
Shanghai Express port of hamburg hapag lloyd The “Shanghai Express” (7,500 TEU) at the CTA in Hamburg, image: Hapag Lloyd
The world’s container lines can’t raise freight rates fast enough to cover soaring fuel prices as persistent overcapacity works against the industry.
Hapag-Lloyd AG, Europe’s fourth-biggest container company, said Aug. 14 that further increases are “crucial” if it’s to offset rising bunker costs — the price of fuel used on ships — and generate an operating profit this year. Still, a lack of demand forced the Hamburg-based carrier to delay a rate increase this month on routes between east Asia and northern Europe and cut a planned peak-season charge by more than half. Bunker fuel prices have jumped 19 percent to $673 a ton from this year’s low on June 22, according to data compiled by Bloomberg. At the same time, the Shanghai Containerized Freight Index — a measure of prices for cargo leaving the world’s busiest port — has dropped 6.2 percent since June 29 as Europe’s debt crisis drags down the global economy and stunts trade. Bunker prices will remain between $600 and $700 a ton this year, according to a forecast by ICAP Plc. Chinese export growth collapsed in July, and the world’s second-largest economy expanded at the slowest pace in three years in the quarter through June. “Weak fundamentals are making successful rate-restoration programs harder to implement,” Richard Ward, an analyst with ICAP, said in an e-mailed reply to questions. “Carriers are facing a struggling battle, as cargo volumes will drop off and capacity won’t be adjusted quickly enough.” Falling Demand Maersk Line, the world’s largest carrier, cut its forecast on Aug. 14 for global seaborne-container demand to a 4 percent rise from 4 percent to 6 percent previously. The company, a unit of Copenhagen-based A.P. Moeller-Maersk A/S, also said inbound European volumes will fall as the debt crisis drags on. Container lines had relied on a recovery in demand to restore profits after excess vessels, high fuel prices and a price war on routes between Asia and Europe last year led to losses at some of the world’s biggest carriers, including Maersk, CMA CGM SA of Marseille, France, and Hapag-Lloyd. Hapag-Lloyd “is striving to post positive operating earnings again for the current financial year, provided that there is no fundamental escalation of the risks and assuming it proves possible to implement further rate increases in the course of 2012,” the company said this month. Such increases “are crucial to compensate for these elevated external costs. The cargo on board our vessels has to cover the cost of transportation.” Rising Expenses A 14 percent jump in average fuel prices last quarter sent Hapag-Lloyd’s transport expenses up by 26 percent, or 330 million euros ($411 million), from the second quarter of 2011, according to the company’s Aug. 14 statement. The weighted average freight rate in the period increased 7.4 percent to $1,594 from the first quarter and 4.1 percent from a year earlier, Hapag-Lloyd said. The company reported a net loss of 7.3 million euros for the period. The Hamburg-based company cut its planned peak season surcharge between east Asia and northern Europe to $150 per standard container on Aug. 2 from an original $350 in response to flagging demand. The surcharge applies between Aug. 1 and Sept. 30. It also postponed a planned $250 per-container general rate increase on the route to Sept. 1 from Aug. 15. The industry may be digging its own price hole, according to Paris-based industry consultant Alphaliner. Companies still are adding new vessels on the Asia to Europe route, where capacity has exceeded demand every month since at least January 2010, Alphaliner said in an e-mail distributed Aug. 14. Net Loss China Cosco Holdings Company Ltd., the country’s largest listed shipping company, reported a preliminary net loss for the first half of this year that widened by more than 50 percent from a deficit of 2.8 billion yuan ($441 million) a year earlier. South Korea’s Hanjin Shipping Co. reported a net loss on Aug. 2 of 1.27 billion won ($1.1 million) in the second quarter. “Even though there’s more discipline in the container market, we expect volatility to continue because the fundamental problem with overcapacity is still there,” said Per Kronborg Jensen, a senior portfolio manager at Sparinvest A/S, which owns about 0.5 percent of Maersk’s B shares. A.P. Moeller-Maersk stock is up 10 percent this year in Copenhagen, compared with about 11 percent for the Europe Stoxx 600 Index. China Cosco has lost 10 percent in Hong Kong, while Hanjin Shipping gained 29 percent in Seoul after falling 68 percent in 2011. Lower Estimates At least five banks cut their price estimates on Maersk after last week’s earnings report. The 12-month target as of yesterday was 47,445 kroner, the lowest since March 15, according to the consensus of 15 analysts. Size may prove the best protection against the corrosive effect of overcapacity and rising bunker costs. Maersk said Aug. 14 its container line returned to profit in the second quarter, reporting net income of $227 million compared with a loss of $95 million a year earlier. “It looks like current rate levels are OK for them, maybe due to efficiencies of vessels, exposure to routes and cost efficiencies,” ICAP’s Ward said. Maersk’s average freight rate in the second quarter was $3,014 per 40-foot container, a rise of 4.2 percent, while the average bunker cost jumped 10 percent, the carrier said in its earnings report. Still, the company raised its earnings forecast, saying it now projects a “modest” 2012 profit after earlier seeing a “negative to neutral” result. Jensen said Sparinvest has no plans to increase its Maersk stake. The fund isn’t planning to reduce it either, because Maersk’s other units, which include an oil explorer and a port- terminal operator, make up for the container business. “We wouldn’t be surprised if Maersk Line should fall back into losses at some point because the volatility may be there to stay, more or less,” he said.
- Niklas Magnusson and Christian Wienberg, Copyright 2012 Bloomberg

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Kommentar

Gefährliche Krise der Schifffahrt

20.06.2012, 06:30 Uhr Rolf Zamponi   Hamburger Abendblatt

Nach mehreren Jahren Krise geht es nun an die Substanz der deutschen Reedereien. Vielen kleineren Unternehmen droht das Aus, weil sie mit ihren Einnahmen kaum Betriebskosten und Kreditzinsen für ihre Schiffe decken können, geschweige denn Geld für die Tilgung übrig haben. Ob nun mit den erwarteten Firmenpleiten die Erosion der Branche beginnt wie einst bei den Werften, ist zwar noch nicht entschieden. Schließlich gibt es mit Hapag-Lloyd und Hamburg Süd zwei starke Linienreedereien mit ausreichend Kraft, um sich zu behaupten. Aber die Gefahr für die Branche mit ihren vielen Traditionsunternehmen ist real.

Wege aus der Krise können Kooperationen zwischen Reedereien sein. Das allein wird aber nicht reichen, wenn nicht auch die Banken ihren Kurs ändern. Kredite sind für Unternehmen lebenswichtig. Ohne sie wird die Branche Schaden nehmen. Sind Jobs an Land gefährdet? Wird das fehlende Vertrauen in künftiges Wachstum Konkurrenten in die Hände spielen? Beides ist zu befürchten.

Deutschland als Exportland sollte sich nicht darauf verlassen, ohne eine Handelsflotte auszukommen. Das wäre etwa so, als ob die Fußballnationalmannschaft ohne einen Torwart als Sicherheit stürmen würde. Zu bedenken ist zudem: Bei der internationalen Diskussion über Umweltstandards kann nur mitreden, wer selbst über maritimes Know-how verfügt. Und schließlich hilft es auch zahlreichen Firmen in der Zulieferindustrie, wenn Reedereien im eigenen Land ihre Produkte testen und für gut befinden. Nein, es wäre falsch, die Branche ausbluten zu lassen, nur weil das Ende der Krise heute nicht zu sehen ist.

Rickmers Gruppe implementiert Energiemanagementsystem von ABB

Rickmers Gruppe implementiert Energiemanagementsystem von ABB Das EMMA-System wird die Shipmanagement-Teams der Rickmers Gruppe dabei unterstützen, ihre Schiffe mit maximaler Energieeffizienz und damit Treibstoff sparend zu betreiben. http://www.maritimheute.de/rickmers-gruppe-implementiert-energiemanagementsystem-von-abb/ Vor dem Hintergrund sich wandelnder Märkte und zunehmendem Preisdrucks erwartet die Rickmers Gruppe, mit dem neuen System die Profitabilität zu steigern und Umweltbelastungen zu reduzieren. „Mit der Einführung eines Energiemanagementsystems auf unseren Schiffen stellen wir Rickmers in zweierlei Hinsicht zukunftssicher auf, denn eine Steigerung der Energieeffizienz bedeutet sowohl die Verbesserung aus wirtschaftlicher als auch aus ökologischer Sicht“, so Jens Lassen, Geschäftsführer von Rickmers Shipmanagement und Global Head des Geschäftsbereichs Maritime Services der Rickmers Gruppe.Bei den aktuellen Treibstoffpreisen beträgt die erwartete Amortisationsdauer für das System weniger als ein Jahr“, fügt Mikko Lepistö hinzu, verantwortlich für Advisory Systems innerhalb des ABB-Bereichs Vessel Information and Control (VICO), einer Erweiterung des Unternehmensbereichs Marine and Cranes. „Aufgrund von Industrieerfahrungen und Tests an Bord sind wir uns sicher, dass das System unseren Kunden dabei helfen kann, signifikant Treibstoff einzusparen und damit Emissionen zu reduzieren.“ Die Rickmers Gruppe führt das neue System zunächst für eine Gruppe von fünf Schiffen ein. Diese werden von der Rickmers-Linie eingesetzt, einem weltweit führenden Spezialisten für den Seetransport von Stückgut, Schwergut und Projektladungen. Die Installation erfolgt sukzessive, das erste System soll im dritten Quartal 2012 in Betrieb genommen werden. Das komplette System für alle fünf Schiffe wird voraussichtlich zum Ende des Jahres im Betrieb sein. Die zunächst mit EMMA auszustattenden fünf Schiffe sind Rickmers Singapore, Rickmers New Orleans, Rickmers Jakarta, Rickmers Antwerp und Rickmers Tokyo.

Reeder Ebel sieht Erholung in der Schifffahrt bis zum Jahr 2014

16.06.2012, 06:30 Uhr 16.06.2012, 06:30 Uhr Hansa Treuhand auch erfolgreich mit Flugzeug-Finanzierungen Schwergutverschiffung Die Experten im Bereich Anlagen u. Heavy Lift Verschiffung.AEO/ISO9001

Container-Exporte um sechs Prozent gesunken

Verstärkte Rezessionsgefahr

Dienstag, 19. Juni 2012
Die Container-Exporte sind um sechs Prozent gefallen.
Analysten des "Global Port Tracker" warnen vor einem verstärkten Rezessionsrisiko in Europa. Die nordeuropäischen Importe sind „praktisch unverändert“ im ersten Quartal im Vergleich zu den drei Monaten davor, aber auf den gleichen Zeitraum des Vorjahres bezogen um zwei Prozent gefallen. Die Container-Exporte sind gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent beziehungsweise gegenüber dem vorherigen Quartal um ein Prozent gefallen. Sollte dieser Trend anhalten, würde dies den Handel und damit den seewärtigen Güterverkehr noch stärker treffen als erwartet. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Reeder suchen Krisenlösung: Beratungsfirma besorgt

Seefahrt in Not: Die deutschen Reeder finden keinen Weg aus der Krise. 80 Prozent erwarten, dass etliche Reedereien das nächste Jahr nicht überstehen werden, ergab eine Umfrage von teleResearch Mannheim unter mehr als 100 Reedereien im Auftrag der Beratungsfirma PwC.
Ein Containerschiff auf der Elbe von Hamburg kommend in Richtung Nordsee. Die Schifffahrt leidet weltweit unter Überkapazitäten und Preisdruck. Foto: Christian Charisius dpa
«Die meisten Reedereien wollen in den kommenden Jahren nicht in neue Schiffe investieren», sagte PwC-Experte Claus Brandt am Dienstag in Hamburg. Deutschland drohe der Abstieg aus dem Kreis der führenden Schifffahrtsnationen. Andere Nationen speziell aus dem asiatischen Raum könnten mit staatlicher Unterstützung in den Aufbau ihrer Handelsflotten investieren. Die Schifffahrt leidet weltweit unter Überkapazitäten, mangelnder Auslastung und Preisdruck. Zwar erwarten die meisten Reeder in den kommenden Monaten steigende Fracht- und Charterraten, doch könnten damit nicht die aufgelaufenen Verluste ausgeglichen werden. «Besonders kleinere Reedereien mit weniger als 100 Millionen Euro Umsatz haben keine guten Perspektiven», sagte Brandt. Bei vielen Schiffen sei eine Insolvenz bislang nur aufgeschoben und durch Finanzierungsvereinbarungen mit den Banken vermieden worden. «Viele Reeder haben ihre finanziellen Reserven verbraucht und stehen unter großem Druck von Seiten der Kreditgeber.»
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Rund ein Drittel der weltweiten Containerschiffsflotte wird bislang von Deutschland aus dirigiert, wenn auch meistens nicht unter deutscher Flagge. Der maritime Sektor insgesamt - Schifffahrt, Häfen, Werften, Finanzierer, Zulieferer und Dienstleister - steht in Deutschland nach den Worten von Brandt für 380 000 bis 400 000 Beschäftigte und einen Umsatz von 85 bis 90 Milliarden Euro. Sollte die Handelsflotte schrumpfen, hätte das nach Einschätzung der Beratungsfirma unweigerlich Auswirkungen auf die gesamte maritime Wirtschaft in Deutschland und würde den Verlust von Arbeitsplätzen nach sich ziehen. «Schiffe und Beschäftigung würden ins Ausland gehen», sagte Brandt. Einfache Wege aus der Krise sind nicht erkennbar, so lange sich die Märkte nicht erholen. Denkbar seien Förderinstrumente zugunsten der Schifffahrt wie verbilligte KfW-Kredite oder Bürgschaften, erklärte der PwC-Experte. Die Möglichkeiten der Reedereien, sich selbst zu helfen, sind offenkundig weitgehend ausgeschöpft. In den vergangenen Jahren haben die Reeder beim Kampf gegen die Krise in unterschiedlichem Maße ihre Finanzierungen überprüft und neue Kapitalquellen erschlossen, Investitionen zurückgestellt, Schiffe aufgelegt oder verkauft, Bauverträge storniert und Mitarbeiter entlassen. Doch sei die Dauer und Tiefe der Krise von den meisten unterschätzt worden. «Es zeigt sich durchgängig, dass unterm Strich sehr viel härter konsolidiert werden musste als ursprünglich angenommen», sagte Brandt. Für den Verband Deutscher Reeder (VDR) ergibt die PwC-Umfrage ein weitgehend realistisches Bild der Lage in der Branche. «Viele Schifffahrtsunternehmen sind in einer schwierigen Lage», sagte Hauptgeschäftsführer Ralf Nagel. Umso wichtiger seien klare politische Signale für den Schifffahrts-Standort Deutschland. Noch immer stünden Entscheidungen der Bundesregierung aus, um die deutsche Flagge wettbewerbsfähiger zu machen und im Rahmen des maritimen Bündnisses Ausbildung und Beschäftigung in Deutschland zu sichern. «Wir brauchen Vertrauen und Potenzial, um den Ausverkauf von Substanz zu verhindern», sagte Nagel. Deshalb sehe er dringenden politischen Handlungsbedarf. (dpa)
www.primocargo.de Hamburg. Die Schifffahrtsmärkte werden sich im kommenden Jahr erholen und 2014 für Anleger wieder nachhaltige Erträge abwerfen. Davon geht Hermann Ebel aus, der Inhaber und Vorstandsvorsitzende der Hansa-Treuhand-Gruppe "Wir rechnen für 2013 mit einer Normalisierung der Charterraten bei kleineren bis mittelgroßen Schiffen und ein Jahr später mit durchschnittlichen Renditen von drei bis fünf Prozent", sagte Ebel in Hamburg. 2011 waren die von der Flotte von 67 Schiffen erzielten Ausschüttungen durch die niedrigen Charterraten auf durchschnittlich 1,9 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent) gesunken. Für seine positiven Erwartungen nennt Ebel mehrere Gründe. So haben die Reedereien die Geschwindigkeiten der Frachter von 25 auf bis zu zwölf Knoten (gut 22 km/h) gesenkt, um Treibstoff zu sparen. Dadurch müssen mehr Schiffe eingesetzt werden, um wöchentliche Abfahrten zu garantieren. Zudem würden die Überkapazitäten bei der Tonnage durch steigende Verschrottungen vermindert. "2009 wurden 201 Containerfrachter mit einer Kapazität von 370 000 Standardcontainern (TEU) oder 2,6 Prozent der Weltflotte abgewrackt. Dies könnte 2012 noch übertroffen werden", sagte Ebel. Hintergrund für diese Entwicklung sei, dass ältere Schiffe viel Treibstoff verbrauchten und dazu die Schrottpreise stark gestiegen seien. Ebel rechnet vor allem bei Frachtern mit 1000 bis 4000 TEU mit einer Erholung. "Immerhin wurden seit vier Jahren keine Schiffe dieser Klasse mehr bestellt."  

From Broke To Billions – Risk Management, Efficiency And The Secret To Success

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By John Konrad On June 12, 2012 Why are some shipping magnates among the wealthiest individuals in the world while others spend most of their time in bankruptcy hearings? The answer seems obvious, the income of any successful business exceeds operating costs. This is true in every business but, in this industry, even the most successful ship owners operate just above the margins of profitability. So how do a handful of shipping magnates make their billions? The answer is effective risk management. From shipyard fees to crew payroll the costs of building and operating a ship fluctuate wildly depending on the world economic conditions and result in fluctuations that dive deeper and rise higher than the rest of the market. The wealthiest shipowners, like John Fredrickson and the Chouest family, are not afraid to take risks. They build enormous fleets while their competitors are scrapping idle vessels, they self-insure and are not afraid to send their vessels into high risk environments. Some call these people reckless, but others understand that these individuals are not daredevils willing to roll the dice on their wealth and reputation, rather they are experts in the art of risk management. Headlines blaze with tales like that of the world’s most successful ship owner, John Fredriksen, who, at the age of 27 made his fortune sending ships into the Iran-Iraq wars to pick up oil at great risk and huge profits. It’s understandable how taking this risk could make someone a small fortune but how has he maintained and built this fortune for nearly two decades? The secret lies in risk. Fredriksen studies events, weighs the outcomes and makes calculated decisions based on risk before making big, life altering, decisions but he also pushes this strategy down to the operational level. He calculates the risk of escalating maintenance costs and crew salaries with the same strategies he uses before operating in areas of piracy and war. So what are the risk takers like John Fredriksen, Gary Chouest and even the more conservative small ship owners, like Richard DuMoulin, and large, like Maersk, foresee as the industry’s top risk? Fuel prices. Fuel is the number-one expenditure for each and every ship that spends most of her time at sea and accounts for between 30-40 percent of the cost of running a cruise ship and between 50-60 percent for most merchant vessels. With price swings exceeding $50 per barrel over the last five years, fuel is also a highly volatile commodity making it an ideal candiate for effective risk management. Shipping Magnate John Fredriksen With His Daughters Katherine & Cecilie Ship owners have a number of tools available to hedge their bets against fuel price inflation from the conservative approach of buying futures to assure future delivery of fuel at a set price, to high risk ventures like Fredriksen’s decision to buy an offshore oil exploration company. Each of these options however, comes with additional risk. What if countries in Africa and the Middle East stabilize and the price of oil goes down? In the first case, future oil deliveries will come at a high cost and in the latter, exploration contracts will dry up and Fredriksen would lose millions. Is Fredriksen worried about decreasing oil prices? It’s unlikely because he’s done his homework and is likely prepared for that potential event.  Men like Fredriksen recognize that market volatility, in either directions, is an opportunity to take the next calculated risk. The top ship owners also take a wholistic approach to their business. They look for opportunities to lower costs and improve opportunities in every aspect of their business because lower costs reduce the overall risk. Reducing fuel consumption, for example, can lower both fuel bills and the risk of price fluctuations considerably. For example, a savings of just 1 percent can mean an annual saving of $50,000 for a mid-sized bulk carrier and $300,000 a year for a large container ship. Multiply this by 20 ships and then by 10 years, and the potential savings in fuel and emissions are astronomical. This is the reason why a few companies, including Maersk, have taken the drastic measure of reducing transit speeds . Fuel consumption lowers risk, but unlike the chances ship owners take that make headline news, the opportunity to improve efficiency cannot be done alone, it requires cooperating with many efficiency specialists companies or partnering with a company with highly level experience in intergating multiple ship systems. ABB is one such company. Working with Finland-based Viking Line, ABB has developed an energy management system for marine applications (EMMA) for a new ultra-energy-efficient passenger vessel that will have highly reduced greenhouse gas emissions. “One of the top priorities at Viking Line is to lower the emissions and fuel consumption of our fleet,” said Kari Granberg, project manager at Viking Line. “We were looking for a good monitoring tool that automatically regulates power consumption and is as easy to operate as a traffic light. As a result ABB’s EMMA became our first choice.” Energy consumption processes are present in all aspects of ship operations and include the propulsion, lighting and HVAC (heating, ventilation and air conditioning) systems on board, as well as external energy consumption factors like the wind, waves, sea current, suboptimal trim, ship maneuverability and the presence of fouling on the hull. As a result ABB is using their deep knowledge of ship performance to collect and process data via ABB software. Once the system is installed ship owners and operators know where every drop of ship fuel is consumed and whether it is used efficiently and optimally. Most importantly, this knowledge creates awareness of ship energy consumption processes and enables benchmarks to be set and best practices to be achieved. Trim Console OF ABB's Vessel Information and Control System ABB refers to this capability as Smart Marine Integration. It is made possible by ABB’s unique expertise in all three fields of marine technology – the propulsion systems that drive the vessels, the electrical systems that power them, and the automation systems that control them. This expertise enables ABB to provide vertically integrated solutions that collect and process data in real-time from all the ship components and systems, thereby providing owners and operators with full insight into how the vessel and its energy consumption processes are performing. “With current fuel prices, the estimated payback of a system is less than a year” says Mikko Lepistö, Advisory Systems manager for ABB’s Marine and Cranes business. “Through industry experience and tests on-board we are certain that our trim optimization system can help our customers save up to 5% in fuel consumption and consequently reduce emissions significantly.” With fuel prices topping the charts of both operating expenses and price volatility, the question is not when or if the world’s most successful shipping magnates are taking measures to manage the risk of future fuel costs, they are all managing high fuel costs today. The questions is only what systems will be ordered for each fleet. Some, like Gary Chouest, are famous for ignoring partnership opportunities and developing new technologies in-house but others, like the Rickmers Group in Germany, is confident in the benefits fo an integrated approach. The company has contracted ABB to supply advisory systems for dynamic trim optimization and fleet management solutions for five multi-purpose vessels expected to be commissioned in the third quarter of 2012. “We trust ABB as a reliable partner for energy efficiency, and chose ABB due to the benefits that the system will bring to our fleet” says Mr. Jens Lassen, Global Head of Rickmers’ business unit Maritime Services.

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John Konrad

Captain John Konrad is co-founder of Unofficial Networks, Editor In Chief of gCaptain, and author of the book Fire On The Horizon. He is a USCG licensed Master of Unlimited Tonnage and, since graduating from SUNY Maritime College, has sailed a variety of ships from ports around the world. Visit Authors Website → E  

Widersprüchliche Signale aus China: Aussenhandel erholt

Von moneycab - 19:21Eingestellt unter: ! Top, Asien, Märkte
Containerhafen Hongkong
Containerhafen Hongkong. Peking – Chinas Wirtschaft zeigt sich verbessert, doch die Schwächephase ist noch nicht überwunden. Das unterstreichen die Zahlen, die am Wochenende das Nationale Statistikamt und die Zollverwaltung in Peking bekannt gegeben haben. Im Mai ist der Aussenhandel im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,1 Prozent auf eine neue Rekordgesamtsumme von 343,58 Milliarden US-Dollar gestiegen. Im April hatte er lediglich um 2,7 Prozent zugelegt. Dieses Ergebnis übertrifft die Prognosen vieler Experten, dafür enttäuschten sowohl der Einzelhandelsumsatz mit 13,8 Prozent Wachstum gegenüber dem Vormonat als auch die Industrieproduktion mit 9,6 Prozent Zuwachs die Erwartungen. Laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua haben im Mai sowohl Importe als auch Exporte neue Rekordsummen erreicht. Die Ausfuhren wuchsen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15,3 Prozent auf 181,14 Milliarden US-Dollar, die Einfuhren stiegen um 12,7 Prozent auf 162,44 Milliarden US-Dollar. Der Handelsüberschuss ist mit 18,7 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum April (18,42 Milliarden US-Dollar) nahezu gleich geblieben. Einzelhandelsumsatz erneut rückläufig Die Industrieproduktion hingegen konnte zum zweiten Mal in Folge nicht über 10 Prozent wachsen, was zuvor fast drei Jahre lang nicht mehr vorgekommen war. Auch der Einzelhandelsumsatz sank zum zweiten Mal in Folge, im Dezember hatte der Zuwachs noch 18,1 Prozent betragen. Die Sachinvestitionsquote liegt mit 20,1 Prozent Wachstum in den ersten fünf Monaten des Jahres um 0,1 Prozent niedriger als noch im Vormonat. Auch diese Marke ist zum dritten Mal in Folge gefallen. Die Inflation schwächt sich unterdessen weiter ab. Die jährliche Inflationsrate lag im Mai bei 3,0 Prozent – und damit auf dem niedrigsten Stand seit 23 Monaten. Die Inflation war bereits im April und im März zurückgegangen. Die Erzeugerpreise, die einen Hinweis auf die künftige Inflationsentwicklung geben können, sind im Mai um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. Leitzins überraschend gesenkt Chinas Wirtschaftspolitik muss sich in diesem Jahr weniger der Inflationsbekämpfung widmen als vielmehr der schwächelnden Konjunktur. Am Donnerstag hatte die Zentralbank erstmals seit 2008 überraschend den Leitzins gesenkt. Wie chinesische Medien berichteten, hat der Internationale Währungsfonds seine Jahreswachstumsprognose für China von 8,2 auf 8 Prozent nach unten korrigiert. Im ersten Quartal des Jahres hatte die chinesische Wirtschaft mit 8,1 Prozent das niedrigste Wachstum seit drei Jahren gemeldet. (awp/mc/ps)

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Maersk: Überkapazitäten bis 2017

Profit für Containerreeder

Montag, 11. Juni 2012

Die durch eine Reihe von Erhöhungen gekennzeichnete jüngste Preispolitik der Reeder in der Containerschifffahrt hat sich offenbar gelohnt: Die Raten  sind aktuell wieder auf profitablem Niveau. Das berichtet zumindest Nils Smedegaard Andersen, Chef vom dänischen Schifffahrts- und Ölkonzern A.P. Möller Maersk, dessen Tochterreederei Maersk Line Marktführer ist. Trotz der jüngsten Verbesserung erwartet Andersen noch jahrelange Probleme durch das Überangebot an Schiffen. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht".  

Stimmung in der maritimen Wirtschaft hellt sich auf

Stimmung in der maritimen Wirtschaft hellt sich auf

CMA CGM schreibt rote Zahlen

248 Millionen Dollar Verlust

Freitag, 08. Juni 2012

Die "CMA CGM Verdi" wurde kürzlich mit fünfjähriger Rückcharter verkauft. Foto: Andreas
Die "CMA CGM Verdi" wurde kürzlich mit fünfjähriger Rückcharter verkauft. Foto: Andreas
Die französische Containerreederei CMA CGM, drittgrößter Wettbewerber weltweit, hat im ersten Quartal 2012 einen hohen Verlust eingefahren. Auch das Kosten-senkungsprogramm, mit dem 96,5 Millionen Dollar eingespart wurden, verhinderte das tiefrote Minus nicht. Der Fehlbetrag beläuft sich auf 248 Millionen Dollar – fürs Gesamtjahr sind die Verantwortlichen jedoch optimistisch. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Maersk streicht 400 Stellen in der Containerschifffahrt

02.06.2012, 06:36 Uhr 02.06.2012, 06:36 Uhr     Kopenhagen. Die weltgrößte Reederei Maersk, Teil des dänischen Konzerns A.P. Moeller-Maersk, streicht in ihrer angeschlagenen Containerschiffssparte 400 Arbeitsplätze. 250 Stellen würden am Kopenhagener Firmensitz abgebaut, teilte Maersk am Freitag mit. Ziel sei es, Entscheidungen schneller treffen und umsetzen zu können. Weltweit hat Maersk nach eigenen Angaben rund 117 000 Mitarbeiter. Die Schifffahrtsbranche ist hart vom weltweiten Wirtschaftsabschwung getroffen worden. Die Kapazitäten übersteigen die abgeschwächte Nachfrage und führen bei den Reedereien zu Verlusten. Maersk verzeichnete nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2011 auch für das erste Quartal 2012 einen Verlust, er betrug 599 Millionen Dollar. Vor allem in der Containerschifffahrt hatte Maersk zuletzt selbst maßgeblich zu den hohen Verlusten beigetragen. 2011 lieferte sich die Reederei mit dem Rivalen MSC, Nummer zwei in der Branche, einen harten Preiskampf. Darunter litt auch Hapag-Lloyd in Hamburg, die viertgrößte Linienrederei der Welt.(rtr/HA     Die Stimmung in der maritimen Wirtschaft hat sich im Frühjahr 2012 verbessert. Der Geschäftsklimaindex stieg im Vergleich zum Herbst 2011 von rund 98 Punkten auf 105 Punkte. Sowohl bei den Reedern als auch im Schiffbau verzeichnete das Konjunkturbarometer der 13 norddeutschen Industrie- und Handelskammern ein deutliches Plus. Dagegen blickt die Hafenwirtschaft mit leicht gedämpften Erwartungen in die Zukunft. Große Sorge bereitet den Unternehmen die Entwicklung der Energiepreise. Mit einem Geschäftsklimaindex von 97,3 Punkten liegt die Schifffahrt zwar weiterhin unter dem Durchschnitt der gesamten maritimen Branche. Dennoch legte der Wert im Vergleich zur Herbstumfrage 2011 um 17 Punkte deutlich zu. 90 Prozent der Reeder betrachten die Energiepreise als größtes wirtschaftliches Risiko. Klaus-Hinrich Vater, Vorsitzender der IHK Nord und Präsident der IHK zu Kiel, sagte: „Die Linienreeder haben erst kürzlich ihre Frachtraten erhöht. Es bleibt aber abzuwarten, ob die Erhöhungen auch dauerhaft am Markt durchge-setzt werden können.“ Auch bei den Charterraten für Containerschiffe gebe es erste Anzeichen für ein Ende des Abwärtstrends der vergangenen Monate. „Wir sind verhalten optimistisch und hoffen, dass wir bei den Charter-raten die Tiefpunkte hinter uns gelassen haben“, sagte Vater. Auch im Schiffbau hat sich die Stimmung wieder verbessert. Der Geschäftsklimaindex kletterte um rund 13 Punkte auf einen Wert von 125,3 Punkten. 70 Prozent der befragten Betriebe klagen über hohe Energiepreise. Knapp 54 Prozent der Schiffbauer haben die Suche nach geeigneten Fachkräften als eines der größten wirtschaftlichen Risiken genannt. Auch die Finanzierung von Schiffbauaufträgen sieht inzwischen jede zweite Werft mit großer Sorge. „Besonders der Bau von Spezialschiffen ist teurer und anspruchsvoller als bei Standardschiffen. Deshalb sollten Bund und Länder gemeinsam mit der KfW-Bank die Finanzierung der Aufträge für deutsche Werften weiterhin absichern“, so Vater. Die aktuelle Frühjahrsstimmung 2012 der Unternehmen in der Hafenwirtschaft bleibt weiter stabil, liegt aber mit 103,4 Punkten leicht unter den Werten vom Herbst des letzten Jahres mit 109,3 Punkten. Für dieses Jahr sehen rund 85 Prozent der befragten Unternehmen die Entwicklung der Auslandsnachfrage als das größte wirtschaftliche Risiko an. Jedes zweite Unternehmen glaubt, dass die Entwicklung der Energiepreise der Konjunktur einen Dämpfer geben könnte.

Maritimer Geschäftsklimaindex gestiegen

Stimmung aufgehellt

Freitag, 01. Juni 2012

Geschäftserwartungen in der maritimen Branche. Grafik: IHK Nord
Geschäftserwartungen in der maritimen Branche. Grafik: IHK Nord
Bessere Stimmung in der maritimen Wirtschaft: Der Geschäftsklimaindex in diesem Frühjahr sei im Vergleich zum Herbst 2011 von rund 98 auf 105 Punkte gestiegen, teilte die IHK Nord am Donnerstag in Stade mit. Reeder und Schiffbau seien optimistischer gestimmt. Dagegen blickt die Hafenwirtschaft mit leicht gedämpften Erwartungen in die Zukunft, wie das Konjunkturbarometer der 13 norddeutschen Industrie- und Handelskammern zeigt. Größte Unsicherheit sei die Entwicklung der Energiepreise. Für die Schifffahrt liegt der Geschäftsklimaindex bei 97,3 Punkten, 17 Punkte höher als im Herbst. Im Schiffbau kletterte der Index um rund 13 Punkte auf 125,3. Mit 103,4 Punkten sank der Index für die Hafenwirtschaft aber unter den Herbstwert von 109,3 Punkten. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

13 500 TEU-Einheit für UASC

01.06.2012
Die Taufe des 13 500 Containerschiffes „Ain Snan“ fand in Hamburg statt
Mit der „Ain Snan“ ist das erste Containerschiff der Reederei United Arab Shipping Company (UASC) mit einer Stellplatzkapazität von 13 500 TEU in Hamburg getauft worden.
Der 366 m lange und 48 m breite Megacarrier verfügt über eine Ladekapazität von mehr als 145 000 tdw und bietet 808 Anschlüsse für Kühlcontainer. Das Schiff wird in dem seit 2006 bestehenden Far East – Red Sea – Europe Service AEC 8 eingesetzt. An dem Dienst sind auch die Reedereien CMA CGM und CSCL beteiligt, die ihn unter dem Namen FAL 2 / AEX 7 vermarkten. Darüber hinaus haben Yang Ming, Hanjin und seit 2012 auch COSCO Stellplätze auf dem Dienst gebucht. Die Hafenrotation lautet: Hamburg, Zeebrügge, Jeddah, Port Kelang, Shanghai, Ningbo, Shekou, Hongkong, Yantian, Port Kelang, Jeddah, Le Havre, Rotterdam, Hamburg. Im Juni 2011 wurde bereits mit der „Umm Salal“ das erste von neun UASC-Neubauten dieser Größenklasse in Fahrt genommen. Im Laufe dieses Jahres folgten noch sieben weitere Schiffe der Baureihe „Samsung 12500“, die im Juni 2008 bei der Samsung Heavy Industries Werft in Korea in Auftrag gegeben wurden.

Zahl der Verschrottungen gestiegen

Flottenwachstum gedämpft

Montag, 21. Mai 2012

Die Raten sind unterdessen in fast allen Klassen gestiegen.
Das Flottenwachstum in der Containerschifffahrt hat sich trotz zunehmender Verschrottungen auch zu Beginn dieses Jahres fortgesetzt. Der Auftragsbestand der Werften schrumpft unterdessen weiter.  Nach aktuellen Analysen ist die Flotte der Vollcontainerschiffe im ersten Quartal 2012 netto um nur 14 Einheiten mit insgesamt aber rund 362.000 TEU gewachsen, heißt es im aktuellen Marktbericht des Bremer Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik für das Hamburger Emissionshaus König & Cie.

Verlust von 471 Millionen Euro

A) Rote Zahlen bei Maersk

B) Bremer Rhederverein befürchtet mehr Konkurse

 

Donnerstag, 17. Mai 2012

 
A)Die Reederei Maersk fährt rote Zahlen ein. Foto: Port of Antwerp
Die dänische Maersk Line ist als größte Containerschiff-Reederei der Welt zum Jahresauftakt in die Verlustzone gerutscht. Wie der Mutterkonzern A.P. Moeller-Maersk am Mittwoch in Kopenhagen mitteilte, brachte das Reedereigeschäft im ersten Quartal einen Verlust von 599 Millionen Dollar (471 Mio Euro) gegenüber einem Plus von 424 Millionen Dollar zwölf Monate zuvor. Durch einen Einmalertrag infolge Steuereinsparungen sowie gestiegene Erträge bei Aktivitäten als Öl- und Gasproduzent und als Betreiber von Häfen stieg der Nettogewinn des Gesamtkonzerns um fünf Prozent auf 1,2 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz stieg insgesamt um ein Prozent auf 14,3 Milliarden Dollar.

Maersk CEO on 2012: “Optimistic That We Can Achieve a Small Profit”

Edith Maersk on her way to Rotterdam, Image courtesy Maersk Line KOPENHAGEN (Dow Jones)--Das dänische Industriekonzern A.P. Moller-Maersk blickt etwas optimistischer in die Zukunft seiner Containerschiffsreederei Maersk Line. Der Hapag-Lloyd-Wettbewerberin werde 2012 vielleicht doch ein ausgeglichenes Ergebnis gelingen, sollte die im März eingesetzte Erholung bei den Frachtraten anhalten, erklärte Moller-Maersk. Der Konzern wies allerdings darauf hin, dass die Aussagen angesichts der Unsicherheiten bei der Konjunkturentwicklung und der Schifffahrtsmärkte mit Vorsicht zu genießen sind. Die weltweite Nachfrage nach Containerverschiffungen dürfte in diesem Jahr um 4 bis 6 Prozent anziehen. Dies soll weniger auf den Europa-Asien-Routen passieren, dafür aber auf den anderen Strecken. Im ersten Quartal berichtete die Maersk Line einen geringeren Verlust als befürchtet. Die weltweiten Containerreedereien leiden derzeit unter Überkapazitäten und einem harten Preiskampf. Die Containerschifffahrt ist ein stark zyklische Geschäft und vor einigen Wochen kündigten eine Reihe der Branchenriesen an, die Frachtraten für Container in den kommenden Monaten deutlich zu erhöhen. Hapag-Lloyd hatte den Anfang gemacht und Maersk Line zog nach.
- Von Flemming Emil Hansen, Dow Jones Newswires,
+49 (0) 69 29 725 108, unternehmen.de@dowjones.com
DJG/DJN/cbr/jhe
(END) Dow Jones Newswires May 16, 2012 04:10 ET (08:10 GMT)   COPENHAGEN (Dow Jones)–Danish oil and shipping conglomerate A.P. Moller-Maersk A/S is increasingly optimistic that its container-shipping arm Maersk Line can return to profit in 2012, after freight rates have seen a positive upward trend since March, Maersk Chief Executive Nils Smedegaard Andersen said Wednesday. For the container shipping industry, 2011 was an annus horribilus, when surging bunker fuel prices, lower freight rates, tough competition and increasing over-capacity combined to send the entire industry deep in red. In the new year, however, rates have seen a marked improvement, as shippers have taken out capacity and abandoned the fierce price competition to plug the outflow of cash. “We have implemented a number of price increases, which makes us more optimistic that we can achieve a small profit in the full year,” Smedegaard Andersen told Dow Jones Newswires in an interview. “We have seen good rate increases, and so far, it looks like the rate increases are being absorbed well by the market,” he said, adding that he sees the trend continuing in coming quarters. Earlier Wednesday, Maersk reported a 1.3% increase in first-quarter net profit to DKK6.15 billion, overshooting analysts’ expectations, but mainly due to a one-off tax gain from the settlement of a lawsuit in Algeria. Maersk Line reported a loss of DKK3.4 billion in the first quarter, compared with a year-earlier profit of DKK 2.32 billion, as weak shipping rates and overcapacity weighed on results. “Maersk Line expects a negative to neutral result in 2012, based on the expectation that the improvement in freight rates since March will continue,” Maersk said in its guidance for the full year and the overall net result is expected to slightly below that of 2011. Smedegaard Andersen said Maersk Line maintained its market share in the first quarter and will focus on profitability rather than market-share gains for the remainder of the year. “We are satisfied with Maersk Line‘s current market share. We are not aiming for further gains,” Smedegaard Andersen said, and Maersk Line has no intention of offering rates at the low end of the industry. Maersk will maintain its overall group strategy, despite the recent death of 98-year-old company patriarch Maersk-McKinney Moller, Smedegaard Andersen said. Analysts and observers have speculated that Moller’s death could pave the way for the sale of assets, including the company’s 20% stake in Denmark’s largest lender Danske Bank A/S (DANSKE.KO), a move Moller firmly rejected. But Smedegaard Andersen maintained that the stake will not be sold. “Mr. Moller’s death has no effect on the strategy. We will definitely keep the stake,” he said. At 0947 GMT, A.P. Moller-Maersk shares were down 6.3% at DKK37,780. -By Flemming Emil Hansen, Dow Jones Newswires

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gCaptain is the top-visited maritime and offshore industry news blog in the world. Since 2006, gCaptain has proven to be a highly effective platform for information sharing and source for up-to-date and relevant news for industry professionals worldwide. Visit Authors Website →    Fairstar Receives “Poison Pill” Offer, and a $2.9 Million Heavy Lift Contract Krise nicht überwunden

B) Bremer Rhederverein befürchtet mehr Konkurse

Der Bremer Rhederverein sieht weiter große Schwierigkeiten auf die Branche zukommen. Die Hoffnungen, dass die Wirtschaftskrise im Bereich Schifffahrt überwunden ist, haben sich nicht bewahrheitet. Das geht aus dem Jahresbericht des Vereins hervor. Schon in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres sind die Märkte laut Rhederverein erneut massiv eingebrochen. Frachtschiffe kosten auch Geld, wenn sie auf Reede liegen.
  • 18.05.2012

Bremer Schifffahrt

Kaum noch Wasser unterm Kiel

Noch haben sich die mittelständischen Reedereien Bremens von der Wirtschaftskrise nicht erholt. Der Container-Preiskampf der Branchenriesen wirkt nach.von Georg Kirsche Der Kampf um Verschiffung von Containern ist stark umkämpft, das spüren auch Bremer Reeder.  Bild:  dpa Bremen taz | Die Lage der Bremer Reedereien bleibt angespannt. Überkapazitäten, Wirtschafts- und Bankenkrise stellen kleinere Reeder weiterhin vor große Schwierigkeiten, so die Jahresbilanz des Bremer Rhedervereins. In der zweiten Hälfte 2011 seien die Märkte in der Containerschifffahrt erneut eingebrochen. Das könnte weiter zu Konkursen führen. „Es ist ein gestörter Markt, er ist aus den Fugen geraten“, sagt Robert Völkl, Geschäftsführer des Rhedervereins. Mit 25 Reedereien sind darin fast alle ansässigen Schiffs-Vermieter vertreten. Diese sogenannten Tramp-Reedereien vermieten ihre Schiffe an die größeren Container-Reedereien, die die Verschiffung der Ladung organisieren. Der Preiskampf der Branchenriesen um Frachtraten hat jedoch auch den mittelständischen Reedereien zu Schaffen gemacht. Große Container-Reedereien wie Maersk oder Hapag-Lloyd unterboten sich im letzten Jahr: Während die Verschiffung eines Containers von Asien nach Europa 2010 noch bei 1.600 US-Dollar lag, sank der Preis Ende 2011 auf 650 US-Dollar – kostendeckend wäre ein Preis von 1.100 US-Dollar. Die niedrigen Frachtraten sind von den Container-Reedereien an die Tramp-Reedereien weitergegeben worden. Mittlerweile liege der Preis für die Strecke zwar wieder bei etwa 2.000 US-Dollar, so Völkl. Allerdings wirke der Preiskampf langfristig nach. Denn er habe die Nachfrage nach extrem großen Schiffen erhöht, weil die pro Container günstiger sind. „Die Reederei Maersk hat aktuell zehn Schiffe mit 18.000 TEU bestellt“, sagte Völkl zur taz. TEU steht als Einheit für einen 20-Fuß-langen Container. Die Schiffe der Bremer Reeder sind kleiner, laden zwischen 2.000 und 8.000 TEU.

Reedereien und Container

Man unterscheidet Tramp-Reeder, die ihre Schiffe nur vermieten, von Containerlinien-Reedereien, welche auch die Container-Logistik übernehmen. Der Bremer Rhederverein umfasst 25 Tramp-Reeder mit insgesamt 400 Schiffen. TEU steht fürTwenty Foot Equivalent Unit, was einem 20-Fuß-Standardcontainer entspricht. Die größte Container-Reederei ist Maersk mit einer eigenen Flotte von 550 Schiffen.   Besonders die Containerschifffahrt ist betroffen, aber auch mit Massengutfrachtern und Tankschiffen lassen sich oft keine kostendeckenden Charterraten mehr erzielen. An der Situation habe sich bis jetzt kaum etwas geändert, sagte Hylke Boerstra aus dem Vorstand des Bremer Vereins. Nur in Nischen könnten sich Reeder derzeit "durchhangeln". Alle Reeder hätten Schwierigkeiten, an Geld zu kommen, weil Banken nur sehr zurückhaltend Kredite vergeben würden. Ein weiteres Problem: Die Treibstoffkosten haben sich im Vergleich zu den Preisen vor der Wirtschaftskrise verdreifacht. Da auch nicht ausgelastete Schiffe weiter Kosten verursachen, sei mit weiteren Konkursen zu rechnen – auch in Bremen, so Boerstra.      

Kreditklemme: Reedern fehlt Geld für grünere Schiffe

http://www.ftd.de/ © Bild: 2012 FTD.de/dpa Picture-Alliance / Jürgen Effner Premium Die Handelsschifffahrt steckt in einer dramatischen Finanznot. Das hat Konsequenzen: Den Reedern fehlt Geld, um ihre Schiffe mit Technik zum Spritsparen oder mit alternativen Antrieben umweltfreundlicher zu machen. von Kathrin Werner  Hamburg Die Krise der Reeder bremst wichtige Investitionen in umweltfreundlichere Schiffe. Den Schiffseignern fehle Kapital, um in Technik zum Spritsparen oder in alternative Antriebe zu investieren, sagte Erik van der Noordaa, Chef des Schiffsklassifizierers Germanischer Lloyd, vor Journalisten. "Die Reeder haben durchaus Interesse, ihren Spritverbrauch zu senken. Aber es fehlt das Geld für die Anfangskosten." Schuld am Engpass sei auch, dass viele Banken den Reedern keine Kredite mehr gäben, so van der Noordaa. Die Handelsschifffahrt steckt in einer dramatischen Finanznot. Die Reeder bekommen nicht mehr genug Geld für den Transport von Containern, Massengut oder anderen Waren und schreiben rote Zahlen. 60 Schiffsfonds, denen die Frachter meist gehören, sind seit 2008 in die Insolvenz gerutscht. Die Zahl der Schiffe, die ohne Aufträge vor den Küsten ankern, ist auf fast 300 gestiegen - das entspricht etwa fünf Prozent der weltweiten Container-Flotte. Schuld ist auch der hohe Preis für Schiffssprit, den Bunker. Die Bunkerkosten der Reederei Hamburg Süd etwa sind zwischen 2010 und 2011 um 47 Prozent gestiegen, Unternehmenschef Ottmar Gast sieht keine Besserung.

Peking 08.05.2012 (www.emfis.de) Die Schifffahrtsgesellschaft Jinhui Holdings hat heute eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Jinhui rechnet damit, dass Gewinn und Umsatz in diesem Jahr zwischenzeitlich zurückgehen werden. Als ausschlaggebender Grund wurde angegeben, dass die Tochter Jinhui Shipping ersten Schätzungen zufolge im ersten Quartal einen signifikanten Rückgang beim Nettogewinn verbucht hat. Mit Jinhui Shipping wird der Großteil des Umsatzes generiert. Vor allem die aktuell schwache Seefracht-Nachfrage und die daraus resultierende niedrige Auslastungsrate haben das Ergebnis beeinträchtigt. An der Börse Hongkong schloss der Kurs von Jinhui Holdings Ltd heute unverändert auf 1,50 Hongkong-Dollar. Wertpapiere des Artikels: JINHUI HLDGS SUBD. HD-,10