Der Ausbau der Windenergie auf hoher See entzweit zunehmend die Bundesländer.

Windenergietechnik an Land und auf See im Fokus der DEWEK 2012

http://www.maritimheute.de/windenergietechnik-an-land-und-auf-see-im-fokus-der-dewek-2012/ Die neuesten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse zur Offshore-Windenergie, aber auch zur Windenergienutzung an Land, werden am 7./8. November auf der 11. Deutschen Windenergie-Konferenz (DEWEK 2012) in Bremen präsentiert. Eine begleitende Ausstellung sowie eine Exkursion am Tag nach der Konferenz runden die Veranstaltung ab. Im Rahmen der Exkursion haben die Teilnehmer die Gelegenheit, in Bremerhaven vor Ort den Umschlag der Komponenten für die aktuellen Offshore-Windparks zu besuchen. Darüber hinaus steht eine Werksbesichtigung bei AREVA Wind, einem Hersteller von Offshore-Windenergieanlagen sowie ein Besuch des Fraunhofer-IWES Rotorblatt-Teststands auf dem Programm der DEWEK-Exkursion. Die Offshore-Windenergienutzung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies zeigt auch die aktuelle Entwicklung in der deutschen Nordsee, wo derzeit sechs Offshore-Windparks im Bau sind und noch in diesem Jahr ein weiteres Projekt folgen soll. Trotz der gegenwärtigen Diskussion über technische und finanzielle Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Realisierung der küstenfernen Offshore-Windparks sind die Fortschritte heute also bereits unverkennbar. Nach der Fertigstellung 2013/14 werden in der deutschen Nordsee 438 zusätzliche Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von fast 2.000 Megawatt (MW) installiert sein; in der Ostsee kommen weitere 80 Anlagen mit 288 MW hinzu. Zum Vergleich: Bisher sind in Nord- und Ostsee nur zwei Offshore-Windparks (insgesamt 108 MW) vollständig in Betrieb. Europaweit stieg die installierte Offshore-Windenergieleistung im ersten Halbjahr 2012 nach Anga-ben der Europäischen Windenergievereinigung EWEA um 50% gegenüber dem Vorjahr. Die größte Ausbau-Dynamik zeigte sich dabei in Großbritannien. Vor den europäischen Küsten sind laut EWEA 132 neue Offshore-Windenergieanlagen mit insgesamt 523,2 MW in den ersten sechs Monaten des Jahres ans Netz gegangen. Angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise ist dies eine bemerkenswerte Entwicklung. Der Aufbau der küstenfernen Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee bildet eine ungleich höhere technische Herausforderung als die bisher in Nordeuropa küstennah errichteten Windparks. Das Offshore-Testfeld “alpha ventus” ist der deutsche Vorreiter dieser küstenfernen Windparks und wird mit der dort gewonnenen Erfahrung, zusammen mit der in Deutschland auf die Offshore-Anwendung konzentrierten Forschung, wesentlich zur Zuverlässigkeit dieser Technologie beitragen.

Riga5Oktober2012 engl Draft I Powerpoint über die aktuelle Situation in den an der Ostsee angrenzenden Ländern insbesondere auch Energiewirtschaft Verkehr unterinander sehr interessante Darstellung Nord gegen Süd http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Bundeslaender-ringen-um-Offshore-Ausbau

Bundesländer ringen um Offshore-Ausbau

Von Klaus Wallbaum |
26.10.2012 08:28 Uhr
Zu Beginn der Konferenz der Ministerpräsidenten gestern in Weimar hat der niedersächsische Regierungschef David McAllister (CDU) betont, dass der Bund alle Anstrengungen zum Ausbau der Offshore-Anlagen verstärken muss.
Foto: David McAllister wirbt für die Offshore-Förderung.
David McAllister wirbt für die Offshore-Förderung.
© dpa
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Hannover. „Die norddeutschen Länder kämpfen hier über Landes- und Parteigrenzen hinweg“, sagte McAllister am Donnerstagabend der HAZ. Unterdessen verdüstern sich die Aussichten für die Emder Nordseewerke, einen Windkraftzulieferer. Hier sind 700 Arbeitsplätze bedroht. Offshore-Windpark Ormonde eröffnet Bau von „Baltic 2“ verzögert sich Offshore-Umsetzung weiterhin schwierig

http://www.thb.info/news/single-view/id/windpark-borkum-verzoegert-sich.html

Windpark "Borkum" verzögert sich

Donnerstag, 25. Oktober 2012
Bei der Installation von Offshore-Anlagen kommt es immer wieder zu Verzögerungen. Archivbild: alpha ventusBei der Installation von Offshore-Anlagen kommt es immer wieder zu Verzögerungen. Archivbild: alpha ventus
Verzögerungen beim Netzanschluss bremsen nun auch den Windpark "Borkum". In Betrieb gehen werde er wohl erst Ende 2013 und damit ein Jahr später als geplant, teilte das Stadtwerke-Netzwerk Trianel am Dienstag in Berlin mit. Die Gesamtinvestitionen kletterten von rund 850 auf mindestens 900 Millionen Euro. Vor dem zuständigen Landgericht Bayreuth klage Trianel deshalb gegen den Netzbetreiber Tennet. Mit den Fundamenten und anderen Teilen sei Trianel auf hoher See weit gekommen. 40 Windkraftanlagen stünden im niederländischen Eemshaven bereit.

Offshore-Windpark vor Rügen

Bau von „Baltic 2“ verzögert sich

Samstag, 29. September 2012 Der Bau des Windparks „Baltic 2“ nördlich von Rügen verzögert sich. Bauherr ist der Energieversorger EnBW. Wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) Ende der Woche mitteilte, ist der Baugrund sehr schwierig. Deshalb seien laut EnBW noch Tests auf dem Land erforderlich, wie die Fundamente der Windkraftanlagen in den Boden gerammt werden können. Laut BSH erlischt die Genehmigung, wenn nicht bis zum 31. Oktober 2013 mit den Bauarbeiten begonnen wird. Die Installation der Windkraftanlagen sollte 2013 und 2014 erfolgen. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht" Vor der britischen Westküste unweit der Isle of Man ist am Mittwoch der Offshore-Windpark Ormonde offiziell eingeweiht worden. Nach gut zweieinhalb Jahren Bauzeit erzeugen heute 30 Turbinen des Typs REpower 5M mit einer Nennleistung von je 5 Megawatt im Vattenfall-Offshore-Windpark CO2-freien Strom. Die Turbinen sind nicht der einzige Beitrag aus der Hansestadt. So wurden zum Beispiel Steuerungsaufgaben im Rahmen des Projekts von den Hamburger Vattenfall-Mitarbeitern übernommen. “Hamburg und die Metropolregion zählen bereits heute zu den wichtigsten Zentren Europas für erneuerbare Energien. Für Hamburg und den gesamten norddeutschen Raum steht dabei die Windenergie an erster Stelle. Diese Position wollen wir weiter ausbauen, denn Norddeutschland nimmt bei der Energiewende eine Schlüsselrolle ein”, so Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch. Der Bereich Wind von Vattenfall in Deutschland ist im Jahr 2009 mit fünf Mitarbeitern gestartet. Heute arbeiten mehr als 70 Mitarbeiter an On- und Offshore-Projekten. Dazu kommen weitere Arbeitsplätze, die der Windkraft zuarbeiten: “Wir erleben ein rasantes Wachstum in der Windbranche. Das drückt sich auch in der Zahl der Arbeitsplätze aus”, so Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter von Vattenfall in Hamburg. “Ich gehe davon aus, dass der Bereich Wind von Vattenfall in Hamburg in den kommenden Jahren weiter wachsen wird“, so Wasmuth.

Windparks: Wenn Offshore baden geht

© Bild: 2012 DPA/Bildfunk / Ingo Wagner
Zu viel Wind, zu wenig Fachkräfte, zu kleine Häfen: Die Windkraftbranche kämpft auf See mit vielen Problemen - Flauten sind da noch die kleinste Hürde. von Katharina Grimm, Hamburg
Bis zum Jahr 2020 will die Branche der erneuerbaren Energien fast die Hälfte des Strombedarfs decken. Sechs Prozent oder zehn Gigawatt soll die Offshore-Windenergie dann ausmachen. Um das Ziel zu erreichen, müssen Unternehmen und Verbände noch einige Hürden nehmen.
Fehlende Netzanschlüsse
Unzureichende Häfen
Schlechtes Wetter
Fachkräftemangel
Unklare Standards
Grund dafür sind unter anderem die Neubauprojekte DanTysk und Sandbank – zwei Offshore Windparks, die Vattenfall in 70 Kilometer Abstand zur Küste von Sylt realisieren wird. “Noch in diesem Jahr werden wir die ersten Monopiles für den Park DanTysk setzen“, erklärt der Geschäftsführer der DanTysk Offshore Wind GmbH, Felix Würtenberger. “Wir sind mit den Bauarbeiten im Plan und werden bereits im Frühjahr 2013 das Umspannwerk errichten“, so Würtenberger weiter. Mit DanTysk und Sandbank wolle Vattenfall auch seine Position als zweitgrößter Offshore-Windpark-Betreiber weltweit verteidigen. 836 Megawatt sind heute bereits installiert. Im Jahr 2014 sollen mit DanTysk weitere 288 Megawatt hinzukommen.

Offshore-Windkraft-Branche trifft sich in Bremen Germany: WINDFORCE 2012 Deemed Great Success

Offshore-Windenergie

Bau von „Riffgat“ kommt gut voran

Bauarbeiten schreiten voran

http://www.maritimheute.de/windkraftanlagen-fur-windpark-borkum-auf-dem-weg-nach-eemshaven/

Windkraftanlagen für Windpark Borkum auf dem Weg nach Eemshaven

Windkraftanlagen für Windpark Borkum auf dem Weg nach Eemshaven In Bremerhaven hat der Abtransport der 40 Windkraftanlagen für den Trianel Windpark Borkum begonnen. Die Gondeln, Rotornaben sowie die Turmsegmente werden auf dem Seeweg ins niederländische Eemshaven transportiert, dem Basishafen für die Errichtung der Anlagen auf offener See. „Die Verschiffung der Anlagenteile wird etwa zwei bis drei Monate dauern. In Eemshaven werden die Komponenten für die Errichtung im Frühjahr 2013 bereitgehalten“, erklärt Klaus Horstick, Geschäftsführer der Trianel Windpark Borkum GmbH & Co. KG. Die Rotorblätter der 40 Anlagen des Typs AREVA M5000 verbleiben zunächst in Stade und werden von dort aus für die Endmontage Anfang 2013 nach Eemshaven verbracht. Die Bauarbeiten am Trianel-Offshore-Windpark gehen trotz der durch den fehlenden Netzanschluss verursachten Verzögerung weiter. Seit Juni wurden die ersten 10 Tripods auf dem Meeresboden, rund 45 km vor Borkum, verankert. Das Schwerlastschiff (Heavy Lift Vessel) Stanislav Yudin transportierte die bis zu 900 Tonnen schweren Dreibeiner zum Baufeld in der Nordsee. Gleichzeitig erfolgt die Innerparkverkabelung, bei der die Tripods der Windkraftanlagen mit 33-kV-Stromleitungen untereinander verbunden werden. In den kommenden Wochen ist die Installation des sogenannten Jackets, des Befestigungsrahmens für die Umspannplattform, sowie die Errichtung weiterer Tripods geplant.

Montag, 10. September 2012

Der Oldenburger Energieversorger EWE kommt mit dem Bau seines Offshore-Windparks „Riffgat“ gut voran. Alle 30 Gründungspfähle seien im Gebiet 15 Kilometer nordwestlich von Borkum in den Meeresboden gerammt worden, teilte EWE Ende vergangener Woche mit. Die Windräder sollen im Frühjahr 2013 installiert werden. Im Sommer soll der Park den ersten Strom liefern. Mit 108 Megawatt könnte „Riffgat“ rechnerisch Strom für 120 000 Haushalte liefern. Die Kosten werden auf 450 Millionen Euro beziffert. Beim Transport des Stroms ans Festland rechnet EWE mit keinen Problemen. „Wir haben eine Netzanbindungszusage von Tennet“, sagte ein Sprecher.

Offshore-Windpark RIFFGAT: Bauarbeiten schreiten voran

  Der Offshore-Windpark „RIFFGAT“ liegt in der 12-Seemeilen-Zone in der Nordsee und ist seit 2004 ein Gemeinschaftsprojekt der EWE und ENOVA. Im Mai dieses Jahres begannen in dem Projektgebiet 15 Kilometer vor der Insel Borkum die Bauarbeiten. Die Fortschritte der Bauarbeiten verlaufen nach Plan. Vor Beginn der Installationsarbeiten in der 12-Seemeilen-Zone wurde in einem ersten Schritt der Kolkschutz ausgebracht. Dieser soll ein Unterspülen der späteren Fundamente der Offshore- Windenergieanlagen verhindern. Im Anschluss wurde mit der Installation der Fundamente begonnen. Die Verankerung der insgesamt 30 Fundamente erfolgt bei dem Offshore-Windpark „RIFFGAT“ mit bis zu 70 Meter langen und bis zu 720 Tonnen schweren Pfählen („Monopiles“), die in den Grund eingerammt werden. Dabei kommt ein spezieller Rammhammer mit einer Rammenergie bis zu 2.000 Tonnen zum Einsatz. Für den einzelnen Pfahl dauert dieser Vorgang zwischen drei und sechs Stunden. Die Verbindung zwischen Monopile (MPs) und Transitionpieces (TPs) wird mittels einer Rohr-in-Rohr-Steckverbindung hergestellt. Bei der sogenannten Grout-Verbindung werden Stahlzylinder übereinander gefädelt. Der Zwischenraum wird mit hochfesten Mörteln vergossen.

Bremen und Bremerhaven auf der WINDFORCE 2012

Germany: WINDFORCE 2012 Deemed Great Success

Posted on Jul 9th, 2012 with tags 2012, Deemed, europe, Germany, Great, News by topic, success, WINDFORCE.   6,000 visitors were welcomed to Germany’s first trade fair for the offshore wind industry and WAB’s eighth offshore conference from 26 to 29 June 2012 in Bremen “Our expectations were more than met”, said Jens Eckhoff, managing director of the Offshore Wind Messe- und Veranstaltungs GmbH, after four successful days of the WINDFORCE 2012 fair. The organiser of Germany’s first trade show for the offshore wind industry was very pleased with the positive response he garnered from exhibitors and visitors alike. “Many exhibitors confirmed again and again how successful the trade fair was both in terms of its high quality and their business talks at stands. That makes us very happy and at the same time spurs us on for the coming years”, said Mr Eckhoff. WAB’s eighth offshore conference took place at the same time in Bremen. Ronny Meyer, managing director of Wind Energy Agency WAB, said: “Our conference has become a tradition in the industry in the past eight years and is still enjoying growing interest. Combining it with the trade fair was another successful step we took. We are pleased with this cooperative effort and are looking forward to 2014 when we will join forces again in Bremen.” The organisers counted altogether 4,600 visitors to Halls 4 and 5 at the Bremen Fair between 26 and 28 June. When WINDFORCE 2012 opened the fair to the public on 29 June, nearly 1,400 visitors filled the halls, there to find out more about the future of offshore wind energy, career opportunities and vocational training, and to use this chance to talk to businesses in the industry. At the Job & Career Market in Hall 4, experts were there that day to answer questions and provide information to the public in brief talks about career choices in the offshore industry. WINDFORCE 2012 laid the groundwork for success in coming years, and organisers Ronny Meyer and Jens Eckhoff are looking forward to upcoming events. Next year the ninth WAB offshore conference will be back in Bremerhaven. In 2014, WINDFORCE will return to Bremen for the second WINDFORCE trade fair and the tenth WAB conference. Several businesses have already booked a stand for the 2014 show. Wenn sich in Bremen am 26. Juni 2012 die Tore zu Deutschlands erster Offshore-Messe öffnen, ist das Bundesland Bremen ganz vorn mit dabei.

Offshore-Messe mit mehr als 260 Ausstellern

"Windforce 2012" eröffnet

Mittwoch, 27. Juni 2012
Es kommt immer wieder zu Verzögerungen beim Netzanschluss. Archivfoto: BARD-GruppeEs kommt immer wieder zu Verzögerungen beim Netzanschluss. Archivfoto: BARD-Gruppe
Die Offshore-Messe "Windforce 2012" hat am Dienstag in Bremen ihre Pforten geöffnet. Mehr als 260 Aussteller aus Deutschland, Europa und Übersee präsentieren bis Freitag ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Erzeugung von Strom in Windparks auf hoher See. "Ohne Netzanschluss wird es keinen Offshore-Wind und damit auch keine Energiewende geben", sagte der Geschäftsführer der Windenergie-Agentur WAB, Ronny Meyer, bei der Eröffnung. Er erneuerte seine Forderung an die Politik, endlich die Rahmenbedingungen für den Anschluss der Windparks an das Stromnetz an Land festzulegen und noch offene Haftungsfragen zu klären. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht" Auf einem 100 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand (in Halle 5 / Stand F32) präsentieren sich im Rahmen der WINDFORCE 2012 vier Institutionen der Freien Hansestadt Bremen mit ihren zentralen Dienstleistungen und wegweisenden Projekten für die Offshore-Windbranche. Einer der vier Aussteller ist die Bremer Aufbau-Bank GmbH. Ihr Augenmerk liegt auf der Wertschöpfung in der Windindustrie, angefangen bei der Planung von Windparks über den Bau von Anlagen und Komponenten bis zur Errichtung und Wartung. Zu ihrer Angebotspalette zählen die Investitionsförderung sowie die Gewährung von Darlehen, Bürgschaften und Beteiligungskapital zur Unterstützung der Dienstleister und der Zulieferer. „Mit der Windenergie sind auch im Mittelstand hohe Finanzierungserfordernisse verbunden, sei es durch Investitionen in Produktions- und Logistikkapazitäten oder durch zu stellende Bankbürgschaften. Hier kann die Bremer Aufbau-Bank GmbH als Förderbank des Landes Bremen und wettbewerbsneutraler Partner der Geschäftsbanken hilfreich zur Seite stehen“, sagt Diane Zetzmann-Krien, Vorsitzende der Geschäftsführung der Bremer Aufbau-Bank. Im Mittelpunkt der Messepräsentation der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH stehen Bremerhavens Kompetenzen als Heimathafen der Offshore-Windenergie. Die BIS verfolgt seit 2001 konsequent das Ziel, Bremerhaven zu einem führenden europäischen Kompetenzzentrum der Branche auszubauen. Die Offshore-Windindustrie ist inzwischen zu einem starken Motor des Strukturwandels in der traditionell stark maritim ausgerichteten Wirtschaft Bremerhavens geworden. Bis heute entstanden in diesem Wirtschaftssektor rund 3.000 neue Arbeitsplätze – Tendenz steigend. „Bremerhaven überzeugt Hersteller und Zulieferer der Offshore-Windindustrie mit einem bedarfsgerechten Standortkonzept. Gemeinsam mit den Unternehmen wurden die Bausteine entwickelt und umgesetzt, die heute ein solides Fundament für die Offshore-Windenergie in Bremerhaven bilden”, sagt BIS-Geschäftsführer Nils Schnorrenberger. Ein Modell des Offshore-Terminals Bremerhaven mit der geplanten Erschließung der Industrieflächen auf der Luneplaten haben die Wirtschaftsförderer der BIS auf der WINDFORCE dabei. Es veranschaulicht die Potentiale für das Wachstum ansässiger Unternehmen, aber auch für Ansiedlungen weiterer Produzenten, Dienstleister und Zulieferer. „Auf der Messe machen wir unsere Kompetenz in Bereichen wie Infrastrukturplanung, Genehmigungsverfahren und Umwelt-Management deutlich“, sagt Holger Banik, Geschäftsführer der Hafengesellschaft bremenports. Die stadtbremische GmbH & Co. KG hat etwa 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Gesellschaft treibt die Entwicklung der Zwillingshäfen voran, plant Ausbauprojekte wie die 2011 fertig gestellte Kaiserschleuse, hält die Anlagen instand und bringt die Hafenbecken und Liegewannen mit einem eigenen Baggereibetrieb auf Tiefe. Zuständig ist bremenports außerdem für Deichbauplanung und Hochwasserschutz in Bremerhaven. Darüber hinaus vermarktet die Gesellschaft die bremischen Häfen im In- und Ausland, zum Beispiel durch die Organisation von Gemeinschaftsständen der regionalen Hafen- und Logistikwirtschaft. Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH stellt auf der Messe das European Offshore HSSE Center (Bremen) vor, ein neues Zentrum zum Thema Sicherheit auf See. Das Kürzel „HSSE“ steht für „Health, safety, security and the environment” – zu Deutsch: „Gesundheit, Arbeitsschutz, Sicherheit und Umweltschutz“. Entwickelt wird das Center von der WFB gemeinsam mit der EUROPA-CENTER AG am City Airport Bremen. Mit im Boot ist auch die Gesellschaft für Maritimes Notfallmanagement mbH, eine Tochter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), die mit einer einzigartigen Notfallleitstelle für Offshore-Windparks für Sicherheit im norddeutschen Küstenraum sorgen will. „Mit dem European Offshore HSSE Center schaffen wir ein Kompetenzzentrum am Standort Bremen, das Unternehmen, die sich mit dem Thema Sicherheit auf See befassen, maßgebliche Vorteile bietet“, erläutert Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB. „Neben Bremens zentraler Lage zu den unterschiedlichen Küstenstandorten sind dies unter anderem Synergieeffekte bei Logistik und Personal, kurze Informations- und Kommunikationswege und nicht zuletzt die direkte Nähe des Centers zum Flughafen. 26.06.2012 07:10 Uhr   Windforce 2012

Bremen ist Treffpunkt der Offshore-Welt

Am Dienstag trifft sich in Bremen die Offshore-Windenergie-Branche zur Messe  „Windforce 2012". Dort präsentieren bis Freitag 268 internationale Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Erzeugung von Strom im Meer.   Offshore-Windpark "Alpha Ventus" 45 Kilometer vor der Insel Borkum (Archiv). Am Dienstag trifft sich die Branche zur „Windforce 2012" in Bremen. © dpa   Bremen. Am Mittwoch beginnt außerdem eine Konferenz mit rund 800 Teilnehmern aus dem In- und Ausland. Schwerpunktthema der Debatten wird nach Angaben der Veranstalter der Netzanschluss der Windparks sein, der sich derzeit teilweise verzögert. Die Fachmesse endet mit einem Publikumstag, bei dem sich Besucher über Karriereaussichten und die verschiedenen Berufsfelder der Offshore-Branche informieren können. dpa  

AA)

Übersichtskarte Offshore-Windenergie

WAB_Offshorekarte_A4_NordseeDE_06-2011 WAB_Offshorekarte_A4_OstseeDE_06-2011 WAB_Offshoretabelle_A4_Nord-OstseeDE_06-2011
25.06.2012
Die Windenergie-Agentur WAB, veröffentlicht pünktlich zur Offshore-Messe Windforce 2012, die vom 26. bis zum 29. Juni in Bremen stattfindet, eine Übersicht in Form einer Karte über die zahlreichen Offshore-Windenergieprojekte in ganz Europa.
Zu sehen sind darauf rund 340 aktuell geplante Hochseewind-Projekte von Norwegen bis Italien mit einer summierten elektrischen Leistung von 126 GW. Experten der WAB gehen davon aus, dass davon bis zum Jahr 2020 rund 40 GW – dies entspricht mehr als 8000 Anlagen - installiert sein werden. Zukünftig sind die Karte und die dazugehörige Projekttabelle über die Website der WAB als Poster erhältlich oder können direkt unter  online eingesehen werden. http://www.wab.net/index.php?option=com_content&view=article&id=679&Itemid=280&lang=de

A) Internationaler Kongress

Treffpunkt der Offshore-Windkraft-Welt.  

B) Der Energiewende in Deutschland droht einem Medienbericht zufolge ein erheblicher Rückschlag: Grund dafür sind Verzögerungen beim Netzanschluss der geplanten Offshore-Windparks vor der deutschen Küste

A) Bremen wird in der kommenden Woche Treffpunkt der Offshore-Windkraft-Welt. Zum Kongress "Windforce 2012" werden vom 26. bis 29. Juni knapp 800 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet, teilte die Windenergie-Agentur "WAB" am Dienstag mit.

 

Quelle: DAPD

  http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-06/23873057-magazin-anschlusstermin-fuer-offshore-windparks-erneut-verschoben-003.htm   dts Nachrichtenagentur · Mehr Nachrichten von dts Nachrichtenagentur

Magazin: Anschlusstermin für Offshore-Windparks erneut verschoben

B) Der Energiewende in Deutschland droht einem Medienbericht zufolge ein erheblicher Rückschlag: Grund dafür sind Verzögerungen beim Netzanschluss der geplanten Offshore-Windparks vor der deutschen Küste. Wie der neue RWE-Chef Peter Terium in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" sagte, habe der zuständige Netzbetreiber Tennet dem Konzern gerade mitgeteilt, dass "es weitere massive Verzögerungen beim Anschluss unseres Offshore-Windparks Nordsee Ost gibt". Damit sei die Wirtschaftlichkeit des Projektes extrem gefährdet. Der RWE-Vorstand forderte die Bundesregierung auf, schnellstens eine Lösung des Problems zu suchen und mit den Investoren über einen "wirtschaftlichen Ausgleich zu reden". Wenn dies nicht geschehe, so der designierte RWE-Chef, "werden die deutschen Offshore-Planungen bis zum Jahr 2020 nicht mehr erfüllbar sein. Und viele der eigentlich für Deutschland geplanten Parks werden dann in England gebaut werden". Offshore-Windparks sind ein zentrales Element der Energiewende in Deutschland. Sie sollen bis 2020 die durch Abschaltung der Atomkraftwerke wegfallenden Strommengen ersetzen. Schon vor einigen Monaten hatte der zuständige Netzbetreiber Tennet Schwierigkeiten beim pünktlichen Anschluss der Anlagen eingeräumt und den Termin verschoben. Der neue RWE-Chef beklagt, dass sein Unternehmen Milliarden in die Windparks investiert, die zugesagten Netzanschlüsse aber nicht vorhanden seien. "Das heißt, wir können nicht produzieren, kein Geld verdienen und die Investitionen nicht in der vorgesehenen Zeit wieder einfahren." Dies könne er unternehmerisch "nicht verantworten". © 2012 dts Nachrichtenagentur

RWE: Offshore-Anschluss verzögert sich weiter

http://www.wz-newsline.de/home/wirtschaft/rwe-offshore-anschluss-verzoegert-sich-weiter-1.1022966   Großbild dpa Der neue RWE-Chef Peter Terium während einer Bilanz-Pressekonferenz Anfang März in Essen. Foto: Bernd Thissen Berlin (dpa) - Die Anbindung der Windparks in der Nordsee droht sich weiter zu verzögern und den Energiekonzernen schwere finanzielle Schäden zuzufügen. Der neue RWE-Chef Peter Terium sagte dem «Spiegel», der zuständige Netzbetreiber Tennet habe dem Konzern gerade mitgeteilt, dass «es weitere massive Verzögerungen beim Anschluss unseres Offshore-Windparks Nordsee Ost gibt». Damit sei die Wirtschaftlichkeit des Projektes nordöstlich von Helgoland extrem gefährdet. Er forderte die Regierung auf, schnellstens eine Lösung des Problems zu suchen und mit den Investoren über einen «wirtschaftlichen Ausgleich zu reden». RWE investiere Milliarden in die Windparks, die zugesagten Netzanschlüsse seien aber nicht vorhanden. Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium haben bereits eine Arbeitsgruppe zur Beschleunigung der Netzanbindung eingerichtet. Bis zur Sommerpause will die Regierung einen Gesetzentwurf vorlegen, um Haftungsfragen bei der Offshore-Windenergie zu lösen und damit ein wesentliches Hindernis beim Netzanschluss zu beseitigen. Die unklare Situation führte dazu, dass Tennet Kapital fehlte, um die Windparks an das Netz anzuschließen. Zudem ist die Verlegung solcher Seekabel Neuland. Diskutiert wird zur Klärung der Haftungsfrage, dass die Netzbetreiber künftig Ausgleichszahlungen gegenüber den Betreibern geltend machen könnten, die durch Leitungsprobleme beim Windstrom fällig werden. Dies könnten stärker über den Strompreis wieder hereingeholt werden. Die Anbindungskosten für Windparks auf See werden über die Netzentgelte auf die Stromkunden umgelegt - auch deshalb kann der Strompreis steigen. Bis 2030 sollen Windparks in Nord- und Ostsee mit einer Leistung von 25 000 Megawatt entstehen und so 15 Prozent des Strombedarfs in Deutschland decken.  

Bremen will seine wichtige Rolle beim Ausbau der Windenergiegewinnung auf dem Meer halten.

httpv://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/energiewende-groessenwahn-statt-megaplan?documentId=10906536 Bei der dazugehörenden ersten Messe für Offshore-Windenergie präsentieren sich zudem 268 internationale Aussteller. Die Offshore-Windenergiegewinnung werde bei der Energiewende eine tragende Säule sein, sagte WAB-Geschäftsführer Ronny Meyer auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Bremen. Schwerpunktthema der Konferenz ist der Netzanschluss. Wenn das Problem mit dem seeseitigen Netzanschluss jedoch nicht gelöst werde, seien die Ziele der Bundesregierung von 10.000 Megawatt nur zur Hälfte zu erreichen, sagte Meyer. "Wir werden deutliche Signale in Richtung Bundesregierung setzen.

." Offshore-Messe "Windforce": Branche fordert Gesetzentwurf

dapd | 19.06.2012
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Fachartikel aus Schiff&Hafen 6/2012: Innovative Konzepte für den an

Minister wollen die Energiewende mit aller Kraft vorantreiben Schleswig Der Sprung ins kalte Wasser ist ihm offenbar gelungen. Gleich, ob die Kollegen nun das rote oder das schwarze Parteibuch führen – für Schleswig-Holsteins Grünen Energiewende- und Umweltminister Robert Habeck gab’s gestern in Schleswig reichlich warme Worte. Nicht mal eine Woche im Amt, hatte der 42-jährige Philosoph den Vorsitz zu führen in er Konferenz der Umweltminister. Eine „ausgesprochen konstruktive Leitung“ attestierte die Hessin Lucia Puttrich (CDU) dem Kollegen Habeck. „Wie ein alter Hase“ habe der Nordmann die Konferenz geleitet, fand der Mainzer Umwelt-Staatssekretär Thomas Giese (SPD) beim abschließenden Pressegespräch im idyllisch gelegenen Hotel „Waldschlösschen“. Zentrales Thema der Runde: die Energiewende. „Mit Power“ wollen die Ressortchefs sie vorantreiben. Um den nötigen Netzausbau dafür hinzubekommen, erhöhen die Umweltminister nun den Druck auf die vier großen kommerziellen Netzbetreiber. Denn klar ist: Es macht keinen Sinn, immer mehr Windparks an Land oder auf hoher See auszuweisen und zu bauen, wenn der dort erzeugte Strom nicht zum Verbraucher transportiert werden kann. Schon heute stehen zwischen Nord- und Ostsee oft genug die Windräder still, weil der Strom wegen fehlender Netzkapazitäten nicht abtransportiert werden kann. 16 Länder müssen Planung abstimmen Im Mai hatten die Netzbetreiber der Bundesregierung einen Entwicklungsplan für die nötigen neuen Stromautobahnen vorgelegt. Die Umweltminister pochen nun auf einen detaillierten Zeitplan für den Ausbau. Der müsse abgestimmt sein auf den Zubau der geplanten Windparks und bis zum Oktober vorliegen. Versagen die Netzbetreiber bei diesem Vorhaben, dann „sollte die Bundesregierung die Einrichtung einer staatlichen Bundesnetzgesellschaft prüfen“. Die soll dann federführend den Netzausbau vorantreiben. „Der Ausbau der Stromnetze und damit der Erfolg der Energiewende darf nicht von der Kompetenz, Finanzkraft oder Unternehmenspolitik einzelner Netzbetreiber abhängig sein“, sagte Habeck. Immerhin 16 Länder müssen sich daran machen, ihre Trassenplanungen aufeinander abzustimmen. Und wenn das nicht funktioniert, im Kompetenzstreit stecken bleibt? Der Grüne Habeck jedenfalls hätte keine Probleme, „wenn das nötig sein sollte“, zu Gunsten einer übergreifenden Planung Zuständigkeiten an den Bund abzutreten. Einstweilen sehe er jedoch nicht, „dass wir das nicht schaffen können.“ Ziel aller Bemühungen bei der Energiewende sei „am Ende eine sichere, klimafreundliche und möglichst kostengünstige Energieversorgung“. Klar sei dabei auch, dass die erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung und -einspeisung Vorrang vor anders produziertem Strom haben müsse, sagte Habeck. Höv Norddeutsche Rundschau

spruchsvollen Offshore-Markt

 


14. Sitzung des Kuratoriums der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE

Am 14. Juni 2012 traf sich das Kuratorium der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE zu seiner 14. Sitzung – diesmal in der EnBW-City in Stuttgart. Mehr als 70 Kuratoriumsmitglieder waren angereist, um gemeinsam mit Vorstand, Präsidium und Geschäftsführung der Stiftung spannendes Diskussionen und die Atmosphäre in dem erst vor drei Jahren eröffneten zentralen Verwaltungsgebäude der EnBW AG zu erleben. Dass die Wertschöpfungskette der Offshore-Industrie bis tief ins Binnenland reiche und insbesondere auch für Baden-Württemberg ein enormes Potential biete, betonte Stiftungspräsident Jens Eckhoff schon in seiner Begrüßungs- und Dankesrede an den Gastgeber Stefan Thiele, Geschäftsführer der EnBW Erneuerbare Energien GmbH. Auch der Baden-Württembergische Umweltminister Franz Untersteller bekannte sich in seinem Grußwort klar zur Offshore-Windenergie als ein wichtiger Bestandteil im deutschen Energiemix der Zukunft. „Der Ausbau der On- und Offshore-Windenergie ist eine Chance, die wir ergreifen müssen“, betonte der Minister. „Unser Ziel ist es, einen verlässlichen Rahmen für die Umsetzung von Energiezielen und Klimaschutzkonzept zu schaffen – auch im Hinblick auf den Netzausbau“, so Franz Untersteller weiter. In Baden-Württemberg sind ungefähr 300 Unternehmen mit insgesamt circa 2.800 Beschäftigten, vorwiegend im Bereich Maschinen-, Anlagenbau und Elektrotechnik, bereits Teil des deutschen Windenergieclusters. Stefan Thiele, erläuterte im Anschluss die Entwicklungen der Offshore-Projekte der EnBW Erneuerbare Energien GmbH. Erfreulich seien insbesondere die Ergebnisse des Ostseewindparks Baltic 1, der in den ersten Monaten dieses Jahres einen höheren Stromertrag liefern konnte, als erwartet. Der Geschäftsführer der Windagentur wab, Ronny Meier, belegte mit den Ergebnissen der industriepolitischen Studie „Volle Kraft aus Hochseewind”, dass die Offshore-Windenergie nicht nur für die deutschen Küstenländer sondern für ganz Deutschland enorme wirtschaftliche Potenziale biete. Gemeinsam mit PricewaterhouseCoopers hat die wab in dieser Studie die Wertschöpfungskette der Offshore-Windenergie in Deutschland analysiert und für 2022 – bei einer angenommenen installierten Leistung von 8,7 Gigawatt bis 2020 – ein Bedarf von 33.000 Beschäftigten insbesondere in mittelständischen Unternehmen prognostiziert. Nachrichten
Norweger wollen Nordseekabel legen
Berlin
Der norwegische Stromnetzbetreiber Statnett will ein erstes Hochspannungskabel nach Deutschland verlegen. Die Zusage von Statnett brachte der norwegische Energieminister Ola Borten Moe gestern Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) bei einem Besuch in Berlin mit. Statnett habe entschieden, bis 2018 ein Hochspannungskabel nach Deutschland und bis 2020 ein zweites Kabel nach Großbritannien zu legen, sagte Moe. Das neue Kabel soll von Norwegen nach Büsum in Schleswig-Holstein führen. Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck begrüßte die Zusage der Norweger gestern. Auf deutscher Seite soll sich der Netzbetreiber Tennet mit finanzieller Unterstützung der staatlichen Förderbank KfW an dem Gemeinschaftsprojekt beteiligen. Der geplante Stromaustausch soll die Speicherung von Wind- und Solarstrom aus Deutschland in norwegischen Pumpspeicherkraftwerken ermöglichen.
bg/dapd Norddeutsche Rundschau
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Bremen - Zahlreiche Investoren scheuen Projekte für Offshore-Windparks. Der Grund: Niemand kann derzeit die Risiken abschätzen. Die Branche fordert einen Gesetzentwurf zur Haftungsfrage - doch die Regierung lässt sich Zeit.Von der ersten Offshore-Windenergie-Messe in Deutschland soll nach dem Willen der Veranstalter ein Appell an die Bundesregierung ausgehen. Die Branche warte händeringend auf eine gesetzliche Regelung der Haftungsfrage für Offshore-Windparks, sagte Ronny Meyer, Mit-Organisator der "Windforce" in Bremen (26. bis 29. Juni) und Geschäftsführer der "Windenergie-Agentur wab" der Nachrichtenagentur dapd. Der Gesetzentwurf sei der "Knackpunkt" für die ins Stocken geratene Offshore-Branche. Wie das "deutliche Signal" für Berlin aussehen werden, stehe aber noch nicht fest, sagte Meyer. Die Stimmung in der Branche sei gespannt. Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet, der für die Anschlüsse der Nordsee-Windparks verantwortlich ist, könne nicht allein dafür haften, wenn Leitungen nicht verfügbar seien oder erst verspätet fertiggestellt würden. "Einzelne Unternehmen sind mit solch einem Risiko überfordert", sagte Meyer. Ab einer bestimmten Schadenssumme müsse deshalb die Bundesregierung das Risiko übernehmen. "Darauf wartet die Branche."

"Die Bundesregierung muss das Thema ernst nehmen"

Denn keiner vergebe Aufträge für Fundamente, Turbinen oder Rotorblätter, wenn der Netzanschluss am Ende nicht sicher sei. Wer für 1,5 Milliarden Euro einen Offshore-Windpark baue und am Ende keinen Netzanschluss habe, verdiene kein Geld, sagte der Geschäftsführer der "wab", einem Zusammenschluss aus 350 Unternehmen und Instituten der Energiebranche mit Sitz in Bremerhaven. Die Bundesregierung will den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bis 2020 auf 35 Prozent steigern. Hochsee-Windparks sollen dabei eine große Rolle spielen. In acht Jahren sollen 2.000 Anlagen in der Nord- und Ostsee rund 10.000 Megawatt liefern. Bislang stehen dort erst 50 Anlagen. "Wenn nicht bald die Haftungsfrage geklärt wird, erwarten wir, dass nur die Hälfte der geplanten Anlagen gebaut werden", sagte Meyer.

Keine volle Auslastung

Für die Firmen würde das bedeuten, keine volle Auslastung zu haben. "Das geht dann an die Substanz", sagte Meyer. Die Offshore-Industrie habe in Vertrauen auf die politisch gewollte Energiewende in Produktionskapazitäten und Mitarbeiter investiert. Die Gewerkschaften verhandelten bereits über Modelle, das derzeitige Beschäftigungsloch zu überbrücken. Jede Energiewende in der Vergangenheit sei politisch motiviert und auch mit Maßnahmen flankiert worden. "Die Energiewende ist eine nationale Aufgabe. Die Bundesregierung muss das Thema ernst nehmen", betonte Meyer. "Es geht nicht nur um die Investitionen der Industrie, sondern auch um das Erreichen der klimapolitische Ziele."

Bremerhaven/Bremen. Mit dem Sonderzug direkt in den Hafen rollen und dann unter riesigen Stahl-Dreibeinen auf der ABC-Halbinsel schön dinieren – die Veranstalter der Offshore-Messe „Windforce“ wissen, was Eindruck macht. 380 Messe-Gäste werden in der kommenden Woche den Sekt unter den Stahlriesen schlürfen – nur der Bundeswirtschaftsminister fehlt, Philipp Rösler (FDP) hat wieder abgesagt. Von KLaus Mündelein

Wenn am kommenden Mittwoch der Offshore-Kongress abends auf der ABC-Halbinsel diniert, wird Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) fehlen. Aus terminlichen Gründen musste der Schirmherr der Windforce-Messe seinen Besuch absagen. Foto ob

Terminprobleme, heißt es. Der Mann, der bei der Energiewende eine wichtige Rolle spielt, wird hoffentlich ansonsten die Offshore-Branche nicht versetzen. Auf die Bundesregierung kommt es an. Sie muss mit Bürgschaften die Netzanschlüsse für die Windparks absichern. Anderenfalls, so Ronny Meyer von der Bremerhavener Windenergie-Agentur, gerät die Entwicklung ins Stocken. „Wenn nichts passiert, werden die Ziele nur zur Hälfte erreicht“, warnt er. Dann werde nur die Hälfte der geplanten Windkraftanlagen auf hoher See gebaut, und dann sinke die Stimmung der Industrie, die gewaltig investiert hat, in den Keller.

In Berlin muss Rösler jetzt zeigen, was er kann. Bei der ersten deutschen Offshore-Windenergie-Messe in der Stadt Bremen wird es auch ohne den Schirmherrn gehen. 380 Messe-Teilnehmer nutzen jedenfalls den Sonderzug ab Bremen, um die außergewöhnliche Fahrt, die sonst den Autozügen vorbehalten ist, nach Bremerhaven zu machen. Die Organisation dieser Bahnreise glich einer Odyssee durch den Behörden-Dschungel. Meyer kann nun verstehen, warum die Anbindung von Windparks ans Stromnetz so eine Herkulesaufgabe ist.

Meyer ist der Chef der Windenergie-Agentur, die seit Jahren die Bremerhavener Fachkonferenz „Windstärke – Kurs Offshore“ organisiert. Um diese Veranstaltung weiterzuentwickeln, hat man sie nun erstmals zu einer Messe ausgebaut, die in den Bremer Messehallen stattfindet. Ein Kompromiss. In Bremerhaven wurde es zu eng, aber anderseits ist die Fachtagung eine etablierte Veranstaltung. Nun wechseln sich jährlich Bremerhaven und Bremen ab. In der Seestadt bleibt es bei der kleineren Tagung, in Bremen wird diese dann um die Messe ergänzt.

Für die Bremer Veranstaltung ist Jens Eckhoff (CDU) zuständig. Der ehemalige Umweltsenator, der den Ausbau der Windenergie-Branche in Bremerhaven enorm gefördert hatte, ist zufrieden. 265 Aussteller machen mit, zur Fachtagung haben sich rund 800 Interessenten angemeldet.

Auftakt bildet am Montag, 25. Juni, ein Ausflug der Konferenzteilnehmer nach Bremerhaven, wo unter anderem der Areva-Teststand besichtigt wird. Am Dienstag, 26. Juni, wird dann die Messe in der Halle 5 mit Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) eröffnet. Abends gibt es einen Empfang im Bremer Rathaus mit dem schottischen Energieminister Fergus Ewing. Am Mittwoch, 27. Juni, startet parallel zur Messe die Fachkonferenz in der Halle 4. Abends geht es nach Bremerhaven zum Wind-Dinner. Freitag, 29. Juni, öffnet sich die Messe fürs Publikum. Von 9 bis 16 Uhr geht dabei in der Halle 4 um das Thema Ausbildung.

Bau an neuem Offshore-Windpark in Nordsee gestartet

15.06.2012, 12:45 Uhrabendblatt.de

Die Bauarbeiten am Offshore-Windpark "Riffgat" haben begonnen. Das Gemeinschaftsprojekt von EWE und Enova soll 2013 fertig sein.

Offshore-Windpark (Archivbild) Foto: dapd/DAPD
Borkum/Oldenburg. Der Oldenburger Energieversorger EWE hat am Freitag den ersten 70 Meter langen Gründungspfahl für den Windpark "Riffgat“ in den Meeresboden gerammt. Bis zum Sommer 2013 sollen im Gebiet 15 Kilometer nordwestlich von Borkum 30 Windkraftanlagen entstehen. Mit 108 Megawatt könnten sie rechnerisch Strom für 120 000 Haushalte liefern. EWE beziffert die Kosten mit 450 Millionen Euro. +++ RWE nimmt Spezialschiff für Offshore-Windparks in Betrieb +++ Das Unternehmen ist auch im Konsortium mit Eon und Vattenfall am ersten deutschen Offshore-Testfeld "alpha ventus“ 45 Kilometer nördlich von Borkum beteiligt. Der Windpark mit zwölf Anlagen wurde im April 2010 eröffnet und lieferte im Jahr 2011 rund 15 Prozent mehr Strom als erwartet. Erster Projektleiter war Wilfried Hube, der jetzt auch das Projekt "Riffgat“ managt. +++ Ramsauer betont Rolle Helgolands als Offshore-Basis +++ Erstmals im kommerziellen Einsatz setzt EWE für "Riffgat“ ein neues System zum Lärmschutz ein. Dabei wird eine doppelwandige Stahlröhre während der Rammarbeiten um die Fundament-Stahlpfähle gestülpt. Eine Luftschicht sowie ein Wasserblasenschleier sollen die starken Rammgeräusche dämpfen. Meerestiere wie Schweinswale und Seehunde sollen so vor der Übertragung des Schalls im Wasser geschützt werden. Im Vorfeld der "Riffgat“-Planungen hatte es diplomatische Verwicklungen um eine in Europa kuriose Grenzfrage gegeben. In der Außenems ist die deutsch-niederländische Grenze nicht klar geregelt. Für das Bauprojekt hat das nach EWE-Angaben derzeit keine Folgen. +++ Helgoland: Ramsauer spricht über Windparks +++ Neben "alpha ventus“ hatte auch der Windpark-Pionier Bard 2010 mit dem Bau des ersten kommerziellen Windpark "Bard Offshore 1“ begonnen. Von 80 Anlagen sind 15 am Netz. Das Projekt hatte sich mehrfach verzögert, Bard sucht zudem nach Investoren und einem Käufer für das gesamte Unternehmen oder einzelne Bereiche. 80 Windkraftanlagen mit Baukosten von 1,6 Milliarden Euro sollen auch im Windpark Trianel vor Borkum entstehen. Beteiligt sind Stadtwerke und regionale Energieversorger. (dpa)
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1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne