WSP-SH: Chemikalientanker kollidiert mit Löschpier auf dem Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel

Havarie auf dem Nord-Ostsee-Kanal

Chemietanker rammt Anleger

Samstag, 29. September 2012

Ein mit 8000 Tonnen Ethanol beladener Tanker hat am Donnerstag im Nord-Ostsee-Kanal bei Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) eine Pier und einen Pfahl gerammt. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei entstand erheblicher Sachschaden. Menschen wurden nicht verletzt, es traten auch keine Schadstoffe aus. Die 111 Meter lange "CT Longford" war kurz nach dem Verlassen der Großen Nordschleuse in Richtung Kiel vermutlich durch einen technischen Defekt aus dem Ruder gelaufen und mit der Pier kollidiert.
logbook.com
27.09.2012 | 15:56 Uhr

WSP-SH: Chemikalientanker kollidiert mit Löschpier auf dem Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel

Brunsbüttel (ots) - Erheblicher Sachschaden entstand in den frühen Morgenstunden des 27.09.2012, als ein Chemikalientanker in Brunsbüttel die Pier der Fa. SASOL und einen 9er Dalben des Wasser- und Schifffahrtsamtes rammte. Der unter der Flagge Maltas fahrende Tanker "CT LONGFORD", Heimathafen Valetta, Länge 111 Meter, GRT 6764, war mit ca. 8000 Tonnen Ethanol beladen auf der Reise von Peru nach Porvoo in Finnland. Nach Auslaufen aus der Großen Nordschleuse in Richtung Kiel hatte das Schiff einen Backborddreh aufgenommen und war mit der Löschpier auf der Nordseite des Binnenhafens kollidiert. Der östliche Bereich der Anlage wurde stark beschädigt, der Dalben des Wasser- und Schifffahrtsamtes wurde vollständig unter Wasser gedrückt. Der Chemikalientanker wurde im Bereich des Vorschiffes an beiden Seiten oberhalb der Wasserlinie beschädigt. Nach der Kollision verholte der Tanker an die Marinedalben auf der Südseite des Kanals. Von der zuständigen Schiffssicherheitsabteilung wurde ein Weiterfahrverbot ausgesprochen. Das Schiff muß nun von Sachverständigen untersucht werden. Hierzu werden auch Taucher zum Einsatz kommen. Nach ersten Ermittlungen der Wasserschutzpolizei waren Probleme beim Umschalten der Steuerung des Schiffes aus der Steuerbord-Nock auf Center-Betrieb ursächlich für die Kollision. Bei der Havarie wurde niemand verletzt und es traten auch keine Schadstoffe aus. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel dauern an.
ots Originaltext: Landespolizeiamt Schleswig-Holstein - Abt. 4 - 
Wasserschutzpolizei

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