Haftungsobergrenze bei 100 Millionen Euro jährlich für Netzbetreiber gedeckelt

Verbraucher sollen zahlen

FDP-Kritik an neuer Windpark-Kostenregelung

Montag, 03. September 2012 In der FDP-Fraktion regt sich  in Nord- und Ostsee auf den Strompreis. "Ich finde es falsch, dass bei grober Fahrlässigkeit der Netzbetreiber Risiken auf Verbraucher und Windparkbetreiber übergewälzt werden. Wir haben hier im Bundestag noch Diskussionsbedarf", sagte der Umweltpolitiker Horst Meierhofer am Freitag. Er kritisierte, dass die Haftungsobergrenze bei 100 Millionen Euro jährlich für Netzbetreiber gedeckelt werde und der Rest auf die Verbraucher abgeschoben werden soll. Regierungskreise rechnen mit Kosten von bis zu einer Milliarde Euro pro Jahr.
http://www.n-tv.de/politik/Regierung-findet-Kompromiss-article7044071.html
Diskussion beim EnergieAltmaier muss in die Gänge kommen “ OFFSHORE-WINDENERGIE: wirtschaftsgesetzes
Diskussion beim Energiewirtschaftsgesetzes Die von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner vorgelegten Zahlen in Zusammenhang mit den möglichen Schadenersatzkosten für Verzögerungen bei der Netzanbindung von Offshore-Windparks entbehren jeglicher Grundlage. Selbst für den höchst unrealistischen Fall, dass alle bisher geplanten Projekte realisiert und dann alle Windparks zugleich längere Zeit aufgrund von Leitungsproblemen keinen Strom einspeisen könnten, sind die vom Bundesverbraucherministerium aufgerufenen 35 Milliarden Euro drastisch überzogen: Diese Summe würde theoretisch nur dann entstehen, wenn in Nord- und Ostsee über 50 Gigawatt (GW) Leistung installiert, und keine einzige Netzanbindung existieren bzw. funktionieren würde. Auch vor dem Hintergrund der Ausbauziele der Bundesregierung entspricht diese Annahme nicht der Realität. Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE hat in verschiedenen Untersuchungen und Ergebnispapieren aufgezeigt, dass über temporäre Netzanschlüsse, ein vernünftiges Netzanschlussmanagement, die Verbindung der Netzanschlüsse untereinander (Vermaschung) sowie über verbindliche Absprachen mittels sogenannter Realisierungsfahrpläne das Risiko drastisch minimiert werden kann (www.offshore-stiftung.de). Die Bundesregierung sollte sich jetzt auf diese Punkte konzentrieren und über einen sinnvollen technischen und organisatorischen Gesamtansatz die Risiken aus dem Netzbau und Betrieb nehmen – umfangreiche Vorschläge hierzu lägen vor. Wie hoch die tatsächliche Belastung sein könnte hängt davon ab, wie schnell die Netzanschlüsse nun gebaut werden und mit welcher Flexibilität die beteiligten Akteure an weiteren schadensmindernden Maßnahmen arbeiten. Allein durch den Bau von temporären Netzanschlüssen und ein aktives Netzanschlussmanagement könnte das Haftungsrisiko aus Sicht der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE halbiert werden. Momentan sind nicht einmal ein halbes Dutzend Offshore-Windparks von der Haftungsregelung betroffen und die Frage der Netzanbindung wird allenfalls in den kommenden ein bis zwei Jahren relevant werden (Übersichtskarte). Für die betroffenen Windparks werden in enger Zusammenarbeit mit den Übertragungsnetzbetreibern und der Bundesnetzagentur Maßnahmen für Interimslösungen (Netzanschlussmanagement) entwickelt, die schadensminimierend wirken sollen. Mit der kurzfristig geplanten Verabschiedung des Energiewirtschaftsgesetzes greife in absehbarer Zeit der Systemwechsel, so dass die Verzögerungsproblematik weitgehend gelöst sein sollte. Stärkere Beteiligung der Verantwortlichen Einigung im Offshore-Streit zeichnet sich ab Freitag, 24. August 2012 Im regierungsinternen Streit um das Abwälzen von Millionenkosten beim Windenergieausbau in Nord- und Ostsee auf die Stromverbraucher zeichnet sich eine Einigung ab. Wie die Deutsche Presse-Agentur gesten erfuhr, soll es bei einem Stromleitungsausfall und daraus resultierenden Schadensersatzzahlungen eine stärkere Beteiligung der für den Ausfall Verantwortlichen geben als bisher geplant. Sie soll maximal 100 Millionen Euro pro Jahr betragen, um die Belastungen für die Bürger geringer zu halten. Zudem sollen auch Unternehmen bis zu einem Stromverbrauch von einer Million Kilowattstunden (kWh) die volle Haftungsumlage von 0,25 Cent je kWh zahlen, die auf den Strompreis aufgeschlagen werden soll. Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hatte zunächst wegen zu hoher Bürgerbelastungen ihr Veto eingelegt. « zurück zur Übersicht Webnews Mister Wong Twitter Google Ihren XING-Kontakten zeigen

Harte Kritik an Aigners Blockade

Streit um Haftungspläne für Offshore-Industrie

Donnerstag, 23. August 2012Die Bundesverbraucherschutzministerin muss von mehreren Seiten harte Kritik einstecken. Grund ist ihr Widerstand gegen das Gesetz zur Haftung von Offshore-Windparks. Die Windenergie-Agentur (WAB) hat Ilse Aigner gestern aufgefordert, ihren Widerstand aufzugeben. Eine Verzögerung des Gesetzes würde Investitionen und Arbeitsplätze in ganz Deutschland gefährden, teilte der Verband mit. Auch im Bundeswirtschaftsministerium sorgt Aigners Verhalten für Unmut. Niedersachsens Umweltminister Stefan Birkner von der FDP sprach von einem „Blackout“ bei Aigner. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht". http://www.morgenweb.de/newsticker/news/altmaier-regelung-fur-offshore-windparks-nur-zur-uberbruckung-1.695420

Widerstand gegen Haftungsregelung bei Offshore-Windparks Aigner will steigende Strompreise verhindern

Stellt sich quer: Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU).
Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) waren sich schon einig: Die Kosten für Verzögerungen des Netzausbaus sollten auf die Stromkunden abgewälzt werden. Jetzt stellt sich aber offenbar Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) quer. Die von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) geplante Haftungsregelung für Offshore-Windparks stößt beim Verbraucherschutzministerium von Ilse Aigner (CSU) auf Widerstand. Die am 29. August vorgesehene Kabinettsbefassung sei nicht möglich, zitierte die „Süddeutsche Zeitung“ (Mittwochsausgabe) aus der Stellungnahme des Ministeriums zu der Vorlage. „Es bedarf vielmehr einer weiteren Prüfung und Beratung eines neuen Entwurfs“, heißt es dem Blatt zufolge darin weiter. Die Haftungsregelung soll Betreiber von Offshore-Windparks gegen Risiken absichern, wenn die Anlagen zum Beispiel wegen Verzögerungen beim Netzanschluss keinen Strom liefern können. Die Pläne Altmaiers dazu sehen vor, dass der Betreiber dafür zunächst einen Ausgleich erhält, dies aber am Ende der Gesamtförderdauer für den Windpark verrechnet wird. Das Verbraucherschutzministerium wendet sich dagegen, dass dadurch der Strompreis um bis zu 0,2 Cent pro Kilowattstunde steigen könne. Auch lehne es das CSU-geführte Ministerium ab, dass größere Konzerne nicht an den Lasten beteiligt werden sollten. Bildergalerie: Deutschlands erster Windpark hat Geburtstag Ein Sprecher des Verbraucherschutzministeriums sagte dazu, bislang gebe es im Rahmen der üblichen Ressortabstimmung lediglich eine fachliche Stellungnahme, mit der Aigner, die sich im Urlaub befindet, noch gar nicht befasst worden sei. In dieser Stellungnahme habe das Ministerium „Verbraucherinteressen vorgetragen und relevante Fragen aufgeworfen“. Dazu fänden nun weitere Gespräche statt. Allerdings sei der von Altmaier vorgesehene Zeitplan unter diesen Umständen „sehr ambitioniert“. Was sind Aigners Motive, sich gegen die Erhöhung der Strompreise zu wenden? Kritiker werfen ihr vor, besonders die Interessen einer bestimmten Gruppe von Verbrauchern im Blick zu haben - nämlich denen aus Süddeutschland. Zwischen Bund und Ländern sowie unter den Bundesländern gibt es auch grundsätzlich Meinungsverschiedenheiten über die Prioritätensetzungen bei der Windkraft. Während die süddeutschen Flächenländer wie Bayern vor allem die Windkraft an Land ausbauen wollen, dringen die norddeutschen Küstenländer darauf, die Offshore-Windkraft voranzubringen. (AFP)

Verzögerungen bei Offshore-Windparks

Altmaier macht Druck

Dienstag, 21. August 2012Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will weitere Verzögerungen bei der Anbindung von Windparks in der Nordsee nicht länger akzeptieren. "Ich bin nicht bereit hinzunehmen, dass Wartezeiten von 50 Monaten entstehen, nur weil es Engpässe bei der Kabelzulieferung gibt", sagte Altmaier am Montag bei einem Besuch des Offshore-Windparks "Alpha Ventus", 45 Kilometer nordwestlich von der Insel Borkum. Man trage politische Verantwortung, die Zeiten bis zur Herstellung notwendiger Kabel deutlich zu verkürzen. So wie bisher gehe es nicht weiter. Zugleich warnte Altmaier, dass am Ende nicht zu viel Windräder in Deutschland aufgestellt werden dürften. Es dürfe auch keinen Wettlauf zwischen See- und Land-Windparks geben.
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NordeUTsche Rundschau

Hamburg entwickelt sich zur Windhauptstadt Europas

Hamburg entwickelt sich zur Windhauptstadt Europas Michael Zapf (Z) Hamburg hat sich zur Windhauptstadt Europas entwickelt. Führende Hersteller und Zulieferer sowie weitere für die Windenergie engagierte Unternehmen haben sich in der internationalen Hafen- und Handelsmetropole angesiedelt. Diese Unternehmen treiben maßgeblich die Umsetzung der Energiewende voran. Die internationalen Energiemärkte richten großes Augenmerk darauf, wie Deutschland es schafft, als erstes Land der Welt die Energiewende umzusetzen und sich als Technologieführer zu behaupten. Ab 2014 trifft sich die On- und Offshore-Windindustrie auf der internationalen Fachmesse WindEnergy Hamburg, um ihre Innovationen zu präsentieren und die Zukunft der Branche zu gestalten. „Die Fachmesse der Windindustrie in der Windmetropole Europas – dieses Konzept überzeugt“, stellt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH fest. Für die neue Branchenveranstaltung, die erstmals vom 23. bis 26. September 2014 ausgerichtet wird, haben sich zahlreiche namhafte Unternehmen aus der Windindustrie und der Offshore-Branche angemeldet. Neue Fachmesse stößt auf große Resonanz Mehr als zwei Jahre vor der Premiere sind für die WindEnergy Hamburg 2014 mehrere 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche gebucht. „Zusagen gibt es von Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, darunter führende Vertreter der Branche“, so Bernd Aufderheide. „Siemens, GE, REpower und Nordex etwa unterstützen von Beginn an die neue Fachmesse in Hamburg.“ Mit der wachsenden Bedeutung der Windenergie war in weiten Teilen der Branche der Wunsch laut geworden, in der europäischen Windhauptstadt Hamburg 2014 die internationale Fachmesse zu veranstalten. „Wir sehen in der WindEnergy Hamburg einen wichtigen Impulsgeber für die gesamte Windindustrie“, sagt Dr. Felix Ferlemann, CEO Siemens Wind Power. „Als führender Anbieter von Offshore-Windenergieanlagen gestalten wir diese Plattform deshalb aktiv mit.“ Auch REpower Systems unterstützt die WindEnergy Hamburg, wie Andreas Nauen, Vorstandsvorsitzender des Anlagenherstellers, bekräftigt: „Hier können wir unsere On- und Offshore-Kompetenz unter einem Dach ausstellen. REpower sieht in Hamburg den Standort der Zukunft. Wir wollen dabei sein, wenn ab 2014 die WindEnergy gemeinsam mit der Stadt Hamburg das Tor zur Welt der Windenergie sein wird.“ Auf der WindEnergy Hamburg werden zahlreiche weitere Unternehmen Präsenz zeigen, dazu zählen – neben den bereits genannten Siemens Wind Power, REpower Systems, Nordex und GE Energy – auch z. B. Gamesa, Winergy, Dong Energy und Alstom sowie wichtige Unternehmen der Zulieferbranche wie Bosch Rexroth, ZF und Eickhoff. Das Messekonzept am Standort Hamburg wurde gemeinsam mit dem Fachverband VDMA Power Systems entwickelt und wird von zahlreichen Unternehmen im VDMA mitgetragen. Ihm geht es darum, die internationale Fachmesse der Windindustrie langfristig in Deutschland zu sichern und auszubauen. Führende Hersteller und andere für die Windenergie engagierte Unternehmen haben ihre Unternehmenssitze in Hamburg, weil sie von den Stärken des Standorts überzeugt sind, darunter Siemens, REpower Systems, Nordex, General Electric, AREVA Wind, Vattenfall AG, Dong, RWE Innogy, EnBW und E.ON Climate & Renewables. Unter anderem die Nähe zu den Offshore-Projekten in Nord- und Ostsee macht Hamburgs Stärke aus. In der Metropolregion sind laut einer aktuellen Studie der Prognos AG insgesamt 1466 Unternehmen mit 24 700 Mitarbeitern im Bereich erneuerbare Energien aktiv. Die Hälfte davon ist allein für die Windenergie tätig – mehr als für jeden anderen Bereich. Diese Unternehmen sind damit Teil der Initiative, die die Energiewende in Deutschland voranbringt. Zusagen internationaler Unternehmen Die WindEnergy Hamburg stößt insbesondere international auf großes Interesse: Das hat sich auf der Veranstaltung des europäischen Branchenverbands EWEA in Kopenhagen gezeigt, wo für die neue Fachmesse erfolgreiche Gespräche mit Unternehmen unter anderem aus Dänemark, UK, Italien, Spanien, den Niederlanden, Frankreich sowie den USA und Kanada geführt wurden. Auf der AWEA, dem großen Branchenevent in Nordamerika, war die WindEnergy Hamburg unter anderem mit einem Stand präsent. Die neue, ab 2014 alle zwei Jahre stattfindende Fachmesse ist gänzlich auf die Schwerpunkte, Schlüsselmärkte und aktuellen Themen der internationalen Windenergiewirtschaft zugeschnitten. WindEnergy Hamburg wird dynamischer Branchenentwicklung gerecht Mit ihrem Konzept trägt die WindEnergy Hamburg der dynamischen Entwicklung und zunehmenden Globalisierung der Windenergiebranche Rechnung. „Die Hamburg Messe und Congress bringt ihre langjährige Erfahrung als Veranstalter internationaler Leitmessen und Events in die WindEnergy Hamburg ein“, so Bernd Aufderheide. „Durch ein weltweites Netzwerk an Auslandsvertretern bestehen beste Kontakte in alle Schlüsselmärkte. Eine weitere Stärke ist die große maritime Kompetenz.“ Kurz vor der WindEnergy Hamburg findet am selben Standort die Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft, die SMM, statt (9. bis 12. September 2014). Das bietet Ausstellern der SMM – Schiffbauern, Werften, Häfen, Logistikunternehmen und Vertreter der maritimen Zulieferindustrie – die Möglichkeit, Synergien zu nutzen. So können dort vertretene Offshore-Anbieter mit demselben Stand kurz darauf auf der WindEnergy Hamburg präsent sein. „Der Messestandort Hamburg wird den spezifischen Ansprüchen und Bedürfnissen von Ausstellern und Fachbesuchern auf internationalem Niveau in vollem Umfang gerecht“, betont Aufderheide. „Unser modernes Gelände bietet den Ausstellern der Windbranche optimale Präsentationsmöglichkeiten und effiziente Logistik.“ Als Verkehrsknotenpunkt mit City-Flughafen und drei Fernbahnhöfen ist die Windmetropole international problemlos erreichbar. Allein im Umkreis von fünf Kilometern zur Messe gibt es 150 Hotels mit rund 50 000 Betten aller Kategorien.  

AA) http://www.schiffundhafen.de/fileadmin/user_upload/PDF/712fach.pdf

 über Netzausbau, eigene Fehler und das Korn-Trinken mit Landwirten
Sommerpause? Von wegen. In loser Folge befragen wir die Minister der Küstenkoalition zu landespolitischen Themen. Die Serie beschließt heute Robert Habeck (Grüne), Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Herr Habeck, Sie haben das Energiewendeministerium in Schleswig-Holstein übernommen. Doch gerade diese Wende steht in der Kritik, nicht zuletzt nach den Äußerungen von Bundesumweltminister Peter Altmaier. Droht die Energiewende zu scheitern? Wehe! Es gibt zwar große Herausforderungen, aber die waren vorhersehbar. Und ich finde es völlig okay, dass Peter Altmaier die anspricht. Aber es lohnt sich dafür zu kämpfen, und wir dürfen nicht damit aufhören, wenn es gerade erst anfängt. Wo muss nachgebessert werden? Man muss klare Verantwortungen schaffen, so wie wir es mit dem Energiewendeministerium getan haben. Einer muss den Kopf hinhalten, wenn es schief geht oder sich auf die Schulter klopfen lassen, wenn es klappt. Und inhaltlich ist der Netzausbau die Achillesferse der Energiewende... Was ist zu tun? Im Moment ist die von der Bevölkerung beschlossene Energiewende von den Kompetenzen und den Kapitalausstattungen von privaten Unternehmen abhängig. Deshalb muss Politik den Betreibern klar machen, dass sie die gesetzliche Pflicht haben, das Netz schnell auszubauen. Können Sie das nicht, müssen wir andere Schritte gehen. Sind Sie abhängig von den Netzbetreibern? Ja, das sind wir. Und das ist unbefriedigend. Auf Bundesebene muss ich zusehen, dass Peter Altmaier in die Gänge kommt. In letzter Konsequenz muss man eine Bundesnetzgesellschaft gründen, in die die öffentliche Hand auch Kapital reinsteckt und in der sie sich Mitspracherechte sichert. In Schleswig-Holstein ist der Netzbetreiber Tennet ja offenbar bereit, private Anteilseigner zuzulassen, das Netz also als Bürgernetz zu bauen. Das ist eine kluge Lösung, für Tennet, aber auch um die Akzeptanz des Netzausbaus in der Bevölkerung zu erhöhen. Der Netzausbau ist eine attraktive Investitionsmöglichkeit. Was können Sie gegen die Netzbetreiber unternehmen, wenn es nicht schneller geht? Gegebenenfalls muss man abschichten, welche Leitungen prioritär sind. Bei den Gleichstrom-Höchstspannungsleitungen, die nach Süddeutschland führen, müssen wir bis Weihnachten Klarheit haben, wie die Netzbetreiber den Netzentwicklungsplan umsetzen wollen. Passiert das nicht, brauchen wir die skizzierte andere Lösung. Da ist Peter Altmaier in der Pflicht. Wollen Sie jeder Bürgerinitiative gegen den Netzausbau ein Erdkabel versprechen? Nein, das kann ich nicht. Die Technik ist sehr teuer und nicht vollends ausgereift. Aber ich glaube, dass man auch bei Freileitungen zu Kompromissen kommen kann, wenn es um den Verlauf geht. Und ich will in diesem Prozess nahbar sein und ehrlich mitwirken. Am Ende wird sicher nicht jeder zufrieden sein, aber hoffentlich ein Verlauf gefunden werden, der besser ist als alle anderen möglichen. Und dann muss entschieden werden – und das werde ich machen. Und so hoffe ich, wird eine frühe und ehrliche Bürgerbeteiligung letztendlich den Netzausbau beschleunigen. Danach sieht es jetzt nicht gerade aus. Wir fangen ja auch gerade erst an. Und ich habe den festen Glauben, dass bei allen Beteiligten der Wille da ist, die Energiewende umzusetzen – bei den Naturschützern, bei den Netzbetreibern, bei den Planungsbehörden. Klar ist doch: Wer absichtlich verzögert, verlängert die Laufzeiten der Atomkraftwerke. Das will doch echt keiner. Bleibt Energie bezahlbar? Klar kostet es Geld, wenn wir die Energieversorgung ändern. Und klar muss Strom bezahlbar sein. Und dafür werden wir auch Maßnahmen ergreifen. Vor allem aber ist neu, dass der Strompreis der erneuerbaren Energien die Wahrheit sagt – das war beim hochsubventionierten Atomstrom nicht so. Die Sozialdemokraten schauen ja auch auf den Strompreis und merken an, dass durch die Energiewende Arbeitsplätze in der Industrie verloren gehen könnten. Haben Sie Sorgen, dass die Grünen mit dem Thema allein bleiben? Ich nehme zur Kenntnis, dass Sigmar Gabriel sagt, er will die Industrie nicht belasten und der Hesse Thorsten Schäfer-Gümbel, er will die Bürger nicht belasten. Das klingt nicht nach einem logischen Konzept. Klingt eher so, dass diejenigen, die für den Atomausstieg gestimmt haben, ein Jahr später sagen, wir wollen keine Verantwortung dafür. Man wirft Ihnen Hektik vor bei der Energiewende – trifft Sie das? Sie spielen darauf an, dass ich die Kommunen in einem Brief gebeten habe, mit der Planung für erwartbare Windeignungsflächen schon jetzt zu beginnen, obwohl der Landesplan noch nicht rechtskräftig ist. Ich musste zur Kenntnis nehmen, dass das, was nach menschlicher Logik nahe liegt, nach Verwaltungslogik etwas komplizierter ist. Das musste ich lernen, und das wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Ich und die Verwaltungslogik, das wird ein streitbares Miteinander. Brauchen wir denn über den jetzt zu beschließenden Landesplan weitere Flächen für Windräder? Die erneuerbaren Energien werden immer leistungsfähiger, was übrigens den Strompreis senken wird und jetzt schon tut. Zur Sicherheit der Stromversorgung aus erneuerbaren Energien ist absehbar nicht mehr der Neubau sondern das Lastmanagement entscheidend. Dann werden wir eher alte Windkraftanlagen erneuern oder Offshore-Anlagen bauen anstatt neue Standorte auszuweisen. Und wir müssen Speicherkapazitäten entwickeln. Wie werden sich Landschaft und Landwirtschaft im Norden verändern?Schleswig-Holstein soll sich nicht zu einem industriellen Agrarland entwickeln. Ich will die vertraute bäuerliche Kultur, die unsere Heimat prägt, erhalten. Der Druck auf die Landwirte zu größeren Höfen, Ställen und anderen Erwerbsarten ist allerdings hoch. Wir arbeiten jetzt die neue Förderperiode aus. Da kann man dem etwas entgegensetzen. Spüren Sie als grüner Minister eigentlich Gegenwind von der traditionellen Landwirtschaft? Klar gibt es da Vorbehalte. Und auch die Grünen haben ja solche und solche Erfahrungen mit dem Bauernverband gemacht. Aber ich gehe damit locker um und suche das direkte Gespräch. Die Möglichkeiten der Verständigung sind da.Sie fahren also auch zur Grünen Woche und trinken da Korn mit den Bauern? Ich fahre auf jeden Fall zur Grünen Woche – wann kann man sonst schon Korn zum Mittag trinken?
Interview: Kerstine Appunn Helge Matthiesen / Kay Müller Norddeutsche Rundschau
Nachrichten
Wirtschaft im Norden investiert kräftig
Kiel
Die Energiewende und der Ausbau der erneuerbaren Enegien sorgt für reichlich Investitionen im Norden. Die Wirtschaft in Schleswig-Holstein investiert kräftig. Das geht aus Zahlen der Investitionsbank hervor. Sie stellte dem Mittelstand im Norden bis zur Jahresmitte Kreditmittel in Höhe von 512 Millionen Euro zur Verfügung. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es nur 323 Millionen Euro. Gut die Hälfte der Summe floss in Projekte aus den Bereichen Biomasse, Photovoltaik und Windenergie von Unternehmen in Schleswig-Holstein. Die Wirtschaft entwickle sich gut und die Investitionen im Rahmen der Energiewende trügen wesentlich dazu bei, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Investitionsbank, Erk Westermann-Lammers.
sh:z

McAllister fordert staatliche Hilfe

Bund soll sich an Offshore-Gesellschaft beteiligen

Samstag, 21. Juli 2012
Vor allem mangelnde Eigenkapital-Ausstattung führt zu Anschlussproblemen. Foto: SiemensVor allem mangelnde Eigenkapital-Ausstattung führt zu Anschlussproblemen. Foto: Siemens
Im Streit um den stockenden Anschluss von Offshore-Windparks hat die niedersächsische Landesregierung ihre Forderung nach einer Netzgesellschaft mit Beteiligung des Bundes bekräftigt. "Das Problem muss gelöst werden - und es muss mit staatlicher Hilfe gelöst werden", sagte Ministerpräsident David McAllister (CDU) am Freitag im Landtag in Hannover. Hintergrund des Vorschlags ist vor allem die mangelnde Eigenkapital-Ausstattung des niederländischen Netzbetreibers TenneT. Sie verzögert die Einbindung von Windkraftanlagen auf hoher See ins deutsche Stromnetz. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Positionierungsprobleme Windkraftanlagen PDF

HWG Cuxhaven präsentiert sich mit neuem Internetauftritt

Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) präsentiert sich mit einem neuen Internetauftritt: Ab sofort erwarten den Besucher unter der bekannten Adresse www.port-of-cuxhaven.de eine bedienerfreundliche Oberfläche mit neuen Rubriken, einem News-Kanal und erweiterten Suchmöglichkeiten.

Neben dem separaten News-Bereich, in dem die neuesten Nachrichten rund um den Standort Cuxhaven zur Verfügung gestellt werden, wurde eine Presse-Rubrik über die Medienberichterstattung zur HWG sowie eine Event-Übersicht in den Internetauftritt integriert. Über die Homepage kann auch der neue Newsletter des Verbandes abonniert werden.

Die 134 Mitglieder der Hafenwirtschaftsgemeinschaft können die Plattform nutzen, um sich dem Besucher detailiert vorstellen. Dazu wurden elf Suchkategorien für den Benutzer hinterlegt, die zugleich das breite Spektrum des Verbandes darstellen: „Hafen“, „Schifffahrt“, „Touristik“, „Werften/Schiffsreparatur“, „Transport/Logistik“, „Maritime Institutionen“, „Offshore Windenergie“, „Behörden“, „Fischwirtschaft“, „Kühlhäuser“ und „Sonstige Dienstleister“.

Dr. Andreas Schmidt, Vorstandsvorsitzender der HWG: „Die Benutzerfreundlichkeit unseres neu gestalteten Internetauftritts stand für uns im Vordergrund. Die umfangreichen Informationsmöglichkeiten über die Arbeit unseres Verbandes und seiner Mitglieder zeigen den Usern ein detailiertes Bild unseres modernen Standortes – darauf sind wir stolz.“

Die Gestaltung und die Programmierung der neuen Internetpräsenz übernahmen mit „as grafik. design“ und „Artislab“ zwei norddeutsche Unternehmen.

1)Cuxport beendet weiteren Großauftrag für REpower Systems

2)Bau von Offshore-Windpark Riffgat geht in die heiße Phase

3)Germany: Modular Vibrating of Monopiles for Offshore Wind Farm Riffgat

4) Germany: EWE Installs First Monopile at Riffgat Offshore Wind Farm

5) EWE startet Bau von "Riffgat" 6)Offshore-Windkraft RWE fordert "Ausgleich" 7 ) Bremen will breitere Nutzung der Energie-Fördergelder

8) Windparks auf See: Experten sehen großes Potenzial für Häfen an der Westküste Rendsburg

9) Denmark: World Marine Offshore Ensures Know-How for Crew Transfer

Mit der zehnten Verladung von Turmsegmenten für Offshore-Windenergieanlagen beendete die Cuxport GmbH am 20. Juni 2012 einen weiteren Großauftrag für den Anlagenhersteller REpower Systems SE.

Die in Cuxhaven von der AMBAU GmbH produzierten und bei Cuxport umgeschlagenen Komponenten sind für den Offshore-Windpark Thornton Bank II & III in der Nordsee bestimmt. Die Turmsektionen wurden mit eigenem und angemietetem Kranequipment auf die den Hafen Oostende ansteuernden Seeleichter verladen. Ein Folgeauftrag für Verladungen des Projekts Nordsee Ost ist bereits vereinbart worden.

Bereits für den Windpark Ormonde in der Irischen See konnten wir unsere Umschlagskapazitäten für ein REpower-Projekt einbringen. Mit den zehn Verschiffungen in diesem Frühjahr war es uns erneut möglich, unser Profil als effektiver Partner der Offshore-Windenergieindustrie zu schärfen“, so Peter Zint, Geschäftsführer der Cuxport GmbH.

Die Turmsektionen, die bei Cuxport umgeschlagen wurden, sind bis zu 145 Tonnen schwer und bis zu 34 Meter lang. Jeweils zwei Sektionen bilden den Turm, an dessen Kopf sich die Turbine und der Rotorstern anschließen. Von Cuxhaven werden die Segmente per Barge nach Oostende verschifft. Dort startet die finale Installationsphase auf See. Insgesamt kommen im Offshore-Windpark Thornton Bank II & III nach dessen Fertigstellung 48 Anlagen der 6-Megawatt-Klasse vom Typ REpower 6M zum Einsatz.

Aufgrund der wechselnden meteorologischen Bedingungen ist beim Aufbau eines Offshore-Windparks stets mit Anpassungen des Zeitplans zu rechnen. Dies betrifft dann selbstverständlich auch die einzelnen Glieder der Logistikkette. Cuxport unterstützt uns hier punktgenau, um die Turmsegmente mit einem flexiblen Fahrplan für die Verladungen an ihr Ziel zu bringen“, erklärt Norbert Giese, Bereichsleiter Offshore Development bei REpower. „Jedes neue Projekt und die daraus gewonnenen Erfahrungen stärken den Standort Cuxhaven als Offshore-Basis und helfen auch uns als Logistikdienstleister, sich besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzustellen“, ergänzt Cuxport-Geschäftsführer Peter Zint.

Als Ergebnis der guten Zusammenarbeit wurde Cuxport von REpower mit dem Umschlag von 96 weiteren Turmsektionen für das Projekt Nordsee Ost in den Monaten Juli und August dieses Jahres beauftragt.

Schwimmende Kräne: Die Offshore-Installationsschiffe „Victoria Mathias“ (l. ) und „Friedrich Ernestine“ am Pier in Bremerhaven.

Bau von Offshore-Windpark Riffgat geht in die heiße Phase

Bauarbeiten für "Riffgat" haben begonnen

Schwerlast-Kranschiff "Oleg Strashnov" im Baufeld vor Borkum. An dem Kran befestigt ist noch der erste der insgesamt 30 Monopiles (Gründungspfähle), der jedoch bereits einige Meter in den Meeresboden eingerüttelt ist und selbstständig steht. © EWE Fotograf: Christian Bartsch Detailansicht des Bildes Bis zum Sommer kommenden Jahres sollen in dem Baufeld vor Borkum 30 Windkraftanlagen aufgestellt werden. Weit draußen in der Nordsee, nördlich von Borkum, drehen sich zwölf Windräder. Es ist das Testfeld des Windparks "Alpha Ventus" des Konsortiums EWE, E.ON und Vattenfall. Nun soll ein weiterer Offshore-Windpark des Oldenburger Energieversorgers EWE folgen: Am Freitag hat EWE den ersten 70 Meter langen Gründungspfahl für "Riffgat" in den Meeresboden gerammt. Bis zum Sommer 2013 sollen in dem Gebiet 15 Kilometer nordwestlich von Borkum 30 Windkraftanlagen entstehen.

Baustart für "Riffgat"-Windpark

Auf dem offenen Meer vor Borkum soll der neue Windpark "Riffgat" entstehen. Unter den Augen von Projektleiter Wilfried Hube startete am Freitag der Bau des neuen Offshor-Parks.

Neues System soll Meeressäuger vor Baulärm schützen

Dafür rammt ein spezielles Kranschiff zunächst die 30 Gründungspfähle etwa 40 Meter tief in den Meeresboden der Nordsee. Die rund 700 Tonnen schweren Stahlrohe ragen danach sieben bis zehn Meter aus der Wasseroberfläche heraus. EWE baut den Windpark in Kooperation mit dem ostfriesischen Projektplaner Enova aus Bunderhee (Landkreis Leer). Für "Riffgat" setzt der Oldenburger Energieversorger erstmals kommerziell ein neues System zum Lärmschutz ein. Dabei wird eine doppelwandige Stahlröhre während der Rammarbeiten um die Fundament-Stahlpfähle gestülpt. Eine Luftschicht und ein Wasserblasenschleier sollen die starken Rammgeräusche dämpfen. Meerestiere wie Schweinswale und Seehunde sollen so vor der Übertragung des Schalls im Wasser geschützt werden. http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/oldenburg/windpark233.html video Essen (BoerseGo.de) - Der Ausbau der Windkraft auf hoher See stockt - für RWE sind fehlende Netzanschlüsse und schleppende Genehmigungsverfahren schuld. Der neue RWE-Chef Peter Terium sieht insbesondere die Wirtschaftlichkeit des Projektes nordöstlich von Helgoland extrem gefährdet. Dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" sagte er, der zuständige Netzbetreiber Tennet habe dem Konzern gerade mitgeteilt, dass „es weitere massive Verzögerungen beim Anschluss unseres Offshore-Windparks Nordsee Ost gibt“. Terium forderte die Bundesregierung auf, schnellstens eine Lösung des Problems zu suchen und mit den Investoren über einen wirtschaftlichen Ausgleich zu reden. RWE investiere Milliarden, die zugesagten Netzanschlüsse seien aber nicht vorhanden. Wenn dies nicht geschehe, seien die deutschen Offshore-Planungen bis zum Jahr 2020 nicht mehr erfüllbar. Von den Bürgern fordert Terium ebenso wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die für die Energiewende nötigen neuen Stromtrassen zu akzeptieren. Bis 2030 sollen Windparks in Nord- und Ostsee mit einer Leistung von 25.000 Megawatt entstehen und so 15 Prozent des Strombedarfs in Deutschland decken. RWE plant Milliardeninvestitionen, um den Ausbau seines Ökostromgeschäfts voranzustreiben. Wegen der Belastungen infolge des Atomausstiegs und der hohen Verbindlichkeiten sei der Spielraum für Investitionen allerdings begrenzt, so Terium.  

Germany: Modular Vibrating of Monopiles for Offshore Wind Farm Riffgat

Posted on Jun 26th, 2012 with tags europe, farm, For, Modular, monopiles, News by topic, of, offshore, Riffgat, Vibrating, wind.

Halfway June APE Holland started on the North Sea near the German island of Borkum with a special offshore project, vibrating 30 steel piles (monopiles) on which 30 windmills will be installed.

The piles will be driven with the Super Quad Kong (SQK), an innovative and modular vibratory driver/extractor consisting of four APE vibros, which are connected to four hypermodern powerpacks, providing a total eccentric moment of 920 kg-m. By using the SQK vibratory hammer it is able to drive these monopiles environmentally friendly in a single run in the correct position at the bottom of the sea.

 Strict environmental regulation/rules

APE Holland is pleased that the contractor Seaway Heavy Lifting choose the option of using a vibratory hammer.

“By choosing this innovative way of vibrating, APE Holland can comply to the strict environmental rules which apply in Germany,” explains Martijn Kleine, Sales Manager at APE Holland. “The damage to the environment by noise and vibrations remains within acceptable limits.”

By using the traditional piling techniques with the conventional hydraulic hammers the noise is at a level that it causes major damage to marine life. “There are various solutions to reduce the noise, but it does imply that the piles have to be vibrated first,” said Martijn Kleine.

From the wish to have such piles driven without the use of impact hammers, APE Holland developed modular vibration techniques. “The noise of our hammer is much lower than a traditional hammer and the vibration process is faster than piling”.

 Innovative

The Super Quad Kong is specially developed for this offshore wind farm Riffgat in the North Sea, where Seaway Heavy Lifting is using their newest state of the art crane vessel “Oleg Strashnov”.

“After driving the first monopiles it was clear that our modular built vibratory hammer supplies sufficient power to show impressive results. For the first piles, we only used 50% of the total power of these hammers. With our SQK vibro we are able to drive these monopoles to a penetration of 31 meters in one run. The reason that the last 10m of the piles on the Riffgat field still had to be driven with an impact hammer has a reason. The owner of the field required a so called “blowcount”, which indicates the bearing capacity of the pile. This can only be done with an impact hammer until now.”

After the vibratory hammer was taken off the pile, a Noise Mitigation System (NMS) was put around the pile, after which the IHC S-1800 hydrohammer was put on the pile.

Kleine: “Where the pile was moving in only a few seconds after the SKQ was switched on, driving the first 10 meters with the hydrohammer started labored. For the first 25cm 100 blows of 1200 kJ were required to get the pile moving again. After that, the blowcount went back to 25 blows on the 25 cm.”

 Heavyweights

The monopiles which are used for the Riffgat wind farm project weighing between the 480 en 720 ton each. The length of the piles are between 53 and 70 meters with a diameter of 4,7 m on the top of the pile and a diameter of 5,7 up to 6,5 m at the pile tip.

APE Holland got this contract awarded thanks to a nice reference project in China. For the construction of two artificial islands in the fixed link between Hong Kong and Macau, the APE OctaKong was used. This enormous vibrator was built up out of 8 linked vibrators which vibrated 130 steel monopiles with a length of 40 m. about 25m into the seabed. The piles with a diameter of 22 m had a weight between 500 and 650 tons each. The insertion of each pile take less than 10 minutes.

 Experience

APE Holland BV is the exclusive supplier in Europa and Russia of APE vibratory hammers and powerpacks. The sister company CAPE Holland BV designs and manufactures the modular systems with multiple vibratory hammers and power packs for APE Holland BV.

Both companies are part of the Cape Holland Group and have great knowledge and skill in developing innovative techniques in vibration.

“We are unique in coupling different techniques, material and equipment that can be used together as one,” says Martijn Kleine. “Our experience with the OctaKong gave us an advantage in developing the Super Quad Kong for this project. Besides the vibratory hammer we are also supplying the required operational assistance for the operating our equipment for this wind farm project in the North Sea. And the next project for the piling of monopiles has already been signed.”

Germany: EWE Installs First Monopile at Riffgat Offshore Wind Farm

Posted on Jun 15th, 2012 with tags , , , , , , , , , , .
Germany: EWE Installs First Monopile at Riffgat Offshore Wind Farm Off the coast of Borkum, the construction phase starts on Riffgat offshore wind farm, developed by EWE in collaboration with Enova. After about twelve years of planning time, the first of a total of 30 foundation piles (monopiles) has been installed into the seabed.  It is up to 70 meters long and has up to about 800 tons of steel pipes, which are driven 40 meters deep into the ground. “With the ramming of the piles we start the construction phase of the project – the fact is that the team has been working a long time,” says project manager Wilfried Hube“Even better is that we are finally now installing on the sea and seeing that Riffgat is growing.” The water depth in the construction area is 18 to 23 meters, so that the tops of the monopile towers extend only a few meters from the water. They are then set to transition pieces. Transportation and ramming of the 30 monopiles is being carried out by “Oleg Strashnov,” a 183-foot crane ship. A total of ten times, the special ship will operate for the next two months between the construction site and the Dutch port of Vlissingen, where the foundation piles are provided. They were fabricated in Aviles Spain. After the completion, the Riffgat offshore wind farm will consist of 30 wind turbines with a capacity of 108 MW. This amount of power can supply about 120,000 households with environmentally friendly electricity from summer 2013.

Strom für 120.000 Haushalte

Die 30 Windenergie-Anlagen vor Borkum sollen ab dem kommenden Jahr regenerativen Strom für rund 120.000 Haushalte liefern. EWE investiert rund 450 Millionen Euro in den Windpark auf hoher See und sucht noch nach einem Investor für das Projekt. Mit mehreren Interessenten würden noch Gespräche geführt. Viele Fischer sind gegen den Windpark. Sie fürchten um ihre Fanggründe, weil sie innerhalb des Windparks nicht fischen dürfen.   Vor der Küste Borkums geht der Bau des von EWE in Kooperation mit ENOVA geplanten Offshore-Windparks „Riffgat“ in die heiße Phase: Nach rund zwölfjähriger Planungszeit wurde jetzt der erste von insgesamt 30 Gründungspfählen (Monopiles) in den Meeresboden gerammt. Dabei handelt es sich um bis zu 70 Meter lange und bis zu rund 800 Tonnen schwere Stahlrohre, die 40 Meter tief in den Untergrund getrieben werden. „Mit dem Rammen der Gründungspfähle starten wir in die Bauphase des Projektes – darauf hat das Team lange hingearbeitet“, schildert Projektleiter Wilfried Hube. „Umso schöner ist es, dass wir jetzt endlich auf See installieren und Riffgat wachsen sehen.“ Die Wassertiefe im Baufeld beträgt 18 bis 23 Meter, so dass die oberen Enden der Monopiles nur wenige Meter aus dem Wasser ragen. Auf sie werden anschließend Übergangsstücke (Transition Pieces) gesetzt. Diese tragen später die Türme der eigentlichen Windenergieanlagen. Den Transport und das Rammen der 30 Monopiles übernimmt die „Oleg Strashnov“, ein 183 Meter langes Kranschiff. Insgesamt zehn Mal wird das Spezialschiff in den kommenden zwei Monaten dafür zwischen dem Baufeld und dem niederländischen Hafen Vlissingen pendeln, wo die Gründungspfähle zur Abholung bereit liegen. Hergestellt wurden die Monopiles im spanischen Aviles. Der Offshore-Windpark Riffgat wird nach der Fertigstellung aus 30 Windenergieanlagen mit einer Kapazität von insgesamt 108 MW bestehen. Damit können ab Sommer 2013 rund 120.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden.  

Foto: dapd

Offshore-Windpark vor Borkum

EWE startet Bau von "Riffgat"

Samstag, 16. Juni 2012
EWE ist auch am ersten deutschen Offshore-Testfeld "alpha ventus" beteiligt. Foto: EWE
EWE ist auch am ersten deutschen Offshore-Testfeld "alpha ventus" beteiligt. Foto: EWE
Vor der niedersächsischen Küste bei Borkum hat der Bau des vierten Offshore-Windparks begonnen. Der Oldenburger Energieversorger EWE ließ am Freitag den ersten 70 Meter langen Gründungspfahl für den Windpark "Riffgat" in den Meeresboden rammen. Bis zum Sommer 2013 sollen im Gebiet 15 Kilometer nordwestlich von Borkum 30 Windkraftanlagen entstehen. Mit einer Kapazität von 108 Megawatt könnten sie rechnerisch Strom für 120.000 Haushalte liefern. EWE beziffert die Baukosten mit rund 450 Millionen Euro. Sonntag, 24. Juni 20122012-06-24 17:25:06

Offshore-WindkraftRWE fordert "Ausgleich"

Bei der Energiewende setzen die großen Energieversorger lieber auf große Lösungen. Offshore zum Beispiel. Windkraftanlagen auf See sind jedoch teuer. RWE fordert deshalb einen "wirtschaftlichen Ausgleich" von der Bundesregierung. Der neue RWE -Chef Peter Terium verlangt wegen des stockenden Ausbaus der Windenenergie auf hoher See Zugeständnisse der Bundesregierung an die Versorger. "Wir fordern die Bundesregierung auf, mit uns und den anderen Investoren über die Lösung des Problems und einen wirtschaftlichen Ausgleich zu reden", sagte der Manager eine Woche vor seinem Amtsantritt dem "Spiegel". Wenn dies nicht geschehe, seien die deutschen Offshore-Planungen bis zum Jahr 2020 nicht mehr erfüllbar. Von den Bürgern fordert Terium ebenso wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, die für die Energiewende nötigen neuen Stromtrassen zu akzeptieren.   Peter Terium (Foto: dpa) Der Ausbau der Windkraft wird von den Stromverbrauchern bereits über die EEG-Umlage finanziert, die nicht nur für die viel diskutierte Photovoltaik gezahlt wird, sondern auch für den von der Bundesregierung angestrebten Ausbau der Offshore-Windkraft. "Auch hier bekommen die Betreiber fast 20 Cent pro Kilowattstunde, vergleichbar neuen Photovoltaikanlagen", sagte der Energieexperte Bernd Wenzel n-tv.de. RWE wie auch Konkurrent Eon hatten die Bundesregierung schon früher vor dem Scheitern ihrer Ausbaupläne für Windkraft gewarnt. Ein Problem ist etwa, dass die Stromnetzbetreiber mit dem Anschluss der Windparks nicht hinterherkommen. Weil Windkraftwerke vor allem in Norddeutschland stehen, der Strom aber auch im Süden gebraucht wird, müssen in den kommenden Jahren Tausende Kilometer Stromleitungen gebaut werden. "Tatsächlich hat der zuständige Netzbetreiber Tennet uns gerade mitgeteilt, dass es weitere massive Verzögerungen beim Anschluss unseres Offshore-Windparks Nordsee Ost gibt", sagte Terium. "Damit ist die Wirtschaftlichkeit des Windparks extrem gefährdet." RWE will in der Nordsee mehrere Windparks mit einer Gesamtleistung von 1000 Megawatt bauen, was der Leistung eines Atommeilers entspricht. Der Energieriese will Milliarden Euro in den Ausbau seines Ökostromgeschäftes stecken. Wegen der Belastungen infolge des Atomausstiegs und der Schulden von RWE sei der Spielraum für Investitionen allerdings begrenzt, räumte Terium ein. Mehr zum Thema Beim Ausbau der Windkraft auf hoher See gebe es zudem weitere Verzögerungen, für die die Versorger nicht verantwortlich gemachtwerden können "Die Genehmigungsverfahren kommen nicht voran. Die Lieferanten können nicht schnell genug liefern. Es gibt nicht genügend Spezialschiffe für die Installation." Die Energieversorger hielten dennoch daran fest, jährlich ein Gigawatt Stromerzeugungskapazität vor den deutschen Küsten zu bauen.

"Einen Tod muss man sterben"

Der Zeitplan der Bundesregierung für die Energiewende sei ambitioniert, betonte Terium. Die Kanzlerin habe das Thema nun zur Chefasche gemacht. "Bislang hatte man das Gefühl es gibt nicht eine Energiewende, sondern 16, weil jedes Bundesland seine eigene Planung machte." Nun gebe es eine realistische Chance. "Allerdings sind die Probleme immer noch gewaltig", warnte der künftige RWE-Chef. So könnten Klagen und Widersprüche gegen die geplanten Stromtrassen den Ausbau extrem verlangsamen. Wenn man keine Kernkraft in Deutschland wolle, müsse man diese Leitungen aber akzeptieren, sagte Terium. "Einen Tod muss man sterben in dieser Frage." Unterdessen warnt die HypoVereinsbank vor Problemen bei der Finanzierung der Energiewende. Für die Hälfte der Gesamtkosten der Energiewende von rund 335 Milliarden Euro bis 2030 sei eine Projektfinanzierung derzeit nur sehr eingeschränkt möglich, sagte Lutz Diederichs, Vorstand der HypoVereinsbank Corporate & Investmentbanking, der "Welt". Er begründete dies mit den unsicheren Rahmenbedingungen beim geplanten Umbau der Infrastruktur und den neuen Eigenkapitalvorschriften für Banken.

Quelle: n-tv.de, hvo/rts

    Treffen in Berlin

Bremen will breitere Nutzung der Energie-Fördergelder

Die Regierungschefs der Bundesländer treffen sich am Donnerstagnachmittag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin, um darüber zu beraten, wie es mit der Energiewende weitergehen soll. Die fünf norddeutschen Bundesländer beschäftigt dabei vor allem der Ausbau der Offshore-Windkraft. Sie fordern, endlich die Haftungsfragen rund um die Stromproduktion auf hoher See zu lösen. Vor allem die mjttelständischen Betriebe der Windkraft-Branche könnten das Risiko bei Ausfällen nicht allein tragen, sagte ein Sprecher der Bremer Senatskanzlei. Böhrnsen will beim Treffen mit der Kanzlerin darauf drängen, dass die Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau nicht nur für den Bau neuer Windkraftanlagen genutzt werden dürfen. Bremens Bürgermeister will, dass das Geld auch für die Finanzierung der nötigen Spezialschiffe sowie den Bau von Offshore-Basis-Häfen verwendet werden kann. Umstrukturierung mit Hindernissen

Denmark: World Marine Offshore Ensures Know-How for Crew Transfer

Posted on Jun 14th, 2012 with tags crew, Denmark, ensures, For, Know-How, marine, News by topic, offshore, transfer, world.

A new shipping company in the port of Esbjerg has directed a determined glance to solving the large and increasing need for transportation of personnel, spare parts and other goods for offshore wind farms. “We see that there already is a market and that there naturally is room for a shipping company which focuses 100% on the special needs of knowhow and vessels to handle the task,World Marine Offshore’s managing director, Peter Lykke Kjeldsen says. Esbjerg is a natural choice The choice of Esbjerg as a base for the company was easy to make. “Esbjerg is the Energy Metropolis of Denmark with lots of competences and companies within all branches of the energy sector,” Peter Lykke Kjeldsen explains. “It means that we are given a lot as the town and port are already known and recognised in the offshore industry.” The managing director also emphasises that Esbjerg has good conditions to provide labour force at the same time as the company’s new vessels are delivered and the activity level rises. The location in Esbjerg does not at all preclude that World Marine Offshore will bid for tasks all over the world: ”the challenges are the same and our competences can compete with anyone”, Peter Lykke Kjeldsen explains.” And the long distance to the tasks is not that important, because we will typically enter into long-term agreements with our customers.” Norwegian special vessels with exceptional capacities in rough sea World Marine Offshore has just signed the purchase agreement for a total of six specially manufactured vessels which will be delivered from March 2013. It is Crew Transfer Vessels from the Norwegian shipyard Fjellstrand. The vessels are extremely seaworthy due to a well thought out trimaran hull which combined with the latest SWATH (Small Water Plane Area Twin Hole) give stable and calm working conditions at sea and by transfers to and from the turbine – even in rough seas. The shipping company has ordered four vessels of the type Windserver 24m with room for 12 passengers and two Windserver 30m’s with room for 24 passengers. Both vessels have a large front deck meaning that they can be used for transportation of containers and for diving-/survey tasks. Some of the other advantages of the vessels are that they are equipped with four main engines, which provide very high operational reliability and at the same time good fuel economy. 40 % more working days at the wind farms Not only World Marine Offshore has discovered the qualities of the Windserver vessels. Among almost 500 types of vessels only a few have been awarded a prize by the British Carbon Trust, including Windserver. The reason is not least that the ship’s ability to work safely in high waves gives 40% more days in which it is possible to transfer personnel and goods to the offshore wind turbines. ”Naturally, it is a security to know that we are not the only ones who have discovered the qualities of the new vessels. And of course we look very much forward to commissioning the vessels in about 9 months”, Peter Lykke Kjeldsen says

Windparks auf See: Experten sehen großes Potenzial für Häfen an der Westküste

rendsburg

Mit der Versorgung von Offshore-Windparks in der Nordsee eröffnet sich für die Häfen an der schleswig-holsteinischen Westküste ein großes Beschäftigungspotenzial. Allein die sieben Windparks mit ihren 540 Rotoren, die bis 2014 geplant sind, lassen Jahr für Jahr 4000 Fahrten von Versorgungsschiffen erwarten. Das hat die Hamburger Unternehmensberatung Uniconsult im Auftrag der „Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH“ ermittelt. Das entspräche rund ein Dutzend Schiffs-Abfahrten täglich, sagte der Autor der Studie, Björn Pistol, auf einer Informationsveranstaltung in Rendsburg. Für eine exakte Einschätzung der Wertschöpfung in Euro und Cent ist es allerdings noch zu früh.

Der Geschäftsführer der Kooperation, Frank Schnabel (Brunsbüttel Ports) betonte, dass Schleswig-Holstein „gerade rechtzeitig“ in den Wettbewerb um dieses Marktsegment eingetreten ist. Der beim Terminalbau und der Flächenherrichtung erkennbare Vorsprung von Cuxhaven, Bremerhaven und Esbjerg sei „lediglich scheinbar“. Durch die Verzögerungen bei der Installation der Windparks selbst „können und werden“ Schleswig-Holstein Häfen aufholen. Die logistische Herausforderung bezeichnete Pistol als beispiellos. Ihr Umfang sei so groß, dass genügend Arbeit für alle abfalle.

Zum Zentrum der Offshore-Versorgung hat sich bereits Helgoland entwickelt, sagte Pistol. Die Insel verfüge jedoch nicht annähernd über ausreichend Lagerfläche, die er mit 450 bis 500 Hektar pro Windpark angab. Hier könne jeder Festlandshafen für sich seine Stärken ausspielen. Nicht sinnvoll sei, dass jeder alles mache. Anzustreben sei vielmehr ein Verbundsystem wie bei der Auto- oder Flugzeugproduktion.

Je weiter entfernt von der Küste die Windparks errichtet werden, so Pistol, desto vielfältiger würden sich die Anforderungen an die Shuttle-Dienste gestalten. Wahrscheinlich sei, dass die so genannten Errichterschiffe, die bis zu 14 komplette Windenergieanlagen transportieren können, so lange wie möglich auf See verbleiben, um das Zeitfenster von maximal 150 bis 160 Arbeitstagen optimal auszunutzen, und deshalb regelmäßig selbst Nachschub aller Art benötigten. Denkbar sei auch die Installation von künstlichen Inseln als Zwischenlagerstationen: „Helgoland auf Stelzen“, wie Pistol dieses Konzept nannte.

Sollten alle innerhalb der nächsten 20 Jahre auf hoher See geplanten 290 Windparks, davon 70 in der deutschen Hoheitszone, realisiert werden, würden jährlich 30 000 Shuttle-Fahrten erforderlich, meinte Pistol. Ein Volumen, für das aus heutiger Sicht das erforderliche Arbeitskräftepotenzial nicht annähernd verfügbar ist.

Wob  Norddeutsche Rundschau

News

  

Wichtige Hinterlandanbindung für die Häfen

IHKs: Küstenautobahn vorantreiben

Samstag, 19. Mai 2012

Die Küstenautobahn soll die deutschen Seehäfen miteinander vernetzen. Archivfoto: Daimler
Die Küstenautobahn soll die deutschen Seehäfen miteinander vernetzen. Archivfoto: Daimler
Die neue Landesregierung in Schleswig-Holstein soll nach dem Willen der norddeutschen Industrie- und Handelskammern (IHK) die geplante Küstenautobahn A 20 vorantreiben. Das Projekt müsse als wichtige Hinterlandanbindung für die Häfen an Nord- und Ostsee vorrangig umgesetzt werden, appellierten am Freitag die Kammern von Stade und Oldenburg, Bremen und Bremerhaven sowie Schleswig-Holstein. Die A 20 verbinde die deutschen Seehäfen und vernetze auch die Industriestandorte in Norddeutschland in den Bereichen Luftfahrt, Chemie und Automobilwirtschaft. Von großer Bedeutung sei sie auch im Wachstumsmarkt Offshore-Windenergie.  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne

2 Gedanken zu “Haftungsobergrenze bei 100 Millionen Euro jährlich für Netzbetreiber gedeckelt

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