Mit diesem alten Rheinschlepper soll der Hafen in Friedrichskoog vom Schlick befreit werden.

44 Tipps für einen schönen Tag in Dithmarschen Ein Landkreis mit vielen Facetten und lohnenswerten Zielen
Foto: Jahnke
Schlepper letzte Rettung für Hafen
Bürgermeister kauft aussortierten Rheinschlepper / Verschlickter Hafen soll mit Pflug auf 2,50 Meter vertieft werden
Friedrichskoog
Wenn der Mut sinkt, der Glaube wankt, dann braucht es ein Zeichen, stark genug, um das Vertrauen in die Zukunft wieder herzustellen. Genau so ein Zeichen gab am Sonnabend Bürgermeister Gerd Dethlefs (Foto) seinen Friedrichskögern. Seit gut zwei Jahren kämpfen sie um den Erhalt ihres Hafens, wollen ihn 2014 vom Land übernehmen. Doch wie den Hafen erhalten, wenn die Nordsee ihn mit jeder Flut mehr versanden lässt? Das Problem ist nicht neu, die Lösung auch nicht. Bisher pflügte das landeseigene Schiff Trischen wenige Monate im Jahr nach jeder Flut den steinharten Hafenboden auf, damit der Ebbstrom den Schlick wieder mit hinaus auf die Nordsee nimmt. Doch die Trischen kratzte mit ihrem Unterwasserrechen nur mehr den Boden auf, als dass sie ihn pflügte. Das ändert sich ab sofort. Bürgermeister Detlefs hat kurzerhand auf eigene Kosten bei der VEBEG, der Firma, die für den Bund dessen ausgediente Fahrzeuge verkauft, ein Schiff ersteigert. Für 30 000 Euro kaufte Dethlefs einen 50 Jahre alten Rheinschlepper: fast 20 Meter lang, fast fünf Meter breit, aber mit einem Tiefgang von nur 1,30 Metern: Ideal für den flachen Hafen von Friedrichskoog. Zwei Motoren sorgen auf zwei Schrauben mit zusammen 400 PS für acht Tonnen Zugkraft. Einen Pflug hat man auch schon. Maschinenbauer Marscheider wird nach einem Check des Unterwasserschiffs den Pflug montieren. In 14 Tagen soll’s schon losgehen, das ganze Jahr hindurch, wenn es sein muss, bis der Hafen 2,50 Meter tief frei ist; 1,70 Meter sind es jetzt. Die neue Tiefe wünschte sich Dirk Eggers, Sprecher der Bürgerinitiative, die für den Erhalt des Hafens kämpft. Sechs Tage lang benötigten Käpt’n Uwe Marscheider, Fischervereinsvorsitzender Dieter Voss und Bootsmann Peter Claußen, um den auf Hafenretter umgetauften Schlepper aus Wiesbaden abzuholen. Es ging den Rhein und diverse Kanäle rauf bis zur Wesermündung. Die Querung der Elbmündung war das heikelste Stück. Da schlug auch mal eine große Welle ins Heck. Um 19.30 Uhr taucht die Hafenretter am Horizont auf. Inzwischen war auch Eigner Dethlefs zugestiegen. Hunderte Köger standen vor der Schleuse, auf dem Deich und am Hafen um die Retter zu begrüßen. „Das ist die letzte Chance für Friedrichskoog. Auf das alle wieder ein bisschen Mut bekommen“, rief Dethlefs den Kögern zu. Die griffen zum Portemonnaie, um spontan für die Hafenretter zu spenden, anschließend wurde bis in die Nacht gefeiert.
Jörg Jahnke  Norddeutsche Rundschau
Mit der App immer am Kanal lang Täglich einen Ferientipp für einen Ausflug in der Region gibt es an dieser Stelle – zusammengestellt von unserer Zeitung und dem Verein Unterelbe-Tourismus. Heute: Mobile Nord-Ostsee-Kanal-App für unterwegs Ab sofort gibt es für den Nord-Ostsee-Kanal eine iPhone-App. Sehenswürdigkeiten entlang des Kanals mit Bild und Text, Tipps zu Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten und auch Radwandertouren werden hier übersichtlich angezeigt. Die NOK-App enthält über 200 touristische Attraktionen, Beschreibungen zu den Radtouren sowie viele interessante Informationen zu den Orten und Sehenswürdigkeiten der Region zwischen Brunsbüttel und Kiel. Die App zum Nord-Ostsee-Kanal ist ideal zur Vorbereitung einer Radtour und unterwegs ein zuverlässiger und überaus nützlicher Begleiter. Die Struktur der App ist einfach und übersichtlich und macht das Finden der gewünschten Information ganz einfach. Mit wenigen Klicks erhält man detaillierte Wort-, Bild- und Karteninformationen samt Standortanzeige sowie die Kontaktmöglichkeiten zu über 200 Zielen zwischen Brunsbüttel, Rendsburg und Kiel. Die Unterteilung in die Themen Einkehren und Übernachten, Information und Planung sowie Sehens- und Erlebenswertes vereinfacht das Suchen. Eine interaktive Karte und die zehn schönsten Radtourenvorschläge runden die mobile Informationsquelle ab. So wird der Ausflug an den Kanal ein echter Erfolg. sh:z Weitere Infos: Touristische Arbeitsgemeinschaft Nord-Ostsee-Kanal e.V., www.nok-sh.de Die NOK-App für das iPhone ist ab sofort im App Store erhältlich und kostet einmalig 1,59 Euro. Weiter Ausflugsziele: Holstein Tourismus e.V. Tel. 04124 – 6 04 95 92 www.holstein-tourismus.de        
44 Tipps für einen schönen Tag in Dithmarschen
Ein Landkreis mit vielen Facetten und lohnenswerten Zielen
Stolz sind die Dithmarscher auf ihre Geschichte. Nicht Könige hatten das Sagen, sondern Bauernführer. Und die rangen 1550 sogar die berüchtigte Schwarze Garde des Dänenkönigs nieder. Die Geschichte begegnet dem aufmerksamen Besucher an vielen Orten. Landwirtschaft ist heute nur ein Standbein, Windkraft ein anderes. Immerhin wurde die erste „richtige“ Windkraftanlage, der „Growian“, im Kaiser-Wilhelm-Koog errichtet. Über die Kreisstadt Heide hinaus hat sich die Fachhochschule Westküste einen guten Ruf erworben. Im Süden des Kreises, in Brunsbüttel, befindet sich das größte Industriegebiet des Landes. Doch auch in der Schleusenstadt spielt Tourismus längst eine Rolle. Traditionelle Urlaubermagnete sind Büsum und Friedrichskoog. Aber auch die Luftkurorte Albersdorf und Burg sind gern gewählte Ziele. Und der Tourismus mit einer Vielzahl attraktiver Angebote wächst beständig. Wer über Dithmarschen spricht, kommt an künstlerischen Größen nicht vorbei: Klaus Groth und Johannes Brahms etwa lebten in Heide, Friedrich Hebbel in Wesselburen und Boy Lornsen in Brunsbüttel. Die einstige Bauernrepublik hat eben viele Facetten.
1. Als meist befahrene künstliche Wasserstraße der Welt ist der Nord-Ostsee-Kanal ein Besuchermagnet. Ob Frachter oder Traumschiff, vom NOK weht ein Hauch von großer, weiter Welt. Entlang der Wasserstraße lässt sich vorzüglich radwandern aber auch angeln. Und immer wieder bieten sich Abstecher zu interessanten Zielen im Hinterland des Westküstenkreises an.
 
2. Mit Pauken und Trompeten ins Watt: Wattwandern kann man an vielen Stellen in Dithmarschen - aber nur in Büsum ist mitunter eine Blaskapelle dabei. Die Tradition geht zurück bis 1900. Termine unter www.buseum.de und für das gesamte Kreisgebiet unter www.watterleben.de
3. Sturmflut hautnah mit Abenteuer in der „Rettungskapsel“ und vielen Hintergrundinfos zu Natur und Klima erleben Besucher in der Sturmflutenwelt „Blanker Hans" in Büsum. Das blaue Haus in der Dr. Martin-Bahr-Str. 7 ist einer riesigen Welle nachempfunden. Öffnungszeiten 10-18 Uhr
4. Einmalig in Schleswig-Holstein: Gestakte Kahnfahrten mit original Spreewaldkähnen bieten auf der Burger Au ein Erlebnis der besonderen Art. Unterwegs gibt es Kaffee und Kuchen. Dienstag, Donnerstag, Sonnabend und Sonntag um 14.30 Uhr. Anmeldung erforderlich, Tel. 04825/930518 oder 0171/6267629.
 
Hektar Deutschlands größter Marktplatz in Heide misst? Er wurde 1434 angelegt. Dort traf sich der Rat der freien Bauernrepublik.4,7 Marne Kaneval
Gehen Sie Online Hier müssen Sie gewesen sein! 5. Nationaldenkmal der Dithmarscher In der Schlacht bei Hemmingstedt schlugen am 17. Februar 1500 die Dithmarscher Bauern die zahlenmäßig weit überlegenen Truppen des dänischen Königs. Daran erinnert die Dusenddüwelswarf bei Epenwöhrden. Inklusive Info-Pavillon, immer geöffnet, kostenfrei. 6. Urgemütlich mitten im historischen OrtskernMitten in Brunsbüttels altem Ortskern findet sich eine kleine Perle:das Café zum Alten Pastorat im Matthias-Boie-Haus nahe der Jakobuskirche, nicht weit vom Heimatmuseum. Es gibt Frühstück, Kaffee (oder Tee) und Kuchen. Am Markt 12, Brunsbüttel, täglich außer Montag 9.30-12 Uhr und 14-18 Uhr 7. FLachwassersee von Format Natur pur bietet das 250 Hektar große Naturschutzgebiet Kudensee mit vielen geschützten Pflanzen- und Vogelarten. Der gleichnamige See ist mit 80 Hektar der größte Dithmarschens und der letzte Flachwassersee in den Elbmarschen. Von Kuden aus lässt es sich am Naturschutzgebiet entlang bis zum Nord-Ostsee-Kanal wandern oder radeln. 8. Spezialität nicht nur für AkademikerDas einzige Eiergrog-Seminar mit Diplom in Deutschland wird in Wesselburen angeboten. Auf Wunsch auch mit geführten Touren durch die Hebbelstadt. Kontakt: Bruno Bahnsen, Tel.: 04833/429744, www.eiergrogseminar.de 9. Buntes Angebot gegen Langeweile 30 verschiedene Tierarten und 25 Spiel- und Spaßmöglichkeiten vom Geschicklichkeitsparcours über die Seilbahn bis zum Autoscooter bietet der Erlebnispark „Land und Leute“ in Osterwurth bei Wesselburen. 1. April bis 31. Oktober, täglich 10-18 Uhr 10. Spiel und Spass unter Dach „Willi Wal“ überragt die Häuschen der Fischersiedlung am Friedrichskooger Hafen. Die Indoor-Spielarena ist in der Form eines riesigen Meeressäugers gebaut und verspricht Kindern jede Menge Spaß. Montag bis Freitag 14-19 Uhr,Wochenende und Feiertage 10-19 Uhr 11. Kaffeepause in Denkers Garten Vor allem bei Radfahrern beliebt ist in den Sommermonaten ein Zwischenstopp in Denkers Landcafé. Der Weg dorthin führt unterm Deich entlang zwischen Brunsbüttel und Neufeld. An der Straße Grohden gelegen empfiehlt Heidi Denker leckeres Backwerk. Ostern bis Oktober Freitag, Sonnabend, Sonntag und an Feiertagen, 13.30-18 Uhr 12. Einblick in eine geheimnisvolle Welt  Es ist das drittgrößte Museum dieser Art in Europa: Auf 350 Quadratmetern zeigt das Freimaurermuseum in St. Michaelisdonn freimaurerisches Gebrauchsgut von Medaillen über Logenbücher bis zur Bekleidung. Zugang nur nach Absprache: Dietrich Henck-Neelsen, Tel.: 04853/1721 13. Heimatmuseum im Clubhaus Der Name ist irreführend, denn im Marner Skatclub kommen nur noch in der Skatschule die Karten auf den Tisch. Tatsächlich finden sich in dem 1905 erbauten Haus an der Museumstraße eine heimatkundliche Sammlung sowie wechselnde Ausstellungen. Dienstag bis Freitag 14.30-18 Uhr, Sonntag 14.30-18 Uhr, Tel.: 04851/3518 14. Behinderten- gerecht angelegtes Angelrevier Hobby ohne Handicap: Wenige Meter vom Fähranleger Kudensee entfernt wurde der erste Angelplatz für Behinderte am Nord-Ostsee-Kanal eingerichtet. 15. Wo der Blick auf die Elbe schweiftDer Name ist Programm: „Op’n Diek“, auf dem Deich direkt am Neufelder Hafen liegt die Gaststätte mit einmaligem Blick. Spezialität ist in der Saison der Stint. Op’n Diek 3, Neufeld, Öffnungszeiten in der Saison täglich außer Montag 11.45-20 Uhr 16. Entspannung auf Sand gebau Brunsbüttels einzige Strandbar auf 600 Quadratmetern Fläche und 130 Tonnen Sand ist einen Abstecher wert. Das Copacanala liegt unmittelbar am Fähranleger auf der Südseite und lädt ein zum entspannten Blick auf große und kleine Schiffe.( rechts Suedseite Fähranleger) http://www.qype.com/place/98309-Copacanala-Brunsbuettel/photos/153754 April bis Oktober, täglich ab 12 Uhr, in den Sommerferien ab 10 Uhr 17. Gedenkstätte mitten im Wald Innehalten beim Spaziergang durch den Gudendorfer Forst: Eine Gedenkstätte erinnert an russische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die hier begraben sind. An der Straße zwischen Meldorf und St. Michaelisdonn. 18. Wie Wind zu Strom gewandelt wird Windkraftanlagen sind in Dithmarschen unübersehbar. Wie sie funktionieren, zeigt der Blick in die Gondel, das Maschinenhaus, einer Anlage auf dem Gelände der GL Garrad Hassan im Kaiser-Wilhelm-Koog, Sommerdeich 14b. Führungen für Gruppen nach Anmeldung. Tel.: 04856/9010 19. Bosseln wie die Europameister Mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer können Besucher im Meldorfer Speicherkoog den legendären Heimatsport der Dithmarscher ausprobieren: das Boßeln. Mit der mehrfachen Boßel-Europameisterin Dörthe Brandt auf der Originalstrecke der Europameisterschaft 2000. Termine im Internet unter www.brandts-bosseltouren.de 20. Geschichte der Landwirtschaft Der Dichter George Bernard Shaw, Prinz Heinrich von Preußen und Knud Hamsun übernachteten einst in der „Neuen Holländerei“ in Meldorf. Nachdem das Hotel 1981 niedergebrannt war, entstand dort das landesweit erste Landwirtschaftsmuseum. Ostern bis Oktober: Montag bis Freitag 10-16.30 Uhr, Sonnabend und Sonntag 10-16 Uhr, zusätzlich montags geöffnet im Juli und August; November bis Ostern: Montag bis Freitag 10-16 Uhr, Sonntag 11-16 Uhr 21. Ruhestätte der Bauern-Regenten An Familien, die zwischen 1447 und 1559 die Bauernrepublik prägten, erinnert der Geschlechterfriedhof an der Lundener Kirche. 22. Geburtshaus des Heimatdichters Das Bett fest in die Wand eingebaut, ein Bilegger-Ofen, der von der Küche aus beheizt wird - so sieht das Geburtszimmer von Klaus Groth (1819 -1899) aus. Zu sehen in seinem Geburtshaus in Heide. Dienstag bis Donnerstag 11.30-17 Uhr, Freitag 11.30-14 Uhr, Sonnabend 14-17 Uhr, Sonntag 11.30-17 Uhr 23. Zahnarztbohrer mit Fussbetrieb Eine Museumsapotheke, die 200 Jahre Apothekenwesen zeigt, eine Zahnarztpraxis mit fußbetriebenem Bohrer, Sattlerwerkstatt, Friseursalon, Kolonialwarenladen: das Burger Museum in der Großen Mühlenstraße. 1. Mai bis 31. Oktober: Dienstag, Freitag, Sonnabend und Sonntag 14.30-16.30 Uhr, in der Nebensaison nur sonntags 24. Urige Unterkunft für RadwandererEine ebenso schöne wie urige Übernachtungsmöglichkeit im Herzen der Stadt bietet Brunsbüttel Radwanderern. Direkt am Hallenbad LUV liegt das kleine Hüttendorf. Im Bistro des Freizeitbads kann gefrühstückt werden. ab 1. April bis Herbstferien, Tel.: 04852/836624 25. Waisenhaus für Seehundbabys Ein Rettungsanker für verwaiste Seehundbabys, die Heuler, ist die Seehundstation in Friedrichskoog. Dort werden die Säuger aufgepäppelt – und auch erforscht. Es gibt viele Infos rund um die Tiere. Und ein Aussichtsturm lockt zum Blick bis nach Cuxhaven. März bis Oktober täglich 9-18 Uhr, November bis Februar täglich 10-16 Uhr Badespaß direkt am Kanal 26. Badespass zwischen Schafen Sonnen auf den Salzwiesen, im Hintergrund blöken die Schafe, am Horizont geht der Blick bis nach Niedersachsen und je nach Gezeitenlage gibt es Watt oder Wasser satt: Eine der schönsten Naturbadestellen gibt es im Kaiser-Wilhelm-Koog. Völlig ohne Kurtaxe. 27. Fangfrisch vom KrabbenkutterIn Büsum und Friedrichskoog gibt es sie noch: echte Krabbenkutter, die täglich hinaus in die Nordsee fahren. Wenn sie zurückkommen, verkaufen viele Fischer frisch gekochte Krabben im Hafen direkt vom Kutter. Pulen und genießen. 28. Blick in den Braukessel Sie ist die letzte Braustätte an der Westküste und seit über 100 Jahren noch immer in Familienbesitz: die Dithmarscher Brauerei in Marne. Die „Beugelbuddel“ mit dem Keramikverschluss ist typisch. Wie der Gerstensaft in die Flasche kommt, wird bei einer Brauereiführung erklärt. Österstraße 18, Tel.: 04851/962-0 29. HIer kommt richtig was auf den  gefischt, abends auf dem Tisch: Der Fisch in „Gilas Landgasthof“ kommt vom Familienkutter, die Portionen sind üppig – und schon alleine der Dithmarscher Charme der Wirtin ist einen Besuch wert. Unbedingt reservieren. Hauptstraße 53 in Dieksanderkoog, Donnerstag Ruhetag, Tel.: 04856/337 30. Die „Lange Anna“ sehen An der deutschen Nordseeküste gibt es viele Inseln, aber keine von ihnen ist mit Helgoland zu vergleichen.70 Kilometer vom Festland entfernt hebt sich der mächtige Buntsandsteinfelsenaus dem Meer. Von Büsum nach Helgoland bringt Sie täglich die „MS Funny Girl“ vom 28. April bis zum 3. Oktober. 31. Natürlich reines Wasser Badewasser ohne Chemie – das bietet das Quellenbad am Ohlendieksweg in Bunsoh, eines der wenigen Naturbäder im Land. Mitte Mai bis Anfang September, täglich 13-19 Uhr 32. Greifvögel zeigen ihre Flugkünste Alles dreht sich um Greifvögel auf dem Falkenhof in Schalkholz bei Tellingstedt. 90 Minuten dauert die Vorführung, gespickt mit Wissenswertem. Ostern bis 31. Oktober täglich außer Donnerstag um 15 Uhr 33. Trockenen Fusses ab ins Meer Egal, ob Ebbe oder Flut - auf dem Trischendamm vor Friedrichskoog-Spitze geht es trockenen Fußes mehr als zwei Kilometer hinaus in die Nordsee. 34. leckere hausgemachte Torten Ob in den liebevoll eingerichteten Räumen oder im urigen Garten unter alten hohen Bäumen: Die besten hausgemachten Torten weit und breit gibt es in „Dat lütte Café“ in der Krenzerstraße 1 in Burg. Mittwoch bis Montag, 14-18 Uhr 35. Mit der „Hauke“ in den Ehehafen einlaufen In Büsum können Paare ganz wörtlich in den Hafen der Ehe einlaufen. Auf dem Krabbenkutter „Hauke“ ist eine Trauung auf dem Meer möglich. >Standesamt Büsum, http://www.wsv.de/wsa-bb/atrium/ 36 Tel.: 04834/99453 36. dicke Pötte und kleine Boote Die Schnittstelle zwischen Nord-Ostsee-Kanal und Elbe bilden die Brunsbütteler Schleusen. Darüber informiert das Schleusenmuseum „Atrium“ bei der Tourist-Info. Geöffnet vom 15. März bis zum 15. November, täglich 10.30-17 Uhr 37. Dithmarscher NationalgemüseIm Wesselburener „Kohlosseum“ im Gebäude der alten Sauerkrautfabrik erfahren Besucher alles über das Dithmarscher Nationalgemüse - von der Aufzucht über Putzen und Transport bis zur Verarbeitung in der „Krautwerkstatt“. Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 14-17 Uhr, www.kohlosseum.de 38. Bedeutendes Gotteshaus Trotz seines Namens war der Meldorfer Dom nie Bischofskirche. Dennoch ist er eines der bedeutendsten Bauwerke zwischen Hamburg und Ribe (DK). Schon um 820 gab es am Markt eine Feldsteinkirche, die heutige dreischiffige Backsteinbasilika wurde zwischen 1250 und 1300 erbaut. 39. Speisen mit Blick auf den Kanal Schlemmen mit Blick auf Segelboote, Container- oder sogar Traumschiffe: Das „Fährhaus“ in Burg und in Hochdonn liegt jeweils direkt am Nord-Ostsee-Kanal. 40. Burger Fährhaus, Hafenstraße 48, www.burger-faehrhaus.de; „Zum Fährhaus“, Hauptstraße 133, Hochdonn, Montag und Mittwoch bis Freitag ab 14 Uhr, Sonnabend und Sonntag ab 10 Uhr 41. Aussichtspunkt und Tiere der Region Einen weiten Ausblick ins Land - bei gutem Wetter sogar bis zur Elbmündung - bietet der 21 Meter hohe Turm vom Waldmuseum im Luftkurort Burg. Das angrenzende Museum präsentiert die umfangreiche Tier- und Pflanzenwelt der Region. 41. Karfreitag bis 31. Oktober Dienstag bis Sonntag 10-12 und 14-17 Uhr 42. Strampeln auf alten Bahngleisen Einst verkehrte hier die Marschenbahn zwischen St. Michaelisdonn und Marne, heute rollen dort Fahrraddraisinen über die rund zehn Kilometer lange Strecke.Radeln einmal anders. www.marschenbahn-draisine.de http://freizeitbad-brunsbuettel.de/index.php 43. Kult-Freibad am Elbufer Es war schon fast am Ende, doch dann formierte sich ein Förderverein. Seitdem genießt das Freibad Ulitzhörn in Brunsbüttel eine Art Kultstatus. Das Besondere: An der Liegewiese ziehen große und kleine Schiffe auf der Elbe vorbei. www.luv-brunsbuetel.de 44. Zeitreise im SteinzeitdorfIm Archäologisch-Ökologischen Zentrum (AÖZA) in Albersdorf werden mit originalen Denkmälern aus Jungsteinzeit und Bronzezeit, urgeschichtlich eingerichteten Häusern und alten Haustierrassen die Verhältnisse früherer Zeiten erlebbar. Süderstraße 47, Albersdorf, geöffnet April bis Anfang November Dienstag bis Sonnabend 11-17 Uhr, Führungen Sonntag und Feiertage 11-17 Uhr
Norddeutsche Rundschau
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne