Japan Tsunami Katastrophe vor genau 1 Jahr Offshore-Windparks für JapanIndustriegrößen steigen ein

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Japan

Offshore-Windparks für JapanIndustriegrößen steigen ein

Mit einiger Verzögerung führt die Reaktorkatastrophe von Fukushima nun offenbar auch in Japan zu größeren Weichenstellungen in der Energieversorgung: Angeführt von großen Namen wie Toshiba und Hitachi will ein breit aufgestelltes Konsortium Offshore-Windparks nach britischem Vorbild errichten. aktueller Link Spiegel Schieberegler, wie sah es 2o11 aus und wie jetzt 2012: http://www.spiegel.de/flash/0,,28271,00.html#ref=rss Es war eines der schwersten je gemessenen Erdbeben, die Folgen waren verheerend: ein Tsunami, die Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima. Vor genau einem Jahr wurde Japan von der Dreifach-Katastrophe getroffen. Nun begehen die Japaner den Tag des Schmerzes und der Trauer zum ersten Mal.   150 Sekunden lang dauerte das Beben der Stärke 9,0, das Japan am 11. März 2011 um 14.46 Uhr Ortszeit erschreckte. Etwa 40 Minuten später traf eine gigantische Wasserwalze die Nordostküste, der Tsunami riss Menschen, Autos, Häuser mit sich. Die grauen Monsterwellen rasierten das Land, Dörfer, Städte, ganze Regionen wurden ausgelöscht. 561 Quadratkilometer Land wurden überflutet. Auch das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi, direkt am Ozean gelegen, wurde getroffen. Mit einer 14 Meter hohen Welle hatte beim Bau wohl keiner der Experten gerechnet, die Kaimauern waren nur 10 Meter hoch. Ein Jahr ist seit dem schwärzesten Tag in der Geschichte Japans vergangen. Der Name Fukushima wurde zum Inbegriff für mehr als 19.000 Tote, für verstrahlte und verwaiste Landstriche - und für eine Politik der Beschwichtigung und Desinformation. An diesem Sonntag um 14.46 Uhr (6.46 Uhr MEZ) hält das ganze Land inne. In der Hauptstadt stehen Züge und U-Bahnen still. Die zentrale Gedenkfeier findet im Nationaltheater von Tokio statt. Regierungschef Yoshihiko Noda spricht, ebenso der kürzlich am Herzen operierte Kaiser Akihito. Weitere Veranstaltungen sind in den am schlimmsten betroffenen Gebieten an der Nordostküste des Landes geplant. Überlebende wollen dort Blumen niederlegen und Tausende Kerzen anzünden, um an die Opfer der Katastrophe zu erinnern. "Wir werden unsere Lieben, Freunde und Kollegen, die wir bei der Katastrophe verloren haben, niemals vergessen", schrieb Regierungschef Noda am Samstag in der "Washington Post". Japan werde auch die internationale Hilfe und Solidarität nach der Katastrophe niemals vergessen. Im havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi wird der Chef des Betreiberkonzerns Tepco eine Schweigeminute einlegen und sich erneut für den Unfall entschuldigen. Vor einem Jahr hatten in dem Atomkraftwerk um 15.41 Uhr die Notstromaggregate ausgesetzt, der Druck in den ungekühlten Reaktoren stieg unkontrolliert. Die TV-Bilder gingen wieder und wieder um die Welt, so unfassbar war das, was sich am 12. März 2011 ereignete und was eine Kamera auffing. Um 15.36 Uhr explodierte Block 1, die Wasserstoffdetonation zerriss das Dach, eine Wolke stieg auf. Die Strahlenwolke.   Chronik: Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan Was das wirklich bedeutete, gestanden Tepco und die japanische Regierung erst viele Wochen später. Rund acht Prozent der Landfläche Japans wurden mit Cäsium 134 und 137 kontaminiert, das sind rund 30.000 Quadratkilometer. Mehr als 100.000 Menschen mussten wegen der Radioaktivität ihrer Häuser verlassen. Ob und wann sie je wieder zurückkehren können, ist höchst ungewiss. Inzwischen haben die Reaktoren nach Darstellung der Regierung einen Zustand der Kaltabschaltung erreicht und sind unter Kontrolle. Doch es wird viele Jahre dauern, bis mit der Entkernung begonnen werden kann. "Ich verstehe die Sorgen der Menschen, die Vertrauen in die Kernenergie verloren haben", sagte der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano. Fukushima sei ein "Weckruf" gewesen, sagt Amano. Danach seien die internationalen Sicherheitsstandards deutlich höher geschraubt worden, doch hundertprozentige Sicherheit gebe es nicht. "Ich kann nicht garantieren, dass so ein Unfall nicht wieder passiert", sagt Amano. Er verstehe, dass sich Deutschland deshalb aus der Kernenergie zurückzieht. Kanzlerin Angela Merkel bekräftigte am Samstag erneut den von ihrer Regierung durchgesetzten beschleunigten Ausstieg aus der Kernenergie. "Wir haben doch in einem hoch entwickelten Industrieland gesehen, dass Risiken aufgetreten sind, die wir nicht für möglich gehalten hätten. Das hat mich davon überzeugt, dass wir den Ausstieg beschleunigen sollten", sagte Merkel in ihrer Video-Botschaft.  Reeder geben Jodtabletten für Seeleute an Bord Japankatastrophe USA Flugzeugträgereinsatz für Japan Zunamikatastrophe Monday, March 14, 2011 Murphys Law at Fukushima Just followed the press conference from Japan that updated the situation. As of this writing, there is a fire around reactor 4. There is no fuel on fire, yet, but this will not be an easy fire to put out. There is a leak in reactor 2. The extent of the leak is being hid in the TEPCO translation. These are the figures passed around: 30mSv/h (30,000 uSv) near Unit-2 & 100mSv/h (100,000 uSv) near Unit-4. This is legit contamination. The fire is producing higher contamination, and we will know more about that once the fire is out. Pray for those firefighters. That is one fire no firefighter wants to ever fight in their life. This is not a meltdown yet, but there is a contamination problem at Fukushima and it will contribute to making everything else hard. The government is advising total evacuation 20km away and stay indoors of 30km. Posted by Galrahn at 10:30 PM 10 Comments and 0 Reactions Labels: , Neueste Meldungen von heute 15.03.2011 Auch die Schifffahrt ist stark betroffen :   Katastrophe in Japan NYK-Bulker bei Tsunami auf Grund gelaufen Donnerstag, 17. März 2011 Bei der Tsunamikatastrophe vor Japan trugen neben den vielen kleineren Schiffen auch einige Panamax-Bulker und das größte Bohrschiff der Welt teilweise schwere Schäden davon. Die Folgen des Unglücks für die Schifffahrt sind indes noch nicht absehbar. Im Hafen von Soma bei Fukushima lief der 91.439-Tonner „Shiramizu" der NYK Line infolge des Bebens und der Flutwelle während Löscharbeiten auf Grund. Nach Reederei-Angaben wurden dabei Ballast- und Treibstofftanks beschädigt, so dass Öl auslief. Auch der 77.739 Tonnen tragende NYK-Bulker „Shirouma" havarierte durch den Tsunami. Das Schiff lief im Hafen Haramati auf Grund, als eine Ladung Kohle gelöscht werden sollte. Dabei wurden die Tanks geflutet. In Onahama wurde ein dritter Massengutfrachter der japanischen Reederei in Mitleidenschaft gezogen. Die Welle drückte die „Coral Ring" (75.359 tdw) an die Pier, wobei der Rumpf des Schiffes beschädigt wurde. Die insgesamt 69 Crew-Mitglieder sind wohlauf, so NYK. Das Unternehmen hat unterdessen die Arbeit am NYK-Containerterminal in Tokio wieder aufgenommen. Zwar muss noch mit Einschränkungen gerechnet werden, weil der Strom rationiert wird. Es werde allerdings daran gearbeitet, die Leistung wieder auf das Niveau von vor dem Erdbeben zu bringen, hieß es. Die Einrichtungen der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd in Japan sind nach Angaben des Unternehmens kaum betroffen. Südlich von Tokio werde in allen Häfen gearbeitet, das gelte auch für Yokohama, so die Mitteilung. Demnach sind einige Terminals in Tokio vorübergehend zu Inspektionszwecken geschlossen, beschädigte Krane werden repariert. Zwar rechnet Hapag-Lloyd zurzeit nicht damit, dass Schiffe zu anderen Zielhäfen umgelenkt werden. Allerdings könnte es zu Fahrplanverzögerungen kommen. Für die Häfen Sendai, Hachinohe, Ofunato, Onahama und Hitachinaka nimmt Hapag-Lloyd hingegen bis auf weiteres keine Sendungen mehr an. Wie den NYK-Frachtern steht auch dem japanischen Bohrschiff „Chikyu" ein Werftaufenthalt bevor. Das 210 Meter lange Spezialschiff lag zur Zeit des Bebens im Hafen Hachinohe. Der Kapitän wollte den Liegeplatz so schnell wie möglich verlassen. Dabei riss eine Propellergondel ab. Die „Chikyu" gilt als größtes Forschungsbohrschiff der Welt. Sie ist weiterhin manövrierfähig, liegt vor Hachinohe auf Reede, muss aber zur Wiederherstellung der vollen Arbeitsfähigkeit repariert werden. Die internationale Schifffahrtsvereinigung BIMCO wies darauf hin, dass es noch Monate dauern könnte, bis die Lieferketten nach und in Japan wieder richtig funktionieren. Die Auswirkungen für die Schifffahrt durch die zerstörte Infrastruktur könnten aber noch nicht abgeschätzt werden. Besonders die Bulk-Schifffahrt ist laut BIMCO betroffen. Japan ist ein großer Importeur von Kraftwerkskohle, Eisenerz und Stahlprodukten.  
 
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne