Richtfest für Erweiterung Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau Schwimmgreifer und Aufsichtsschiff getauft Zwei neue Schiffe für WSA Bremen

Neues Arbeitsschiff auf dem Kanal

22. September 2012 | 00:00 Uhr | Von lz Die 26 Meter lange "Saatsee".  Foto: lz

Die 26 Meter lange "Saatsee". Foto: lz

Rendsburg. <M></M> Das Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau nimmt in wenigen Tagen ein neues, leistungsstarkes Arbeitsschiff in Betrieb. Die "Saatsee" ersetzt den 1957 gebauten Schlepper "Nordmark" und das 1953 gebaute und bereits 2007 außer Dienst gestellte Aufsichts- und Bereisungsschiff "Friedrich Voss". Das neue Schiff wurde im Auftrag der WSV-Fachstelle für Maschinenwesen Nord (Rendsburg) auf der Fassmer-Werft an der Weser gebaut und wird im Bauhafen Rendsburg getauft. Es ist 26 Meter lang, 8,6 Meter breit und sieht einem Schlepper ähnlich. Dank seiner zusätzlichen Ausstattung mit Arbeitskran, Koppelwinden, Vermessungslot, Feuerlöschanlage und Pumpen ist es jedoch weitaus besser für den Betrieb und die Unterhaltung des Nord-Ostsee-Kanals einsetzbar als ein einfacher Schlepper. "Das neue Arbeitsschiff ,Saatsee' wird einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs auf dem NOK leisten", so Dieter Schnell, Amtsleiter des WSA Kiel-Holtenau. Norddeutsche Rundschau

Schwimmgreifer und Aufsichtsschiff getauft

Zwei neue Schiffe für WSA Bremen

  Das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen hat zwei neue Dienstfahrzeuge in den Schiffspark aufgenommen. Bei einer Doppeltaufe erhielten der Schwimmgreifer „Elsflether Sand“ und das Aufsichts- und Arbeitsschiff „Weserplate“ in der vergangenen Woche ihre Namen. Die „Weserplate“ wurde auf der Fr. Fassmer GmbH & Co. KG erbaut. Sie ist 27,10 Meter lang, 6,70 Meter breit und hat einen Konstruktionstiefgang von 1,20 Metern. Der Schwimmgreifer „Elsflether Sand“ wurde in Dänemark bei der Faaborg Vaerft A/S erbaut. Der Neubau ist 35,00 Meter lang, 9,50 Meter breit und hat einen Konstruktionstiefgang von 0,90 Metern. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht".   Ferlemann: Zukunftsfähige Arbeitsbedingungen am Eingang zum Nord-Ostsee-Kanal Erscheinungsdatum 01.08.2012 Laufende Nr. 158/2012 Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Enak Ferlemann, hat heute zusammen mit dem Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein, Reinhard Meyer, der Stadtpräsidentin der Stadt Kiel, Cathy Kietzer, und dem Präsidenten der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in Kiel, Dr. Hans-Heinrich Witte, das Richtfest für den Erweiterungsneubau des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) in Kiel-Holtenau gefeiert. Ferlemann: "Das Wasser- und Schifffahrtsamt in Kiel-Holtenau leistet exzellente Arbeit für Betrieb und Unterhalt des Nord-Ostsee-Kanals. Das Zusammenführen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus einer Vielzahl von Baracken in ein Gebäude wird eine effektivere Arbeit ermöglichen. Damit wird zugleich die herausragende Bedeutung des NOK unterstrichen." Das denkmalgeschützte, ehemalige "Kaiserliche Kanalamt" (Baujahr 1896) genügte schon seit langem nicht mehr den Anforderungen. Ziel des BMVBS war es, möglichst schnell die Beschäftigten des Amtes wieder am Stammsitz zu konzentrieren und zukunftsfähige Arbeitsbedingungen zu schaffen. Das Planungsbüro Rohling (pbr) aus Hamburg überzeugte mit einem Konzept, das ein neues, die Schleuseninsel prägendes Zeichen setzt, aber sich in die gewachsene Struktur gut einfügt und ein unverwechselbares charakteristisches Ensemble auf der Insel schafft. Der Neubau soll im November 2012 fertig sein, die anschließende Altbausanierung im Januar 2014. Die Kosten für die Baumaßnahmen sind auf 4,7 Millionen Euro festgesetzt. Das WSA Kiel-Holtenau ist zuständig für den östlichen Teil des Nord-Ostsee-Kanals (ab Kanalkilometer 49,5 bis Kanalkilometer 98,6). Zusammen mit dem Nachbaramt Brunsbüttel ist es für die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs auf dem Nord-Ostsee-Kanal als der meistbefahrenen künstlichen Seeschifffahrtsstraße der Welt verantwortlich. Seite drucken bei Delicious empfehlen bei Mister Wong empfehlen bei google empfehlen bei myspace empfehlen bei VZ Netzwerken empfehlen bei Facebook empfehlen bei Twitter empfehlen Zusatzinformationen Bildmaterial Fotoredaktion Foto-Anfragen an das BMVBS Sie interessieren sich für Bilder von unserer Internetseite und benötigen eines zum Beispiel für die redaktionelle Berichterstattung? Mediathek Zur Mediathek AKTUELL E-Mail Abo und RSS aktuelle Informationen per E-Mail Abo und über RSS Feed Zur Rubrik Service Service Link zur Anfahrtsbeschreibung und den Kontaktdaten des BMVBS Kontakt & Anfahrt Besucherdienstzeichen Besucherdienst Mediathek Mediathek Bücherstapel - Link zur Bibliothek Publikationen Link zum Besucherdienst Bürgerservice Link zum E-Mail-Abonnement und RSS-Feed E-Mail & RSS Pressemitteilungen Pressemitteilungen Link zum Baustelleninformations-Service Baustellen BMVBS im Überblick Verkehr und Mobilität Verkehrspolitik Verkehrsteilnehmer Verkehrsträger Zukunftstechnologien Baustelleninfor- mationssystem Bauen und Wohnen Energieeffiziente Gebäude Wohnraumförderung Wohnungswirtschaft Bauwesen Stadt und Land Städtebauförderung Städtebaurecht Raumentwicklung Ministerium Organigramm Zu Besuch im BMVBS Ausbildung im BMVBS Presse Ansprechpartner Pressemitteilungen Pressefotos Häufig gesucht Geplantes Fahreignungsregister Bußgeldkatalog Straßenverkehrs-Ordnung Wohngeld Energieausweis

WSV: Feierliche Taufe des Midlumer Sand

Feierliche Taufe des Midlumer Sand „Mögest Du zum Schutz der Deiche viele Steine transportieren und die Ufer sicher behüten“. Mit diesen Worten hat  die Taufpatin Sabine Tholen vom Wasser- und Schifffahrtsamt Emden den neuen Schwimmgreifer „Midlumer Sand“ im Außenbezirk Leer willkommen geheißen. Das Schiff ersetzt den mittlerweile fast 35 Jahre alten Schwimmgreifer „Leerort“ und wird künftig die Arbeit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung direkt vor Ort optimieren. „Mit der ‘Midlumer Sand’ bekommen wir ein modernes und leistungsstarkes Schiff“, betonte der Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest Klaus Frerichs. Es wird vielfältige Aufgaben im Bereich der Wasserstraßenun-terhaltung wahrnehmen. Die „Midlumer Sand“ hält unter anderem die Buhnen instand und sichert die Ufer zum Schutz der Deiche und Vorländer. Darüber hinaus kann das Schiff auch dafür eingesetzt werden, den Schiffsverkehr auf der Ems zu regeln und Schiffshindernisse zu beseitigen. „Die ‘Midlumer Sand’ ist ein wahrer Alleskönner und wird uns tatkräftig dabei unterstützen, dass der Schiffsverkehr auch weiterhin sicher und reibungslos funktioniert“, so Frerichs weiter. Der neue Schwimmgreifer ist nach bundeseinheitlichen Standards von der Fachstelle Maschinenwesen Süd in Nürnberg entwickelt und beschafft worden. Für Fachstellenleiter Steffen Bleidißel liegen die Vorteile eines Standardschiffs klar auf der Hand. „ Die Schiffe können deutschlandweit in fast allen Flüssen und Kanälen eingesetzt werden. So bleibt die Arbeit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung flexibel und vor allem wirtschaftlich“. Neben der „Midlumer Sand“ sind nach diesem Prinzip bereits 6 weitere Schwimmgreifer auf der dänischen Faaborg Werft gebaut worden. Schon An-fang August wird das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen mit der „Elsflether Sand“ einen weiteren baugleichen Schwimmgreifer in Betrieb nehmen. Das Einsatzgebiet der „Midlumer Sand“ konzentriert sich wie auch bei ihrem Vorgänger auf den Bereich der Unterems von Papenburg bis Emden, der Leda von der Sagter Ems bis zur Mündung bei Leerort sowie dem Ems-Seitenkanal zwischen Oldersum und Borssum. Hintergrundinformationen zur Ausstattung der „Midlumer Sand“: Das rund 3 Mio. Euro teure Schiff ist von der Faaborgwerft in Dänemark gebaut worden. Es ist ca. 300 Tonnen schwer und verfügt über einen großen Steinkasten, der Material wie beispielsweise Ufersteine bis zu 100 Tonnen aufnehmen kann. Trotz des großen Eigengewichtes hat das Schiff je nach Zuladung einen Tiefgang von nur ca. 90 bis 130 cm, um im flachen Uferbereich nicht festzufahren. Angetrieben und gesteuert wird das Schiff von sehr kraftvollen 2 x 280 PS Ruderpropelleranlagen. Ein Pumpjet am Bug des Schiffes dient zur genauen Steuerung auch bei sehr geringen Fahrgeschwindigkeiten. Die maximale Fahrgeschwindigkeit beträgt 14 – 16 Km/h. Der Hydraulik-bagger-Oberwagen ist mit dem Schiff fest verbunden und ermöglicht einen zügigen Wechsel des Reißarms mit anderen optional erweiterbaren Funktionsarmen. Mit dem hydraulischen Steuerstand hat der Schiffsführer auch im Baggerbetrieb oder bei voll- und hochbeladenem Schiff einen guten Rundumblick. Bei flachen Bauwerken wie Brücken kann der Steuerstand auf die freigegebene Durchfahrtshöhe schnell und sicher abgesenkt werden. Am Bug des Schiffes befinden sich hydraulische Hammerkopf-Koppelschlösser, die ein schnelles und sicheres Andocken an andere Arbeitsgeräte ermöglichen. Die hydraulischen Teleskopstelzen mit einer ausfahrbaren Länge bis zu 7 Meter ermöglichen ein schnelles Versetzen des Schiffes in eine sichere Standposition. • Länge über alles: 35,00 m • Breite über alles: 9,50 m • Tiefgang unbeladen: ca. 0,90 m • Fixpunkthöhe bei 0,90 m: 4,20 m • Antriebsmotoren: Hersteller SISU mit 2 x 200 KW • Vortriebsanlagen: Schottel Ruderpropeller 2 x SRP 320 • Manövrierhilfe Schottel Pumpjet, Typ SPJ 22, 55 KW  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne