WSA- Beschäftigte wehren sich

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WSA- Beschäftigte wehren sich
Würzburg. „Sichere Arbeitsplätze für sichere Verkehrswege“ wollen die, bundesweit noch 12500 Beschäftigten, der Wasser- und Schifffahrtsämter. Sie sorgen dafür, dass die Binnenschifffahrt funktionierende Wasserstraßen vorfindet. Doch Regierungspläne verunsichern die Beschäftigten. Sie befürchten Verteuerung durch Privatisierung, Personalabbau und Bürgerferne.
Etwa 60 bayerische WSA- Beschäftigte demonstrierten in Würzburg bei einem Gespräch von ver.di- Vertretern mit Klaus- Dieter Scheuerle (CSU), seines Zeichens zuständiger Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium.Als Hintergrundinformation sei angemerkt, dass der Poker um die Zukunft der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung schon Jahre währt. Die Marktradikalen aus freien Demokraten und Union zielen weiterhin auf Privatisierung, gegen die sich ver.di ebenso lange wehrt. Das nicht ganz erfolglos.Scheuerle erläuterte den ver.di- Kollegen die Reformpläne des Ministeriums. Demnach soll ab 2013 eine Generaldirektion für wasser- und Schifffahrtsstraßen (GD) in Bonn eingerichtet werden und die sieben Direktionen zu Außenstellen der GD herabgestuft werden. Für Alexander Bätz, Personalrat im WSA- Schweinfurt, eine Interessen gesteuerte, zentralistische Maßnahme des Ministeriums: „Da sollen 450 Beschäftigte nach Bonn ziehen, nur damit 40 Beschäftigte aus dem Ministerium nicht umziehen müssen“. Darüber hinaus will das Ministerium über 2500 Arbeitsplätze bis 2020 abbauen, so der Staatssekretär. Für den Politiker Scheuerle handelt es sich um „Hierarchieabbau“, um die Verwaltung „zukunftsfest“ zu machen. Das freilich sehen ver.di und die betrieblichen Arbeitnehmervertreter anders. Denn die Reform beinhaltet auch die Verringerung der Behörden von 53 auf 34 und die Reduzierung des Wasser- und Schifffahrtsämter von 39 auf 30. Die zukünftige Zentrale in Bonn soll bereits 2013 ihren Dienst aufnehmen.

Wer glaubt die „Behörde Wasser- und Schifffahrtsamt“ bestehe nur aus Beamten, die mit Papierkram wie Genehmigungen und Zertifizierung beschäftigt seien, irrt gewaltig. Die Kolleginnen und Kollegen sind vorwiegend damit beschäftigt unsere Wasserstraßen in Schuss zu halten. Dazu braucht es Taucher, Elektroniker und Mechaniker ebenso wie Schleusenwärter und Verwaltungsbeamte, die für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Mit den Personalreduzierungen, so die Befürchtungen der Praktiker, werden die Fremdvergaben an externe Firmen steigen. Diese seien nachweislich teurer, als die Arbeiten von den eigenen Leuten erledigen zu lassen. Schlechte Nachrichten für Steuerzahler. Erfolge hat ver.di trotz der geplanten Reform zu verzeichnen. Denn andere Vorstellungen gingen soweit, den gesamten Instandhaltungs- und Reparaturbetrieb zu privatisieren. Wehren lohnt sich also. Eine zwar banale, aber wichtige Feststellung!  Diashow

Drei Tage Spiel und Spaß am Wasser

Auf der Saar werden an allen Tagen die Drachenbootrennen und der "Saar-Splash"-Kanu-Freestyle-Wettbewerb ausgetragen. Bei den Schnupperfahrten des Wasser- und Schifffahrtsamtes, Schnellboot-Touren der Bundeswehr und Schiffsrundfahrten können die Gäste selbst den Fluss entern (Veröffentlicht am 03.08.2012)
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Auf der Saarwerden an allen Tagen die Drachenbootrennen und der "Saar-Splash"-Kanu-Freestyle-Wettbewerb ausgetragen. Bei den Schnupperfahrten des Wasser- und Schifffahrtsamtes, Schnellboot-Touren der Bundeswehr und Schiffsrundfahrten können die Gäste selbst den Fluss entern. Nach der offiziellen Eröffnung am heutigen Freitag um 20 Uhr folgt eine Schiffs-Ouvertüre und eine Feuer-Artistik-Show auf der Saar. Samstags feiert der "Stand-Up-Paddeling"-Wettbewerb, eine Mischung aus Surfen und Paddeln, seine Premiere. Zudem stehen das Gaudi-Schlauboot-Gummitierrennen und ein Fackelschwimmen auf dem Programm. Sonntags folgt dann ein Achter-Rennen. An den Ufern der Saar gibt es an allen Tagen unter anderem eine Schnuppertauch-Aktion, Infostände und Ausstellungen der Vereine und Sponsoren. Im Kinderpark auf den Saarwiesen können die jüngsten Besucher eine Holzbrücke bauen und bemalen sowie einen "Stadt, Land, Fluss"-Parcour durch Orte, die wie Saarbrücken am Wasser liegen, absolvieren. Auf der Bühne von "Radio Salü" treten an den drei Tagen 18 Künstler, darunter Doro, Daniele Negroni, das Musical "We will rock you", Mandy Capristo und Marquess auf. Auf der schwimmenden Bühne am Saarkran laden The Soulfamily, Groovin Affairs und das Trio "Air-Sisters" zu groovereicher Live-Musik ein. Im Festzelt auf den Saarwiesen steigt das Festival der Shantychöre. Und bei der Roadshow "Toggo-Tour" gibt es neben TV-Lieblingen der Kleinen Casting-Stars wie Queensberry und Sebastian Wurth live zu erleben. Anreise: Damit bei den erwarteten über 300 000 Besuchern auch der Verkehr fließt, empfehlen die Veranstalter, auf Busse und Bahnen auszuweichen. Infos zu den Linien und Abfahrtszeiten gibt es im Internet unter www.saarbahn.de und bei der SaarVV-Kundenhotline unter Tel. (0 68 98) 50 04 00. Entlang der Saarbahntrasse befinden sich zudem P&R-Plätze. Wer dennoch mit dem eigenen Auto in die Innenstadt fahren möchte, sollte beachten, dass die Westspange zurzeit saniert und nur eingeschränkt nutzbar ist. Zudem weist die Stadt darauf hin, dass die Straßen Am Stadtgraben und Schillerplatz von Freitag, 18 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, gesperrt sind. Das gilt auch für die Rechtsabbiegerspur zur A 620 nach Saarlouis aus Richtung Dudweilerstraße. Parken: Parkmöglichkeiten im direkten Umfeld gibt es unter anderem am Staatstheater, Saarlandmuseum, Schloss, Landwehrplatz und Rathaus. Auch das Karstadt-Parkhaus ist trotz Straßensperrungen erreichbar. Im Internet gibt es unter www.saarbruecken.de/parken eine Übersicht. saarspektakel.de

Auf einen Blick

Einige Höhepunkte des "Saar-Spektakel"-Programms: Freitag: 20 Uhr: Offizielle Eröffnung (Bühne Saarkran); 20.45 Uhr: Schiffs-Ouvertüre (Saar); 22 Uhr: Feuer-Artistik-Show auf der Saar; 22.15 Uhr: Doro (Radio-Salü-Bühne). Samstag: 15 Uhr: Festival der Shanty-Chöre (Festzelt); 17.45 Uhr: Stand-Up-Paddeling (Saar); 19.15 Uhr: Gaudi-Schlauchboot-Gummitierrennen (Saar); 19.30 Uhr: Daniele Negroni; 20.30 Uhr: Glasperlenspiel (beide Radio-Salü-Bühne); 22 Uhr: Fackelschwimmen (Saar); 22.45 Uhr: "We will rock you" (Radio-Salü-Bühne). Sonntag: 13 Uhr: Achter-Rennen "Runderbund Saar" (Saar); 18.15 Uhr: Siegerehrung Drachenbootrennen (Saar); 20 Uhr: Mandy Capristo und Band; 21 Uhr: Marquess (beide Radio-Salü-Bühne). mv
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne