SH MP Torsten Albig (SPD) Ausbau Gaspedal dr.Rahmenvereinbarung für Unterseekabel Norwegen / Deutschland getroffen

http://www.maritimheute.de/windreich-ag-gute-nachricht-fur-die-energiewende-in-deutschland/

Windreich AG: Gute Nachricht für die Energiewende in Deutschland

Gute Nachricht für die Energiewende in Deutschland Willi Balz, CEO der Windreich AG:Es ist eine gute Nachricht für die Energiewende in Deutschland, dass nun auch der Bundesrat die Neuregelung zur Haftung in Netzanschlussfragen von Offshore-Windparks verabschiedet hat. Die nun geltenden Bestimmungen verbessern die Planungssicherheit für Investitionen durch Eigen- und Fremdkapitalgeber gleichermaßen in Projektierung, Netzanbindung und Errichtung von Offshore-Projekten entscheidend. Die ersten Projekte der Windreich AG, Global Tech I, MEG 1 sowie Deutsche Bucht, in der Nordsee werden entweder gar nicht oder allenfalls im geringen Umfang durch diese Neureglung betroffen sein. Die verabschiedeten Rahmenbedingungen und das klare Bekenntnis des Gesetzgebers zur Offshore-Windenergie geben aber unseren künftigen Investoren Sicherheit. Aufgrund der starken und stetigen Winde und der direkten Verbindung mit dem NorGer Kabel wird sich die grundlastfähige Offshore-Windenergie in der Nordsee als das Herzstück der Energiewende erneut bewähren.“ Über die Windreich AG Gegründet im Jahr 1999 von Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Willi Balz verfügt die Windreich AG mit Sitz in Wolfschlugen über Firmenbeteiligungen im Bereich On- und Offshore Windenergie. Die Windreich AG plant, baut, finanziert, besitzt und vertreibt Windkraftanlagen – sowohl an Land („Onshore“) als auch im Meer („Offshore“) und zählt heute zu den erfolgreichsten Windkraftunternehmen in Deutschland mit bereits über 1.000 gebauten oder bewirtschafteten Windkraftanlagen. Das 400 MW Projekt Global Tech I wurde 2011 als Projekt des Jahres ausgezeichnet. Der Offshore-Windpark erhielt im letzten Jahr eine 1,047 Mrd. Euro Projektfinanzierung, die bis heute weltweit größte Finanzierung im Bereich der erneuerbaren Energien.

http://www.maritimheute.de/rahmenvereinbarung-fur-unterseekabel-norwegen-deutschland-getroffen/

Rahmenvereinbarung für Unterseekabel Norwegen / Deutschland getroffen -Rahmenvereinbarung zwischen Statnett, KfW und TenneT TSO GmbH über Entwicklung, Bau und Betrieb eines 1.400 Megawatt-Unterseekabels zwischen Norwegen und Deutschland -Investitionsvolumen von insgesamt ca. 1,5 – 2,0 Mrd. EUR, geplante Inbetriebnahme 2018 -Klimaschutz: Unterstützung der Ausbauziele für erneuerbare Energie -Stabilere und niedrigere Strompreise für Industrie und Endverbraucher durch Vernetzung der Märkte Der norwegische Stromnetzbetreiber Statnett, die KfW IPEX-Bank als Tochtergesellschaft der KfW Bankengruppe und der für die deutsche Nordseeregion zuständige Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO GmbH haben eine Rahmenvereinbarung über Entwicklung und Bau eines Unterseekabels zwischen Deutschland und Norwegen getroffen. Das direkte Hochspannungs-Übertragungskabel soll einen Stromaustausch zwischen Deutschland und Norwegen ermöglichen und der besseren Verteilung insbesondere regenerativ gewonnener Energie zwischen den beiden Nationen dienen – und damit zum Gelingen der Energiewende in Deutschland beitragen.

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2393275/Daenen-erobern-von-Hamburg-aus-den-Windmarkt.html

Grenaa. Gut eine Stunde nach dem Ablegen des Schiffes im Hafen von Grenaa zeichnet sich auf der Ostsee die Silhouette eines Windkraftwerks ab. Rundherum ragen aus den Wellen leuchtend gelbe Röhren, immer mehr von ihnen werden sichtbar, bis weit hinein ins Kattegat. Zwischen Jütland und der dänischen Insel Anholt entsteht der größte Offshore-Windpark Dänemarks. 111 Windturbinen werden dafür auf einer Fläche von 88 Quadratkilometern errichtet. Die erste von ihnen ist montiert, sie steht rund 18 Kilometer vor der Küste. Nach der Fertigstellung im Herbst 2013 soll das Meereskraftwerk mit 400 Megawatt installierter Leistung vier Prozent zur Deckung des dänischen Strombedarfs beitragen. weiter link oben http://www.nordsee-zeitung.de/region/bremerhaven_artikel,-Warum-es-auf-hoher-See-hakt-_arid,803122.html

Warum es auf hoher See hakt

Bremerhaven. Die Offshore-Windenergie, der Netzanschluss, die Energiewende. Die Themen stehen zurzeit bundesweit in der Diskussion – und haben auch für eine leidenschaftliche Debatte im Klimahaus gesorgt. Das Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung hatte unter dem Titel „Offshore ohne Anschluss“ zum Dialog mit Vertretern aus der Politik und der Wirtschaft geladen weiter siehe link oben

Erneuerbare Energien

FDP will Baustopp für Windkraftanlagen

31. August 2012 | 06:47 Uhr | Von bs/sh:z Die von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) geplante Drosselung des Windenergie-Ausbaus

. Foto: grafikfoto.de

Führende Politiker wollen das Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien drosseln. Wenn es nach dem Willen der FDP-Bundestagsfraktion geht, soll es sogar einen Ausbau-Stopp für Windräder und Solaranlagen geben.
Büdelsdorf. Weil ein solches "Moratorium nur zusätzliche Anlagen betreffen könnte", sollen die Betreiber bestehender Anlagen außerdem mit einer Sonderabgabe belegt und so an den Kosten des Netzausbaus beteiligt werden, zitiert "Spiegel Online" aus einem im Auftrag von Fraktionschef Rainer Brüderle erarbeiteten Papier. Auch der EU-Kommissar für Energie, Günther Oettinger, spricht sich zumindest für ein Tempolimit bei der Energiewende aus. "Wir brauchen eine Geschwindigkeitsbegrenzung beim weiteren Ausbau von Wind- und Solaranlagen", sagte Oettinger gestern auf dem 2. Energieforum Schleswig-Holstein in Büdelsdorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident sieht die Sicherheit für eine stabile Stromversorgung in Gefahr - für die privaten Haushalte, aber vor allem auch für die Industrie, die 46 Prozent des Stroms in Deutschland verbrauche. Die erneuerbaren Energien seien nicht zuverlässig genug. Oettinger fordert, den Ausbau weiterer Wind- und Solaranlagen zu drosseln. "Geht dorthin, wo der Wind weht. Geht nach Norddeutschland" Dagegen will der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) beim Ausbau erneuerbarer Energien kräftig aufs Gaspedal drücken. "Eine erfolgreiche Energiewende wird ein Exportschlager sein. Und Schleswig-Holstein ist die attraktive Präsentationsfläche für diesen Verkaufsschlager. Das ist eine Jahrhundertchance für unser Land", so der Regierungschef. Gerade die Windenergie würde dabei eine besondere Rolle spielen. "Gebt Windstrom dort den Vorzug, wo er am effektivsten geerntet werden kann. Geht dorthin, wo der Wind weht. Geht nach Norddeutschland." Albig widersprach damit Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU), der den Windenergie-Ausbau ebenfalls reduzieren will. Deutschland brauche die Kraft der Windenergie, damit die Energiewende bezahlbar bleibe, sagte Albig. Auch vor dem Gedanken, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) abzuschaffen, warnte er. Stattdessen wolle er mit seiner Regierung die Ausweisung der neuen Windeignungsgebiete beschleunigen, damit dort möglichst schnell die ersten Windkraftanlagen gebaut werden können. Albig: "Entsprechend brauchen wir den schnellstmöglichen Netzausbau."
Um den Ausbau der Offshore-Windenergie zu beschleunigen, hat die Regierung einen Gesetzentwurf gebilligt. Der sieht auch neue Haftungsregelungen vor – Kosten werden vor allem auf die Verbraucher umgewälzt.
Damit werde „ein großes Hemmnis für den Ausbau der Offshore-Windenergie aus dem Weg geräumt“, sagte Umweltminister Peter Altmaier (CDU). Die Haftungsregelung soll Investitionen der Betreiber von Offshore-Windparks finanziell absichern, wenn diese zum Beispiel wegen Lieferproblemen bei notwendigen Anschlusskabeln oder anderen Verzögerungen beim Netzanschluss keinen Strom liefern können.
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Strom für den Süden – Wein für den Norden
Jetzt zum großen Windstromexporteur werden oder auf die Leitungen warten? Politiker und Netzbetreiber sind uneins über den Zeitplan für die Energiewende
büdelsdorf
Zeugt es von Aufbruchstimmung, wenn dem Netzbetreiber und dem EU-Kommissar lauter applaudiert wird, als dem Ministerpräsidenten des eigenen Landes? Bedeutet es gar, dass die Ziele der Landespolitik weniger Unterstützung finden, als die Vorstellungen des Brüsseler Energie-Sprechers? Oder hat es schlicht mit dem Publikum zu tun, das dem SPD-Landesvater Torsten Albig nicht besonders zugetan ist? Oder sind Tennet-Chef Martin Fuchs und Günther Oettinger ganz einfach die mitreißenderen Redner? Nein, anhand der Reaktion des Publikums konnte man tatsächlich nicht einwandfrei ablesen, welchen Weg die 600 Bürgermeister, Landräte und Vertreter der Energiewirtschaft Schleswig-Holsteins bei der Energiewende im Land beschritten sehen wollen. „Es ist ein guter Zeitpunkt, um eine Positions- und Kursbestimmung vorzunehmen“, sagte Hans-Jakob Tiessen, Vorstandsvorsitzender der Eon-Hanse, zur Eröffnung des 2. Energieforum Schleswig-Holstein. Die folgenden Reden und Diskussionen zeigten jedoch, dass außer zwei grundlegenden Zielen, nämlich der Verwirklichung der Energiewende und des Netzausbaus, die Wege dorthin alles andere als konsensfähig sind. Insbesondere die Hauptredner, Ministerpräsident Albig und EU-Kommisar Oettinger, waren sich grundlegend uneins. „Wir müssen der Energiewende endlich die Geschwindigkeit geben, die sie benötigt“, forderte Albig. Oettinger hingegen schlägt eine „Geschwindigkeitsbegrenzung“ für die Energiewende und eine „maßvolle Entwicklung“ vor. Während Albig das EEG für das „wahrscheinlich erfolgreichste politische Instrument der vergangenen Jahre“ und einen deutschen Exportschlager hält, beschwerte sich Oettinger über die falschen Anreize, die das EEG in Deutschland aufzeige. Es sei wenig sinnvoll, Solaranlagen im Bayerischen Wald zu fördern, statt etwa im Süden Europas. „In dem Stall im Bayrischen Wald steht seit 20 Jahren keine Kuh oder kein Traktor mehr, aber oben drauf liegt eine Photovoltaikanlage und darüber nur Nebel – aber die Subvention fließt trotzdem.“ Vielleicht waren es diese volksnahen Anekdoten, mit denen Oettinger das Publikum für sich einnahm, jedenfalls verzieh es dem Kommissar andere Ausführungen, etwa zur grundsätzlichen Bedeutung der Energiewende für das Weltklima. Da Europa nur etwa zwölf Prozent der weltweiten CO2-Mengen verursache und Deutschland dementsprechend noch weniger, blieben alle Bemühungen hierzulande Stückwerk, wenn nicht eine global verbindliche Einigung mit Großemittenten wie den USA und China zustande käme, relativierte Oettinger jegliche Bemühungen, durch die Energiewende auch die CO2-Emissionen zu senken. Andererseits lobte er die USA, die ihrer Industrie zuliebe auf stark umweltbelastenden Möglichkeiten zurückzugreifen, um kostengünstig fossile Rohstoffe wie Öl und Gas zu fördern. Er mahnte Einbußen für die deutsche Industrie an, die auf günstigen, verlässlichen Strom angewiesen sei, um konkurrenzfähig zu bleiben. Es reiche nicht aus, wenn die erneuerbaren Energien ein „autarkes Dorf“ versorgen könnten, denn „der große industrielle Stromverbraucher brauche regionale, nationale und europäische Lösungen“. Als eine mögliche Lösung schlug Albig vor, die Unternehmen doch hier im Norden anzusiedeln, wo sie unmittelbar auf günstigen Windstrom zugreifen könnten. Er pries den schleswig-holsteinischen Onshore-Strom als Kostensenker in der Riege der erneuerbaren Energien. Jetzt müsse nur noch der Netzausbau Schritt halten. Das sei die Großbaustelle. „Denn wenn wir bis 2014 Windstrom im Wert von über 100 Millionen Euro abregeln, dann organisieren wir gerade den Butterberg des 21. Jahrhunderts.“ Martin Fuchs, Geschäftsführer des Übertragungsnetzbetreibers Tennet, hatte genau diese „Großbaustelle“ zum Hauptthema. Über sechs Milliarden Euro habe sein Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren allein in Offshore-Leitungen investiert. Doch der vermehrte Einsatz grüner Energie stellt die Branche vor große Herausforderungen: In zehn Jahren muss das achtfache des schleswig-holsteinischen Strombedarfs exportiert werden – „wenn die Energie nicht ungenutzt verpuffen soll“, so Fuchs. Daher wirbt sein Unternehmen für schnellere Planungsverfahren, jedoch nicht um jeden Preis: „Partizipation und Beschleunigung ist kein Widerspruch“. Damit spricht er Bürgervertreter wie Kay Uwe Evers an. Durch dessen Gemeinde Norderwöhrden in Dithmarschen soll laut dem Bürgermeister die Westküsten-Höchstspannungsleitung der Tennet verlaufen. Gleichzeitig ist ein weiterer Windpark geplant. „Wir stehen genau in dem Spannungsfeld zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der Netze und außerdem müssen wir alles in Einklang mit den Interessen der Landwirte bringen“, fasst Kay Uwe Evers im Anschluss der Podiumsdiskussion zusammen. Moderiert von Stephan Richter, dem Sprecher der Chefredakteure der medien holding: nord, erbrachte auch dieser Austausch allerdings kaum Lösungen – wohl aber einen umfassenden Überblick über die meisten Ansichten zur Energiewende. Und schließlich waren sich auch Torsten Albig und Günther Oettinger noch über etwas einig: In Schleswig-Holstein solle in Zukunft der Windstrom und im Süden der Wein produziert werden und dann werde man sich schon handelseinig werden, so Oettinger.
Kerstine Appunn
Kristof Gatermann Norddeutsche Rundschau
 

Windreich begrüßt Regelung der Haftung beim Netzanschluss von Offshore-Windparks

Die Windreich AG, ein führendes Windkraftunternehmen in Deutschland und Pionier in der Offshore–Branche, begrüßt den heutigen Kabinettsbeschluss der Bundesregierung, die Haftung für verzögerte oder gestörte Netzanbindungen von Offshore-Windparks neu zu regeln. Nach den Planungen der Bundesregierung soll das Gesetz innerhalb von zwei Monaten nach dem Kabinettsbeschluss am 29.08.2012 im Bundestag verabschiedet werden und am 01.01.2013 in Kraft treten. Die neuen Haftungsregeln greifen bei einer verspäteten Errichtung der Netzanbindung oder einer Störung der bereits installierten Stromleitung von betriebsbereiten Offshore-Anlagen. Die in diesen beiden Fällen entstehenden Schadensersatzansprüche sind durch die neue Gesetzgebung klar geregelt und sorgen für maximale Transparenz und Sicherheit sowohl für Projektierer als auch für Investoren von Offshore-Windparks. „Die neue Haftungsregelung ist ein wichtiges Signal, dass die Bundesregierung voll hinter dem Ausbau von Offshore-Windenergie steht. Unsere drei aktuellen Projekte in der Nordsee liegen im Plan, da wir uns bereits frühzeitig um die Netzanbindung gekümmert haben. Das neue Gesetz sorgt für volles Vertrauen im Kapitalmarkt – darum begrüßen wir diesen Schritt. Insbesondere die Stichtagsregelung, wonach vor dem 1. August zugesagte Netzanschlüsse die volle Entschädigung erhalten, ist fair, da sie das frühe unternehmerische Engagement der Pioniere und Wegbereiter angemessen berücksichtigt“, sagt Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Willi Balz, Vorstandsvorsitzender der Windreich AG. Die ersten drei genehmigten Offshore-Windparks der Windreich AG „Global Tech I“, „MEG I“ und „Deutsche Bucht“ haben sowohl die bedingte als auch die unbedingte Netzzusage durch die Bundesnetzagentur bereits lange vor dem Stichtag 1. August 2012 erhalten. Die Windreich AG hatte bei der Bundesnetzagentur ein Missbrauchsverfahren gegen den Netzbetreiber Tennet eingeleitet. Hierbei handelt es sich nicht um einen Schadensersatzprozess, sondern um ein Verwaltungsverfahren über die Verpflichtung zur rechtzeitigen Netzanbindung. „Wir wollen eine rechtzeitige Netzanbindung. Unser Ziel ist es nicht, mit Schadenersatz oder Haftungssummen Geld zu verdienen, sondern mit CO2-frei erzeugtem, bezahlbarem Windstrom. Mit diesem Schritt wollen wir unsere Rechtsposition klar definieren. Aber vor allem wollen wir Schwung bringen in die festgefahrenen Gespräche mit Tennet über den für alle Beteiligten schnellsten und günstigsten Netzanschluss unseres Windparks „Deutsche Bucht“ an den bereits vorhandenen 800 MW, aber nur zu 100 MW genutzten, Bard Anschluss. Mit einem Betrag von ca. 10 Mio. Euro wäre für alle Parteien ein 300 Mio. Euro Problem gelöst“, so Willi Balz. Der Antrag wird am 12. September vor der Bundesnetzagentur verhandelt. Im August diesen Jahres hat der Baubeginn von „Global Tech I“ pünktlich stattgefunden, was dessen vollständige Fertigstellung planmäßig zum Jahresende 2013 gewährleistet. Allein Global Tech I wird dann 1 Million Menschen mit bezahlbarem und sicher erzeugtem Strom versorgen. Mit den Parks „MEG I“ und „Deutsche Bucht“ sind zwei weitere genehmigte und mit Netzanschlusszusage ausgestattete Windreich- Projekte für die Jahre 2014/2015 mit allen für die pünktliche Realisierung erforderlichen Vertragsabschlüssen und Vorleistungen voll im Zeitplan. Ein besonderes Novum stellt dabei die einzigartig komfortable Netzanbindungssituation bei „MEG I“ dar, wo durch ein Vorläuferprojekt der funktionsfähige Netzanschluss durch den Netzbetreiber Tennet bereits sechs Monate vor Beginn der Errichtung betriebsbereit sein wird.
Neue Umlage auf den Strompreis: Die Verbraucher blechen für die Energiewende - weiter lesen auf
FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/neue-haftungsregelungen-und-netzentwicklungsplaene-neue-haftungsregelung-bei-offshore-windenergie_aid_809349.html
http://finanzen.freenet.de/nachrichten/verbraucher-haften-fuer-risiken-von-offshoreenergie_3517730_993562.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+freenet%2Fnachrichten+%28freenet+Nachrichten%29
Kein Anschluss auf See: Stromkunden müssen zahlen
Bundeskabinett regelt Schadenersatz neu / Kritik von Umweltschutzorganisation
Berlin
Auch Verbraucher müssen künftig die Kosten für Anschlussprobleme von Windparks in Nord- und Ostsee an das Stromnetz mittragen. Die neue Offshore-Haftungsregelung wurde vom Bundeskabinett gestern beschlossen. Danach zahlen die privaten Kunden über die Stromrechnung Schadenersatz von maximal 0,25 Cent pro Kilowattstunde, sollte eine Netzanbindung nicht rechtzeitig fertig werden. Greenpeace nannte es aberwitzig, dass die Regierung eine weitere industriefreundliche Regelung zulasten der Bürger verabschiedet. Für Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) ist mit der Regelung, der noch Bundestag und Bundesrat zustimmen müssen, eine „wichtige Hürde hin zu einem schnelleren Ausbau und Anschluss von Offshore-Windkraft übersprungen“. Die Neuregelung sorge für eine faire Lastenverteilung. Die Kosten für Verbraucher würden begrenzt. Der Eigenanteil der Betreiber von Übertragungsnetzen werde erhöht. Umweltminister Peter Altmaier (CDU) sagte, der nächste Schritt müsse sein, dafür zu sorgen, „dass der Strom vom Meer auch seinen Weg in die Verbrauchszentren findet“. Ökostrom habe inzwischen eine Bedeutung erlangt, dass der Ausbau von Netzen und erneuerbaren Energien besser aufeinander abgestimmt werden müsste. Die Förderung müsse besser organisiert werden. Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) nannte die Haftungsregelung einen guten Kompromiss. Denn auch gewerbliche Stromkunden müssten bis zu einem Jahresverbrauch von einer Million Kilowattstunden die volle Umlage zahlen, darüber hinaus 0,05 beziehungsweise 0,025 Cent pro Kilowattstunde. Das neue Gesetz soll noch in diesem Jahr in Kraft treten. Verbraucher sollen ab 2013 etwa zehn Euro zusätzlich pro Jahr für den Durchschnittshaushalt bezahlen – 750 Millionen Euro sollen dabei im ersten Jahr zusammenkomme. Für die Verbraucher heißt dies, dass der Strom teurer wird. Sie zahlen bereits eine Erneuerbare-Energien-Umlage von derzeit 3,592 Cent pro Kilowattstunde für die Förderung von Ökostrom. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Joachim Pfeiffer (CDU), erklärte: „Der Umstieg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien ist nicht zum Nulltarif zu haben.“ Zwar lege die neue Haftungsregelung einen Großteil der Kosten auf die Netzentgelte und damit auf die Verbraucher um. „An diesen Kosten werden jedoch auch die Übertragungsnetzbetreiber durch die Einführung eines Selbstbehalts zu einem erheblichen Teil beteiligt.“
dpa/sh:z Norddeutsche Rundschau
szmtag
 
Verbraucher haften für Risiken von Offshore-Windparks
Berlin
Auch Verbraucher müssen künftig die Kosten für Anschlussprobleme von Windparks in Nord- und Ostsee an das Stromnetz mittragen. Die neue Offshore-Haftungsregelung wurde vom Bundeskabinett beschlossen. Danach zahlen die privaten Kunden über die Stromrechnung Schadenersatz von maximal 0,25 Cent pro Kilowattstunde, sollte eine Netzanbindung nicht rechtzeitig fertig werden. Auch gewerbliche Stromkunden müssen bis zu einem Jahresverbrauch von einer Million Kilowattstunden die volle Umlage zahlen. Für Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) ist mit der Regelung, der noch Bundestag und Bundesrat zustimmen müssen, eine „wichtige Hürde hin zu einem schnelleren Ausbau und Anschluss von Offshore-Windkraft übersprungen“. Die Neuregelung sorge für eine faire Lastenverteilung. Die Kosten für Verbraucher würden begrenzt. Greenpeace nannte es aberwitzig, dass die Regierung eine weitere industriefreundliche Regelung zulasten der Bürger verabschiedet.
sh:z Norddeutsche Rundschau
 
29.08.2012 - 12:58 Uhr

Verbraucher haften für Risiken von Offshore-Energie

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Privathaushalte sollen künftig eine zusätzliche Umlage zahlen, um für die Risiken von Meeres-Windparks zu haften. Das Bundeskabinett billigte einen entsprechenden Gesetzentwurf.
Betreiber von Offshore-Windkraftanlagen sollen vor finanziellen Risiken geschützt werden - allerdings auf Kosten der Verbraucher. Die Regierung billigte den Gesetzentwurf für eine Haftungsregelung für Anlagen auf dem Meer sowie zu neuen Offshore-Netzentwicklungsplänen. Damit werde "ein großes Hemmnis für den Ausbau der Offshore-Windenergie aus dem Weg geräumt", sagte Umweltminister Peter Altmaier (CDU).
Energiegipfel – vom Winde verweht
Stuhlkreise ersetzen keine klare Energiepolitik oder: Wie der Staat zum Strompreistreiber wird
Stephan Richter
Die große Mehrheit der Bürger will die Energiewende, wie aktuelle Umfragen zeigen. Schön und gut. Nur darf diese Akzeptanz kein Alibi für die Bundesregierung sein, den Bau von Solardächern, Windkraft- und Biosgasanlagen ohne Rücksicht auf den Bedarf, auf die Netzkapazitäten und auf die Verbraucher milliardenschwer zu fördern und die Gesetze des Marktes außer Kraft zu setzen. Tatsächlich ist der Staat heute Strompreistreiber Nummer eins. Mindestens genauso schlimm ist das Planungs-Chaos, das die Bundesregierung auf dem Energiesektor hinterlässt. Wenn zum Beispiel Schleswig-Holstein davon träumt, bis 2020 dreimal so viel erneuerbaren Strom zu produzieren wie das Land verbraucht, und damit als Stromexporteur Geld zu verdienen, dann setzt dies voraus, dass die Übertragungsnetze gebaut werden – und dass der Süden den Strom auch abnimmt. Das aber ist längst nicht gesagt, denn Länder wie Bayern wollen die Abhängigkeit mit eigenen Anlagen umgehen. Es gibt keine länderübergreifende Planung. Noch größere Unklarheit herrscht bei der Ökostrom-Förderung durch den Staat. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) möchte sie rasch kappen, Umweltminister Peter Altmaier (CDU) bremst. Er will eine Novellierung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) nur dann vorlegen, wenn sich alle einig sind. So spricht vieles dafür, dass immer mehr Ökostrom-Anlagen gebaut werden, die weder benötigt werden, noch ans Netz gehen können, weil die Kapazitäten fehlen. Dass die Bundesregierung für die Energiewende keinen richtigen Plan hat, verraten die vielen Runden, bei denen nichts herauskommt. Gestern der Energiegipfel, morgen ein runder Tisch zu steigenden Strompreisen. Als ob Stuhlkreise eine klare Energiepolitik ersetzen! Ja, Peter Altmaier hat recht: Schnellschüsse helfen nicht weiter. Nur: Zögern und Zaudern bringt auch niemanden voran. Am Ende stehen immer neue Belastungen der Stromkunden. Doch die steigenden Preise drohen die Politik einzuholen. Nicht, weil sich die Mehrheit eines Tages gegen die Energiewende aussprechen könnte. Sondern weil die Bürger merken, wie mit ihrem Geld umgegangen wird. So müssen Wind- und Solarstrom wegen der aktuellen Förderung gar nicht marktfähig werden. Der Staat garantiert den Ausbau der Erneuerbaren Energien 20 Jahre lange mit hohen Subventionen. Und die Spirale dreht sich weiter. Schon wird wegen hoher Stromkosten der Ruf nach einem Energiebonus für Einkommensschwache laut. Auch den bezahlen die Bürger. Norddeutsche Rundschau
Berlin
sorgt für Streit in der CDU. „Wir müssen davon wegkommen, ständig erst auf das Gaspedal und dann wieder auf die Bremse zu treten“, sagte Schleswig-Holsteins CDU-Chef Jost de Jager. „Damit die Energiewende gelingt, braucht es ausreichend erneuerbaren Strom. Da macht es überhaupt keinen Sinn, wenn der Bundesumweltminister den Windkraftausbau jetzt stoppen will“, kritisierte de Jager. Allerdings warnte auch die Deutsche Energie-Agentur (Dena), die Länderziele seien viel zu hoch. Schon jetzt müssen mangels Netzen Windparks abgeregelt werden – und bei den Windparks in Nord- und Ostsee gibt es jahrelange Verzögerungen, weil die Anschlüsse fehlen.
De Jager warnt vor Quotenregelungen
„Die nicht eingespeiste Kilowattstunde wird ja auch vergütet. Das muss man mal der Bevölkerung erklären, dass sie auch dafür bezahlt, wenn der Strom gar nicht erzeugt wird“, sagte Dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. Derzeit müssten etwa 130 Gigawattstunden Windstrom pro Jahr abgeregelt und trotzdem vergütet werden. Die Länderpläne würden auf eine Ökoenergie-Leistung von 147 000 Megawatt bis zum Jahr 2022 hinauslaufen. Allein beim Wind gibt es an Land und auf See Pläne für 87 400 Megawatt – das wären 60 Prozent mehr, als die Regierung für notwendig hält. Der Ökostromanteil läge bei Umsetzung der Pläne bis 2020 bundesweit bei rund 50 Prozent – die Regierung strebt aber nur 35 Prozent an. Der Nebeneffekt wäre, dass die Kosten für die Bürger massiv steigen würden. Sie müssen die auf 20 Jahre garantierte Förderung über den Strompreis bezahlen. In seinem kürzlich vorgelegten 10-Punkte-Plan warnt Altmaier vor Überkapazitäten bei der Windenergie und einem zu starken Ausbau. Auch auf seiner Sommerreise warnte er vor zu vielen Windrädern und einem Wettrennen zwischen Norden und Süden. Er will einen Konsens, wie viel erneuerbare Energie in welchen Bundesländern produziert werden kann. Derzeit bestehe die Sorge, „dass beim Ausbau der Windenergie zu hohe Ausbauraten erreicht werden, die dann die Akzeptanz der Energieart insgesamt gefährden“, betonte der Bundesumweltminister. De Jager hielt seinem Parteifreund Altmaier vor, den einzelnen Bundesländern Ausbau-Quoten bei der Windenergie vorschreiben zu wollen. Das würde für Schleswig-Holstein de facto einen Stopp des Ausbaus bedeuten, während andere Länder, die windmäßig nicht so günstig liegen, ausbauen könnten. Er halte dies für eine Verzerrung und auch wirtschaftlichen Unsinn. Windenergie müsse in den windreichsten Gebieten ausgebaut werden, forderte de Jager. „Wir haben in Schleswig-Holstein optimale Voraussetzungen.“ Es wäre auch eine Verunsicherung von Investoren und Märkten, wenn – wie bei der Solarförderung – nun auch bei der Windenergie erst gefördert und dann die Hilfen wieder abgeschafft würden. Allerdings stellte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die staatliche Förderung der Windkraft gestern Abend zur Disposition und sprach sich für mögliche Änderungen aus. Die Regierung habe „immer wieder neue Tatsachen zu erleben“ und müsse darauf reagieren, sagte Merkel in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“. „Das haben wir zum Beispiel mit einem neuen Gesetz über die Vergütung von Solarenergie geschafft und es kann auch sein, dass wir beim Wind noch nachsteuern müssen“, sagte die Kanzlerin.
sh:z/dpa
TenneT und TransnetBW stellen gemeinsamen Netzentwicklungsplan vor Habeck und das Netz der Kritiker Wie der Energiewendeminister versucht, für den Bau von neuen Stromleitungen zu werben / Hoffnung auf Erdkabel statt neuer Masten Fedderingen Das Land ist weit, der Blick kurz. Der neue grüne Energiewendeminister Robert Habeck (Foto) sitzt in einem VW-Transporter und schaut durch die beschlagenen Scheibe auf die Ebene des nördlichen Dithmarschen. „Ah, da ist die Leitung wieder“, sagt Habeck als der Bus zum gefühlt 14. Mal an diesem späten Montagabend vor einem einsamen Haus hält. Habeck könnte jetzt sitzenbleiben, weil er längst weiß, dass die Menschen lieber ein Erdkabel wollen statt die kostengünstigere Freileitung, die Netzbetreiber Tennet hier für den Abtransport des Windstromes errichten will. Denn schließlich hat Habeck den Menschen aus Fedderingen und Umgebung schon zugesagt, dass er mit Bundesumweltminister Peter Altmeier (CDU) über ein mögliches neues Testgebiet für Erdkabel in Dithmarschen „schnacken“ will. Doch Habeck steht auf und geht wieder hinaus in den Nieselregen – zu den Mitgliedern der Bürgerinitiative Westküste trassenfrei. Eines von ihnen ist David Westphal. Der Landwirt hat die Arme verschränkt, er spricht sehr laut. „Die Trasse könnte genau über mein Haus führen“, sagt der 53-Jährige. Seit Jahrzehnten ist er Bio-Landwirt. Er ist für die Energiewende, aber gegen die Höchstspannungsleitung vor seiner Nase. „Mir geht es nicht darum, dass ich Entschädigungszahlungen herausschlage, ich habe Angst – um meine Gesundheit und um meinen Hof“ , sagt er – und es wirkt authentisch. Westphal will das Erdkabel – um jeden Preis. „Wenn meine Bedenken nicht berücksichtigt werden, setze ich alle Mittel ein.“ Habeck weiß, dass die Energiewende ins Stocken gerät, wenn sich Widerstände wie die von Westphal aus dem vergleichsweise eher dünn besiedelten Dithmarschen mehren. Noch sei nach dem Ausstieg aus der Kernenergie die Akzeptanz für den Ausbau der Stromnetze bei der Bevölkerung hoch. „Diesen Schwung will ich nutzen“, sagt Habeck. Für das Gelingen der Energiewende halte schließlich auch er am Ende den Kopf hin. Deshalb will der Minister „nahbar“ sein für die Menschen, will zwischen ihnen und dem Netzbetreiber vermitteln. Klaus Deitermeier von Tennet ist auch nach Dithmarschen gekommen. Geduldig erzählt er, dass die Trassenführung noch nicht feststehe, man über alles reden könne. Letztlich steht jeder Maststandort zur Disposition. „Wenn am Ende die Trasse im Zickzack läuft, dafür die Menschen aber zufriedener sind, dann ist das eben so“, sagt Habeck. Deitermeier ist das egal. Tennet baut was gewünscht wird, will das Geld später über die Bundesnetzagentur und die Stromkonzene von den Endverbrauchern zurück bekommen. Dabei könnten auch die Dithmarscher mit der Leitung Geld verdienen. Tennet braucht Kapital, um den Netzausbau zu stemmen. Bürgergesellschaften als Beteiligte am Netz seien deshalb vorstellbar, so Deitermeier. Neun Prozent garantierte Rendite verspricht die Bundesnetzagentur den Netzbetreibern. Doch von Chancen der neuen Stromtrasse will an diesem Abend kaum einer etwas wissen. Es geht nur darum, wie man die Leitungen von den Häusern fern halten kann. Und um Robert Habeck. Der Minister verspricht wieder zu kommen, wenn die Trassenplanung konkreter ist. Er wird nicht allen Bürgerinitiativen ein Erdkabel in Aussicht stellen können, aber er will mit allen reden. Das ist vielleicht kurz gedacht, es kostet Zeit, Kraft und Ressourcen. „Dann ist das eben so“, sagt Habeck und zuckt die Schultern. „Ich bin ja auch erst drei Wochen im Amt.“ Kay Müller Norddeutsche Rundschau www.netzausbau.de   Ab 2015 sollen Offshore-Anlagen in Bremerhaven umgeschlagen werden

Germany: TenneT Gets Approval for Nordergründe Connection

TenneT: Informationsveranstaltungen zu Offshore-Netzanschlüssen

  © dpa Offshore-Windpark „Alpha Ventus“: Jede Menge Lehrgeld Im deutschen Offshore-Windgeschäft sind Erfolgsnachrichten die Ausnahme. Entsprechend schwer haben sie es, sich Gehör zu verschaffen. So hat man mit eher müdem Lächeln die kürzlich verkündete, 15 Prozent über dem Prognosewert liegende Stromausbeute (2011) des Forschungswindparks „alpha ventus“ zur Kenntnis genommen. Denn wer an dieses rund 45 Kilometer nördlich von Borkum im hier 30 Meter tiefen Wasser stehende Testfeld denkt, der erinnert sich vor allem an Pannen. Ganze drei Jahre später als ursprünglich geplant hat hier im Herbst 2009 das letzte der zwölf Windräder mit der Stromproduktion begonnen. Man hatte schlicht die Schwierigkeiten und die Komplexität des Projekts unterschätzt. Fast schon naiv hatte man anfangs versucht, die tonnenschweren, für die Standsicherheit der Windräder zuständigen stählernen Dreibeine auf einem kleinen Ponton stehend zum Einsatzort zu schleppen. Während der sich ewig lange hinziehenden Bauphase musste jede Menge Lehrgeld bezahlt werden, wie man auch beim ersten kommerziellen Windpark in der deutschen Nordsee nicht von Erfolgen spricht, sondern sich vielmehr seit Monaten die Hiobsbotschaften mehren. Mittlerweile droht dem Investor, dem Bremer Unternehmen Bard, gar die Zerschlagung, nachdem man im vergangenen Jahr händeringend nach einem Investor gesucht hatte. Vergeblich, wie sich herausgestellt hat.

Weit hinter dem Zeitplan

Vor allem technische Schwierigkeiten haben hier die Baukosten auf heute geschätzte knapp drei Milliarden Euro steigen lassen, über eine Milliarde Euro mehr als projektiert. Zudem liegt man weit hinter dem Zeitplan zurück. Schon im vergangenen Jahr hätte der Windpark Bard Offshore 1, der in der ersten Ausbaustufe mit 80 Windrädern bestückt werden soll, in Betrieb gehen sollen. Heute drehen sich zwar die ersten rund 20 der fünf Megawatt (MW) starken Anlagen, doch die vollständige Inbetriebnahme des 90 Kilometer vor der Küste liegenden Parks ist erst für Ende 2013 oder Anfang 2014 vorgesehen. © dpa Offshore-HGÜ-Plattform Damit kommen die hochgesteckten Ziele der Bundesregierung, mit Offshore-Windanlagen recht bald schon einen nennenswerten Anteil der deutschen Stromerzeugung abdecken zu können, dramatisch ins Rutschen. So hat das die Branchenentwicklung akribisch abbildende Bremer Marktforschungsunternehmen Wind-Research vor wenigen Tagen gemeldet, dass man das Ziel, im Jahr 2020 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 10.000 MW (das sind rund 3000 Windräder) in Nord- und Ostsee am Netz zu haben, „mit Sicherheit verfehlen“ werde. Schuld daran seien vor allem die Verzögerungen beim Bau der für den Abtransport des Windstroms in Richtung Küste zuständigen Netzanbindungen. An 35 000 MW Offshore-Windleistung bis zum Jahr 2030, wie es der Plan der Politik vorsieht, wagt schon länger niemand mehr zu denken. Schwierigkeiten bereitet jedoch nicht allein die Technik. Auch die Finanzierung des mehrere Milliarden Euro schweren Großprojekts Offshore bereitet Probleme. Und das, obwohl den Investoren mehr als 20 Jahre eine recht üppige Vergütung (bis zu 19 Cent für die Kilowattstunde) für den erzeugten Windstrom garantiert wird und die für den Bau der Leitungen zuständigen Netzbetreiber (in der Nordsee ist das Tennet) mit kostenbezogenen Netzentgelten rechnen können.

Unerfreuliche Gemengelage

Doch das alles reicht nicht, denn bei unsicheren Planungsdaten und dem Risiko, dass ein aus der Spur geratenes Schiff einen gesamten Windpark eventuell für Monate vom Netz nimmt, lassen sich nur schwer Finanzierungen konstruieren und Versicherer finden. Diese unerfreuliche Gemengelage versucht man gerade zu entspannen: So will man eine gemeinsam vom Netzbetreiber, den Windparkprojektierern, den „Strippenziehern“ und den Genehmigungsbehörden erarbeitete (verbindliche) Generalplanung hinbekommen, die Grundlage für alle Haftungsfragen sein soll. Kommt es trotzdem zu Verzögerungen oder versagt die Technik, fließt Geld. So bekommt der Windradbetreiber, so sieht es das vorliegende Konzept des Bundwirtschafts- und des Bundesumweltministeriums vor, ab dem elften Stillstandstag 90 Prozent der gesetzlich festgeschriebenen Einspeisegebühr - die von der Solidargemeinschaft der Stromkunden klaglos (bisher) bezahlt wird. Das kann sich ändern. Dagegen wird mit großer Sicherheit die Vorgabe der zuständigen Genehmigungsbehörde Bestand haben, die Offshore-Windräder mit ihren Nabenhöhen von bis zu 140 Metern so weit vor der Küste ins Wasser zu stellen, dass sie die am Ufer spazierenden Urlauber nicht zu Gesicht bekommen. Entfernungen von über 100 Kilometer und Wassertiefen bis zu 40 Meter sind technisch in den Griff zu bekommen, was freilich keine triviale Aufgabe ist. Das gilt auch für das Anlanden des weit vor der Küste erzeugten Windstroms, was, durchaus nachvollziehbar, nicht mit den für den elektrischen Anschluss von Kohle- oder Gaskraftwerken üblichen (Höchstspannungs-) Freileitungen möglich ist. Offshore-Windräder müssen mit in den Meeresboden eingegrabenen Seekabeln an ein nah an der Küste gelegenes Umspannwerk angeschlossen werden. Das ist zwar aufwendiger als das Anschließen gleich starker städtischer Blockheizkraftwerke, die etwa in der gleichen Liga spielen, aber immer dann noch eine vergleichsweise leichte Übung, wenn der Windpark nicht allzu weit draußen liegt. Das gilt etwa für das Testfeld Alpha Ventus und den lediglich 15 Kilometer vom Land entfernt installierten Ostsee-Windpark Baltic 1, wo sich seit dem Frühjahr 2010 21 Räder mit einer Leistung von jeweils 2,3 MW drehen.

Keineswegs neue Technik

In beiden Fällen konnten die Parks mit klassischen Drehstromverbindungen mit den lokalen Stromnetzen verbunden werden. Denn bei eher kurzen Distanzen bereitet der Kondensatoreffekt noch keine Probleme, der bei eng zusammenliegenden Phasen eines Wechselstromkabels zwangsläufig auftritt und umso größer ausfällt, je länger das Kabel, die Spannung und die Frequenz der Spannung sind. Nachteilig bei dieser Technik sind zudem induktive Verluste. Sie entstehen, da nach jedem Phasendurchgang des Wechselstroms sich ein Magnetfeld um den Leiter herum aufbaut, das beim nächsten Phasendurchgang wieder zusammenbricht und dabei eine Spannung induziert, die genau der Spannung entgegengerichtet ist, die übertragen werden soll. © dpa Offshore-Windgeschäft: Erfolgsnachrichten sind die Ausnahme Für weit draußen liegende Windparks taugt diese Technik nicht. Deren Strom muss als hochgespannter Gleichstrom an Land geschafft werden, was den Vorteil bietet, dass dabei kapazitive und induktive Widerstände nicht existieren, denn nur beim ersten Stromdurchfluss bauen sich hier ein elektrisches und ein magnetisches Feld auf. Damit gibt es beim Gleichstrom, theoretisch zumindest, auch keine Spannungsobergrenze für dessen Transport, was den Vorzug bietet, dass sich die Verluste einer Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) in engen Grenzen halten. Diese Technik ist keineswegs neu. Bereits 1954 hat Asea in Schweden eine erste HGÜ-Leitung gebaut. Mittlerweile gibt es weltweit 150. Die leistungsstärkste mit einer Kapazität von 6400 MW findet sich momentan im Südwesten Chinas, wo man mit dieser Technik den Strom des Wasserkraftwerks Xiangjiaba über 2071 Kilometer nach Schanghai transportiert. Fast alle diese Anlagen arbeiten mit der klassischen, mit Thyristoren arbeitenden Umrichtertechnik, die für den Abtransport des 100 Kilometer vor der Küste geernteten Windstroms nicht taugt, „springen“ die Thyristoren doch nur an, wenn ihnen ausreichend viel Blindleistung zur Verfügung steht. Und genau das können die Windräder nicht garantieren, fällt deren Leistung während einer Flaute doch auf null zurück.

„Unerwartete Zusatzkosten“

Als mit Borwin1 im Jahr 2007 die erste HGÜ-Steckdose (mit einer Kapazität von 400 MW) in Auftrag gegeben wurde, hatte nur der Konzern ABB eine passende Lösung parat und bekam den Zuschlag. Dessen „HGÜ-Light“-Technik nutzt anstelle von Thyristoren moderne Leistungstransistoren (Insulated Gate Bipolar Transistors), die aus dem Stand heraus hochgefahren werden können. Damit ist die Stromverbindung „schwarzstartfähig“, wie Techniker sagen. Und im Vergleich mit den Thyrostoren bietet die neue Technik den Vorteil, deutlich weniger Platz zu benötigen. Entsprechend kompakter fallen die Umrichterstationen aus - ein relativer Begriff. Denn mit einer Grundfläche von 50 auf 35 Meter und einer Höhe von 25 Meter erreichte auch der erste Offshore-Schaltkasten schon stattliche Ausmaße. Damit ihm auch Großwellen nichts anhaben können, hat man ihn auf ein 20 Meter aus dem Wasser ragendes Fachwerkgerüst (Jacket) gestellt. Weitere Artikel Siemens bietet mit „HGÜ Plus“ mittlerweile auch eine offshoretaugliche Anschlusstechnik an. Vier der bisher von Tennet bestellten sieben Nordsee-Steckdosen kommen von dem Münchner Technologiekonzern und haben dessen Bilanz gewaltig durcheinandergewirbelt. Der Grund sind „unerwartete Zusatzkosten“ und erhebliche Verzögerungen im Projektablauf. So kann die Plattform Helwin 1, die den Windpark Nordsee Ost an das Netz auf dem Festland anschließen soll, nicht wie geplant in diesem Jahr in Betrieb gehen. Und wie Tennet vor wenigen Tagen gemeldet hat, wird sich auch die Fertigstellung der Plattform Borwin 2 verzögern. Man rechnet nun damit, dass erst im Jahr 2014 diese beiden „Schaltkästen“ Windstrom werden gleichrichten können. Unterschätzt hat man bisher die Schwierigkeiten bei der Montage der HGÜ-Steckdosen. Um auch bei schlechterem Wetter und höheren Wellen arbeiten zu können, wird ABB seine dritte Anlage (Dolwin 2) nicht vom Kran auf ein zuvor am Meeresboden abgestelltes Jacket setzen. Vielmehr projektiert man gerade eine schwimmfähige Plattform, die an den Aufstellort geschleppt und hier abgesenkt werden kann. Das ist eine Technik, die im Offshore-Öl- und Gasgeschäft längst erprobt ist. Mit ihr kann man ein deutlich größeres „Wetterfenster“ für die Montage nutzen und ist nicht länger auf windarme Sommertage angewiesen. Quelle: F.A.Z.

Germany: TenneT Gets Approval for Nordergründe Connection

Posted on Jul 9th, 2012 with tags approval, connection, europe, Germany, gets, News by topic, Nordergründe, TenneT.

Since the update of the Energy Act in August 2009, an approval of high-voltage cables for connection of offshore wind farms is required for the implementation of planning procedures. In early 2011, TenneT filed extensive application forms for both the sea and the land route of the Nordergründe grid connection project to the authority of Lower Saxony State, which is in charge of roads and transportation (subways). A planning process provides for full participation of the public, landowners and land users, cable operators as well as counties and municipalities. The comments and objections received regarding the land route of the network connection Nordergründe were discussed at a public hearing with the parties and the arguments from both sides were considered. Thus the network connection from the substation project Nordergründe Inhausen at sea is approved. The decision includes the management of offshore wind park landing point of sea route at Hooksiel Inhausen to the transformer station. The approval is given by the Lower Saxony State Agency for Road and Transport (subways) after prior notice to the participating cities and towns in the procedure designed to be available for public consultation. Thus the initial work begins on schedule in August 2012. The owners and tenants are informed on time about both the early preparatory work, such as surveying, as well as the actual construction work later on. The Nordergründe offshore wind farm is to be connected by a single-phase AC technology due to its proximity to the coast and because of the relatively low power of 111 MW. The 32-kilometer route will be leading from the grid connection point, the substation Inhausen, four kilometres through the coast by land and another 28 kilometers under water to the wind farm  

Erste Offshore-Konverterstation in Warnemünde ausgedockt

06.06.2012, 16:43 Uhr | dapd
  Die erste von drei Offshore-Konverterstationen für Windparks in der Nordsee ist am Mittwoch auf der Werft von Nordic Yards in Rostock-Warnemünde ausgedockt worden. Die haushohe Stahlkonstruktion BorWin beta macht Platz für eine noch größere Plattform, wie ein Werftsprecher sagte. Der Koloss bleibt für die Endausrüstung am Werftkai verankert. Die von Siemens Energy in Auftrag gegebenen Stationen werden für den Landanschluss von Offshore-Windparks sorgen. Dafür bündeln sie den Strom und wandeln ihn für eine verlustarme Weiterleitung per Seekabel in Gleichstrom um.
BorWin beta ist bestimmt für den Anschluss der Windparks "Veja Mate" und "Global Tech 1" mit insgesamt 160 Anlagen nordwestlich der Nordseeinsel Norderney. Über die etwa 35 Meter hohe, 51 Meter breite und 72 Meter lange Plattform können bis zu 800 Megawatt ins deutsche Stromnetz eingespeist werden. Für die Nordic-Werften ist die Offshore-Technik nach eigenen Angaben ein milliardenschwerer Auftrag. Mittlerweile arbeiten an beiden Standorten in Warnemünde und Wismar wieder 1.200 Schiffbauer, weitere Fachleute werden gesucht.

TenneT: Informationsveranstaltungen zu Offshore-Netzanschlüssen Transportpreise auf einem stabilen niedrigen Niveau

TenneT und TransnetBW stellen gemeinsamen Netzentwicklungsplan vor

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende iin Deutschland.

Dazu gehört auch der Entwurf zu einem gemeinsamen Netzentwicklungsplan, den sie heute in Berlin vorstellen. Sie geben damit den Startschuss für dessen öffentliche Konsultation. Der im Auftrag des Gesetzgebers berechnete und mit den Konsultationsergebnissen überarbeitete Netzentwicklungsplan ist die Basis für den Bundesbedarfsplan, mit dem der Gesetzgeber den vordringlichen Netzausbau für die kommenden Jahre festlegt.

Der Atomausstieg und die vermehrte Einspeisung erneuerbarer Energien stellen große Anforderungen an die Strominfrastruktur und erfordern eine Weiterentwicklung der Netze. Der Netzentwicklungsplan ist die Grundlage für eine solide Planung eines Übertragungsnetzes an Land, das in den nächsten zehn Jahren weiterhin Versorgungssicherheit bei stabilem Netzbetrieb gewährleistet, erneuerbare Energien integriert und die Entwicklung eines europäischen Strommarktes unterstützt. Der Netzausbau ist elementarer Bestandteil für das Gelingen der Energiewende. Sein Tempo bestimmt das Tempo der Energiewende. Wenn er hinter der Ausbaugeschwindigkeit der erneuerbaren Erzeugungsanlagen zurück bleibt, sind die Ziele der Energiewende und die Versorgungssicherheit gefährdet. Ein Verzicht auf Optimierung, Verstärkung und Ausbau des Übertragungsnetzes würde darüber hinaus an anderer Stelle hohe Kosten verursachen, beispielsweise durch den Zerfall der einheitlichen Preiszone, zunehmende regionale Abschaltungen von regenerativen Erzeugern und Verbrauchern und zunehmende, kostenintensive Eingriffe auf der Erzeugungsseite zur Stabilisierung der Netze.

In dem Entwurf des Netzentwicklungsplans haben die Übertragungsnetzbetreiber für vier von der Bundesnetzagentur zur öffentlichen Konsultation gestellte und genehmigte Szenarien die notwendigen Netzoptimierungs- und Netzausbaumaßnahmen berechnet. Dabei stellt der aus dem Leitszenario B 2022, das in seinen Annahmen auf der Leitstudie des Bundesumweltministeriums basiert, resultierende Netzausbau das Ergebnis des Netzentwicklungsplans dar. Für dieses Szenario wurde auch ein Ausblick auf 2032 ermittelt. Der Netzentwicklungsplan beschreibt den Übertragungsbedarf zwischen Anfangs- und Endpunkten. Konkrete Trassenkorridore werden erst in der Bundesfachplanung durch die Bundesnetzagentur, beziehungsweise in der Raumordnung durch die Genehmigungsbehörden der Bundesländer festgelegt.

Die Berechnungen der vier Übertragungsnetzbetreiber zeigen, dass bundesweit für die kommenden zehn Jahre ein erheblicher Netzentwicklungs- und Optimierungsbedarf besteht. Ein Schwerpunkt dabei sind leistungsstarke Verbindungen, die den hohen Übertragungsbedarf von Norden nach Süden abdecken. Hier schlagen die Übertragungsnetzbetreiber im Netzentwicklungsplan zusätzliche Gleichstrom-Verbindungen vor, da sie auf langen Strecken eine optimale Übertragung ermöglichen. Die Gleichstrom-Verbindungen ergänzen das 380 Kilovolt-Drehstromnetz, das bedarfsgerecht erweitert und optimiert werden muss, um die Herausforderung der Energiewende zu stemmen. Um hier den Bedarf an neuen Trassen möglichst gering zu halten, streben die Übertragungsnetzbetreiber soweit wie möglich Optimierungen in bestehenden Trassen an. So ergeben sich etwa für das Leitszenario B 2022 Maßnahmen in bestehenden Trassen auf einer Länge von 4.400 Kilometern.

Hinzu kommen außerdem 1.700 Kilometer neue Drehstrom-Leitungstrassen sowie 2.100 Kilometer neue Trassen für Hochspannungs-Gleichstrom, also insgesamt 3.800 Kilometer neue Trassen. Die Investitionen für den Ausbau des Übertragungsnetzes liegen bei etwa 20 Milliarden Euro über zehn Jahre verteilt. Die für den Ausbau des Übertragungsnetzes notwendigen Investitionssummen machen zwar nur einen Bruchteil der Kosten der Energiewende aus, sind aber wesentlich für deren erfolgreiche Umsetzung. Es handelt sich um langfristige Investitionen in Leitungen, die für mehrere Jahrzehnte zur Verfügung stehen und zur Versorgungssicherheit, zur Aufnahme und zum Weitertransport von Strom aus erneuerbaren Quellen sowie zur Entwicklung des Strommarktes beitragen werden. Für die erfolgreiche Umsetzung dieses ambitionierten Investitionsprogramms werden regulatorische Rahmenbedingungen und rasche Genehmigungsverfahren ebenso entscheidend sein wie eine breite gesellschaftliche und politische Unterstützung auf allen Ebenen.

Der vorliegende Entwurf des Netzentwicklungsplans wird von den Übertragungsnetzbetreibern vom 30. Mai bis 10. Juli 2012 zur öffentlichen Konsultation gestellt (www.netzentwicklungsplan.de) und durch zahlreiche Informations- und Dialogveranstaltungen für Stakeholder begleitet. Beiträge aus den Konsultationen fließen in den zweiten Entwurf zum Netzentwicklungsplan 2012 ein. Die Übertragungsnetzbetreiber hoffen auf eine engagierte Konsultation. Sie sind überzeugt, dass ein Ergebnis erreicht werden kann, das vom Konsens getragen wird, und dass der Prozess auch die gesellschaftliche Debatte über eine zukünftige Energiepolitik befördern wird. Der überarbeitete Entwurf des Netzentwicklungsplans wird in der zweiten Augusthälfte an die Bundesnetzagentur übergeben. Nach deren Bestätigung soll der Netzentwicklungsplan verbindliche und solide Basis für den Bundesbedarfsplan sein.

 

Vier lange Stromautobahnen quer durch Deutschland

Vier lange Stromautobahnen müssen in den nächsten zehn Jahren durch Deutschland gebaut werden, um den Sprung ins Zeitalter ohne Atomstrom zu schaffen. Hinzu kommen mehrere kürzere Abschnitte. Diese Pläne stellten die großen Netzbetreiber in Berlin vor. Insgesamt werden für Aus- und Neubau Kosten von 20 Milliarden Euro veranschlagt. Für den Verbraucher könnte das Investitionsprojekt steigende Strompreise bedeuten. Focus Online

Zusammenarbeit zwischen Cuxport und OMM nimmt Fahrt auf

Die Zusammenarbeit zwischen Cuxport und der Offshore Marine Management GmbH (OMM) nimmt Fahrt auf: Gestern  verließ die „Bourbon Enterprise“, das erste am Kai von Cuxport für das Seekabelgeschäft ertüchtigte Schiff, Cuxhaven zum letzten Mal in Richtung Nordsee. Das 76 Meter lange Multi-Purpose-Schiff bereitete auf seinen sieben Fahrten für das Offshore-Netzanbindungsprojekt BorWin 2, das die Nordsee-Windparks Veja Mate und Global Tech I mit dem Festland verbinden wird, den Meeresgrund für die Installation von Seekabeln vor. „Die Abfahrten eines für die Seekabelbranche tätigen Schiffes sind ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, die am 1. August 2011 zwischen Cuxport und der OMM GmbH vereinbarte Kooperation auszubauen“, betont Peter Zint, Geschäftsführer der Cuxport GmbH. „Für OMM können wir als integraler Bestandteil des Offshore-Basis-Hafens Cuxhaven einen Großteil unseres Dienstleistungsangebotes in die Partnerschaft einbringen. Das beinhaltet für diesen Kunden vor allem Produkte im Service- und Wartungsgeschäft, aber auch Services für den Bereich der Seekabellogistik.“ Die deutsche Tochter der britischen Offshore Marine Management, ein unabhängigen Anbieter maritimer Lösungen für die Offshore-Industrie, hatte sich im vergangenem Jahr auf den Terminalanlagen von Cuxport angesiedelt. Im Rahmen der Route Clearance beginnt durch den Einsatz der auf dem Cuxport-Gelände für ihren Auftrag ertüchtigten „Bourbon Enterprise“ die Anbindung der Windparks Veja Mate und Global Tech I an das Festland zunächst durch die Reinigung und Vorbereitung einer Trasse auf dem Meeresboden. Das Offshore-Netzanbindungsprojekt BorWin 2 setzt bei der Umsetzung dieser Aufgabe auf die Kompetenzen von OMM. „Für unsere Lösungen im Offshore-Bereich benötigen wir die Unterstützung eines flexiblen Logistikanbieters, wie wir ihn in Cuxport gefunden haben“, begründet Rob Grimmond, Managing Director von Offshore Marine Management, die Standortwahl und ergänzt: „Die günstige geografische Lage Cuxhavens in der Deutschen Bucht in unmittelbarer Nähe der Windparks und der schleusenfreie Zugang zur Nordsee prädestinieren den Hafen nicht nur für dieses Projekt“. Durch den Einsatz von Unterwasserrobotern erfolgte ebenfalls die Installation der Betonmatratzen, die auf dem Grund der Nordsee die Kreuzung von bestehenden und neu zu installierenden Kabeln beziehungsweise Leitungen ermöglichen. Die Seekabel werden anschließend von einem Kabelleger, der seine Fahrgeschwindigkeit an die Eigenschaften der präparierten Trasse anpasst, auf dem Meeresboden verlegt. Nach der Inbetriebnahme der beiden zum BorWin2-Offshore-Konsortium gehörenden Offshore-Windparks kann die auf See regenerativ gewonnene Energie in das Stromnetz eingespeist werden.

McAllister: Netzausbau notfalls auf Staatskosten

Hannover. Bei der Energiewende sind viele Fragen offen. Ministerpräsident McAllister will in Berlin Druck machen. Denn Probleme beim Netzausbau und dem Anschluss der Offshore-Windparks in der Nordsee betreffen Niedersachsen besonders.

© dpa

Windräder drehen sich neben Hochspannungsleitungen vor dem Abendhimmel.

Bauprojekt in Bremerhaven

Zwei Bewerber für Offshore-Hafen

Freitag, 08. Juni 2012

Ab 2015 sollen Offshore-Anlagen in Bremerhaven umgeschlagen werden. Archivfoto: Brunsbüttel Ports
Ab 2015 sollen Offshore-Anlagen in Bremerhaven umgeschlagen werden. Archivfoto: Brunsbüttel Ports

Für den Bau des geplanten 200 Millionen Euro teuren Offshore-Hafens in Bremerhaven haben sich zum Ende der Angebotsfrist am Mittwoch nach einem Bericht des "Weser-Kuriers" zwei Konsortien beworben. Im Rennen seien nun das Bremer Logistik- und Hafenunternehmen BLG zusammen mit dem Baukonzern Hochtief und das Logistikunternehmen Rhenus im Verbund mit dem Bauunternehmen Strabag, berichtet das Blatt. Der Zuschlag für das Projekt ist für den Sommer 2013 geplant. Ab 2015 sollen dann jährlich 160 Anlagen für die Windparks in der Nordsee umgeschlagen werden.

Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) dringt auf einen schnelleren Ausbau des Stromnetzes - notfalls mit einer Kostenbeteiligung des Bundes. "Der Bund muss da ohne Denkverbote und ergebnisoffen rangehen", sagte McAllister am Dienstag in Hannover. Eine direkte finanzielle Beteiligung könne allerdings nur der letzte Ausweg sein. Fest stehe, dass der Netzbetreiber Tennet derzeit nicht in der Lage sei, die notwendigen Investitionen von bis zu 15 Milliarden Euro selbst zu stemmen.

Am Mittwoch kommen in Berlin die 16 Länderchefs zu einer Sonderkonferenz mit Angela Merkel zusammen, um über offene Fragen der Energiewende zu sprechen. Konkrete Beschlüsse erwartet McAllister aber nicht: "Wichtig ist, dass wir da aus niedersächsischer Sicht deutlich Druck machen." Der Ausbau der Offshore-Windanlagen und die dafür notwendige Erweiterung der Stromtrassen seien keine norddeutschen Themen, auch wenn die Begeisterung dafür in Süddeutschland abnehme.

Im Streit um die Kürzung der Solarförderung hofft McAllister auf eine schnelle Einigung im Vermittlungsausschuss. "Ich kann die Sorge der Länder im Osten verstehen", sagte er mit Blick auf die vielen Arbeitsplätze in der ostdeutschen Solarbranche. "Aber es gibt einen Sachzusammenhang zwischen steigenden Strompreisen und einer völlig übertriebenen Förderung der Photovoltaik-Anlagen." Der Bundesrat hat die vom Bundestag beschlossene Kürzung der Solarstrom-Förderung gestoppt. Niedersachsen hatte für die Kürzungen gestimmt.

Die Opposition warf der Landesregierung am Dienstag vor, die mögliche Vorreiterrolle Niedersachsens bei der Energiewende nicht wahrzunehmen. McAllister reise mit "bestürzend leeren Händen" nach Berlin, erklärte der SPD-Umweltpolitiker Detlef Tanke. Die Herausforderungen seien seit mehr als einem Jahr bekannt. Trotzdem habe das Land keinen konstruktiven Lösungsvorschlag vorgelegt. (dpa)

Im Jahre 2020 sollen nach dem Willen des Gesetzgebers erneuerbare Energien mindestens 35 Prozent unseres Bruttostromverbrauchs decken.

Windkraft aus Offshore-Windparks soll hierbei einen wesentlichen Beitrag leisten. TenneT steht zu diesen Zielen und will weiterhin die Anbindung von Offshore-Windparks unterstützen. Deshalb hat sich das Unternehmen aktiv dafür eingesetzt, die Rahmenbedingungen für die Anbindung der Offshore-Windenergie zu ändern, damit die Ziele der Energiewende weiterhin erreicht werden können. Sowohl für die offenen Fragen der Haftung als auch zu grundlegenden Fragen der Finanzierung und der langfristigen Planung sieht TenneT gute Fortschritte. Daher bereitet TenneT unter anderem Ausschreibungen für neue Projekte vor, um keine Zeit zu verlieren, auch wenn nach wie vor gilt, dass die Rahmenbedingungen verändert werden müssen, um Offshore-Windenergie weiterhin effizient anzubinden.

Für Anbindungen der geplanten Windparks nördlich von Borkum, mit den Projekten BorWin3, BorWin4 und DolWin3 ist TenneT verpflichtet, ein Planfeststellungsverfahren für die neuen Trassen durchzuführen. Bereits vorbereitend möchte TenneT so transparent wie möglich eventuell Betroffene um Ihre Anregungen bitten und lädt alle Interessierten ein, sich über mögliche Trassen zwischen dem Anlandungspunkt an der Küste in Hamswehrum bis zum neuen Umspannwerk Emden/Ost zu informieren und mit uns in einen konstruktiven Dialog zu treten. Mit diesem Vorgehen konnte TenneT bei vergleichbaren Projekten bisher schon positive Erfahrungen sammeln.

TenneT bietet hierfür drei öffentliche Informationsveranstaltungen an:

am 22.05.2012 im Upstalsboom Parkhotel, Friedrich-Ebert-Str. 73-75 in 26725 Emden,

am 23.05.2012 im Novum Hotel, Am Tennistreff 1 in 26759 Hinte und

am 24.05.2012 im Kolossaal, Handelsstraße 6 in 26736 Krummhörn.

Bei diesen Terminen liegt der jeweils auf die Gemeinde zutreffende Trassenabschnitt aus und steht zur Diskussion. Ansprechpartner der TenneT stehen Ihnen in der Zeit von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr für Fragen und Erklärungen gerne zur Verfügung.

Bereits jetzt hat TenneT insgesamt neun Offshore-Netzanbindungsprojekte beauftragt und für diese seit 2010 insgesamt Investitionen von rund 5,5 Milliarden Euro ausgelöst. Damit ist TenneT größter Investor in die Energiewende und liefert durch die Einspeisung von offshore erzeugter Windenergie in das Stromnetz auf dem Festland und den Ausbau der Netze auf dem Festland einen wesentlichen Beitrag.

TenneT

TenneT ist der erste grenzüberschreitende Übertragungsnetzbetreiber für Strom in Europa. Mit ungefähr 20.000 Kilometern an Hoch- und Höchstspannungsleitungen, 36 Millionen Endverbrauchern in den Niederlanden sowie in Deutschland gehören wir zu den Top 5 der Netzbetreiber in Europa. Unser Fokus richtet sich auf die Entwicklung eines nordwesteuropäischen Energiemarktes und auf die Integration erneuerbarer Energie. Taking power further.

  Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT konnte 2011 eine hohe Versorgungssicherheit bieten, wobei die Transportpreise auf einem stabilen niedrigen Niveau geblieben sind. Außerdem wurde zur Förderung der Nachhaltigkeit der Energieversorgung in Nordwesteuropa beigetragen. TenneT hat große Investitionen zur Verstärkung und zum Ausbau der Netze auf dem niederländischen und dem deutschen Markt unternommen, um dem zunehmenden Bedarf an zuverlässiger und nachhaltiger Energieversorgung gerecht zu werden. Der Umsatz von TenneT betrug im Geschäftsjahr 2011 gut 1,5 Milliarden Euro, der Nettogewinn belief sich auf 200 Millionen Euro. Dies geht aus dem Geschäftsbericht 2011 von TenneT hervor, der heute veröffentlicht wurde. CEO Mel Kroon:TenneTs Strategie ist auf die Marktintegration in Nordwesteuropa und eine nachhaltige Zukunft ausgerichtet. Unser Ziel besteht darin, in unserem Versorgungsgebiet für 36 Millionen Verbraucher weiterhin eine hohe Versorgungssicherheit zu möglichst niedrigen Tarifen anzubieten. Mit einer Verfügbarkeit von 99,9995 Prozent ist das Netz von TenneT im Vergleich zu anderen europäischen Ländern äußerst zuverlässig. Wir haben ein gutes finanzielles Ergebnis verbuchen können und arbeiten daran, das Netz weiter auszubauen und zu verstärken. Unsere Herausforderungen liegen in der weiteren Marktintegration und dem Ausbau der zukünftigen Energieversorgung. TenneT liefert hiermit einen substantiellen Beitrag auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit in Nordwesteuropa. Als führender europäischer Übertragungsnetzbetreiber sind wir auf dem richtigen Kurs.“

BET-Gutachten zeigt Potenziale zur technischen Optimierung des Offshore-Netzes

Ein Gutachten, das im Auftrag der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE und des Offshore Forums Windenergie vom Energieberatungsunternehmen BET Aachen erstellt wurde, lässt erhebliche Potentiale zur kurzfristigen technischen Optimierung des Offshore-Netzes erkennen. Das Gutachten belegt, dass durch die Verbindung der einzelnen Offshore-Netzanbindungen untereinander die Kostenrisiken durch mögliche Netzsausfälle drastisch minimiert, und ein effizientes Netzanschlussmanagement erreicht werden können. „Die sogenannte „Vermaschung” der Clusteranbindungen bietet – neben energiewirtschaftlichen Vorteilen – kurzfristig erschließbare und effiziente Lösungspotentiale, die helfen die Haftungsrisiken zu senken und Verzögerungen durch eine effiziente Auslastung der Netzinfrastruktur aufzufangen“, erklärt Jörg Kuhbier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE. „Die Ergebnisse des BET-Gutachtens sollten insofern kurzfristig bei der Umsetzung der Lösungsansätze der AG Beschleunigung insbesondere bei der notwendigen gesetzlichen Regelung zur Haftung bei Netzfehlern sowie bei der Erarbeitung des Offshore-Netzplans Berücksichtigung finden“, so Kuhbier weiter. Die Bundesregierung hat angekündigt bis Mitte Juni 2012 eine gesetzliche Regelung für die Haftungsfrage bei Netzverzögerungen und -fehlern vorzulegen und zugleich Finanzierungsmodelle, wie z.B. durch eine temporäre KfW-Beteiligung für die anstehenden Netzanschlüsse zu prüfen. Bereits Ende 2012 wird der vom BSH zu erstellende erste Offshore-Netzplan erwartet.Die BET-Analyse hat gezeigt, dass in allen Windpark-Clustern ökonomisch sinnvolle Verbindungsleitungen zwischen den Clusteranbindungen realisiert werden können. Diese können in Extremfällen ein hohes Schadenspotential abwehren. “Die vermeidbaren Verluste durch die zusätzliche Vermaschung des zweiten und dritten Clusteranschlusses im DolWin-Cluster (D3 zu D2) belaufen sich nach der Untersuchung für ein Jahr Ausfall der Netzanbindung DolWin 2 auf rund 290 Millionen Euro. Gegenüber einem Szenario ohne jegliche Verbindung im Cluster DolWin, wie bisher in vorliegenden Versicherungsszenarien angenommen, ergibt sich aus der Vermaschung sogar ein Vorteil von 1,57 Milliarden Euro.”, so Dr. Uwe Macharey, Projektleiter bei der BET Aachen. Die Untersuchung des DolWin-Clusters ergab außerdem, dass das von TenneT gewählte Anschlussmanagement teilweise bereits Übergangslösungen zur Nutzung der vorhandenen Netzkapazitäten wie zum Beispiel die abschnittsweise Inbetriebnahme der Offshore-Windparks berücksichtigt. Die Analyse hat ergeben, dass dieses Konzept grundsätzlich geeignet ist, die knappe Ressource Netzanbindung volkswirtschaftlich effizient einzusetzen und die Netzanbindung weiterer Windparks zu beschleunigen bzw. entstehende Verzögerungen in bestimmten Clustern teilweise aufzufangen. Allerdings bedarf es der Weiterentwicklung und konsequenten Verfolgung, um die knappe volkswirtschaftliche Ressource Netz optimal zu nutzen. Grundsätzlich sollte ein Offshore-Netz einer ganzheitlichen Ausbauplanung folgen und nicht nur Teilaspekte aufgreifen“, betont Dr. Ursula Prall von Offshore Forum Windenergie. „Die Realisierungsphasen der Windparks sowie des Netzes, die Systemsicherheit, die Reduzierung von Ausfallrisiken, die Aspekte der europäischen Vernetzung sowie ökologische Kriterien sind in ihrer Gesamtheit zu berücksichtigen“, so Dr. Prall weiter. Investition in zuverlässige, hohe Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit 2011 hat TenneT intensiv in den Netzausbau investiert. In den Niederlanden laufen ca. 300 Projekte, darunter vier große neue 380-kV-Verbindungen. Im Norden wurde in Eemshaven ein neues Umspannwerk in Betrieb genommen, das für den Anschluss neuer Produktionseinheiten, Windparks und Auslandsverbindungen bereitsteht. Im Ballungsgebiet Randstad wurde mit dem Bau der neuen 380-kV-Höchstspannungsleitung begonnen. Im Rahmen dieses innovativen Projekts wurden die ersten Wintrack-Masten eingesetzt, die äußerst umweltfreundlich sind. Außerdem wurde mit der Verlegung eines zehn Kilometer langen 380-kV-Erdkabels begonnen und es wurde der erste Teil des Umspannwerks Wateringen fertiggestellt, der einen bedeutenden Meilenstein bei der Energieversorgung in der Region Den Haag darstellt. Großer Beitrag zur Energiewende Auf dem Weg in eine CO2-freie Energieversorgung leistet TenneT in Deutschland einen großen Beitrag zur Energiewende, der Umstellung von Kernenergie auf nachhaltige Energiequellen. So arbeitet TenneT an Offshore-Anschlüssen für neue Windparks in der deutschen Nordsee, deren Kapazität mit dem Energiebedarf von fünf Millionen Haushalten vergleichbar ist. TenneT ist hiermit weltweiter Spitzenreiter. In Deutschland wird außerdem in neun großen Projekten an der Verstärkung und dem Ausbau der Nord-Süd-Verbindung gearbeitet, um insbesondere Windenergie zu den Endverbrauchern zu bringen. Insgesamt sind über 500 km neue Leitungen geplant. Für eines der wichtigsten deutschen Onshore-Projekt, Wahle-Mecklar, wurde der regionale Planungsprozess Ende 2011 abgeschlossen. Durch die Verstärkung des deutschen Netzes wird auch das niederländische Netz entlastet. Weitere Integration des Markts in Nordwesteuropa Im Rahmen der Integration des Marktes in Nordwesteuropa hat TenneT erfolgreich eine Kabelleitung in Betrieb genommen, um Strom zwischen den Energiemärkten auf dem europäischen Festland und in Großbritannien (BritNed) zu importieren und exportieren. Die neue Leitung, deren Leistung dem Verbrauch einer Stadt mit einer Millionen Einwohnern entspricht, passt in die Vision von TenneT, als Drehkreuz für Energie in Europa zu fungieren. Das NorNed-Kabel nach Norwegen wurde 2011 in die gekoppelten Strommärkte der Benelux-Staaten, Frankreich, Deutschland und den skandinavischen Ländern integriert. Dieser Fortschritt bei der europäischen Marktintegration führt zu einer stabileren Preisbildung und bietet den Verbrauchern Effizienzvorteile. 2011 hat TenneT begonnen, die Reserveleistung zwischen den Niederlanden und Deutschland optimal zu verteilen und hat so dazu beigetragen, die Unterschiede zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch international auszugleichen. Die daraus resultierenden ökonomischen Vorteile, die auf jährlich 30 Millionen Euro geschätzt werden, kommen Verbrauchern und Betrieben direkt zugute. Finanzielle Entwicklung Der Umsatz von TenneT stieg 2011 von 1,3 Milliarden Euro auf über 1,5 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg von 159 Millionen Euro auf 357 Millionen Euro, wovon die Niederlande einen Beitrag von 209 Millionen Euro leisteten, Deutschland einen Beitrag von 152 Millionen Euro (andere Staaten vier Millionen Euro). Der Beitrag der Niederlande beinhaltet einen einmaligen Ertrag von 116 Millionen Euro aufgrund der zu niedrigen Kostenerstattungen in den vergangenen Jahren; 82 Millionen Euro hiervon beziehen sich auf den Zeitraum 2008-2010 und 34 Millionen Euro auf das Jahr 2011. Der Nettogewinn des Unternehmens stieg von 77 Millionen Euro auf 200 Millionen Euro. TenneT erwartet in den kommenden Jahren einen weiteren Umsatzanstieg aufgrund der zunehmenden Aktivität, insbesondere auf dem deutschen Markt. Finanzierung Hinsichtlich der Finanzierung des Investitionsprogramms wurden in den vergangenen Jahren große Schritte unternommen. Anfang 2011 wurden Obligationen im Wert von insgesamt einer Milliarde Euro an institutionelle Investoren vergeben. Des Weiteren konnte TenneT in diesem Geschäftsjahr die bestehende laufenden Kreditfazilität in Höhe von 1,125 Milliarden Euro zu geringeren Kosten rückfinanzieren. Außerdem war eine Kapitalerweiterung der Anteilseigner in Höhe von 600 Millionen Euro eine essentielle Bedingung, um das ehrgeizige Investitionsprogramm in den Niederlanden umzusetzen und gleichzeitig die finanzielle Stabilität zu gewährleisten. In Deutschland wurde eine strategische Partnerschaft mit Mitsubishi zur Entwicklung und Finanzierung verschiedener Windparkanbindungen eingegangen, die in einer Kapitalbeteiligung in TenneTs Offshore-Geschäft in Höhe von 240 Millionen Euro resultiert, wodurch die finanzielle Lage insgesamt verbessert wird. TenneT erhielt von Standard & Poors ein „senior unsecured credit rating“ A sowie von Moody’s ein A3. Beide Ratings wurden Anfang 2012 bestätigt. Umfangreiches Investitionsportfolio TenneT ist ein gesundes Unternehmen und möchte diese solide Position auf dem Weg in eine Zukunft mit weiterhin qualitativer Energieversorgung beibehalten. In den kommenden Jahren muss stark investiert werden. Das Investitionsportfolio für TenneT beträgt für die nächsten zehn Jahre ca. 14 Milliarden Euro, wovon 5,5 Milliarden Euro für den niederländischen Markt bestimmt sind. Die Regierung in Deutschland will mit der Energiewende mehr Nachhaltigkeit erreichen und plant, dass bis 2020 erneuerbare Energiequellen mindestens 35 Prozent der Stromerzeugung ausmachen. Die Offshore-Windenergie stellt einen wichtigen Bestandteil der Energiewende dar. TenneT hat nun den Auftrag erteilt, Offshore-Netzanschlüsse für 5,3 Gigawatt zu realisieren. Die deutsche Regierung plant außerdem, bis 2022 zusätzliche sechs Gigawatt an Offshore-Energie anzuschließen. TenneT hat vorgeschlagen, hierfür einen gemeinsamen deutschen Gleichstrom-Netzbetreiber zu einzurichten, der u.a. für die Planung, Finanzierung, den Bau und den Betrieb neuer Offshore-Anschlüsse verantwortlich sein wird. Außerdem ist TenneT der Meinung, dass eine bindende Langzeitplanung für Offshore-Anschlüsse erforderlich ist sowie ein klarer rechtlicher Rahmen bzgl. der Verantwortlichkeiten, um die Energiewende zu ermöglichen. Aktuell findet ein konstruktiver Dialog zwischen der Bundesnetzagentur, der Bundesregierung und relevanten betroffenen Parteien statt, um strukturelle Lösungen für die Zukunft zu finden. Die niederländische Regierung hat im vergangenen Jahr angegeben, dass der Staat in Zukunft nicht mehr der einzige Anteilseigner von TenneT sein muss und untersucht derzeit die Möglichkeiten, zusätzliches Kapital von Dritten heranzuziehen. Dies geschieht jedoch unter der Voraussetzung, dass die gesellschaftlichen Interessen der Niederlande gewährleistet sind. Außerdem wurde zur Förderung der Nachhaltigkeit der Energieversorgung in Nordwesteuropa beigetragen. TenneT hat große Investitionen zur Verstärkung und zum Ausbau der Netze auf dem niederländischen und dem deutschen Markt unternommen, um dem zunehmenden Bedarf an zuverlässiger und nachhaltiger Energieversorgung gerecht zu werden. Der Umsatz von TenneT betrug im Geschäftsjahr 2011 gut 1,5 Milliarden Euro, der Nettogewinn belief sich auf 200 Millionen Euro. Dies geht aus dem Geschäftsbericht 2011 von TenneT hervor, der heute veröffentlicht wurde. CEO Mel Kroon:TenneTs Strategie ist auf die Marktintegration in Nordwesteuropa und eine nachhaltige Zukunft ausgerichtet. Unser Ziel besteht darin, in unserem Versorgungsgebiet für 36 Millionen Verbraucher weiterhin eine hohe Versorgungssicherheit zu möglichst niedrigen Tarifen anzubieten. Mit einer Verfügbarkeit von 99,9995 Prozent ist das Netz von TenneT im Vergleich zu anderen europäischen Ländern äußerst zuverlässig. Wir haben ein gutes finanzielles Ergebnis verbuchen können und arbeiten daran, das Netz weiter auszubauen und zu verstärken. Unsere Herausforderungen liegen in der weiteren Marktintegration und dem Ausbau der zukünftigen Energieversorgung. TenneT liefert hiermit einen substantiellen Beitrag auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit in Nordwesteuropa. Als führender europäischer Übertragungsnetzbetreiber sind wir auf dem richtigen Kurs.“ Investition in zuverlässige, hohe Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit 2011 hat TenneT intensiv in den Netzausbau investiert. In den Niederlanden laufen ca. 300 Projekte, darunter vier große neue 380-kV-Verbindungen. Im Norden wurde in Eemshaven ein neues Umspannwerk in Betrieb genommen, das für den Anschluss neuer Produktionseinheiten, Windparks und Auslandsverbindungen bereitsteht. Im Ballungsgebiet Randstad wurde mit dem Bau der neuen 380-kV-Höchstspannungsleitung begonnen. Im Rahmen dieses innovativen Projekts wurden die ersten Wintrack-Masten eingesetzt, die äußerst umweltfreundlich sind. Außerdem wurde mit der Verlegung eines zehn Kilometer langen 380-kV-Erdkabels begonnen und es wurde der erste Teil des Umspannwerks Wateringen fertiggestellt, der einen bedeutenden Meilenstein bei der Energieversorgung in der Region Den Haag darstellt. Großer Beitrag zur Energiewende Auf dem Weg in eine CO2-freie Energieversorgung leistet TenneT in Deutschland einen großen Beitrag zur Energiewende, der Umstellung von Kernenergie auf nachhaltige Energiequellen. So arbeitet TenneT an Offshore-Anschlüssen für neue Windparks in der deutschen Nordsee, deren Kapazität mit dem Energiebedarf von fünf Millionen Haushalten vergleichbar ist. TenneT ist hiermit weltweiter Spitzenreiter. In Deutschland wird außerdem in neun großen Projekten an der Verstärkung und dem Ausbau der Nord-Süd-Verbindung gearbeitet, um insbesondere Windenergie zu den Endverbrauchern zu bringen. Insgesamt sind über 500 km neue Leitungen geplant. Für eines der wichtigsten deutschen Onshore-Projekt, Wahle-Mecklar, wurde der regionale Planungsprozess Ende 2011 abgeschlossen. Durch die Verstärkung des deutschen Netzes wird auch das niederländische Netz entlastet. Weitere Integration des Markts in Nordwesteuropa Im Rahmen der Integration des Marktes in Nordwesteuropa hat TenneT erfolgreich eine Kabelleitung in Betrieb genommen, um Strom zwischen den Energiemärkten auf dem europäischen Festland und in Großbritannien (BritNed) zu importieren und exportieren. Die neue Leitung, deren Leistung dem Verbrauch einer Stadt mit einer Millionen Einwohnern entspricht, passt in die Vision von TenneT, als Drehkreuz für Energie in Europa zu fungieren. Das NorNed-Kabel nach Norwegen wurde 2011 in die gekoppelten Strommärkte der Benelux-Staaten, Frankreich, Deutschland und den skandinavischen Ländern integriert. Dieser Fortschritt bei der europäischen Marktintegration führt zu einer stabileren Preisbildung und bietet den Verbrauchern Effizienzvorteile. 2011 hat TenneT begonnen, die Reserveleistung zwischen den Niederlanden und Deutschland optimal zu verteilen und hat so dazu beigetragen, die Unterschiede zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch international auszugleichen. Die daraus resultierenden ökonomischen Vorteile, die auf jährlich 30 Millionen Euro geschätzt werden, kommen Verbrauchern und Betrieben direkt zugute. Finanzielle Entwicklung Der Umsatz von TenneT stieg 2011 von 1,3 Milliarden Euro auf über 1,5 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg von 159 Millionen Euro auf 357 Millionen Euro, wovon die Niederlande einen Beitrag von 209 Millionen Euro leisteten, Deutschland einen Beitrag von 152 Millionen Euro (andere Staaten vier Millionen Euro). Der Beitrag der Niederlande beinhaltet einen einmaligen Ertrag von 116 Millionen Euro aufgrund der zu niedrigen Kostenerstattungen in den vergangenen Jahren; 82 Millionen Euro hiervon beziehen sich auf den Zeitraum 2008-2010 und 34 Millionen Euro auf das Jahr 2011. Der Nettogewinn des Unternehmens stieg von 77 Millionen Euro auf 200 Millionen Euro. TenneT erwartet in den kommenden Jahren einen weiteren Umsatzanstieg aufgrund der zunehmenden Aktivität, insbesondere auf dem deutschen Markt. Finanzierung Hinsichtlich der Finanzierung des Investitionsprogramms wurden in den vergangenen Jahren große Schritte unternommen. Anfang 2011 wurden Obligationen im Wert von insgesamt einer Milliarde Euro an institutionelle Investoren vergeben. Des Weiteren konnte TenneT in diesem Geschäftsjahr die bestehende laufenden Kreditfazilität in Höhe von 1,125 Milliarden Euro zu geringeren Kosten rückfinanzieren. Außerdem war eine Kapitalerweiterung der Anteilseigner in Höhe von 600 Millionen Euro eine essentielle Bedingung, um das ehrgeizige Investitionsprogramm in den Niederlanden umzusetzen und gleichzeitig die finanzielle Stabilität zu gewährleisten. In Deutschland wurde eine strategische Partnerschaft mit Mitsubishi zur Entwicklung und Finanzierung verschiedener Windparkanbindungen eingegangen, die in einer Kapitalbeteiligung in TenneTs Offshore-Geschäft in Höhe von 240 Millionen Euro resultiert, wodurch die finanzielle Lage insgesamt verbessert wird. TenneT erhielt von Standard & Poors ein „senior unsecured credit rating“ A sowie von Moody’s ein A3. Beide Ratings wurden Anfang 2012 bestätigt. Umfangreiches Investitionsportfolio TenneT ist ein gesundes Unternehmen und möchte diese solide Position auf dem Weg in eine Zukunft mit weiterhin qualitativer Energieversorgung beibehalten. In den kommenden Jahren muss stark investiert werden. Das Investitionsportfolio für TenneT beträgt für die nächsten zehn Jahre ca. 14 Milliarden Euro, wovon 5,5 Milliarden Euro für den niederländischen Markt bestimmt sind. Die Regierung in Deutschland will mit der Energiewende mehr Nachhaltigkeit erreichen und plant, dass bis 2020 erneuerbare Energiequellen mindestens 35 Prozent der Stromerzeugung ausmachen. Die Offshore-Windenergie stellt einen wichtigen Bestandteil der Energiewende dar. TenneT hat nun den Auftrag erteilt, Offshore-Netzanschlüsse für 5,3 Gigawatt zu realisieren. Die deutsche Regierung plant außerdem, bis 2022 zusätzliche sechs Gigawatt an Offshore-Energie anzuschließen. TenneT hat vorgeschlagen, hierfür einen gemeinsamen deutschen Gleichstrom-Netzbetreiber zu einzurichten, der u.a. für die Planung, Finanzierung, den Bau und den Betrieb neuer Offshore-Anschlüsse verantwortlich sein wird. Außerdem ist TenneT der Meinung, dass eine bindende Langzeitplanung für Offshore-Anschlüsse erforderlich ist sowie ein klarer rechtlicher Rahmen bzgl. der Verantwortlichkeiten, um die Energiewende zu ermöglichen. Aktuell findet ein konstruktiver Dialog zwischen der Bundesnetzagentur, der Bundesregierung und relevanten betroffenen Parteien statt, um strukturelle Lösungen für die Zukunft zu finden. Die niederländische Regierung hat im vergangenen Jahr angegeben, dass der Staat in Zukunft nicht mehr der einzige Anteilseigner von TenneT sein muss und untersucht derzeit die Möglichkeiten, zusätzliches Kapital von Dritten heranzuziehen. Dies geschieht jedoch unter der Voraussetzung, dass die gesellschaftlichen Interessen der Niederlande gewährleistet sind. Energieversorgung Bund will sich nicht am Stromnetzbetreiber Tennet beteiligen

Kosten in Höhe von drei Milliarden Euro

Baustart von Windpark "Innogy Nordsee 1" genehmigt

Dienstag, 10. April 2012
In der Ostsee existiert bereits der Offshore-Windpark "Baltic". Foto: EnBWIn der Ostsee existiert bereits der Offshore-Windpark "Baltic". Foto: EnBW
Der Energiekonzern RWE hat "grünes Licht" für die erste Baustufe von Deutschlands größtem Offshore-Windpark "Innogy Nordsee 1" vor der Insel Juist erhalten. Die Genehmigung vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) umfasse den Bau des ersten von drei Teilen des Windparks Innogy Nordsee 1 bis 3, teilte RWE am Mittwoch in Essen mit. Das erste Baufeld liegt 40 Kilometer vor Juist und ist 34 Quadratkilometer groß. 54 Windanlagen mit je 6 Megawatt Leistung sollen 330 Megawatt Strom erzeugen. Der Gesamtpark soll eine Leistung von fast 1000 Megawatt erreichen und drei Milliarden Euro kosten. "Für die finale Investitionsentscheidung brauchen wir allerdings Planungssicherheit beim Netzanschluss und der Übernahme von Haftungsrisiken", sagte Hans Bünting, Finanzvorstand der RWE-Innogy, der Bereichsgesellschaft für erneuerbare Energien. Die von der Bundesregierung zur Beschleunigung der Offshore-Netzanschlüsse eingesetzte Arbeitsgruppe habe gute und pragmatische Lösungsvorschläge gemacht, die schnellstmöglich umgesetzt werden sollten. Derzeit baut RWE Innogy bereits den Windpark "Nordsee Ost" rund 30 Kilometer nördlich von Helgoland. Wegen Verzögerungen beim Netzanschluss soll der 295-MW-Park voraussichtlich erst 2013 ans Netz gehen. Geplant war 2012.
Nachrichten
Netzgesellschaft: Habeck fordert Beteiligung
Flensburg
Der grüne Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Robert Habeck, hat in der Diskussion um den Netzausbau eine staatliche Beteiligung an einer Netzgesellschaft gefordert. „Die Gründung einer Netzgesellschaft für die zu bauende Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung-Leitungen wäre konsequent und richtig, wenn Tennet es alleine nicht schafft“, sagte Habeck. Der Transportnetzbetreiber Tennet hatte angekündigt, Probleme zu bekommen, alle in der deutschen Nordsee entstehenden Windparks ans Stromnetz anschließen zu müssen. Am Netzausbau hänge der Atomausstieg und die Energiewende, sagte Habeck. Deshalb könne es nicht angehen, dass private Betreiber darüber bestimmen, wie der gesellschaftlich gewollte Ausstieg umgesetzt werde – und ob er umgesetzt werde. Per Gesellschaftervertrag müsse sich der Bund ein Mitspracherecht sichern.
sh:z Nordduetsche Rundschau
Energiewende

Opposition: McAllisters Kritik ist unglaubwürdig

Die Kritik von Ministerpräsident David McAllister (CDU) daran, dass der Bund die Energiewende zu langsam umsetzt, kommt bei der Opposition nicht gut an. SPD und Grüne halten dies für ein Ablenkungsmanöver.   Die Energiewende der Bundesregierung sorgt auch in Hannover für viel Diskussionsstoff. © dpa Hannover. SPD und Grüne halten die Kritik von Ministerpräsident David McAllister (CDU) an der schleppenden Umsetzung der Energiewende für unglaubwürdig. „Es genügt nicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen und von den eigenen Defiziten abzulenken“, sagte SPD-Landesvorsitzender Stephan Weil am Montag. Auch die niedersächsische Regierung müsse ihre Hausaufgaben machen. Es fehle ein verbindliches Drehbuch für die Energiewende. Weil verwies auf ein Länderranking der „Wirtschafswoche“, wonach Niedersachsen beim Ausbau alternativer Energie gerade einmal den zwölften von insgesamt 16 Plätzen belegt. Die Landesregierung verschlafe große wirtschaftliche Chance durch ihr zögerliches Handeln, monierte Weil. Grünen-Fraktionschef Stefan Wenzel sagte gestern, solange McAllister es weiterhin zulasse, dass sein Koalitionspartner FDP den Ausbau der erneuerbaren Energien blockiere, solle er nicht anderen die Schuld dafür in die Schuhe schieben. Schon unter dem früheren Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) seien wichtige Chancen vertan worden, meinte Wenzel. Es sei unverantwortlich, wenn sich der Ministerpräsident weiter von der FDP auf der Nase herumtanzen lasse. Im Landtag gebe es jenseits der FDP eine Mehrheit für die konsequentere Förderung von Öko-Strom. McAllister hatte zumindest übergangsweise eine Beteiligung des Bundes am niederländischen Netzbetreiber Tennet ins Spiel gebracht. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) ist dagegen.
Ausbau des Stromnetzes

Energiewende wird teurer als erwartet

Die Energiewende in Deutschland wird teurer als bisher von der Bundesregierung erwartet. Allein für den Anschluss der in der Nordsee geplanten Windparks an das deutsche Stromnetz und für die Weiterleitung der im Offshore-Bereich gewonnenen Energie nach Süddeutschland sind Investitionen im zweistelligen Milliardenbereich erforderlich.
  Offshore567 Energieversorgung Bund will sich nicht am Stromnetzbetreiber Tennet beteiligen Tennet ist für die Anbindung der Offshore-Windparks zuständig, kann aber die Kosten nicht allein tragen. Das Wirtschaftsministerium prüft Möglichkeiten der Unterstützung. Das Wirtschaftsministerium hat nun doch eine direkte Firmen-Beteiligung der Staatsbank KfW für den Windkraft-Ausbau auf hoher See abgelehnt. "Ob und in welcher Form die KfW bei der Bewältigung der Offshore-Anbindung eine Rolle spielt, ist offen und wird geprüft. Ein Einstieg beim Netzbetreiber Tennet kommt dabei allerdings nicht in Betracht", sagte ein Sprecher des Ministeriums am Freitag in Berlin. Eine Arbeitsgruppe mit Industrie, Investoren und Politik hatte gerade diese Form der Hilfe für die niederländische Netzfirma Tennet vorgeschlagen. Tennet ist für den Anschluss der Nordsee-Windparks verantwortlich, sieht sich aber nicht in der Lage, die Investitionen zu stemmen. Die Offshore-Windenergie spielt für das Gelingen der Energiewende eine zentrale Rolle. Noch Ende März hatte sich Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) offen für eine solche Lösung gezeigt: "All das, was hilft, sollte gemacht werden." Man wolle dies "positiv diskutieren", hatte er signalisiert. Auch Umweltminister Norbert Röttgen und die KfW selbst hatten einen Einstieg im Rahmen eines Konsortiums als denkbar bezeichnet. Die Arbeitsgruppe hatte vorgeschlagen, "dass die KfW die Investitionen vollständig oder teilweise temporär durch geeignete Beteiligungen übernimmt." Später könnten die Anteile dann wieder an private Investoren verkauft werden. Niedersachsen für KfW-Einstieg Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, dessen Land vom Offshore-Ausbau besonders profitieren könnte, befürwortete ebenfalls einen KfW-Einstieg. Bürgschaften oder Kredite reichten nicht, sagte der CDU-Politiker dem Spiegel laut Vorabbericht. "Denn Tennet fehlt es nicht an Kreditmitteln, sondern an Eigenkapital." Die KfW könnte sich zumindest für eine Übergangszeit mit geeigneten Beteiligungen engagieren, sagte der Regierungschef, "und zwar als Miteigentümer, nicht als Darlehensgeber". Bis zum Sommer will die Regierung einen Gesetzentwurf vorlegen, mit dem auch die Haftungsfragen beim Anschluss von Windparks geklärt werden sollen. Der Netzbetreiber muss bei Schäden oder verzögertem Anschluss eigentlich für die Einnahmeausfälle aufkommen. Dieses Risiko ist allerdings kaum versicherbar. Im Jahr 2030 will die Bundesregierung rund 25 Gigawatt Offshore-Strom am Netz haben, also die Leistung von gut 20 Atomkraftwerken. Windräder auf hoher See sollen so den wichtigsten Beitrag zum Ausbau des Ökostroms in den nächsten Jahren liefern. Bislang ist erst ein kommerzieller Offshore-Park in der Ostsee in Betrieb. Klimaschutz Teurer wird’s eh Den Klimapolitik-Verhinderern gehen die Argumente aus. © Krafft Angerer/Getty Images Strommasten am noch im Bau befindlichen Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg Dass Öl, Gas und Strom teurer werden, hören viele Verbraucher zwar nicht gern, ist aber allein wegen der wachsenden Weltbevölkerung nahezu unvermeidlich. Dass von steigenden Energiepreisen verschont bleibt, wer zum Beispiel sein Haus dämmt, ist ebenfalls nicht wirklich überraschend. Nur, wie kommt der Verbraucher am besten weg? Indem er viel teure Energie einkauft? Oder indem er stattdessen sein Geld in genügsame Geräte, Autos und Häuser steckt und dadurch weniger Energie nachfragen muss? Das sind eigentlich einfache Fragen. Der europäische Energiekommissar Günther Oettinger schickt sich jetzt an, darauf eine Antwort zu geben, die es in sich hat: Es ist egal. Teure Energie nutzen oder energieeffiziente Produkte kaufen? Finanziell kommt es beinahe aufs Gleiche raus. Diese Erkenntnis geht jedenfalls aus dem Entwurf von Oettingers Energie-Fahrplan ins Jahr 2050 hervor. Wie immer der Mix der Zukunft aussieht, ob er viel erneuerbare Energie enthält oder wenig, ob viel Kernenergie drin ist oder nur ein bisschen, ob die Energieeffizienz deutlich oder weniger deutlich wächst – es spielt kaum eine Rolle: Die jährlichen Kosten des europäischen Energiesystems werden sich in Zukunft auf 14 bis 15 Prozent des BIP, des Bruttoinlandsproduktes, einpendeln. Es spielt auch keine Rolle, das ist besonders überraschend, ob die EU sich müht, ihre klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen bis Mitte des Jahrhunderts drastisch zu senken, oder ob sie so weitermacht wie bisher, also halbherzig. Der Verzicht auf ambitionierten Klimaschutz würde den Europäern keine finanzielle Entlastung verschaffen, es bliebe bei dem Kostenanteil von gut 14 Prozent an der gesamten Wirtschaftsleistung, weil die Modernisierung des veralteten Energiesystems so oder so immense Investitionen verlangt. Nun – wenn das so ist, was spricht dann dagegen, beim Klimaschutz einen Gang zuzulegen? Selbst der Strompreis änderte sich kaum, würde die Klimapolitik verschärft. Teurer wird sie allemal, die Elektrizität, in den nächsten 20 Jahren um gut die Hälfte. An dieser bitteren Erkenntnis führt am Ende kein Weg vorbei, trotz aller erfreulichen Botschaften, die Oettingers Bericht sonst noch enthält: Um mobil zu bleiben, die Wohnung zu temperieren oder Computer und Kühlschränke zu betreiben, müssen die Verbraucher in Zukunft einen größeren Anteil ihres Budgets ausgeben. Weil das den einen oder anderen in die Bredouille bringen wird, ist die Bekämpfung von Energiearmut eine neue, drängende Herausforderung für die Politik. Nur, womit genau ist zu rechnen? Jedenfalls nicht damit, dass sich der Anteil der Energiekosten an den Konsumausgaben der Haushalte verdoppelt. Das gibt der Oettinger-Bericht nicht her, auch wenn das Gegenteil bereits kolportiert worden ist. Trotzdem stellen sich kluge Verbraucher besser darauf ein, für Mobilität, warme Wohnungen und den Betrieb von Elektrogeräten in Zukunft deutlich mehr zahlen zu müssen. Ein Recht auf billige Energie gibt es nicht. Artikel empfehlen: Offshore-Windanlagen Wo die Riesenräder rosten 06.04.2012 · Der Bau von Windanlagen vor der deutschen Küste kommt nur schleppend voran. Viele Turbinen und Stahlfundamente müssen erstmal auf Halde gelegt werden. Das ist bitter für die Energiewende - und teuer für die Unternehmen. Von Christian Müßgens, Bremerhaven Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (29) © Christian Müßgens Zwischenlager: Stahlfundamente für Windräder in Bremerhaven Knatternd frisst sich der Schraubendreher in das Stahlgetriebe. Im Bremerhavener Werk des Windradbauers Repower Systems hocken Männer in blauen Latzhosen auf meterhohen Antriebswellen und drehen Bolzen in Rotorlager. Gelbe Kräne - hoch wie die ägyptische Sphinx - rollen über Stahlträger und wuchten hydraulische Bremsbacken in Turbinengehäuse. Es riecht nach trockenem Staub. Norbert Giese muss beiseite treten, damit ein Gabelstapler ihm nicht über seine Stahlkappenschuhe fährt. Giese leitet im Unternehmen das Geschäft mit Windrädern für die offene See. Gerade schrauben seine Arbeiter Dutzende Anlagen für einen Windpark vor der belgischen Küste zusammen. Wenn er durch die Sicherheitstür ins Freie blickt, verdunkelt sich allerdings seine Miene: Auf Betonflächen hinter der Halle ragen mehr als 20 fertige Turbinen in den Himmel - jede von ihnen so groß wie ein Einfamilienhaus. Eingepackt in weiße Plastiksäcke trotzen sie dem Küstenwind. Fachleute ziehen die Ausbauziele in Zweifel Eigentlich sollten sie längst vor Helgoland in der Brandung stehen. Doch die Stromtrasse von den Dünen zum geplanten Windpark ist noch nicht fertig. Der Bau verspätet sich um ein Jahr. Deshalb kriechen Arbeiter aller paar Wochen in die Gehäuse, bewegen die Generatoren und leiten Strom in die Kabel, damit die Elektronik nicht korrodiert. „Hier wird ein halbes Kraftwerk zwischengelagert“, sagt Giese. „Das ist ärgerlich und kostet viel Geld.“ Weitere Artikel • RWE und Eon stampfen ihre Atompläne ein • Kommentar: Teurer Wind • Energiewende: Offshore-Wind braucht mehr Staatshilfe Mehr als 2000 Windanlagen sollen sich bis zum Ende des Jahrzehnts in der deutschen Nord- und Ostsee drehen. So will es die Bundesregierung. Mit einer Kapazität von 10.000 Megawatt sollen die Windräder schon in acht Jahren fast 6 Prozent des deutschen Stromverbrauchs decken und so den Ausstieg aus der Kernenergie teilweise abfedern. Doch der Ausbau kommt nur schleppend voran. In Bremerhaven zeigt sich, welche Folgen das hat. Neben Repower hat sich dort ein ganzes Netzwerk aus Unternehmen der Windbranche angesiedelt. Die Betriebe am Standort fertigen Turbinen und Rotorblätter, Rohrtürme und Fundamente. Sie bringen Beschäftigung in eine von Arbeitslosigkeit gebeutelte Region. Und sie spüren nun, dass die Komplexität der Energiewende unterschätzt wurde. Längst ziehen Fachleute die Ausbauziele in Zweifel. Nach einer Prognose des Bremerhavener Marktforschungsinstitutes Windresearch werden Stromkonzerne, Parkbetreiber und Bauunternehmen bis zum Jahr 2020 höchstens drei Viertel der angestrebten Leistung ins Meer stellen. Kommt es zu weiteren Verzögerungen, schaffen sie womöglich weniger als die Hälfte. „Das ursprüngliche Ziel verfehlen wir auf jeden Fall“, sagt der Geschäftsführer des Instituts, Dirk Briese. Der verspätete Baubeginn kostet rund 100 Millionen Euro Inzwischen schließen sich auch Vertreter der Stromkonzerne dieser Meinung an. 10.000 Megawatt Leistung seien in dem genannten Zeitraum nicht mehr zu erreichen, sagt der designierte Chef von RWE Innogy, Hans Bünting. Die Konsequenzen sind bitter. Erstens entstehen den beteiligten Unternehmen finanzielle Schäden. Und zweitens beginnen Investoren daran zu zweifeln, ob ihr Geld im deutschen Meer richtig angelegt ist. Norbert Giese von Repower verfolgt das Geschehen an vorderster Front. Der salzige Wind pfeift um seinen Helm, als er nach den verhüllten Turbinen schaut. Sie gehören zu den leistungsstärksten Anlagen der Welt. Eine von ihnen kostet etwa 8 Millionen Euro. Solche Riesenräder auf Halde zu legen sei extrem aufwendig, sagt er. Zusammen sind sie fast 8000 Tonnen schwer. Die Lagerfläche musste für Schwerlasten gefestigt werden. Sonst hätte der Küstenboden nachgegeben. Wie teuer die Lagerung wider Willen für Repower wird, sagt Giese nicht. Den Großteil des Gesamtschadens müsse wohl der Käufer schultern - der Energiekonzern RWE. Er braucht die Turbinen für seinen geplanten Windpark „Nordsee Ost“. Der verspätete Baubeginn kostet RWE nach eigener Aussage rund 100 Millionen Euro. Die Schuld gibt der Konzern dem Netzbetreiber Tennet. Die niederländische Gesellschaft muss die Windparks in der deutschen Nordsee anschließen. Doch ihr fehlt das Geld dazu. RWE prüft eine Klage, Tennet fordert Hilfe vom Staat. „Aus dem Windgeschäft steigen wir auf keinen Fall wieder aus“ Wenige Kilometer nordwestlich des Werkes von Repower zeigt sich, wie das Geschehen auf Investoren wirkt. Dort peitscht die Strömung das Weserwasser gegen den Deich des Blexer Bogens. Holger Banik, Geschäftsführer der Hafengesellschaft Bremenports, schlägt den Kragen hoch. Er soll private Geldgeber finden, die dort ein Terminal bauen - extra für die „Offshore“-Branche. Früher hätte so etwas die Stadt gemacht, doch die hat kein Geld. 200 Millionen Euro soll die Anlage kosten. 10 Prozent Rendite seien drin, sagt er. Die fertigen Pläne liegen in der Schublade des zuständigen Senators. Wenn Banik über die Flussmündung blickt, sieht er den Terminal schon vor seinem geistigen Auge: mit Kränen und Kaimauern, die Bremerhaven zum Zentrum der europäischen Windkraftbranche machen sollen. Aus dem Kreis der Interessenten hat sich eine Handvoll Bieter herauskristallisiert. Dazu gehört ein Konsortium um den Bremer Hafenbetreiber BLG Logistics und den Baukonzern Hochtief. Doch je näher der Abschluss rückt, desto vorsichtiger werden die Anwärter: das Verfahren stockt. Eigentlich sollten 2014 die ersten Türme und Rotoren umgeschlagen werden. Jetzt wird es erst ein Jahr später so weit sein. Die Bieter werben um Banken, sagt Banik. Doch die Institute seien skeptisch. Auch er fordert Staatshilfe: Ein Teil des 5-Milliarden-Euro-Programms der staatlichen Förderbank KfW müsse den Häfen zur Verfügung stehen. „Wenn wir den Terminal nicht bekommen, wenden sich die Unternehmen womöglich vom Standort ab“, sagt er. Vorerst behelfen sich die Betriebe mit Übergangslösungen. Ein Nachbar von Repower Systems, die Weserwind GmbH, parkt ihre 900 Tonnen schweren Dreifüße für Windräder auf dem Autoterminal im Norden der Stadt. Detthold Aden, Chef von BLG Logistics, hat den Platz an das Unternehmen vermietet, nachdem wegen der schwachen Autokonjunktur 2009 seine Flächen leer standen. Inzwischen ist er auf den Geschmack gekommen: „Aus demWindgeschäft steigen wir auf keinen Fall wieder aus.“ Für sein Unternehmen sieht er ein jährliches Umsatzpotential von 200 Millionen Euro - das wäre in etwa ein Fünftel des derzeitigen Gesamtumsatzes von BLG. Der Bauboom auf See werde kommen, sagt er. Auch wenn die Projekte sich verspäteten: „Es gibt keinen Weg zurück.“

Hotel auf Helgoland für zehn Jahre ausgebucht

Ein Bremerhavener Windkraftunternehmen mietet für zehn Jahre ein komplettes Hotel auf Helgoland. Das "Atoll" soll zum Stützpunkt des Unternehmens für den Bau von Offshore-Windparks werden. Rund 20 Kilometer vom der Hochseeinsel entfernt plant Wind MW den Bau von 80 Windkraftanlagen. Ende 2013 soll der Windpark in Betrieb gehen.
Blick auf die Nordseeinsel Helgoland. Vordergrund das neue Hotel "Atoll Helgoland". [Quelle: DPA]Das "Atoll" ist das größte Hotel auf der Insel Helgoland. Es hat 50 Zimmer.
Das Hotel steht ab Januar 2013 vollständig für Mitarbeiter und Geschäftspartner der Firma bereit. Das Bremerhavener Unternehmen hat dafür mit dem Inhaber des Hotels einen Pauschalvertrag über mehrere Millionen Euro geschlossen. Eigentlich wollte Wind MW auf der Insel ein eigenes Gebäude errichten. Dieser Plan aber wurde verworfen, weil ein vorgesehenes Grundstück nicht schnell genug von Munitions-Altlasten befreit werden konnte. Außerdem wäre ein Neubau teurer gewesen als die Dauermiete des Hotels, erklärte ein Unternehmenssprecher.

Wind MW-Chef wehrt sich gegen Vorwürfe

Kritik in Internetforen, das Unternehmen verpulvere Fördermittel für die Windkraft-Industrie, weist der Chef von Wind MW zurück: Bei Gesamtkosten für den Windpark von 1,2 Milliarden Euro könne sich das Unternehmen keine Zeitverzögerung erlauben.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne

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