Nachrichten Reparaturarbeiten an der Großen Nord-/Sued Schleuse Brunsbüttel Wirtschaft sammelt Unterschriften für den Kanal

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Petition zum Ausbau  des Kanals

Das Maritime Forum Kiel hat im Internet eine Petition auf den Weg gebracht, mit der Maßnahmen zum Komplettausbau des Nord-Ostsee-Kanals zwischen der Landeshauptstadt und Brunsbüttel gefordert werden. In der Ratsversammlung appellierte Wilhelm Malerius (SPD) an die Anwesenden, sich dieser Petition anzuschließen. Auch „viele Bürger und Bürgerinnen“ sollten mitmachen, fand Malerius.

rp Norddeutsche Rundschau
Im Internet unter: www.openpetition.de/petition/online/forcierung-des-erhalts-und-ausbau-des-nord-ostsee-kanals

http://www.openpetition.de/petition/blog/forcierung-des-erhalts-und-ausbau-des-nord-ostsee-kanals

neuester Stand 29.08.2012 19:00

 

Sanierungsbedarf

Wirtschaft sammelt Unterschriften für den Kanal

28. August 2012 | 09:00 Uhr | Von dpa
Die große Nordschleuse in Brunsbüttel fällt für mindestens zwei Wochen aus. Foto: dpa
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Minister fordert Masterplan

Nordschleuse bleibt geschlossen

Dienstag, 28. August 2012
Die Nordschleuse des NOK bleibt geschlossen.
Die Nordschleuse des Nord-Ostsee-Kanals bei Brunsbüttel bleibt nach einem Defekt voraussichtlich für zwei Wochen geschlossen. Die genaue Dauer der Reparaturarbeiten sei nicht vorhersagbar. Dies hänge auch davon ab, welche Ersatzteile noch vorliegen oder extra nachgefertigt werden müssten. Der Antrieb für das kanalseitige Schiebetor der Nordkammer funktioniere nicht mehr. Sollten zu viele große Schiffe gleichzeitig den Kanal ansteuern, könne es schnell zu stundenlangen Wartezeiten kommen. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) forderte unterdessen den Bund angesichts der Panne zu einem Masterplan auf.
Petition soll Ramsauer zum Handeln bewegen / Nordschleuse in Brunsbüttel zwei Wochen außer Betrieb
Kiel
Die für große Schiffe wichtige Nordschleuse des Nord-Ostsee-Kanals bei Brunsbüttel bleibt nach einem Defekt voraussichtlich für zwei Wochen geschlossen. Die genaue Dauer der Reparaturarbeiten sei nicht vorhersagbar, sagte der Pressesprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel, Thomas Fischer, gestern. Dies hänge auch davon ab, welche Ersatzteile noch vorliegen oder extra nachgefertigt werden müssten. Der Antrieb für das kanalseitige Schiebetor der Nordkammer funktioniere seit vergangenem Donnerstag nicht mehr. Zu langen Wartezeiten vor dem Kanal sei es aber bislang noch nicht gekommen. Noch stünden eine große und zwei kleine Kanalschleusen zur Verfügung, sagte der Sprecher. Sollten aber viele große Schiffe gleichzeitig den Kanal ansteuern, könne es schnell zu stundenlangen Wartezeiten kommen. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) forderte den Bund angesichts der Panne erneut zum Handeln auf. „Wir brauchen einen Zeitplan, einen Masterplan für den Nord-Ostsee-Kanal“, sagte der Minister. Die Wasserstraße sei in die Jahre gekommen und habe großen Modernisierungsbedarf. Es gehe um die Instandsetzung der Schleusen, um eine Begradigung des Kanals an bestimmten Stellen sowie eine weitere Vertiefung. Mitglieder des Maritimen Forums aus Kiel hatten in der vergangenen Woche eine Petition gestartet, um beim Bund auf den Erhalt und Ausbau des Kanals zu dringen. Die Initiatoren wollen mit möglichst vielen Unterschriften Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) zum Handeln bewegen. Die Petition läuft noch bis zum 22. Oktober. Gestern hatte sie knapp 1500 Unterstützer. Kürzlich erst war in Kiel-Holtenau eine große Schleusenkammer gesperrt worden, weil verschlissene Teile einen Schaden verursacht hatten. Vor der Schleuse stauten sich immer wieder Schiffe. Auf der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt werden in Spitzenjahren mehr als 100 Millionen Tonnen Güter transportiert. Der Ausbau des Kanals ist wegen knapper Finanzmittel Dauerthema zwischen Schleswig-Holstein und dem Bundesverkehrsministerium. Die Gesamtkosten für die verschiedenen Projekte belaufen sich nach groben Schätzungen vom Bund auf rund 1,25 Milliarden Euro. In einem ersten Schritt hatte das Bundesverkehrsministerium den Neubau der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel bewilligt. Der Startschuss für das rund 300 Millionen teure Projekt fiel in diesem Frühjahr.
lno Norddeutsche Rundschau
Schleusentor: Antrieb wird ausgebaut
Beschädigte Teile stammen aus der Kaiserzeit
Brunsbüttel
Seit vergangenem Donnnerstag beschäftigt ein Ausfall der Großen Nordschleuse die Techniker vom Brunsbütteler Wasser- und Schifffahrtsamt (wir berichteten). Heute stehen an dem Tor erste Arbeiten an. Betroffen von dem Ausfall sei der Antrieb des kanalseitigen Tors der Großen Nordkammer, berichtet WSA-Sprecher Thomas Fischer. Er erklärt: „Aufgrund des Schadensbildes konnte nicht auf den zweiten Torantrieb umgestellt werden.“ Die Nordkammer musste daher umgehend gesperrt werden, was für zeitweilige Staus bei den Schiffen führte, die auf die Passage durch die verbliebene Große Südschleuse warten mussten. Kleinere Schiffe wurden durch die beiden kleinen Schleusen geführt. Die verfügbaren Fachkräfte des WSA Brunsbüttel und Beschäftigte einer Fachfirma hatten am Freitag den Schaden begutachtet. Unter Hochdruck wurde übers Wochenende die Demontage des Torantriebs vorbereitet. Um den genauen Schaden zu identifizieren, wurden diverse Zahnräder, Gelenkstangen etc. ausgebaut und zerlegt. Am heutigen Montag nehmen Experten des WSA und der Fachfirma die eigentlichen Demontagearbeiten auf, „unter maximaler Ausnutzung der Arbeitszeiten“ (Fischer). Da die Schadensstelle sehr schwer zugänglich ist, können nur wenige Personen gleichzeitig am Antrieb arbeiten. Größtes Problem bei der Instandsetzung: Die beschädigten Maschinenbauteile stammen aus der Bauzeit der Schleusen (1914) und sind Einzelanfertigungen. Einige Ersatzteile sind beim WSA Brunsbüttel vorhanden. Je nach konkretem Schadensbefund müssen Ersatzteile nachgefertigt werden. Die zum Erhalt der Betriebssicherheit geplanten Reparaturarbeiten an den Torschienen der Großen Südkammer, die für diese Woche geplant waren, werden verschoben, bis die Nordkammer wieder freigegeben ist.
rp/sh:z Rolf Pöschus Norddeutsche Rundschau danke

Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals defekt - Minister: Masterplan

27. August 2012 | 14:21 Uhr
Kiel (dpa/lno) - Die für große Schiffe wichtige Nordschleuse des Nord-Ostsee-Kanals bei Brunsbüttel bleibt nach einem Defekt voraussichtlich für zwei Wochen geschlossen. Die genaue Dauer der Reparaturarbeiten sei nicht vorhersagbar, sagte der Pressesprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel, Thomas Fischer, am Montag. Dies hänge auch davon ab, welche Ersatzteile noch vorliegen oder extra nachgefertigt werden müssten. Der Antrieb für das kanalseitige Schiebetor der Nordkammer funktioniere seit vergangenem Donnerstag nicht mehr, bestätigte Fischer einen Bericht der «Kieler Nachrichten». Zu langen Wartezeiten vor dem Kanal sei es bislang noch nicht gekommen. Sollten aber viele große Schiffe gleichzeitig den Kanal ansteuern, könne es schnell zu stundenlangen Wartezeiten kommen. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) forderte den Bund angesichts der Panne erneut zum Handeln auf. «Wir brauchen einen Zeitplan, einen Masterplan für den Nord-Ostsee-Kanal», sagte der Minister. Die Wasserstraße sei in die Jahre gekommen und habe großen Modernisierungsbedarf. Petition zum NOK  Norddeutsche Rundschau
szmtag
Nachrichten
Reparaturarbeiten an der Großen Südschleuse
Brunsbüttel
Umfangreiche unaufschiebbare Reparaturarbeiten an der Großen Südschleuse Brunsbüttel (Beton- und Schienensanierung Tor 4; Einbau Unterwasserschienen Tor 6) sind beauftragt worden, teilt das Wasser- und Schiffahrtsamt Brunsbüttel mit. Der voraussichtliche Beginn der Arbeiten wird in der kommenden Woche sein. Eine Feinplanung für den Arbeitsablauf und die daraus resultierenden Einschränkungen für den Schleusenbetrieb wird derzeit erarbeitet. Vorbereitende Maßnahmen wie Spülarbeiten, Probebohrungen und Materialprüfungen werden bereits durchgeführt. Hierdurch kann es stundenweise zu Behinderungen für die Schifffahrt kommen.
Die Grünen, der Kanal und die Mathematik
Kiel
Können Grüne nicht rechnen? Die Frage stellt sich, nachdem sowohl der Energiewendeminister als auch der verkehrspolitische Sprecher der Ökopartei mathematische Lücken offenbarten. So behauptete der Landtagsabgeordnete und Verkehrsexperte der Grünen Fraktion, Andreas Tietze, doch allen Ernstes, der Nord-Ostsee-Kanal sei hochprofitabel und werde vom Berliner Verkehrsministeriums als Melkkuh zur Sanierung des Bundeshaushalts missbraucht. Sein Vorschlag: Der Kanal solle aus dem Bundesverkehrswegeplan herausgelöst und in eine andere Rechtsform – etwa die einer Gesellschaft öffentlichen Rechts – übertragen werden. „Bei 40 Millionen Euro Überschuss pro Jahr können daraus die notwendigen Investitionen locker bezahlt werden,“ meint Tietze. Bei der Suez-Kanalgesellschaft und beim Panamakanal klappe das auch hervorragend.
50 Millionen Euro Minus
Dumm nur: Der Kanal macht gar keinen Gewinn, sondern ist seit Jahrzehnten hoch defizitär. Tietze hat schlicht Einnahmen und Überschuss verwechselt. Pro Jahr landen etwa 40 Millionen Euro Kanal- und Lotsengebühren auf dem Konto der Wasser- und Schifffahrtsämter. Davon werden mehrere Millionen direkt an die Lotsenbrüderschaften weitergereicht. Dem Bund bleiben je nach Konjunktur und Transportaufkommen 20 bis 25 Millionen an Einnahmen, denen aber weit über 70 Millionen an Betriebsausgaben ohne Investitionen gegenüberstehen. Im zuständigen Kieler Verkehrsministerium hatte man zuvor mächtig rumgeeiert, als es um eine Stellungnahme zu dem Tietze-Vorschlag ging. „Natürlich kann man über jede Idee diskutieren, die den Nord-Ostsee-Kanal mit seinen vielen Tausend Arbeitsplätzen im Land voranbringt“, kommentierte Landesverkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) die kruden Vorschläge aus den eigenen Koalitionsreihen und erinnerte an zahlreiche erfolglose Privatisierungsbestrebungen in der Vergangenheit. Deshalb sehe er in Tietzes Vorschlag „noch viele offene Fragen“. Auf jeden Fall sei Vorsicht an der Kanalkante angesagt: Auf keinen Fall sollte man „den Bund aus seiner Verantwortung entlassen“. Während Meyer, der schon wegen des Ausbaus der A 20 mit dem Verkehrsexperten der Ökopartei mächtig über Kreuz liegt, noch zurückhaltend reagierte, holte die Opposition die große Satire-Keule heraus: „Tietze gehört offensichtlich zu den 120 Prozent in der Bevölkerung, die nicht rechnen können“, höhnte Hans-Jörn Arp von der CDU. Dann wurde er nachdenklich: „Dass die Sozis nicht rechnen können war ja bekannt, aber wenn jetzt auch die Grünen den Unterschied zwischen Einnahmen und Überschuss nicht kennen, dann wird es mir um Schleswig-Holstein ganz bange.“ Zum Glück kann sich auch die Grünen-Fraktion aus Steuergeldern finanzierte, festangestellte und sachkundige Referenten leisten, die den gelernten Sozialpädagogen Tietze zurückpfiffen und ihm eine Extra-Lektion Haushaltsarithmetik verpassten. Er habe sich geirrt, rudert der Sylter Tietze nun zurück. Hat sich auch Energiewendeminister Robert Habeck nur geirrt – oder hat er doch Schwierigkeiten, mathematische Zusammenhänge zu analysieren?
Billiger Strom wird teuer
Als er kürzlich gefragt wurde, ob die Umlagen für die erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) nicht die Kluft zwischen Arm und Reich – also zwischen Mieter ohne Dach für Solarpaneele und Bauern mit Acker für Windräder – vergrößert, wies er diesen Zusammenhang vehement zurück. Im Gegenteil, weil es wegen der garantierten Vergütungen immer mehr Ökostrom gebe, sinke der Preis an den Strombörse – der Endkunde profitiere also. Was der promovierte Philosoph dabei verkennt: Wenn der Strompreis sinkt, steigen die Ausgaben für die EEG-Umlage. Ein Beispiel für den Minister zum Nachrechnen: Liegt der Börsenpreis bei zehn Cent je Kilowattstunde Strom, der Garantiepreis für Solar- oder Windstrom jedoch bei 20 Cent, dann müssen die Stromkunden für den Unterschied aufkommen, also für zehn Cent. Fällt der Preis an der Strombörse weil die Sonne scheint und der Wind bläst auf sechs Cent, steigt die Differenz zum Garantiepreis auf 14 Cent. Der Dumme ist der Verbraucher, er muss noch mehr für die Umlage zahlen. Sollte ein Minister das nicht verstehen? Hohe Mathematik ist das nicht.
Margret Kiosz
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne