Weitere Minenfunde in der Ostsee sorgen für engere Schiffsrouten Kieler Hafen steuert auf Wachstumskurs

18. Oktober 2012 | 00:00 Uhr | Von lno Norddeutsche Rundschau Kiel. Die Deutsche Marine hat mit moderner Sonartechnik in der Kieler Bucht deutlich mehr Munition aus dem Zweiten Weltkrieg nachgewiesen als bisher angenommen. Deshalb werde das bisherige Munitionsversenkungsgebiet "Kolberger Heide" in den elektronischen Seekarten noch diese Woche ausgeweitet, sagte Claudia Thoma von der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord gestern in Kiel. Dies bedeute, dass die ursprünglich angestrebte Verlegung der dortigen Schiffsroute in tieferes Gewässer erst einmal ad acta gelegt werden müsse. Mit der Verlegung sollte Schiffen unter anderem ein bessere Route zum Nord-Ostsee-Kanal geschaffen werden. Die Marine hat mit moderner Sonartechnik 4883 Objekte gefunden. Darunter sollen sich über 1000 Ankertau- und Grundminen, Wasserbomben und torpedoähnliche Objekte befinden. Aufgrund bisheriger Erfahrungen sei davon auszugehen, dass auch die neuen Munitions funde wegen fehlender Zünder nicht scharf seien, betonte Thoma. Durch die Ausweitung des mit Munition belasteten Seegebiets stehen laut Thoma künftig Schiffen mit großem Tiefgang engere Routen-Korridore zur Verfügung. Denn Schiffe sollten sogenannte Unreingebiete, also mit Munition belastete Seeflächen, möglichst meiden. Ausdrücklich für Schiffe verboten seien allerdings nur zwei kleinere Gebiete innerhalb der "Kolberger Heide". Dort war besonders viel Munition abgelagert oder gesprengt worden. Mehr als 67 Jahre nach Kriegsende lagern noch immer gewaltige Mengen Bomben und Munition in Nord- und Ostsee. Allein in den deutschen Hoheitsgewässern werden mindestens 1,6 Millionen Tonnen konventionelle und weitere 5000 Tonnen chemische Kampfmittel vermutet. Das ergab die 1100 Seiten umfassende Bestandsaufnahme einer Arbeitsgruppe von Behörden aus Bund und Ländern, die im vergangenen Dezember vorgestellt wurde. Diese Schätzung gilt aber aufgrund der unklaren Datenlage besonders für die Ostsee als wenig belastbar. B) Das war ein richtig guter Tag für unser  Land Zusammenarbeit SPD SH und Hamburg Dienstag, 25. September 2012
Kiels Stadtpräsidentin Cathy Kietzer, Bürgermeister Peter Todeskino (l.) und Heinz Bachmann bei der Veranstaltung. Foto: Port of KielKiels Stadtpräsidentin Cathy Kietzer, Bürgermeister Peter Todeskino (l.) und Heinz Bachmann bei der Veranstaltung. Foto: Port of Kiel
Hafenchef Dr. Dirk Claus gab am Freitagabend bei der Traditionsveranstaltung  "Sprottenback" vor rund 300 Gästen aus Hafenwirtschaft und Politik einen ersten Überblick über die Umschlagsituation im laufenden Jahr. Danach hat sich die Krise der europäischen Wirtschaft auf die Umschlagzahlen in Kiel nur im ersten Halbjahr ausgewirkt. Nach der Abschwächung zu Beginn sind die Umschlagzahlen inzwischen wieder gestiegen. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht" http://www.localxxl.com/hamburg/sicherheit-in-der-schifffahrt-scholz-spricht-sich-fuer-engere-internationale-zusammenarbeit-aus-1347288357-/

Sicherheit in der Schifffahrt: Scholz spricht sich für engere internationale Zusammenarbeit aus

Experten aus dem In- und Ausland beraten bei Hafensicherheitskongress in Hamburg

10.09.2012, 14:51 Uhr
Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat die Bedeutung sicherer Häfen und einer sicheren Schifffahrt für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands und Hamburgs betont. „Nur ein sicherer Hafen ist auch ein Standortfaktor. Nur ein sicherer Umschlagsplatz verspricht Wachstum und Wohlstand“, sagte Scholz am Montag beim Hafensicherheitskongress „World Port Security Summit“ in Hamburg. Er sprach sich für eine engere internationale Zusammenarbeit aus, um in der Schifffahrt die Gefahren durch Unfälle, Anschläge oder Piraterie einzudämmen. das_war_ein_richtig_guter_tag_heute_f__r_unser_land Das war ein richtig guter Tag heute für unser Land. Olaf Scholz, Torsten Albig und Ralf Stegner trafen sich erstmals in dieser Konstellation, um über die Perspektiven norddeutscher Zusammenarbeit zu sprechen. Und es steht viel auf der Agenda, worum man sich in Zukunft kümmern muss. Olaf Scholz kündigte zudem an, die SPD in Schleswig-Holstein tatkräftig im Landtagswahlkampf unterstützen zu wollen, damit Torsten Albig Ministerpräsident wird. Und eine klare Ansage für die Zusammenarbeit in den Jahren danach gab's auch: "Die Zeit der Eifersüchteleien ist vorbei!" Amin Hamadmad SPD Pressesprecher/ Büroleitung Landesvorsitzender · Januar 2004 bis heute · Kiel NOK war grosses Thema bei den Gesprächen des Hamburger Bürgermeisters in Kiel. Olaf Scholz setzt sich für einen leistungsstarken NOK mit neuer Schleuse in Brunsbüttel ein. Gemeinsam für einen wirtschaftlich starken Norden! Hallo Amin, da freue ich mich ja richtig Schönen Abend noch Gruesse von der Nachschicht auf der Brunsbüttler Schleuse Whistleblower NOK21.de Scholz engagiert sich im Kieler Landtagswahlkampf Kiel/Hamburg (dpa/lno) - Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) will im schleswig-holsteinischen Landtagswahlkampf den SPD-Spitzenkandidaten Torsten Albig mit mehreren Auftritten unterstützen. Da nach dem angekündigten Abschied von Amtsinhaber Peter Harry Carstensen (CDU) definitiv ein neuer Ministerpräsident gewählt werde, habe Albig sehr gute Chancen, sagte Scholz am Montag in Kiel. Auf den Rücktritt des CDU-Spitzenkandidaten Christian von Boetticher wegen der sogenannten Schulmädchen-Affäre ging Scholz nicht ein. Albig, derzeit Kieler Oberbürgermeister, hatte mit Scholz und dem schleswig-holsteinischen SPD-Landesvorsitzenden Ralf Stegner über Perspektiven der norddeutschen Zusammenarbeit gesprochen. Sie müsse vom Geist des Gemeinsinns getragen sein, sagten die SPD-Politiker.  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne