Retter bekommen Zufahrt zum Kanal WSA Brunsbüttel droht kräftiger Stellenabbau

Was geschieht mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) in Brunsbüttel? Wie ist der Stand beim Bau der dritten großen Schleusenkammer? Themen, mit denen sich der Wirtschafts- und Planungsausschuss des Kreises am Montag befassen will. Der Kanal steht ganz oben auf der Tagesordnung.
Was wird aus dem Wasser- und Schifffahrtsamt in der Schleusenstadt? Ändert sich etwas durch die angestrebte Reform auf Bundesebene oder bleibt die Behörde vor Ort weitestgehend unangetastet?Die Ratsversammlung wünschte sich dafür eine öffentliche, aufklärende Gesprächsrunde im Elbeforum, in der die Verantwortlichen aus dem Bundesverkehrsministerium die Pläne erläutern können. Vorerst wird es dazu nicht kommen, berichtet Bürgermeister Stefan Mohrdieck. Er erzählte gestern, dass er stattdessen eine Einladung nach Bonn bekommen habe.
Der Erhalt der Wasserstraßen ist ein wichtiger Punkt bei den Diskussionen um die WSV-Reform.

Bei der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ist nach Ansicht der Grünen mehr Transparenz nötig, damit sich die Beteiligten auf die künftige Arbeit einstellen können. „Erst auf Nachfrage werden Details nach und nach bekannt gegeben. Eine Beteiligung der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit fehlt bislang fast völlig“
WSA droht kräftiger Stellenabbau
Viele Aufgaben sollen abgezogen werden: 2020 womöglich nur noch 76 Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes in der Schleusenstadt
Brunsbüttel

In der Ratsversammlung am Mittwochabend schrillten die Alarmglocken: Dem Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) in Brunsbüttel droht offenbar ein kräftiger Aufgabenverlust. Einhergehend damit sind beinahe 400 qualifizierte Arbeitsplätze, die aus der Schleusenstadt abgezogen werden. Einhellige Meinung: Das kann und will die Stadt nicht hinnehmen. Das Thema soll nach Möglichkeit ebenso offensiv und unter möglichst großer Beteiligung der Öffentlichkeit verfolgt werden, wie vor einem Jahr der Kampf um die Zusage zum Schleusenneubau. Aus dem zuständigen Bundesverkehrsministerium werden die Pläne für das WSA grundsätzlich bestätigt. mehr

Reform der Schifffahrtsbehörden droht das Aus Mehrheit im Bundesrat fraglich

Die von Peter Ramsauer geplante Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung droht im Bundesrat zu scheitern. Mehrere Ländervertreter sind zu skeptisch.

Kiel / Berlin. Wie nach Informationen des sh:z bei einem Gespräch von Ländervertretern mit Ramsauers Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) deutlich wurde, haben nicht nur die rot und grün regierten Bundesländer erhebliche Vorbehalte gegen Ramsauers Vorhaben, sondern auch einige große Koalitionen und sogar schwarz-gelb regierte Länder wie Sachsen und Hessen. mehr

Wartungsarbeiten Schleusen in Holtenau / Brb Wintervorbereitungen laufen auf Hochtouren

n Schleswig-Holsteins Nordseeküste laufen die Wintervorbereitungen auf Hochtouren. Um das Fahrwasser auch bei Eisgang zu markieren, tauscht das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) im nordfriesischen Tönning die dicken, zweieinhalb Meter durchmessenden Sommer-Seezeichen gegen schlanke Wintermarkierungen um, wie ein WSA-Sprecher sagte. Die sogenannten Eistonnen bieten weniger Angriffsfläche und können in der Strömung einfach unter einer Eisscholle hindurchtauchen. Werden sie trotzdem beschädigt oder reißen sich los, sind sie nicht so teuer wie die bauchigen Sommertonnen mit dem filigranen Aufbau der Seelaterne und der Solarpaneele. mehr