Das Leuchtfeuer der Mole 2 hat ausgedient Nur „heiße Luft“ statt Ausschreibung

SchleuseBrunsbuettel SuedJuli 2012

Bem.Btr. HP blog: Ich möchte hier ausdrücklich anführen , dass es nicht an meinen Kollegen WSA Brunsbüttel ausführende Firmen liegt, dass sich so viel verzögert, die Verantwortung liegt dafür ausschliesslich beim BMVBS Hrrn Dr. Ramasauer bzw. auch bei Herr Dr. Wille WSV Kiel .

Sehr geehrte Damen und Herren,

es gibt wieder Neuigkeiten vom NOK! Sperrung der Großen Südschleuse in Brunsbüttel Die Reparaturarbeiten an der Großen Südschleuse Tor 4 werden bis voraussichtlich 25.01.2013 fortgeführt. Aufgrund von Montagearbeiten sowie Tauchereinsatz steht die Schleusenkammer in der 2. und 3. Kalenderwoche während der Tagesarbeitszeit für die Schifffahrt nicht zur Verfügung. Außerhalb der Arbeitszeit und an den Wochenenden steht die Schleuse der Schifffahrt eingeschränkt mit 2/3 Nutzlänge zur Verfügung. In der 4. Kalenderwoche kann die Südkammer der Schifffahrt voraussichtlich gar nicht zur Verfügung gestellt werden. Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel Profil bearbeiten http://www.nok-wsa.de/cms/index.php?section=newsletter&cmd=profile&code=rF3Y2cFzhB&mail=Guenther.Goettling%40gmx.de Newsletter Abmelden http://www.nok-wsa.de/cms/index.php?section=newsletter&cmd=unsubscribe&code=rF3Y2cFzhB&mail=Guenther.Goettling%40gmx.de

http://zeitungen.boyens-medien.de/aktuelle-nachrichten/zeitung/artikel/brunsbuettel-leuchtfeuer-von-mole-2-wird-eingemottet.html

  Rest siehe link oben

Brunsbüttel: Leuchtfeuer von Mole 2 wird eingemottet

Brunsbüttel-einfahrt
(fan) Sie ist vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Brunsbüttel einkassiert worden - das Leuchtfeuer der Mole 2. Das Bauwerk an der Zufahrt zu den alten Schleusen stammt aus dem Kanalbaujahr 1895. Für den Bau der fünften Schleusenkammer muss die Mole 2 um 50 Meter verlängert werden - dafür verschwindet die Mole 3 für immer.

http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Wirtschaft/Nur-heisse-Luft-statt-Ausschreibung

Nur „heiße Luft“ statt Ausschreibung

Von Frank Behling |
05.01.2013 11:35 Uhr
Der Neubau der dringend benötigten fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel kommt nicht in Fahrt. Die Ausschreibung für den Neubau der Schleusenkammer verzögert sich weiter. Ursache ist nach Informationen von KN-online Personalmangel in der Schifffahrtsverwaltung.Kieler Nachrichten
Der Neubau der dringend benötigten fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel kommt nicht in Fahrt.
Der Neubau der dringend benötigten fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel kommt nicht in Fahrt.
© Frank Behling Vielen Dank Herr Behling KN NOK21.de
Kiel/Brunsbüttel. Beim symbolischen Spatenstich für die rund 300 Millionen Euro teure Baumaßnahme im April 2012 war noch alles im Lot. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer lobte damals im Landtagswahlkampf die Bedeutung der Schleuse und war persönlich nach Brunsbüttel für den Spatenstich gereist. „Passiert ist seitdem nicht viel. Da wurde beim Spatenstich viel heiße Luft um die Ecke geschaufelt“, schimpft Michael Hartmann, Ältermann der Lotsenbrüderschaft NOK I aus Brunsbüttel. Ärger bereiten weiterhin die Wartezeiten vor den Schleusen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel weist die Kritik zurück. Man habe mit vorbereitenden Maßnahmen begonnen. Ein Düker wurde gebaut und die Verlängerung der Mole 2 für die neue Zufahrt der Schiffe von der Elbe in Angriff genommen. Die Ausschreibung für das Hauptprojekt jedoch ist nicht, wie beim Spatenstich angekündigt, bis zum Jahresende veröffentlicht worden. Für das eigentliche Schleusenbauprojekt wird erwartet, dass angesichts des Volumens von 300 Millionen Euro alle namhaften großen Wasserbaukonzerne um den Auftrag kämpfen werden. Wegen der Bedeutung des Vorhabens muss die Ausschreibung auch juristisch vorbereitet werden.
Leuchtfeuer wird eingemottet
Roter Turm der jetzigen Mole 2 wird eines Tages das Feuer an Mole 1 ersetzen / Mole 2 wird Richtung Elbe verlängert
Brunsbüttel
Acht Monate nach dem symbolischen ersten Spatenstich durch Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer nimmt der Bau der dritten großen Schleuse allmählich Fahrt auf. „Das sind Arbeiten, mit denen zum ersten Mal die Bauarbeiten für die 5. Schleusenkammer auch nach außen sichtbar werden“, bestätigt Thomas Fischer, Pressesprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel, und zeigt auf den komplett demontierten Turm des bisherigen Leuchtfeuers auf der Mole 2, das bislang die elbseitige Kanaleinfahrt markierte. Der Turm wurde in seiner ganzen Größe auf einen Schwimmponton gehievt, durch die Schleuse geschleppt und wartet jetzt auf die Fertigstellung eines Betonfundaments im Ölhafen, auf dem er – vielleicht sogar über mehrere Jahre – zwischengelagert werden soll. Unterdessen ist ein auf einer Hubinsel stehender Bagger dabei, den Kopf der Mole 2 auf einer Länge von 25 Metern abzubrechen. Damit wird der Weg frei gemacht, die Mole bogenförmig zirka 75 Meter weit westlich in die Elbe hinein zu verlängern und hier einen neuen Molenkopf für ein neues Leuchtfeuer anzulegen. Die Mole 2 bildet später die östliche Seite der Einfahrt in die Nord- und Südschleuse sowie in die große jetzt zu bauende 5. Schleusenkammer. Rund 7,3 Millionen Euro werden in die neue Mole investiert „Die Mole 3 wird total verschwinden“, kündigt Thomas Fischer an. Stattdessen soll am Nordufer des Kanals eine neue Mole 4 gebaut werden, auf der das Leuchtfeuer der bisherigen Mole 2 zum Einsatz kommen soll. Wann das sein wird, ist noch ungewiss. „Dafür fehlt uns zurzeit das Geld“, räumt Fischer ein. Auf der Mole 1 bleibt das bisherige Leuchtfeuer weiter in Betrieb. „Im Zuge des geplanten Neubaus der 5. Schleusenkammer wird die Geometrie des elbseitigen Vorhafens geändert“, heißt es aus dem Wasser- und Schifffahrtsamt. Durch den Wegfall der Mole 3 muss die Mole 2 entlang der Leuchtfeuerlinie verlängert werden. Und im Bereich des Vorhafens wird die Breite der Schleuseninsel von derzeit 160 auf nur noch 60 Meter reduziert werden. Unterdessen sind die Arbeiten für die Sanierung der Südkammer vorerst unterbrochen worden. Das Baugerät wurde vom kanalseitigen Schleusentor abgezogen, die Vorbereitungen für den Einbau des kanalseitigen Tores sind aber noch in vollem Gange. In der Schleusenkammer der Südschleuse ist das stählerne Tor vertäut, um demnächst wieder eingebaut werden zu können. Erst kürzlich wurde nun der tonnenschwere Toroberwagen in seine Position eingeschwenkt. Kurz darauf machte er einen ersten Probelauf auf dem neuen Betonfundament mit den bereits montierten Schienen und Ketten. Bis der dauerhafte Betrieb aufgenommen werden kann, muss der Beton jedoch noch weiter aushärten.  
. Auf einem Ponton wartet es auf die Fertigstellung eines Betonfundaments im Ölhafen, wo es bis zur Fertigstellung der geplanten Mole 4 eine neue Verwendung finden und so lange „eingemottet“ werden soll.
Foto: schwarck (2)
Der Einbau des elbseitigen Schleusentores kann erst nach einigen Tagen erfolgen. „Die Strömung hat inzwischen so viel Schlick hineingedrückt, so dass tagelang freigespült werden muss“, erzählte der WSA-Sprecher. Wie berichtet, sollte die Südkammer schon über Weihnachten für den Schiffsbetrieb freigegeben werden. Allerdings mit der durch das Mitteltor auf zwei Drittel begrenzten Länge der Kammer. Mitte Januar rechnet das Wasser- und Schifffahrtsamt mit dem vollen Betrieb der Südkammer, wenn das elbseitige Tor wieder funktionsfähig sein wird. Im Frühjahr muss die Kammer erneut gesperrt werden, um die Arbeiten am kanalseitigen Schleusentor wieder aufnehmen zu können.
Jochen Schwarck Norddeutsche Rundschau Genehmigung R.Pöschus Hennig Baethge
Von einer Hubinsel aus erledigt ein Bagger die Abbrucharbeiten für die Mole 2.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne